Seniorin wurde 101 Jahre alt

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1.6.2012

Seniorin feiert 102. Geburtstag

Altenkrankenheim Bethanien gratulierte Bewohnerin Gertrud Oelke zum Wiegenfest am 3. Juni

Im Altenkrankenheim Bethanien gratulierte Heimleiter Ingo Ludwig (li.) der Bewohnerin Gertrud Oelke zum 102. Geburtstag formvollendet dem mit einem riesigen Blumenstrauß.
Ein wenig staunt sie dann doch, als Heimleiter Ingo Ludwig mit einem riesigen Blumenstrauß vor ihr steht und formvollendet zum Geburtstag gratuliert. "Ist denn wirklich schon wieder ein Jahr rum?", fragt Gertrud Oelke. Doch ihr verschmitztes Lächeln verrät: Diese Überraschung ist ein bisschen gespielt. Denn ja, tatsächlich ist schon wieder ein Jahr rum und Frau Oelke feiert somit ihren 102. Geburtstag. Am 3. Juni 1910 geboren lebt die Seniorin seit einiger Zeit in einem gemütlichen Apartment im Altenkrankenheim Bethanien. Dort erfreut sie sich robuster Gesundheit und hat sich, umsorgt von Pflegepersonal und betreut von ihrer Tochter Edelgard, einen herzerfrischenden Humor bewahrt. Als sie beispielsweise vor zwei Jahren zum 100. Geburtstag gefragt wurde, mit welchem Trick sie denn so alt werden konnte, gab sie zur Antwort, sie habe es sich ja nicht vorgenommen, es sei "einfach passiert".

Den vielen heiß diskutierten Geheimrezepten zur Erlangung biblischen Alters fügte sie somit beizeiten ein denkbar einfaches hinzu: Nimm Dir nicht vor, die Hundert zu überschreiten - dann klappt das schon ganz von allein. Hat ja auch, wofür die Jubilarin das beste Beispiel ist. Hinfort also mit Seniorenfrühsport und quälenden kalten Duschen im Winter, hinfort mit gesundem aber leider auch kargem Essen, hinfort erst recht mit dem täglichen Glas Schnaps auf die arme, langlebige Leber. Frau Oelke hat einfach die bessere Methode parat, die da lautet: Tu das, was dir im Alter Freude macht und sei glücklich über dein langes Leben. Für Gertrud Oelke sind es vor allem zwei Dinge, die sie nicht missen möchte. Zum einen die regelmäßigen Besuche ihre in Moers lebenden Tochter Edelgard und zum anderen ihr eifrig gepflegtes Hobby, die Seidenmalerei. Der jeden Montag im Altenkrankenheim Bethanien angebotene Kurs findet nie ohne sie statt. Und wenn doch, dann wahrscheinlich nur, weil bei ihr mal wieder ein dreistelliger Jahrestag ansteht, zu dem Frau Oelke wie gewohnt listig die Augenbrauen über den Brillenrand hebt und einmal mehr mit gespielter Ahnungslosigkeit fragen darf, ob wirklich schon wieder ein Jahr rum sei. Ein Jahr? Nein, Frau Oelke, ein ganzes Jahrhundert - und noch ein paar Jährchen mehr. Herzlichen Glückwunsch!
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