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4.5.2012

Blumen von der Hebamme

Zum Welt-Hebammentag (5.5.) beschenkten die Bethanien-Geburtshelferinnen Schwangere und junge Mütter in der Frauenklinik

Geburtshelferinnen mal anders im Einsatz: Die Leitende Bethanien-Hebamme Petra Onasch-Szermann (2.v.l.) und ihre Kollegin Kathrin Quinders (3.v.l.) überreichten anlässlich des Welt-Hebammentags am 5. Mai Blumen an alle Schwangeren und jungen Mütter. Es freuten sich Natalia Kapol aus Krefeld mit Tochter Luana (ganz links) sowie (v.r.n.l.) Alena Balles aus Moers mit Sohn Areseniy, Patricia Petersjohann mit Sohn Lennox Lewis und Kathrin van Büren aus Moers mit Sohn Paul.
Blumengruß von den Hebammen im Krankenhaus Bethanien: Anlässlich des Welt-Hebammentags am Samstag (5.5.) statteten die Geburtshelferinnen des Krankenhauses allen Schwangeren und jungen Müttern in der Frauenklinik einen Besuch auf den Zimmern ab. Wie in jedem Jahr überreichten die Hebammen dabei persönlich an jede Frau eine Rose. "Das ist in unserem Haus eine schöne Tradition", erläutert die Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman und ihre Kollegin Kathrin Quinders. "Viele Frauen sind zunächst überrascht, wenn die Tür aufgeht und wir auf der Wochenstation mit unseren Blumenkörben in die Zimmer hereinspazieren", berichten die beiden Hebammen. "Aber spätestens wenn wir erklären, warum wir kommen, werden wir von den Frauen geherzt und geküsst. Der Hebammentag am 5. Mai ist weltweit unser Feiertag - auch wenn wir Bethanien-Hebammen an diesem Tag natürlich im Kreißsaal arbeiten und den Gebärenden zu Seite stehen", sagt die Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman.

Den seit 1993 weltweit immer am 5. Mai begangenen Hebammentag nutzen Geburtshelferinnen in ganz Deutschland dazu, um überall auf ihre beruflichen Belange aufmerksam zu machen. In Deutschland sei die Situation für viele frei arbeitenden Hebammen durch erhebliche finanzielle Belastungen viel schwieriger oder gar unmöglich geworden. Gerade in ländlichen Gebieten wie dem Niederrhein müsse eine optimale geburtshilfliche Versorgung unbedingt erhalten bleiben - besonders dann, wenn der nächste Kreißsaal nicht gerade in der Nähe ist. "Ohne uns geht nichts in der Geburtshilfe" lautet deswegen beim Hebammentag in diesem Jahr das bundesweite Motto, dem sich auch die Hebammen in Bethanien vorbehaltlos anschließen konnten. "Wir setzen uns für bessere Arbeitsbedingungen und eine Finanzierbarkeit des Hebammenberufs ein", so Petra Onasch-Szerman und Kathrin Quinders. Beide Bethanien-Hebammen leiten zugleich den Deutschen Hebammenverband am Niederrhein und kennen die immer härter werdenden beruflichen Bedingungen vieler frei arbeitender Kolleginnen sehr genau. "Alle Gebärenden haben ein recht auf gute Versorgung durch eine Hebamme. Dies soll unsere Aktion deutlich machen."
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