25.6.2012

Teddy-Krankenhaus machte alle Kuscheltiere gesund

Knapp 2.000 Kinder besuchten die Zeltstadt hinter der Kinderklinik Bethanien


Der vierjährige Finn Waldow aus Neukirchen-Vluyn und Teddy-Doktorin Adelina Gerlic (re.) begutachten am Samstag (23.6.2012) im Moerser Teddy-Krankenhaus echte Röntgenaufnahme eines Stoffteddys. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Alle Kuscheltiere wurden wieder gesund beim Teddy-Krankenhaus in Bethanien. An drei Tagen hatten bis Samstag wieder knapp 2.000 Kinder die gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der AOK eigens im Park hinter der Kinderklinik aufgebaute Zeltstadt besucht, wo alle kranken Kuscheltiere von speziellen Teddy-Doktoren behandelt wurden. Auch in diesem Jahr mussten die Teddy-Mediziner wieder viele Knochenbrüche bei Schmusetieren behandeln. "Es gab aber auch Stofftiere mit Laktose-Intoleranz und sogar einen Hinterwand-Infarkt. Kinder geben ihren Stofftieren die Krankheiten, die in der eigenen Familie eine Rolle spielen", sagt Sabine Robakowski von der Bethanien-Pflegedienstleitung, die das Teddy-Krankenhaus seit acht Jahren federführend organisiert.

Süße Drops für kranke Kuscheltiere: Pascal Lebenicnik löst im Teddy-Krankenhaus bei Stefanie Sivior (re.) von der Adler-Apotheke ein Rezept ein. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Im Teddy-Krankenhaus können diese Erfahrungen mit Krankheit in der Familie spielerisch verarbeitet werden, weil die Kinder für ihre Stofftiere eine Beschützer- und Elternrolle einnehmen."

Im Untersuchungszelt des Moerser Teddy-Krankenhauses bringt Philipp-Patrice Skotcayk (li.) aus Moers sein Stofftier zu Teddy-Doktor Steffen Branz (Foto: KBM/Engel-Albustin)
"In einem Untersuchungszelt, einer Röntgen- und einer Gipsabteilung, zwei OP-Zelten und einer eigenen Teddy-Apotheke waren rund 50 Helferinnen und Helfer von DRK, AOK, Adler-Apotheke und Bethanien ehrenamtlich im Einsatz, um auch in diesem Jahr wieder alle Stofftiere vollständig zu heilen.

Pascal Lebenicnik aus Moers bangt vor dem OP-Zelt um seinen kranken Stoffelelefanten. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
"Manche Kinder hatten sich auf den Besuch im Teddy-Krankenhaus vorbereitet, indem sie phantasievolle Krankenkassen-Karten gebastelt hatten, schließlich muss man eine solche ja auch beim richtigen Arztbesuch vorlegen", berichtet Kinderkrankenschwester Robakowski. Auf manchen Karten prangte allerdings der Schriftzug Knappschaft. Die Damen von der AOK, die an den drei Tagen im Aufnahme-Zelt Dienst taten, nahmen es mit Humor. "Selbstverständlich werden im Teddy-Krankenhaus unterschiedslos die Karten aller Kassen akzeptiert", schmunzelte die Moerser AOK-Geschäftsstellenleiterin Sabine Kluge, die selbst im Aufnahmezelt kranke Stofftiere in Empfang nahm.

Im Röntgenzelt erläutert Teddy-Doktorin Adelina Gerlic (li.) den Kindern (v.l.n.r.) Merlin Kahlen, Luca Bauer und Julia Wollert aus Moers einen Röntgenbefund. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
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