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Unternehmenskommunikation und Marketing (UKM)

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2012



  • Bürgermeisterin feierte Weihnachten im Altenkrankenheim

    Erika Scholten zu Gast bei Senioren in Bethanien

    Feierten gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Weihnachtsfest (v.r.n.l.): Der stellvertretende Vorsitzende des Moerser Seniorenbeirats, Jochen Vagt, die stellvertretende Moerser Bürgermeisterin Erika Scholten und Ingo Ludwig, der das Altenkrankenheim Bethanien leitet. In Hintergrund ist die Sängerin Sahra-Lina Günter während ihres Auftritts zu sehen. (Foto: KBM/ Engel-Albustin)

    Sie kommt jedes Jahr und sie kommt immer wieder gern: Auch in diesem Jahr ließ es sich Erika Scholten als stellvertretende Moerser Bürgermeisterin nicht nehmen, im Altenkrankenheim Bethanien ein Weihnachtsfest mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu feiern. Scholten war in der festlich geschmückten Cafeteria von Heimleiter Ingo Ludwig freundlich empfangen worden.

    In einer kurzen Rede dankte die stellvertretende Bürgermeisterin dem Pflegepersonal, dass sich so professionell und liebevoll um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmere und jedes Jahr eine festliche Atmosphäre schaffe: "Hier ist alles wieder so toll geschmückt!". Blickpunkt in Sachen Dekoration ist in diesem Jahr eine mannshohe Weihnachtspyramide, die ein neuer Bewohner dem Altenkrankenheim schenkte. Nach Erika Scholten grüßte auch Jochen Vagt als stellvertretender Vorsitzender des Moerser Seniorenbeirats alle Anwesenden. Ihm war es ein besonderes Anliegen, an der Weihnachtsfeier persönlich teilzunehmen. Die Einladung habe er sehr gern angenommen, sagte er.

    Besonders herzlich wurde von allen Rednern Ursula Boldt als Gast auf der Feier begrüßt. Die heute fast 80-Jährige gründete vor zwanzig den Freundeskreises Bethanien. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Spendengelder Anschaffungen für das Altenkrankenheim und das Krankenhaus zu finanzieren, die sonst nicht möglich wären. Bevor die im Altenkrankenheim gern gesehene Sängerin Sahra-Lina Günther ein gut einstündiges Konzert mit Weihnachtsliedern gab, las Seelsorger Rainer Ottersbach die Weihnachtsgeschichte und wünschte allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Für ein vorzügliches Menü hatte wie gewohnt das Bethanien-Catering gesorgt. Geflügel-, Braten- und Fischplatten wurden geboten, dazu als Vorspeise eine Kartoffel-Lachs-Suppe und frische Salate. Als Dessert wurde Lebkuchencreme mit Sauerkirschen serviert.


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  • Bethanien bildet ab jetzt Hausärzte weiter

    Krankenhaus schloss Kooperation mit niedergelassenen Medizinern / Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein übergab Urkunden

    Start für eine zukunftsweisende Kooperation: Bernd Zimmer (m.), Vizepräsident der Ärztekammer überreichte die Kooperationsurkunde an Karl-Heinz Tenter (li.) von der Stiftung Krankenhaus Bethanien und an Dr. Thomas Voshaar (re.), den Ärztlichen Direktor des Krankenhauses (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Einen Hausärztlichen Weiterbildungsverbund haben dieser Tage sieben Arztpraxen aus Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Duisburg und Moers mit dem Krankenhaus Bethanien geschlossen. "Hausärzte, die in den Ruhestand gehen, finden oft keine Nachfolger für ihre Praxen. Mit dem Weiterbildungsverbund wollen wir etwas gegen den drohenden Hausärztemangel in der Region unternehmen", sagte Dr. Thomas Voshaar bei einer kleinen Feierstunde, bei der die Kooperationsurkunden übergeben wurden. Als Ärztlicher Direktor des Krankenhauses hatte sich Dr. Voshaar für die Kooperation besonders stark gemacht. "Der Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Er erleichtert jungen Medizinerinnen und Medizinern den Einstieg in die Allgemeinmedizin", so Dr. Voshaar. Die abgestimmte Weiterbildung zwischen Krankenhaus und Praxen sorge für eine gute örtliche Vernetzung künftiger Hausärztinnen und Hausärzte schon während der Weiterbildung.

    Ein Jahr dauerten die Vorbereitungen, um den von der Ärztekammer Nordrhein initiierten Weiterbildungsverbund unter Dach und Fach zu bringen. Die Freude, dass die Vereinbarung jetzt mit Leben gefüllt werden kann, war allen Beteiligten anzumerken. Für Bernd Zimmer, den eigens zu der Feierstunde angereisten Vizepräsidenten der Ärztekammer Nordrhein geht damit einmal mehr ein großer Traum in Erfüllung. Vor zwanzig Jahren schon hatte er solche Kooperationen angeregt. "Wir wollen dem Hausärztemangel mit verschiedenen Angeboten auf allen Ebenen entgegensteuern. Das schaffen wir nur gemeinsam." Inzwischen gibt es in Nordrhein-Westfalen mehr als dreißig solcher Verbünde. "Sie sind ein Baustein, die hausärztliche Versorgung in den nächsten Jahren vor allem in ländlichen Gebieten auf hohem Niveau erhalten zu können. Wir brauchen die angehenden Hausärztinnen und Hausärzte und zwar möglichst schnell. Wir erleichtern den Kolleginnen und Kollegen den Weg zum Hausarztsein, weil die ganze Weiterbildung aus einer Hand, mit einem Vertrag erfolgen kann"

    Die jetzt auch in Moers geschlossene Kooperation bedeutet, dass zukünftige Hausärzte drei Jahre der insgesamt fünfjährigen Weiterbildung in verschiedenen Abteilungen des Krankenhaus Bethanien leisten können - nach einem genau festgelegten Plan. Für die angehenden Hausärztinnen und Hausärzte schafft der Weiterbildungsverbund vor allem Planungssicherheit während der gesamten Ausbildung. So stehen die Weiterbildungsstätten - das Krankenhaus und die beteiligten Hausarztpraxen - von Anfang an fest. Die werdenden Hausärztinnen und Hausärzte müssen die notwendigen Weiterbildungsstätten im Krankenhaus und in der Praxis somit nicht nacheinander suchen und auch keinen Wohnortwechsel in Kauf nehmen, denn die Weiterbildung kann komplett in der Region des Verbundes erfolgen. Alles in allem soll mit dem Verbund der Abwanderung junger Allgemeinmediziner in andere Bundesländer wirksam begegnet werden. "Wir dürfen nicht zulassen, dass die Nachwuchskräfte zunehmend nach Baden-Württemberg oder Bayern gehen", sagte Ärztekammer-Vizepräsident Bernd Zimmer in Anspielung auf zum Teil attraktivere Arbeitsbedingungen in anderen Bundesländern. "München ist keine anständige Adresse für einen Hausarzt aus dem Rheinland", fügte er ironisch hinzu.

    INFO
    Beim Hausärztlichen Weiterbildungsverbund kooperieren mit dem Krankenhaus Bethanien die Hausarztpraxen Dr. Grobe und die Gemeinschaftspraxis Dres. Lenhardt/Grüner/Lenhardt aus Moers. Aus Kamp-Lintfort sind die Praxis Dr. Flür und aus Neukirchen-Vluyn die Gemeinschaftspraxis Dres. Mammes/Pyka mit dabei. Kooperationspartner aus Duisburg sind die Praxis Dr. Borgos sowie die Gemeinschaftspraxen Dr. Bülthoff/Reschke und Dres. Steger/v.d. Boom/Zehres/Schönfeld. Der Beitritt weiterer Hausarztpraxen zum Verbund wird von den Gründungs-Kooperationspartnern ausdrücklich begrüßt.

    Ärztekammer-Vizepräsident Bernd Zimmer (vorn Mitte) übergab Urkunden an alle Kooperationspartner, darunter Karl-Heinz Tenter (3.v.l.) und Wilhelm Brunswick (2.v.r.) von der Bethanien-Stiftung als Krankenhausträger, außerdem an alle Bethanien-Chefärzte (vornehmlich in weißen Kitteln) und Vertreter der sieben beteiligten Arztpraxen in Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Duisburg und Moers. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


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  • Bethanien erwartet das Weihnachtsfest

    Moerser Hobbybastler stellte selbstgebaute Krippe in der Kinderklinik auf

    Zum Schluss den Stern aufs Dach (v.r.n.l.): Kinderkrankenschwester Carmen Beck erklärt einer kleinen Patientin die Krippenfiguren. Auch Kindertraumatologe Christian Illian kam mit Tochter Julia vorbei, um die selbstgebaute Krippe von Egon Bockhorst (li.) zu sehen. Den Kontakt zum Krankenhaus hatte Bethanien-Krankenpfleger Andreas Schüle (2.v.l.) vermittelt. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Bethanien erwartet das Weihnachtsfest: Auf der Kinderstation G0 laufen die letzten Vorbereitungen für den Heiligen Abend. Schwestern, Ärzte und kleine Patienten - alle gemeinsam kümmern sich ums Schmücken der Station. In diesem Jahr kann sich die Kinderklinik über ein besonders Highlight freuen. Eine selbst gebaute Krippe, die der Meerbecker Bastler Egon Bockhorst persönlich aufstellte. Der 76-jährige Rentner beschäftigt sich seit fünfzig Jahren mit dem Krippenbau. “Ich habe im Jahr 1962 nach der Geburt meines Sohnes damit angefangen und bin bei diesem Hobby bis heute geblieben“, sagt Bockhorst. Zusammen mit den Kindern der Station stellte er die traditionellen Krippenfiguren auf und legte letzte Hand an sein kleines Bauwerk. Zum Schluss der Stern aufs Dach, dann ist alles perfekt.

    Den Kontakt zwischen dem leidenschaftlichen Krippenbauer und der Kinderklinik hatte Andreas Schüle hergestellt, der als Krankenpfleger auf einer anderen Station in Bethanien arbeitet. „Egon Bockhorst kenne ich schon sehr lange und ich wusste um sein Hobby“, berichtet der Krankenpfleger. Er habe ihm vorgeschlagen, eine seiner schönsten Krippen aus dem Keller zu holen und im Krankenhaus aufzustellen, damit alle sich daran erfreuen können. Bockhorst kam der Bitte gern nach. Sehr zur Freude der kranken Kinder, die in diesem Jahr das Weihnachtsfest in der Kinderklinik verbringen müssen, wie Kinderkrankenschwester Carmen Beck erzählt. Sie leitet die Station G0 und sorgte mit ihrem Team schon seit Anfang Dezember dafür, dass die Weihnachtsatmosphäre auf ihrer Station nicht zu kurz kommt. Das Anschalten der Krippenbeleuchtung war dann auch ein ganz besonderer Moment für Groß und Klein. Wäre just in dem Moment der Weihnachtsmann vorbei geflogen, er hätte in leuchtende Kinderaugen geschaut.


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  • Lokomotiven-Hersteller Vossloh spendete für Kinderklinik

    Unternehmen hatte erstmals einen Familientag veranstaltet

    Lokomotiven-Fans in ihrem Element: Die Vossloh-Betriebsräte (v.r.n.l.) Frank Willert, Roland Koch und Astrid Reichert sowie Ludger Jordan (li.) als Leiter des Moerser Servicezentrums übergaben an Bethanien-Chefarzt Dr. Michael Wallot (2.v.l.) eine dreistellige Spende, die die Geschäftsleitung der Vossloh Locomotives auf 1.000 Euro aufgerundet hatte (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Über eine Spende von 1.000 Euro freut sich derzeit die Kinderklinik Bethanien. Ein Teil des Betrags war beim ersten Familientag von Vossloh Locomotives zusammengekommen und von der Geschäftsführung sehr großzügig auf eine runde vierstellige Summe aufgerundet worden. Europas größter Hersteller von Diesel-Lokomotiven verfügt in Moers über ein Reparaturwerk und Service-Zentrum an der Klever Straße unweit des Bethanien-Krankenhauses. "Unsere 70 Kolleginnen und Kollegen kennen Bethanien schon wegen der räumlichen Nähe zu unserem Betrieb. Wir wollten für die Kinderklinik unbedingt einmal etwas Gutes tun", sagte Betriebsratsmitglied Frank Willert bei der Spendenübergabe auf dem Vossloh-Werksgelände.

    Schranken runter, hier fährt der Chefarzt: Unter Aufsicht und ohne Zwischenfälle durfte Bethanien-Kinderarzt Michael Wallot bei der Spendenübergabe eine Vossloh-Lok zum Moerser Bahnhof steuern. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Dr. Michael Wallot als Chefarzt der Kinderklinik hatte es nicht nehmen lassen, die Spende auf dem Werkgelände persönlich entgegenzunehmen. Auf die nicht ganz ernst gemeinte Frage des Mediziners, ob er denn als ausgesprochener Lokomotiven-Fan bei der Gelegenheit eine kleine Schienentour unternehmen könne, bewies Ludger Jordan als Leiter des Service- Zentrums Spontanität und ließ sofort eine Lok klarmachen. Und dann hieß es: "Schranken runter, hier fährt der Chefarzt!" Bis zum Moerser Bahnhof und wieder zurück lenkte Chefarzt Dr. Wallot die knapp neunzig Tonnen schwere Lok ohne irgendwelche Zwischenfälle. Danach luden die Leitung des Service-Zentrums, Betriebsrat und Belegschaft den Gast aus dem Krankenhaus zu einer kleinen Führung durch den Betrieb ein, wo der Chefarzt sich als fachlich versierter Kenner des Eisenbahnwesens erwies. "Ich habe einen modernen Betrieb mit hochmotivierten und von ihrer Arbeit begeisterten Mitarbeitern kennen gelernt", dankte Dr. Wallot beim Abschied. Der Spendenbetrag soll für die Arbeit der Klinikclowns verwendet werden, die wöchentlich die Kinderklinik Bethanien besuchen.


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  • Senioren aus Bethanien besuchten Weihnachtsmarkt

    Stadt Neukirchen-Vluyn hatte Altenkrankenheim nach Bloemersheim eingeladen

    Das Moerser Altenkrankenheim Bethanien vor der Weihnachtstanne im Bloemersheim (v.l.n.r.): Heimbewohnerin Karoline Möhlendick (im Rollstuhl) mit der ehrenamtlichen Helferin Margret Wilhelms, Seniorin Hildegard Umlauf (im Rollstuhl) mit Ehrenamtlerin Gisela Keesen sowie Heimbewohner Gerd Hadamitzky mit Jessica Brunner, die im Altenkrankenheim ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. (Foto: KBM)
    Eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Bloemersheim konnten kurz vor Weihnachten einige Seniorinnen und Senioren des Moerser Altenkrankenheims Bethanien unternehmen. Knapp zwanzig zum Teil auf den Rollstuhl angewiesene Bewohnerinnen und Bewohner aus Bethanien sowie weitere zwei Dutzend haupt- und ehrenamtliche Helferinnen machten sich bei strahlendem Sonnenschein, knackigen Minustemperaturen und Schnee auf den Weg.

    Der Besuch in Bloemersheim war auf Einladung des Stadtmarketings Neukirchen-Vluyn und der Veranstaltergemeinschaft des Weihnachtsmarktes möglich geworden, die sämtliche Transportkosten für die zwei extra gecharterten Busse übernahmen und auch die Eintrittskarten sponserten. "Ohne die freundliche Unterstützung wäre die Fahrt mit insgesamt mehr als 50 Personen nicht möglich gewesen", dankte Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims. Bei Glühwein und Grünkohl genossen die Seniorinnen und Senioren die winterliche Atmosphäre in Bloemersheim. Viele von ihnen nutzten die Gelegenheit, Weihnachtsdekoration oder Schmuck zu erwerben.

    Genossen die winterliche Atmosphäre in Bloemersheim (v.r.n.l.): Heimbewohnerin Karoline Möhlendick (im Rollstuhl) mit der ehrenamtlichen Helferin Margret Wilhelms, Seniorin Hildegard Umlauf (im Rollstuhl) mit Ehrenamtlerin Gisela Keesen sowie Heimbewohner Gerd Hadamitzky mit Jessica Brunner, die im Altenkrankenheim ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. (Foto: KBM)


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  • Nikolaus kam nach Bethanien

    Der Mann im roten Mantel besuchte Kinderklinik und Altenkrankenheim

    Ziemlich beste Freunde: Der kleine Patient Milow Klebedanz aus Moers beäugt den Nikolaus noch etwas distanziert. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Kommt der Nikolaus oder kommt er nicht, fragten sich dieser Tage die Kinder in der Kinderklinik Bethanien. Doch dann kam der Mann im roten Mantel tatsächlich, um alle kleinen Patientinnen und Patienten auf der Station G0 zu besuchen. "Ich habe für jeden von euch auch etwas mitgebracht", sagte der Nikolaus mit sehr, sehr tiefer Stimme. Klar, dass die zwanzig Kinder, die derzeit in Bethanien ihre Krankheiten auskurieren, gemeinsam mit Eltern, Krankenschwestern und Ärzteteam dem Nikolaus erst einmal ein Nikolaus-Lied anstimmten, bevor der Mann mit dem weißen Bart sich daran machen konnte, Geschenke und süße Leckereien zu verteilen.

    Sieht fast aus wie Krankenpfleger Oliver Potempa, ist aber der Nikolaus: Patientin Sarah Lassig aus Moers bekam von ihm auch eine Tüte mit Leckereien (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    "Wir laden den Nikolaus jedes Jahr zu uns in die Kinderklinik ein, damit er auch die Kinder besucht, die krank sind und im Moment nicht zu Hause sein können", sagte Kinderkrankenschwester Carmen Beck, die die Kinderstation G0 leitet. Für den Nikolaustag hatte Schwester Carmen gemeinsam mit ihrem Team den Stationsflur festlich geschmückt. Bei Tee, Kakao und Keksen herrschte schließlich an den langen Tischen den ganzen Nachmittag über freudige Erwartung. Alles was krabbeln, auf Krücken gehen oder im Rollstuhl rollen konnte war da, um das große Ereignis bloß nicht zu verpassen. "Ich wünsche euch Kindern, dass ihr schnell wieder gesund werdet, damit ihr zu Weihnachten alle wieder zu Hause seid", sagte der Nikolaus, bevor er zu anderen Kindern weitereilte.

    Margret Hanner (re.) von der Caritas-Konferenz St. Josef organisierte mit ihrem ehrenamtlichen Team die Nikolausfeier im Altenkrankenheim Bethanien. Heimleiter Ingo Ludwig (li.) dankte im Namen aller Bewohnerinnen und Bewohner. (Foto: KBM/fotolulu)

    Gleichzeitig mit der Kinderklinik hatte auch das Altenkrankenheim auf dem Bethanien-Gelände sein diesjähriges Nikolausfest begangen. Die Feier war, wie übrigens seit mehr als dreißig Jahren, vom Team der Caritas-Konferenz St. Josef um deren Vorsitzende Margret Hanner ausgerichtet worden. Die etwa dreißig ehrenamtlichen Kräfte der Caritas-Konferenz hatten für die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung kleine Überraschungen wie Weckmänner, Schokoladen-Nikoläuse und nicht zuletzt Segenssprüche mitgebracht. Für musikalische Unterhaltung und vorweihnachtliche Stimmung sorgte der Moerser Musiker Heinz Witte am Clavinova.


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  • Orientalisches Dinner erfreute Senioren

    Bauchtanz und Musaka im Altenkrankenheim Bethanien

    Ein Abend für alle Sinne: Beim diesjährigen Candlelight-Dinner im Altenkrankenheim Bethanien genoss Bewohnerin Hildegard Umlauf (m.) mit ihrem Lebensgefährten Gerhard Hadamitzky (re.) den Bauchtanz von Tänzerin Lalima (li.) aus Oberhausen und ein orientalisches Menü. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


    Ein Hauch von 1001 Nacht wehte dieser Tage bei einem Candlelight-Dinner durch das Altenkrankenheim Bethanien: Lange Seidenschleier dämmten das Deckenlicht, dazu Laternen, Wunderlampen und Wasserpfeifen war auf den orientalisch dekorierten Tischen. Als Auftakt für den Dinner-Abend durfte eine richtige Bauchtänzerin natürlich nicht fehlen. Zu morgenländischen Klängen führte die unter dem Künstlernamen Lalima auftretende Anita Splitek aus Oberhausen Schleier- und Bauchtänze vor, die man in dieser aufreizenden Eleganz in Bethanien noch nicht gesehen hat.

    Als Highlight des Abends war zudem das Essen für den besonderen Anlass auf "arabisch" gestimmt. So servierten das Küchen- und Hauswirtschaftsteam unter der Leitung von Marlies Schürmann nach einer exotischen Hühnersuppe mit Krabbenbrot als Hauptgericht typisch türkische Kebap-Hackfleischbällchen. Wahlweise gab es griechisches Musaka mit Rindfleisch oder Curry-Putenbrust, dazu Reis oder orientalische Kartoffelplätzchen. Das Dessert aus Mango- und Kokoscreme rundete das Dinner schließlich mit einer süßen Note ab und überzeugte auch die letzten Zweifler. "Das war wirklich ein gelungener Abend, der den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr gefallen hat“, freute sich Oliver Hering als Leiter des Sozialen Dienstes in der Senioreneinrichtung. So viel steht für Hering jedenfalls jetzt schon fest: Im nächsten Jahr wird es auf jeden Fall wieder ein Candlelight-Dinner geben.


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  • Familienfest mit glücklichen Kindern soll Kinder glücklich machen

    Spende ging an Kindernothilfe und Kinderklinik Bethanien

    Dr. Ingrid Hruby von der Kindernothilfe (1.v.l.) und Dirk Ruder vom Krankenhaus Bethanien (1.v.r.) freuen sich über die Spende aus Eick. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Moers. (pst) Eines war für alle Organisatoren des großen Familienfestes in Eick-Ost klar: Der Erlös der Veranstaltung mit glücklichen Kindern soll Kinder glücklich machen! Aus der zweimal jährlich stattfindenden Quartierkonferenz Rheinkamp/Eick/Utfort hat sich eine Projektgruppe mit Institutionen und Vereinen aus Eick gebildet, die die Feier Ende September auf dem Schulhof der Robinsonschule auf die Beine gestellt hat.

    Den Erlös in Höhe von insgesamt knapp 700 Euro haben die Verantwortlichen jetzt dem Krankenhaus Bethanien und der Kindernothilfe gespendet. Die Kinderklinik Bethanien wird das Geld für seine Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder nutzen. Die allein aus Spenden finanzierte Ferienfreizeit wird von einer Kinderkrankenschwester und einer Kinderärztin begleitet und soll kranken Kindern für ein paar Tage eine unbeschwerte „Auszeit“ von der Krankheit ermöglichen. Die Kindernothilfe – ein von Christen in Duisburg gegründeter Verein - unterstützt mit der Spende ein Projekt in Ecuador. Das Geld soll helfen, dass Kinder angstfrei und unversehrt einen Schulabschluss machen können.

    Viele Spiele – viele Beteiligte
    Beim Familienfest gab es eine große Spiele-Landschaft in der Turnhalle, eine Rollenbahn, Entenangeln, ein Kinderkarussell, zahlreiche Kreativangebote und Musik. Für die Angebote sorgten: TV Utfort/Eick, Verein für Brauchtums- und Ortsteilpflege, Waldorfkindergarten, Städtische Kindertageseinrichtung Ulrich-von-Hutten-Straße, Robinsonschule und die Ev. Kindertageseinrichtung für Kinder Eick-Ost. Alle lobten die tolle Atmosphäre – sowohl auf dem Fest als auch unter den Organisatoren.

    Link zur Original-Pressemitteilung der Stadt Moers:
    http://www.moers.de


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  • Bayrischer Abend zugunsten nierenkranker Kinder

    Spende vom Fußballverein Rot-Weiß Moers an die Kinderklinik Bethanien: Beim Oktoberfest im Vereinsheim Am Jostenhof in Moers-Hülsdonk freuten sich (v.l.n.r.) Sponsor Roman Winterstätter, Andreas Bieber als 1. Vorsitzender von Rot-Weiß Moers, Frank Vutz von den Alten Herren, Oberarzt Dr. Thomas Geerkens von der Kinderklinik und Altherren-Kapitän Carsten Blischke über eine gelungene Spendenaktion. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Fußballer vom FC Rot-Weiß Moers spendeten nach Oktoberfest an Bethanien

    Gäb’s eine Fußball-Spendenliga in Moers, wäre die 2. Alte Herren-Mannschaft des FC Rot-Weiß Moers sicher längst in die höchste Spielklasse aufgestiegen: Mit der jüngsten Spendenaktion des Fußballteams um Mannschaftskapitän Carsten Blischke konnten die Altherren-Kicker chronisch kranken Kindern im Krankenhaus Bethanien eine große Freude machen. Der Spendenerlös von insgesamt 500 Euro war während des Oktoberfestes im Vereinsheim Jostenhof durch den Verkauf von Getränken gesammelt worden und soll nun der jährlich durchgeführten Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder in Bethanien zugute kommen. „Wir wollten mit den Einnahmen unseres Oktoberfestes einen guten Zweck unterstützen“, sagte Altherren-Kapitän Carsten Blischke über die von Andreas Bieber als 1. Vorsitzenden und Vereinsmitglied Frank Vutz mitorganisierte Veranstaltung.

    Die von einer Kinderkrankenpflegerin und einer Kinderärztin betreute Ferienfreizeit wird allein aus finanziellen Zuwendungen finanziert. Zur Spendenübergabe der Moerser Fußballer an die Kinderklinik war Bethanien-Oberarzt Dr. Thomas Geerkens ins Vereinsheim eingeladen worden. Der Oberarzt hatte bereits in den letzten beiden Jahren die Spenden des jährlich von Rot-Weiß Moers organisierten Benefizturniers am Jostenhof entgegennehmen dürfen. "In diesem Jahr hat die Ferienfreizeit leider ausfallen müssen. Dank dieser Spende haben wir nun für das nächste Jahr schon eine kleine Anschubfinazierung", dankte Dr. Geerkens.

    Für richtige Oktoberfeststimmung bei der Spendenaktion im Vereinsheim der Rotweißen hatte übrigens ein echter Ur-Bayer gesorgt: Kein Geringerer als Roman Winterstätter, Koch der Deutschen Biathlon-Nationalmannschaft, hatte die Spendenaktion tatkräftig unterstützt. Winterstätter betreibt das Hotel-Restaurant „Dülkener Hof“ in Viersen und engagiert sich als Trikotsponsor für die Mannschaft. Beim Oktoberfest des Fußballteams hatte er allerdings nicht Kochtopf und Bratpfanne bespielt, sondern am Akkordeon mit typisch bayrischen Festmelodien für musikalische Unterhaltung gesorgt.


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  • Klinikclowns feierten „10 bis 12-jähriges“ Jubiläum in Bethanien

    Flocke und Schlatke verteilten bunten Kuchen im Krankenhaus

    Clownstorte für Alle: Anlässlich ihres „10 bis 12-jährigen“ Jubiläums, verteilten die Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann (li.) und Schlatke alias Holger Voss (re.) Kuchen und Torte an Patienten und Besucher im Krankenhaus Bethanien. Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik (2. v. r.) und Küchenleiter Ralph Stamm (2. v. l.) gratulierten und halfen beim Anschnitt der Torte. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Clown Schlatke singt Lieder zur Ukulele. Im grün gepunkteten Hemd mit gelber Krawatte und braunem Filzhut sieht er nicht aus, wie die Patienten und Besucher, die sich sonst in der Eingangshalle des Krankenhauses Bethanien aufhalten. Neben ihm schneiden derweil Bethanien-Küchenchef Ralph Stamm und Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik eine große Sahnetorte mit Clownsgesicht in dicke Stücke. Die werden dann von Clownin Flocke verteilt. Im neonpinken Kleid bietet sie allen ein Kuchenstück, die das Krankenhaus betreten. Fröhliches Lachen und gute Laune überall - so feierten dieser Tage die beiden Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss ihr „10 bis 12-jähriges“ Jubiläum im Krankenhaus Bethanien.

    Zehn bis zwölfjähriges Jubiläum? Welches es denn nun genau sei, werden die Clowns immer wieder gefragt: zehn oder zwölf? Beides, antworten die Clowns und freuen sich kichernd über die verwirrten Gesichter der Leute. Doch dann verraten sie die Auflösung: Seit dem Jahr 2000 kommen die Klinikclowns in die Kinderklinik Bethanien. Das sind zwölf Jahre. Der NRW-weit tätige Verein Clownsvisite gründete sich aber erst zwei Jahre später und feiert daher derzeit sein zehnjähriges Bestehen. „Wir waren schon in Moers aktiv, bevor wir uns als NRW-weiter Verein gründeten“, so die Clowns. Eigentlich gibt es somit zwei Jubiläen, die der Einfachheit halber eben einfach zusammengelegt wurden. Deswegen: zehn bis zwölf.

    Wie wichtig die Arbeit der Klinikclowns ist, weiß vor allem das Ärzte- und Pflegeteam. „Die Klinikclowns bringen viel Einfühlungsvermögen für die Kinder mit. So tragen Ärzte, Pfleger und Klinikclowns auf unterschiedliche Weise zur schnelleren Genesung kleiner Patientinnen und Patienten bei“, erläutert Chefarzt Dr. Michael Wallot. Von den Kindern auf der Kinderstation G0 werden die Clownsbesuche jede Woche geradezu herbeigesehnt. „Manchmal brauchen die Kinder einfach jemandem, mit dem sie sich austauschen können, wenn die Eltern mal gerade nicht da sind“, sagt Clown Schlatke. Dabei hilft es dass, das Duo immer als Clownin und als Clown auftritt, um sowohl Jungen als auch Mädchen eine passende Identifikationsfigur zu bieten.

    Die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite e.V. sind speziell für die Arbeit mit kranken Kindern weitergebildete Berufsschauspieler. „Unser Verein fördert die Aus- und Weiterbildung unserer in ganz Nordrhein-Westfalen tätigen Klinikclowns. Ohne Fachwissen darf man einen solchen sensiblen Job nicht machen“, erklärt Clown Schlatke alias Holger Voss. Clownsvisite e.V. ist gemeinnützig und finanziert die Clowns-Einsätze in den Kliniken ausschließlich durch Spenden. „Die Unterstützung unserer Arbeit durch die Moerserinnen und Moerser ist jedoch für uns einzigartig. Es gibt treue Spender, die unsere Arbeit in Bethanien seit Jahren finanziell abzusichern helfen."

    Vom Foyer des Krankenhauses haben sich Flocke und Schlatke inzwischen auf den Weg zur Station G0 der Kinderklinik gemacht. Dort werden Kusshände an alle und die letzten Kuchenstücke verteilt. Für den sicheren Kuchentransport haben sie einen beim Stationspersonal gemopsten Visitewagen umfunktioniert und mit bunten Luftschlangen und Luftballons dekoriert. Das Gefährt erinnert an einen Karnevalswagen im Miniformat. „Clowns bevorzugen eben einen großen Auftritt mit bleibendem Eindruck“, betonen Flocke und Schlatke während der „Kuchenvisite“ in der Kinderklinik. Auf die Frage, wie lange sie der Kinderklinik noch erhalten bleiben werden, antworteten sie: „Solange die Moerserinnen und Moerser sich weiter für uns einsetzen, hängen wir die Clownsnasen bestimmt nicht an den Nagel“.


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  • Helfen als "Herzensangelegenheit"

    Autohaus Nühlen und Kardiologie Bethanien informierten über lebensrettende Soforthilfe im Notfall

    Voller Einsatz für das Leben: Viele Besucher nutzten die gemeinsame Veranstaltung

    Als es um Leben und Tod ging, wurde es für Minuten mucksmäuschenstill im Autohaus Nühlen. Es war der Moment, als Bethanien-Herzspezialist Prof. Stefan Möhlenkamp zwei Frauen auf die Bühne holte, die berichteten, wie das damals war, als die eine zusammensackte, weil das Herz einfach stehen geblieben war. Das Autohaus Nühlen und das Krankenhaus Bethanien hatten am gestrigen Montag (12.11.) gemeinsam zur Veranstaltung "Herzensangelegenheit" eingeladen, um über die Wichtigkeit einer schnellen Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Notfällen aufzuklären. Auf der Bühne des Autohauses berichteten die beiden Frauen nun von jenem Tag, als beide vom Tennisspiel kamen. Plötzlich wurde der Freundin übel, sie wurde ohnmächtig und lief blau an. "Kein Puls, keine Atmung, da wusste ich, was zu tun war", berichtet die eine der beiden Frauen. "Ich habe nur gerufen: 'Holt den Notarzt!' und sofort mit der Herzmassage angefangen." Sieben Minuten, bis der Notarzt kam, habe sie das gemacht. "Das kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit". Aber genau diese sieben Minuten waren es, die der Tenniskollegin schließlich das Leben retteten. Sie schaffte es lebend ins Krankenhaus Bethanien, wo Prof. Möhlenkamp und sein Team einen Defibrillator eingesetzten. "Es geht mir wieder gut. Ohne die sofortige Herzmassage hätte ich wohl nicht überlebt", sagt die Frau auf der Bühne.

    Die Schilderung unterstrich das Anliegen der Veranstaltung: Nicht wegschauen im Notfall, sondern sofort Hand anlegen. "Haben Sie in einer solchen Situation keine Scheu, mit der Herzmassage anzufangen. Sie können nichts falsch machen. Der einzige Fehler, den Sie machen können, ist es, nicht zu helfen!", warb Chefarzt Prof. Möhlenkamp in seinem Vortrag. Dies sei die wichtige Botschaft des Abends. Denn jede Minute, in der nichts geschehe, senke die Überlebenschancen von Betroffenen drastisch. Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung muss mit beiden durchgesteckten Armen und dem gesamten eigenen Körpergewicht das Brustbein von bewusstlosen Menschen jeweils fünf Zentimeter tief eingedrückt werden - hundert Mal in der Minute. Der Untergrund muss dabei hart sein, auf Betten oder Sofas funktioniert die Wiederbelebung nicht. "Keine Angst, wenn es bei der Herzmassage mal knackt. Sie machen alles richtig, die gebrochene Rippe heilt wieder!", mahnte der Chefarzt ein beherztes bis energisches Druckausüben an. Und er fügt hinzu: "Beatmen Sie nur, wenn Sie es können und sich zutrauen. Wichtiger ist, mit der Massage so lange fortzufahren, bis der Notarzt kommt. Wechseln Sie sich ab, wenn Sie nicht allein sind, denn eine minutenlange Herzmassage kann durchaus auf auch auf Ihre Kondition gehen."

