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Unternehmenskommunikation und Marketing (UKM)

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2013



  • Wir warten aufs Baby

    Infoabend für werdende Eltern am 9. Januar 2014 Geburtshilfe Bethanien stellt sich vor

    Ein glückliches Bethanien-Baby. (Foto: KBM/Ploenes)
    Der nächste Infoabend für werdende Eltern im Krankenhaus Bethanien findet am Do, 9. Januar statt. Dabei wird sich ab 19 Uhr in der Personal-Cafeteria das Perinatalzentrum aus Frauenklinik und Kinderklinik vorstellen. "Nach Einführungs-Vorträgen von Ärzten und Kinderkrankenschwestern gibt es Gelegenheit, den Kreißsaal, die Wochenstation und die Frühchenstation kennenzulernen", so Barbara Schirner von der Pressestelle des Krankenhauses. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Einlass in die Cafeteria ist bereits ab 18.30 Uhr.

    "Von 18.30 bis 19 Uhr besteht zudem die Möglichkeit, einen spontanen Blick in die Bäderabteilung zu werfen und das Babyschwimmen mitzuerleben", so Schirner. Der Eltern-Infoabend in Bethanien findet immer am ersten Donnerstag eines Monats statt, bei bundesweiten und regionalen Feiertagen sowie immer am Jahresanfang verschiebt er sich um genau eine Woche auf den zweiten Donnerstag im Monat. Weitere Infos bei der Elternschule unter Tel. 02841/200-2702 oder per E-Mail unter elternschule@bethanienmoers.de.


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  • Ballhaus feierte Weihnachten in Bethanien

    Bürgermeister besuchte das Altenkrankenheim

    Bürgermeister Norbert Ballhaus (li.) begrüßte die 103-jährige Gertrud Oelke (vorn sitzend) als älteste Moerser Bürgerin bei der Weihnachtsfeier persönlich.
    Sein letzter offizieller Termin in diesem Jahr war ein ganz besonderer: Mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenkrankenheims Bethanien feierte Bürgermeister Norbert Ballhaus kurz vor Jahresende das Weihnachtsfest. "Ich komme immer gern zu ihnen und freue mich, die festliche Athmosphäre in ihrem Haus genießen zu dürfen", sagte das Stadtoberhaupt im weihnachtlich dekorierten Atrium des Hauses.

    Nachdem der Bürgermeister sowie Jochen Vagt als stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirats und Heimleiter Ingo Ludwig die Feierstunde mit kurzen Ansprachen eröffnet hatten, übernahm Sängerin Susanne Teutenberg das Mikrofon. Mit sanfter, glockenklarer Stimme trug die Künstlerin in einem roten, mit weißem Pelz besetzen Bühnenkostum weihnachtliche Lieder abseits der üblichen Klassiker vor.

    Sängerin Susanne Teutenberg sorgte für ein stimmungsvolles Programm mit Weihnachtsliedern abseits der üblichen Klassiker (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Mit ihrem herzerwärmenden Auftritt zauberte die Künstlerin aus dem Münsterland vielen Gästen im Publikum schon nach wenigen Takten ein verzücktes Lächeln ins Gesicht - das Altenkrankenheim Bethanien erlebte mit Susanne Teutenberg wohl eine der schönsten und stimmungsvollsten Weihnachtsfeiern der letzten Jahre.

    Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte in bewährter Weise Hauswirtschafterin Marlies Schürmann mit ihrem Küchenteam. Auf der Menükarte standen Kartoffelsuppe mit Lachs, sowie Braten-, Fisch und Geflügelplatten und etliche weitere Leckereien. Als Dessert gab es unter anderem selbst gemachte Lebkuchencreme mit Sauerkirschen und Himbeeren.


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  • Krimifestival: Pathologie-Führungen ausverkauft

    Für die Führungen durch das Pathologische Institut auf dem Gelände des Bethanien-Krankenhaus gibt es keine Tickets mehr.

    Die Pathologie-Führung mit Privatdozentin Dr. Marie-Lieselotte Mlynek-Kersjes beim Krimifestival im Frühjahr ist bereits ausverkauft. (Foto: KBM/scharfsteller)
    "Alle vier Führungen am 22. März beim Krimifestival sind restlos ausverkauft. Die Nachfrage war recht groß", so Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder.

    Für die während des Krimifestivals ebenfalls in Bethanien stattfindende Lesung sei der Verkauf jedoch gerade erst angelaufen. Am 19.3. um 19.30 Uhr tragen Thomas Hesse und Renate Wirth aus ihrem Krimi "Eulenblues" vor, in dem der eigenwillige Kommissar Gero von Aha seinen sechsten Fall löst. Es geht um makabre Knochenfunde und natürlich spielt das Ganze am Niederrhein.

    Karten für die Lesung zum Preis von 10 Euro sind in der Stadtbücherei erhältlich oder können per Mail unter presse@bethanienmoers.de bei der Pressestelle Bethanien reserviert werden. Ab Mitte Januar wird die Pressestelle die Reservierungen per Mail bestätigen. Die Tickets können anschließend jederzeit am Empfang des Krankenhauses abgeholt und bezahlt werden.


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  • Zoe ist Bethanien-Baby Nummer 1.000 in diesem Jahr

    Familie Jacob aus Rheinberg freut sich über Familienzuwachs kurz vor Weihnachten

    Zeo ist das Bethanien-Baby Nummer 1000: Mit Mutter Britta Jacob, Vater Peter und Zoes Bruder Ben freuen sich Kinderkrankenschwester Olga Loor (hinten re.) sowie Bethanien-Chefarzt Dr. Peter Tönnies (li.) über die neue Erdenbürgerin. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Über ein frühes, dafür aber besonders schönes Weihnachtsgeschenk freut sich Familie Jacob aus Rheinberg: Wenige Tage vor Heilig Abend brachte Britta Jacob im Krankenhaus Bethanien ein gesundes Mädchen zur Welt. Für das Team der Geburtshilfe war die kleine Zoe in diesem Jahr das tausendste Baby. „Das gesamte Team freut sich mit der Familie“, so Barbara Schirner von der Pressestelle des Krankenhauses.

    Zoe ist 53 Zentimeter groß und hat ein Gewicht von 2.950 Gramm. „Mutter und Kind sind wohlauf", teilt das Krankenhaus mit. Zum freudigen Anlass überreichte Chefarzt Dr. Peter Tönnies der Familie ein kleines Präsent für die neue Erdenbürgerin, ein kunstvoll besticktes Handtuch mit der Aufschrift „Baby Nummer 1000“. Nicht nur im Kreißsaal lief bei der Geburt offenbar alles glatt, auch die Sterne standen überaus günstig: Zoe ist das 13. Mitglied der Familie Jacob und wurde ausgerechnet am 13. Dezember 2013 geboren.

    Mutter Britta, Vater Peter und Zoes drei Jahre alte Bruder Ben hatten sich auf die Geburt in jeder erdenklichen Weise vorbereitet. So hatte Ben in Erwartung der kleinen Schwester extra sein "Geschwisterdiplom" in der Bethanien-Elternschule abgelegt und ist damit für die neuen Aufgaben als großer Bruder bestens vorbereitet.


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  • Nikolaus besuchte Bethanien

    Gleich vier Babys wurden am 6.12. in der Frauenklinik geboren

    Der Nikolaus höchstpersönlich besuchte am 6. Dezember das Nikolausbaby Ida und deren Eltern Jasmin und Dennis Hänsgen aus Duisburg in der Frauenklinik Bethanien. Chefarzt Dr. Peter Tönnies freute sich mit. (Foto. KBM/Engel-Albustin)
    Das erste Baby kam nachts um ein Uhr: Ida heißt die neue Erdenbürgerin, die am 6. Dezember als erstes Nikolausbaby in Bethanien das Licht der Welt erblickte. Klar, dass da auch der Nikolaus höchstpersönlich vorbeischaute, um Mutter Jasmin und Vater Dennis Hänsgen aus Duisburg höchstpersönlich zur Geburt des Kindes zu gratulieren. Der heilige Mann im roten Mantel hatte auf Wunsch von Chefarzt Dr. Peter Tönnies die Frauenklinik besucht, um eine kleine Überraschung an alle jungen Mütter der Wochenstation und alle Patientinnen auf zwei weiteren Stationen der Gynäkologie zu überreichen. Der Nikolausbesuch wurde durch den ehrenamtlichen Einsatz von Andreas und Angelika Lorat aus Kamp-Lintfort möglich, die ihre ganz speziellen Kontakte zum vielbeschäftigten Dezembermann spielen ließen und so einen Besuch in Bethanien arrangieren konnten.

    "In manchen Patientenzimmern aber auch bei den Krankenschwestern gab es ein großes Hallo, als überraschend der Mann mit dem langen weißen Bart anklopfte", berichtet Chefarzt Dr. Tönnies. Der Besuch des Nikolauses scheint sich auch auf drei zu diesem Zeitpunkt noch anstehende Geburten günstig ausgewirkt haben: Bis zum Ende des Tages konnte sich Familie Van Ouyen aus Rheinberg über Tochter Sophia, Familie Frosch aus Duisburg über Sohn Gabriel und Familie Knoll-Peterson aus Duisburg über Sohn Eliyah freuen.

    Bereits am Vortag war der Nikolaus auch im Altenkrankenheim Bethanien gesichtet worden. Dort hatten sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung bei Kaffee und Kuchen auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt. Die Feier mit Gesang und Gedichten war wieder von der Caritas-Konferenz St. Joseph in Moers und deren Leiterin Margarete Hanner organisiert worden.

    Mit grünem Umhang und Bischofsstab war der Nikolaus bereits am Vortag im Altenkrankenheim Bethanien erschienen, sehr zur Freude von Gästen und Bewohnern der Senioreneinrichtung (v.l.n.r.): Karin und Willi Kriener mit Mutter Auguste sowie Helga Kraft und Lebensgefährte Hermann Schlösser (im Stuhl sitzend). Margarete Hanner (ganz rechts) von der Caritaskonferenz St. Josef hatte die Nikolausfeier wieder auf Einladung von Heimleiter Ingo Ludwig (2.v.r.) organisiert. (Foto. KBM/Engel-Albustin)


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  • Schwimmer spendeten für nierenkranke Kinder

    Organisatoren des 25-Stunden-Schwimmens im ENNI Sportpark Rheinkamp übergaben großen Scheck an Bethanien

    Die Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder ist für's erste gerettet: Dirk Hohensträter, ENNI-Geschäftsführer Sport & Bäder (re.), Klaudia Bours von der DLRG (2.v.r.) und Ursula Gröger vom Schwimmverein Blau-Weiß (li.) übergaben in der Kinderklinik Bethanien eine Spende an Chefarzt Dr. Michael Wallot. (Foto: KBM/Engel-Albustin


    Einen Rettungsring hatten die Schwimmer zur Sicherheit ins Krankenhaus mitgebracht, doch der war gar nicht nötig. Denn die Kinderklinik erreicht man auch bei schlechtem Wetter gut auf dem Landweg, um eine Spende zu überreichen. Exakt 1.980 Euro übergaben die Organisatoren des 25-Stunden-Schwimmens im ENNI Sportpark Rheinkamp jetzt an die Kinderklinik Bethanien. Der vierstellige Betrag wird einer von der Kinderklinik jedes Jahr durchgeführten und von einem Ärzte- und Pflegeteam begleiteten Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zugutekommen.

    "Kinder mit Nierenkrankheiten benötigen Medikamente, medizinische Betreuung und manchmal auch ein Krankenhaus im Urlaub. Das ist für manche Familien nicht so einfach zu realisieren", erläutert Dr. Michael Wallot als Chefarzt der Kinderklinik. "Die Ferienfreizeit soll diesen Kindern ein Mal im Jahr für eine Woche eine sorgenfreie Auszeit ermöglichen." Auf den mitgebrachten Rettungsring der Gäste anspielend sagte er, Bethanien sei für jede Hilfe, um Spendenprojekte der Kinderklinik vor einem eventuell drohenden Untergang zu bewahren.

    Mit diesem Wissen überreichten die Spender ihren großen Scheck umso lieber an die Kinderklinik. "Wir freuen uns, dass wir mit dem Erlös des 25-Stunden-Schwimmens ein gutes und wichtiges Projekt vor Ort unterstützen können", so Dirk Hohensträter, Geschäftsführer der ENNI Sport und Bäder, der gemeinsam mit Klaudia Bours von der DLRG und Ursula Gröger vom Schwimmverein Blau-Weiß Moers stellvertretend für alle an dem Wettbewerb beteiligten Vereine und Organisationen nach Bethanien gekommen war.

    Beim diesjährigen 25-Stunden-Schwimmen in Rheinkamp hatten die 249 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam etwas mehr als 1.100 Kilometer zurückgelegt - eine Strecke, die von Moers bis in die Toscana reicht. Der vom Moerser TV, DLRG Moers und DLRG Moers-Rheinkamp, dem Schwimmverein Blau-Weiß Moers, TV Kapellen, Freuen Schwimmern Rheinkamp und ENNI Sport & Bäder engagierten sich damit bereits zum zweiten Mal für die Kinderklinik. Vor zwei Jahren war der Erlös aus dem damals noch im Moerser Solimare ausgetragenen Wettbewerb an die in Bethanien tätigen Klinikclowns vom Verein Clownsvisite übergeben worden.


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  • Lungenzentrum öffnete die Türen

    Fachvorträge und Patientenberatung beim Infotag in Bethanien

    Atemaussetzer adé: Oberarzt Dr. Dirk Thiemann demonstriert einer Besucherin des Lungentags eine Atemmaske für die Schlafatemtherapie. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Reges Interesse beim Lungentag in Bethanien: Einen ganzen Tag lang präsentierte sich jetzt das Moerser Lungenzentrum bei einem Tag der Offenen Tür. Den Auftakt bei den Vorträgen machte Chefarzt Dr. Voshaar, der das von ihm geleitete Lungenzentrum in einem Vortrag vorstellte und berichtete, wie Ärzte, Pflegekräfte und externe Kooperationspartner in einer solchen Einrichtung Hand in Hand zusammenarbeiten. "Als Krankenhaus darf man sich nicht einfach selbst Lungenzentrum nennen. Lungenzentren sind vielmehr Einrichtungen, die von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert werden. Das heißt, die Qualität unserer medizinischen Leistung wird regelmäßig von externen Gutachtern sehr streng geprüft", so Dr. Thomas Voshaar. Krankenkassen und Gesundheitsministerien empfehlen Patientinnen und Patienten, sich beispielsweise bei Lungenkrebs in solchen zertifizierten Zentren behandeln zu lassen.

    Besonders gefragt bei der Veranstaltung war die Demonstration von Lungenfunktionstests. Dabei sitzen Patienten in einer gläsernen Box und pusten auf das Kommando einer medizinischen Fachkraft in einen Plastikschlauch, der mit einem Computer verbunden ist. Der Rechner misst die Menge der ausgeatmeten Luft und errechnet daraus eine Kurve. Sie zeigt den Ärzten an, wie gut die Lunge funktioniert. „Rund hundert Mal haben wir den Besuchern beim Lungentag gezeigt, wie diese Untersuchungen ablaufen“, berichtet die medizinische Fachkraft Ljuljjeta König.

    Bitte mal tiiiiief Luft holen und dann ins Röhrchen pusten: Beim Infotag in der Bethanien-Lungenklinik zeigte Mitarbeiterin Ljuljjeta König den Besucherinnen und Besuchern, wie ein Lungenfunktionstest abläuft. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    In der Besucher-Cafeteria informierte unter anderem Oberarzt Dr. Dirk Thiemann über verschiedene Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Schlafstörungen aller Art. Der Schlafmediziner zeigte den richtigen Umgang mit Atemmasken, die die Patientinnen und Patienten vor den gefürchteten Atemaussetzern im Schlaf bewahren. Auch die Allergologie und die Bronchoskopie-Abteilung stellten sich den Gästen in der Besucher-Cafeteria des Krankenhauses vor. Das umfangreiche Beratungsangebot verschiedener, offiziell mit dem Lungenzentrum kooperierenden Selbsthilfegruppen rundete den Infotag ab.


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  • Examen bestanden

    21 Auszubildende beendeten erfolgreich die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien / 16 Pflegekräfte wurden vom Krankenhaus übernommen

    Gemeinsame Freude mit den Lehrkräften: 21 Auszubildende der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien haben ihr Pflegeexamen bestanden. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    „Leinen Los – Ab in die Zukunft!“, hieß das Motto der diesjährigen Examensfeier der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien. Für 21 Auszubildende war die Feierstunde in der Patientencafeteria dieser Tage der glanzvolle Abschluss einer dreijährigen Pflegeausbildung in Bethanien. „Sie haben sich in der Ausbildungszeit durch Leistungsbereitschaft, Sorgfalt und Leidenschaft wichtiges Rüstzeug für ihre berufliche Zukunft erworben“, so der Ärztliche Direktor des Krankenhauses, Dr. Thomas Voshaar, in seiner Rede. Anerkennende Worte sprachen auch Pflegedirektorin Angelika Dahlhaus und Karl-Heinz Tenter als Verwaltungs- und Stiftungsratsvorsitzender des Krankenhauses.

    Die Examensurkunden wurden von Schulleiter Frank Heller sowie den Pflegelehrkräften Heike Szymnau, Tanja Helmes und Volker Thierfeld überreicht an: Niklas Ruoß, Ceyhun Sen, Dennis Heidensohn, Mohamed Ali, Dennis Hoffmann, Marie-Christin Brüninghaus, Arne Oden, Julia Eilenberger, Seyma Selek, Jaqueline Biehl, Claudia Tacken, Emma Ritter, Isabel-Larissa Leuthen, Melanie Schulz, Sabrina Florczak und Sibel Yeltas. Sie alle haben das Examen in der Krankenpflege bestanden. In der Kinderkrankenpflege schafften Daniel Czapla, Jennifer Theißen, Eva Neuhausen, Sarah Warncke und Corinna Thews den erfolgreichen Abschluss. „Wir freuen uns, dass alle Auszubildenden im 2010 gestarteten Kurs das Examen bestanden haben“, so Pflegedirektorin Angelika Dahlhaus. Und noch eine gute Nachricht gibt es: Von den 21 examinierten Pflegekräften sind 16 vom Krankenhaus Bethanien übernommen worden.

