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Brustzentrum

2.3.2012

Brustzentrum lädt zum Infotag

Thema ist der Skandal um gefälschte Brust-Implantate

Brust-Implantate im Expertentest: Privatdozent Dr. Hans Behling (re.), Leitender Oberarzt in der Frauenklinik Bethanien und Chef des kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein am Standort Moers im Fachgespräch mit einer Ärztin seines Teams (li.) und der Vertreterin einer im Brustzentrum aktiven Selbsthilfegruppe. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)
Von "Pfusch-Busen" und "Billig-Implantaten" war zu Jahresanfang zu lesen, als der Skandal um gefälschte Brust-Implantate eines französischen Herstellers offenbar wurde. Um dieses Thema geht es am

kommenden Dienstag (20.03.) ab 17 Uhr im Krankenhaus Bethanien. "Risiko-Brustimplantate - Wie weiter nach dem Skandal?" lautet der Titel des diesjährigen Infotags Brusterkrankungen, den das kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein am Standort Moers in der Frauenklinik Bethanien organisiert. "Die Veranstaltung soll betroffenen und am Thema interessierten Frauen noch einmal einen intensiven Austausch mit den Ärzten und Kooperationspartnern des Brustzentrums ermöglichen", sagt Barbara Schirner von der Pressestelle des Krankenhauses. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Vortragssaal der Klinik

mit dem Referat "Mangelhafte Implantate - Was ist zu tun?" von Bethanien-Oberärztin Dr. Almut Geßmann und Privatdozent Dr. Hans Behling. Behling ist Leitender Oberarzt der Frauenklinik und zugleich Leiter des kooperativen Brustzentrums am Standort Moers.

Als namhafter Plastischer Chirurg wird anschließend Prof. Dr. Robert Hierner aus Halle/Saale Möglichkeiten und Grenzen der Plastischen Chirurgie bei Brustoperationen aufzeigen. Gemeinsam mit Oberarzt Behling und mit Chefarzt Dr. Thomas Krbek von der Bethanien-Lungenchirurgie wird Professor Hierner dann den Fall einer in Bethanien erfolgreich an einem Brust-Tumor operierten Patientin vorstellen. Für den Implantate-Hersteller Mentor wird zudem Ilona Dicks über die Sicherheit solcher Implantate referieren. Nach den ersten Warnungen vor gefälschten Produkten werden seit drei Jahren im Moerser Brustzentrum ausschließlich Implantate von Mentor verwendet. Die Firma lässt ihre Produkte freiwillig strenger Qualitätsprüfungen unterziehen. Das Unternehmen pocht beispielsweise auf mehrstufige Qualitätsprüfungen bei jedem Schritt des Produktionsprozesses. In den Produkten werde zudem ausschließlich medizinisches Silikon verwendet, betont Mentor. In den gefälschten Implantaten war bekanntlich gesundheitsschädliches Industrie-Silikon gefunden worden.

Nach den Vorträgen soll es ausführliche Gelegenheit zur Diskussion geben. In der Personal-Cafeteria des Krankenhauses präsentieren sich parallel zu den Vorträgen die Partner des kooperativen Brustzentrums, angefangen vom Ärzte- und Schwesternteam des Moerser Brustzentrums über die Selbsthilfegruppen, die ebenfalls offizieller Teil des Brustzentrums sind, bis hin zu Anbietern der Brustkrebs-Nachsorge. Die Veranstaltung wird gegen Abend bei einem Imbiss in der Personal-Cafeteria ausklingen. "Mit dem diesjährigen Infotag Brusterkrankungen unterstreichen wir, dass wir in jeder Situation an der Seite betroffener Frauen stehen", betont die stellvertretende Krankenhaus-Sprecherin Barbara Schirner. Als nahezu einzige der in Nordrhein-Westfalen betroffenen Kliniken hatte Bethanien sofort nach Bekanntwerden des Skandals im Januar eine Hotline geschaltet und alle in der Klinik operierten Frauen per Brief informiert. In Bethanien waren in den Jahren zwischen 2002 und 2006 rund 60 Frauen Implantate eingesetzt worden, die sich im Nachhinein als gefälscht erwiesen.

INFO
"Risiko-Brustimplantate - Wie weiter nach dem Skandal?"
Dienstag, 20. März 2012, ab 17.00 Uhr im Vortragssaal und in der Personal-Cafeteria
Bethanienstr. 21
47441 Moers
Bethanienstraße 21
47441 Moers
Tel. 02841/200-0

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