    Davon konnten sich die Gäste nach Prof. Möhlenkamps Vortrag selbst überzeugen. Vor einem Krankenwagen hatten die Moerser Notärzte und das Krankenhaus Bethanien spezielle Übungs-Puppen aufgebaut, an denen die Herzmassage unter Anleitung von Ärzten und Rettungskräften geübt werden konnte. Reges Interesse fand auch der Infostand der Deutschen Herzstiftung, der viel Hintergrundwissen zum Mitnehmen bereithielt. Als Gastgeber hatte Autohaus-Chef Dr. Hans Nühlen dem Publikum berichtet, wie ihn ein Todesfall in der Moerser Innenstadt vor ein paar Wochen erschüttert habe. In einem Café am Altmarkt war ein Mann mit einem Herzinfarkt zusammengesackt - und niemand half. "Die Veranstaltung heute soll einen Beitrag dazu leisten, dass so etwas nicht mehr passieren kann", sagte Dr. Nühlen. Der Unternehmer hat sich überdies Gedanken gemacht, was er und sein Unternehmen noch tun kann, um im Fall des Falles Leben zu retten. Ein tragbarer Defibrillator, der beim Herzstillstand einen Stromstoß abgibt, ist ab sofort im Autohaus stationiert und jederzeit griffbereit. Mit der Veranstaltung hatte der Moerser Unternehmer und das Krankenhaus Bethanien offenbar den Nerv des Publikums getroffen. Rund 350 Interessierte waren zu der Veranstaltung gekommen, das Autohaus war bis auf den letzten Platz besetzt.

    Blick ins vollbesetzte Autohaus Nühlen bei der Veranstaltung


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  • Die "Pumpe" an der Treppe auf Trab bringen

    Beim Herztag im Krankenhaus Bethanien gab es umfassende Information und Beratung

    Immer ganz nah am Patienten: Der langjährige Oberarzt Dr. Michael Hausen machte beim diesjährigen Herztag im Krankenhaus Bethanien den Auftakt mit einem interessanten Vortrag über die Koronare Herzkrankheit. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Ein volles Haus verzeichnete am Mittwoch (31.10. ) die Kardiologie im Krankenhaus Bethanien beim diesjährigen Herztag. Die Fachabteilung nutzte den bundesweit von der Deutschen Herzstiftung initiierte Informationstag dazu, ihr gesamtes Leistungsspektrum umfassend darzustellen. Schon im Eingang des Krankenhauses konnten sich Besucherinnen und Besucher an einer elektronisch gesteuerten Puppe die richtige Herzmassage üben - im Fall des Falles überlebenswichtig für einen Menschen mit Herzstillstand. Während im großen Veranstaltungssaal Chefarzt Dr. Möhlenkamp und zwei seiner Oberärzte über verschiedene Aspekte von Herzkrankheiten und deren Therapie referierten, bot die Patienten-Cafeteria Möglichkeiten für Blutdruck- und Cholesterinmessung sowie für einen umfassenden Herz-Check. An zahlreichen Infoständen, etwa dem der Deutschen Herzstiftung, herrschte reger Andrang. Stündliche Führungen durch das hochmoderne Herzkatheterlabor und die Demonstration von Echo-Doppler-Untersuchungen rundeten das Angebot ab.

    Im Herzkatheterlabor demonstrierte Oberarzt Dr. Gert Konein beim Bethanien-Herztag die neuesten Diagnose- und Therapieverfahren. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Der Herztag steht dieses Jahr in ganz Deutschland unter dem Motto "Herz in Gefahr". Für den Moerser Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp ein wichtiges Thema. Nach seiner Auskunft erleiden in Moers rund 300 Patientinnen und Patienten im Jahr einen Herzinfarkt. "Etwa 250 davon werden hier bei uns in Bethanien behandelt. Wir sind deshalb vor Ort so etwas wie ein kardiologisches Zentrum für die betroffenen Menschen", erläutert Prof. Möhlenkamp. Zwar habe sich die Herzinfarkt-Rate in den letzten Jahren überall reduziert, doch gebe es immer noch zu viele Menschen, die mit einem zu hohen Infarktrisiko leben. Dabei gebe es drei einfach Regeln für ein herzgesundes Leben: Gesundes Essen und bei Bedarf eine Gewichtsreduktion, die aber langsam erfolgen muss, außerdem Vermeidung von Zigaretten und tägliche körperliche Aktivität. "Eine halbe Stunde Bewegung pro Tag. Das muss kein Dauerlauf sein, ein Spaziergang reicht schon aus. Man sollte sich dabei noch unterhalten können", so der Kardiologe. Allen Ortskundigen, die sich mehr zutrauen, empfiehlt er einen Aufstieg der Himmelstreppe an der Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn als regelmäßiges Trainingsprogramm. "Eine perfekte Gelegenheit, Herz und Kreislauf auf Trab zu bringen und dabei gesund zu bleiben."

    Grundsätzlich sollten alle Menschen ab einem Alter von 45 Jahren regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen, empfiehlt der Chefarzt. Beschwerden wie Luftnot bei Belastung, ein Engegefühl oder Schmerzen in der Brust können darauf hinweisen, dass mit dem Herzen etwas nicht in Ordnung ist. "Auch ein Leistungsabfall kann ein Hinweis sein. Wer bei der Radtour plötzlich mit den anderen Fahrern nicht mehr mithalten kann, sollte sich zur Sicherheit unbedingt durchchecken lassen."

    Keine Angst vorm kleinen Piekser: Bei Marlies Schaffeld von der Kardiologie nutzen viele Besucherinnen und Besucher des Bethanien-Herztages die Möglichkeit zu einem kostenlosen Cholesterin-Test. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp im Interview beim Niederrhein-Talk

    Moderator Steffen Penzel (links) im Gespräch mit Professor Stefan Möhlenkamp.
    Am Donnerstag den 25.10.2012 war Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp, Chefarzt der Kardiologie des Krankenhaus Bethanien, zu Gast beim Niederrhein-Talk in der Kundenhalle der Sparkasse Moers. Die 60-minütige Sendung wurde vom Duisburger Fernsehsender Studio 47 produziert.

    Hier gelangen zu dem Video der Sendung...


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  • „Man darf nicht nachlässig werden“

    Die Kliniken im Kreis Wesel haben den Kampf gegen MRSA-Keime verstärkt. Ein Team aus Hygieneexperten im Krankenhaus Bethanien geht mit gezielten Maßnahmen vor

    Der Kampf gegen ansteckende Keime beginnt für ihn jeden Tag neu: Für Jürgen Rosemann hat die strikte Einhaltung geltender Richtlinien im Krankenhaus Bethanien oberste Priorität, und das nicht erst seit Verschärfung des Bundesinfektionsschutzgesetzes (IFSG) im vergangenen Jahr. Wenn es um krank machende Keime geht, nimmt die langjährige Hygienefachkraft der Klinik keine Nachlässigkeiten hin. Rosemann und sein Hygieneteam wissen, dass man Keimübertragungen nur mit sorgfältiger und strikter Hygiene abwehren kann.

    Besonderes Augenmerk richtet das Bethanien-Hygieneteam auf MRSA, einen Keim, der mittlerweile gegen die meisten Antibiotika resistent geworden ist. Für chronische oder schwer kranke Patienten kann eine Infektion mit dem für gesunde Menschen an sich harmlosen Keim eine ernste Bedrohung darstellen. „Eine MRSA-Infektion ist bei solchen Patienten mitunter langwierig und schwer zu behandeln. Deswegen sorgen wir dafür, dass es im Krankenhaus gar nicht erst zu einer solchen Infektion kommt“, sagt Jürgen Rosemann.

    Noch besser ist es allerdings, wenn die Schutzmaßnahmen flächendeckend durchgeführt werden und alle Kliniken dabei eng zusammenarbeiten, so wie es in den Niederlanden praktiziert wird. Dort infizieren sich im Jahr weniger als ein Prozent aller Patienten mit MRSA, in Deutschland sind es zwischen zehn und fünfundzwanzig Prozent - ein ziemlich großer Unterschied, der für Rosemann und sein Team nicht hinnehmbar ist. „Beim Kampf gegen die multiresistenten Keime können wir viel mehr erreichen, wenn alle Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nach einheitlichen Richtlinien arbeiten“, sagt Rosemann.

    Im Kreis Wesel haben es die acht ortsansässigen Krankenhäuser bereits vorgemacht: Vom grenzüberschreitend arbeitenden, niederländisch-deutschen Hygienenetzwerk „EurSafety Health-net“ erhielten die Krankenhäuser im Kreis Wesel im vergangenen Jahr das offizielle MRSA-Gütesiegel. Voraussetzung war die Erfüllung von zehn vorgegebenen Qualitätszielen. Dazu prüften drei Experten vom Weseler Gesundheitsamt in den Krankenhäusern unter anderem die strikte Verwendung von Mundschutz, Einmal-Handschuhen und Schutzkitteln beim Ärzte- und Pflegepersonal. Ebenfalls überprüft wurde die gezielte Durchführung von MRSA-Tests bei Patienten, die stationär ins Krankenhaus kommen.

    „Patienten mit MRSA werden in Bethanien und den anderen Kliniken im Kreis jetzt nach einem genau vorgegebenen Schema untersucht und behandelt“, erklärt Rosemann. „Bei einer festgestellten Besiedelung mit dem Keim auf der Haut oder bei einer Infektion werden Betroffene Patienten in einem separaten Zimmer untergebracht und weiterbehandelt“, so der Hygienefachmann. So wird vermieden, dass andere Patienten sich ebenfalls anstecken.

    Die häufigste MRSA-Übertragung in Krankenhäusern geschieht über die Hände, denn Hände kommen den ganzen Tag überall mit Keimen in Kontakt. Von den etwa 500.000 Infektionen in Krankenhäusern werden die meisten durch Hände übertragen. Rosemann zeigt auf das Plakat von der bundesweiten Kampagne „Saubere Hände". Darauf ist ein großer farbiger Handabdruck zu sehen, der die Übertragungsgefahr anschaulich macht. Bethanien engagiert sich seit zwei Jahren bei dieser Aktion, zu der Rosemann eine Reihe von Fortbildungen absolviert hat. Die Kampagne soll bei Beschäftigten im Gesundheitswesen für mehr Aufmerksamkeit bei der Händedesinfektion werben. „Die regelmäßige Händedesinfektion beim Ärzte- und Pflegepersonal ist die wichtigste Schutzmaßnahme gegen eine Übertragung“, weiß Rosemann.


    Eigentlich eine einfache Regel, die aber im manchmal hektischen Klinikbetrieb vernachlässigt wird. „Das lässt sich nur ändern, wenn allen Beschäftigen die Wichtigkeit der Händedesinfektion auch in stressigen Situationen immer bewusst ist. Man darf da einfach nicht nachlässig werden“, betont Rosemann. Vor und nach jedem Patientenkontakt muss es deswegen heißen: Hände desinfizieren. „Wir in Bethanien und alle anderen Krankenhäuser in Deutschland haben ein klares Ziel vor Augen. Ein gutes Stück Weg liegt noch vor uns, aber mit dem jetzt gültigen Infektionsschutzgesetz und mit gut funktionierenden Netzwerken der Verantwortlichen auf lokaler Ebene sind die ersten großen Schritte gemacht“. Ziel ist, die Zahl der Infektionen deutlich zu senken.


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  • Narkoseärzte in Bethanien mit Telefonsprechstunde

    Die beiden Fachärzte für Anästhesie im Krankenhaus Bethanien Dr. Sandra Weis-Hoffmann und Matthias Holtel beantworten am 16.10. in einer Telefonsprechstunde Fragen zu den Themen Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin.

    Oberärztin Dr. Sandra Weis-Hoffmann und Facharzt Matthias Holtel beantworten am 16.10. Fragen zu den Themen Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin

    Mit einer Telefonsprechstunde am Dienstag, den 16.10. beraten Oberärztin Dr. Sandra Weis-Hoffmann und Facharzt Matthias Holtel von der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus Bethanien rund um die Themen Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin. Die beiden Fachärzte für Anästhesiologie sind unter den Rufnummern 02841 200 – 20862 und unter 02841 200 – 20863 zu erreichen und beantworten von 8 bis 16 Uhr die Fragen interessierter Anrufer, die sich unter anderem zu Narkoseverfahren und zur Behandlung auf der Intensivstation informieren wollen.

    Dabei erklären die Mediziner was Patientinnen und Patienten, die vor einer Operation stehen, vor der Narkose beachten sollten und wie heutzutage Schmerzen nach einer Operation wirksam behandelt werden können. „Der Bereich der Anästhesie hat sich beispielsweise durch neue Medizintechnik und Schmerzmittel in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. In der Telefonsprechstunde möchten wir Interessierte über verschiedene Möglichkeiten der Narkoseverfahren und Schmerztherapie nach Operationen informieren“, sagt Oberärztin Dr. Weis-Hoffmann.

    Zudem geben die beiden Ärzte mit langjähriger Erfahrung in der Notfallmedizin Auskunft zu ärztlichen Hilfeleistungen bei lebensbedrohlichen Notfällen außerhalb des Krankenhauses. Mit ihrem Facharztkollegen Matthias Holtel stellt sich Oberärztin Dr. Weis-Hoffmann auch den Fragen zur operativen Intensivmedizin. Durch die umfassende fachärztliche Ausbildung, die neben Kenntnissen im Bereich Anästhesie zudem die Bereiche Schmerztherapie, Notfall- und Intensivmedizin mit einschließt, können die beiden Anästhesisten auch zu diesen Themen fachlich kompetente Beratung und Information anbieten.

    Die Telefonsprechstunde im Krankenhaus Bethanien findet anlässlich des Weltanästhesie-Tages statt, der mit der Kampagne „Narkose in sicheren Händen“ von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) sowie vom Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA) in den Vordergrund gerückt wird. An der bundesweiten Aktion beteiligen sich Krankenhäuser und Arztpraxen in ganz Deutschland.

    INFO
    Telefonsprechstunde zu den Themen Anästhesie und Notfallmedizin
    Rufnummern: 02841 200 – 20862 und 02841 200-20863
    Ansprechpartner: Oberärztin Dr. Sandra Weis-Hoffmann und Facharzt Matthias Holtel


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  • Pflege-Examen bestanden

    Der Kurs 2009/2012 der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien mit Schulleiter Frank Heller (hintere Reihe, links) und den Ausbilderinnen Tanja Helmes (hintere Reihe, 6 v. r.) und Heike Szymnau (ganz rechts) bei der Examensfeier in Bethanien. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


    Auszubildende der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien feierlich verabschiedet

    Einen guten Grund zu feiern hatten dieser Tage die Auszubildenden der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien: Nach bestandener Prüfung durften 23 Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler bei einer offiziellen Feierstunde ihre Examensurkunde aus den Händen von Pflegedirektorin Luise Werner, den Kursleiterinnen Tanja Helmes, Heike Szymnau und Schulleiter Frank Heller entgegennehmen. Mit dem Examen endete eine dreijährige Ausbildung – zunächst in einem gemeinsamen Kurs, der sich im dritten Ausbildungsjahr in zwei eigene Klassen für Krankenpflege und für Kinderkrankenpflege trennt.

    Im Krankenpflege-Kurs 2009/2012 haben Denise Daisy Adwedaa, Alicia Blömer, Svenja Derler, Sarah Fejzoska, Dario Santo Frost, Nicole Gottschalk, Christina Kallen, Oliver Potempa, Rene Spratte, Lisa Tolksdorf, Marius Wagner und Tom Winter die Prüfung in geschafft. Das Examen in der Kinderkrankenpflege legten erfolgreich ab: Isabell Cuden, Many Dach, Maren Hintzen, Lara Kallenberg, Christiane Karow, Tatjana Lutscher, Daniel Preußer, Carolin Stock, Sina Stöffges, Janina Vorwerk und Josephine Westerfeld. Die Krankenpflegeschule Bethanien bildet jedes Jahr bis zu dreißig junge Menschen im Pflegeberuf aus.


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  • Blasenschwäche in den Griff bekommen

    Bethanien-Frauenklinik informiert am Mittwoch (26.9.) zum Thema Harninkontinenz bei Frauen

    Stationsarzt Martin Delev von der Bethanien-Frauenklinik referiert am Mittwoch (26.9.) über Blasenschwäche und Harninkontinenz bei Frauen.
    Wenn bei Frauen mittleren Alters Blasenschwäche den Alltag bestimmt, ist dies keinesfalls eine Situation, die Betroffene hinnehmen müssen. Vielfältige Behandlungsmöglichkeiten können betroffenen Frauen helfen die schwächelnde Blase wieder fest in den Griff zu bekommen. Beim Infonachmittag über Blasenschwäche und Harninkontinenz am Mittwoch (26.9.) um 15 Uhr im Krankenhaus Bethanien referieren die Fachärzte für Gynäkologie Martin Delev und Ernst Schrama über neueste Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.

    Zudem zeigen die staatlich geprüften Gymnastiklehrerinnen Martina Hamann und Doris Abels hilfreiche Übungen zur Beckenbodenstärkung, die Frauen mit Blasenschwäche auch bequem zu Hause und im Sitzen durchführen können. „Solche sehr einfachen Übungen helfen, die Muskulatur des Beckenbodens deutlich zu stärken. Dadurch kann bei Blasenschwäche unter Umständen eine Operation vermieden werden“, sagt Doris Abels.

    INFO
    Infotag Blasenschwäche, Mi, 26. September 2012, 15 Uhr, Mitarbeitercafeteria im Krankenhaus Bethanien, Bethanienstr. 21. Der Eintritt ist frei.


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  • Federweisser und Zwiebelkuchen in Bethanien

    Altenkrankenheim lud Bewohnerinnen und Bewohner zu Weinfest ein

    Weinfest im Garten des Altenkrankenheims Bethanien: Laura Müller (stehend) von der Hauswirtschaft der Senioreneinrichtung schenkte Bewohnerin Auguste Baumes (rechts) und einer Tischnachbarin zünftigen Federweisser ein.
    Die letzten warmen Tage nutzte das Altenkrankenheim Bethanien für ein zünftiges Weinfest unter freiem Himmel: Vor und in zwei großen Festzelten, die im Garten des Altenkrankenheims aufgebaut waren, servierte das Team der Hauswirtschaft den Seniorinnen und Senioren Federweisser, den man als gemeinhin Vorboten des Herbstes kennt. Als klassische Beilage gab’s frischen Zwiebelkuchen und Brot mit Kräuterbutter. „Bei einem richtigen Weinfest dürfen die traditionellen Beilagen natürlich nicht fehlen“, sagten die Weinfest-Organisatoren Oliver Hering und Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims.

    Für die richtige Atmosphäre hatten die Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft alle Tische liebevoll mit Weintrauben, Orangen und Blumengestecken dekoriert. Musikalische Unterhaltung bot das bei Feiern im Seniorenheim gern gesehene Duo Müller und Müller mit passender Live-Musik. Für die Seniorinnen und Senioren gab es zudem Würstchen vom großen Schwenkgrill und Salat. Das Dessert aus Vanilleeis mit heißen Kirschen rundete den kulinarischen Nachmittag schließlich mit einer süßen Note ab. „Wir freuen uns mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über ein gelungenes Weinfest, das wir im nächsten Jahr ganz sicher wieder veranstalten werden“, so der Sozialdienst.


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  • Kopfschmerz bei Kindern stoppen

    Kinderklinik Bethanien schult im Oktober Acht- bis Vierzehnjährige mit chronischen Beschwerden

    Das Team des Sozialpädiatrischen Zentrums mit Diplom-Psychologin Barbara Spießbach schult ab Oktober in der Kinderklinik Bethanien wieder Kinder mit chronischem Kopfschmerz.
    Einen Kurs für Kinder und Jugendliche mit chronischen Kopfschmerzen startet die Kinderklinik Bethanien in diesem Herbst. Am 1. Oktober wird es dazu in Bethanien um 15.00 Uhr einen Info-Nachmittag geben, den das sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der Kinderklinik organisiert. Bei der Veranstaltung informiert Diplom-Psychologin und SPZ-Mitarbeiterin Barbara Spießbach Eltern von betroffenen Kindern über den achtwöchigen Kurs „Stopp dem Kopfschmerz“. Der Kurs richtet sich an Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren, die an Migräne und chronischem Kopfschmerz leiden.

    Die Kinder lernen im Kurs einfache und effektive Techniken zur Vorbeugung gegen Migräne und Spannungskopfschmerz. „Ziel dieser Schulung ist es, chronische Kopfschmerzen durch verhaltenstherapeutische Maßnahmen wie Entspannungsübungen zu mindern oder ganz zu beseitigen“, erklärt Bethanien-Oberarzt Dr. Wolfgang Poss. Der von der Kinderpsychologin Barbara Spießbach und ihrem Kollegen Stefan Tomaskowicz geleitete Kurs wird ein Mal wöchentlich in den Räumlichkeiten des Krankenhauses stattfinden und jeweils anderthalb Stunden dauern. „Das wissenschaftliche Konzept für den Kurs wurde mit Unterstützung der Technikerkrankenkasse von der Universität Düsseldorf entwickelt und an anderen Kliniken bereits erfolgreich durchgeführt“, so Barbara Spießbach.

    Der Informationsnachmittag am 1.Oktober dient dazu, den Eltern genaue Abläufe und Inhalte des Kurses zu vermitteln und Kurstermine zu vereinbaren. Für den Kurs wird lediglich eine Überweisung des behandelnden Kinderarztes für das SPZ für das laufende Quartal benötigt. Für weitere Informationen steht das Sozialpädiatrische Zentrum der Kinderklinik Bethanien unter Telefon 02841 200-2350 zur Verfügung.

    INFO
    Infonachmittag zum Kurs Stopp dem Kopfschmerz bei Kindern
    Montag, 1. Oktober 2012 um 15.00 Uhr
    im Multimediaraum, Gebäude M
    Weitere Infos: 02841/200-2350 (Kinderklinik)


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  • Altenkrankenheim erhielt Spende

    Eisernes Hochzeitspaar Quidde hatte gesammelt

    Spendenübergabe an das Altenkrankenheim Bethanien: Pflegedienstleiter Volker Erdmann (re.) freute sich über die große Spende von Wilhelm Quidde und Gattin Dorli (vor und im Strandkorb). Oliver Hering vom Sozialen Dienst (3. v. re.) sowie Brigitte Vinnbruck (re.) und Wilhelmine Schleicher (2. v. re.) als Leiterinnen des Bewohnerbeirats luden die Spender spontan zum Mittagessen ein.
    Eine Spende von 2.000 Euro übergab das Moerser Ehepaar Wilhelm und Dorli Quidde dieser Tage an das Altenkrankenheim Bethanien. Der Betrag war bei der Feier zur Eisernen Hochzeit des Paares durch Spenden der Gäste und der Gastgeber zusammengekommen. Seit 65 Jahren sind Dorli und Wilhelm ein glückliches Paar. "Wir haben am 24. Juli 1947 in der Moerser Stadtkirche geheiratet", berichteten die Quiddes bei der Spendenübergabe im Altenkrankenheim.

    Bei strahlendem Sonnenschein empfing die Senioreneinrichtung das Ehepaar Quidde mit geradezu diplomatischen Ehren: Pflegedienstleiter Volker Erdmann und Oliver Hering als Leiter des Sozialen Dienstes waren zur Begrüßung ebenso angetreten wie Brigitte Vinnbruck und Wilhelmine Schleicher, die den Bewohnerbeirat des Altenkrankenheims leiten. Der Bewohnerbeirat ließ es sich nicht nehmen, die Gäste zum Mittagessen einzuladen. Familie Quidde, die seit vielen Jahren auch Mitglied im Freundeskreis Bethanien ist, plant, irgendwann selbst ins Altenkrankenheim einzuziehen. "Wir haben zwar schon einen Platz im Altenkrankenheim Bethanien reserviert, aber wir kommen noch nicht", ließen der rüstige 95-jährige Wilhelm Quidde und seine 89-jährige Gattin Dorli die Runde mit der hundertjährigen Wilhelime Schleicher und der 70-jährigen Brigitte Vinnbruck ziemlich verschmitzt wissen.


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  • Vortrag über künstliche Sprunggelenke

    Oberarzt der Orthopädie Bethanien referiert am 12. September

    Oberarzt Dr. Thomas Koetz referiert über künstliche Sprunggelenke.
    Sind künstliche Sprunggelenke ein Durchbruch in der Medizin? Bethanien-Oberarzt Thomas Koetz wird am Mi, 12.9. über diese Frage referieren. "Verschleißerkrankungen gehören zu den häufigsten Gründen, warum Patienten einen Unfallchirurgen und Orthopäden aufsuchen", sagt der Mediziner von der unfallchirurgisch-orthopädischen Abteilung. Zwar sei bei Krankheiten wie Arthrose der Einsatz künstlicher Knie- oder Hüftgelenke seit Jahrzehnten Standard, ganz anders jedoch die Situation beim Sprunggelenk am Fuß. "Bis vor kurzem konnte diesen Patientinnen und Patienten bei zunehmenden Beschwerden nur eine Versteifung des betroffenen Gelenks als Therapie empfohlen werden", so der Mediziner. Mit zunehmend verbesserten Implantaten und mit den Fortschritten in der Fuß- und Sprunggelenkschirurgie habe sich dies in den letzten Jahren jedoch grundlegend geändert. In seiner schwerpunktmäßigen fußchirurgischen Tätigkeit im Krankenhaus Bethanien befasst sich Oberarzt Thomas Koetz seit Jahren ausführlich mit dem Einsatz künstlicher Sprunggelenke als Alternative zur bislang durchgeführten Gelenkversteifung. Beim Vortrag wird Oberarzt Thomas Koetz über den aktuellen Stand der Medizin auf diesem Spezialgebiet informieren.

    INFO
    Vortrag "Künstliche Sprunggelenke – Durchbruch in der Medizin?"
    Mi, 12. September um 17 Uhr im Großen Vortragssaal,
    Krankenhaus Bethanien, Bethanienstr. 21, 47441 Moers.
    (Buslinien 911, 32 & 68, Haltestelle „Bethanien“)
    Eintritt frei


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  • Fußballer spendeten für Kinderklinik Bethanien

    2. Jostenhofcup brachte 500 Euro für den guten Zweck

    Siegerehrung beim 2. Jostenhofcup: Carsten Blischke (li.) übergab als Mannschaftskapitän der 2. Altherren-Mannschaft des FC Rot-Weiss Moers mit Trainer Horst Giersemehl (2. v. l.) den symbolischen Spendenscheck an Oberarzt Dr. Thomas Geerkens (re.) von der Kinderklinik Bethanien und dessen fußballbegeisterten Sohn Quentin.
    Über eine buchstäblich sportliche Spende in Höhe von 500 Euro durfte sich dieser Tage die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Bethanien freuen. Der dreistellige Betrag war unlängst beim 2. Jostenhofcup des FC Rot-Weiss Moers 1926 durch die Startgelder von insgesamt zwölf teilnehmenden Altherren-Mannschaften zusammengekommen. Überreicht an Oberarzt Dr. Thomas Geerkens von der Kinderklinik wurde der symbolische Spendenscheck von Carsten Blischke als Mannschaftskapitän des 2. Altherren-Teams beim FC Rot-Weiss Moers und von Mannschaftstrainer Horst Giersemehl. „Ich freue ich mich über die Spende für die kranken Kinder in der Kinderklinik“, dankte Dr. Geerkens allen am Turnier beteiligten Sportlern und nicht zuletzt den vielen Helferinnen und Helfern, die das Benefiz-Turnier möglich gemacht hatten.

    Als Ehrengast des Turniers, zu dem der Kinderarzt gemeinsam mit seinem Fußballbegeisterten Sohn Quentin gekommen war, hatte Dr. Geerkens den begehrten Wanderpokal des Jostenhofcups persönlich an die siegreiche Altherren-Mannschaft des GSV Moers übergeben dürfen. Das Team des GSV Moers hatte sich im Finale gegen die Elf der Feuerwehr aus Hülsdonk durchsetzen können. Neben dem Fußball bot das Benefiz-Turnier ein Programm für die ganze Familie: So stand auf dem Vereinsgelände eine große Hüpfburg bereit, zudem konnten die knapp 230 Besucherinnen und Besucher bei einer Tombola viele Preise gewinnen. Ein Grill sorgte für das leibliche Wohl. „Ohne den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre ein Benefiz-Cup in dieser Größenordnung nicht möglich“, betonte Carsten Blischke. Der FC Rot-Weiss Moers, der im vergangenen Jahr bereits den Erlös des ersten Benefiz-Turniers an die Kinderklinik gespendet hatte, will auch im nächsten Jahr für eine Torejagd sorgen.


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  • Noch wenige Plätze frei im Beckenbodenkurs

    Intensiv-Training für Frauen mit Blasenschwäche startet am 24. August in Bethanien

    Kursleiterin Martina Hamann gibt den neuen Beckenbodenkurs, der am 24. August startet.
    Noch Plätze frei sind im neuen Beckenboden-Intensivkurs, der am Freitag, 24. August um 11.00 Uhr der Bethanien-Frauenklinik beginnt. Das Angebot richtet sich an Frauen mit Harninkontinenz oder Darmschwäche. Bei der Beckenboden-Intensivgymnastik lernen die Kursteilnehmerinnen, ihren Beckenboden in allen Funktionen kennen und trainieren – in den meisten Fällen kann damit sogar eine Operation vermieden werden.

    Blasenschwäche ist ein Tabuthema, obwohl Harn- und Stuhlinkontinenz gar nicht so seltene Leiden bei Frauen in den mittleren Lebensjahren darstellen. "Sogar Operationsergebnisse fallen besser aus, wenn das Gewebe bereits vorher durch gezielte Gymnastik gestärkt wird“, sagt die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Martina Hamann, die den Kurs leitet. Auch Menschen, die in der Bewegung eingeschränkt sind, haben die Möglichkeit, den Beckenboden zu trainieren, da die Beckenbodengymnastik im Kurs auf einem Gymnastikhocker sitzend stattfindet.

    Das Beckenboden-Training findet immer freitags im neuen Turnsaal des Krankenhauses statt und kostet 50 Euro. Der Kurs beinhaltet zehn Einheiten, die jeweils neunzig Minuten dauern. Die Anmeldung ist bei der Elternschule Bethanien möglich unter Tel. 02841/200-2670.


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  • Frauenkliniken trauern um Doktor Amvrazis

    Gynäkologe war in Kamp-Lintfort, Moers und Kleve tätig

    Die Frauenkliniken am Niederrhein trauern um Doktor Zisis Amvrazis.
    Die Frauenkliniken am Niederrhein trauern um Zisis Amvrazis. "Uns erreichte die traurige Nachricht, dass Doktor Amvrazis bei einem Aufenthalt in Griechenland tödlich verunglückt ist", so die Frauenklinik Bethanien in Moers. Der erst 31-jährige Arzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe war vor vier Jahren vom St.-Bernhard-Krankenhaus in Kamp-Lintfort als Assistenzarzt ans Krankenhaus Bethanien nach Moers gekommen. Nach seiner Facharztprüfung vor anderthalb Jahren arbeitete er im St.-Antonius-Hospital in Kleve. "Mit Zisis Amvrazis verliert die Frauenheilkunde am Niederrhein einen jungen Arzt, der im Kollegenkreis hohes Ansehen genoss", betonte Privatdozent Dr. Hans Behling als kommissarischer Leiter der Frauenklinik Bethanien. "Zisis Amvrazis zeichnete sich durch eine gute fachliche Arbeit aus. Seine freundliche Art machte ihn auch bei den ihm anvertrauten Patientinnen sehr beliebt. Unsere Gedanken sind bei der Familie in Deutschland und Griechenland."

    Zisis Amvrazis stammte aus dem griechischen Karditsa. Sein Medizinstudium hatte er an der Universität in Patras absolviert. Hospitanzen führten ihn als angehenden Mediziner nach Ungarn in die Transplantationschirurgie und Italien in die Kinderheilkunde. Mit dem Abschluss des Studiums erhielt er 2004 die Erlaubnis, in Griechenland und Deutschland als Frauenarzt tätig sein zu dürfen. Auch wissenschaftlich war der junge Arzt tätig. Bei der in Fachkreisen angesehenen Privatdozentin Dr. Mlynek-Kersjes vom Pathologischen Institut Moers verfasste er seine Promotionsschrift, in der es um ein Thema aus der Brustkrebs-Diagnostik ging.

    Im Kollegenkreis war bekannt, dass Zisis Amvrazis in der Freizeit leidenschaftlicher Apnoe-Taucher war. Bei einem Tauchgang in seiner griechischen Heimat kam er bereits am 29. Juli tragisch ums Leben. Zu Ehren des Verstorbenen wird das St.-Antonius-Hospital in Kleve am 20. August um 18.30 Uhr in der Klinik-Kapelle einen Gedenk-Gottesdienst abhalten.


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  • Frisörteam spendete für kranke Kinder

    24-stündiges Haareschneiden erbrachte dreistellige Summe

    Hoch die Bethanien-Tassen für eine gelungene Spendenaktion (v.l.n.r.): Das Frisörteam aus Susen Ingenbleek, Anne Schubert-Höcker und Steve Wacin vom Steve Wacin Artistic Team übergab im Geschäft an der Josefstraße eine Spende für die Kinderklinik. Krankenhaus-Pressesprecher Dirk Ruder nahm sie stellvertretend in Empfang.
    Einen ganzen Tag und eine ganze Nacht lang haben Sie für den guten Zweck Haare geschnitten, jetzt spendeten Steve Wacin und sein Team die Einnahmen für die Kinderklinik Bethanien. "Ich wollte etwas Gutes tun und so entstand die Idee für die Aktion", berichtet Teamchef Wacin, der den Laden an der Moerser Josefstraße direkt am Krankenhaus St. Josef erst im April übernommen hatte. Schließlich war es soweit. Von einem Freitag auf einen Samstag, von null Uhr bis null Uhr kümmerte sich das Team um Steve Wacin gegen eine Spende um die Haarpracht aller Kundinnen und Kunden, die die Spendensammlung unterstützen wollten.

    Der Einsatz von Haarkünstler Wacin und den Kolleginnen Susen Ingenbleek und Anne Schubert-Höcker hat sich gelohnt: 750 Euro konnten nun an die Kinderklinik übergeben werden. "Wir wollten unbedingt für Kinder spenden, denn die benötigen Hilfe immer am dringendsten. Außerdem war uns wichtig, dass das Geld nicht an eine Spendenorganisation geht, wo man nie weiß, was dann damit passiert. Deswegen sollte die Spende an eine Einrichtung vor Ort gehen", so Steve Wacin. Die Aktion war tatkräftig von Moerser Prominenten wie dem Sänger und Kinderbuchautor Markus Grimm und von Heimwerker-Ikone Detlev Steves aus der TV-Doku "Ab ins Beet!" unterstützt worden. Für das leibliche Wohl beim Schnippelmarathon hatten die Moerser Metzgerei Bögner und die Bäckerei Kamps gesorgt.