    Die insgesamt dreijährige Ausbildung in der Kranken- und Kinderkrankenpflege trennt sich nach zunächst zwei gemeinsamen Lehrjahren in eigene Kurse für Krankenpflege sowie Kinderkrankenpflege auf. Die offizielle Bezeichnung des Berufs lautet "Gesundheits- und Krankenpfleger/in" bzw. "Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in".


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  • Bunte Ballons grüßen aus Bethanien

    Kinderklinik lud zum Internationalen Tag des Frühgeborenen ein

    Am Internationalen Tag des Frühgeborenen ließen Ehemalige von der Bethanien-Frühchenstation gemeinsam mit Eltern, Ärzten und Kinderkrankenschwestern Ballongrüße aus Moers aufsteigen. (Foto: KBM/fotolulu
    Bunte Ballons und fröhliches Kinderlachen vor dem Krankenhaus Bethanien - klar, dass es dafür einen besonderen Anlass geben muss. Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tags des Frühgeborenen am 17. November hatte die Kinderklinik die einstmals Kleinsten der Kleinen zum Wiedersehen und zum traditionellen Ballonwettbewerb eingeladen. Zwölf Frühgeborene waren mit ihren Eltern gekommen, um einen Ballon mit einem Kartengruß aus Moers in die Lüfte steigen zu lassen.

    "Mit der Aktion wollen wir auf die Belange von Frühgeborenen aufmerksam machen. Die Kleinsten der Kleinen benötigen direkt nach der Geburt eine optimale Versorgung, deren Finanzierung gesichert sein muss - egal ob hier oder anderswo", so der Leitende Oberarzt Dr. Gündüz Selcan und die Kinderkrankenschwester Petra Hübbers. "Wir sind gespannt, wie weit die Ballons mit den Postkarten es diesmal schaffen." Im letzten Jahr war die Luftpost aus Bethanien beachtliche 2.000 Kilometer bis nach Finnland geflogen, mehrere Finder schickten die Postkarten von dort zurück.

    Nachdem alle Ballons erfolgreich von Bethanien aus gestartet waren, lud die Kinderklinik alle Ehemaligen von der Frühchenstation zu Plätzchen, Weckmännern und Saft ein. "Während die Kinder miteinander spielten, hatten die Eltern die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. Es war ein herzliches und schönes Wiedersehen für Alle", sagte Kinderkrankenschwester Petra Hübbers, die den Frühchentag in Bethanien organisiert hatte. Der Tag fand weltweit bereits zum fünften Mal statt.

    In Bethanien werden pro Jahr etwa 1.000 Kinder geboren, etwa 200 davon sind Frühgeborene. Kinderklinik und Frauenklinik des Krankenhauses bilden gemeinsam ein sogenanntes Perinatalzentrum der höchsten Stufe (Level 1), in dem die Kleinsten der Kleinen aus der gesamten Region medizinisch versorgt werden können.


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  • Blasenschwäche bei Frauen nicht einfach hinnehmen

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    Mediziner referieren (am Mi, 20.11.) über Möglichkeiten, den schlaffen Beckenboden zu stärken

    Wenn bei Frauen mittleren Alters Blasenschwäche den Alltag bestimmt, müssen Betroffene das nicht einfach hinnehmen. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten können den Betroffenen helfen, den schlaffen Beckenboden wieder zu stärken. Beim Info-Nachmittag über Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz am Mittwoch (20.11.) um 17 Uhr im Krankenhaus Bethanien referieren Chefarzt Dr. Peter Tönnies und Oberärztin Dr. Almut Gessmann über aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Außerdem klärt Dr. Ralf-Olaf Raasch als Leitender Arzt der Proktologie über die neuesten Operationsmethoden bei Beckenbodenschwäche auf. "Wir wollen das Thema von allen Seiten umfassend beleuchten. Frauen sollen wissen, dass wir Mediziner an ihrer Seite stehen", so Chefarzt Tönnies, der die Frauenklinik seit Anfang des Jahres leitet.

    Im zweiten Teil des Info-Nachmittags zeigen die staatlich geprüften Gymnastiklehrerinnen Martina Hamann und Doris Abels hilfreiche Übungen zur Beckenbodenstärkung, die Frauen mit Blasenschwäche auch bequem zu Hause und im Sitzen durchführen können. „Solche sehr einfachen Übungen helfen, die Muskulatur des Beckenbodens deutlich zu stärken. Dadurch kann bei Blasenschwäche unter Umständen eine Operation vermieden werden“, sagt Doris Abels. Die Veranstaltung findet in der Personalcafeteria des Krankenhauses Bethanien statt. Der Eintritt ist frei.

    INFO
    Info-Nachmittag Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz Mi, 20.11.2013, 17 Uhr Personalcafeteria im Krankenhaus Bethanien Bethanienstr. 21, 47441 Moers Der Eintritt ist frei


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  • Spanische Fiesta im Altenkrankenheim Bethanien

    Seniorinnen und Senioren erlebten andalusischen Abend mit Flamenco und Paella

    Olé für den andalusischen Abend im Altenkrankenheim Bethanien: Die Moerser Tanzgruppe Aire Flamenco mit Ana-Maria Delgado-Alvarez (l.) und deren Schwester Antonia Delgado-Alvarez sowie Tochter Cristina Rey-Delgado zeigten beim spanischen Abend im Altenkrankenheim Bethanien traditionelle Flamenco-Tänze in höchster Vollendung. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Klassische Flamenco-Gitarren, klappernde Kastagnetten und klatschende Hände: Einen Abend in andalusischer Atmosphäre erlebten dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenkrankenheims Bethanien. Dabei bot die Moerser Flamenco-Tanzgruppe Aire Flamenco mit Ana-Maria Delgado-Alvarez, sowie deren Schwester Antonia und Tochter Cristina den bekannten spanischen Tanzstil in höchster Perfektion dar. Elegante Pirouetten, ästhetische Tanzfiguren und ein lautes „Olé!“ sorgten bei den Seniorinnen und Senioren schnell für Fiesta-Stimmung. „Unsere Tänze sind eine musikalische und tänzerische Reise durch Andalusien. Wir tanzen Flamenco-Stile aus verschiedenen Städten der Region wie etwa Sevilla, Cádiz und Granada“, so Ana-Maria Delgado-Alvarez, die mit ihrer Familie selbst aus Andalusien stammt.

    Zur tänzerischen und musikalischen Rundreise konnten die Seniorinnen und Senioren des Altenkrankenheims Bethanien auch die kulinarische Seite Spaniens genießen. So servierten die Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft iberische Nationalgerichte wie Paella und spanische Rouladen. Selbstverständlich durfte auch das ein oder andere Gläschen Sangria nicht fehlen. „Der spanische Abend hat allen Gästen viel Freude bereitet. Die Stimmung war toll“, sagte Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim.


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  • Frauen- und Männerbrüste im Fokus ärztlicher Kunst

    Plastische und Ästhetische Medizin im Krankenhaus Bethanien lädt zu Infoveranstaltung

    Kleine Kanüle, große Wirkung: Prof. Dr. Robert Hierner und Fachärztin Elisa Lorena Hierner von der Sektion für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Bethanien informieren über neue Therapiemöglichkeiten zur Formung von Frauen- und Männerbrüsten. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Am Mittwoch, 13. November, lädt das Department für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Krankenhaus Bethanien zu einem Infoabend über Brustchirurgie bei Frau und Mann. Im Fokus steht dabei die Therapie der vergrößerten Brust beim Mann (Gynäkomastie) und die Formung der weiblichen Brust. "Eine ansprechende Brustform ist sowohl für Frauen als auch für Männer wichtig", so Prof. Dr. Robert Hierner und Dr. Elisa Lorena Hierner. Bei Frauen ist die Brustvergrößerung die häufigste ästhetische Operation. "Störungen im ästhetischen Bild der weiblichen Brust können sowohl durch zu geringes oder zu großes Volumen, aber auch durch Erschlaffungen oder angeborene Fehlbildungen der Form bedingt sein", fasst Dr. Elisa Lorena Hierner ihren bei der Veranstaltung geplanten Vortrag zusammen.

    Während für viele Frauen eine operative Formung der Brust heutzutage kein Problem darstelle, sei die Therapie der vergrößerten Männerbrust oft noch ein Tabu für die Betroffenen. Hier will das Department für Plastische und Ästhetische Chirurgie die Männer aufklären und vor allem Ängste nehmen. "Wir wollen als ärztliche Experten offen, ehrlich und ohne Scheu über das Thema sprechen", sagen die Mediziner. Die ungewollte Ausbildung einer weiblichen Brustform beim Mann tritt zuweilen in der Pubertät auf, könne aber auch eine Folge von Übergewicht sein. Hier kann ein kleiner Eingriff sichtbar helfen. "Die Korrektur der ungewollten Brustform erfolgt durch Entfernung der Brustdrüse, in bestimmten Fällen ergänzt durch eine Fettabsaugung. Der Eingriff kann durchgeführt werden, ohne dass sichtbare Narben zurückbleiben", berichtet Prof. Dr. Robert Hierner. Nur bei wirklich ausgeprägter Vergrößerung der männlichen Brust sei eine operative Verkleinerung notwendig, die allerdings sichtbare Narben hinterlasse. "Ärztliche Kunst muss bei der Wahl der Therapie manchmal Kompromisse eingehen. Entscheidend ist das Ergebnis und die Frage, ob Patienten sich mit dem Ergebnis am Ende gut fühlen."

    Bei der Infoveranstaltung in der Kapelle des Krankenhauses wollen Prof. Robert Hierner und Dr. Elisa Lorena Hierner die verschiedenen Behandlungsmethoden, ihre Wirksamkeit und Nachhaltigkeit darstellen. "Wir möchten unseren Zuhörern ein realistisches Bild über Standards und Neuigkeiten in der Brustchirurgie bei Mann und Frau vermitteln", betonen die beiden Plastischen Chirurgen. Im Anschluss an die Vorträge laden die beiden Ärzte zu persönlichen Gesprächen und einem kleinen Imbiss ein. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    INFO
    "Brustchirurgie bei Frau und Mann" am Mi. 13.11.2013 von 17-19 Uhr, Krankenhaus Bethanien, Bethanienstr. 21, 47441 Moers. Buslinien 911, 32 und 68. Haltestelle "Bethanien".

    KONTAKT
    Department für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie,
    Tel.: 02841/200-2992.
    Email: plastische.chirurgie@bethanienmoers.de


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  • Herztag in Bethanien

    Kardiologie stellt sich am 6. November vor

    Das Team um Chefarzt Prof. Dr. Möhlenkamp (Mitte) freut sich auf viele Gäste beim diesjährigen Herztag in Bethanien am 6. November. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    November ist Herzmonat, auch in Bethanien: Am Mi, 6. November lädt die Kardiologie des Moerser Krankenhauses zum traditionellen Herztag ein. Von 15 bis 19 Uhr stellt das Team um Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp sich und das Leistungsspektrum der Fachklinik vor. So kann im ersten Stock das Herzkatheterlabor besucht werden und in der Radiologie im Keller das neue ultrahochmoderne Kardio-CT, das Bilder und Filme vom schlagenden Herzen erzeugt. Von diesem Gerät der neuesten Generation gibt es derzeit nur fünf in ganz Deutschland, so zum Beispiel in der Berliner Charité. "Mit dem Gerät gehört Bethanien zu den Top-Kliniken bei der exakten Diagnose von Herzerkrankungen", so Chefarzt Prof. Dr. Möhlenkamp.

    In der Krankenhaus-Kapelle wird ab 15 Uhr ein vielfältiges Programm aus Kurzvorträgen geboten. Die Themen sind: Chronische Herzschwäche (um 15 Uhr mit Chefarzt Prof. Dr. Möhlenkamp), Koronare Herzkrankheit (um 15.30 Uhr mit Oberarzt Dr. Volker Koke), Medikamente gegen Herzschwäche (um 16.30 Uhr mit Oberarzt Dr. Dragan Radosavac), Sport und Herzkrankheiten (um 17 Uhr mit Oberarzt Dr. Gert Konein) sowie Leben mit Herzschwäche (um 17.30 Uhr mit Oberärztin Inga Holzkamp). Um 16 Uhr wird in der Kapelle Prof. Dr. Sabine Däbritz, Chefärztin am Herzzentrum Duisburg, über Herzinsuffizienz als thoraxchirurgisches Problem referieren.

    Selbst "Hand anlegen" können Besucherinnen und Besucher des Herztags bereits im Foyer des Bethanien-Krankenhauses. Dort wird die Möglichkeit geboten, sich über die lebensrettende Herz-Lungen-Wiederbelebung zu informieren. An Übungspuppen kann die Herzmassage selbst ausprobiert werden. Informations- und Beratungsangebote sowie herzgesunde Speisen und Getränke runden das Programm des Herztags in Bethanien ab. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.


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  • Infotag zu Gefäßerkrankungen

    Chefarzt Prof. Bruno Geier referiert über moderne Therapiemöglichkeiten

    Chefarzt Prof. Bruno Geier (li.) und Oberarzt Harald Freis referieren am Mittwoch (16.10.) beim Gefäßtag im Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Zum diesjährigen Infotag Gefäßerkrankungen lädt das Moerser Krankenhaus Bethanien am Mittwoch, 16. Oktober von 15.30 Uhr bis 18 Uhr in die Gefäßchirurgie ein. Ab 15. 30 Uhr wird Chefarzt Prof. Bruno Geier in der Personal-Cafeteria des Krankenhauses über moderne Therapiemöglichkeiten des Bauchaortenaneurysmas referieren. Diese Ausstülpungen der Bauchschlagader werden meist zufällig vom Arzt entdeckt und bedürfen immer einer ärztlichen Untersuchung, denn sie können gefährlich werden. "Wenn die Bauchschlagader wegen eines nicht entdeckten Aneurysmas reißt oder platzt, geht es um Leben und Tod. Von einem Aneurysma sind übrigens nicht nur ältere Menschen betroffen. Deswegen wollen wir beim Infotag umfassend über Vorbeugung sowie Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten aufklären", so Chefarzt Prof. Geier.

    Blutgefäße können aber nicht nur wie bei einem Aneurysma "ausbeulen", sie können auch verstopfen. Nach dem Vortrag des Chefarztes spricht deshalb der Leitende Oberarzt Harald Freis über die Kathetertherapie bei Arterienverschluss. In den Räumen der Gefäßchirurgie können Besucher zudem bei einer Untersuchung von Hals- und Bauchschlagadern dabei sein. "In unseren Behandlungsräumen demonstrieren wir, wie Ärzte die Blutgefäße mit Ultraschall auf mögliche Veränderungen untersuchen. Diese Untersuchungen sind völlig schmerzfrei", berichtet Prof. Geier. Information und Beratung durch Fachleute komplettieren das Programm des Gefäßtags in Bethanien. So stehen Ärztinnen und Ärzte der Gefäßchirurgie allen Besucherinnen und Besuchern bei der Veranstaltung für persönliche Gespräche zur Verfügung.


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  • Videobeitrag: Olè - Flamenco im Altenkrankenheim

    Die Tanzruppe "Aire Flamenco" brachte spanisches Flair in das Altenkrankenheim



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  • Jubilar prägt seit 20 Jahren die Stiftung Krankenhaus Bethanien

    Dr. Thomas Voshaar steht als Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Bethanien-Lungenklinik für moderne Weiterentwicklungen im Krankenhaus Bethanien. Jetzt feierte er sein Jubiläum.

    Der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Bethanien und Chefarzt der Lungenklinik Dr. Thomas Voshaar feierte dieser Tage sein 20-jähriges Jubiläum in Moers. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Als sich Dr. Thomas Voshaar vor knapp über 20 Jahren als leitender Arzt im Krankenhaus Bethanien bewarb, war er mit fünfunddreißig Jahren der jüngste Kandidat für den Chefarztposten in der Bethanien-Lungenklinik. Er war aber auch derjenige Bewerber mit dem beeindruckendsten Empfehlungsschreiben seines damaligen Facharztausbilders in der Fachklinik Grafschaft in Schmallenberg Prof. Dieter Köhler. „Sein fachliches Wissen ist extraordinär“ und „Er hat ein besonderes Geschick mit Menschen umzugehen“ sind nur zwei in seiner damaligen Referenz beschriebenen Eigenschaften, die den Mediziner in seinen Funktionen als Ärztlicher Direktor und Chefarzt bis heute auszeichnen. Bei dem von seinen Oberärzten organisierten Jubiläums-Symposium dieser Tage referierten namhafte Lungenspezialisten, alte und neue Wegbegleiter des Jubilars zum Thema „Pneumologie im Wandel“.

    In seiner bislang zwanzigjährigen Tätigkeit für das Krankenhaus Bethanien entwickelte Dr. Voshaar die gesamte Klinik und im Speziellen die Lungenheilkunde zu einer modernen Pneumologie stetig weiter. So entstand im Jahr 2006 eines der größten Zentren für Schlaf- und Beatmungsmedizin in ganz Deutschland. Ebenfalls zu einer der größten medizinischen Einrichtungen auf nationaler Ebene entwickelte sich die Endoskopie-Einheit der Bethanien-Lungenklinik unter der Leitung des Mediziners. Seit 2008 ist Dr. Voshaar Ärztlicher Direktor des Krankenhauses.

