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24.2.2012

Ehemalige Bergleute spendeten für Kinderklinik

Nachbarschaftshilfe Meerbeck hatte selbst gebasteltes Spielzeug verkauft

Große Freude nicht nur bei den beiden kleinen Patientinnen Nele (vorn li.) und Evrim (vorn re.) in der Bethanien-Kinderklinik: Chefarzt Dr. Michael Wallot (li.) dankte (v.r.n.l.) Wolfram Reutlinger vom Interkulturellen Nachbarschaftsnetzwerk 55+, den ehemaligen Bergleuten Anton Vajngerl, Thomas Heinelt, Uwe Neidling, Johannes Hegmann und Aslan Sevket (ganz re.) von der Nachbarschaftshilfe Moers-Meerbeck sowie Frank Liebert (2.v.r.) vom SCI für die Spende. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
Eine Spende in Höhe von 500 Euro überreichten dieser Tage ehemalige Bergleute von der Meerbecker Nachbarschaftshilfe an die Kinderklinik. Die Nachbarschaftshilfe übergab den Spendenbetrag bei einem Besuch in Bethanien gemeinsam mit Vertretern vom Interkulturellen Nachbarschaftsnetzwerk 55+ Meerbeck und dem Moerser Service Civil International (SCI) persönlich an Dr. Michael Wallot als Chefarzt der Kinderklinik. „Wir ehemaligen Bergleute fühlen wir uns mit Bethanien eng verbunden. Darum wollen wir die Kinderklinik mit der Spende unterstützen“, sagte Uwe Neidling, Koordinator der Nachbarschaftshilfe.

Zusammengekommen war der dreistellige Betrag durch den Verkauf von selbst gebasteltem Spielzeug auf dem Moerser Weihnachtsmarkt im vergangenen Dezember. Ein halbes Jahr lang hat die aus elf ehemaligen Bergleuten von der Schachtanlage Rheinpreußen bestehende Nachbarschaftshilfe fleißig geschnitzt und gehobelt, um die Spielsachen anschließend auf dem Weihnachtsmarkt für den guten Zweck zu verkaufen. „Ich freue mich, dass zwischen ehemaligen Bergleuten und dem Krankenhaus Bethanien immer noch eine so große Verbundenheit besteht. Diese Spende und das Projekt der Nachbarschaftshilfe zeigen, wie groß die Solidarität der ehemaligen Bergleute zur eigenen Region ist“, so Dr. Wallot.

Die Nachbarschaftshilfe besteht aus elf ehemaligen Bergleuten der IG-BCE-Ortsgruppe Moers-Meerbeck. In Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche, dem Interkulturellen Nachbarschaftsprojekt 55+ und dem SCI hat es sich die ehrenamtliche Gruppe zur Aufgabe gemacht, bedürftige und ältere Menschen in Meerbeck zu unterstützen. „Wir helfen bei kleineren Arbeiten, die für ältere Menschen oft unlösbare Aufgaben darstellen. Das kann mal das Umsetzen eines Schranks sein oder der Austausch einer Glühbirne“, sagt Uwe Neidling. Für kleinere Reparaturarbeiten hat der SCI den Ehrenamtlichen eine Holzwerkstatt in der Barbaraschule zur Verfügung gestellt, in der auch die auf dem Weihnachtsmarkt zugunsten der Kinderklinik verkauften Spielsachen entstanden sind.
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