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  • Brasilianischer Abend im Altenkrankenheim Bethanien

    Cocktails, Live-Musik und sonniges Wetter sorgten für tropische Stimmung

    Cocktails und Copacabana-Feeling: Den brasilianischen Abend im Park des Altenkrankenheims Bethanien feierten im Samba-Look die hundertjährige Wilhelmine Schleicher (li. mit Glas) und die 89-jährige Wilhelmine Schänzler (Mitte), die später das Brasilien-Quiz gewann. Auch Bewohnerin Waltraud Visser (re.) probierte gern einen von Hauswirtschafterin Simone Anders (stehend mit Tablett) gemixten Drink.
    Einen sprichwörtlich heißen Abend erlebten jetzt die Seniorinnen und Senioren im Altenkrankenheim Bethanien: Bei schönstem Wetter und viel Sonnenschein hatte die Senioreneinrichtung für die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Tage einen brasilianischen Abend im Park vor dem Haus organisiert. Für südamerikanische Atmosphäre sorgten zwei eigens aufgebaute und mit Brasilien-Fahnen dekorierte Festzelte, in denen Live-Musik und tropische Genüsse geboten wurden. So mixten an der Cocktailbar Edith Bruckmann und Simone Anders vom Team der Bethanien-Hauswirtschaft den ganzen Abend über exotische Drinks. Caipirinha, Pina Colada und andere Cocktails gab es natürlich frei Haus. Deftige Mahlzeiten kamen vom großen Schwenk-Grill, den die Hauswirtschaft an diesem Abend mit reichlich Grillfleisch belegte. Einzelne Bewohnerinnen und Bewohner waren zum Fest in farbenprächtigen Samba-Outfits erschienen – die Sehnsucht nach einem richtigen Sommer war offenbar sehr groß.

    Zum Wohle! Unter brasilianischer Flagge im geschmückten Festzelt stoßen die Bewohnerinnen Christine Nieporek (li.) und Brigitte Vinnbruck (re.), die dem Bewohnerbeirat des Altenkrankenheims angehört und kürzlich ihren 70. Geburtstag feierte, mit zwei Cocktails an.
    Für gute Unterhaltung in und vor den Festzelten sorgte Karl-Heinz Brackhage am E-Piano mit eingängigen Melodien. Der Evergreen „Am Zuckerhut“ erklang dabei ebenso wie Ohrwürmer aus der jüngeren Vergangenheit, etwa der berühmte „Ketchup-Song“, vor Jahren ein großer Sommerhit. Höhepunkt des Abends war ein Brasilien-Quiz, bei dem Fragen zur Hauptstadt, zur Landessprache und zur Währung richtig beantwortet werden mussten. Den tropischen Früchtekorb als Hauptpreis sicherte sich die 89-jährige Wilhelmine Schänzler mit fundiertem Wissen über das größte südamerikanische Land. Pluspunkte bekam Frau Schänzler auch für ihr zum Fest passendes Copacabana-Outfit. Als zweiten Preis gab es – übrigens für alle Partygäste – einen Eis-Gutschein, der in der hauseigenen Cafeteria eingelöst werden konnte.Organisiert wurde der brasilianische Abend vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims um dessen Leiter Oliver Hering. „Wir wollten den Bewohnerinnen und Bewohnern mit dieser Veranstaltung einen schönen Abend im Park des Altenkrankenheims bereiten. Das scheint uns gelungen zu sein“, freute sich Hering.


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  • Neuer Oberarzt in Bethanien

    Unfallchirurg ist Spezialist für Kinder- und Jugendtraumatologie

    Dr. Christian Illian ist neuer Oberarzt in der Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Bethanien.
    Die Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Bethanien hat einen neuen Oberarzt: Dr. Christian Illian ist Spezialist für Kinder- und Jugendtraumatologie. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Die Behandlung kindlicher Knochenbrüche bedarf einer besonderen Kenntnis“, so der 38-jährige Mediziner. „Da der Kinderknochen noch wächst, kann es alters- und verletzungsabhängig zum Fehlwachstum und zu einer Funktionseinschränkung kommen. Diese Komplikationen müssen frühzeitig erkannt und behandelt werden.“ Dr. Christian Illian legt besonderen Wert auf eine schonende und möglichst angstfreie Behandlung von Kindern sowie auf die Verwendung spezieller minimal-invasiver Verfahren, die an das noch wachsende Skelett von Kindern und Jugendlichen angepasst sind. "Damit können auch schwierige Brüche sicher zur Ausheilung gebracht werden", sagt der Mediziner, der sich auch im Verein Licht und Lachen für kranke Kinder - Effizienz in der Medizin (Li-La e.V.) engagiert. Der von namhaften Ärzten getragene Verein macht sich bundesweit für eine kindbezogene medizinische Betreuung stark.

    Als gebürtiger Duisburger lebt Dr. Illian mit seiner Frau und zwei Töchtern in Moers und freut sich, mit seinen besonderen Fachkenntnissen nun das unfallchirurgisch-orthopädische Team in Bethanien zu verstärken. Das Medizinstudium hatte Dr. lllian in Düsseldorf und den USA absolviert, daran schloss sich eine Ausbildung im Klinikum Krefeld und in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) in Duisburg an. Seit der Facharztprüfung für Chirurgie und Unfallchirurgie vor sechs Jahren widmet sich Dr. Illian hauptsächlich der Behandlung von Verletzungen und deren Folgen im Kindes- und Jugendalter. So baute er seit 2008 in der Duisburger BGU-Klinik den Behandlungsschwerpunkt Kinder- und Jugendtraumatologie auf, den er bis zum Juni dieses Jahres auch leitete. Zudem ist er seit zwei Jahren Leitender Notarzt der Stadt Duisburg. Diese Aufgabe wird er auch mit dem Wechsel nach Moers weiter ausüben.


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  • Duisburger Künstlerinnen spendeten für Moerser Kinderklinik

    Bürgermeister Norbert Ballhaus kam eigens mit ins Krankenhaus Bethanien

    Spendenübergabe mit Begleitung: Bürgermeister Norbert Ballhaus (hinten) kam mit (vorn, v.r.n.l.) Angelika Tomczak, Kunstdozentin Christel Klarhöfer und Marlies Meier-Freuken zur Spendenübergabe an Chefarzt Dr. Michael Wallot und die beiden Klinikclowns Schlatke alias Holger Voss sowie Flocke alias Silke Eumann in die Kinderklinik. Den großen Spendenscheck durfte der kleine Bethanien-Besucher Jean-Pierre Meyer aus Kerken präsentieren, der beim Fototermin neugierig ins Bild schlenderte.
    Spendenübergabe mit prominenter Begleitung: Von keinem Geringeren als dem Moerser Bürgermeister Norbert Ballhaus wurden die Malerinnen um die Duisburger Kunstdozentin Christel Klarhöfer dieser Tage in die Kinderklinik des Bethanien-Krankenhauses begeleitet. Dass der Bürgermeister es sich nicht nehmen ließ, der Kinderklinik gemeinsam mit den Künstlerinnen einen Besuch abzustatten, hatte einen triftigen Grund. Bei einer Ausstellung im Bezirksrathaus Rheinhausen hatten Christel Klarhöfer und ihre Kolleginnen im Herbst vergangenen Jahres ein vierteiliges Gemeinschaftsbild mit abstrakten Motiven zum Verkauf für den guten Zweck angeboten. Das in gelb-roten Farbtönen gehaltene Werk gefiel dem Moerser Bürgermeister so gut, dass er es für repräsentative Zwecke im Bürgermeistertrakt des neuen Moerser Rathauses anschaffte, wo es bekanntlich viele weiße Wände zu schmücken gibt.

    Ehrensache also, dass der Bürgermeister mit den Duisburger Künstlerinnen zur Spendenübergabe nach Bethanien kam, wo Chefarzt Dr. Michael Wallot sich ebenso freute wie die beiden Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss. "Mit dem Betrag von 300 Euro wollen wir die Arbeit der Klinikclowns in Bethanien unterstützen", betonten Kunstdozentin Christel Klarhöfer, Marlies Meier-Freuken und Angelika Tomczak, als sie den großen symbolischen Scheck überreichten. Für die beiden Clowns vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite e.V. sind damit die Besuche bei den kranken Kindern auf der Station G0 für die nächsten Wochen finanziell abgesichert.


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  • Blumen vom Dialyse-Team

    Patientin in der Bethanien-Nephrologie wurde 100 Jahre alt

    Gratulation in Bethanien: Zum 100. Geburtstag überreichten Chefarzt Dr. Wolfgang Groß (re.) und Stationsleitung Nicole Fischer einen Blumenstrauß an Dialysepatientin Anna Schmitz (li.) aus Neukirchen-Vluyn.
    Und plötzlich stand der Chefarzt da: Einen großen Blumenstrauß überreichte dieser Tage Dr. Wolfgang Groß im Namen des gesamten Dialyse-Teams im Krankenhaus Bethanien an Patientin Anna Schmitz. Die sichtlich überraschte Seniorin aus Neukirchen-Vluyn beging vor kurzem ihren 100. Geburtstag. Das hatte auch Chefarzt Dr. Groß als Leiter der Klinik für Nierenerkrankungen erfahren. "Alles Gute und vor allem weiterhin gute Gesundheit", gratulierte er gemeinsam mit Krankenschwester Nicole Fischer, die die Dialysestation pflegerisch leitet. Der persönliche Glückwunsch an die Patientin war dem Chefarzt und der Stationsleitung aus zwei Gründen wichtig. "Zum einen sind hundert Jahre immer ein beachtliches Alter, zum anderen ist Frau Schmitz damit auch die älteste Patientin in der Dialyse von Bethanien."

    Das hohe Alter der Patientin sei auch in medizinischer Hinsicht eine Besonderheit, betonte der Chefarzt. "Das zeigt, dass die Dialyse auch von betagten Menschen durchaus möglich ist und von ihnen gut vertragen werden kann." Als sich für die Ärzte in Bethanien vor einiger Zeit die Frage stellte, wie die zwar nierenkranke aber in Anbetracht ihres Alters sonst gesundheitlich gut verfasste Patientin am besten zu behandeln sei, haben alle Mediziner eine Dialysebehandlung befürwortet. "Frau Schmitz geht es damit gut und das zeigt, dass unsere Entscheidung richtig war."

    Anna Schmitz war am 28. Mai 1912 in der Toskana geboren worden und lebt seit 2010 bei ihrer Tochter in Neukirchen-Vluyn. Zur Dialysebehandlung nach Moers ins Krankenhaus Bethanien kommt sie drei Mal wöchentlich für mehrere Stunden.


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  • Spielzeugbörse in Bethanien fällt aus

    Veranstaltung war für Sa, 11. August 2012 geplant

    Die für den 11. August 2012 geplante Spielzeug- und Kleiderbörse der Bethanien-Elternschule fällt aus. "Aus organisatorischen Gründen ist es leider nicht möglich, die Börse in der gewohnten Form stattfinden zu lassen", so Sabine Kühnel von der Elternschule im Krankenhaus Bethanien. Die Elternschule will die Veranstaltung unbedingt zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Wegen verschiedener Bauarbeiten auf dem Bethanien-Gelände hatte die Börse im August zum ersten Mal unter freiem Himmel im Park vor dem Altenkrankenheim Bethanien stattfinden sollen. Ob dies auch bei einem späteren Termin so sein wird, ist noch unklar.


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  • Abschied von der Hebammenzentrale Niederrhein

    Blumen für die langjährigen Leiterinnen des nun im Internet fortgeführten Projekts

    Abschied nach zwei Jahrzehnten Hebammenzentrale: Bei einem regionalen Treffen der Geburtshelferinnen im Krankenhaus Bethanien dankte der Hebammenverband Niederrhein den Kolleginnen Lore Burs (li.) und Gisela Wieselhuber (re.) für ihre Tätigkeit in der Hebammenzentrale Niederrhein. Blumen gab's von der leitenden Bethanien-Hebamme Petra Onasch-Szerman (Mitte) als Vorsitzende des Hebammenverbands am Niederrhein.
    Abschied von der Hebammenzentrale Niederrhein: Nach genau 18 Jahren Tätigkeit stellt die Zentrale ihre Arbeit in der bisherigen Form ein. Ab sofort können werdende Mütter via Internet auf direktem Wege eine Hebamme in ihrer Nähe finden. Die telefonische Vermittlung einer Hebamme über die Hebammenzentrale wird es damit nicht mehr geben. "Die Hebammenzentrale ist das gemeinsame Baby aller Geburtshelferinnen am Niederrhein. Jetzt hat das Baby laufen gelernt und sich der Zeit angepasst", erklärt Petra Onasch-Szerman, Vorsitzende des Hebammenverbands am Niederrhein und zugleich Leitende Hebamme in der Frauenklinik Bethanien.

    Bei einem Treffen des Hebammenverbands im Moerser Krankenhaus Bethanien dankten die Geburtshelferinnen unlängst ihren beiden Kolleginnen Lore Burs und Gisela Wieselhuber, die die Hebammenzentrale jahrelang geleitet hatten. "Sie waren die ersten Ansprechpartnerinnen, wenn Schwangere sich telefonisch meldeten", dankte die oberste Hebamme Onasch-Szerman. "Als Leiterin war Lore Burs die gute Seele der Hebammenzentrale und wichtige Ratgeberin auch für alle Hebammen der Region. Mit Gisela Wieselhuber hatte sie zudem stets eine verlässliche Stellvertreterin an ihrer Seite." Weit über 10.000 Schwangeren und Wöchnerinnen hat die Hebammenzentrale in den fast zwanzig Jahren ihres Bestehens eine Geburtshelferin vermittelt - und das rund um die Uhr.

    INFO
    Die Hebammenzentrale findet sich im Internet unter: linker-niederrhein-moers.hebammenlisten.de


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  • Altenkrankenheim Bethanien feierte Sommerfest

    Caritaskonferenz St. Josef sorgte wieder ehrenamtlich für Kulturprogramm

    Besuch aus dem Märchenwald: Beim Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien gaben sich als Darsteller von der Caritaskonferenz St. Josef ein Stelldichein (stehend v.l.n.r.): Ingrid Kirchhoff als Schneewittchen, Agnes Kolb als Rotkäppchen und Waltraud Wollschläger als einer der sieben Zwerge. Die Bewohnerinnen Margarete Salomon (sitzend li.) und Ilse Schmidt (re.) genossen den Nachmittag bei Erdbeerkuchen, Kaffee und einem Gläschen Likör.
    Hänsel und Gretel verirrten sich - im Altenkrankenheim Bethanien. Dort feierten dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner das traditionelle Sommerfest. Mit dabei war, wie schon seit mehr als dreißig Jahren, die Caritaskonferenz St. Josef, deren Kulturprogramm unter dem Motto "Es war einmal …" einen märchenhaften Nachmittag versprach. Da durften natürlich weder Hänsel und Gretel fehlen noch die Hexe mitsamt Pfefferkuchen-Hexenhaus. Die Darsteller von der Caritaskonferenz St. Josef sorgten als Rotkäppchen, Schneewittchen und die sieben Zwerge sowie als kleiner Muck verkleidet für gute Unterhaltung. Und die 15 kleinen Bauchtänzerinnen, die später im Programm des Sommerfests auftraten, kamen von der Gebrüder-Grimm-Schule - ziemlich passend für einen Märchennachmittag, den Margret Hanner als Leiterin der Caritaskonferenz moderierte. Für die Livemusik an den schwarz-weißen Tasten sorgte Heinz Witte.

    "Seit Eröffnung des Altenkrankenheims Bethanien vor 35 Jahren feiern wir jedes Jahr ein Sommerfest. Wir kommen immer wieder gern", sagte Margret Hanner. Etwa dreißig Menschen engagieren sich dafür unter dem Dach der Caritaskonferenz ehrenamtlich. Zu ihnen gehören etwa Horst Günter Schürings und seine Frau Ursula von der Moerser Tafel auf der Klever Straße. Während Herr Schürings beim Sommerfest in die Rolle des Hänsels schlüpfte, brillierte seine Frau Ursula zur Freude des Publikums als ziemlich böse Hexe. Für den Kaffeeklatsch hatte das Hauswirtschaftsteam des Altenkrankenheims um Marlies Schürmann Erdbeerkuchen und Torte aufgefahren. Dazu gab es zur Feier des Tages selbst gemachte Erdbeerbowle und - für die getränketechnisch robusteren Gäste - einen hochprozentigen Likör zum Probieren. Beim Wetter wollten sich die Veranstalter indes auf keine Experimente einlassen. Wegen des oft unbeständigen Himmels war das Sommerfest kurzfristig vom Park vor dem Altenkrankenheim in die Cafeteria des Hauses verlegt worden. So konnten Hänsel und Gretel die Hexe ohne Regenschirm besiegen und schafften es, trockenen Fußes wieder aus dem Märchenwald.


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  • Leitung für Spielgruppe der Bethanien-Elternschule gesucht

    Bewerberin sollte pädagogische Ausbildung haben

    Die Spielgruppen - hier mit Silvia Brottmann als eine von mehreren Gruppenleiterinnen - sind eine feste Einrichtung der Elternschule im Krankenhaus Bethanien.
    Die Elternschule des Krankenhauses Bethanien sucht eine freie Mitarbeiterin als weitere Leiterin für eine oder zwei Spielgruppen. "Voraussetzung für die Tätigkeit ist Erfahrung im Umgang mit Kindern von etwa 9 Monaten bis 3 Jahren", so Sabine Kühnel, die die Elternschule leitet. "Wünschenswert wäre eine Bewerberin mit pädagogischer Ausbildung, zum Beispiel als Erzieherin." Die neue Kollegin würde die ein bis zwei Spielgruppen an einem festen Tag in der Woche im Turnsaal des Krankenhauses betreuen und leiten. Kontakt und Bewerbung: Elternschule Bethanien, Tel. 02841/200-2670. E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de.


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  • Brigitte Vinnbruck wurde 70 Jahre alt

    Blumen und Glückwünsche für Vorsitzende des Bewohnerbeirats im Altenkrankenheim Bethanien

    Blumen von Pflegedienstleiter Volker Erdmann (re.) bekam dieser Tage im Altenkrankenheim Bethanien die Heimbeirats-Vorsitzende Brigitte Vinnbruck.
    Über einen großen Blumenstrauß und viele gute Wünsche von Pflegedienstleiter Volker Erdmann freute sich dieser Tage Brigitte Vinnbruck im Altenkrankenheim Bethanien. Die Bewohnerin und Vorsitzende des Bewohnerbeirats konnte jetzt ihren 70. Geburtstag begehen. "Normalerweise sind sie es ja, die als Beiratsvorsitzende den anderen gut 250 Bewohnerinnen und Bewohnern im unserem Hause persönlich gratuliert. Aber heute kommen wir alle zu ihnen", gratulierte Pflegedienstleiter Erdmann der hocherfreuten Jubilarin.

    Vor anderthalb Jahren war Brigitte Vinnbruck vom Repelner Markt in das Altenkrankenheim Bethanien gezogen, wo sie sich gut aufgehoben und gut versorgt fühlt. Mit dem Vorsitz des ehrenamtlichen Bewohnerbeirats fand sie in Bethanien zudem recht schnell eine neue Lebensaufgabe, die sie erfüllt und die sie jeden Tag sehr ernst nimmt. "Der Beirat kümmert sich um die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner hier im Haus, er hat deshalb eine wichtige Funktion. Wir besprechen zum Beispiel Verbesserungsvorschläge und geben sie an die Leitung des Hauses weiter. Das ist ein gutes Miteinander. Für Probleme finden wir in den meisten Fällen eine Lösung", berichtet sie über ihre Tätigkeit. "Als Beiratsvorsitzende höre ich mir an, was die Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Herzen haben. Ich bemühe mich um jeden."

    Wenn der Bewohnerbeirat einmal nicht ihren ganzen Einsatz verlangt, geht Frau Vinnbruck ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung nach, der Seidenmalerei. Außerdem pflegt die aktive Seniorin engen familiären Kontakt zu ihrer Schwester und ihrer Nichte. "Ich bin ja noch eine recht junge Bewohnerin hier in Bethanien", sagt sie mit Blick auf ihre Stellvertreterin im Beirat, die kürzlich ihren 100. Geburtstag feierte. Man merkt: Brigitte Vinnbruck gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Sie hat noch viel vor.


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  • Spende für nierenkranke Kinder

    TV Utfort-Eick sammelte für Bethanien

    Kassenwartin Ingrid Schubert (li.) und Helga Dörpinghaus (re.) als Vereinsvorsitzende des TV Utfort-Eick übergaben die Spende an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien.
    Für diese Spende haben ziemlich viele Menschen ordentlich schwitzen müssen: Aus dem Volks- und Berglauf und aus dem "UE-Cup" im Trampolinspringen des Turnvereins Utfort-Eick stammt der Erlös, den die Vorsitzende Helga Dörpinghaus und Kassenwartin Ingrid Schubert dieser Tage im Namen des gesamten Vereins an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Bethanien-Kinderklinik überreichten. "Der Spendenerlös soll einer Einrichtung in Moers zugute kommen, die sich um das Wohl von Kindern kümmert", so Helga Dörpinghaus bei der Spendenübergabe in Bethanien.

    Beim Volks- und Berglauf im Mai und bei dem für Kinder zwischen 3 und 18 Jahren veranstalteten Trampolin-Cup im März waren insgesamt 400 Euro zusammengekommen. Der Betrag kommt einer Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zugute, die die Kinderklinik jährlich für kleine Patienten organisiert. "Die Ferienfreizeit wird von einer Kinderkrankenschwester und einer Kinderärztin begleitet, damit die medizinische Betreuung für die chronisch zum Teil schwer kranken Kinder jederzeit gewährleistet ist", erläuterte Chefarzt Dr. Wallot. Ob die Ferienfreizeit in diesem Jahr stattfinden kann, ist allerdings noch unsicher, denn noch fehlen diverse Spendeneuros in der Reisekasse, damit die Fahrt finanziert werden kann. "Deswegen freuen wir uns über das Engagement des TV Utfort-Eick ganz besonders", dankte Dr. Wallot in Namen der Kinderklinik. "Die Spende bringt uns dem Ziel, die Ferienfreizeit in diesem Jahr doch noch durchzuführen, einen großen Schritt näher."


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  • Ehrenamtler aus Bethanien reisten nach Koblenz

    Altenkrankenheim hatte freiwillige Kräfte zum Tagesausflug eingeladen

    Die Ehrenamtler des Altenkrankenheims Bethanien in Koblenz am Deutschen Eck vor der Rheinseilbahn, die seit der Bundesgartenschau die linke Rheinseite und den Ehrenbreitstein am anderen Rheinufer (im Hintergrund) verbindet.
    Mit einem Reisebus und jeder Menge guter Laune machten dieser Tage mehr als vierzig ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Moerser Altenkrankenheims Bethanien einen Tagesausflug nach Koblenz. Für die reiselustige Truppe ging es bereits frühmorgens los, um die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten möglichst umfassend besichtigen zu können. Viele Eindrücke von der über 2000-jährigen Stadtgeschichte konnte die Moerser Gruppe während einer Führung durch die Koblenzer Altstadt gewinnen. Am traditionsreichen Deutschen Eck, wo Mosel und Rhein zusammenfließen, kehrten die Besucher schließlich in das bekannte Restaurant „Wacht am Rhein“ ein. Dort erwartete die Ausflügler zur Stärkung ein Drei-Gänge-Menü.

    Anschließend konnten die aus Moers angereisten Gäste die Stadt auf eigene Faust erkunden. Nach einem Kaffeeklatsch ging es dann am späten Nachmittag zurück an den Niederrhein. Zu der Tagesfahrt hatte das Altenkrankenheim Bethanien wie in jedem Jahr alle ehrenamtlichen Kräfte eingeladen - als Dankeschön für den selbstlosen Einsatz der Ehrenamtler in der Senioreneinrichtung. „Für alle Mitgereisten war es ein toller Tag in
    Koblenz, der sicher in schöner Erinnerung bleiben wird“, sagte Margot Kläckes und Oliver Hering vom Sozialen Dienstes des Bethanien-Altenkrankenheims, die die Reise organisiert hatten.


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  • Schulterbeschwerden – eine Volkskrankheit?

    Orthopädie-Spezialisten referieren am Mi, 25. Juli im Krankenhaus Bethanien

    Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki referiert über Schulterbeschwerden.
    In den letzten Jahren ist eine rasante Zunahme von Schultererkrankungen und Schulterbeschwerden zu beobachten. Davon sind nicht nur Freizeitsportler mit den so genannten „Oberkopf-Sportarten“ wie Tennis, Schwimmen und Handball betroffen, sondern auch Menschen zwischen 50 und 60 Jahren, die normalen, nicht unbedingt körperlich schweren Tätigkeiten nachgehen.

    Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki und Oberarzt Imran Akram von der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Moerser Krankenhaus Bethanien sind Spezialisten auf dem Gebiet der Schulterchirurgie. Bei der Vortragsveranstaltung „Schulterbeschwerden – eine Volkskrankheit?“ werden sie über die Ursachen von Schulterbeschwerden und ihre Behandlung informieren. Außerdem geht es um vorbeugende Maßnahmen, mit denen rechtzeitig das Auftreten von Beschwerden am Schultergelenk verhindert werden kann.

    Nach den Vorträgen, haben alle Interessierten Gelegenheit, bei einer Diskussionsrunde Fragen zu stellen oder unter vier Augen persönlich mit den beiden Medizinern sprechen. Zum Ende der Veranstaltung lädt die Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie alle Gäste zu einem Imbiss ein.

    INFO
    Schulterbeschwerden – eine Volkskrankheit?
    Mi, 25. Juli, 18.00 Uhr im Krankenhaus Bethanien
    Großer Vortragssaal, Bethanienstr. 21, 47441 Moers
    Eintritt frei


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  • „Man darf nicht nachlässig werden“

    Die Kliniken im Kreis Wesel haben den Kampf gegen MRSA-Keime verstärkt. Ein Team aus Hygieneexperten im Krankenhaus Bethanien geht mit gezielten Maßnahmen vor

    Auf den Händen sitzen die bösen Keime: Der Bethanien-Hygienebeauftragte Jürgen Rosemann kämpft für die regelmäßige Händedesinfektion im Krankenhaus.
    Der Kampf gegen ansteckende Keime beginnt für ihn jeden Tag neu: Für Jürgen Rosemann hat die strikte Einhaltung geltender Richtlinien im Krankenhaus Bethanien oberste Priorität, und das nicht erst seit Verschärfung des Bundesinfektionsschutzgesetzes (IFSG) im vergangenen Jahr. Wenn es um krank machende Keime geht, nimmt der langjährige Hygienebeauftragte der Klinik keine Nachlässigkeiten hin. Rosemann und sein Hygieneteam wissen, dass man Keimübertragungen nur mit sorgfältiger und strikter Hygiene abwehren kann.

    Besonderes Augenmerk richtet das Bethanien-Hygieneteam auf MRSA, einen Keim, der mittlerweile gegen die meisten Antibiotika resistent geworden ist. Für chronische oder schwer kranke Patienten kann eine Infektion mit dem für gesunde Menschen an sich harmlosen Keim eine ernste Bedrohung darstellen. „Eine MRSA-Infektion ist bei solchen Patienten mitunter langwierig und schwer zu behandeln. Deswegen sorgen wir dafür, dass es im Krankenhaus gar nicht erst zu einer solchen Infektion kommt“, sagt Jürgen Rosemann.

    Noch besser ist es allerdings, wenn die Schutzmaßnahmen flächendeckend durchgeführt werden und alle Kliniken dabei eng zusammenarbeiten, so wie es in den Niederlanden praktiziert wird. Dort infizieren sich im Jahr weniger als ein Prozent aller Patienten mit MRSA, in Deutschland sind es zwischen zehn und fünfundzwanzig Prozent - ein ziemlich großer Unterschied, der für Rosemann und sein Team nicht hinnehmbar ist. „Beim Kampf gegen die multiresistenten Keime können wir viel mehr erreichen, wenn alle Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nach einheitlichen Richtlinien arbeiten“, sagt Rosemann.

    Im Kreis Wesel haben es die acht ortsansässigen Krankenhäuser bereits vorgemacht: Vom grenzüberschreitend arbeitenden, niederländisch-deutschen Hygienenetzwerk „EurSafety Health-net“ erhielten die Krankenhäuser im Kreis Wesel im vergangenen Jahr das offizielle MRSA-Gütesiegel. Voraussetzung war die Erfüllung von zehn vorgegebenen Qualitätszielen. Dazu prüften drei Experten vom Weseler Gesundheitsamt in den Krankenhäusern unter anderem die strikte Verwendung von Mundschutz, Einmal-Handschuhen und Schutzkitteln beim Ärzte- und Pflegepersonal. Ebenfalls überprüft wurde die gezielte Durchführung von MRSA-Tests bei Patienten, die stationär ins Krankenhaus kommen.

    Solche Dosiergeräte mit Desinfektionsmitteln gibt es überall im Krankenhaus. Personal, Patienten und Besucher nutzen die Desinfektion der Hände, um die Übertragung von multiresistenten Keimen zu verhindern. In Hintergrund ist das MRSA-Gütesiegel des niederländisch-deutschen Hygienenetzwerks „EurSafety Health-net“ zu erkennen.
    „Patienten mit MRSA werden in Bethanien und den anderen Kliniken im Kreis jetzt nach einem genau vorgegebenen Schema untersucht und behandelt“, erklärt Rosemann. „Bei einer festgestellten Besiedelung mit dem Keim auf der Haut oder bei einer Infektion werden Betroffene Patienten in einem separaten Zimmer untergebracht und weiterbehandelt“, so der Hygienebeauftragte. So wird vermieden, dass andere Patienten sich ebenfalls anstecken.

    Die häufigste MRSA-Übertragung in Krankenhäusern geschieht über die Hände, denn Hände kommen den ganzen Tag überall mit Keimen in Kontakt. Von den etwa 500.000 Infektionen in Krankenhäusern werden die meisten durch Hände übertragen. Rosemann zeigt auf das Plakat von der bundesweiten Kampagne „Saubere Hände". Darauf ist ein großer farbiger Handabdruck zu sehen, der die Übertragungsgefahr anschaulich macht. Bethanien engagiert sich seit zwei Jahren bei dieser Aktion, zu der Rosemann eine Reihe von Fortbildungen absolviert hat. Die Kampagne soll bei Beschäftigten im Gesundheitswesen für mehr Aufmerksamkeit bei der Händedesinfektion werben. „Die regelmäßige Händedesinfektion beim Ärzte- und Pflegepersonal ist die wichtigste Schutzmaßnahme gegen eine Übertragung“, weiß Rosemann.

    Eigentlich eine einfache Regel, die aber im manchmal hektischen Klinikbetrieb vernachlässigt wird. „Das lässt sich nur ändern, wenn allen Beschäftigen die Wichtigkeit der Händedesinfektion auch in stressigen Situationen immer bewusst ist. Man darf da einfach nicht nachlässig werden“, betont Rosemann. Vor und nach jedem Patientenkontakt muss es deswegen heißen: Hände desinfizieren. „Wir in Bethanien und alle anderen Krankenhäuser in Deutschland haben ein klares Ziel vor Augen. Ein gutes Stück Weg liegt noch vor uns, aber mit dem jetzt gültigen Infektionsschutzgesetz und mit gut funktionierenden Netzwerken der Verantwortlichen auf lokaler Ebene sind die ersten großen Schritte gemacht“. Ziel ist, die Zahl der Infektionen deutlich zu senken.


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  • Noch wenige Plätze frei bei der Spielzeug- und Kleiderbörse in Bethanien

    Veranstaltung der Elternschule findet diesmal unter freiem Himmel statt

    Hannelore Hallmann organisiert seit Jahren die Spielzeug- und Kleiderbörse für die Elternschule Bethanien. (Foto: KBM)
    Bei der Spielzeug- und Kleiderbörse der Elternschule Bethanien sind noch wenige Standplätze frei. "Die Börse findet diesmal unter freiem Himmel statt", sagt Hannelore Hallmann, die die Börse seit Jahren für die Elternschule organisiert. Da wegen umfassender Umbauarbeiten das Erdgeschoss des Altenkrankenheims in den nächsten zwei Jahren nicht genutzt werden kann, wird die nächste Spielzeug- und Kleiderbörse am 11. August von 11 bis 14 Uhr auf der Rasenfläche direkt vor dem Altenkrankenheim stattfinden. Dort werden extra für diesen Zweck große Zelte aufgestellt werden. Die Rasenfläche vor dem Altenkrankenheim auf dem Bethanien-Gelände ist über den großen Besucherparkplatz des Krankenhauses oder über die Wittfeldstraße hinter dem Krankenhaus zu erreichen.

    Interessentinnen und Interessenten für einen Standplatz in einem der Zelte sollten sich schnell bei der Elternschule unter Tel. 02841/200-2670 oder elternschule@bethanienmoers.de anmelden. "Die noch vorhandenen Zeltplätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung vergeben", sagt Organisatorin Hallmann. Sollte im Zelt kein Platz mehr sein, steht jedoch die Möglichkeit eines Außenplatzes auf der großen Rasenfläche zur Verfügung . "Allerdings muss Teilnehmenden dann der Wettergott hold sein ", betont die Organisatorin. "Sie dürfen bei unklaren Wetterprognosen natürlich auch gern selbst einen transportable Pavillon mitbringen und auf dem Rasen aufbauen".


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  • Bethanien baut für 14 Mio. Euro Altenkrankenheim komplett um

    Hauptgebäude von 1976 wird kernsaniert, Senioren-Apartments vergrößert


    So wird das Gebäude nach dem Umbau aussehen: Große, bis fast zum Fußboden reichende Fenster im französischen Stil sorgen in den Einzel-Apartments dann für eine freundlich-helle Atmosphäre. (Grafik: Carré)

    Am Altenkrankenheim Bethanien arbeiten die Kräne: Das ältere und größere der beiden Gebäude wird in den nächsten zwei Jahren komplett saniert. "Kernsanierung und Umbau des 1976 eröffneten Gebäudes werden 14 Mio. Euro kosten", sagt Heimleiter Ingo Ludwig. Mit der Baumaßnahme hat sich Bethanien viel vorgenommen. "Von außen betrachtet wird sich nur die Fassade ändern, allerdings bleibt auch im Inneren kaum ein Stein auf dem anderen." Der vom Duisburger Architektur- und Ingenieurbüro Carré realisierte Umbau soll das Gebäude vor allem den veränderten Bedürfnissen von Bewohnerinnen und Bewohnern anpassen. "Zweibettzimmer, wie sie in den 70er Jahren noch Standard waren, sind heute nicht mehr üblich", erläutert Ludwig. Nach dem Umbau wird das Gebäude zu 80 Prozent aus Einzel-Appartements mit jeweils eigenem Badezimmer verfügen.