    Die seit vielen Jahren in Tradition zum Bergbau stehende Lungenklinik wurde 2011 durch die Deutsche Krebsgesellschaft zum Lungenkrebszentrum zertifiziert. Diese konsequente Weiterentwicklung der Lungenheilkunde in Bethanien war unter anderem durch die Etablierung einer eigenen Fachabteilung für Thoraxchirurgie ermöglicht worden. Als heutiger Leiter des Lungenkrebszentrums hatte Dr. Voshaar neben seiner Tätigkeit als Ärztlicher Direktor und Chefarzt auch an dieser Entwicklung maßgeblich gewirkt.

    Sein „Steckenpferd“ sei immer, wie es der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Prof. Tobias Welte zu Beginn seines Vortrags beschrieb, vor allem auch in der Medizinforschung die Inhalationstherapie gewesen. So forschte er Ende der 70er Jahre unter anderem mit dem Pastpräsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Prof. Heinrich Worth, dessen Vater Prof. Günter Worth lange Zeit die Abteilung der Inneren Medizin leitete und Ärztlicher Direktor des Krankenhauses war. Forschungsgegenstand waren damals Medizintechniken zum Luftaustausch für Patientinnen und Patienten mit Lungenerkrankungen. Seit September 2011 ist Dr. Thomas Voshaar Geschäftsführer der Westdeutschen Gesellschaft für Pneumologie.

    Zum 20-jährigen Jubiläum des Ärztlichen Direktors des Krankenhauses Bethanien Dr. Thomas Voshaar (5. v. r.) organisierten die Oberärzte der Lungenklinik ein Symposium mit namhaften Experten aus der Lungenheilkunde (v. l. n. r.): Die Oberärzte Dr. Akim Yildirim und Ralph Stark, der Pastpräsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Prof. Heinrich Worth, die Oberärzte Dr. Hartmut Hüschen, Dr. Rolf Lohmüller und Dr. Dirk Thiemann, der Leitende Oberarzt der Abteilung für thorakale Transplantation und Unterstützungssysteme in der Uni-Essen Dr. Nikolaus Pizanis, der Ärztliche Direktor des Klinikums Emden Dr. Christoph Schöttes, der Ärztliche Direktor a.D. der LungenClinic Grosshansdorf Prof. Helgo Magnussen, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Prof. Tobias Welte, der Präsident des Verbandes Pneumologischer Kliniken Prof. Dieter Köhler und Oberarzt Dr. Kato Kambartel. (Foto: KBM/fotolulu)


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  • Symposium der Lungenklinik

    Die Crème de la Crème der Lungenheilkunde referierte im Krankenhaus Bethanien

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    Zum zwanzigjährigen Dienstjubiläum von Chefarzt Dr. Thomas Voshaar, organisierten die Oberärzte der Lungenklinik ein Symposium zum Thema: "Pneumologie im Wandel".


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  • Golfer organisierten Benefizturnier

    Spende kommt der Kinderklinik Bethanien zugute

    Einer für Alle, alle für einen: Der Präsident des Golfclubs, Op de Niep Dr. Peter Fünders (re.), und Spielführer Erwin Petzinna (li.) überreichten eine Spende für die Kinderklinik Bethanien an den Leitenden Oberarzt Dr. Gündüz Selcan. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Knapp 80 Golferinnen und Golfer nahmen unlängst an dem vom Golfclub Op de Niep in Neukirchen-Vluyn veranstalteten Benefizturnier zugunsten der Kinderklinik Bethanien teil. Auf der Jagd nach dem "Hole in one", bei dem der Golfer den Ball mit dem ersten Schlag ins Loch befördert, spielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer somit nicht nur leidenschaftlich um den begehrten Turniersieg, sie spielten auch für den guten Zweck.

    Insgesamt konnte so aus den Anmeldegebühren der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der stolze Betrag von 1.500 Euro erzielt werden, den Dr. Peter Fünders als Präsident des Golfclubs und Erwin Petzinna als Spielführer an Oberarzt Dr. Gündüz Selcan von der Kinderklinik überreichten. "Es war der Wunsch aller Mitglieder des Golfclubs Op de Niep, mit einem Benefizturnier die Kinderklinik Bethanien zu unterstützen", so Clubpräsident Dr. Fünders. Oberarzt Dr. Selcan dankte den Organisatoren des Benefizturniers im Namen der gesamten Kinderklinik.


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  • Dienstjubiläen gefeiert

    Bethanien gratulierte langjährigen Mitarbeiterinnen

    Blumen zum Dienstjubiläum: Pflegedirektorin Angelika Dahlhaus (4.v.r.) und Pflegedienst-Bereichsleiterin Sabine Robakowski (4.v.l.) überreichten im Rittersaal des Bethanien-Krankenhauses Sträuße an (v.l.n.r.) Antje Egler, Iris Bochenek, Gülsen Yilmaz, Ute Waßmann, Doris Paesch, Karin Klösch und Alexandra Eichblatt. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Seit 25, 30 oder sogar 40 Jahren arbeiten sie als Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern und Krankenpflegehelferinnen in Bethanien - jetzt gab es für ein gutes Dutzend Mitarbeiterinnen eine Feierstunde im altehrwürdigen Rittersaal des Krankenhauses. Zu der Ehrung hatten die neue Pflegedirektorin Angelika Dahlhaus und Pflegedienst-Bereichsleiterin Sabine Robakowski eingeladen. "Im Pflegedienst des Krankenhauses leisten sie jeden Tag aufs Neue einen wichtigen Dienst am Menschen und zeigen dabei immer vollen Einsatz", sagte Angelika Dahlhaus und überreichte jeder Jubilarin zum Dank einen Blumenstrauß. „Es ist schön, Kolleginnen mit so viel Berufserfahrung an unser Klinik zu haben“, so die Pflegedirektorin.

    Ihr 25-jähriges Jubiläum konnten in diesem Jahr Krankenpflegehelferin Iris Bochenek, die Krankenschwestern Alexandra Eichblatt, Gudrun Griepernau und Gülsen Yilmaz sowie die Kinderkrankenschwester Cornelia Seidel-Keisers begehen. Seit dreißig als Krankenschwestern in Bethanien tätig sind Peggy Nowak und Karin Klösch. Fünf Jahre länger arbeiten die Krankenschwester Eveline Gayk und die Kinderkrankenschwester Ute Waßmann in Bethanien. Auf stolze vierzig Jahre Pflegedienst können die Krankenschwestern Antje Egler, Angelika Hasenrahm, Brigitte Keiling und Doris Paesch zurückblicken.


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  • Schlagerdoubles sangen in Bethanien

    Party sorgte für stimmungsvollen Nachmittag im Altenkrankenheim

    Die Schlager-Doubles vom Sozialdienst des Altenkrankenheim Bethanien sorgten für gute Stimmung bei den Seniorinnen und Senioren (v. l. n. r.): Jim Ayang als Drafi Deutscher, Boguslawa Dezelak als Rocco Granata, Bianca Münster als Marianne Rosenberg, Dagmar Porcu als Vicky Leandros, Margot Kläckes als Dieter Thomas Heck, Christine Franz als Siw Malmquist und Lamiaa Klaffke als Nana Mouskouri. (Foto: Bettina Engel-Albustin)
    Schlaghosen, Hippie-Hemden und zu große Brillen im Gesicht: Die Schlagerstars der siebziger Jahre gaben sich dieser Tage ein Stelldichein im Altenkrankenheim Bethanien. Nana Mouskouri, Mireille Mathieu, und sogar der unvergessliche Dieter-Thomas Heck von der ZDF-Hitparade waren gekommen - naja, aus Termingründen standen die Sangesgrößen nicht persönlich am Mikro, aber immerhin vertraten würdige Doubles vom Personal des Altenkrankenheims die nationalen und internationalen Showgrößen. Der sehr tiefe Griff in alte Kleiderschränke sorgte fürs authentische Outfit und brachte viel Heiterkeit in der Cafeteria der Senioreneinrichtung. Manch aufreizender Hüftschwung am Playback-Mikrofon und atemberaubende Perücken taten ihr Übriges für die gute Stimmung.

    Knapp zwanzig Hits boten die insgesamt sieben Schlager-Doubles dar. So gab es unter anderem ein Wiedersehen und Wiederhören Vicky Leandros, Elvis Presley und Wencke Myhre, auch Roy Black, Gitte Haenning und viele andere durften natürlich nicht fehlen. Für den Nachmittag war die Cafeteria des Seniorenheims zudem mit vielen stilechten Requisiten aus den 60er -und 70er-Jahren dekoriert: alte Bravo-Zeitschriften und Langspielplatten sorgen für das besondere Flair. Dazu gab es einen Kaffeeklatsch mit Puddingteilchen und Rosinenschnecken.

    Das folgende Video vermittelt einen kleinen Eindruck der tollen Stimmung:
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  • Seniorinnen besuchten Kirmes

    Ausflug des Altenkrankenheims Bethanien

    Lebkuchenherzen für die Seniorinnen des Altenkrankenheims Bethanien (v.l.n.r. hinten): Roswitha Prommer als ehrenamtliche Mitarbeiterin, Seniorin Auguste Baumers, Christine Franz vom Sozialen Dienst, Pflegeschülerin Rebekka Reitz, FSL-lerin Jessica Brunner FSJ und Ehrenamtler Ulrich Knieling. Sitzend (v.l.n.r) die Bewohnerinnen Charlotte Desbesell, Christine Niesporek und Elsbeth Pohl. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Lebkuchenherzen für alle: Zum Ausklang der Moerser Kirmes stürzten sich auch Seniorinnen des Altenkrankenheims Bethanien ins Getümmel. Gemeinsam mit Pflegekräften und ehrenamtlichen Helfern hatte das Altenkrankenheim den Ausflug am letzten Kirmestag organisiert. Klare Sache, dass dabei der Stand mit den Lebkuchenherzen eine der ersten Anlaufstellen war. Nach einer kleinen Stärkung mit einem Tässchen Kaffee stand ein Rundgang über die Kirmes und eine Fahrt mit dem Riesenrad auf dem Programm. Zur Feier des Tages genehmigten sich die Seniorinnen vor der Heimfahrt dann noch ein Gläschen Bier. "Ein schöner Ausflug, der allen Beteiligten sehr viele Spaß gemacht hat", so Margit Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims Bethanien.


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  • Die neue Eingangshalle verbindet Tradition und Moderne

    Videobeitrag: Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Voshaar und der Künstler Horst Kordes im Interview

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  • Winzige Metallspirale beseitigt Luftnot

    Neues Verfahren im Lungenzentrum Bethanien bringt Hoffnung für viele Menschen mit COPD

    Die Lunge liegt ihnen am Herzen: Oberarzt Dr. Hartmut Hüschen (li.) und Chefarzt Dr. Thomas Voshaar von der Lungenklinik Bethanien haben die neuen Verfahren in Moers eingeführt. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Ein kleiner gebogener Draht und winzige Metallventile bringen Hoffnung für viele unter Atemnot leidende Menschen mit der Lungenkrankheit COPD. Beide Verfahren hat jetzt das Lungenzentrum des Bethanien-Krankenhauses eingeführt. Bei den Eingriffen werden kleine Ventile von nur 4 Millimetern Größe direkt in die Bronchien eingesetzt oder gebogene Drähte von etwa 10 Zentimetern Länge in der Lunge platziert. Das Besondere daran: Die Eingriffe werden unblutig und schonend bei einer Bronchoskopie eingesetzt, eine Operation im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Im besten Fall kann das Krankenhaus schon am Tag nach dem Eingriff wieder verlassen werden. Und: "Die Verfahren eignen sich für viele schwer kranke Patientinnen und Patienten mit großer Luftnot", sagten Chefarzt Dr. Thomas Voshaar und Oberarzt Dr. Hartmut Hüschen vom Lungenzentrum Bethanien.

    Bei der Volkskrankheit COPD verändert sich das Lungengewebe durch eine chronische Entzündung, es verliert an Elastizität. "Patienten haben Probleme, die eingeatmete Luft wieder auszuatmen. Die weniger elastische Lunge bläht sich mit der Zeit auf, wie ein Ballon", erklärt Chefarzt Dr. Voshaar. Schließlich kommt es zu einer dauerhaften Überblähung der Lunge und zu Luftnot bei den Betroffenen. "Da die kranke Lunge von Menschen mit COPD viel Luft gefangen hält, können die Betroffenen nicht mehr richtig einatmen und haben dadurch mehr und mehr Luftnot", wissen die Mediziner.

    Therapiemöglichkeiten gibt es schon länger, aber sie bergen Risiken. "Das Prinzip ist folgendes: Damit Betroffene wieder Luft bekommen, müssen wir die kranken und überblähten Teile der Lunge verkleinern, damit die gesunden aber zusammengedrückten Teile der Lunge sich wieder ausbreiten und besser arbeiten können", berichtet Oberarzt Dr. Hüschen. Das geschah in der Vergangenheit mit einer Operation, bei der kranke Teile der Lunge entfernt wurden. Die neuen Verfahren sind sehr viel eleganter und einfacher, weil sie mit Hilfe eines Bronchoskops durch den Rachen durchgeführt werden können, während die Patientin oder der Patient in der Narkose schläft.

    Die dabei eingesetzten kleinen Ventile sorgen dafür, das Luft aus den überblähten Bereichen der Lunge heraus- aber nicht hereinkommt, während die von den Medizinern "Coils" genannten Spiralen aus Nitinol sich durch einen Memory-Effekt des Metalls in der Lunge einringeln und so das kranke Lungengewebe raffen und dadurch dessen Volumen verkleinern. Etwa zehn Coils werden bei dem etwa halbstündigen Eingriff in einen einzelnen Lungenlappen gesetzt. Welche Patienten für welches Verfahren in Frage kommen, testen die Ärzte vorher mit einem einfachen Lungenfunktionstest und CT-Aufnahmen der Lunge. Von COPD sind vor allem Raucher und Menschen über 40 betroffen.

    Andere Kliniken in Deutschland wenden die neuen Verfahren schon eine Weile an. Die Ärzte in Bethanien wollten aber erst sichergehen, dass die neuen Methoden wirklich ungefährlich für die Betroffenen sind und es keine unerwünschten oder gar ernsten Komplikationen gibt. "Wir haben die Ergebnisse medizinischer Studien abgewartet, die inzwischen vorliegen und die zeigen, es handelt sich um sichere Verfahren, die schwer kranken Patienten eine deutliche Verbesserung der Atmung bringt und damit eine erhöhte Lebensqualität", so die Lungenärzte in Bethanien. Bei den ersten nach den neuen Verfahren behandelten Patienten konnten die Moerser Ärzte eine beachtliche Verringerung der Atemnot bei den Patienten beobachten.

    INFO
    Gemessen an den Patientenzahlen ist die Lungenklinik Bethanien eine der fünf größten Lungenkliniken in ganz Deutschland. Ärzte empfehlen das Lungenkrebszentrum Bethanien Moers als eines der besten des Landes, wie eine Mediziner-Umfrage der Zeitschrift "Guter Rat Gesundheit 2013" ergab.

    So sieht die etwa 10 Zentimeter lange Spirale (engl. coil) aus, die das kranke Lungengewebe zusammenrafft und so Platz für den gesunden Teil der Lunge schafft. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Eine Alternative für manche COPD-Patienten stellen diese winzigen Ventile in den Bronchien dar, die dafür sorgen, dass überblähte Lungen eingeatmete Luft auch wieder ablassen können. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Meerbecker Heimwerker spendete für Kinderklinik

    Anton Vajngerl bastelt das ganze Jahr über leuchtende Weihnachtsdekoration für den guten Zweck - auch im Sommer

    Zwölf Monate Weihnachten im Jahr: Anton Vajngerl (re.) und Lebensgefährtin Petra Meyer (2.v.l.) übergaben den Erlös aus selbst gebastelten Weihnachtsbäumen in Bethanien an Kinderkrankenschwester Marion Gaidt (li.) und Chefarzt Dr. Michael Wallot. (Foto. KBM/Engel-Albustin)
    Kunstschnee und Lichterglanz in der Kinderklinik Bethanien - was denn, ist etwa schon wieder Weihnachten in Sicht? Noch nicht ganz, aber man will ja vorbereitet sein. Anton Vajngerl aus Moers-Meerbeck jedenfalls bastelt leidenschaftlich gern. Auf diese Weise entstehen das ganze Jahr über im heimischen Hobbyraum und bei schönem Wetter im Garten beleuchtete Weihnachtsbäume und Spiele aus Holz, die der Heimwerker im Dezember auf Weihnachtsmärkten verkauft. So hat er es auch im vergangenen Jahr getan und den vollen Erlös aus dem Verkauf in Höhe von 400 Euro unlängst gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Petra Meyer an die Kinderklinik Bethanien übergeben. Der Betrag soll der Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zugutekommen, die die Bethanien-Kinderkrankenschwester Marion Gaidt jedes Jahr organisiert.

    Wie Anton Vajngerl berichtete, gibt es zwischen den Weihnachtsfesten für ihn eigentlich keine Bastelpause. Da seine Weihnachtsbäume in den Winterzeit reißenden Absatz finden, muss beizeiten für ausreichend Vorrat gesorgt sein. So läuft die Ein-Mann-Produktion das ganze Jahr über - auch im Sommer. "Je nach Zeit, Lust und Laune bastle ich eigentlich immer an den Bäumchen", berichtete er bei der Spendenübergabe an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik. Auch in der kommenden Weihnachtszeit wollen Anton Vajngerl und Lebensgefährtin Petra Meyer mit den leuchtenden Bäumchen wieder eine Aktion für den guten Zweck starten. Grüne Farbe und Weihnachtsglitter sind jedenfalls schon in ausreichender Menge besorgt.


