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„Aktion Rückenwind“ informiert Menschen mit Lungenkrebs

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22.6.2012

Patienten mit Lungenkrebs nicht allein lassen

"Aktion Rückenwind" und Lungenzentrum Bethanien informierten über Diagnose und Behandlungsmethoden


Auf dem Weg zur Stadtbücherei im Hüsch-Bildungszentrum stattete Bente Großeit aus Moers dem begehbaren Lungenmodell der Aktion Rückenwind einen kleinen spontanen Erkundungsbesuch ab.
Bente besucht die Bronchien: Das begehbare Modell einer menschlichen Lunge weckte dieser Tage das Interesse vieler Besucherinnen und Besucher Hüsch-Bildungszentrum in Moers. Auf dem Weg in die im gleichen Gebäude befindliche Stadtbücherei stattete auch Bente Großeit (Foto) mit ihrer Mutter dem Lungenmodell einen kleinen spontanen Erkundungsbesuch ab. Das Organmodell war im Foyer des Bildungszentrums für die "Aktion Rückenwind" aufgestellt worden, die jetzt vor Ort Station machte. Bei der vom Pharmahersteller Lilly bundesweit initiierten Veranstaltungsreihe hatten in Moers Experten des Lungenzentrums Bethanien am vergangenen Samstag (16.6.) über die Diagnose und Behandlung von Lungenkrebs informiert.

"Es ist nicht damit getan, Patienten mit Medikamenten zu versorgen. Beim Lungenkrebs müssen vielmehr alle beteiligten Mediziner ganz eng zusammenarbeiten, um den bestmöglichen Therapieerfolg sicherzustellen", sagte Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar. Gemeinsam mit WDR-Moderatorin Ingrid Zimmer von der "Lokalzeit aus Duisburg" hatte der Chefarzt der Lungenklinik durch die Veranstaltung geführt. In insgesamt drei Gesprächsrunden kamen Lungenfachärzte, Radiologen und Psycho-Onkologen ebenso zu Wort wie Strahlentherapeuten, Pathologen, Hausärzte und Palliativmediziner.

Gut hundert Besucherinnen und Besucher folgten im Konferenzraum des Moerser Hüsch-Bildungszentrums den von der Duisburger Lokalzeit-Moderatorin Ingrid Zimmer (li.) und Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar (2.v.l.) eingeleiteten Expertenrunden.
"Die gute Nachricht ist, dass wir in jeder Phase etwas für Patientinnen und Patienten tun können, selbst wenn die Krankheit nicht heilbar sein sollte. So stehen uns jederzeit wirksame Schmerzmittel und andere medikamentöse Möglichkeiten zur Verfügung", sagte die Rheinberger Allgemein- und Palliativmedizinerin Dr. Barbara Kraus. "Gerade in der letzten Lebensphase muss kein Patient Angst vor Schmerzen oder vor Atemnot haben." Die Mediziner betonten, dass bei der Therapie von Lungenkrebs das Thema Sterben nicht tabuisiert werden darf. "Die Patienten wollen, dass wir offen und ehrlich mit ihnen sprechen", so der Bethanien-Oberarzt und Lungenzentrums-Koordinator Dr. Kato Kambartel.

In der Expertenrunde über Therapiemöglichkeiten bei Lungenkrebs standen der WDR-Moderatorin Ingrid Zimmer (li.) unter anderem Chefarzt Dr. Thomas Krbek von der Lungenchirurgie Bethanien (2.v.l.) und Privatdozent Dr. Peter Liebisch (re.) von der Onkologischen Praxis Moers Rede und Antwort.
Nach den Expertenrunden in Konferenzraum des Hüsch-Bildungszentrums hatten die knapp hundert Besucher an sechs separaten Gesprächsinseln die Möglichkeit, ihre Fragen unter vier Augen direkt an die Mediziner und andere Fachleute zu stellen. In einem kleinen Info-Park vor dem Konferenzraum informierte zudem die mit dem Lungenzentrum kooperierende Patientenliga Atemwegserkrankungen über Möglichkeiten der Selbsthilfe. Die Patientenliga lädt Menschen mit Lungenkrebs und deren Angehörige ein, sich unter dem Dach der Patientenliga zu gegenseitiger Hilfe und Unterstützung zusammenzufinden. Interessenten können sich an die regionale Gruppenleiterin Helga Brach unter Tel. 02842-5920 wenden.
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