    Größere Apartments mit französischen Fenstern"Insgesamt wird sich die Anzahl der Apartments pro Wohnbereich durch die Baumaßnahmen von jeweils 42 auf 35 verringern", berichtet Heimleiter Ludwig. Die Wohnqualität steige dadurch deutlich. Für die neuen Apartments sind demnach so genannte französische Fenster geplant, die von der Decke bis fast zum Boden reichen. "Dadurch werden die Zimmer heller, zudem haben dann auch bettlägerige Bewohner immer einen bequemen Blick auf das Parkgelände ums Haus." Standard werden zudem elektrische Rollos an den Fenstern, dazu eigene Kühlschränke, warme Farben an den Wänden und bei den Fußbodenbelägen, dazu Zimmerdecken mit indirekter Beleuchtung über dem Bett. "Indirektes Licht blendet Senioren im Bett nicht." Im Bad wird das Licht über Bewegungsmelder gesteuert werden. "Ältere Menschen finden nachts den Lichtschalter nicht, wenn sie schlaftrunken ins Bad gehen. Mit Bewegungsmeldern lässt sich die Gefahr von Stürzen mindern, die in solchen Situationen im Dunkeln besteht", erklärt Ludwig. Für Sicherheit und Privatsphäre werden Türschloss-Systeme sorgen, wie man sie aus Hotels kennt. Mit einer Chipkarte hat außer der Bewohnerin oder dem Bewohner nur das Pflegepersonal jederzeit ungehinderten Zutritt. "Wichtig für Notfälle", sagt Ludwig.

    Indirektes Licht und warme Raumatmosphäre: Heimleiter Ingo Ludwig in dem bereits fertig gestellten Muster-Zimmer, an dem sich die Einrichtung der anderen Apartments orientieren wird. (Foto: KBM: Engel-Albustin)
    In jedem Wohnbereich des Gebäudes werden weiterhin voll ausgestattete Wohnküchen mit besonderen Wärmetheken eingerichtet - für gemeinsame Erlebnisse in Kochgruppen, aber auch für die alltäglichen Mahlzeiten. "An den Wärmetheken können die Bewohnerinnen und Bewohner die Mahlzeiten von Servicekräften zusammenstellen lassen. Gerade für desorientierte Menschen, die die Essenszeiten sonst vergessen, sind Gerüche oder Geräusche wie Tellerklappern wichtige Signale, die ihnen sagen: Ach ja, jetzt gibt es Essen! Diese Sinnlichkeit wollen wir unbedingt unterstützen", erklärt Ludwig. Der Umbau bietet dazu nun das richtige Ambiente. "Die Zeit der Essensanlieferung auf fertigen Tabletts mit luft- sowie blickdicht verpackten Mahlzeiten ist damit im Altenkrankenheim Bethanien vorbei", betont Ingo Ludwig. "Die Bewohner sollen die ihnen zu Auswahl stehenden Mahlzeiten riechen, sehen und probieren können, bevor sie sich für die Zusammenstellung ihres persönlichen Wunsch-Menüs entscheiden." Für jeden der insgesamt vier Wohnbereiche in dem Gebäude wird Servicepersonal neu eingestellt werden.

    Salon im englischen Stil mit Bibliothek
    Während im Erdgeschoss die - derzeit in Container ausgelagerten - Verwaltungsbüros nahezu unverändert bleiben, soll der nur wenige Meter entfernt liegende Eingangsbereich des Hauses ein völlig neues Gesicht bekommen. Ein schöner Empfangstresen ist geplant, dazu ein Salon im englischen Stil mit großer Bibliothek. Außerdem wird ein Kaminzimmer eingerichtet, in dem es wegen geltender Brandschutzauflagen allerdings kein offenes Feuer geben darf. "Zwar müssen wir aus Gründen der Brandsicherheit kleine Kompromisse machen, aber es wird ein Kaminzimmer mit viel Atmosphäre und einem zumindest täuschend echt aussehenden Feuer geben", so Ludwig. "Der Umbau des Gebäudes ermöglicht es uns, die heute geltenden Auflagen in Sachen Fluchtwege und Brandschutz hundertprozentig zu erfüllen. Das ist uns sehr wichtig."

    Die für den Transport durchbohrten Beton-Elemente der Fassade des Altenkrankenheims Bethanien hat der Kran schon abgenommen: Heimleiter Ingo Ludwig (re.) und Projektleiter Marcus Eidmann begutachten die Baustelle. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    In diesen Tagen wurde mit den Bauarbeiten an der Ostfassade des Gebäudes begonnen. Die Apartments auf dieser Gebäudeseite stehen schon seit ein paar Wochen leer, die Bewohnerinnen und Bewohner waren nach und nach in das kleinere Nebengebäude umgezogen. Von der Fassade des Hauptgebäudes entfernen Kräne jetzt zunächst die großen Betonelemente. In gut zwei Jahren wird das Altenkrankenheim Bethanien dann Neueröffnung feiern, freut sich der Heimleiter. Zeitlich eng abgestimmte Bauarbeiten seinen allerdings immer auch mit ungeplanten Überraschungen und Verzögerungen verbunden, wie jeder Häuslebauer aus eigener Erfahrung wisse. "Das eine oder andere zusätzliche graue Haar habe ich deswegen bereits fest eingeplant", sagt Heimleiter Ludwig mit Augenzwinkern.


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  • Teddy-Krankenhaus machte alle Kuscheltiere gesund

    Knapp 2.000 Kinder besuchten die Zeltstadt hinter der Kinderklinik Bethanien


    Der vierjährige Finn Waldow aus Neukirchen-Vluyn und Teddy-Doktorin Adelina Gerlic (re.) begutachten am Samstag (23.6.2012) im Moerser Teddy-Krankenhaus echte Röntgenaufnahme eines Stoffteddys. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Alle Kuscheltiere wurden wieder gesund beim Teddy-Krankenhaus in Bethanien. An drei Tagen hatten bis Samstag wieder knapp 2.000 Kinder die gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der AOK eigens im Park hinter der Kinderklinik aufgebaute Zeltstadt besucht, wo alle kranken Kuscheltiere von speziellen Teddy-Doktoren behandelt wurden. Auch in diesem Jahr mussten die Teddy-Mediziner wieder viele Knochenbrüche bei Schmusetieren behandeln. "Es gab aber auch Stofftiere mit Laktose-Intoleranz und sogar einen Hinterwand-Infarkt. Kinder geben ihren Stofftieren die Krankheiten, die in der eigenen Familie eine Rolle spielen", sagt Sabine Robakowski von der Bethanien-Pflegedienstleitung, die das Teddy-Krankenhaus seit acht Jahren federführend organisiert.

    Süße Drops für kranke Kuscheltiere: Pascal Lebenicnik löst im Teddy-Krankenhaus bei Stefanie Sivior (re.) von der Adler-Apotheke ein Rezept ein. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Im Teddy-Krankenhaus können diese Erfahrungen mit Krankheit in der Familie spielerisch verarbeitet werden, weil die Kinder für ihre Stofftiere eine Beschützer- und Elternrolle einnehmen."

    Im Untersuchungszelt des Moerser Teddy-Krankenhauses bringt Philipp-Patrice Skotcayk (li.) aus Moers sein Stofftier zu Teddy-Doktor Steffen Branz (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    "In einem Untersuchungszelt, einer Röntgen- und einer Gipsabteilung, zwei OP-Zelten und einer eigenen Teddy-Apotheke waren rund 50 Helferinnen und Helfer von DRK, AOK, Adler-Apotheke und Bethanien ehrenamtlich im Einsatz, um auch in diesem Jahr wieder alle Stofftiere vollständig zu heilen.

    Pascal Lebenicnik aus Moers bangt vor dem OP-Zelt um seinen kranken Stoffelelefanten. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    "Manche Kinder hatten sich auf den Besuch im Teddy-Krankenhaus vorbereitet, indem sie phantasievolle Krankenkassen-Karten gebastelt hatten, schließlich muss man eine solche ja auch beim richtigen Arztbesuch vorlegen", berichtet Kinderkrankenschwester Robakowski. Auf manchen Karten prangte allerdings der Schriftzug Knappschaft. Die Damen von der AOK, die an den drei Tagen im Aufnahme-Zelt Dienst taten, nahmen es mit Humor. "Selbstverständlich werden im Teddy-Krankenhaus unterschiedslos die Karten aller Kassen akzeptiert", schmunzelte die Moerser AOK-Geschäftsstellenleiterin Sabine Kluge, die selbst im Aufnahmezelt kranke Stofftiere in Empfang nahm.

    Im Röntgenzelt erläutert Teddy-Doktorin Adelina Gerlic (li.) den Kindern (v.l.n.r.) Merlin Kahlen, Luca Bauer und Julia Wollert aus Moers einen Röntgenbefund. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Wilhelmine Schleicher wurde hundert Jahre alt

    Seniorin lebt seit zwei Jahren im Altenkrankenheim Bethanien. Am Sonntag (24.6.) wird groß gefeiert

    Feierstimmung in Zimmer 121: Zum 100. Geburtstag gab's im Altenkrankenheim Bethanien Glückwünsche und Blumen für Wilhelmine Schleicher vom stellvertretenden Moerser Bürgermeister Otto Laakmann (hinten links) und Bethanien-Heimleiter Ingo Ludwig.
    Eine glücklich strahlende Seniorin nimmt dieser Tage im Altenkrankenheim Bethanien Glückwünsche und Blumen entgegen. Grund ist der 100. Geburtstag, den Wilhelmine Schleicher jetzt begehen konnte. Als erste Gratulanten klopften der stellvertretende Moerser Bürgermeister Otto Laakmann und Bethanien-Heimleiter Ingo Ludwig an die Tür des extra mit Luftschlangen und Ballons geschmückten Apartments Nr. 121 in dem die Seniorin seit zwei Jahren lebt. "Hier in Bethanien bin ich zu Hause, hier fühle ich mich wohl", sagt die geistig topfitte und Pensionärin.

    Ihren Ruhestand verbringt die Pensionärin beim Bingo, sie geht in die Singegruppe, macht Seidenmalerei und liest viel. "Sie sehen ja, wie viele Bücher bei mir in den Regalen stehen", erzählt sie. Außerdem engagiert sie sich als stellvertretende Vorsitzende des Bewohnerbeirats für die Belange der Seniorinnen und Senioren im Altenkrankenheim Bethanien. Nach wie vor engagiert sich Wilhelmine Schleicher zudem in ihrer evangelischen Gemeinde. "Ich bin viel unterwegs. Ich brauche Menschen um mich herum. Mein ganzes Leben lang hatte ich immer schon mit Menschen zu tun."

    Am 20. Juni 1912 war Wilhelmine Schleicher geboren worden. Ihre Eltern verlor die junge Frau, die kaum älter als Dreißig war, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs bei einem alliierten Bombenangriff auf Krefeld. Mit ihrem Mann hatte sie fünfzig Jahre lang in Stolberg bei Aachen gelebt und dort ein Geschäft geführt. Aus der Ehe gingen ihre inzwischen 72-jährige Tochter und ihr jetzt 69-jähriger Sohn hervor. "Außerdem habe ich fünf Enkel und 5 Urenkel", berichtet die Jubilarin sichtlich stolz.

    Von diversen Tricks und Mittelchen zur Erlangung hohen Alters hält sie übrigens nichts. Bei der Frage nach dem berühmten Glas Schnaps am Morgen und der Zigarette am Abend winkt sie lachend ab. "Nein, weder das Eine noch das Andere. In meiner Jugend habe ich aber viel Sport gemacht." Ausreichend Kondition für Geburtstagsfeier dürfte da auf jeden Fall noch vorhanden sein. Am Sonntag (24. Juni 2012) wird im Moerser Hotel Van Der Valk groß gefeiert, die Verwandten reisen extra aus Aachen und sogar Lübeck an. "Die Familie besteht aus knapp dreißig Leuten - und wir verstehen uns alle gut!"


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  • Patienten mit Lungenkrebs nicht allein lassen

    "Aktion Rückenwind" und Lungenzentrum Bethanien informierten über Diagnose und Behandlungsmethoden


    Auf dem Weg zur Stadtbücherei im Hüsch-Bildungszentrum stattete Bente Großeit aus Moers dem begehbaren Lungenmodell der Aktion Rückenwind einen kleinen spontanen Erkundungsbesuch ab.
    Bente besucht die Bronchien: Das begehbare Modell einer menschlichen Lunge weckte dieser Tage das Interesse vieler Besucherinnen und Besucher Hüsch-Bildungszentrum in Moers. Auf dem Weg in die im gleichen Gebäude befindliche Stadtbücherei stattete auch Bente Großeit (Foto) mit ihrer Mutter dem Lungenmodell einen kleinen spontanen Erkundungsbesuch ab. Das Organmodell war im Foyer des Bildungszentrums für die "Aktion Rückenwind" aufgestellt worden, die jetzt vor Ort Station machte. Bei der vom Pharmahersteller Lilly bundesweit initiierten Veranstaltungsreihe hatten in Moers Experten des Lungenzentrums Bethanien am vergangenen Samstag (16.6.) über die Diagnose und Behandlung von Lungenkrebs informiert.

    "Es ist nicht damit getan, Patienten mit Medikamenten zu versorgen. Beim Lungenkrebs müssen vielmehr alle beteiligten Mediziner ganz eng zusammenarbeiten, um den bestmöglichen Therapieerfolg sicherzustellen", sagte Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar. Gemeinsam mit WDR-Moderatorin Ingrid Zimmer von der "Lokalzeit aus Duisburg" hatte der Chefarzt der Lungenklinik durch die Veranstaltung geführt. In insgesamt drei Gesprächsrunden kamen Lungenfachärzte, Radiologen und Psycho-Onkologen ebenso zu Wort wie Strahlentherapeuten, Pathologen, Hausärzte und Palliativmediziner.

    Gut hundert Besucherinnen und Besucher folgten im Konferenzraum des Moerser Hüsch-Bildungszentrums den von der Duisburger Lokalzeit-Moderatorin Ingrid Zimmer (li.) und Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar (2.v.l.) eingeleiteten Expertenrunden.
    "Die gute Nachricht ist, dass wir in jeder Phase etwas für Patientinnen und Patienten tun können, selbst wenn die Krankheit nicht heilbar sein sollte. So stehen uns jederzeit wirksame Schmerzmittel und andere medikamentöse Möglichkeiten zur Verfügung", sagte die Rheinberger Allgemein- und Palliativmedizinerin Dr. Barbara Kraus. "Gerade in der letzten Lebensphase muss kein Patient Angst vor Schmerzen oder vor Atemnot haben." Die Mediziner betonten, dass bei der Therapie von Lungenkrebs das Thema Sterben nicht tabuisiert werden darf. "Die Patienten wollen, dass wir offen und ehrlich mit ihnen sprechen", so der Bethanien-Oberarzt und Lungenzentrums-Koordinator Dr. Kato Kambartel.

    In der Expertenrunde über Therapiemöglichkeiten bei Lungenkrebs standen der WDR-Moderatorin Ingrid Zimmer (li.) unter anderem Chefarzt Dr. Thomas Krbek von der Lungenchirurgie Bethanien (2.v.l.) und Privatdozent Dr. Peter Liebisch (re.) von der Onkologischen Praxis Moers Rede und Antwort.
    Nach den Expertenrunden in Konferenzraum des Hüsch-Bildungszentrums hatten die knapp hundert Besucher an sechs separaten Gesprächsinseln die Möglichkeit, ihre Fragen unter vier Augen direkt an die Mediziner und andere Fachleute zu stellen. In einem kleinen Info-Park vor dem Konferenzraum informierte zudem die mit dem Lungenzentrum kooperierende Patientenliga Atemwegserkrankungen über Möglichkeiten der Selbsthilfe. Die Patientenliga lädt Menschen mit Lungenkrebs und deren Angehörige ein, sich unter dem Dach der Patientenliga zu gegenseitiger Hilfe und Unterstützung zusammenzufinden. Interessenten können sich an die regionale Gruppenleiterin Helga Brach unter Tel. 02842-5920 wenden.


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  • Sprechstunde für kranke Kuscheltiere

    Teddy-Krankenhaus im Park der Kinderklinik Bethanien behandelt am Samstag (23.6.) alle Stofftiere der Region



    Zeigt her Eure Pfoten: Seit heute (Do, 21.6.2012) ist im Park hinter der Kinderklinik Bethanien wieder das Teddy-Krankenhaus geöffnet. Am heutigen Donnerstag (21.6.) und morgen dürfen zunächst angemeldete Kindergartengruppen aus Moers und Umgebung ihre kranken Stofftiere zur Behandlung ins Teddy-Krankenhaus bringen. Ab Samstag hat die seit acht Jahren vom Roten Kreuz, der Krankenkasse AOK und der Kinderklinik gemeinsam organisierte Kuscheltier-Klinik dann von 10 bis 16 Uhr für alle Kinder der Region geöffnet. "Eine Anmeldung für den Besuch am Samstag ist nicht erforderlich. Alle kranken Kuscheltiere, die am Samstag zu uns gebracht werden, bekommen eine Behandlung", sagt Sabine Robakowski, die die Veranstaltung federführend organisiert.

    Beim Teddy-Krankenhaus nehmen die Kinder eine Eltern- und Beschützerrolle für ihre kranken Kuscheltiere ein. Durch den Besuch im Teddy-Krankenhaus lernen die Kinder spielerisch die Abläufe in einer Klinik kennen. "Das soll ihnen die Angst vor dem Krankenhaus nehmen", erklärt die gelernte Kinderkrankenschwester Robakowski. Von der Anmeldung der Stofftier-Patienten im Teddy-Krankenhaus geht es zur ersten stofftierärztlichen Untersuchung und von dort zur Röntgenabteilung, wo Flachbettscanner und spezielle Teddy-Tomographen manche interessante Diagnose enthüllen. "Stofftiere scheinen einen sehr leichten Knochenbau zu haben, denn Knochenbrüche sind beim Teddy-Krankenhaus an der Tagesordnung", weiß Sabine Robakowski. Ist eine entsprechende Diagnose gestellt, geht es direkt zur Gipsstation wo farbige Gipsverbände angelegt werden.

    Andere Kuscheltiere müssen hingegen ins OP-Zelt, wo ein Team aus Stofftier-Nahtologen Nadel und Faden parat hat, um fehlende Ohren und abgefallene Augen wieder anzunähen. Die Kinder stehen dabei mit am OP-Tisch und die Teddy-Doktoren erklären, was sie gerade tun. Das alles wird möglichst realistisch dargestellt. "Die Stofftiere werden natürlich vor einem Eingriff in eine Narkose versetzt, damit sie tief schlafen und keinen Schmerz spüren", erklärt Robakowski. Ärzte und Pflegekräfte schlüpfen beim Teddy-Krankenhaus in die Rolle von Stofftier-Doktoren, auch Schülerinnen und Schüler aus dem Ausbildungslehrgang Kinderkrankenpflege der Krankenpflegeschule Bethanien sind bei der Veranstaltung als Teddy-Mediziner im Großeinsatz. Ärzte der Kinderklinik haben die angehenden Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger auf ihre Aufgabe vorbereitet, damit Untersuchung und Behandlung der Stofftiere möglichst echt durchgeführt werden. Insgesamt sind für das Teddy-Krankenhaus gut hundert ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz.

    INFO
    Teddy-Krankenhaus, Sa, 23. Juni 2012, 10-16 Uhr
    im Park hinter der Kinderklinik Bethanien, Eintritt frei
    Parkmöglichkeiten auf dem Krankenhaus-Parkplatz
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers


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  • Handarbeits-Damen spendeten

    Unterstützung für Klinikclowns in Bethanien



    Auf dem großen Umschlag prangte eine vierstellige Zahl: 1.390 Euro und exakt 22 Cent spendete der Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde in Moers-Eick dieser Tage an die Kinderklinik Bethanien. Einmal mehr hatten die rund zwanzig Handarbeits-Damen um Margarete Haack keine Mühen gescheut und monatelang gestrickt, um die Produkte zum Jahreswechsel auf Gemeinde-Festen und bei anderen Gelegenheiten für den guten Zweck verkaufen zu können. Kleine süße Teddys, flauschige Schals und sogar bunte Westen fanden auf diese Weise reißenden Absatz und sorgten am Ende für die stolze Spendensumme. Begleitet vom Eicker Pastor Frank Mittreiter und von Handarbeitskollegin Birgitt Lammersdorf war Margarete Haack nun eigens in die Kinderklinik gekommen.

    "In diesem Jahr wollen wir die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite unterstützen, die wöchentlich zu den Kindern in die Kinderklinik kommen. Wir wissen, dass die Clowns-Besuche vollständig aus Spenden finanziert werden und dies ist unser Beitrag dazu", sagten die Spenderinnen bei der Übergabe des Geldbetrags an die beiden Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss sowie Dr. Gündüz Selcan als leitendem Kinderarzt in Bethanien.

    Oberarzt Dr. Selcan erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, dass der Handarbeitskreis bereits in den vergangenen Jahren bereits für die Bethanien-Wochenstation und für das Sozialpädriatische Zentrum der Kinderklinik gespendet hatte und somit zu den eifrigsten Spendern gehöre. "Bitte richten sie allen fleißigen Handarbeits-Damen einen herzlichen Dank im Namen der kranken Kinder und viele Grüße aus Bethanien aus", gab Dr. Selcan der Besuchergruppe bei der Verabschiedung mit auf den Weg. Die Handarbeitsgruppe kündige bereits an, auch in diesem Jahr in der Weihnachtszeit wieder für die Kinderklinik sammeln zu wollen.


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  • Notruf "116117" jetzt bundesweit geschaltet

    Unter dieser Nummer erreichen Sie ab 16. April 2012 bundesweit den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Ihrer Nähe

    Krankheiten kennen keine Sprechzeiten: Eine akute Magenverstimmung über die Feiertage oder unerwartet hohes Fieber am Wochenende – es gibt viele Gründe, die einen Arzt erforderlich machen, wenn die Praxen gerade geschlossen sind.

    Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116117 erreichen Sie ab 16. April 2012 den ärztlichen Notdienst. Überall in Deutschland sind niedergelassene Ärzte im Einsatz, die Patienten in dringenden medizinischen Fällen ambulant behandeln – auch nachts, an Wochenenden und an Feiertagen.

    Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos – egal ob Sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen. Deutschland ist das erste Land der EU,das diese einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst eingeführt hat.

    Wann rufen Sie die 116117 an?

    Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig.

    Der Bereitschaftsdienst ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der in allen lebensbedrohlichen Fällen Sofort-Hilfe leistet. Bei Notfällen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und schwere Unfälle, alarmieren Sie wie bislang den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.

    Wenn Sie die Nummer 116117 aus Moers anrufen, werden Sie mit der hausärztlichen Notfallpraxis verbunden, die sich auf dem Gelände des Bethanien-Krankenhauses befindet (Anfahrt über die Wittfeldstraße).

    (Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung weitere Infos zur bundesweiten Rufnummer 116117 unter: http://www.116117info.de/html/)


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  • Infotag Blasenschwäche

    Frauenklinik Bethanien lädt Frauen mittleren Alters am 27. Juni 2012 ein

    Oberärztin Dr. Almut Geßmann von der Frauenklinik Bethanien informiert über Blasenschwäche und Harninkontinenz.
    Zu einem Infonachmittag über Blasenschwäche und Harninkontinenz bei Frauen lädt das Krankenhaus Bethanien am Mi, 27. Juni 2012 um 17 Uhr ein. Oberärztin Dr. Almut Geßmann und Stationsarzt Martin Delev von der Frauenklinik referieren bei der Veranstaltung im großen Vortragssaal des Krankenhauses über neueste Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.

    Außerdem zeigen die beiden staatlich geprüften Gymnastiklehrerinnen Doris Abels und Martina Hamann, wie Frauen mittleren Alters durch einfache gymnastische Übungen, ihren Beckenboden stärken können. "Frauen mit Blasenschwäche und Harninkontinenz können diese Übungen bequem bei sich zu Hause und im Sitzen durchführen", sagt Doris Abels. "Solche sehr einfachen Übungen helfen, die Muskulatur des Beckenbodens deutlich zu stärken. Dadurch kann bei Blasenschwäche unter Umständen eine Operation vermieden werden."

    INFO
    Infotag Blasenschwäche, Mi, 27. Juni 2012, 17 Uhr, Großer Vortragssaal im Krankenhaus Bethanien, Bethanienstr. 21. Der Eintritt ist frei.


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  • Bethanien trauert um Dr. Eckart Cillis

    Mediziner war lange Jahre Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie

    Bethanien trauert um Dr. Eckart Cillis (1943-2012).
    Wer ihm je begegnete wusste: da kommt ein netter Mensch. Mit seiner jovial-freundlichen Art, dem feinen Humor und dem leicht norddeutschen Einschlag in der Stimme hinterließ der ursprünglich aus Wilhelmshaven stammende Dr. Eckart Cillis überall einen sympathischen Eindruck, ob im Kollegenkreis oder bei Patienten. Jetzt trauert das Krankenhaus Bethanien um den langjährigen Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der in den neunziger Jahren auch Ärztlicher Direktor des Krankenhauses war. "Bethanien wird sich an Dr. Eckart Cillis als hervorragenden Arzt mit großer chirurgischer Erfahrung erinnern", sagte der jetzige Ärztliche Direktor Dr. Thomas Voshaar nach Bekanntwerden der traurigen Nachricht.

    1984 war Dr. Cillis von den Städtischen Krankenanstalten Bielefeld-Mitte nach Moers gekommen, zunächst als Leitender Abteilungsarzt für die gesamte Chirurgie in Bethanien. Ein Jahr später wurde der umfassend chirurgisch ausgebildete "Alleskönner" in Bethanien erster Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, die aus der aufgeteilten großen Chirurgieabteilung als eigenständige Fachklinik hervorging. Diese leitete er bis zur Pensionierung vor drei Jahren. "In der Funktion des Ärztlichen Direktors hatte Dr. Cillis von 1990 bis 1996 zudem wichtige Aufgaben auch für die strategische Weiterentwicklung des Krankenhauses wahrgenommen", erinnert das Krankenhaus in einem Nachruf. Zudem war der Mediziner als Ärztlicher Leiter der Krankenpflegeschule Bethanien tätig. Während seiner ein gutes Vierteljahrhundert umfassenden Tätigkeit in Moers sei er zum "überzeugten Niederrheiner" geworden, hatte Dr. Cillis bekannt, als er 2009 in den wohlverdienten Ruhestand ging. Am Niederrhein ist er nun nach schwerer Krankheit am 31. Mai verstorben.


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  • Massage fürs Baby

    Kurs hat noch Plätze frei

    Die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Martina Hamann von der Elternschule Bethanien leitet den Babymassage-Kurs.
    Noch Plätze frei sind im neuen Babymassage-Kurs, der am Mo, 25. Juni um 12.15 Uhr in der Elternschule Bethanien startet. "Babymassage hat in vielen Kulturen eine lange Tradition. Die Massage gibt Ihrem Kind das Gefühl von Geborgenheit", sagt die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Martina Hamann, die den Kurs leitet. "Die Massage ist zugleich Ausdruck von Liebe und Hingebung: das größte Geschenk, das Sie Ihrem Kind geben können."

    Im Kurs erhalten Eltern praktische Anleitungen sowohl zur indischen Babymassage nach Leboyer, als auch zu klassischen Massagetechniken, wie der Kolik-Massage, die dem Baby bei Bauchkrämpfen helfen kann. Außerdem erlernen Eltern Techniken für das Baby-Yoga wie auch zur frühkindlichen Gymnastik. "Dies dient der Frühförderung Ihres Kindes", so Hamann.

    Teilnehmende Babys sollten älter als sechs Wochen, aber nicht älter als vier Monate sein. Die Babymassage findet an sechs Tagen zu je 90 Minuten im neuen Turnsaal des Bethanien-Krankenhauses, Bethanienstr. 21, in Moers statt. Kosten für die Teilnahme betragen 60 Euro. Die Anmeldung ist bei der Bethanien-Elternschule unter Tel. 02841/200-2670 möglich oder per Mail unter elternschule@bethanienmoers.de.


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  • „Aktion Rückenwind“ informiert Menschen mit Lungenkrebs

    Bethanien-Lungenzentrum organisiert überregionale Veranstaltungsreihe am Sa, 16. Juni im Hüsch-Bildungszentrum in Moers

    Gemeinsam mit etwa einem Dutzend Experten u.a. vom zertifizierten Lungekrebszentrum in Moers werden Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar (li.) und Oberarzt Dr. Kato Kambartel (re.) bei der
    Am Samstag, den 16. Juni 2012, findet im Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum Moers von 11.00 bis 13.00 Uhr eine Informationsveranstaltung der „Aktion Rückenwind – Hilfe bei Lungenkrebs“ statt. Sie richtet sich an Betroffene und ihre Angehörigen. Nach einer Einführung mit Informationen rund um die Erkrankung können sich die Besucher in Gesprächsinseln mit Experten, anderen Betroffenen und Angehörigen im persönlichen Dialog austauschen. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet in Kooperation des Krankenhauses Bethanien Moers mit der Lilly Deutschland GmbH statt. Bethanien ist in Sachen Lungenkrebs Vorreiter in der Region: Das von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierte Lungenzentrum Bethanien Moers gehört zu den wenigen anerkannten Zentren, die es für die Betreuung von Lungenkrebspatienten in der BRD gibt. Daher werden nicht nur Patienten vom gesamten Niederrhein in Moers auf höchstem medizinischen Niveau betreut.

    Bei der Aktion Rückenwind beantworten Mediziner des Krankenhauses Bethanien Moers sowie niedergelassene Ärzte Fragen zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Erkrankung. „Das Wissen um die Erkrankung und ihre Therapie hilft vielen Patienten und Angehörigen, sich der Erkrankung zu stellen. Informationen vermindern das Gefühl, der Krankheit hilflos ausgeliefert zu sein“ betont Chefarzt Dr. Thomas Voshaar von der Lungenklinik Bethanien. "Betroffene und Angehörige sollen wissen, an wen sie sich wenden können, um entsprechende Unterstützung und Beratung zu bekommen", ergänzt Oberarzt Dr. Kato Kambartel als Koordinator des von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Lungenkrebszentrums Moers.

    Weil es „den“ Lungenkrebs nicht gibt und sich die individuelle Situation der Erkrankten stark voneinander unterscheidet, bietet die Aktion Rückenwind auch einen Rahmen für den Persönlichen Austausch der Patienten und Angehörigen untereinander. In separaten Gesprächsinseln haben alle Besucher die Gelegenheit, den Experten Fragen zu Themen wie Diagnostik, Therapie oder Nachsorge zu stellen. "Wir wollen mit der Aktion Rückenwind Interessierte vom gesamten Niederrhein ansprechen", so Oberarzt Kambartel. Rund um die Veranstaltung haben die Besucher die Möglichkeit, sich in einem Infopark über lokale Anlaufstellen zu erkundigen sowie kostenlose Informationsmaterialen zu erhalten. Ergänzt wird der Infopark durch einen Infostand der „Aktion Rückenwind“.

    INFO
    In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 33000 Männer und 13200 Frauen an Lungenkrebs. Bei keiner anderen Krebserkrankung hat die Rate der Betroffenen in den vergangenen Jahren so stark zugenommen wie beim Lungenkarzinom. Neben dem aktiven und passiven Rauchen können bestimmte Schadstoffe am Arbeitsplatz, eine unausgewogene Ernährung oder Vererbung diese Krebsform begünstigen. Therapiemöglichkeiten sind Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie und Medikamente.


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  • Seniorin feiert 102. Geburtstag

    Altenkrankenheim Bethanien gratulierte Bewohnerin Gertrud Oelke zum Wiegenfest am 3. Juni

    Im Altenkrankenheim Bethanien gratulierte Heimleiter Ingo Ludwig (li.) der Bewohnerin Gertrud Oelke zum 102. Geburtstag formvollendet dem mit einem riesigen Blumenstrauß.
    Ein wenig staunt sie dann doch, als Heimleiter Ingo Ludwig mit einem riesigen Blumenstrauß vor ihr steht und formvollendet zum Geburtstag gratuliert. "Ist denn wirklich schon wieder ein Jahr rum?", fragt Gertrud Oelke. Doch ihr verschmitztes Lächeln verrät: Diese Überraschung ist ein bisschen gespielt. Denn ja, tatsächlich ist schon wieder ein Jahr rum und Frau Oelke feiert somit ihren 102. Geburtstag. Am 3. Juni 1910 geboren lebt die Seniorin seit einiger Zeit in einem gemütlichen Apartment im Altenkrankenheim Bethanien. Dort erfreut sie sich robuster Gesundheit und hat sich, umsorgt von Pflegepersonal und betreut von ihrer Tochter Edelgard, einen herzerfrischenden Humor bewahrt. Als sie beispielsweise vor zwei Jahren zum 100. Geburtstag gefragt wurde, mit welchem Trick sie denn so alt werden konnte, gab sie zur Antwort, sie habe es sich ja nicht vorgenommen, es sei "einfach passiert".

    Den vielen heiß diskutierten Geheimrezepten zur Erlangung biblischen Alters fügte sie somit beizeiten ein denkbar einfaches hinzu: Nimm Dir nicht vor, die Hundert zu überschreiten - dann klappt das schon ganz von allein. Hat ja auch, wofür die Jubilarin das beste Beispiel ist. Hinfort also mit Seniorenfrühsport und quälenden kalten Duschen im Winter, hinfort mit gesundem aber leider auch kargem Essen, hinfort erst recht mit dem täglichen Glas Schnaps auf die arme, langlebige Leber. Frau Oelke hat einfach die bessere Methode parat, die da lautet: Tu das, was dir im Alter Freude macht und sei glücklich über dein langes Leben. Für Gertrud Oelke sind es vor allem zwei Dinge, die sie nicht missen möchte. Zum einen die regelmäßigen Besuche ihre in Moers lebenden Tochter Edelgard und zum anderen ihr eifrig gepflegtes Hobby, die Seidenmalerei. Der jeden Montag im Altenkrankenheim Bethanien angebotene Kurs findet nie ohne sie statt. Und wenn doch, dann wahrscheinlich nur, weil bei ihr mal wieder ein dreistelliger Jahrestag ansteht, zu dem Frau Oelke wie gewohnt listig die Augenbrauen über den Brillenrand hebt und einmal mehr mit gespielter Ahnungslosigkeit fragen darf, ob wirklich schon wieder ein Jahr rum sei. Ein Jahr? Nein, Frau Oelke, ein ganzes Jahrhundert - und noch ein paar Jährchen mehr. Herzlichen Glückwunsch!


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  • Altenkrankenheim pilgerte nach Kevelaer

    Ökumenische Andacht in der Kerzenkapelle

    Zu einem ökumenischen Gottesdienst pilgerten mehr als 60 Menschen aus dem Moerser Altenkrankenheim Bethanien mit Pastoralreferent Reiner Ottersbach (ganz links) nach Kevelaer.
    Wenn das Altenkrankenheim Bethanien eine Pilgerfahrt antritt, freuen sich Moerser Autoverleihe und Busunternehmen: Mit vier PKW, drei Sprintern und einem eigens gecharterten NIAG-Bus machten sich dieser Tage mehr als sechzig Menschen auf den Weg zur traditionellen Pilgerreise nach Kevelaer. Gut die Hälfte der Gruppe setzte sich aus Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenkrankenheims zusammen, mehr als zwanzig von ihnen hochbetagt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Zur Betreuung und Unterstützung aller Seniorinnen und Senioren waren elf hauptamtliche Kräfte aus dem Pflege- und Sozialdienst des Altenkrankenheims sowie rund 25 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mitgereist.