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  • Künstler signiert morgen (29.08.) in Bethanien

    Horst Kordes gibt rare Drucke für den guten Zweck ab

    Hundertwasser-Schüler Horst Kordes bei der Arbeit an seinem großen Wandbild in Bethanien (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Eine Woche hat er im Eingang des Krankenhauses ein riesiges Gemälde direkt auf die Wand aufgetragen. Zum Abschluss der Arbeiten wird das Kunstwerk am morgigen Donnerstag (29.8.) offiziell eingeweiht. Zudem wird der Künstler von 12 bis 15 Uhr im Foyer des Krankenhauses eine Signierstunde geben und dabei rare Drucke für den guten Zweck verkaufen. "Der erzielte Spendenbetrag soll der Geburtshilfe im Krankenhaus Bethanien zugutekommen", so Horst Kordes. Die limitierten Drucke zu einem reduzierten Sonderpreis sind ein echtes Schmankerl für Kunstfreude. Kordes ist in der internationalen Kunstszene kein Unbekannter, unter anderem hat er mit dem inzwischen verstorbenen US-Amerikaner James Rizzi ausgestellt. Viele Promiente in Deutschland schätzen seine Bilder. Bei der Signierstunde in Bethanien wird der Hundertwasser-Schüler Horst Kordes auch Fragen zu seinem Schaffen und den in Bethanien zu sehenden Werken beantworten. Alle Interessierten aus Moers und Umgebung sind herzlich eingeladen.


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  • Barbecue „auf hoher See“

    Grillnachmittag und Repelner Seemannschor erfreuten im Altenkrankenheim Bethanien

    Für maritime Stimmung beim Grillnachmittag im Altenkrankenheim Bethanien sorgte der Repelner Shanty-Chor mit bekannten Seemannsliedern. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Einen Grillnachmittag mit maritimem Flair erlebten dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner im Park des Altenkrankenheims Bethanien. Dabei sorgte nicht allein gegrillter Fisch, sondern vor allem der Repelner Shanty-Chor „Marine Kameradschaft Stockrahm" mit Seemannsliedern für wogende Stimmung bei den Seniorinnen und Senioren. Der Shanty-Chor hatte die Liedtexte verteilt, sodass alle Gäste mitsingen konnten. Zu hören waren klassische Seemanns-Hymnen wie „Wir lagen vor Madagaskar“ oder „Seemann, deine Heimat ist das Meer“.

    Schunkeln und mitsingen erlaubt: Bewohnerin Brigitte Vinnbruck und Bewohner Gerd Hadamitzky ließen sich im Altenkrankenheim Bethanien gern von der guten Stimmung mitreißen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


    „Das gemeinsame Singen sorgte für eine tolle Atmosphäre. Sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten viel Spaß“, berichtet Organisatorin Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims. Im Park des Seniorenheims servierte das Team der Hauswirtschaft Würstchen, Bauchfleisch und Koteletts vom großen Schwenkgrill - und dabei spielte nicht zuletzt das Wetter gut mit. Gegen Abend spendierte das Hauswirtschafteam um Marlies Schürmann alkoholfreie Getränke und Freibier für alle. „Sonne, leckeres Essen und Musik. Unser Grillnachmittag hatte einen Hauch von einer Kreuzfahrt“, so das Altenkrankenheim Bethanien.


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  • Drei Gütesiegel für Diabetologie in Bethanien

    Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) bescheinigt erneut hohe Qualität in der Versorgung / Fußbehandlung erhielt sogar doppelte Auszeichnung

    Drei Gütesiegel für den genauen Blick auf den diabetischen Fuß: Oberarzt Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz (vorn) und die Fachschwestern der Diabetologie in Bethanien bei der Untersuchung von Patient Andreas Gaidzik aus Moers. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Über gleich drei Gütesiegel freut sich das Team der Diabetologie im Krankenhauses Bethanien. Die Urkunden wurden jetzt von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ausgestellt und bescheinigen der Abteilung eine fachübergreifende, exzellente Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Diabetes. Mit der sogenannten „Basisanerkennung“ der DDG gehört die Diabetologie in Bethanien zu einer von bundesweit nur etwas mehr als 300 Behandlungseinrichtungen in Klinik und Praxis, die die hohen Anforderungen der Diabetes-Gesellschaft erfüllen. Schon der Antrag des Krankenhauses auf das Gütesiegel sei von „hervorragender Qualität“ gewesen und lasse „auf eine sehr engagierte Einrichtung schließen“, teilte die DDG dem Krankenhaus mit dem Anerkennungsbescheid lobend mit.

    Mit zwei weiteren Zertifikaten wurde die Diabetologie Bethanien als ambulante und als stationäre Fußbehandlungseinrichtung anerkannt. Auch dies eine Besonderheit, denn es gibt in Nordrhein-Westfalen nicht viele Einrichtungen zur Behandlung des diabetischen Fußes, bei denen sowohl die stationäre als auch die ambulante Versorgung das wichtige Gütesiegel erhalten haben. „Für diese zwei Gütesiegel musste unter anderem eine reibungslos funktionierende Kooperation mit weiteren in diesem Zusammenhang wichtigen Fachabteilungen im Krankenhaus wie etwa der Gefäßchirurgie oder der Orthopädie nachgewiesen werden“, so der die Diabetologie leitende Oberarzt Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz. Um eine Qualitätsurkunde zu erhalten, müssen außerdem ausgebildete Wundexperten, medizinische Fußpfleger und orthopädische Schuhmacher zur Sicherung eines optimalen Behandlungsergebnisses in die Behandlung einbezogen sein.

    „Menschen mit Diabetes bekommen nicht selten chronische Wunden am Fuß. Diese ernstzunehmenden Erkrankungen müssen im Interesse der Patientinnen und Patienten unbedingt von speziell geschulten Ärzte- und Pflegeteams in zertifizierten Behandlungseinrichtungen und nach wissenschaftlich geprüften Leitlinien behandelt werden. Genau das tun wir in Bethanien“, so der Diabetologe Rackwitz. Die Gütesiegel gelten für drei Jahre und mussen dann neu erlangt werden.

    INFO

    Das Gütesiegel ("Basisanerkennung") für eine hohe Qualität der medizinischen Versorgung von Menschen mit Diabetes wird von der Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG) vergeben und gilt für drei Jahre. In ganz Deutschland verfügen derzeit insgesamt 334 Kliniken und Praxen über das Zertifikat, in NRW 99 Kliniken und Praxen. Zudem gibt es in 99 von den insgesamt rund 400 Krankenhäusern in NRW stationäre Fußbehandlungseinrichtungen mit DDG-Anerkennung. Nur 22 von diesen 99 Kliniken in NRW haben von der DDG die Anerkennung als ambulante und zugleich als stationäre Fußbehandlungseinrichtung bei Diabetes bekommen - die Diabetologie in Bethanien ist eine davon.


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  • „Kleine Bundesliga“ kickte für die Kinderklinik

    12 Mannschaften spielten beim 3. Jostenhofcup des Rot-Weiß Moers um den Siegerpokal

    Zwei Gewinner bei der Siegerehrung des 3. Jostenhofcups: Carsten Blischke (li.) als Mannschaftskapitän der Alten Herren vom FC Rot-Weiß Moers, Trainer Horst Giersemehl (2. v. l.) und Andreas Bieber als 1. Vorsitzender des Vereins (2. v. r.) überreichten den großen Siegerpokal an Christian Becker, den Team-Manager des Siegerteams „Bendmannsfeld“. Oberarzt Dr. Thomas Geerkens (Mitte) von der Kinderklinik Bethanien freute sich über eine Spende von 500 Euro für die Kinderklinik. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    18 Mannschaften sind am 9. August zur neuen Saison der 1. Fußball-Bundesliga wieder ins Meisterschaftsrennen gegangen. Gerademal sechs Teams weniger standen beim diesjährigen Jostenhofcup des FC Rot-Weiß Moers in den Startlöchern - praktisch eine kleine „Bundesliga“. Zudem spielten die Hobbykicker nicht nur um den Siegerpokal, sondern auch für den guten Zweck. Denn die Einnahmen aus Anmeldegebühren und Getränkeverkäufen gingen wie in den Jahren zuvor als Spende an die Bethanien-Kinderklinik. Am Ende eines unterhaltsamen Fußballtages waren stolze 500 Euro zusammengekommen.

    „Wir fühlen uns als Sportverein der Kinderklinik Bethanien seit Jahren eng verbunden“, sagte Carsten Blischke als Mannschaftskapitän der Alten Herren des Rot-Weiß Moers. Oberarzt Dr. Thomas Geerkens von der Kinderklinik nahm die Spende entgegen. „Wir freuen uns sehr, dass der Verein Rot-Weiß Moers und insbesondere die Mannschaft der Alten Herren uns seit einiger Zeit die Treue hält“, dankte der Oberarzt während der Spendenübergabe.

    Der große Siegerpokal wurde anschließend an Christian Becker, den Teammanager der Siegermannschaft „Bendmannsfeld“ überreicht. Seine Mannschaft gewann nach einem spannenden Elfmeterschießen gegen die Auswahl der Feuerwehr Hülsdonk.


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  • Darf’s eine Bratwurst sein?

    Bethanien-Catering versorgte über 1.000 Besucher beim Familientag im Moerser Freizeitpark

    Der Catering-Service Bethanien mit Alexandra Uguzlu (li.) und Andrea Träger (re.) versorgte beim Familientag im Moerser Freizeitpark über 1.000 Besucher mit Essen und Getränken. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Perlenketten basteln und Wasserrutschen hinuntersausen machen hungrig. Beim Familientag am vergangenen Samstag (3.8.) im Moerser Freizeitpark versorgte der Catering-Service des Krankenhauses Bethanien über 1.000 Kinder, Eltern und Betreuer der Tummelferien mit Essen und Getränken. In einem eigenen Zelt ließ das Catering-Team um Leiter Stefan Doblinger etliche Grillspezialitäten, frische Salate und kühle Getränke über die „Theke“ gehen. Dabei hatte das Team alle Hände voll zu tun, schließlich sorgte das große Freizeitangebot der vom Fachdienst Jugend der Stadt Moers organisierten Tummelferien im Moerser Park für großen Appetit bei Besuchern und Betreuern. „Neben Bratwurst waren Pommes hoch im Kurs. Knapp 140 Kilo Pommes wurden bestellt“, berichtete Doblinger, der mit dem gleichen Team vor Ort war, das auch die Moerser Rathauskantine betreut. Bis 21 Uhr wurde im Bethanien-Zelt fleißig gegrillt, frittiert und verschiedene Salate gemixt. „Wir haben uns besonders über viele positive Rückmeldungen von Besuchern und Betreuern gefreut“, so Doblinger.


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  • Ausflug in die älteste Stadt Deutschlands

    Altenkrankenheim Bethanien bedankte sich bei Ehrenamtlern mit Tagestour nach Trier

    Sonnenschein und blauer Himmel für Bethanien-Ehrenamtler: Mit einer Tagestour nach Trier bedankte sich das Altenkrankenheim Bethanien bei seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für deren Engagement in der Moerser Senioreneinrichtung. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    38 Regenschirme hätte der Soziale Dienst des Altenkrankenheims Bethanien dieser Tage während des Ausflugs in Trier benötigt, um jeden mitgereisten Ehrenamtler trockenen Fußes durch Deutschlands älteste Stadt zu geleiten. Mit einigen Regenschirmen weniger, dafür aber mit wetterfester Kleidung und viel Humor im Gepäck machten die knapp 40 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Altenkrankenheims sich auf die Reise. Damit folgten sie der Einladung des Altenkrankenheims, das sich mit dem Ausflug in die historische Stadt in Rheinland Pfalz bei Allen für den ehrenamtlichen Einsatz in den vergangenen Monaten bedankte. „Es ist uns ein großes Anliegen, unseren ehrenamtlichen Kräften ein Dankeschön auszusprechen“, sagte Oliver Hering, der als Leiter des Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim Bethanien bereits den 7. Ausflug dieser Art organisierte.

    Zunächst im Regen angekommen, besichtigte die Reisegruppe den Trier Dom St. Peter, den ältesten Dom Deutschlands, bevor es zum Mittagessen ins Restaurant „Kartoffelkiste“ ging. Dort konnten sämtliche vom Regen durchnässte Textilien in aller Ruhe trocknen während ein leckeres Drei-Gänge-Menü serviert wurde. Für die Ehrenamtler stand unter anderem Kassler auf Kappes-Teerdisch zur Auswahl, eine Trierer Spezialität aus Sauerkraut und Kartoffelpüree. Als wäre jedes Menü restlos verputzt worden, belohnte Petrus die Reisegruppe nach dem Mittagessen mit strahlendem Sonnenschein. Diese Gelegenheit nutzten alle Mitgereisten, um bei schönstem Wetter auf eigene Faust die Stadt Trier zu erkunden. Zum Abschluss der Tour fanden sich die Ehrenamtler im Café „Zur Steipe“ zu Kaffee und Kuchen ein, anschließend fuhr ein vom Altenkrankenheim eigens gecharterter Reisebus sichtlich zufriedene Ehrenamtler wieder in die Heimat nach Moers.


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  • „Kleine Raupen“ strecken Fühler aus

    Bethanien-Kids feierten den Abschied ihrer Spielgruppe und freuen sich auf den Kindergarten

    „Die kleinen Raupen“ lernen fliegen (v. l. n. r.:) Klara, Lana, Noah, Emma, Lena, Lennart und Mika führten zum Abschluss ihrer gemeinsamen Spielgruppenzeit in Bethanien die Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt auf. Die dreijährigen Kinder besuchen demnächst den Kindergarten. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Die Vorfreude auf den Kindergarten ist groß bei Klara, Lana, Noah, Emma, Lena, Lennard, Luca, Mika und Nala. Die neun angehenden Kindergartenkinder von der Spielgruppe der Bethanien-Elternschule haben ihre „Raupen-Lehre“ erfolgreich gemeistert und verabschiedeten sich dieser Tage mit einem letzten Auftritt als kleine „Grünlinge“. Für Eltern und Großeltern zeigten die „Nachwuchs-Schmetterlinge“ eine eigens einstudierte Aufführung der kleinen Raupe Nimmersatt. „Alle Kinder haben sich in den letzten sieben Wochen intensiv mit der Geschichte beschäftigt. Die Aufführung für die Eltern und Großeltern hat großen Spaß gemacht“, berichtete Silvia Brottmann als Leiterin der Spielgruppe.

    Mit grünen T-Shirts und aufgestellten Raupenfühlern präsentierten die Kids ihr ganzes Können und hinterließen bei Oma und Co. viele stolze Gesichter. Die inzwischen dreijährigen Kinder sind vor zwei Jahren in die Spielgruppe der Bethanien-Elternschule gekommen, um ihr „Raupen-Diplom“ zu absolvieren und als fertige Schmetterlinge in den Kindergarten zu „flattern“. „Viele Kinder hatten sich bereits in diversen Baby-Kursangeboten der Elternschule zuvor kennengelernt. So entstand im Kurs eine sehr vertraute Atmosphäre“, sagte Sabine Kühnel, Leiterin der Bethanien-Elternschule.


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  • Baby 50, Chefarzt auch

    Am Tag seines 50. Geburtstags holte Chefarzt Dr. Peter Tönnies das Bethanien-Baby Nummer 50 des Monats Juli auf die Welt / Für die junge Mutter und den Doktor gab es zum Doppel-Geburtstag zwei Torten vom Team der Geburtshilfe

    Doppel-Geburtstag mit Zahlentorte: An seinem 50. Geburtstag holte Chefarzt Dr. Peter Tönnies mit Hebamme Ursula Kamp das 50. Bethanien-Baby des Monats Juli auf die Welt. Mutter Gabriele Bader aus Tönisvorst und Sohn Leonard Josef sind gesund und munter. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Zahlen bringen Menschen manchmal sehr eng zusammen. Die Zahl 50 beispielsweise wird Bethanien-Baby Leonard Josef und Chefarzt Dr. Peter Tönnies von der Moerser Frauenklinik ohne Zweifel für ihr weiteres Leben miteinander verbinden. Denn just am 50. Geburtstag des Chefarztes wollte der kleine Leonard Josef auf die Welt. Und wie der Zufall es wollte, wurde der kleine Junge von Mutter Gabriele Bader und Vater Stefan Neuhoff aus Tönisvorst exakt als das 50. Bethanien-Baby des Monats Juli bei den Hebammen registriert. Natürlich muss derlei Zahlenmystik nicht viel bedeuten, aber ein Grund zur Freude ist es doch - immerhin feiern Baby und Chefarzt von nun an immer am gleichen Tag Geburtstag.

    Die Hebammen und das geburtshilfliche Team hatten den anstehenden Doppel-Geburtstag freilich kommen sehen und so gab es auf der Wochenstation eine kleine improvisierte Feier mit zwei ganz besonderen "50"-Torten: In Handarbeit hergestellt von der Moerser Konditorin Stefanie Heinz schlummerte auf der einen das Baby Nummer 50, die andere zeigte den Artzkittel von Dr. Tönnies mit einer 50 auf dem Stethoskop. "Es gibt nichts Schöneres, als am eigenen Geburtstag einem Erdenbürger auf die Welt helfen zu können", sagte Chefarzt Dr. Tönnies. Dem pflichtete Hebamme Ursula Kamp bei, die bei der Geburt ebenfalls im Einsatz war: "Der kleine Leonard Josef hat ein Geburtsgewicht von 3.935 Gramm und eine Größe von 53 Zentimetern. Er ist ein besonders schöner Junge."