    Nach Ankunft in Kevelaer hatte es zunächst einen Einkaufbummel und eine Stärkung bei zünftigen rheinischen Mittagsgerichten gegeben. Am Nachmittag hielt der mitreisende, auch im Altenkrankenheim Bethanien tätige Pastoralreferent Reiner Ottersbach in Kevelaers Kerzenkapelle eine ökumenische Andacht. "Sagt den Verzagten: habt Mut", lautete das Motto der Pilgerreise in diesem Jahr. Später ging es noch ins Umland zum Bauernhofcafé Binnenheide, wo die Pilgerfahrt bei einer Kaffeetafel und gemeinsamem Singen zur Gitarrenmusik ausklang. "Die jährlichen Pilgerreisen sind ein fester Bestandteil des Freizeitangebots im Altenkrankenheim Bethanien. Vielen Menschen bedeuten diese Reisen sehr viel, nicht nur aus religiösen Gründen", bilanzierten Margot Kläckes und Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims. Beide Mitarbeiter hatten die Reise organisiert und betonten, dass im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder gepilgert werden soll.


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  • Osteoporose-Kurs hat noch Plätze frei

    Training ab 4. Juni richtet sich an Frauen in den Wechseljahren

    Die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Doris Abels leitet den Präventionskurs Osteoporose seit vielen Jahren.
    Nur noch wenige Plätze frei sind im nächsten Osteoporose-Kurs der Frauenklinik Bethanien. Der am Mo, 4. Juni um 10.15 Uhr beginnende und zehn Mal je eine Stunde dauernde Kurs richtet sich an Frauen in den Wechseljahren bis zur postmenopausalen Phase. "Osteoporose entsteht durch ein Ungleichgewicht von Knochenaufbau und -abbau", erklärt Kursleiterin Doris Abels. Etwa jede dritte Frau nach dem 60. Lebensjahr leide unter Osteoporose. "Durch Östrogenmangel aber auch genetisch bedingt können als Folge daraus Knochenbrüche entstehen", so die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin. Bei Osteoporose werden Knochen durch den veränderten Stoffwechsel porös. "Diesem Risiko sollten gesundheitsbewußte Frauen rechtzeitig entgegenwirken."

    Die Kosten für den im alten Turnsaal des Krankenhauses stattfindenden Kurs in Höhe von insgesamt 45 Euro werden auf vorherigen Antrag von der jeweiligen Krankenkasse erstattet. Die Anmeldung für das Training ist bei der Elternschule im Krankenhaus Bethanien möglich unter Tel.: 02841/200-2670 oder per E-Mail unter elternschule@bethanienmoers.de.


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  • Bethanien hisste Willkommens-Flaggen

    Innen- und Außenumbau im Eingangsbereich des Krankenhauses offiziell beendet

    Zum offiziellen Ende der Umbaumaßnahmen hissten Karl-Heinz Tenter (li.) und Wilhelm Brunswick (re.) als Vorsitzende des Bethanien-Stiftungsrates farbige Willkommens-Flaggen an der Zufahrt zum Krankenhaus.
    Mit einem symbolischen Akt beendete Bethanien jetzt die umfangreichen Umbaumaßnahmen im und vor dem Eingangsbereich des Krankenhauses: Bei strahlendem Sonnenschein hissten Karl-Heinz Tenter als Vorsitzender des Bethanien-Stiftungsrates und Altbürgermeister Wilhelm Brunswick als sein Stellvertreter an der Einfahrt zum Klinikgelände große Flaggen in den Bethanien-Farben blau und orange. "Mit Hissung der Flaggen sind sämtliche Umbaumaßnahmen im Eingangsbereich des Krankenhauses nun offiziell abgeschlossen", so Tenter.

    Nach einjährigen Baumaßnahmen hatte Bethanien bereits zum Jahreswechsel ein neues Foyer eröffnet. Zeitgleich mit der Eingangshalle waren auch die direkt dahinter im Gebäude liegenden Abteilungen für Gefäßchirurgie und die Anästhesie bis auf die Grundmauern renoviert worden. "Daran schlossen sich ab Januar umfangreiche Straßen- und Gartenbauarbeiten auf dem Außengelände an", berichtet Wilhelm Brunswick. So wurde die Zufahrtstraße zu Bethanien neu geteert, Fußwege erneuert und deutlich verbreitert, außerdem eine neue Straßenbeleuchtung installiert. An den ebenfalls runderneuerten Grünanlagen laden nun Bänke zum Verweilen in der Sonne ein. Auf Kinder wartet ein blaues Schaukelpferd direkt vor der Kinderklinik. Die Baumaßnahmen kosteten - vom Schaukelpferd bis zur Eingangshalle - insgesamt 2,7 Mio. Euro.

    Eine Pause in Sachen Umbau und Modernisierung gibt es in Bethanien übrigens nicht. Auf dem Gelände beginnt an der Wittfeldstraße derzeit der Umbau eines der beiden Häuser des Altenkrankenheims. Das 1976 eröffnete Gebäude wird in den nächsten zwei Jahren komplett saniert und auf den neuesten Stand in Sachen seniorengerechtes Wohnen gebracht.


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  • Viele kleine Baby-Mützchen und ein großer Scheck

    Handarbeitsgruppe "Fadenreich" aus Kamp-Lintfort übergab großen Scheck und Selbstgestricktes an die Kinderklinik

    Wolle für Alle: Die Handarbeitsgruppe vom Kamp-Linforter
    Socken, Schals und Mützchen in allen Farben: Eine überquellende Kiste Selbstgestricktes verwandelte dieser Tage die Kinderklinik Bethanien für einen Moment in ein regelrechtes Wollparadies. Dabei war die Gruppe vom Handarbeitsladen "Fadenreich" in Kamp-Lintfort eigentlich in die Kinderklinik gekommen, um eine Geldspende zu überreichen. Doch fleißige Handarbeiterinnen haben für solche Gelegenheiten bekanntlich immer noch ein paar Kilo Extra-Gestricktes dabei, in diesem Fall perfekt verarbeitet zu mollig-wolligen Kleidungsstücken und Accessoires. Da staunten nicht nur die beiden Klinikclowns Flocke und Schlatke, die schon aus beruflichen Gründen in quietschbunte Wollwesten und Wollröcke vernarrt sind, auch Chefarzt Dr. Michael Wallot zeigte sich begeistert. Ursula Brammen und Georg Chartschenko als Inhaber des "Fadenreich"-Ladens betonten: "Diese Sach- und die Geldspende ist durch viele flinke Handarbeitshände erarbeitet worden.“

    Die nun an die Kinderklinik übergebene Geldspende hatte die Handarbeitsgruppe auf dem letzten Kamp-Lintforter Geißbruchfest erzielt. Insgesamt kam durch die verschiedenen Aktivitäten der Gruppe auf dem Fest die stolze Summe von 1.000 Euro zusammen. Parallel dazu hatte das Handarbeitsteam wochenlang die Stricknadeln gekreuzt, um bei der Spendenübergabe zusätzlich genügend Präsente vor allem für ganz kleine Patienten parat zu haben. "Ein so großer Scheck und so viele kleine Mützchen für die Babys auf der Frühgeborenenstation. Wenn man's genau nimmt, sind das viele tolle Spenden auf einmal", dankte Chefarzt Dr. Wallot. Mit der Geldspende soll die Arbeit der professionellen Klinikclowns vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite in der Kinderklinik Bethanien unterstützt werden. Der Handarbeitsladen und Handarbeitsgruppe unterstützen die Kinderklinik mit der Aktion bereits zum dritten Mal.

    Nach der offiziellen Spendenübergabe luden Clown Schlatke alias Holger Voss und Clownin Flocke alias Silke Eumann die Strick- und Häkeltruppe spontan auf eine kleine Tour durch die Kinderstation ein und zeigten, was passiert, wenn Clowns und kranke Kinder sich begegnen. „Es ist berührend, die Arbeit der Klinikclowns einmal hautnah miterleben zu dürfen. Man merkt sofort, dass die Kinder durch die Clownsvisite für einen Moment ihre Krankheit vergessen und unbeschwert lachen können“, berichtete Ursula Brammen anschließend.


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  • Gemeinsamer Nachmittag von Jung und Alt

    Seniorinnen aus dem Altenkrankenheim Bethanien besuchten Kindergarten Kurze Straße

    Gemeinsame Lesestunde von Jung und Alt: Die Kinder Leander, Lex, Paul, Chaymaa und Emelie ganz vorn sowie Joline, Nico, Lara und Lea in der zweiten Reihe bekamen in ihrem Kindergarten Kurze Straße netten Omi-Besuch aus dem Altenkrankenheim Bethanien. Mit dabei waren (v.r.n.l.) die Seniorinnen Wilhelmine Schleicher, Lieselotte Höffken, Ruth Soyke, Anneliese Günzel sowie Bernd Mark und Renate Konze als ehrenamtliche Helfer den Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim.
    Einen Besuch im Moerser Kindergarten Kurze Straße machten dieser Tage wieder die Seniorinnen aus dem Altenkrankenheim Bethanien. "Zwischen dem Kindergarten und unserer Einrichtung gibt es regelmäßige Besuche und gemeinsame Nachmittage von Jung und Alt", berichtet Margot Kläckes als stellvertretende Leiterin des Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim. "Erst zu Ostern waren die Kinder aus dem Kindergarten Kurze Straße bei uns und haben mit den Bewohnerinnen Ostereier bemalt", so Kläckes.

    Bei den Gegenbesuchen im Kindergarten gab es allerdings bislang immer ein kleines Problem, denn die Seniorinnen aus Bethanien sind zum überwiegenden Teil auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen. Da war bislang sprichwörtlich kein Durchkommen im Kindergarten. Doch nach dem Umbau gibt es dort nun ebenerdige Zugänge, breite Türen und sogar eine rollstuhlgerechte Toilette wie Margret Wanigesinghe als Leiterin des Kindergartens und ihre Kollegin Marina Polm bei einem Rundgang durch die Einrichtung erläuterten.

    Zu einem gemütlichen Beisammensein kam es nach dem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Katzen-Gruppe, wo Pädagogin Marina Polm Kindern und Seniorinnen aus dem Bilderbuch die bekannte Geschichte von der kleinen Raupe Nimmersatt vorlas. Später wurden gemeinsam Frühlingslieder gesungen. Für eine Stärkung sorgten schließlich selbstgebackenen Waffeln. Die gab's natürlich mit viel Schlagsahne, so wie es sich für kleine und große Nimmersatts nach einem abwechslungsreichen Tag gehört.


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  • Blumen von der Hebamme

    Zum Welt-Hebammentag (5.5.) beschenkten die Bethanien-Geburtshelferinnen Schwangere und junge Mütter in der Frauenklinik

    Geburtshelferinnen mal anders im Einsatz: Die Leitende Bethanien-Hebamme Petra Onasch-Szermann (2.v.l.) und ihre Kollegin Kathrin Quinders (3.v.l.) überreichten anlässlich des Welt-Hebammentags am 5. Mai Blumen an alle Schwangeren und jungen Mütter. Es freuten sich Natalia Kapol aus Krefeld mit Tochter Luana (ganz links) sowie (v.r.n.l.) Alena Balles aus Moers mit Sohn Areseniy, Patricia Petersjohann mit Sohn Lennox Lewis und Kathrin van Büren aus Moers mit Sohn Paul.
    Blumengruß von den Hebammen im Krankenhaus Bethanien: Anlässlich des Welt-Hebammentags am Samstag (5.5.) statteten die Geburtshelferinnen des Krankenhauses allen Schwangeren und jungen Müttern in der Frauenklinik einen Besuch auf den Zimmern ab. Wie in jedem Jahr überreichten die Hebammen dabei persönlich an jede Frau eine Rose. "Das ist in unserem Haus eine schöne Tradition", erläutert die Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman und ihre Kollegin Kathrin Quinders. "Viele Frauen sind zunächst überrascht, wenn die Tür aufgeht und wir auf der Wochenstation mit unseren Blumenkörben in die Zimmer hereinspazieren", berichten die beiden Hebammen. "Aber spätestens wenn wir erklären, warum wir kommen, werden wir von den Frauen geherzt und geküsst. Der Hebammentag am 5. Mai ist weltweit unser Feiertag - auch wenn wir Bethanien-Hebammen an diesem Tag natürlich im Kreißsaal arbeiten und den Gebärenden zu Seite stehen", sagt die Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman.

    Den seit 1993 weltweit immer am 5. Mai begangenen Hebammentag nutzen Geburtshelferinnen in ganz Deutschland dazu, um überall auf ihre beruflichen Belange aufmerksam zu machen. In Deutschland sei die Situation für viele frei arbeitenden Hebammen durch erhebliche finanzielle Belastungen viel schwieriger oder gar unmöglich geworden. Gerade in ländlichen Gebieten wie dem Niederrhein müsse eine optimale geburtshilfliche Versorgung unbedingt erhalten bleiben - besonders dann, wenn der nächste Kreißsaal nicht gerade in der Nähe ist. "Ohne uns geht nichts in der Geburtshilfe" lautet deswegen beim Hebammentag in diesem Jahr das bundesweite Motto, dem sich auch die Hebammen in Bethanien vorbehaltlos anschließen konnten. "Wir setzen uns für bessere Arbeitsbedingungen und eine Finanzierbarkeit des Hebammenberufs ein", so Petra Onasch-Szerman und Kathrin Quinders. Beide Bethanien-Hebammen leiten zugleich den Deutschen Hebammenverband am Niederrhein und kennen die immer härter werdenden beruflichen Bedingungen vieler frei arbeitender Kolleginnen sehr genau. "Alle Gebärenden haben ein recht auf gute Versorgung durch eine Hebamme. Dies soll unsere Aktion deutlich machen."


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  • Chefarzt referiert über den Husten

    Gemeinsame Veranstaltung der Patientenliga Atemwegserkrankungen und Lungenklinik Bethanien

    Chefarzt Dr. Thomas Voshaar von der Lungenklinik referiert über den Husten.
    Zu einem Vortrag mit Chefarzt Dr. Thomas Voshaar laden am Do, 10. Mai um 19 Uhr die Patientenliga Atemwegserkrankungen Moers-Niederrhein und die Lungenklinik Bethanien ein. Als Leiter der Lungenklinik wird Dr. Voshaar über das Thema: "Husten und Schleim - Was hilft gegen Husten und was hilft gegen Schleim?" referieren. Die Veranstaltung ist Teil einer von der Patientenliga und dem Krankenhaus gemeinsam veranstalteten Vortragsreihe, bei der Bethanien-Experten ein interessiertes Publikum regelmäßig über Diagnose und Therapie von Lungenerkrankungen informieren. Der Eintritt zum Vortrag im großen Veranstaltungssaal des Moerser Krankenhauses (Bethanienstr. 21) ist frei. Weitere Infos gibt es auf der Homepage der Selbsthilfegruppe unter: www.patientenliga-moers.de/vortraege.htm


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  • Eine "Lebens-Weste" fürs Herz

    Pilotprojekt in der Bethanien-Kardiologie erspart Patienten eine Operation

    Lebensretter im Einsatz: Chefarzt Prof. Stefan Möhlenkamp untersucht den herzkranken Moerser Patienten Ulf Maaßen, der in den nächsten Wochen ständig das neue LifeVest-System aus Brustgurt und kleinem Computer am Körper trägt.
    Ulf Maaßen hat in den nächsten Wochen einen ständigen und wachsamen Begleiter bei sich: Tag und Nacht trägt der Moerser Patient einen Gurt und ein kleines Gerät am Körper, das rund um die Uhr den Herzschlag kontrolliert - und notfalls einen lebensrettenden Elektroschock abgibt. Der Moerser leidet an einer schweren Herzrhythmusstörung, die jederzeit zu einem Herzstillstand führen könnte. "Früher hätten wir in einem solchen Fall sofort operieren müssen, um einen Defibrillator einzusetzen. Herr Maaßen ist der erste Patient in Moers, bei dem wir auf eine solche Operation verzichten konnten", erklärt Chefarzt Prof. Stefan Möhlenkamp von der Kardiologie des Bethanien-Krankenhauses.

    Grund dafür ist eine neue Technik, die sich LifeVest nennt. Wie ein bei einer Operation eingesetzter Defibrillator kann das neue System lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen durch Elektroschocks unterbinden. Einziger Unterschied: Die "Lebens-Weste" funktioniert ohne Operation. Das System besteht aus einem Gurt mit Sensoren für den Oberkörper, an dem ein Mini-Computer angeschlossen ist. Den Computer trägt Herr Maaßen wie eine Umhängetasche bei sich. "Nur beim Duschen nehme ich das ganze System ab", sagt Herr Maaßen. "Dabei darf ich allerdings nicht vergessen, das Gerät auszuschalten. Sonst schlägt eine Sirene Alarm. Das kann sehr laut werden."

    Dank der elektronischen Weste konnte Herr Maaßen das Krankenhaus nach zwei Wochen ohne OP-Termin wieder verlassen. "Die LifeVest kommt nur vorübergehend zum Einsatz. Und zwar dann, wenn Patienten aufgrund einer Herzmuskelentzündung oder einer so genannten Kardiomyopathie ernsthaft gefährdet sind, möglicherweise lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen zu erleiden", erläutert Prof. Möhlenkamp. "Ohne das neue System hätten wir den Patienten auf keinen Fall nach Hause schicken können."

    Der Chefarzt betont, dass die LifeVest nur in ganz bestimmten Fällen zum Einsatz kommen kann. "Es gibt Patienten, bei denen sich die schwere Herzerkrankung nach ein paar Wochen wieder so gut bessern kann, dass diese Menschen nicht dauerhaft einen Defibrillator benötigen", sagt Prof. Möhlenkamp. Solchen Patienten kann das System helfen, die Zeit zu überbrücken, bis das Herz sich erholt hat. "Die Patienten müssen dann nicht im Krankenhaus liegen und es kann auf die Implantation eines Defibrillators verzichtet werden."

    Ein weiterer Grund, warum ein solches System bislang nur für ausgewählte Patienten infrage kommt: Die Patienten müssen das Gerät, in dem modernste Technik steckt, selbst bedienen können. Denn der Mini-Computer zeichnet den Herzschlag des Patienten nicht nur auf, sondern übermittelt die Daten drahtlos über Bluetooth täglich auch an eine zentrale Auswertestelle. "So haben wir als behandelnde Ärzte ständigen Zugriff auf möglicherweise vom Patienten daheim nicht gespürte Herzrhythmusstörungen", erläutert der Kardiologe. Für den 54-jährigen Patienten Ulf Maaßen ist das Hightech-System kein Problem, er fühlt sich im Umgang mit dem Gerät sicher. "Man ist gut ausgerüstet mit so einer LifeVest, denn ich könnte ja jederzeit umkippen."

    Etwa 400 Lebens-Westen sind derzeit bundesweit in einer klinischen Testphase im Einsatz. "Es müssen weitere klinische Studien abgewartet werden, wie hoch der medizinische Nutzen tatsächlich ist, und welche Patienten für dieses neue System infrage kommen", betont Prof. Möhlenkamp. "Für unseren Patienten war es in jedem Fall die richtige und die beste Wahl." Bei geeigneten Patienten prüfen die Krankenkassen momentan im Einzelfall eine Kostenübernahme der Therapie mit dem neuen Gerät.


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  • Schülerinnen und Schüler unterstützen Kinderklinik

    Spende kam bei Fußballturnieren der Moerser Grundschulen zusammen

    So sehen stolze Sieger aus: Die Fußballjungs (v.l.n.r.) Niklas Engels, Felix Fiegen, Moritz Liebisch, Marcel Wichmann, Marijan Balters, Paul Hagelgans und Jarne Weiß von der Waldschule Schwafheim übergaben eine Spende vom Fußballturnier der Moerser Grundschulen an Chefarzt Dr. Michael Wallot (im weißen Arztkittel) von der Kinderklinik Bethanien sowie an die Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann (hockend) und Schlatke alias Holger Voss (hinten mit Hut) vom Verein Clownsvisite. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)
    Dieser Betrag kann sich sehen lassen: Eine Spende in Höhe von 460 Euro spendeten die Moerser Grundschulen dieser Tage an die Kinderklinik Bethanien. Die Summe war bei den traditionellen Fußballturnieren der Moerser Grundschulen zusammengekommen und soll nun die Arbeit der Klinikclowns in Bethanien unterstützen. Beim Hallenturnier in der Sporthalle an der Kirschenallee hatte am 8. Dezember bis zuletzt Spannung in der Luft gelegen. In der Endrunde standen sich bei den Jungen die Teams der Grundschule Hülsdonk und der Waldschule Schwafheim gegenüber. Beim Stand von 0:0 holte sich die Waldschule schließlich durch Siebenmeter den Sieg. Bei den vier Mädchen-Teams trug die Grundschule Hülsdonk den Sieg davon.

    Zur Spendenübergabe kam das siegreiche Jungen-Team der Waldschule eigens in die Kinderklinik, um den Scheck persönlich an die beiden Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss zu übergeben. Die kleinen Fußballer wurden von ihrer Lehrerin Regina Pasel und von Sofie Schroers von der Eschenburg-Grundschule begleitet, die das Grundschulturnier seit vielen Jahren organisiert. "Ein großes Dankeschön an alle Jungs und Mädchen, die beim Fußballturnier mutig aufs Tor gehalten haben, um unsere Arbeit zu unterstützen", dankten Chefarzt Dr. Wallot sowie die beiden Clowns Flocke und Schlatke vom Verein Clownsvisite.


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  • Geborgenheit für Mutter und Kind

    "Still-Treff" der Elternschule Bethanien bietet wöchentlich Beratung und Austausch

    Der kleine Finn und seine Mutter Nicola Kräkel (re.) aus Duisburg-Homberg fühlen sich beim Still-Treff in der Elternschule Bethanien sichtlich wohl. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Geborgenheit für Mutter und Kind: Der kleine Finn und seine Mama Nicola Kräkel aus Duisburg-Homberg genießen in der Elternschule des Bethanien-Krankenhauses das Beisammensein mit anderen Müttern und Kindern. Der Still-Treff bietet zum einen Hilfe und Unterstützung bei allen Fragen rund ums Stillen. Zum anderen sind die von Kinderkrankenschwester Sabine Kühnel geleiteten Treffen eine kompetente Elternberatung in netter Atmosphäre. "Deswegen sind die Treffen so beliebt", sagt Kühnel, die zugleich zertifizierte Stillberaterin ist und auch die Elternschule in Bethanien leitet. "Zu uns können alle Mütter mit ihren Babys kommen, egal, ob sie im Krankenhaus Bethanien entbunden haben oder nicht. Wir freuen uns über jede neue Mutter in unserer Runde." Besonders schön sei, dass unter den Müttern und auch unter den Kindern immer wieder enge Freundschaften entstehen. "Und die halten meist sehr lange."

    Während die Kinder im Turnsaal des Krankenhauses auf Krabbeldecken spielen, können die Mütter mal abschalten oder mit den Kinderkrankenschwestern ins Gespräch kommen. Vorrangig will der Still-Treff junge Mütter zum Stillen ermutigen. "Muttermilch ist die natürlichste Säuglingsernährung. Es gibt einfach nichts besseres", betont Kinderkrankenschwester Kühnel. "Wir klären deswegen bei den Treffen über alle Fragen rund ums Stillen auf und reden auch über mögliche Schwierigkeiten wie Milchstau bei der Mutter oder Blähungen beim Baby. Das Leben mit dem Kind wirft im Alltag immer wieder neue Fragen auf und wir wollen helfen, alles gut zu meistern." Die Teilnahme am Still-Treff ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Treff findet jeden Dienstag von 16.15 bis 17.30 Uhr im alten Turnsaal des Krankenhauses statt. Weitere Infos bei der Elternschule unter Tel. 02841/200-2670.


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  • Neuer Oberarzt in der Orthopädie

    Wirbelsäulen-Spezialist Dr. Karsten Maier kommt aus Duisburg nach Bethanien

    Wirbelsäulen-Spezialist Dr. Karsten Maier ist neuer Oberarzt in Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Ein neues Gesicht in der Unfallchirurgie des Krankenhauses Bethanien: Dr. Karsten Maier ist neuer Oberarzt in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Krankenhauses. Der von den Duisburger Wedau-Kliniken kommende Wirbelsäulen-Spezialist wird in Bethanien schwerpunktmäßig auch Erkrankungen und Verletzungen der oberen Extremitäten behandeln. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist der Einsatz künstlicher Kniegelenke, eine Aufgabe, die vom Operateur Präzision und besonderes handwerkliches Geschick erfordert. "Ich freue mich auf die Aufgaben in Moers. Bethanien hat mich sehr freundlich aufgenommen", so der Oberarzt. Der knapp vierzigjährige Mediziner gehört zur jüngeren Generation von Oberärzten in Bethanien. Persönlich ist Dr. Karsten Maier mit dem Niederrhein eng verbunden: In Viersen geboren, lebt er mit Frau und zwei Söhnen in Grefrath.


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  • Sport- und Modecenter BRAUN übergab Spende an Kinderklinik

    Betrag unterstützt die Besuche der Klinikclowns in Bethanien

    Die sind einfach toll: Sylvia Knoll-Peterson (Mitte) und Frank Pape (hinten li.) von der Werbeabteilung des Moerser Sport- und Modecenters BRAUN übergaben einen Spendenscheck an Chefarzt Dr. Michael Wallot (hinten re.) von der Kinderklinik sowie an die in Bethanien tätigen Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann (li.) und Schlatke alias Holger Voss (re.) vom Verein Clownsvisite.
    Ein große Spende in Höhe von 2.000 Euro übergab das Sport- und Modecenter BRAUN dieser Tage an die Kinderklinik Bethanien. Der Betrag kommt den Klinikclowns vom Verein Clownsvisite zugute, die wöchentlich die Kinderstation besuchen. "Wir spenden gern für die Arbeit der Klinikclowns, weil wir wissen, dass lachende Kinder im Krankenhaus schneller wieder gesund werden", sagten Sylvia Knoll-Peterson und Frank Pape von der Werbeabteilung des Modecenters bei der Scheckübergabe an Chefarzt Dr. Michael Wallot sowie an die Klinikclowns Flocke und Schlatke. "Ihr bei BRAUN seid einfach toll!", freuten sich die beiden Clowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss über die Spende.

    Wie Chefarzt Dr. Michael Wallot betonte, gehört Moerser Modehaus schon lange zu den treuesten Spendern der Kinderklinik. "Ohne diese Unterstützung hätte in den vergangenen Jahren so mancher Besuch der Clowns auf der Kinderstation ausfallen müssen", so der Chefarzt. Denn die wöchentlichen Besuche der speziell für die Einsätze im Krankenhaus geschulten Clowns muss die Kinderklinik komplett aus Spendenmitteln finanzieren. "Zwischendurch wird es da mit den Finanzen immer mal wieder knapp. Deswegen freuen wir uns umso mehr, wenn Spender aus der Unterstützung eine gute Tradition machen." Chefarzt Dr. Wallot bat Sylvia Knoll-Peterson und Frank Pape, allen Kolleginnen und Kollegen im Modecenter den Dank und die Grüße aus der Kinderklinik auszurichten.


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  • Bethanien feiert Ostern

    Jung und Alt stimmten sich auf das Fest ein

    Die Kinder von der Krabbelgruppe der Bethanien-Elternschule wissen jetzt, dass es den Osterhasen wirklich gibt, denn Küchenchef Ralph Stamm und sein Kollege Norbert Hüfken (hinten li. und re.) haben den Hoppelhasen beim Verstecken von bunten Eiern zwischen im Park des Krankenhauses gesehen.
    Den Osterhasen gibt es wirklich. Das jedenfalls kann das Küchenteam im Bethanien-Krankenhaus bestätigen. Gerade hatten sich Küchenchef Ralph Stamm und Mitarbeiter Norbert Hüfken im Park auf dem Krankenhausgelände auf die Suche nach dem Hasen gemacht, da meldeten ganz in der Nähe die Kinder aus der Krabbelgruppe der Bethanien-Elternschule schon die ersten Funde: Zwischen Osterglocken und den ersten grünen Büschen hatte der Hase doch tatsächlich für jedes Kind ein kleines Osternest aus Schokolade und bunten Eiern bereitet - pünktlich zum Fest. "Wir haben den Osterhasen noch ganz hinten durch die Bäume hoppeln sehen, dann war er weg", schworen die beiden Küchen-Mitarbeiter. Silvia Brottmann als Leiterin der Krabbelgruppe konnte das nur bestätigen. "Wir suchen hier jedes Jahr Ostereier mit den Kindern der Krabbelgruppe." Augenzwinkernd fügt sie hinzu: "Ich nehme an, der Osterhase rechnet fest damit, dass die Kinder hier suchen, denn bislang haben sie immer etwas gefunden."

    Im Altenkrankenheim Bethanien feiern (v.l.n.r.) Bewohnerin Johanna Eiserich, Inge Schumacher als ehrenamtliche Mitarbeiterin Cornelia König, Auguste Baumers, Altenpflegehelferin Silvia Kollmann und Irmgard Kunath das diesjährige Osterfest
    Auch im nahe gelegenen Altenkrankenheim Bethanien muss der Osterhase anschließend vorbeigekommen sein. Dort stimmten sich beim traditionellen Osterfrühstück Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung gemeinsam mit ihren Angehörigen und Mitarbeitern auf das Fest ein. In der schön geschmückten Cafeteria hatte das Team der Hauswirtschaft für ein entsprechendes Ambiente natürlich auch auf den Tischen gesorgt: Dort standen Blumenschalen mit kleinen Osternestern, dazu Narzissen und Hyazinthen und nicht zuletzt Schokoladenhasen an jedem Platz. Nach einem zünftigen Frühstück begrüßten die Anwesenden das Frühjahr dann mit Sekt, einem Gedicht und gemeinsam gesungenen Frühlingsliedern - begleitet vom Singekreis der im Altenkrankenheim tätigen Ehrenamtler und Horst Barthel an der Gitarre.


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  • Kinderklinik erneut ausgezeichnet

    Fachgesellschaft GKinD verlieh Bethanien Qualitätssiegel für optimale Versorgung von Kindern

    Die ausgewiesene Qualität der Kinderklinik Bethanien hat sich scheinbar noch nicht überall herumgesprochen: Ein von Kinderkrankenschwester Katrin Stadie (li.) verabreichtes Trostpflaster wollte die junge Patientin jedenfalls gleich wieder los werden - trotz gutem Zuredens von Mama.
    Der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin wurde erneut eine hervorragende Qualität bei der stationären Versorgung von kranken Kindern und Jugendlichen bescheinigt. Das von der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland (GKinD) seit 2009 vergebene Zertifikat trägt die erfolgreiche Prüfung schon im Namen: „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“. So darf sich die Kinderklinik Bethanien nun offiziell nennen. Die Kinderklinik ist damit eines von bundesweit derzeit 143 Kinderkrankenhäusern, das die strengen Mindestanforderungen der Prüfungskommission erfüllt und den Qualitätstest bestanden hat. Insgesamt gibt es 360 Kinderkliniken in Deutschland.

    "Um das Siegel zu bekommen, mussten wir alle Kriterien des Prüfungskatalogs erfüllen. Schlecht abschneiden in einzelnen Punkten war nicht erlaubt", berichtet Dr. Michael Wallot als Chefarzt der Kinderklinik. Das bestätigt auch der GKinD-Vorstandsvorsitzende Jochen Scheel. „Eine Grundvoraussetzung für das Siegel ist, dass eine Klinik ausnahmslos alle Standards für die multiprofessionelle und fachübergreifende Versorgung erfüllen müssen." Dabei gehe es nicht nur um die durchgehende Verfügbarkeit von Ärzten und Fachärzten zu jeder Tages- und Nachtzeit und um speziell ausgebildete Pflegeteams, sondern auch um weitere Angebote aus dem pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Bereich, so der GKinD-Vorsitzende. "Die von uns ausgezeichneten Kliniken müssen zeigen, dass sie eine gute Basisversorgung anbieten", erläutert Scheel. "Sie müssen zudem Netzwerke aufgebaut haben, die eine gute Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen und schwerwiegenden Krankheiten ermöglichen."

    Für die erneute Prüfung der Kinderkliniken in Deutschland war der Kriterienkatalog von GKinD noch einmal verschärft worden. "Ein wichtiges Kriterium ist jetzt, dass Kinder nicht alleine im Krankenhaus sein sollen. Deswegen müssen die geprüften Kinderkliniken darlegen, bis zu welchem Alter des Kindes eine Begleitperson kostenlos mit beim Kind im Krankenhaus übernachten kann", so der GKinD-Chef. Für Bethanien-Chefarzt Dr. Wallot sind beim Kind übernachtende Eltern längst eine Selbstverständlichkeit. "Diese Möglichkeit gibt es in Bethanien schon seit einiger Zeit. Übernachtungen sind hier für die Begleitperson grundsätzlich kostenlos, egal, wie alt das Kind ist. Bei Kindern bis sechs Jahren bekommt die Begleitperson sogar noch eine Mahlzeit dazu, ebenfalls gratis." Auch die Qualifikation des Pflegeteams spielte bei der jetzigen Prüfung eine größere Rolle. Die Prüfkommission wollte deswegen auch in Bethanien wissen, wie viele Pflegekräfte, die ein Examen haben, sich um die kranken Kinder kümmern. Dazu wurden zum Beispiel die Dienstpläne des zurückliegenden Halbjahrs geprüft. Auch die kindgerechte räumliche Gestaltung der Kinderklinik und Sicherheitsstandards spielten eine stärkere Rolle, als bei der ersten Prüfung vor zwei Jahren.

    "Wir freuen uns, das Zertifikat erneut bekommen zu haben. Das war echtes Teamwork der gesamten Klinik für Kinder- und Jugendmedizin", dankte der Chefarzt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ausruhen kann sich die Kinderklinik auf den soeben verdienten Lorbeeren aber nicht: Schon in zwei Jahren werden die strengen Prüfer in Bethanien erneut an die Tür klopfen.

    INFO
    Das Zertifikat "Ausgezeichnet. FÜR KINDER" wird von der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen e.V. (GKinD) mit Sitz in Siegen vergeben. Das jetzt an 143 von bundesweit insgesamt 360 Kinderkliniken vergebene Gütesiegel gilt für die Jahre 2002 und 2013. Die Kinderklinik Bethanien erhielt es jetzt zum zweiten Mal. Weitere Informationen und ein Verzeichnis von zertifizierten Kinderkliniken im Internet unter: www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de


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  • Massage fürs Baby

    Neuer Kurs in Bethanien startet nach Ostern

    Martina Hamann von der Elternschule Bethanien leitet den Kurs.
    Nur noch wenige Plätze sind im neuen Massagekurs für Mütter und Babys, der am Mo, 16. April in der Elternschule Bethanien startet. "Die Babymassage hat in vielen Kulturen eine lange Tradition", sagt Kursleiterin Martina Hamann. "Massage gibt Ihrem Kind das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit, Massage ist Nahrung für die Seele Ihres Babys. Sie ist zugleich Ausdruck von Liebe und Zuwendung, das größte Geschenk, das Sie Ihrem Kind geben können", so die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin.