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  • Am Donnerstag (1.8.) ist wieder Infoabend für werdende Eltern

    Geburtshilfe und Kinderklinik stellen sich und das Perinatalzentrum Level 1 vor

    Geboren in Bethanien: Beim Eltern-Infoabend am 1.8. kann ab 18.30 auch einen Blick in den zeitgleich stattfindenden Babyschwimmkurs geworfen werden. Hier taucht Bethanien-Baby Justus Henk aus Moers. (Foto: KBM/Unterwasserkids.de)
    Unter dem Motto "Geboren im Bethanien - Sicherheit für Mutter und Kind" laden Geburtshilfe und Kinderklinik am kommenden Donnerstag (1.8.) werdende Eltern zum Eltern-Infoabend ein. Gemeinsam bilden Frauenklinik und Kinderklinik ein zertifiziertes Perinatalzentrum der höchsten Stufe (Level 1). "Das bedeutet, wir sind auf wirklich alle Geburten bestens vorbereitet, vor allem die, die komplizierter werden könnten", sagt Dr. Peter Tönnies als neuer Chefarzt der Frauenklinik. "Geburtshelfer und Kinderärzte stehen rund um die Uhr bereit, um jederzeit alles für Mutter und Kind tun zu können", ergänzt sein Kollege Dr. Michael Wallot, der die Kinderklinik als Chefarzt leitet.

    Beide Mediziner werden beim Elternabend über ihre Fachgebiete referieren. Außerdem gibt es einen Rundgang durch den Kreißsaal und einen Besuch auf der Wochenstation. Zudem stellt die Elternschule ihr umfangreiches Programm vor. Die Vorträge in der Personalcafeteria beginnen um 19 Uhr. Direkt nach Einlass ab 18.30 Uhr gibt es die Möglichkeit zu einem Kurzbesuch beim Babyschwimmkurs in der Bäderabteilung des Krankenhauses. Der Eltern-Infoabend in Bethanien findet immer am 1. Donnerstag im Monat statt. Der Eintritt ist frei.

    INFO
    Do, 1.8.2013, 19 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) "Geboren im Bethanien - Sicherheit für Mutter und Kind "
    Infoabend für werdende Eltern
    Personal-Cafeteria im Krankenhaus Bethanien Bethanienstr. 21, 47443 Moers Eintritt frei


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  • Bethanien-Beitrag in der "Lokalzeit aus Duisburg"

    "Hundstage im Krankenhaus" - Die hohen Temperaturen können den Kreislauf belasten. Weniger Aktivität, mehr trinken und ein schattiges Plätzchen helfen ein wenig.

    Vor allem viel trinken ist wichtig.
    Am Freitag den 26.07.2013 wurde in der "Lokalzeit aus Duisburg", ein Beitrag aus dem Krankenhaus Bethanien gesendet. Das Studiointerview mit Prof. Dr. Möhlenkamp folgt direkt auf den Beitrag "Hundstage im Krankenhaus"

    Hier kommen Sie zu dem Beitrag der Duisburger Lokalzeit...

    Chefarzt der Kardiologie Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp im Studiointerview


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  • Hinein ins kühle Nass!

    Unterwasser-Babys suchen Abkühlung beim Tauchgang in Bethanien

    Ragnar Dittrich aus Moers beim Babyschwimmen (Foto: KBM/unterwasser-kids.de)
    Sie strampeln vor Vergnügen und wollen aus dem Wasser gar nicht mehr raus: Wenn die Temperaturen über dreißig Grad steigen gibt es auch beim Babyschwimmen im Krankenhaus Bethanien nichts Schöneres, als eine kleine Abkühlung - am besten mit Tauchgang. Ein Fotograf von Unterwasser-Kids.de aus Duisburg hat jetzt die schönsten Augenblicke im Pool mit einer professionellen Kameraausrüstung festgehalten. Es sind Momentaufnahmen von quietschvergnügten Babys im nassen Element. Klar, dass beim Planschen und Toben im Becken so mancher Jux zustande kam. Die Eltern des kleinen Tauchers Ragnar Dittrich aus Moers hatten zufällig einen Zwanzig-Euro-Schein dabei - und so kam es zu einer Neuauflage des berühmten Fotos von Kirk Weddle für das Plattencover des Nirvana-Albums "Never mind" von 1991. Mit dem einzigen Unterschied, dass die Dollarnote ins legendäre Weddle-Bild erst nachträglich hineinmontiert worden war, während der Euroschein in Bethanien tatsächlich im Wasser schwamm. Für das in direkter Greifnähe vorbeitreibende Extra-Taschengeld interessierte sich Ragnar unter Wasser allerdings überhaupt nicht. Wie beruhigend, dass wenigstens Babys noch nicht bei jeder Gelegenheit dem Geld hinterherjagen...


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  • Schunkelstimmung und lecker Likörchen

    Sommerfest brachte viel Schwung ins Altenkrankenheim Bethanien

    Für gute Stimmung sorgte beim Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien das 22-köpfige Harmonikaorchester Wachtendonk. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    "Liebe holde Bewohnerschar, wir sind da wie jedes Jahr!" Mit einer gereimten Begrüßung gab Margret Hanner von der Caritaskonferenz St. Josef das Startzeichen für das Sommerfest im Altenkrankenheim Bethanien. Seit fast vierzig Jahren richtet ein ehrenamtliches Team der Caritaskonferenz das Sommerfest aus, in diesem Jahr stand der Nachmittag unter dem Motto "Rund und bunt".

    Dass die Feier einen beliebten Höhepunkt in den Sommermonaten darstellt, bewies die gute Laune im Saal: Das 22-köpfige Harmonikaorchester Wachtendonk hatte nach der Eröffnungsrede von Heimleiter Ingo Ludwig erst ein paar Minuten gespielt, da schunkelte und sang bereits der ganze Saal. Auch das Personal machte gern mit und lud die Seniorinnen und Senioren spontan zu einer Polonaise durch die mit Luftballons geschmückte Cafeteria ein.

    Von Livemusik sowie Kaffee und Kuchen angelockt wurden auch ein paar - allerdings nicht ganz straßentaugliche - Tippelbrüder. Zur Freude der Gäste wollten die aber nichts schnorren, sondern verteilten zur Feier des Tages Likörchen an alle. Für das leibliche Wohl servierte das Hauswirtschaftsteam später deftige Fleischwurst mit Senf. "Wir danken den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Caritaskonferenz St. Josef dafür, uns auch in diesem Jahr ein so schönes Sommerfest ausgerichtet zu haben", freute sich Heimleiter Ludwig.


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  • Der Doktor spricht deutsch

    Ausländische Ärzte sollen über „ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache“ verfügen, beschlossen die Landesgesundheitsminister Ende Juni einstimmig. Im Moerser Krankenhaus Bethanien sind solche Sprachkurse schon seit anderthalb Jahren für alle Neuzugänge aus anderen Staaten verbindlich.

    Büffeln für die Deutschprüfung (v.l.n.r.): Die Bethanien-Ärzte Dragos Cavulea und Andrei Constantinescu aus Rumänien, Petar Traikov aus Bulgarien, Sprachtrainerin Andrea Kroekel, Diana Aghinitei aus Rumänien, Natalia Jakuschenko aus Lettland, Halina Mycka aus Polen, Vladislav Raikov aus Bulgarien und Diana Chira aus Rumänien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    In der Ärztebibliothek des Bethanien-Krankenhauses büffeln junge Ärztinnen und Ärzte. Keine medizinischen Themen stehen auf dem Programm, hier wird Deutsch gelernt. Statt an Knie oder Nase operieren die aus dem Ausland nach Moers gekommenen Mediziner an komplexer Grammatik, fühlen unregelmäßigen Pluralbildungen auf den Puls oder versuchen sich an der Diagnose vertrackter Satzstrukturen. Zwei Mal in der Woche treffen sich die neuen Bethanien-Mediziner zum Gruppenunterricht bei Dozentin Andrea Kroekel, immer nach dem regulären Dienst im Krankenhaus. Dazu gibt es ein Mal pro Woche Einzelunterricht für die Nachwuchsdoktoren, die aus Lettland, Rumänien, Spanien oder Bulgarien oder Polen stammen.

    Ende Juni haben sich die Landesgesundheitsminister auf Eckpunkte für eine bundesweit einheitliche Sprachausbildung für in Deutschland tätige ausländische Ärzte verständigt. Für das Wohl und den Schutz von Patienten seien ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache unerlässlich, heißt es in dem Papier. Für das Krankenhaus Bethanien Moers ist das längst ein alter Hut. Hier sind seit anderthalb Jahren für alle neuen Mediziner aus dem Ausland Sprachkurse auf C1-Niveau verbindlich. C1 oder auch „Goethe C1“ ist die höchste Stufe beim Spracherwerb. "Angesichts von Ärztemangel und EU-Binnenmarkt ist das Krankenhaus Bethanien in gewisser Weise auch ein globales Unternehmen geworden", sagt der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Voshaar. "Und das bedeutet, dass sich auf offene Stellen in unserer Klinik Ärzte aus dem Ausland bewerben, die ausgesprochen gut ausgebildet sind und darüber hinaus schon gute Deutschkenntnisse mitbringen." In Moers werden die neuen Mediziner von Anfang an auf C1-Niveau geschult. Der Unterricht ist verpflichtend, die Prüfung allerdings freiwillig.

    Viele Krankenhäuser in Deutschland schicken ihre Mediziner in auswärtige Sprachkurse. Bethanien hat den Unterricht jedoch im eigenen Haus organisiert und zudem speziell auf den Krankenhausalltag ausgerichtet. So trainiert Deutschdozentin Andrea Kroekel solche Gesprächssituationen besonders intensiv, die immer wieder im Krankenhaus vorkommen. "In nachgespielten Arzt-Patienten-Dialogen werden dabei typische Gesprächsabläufe oder bestimmte Redewendungen geübt", berichtet Kroekel, die in Moers auch als langjährige Kursleiterin an der Volkshochschule tätig ist. Schließlich soll ein Doktor die Patienten nicht nur nach dem Befinden fragen, er soll auch deren Antworten verstehen. Selbst Arztbriefe, die von den Medizinern bei der Entlassung von Patienten für die Haus- und Fachärzte verfasst werden, sind fester Bestandteil des Unterrichts. „Bei Diagnose und Therapie darf es keine sprachlichen Unklarheiten geben“; sagt der Ärztliche Direktor Dr. Voshaar. Im Dezember werden die ersten Bethanien-Mediziner ihre „Goethe C1“-Prüfung ablegen.


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  • Spende statt Geschenke

    Moerser Ehepaar Christa und Dieter Warmbier sammelte auf gemeinsamer Geburtstagsfeier 1.200 Euro für die Bethanien-Klinikclowns

    Lachen ist gesund: Christa Warmbier (li.) traf bei der Spendenübergabe in der Kinderklinik Bethanien auch Klinikclownin Flocke alias Silke Eumann. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    „Wow, das ist ja eine vierstellige Zahl auf dem Umschlag!“, staunte Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien, als er dieser Tage die Spende des Ehepaars Christa und Dieter Warmbier entgegennahm. Den stolzen Betrag von 1.200 Euro hatte das Ehepaar bei einer gemeinsamen Geburtstagsfeier gesammelt, bei der die beiden Warmbiers ihren 60. Geburtstag begingen. „Wir wollten keine Geschenke und stattdessen lieber von jedem Gast eine kleine Spende für den guten Zweck“, sagte Christa Warmbier beim Besuch in der Kinderklinik.

    Dort kam es auch zu einer herzlichen Begegnung mit Klinikclownin Flocke alias Silke Eumann vom Verein Clownsvisite. Den in Bethanien tätigen Clowns des NRW-weit aktiven Vereins soll der Betrag nach dem Willen von Christa und Dieter Warmbier zugute kommen. "Die Arbeit der Clowns ist nur durch regelmäßige Spenden möglich. Deswegen wollten wir etwas tun, damit die Clownsbesuche in der Kinderklinik weiter stattfinden können", so Christa Warmbier.

    Als gelernte Arzthelferin, die sich seit zehn Jahren ehrenamtlich als Grüne Dame im Krankenhaus St. Josef engagiert, hat die 60-jährige Moerserin eine Antenne für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten, wie sie betont. „Mich hat die Arbeit der Klinikclowns sehr interessiert und ich freue mich über das persönliche Kennenlernen hier in Bethanien. In meinem Gespräch mit Silke Eumann hat sich mein positiver Eindruck von der Arbeit der Clowns voll und ganz bestätigt“, so Christa Warmbier. Das Ehepaar Warmbier hofft, dass viele Moerserinnen und Moerser ihrem Beispiel folgen und das Projekt ebenfalls unterstützen.


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  • Michael-Gardemann-Stiftung unterstützt Kinderklinik

    Kindern etwas Gutes tun

    NIEDERRHEIN. Michael Gardemann wollte Tennisprofi werden und wäre jetzt 38 Jahre alt geworden. Sein Vater Manfred hatte den Termin bewusst ausgewählt, um eine Spende von 6000 Euro an die Kinderklinik Bethanien zu überreichen. „1995 ist Michael bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt, die Stiftung und ihre Erträge sollen an ihn erinnern“, sagt Manfred Gardemann. Mit Unterstützung der Sparkasse am Niederrhein gründete er vor sieben Jahren die Michael-Gardemann-Stiftung. Dr. Michael Wallot, Chefarzt der Kinderklinik: „Es ist bewundernswert, dass Sie den Tod ihres eigenen Kindes zum Anlass nehmen, für andere Kinder etwas Gutes zu tun.“

    Das Geld, so Dr. Wallot, helfe dabei, den Aufenthalt der Kinder in der Klinik so angenehm wie eben möglich zu machen. „Heute Morgen haben wir einen kleinen Jungen entlassen, der aber seine Eltern noch darum bat, ein Perlenbild in unserem Spielzimmer fertig machen zu dürfen“, erzählte der Chefarzt am Rande der Spendenübergabe. Rund 3000 kleine Patienten behandeln er uns sein Team pro Jahr stationär. „Im Gegensatz zu früher ist es undenkbar, ein kleines Kind aufzunehmen, ohne auch der Mutter oder dem Vater die Möglichkeit zu bieten, über Nacht zu bleiben“, so Dr. Wallot.

    Die Michael-Gardemann-Stiftung bildet unter dem Dach der Stiftung Niederrheinischer Bürger einen eigenen Stiftungsfonds. Manfred Gardemann war einer der ersten, die dieses Angebot der Sparkasse nutzten. Inzwischen ist das Kapital der Bürgerstiftung auf fast eine Million Euro angewachsen, Tendenz steigend. Denn auch Manfred Gardemann hat bereits geregelt, dass der Stiftungsfonds noch aufgestockt wird. Und Sparkassenvorstand Frank-Rainer Laake verspricht: „Jeder Cent vom Ertrag wird auch in Zukunft zuverlässig bei dem von Ihnen bestimmten Zweck ankommen.“ Weitere Informationen unter www.sparkasse-am-niederrhein.de.


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  • Bethanien trauert um Ursula Boldt

    Issumerin hatte sich im "Freundeskreis Bethanien" viele Jahre für Patienten und Senioren des Altenkrankenheims eingesetzt

    Eine treue und gute Freundin verloren: Bethanien trauert um Ursula Boldt (1933-2013). (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Das Krankenhaus Bethanien trauert um Ursula Boldt. Die jetzt im Alter von 80 Jahren in Issum Verstorbene hat sich viele Jahrzehnte lang in herausragender Weise für Bethanien engagiert. "Dabei lagen ihr stets die Patientinnen und Patienten im Krankenhaus sowie die Seniorinnen und Senioren im Altenkrankenheim Bethanien am Herzen", teilte das Krankenhaus mit. Aus tiefer Anteilnahme und Kenntnis der besonderen Bedürfnisse kranker und älterer Menschen sei es ihr über viele Jahre hinweg gelungen, im Namen des "Freundeskreises Stiftung Bethanien e.V." bedeutende Spendenmittel einzuwerben.

    "Dessen Gründung ging 1991 auf sie als Ideengeberin und Mitinitiatorin zurück", so das Krankenhaus. Lange Zeit übte Boldt im Freundeskreis die Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden aus. Viele der vom Freundeskreis realisierten Projekte seien ihrem unablässigen und leidenschaftlichen Wirken zu verdanken. "Das Leitbild von Bethanien - Miteinander, Würde, Menschlichkeit - war dabei ohne jede Einschränkung oberstes Prinzip ihres Handelns", schrieb das Krankenhaus in einem Nachruf. Bethanien verliere mit Ursula Boldt "eine gute Freundin und treue Mitstreiterin". Ursula Boldt starb am 27. Juni. Die Seebestattung vor Norderney findet im engsten Familienkreis statt.


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  • Viele "Glückssträhnen" für die Klinikclowns

    Moerser Frisörsalon spendete für Kinderklinik Bethanien

    Spenden ist doch wirklich federleicht: Frisör-Chef Stephan Hanrath (Mitte) vom Salon Headfactor in Moers übergab in der Kinderklinik Bethanien eine Spende an Chefarzt Dr. Michael Wallot (re.) und Clownin Flocke alias Silke Eumann (li.) vom Verein Clownsvisite. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Frisör Stephan Hanrath und Bethanien-Klinikclownin Flocke haben eine Gemeinsamkeit: Beide stehen für besonders auffälliges und modebewusstes Styling. Während der Chef des Moerser Salons Headfactor sich darauf spezialisiert hat, seine Kunden mit schnittigen Frisuren in Szene zu setzen, glänzt Flocke mit knallbunten Outfits in der Kinderklinik. Nun gab es ein Zusammentreffen der beiden Trendjäger, als Stephan Hanrath in der Kinderklinik eine dreistellige Spende an Klinikclownin Flocke alias Silke Eumann und an Bethanien-Chefarzt Dr. Michael Wallot übergab. "Das ganze Team unseres Salons freut sich, mit dieser Spende die Arbeit der Klinikclowns in Bethanien unterstützen zu können.", sagte Hanrath bei der Spendenübergabe.