    Jungen Eltern vermittelt der Kurs eine praktische Anleitung sowohl zur indischen Babymassage nach Leboyer, als auch zu klassischen Massagetechniken, wie der Kolik-Massage, die dem Baby bei Bauchkrämpfen helfen kann. Der Kurs will aber nicht nur Babys, sondern auch Eltern eine entspannte „Auszeit” aus dem Alltag verschaffen: "Neunzig Minuten Gleichklang zwischen Ihnen und Ihrem Baby." Babys für den Kurs sollten nicht jünger als 6 Wochen und nicht älter als drei Monate sein. Das Angebot umfasst 6 x 90 Minuten und kostet 60 Euro. Veranstaltungsort ist der neue Turnsaal im Sockelgeschoss des Krankenhauses. Anmeldung in der Elternschule unter Tel. 02841/200-2670.


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  • Brustzentrum Bethanien trauert um Cornelia Silberspiepe

    Rheinbergerin engagierte sich bis zuletzt für Frauen mit Krebs

    Cornelia Silberspiepe engagierte sich für krebskranke Frauen und kämpfte selbst gegen die Krankheit. (Foto: KBM/Archiv)
    Das Brustzentrum in der Frauenklinik Bethanien Moers trauert um Cornelia Silbersiepe. Die am Montag (26.3.) verstorbene Rheinbergerin vertrat im Brustzentrum die Selbsthilfegruppe Frauen nach Krebs, die offizieller Kooperationspartner des Brustzentrums ist. "Mit Cornelia Silbersiepe verliert das Brustzentrum eine engagierte und verlässliche Mitstreiterin, die sich unermüdlich und ehrenamtlich für die Belange von Frauen mit Brustkrebs und anderen Krebserkrankungen einsetzte", so Barbara Schirner von der Pressestelle des Krankenhauses. Das gelte sowohl für die regelmäßigen Beratungen der Rheinberger Selbsthilfegruppe auf der Frauenstation des Bethanien-Krankenhauses, als auch für die zentrumsinternen Treffen, bei denen sich alle Kooperationspartner intensiv austauschten. "Nur wenige dieser Treffen, bei denen Ärzte und Pflegekräfte aber auch betroffene Frauen aus den kooperierenden Selbsthilfegruppen vertreten sind, fanden ohne Silbersiepes Beteiligung statt. Immer wenn es um eine bessere Versorgung und Betreuung von krebskranken Frauen ging, war sie mit Rat und Tat zur Stelle."

    In Bethanien werde die Verstorbene so in Erinnerung bleiben: "Bei manchmal allzu hitzigen Debatten brachte sie den Austausch immer wieder aufs Wesentliche, auf die Sache und auf die Situation von kranken Frauen zurück - mal mit einem bedächtigen Kommentar, mal mit einem wortlosen Augenrollen", würdigte das Krankenhaus die im Alter von 46 Jahren Verstorbene. Den jährlich vom Brustzentrum organisierten Informationstag am 20. März hatte Silberspiepe wie in den Jahren zuvor noch mit vorbereitet. Bei der Veranstaltung selbst konnte sie aber wegen ihres Gesundheitszustands nicht mehr dabei sein. "So wie sie dort gefehlt hat, so schmerzlich werden wir sie künftig im Brustzentrum vermissen", sagte die Bethanien-Pressesprecherin. Über viele Jahre habe Silbersiepe unzähligen erkrankten Frauen Mut gemacht und zugleich selbst gegen den wiederkehrenden Krebs gekämpft - in den letzten Wochen unterstützt vom Ärzte- und Pflegeteam des Krankenhauses. "Sie hat uns verlassen, aber sie ist nicht von uns gegangen."

    Die Trauerfeier zur Einäscherung findet am kommenden Montag (2.4.) um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Annaberg in Rheinberg an der Römerstraße statt.


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  • Bürgermeister im Brezel-Test

    Bethanien-Stiftungsvorstand Brunswick bat Ballhaus und Berufskollegen zur Backwaren-Verköstigung. Stadtoberhäupter eröffneten neue Rathauskantine, die vom Cateringservice des Krankenhauses betrieben wird

    Brezel-Test mit Bürgermeistern aus Moers und den Partnerstädten (v.l.n.r.): Die beiden französischen Maires Jean-Paul Delevoye aus Bapaume und Michel Herbillon aus Maisons-Alfort neben dem amtierenden Moerser Stadtchef Norbert Ballhaus und Altbürgermeister Wilhelm Brunswick vom Stiftungsrat der Bethanien-Stiftung, sowie Bürgermeister Yoel Lavi aus dem israelischen Ramla, Jörg Schröder als Bürgermeister von Seelow in Brandenburg und Paul Teil, Beigeordneter aus Maisons-Alfort. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Überraschungsbesuch in der neuen Rathauskantine: Sechs amtierende und ehemalige Bürgermeister aus Moers und den Partnerstädten nutzten die Gelegenheit, um bei der Eröffnung des Rathauses auch den neuen Küchentrakt persönlich in Augenschein zu nehmen. Angestiftet zur spontanen Stippvisite hatte der Moerser Altbürgermeister Wilhelm Brunswick seine Kollegen aus Frankreich, Israel und Brandenburg. Als derzeit stellvertretender Vorsitzender im Stiftungsrat der Bethanien-Krankenhausstiftung hatte Brunswick einen besonderen Grund, die Kantine in Augenschein zu nehmen, sie wird nämlich vom Cateringservice des Bethanien-Krankenhauses betrieben. Der Catering-Service Bethanien sorgt nicht nur für die Mahlzeiten im eigenen Krankenhaus, sondern beliefert unter anderem auch Schulen, Seniorenheime und Firmen in Moers und Umgebung mit Menüs.

    Und so spielte sich bei der Rathauseröffnung für das in der Kantine tätige Team um Küchenmeister Stefan Doblinger eine geradezu filmreife Szene ab, denn die Bürgermeister nahmen das offizielle Motto der Eröffnung des Gebäudes - "Besichtigung auf eigene Faust" - sehr wörtlich. "Die Tür schwang auf und plötzlich marschierte der komplette in Moers versammelte Bürgermeister-Tross zu einem Besuch ein", berichtet das Küchenteam. An der Spitze der Gruppe und mit Schärpe in den französischen Nationalfarben gewandet trat Michel Herbillon, Bürgermeister der Partnerstadt Bapaume ein und begrüßte die verdutzten Anwesenden mit einem freundlichen "Bonjour, ça va?". Das Küchenteam parierte diplomatisch formvollendet: "Wir haben Monsieur Herbillon in korrektem Französisch geantwortet und in unserer Kantine willkommen geheißen."

    Auf Du und Du mit den Kochtöpfen in der Rathaus-Kantine (v.l.n.r.): Küchenmeister Stefan Doblinger sowie Alexandra Uguzlu und Andrea Träger vom Serviceteam sowie Einkäufer Ralf Seidl vom Bethanien-Catering. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Zum internationalen Brezel-Test kam es, als Altbürgermeister Brunswick frische Backwaren in die Runde reichte. Mit dem französischen Maire Michel Herbillon und seinem Amtskollegen Jean-Paul Delevoye aus Bapaume freuten sich auch Bürgermeister Yoel Lavi aus Ramla in Israel, Jörg Schröder als Bürgermeister der brandenburgischen Partnerstadt Seelow, Paul Teil als Beigeordneter aus Maisons-Alfort und nicht zuletzt Norbert Ballhaus als Moerser Bürgermeister. "Wir bieten hier ab sofort täglich zwei frische Menüs für alle Beschäftigten des Rathauses und alle Gäste von außerhalb des Rathauses an", erläuterte Küchenmeister Stefan Doblinger. "Die einzelnen Komponenten der Mahlzeiten können unsere Gäste je nach Appetit und Vorlieben kombinieren."

    Hell und freundlich präsentiert sich die Kantine im alten, denkmalgeschützten Teil des Rathauskomplexes. "Trotz kleinerer Auflagen des Denkmalschutzes, die es zu beachten galt, sind wir hier jetzt mit modernster Küchentechnik eingerichtet. Die Räume sind sehr schön geworden", freut sich Doblinger über das neue Domizil des Bethanien-Caterings im Rathaus. "Zudem ist die Kantine für Menschen im Rollstuhl barrierefrei zugänglich, so wie auch das gesamte Rathaus." Essen können Gäste dort täglich von 11 bis 12.30 Uhr, anschließend ist die Kantine für Rathaus-Beschäftigte reserviert. Die ersten Tester jedenfalls waren zufrieden. Ein überzeugtes "sehr gut!" gab es fürs erste von den Vertretern aus dem Land des Savoir Vivre und der Haute Cuisine: "Très bien!"

    Hell und freundlich präsentiert sich die neue Kantine im denkmalgeschützten Teil des Rathauskomplexes den ersten Gästen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Rege Diskussion über die Sicherheit von Implantaten

    Das Brustzentrum Linker Niederrhein in Moers lud zum Infotag

    Angeregter Meinungsaustausch mit dem Team des Brustzentrums im Krankenhaus Bethanien (v.l.n.r.): Oberärztin Dr. Almut Geßmann, die speziell ausgebildete 'Brust-Krankenschwester' Anna Waldhof als Breast-Care-Nurse und Frauenärztin Jeanette Klok-Ditges im Gespräch mit Karin Wolk (re.) von der mit dem Brustzentrum kooperierenden Rheinberger Selbshilfegruppe Frauen nach Krebs.
    In einem waren sich beim Infotag Brusterkrankungen am vergangenen Dienstag (20.3.) in Bethanien alle Vortragenden einig: Beim Einsatz von Brustimplantaten muss die Sicherheit von Patientinnen immer an oberster Stelle stehen. "Es ist gut, dass nach dem Skandal um gefälschte Brustimplantate im Herbst6 2011 ein Zentralregister geschaffen wurde, in dem die Daten von allen eingesetzten Implantaten gespeichert werden", so Oberärztin Dr. Almut Geßmann von der Frauenklinik Bethanien. Mit der zentralen Speicherung von Serien- und Chargennummern ließe sich in Zukunft schneller herausfinden, welche Implantate schadhaft sind.

    Nach dem Skandal um die gefälschten Implantate Anfang des Jahres hatte das Brustzentrum Linker Niederrhein eingeladen, um mit Experten die Frage zu erörtern, wie eine Wiederholung solcher Vorfälle künftig verhindert werden kann. In der Reihe der geladenen Experten taten sich allerdings Lücken auf. "Wir hatten für den heutigen Abend beim Gesundheitsministerium angefragt, dazu bei Krankenkassen - alle Eingeladenen sagten die Teilnahme an einer Diskussion mit betroffenen Frauen leider ab", bedauerte Bethanien-Frauenärztin Dr. Dorit Brunotte, die den Abend im Vortragssaal des Krankenhauses moderierte. Das Brustzentrum wollte die Veranstaltung aber trotzdem durchführen. "Bei Gesprächen mit Patientinnen und mit den in unserem Brustzentrum aktiven Selbsthilfegruppen haben wir gemerkt, dass es bei Frauen viele offene Fragen gibt. Es ist wichtig, dass wir Klinikärzte offene und ehrliche Antworten geben", so Dr. Brunotte. Gut 40 interessierte Frauen waren der Einladung ins Brustzentrum nach Bethanien gefolgt.

    Nach einer kurzen thematischen Einführung von Privatdozent Dr. Hans Behling - derzeit kommissarischer Leiter der Frauenklinik Bethanien und zugleich Leiter des dortigen Brustzentrums - konnte Bethanien-Oberärztin Dr. Almut Geßmann in ihrem kenntnisreichen Vortrag viel Licht ins Dunkel um die gefälschten Brustimplantate bringen. Von 2002 bis 2006 waren in Bethanien zum Teil Implantate der französischen Firma PIP verwendet worden. 66 Frauen hatten in der Zeit Implantate erhalten, die sich im Nachhinein nun als möglicherweise gefälscht herausstellten. "Bei einem Drittel der betroffenen Frauen sind die Implantate von uns inzwischen entfernt worden, ein weiteres Drittel der Frauen wird derzeit bei uns untersucht. Mit fast allen Betroffenen sind wir in Kontakt", berichtete die Oberärztin. Seit 2007 werden in Bethanien nur noch Implantate des US-amerikanischen Herstellers Mentor eingesetzt.

    Für einen genauen Einblick in die strengen Qualitätskontrollen dieses Unternehmens sorgte anschließend Mentor-Mitarbeiterin Ilona Dicks in ihrem Vortrag. Das Unternehmen unterwirft sich freiwillig umfassenden Kontrollen - anders als der inzwischen Pleite gegangene französische Hersteller, der billiges und gesundheitsschädliches Industrie-Silikon in die Prothesen füllte. Die betroffenen Krankenhäuser konnten davon allerdings nichts ahnen, denn die Implantate trugen ein gültiges TÜV-Siegel. "Man muss es ganz deutlich sagen: Hier war kriminelle Energie am Werk", fasste Karin Wolk von der Rheinberger Selbsthilfegruppe Frauen nach Krebs das Problem in der anschließenden Diskussion zusammen. "Frauen, die sich wegen einer Krebserkrankung oder aus kosmetischen Gründen einer Operation unterzogen haben, aber auch Krankenhäuser, die die gefälschten Implantate ahnungslos einsetzten, sind gleichermaßen Opfer dieser illegalen Machenschaften geworden", so Wolk. Nun käme es darauf an, das Gesundheitsbehörden und der zuständige TÜV die Konsequenzen aus den erwiesenermaßen unzureichenden Qualitätskontrollen zögen. "Alle Verantwortlichen müssen jetzt handeln, damit so etwas nicht noch einmal passiert."

    Bei der Diskussion zeigten sich etliche Frauen im Publikum erleichtert, dass wenigstens das Krankenhaus Bethanien mit dem Thema offen umgegangen sei. "Das Krankenhaus, in dem ich behandelt wurde, hat mir weder einen Brief geschrieben noch bei mir angerufen. Ich weiß nicht einmal, welches Implantat mir überhaupt eingesetzt wurde", sagte eine Besucherin der Veranstaltung und merkte an: "Hier in Bethanien würde ich mich besser aufgehoben fühlen." Auch eine andere Frau im Publikum fragte, ob sie das Krankenhaus wechseln und beispielsweise zur Entfernung des Implantats ins Brustzentrum Bethanien kommen könne. "Sie sollten sich immer zuerst an den betreuenden Frauenarzt wenden und in Absprache mit ihm das Krankenhaus auswählen, wenn ein Austausch des Implantats notwendig ist", betonte Dr. Behling als Brustzentrums-Leiter in Moers." Auch um die Kostenfrage ging es in der Diskussion: "Wenn es Schwierigkeiten bei der Kostenübernahme geben sollte, werden wir hier in Bethanien gemeinsam mit ihnen und ihrer Krankenkasse nach einer vernünftigen Lösung suchen", erklärte Oberärztin Geßmann.

    Die Veranstaltung endete nach drei Stunden mit einem Imbiss in der Personal-Cafeteria, wo sich zudem zahlreiche Kooperationspartner des Brustzentrums mit Infoständen präsentierten. Auch das Ärzte- und Pflegepersonal aus dem Brustzentrum in Bethanien stand für Gespräche mit den Besucherinnen bereit.


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  • Bethanien im "Kuchenfrühling"

    Grüne Damen und Herren servierten Selbstgebackenes für den guten Zweck

    Quasi ein fester Termin im meteorologisch-kulinarischen Kalender des Krankenhauses Bethanien: Beim
    Im Krankenhaus Bethanien gibt es eine ganz spezielle Methode um festzustellen, wann der Winter endgültig vorbei ist: Wenn die Grünen Damen und Herren selbstgebackenen Kuchen für den guten Zweck servieren, dann ist Frühlingsanfang. Was in Bethanien schon seit Jahren recht zuverlässig den Jahreszeitenwechsel anzeigt, funktionierte auch diesmal wieder mit nahezu meteorologischer Präzision. Während sich draußen die ersten Knospen blicken ließen, sorgten nämlich dieser Tage die Grünen Damen und Herren in Bethaniens Besucher-Cafeteria wieder für ein beeindruckendes Kuchenbüffet.

    Ob Obstkuchen in allen Varianten, Käse-Sahne oder aufwändige Creme-Torten, in Sachen Kalorien kennen die ehrenamtlichen Grünen Damen und Herren kein Pardon, wenn es darum geht, Patienten, Gäste und Krankenhaus-Beschäftigte an einem Tag im Jahr besonders zu verwöhnen - und dabei obendrein Gelder für eine wohltätige Aktion zu sammeln. Knapp zwei Dutzend Kuchen und Torten waren nach drei Stunden an etliche Frauen mit Appetit und Männer mit Hunger verteilt, die süßen Leckerlis brachten viele kleine Spenden für die Kinderklinik Bethanien. Am Ende spuckte das Spendensparschwein dann knapp 300 Euro aus.

    "Genau 283 Euro und 67 Cent haben die Gäste in der Cafeteria gespendet", so Elke Reuter, die das Team der gut dreißig Grünen Damen und Herren in Bethanien leitet. "Den von uns noch einmal aufgerundeten Betrag geben wir gern wie in den vergangenen Jahren an die Kinderklinik weiter. Da wir selbst in Bethanien arbeiten, wissen wir, dass unsere Spende dort zugunsten kranker Kinder sinnvoll eingesetzt ist", betonte Reuter im Namen des gesamten Teams. "Wir kennen ja alle kranken Kinder auf der Station, die wir regelmäßig mit dem Bücherwagen der Patientenbücherei besuchen. Deswegen ist es uns so wichtig, gerade für die Kinder dieser Station etwas zu tun."

    Reuter hofft, dass die Aktion auch dazu beiträgt, weitere ehrenamtliche Kräfte für die Mitarbeit bei den Grünen Damen und Herren in Bethanien zu gewinnen. Da einige seit langem im Krankenhaus aktive Damen demnächst aus Altergründen ausscheiden, tut sich in der Gruppe manche Lücke auf - und das nicht nur im Hinblick auf überragende Kuchenbeiträge für das Frühlingscafé im kommenden Jahr, sondern vor allem in Sachen täglicher Patientenbetreuung. "Männer und Frauen jeden Alters, die Spaß am Umgang mit Menschen haben und sich ein Mal in der Woche stundenweise engagieren wollen, sind bei uns herzlich willkommen." Die Grünen Damen und Herren erledigen kleine Besorgungen für Patienten und betreuen zudem die Patientenbücherei in Bethanien. Interessenten können sich in der Pressestelle Bethanien unter Tel. 02841/200-2702 melden.


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  • Brustzentrum lädt zum Infotag

    Thema ist der Skandal um gefälschte Brust-Implantate

    Brust-Implantate im Expertentest: Privatdozent Dr. Hans Behling (re.), Leitender Oberarzt in der Frauenklinik Bethanien und Chef des kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein am Standort Moers im Fachgespräch mit einer Ärztin seines Teams (li.) und der Vertreterin einer im Brustzentrum aktiven Selbsthilfegruppe. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)
    Von "Pfusch-Busen" und "Billig-Implantaten" war zu Jahresanfang zu lesen, als der Skandal um gefälschte Brust-Implantate eines französischen Herstellers offenbar wurde. Um dieses Thema geht es am

    kommenden Dienstag (20.03.) ab 17 Uhr im Krankenhaus Bethanien. "Risiko-Brustimplantate - Wie weiter nach dem Skandal?" lautet der Titel des diesjährigen Infotags Brusterkrankungen, den das kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein am Standort Moers in der Frauenklinik Bethanien organisiert. "Die Veranstaltung soll betroffenen und am Thema interessierten Frauen noch einmal einen intensiven Austausch mit den Ärzten und Kooperationspartnern des Brustzentrums ermöglichen", sagt Barbara Schirner von der Pressestelle des Krankenhauses. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Vortragssaal der Klinik

    mit dem Referat "Mangelhafte Implantate - Was ist zu tun?" von Bethanien-Oberärztin Dr. Almut Geßmann und Privatdozent Dr. Hans Behling. Behling ist Leitender Oberarzt der Frauenklinik und zugleich Leiter des kooperativen Brustzentrums am Standort Moers.

    Als namhafter Plastischer Chirurg wird anschließend Prof. Dr. Robert Hierner aus Halle/Saale Möglichkeiten und Grenzen der Plastischen Chirurgie bei Brustoperationen aufzeigen. Gemeinsam mit Oberarzt Behling und mit Chefarzt Dr. Thomas Krbek von der Bethanien-Lungenchirurgie wird Professor Hierner dann den Fall einer in Bethanien erfolgreich an einem Brust-Tumor operierten Patientin vorstellen. Für den Implantate-Hersteller Mentor wird zudem Ilona Dicks über die Sicherheit solcher Implantate referieren. Nach den ersten Warnungen vor gefälschten Produkten werden seit drei Jahren im Moerser Brustzentrum ausschließlich Implantate von Mentor verwendet. Die Firma lässt ihre Produkte freiwillig strenger Qualitätsprüfungen unterziehen. Das Unternehmen pocht beispielsweise auf mehrstufige Qualitätsprüfungen bei jedem Schritt des Produktionsprozesses. In den Produkten werde zudem ausschließlich medizinisches Silikon verwendet, betont Mentor. In den gefälschten Implantaten war bekanntlich gesundheitsschädliches Industrie-Silikon gefunden worden.

    Nach den Vorträgen soll es ausführliche Gelegenheit zur Diskussion geben. In der Personal-Cafeteria des Krankenhauses präsentieren sich parallel zu den Vorträgen die Partner des kooperativen Brustzentrums, angefangen vom Ärzte- und Schwesternteam des Moerser Brustzentrums über die Selbsthilfegruppen, die ebenfalls offizieller Teil des Brustzentrums sind, bis hin zu Anbietern der Brustkrebs-Nachsorge. Die Veranstaltung wird gegen Abend bei einem Imbiss in der Personal-Cafeteria ausklingen. "Mit dem diesjährigen Infotag Brusterkrankungen unterstreichen wir, dass wir in jeder Situation an der Seite betroffener Frauen stehen", betont die stellvertretende Krankenhaus-Sprecherin Barbara Schirner. Als nahezu einzige der in Nordrhein-Westfalen betroffenen Kliniken hatte Bethanien sofort nach Bekanntwerden des Skandals im Januar eine Hotline geschaltet und alle in der Klinik operierten Frauen per Brief informiert. In Bethanien waren in den Jahren zwischen 2002 und 2006 rund 60 Frauen Implantate eingesetzt worden, die sich im Nachhinein als gefälscht erwiesen.

    INFO
    "Risiko-Brustimplantate - Wie weiter nach dem Skandal?"
    Dienstag, 20. März 2012, ab 17.00 Uhr im Vortragssaal und in der Personal-Cafeteria
    Bethanienstr. 21
    47441 Moers


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  • Dank für ehrenamtliches Engagement

    Altenkrankenheim Bethanien lud zur Feierstunde

    Helfen gern ehrenamtlich im Altenkrankenheim Bethanien (von links vorn): Margret Hanner, Eva Igla, Elisabeth Beyer, Hildegard Veltges, Renate Schroer, Maria Pawlinski, Annedore Löll, Hildegard Weiss und Edeltraud Marx vom großen Freiwilligen-Team der Senioreneinrichtung. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)
    Ein herzliches Dankeschön vom Altenkrankenheim Bethanien gab es dieser Tage für alle ehrenamtlich tätigen Kräfte der Einrichtung. Zu der inzwischen schon traditionellen "Dankeschön-Feierstunde" hatte Heimleiter Ingo Ludwig die mehr als achtzig freiwilligen Helferinnen und Helfer in die Senioreneinrichtung geladen. Bei Kaffee und, wie Ludwig betonte, "viel Kuchen" gab es gute Laune und Gespräche in gemütlicher Atmosphäre. "Wir möchten uns mit diesem Nachmittag bei allen Ehrenamtlern bedanken, die in den vergangenen zwölf Monaten die Menschen im Altenkrankenheim Bethanien engagiert und liebevoll betreut haben", sagte Heimleiter Ludwig in einer kleinen Begrüßungsansprache. Es sei schön zu wissen, dass viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer schon sehr lange im Altenkrankenheim Bethanien tätig seien. "Deswegen gehe ich mal ganz stark davon aus, dass sie sich hier bei uns sehr wohl fühlen", so Ludwig unter Zustimmung und Beifall der geladenen Gäste.

    Die freiwilligen Helferinnen und Helfer kümmern sich im Altenkrankenheim um ein breites Aufgabenspektrum. So fahren sie die Seniorinnen und Senioren mit dem hauseigenen, behindertengerechten Bus, sie begleiten Bewohnergruppen bei Ausflügen oder machen mit den älteren Menschen Besorgungen. Sie betreiben außerdem auf den jeweiligen Wohnbereichen eine mobile Bibliothek mit Bücherwagen, sie unterstützen bei der Einzel- oder Gruppenbetreuung oder sie engagieren sich in der stationären Hospizgruppe. Nicht wegzudenken sind die Helferinnen und Helfer auch bei der Begleitung von vielen Festen im Altenkrankenheim, angefangen vom Frühlingsfest über Grillabende bis hin zum jährlichen Weihnachtsessen.

    "Ehrenamtliches Engagement heißt für uns, Teil einer ganzheitlichen Pflege und Betreuung zu sein", betonte Heimleiter Ingo Ludwig anlässlich der Feierstunde. "Die selbstlos tätigen Kräfte unterstützen dabei hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielen Bereichen, und ermöglichen den hier lebenden Seniorinnen und Senioren die weitere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben." Ohne diesen Einsatz wäre "schon allein das umfassende Freizeitangebot in dieser Form wohl nicht möglich", sagte Ludwig. Deswegen dankte der Heimleiter vor allem im Namen der Bewohnerinnen und Bewohner, die vom Engagement der Ehrenamtler jeden Tag ganz besonders profitierten. Und zur Freude der Anwesenden lud Heimleiter Ludwig alle Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler auch diesmal wieder zu einer Dankeschön-Tagestour ein - in diesem Jahr soll es nach Koblenz gehen.


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  • Brustzentrum Linker Niederrhein "in der oberen Liga"

    Kooperierenden Frauenkliniken im Wilhelm-Anton-Hospital in Goch und im Krankenhaus Bethanien in Moers mit hervorragender Behandlungsqualität

    Freuen sich über die erfolgreiche Re-Zertifizierung des Brustzentrums Linker Niederrhein (v.l.n.r.): Die speziell ausgebildete Brust-Krankenschwester Dominika Hutka und Stationsleitung Gabi Bartel sowie die Kolleginnen Martina Keralis, Margarete Malek, Sabine Pietruschinski, Frieda Stelle und Brigitte Rokitowski von der Station BC2 in der Frauenklinik Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Dr. Hans-Joachim Bücker-Nott ist Reisender in Sachen medizinische Qualität. Als Mitglied der Ärztekammer Westfalen-Lippe überprüft der Chirurg die Arbeit zertifizierter Brustzentren in ganz Nordrhein-Westfalen - eine Aufgabe, die ihn jetzt ins kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein führte. „Das Brustzentrum Linker Niederrhein spielt definitiv in der obersten Liga. Ich habe nicht erwartet, dass ein eher kleines und an der Peripherie gelegenes Brustzentrum eine so hochwertige Versorgung seiner Patientinnen gewährleistet“, so das Fazit seiner mehrtägigen Prüfung in den beiden Zentrums-Standorten im Wilhelm-Anton-Hospital in Goch und am Moerser Krankenhaus Bethanien. Damit hat das kooperative Brustzentrum, das in Goch und Moers schwerpunktmäßig Frauen mit Brustkrebs behandelt, die alle drei Jahre vorgeschriebene Prüfung zur Re-Zertifizierung erfolgreich bestanden.

    Voraussetzung für das Gütesiegel ist die ständige Kontrolle der eigenen Behandlungsqualität und eine nachgewiesene hohe Spezialisierung des Ärzte- und Pflegeteams. Denn so unterschiedlich wie Krebserkrankungen, so unterschiedlich sind auch die Behandlungsoptionen und nicht zuletzt die Bedürfnisse von Patientinnen. Für zertifizierte Brustzentren sind deswegen beispielsweise speziell ausgebildete Breast-Care-Nurses vorgeschrieben. Frei übersetzt sind das "Brust-Krankenschwestern", die in Sachen Brustkrebs besonders geschult sind. "Im Brustzentrum am Standort Moers gibt es zwei Breast-Care-Nurses, eine weitere macht derzeit die entsprechende Weiterbildung", berichtet Krankenschwester Gabi Bartel, die die Station BC2 in der Frauenklinik Bethanien leitet. Die Re-Zertifizierung sei schon eine Herausforderung für das Ärzte- und Pflegeteam gewesen, sagt sie. "Doch wir haben uns tüchtig angestrengt und jetzt sind wir stolz, dass wir die strenge Prüfung unserer Abteilung geschafft haben."

    Ausruhen kann sich das Pflege- und Ärzteteam auf den frisch erworbenen Lorbeeren allerdings nicht. Zwar steht die nächste Zertifizierung erst in drei Jahren an, doch die hohe Behandlungs- und Versorgungsqualität muss für jedes Jahr nachgewiesen werden. Dr. Hans-Joachim Bücker-Nott von der Ärztekammer Westfalen-Lippe jedenfalls hat als Prüfer die enorme Motivation des Teams überzeugt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien mit viel Herzblut bei der Sache, sagte er. Dass dies nicht die Einzelmeinung eines Prüfers ist, beweist einmal mehr die regelmäßige Patientinnenbefragung, die das Land Nordrhein-Westfalen an allen Brustzentren durchführen lässt. Hier belegt das kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein den 5. Platz und gehört damit in Nordrhein-Westfalen zu den Top Ten der zertifizierten Brustzentren.

    Seit 2007 ist das kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein mit den Standorten Goch und Moers offiziell zertifiziert. Die beiden Frauenkliniken im Wilhelm-Anton-Hospital und in Bethanien stellen damit eines von 50 anerkannten Behandlungszentren für Brustkrebs in Nordrhein-Westfalen dar. Hier arbeiten Gynäkologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Selbsthilfegruppen Hand in Hand, um betroffene Frauen mit der bestmöglichen Therapie und einem umfassenden Netzwerk der Hilfe zu unterstützen. "Ein Brustzentrum lautet die Devise: Keine Frau soll mit der Krankheit allein sein", betont Krankenschwester Gabi Bartel.

    INFO
    Am Di, 20. März 2012 lädt das Brustzentrum ab 17 Uhr zum diesjährigen Infotag Brust-Erkrankungen nach Bethanien. Thema: "Risiko-Brustimplantate - Wie weiter nach dem Skandal?". Für Vorträge und Diskussion haben unter anderem der namhafte Plastische Chirurg Prof. Dr. Robert Hierner aus Halle (Saale) und eine Vertreterin des Brustimplantate-Herstellers Mentor zugesagt. Der Eintritt zur Veranstaltung in der Krankenhaus-Kapelle ist frei.


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  • 5. Moerser Gesundheitsmesse lockte viele Besucher

    Großer Andrang am Bethanien-Stand im Eurotec am vergangenen Samstag

    Als neuer Oberarzt in der Orthopädie informierte Dr. Karsten Maier auf der 5. Moerser Gesundheitsmesse über operative Verfahren bei Bandscheibenproblemen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Die Messe hatte kaum begonnen, da legte Doris Abels schon los. Die staatliche geprüfte Gymnastiklehrerin von der Frauenklinik Bethanien demonstrierte auf der 5. Gesundheitsmesse gemeinsam mit Frauen aus ihren Kursen, dass Beckenbodentraining und Osteoporose-Gymnastik zu flotter Musik ziemlichen Spaß machen kann. "Frauen mittleren und hohen Alters können so in Sachen Fitness ganz leicht am Ball bleiben", sagte Abels und turnte mit ihren Kursfrauen eine halbe Stunde ohne Pause vor dem Publikum. "Die älteste Frau im Kurs ist bereits 85 Jahre und für das Programm hier haben wir nur vier Mal geprobt. Die Übungen sind wirklich nicht schwer und machen Lust, sich zu bewegen." Und in der Tat: Schon nach wenigen Minuten wippte das halbe Publikum mit.
    Die staatliche geprüfte Gymnastiklehrerin Doris Abels (Mitte) von der Frauenklinik Bethanien zeigte mit Frauen aus ihren Beckenboden- und Osteoporose-Kursen, wie man auch im mittleren und hohen Alter fit und locker bleiben kann. Die älteste Teilnehmerin war 85 Jahre alt. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Auch am Messestand des Bethanien-Krankenhauses war das Interesse groß. Viele Besucherinnen und Besucher der bereits zum fünften Mal im Eurotec stattfindenden Messe nutzten am vergangenen Samstag (10.3.) die Gelegenheit zu einem kostenlosen Lungenfunktionstest bei Ljuljjeta König und Beate Beuke von der Lungenklinik. "Insgesamt haben wir mehr als 200 Tests an einem Tag durchgeführt - doppelt so viele, wie sonst auf Gesundheitsmessen", bilanzierte Beate Beuke am Ende der Veranstaltung.
    Gemeinsam mit einer Kollegin führte Beate Beucke (Mitte) von der Lungenklinik am Bethanien-Stand mehr als 200 Lungenfunktionstests durch. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Für die orthopädische Klinik des Krankenhauses war deren neuer Oberarzt Dr. Karsten Maier den ganzen Tag über am Messestand vertreten. Anhand eines Wirbelsäulenmodells erläuterte er operative Möglichkeiten bei Rückenproblemen, wie das etwa Kyphoplastie-Verfahren. Dabei wird ein defekter Wirbelkörper mit einer Art Bio-Zement stabilisiert. Außerdem präsentierten sich am Stand die geburtshilfliche Abteilung mit Wochenstation und Elternschule. Die regelmäßig auf der Wochenstation tätige Stickdesignerin Klara Krummeich bestickte zudem an ihrer computergesteuerten Nähmaschine Babysachen und von den Besuchern mitgebrachte Sachen.

    Beim Vortragsprogramm standen am Messe-Nachmittag zwei Chefärzte und ein Oberarzt aus Bethanien auf dem Programm. Oberarzt Dr. Ralph Stark referierte zur Frage, wann man mit lang anhaltendem Husten unbedingt zum Arzt gehen sollte. Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier von der Gefäßchirurgie stellte neue Verfahren bei der Operation von gefährlichen Ausstülpungen an der Bauchschlagader vor. Fazit: Die große Bauchoperation mit riesigen Narben ist passé, heutige Operationen werden minimal-invasiv im so genannten Schlüsselloch-Verfahren durchgeführt, das für Patienten viel weniger belastend ist. Für die Orthopädie stellte Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki das neue Visionaire-Verfahren vor, dass von einigen Fachleuten wegen seiner millimetergenauen Passform bereits als "Revolution" beim Einsatz künstlicher Kniegelenke bezeichnet wird.

    "Der Zuspruch an unserem Angebot war außerordentlich groß. Das hat uns sehr gefreut", sagte Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder zum Abschluss der Veranstaltung. Auf der nächsten Moerser Gesundheitsmesse will das Krankenhaus wieder mit dabei sein.
    Kinderkrankenschwester Sabine Kühnel (Mitte) leitet die Elternschule Bethanien, in der auch Kollegin Ayshe Urhan Schwangere und junge Mütter berät. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Sankt Martin hat ja auch geteilt

    Kindergartenkinder aus Kapellen spendeten 290 Euro für Klinikclowns in Bethanien

    Die Kinder (v.l.n.r.) Tim Pösken, Luis Holtmeier und Jule Brinkmann vom Kindergarten St. Ludger in Moers-Kapellen übergaben in Bethanien eine Spende an die Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann (re.) und Schlatke alias Holger Voss, der zum Dank ein spontanes Lied auf der Ukulele spielte. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Über eine Spende von Kapellener Kindergärten in Höhe von 290 Euro freute sich dieser Tage die Kinderklinik Bethanien. Der von den Kindergartenkindern Jule Brinkmann, Tim Pösken und Luis Holtmeier sowie von Heike Joseph als stellvertretende Leiterin des katholischen Kindergartens St. Ludger an die in Bethanien tätigen Klinikclowns überreichte Betrag soll deren weitere Arbeit unterstützen. Zusammengekommen war die Spende im vergangenen Jahr durch den Verkauf von Glühwein, warmem Kakao und Weckmännern beim Martinszug, den der katholischen Kindergarten St. Ludger und die evangelischen integrative Kindertageseinrichten gemeinsam in Kapellen ausrichten. „Der heilige Sankt Martin hat seinen Mantel mit bedürftigen Menschen geteilt. Mit der Spende wollten wir den Kindern zeigen, dass auch sie durch Teilen anderen Menschen helfen können“, berichtet Heike Joseph über die Hintergründe.

    Klar, dass die beiden Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss die Spende bei ihrem wöchentlichen Einsatz in der Kinderklinik persönlich in Empfang nahmen. „Wir freuen uns riesig über die Spendenaktion und möchten auf diesem Wege allen Eltern, Betreuern und Kindern für das Engagement danken“, sagte Clownin Silke Eumann. Für die drei kleinen Spendenüberbringer vom Kindergarten St. Ludger gab’s von den beiden Clowns ein improvisiertes Dankeschön-Lied auf der Ukulele und knallrote Clownsnasen als Erinnerung an den Besuch in der Kinderklinik.


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  • Noch freie Plätze

    Spielzeug- und Kleiderbörse der Elternschule Bethanien findet am 31. März statt

    Noch Plätze frei sind bei der Spielzeug- und Kleiderbörse der Bethanien-Elternschule am Samstag, 31. März. Die Veranstaltung auf dem Krankenhausgelände findet von 11.00 bis 14.00 Uhr im Erdgeschoss des Altenkrankenheims Bethanien statt. Stände können telefonisch bei der Elternschule Bethanien unter der Rufnummer 02841 200-2670 angemeldet werden. Per E-Mail ist die Elternschule unter elternschule@bethanienmoers.de zu erreichen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Während der Börse sind Besichtigungen im Kreißsaal der Frauenklinik möglich.


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  • Kriegskind Ali "wohnt" jetzt in Bethanien

    Junge aus Afghanistan muss in Deutschland operiert werden

    Zu Hause im Panda-Zimmer der Kinderklinik: Kriegskind Ali aus Afghanistan mit Kinderkrankenschwester Helene Neumann (li.) sowie seiner deutsch-afghanischen Ersatz-Mutter Schala Feltes (re.), die den Jungen in Deutschland ehrenamtlich mitbetreut. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Auf die Tür ist ein großer Pandabär gemalt. Pandabären gibt es in Afghanistan nicht, aber Ali fühlt sich in dem Zimmer der Kinderklinik Bethanien trotzdem zu Hause. Für die nächsten Wochen wird der etwa neunjährige Junge hier medizinisch betreut werden. Mit Hilfe des Friedensdorfs in Oberhausen ist Ali zur medizinischen Behandlung nach Bethanien gekommen. "Der Junge kam mit einem Problem am linken Unterschenkel und musste dringend operiert werden", berichtet Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki von der Orthopädie des Krankenhauses. In mehrere Kliniken hatte das Oberhausener Friedensdorf Ali seit der Ankunft in Deutschland im vergangenen Sommer schon gebracht. Doch die konnten dem Jungen nicht helfen. Mehrmals war Ali ohne eindeutige Diagnose wieder ins Friedensdorf zurückgebracht worden.

    Weil Dr. Chylarecki und sein Team über viel Erfahrung mit Kindern aus Kriegsgebieten verfügt, brachte das Friedensdorf Ali nun nach Moers, wo dann alles recht schnell ging. Nachdem die Diagnose feststand, wurde umgehend der OP-Termin anvisiert. "Wir wollen, dass Ali soll so schnell wie möglich wieder gesund wird", so der Chefarzt. Zum Glück habe der Junge keine Kriegsverletzung, wie sich in Moers herausstellte. "Meist wissen wir nicht, woher die Verletzungen bei den Kindern genau stammen", weiß Dr. Chylarecki. Die meisten afghanischen Kinder, die nach Deutschland kommen, leiden an frischen oder jahrelang verschleppten Kriegsverletzungen. Ali wurde von einem Auto angefahren, wie der Junge den Ärzten berichtet. Eigentlich für Mediziner keine große Sache. "Doch selbst solche weniger schweren Verletzungen können in Afghanistan angesichts des fehlenden Gesundheitswesens gar nicht oder nur mit wenig Erfolg behandelt werden", weiß der Chefarzt aus langjähriger Erfahrung. So wird aus weniger schweren Verletzungen durch ungenügende Behandlung in den Heimatländer nicht selten ein ernstes Problem.

    Seit mehr als drei Jahrzehnten schon werden zwischen zwei und vier Kriegskinder pro Jahr in Bethanien versorgt. Immer wenn afghanische Friedensdorf-Kinder in die Moerser Klinik kommen, ist Schala Feltes als ehrenamtliche Betreuerin dabei. Die frühere Krankenschwester aus Rumeln ist mit ihrer ansteckenden Herzlichkeit eine Seele von Mensch. Sie bereut viele Friedensdorf-Kinder in der Moerser Kinderklinik, fährt aber auch in Duisburger Krankenhäuser. Als gebürtige Afghanin kennt Schala Feltes die Schwierigkeiten, die die Kinder in den ersten Tagen in Deutschland haben. "Die kulturellen Unterschiede zwischen beiden Ländern sind sehr groß", sagt sie. Und damit meint sie nicht das große Thema Islam und Christentum, sondern die ganz einfachen Dinge und scheinbar selbstverständlichen Dinge des Lebens. "In Afghanistan ißt man beispielsweise traditionell mit der rechten Hand. Ich zeige den Kindern hier, wie man mit Besteck umgeht, das sie nicht kennen. Ich erkläre ihnen, wozu Lichtschalter da sind und warum bei uns in Deutschland in den Badezimmern Tag und Nacht fließend Wasser aus der Wand kommt. Auch das kennen die Kinder nicht, wenn sie aus Dörfern in den afghanischen Bergen kommen."

    Da Schala Feltes die gleiche Sprache wie die Kinder spricht, ist schnell Vertrauen gefasst. So war es auch, als Ali in Bethanien eintraf. "Heimweh und schon wieder ein neues Krankenhaus - da gab es natürlich erst einmal ein paar Tränen", berichtet Kinderkrankenschwester Helene Neumann von der Kinderstation. Aber die verschwanden schnell, als Schala Feltes in der Tür stand und den Jungen akzentfrei in seiner Muttersprache begrüßte. "Bist du wirklich Afghanin?", fragte Ali mit großen Augen die agile, seit mehr als vierzig Jahren in Duisburg lebende Kabulerin. Schon am Ende des ersten Besuchs bat der Junge darum, seine Besucherin künftig als Mutter anreden zu dürfen - eine hohe Respektsbezeugung in der afghanischen Kultur.

    Seiner Duisburger Ersatz-Mutter erzählte der Junge inzwischen viel von seiner Familie, die in der zentralafghanischen Provinz Daikundi lebt. Der Vater sei Schneider, die Mutter arbeite auf dem Feld. Die Familie mit insgesamt vier Kindern ernähre sich durch eigene Landwirtschaft. "Wir haben zwei Kühe und viele Schafe", sagt der Junge. Die Familie lebe in einem Haus mit Garten, elektrischen Strom gibt es nur etwa ein Mal im Monat. Jahrelanger Krieg und Bürgerkrieg in Afghanistan wirken sich auf nahezu alle Bereiche des Alltags aus. Schulen gibt es in Alis Dorf nicht, lediglich die Moschee bietet eine Art Ersatzunterricht. "Wir lesen den Koran und sprechen über die Frage, warum wir Menschen auf der Erde sind", sagt Ali. Ein Gesundheitswesen ist praktisch nicht vorhanden. Eines Tages sei der Arzt einer Hilfsorganisation ins Dorf gekommen und habe ihn untersucht. Ali wurde zum Roten Kreuz ins rund 500 Kilometer entfernte Kabul gebracht - für den Jungen war das schon fast eine Weltreise. Eine Operation in Kabul brachte keinen Erfolg. So kam er schließlich nach Moers.

    "Er kam mit Windpocken, die wir erst kurieren mussten, bevor operiert werden konnte", erzählt Kinderkrankenschwester Helene Neumann. Ali durfte deswegen in den ersten Tagen sein Zimmer nicht verlassen und nicht mit den anderen Kindern spielen. "Da hat er sich natürlich ziemlich einsam gefühlt und oft sehnsüchtig nach den Schwestern geklingelt", berichtet die Krankenschwester. Zum Glück wuselt seit Tagen das gesamte Pflege- und Erzieherinnenteam um Ali herum. Vorlesen, Erzählen, Basteln und Zeit zum Kuscheln kommen so nicht zu kurz. Es waren auch die Schwestern, denen auffiel, dass der Junge mit den Augen Schwierigkeiten zu haben schien. Der Augenarzt fand heraus, dass Ali extrem stark kurzsichtig ist, dazu kommt eine Hornhautverkrümmung. "Der arme Junge konnte noch nie im Leben richtig sehen", sagt Helene Neumann. Ob der Junge deshalb in seiner Heimat mit dem Auto zusammenstieß? In den nächsten Tagen wird Ali die erste Brille angepasst werden und er wird Deutschland mit buchstäblich ganz neuen Augen erleben.


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  • Schminkkurs für Frauen mit Krebs

    Frauenklinik Bethanien bietet kostenlose Schulung mit Kosmetikexpertinnen

    Krankenschwester Gabi Bartel organisiert in der Frauenklinik Bethanien den Schminkkurs für Frauen mit Krebs.
    Einen kostenlosen Schminkkurs für an Krebs erkrankte Frauen bietet die Frauenklinik Bethanien am Dienstag, 13.
    März, von 15-17 Uhr an. "Teilnehmen können Frauen aus Moers und Umgebung und zwar unabhängig davon, ob Sie Patientin in Bethanien sind oder nicht", so Krankenschwester Gabi Bartel, die die Station BC2 in der Frauenklinik Bethanien leitet.

    Geschulte Kosmetikexperten geben in dem rund anderthalbstündigen Mitmachprogramm Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Den maximal zehn Teilnehmerinnen wird von Kosmetik-Expertinnen gezeigt, wie man mit einfachen Tricks die äußerlichen Folgen der Krebs-Therapie kaschieren kann, wie zum Beispiel Hautflecken oder Wimpernverlust. Das Programm umfasst zusätzlich eine Tücher- und Kopfschmuckberatung. Sowohl die Teilnahme als auch eine Tasche mit hochwertigen Kosmetikprodukten ist für die Patientinnen kostenlos. Die Produkte sind abgestimmt auf die jeweiligen Schritte des Kosmetikseminars, von der Reinigung der Haut bis zum Auftragen des Lippenstifts.

    Der Kurs in Bethanien wird in Kooperation mit der DKMS LIFE durchgeführt, einer Unterorganisation der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS. Die DKMS LIFE organisiert jährlich in mehr als 200 Einrichtungen über 1.000 Kosmetikseminare für Krebspatientinnen, die sich in Therapie befinden. Der einmalige Kursnachmittag in Bethanien findet im Multimediaraum im Haus M statt, einem Nebengebäude des Krankenhauses. Die Anmeldung kannerfolgen in der Frauenklinik auf der Station BC2 bei Schwester Gabi Bartel unter Telefon 02841/200-2628. Weitere Kurse sind für den 19. Juni und den 13. November 2012 geplant.


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  • Noch Plätze frei im Beckenbodenkurs

    Intensiv-Training für Frauen mit Blasenschwäche startet am 16. März in Bethanien

    Kursleiterin Martina Hamann gibt den neuen Beckenbodenkurs, der am 16.3. startet
    Noch Plätze frei sind im neuen Beckenboden-Intensivkurs, der am Freitag, 16. März um 11.00 Uhr der Bethanien-Frauenklinik beginnt. Das Angebot richtet sich an Frauen mit Blasenschwäche und/oder Darmschwäche. Bei der Beckenboden-Intensivgymnastik lernen die Kursteilnehmerinnen ihren Beckenboden in allen Funktionen kennen und trainieren – in den meisten Fällen kann damit sogar eine Operation vermieden werden.

    Blasenschwäche ist ein Tabuthema, obwohl Harn- und Stuhlinkontinenz gar nicht so seltene Leiden bei Frauen in den mittleren Lebensjahren darstellen. "Sogar Operationsergebnisse fallen besser aus, wenn das Gewebe bereits vorher durch gezielte Gymnastik gestärkt wird“, sagt die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Martina Hamann, die den Kurs leitet. Da die Beckenbodengymnastik auf einem Gymnastikhocker sitzend stattfindet, haben auch Menschen, die in der Bewegung eingeschränkt sind, die Möglichkeit ihren Beckenboden zu trainieren.
    Das Beckenboden-Training findet immer freitags im neuen Turnsaal des Krankenhauses statt und kostet 50 Euro. Der Kurs beinhaltet zehn Einheiten, die jeweils neunzig Minuten dauern. Die Anmeldung ist bis zum 15.3. bis spätestens 12 Uhr bei der Elternschule Bethanien möglich unter Tel. 02841/200-2670.


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  • Bethanien gratulierte Senioren zum Geburtstag

    Bei einem großen Geburtstagsessen im Altenkrankenheim feierten 24 Bewohnerinnen und Bewohner ihren Jahrestag

    Bei einer gemeinsamen Feier im Altenkrankenheim Bethanien servierte Hauswirtschaftsleiterin Marlies Schürmann (stehend) mit Ihrem Team Kaffee und Kuchen für die 97-jährige Seniorin Rosa Magolei (in weißer Bluse mit Kette) und dreiundzwanzig weitere Bewohnerinnen und Bewohner, die im Quartal zuvor Geburtstag hatten. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Zu einer gemeinsamen Feier lud unlängst das Altenkrankenheim Bethanien die 24 Bewohnerinnen und Bewohner ein, die im letzten Quartal des Jahres 2011 Geburtstag hatten. In gemütlicher Atmosphäre servierte das Team um Hauswirtschaftsleiterin Marlies Schürmann rheinische Spezialitäten aus der Bethanien-Küche. „Ihnen allen wünschen wir viel Glück und Gesundheit“, gratulierte Hauswirtschafterin Schürmann den Seniorinnen und Senioren. Die konnten in den Wochen zuvor immerhin Geburtstage zwischen dem 80. und dem 97. Lebensjahr begehen. Zu letzteren gehörte etwa die Bewohnerin Rosa Magolei, die am 19. Dezember 1915 auf die Welt gekommen ist.

    Dass solche Anlässe gebührend in größerer Runde gefeiert werden müssen, ist im Altenkrankenheim Bethanien Selbstverständlichkeit und Tradition. Eine gemeinsame Feier aller hochbetagten Geburtstagskinder steht daher in jedem Quartal auf dem Programm. Und immer sorgt das Hauswirtschaftsteam geradezu rührend um das Wohlergehen aller Jubilarinnen und Jubilare, angefangen von der Bewirtung bis zum jeweils extra für den Anlass zusammengestellten Menü.

    Auf der Karte standen diesmal rheinischer Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Rothkohl sowie Filetgeschnetzeltes mit Salzkartoffeln und Rosenkohl zur Auswahl. Zum Dessert wurde Eiscreme an Himbeeren serviert. Für die passende musikalische Untermalung bei der Feier sorgte am Clavinowa der im Altenkrankenheim Bethanien tätige Ehrenamtler Richard Weiss, der viele Lieder aus der Jugendzeit der jetzigen Senioren zum besten gab.


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  • Ehemalige Bergleute spendeten für Kinderklinik

    Nachbarschaftshilfe Meerbeck hatte selbst gebasteltes Spielzeug verkauft

    Große Freude nicht nur bei den beiden kleinen Patientinnen Nele (vorn li.) und Evrim (vorn re.) in der Bethanien-Kinderklinik: Chefarzt Dr. Michael Wallot (li.) dankte (v.r.n.l.) Wolfram Reutlinger vom Interkulturellen Nachbarschaftsnetzwerk 55+, den ehemaligen Bergleuten Anton Vajngerl, Thomas Heinelt, Uwe Neidling, Johannes Hegmann und Aslan Sevket (ganz re.) von der Nachbarschaftshilfe Moers-Meerbeck sowie Frank Liebert (2.v.r.) vom SCI für die Spende. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Eine Spende in Höhe von 500 Euro überreichten dieser Tage ehemalige Bergleute von der Meerbecker Nachbarschaftshilfe an die Kinderklinik. Die Nachbarschaftshilfe übergab den Spendenbetrag bei einem Besuch in Bethanien gemeinsam mit Vertretern vom Interkulturellen Nachbarschaftsnetzwerk 55+ Meerbeck und dem Moerser Service Civil International (SCI) persönlich an Dr. Michael Wallot als Chefarzt der Kinderklinik. „Wir ehemaligen Bergleute fühlen wir uns mit Bethanien eng verbunden. Darum wollen wir die Kinderklinik mit der Spende unterstützen“, sagte Uwe Neidling, Koordinator der Nachbarschaftshilfe.

    Zusammengekommen war der dreistellige Betrag durch den Verkauf von selbst gebasteltem Spielzeug auf dem Moerser Weihnachtsmarkt im vergangenen Dezember. Ein halbes Jahr lang hat die aus elf ehemaligen Bergleuten von der Schachtanlage Rheinpreußen bestehende Nachbarschaftshilfe fleißig geschnitzt und gehobelt, um die Spielsachen anschließend auf dem Weihnachtsmarkt für den guten Zweck zu verkaufen. „Ich freue mich, dass zwischen ehemaligen Bergleuten und dem Krankenhaus Bethanien immer noch eine so große Verbundenheit besteht. Diese Spende und das Projekt der Nachbarschaftshilfe zeigen, wie groß die Solidarität der ehemaligen Bergleute zur eigenen Region ist“, so Dr. Wallot.

    Die Nachbarschaftshilfe besteht aus elf ehemaligen Bergleuten der IG-BCE-Ortsgruppe Moers-Meerbeck. In Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche, dem Interkulturellen Nachbarschaftsprojekt 55+ und dem SCI hat es sich die ehrenamtliche Gruppe zur Aufgabe gemacht, bedürftige und ältere Menschen in Meerbeck zu unterstützen. „Wir helfen bei kleineren Arbeiten, die für ältere Menschen oft unlösbare Aufgaben darstellen. Das kann mal das Umsetzen eines Schranks sein oder der Austausch einer Glühbirne“, sagt Uwe Neidling. Für kleinere Reparaturarbeiten hat der SCI den Ehrenamtlichen eine Holzwerkstatt in der Barbaraschule zur Verfügung gestellt, in der auch die auf dem Weihnachtsmarkt zugunsten der Kinderklinik verkauften Spielsachen entstanden sind.


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  • Immer ein offenes Ohr, immer ein freundliches Wort

    Grüne Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien feierten 25-jähriges Bestehen

    Bei der Feierstunde in Bethanien blickte Iris Susen (li.) als damalige Krankenhaus-Seelsorgerin auf die Anfänge der Grünen Damen in der Klinik vor 25 Jahren zurück. Das Team wurde lange von Annemarie Eichholtz (vorn links am Tisch sitzend) geleitet, die in der Gruppe auch heute noch aktiv ist. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Seit 25 Jahre sind sie im Krankenhaus Bethanien die freundlichen Helferinnen und Helfer im grünen Kittel. Jetzt feierten die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler ihr Jubiläum mit einer offiziellen Feierstunde. "Im Dezember 1986 sind in Bethanien acht motivierte Frauen als so genannte Grüne Damen an den Start gegangen. Und manche von ihnen ist hier auch nach 25 Jahren im grünen Kittel noch aktiv", blickte die damals in Bethanien tätige Krankenhaus-Seelsorgerin Iris Susen in ihrer Rede noch einmal auf die Anfänge zurück. Vor Susen hatte Karl-Heinz Tenter als Vorsitzender der Bethanien-Stiftung die Feierstunde eröffnet. Im Namen von Stiftungs- und Verwaltungsrat dankte Tenter bei einer zünftigen Rheinischen Kaffeetafel in der Personal-Cafeteria des Krankenhauses den dreißig Freiwilligen für ein viertel Jahrhundert treuen Dienst an kranken Menschen.

    Dem schloss sich Iris Susen an. Sie hatte den Einsatz von Grünen Damen im Krankenhaus Bethanien seinerzeit initiiert und blickte somit auch ein Stück weit auf ihr eigenes erfolgreiches Werk zurück. "In den Jahren ist das Team größer geworden und geachteter im System des Krankenhauses." Denn anfangs habe es hier und da durchaus Vorbehalte gegen die neuen Damen gegeben. "Manche Schwester und mancher Pfleger befürchtete zunächst, dass ihnen von den Grünen Damen die Arbeit weggenommen würde." Doch diese Vorbehalte hatten sich schnell gelegt. "Der grüne Kittel war sichtbarer Ausweis der Funktion", berichtet Susen. Das Outfit in der Farbe der Hoffnung machte die Tätigkeit der Ehrenamtler von der der examinierten Pflegekräfte im weißen Kittel von vorneherein unterscheidbar. "Für manchen Patienten und manche Patientin wurden die hilfreichen Grünen Damen und Herren regelrecht zu grünen Engeln." Dabei hat sich der Aufgabenbereich in den Jahren bis heute kaum verändert. Sie machen Besorgungen, kümmern sich um Telefonverbindungen und Fernsehanschluss, helfen manchen Patienten bei den Mahlzeiten oder kommen mit dem Bücherwagen auf die Station. Und sie haben im manchmal hektischen Krankenhausalltag immer ein offenes Ohr und ein freundliches Wort für die kranken Menschen.

    Nach den Ansprachen von Stiftungs-Chef Tenter und Pfarrerin Susen wurden Annemarie Eichholtz, Renate Rohmann und Brigitte Diehl sowie die "Büchereidamen" Ilse Birnbaum und Christa Karsten für 25 Jahre Dienst mit einer Urkunde geehrt - als immer noch aktive Gründungsmitglieder der grünen Krankenhaushilfe in Bethanien. Ilse Birnbaum leitet die von den Grünen Damen betreute Patienten-Bücherei seit zehn Jahren, Annemarie Eichholtz war über zwanzig Jahre lang Leiterin des gesamten Teams, wofür Beide besonders herzlichen Dank erhielten. Gegen Ende der Veranstaltung zeigten Ilse Birnbaum und die jetzige Einsatzleiterin Elke Reuter noch einmal auf, wie wichtig ihre Arbeit im Krankenhaus ist - und warum sie so viel Freude macht. "Die Arbeit bereitet deshalb so viel Freude, weil sie außer bei den Patienten auch bei der Ärzteschaft und dem Pflegepersonal auf große Resonanz stößt." Ein Wermutstropfen sei nur die Altersstruktur der Gruppe. Für die nächste Zeit sucht das ehrenamtliche Team Verstärkung und hofft, diese zu finden. "Frauen und auch Männer jeden Alters, die Spaß am Umgang mit Menschen haben, sind bei uns in der Gruppe genau richtig", sagt Elke Reuter.
    Die mehr als dreißig freundlichen Damen und Herren im grünen Kittel sind ehrenamtlich für Patientinnen und Patienten in Bethanien da. Vorn sitzend von rechts: Edith Wendeling, Ilse Birnbaum, Edelgard Nietert, Elke Reuter, Elisabeth Kabell, Renate Rohmann und Sigrid Hisch. Stehend von links nach rechts: Gerda Becker, Doris Finn, Maria van Bebber, Ursula Kerps, Gerhild Dietz, Brigitte Diehl, Jürgen Heger, Waltraud Kraschl, Helga Victor, Gertrud Becker, Gustav Twardzik, Annemarie Eichholtz, Inga Spiertz, Elisabeth Christ, Helma Dworrak, Christa Karsten und Ellen Bours. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Die Idee der ehrenamtlichen Krankenhaushilfe durch Grüne Damen kam Ende der 60er Jahre aus den USA nach Deutschland. Auf Anregung der beiden großen christlichen Kirchen waren ab 1975 am Niederrhein die ersten Grünen Damen in Kliniken tätig, zunächst im Johanniter-Krankenhaus in Rheinhausen, dann auch am St. Johannes-Stift in Homberg. Elf Jahre später nahmen sie dann in Bethanien ihren Dienst auf. Zunächst nur Frauen, doch schon drei Jahre später öffneten sich die Teams 1989 auch für Männer. Bundesweit sind die in vielen Krankenhäusern und Altenheimen tätigen Grünen Damen und Herren in der Ökumenischen Krankenhaushilfe (ÖKH) organisiert.


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  • Karneval auch am Krankenbett

    Kinderprinzenpaar Fabian II. und Sophie I. verlieh Bewohnerin Augustine Neumannim Altenkrankenheim Bethanien den Orden des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (83)

    Berührende Ordensübergabe: Das Kinder- und Jugendprinzenpaar Sophie I. und Fabian II. verleih der inzwischen bettlägerigen aber zeitlebens karnevalsbegeisterten Bewohnerin Augustine Neumann (83) beim Besuch im Altenkrankenheim Bethanien einen Karnevalsorden. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Mit einer zünftigen Karnevalsparade marschierte dieser Tage das Kinder- und Jugendprinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (KGK) ins Altenkrankenheim Bethanien ein. In der vom Hauswirtschaftsteam mit bunten Luftballons und Luftschlangen geschmückten Cafeteria des Seniorenheims wurden Fabian II. und Sophie I. von den Bewohnerinnen und Bewohnern begeistert mit einem dreifachen „Bethanien Helau!“ empfangen. In Begleitung von Pagin Jana Krebs, Minister Jan Bochwitz und KGK-Vizepräsident Rainer Fischer stimmte das junge Prinzenpaar die Senioren zunächst mit Mottoliedern auf die fünfte Jahreszeit ein. Anschließend kam es zur traditionellen Ordensübergabe, bei der natürlich viele Bützchen vergeben wurden.

    Emotionaler Höhepunkt war die Übergabe des KGK-Ordens an die inzwischen bettlägerige Altenkrankenheim-Bewohnerin Augustine Neumann. Pflegepersonal und Sozialdienst der Einrichtung hatten alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die Seniorin wie schon in den vergangenen Jahren an der Karnevalsfeier in der Cafeteria teilnehmen kann - trotz gesundheitlicher Einschränkung. Die leidenschaftliche Karnevalistin erschien in ihrem Bett selbstverständlich verkleidet und sogar ums Bett selbst ringelten sich die Luftschlangen herum. „Frau Neumann hat immer gerne und mit viel Spaß Karneval gefeiert. In den fast dreißig Jahren, die sie nun in unserer Einrichtung lebt, hat sie keine hauseigene Karnevalsfeier verpasst“, berichtete Margot Kläckes vom Sozialen Dienst der Einrichtung über die dreiundachtzigjährige Seniorin. Augustine Neumann war 1984 in Bethanien eingezogen.

    Als Dankeschön des Altenkrankenheims an das närrische Kinderprinzenpaar überreichte das Seniorenheim einen selbst gebastelten Bethanien-Orden an Fabian II. und Sophie I. „Wir freuen uns, dass das Kinder- und Jugendprinzenpaar uns jedes Jahr so viel Freude und gute Laune mitbringt. Wir wünschen dem Prinzenpaar und dem gesamten Hofstaat besonders tolle Tage“, so die Sozialdienstmitarbeiterin Kläckes. Für die Kinder-Prinzessin des Nachwuchswuchs-Dreigestirns gab’s zudem noch einen großen Blumenstrauß und süßen Proviant für die noch anstehenden anstrengenden Auftritte der jungen Jecken.

    Weitere Höhepunkte bei der Feier erlebte das Publikum schließlich mit der Tanzgruppen St. Martinus aus Repelen sowie den Bambini- und Teenie-Garden der Karnevalsgesellschaft Fidelio. Bereits zum zweiten Mal sang der Kinderchor Kinder in Takt. Für musikalische Stimmung an den schwarz-weißen Tasten sorgte zudem der in Bethanien immer gern gesehene Karl-Heinz Brackhage mit viel Schunkelmusik. Dafür, dass bei den bekanntesten Karnevalsschlagern alle Stimmbänder in Bethanien gut geölt sind, hatte die Senioreneinrichtung entsprechend gesorgt. "Natürlich haben wir zur Feier des Tages eine ausreichende Menge kleiner Schnäpse und Eierlikör zur Bekämpfung allzu trockener Kehlen parat“, betonte augenzwinkernd Margot Kläckes. Die Sozialdienst-Mitarbeiterin des Altenkrankenheims hatte auch in diesem Jahr wieder als Moderatorin gekonnt durch das Programm geführt - als "Magd Magda" in "Ommas Kittel", wie sich selbst beschrieb.
    Närrische Gesangseinlage: Zur großen Freude der Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims Bethanien gaben Fabian II. und Sophie I. ihr Mottolied zum Besten. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)


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  • Osteoporose-Vorbeugung

    Kurs ab dem 27. Februar in Bethanien richtet sich an Frauen in den Wechseljahren

    Die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Doris Abels leitet den Präventionskurs Osteoporose seit vielen Jahren. (Foto: KBM/Archiv)
    Am Montag, den 27. Juni, beginnt um 10.15 Uhr im Krankenhaus Bethanien ein neuer Kurs zur Vorbeugung gegen Osteoporose. Der Kurs richtet sich an Frauen in den Wechseljahren bis zur postmenopausalen Phase. "Osteoporose entsteht durch ein Ungleichgewicht von Knochenaufbau und -abbau in den Wechseljahren", erklärt Kursleiterin Doris Abels. "Etwa jede dritte Frau nach dem 60. Lebensjahr leidet unter Osteoporose. Genetisch bedingt und auch durch Östrogenmangel können als Folge daraus Knochenbrüche entstehen", so die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin. "Diesem Risiko sollten gesundheitsbewußte Frauen rechtzeitig entgegenwirken."

    Die Kosten für den Kurs in Höhe von insgesamt 45 Euro werden auf vorherigen Antrag von der jeweiligen Krankenkasse erstattet. Die Anmeldung zum Kurs ist bei der Elterschule im Krankenhaus Bethanien möglich unter Tel.: 02841/200-2670 oder per E-Mail unter elternschule@bethanienmoers.de.


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  • Bethanien-Herzexperte ist jetzt Professor

    Chefarzt Dr. Stefan Möhlenkamp erhielt Titel von Universität Duisburg-Essen

    Ab jetzt offiziell Professor: Der Titel wurde dem Bethanien-Chefarzt Stefan Möhlenkamp von der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen verliehen. (Foto: KBM)
    Ab sofort darf Privatdozent Dr. Stefan Möhlenkamp sich Professor nennen. Der Titel wurde ihm jetzt von der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen verliehen. Möhlenkamp leitet seit Sommer 2011 als Chefarzt die Kardiologie im Moerser Krankenhaus Bethanien. Habilitiert hatte er sich im Jahr 2006 am Westdeutschen Herzzentrum der Uniklinik Duisburg-Essen mit einer Arbeit zum Thema "Minimal-invasive Qualifizierung der epikardialen und intramyokardialen Koronargefäßmorphologie und -funktion mittels schneller Computertomographie".

    Möhlenkamps wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Bedeutung der modernen Bildgebung für die kardiovaskuläre Früherkennung, Diagnostik und Therapie einer Herzinfarktgefährdung. „Mit hochmoderner schonender Technologie können wir heute Herzkrankheiten bereits erkennen, bevor ein dauerhafter Schaden eingetreten ist. Und das ist ein wesentlicher Beitrag für hohe Lebensqualität bis ins hohe Alter“, erläutert Möhlenkamp. Für seine Arbeiten auf diesem Gebiet verlieh ihm die Medizinischen Fakultät nun den offiziellen Titel "außerplanmäßiger Professor".

    Mit außerplanmäßigen Professuren würdigen Universitäten hervorragende Leistungen in Forschung und Lehre. Die Professur ist an bestimmte wissenschaftlicher Kriterien gebunden, insbesondere die Zahl hochwertiger wissenschaftlicher Publikationen nach Erlangung der Habilitation. Die Professur bedeutet für Prof. Dr. Möhlenkamp auch die Verpflichtung zu einer Lehrtätigkeit an der Universität Duisburg-Essen. "Professor Möhlenkamp ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Kardiologie. Dies bringt der ihm verliehene Titel nunmehr auch offiziell zum Ausdruck", kommentierte das Krankenhaus die Ernennung.


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  • Wenn der Doktor mit dem Katheter kommt

    Infotag der Gefäßchirurgie sorgte volles Haus in Bethanien

    Besuch im Operationsgebiet: Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier (re.) und der Leitende Oberarzt Harald Freis (li.) auf Forschungsexpedition im begehbaren Modell eines menschlichen Blutgefäßes. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Blutplättchen so groß wie Winterreifen und Gefäßverengungen, an denen nur Kinder noch krabbelnd vorbeikommen: Das riesige Modell einer menschlichen Ader war am Mittwoch (8.2.) erster Blickfang beim Infotag Gefäßerkrankungen im Krankenhaus Bethanien. Das meterlange, begehbare Organmodell, aufgebaut im neuen Foyer der Klinik, lud Patienten und Besucher gleichermaßen auf einen kleinen Lehrpfad in Sachen Biologie und Medizin ein. Auch Prof. Dr. Bruno Geier als Chefarzt der Gefäßchirurgie und sein Leitender Oberarzt Dr. Harald Freis waren vor Beginn der Veranstaltung noch schnell auf einen Sprung vorbeigekommen, um fachmännisch in Augenschein zu nehmen, was sie sonst tagtäglich operieren. Kaum in der Hauptschlagader um die Kurve gebogen, machen Chefarzt Geier und Oberarzt Freis eine brisante Entdeckung. Hier stimmt was nicht, die Ader ist sichtbar verstopft. "Gefäßverengungen, so genannte Aneurysmen, werden sehr gefährlich, wenn man sie nicht behandelt", sagt Prof. Geier.