    Zusammengekommen ist der dreistellige Betrag unlängst während eines verkaufsoffenen Sonntags in Moers. Mit bunten "Glückssträhnen" und den neuesten Frisurentrends lockte Haarkünstler Stephan Hanrath gemeinsam mit den Teamkolleginnen Jennifer Ratzak, Corinne Uescheln und Janine Breitenstein zahlreiche Besucherinnen und Besucher an den Stand. Unter dem Motto: "Wir arbeiten, sie spenden", frisierten, färbten und föhnten die Haarstylisten dabei einen ganzen Tag lang für den guten Zweck. Insgesamt kamen 430 Euro zusammen, das Team spendete zusätzlich das eingenommene Trinkgeld - und Chef-Frisör Hanrath stockte die Summe dann noch mal auf 600 Euro auf. "Wir wollten den Tag nutzen, um mit unserer Arbeit Gutes zu tun. Ich bin selbst Vater von zwei Kindern und weiß, wie wichtig die Arbeit der Klinikclowns in Bethanien ist", so Hanrath.


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  • Altenkrankenheim auf Wallfahrt

    Pilgergruppe aus Bethanien reiste zum Marienwallfahrtsort Kevelaer

    25 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 30 ehrenamtliche- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Altenkrankenheim Bethanien reisten zum Wallfahrtsort Kevelaer. (Foto: KBM)
    Eine Pilgerfahrt des Altenkrankenheims Bethanien zum Marienwallfahrtsort Kevelaer unternahm dieser Tage eine fast 60-köpfige Gruppe Bewohnerinnen und Bewohnern sowie ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für die Wallfahrt hatte das Altenkrankenheims für die zum Teil körperlich eingeschränkten und auf Rollstühle und Rollatoren angewiesenen Seniorinnen und Senioren eigens einen Linienbus gechartert und zudem mehrere Kleinbusse und Pkws organisiert.

    Am Vormittag der traditionellen Fahrt hatte die Gruppe zunächst Zeit, Innenstadt und Sehenswürdigkeiten Kevelaers auf eigene Faust zu erkunden, bevor es zu herzhaft-hausgemachten Eintöpfen ins Restaurant "Zum Lindenbaum" ging. Gestärkt durch deftige Eintöpfe folgten die Wallfahrer dann dem Weg zur ältesten Wallfahrtskirche, der Kerzenkapelle. Unter dem diesjährigen Pilgermotto "Als Glaubende gehen wir unseren Weg" hielten die Bethanien-Seelsorger Rainer Ottersbach und Helmut Keiner gemeinsam eine ökumenische Andacht. Zum Abschluss der Tour ging es schließlich ins Bauerncafè Binnenheide, wo bei Kaffee und Kuchen die erlebten Eindrücke ausgetauscht werden konnten. "Die Wallfahrt nach Kevelaer war für alle Mitgereisten ein schönes Erlebnis. Wir freuen uns jedes Jahr, diese Tradition des Altenkrankenheims fortsetzen zu können", so Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Altenkrankenheim Bethanien.


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  • Kampagne "Wir alle sind das Krankenhaus" erfolgreich beendet

    Gemeinsam unterstützten das St. Bernhard-Hospital aus Kamp-Lintfort und die Moerser Krankenhäuser St. Josef und Bethanien die bundesweite Aktion der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) für faire Krankenhausfinanzierung. Die Bundesregierung sagte deutschen Hospitälern jetzt eine Soforthilfe ab August zu.

    Die drei Kliniken vor Ort nahmen an der bundesweiten Kampagne
    Am Ende gab es einen geradezu historischen Moment: Der erfolgreiche Abschluss der Krankenhaus-Kampagne "Wir alle sind das Krankenhaus" brachte dieser Tage Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Kliniken vor Ort erstmals für ein gemeinsames Gruppenfoto zusammen. Dabei zogen die drei Kliniken, das St.-Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort sowie die Moerser Krankenhäuser St. Josef und Bethanien eine positive Bilanz der viermonatigen bundesweiten Kampagne. "Mit dem jetzt erfolgten Beschluss des Deutschen Bundestages wird es ab August eine gesetzlich verbriefte finanzielle Soforthilfe für die deutschen Krankenhäuser geben", erklärten die Krankenhäuser gemeinsam.

    Als Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) im Frühjahr zur Kampagne "Wir alle sind das Krankenhaus" aufgerufen. Als Ziel galt es, die Bundesregierung auf die seit Jahren bestehende Unterfinanzierung der deutschen Kliniken aufmerksam zu machen. "Die Gesellschaft braucht gesunde Kliniken", hatte es dazu in einem Aufruf der Krankenhausgesellschaft geheißen. "Im Interesse Aller muss die Zukunft der international anerkannten, hochwertigen Krankenhausmedizin mit einer fairen Krankenhausmedizin gesichert werden."

    Hauptproblem für die Kliniken war und ist die Refinanzierung ihrer Kosten, die seit Jahren schneller anstiegen als die Vergütungen, die die Kliniken erhielten. Mit der Entscheidung der Bundesregierung bekommen die etwas mehr als 2.000 deutschen Krankenhäuser in den nächsten anderthalb Jahren zusätzliche Mittel von ungefähr einer Milliarde Euro. "Das ist eine große und wichtige Hilfe bei der Bewältigung der bislang ungedeckten Kostenlasten", kommentierte die Deutsche Krankenhausgesellschaft.

    Die Kliniken benennen ganz konkret, wie die Mittel eingesetzt werden sollen: "Mit der Finanzhilfe können auch in den Kliniken am Niederrhein wichtige Investitionen getätigt und neue Beschäftigte eingestellt werden. Dies gilt zum Beispiel für Hygieneärzte und Hygienefachkräfte, die bei der Bekämpfung von Krankenhauskeimen eine wichtige Rolle spielen. Mit der Neueinstellung sowie der Aus- und Weiterbildung von Hygieneärzten und Fachkräften wird die Patientensicherheit in Zukunft weiter erhöht", so die drei Krankenhäuser.


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  • Warme Söckchen für die Frühchen

    Handarbeitsladen "Fadenreich" in Kamp-Lintfort strickte für Bethanien-Kinderklinik

    Engagierten sich für die Kinderklinik (v.l.n.r.): Angelika Lorat, Annemie Schulte-Kellinghaus, Ursula Brammen, Ilse Gurmz und Elke Hilkenbach vom Handarbeitsladen Fadenreich in Kamp-Lintfort übergaben eine Sach- und Geldspende an Dr. Gündüz Selcan (im weißen Kittel), den Leitenden Oberarzt der Kinderklinik. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Wenn die fleißigen Damen des Kamp-Lintforter Handarbeitsladens Fadenreich das Krankenhaus Bethanien besuchen, können sich die Frühchen in der Kinderklinik sprichwörtlich warm anziehen: Eine große Kiste mit Socken und Mützchen in diversen Baby-Minigrößen überreichte unlängst das Fadenreich-Häkelteam an den Leitenden Oberarzt der Kinderklinik Dr. Gündüz Selcan, der die Frühchen-Intensivstation leitet. "Wir hatten reichlich Wolle und wir hatten viele fleißige Hände", erklärte Fadenreich-Geschäftsführerin Ursula Brammen den Hintergrund für die flauschige Sachspende, die die Damen noch um eine Geldspende ergänzten. Durch den Verkauf von Baby-Wollwäsche im Handarbeitsladen waren nämlich zusätzlich 500 Euro zusammengekommen.

    Der dreistellige Betrag soll dabei helfen, die in Bethanien jährlich von einer Kinderkrankenschwester organisierte Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder in diesem Jahr finanziell abzusichern. "Unsere Kunden und das gesamte Fadenreich-Team haben die Aktion für Bethanien gerne unterstützt", sagte Ursula Brammen bei der Spendenübergabe. Kinderarzt Dr. Selcan dankte für das langjährige und treue Engagement der Strick- und Häkelgruppe zugunsten Bethaniens. "Eine tolle Aktion, mit der gleich zwei gute Zwecke erreicht werden: Die Frühchen haben es mit den Wollsachen mollig warm und die Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder muss nicht wieder ausfallen, so wie es leider im vergangenen Jahr der Fall war." Die Ferienfreizeit wird allein aus Spendengeldern finanziert.


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  • Drillinge dürfen gesund nach Hause

    Babys waren zwei Monate zu früh auf die Welt gekommen. Zwanzig Ärzte und Hebammen hatten für reibungslose Geburt gesorgt.

    Probeliegen bei Papa: Die Drillinge Elisa, Lotta und Frieda mit den Eltern Tobias und Hanna Hassenjürgen, umringt von (v.l.n.r.) den leitenden Ärzten der Kinderklinik, Oberarzt Dr. Gündüz Selcan und Chefarzt Dr. Michael Wallot, sowie Dr. Peter Tönnies, dem Chefarzt der Frauenklinik. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Es war ein langer Weg für die Frühchen Elisa, Lotta und Frieda. Zwei Monate zu früh waren die Drillinge im Mai auf die Welt gekommen, zu klein, um ohne medizinische Hilfe zu überleben. Jetzt durften sie endlich mit Mama Hanna und Papa Tobias von der Frühchen-Intensivstation des Krankenhauses Bethanien in Moers nach Hause - ein paar Tage vor dem ursprünglich einmal errechneten Geburtstermin. Nach den letzten Abschlussuntersuchungen am Freitag (21.6.) gaben die Ärzte grünes Licht. "Die Kinder haben sich auf der Frühchenstation in den vergangenen acht Wochen wunderbar entwickelt. Sie haben vor allem gelernt, allein zu atmen und sie haben ordentlich an Gewicht zugenommen", berichtet Dr. Gündüz Selcan als Leitender Oberarzt der Kinderklinik.

    Die Geburt am 2. Mai sei eher unkompliziert verlaufen, doch das kann man vorher nie wissen. Drillingsgeburten stellen deshalb für Hebammen, Geburtshelfer und Kinderärzte immer eine besondere Herausforderung dar, Mediziner sprechen sogar von Risikogeburten. "Das klingt etwas dramatisch, aber es besagt, dass wir bei solchen Geburten immer auf alle Eventualitäten vorbereitet sind", so Oberarzt Dr. Selcan. In Bethanien bilden Frauenklinik und Kinderklinik ein sogenanntes Perinatalzentrum höchster Stufe - hier ist für Sicherheit von Mutter und Kind am besten gesorgt. So erwartete auch die drei Babys der in Duisburg-Trompet lebenden Familie Hassenjürgen ein perfekt eingespieltes Team aus insgesamt zwanzig Hebammen, Frauenärzten und Kinderärzten und nach der Geburt eine Rundum-Betreuung durch die Kinderkrankenschwestern der Frühchen-Intensivstation.

    "Frau Hassenjürgen lag schon seit April auf der Wochenstation. Die Kinder sollten so lange wie möglich im Bauch bleiben und wir wollten den Geburtstermin genau planen können. Den Termin haben wir dann gemeinsam mit den Kindseltern festgelegt", erzählt Dr. Peter Tönnies, der Chefarzt der Frauenklinik. "Frau Hassenjürgen hat Schwangerschaft und Geburt toll gemeistert und sie hatte eine bewundernswerte Unterstützung durch ihren Mann." Auch die Babys machten bei der Aktion reibungslose Geburt mit: Im Abstand von nur drei Minuten kam erst Elisa, dann Lotta und dann Frieda.

    Gemeinsam mit Dr. Michael Wallot, dem Chefarzt der Kinderklinik, hat Frauenklinik-Chefarzt Dr. Peter Tönnies die Frühchen in den letzten Wochen jeden Tag auf der Frühchenstation besucht. Mit dem Team des Perinatalzentrums konnten sich beide Chefärzte über jeden Entwicklungsfortschritt der Drillinge freuen. Für die Kinder und deren Eltern beginnt mit der Entlassung aus der Kinderklinik nun ein neuer Lebensabschnitt. Um den Abschied aus Bethanien etwas zu versüßen, überreichte das Ärzte- und Pflegeteam den Hassenjürgens eine von einer Konditorin eigens angefertigte Drillingstorte in zartrosa. Auf der schlummern die blonden Marzipan-Drillinge Elisa, Lotta und Frieda ziemlich friedlich im Bettchen - fast so, wie in den letzten Wochen in den Wärmebettchen der Kinderklinik.


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  • Wilhelmine Schleicher ist jetzt 101 Jahre alt

    Seniorin feiert am Wochenende im Altenkrankenheim Bethanien

    Formvollendet mit einem großen Blumenstrauß gratulierte Heimleiter Ingo Ludwig zum 101. Geburtstag von Wilhelmine Schleicher, die im Altenkrankenheim Bethanien lebt. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Viel Platz für Blumen benötigt Wilhelmine Schleicher dieser Tage: Zum 101. Geburtstag bringen Mitbewohner, Freunde und Familie der Seniorin reihenweise bunte Sträuße in allen Größen und Variationen vorbei. Auf der Fensterbank und auf dem Esstisch ihres Apartments im Altenkrankenheim Bethanien ist kaum noch Platz. Überall blüht und duftet der Sommer - und langsam werden im Wohnzimmerschrank die Vasen knapp. Dabei hat Wilhelmine Schleicher noch gar nicht alle anstehenden Feierrunden absolviert. Ab einem gewissen Alter muss man wohl in Etappen feiern, um alle Gäste und Weggefährten eines langen und erfüllten Lebens gebührend empfangen zu können.

    Am 20. Juni, ihrem eigentlichen Geburtstag, wurde schon in kleiner Runde gefeiert. Vormittags mit Freunden, am Nachmittag kamen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern des Altenkrankenheims vorbei. Am Samstag (22.6.) wird in größerer Runde die Familie erwartet: 2 Kinder, 5 Enkel und 5 Ur-Enkel nebst Anhang zählt Frau Schleicher mittlerweile zu ihrer "Sippe", wie die 1912 Geborene lachend sagt. "Meine Tochter und mein Sohn sind 73 und 70, die Ur-Enkel auch schon 12 und 20 Jahre. Da merke ich, wie alt ich selber bin." Zu den ersten Gratulanten in Bethanien gehörte Heimleiter Ingo Ludwig, der zum Blumenstrauß formvollendet die besten Glückwunsche im Namen der Senioreneinrichtung überbrachte.


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  • Bethanien trauert um Wilhelm Quidde

    Krankenhaus: "Moers hat einen großherzigen Freund aller Kinder verloren"

    Wilhelm Quidde bei seinem letzten Besuch in der Kinderklinik Bethanien (Foto. KBM/Engel-Albustin)
    Ein bis zwei Mal im Jahr kam er mit seiner Frau nach Bethanien und immer hatte er einen vierstelligen Spendenscheck dabei. Jetzt ist Wilhelm Quidde im Alter von 96 Jahren verstorben. "Moers verliert mit ihm einen großherzigen und überaus liebenswürdigen Freund aller Kinder", reagierte Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik bestürzt auf die traurige Nachricht. "Das Schicksal kranker Kinder hat ihn stets besonders berührt. Er hat viel für die Kinderklinik Bethanien getan. Wir werden sein Andenken in Ehren halten", so der Chefarzt. Quidde war seit 25 Jahren durch die Mitgliedschaft im Bethanien-Freundeskreis eng mit dem Krankenhaus verbunden. Dieser Tage wurde der bereits am 5. Juni im Altenkrankenheim Bethanien Verstorbene im engsten Familienkreis beigesetzt, so wie er es sich gewünscht hatte.

    Über viele Jahre hinweg unterstützen Wilhelm Quidde und seine Frau Dorli das Krankenhaus und das Altenkrankenheim Bethanien mit privat gesammelten Spenden. Anlässe boten regelmäßig die Geburtstage der beiden oder der gemeinsame Hochzeitstag. Erst im vergangenen Herbst konnte das Seniorenpaar den 60. Hochzeitstag begehen und auch diesmal wurde die Spende persönlich nach Bethanien gebracht. "In unserem Alter braucht man keine Geschenke mehr. Bei Feiern bitten wir deswegen unsere Gäste um Geldspenden für den guten Zweck", sagte Wilhelm Quidde bei einer der vielen Spendenübergaben. Die Beträge kamen meist der Kinderklinik zugute, zuweilen auch der Wochenstation oder dem Altenkrankenheim. Einen Platz für den Lebensabend hatten er und seine Frau dort seit Jahren reserviert. "Wir ziehen aber noch nicht ein. Wir geben nur was ab!", ließ der rüstige Senior mit dem für ihn typischen Humor noch anlässlich der letzten Spendenübergabe im Herbst 2012 wissen. Der fast Hundertjährige war eben seinerzeit einfach noch zu fit für ein Seniorenheim.

    In Moers wird man sich an den gut vernetzten Wilhelm Quidde vor allem als langjährigen Vorsitzenden des Kinderschutzbundes erinnern und an seine tragende Rolle bei der Rettung des Naturfreibads Bettenkamper Meer, als dessen Schließung drohte. Mit guten Argumenten und Hartnäckigkeit trug Quidde entscheidend dazu bei, dass das von ihm und seiner Frau so geliebte Freibad noch heute existiert. In der Badesaison war er mit seiner Frau gern gesehener und täglicher Badegast. Es kann durchaus sein, dass er sich den eigenen Tod deshalb wie eine Art Übergang auf eine andere Liegewiese vorgestellte. Ins Jenseits, erklärte er einmal verschmitzt, nehme er lediglich ein Handtuch und Badelatschen mit, denn dort sei es ja ziemlich heiß. Er hatte die Hölle gemeint. Aber da dürfte einer wie er, der sein Leben lang so viel Gutes für Andere getan hat, mit ziemlicher Sicherheit nicht gelandet sein.


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  • Neue „Röhre“ in der Radiologie

    Ein 320-Zeilen-Tomograph bringt das Krankenhaus Bethanien an die radiologische Spitze Deutschlands. In Deutschland gibt es außer in Moers nur vier weitere Hochleistungs-Geräte, unter anderem an der Berliner Charité.

    Blick ins Innere des neuen 320-Zeilen-Computertomographen (v.l.n.r.): Chefarzt Dr. Hans Bender mit den Toshiba-Technikern Heinrich Egemann und Lars Aretz in der Radiologie des Bethanien-Krankenhauses. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Aufgeklappt sieht das Ding eher aus wie eine Mondlandekapsel, vollgestopft mit ziemlich viel Technik und einem großen Loch in der Mitte. Doch hier sind keine Raumfahrer am Werk, sondern Bethanien-Chefarzt Dr. Hans Bender und Techniker der Firma Toshiba. Bethanien bekommt einen Computertomographen der allerneuesten Generation. Die alte „Röhre“ ist bereits ausgebaut, jetzt montieren die Techniker das Gerät. Dreieinhalb Tonnen wird es wiegen, wenn es komplett montiert ist. Eine Woche sind für den Einbau angesetzt, knapp 500 Meter Kabel müssen dabei neu verlegt werden.

    „Von einem 16-Zeilen-Tomographen steigen wir auf einen 320-Zeilen-Tomographen um. Der Leistungsunterschied ist so groß wie etwa der zwischen einem VW-Käfer und einem Porsche“, sagt Chefarzt Dr. Bender. Das neue Gerät macht schnellere und sehr viel schärfere Bilder. Selbst winzige Details sind in bislang ungeahnter Qualität zu erkennen. „Das ist wichtig für eine gute Diagnose“, sagt Radiologe Dr. Bender. „Unter anderem ist es jetzt möglich, in nur einer Rotation des Geräts gestochen scharfe Bilder des Herzens und seiner Gefäße anzufertigen.“

    Die Herzen der Bethanien-Radiologen schlagen angesichts der Neuanschaffung jedenfalls besonders hoch. „Wir stoßen mit dem neuen Computertomographen technisch an die Spitze der radiologischen Diagnostik in ganz Deutschland vor", freut sich Chefarzt Bender. Freuen dürfte das nicht zuletzt die Patienten aus der Region, denn in Deutschland gibt es bislang nur vier weitere 320-Zeilen-Tomographen. Neben Bethanien verfügen das Krankenhaus Köln-Porz, das Institut von Prof. Grönemeyer in Bochum, die Praxis Prof. Uhlenbrock in Dortmund und die Charité in Berlin über ein solches Gerät.


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  • Alle Kuscheltiere sind wieder geheilt

    Teddy-Krankenhaus in Bethanien empfing über 1000 Kinder

    Lara Zenz (7 Jahre), Merle Gottschalk (4) und ihr Bruder Marlon (8) aus Duisburg-Rheinhausen freuen sich, dass ihre Kuscheltiere im Teddy-Krankenhaus erfolgreich geheilt wurden. (Foto KBM/Engel-Albustin)
    Neuer Besucherrekord beim Teddy-Krankenhaus in Bethanien: Rund 1.500 Kinder besuchten die dreitägige Veranstaltung im Park hinter der Kinderklinik, mehr als 700 davon allein am vergangenen Samstag (15.6.). Bei der von Rotem Kreuz, Krankenkasse AOK und dem Krankenhaus gemeinsam organisierten Veranstaltung konnten Kinder aus Moers und Umgebung ihre kranken Stofftiere behandeln lassen. "Alle Kuscheltiere wurden von den Teddy-Doktoren erfolgreich geheilt", freut sich Kinderkrankenschwester Sabine Robakowski von der Pflegedienstleitung des Krankenhauses.

    Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche hatten zunächst angemeldete Kindergartengruppen das Teddy-Krankenhaus besucht, am Samstag stand die Klinik dann für alle Kinder aus der Region offen. "Der Andrang war so groß wie nie. Ungewöhnlich viele Schmusetiere hatten sich wohl in den letzten Tagen verletzt und mussten dringend in Behandlung", so Organisatorin Robakowski. An der Teddy-Anmeldung hatte sich deswegen ab Samstag früh schon eine Schlange gebildet. Das Krankenhaus setzte kurzfristig weiteres Personal ein, damit die eintreffenden Kuscheltiere so schnell wie möglich behandelt werden konnten.
    Im Operations-Zelt des Teddy-Krankenhauses beobachten der knapp dreijährige Justin Kalisch und seine Mutter Andrea, wie das Lieblingspony des Jungen von zwei Stofftier-Doktorinnen fachgerecht genäht wird. (Foto KBM/Engel-Albustin)

    Als Teddy-Doktoren im Einsatz waren mit dem Leitenden Oberarzt Dr. Selcan und seinem Team richtige Kinderärztinnen und -ärzte aus Bethanien, aber auch gut dreißig Schülerinnen und Schüler aus der hauseigenen Krankenpflegeschule Bethanien. Die waren im OP-Zelt tätig, in der Röntgenstation, wo handelsübliche Flachbettscanner viele Stofftier-Knochenbrüche offenbarten oder in der Gips-Abteilung wo Kuscheltiere rote oder blaue Gipsbeine erhielten. "Für die angehenden Pflegerinnen und Pfleger in der Kinderkrankenpflege und der Krankenpflege ist das Teddy-Krankenhaus ein interessantes und lehrreiches Projekt", sagt Organisatorin Robakowski. "Sie sind vom ersten Vorbereitungstreffen an mit vollem Engagement dabei."

    Am Ende des Rundgangs durch das Teddy-Krankenhaus wartete auf alle kranken Kuscheltiere und ihre Stofftiereltern eine Tüte mit süßen Medikamenten. Auch die Teddy-Apotheke war übrigens mit echtem Fachpersonal besetzt und wurde von Mitarbeiterinnen der Moerser Adler-Apotheke betreut. Im Foto-Zelt nebenan konnten sich die Kinder mit ihren geheilten Stofftieren von der Moerser Fotografin Bettina Engel-Albustin fotografieren lassen. Viele Gäste nutzen die Gelegenheit für ein Familien-Erinnerungsfoto an das bereits neunte Teddy-Krankenhaus in Bethanien. Die Vorbereitungen für die zehnte Veranstaltung im kommenden Jahr sind bereits angelaufen. "Das Jubiläum wollen wir auf jeden Fall ein bisschen größer feiern", erklärt Sabine Robakowski.


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  • Bethanien-Jogger holten Pokal nach Hause

    Krankenhausteam gewann im Betriebswettkampf beim Schlossparklauf ersten Platz

    Die OP-Pfleger liefen am schnellsten: Am Start für das Bethanien-Läuferteam waren unter anderem (v. l. n. r.) Chefarzt Dr. Wolfgang Groß, Maribel Schmidt, Monica Culemann, Nadine Kunnen, Irene Pleyer, Katrin Holler, Michaela Weiser-Petrak, Thorsten Granzen, Kathrin Kipp, Silvia Riemer, Anne van Laak-Jablonski, Marcel Haupt, Linda Pollmann, Eric Post, Kristina Holzheimer, David Schlüter und Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki als Stifter des Pokals für die Betriebsmannschaften. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn würde sagen: "Da ist das Ding!": Den Siegerpokal der Betriebsmannschaften beim diesjährigen Schlossparklauf in Moers holte diesmal das Läuferteam des Krankenhauses Bethanien. Der jährlich von Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki für den Lauf gesponserte Firmen-Pokal kommt damit erstmals nach Bethanien zurück. Siegreich waren die Bethanien-Läufer in der Firmenwertung beim Jogging über fünf Kilometer. Ausschlaggebend in der Wertung waren jeweils die Zeiten der fünf schnellsten Läuferinnen und Läufer eines Betriebsteams. Im Team Bethanien platzierten sich OP-Pfleger Marcel Haupt, Intensiv-Pfleger Thorsten Granzen, Praktikant Thomas Pockrandt, Krankenpfleger David Schlüter und OP-Pfleger Michael Remy unter die schnellsten fünf Läufer und belegten auch in der Gesamtwertung vordere Platzierungen. "Wir haben als Team verdient gewonnen und freuen uns, mit dem Sieg den Pokal endlich nach Hause geholt zu haben", so Sabrina Höfs vom Bethanien-Läuferteam. "Natürlich wollen wir unseren Titel im nächsten Jahr verteidigen", so das Sieger-Team.

    Das Moerser Krankenhaus war mit insgesamt 26 sportbegeisterten Kolleginnen und Kollegen beim 36. Schlossparklauf in diesem Jahr an den Start gegangen. Auch abseits des Wettkampfs war Bethanien beim Schlossparklauf unübersehbar vertreten: So stellte die Orthopädie und Unfallchirurgie mit Oberarzt Dr. Christian Illian sowie den Krankenschwestern Maida Smajlovic und Anna Kuchno das diensthabende Notarzt-Team beim Schlossparklauf. "Wir mussten kleinere Beschwerden wie Prellungen, Schürfwunden und Kreislaufschwächen behandeln. Bei längeren Marathons sind solche Probleme allerdings zu erwarten, daher waren wir entsprechend gut vorbereitet", so Dr. Illian.


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  • Vorträge über Beckenbodenschwäche

    Frauenklinik Bethanien lädt am 19.6. zum Infonachmittag

    Chefarzt Dr. Peter Tönnies referiert beim Infonachmittag. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Chefarzt Dr. Peter Tönnies und Oberärztin Dr. Almut Gessmann von der Frauenklinik Bethanien referieren am Mittwoch, 19. Juni um 17 Uhr beim Infonachmittag Beckenbodenschwäche über Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten von Harninkontinenz. Außerdem klärt Dr. Ralf Olaf Raasch als Leitender Arzt der Proktologie über die neuesten Operationsmethoden bei Beckenbodenschwäche auf. Zum Abschluss des Info-Nachmittags zeigen die beiden staatlich geprüften Gymnastiklehrerinnen Doris Abels und Martina Hamann, wie Frauen mittleren Alters die Beckenbodenmuskulatur mit leichten Übungen stärken können, um eine Operation eventuell zu vermeiden.

    Die Veranstaltung findet in der Personal-Cafeteria des Krankenhauses (Bethanienstr. 21, 47441 Moers) statt.

    Der Eintritt ist frei.


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  • Neue Pflegedirektorin in Bethanien

    Führungskraft der Uniklinik Essen jetzt in Moers

    Blumen für die neue Pflegedirektorin Angelika Dahlhaus überreichten Bethanien-Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt (li.) und der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Voshaar (re. im weißen Kittel) (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Angelika Dahlhaus heißt die neue Pflegedirektorin des Krankenhauses Bethanien. Mit einem Festakt wurde Dahlhaus dieser Tage in ihre leitende Tätigkeit eingeführt. „Es gibt keinen anderen Bereich einer Klinik, der so wichtig ist und so viel Personal umfasst, wie die Pflege“, betonte Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor des Krankenhauses bei der Veranstaltung die Bedeutung des Pflegedienstes. Tatsächlich arbeitet ein großer Teil der rund 1.200 Bethanien-Beschäftigten im Pflegedienst und ist somit Angelika Dahlhaus als Pflegedirektorin unterstellt. Die Pflegedirektorin gehört neben dem Ärztlichen Direktor und Klinikdirektor Wolfgang Kupferschmidt auch dem dreiköpfigen Krankenhausdirektorium an und damit der höchsten Leitungsebene in Bethanien. „Ich bin hier mit viel Freundlichkeit aufgenommen worden“, dankte die neue Pflegedirektorin vor den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die herzliche Begrüßung in Moers.

    Dahlhaus kommt von der Uniklinik Essen, wo sie ihre berufliche Karriere in jungen Jahren begonnen hatte. Nach Ausbildung zur Kinderkrankenschwester, Pflegedienst in der Kinder- und Erwachsenentransplantation und Tätigkeit als Stationsleitung in der Klinik für Knochenmarktransplantation leitete sie ab 1993 im Essener Klinikum den Pflegedienst von Fachkliniken und Zentren. In den letzten Jahren gehörten dazu das Zentrum für Innere Medizin, die Interdisziplinäre Polyklinik und das Westdeutsche Tumorzentrum. Parallel dazu hatte sie sich ab 1993 beruflich im Management und Pflegemanagement qualifiziert – den Essener Klinikum blieb sie dabei immer treu. Manchem jetzigen Bethanien-Chefarzt und anderen inzwischen im Moerser Krankenhaus tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist sie in Essen schon begegnet. Bei der Einführung in Bethanien gab es folglich das eine oder andere freudige Wiedersehen, etwa mit Bethanien-Chefarzt Prof. Stefan Möhlenkamp, der ebenfalls aus der Uniklinik nach Moers kam.

    „Pflege und Medizin bilden eine Einheit. Es geht um das Wohl aller Patienten aber auch um das Wohl aller Beschäftigten“, umriss Dahlhaus ihr Credo mit Blick auch auf die schweren körperlichen Belastungen im Pflegedienst. Dass Angelika Dahlhaus in der Uniklinik auch Baubeauftragte des neuen Zentrums für Innere Medizin und des neuen Westdeutschen Tumorzentrums war, macht sie für Bethanien zu einem besonderen Glücksfall, plant doch Bethanien derzeit den Bau eines weiteren Gebäudetrakts. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits.

    Privat lebt die überzeugte Niederrheinerin seit zehn Jahren in Schermbeck. Nicht nur wegen ihres Reitsport-Hobbys fühlt sie sich hier ausgesprochen wohl. Wenn man sie nach Lebensqualität fragt, wird sie mit einem gewinnenden Lächeln gern prinzipiell: „Wir Niederrheiner leben da, wo andere Urlaub machen“, sagt sie.
    Im Kreise von leitenden Pflegekräften der Stationen wurde die neue Pflegedirektorin Angelika Dahlhaus in ihre Tätigkeit eingeführt. Blumen überreichten Bethanien-Krankenhausdirektor Wolfgang Kupferschmidt (re.) und Dr. Thomas Voshaar (li. im weißen Kittel) als Ärztlicher Direktor. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Aller guten Dinge sind (hundert)drei

    Viele Gratulanten bei der 1910 geborenen Jubilarin Gertrud Oelke im Altenkrankenheim Bethanien

    Herzliche Glückwünsche zum 103. Geburtstag überbrachten (v.l.n.r.) Otto Laakmann als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Moers und Ingo Ludwig, der das Altenkrankenheim Bethanien leitet. Tochter Edelgard freute sich mit ihrer Mutter Gertrud Oelke über die Gratulanten. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Blumensträuße und Glückwünsche überbrachten dieser Tage der stellvertretende Moerser Bürgermeister Otto Laakmann und Ingo Ludwig als Leiter des Altenkrankenheims Bethanien der Bewohnerin Gertrud Oelke. Am 3. Juni konnte die Jubilarin ihren bereits 103. Geburtstag feierten. Die seit einiger Zeit in Bethanien lebende Seniorin macht aus ihrem hohen Alter kein allzu großes Thema. „Ich habe gar nicht so viel getan, um so alt zu werden“, sagt Gertrud Oelke. „Es ist mir einfach passiert!“ Ihre Tochter Edelgard ergänzt: „Meine Mutter hat nie geraucht, keinen Alkohol und keinen Kaffee getrunken. Außerdem ist sie immer freundlich und neugierig auf das Leben.“

    Aufgeschlossenheit, Nettigkeit und Finger weg von bösen Getränken – vielleicht sind das ja die drei Dinge, die für ein biblisches Alter entscheidend sind. Familie, Mitbewohner und Personal des Altenkrankenheims Bethanien meinen übereinstimmend, dass bei Gertrud Oelke unbedingt noch ein vierter Wesenszug eine Rolle spielen dürfte: ihr trockener und gleichzeitig herzerfrischender Humor. So gab die rüstige Seniorin mit einem verschmitzten Lächeln und in fast staatsmännischer Manier dem stellvertretenden Bürgermeister Laakmann zum Abschied ein zackiges „Grüßen sie den Bürgermeister von mir!“ mit auf den Weg.

    Auch im alltäglichen Zusammenleben mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern im Seniorenheim ist Gertrud Oelke ganz sicher nicht auf den Mund gefallen. So kassiert mancher Zimmernachbar schon mal eine kurze Ermahnung, wenn dieser sich über das Essen im Seniorenheim beschwert. „Mir schmeckt es hier immer gut“, lautet dann die knappe aber bisweilen energisch vorgetragene Entgegnung der Seniorin.

    Dass sie schon „so“ alt ist, stört Gertrud Oelke überhaupt nicht. In gewisser Weise feiert sie ihr Alter sogar. Über ihrem Bett hängt als schöne Erinnerung ein drei Jahre altes Foto vom 100. Geburtstag. Und wie damals gab es auch diesmal wieder eine Geburtstagsfeier, zu der Familie und Verwandtschaft aus ganz Deutschland anreiste.


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  • Stiefmütterchen lassen Kinderklinik „aufblühen“

    Gärtnerei den Drijver spendete für die Klinikclowns in Bethanien

    Blumige Spendenaktion für Bethanien (v. l. n. r.:) Blüten und echtes Geld überreichten Adriane den Drijver-Wenning (li.) und ihr Bruder Bastian den Drijver von der gleichnamigen Moerser Gärtnerei an Chefarzt Dr. Michael Wallot (im Arztkittel) von der Kinderklinik und an Klinikclownin Flocke alias Silke Eumann. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Die letzte Blumenpalette bekam der Chefarzt höchstpersönlich überreicht: Eine Spende in Höhe von 3.000 Euro erbrachte unlängst der Stiefmütterchen-Ausverkauf in der Moerser Gärtnerei den Drijver zugunsten der Kinderklinik Bethanien. Jetzt kamen Gärtnereichef Bastian den Drijver und seine Schwester Adriane den Drijver-Wenning persönlich in die Kinderklink, um die Spende an Chefarzt Dr. Michael Wallot und die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite zu überreichen. „Der Frühjahrs-Ausverkauf zugunsten der Klinikclowns in Bethanien war ein voller Erfolg. An vier Tagen haben wir sage und schreibe 514 volle Einkaufwagen mit Frühjahrsblühern für den guten Zweck abgegeben“, berichtet Adriane den Drijver-Wenning. Bei der Spendenaktion wechselten 70.000 Pflanzen den Besitzer.