    Gemeinsam mit dem Ärzteteam der Gefäßchirurgie hatte der Chefarzt für die Veranstaltung ein insgesamt mehr als dreistündiges Programm aus Kurzvorträgen zusammengestellt, um über neueste Diagnose- und Therapiemöglichkeiten auf dem Gebiet zu informieren. Die gefürchteten Aneurysmen der Bauchschlagader waren dabei ebenso Thema wie die Gefahr von Schlaganfällen durch verengte Halsschlagadern. Mussten Gefäßchirurgen in solchen Fällen vor Jahren noch einen großen Bauchschnitt setzen, operiert man heute minimal-invasiv durch einen zwei bis drei Zentimeter langen Schnitt in der Leistenbeuge. Durch den wird anschließend ein Katheter bis an die Stelle geschoben, wo der eigentliche Eingriff erfolgen soll. Der Katheter kommt nahezu überall hin, es wird also quasi "von innen" operiert. "Das geht nicht immer, aber immer öfter", sagen die Ärzte. Gerade für ältere oder gesundheitlich schon angeschlagene Patienten sei das schonende Katheterverfahren ein wahrer Segen.
    Für ein volles Haus sorgten in der Personal-Cafeteria die Vorträge vom Ärzteteam der Gefäßchirurgie (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)


    Bei der Veranstaltung ging es auch um Behandlungsmöglichkeiten bei Krampfadern - im Gegensatz zum Aneurysma ein eher kosmetisches Thema. Krampfadern können Mediziner schon seit rund hundert Jahren "strippen", also ziehen, aber auch hier hat sich Manches getan. "Früher hatten Patientinnen nach solchen Operationen unter Umständen am ganzen Bein kleine sichtbare Narben. Heute sieht man nach solchen Eingriffen wirklich nichts mehr", sagt der Chefarzt. Grundsätzlich würden die Methoden in der Gefäßchirurgie immer raffinierter, die technischen Instrumente Geräte kleiner und dadurch die Operationsnarben immer winziger, betonen die Ärzte. "Oder ganz unsichtbar."

    Parallel zum Vortragsprogramm in der Personal-Cafeteria informierten in der Besucher-Cafeteria verschiedene Aussteller über ihr spezielles Angebot. Dabei ging es um eine optimale Wundversorgung nach der Operation aber auch um Therapien mit Hilfe von Kompressions-Strümpfen. Richtig angewendet tragen die Strümpfe dazu bei, eine Operation zu vermeiden. In den erst unlängst nach umfassender Renovierung neu eröffneten Räumen der Gefäßchirurgie demonstrierte das Ärzteteam schließlich, wie Ultraschall-Untersuchungen an Herz- und Bauchschlagader funktionieren. "Das tut ja gar nicht weh", sagt ein Patient erstaunt, nachdem er zugesehen hat, wie die Ultraschalldiagnose funktioniert. Das Team der Gefäßchirurgie nickt und lächelt.


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  • Schulprojekt spendete an die Kinderklinik

    Sparda-Bank hatte Gymnasiasten in Rheinkamp "Fit for Life" gemacht

    Besuch beim Kinderarzt: Vertriebsleiter Andreas Luckhof (li.) von der Sparda-Bank Duisburg Moers übergab im Namen des am Gymnasium Rheinkamp durchgeführten Projekts
    Über eine Spende in Höhe von 1.000 Euro aus einem Schulprojekt freut sich derzeit die Kinderklinik Bethanien. Den Betrag übergab Andreas Luckhof als Vertriebsleiter der Sparda-Bank Duisburg Moers in der Kinderklinik nun an Chefarzt Dr. Michael Wallot. Das Geldunternehmen hatte Oberstufenschülerinnen und -schüler beim Schulprojekt "Fit for Life" am Gymnasium Rheinkamp im vergangenen Sommer auf das Leben nach der Schule vorbereitet. Bei dem sechs Monate dauernden Projekt war es für etwa ein Dutzend Jugendliche ein Mal wöchentlich darum gegangen, soziale und gesellschaftliche Kompetenzen zu erwerben.

    Dazu gehörten beispielsweise eine Benimm-Schule, Bewerbungs-Training oder Vortrags-Präsentation. Andere Themen waren Zivilcourage, richtige Ernährung oder Schutz vor Drogenmissbrauch. "Zu jedem Thema hatten ausgewiesene Profis referiert, etwa von der Polizei", berichtete Andreas Luckhof bei der Spendenübergabe in Bethanien. Teilgenommen an dem von Stufenleiter Klaus Schoschies betreuten Projekt hatten Jana Marija Hasselbusch, Katharina Spatzker, Torid Jacob, Jennifer Baska, Jana Melina Gudat, Anne Strux, Jana Leimkühler, Jasmin Spieß, Michael Brand, Sean Broekmans und Laura Jüngst.

    Bei "Fit for Life" hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Aufgabe, ihrer Gruppe soziale Einrichtungen und Projekte aus Moers und Umgebung vorzustellen und über die Vergabe den vom Gewinnsparverein der Sparda-Bank bereitgestellten vierstelligen Spendenbetrag zu entscheiden. Die Wahl war schließlich auf die von Jana Marija Hasselbusch vorgestellte Kinderklinik Bethanien gefallen. In der Kinderklinik laufen zum Teil von Ärzten und Schwestern betreute Projekte, die nur mit Spendengeldern durchgeführt werden können. Bei der Spendenübergabe der Sparda-Bank in Bethanien würdigte Chefarzt Dr. Wallot die Bank für das Engagement zugunsten von Kindern und Jugendlichen und bat Vertriebsleiter Luckhof, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei "Fit for Life" einen herzlichen Dank im Namen der kranken Kinder auszurichten.


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  • Mit Herzen gegen Schmerzen

    Selbsthilfegruppe übergab 100 bunte Kissen von krebskranken für krebskranke Frauen im Bethanien-Brustzentrum

    Formschöne Hilfe für Frauen mit Brustkrebs: Christel Vallen (li.), Elisabeth Fuders (re.) von der Moerser und Christa Kalk (2.v.l.) von der Duisburger Frauenselbsthilfe nach Krebs übergaben die ersten von 100 Herzkissen persönlich an die Patientinnen Agnes Pohl (4.v.l.) und Beate Guerra (4.v.r.). Für das Brustzentrum Linker Niederrhein in der Frauenklinik Bethanien freuten sich Oberärztin Dr. Almut Geßmann (2.v.r.), Assistenzärztin Dorit Brunotte (3.v.r.), Stationsarzt Martin Delev und Assistenzärztin Ella Wotzke. (Foto KBM/Bettina Engel-Albustin)
    100 selbst angefertigte Herzkissen überreichte die bundesweit aktive Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) dieser Tage an das Brustzentrum Linker Niederrhein in der Frauenklinik Bethanien. Die Herzkissen waren ehrenamtlich von krebskranken Frauen für krebskranke Frauen genäht und gefüllt worden. Initiiert hatten die Aktion Christa Kalk von der Duisburger und Elisabeth Fuders sowie Christel Vallen von der Moerser Ortsgruppe der Frauenselbsthilfe nach Krebs. "Wir möchten erkrankte Frauen mit den Herzkissen beim Kampf gegen den Brustkrebs ermutigen und unterstützen", so die Initiatorinnen.

    Die Herzkissen in fröhlichen Farben und Mustern erfüllen dabei nicht nur eine symbolische Funktion, sondern haben ganz praktischen Nutzen. "Nach einer Brustkrebsoperation ist besonders der Achselbereich wund, angeschwollen und schmerzt. Der Arm eng am Körper wird dann als unangenehm und schmerzhaft empfunden. Dagegen helfen die waschmaschinenfesten, weichen Herzkissen", so die Frauen von der Frauenselbsthilfe. "Unter dem Arm getragen helfen die Kissen, diesen wunden Bereich zu schonen." Auch beim Auto fahren helfen die Kissen betroffenen Frauen, denn unter dem Autogurt platziert, machen sie diesen erträglich. "Die Kissen sind multifunktional einsetzbar, sie haben sowohl einen medizinischen als auch einen psychologischen Nutzen", sagt Elisabeth Fuders von der Moerser Gruppe. Unter die Arme geklemmt, wirkt ein Kissen auch möglichen Blockaden im Lymphfluss entgegen.

    Eine dänische Krankenschwester hatte die Idee zu den Kissen vor sechs Jahren aus den USA mit nach Europa gebracht. "Italien hat schon Kissen genäht, derzeit sind Griechenland und Deutschland an der Reihe", berichtet Fuders. In Deutschland waren bereits in Berlin, Dortmund, Herne, Köln und Dortmund Frauen mit Kissenaktionen am Start. Zuletzt wurde in Duisburg genäht und die Kissen in den dortigen Krankenhäusern an Krebs erkrankten Frauen übergeben. "Auch bei der Herstellung der Kissen für das Brustzentrum Linker Niederrhein in der Frauenklinik Bethanien haben sich viele Frauen tatkräftig beteiligt. Darunter auch Frauen, die selbst nicht von Krebs betroffen sind", erklärten die Frauen aus der Moerser und der Duisburger Gruppe. "Alle Helferinnen, ob erkrankt oder nicht, wollten so ihr Mitgefühl für die erkrankten Frauen zum Ausdruck bringen." Insgesamt wurden unter Federführung der Duisburger Gruppe mehr als 1.500 Kissen fertig gestellt.

    Dabei mussten etliche Dutzend Meter Stoffbahnen in bunten Mustern in Heimarbeit verarbeitet werden, Unterstützung bei der Handarbeit kam von einer Gruppe der Kulturwerkstatt in Duisburg-Meiderich. "Die Kissen sollten einfach schön aussehen", erzählen die Frauen. "Sie sollen durch die lebensbejahende Herz-Form und durch die fröhlichen Stoffmuster den an Brustkrebs erkrankten Frauen in der schwierigsten Phase der Krankheit Wärme, Trost und Zuversicht spenden." Für das Moerser Brustzentrum dankte Oberärztin Dr. Almut Geßmann im Namen ihrer Patientinnen für das Engagement der Frauenselbsthilfe, die als Selbsthilfegruppe übrigens offizieller Kooperationspartner im Brustzentrum ist. Zur Übergabe der Kissen ans Brustzentrum hatte Dr. Geßmann denn auch gleich zwei ihrer stationären Patientinnen mitgebracht, die sich als erste über ihr persönliches Herzkissen freuen konnten.

    INFO
    Die 1976 gegründete und bundesweit aktive Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) ist mit 400 regionalen die bundesweit größte Krebs-Selbsthilfeorganisation in Deutschland. Die Moerser Gruppe, die zugleich offizieller Kooperationspartner des Brustzentrums Linker Niederrhein in der Frauenklinik Bethanien ist, berät Patientinnen regelmäßig auch im Krankenhaus. Reguläre Treffen der Gruppe finden immer am 1. und 3. Mittwoch im Monat von 16-18 Uhr im Bonifatiusheim, Bonifatiusstr. 104 in 47441 Moers-Asberg statt.
    Kontakt:
    Elisabeth Fuders
    Tel. 02841 33460


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  • "Man tut was man kann" für ein sehr hohes Alter

    Die Duisburgerin Luise Bergstein feierte 100. Geburtstag. Die Seniorin aus Beeck lebt jetzt im Moerser Altenkrankenheim Bethanien

    Sind es vielleicht die guten Gene in der Familie, die Luise Bergstein dieser Tage den 100. Geburtstag feiern ließen? Bergsteins Nichte Edelgard Hewel jedenfalls ist davon überzeugt. „In unserer Familie haben eigentlich alle ein hohes Alter erreicht“, sagt die inzwischen selbst 72-jährige Hewel mit Blick auf ihre rüstige Tante.

    Im Januar 1912 war Luise Bergstein in Duisburg-Beeck geboren worden. Dem Duisburger Stadtteil blieb sie bis auf zwei Abwesenheiten treu, die im Verhältnis zu ihrem langen Leben aber eher wie kurze Ausflüge erscheinen: Für drei Jahre arbeitete sie ab 1929 als Hausmädchen bei zwei Familien in den Niederlanden. Damals war sie 17 Jahre alt. Und Mitte der vierziger Jahre, als der Zweite Weltkrieg im Ruhrgebiet tobte, hatte sie sich mit Ihrem kleinen Sohn Herbert für ein halbes Jahr im sachsen-anhaltinischen Stendal in Sicherheit gebracht. „Sonst hat Luise immer in Beeck gelebt. Sie ist dort sogar nur ein Mal umgezogen und die andere Wohnung lag gleich um die Ecke“, berichtet Bergsteins Nichte Edelgard. Da treffen die Bezeichnungen bodenständig und heimatverbunden auf Luise Bergstein wohl unwidersprochen zu.

    Nach Rückkehr aus den Niederlanden heiratete Luise 1934 ihren Mann. Kurze Zeit später erblickte der (heute 77-jährige) Sohn Herbert das Licht der Welt. „Nach der Heirat war meine Tante vor allem Hausfrau und Mutter“, so Edelgard Hewel. Putzen und den Haushalt machen, das sei nicht nur Lehrberuf von Luise Bergstein gewesen, sondern immer auch gern erledigte Tagesaufgabe und Erfüllung. Das Leben verlief in ruhigen Bahnen. Bis 1995, da war sie immerhin schon über siebzig, hat Luise Bergstein den Haushalt allein geschmissen und sogar noch die Familie mitbekocht. "Aber dann ging das nicht mehr", erinnert sich Nichte Edelgard. Die Tante verließ das geliebte Beeck und zog über den Rhein ins Altenkrankenheim Bethanien nach Moers. In die Senioreneinrichtung kam sie allein, der Gatte war bereits 1981 gestorben.

    Wenn man Luise Bergstein fragt, wie sie so alt geworden ist, sagt sie salopp: „Man tut, was man kann.“ Ein Geheimrezept habe sie nicht. "Man wird einfach älter. So ist das." Na dann müssen es wohl tatsächlich die guten Gene in der Familie sein. Edelgard Hewel nickt. „Luises Großeltern feierten in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts schon Goldene Hochzeit. Das war damals etwas ganz Besonderes, denn die Menschen wurden damals ja noch nicht so alt, wie heute.“ Luises Mutter wurde immerhin 90 Jahre alt. Ein anderer Beweis für die Gen-Theorie der Familie ist Luise Bergsteins Schwester Johanna Böhle, die inzwischen ebenfalls im Bethanien-Altenkrankenheim wohnt, im gleichen Wohnbereich sogar, und die nur unwesentlich jünger ist als Luise. „Meine Mutter Johanna begeht im kommenden Jahr den hundertsten Geburtstag“, erklärt Edelgard Hewel. Die beiden Schwestern trennt ein Lebensjahr.

    Bei Luises Geburtstagsfeier vor ein paar Tagen wurde im kleinen Kreis gefeiert. „Wir werden zwar alle uralt, aber die Familie ist insgesamt sehr klein“, verrät Hewel. Mit insgesamt acht Leuten seien die Familien der 99-jährigen Johanna und der hundertjährigen Luise komplett in einem Raum versammelt. Zum Wiegenfest vor ein paar Tagen empfing Luise Bergstein dennoch weitere Gäste. Neben der Familie kam etwa die stellvertretende Bürgermeisterin Erika Scholten, die unter anderem einen persönlichen Glückwunsch von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mitbrachte. Einen extragroßen Blumenstrauß gab es schließlich von Ingo Ludwig, der das Altenkrankenheim Bethanien leitet, und vom Pflegeteam des Wohnbereichs. “Hundert Jahre - ein stolzes Alter! Wir wünschen Alles Gute und viel Gesundheit“, sagte Ludwig. Da lächelt Luise Bergstein ziemlich zufrieden.


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  • Bethanien verabschiedete Pfarrer Rudolf Schwarz

    Krankenhaus-Stiftung würdigte langjährige Tätigkeit in Vorstand und Stiftungsrat

    Nach 22 Jahren schied Pfarrer Rudolf Schwarz aus der Stiftung Krankenhaus Bethanien aus. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Nach 22-jähriger Tätigkeit im Stiftungsrat und im Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien verabschiedete das Krankenhaus dieser Tage Rudolf Schwarz. „Pfarrer Schwarz hat in seiner langjährigen Mitgliedschaft in dem siebenköpfigen Stiftungsgremium die wirtschaftliche Ausrichtung des Krankenhauses mitverantwortet und mitgeprägt“, betonte der Stiftungsvorsitzende Karl-Heinz Tenter.

    "Mit ihm verlieren wir nicht nur einen engagierten Mitstreiter, dem das Bewahren christlicher Wertvorstellungen immer Maxime seines Handelns war, sondern mit ihm verlieren wir auch einen geradezu unersetzlichen Erfahrungsschatz", würdigte Tenter seinen Stiftungsratskollegen. Rudolf Schwarz scheidet aus der Bethanien-Stiftung aus Altersgünden aus. Zum Nachfolger hatte die Stiftung bereits im Januar auf der Verwaltungsratssitzung Pfarrer Torsten Maes in den Stiftungsrat gewählt.


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  • "Schornstein"-Technik in Bethanien rettet Bauchschlagader und Leben

    OP-Technik wurde erstmals in einem Moerser Krankenhaus angewandt

    Chefarzt Prof. Bruno Geier (re.) mit Oberarzt Dr. Harald Freis (li.) bei der Morgenvisite in der Gefäßchirurgie Bethanien. (Foto: KBM/Pickartz)
    Konzentriertes Arbeiten im Operationssaal der Gefäßchirurgie Bethanien. "Bei dem Patienten besteht eine Aussackung der Bauchschlagader, ein so genanntes Bauchaortenaneurysma. Das musste unbedingt schnell operiert werden", sagt Chefarzt Prof. Bruno Geier. Bei der Operation kommt ein neues Verfahren zum Einsatz, das dieser Tage erstmals in einem Moerser Krankenhaus angewandt wurde. "Das Besondere war, dass das Aneurysma der Bauchschlagader auf der für Operateure sehr heiklen Höhe der Nierenarterien lag, was den ohnehin schwierigen Eingriff noch komplizierter machte", sagt der Chefarzt. "Zudem handelte es sich um ein inflammatorisches Aneurysma, das mit dem umliegenden Körpergewebe stark verwachsen war." Keine einfache Sache für Gefäßchirurgen.

    Eine große, offene Bauchoperation wäre für den über 70-jährigen Patienten vom Niederrhein viel zu gefährlich gewesen. So entschied das Ärzteteam um Prof. Geier und Oberarzt Dr. Harald Freis mit Hilfe eines Katheters einen Mini-Eingriff durchzuführen, der in weniger kniffeligen Fällen heutzutage schon häufig wird. Zusätzlich soll erstmals die neue Technik zum Einsatz kommen. "Durch den Katheter haben wir soeben ein Stück künstliche Bauchschlagader vom Bein bis in die Hauptschlagader im Bauchraum geschoben und dort verankert." Damit ist das Aneurysma beseitigt. Nun versorgen die Mediziner die lebenswichtigen Nierengefäße, die von der Bauchschlagader nach rechts und links zu den Nieren abzweigen, mit speziellen Gefäßstützen. Auch hierbei kommen Katheter als Transport-Vehikel zum Einsatz Diesmal werden sie jedoch über die Hauptschlagader am Arm eingeführt. Obwohl der Patient eine große Operation hat, wird er von der ganzen Prozedur keine große Narbe zurückbehalten - und schon gar nicht am Bauch. Lediglich die kleinen Hautschnitte für die Katheter in der Leiste und am Arm werden dem Kennerblick später einmal die stattgefundene Operation verraten.

    Der spannende Teil der Operation naht. Jetzt schieben die Chirurgen durch den Katheter im Arm des Patienten zwei Gefäßstützen bis in beide Nierenarterien vor. Die Gefäßstützen sorgen dafür, dass sich die beiden Arterien nicht verschließen können. Das könnte zum Beispiel durch das genau auf Höhe der Nierenartrien in die Aorta eingesetzte Stück künstliche Bauchschlagader geschehen. Deswegen platzierenden die Ärzte die Gefäßstützen so, dass sie - durch spezielle Löcher in der künstlichen Bauchschlagader hindurch - aus den Nierenarterien wie Schornsteine in die große Bauchschlagader hineinragen. "Man nennt das Verfahren deshalb 'Schornstein-Technik', erläutert der Chefarzt. Die "Schornsteine" sorgen dafür, dass die Blut ungehindert von der Aorta in die Nierenarterien hineinfließen und die Nieren mit Blut versorgen kann. Die Schornstein-Technik ist somit ein Verfahren, das eventuelle spätere Komplikationen zuverlässig vermeiden hilft. Denn bislang galt bei Katheter-Eingriffen an der Bauchschlagader die Stelle, wo die Nierenarterien abzweigen, als absolute Tabuzone für jeden Chirurgen. Patienten, die genau dort an einer Aussackung der Bauchschlagader litten, hatten ein echtes Problem. "Jetzt können wir endlich auch diesen Patienten mit der schonenden Kathetertechnik helfen", sagt Professor Geier.

    "Die 'Schornstein'-Methode ist trotz Mini-Eingriffs für uns Chirurgen relativ aufwendig und kann in Deutschland bislang nur in einem knappen Dutzend Kliniken durchgeführt werden", erklärt Prof. Geier. Moers gehört nun dazu, was am meisten den aus Rheinberg Patienten freut. Nach der erfolgreichen Operation ist er aus dem Krankenhaus wieder entlassen worden und kann, von gelegentlichen Nachuntersuchungen per Ultraschall abgesehen, ein ganz normales Leben führen.

    INFO
    Tag der Offenen Tür
    in der Gefäßchirurgie Bethanien
    Mi, 8. Februar, 15.00 - 18.00 Uhr
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers
    Eintritt frei

    Ärzte-Vorträge (in der Personal-Cafeteria):
    15.00 Uhr - Was kann man mit Kathetern alles machen?
    15.30 Uhr - Wenn der Schlaganfall droht
    16.00 Uhr - Das Aortenaneurysma - Zeitbombe im Bauch
    16.30 Uhr - Therapie der Venenthrombose
    17.00 Uhr - Behandlungsmöglichkeiten bei Krampfadern


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  • „Bühne 47“ spielte Geld für Kinderklinik ein

    Theatergruppe aus Rheinhausen übergab vierstellige Spende an Bethanien

    Spendenübergabe auf offener Bühne: Die Rheinhausener Theatergruppe Bühne 47 um Regisseur Walter Glaser (ganz rechts) übergab einen Teilbetrag des großen Spendenschecks an den Bethanien-Kinderarzt Dr. Thomas Geerkens (4. v. l., hinten), der mit Tochter Greta (2. v. l. auf Papas Arm) extra zur Aschenputtel-Aufführung in der Rheinhausen-Halle gekommen war. (Foto: Bühne47)

    Eine Spende in Höhe von 1.000 Euro übergaben unlängst die Darstellerinnen und Darsteller der Rheinhausener Theatergruppe Bühne47 an den Oberarzt Dr. Thomas Geerkens von der Kinderklinik Bethanien. Den großen, symbolischen Spendenscheck überreichte das Theaterensemble nach einer Theateraufführung von „Aschenputtel“ in der Rheinhausen-Halle auf offener Bühne. „Da bei unseren Märchenstücken immer auch Kinder mitspielen, sollte der Erlös aus dem Kartenverkauf zu den Vorstellungen auch wiederum Kindern zugute kommen“, sagte Walter Glaser von der Theatergruppe Bühne47, der in der Aschenputtel-Inszenierung Regie führte und zugleich als Schauspieler auf der Bühne stand. Die Inszenierung hatte in der Vorweihnachtszeit viele Kinder aus Rheinhausen und Umgebung erfreut.

    Dass die Spende in der Kinderklinik Bethanien gut aufgehoben ist, weiß der ehrenamtliche Theaterregisseur Glaser übrigens ganz sicher. Denn hauptberuflich arbeitet er in der Zentralsterilisation des Krankenhauses. Als „Bethanier“ kennt er daher die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite von ihren Besuchen im Moerser Krankenhaus gut. Bethanien-Kinderarzt Dr. Geerkens dankte für die finanzielle Unterstützung im Namen der kranken Kinder in Bethanien und für die tolle Aufführung auch im Namen seiner Tochter Greta, die ihren Ärztepapa extra zu dieser besonders kinderfreundlichen Spendenübergabe begleitet hatte. Die seit mehr als fünfzig Jahren bestehende und der Tradition der katholischen Arbeiterbewegung entstammende Bühne47 hat seit Gründung über 130 Stücke ehrenamtlich inszeniert und die Erlöse aus dem Kartenverkauf stets für wohltätige Zwecke gespendet. Insgesamt übergab die Bühne diesmal 3.000 Euro an Hilfsprojekte in Duisburg und Moers. Und das soll auch in Zukunft so bleiben. „Getreu unseres inoffiziellen Mottos ‚Von Kindern für Kinder’, wollen wir auch in diesem Jahr wieder zugunsten gemeinnütziger Einrichtungen spielen, in denen bedürftigen oder kranken Kindern geholfen wird“, so Walter Glaser.


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  • Moerser Seniorentheater spielte im Altenkrankenheim Bethanien

    Sketche aus dem Alltagsleben erfreuten Bewohnerinnen und Bewohner

    Auf die Mimik kommt es an: Die Darstellerinnen des Moerser Senioren-Theaters agierten zur Freude des Publikums bei Ihrem Auftritt im Altenkrankenheim Bethanien mitunter direkt im Zuschauerraum. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Kein Auge blieb unlängst trocken bei einer Aufführung des Moerser Seionren-Theaters im Altenkrankenheim Bethanien. Lieber witzig mit siebzig, als ranzig mit zwanzig - mit diesem viel versprechenden Motto trat die Truppe um Magdalene Jescheniak auf die Bühne und enttäuschte nicht. Humorvoll interpretierte Sketche aus dem alltäglichen Leben boten die Darstellerinnen und Darsteller auf einer eigens aufgebauten Bühne in der Cafeteria. Da war gute Unterhaltung im Publikum vorprogrammiert. „Unser Anliegen ist es, die Leute mit lustigen Geschichten aus dem Alltag zum Lachen zu bringen“, sagte Magdalena Jescheniak von der ehrenamtlichen Theatertruppe, die übrigens zum ersten Mal in Bethanien auftrat.

    In den Sketchen ging es beispielsweise um die Suche eines sehr anspruchsvollen Herrn nach einer sehr perfekten Traumfrau per Zeitungsinserat, um irrwitzige Begebenheiten auf dem Amt oder um folgenreiche Missverständnisse beim Reifenhändler. Das Senioren-Theater spielte dabei zum Teil direkt im Zuschauerraum, was den Reiz der Aufführung noch erhöhte. Organisiert hatte den Nachmittag Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims Bethanien. "Das Senioren-Theater hatte sich vor zwei Jahren mit einem Infostand auf der Seniorenmesse in unserem Haus präsentiert und da entstand ziemlich schnell der Wunsch, die Gruppe einmal für eine Aufführung einzuladen. Wir freuen uns, dass es nun geklappt hat", berichtet Kläckes.

    Die Sozialdienst-Mitarbeiterin betont, dass solche Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner nicht einfach nur "Abwechslung" darstellten, sondern richtige gesellschaftliche Ereignisse seien. "Kultur bringt zusätzlich Farbe in den Alltag der hier lebenden Seniorinnen und Senioren. Viele dieser Menschen sind in ihrer Mobilität eingeschränkt. Sie genießen es daher besonders, wenn ein solches Angebot quasi direkt zu ihnen ins Haus kommt." Kultur ermögliche soziale Kontakte und sei, ebenso wie gute Pflege, ein nicht zu unterschätzender Faktor für gute Lebensqualität in einem Seniorenheim, so Kläckes.

    Das Moerser Senioren-Theater kurz vor dem Auftritt im Altenkrankenheim Bethanien. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


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  • Hospizgruppe im Altenkrankenheim sucht Verstärkung fürs Team

    Ab Anfang März neue Schulungen für Ehrenamtler in Bethanien

    Ein eingespieltes Team: Die ehrenamtliche Hospizgruppe im Altenkrakenheim Bethanien um deren Leiterin Gisela Kapitza (ganz links sitzend) sucht Interessierte als Verstärkung. (Foto: KBM/Archiv)
    Die stationäre Hospizgruppe im Altenkrankenheim Bethanien lässt Menschen in der letzten Lebensphase nicht allein. Jetzt sucht das Team um Hospizkoordinatorin Gisela Kapitza Verstärkung für das ehrenamtliche Team. „Wir suchen Menschen, die Zeit mitbringen, um für andere Menschen da zu sein", sagt Gisela Kapitza. Die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler der Hospizgruppe begleiten die Menschen übrigens nicht erst in der letzten Lebensphase. "Wir lernen die Seniorinnen und Senioren kennen, wenn Sie in das Altenkrankenheim einziehen und bauen von schon da an eine enge persönliche Beziehung auf." Deswegen leistet das Team der Hospizgruppe nicht erst Beistand beim Eintreten eines Sterbeprozesses, sondern erlebt auch den Alltag mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und ist für Gespräche da.

    "Für die Hospizgruppe suchen wir daher Menschen jeden Alters, die Interesse und Spaß am intensiven Umgang mit anderen Menschen haben", erläutert die Hospizkoordinatorin. Wer sich in der Gruppe ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich ab sofort bei Gisela Kapitza unter der Rufnummer 02841/200-2140 oder per E-Mail unter kapitza@bethanienmoers.de melden. "Anfang März werden wir einen unverbindlichen Info-Nachmittag anbieten, bei dem wir alle Interessierten über unsere Arbeit informieren wollen", so Kapitza. Die Gruppenleiterin legt großen Wert darauf, dass alle ehrenamtlichen Kräfte gut in das Team eingebunden und auf ihre Tätigkeit bestens vorbereitet sind. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Schulungen und eine kontinuierliche Begleitung der Einsätze auf den Wohnbereichen des Hauses.

    INFO
    Info-Nachmittag Ehrenamtliche stationäre Hospizarbeit
    Mo, 5. März 2012, um 16.30 Uhr
    Altenkrankenheim Bethanien
    Wittfeldstr. 31, 47441 Moers


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  • Rallye durchs Krankenhaus

    Kleine Rennfahrer der Spielgruppe machten auf Plastikautos den "Führerschein"

    Gleich gehts los: Beim Bobbycar-Rennen der Bethanien-Elternschule gingen im Krankenhaus Bethanien Kinder der Spielgruppe an den Start. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Achtung Ärzte, kleine Rennfahrer am Start: Beim traditionellen Bobbycar-Rennen sausten dieser Tage kleine PS-Piloten auf ihren heißen Plastikkisten durchs Krankenhaus Bethanien. Zu der alljährlichen Rallye hatte Silvia Brottmann von der Bethanien-Elternschule die Kinder ihrer Spielgruppe eingeladen. Bevor die Flure im Erdgeschoss des Krankenhauses "unsicher" gemacht werden konnten, mussten die Fahrzeuge von den Kindern natürlich erst auf Fahrtüchtigkeit und Verkehrssicherheit überprüft werden. "Außerdem hatten die Kinder ihre Rennwagen vor der Rallye auf Hochglanz poliert und spielerisch betankt. Es sollte alles wie bei einem echten Rennen sein", so Spielgruppenleiterin Silvia Brottmann.

    Nach dem Rennen wurde allen Kindern ein eigener Führerschein ausgehändigt. "Die Teilnahme am Bobbycar-Rennen ist für die fast dreijährigen Kinder ein schöner Abschluss ihrer Zeit in der Spielgruppe der Bethanien-Elternschule", erklärt Silvia Brottmann. "Nun kommen die Knirpse in den Kindergarten, wo ein neuer Lebensabschnitt beginnt und sie viele neue Freunde finden werden." Unfälle waren bei dem Rennen auf den weitläufigen Fluren des Krankenhauses übrigens nicht zu beklagen gewesen - die Rennstrecke war von Gruppenleiterin Brottmann und den Eltern für alle Fälle abgesichert worden. "Alle Kinder sind auf Ihren Bobbycars heil ans Ziel gekommen. Es gab keinerlei Blessuren und die Plastikautos sind auch alle heil geblieben", sagt Brottmann.


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  • Ehrenamtler des AWO-Seniorenzentrums Schwafheim spendeten

    Betrag kommt in der Bethanien-Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zugute

    Herein zur Spendenübergabe: Stellvertretend für das Team der ehrenamtlichen Kräfte im AWO-Seniorenzentrum Schwafheim übergaben (v.l.n.r.) Christa Nilotzki, Helga Bollmann und der hauptamtliche Sozialdienstleiter Heinz Packlin eine Spende an Chefarzt Dr. Michael Wallot (im weißen Kittel) von der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Mit einem kleinen Briefumschlag sorgten dieser Tage Heinz Packlin, Christa Nilotzki und Helga Bollmann vom AWO-Seniorenzentrum Schwafheim für viel Freude in der Kinderklinik Bethanien: Eine Spende in Höhe von 750 Euro überreichten die drei Mitarbeiter vom Sozialdienst des Seniorenheims in dem Umschlag an Chefarzt Dr. Michael Wallot. Den Betrag hatten ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes der Senioreneinrichtung durch den Verkauf von selbstgebackenen Plätzchen und selbstgemachtem Eierpunsch auf dem alljährlichen Martinsmarkt des Altenheims eingenommen.

    „Mit dem Erlös wollen wir die jährliche Ferienfreizeit der Kinderklinik für nierenkranke Kinder in Bethanien unterstützen“, erläuterte Helga Bollmann. Die jährliche Ferienfreizeit wird von einem Arzt und einer Krankenschwester begleitet, damit im Fall des Falles schnelle medizinische Hilfe vor Ort ist. Aufgrund ihrer zum Teil schweren Erkrankung können viele nierenkranke Kinder mit ihren Familien keine normalen Ferien machen. „Die Ferienfreizeit in der Gruppe stärkt die Kinder im Umgang mit der Krankheit“, so Chefarzt Dr. Wallot über das seit vielen Jahren in Bethanien allein aus Spendengeldern ermöglichte Projekt.

    An der Spendenaktion im Seniorenzentrum zugunsten der Kinderklinik hatten sich viele der mehr als fünfzig ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt. „Wir freuen uns, dass wir bereits zum dritten Mal eine Spende der AWO-Ehrenamtler entgegennehmen dürfen“, dankte der Chefarzt im Namen aller kranken Kinder. „Wir sind überzeugt, dass die Spende gut angelegt ist“, betonte Helga Bollmann.


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