    Die Besucher der Gärtnerei erlebten den „Rausverkauf“ bei den Drijver als wahres Schnäppchen-Paradies: So zahlten sie bei der Aktion für einen komplett mit Blumenpaletten vollgepackten Einkaufswagen gerade einmal zehn Euro. Davon gingen je fünf Euro als Spende an die Kinderklinik Bethanien. „Außerdem warfen die Kunden noch über 400 Euro in ein extra aufgestelltes Spendenschwein“, sagte Adriane den Drijver-Wenning. Dem weiß-rosa gestreiften Schweinchen drückte Klinikclownin Flocke alias Silke Eumann ein fettes Dankeschön-Küsschen auf die Schnauze, während sich Chefarzt Dr. Wallot als besonderes Andenken an die Aktion über eine Palette mit Stiefmütterchen freuen durfte. „Ein solch großer Spendenbetrag hilft uns, die wöchentlichen Besuche der Klinikclowns auf der Kinderstation für die nächste Zeit abzusichern“, dankte Chefarzt Dr. Wallot.


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  • Frauengesundheit im Fokus

    Brustzentrum Linker Niederrhein lud zum Infotag in die Frauenklinik Bethanien

    Beim 8. Moerser Infotag des Brustzentrums Linker Niederrhein beriet in der Frauenklinik Bethanien ein in Sachen Brustkrebs speziell ausgebildetes Team aus Ärztinnen und Krankenschwestern (v.r.n.l.): Stationsärztin und MammaCare-Trainerin Jeanette Klok-Ditges, Fachärztin Dr. Dorit Brunotte sowie die als „Breast-Care-Nurse“ und MammaCare-Trainerin weitergebildete Krankenschwester Silke König sprachen mit vielen Besucherinnen (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Viele Frauen aus Moers und Umgebung begrüßte das Brustzentrum Linker Niederrhein dieser Tage zum diesjährigen Infotag Brusterkrankungen in der Frauenklinik Bethanien. Schwerpunkt des inzwischen 8. Infotags war das Thema Krebs und Sport. „Studien belegen, dass sportliche Betätigung bei einer Krebserkrankung die Prognose deutlich verbessert. Sport kann durchaus so effektiv sein wie eine Chemotherapie“, berichtete Chefarzt Dr. Peter Tönnies in seinem Vortrag.

    Dabei gehe es nicht darum, an Brustkrebs erkrankte Frauen nun auf Leistungssport-Niveau zu trimmen zu wollen. „Allerdings steigert schon leichte körperliche Bewegung das Wohlempfinden und regt zudem das Immunusystem an. Deswegen ist es gut, wenn erkrankte Frauen auf diese Weise etwas für sich tun“, so Chefarzt Dr. Tönnies. Sport und Krebs schlössen sich keineswegs aus. Eine kleine Kostprobe beim Infotag boten die Lockerungsübungen, die Barbara Halfmann von der Sportgemeinschaft Neukirchen-Vluyn mit den Besucherinnen machte. „Das kam bei den Frauen sehr gut an und sorgte für eine sehr gelöste Stimmung im Publikum“, beobachtete der Mediziner.

    Für individuelle Beratung und Information sorgte anschließend das in Sachen Brustkrebs speziell aus- und weitergebildetes Ärzte- und Pflegeteam der Frauenklinik gemeinsam mit etlichen weiteren im Brustzentrum Linker Niederrhein vereinten Kooperationspartnern. Im Brustzentrum Linker Niederrhein am Standort Moers zusammengeschlossen sind neben dem Krankenhaus unter anderem auch die Moerser Strahlentherapie und die Onkologische Praxis, ein Sanitätshaus, ein Perücken-Anbieter, Psycho-Onkologen und Selbsthilfegruppen. „So wird sichergestellt, das Frauen in jeder Phase der Erkrankung die passenden Ansprechpartner haben“, betont Chefarzt Tönnies.

    Brustzentren sind vom NRW-Gesundheitsministerium offiziell anerkannte auf die Behandlung von Brustkrebs spezialisierte Netzwerke, deren medizinische Leistungen strengen und regelmäßigen Qualitätsprüfungen unterliegen. Neben dem Standort in Moers verfügt das Brustzentrum Linker Niederrhein über einen weiteren Standort am St. Antonius-Hospital in Kleve.


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  • Schöne Beine im Sommer

    Gefäßchirurgie Bethanien stellt beim Infonachmittag am 5. Juni moderne Therapien gegen Krampfadern und Besenreiser vor

    Auch junge Frauen können von Krampfadern schon betroffen sein: Prof. Dr. Bruno Geier bei der Untersuchung von Svenja Urbaniak. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Der Sommer kommt und damit kommt die Zeit, um wieder Bein zu zeigen. Doch Krampfadern und sogenannte Besenreiser möchte niemand gern zeigen. Gerade für Frauen stellen Krampfadern oft ein kosmetisches Problem dar. „Viele Frauen empfinden Krampfadern als störend und haben daher den Wunsch nach einer Behandlung“, so Chefarzt Prof. Dr. Geier von der Gefäßchirurgie des Krankenhauses Bethanien. Doch nicht immer sei eine Operation notwendig. „Es gibt auch minimal-invasive oder nicht-operative Möglichkeiten, zum Beispiel mit Laser. Durch dieses noch relativ neu Verfahren erzielen wir sehr gute Erfolge bei optisch schönen Ergebnissen.“

    Bei der neuartigen Lasertechnik werden über einen Katheter die Venen von innen mit einem Laser verödet. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass der Gefäßchirurg keinen Schnitt in der Leiste vornehmen muss und bei Patienten keine Narben auf der Haut hinterlässt. „Bei kleineren Krampfadern führen wir die schonende Laserbehandlung von außen und ambulant durch. Diese Behandlung ist völlig schmerzfrei und erfolgt daher ohne Narkose“, so der Chefarzt.

    Etwa die Hälfte der Bevölkerung ist von Problemen mit den Beinen und den Venen betroffen. „Junge Frauen können durchaus auch schon Krampfadern bekommen, zum Beispiel nach einer Schwangerschaft. Auch hier können wir helfen“, sagt Prof. Geier. Genetische Faktoren können ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung von Krampfadern spielen. Wichtig für die richtige Therapie sei eine gute Diagnose bei einem Facharzt, entweder in einer Praxis oder im Krankenhaus. „Krampfadern sind nicht gleich Krampfadern. Das Laser-Verfahren kann nicht immer angewendet werden. Deshalb schauen wir genau, wie wir welche Patienten behandeln.“


    Bei einem Infotag am 5. Juni ab 17 Uhr im Krankenhaus Bethanien stellt das Team der Gefäßchirurgie die Lasertherapie und andere Behandlungsmöglichkeiten vor. Dazu gibt es Information und Beratung von verschiedenen Anbietern. Mit dabei ist unter anderem die Krankenhaus-Apotheke mit speziell hergestellten Hautcremes für „gestresste“ Beine.


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  • Noch wenige Plätze frei im Osteoporose-Kurs

    Neuer Kurs in Bethanien startet am 10. Juni um 10.30 Uhr

    Die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Doris Abels leitet den Präventionskurs Osteoporose seit vielen Jahren. (Foto: KBM/Archiv)
    Am Montag, den 10. Juni, beginnt im Krankenhaus Bethanien ein neuer Präventionskurs gegen Osteoporose. Der Kurs, für den nur noch wenige Plätze frei sind, richtet sich an Frauen in den Wechseljahren bis zur postmenopausalen Phase. „Osteoporose entsteht durch ein Ungleichgewicht von Knochenaufbau und -abbau“, erklärt die langjährige Kursleiterin Doris Abels. „Etwa jede dritte Frau nach dem 60. Lebensjahr leidet unter Osteoporose. Genetisch bedingt und auch durch Östrogenmangel können als Folge daraus Knochenbrüche entstehen“, so die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin. Diesem Risiko sollten gesundheitsbewusste Frauen rechtzeitig entgegenwirken.

    Die Kosten für den Kurs in Höhe von insgesamt 45 Euro werden auf vorherigen Antrag und bei regelmäßiger Teilnahme von der jeweiligen Krankenkasse erstattet. Der Kurs dauert zehn Mal je sechzig Minuten und findet im alten Turnsaal des Krankenhauses statt. Die Anmeldung ist bei der Elternschule im Krankenhaus Bethanien möglich unter Telefon 02841/200-2670 oder per E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de.


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  • Teddy-Krankenhaus freut sich am Samstag (15.6.) auf viele kleine Besucher

    Kinder aus Moers uns Umgebung können in Bethanien ihre kranken Stofftiere untersuchen lassen

    Kuschelteddys aufgepasst: Am kommenden Samstag (15.6.) öffnet in Moers das Teddy-Krankenhaus wieder für einen Tag seine Türen. Im Park hinter der Kinderklinik Bethanien können alle Kinder aus Moers und Umgebung zwischen 10 und 16 Uhr ihre kranken Stofftiere untersuchen und behandeln lassen. „In einer eigens aufgebauten Zeltstadt werden speziell ausgebildete Stofftier-Mediziner alles tun, damit kranke Kuscheltiere schnell wieder gesund werden“, sagt die Organisatorin und Bethanien-Kinderkrankenschwester Sabine Robakowski.

    Für Diagnose und Therapie gibt es im Teddy-Krankenhaus alles, was man auch aus einem richtigen Krankenhaus kennt: Ein Bereich für die erste Untersuchung, dazu Röntgen- und Gipsabteilung, zwei Operationszelte mit echter OP-Technik und nicht zuletzt die Teddy-Apotheke mit viel leckerer Teddy-Medizin. „Als Begleiter ihrer kranken Stofftiere können die Kinder spielerisch und angstfrei erleben, wie es in einem Krankenhaus zugeht“, so die Organisatorin. Natürlich sind die Kinder überall ganz nah dabei, etwa wenn Stofftiere im Röntgenzelt auf einem handelsüblichen Flachbettscanner auf Herz und Nieren „durchleuchtet“ werden oder aber wenn im OP abgefallene Hasenohren, Kuhaugen und Katzenschwänze wieder angenäht werden.

    Wenn es sein muss, führen die Doktoren mit Stoffresten sogar so etwas wie Hauttransplantationen an Teddys durch. „Für uns gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Selbst bei sehr durchgeschmusten Kuscheltieren können die Ärztinnen und Ärzte aus dem Teddy-Krankenhaus mit ihrem Nähwerkzeug und ein paar Flicken noch wahre Wunder vollbringen“, berichtet Robakowski. Die Veranstaltung in Kooperation mit der Krankenkasse AOK und dem Roten Kreuz findet bereits zum neunten Mal statt. Für die Veranstaltung sind unter anderem zahlreiche Freiwillige des Roten Kreuzes und der gesamte Kinderkrankenpflege-Kurs der Krankenpflegeschule Bethanien ehrenamtlich im Einsatz.

    INFO

    Sa. 15. Juni 2013, 10-16 Uhr
    9. Teddy-Krankenhaus
    im Park hinter der Kinderklinik Bethanien
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers
    Der Eintritt ist frei.


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  • Vortrag über Lungenfibrose

    Bethanien-Chefarzt Dr. Voshaar referiert

    Lungenexperte Dr. Thomas Voshar referiert über Fibrose und andere Lungenerkrankungen (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Zu einem Vortrag unter dem Titel „Wenn die Lunge zu klein ist: Alles zu Fibrosen und ähnlichen Erkrankungen“ lädt die Lungenklinik des Krankenhauses Bethanien am morgigen Donnerstag (16.5.) um 19 Uhr in den Vortragssaal des Krankenhauses ein. Referent ist Chefarzt Dr. Thomas Voshaar, der über die Region hinaus als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Lungenheilkunde gilt. Der Eintritt zu der vom Lungenzentrum Bethanien gemeinsam mit der Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. organisierten Veranstaltung ist frei.


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  • Luftpost aus Bethanien landete am nördlichen Ende Europas

    Ballon mit Grüßen von Frühchen aus der Kinderklinik flog fast 2.000 Kilometer weit

    Post aus Skandinavien: Bethanien-Frühchen Lana Meier (Mitte) und ihre Mama (re.) siegten beim Ballonwettbewerb, ihre Karte flog fast 2.000 Kilometer. Kinderkrankenschwester Petra Hübbers (li.) hatte den Wettbewerb zum Internationalen Tag des Frühgeboren organisiert. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Damit hätte niemand gerechnet: Bis nach Finnland, in die nördlichste Stadt der Europäischen Union, flog ein Luftballon mit Kartengruß aus der Kinderklinik Bethanien. Genau 1.854 Kilometer Luftlinie sind es von Moers bis ins finnische Oulu – neuer Streckenrekord beim jährlichen Ballonwettbewerb der Kinderklinik. Zum Internationalen Tag des Frühgeborenen hatten Bethanien-Frühchen und ihre Familien die Ballons mit Kartengrüßen bereits im vergangenen November steigen lassen. In hohen Norden dürften die Karten gleich nach der Landung eingeschneit worden sein, denn die sie wurden allesamt erst im Frühling gefunden. Ein paar der etwa fünfzig auf diese Weise aus Moers abgeschickten Ballongrüße kamen inzwischen auf dem Postweg wieder nach Moers zurück, mit Absendern aus Dänemark, Schweden - und Finnland.

    Der Zufall wollte es, dass die am weitesten gereiste Karte ausgerechnet ein bayrischer Student fand, der in Finnland ein Auslandssemester absolvierte und der gerade auf einem Ausflug am Fundort unterwegs war. Gewissenhaft vermerkte er, wo er die Karte fand: am Westufer der Insel Hailuoto, die etwa zehn Kilometer vor Oulu in der Ostsee liegt. Abgeschickt beim Ballonwettbewerb im November hatte die Karte das Bethanien-Frühchen Lana Meier aus Moers. Auf den zweiten Platz schaffte es eine Karte, die im schwedischen Bottnaryd landete und damit immerhin noch knapp 850 Kilometer zurückgelegt hatte. Die Karte auf Platz drei war im dänischen Nykøbing auf Seeland gefunden worden, gut 600 Kilometer Luftlinie von Moers.

    „Den mit der Post zurückgekehrten Kunststoffkarten sieht man ihre lange Ballonreise und den Winter im Freien deutlich an“, sagt Kinderkrankenschwester Petra Hübbers, die den Ballonwettbewerb organisiert hatte. „Die Karten sind von Wind und Wetter verkratzt und verfärbt.“ Am Tag des Ballonwettwebers hatte ein schwacher aber eisiger Wind aus süd-westlicher Richtung geherrscht. „Die Ballons gewannen kaum an Höhe und wir dachten, die schaffen es diesmal höchstens bis Orsoy“, so die Kinderkrankenschwester. Doch weit gefehlt, die Ballons bekamen doch noch genug Auftrieb, um es über die Ostsee zu schaffen und Skandinavien aus der Moerser Kinderklinik grüßen zu können. „Bei den Findern haben wir uns mit bestickten Teddy-Handtüchern aus der Kinderklinik bedankt.“

    Mit dem Ballonwettbewerb zum Internationalen Tag des Frühgeborenen macht die Kinderklinik Bethanien jedes Jahr am 17. November auf die Belange von Frühchen und ihren Familien aufmerksam. Allein in Europa kommen jährlich 500.000 Kinder zu früh auf die Welt, die auf eine lückenlose medizinische Versorgung in spezialisierten Kinderkliniken angewiesen sind. In Bethanien bilden Frauenklinik und Kinderklinik ein Perinatalzentrum höchster Stufe, in dem die kleinsten der kleinen Frühchen nach der Geburt auf hohem medizinischen Niveau versorgt werden.


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  • Nachwuchskicker gingen auf Torjagd

    Fußballturniere der Moerser Grundschulen brachten Spende für Kinderklinik

    Junge Ballkünstler spendeten: Die siegreiche Fußballmannschaft der Eichendorff-Grundschule überreichte gemeinsam mit Turnier-Organisatorin Sofie Schroers von der Eschenburg-Grundschule (hinten links) eine Spende an Dr. Michael Wallot (im weißen Kittel) von der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Nachwuchs-Fußballer in Spendenlaune: Das siegreiche Fußballteam vom Turnier der Moerser Grundschulen übergab jetzt 330 Euro an die Kinderklinik Bethanien. Zur Spendenübergabe kam das Team von der Eichendorffschule gemeinsam mit Sofie Schroers nach Bethanien. Die Lehrerin von der Eschenburgschule ist als langjährige Organisatorin die „Mutter“ der beiden Moerser Grundschulturniere, die immer im Sommer und zu Nikolaus ausgetragen werden. Der dreistellige Spendenbetrag soll nun die Arbeit der Bethanien-Klinikclowns unterstützen.

    Bei dem von Sofie Schroers bereits zum elften Mal organisierten Turnier hatten mehr als ein Dutzend Moerser Grundschulen um den Sieg gedribbelt. „Wir haben viele tolle Tore und ein erfolgreiches Turnier für alle Grundschulmannschaften gesehen“, berichtete Sofie Schroers bei der Spendenübergabe an Chefarzt Dr. Michael Wallot. Mit einem 2:0-Finalsieg hatten sich die Grundschulkicker der Eichendorffschule beim Nikolaus-Turnier den ersten Platz gesichert und gewannen somit den vom VFL Repelen gesponserten Pokal. Ihren zweiten Turniersieg in Folge machte die Mädchen-Mannschaft der Emanuel-Felke-Grundschule perfekt. Insgesamt acht Jungen- und vier Mädchenmannschaften hatten sich in einem Vorentscheidungsturnier für die an Nikolaus in der Sporthalle an der Kirschenallee ausgetragene Endrunde qualifiziert.


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  • Das neue CT ist da

    Das Krankenhaus Bethanien bekommt ein hochmodernes CT-Gerät

    Chefarzt Dr. Bender bei dem Versuch, den 3 Tonnen schweren Koloss zu bewegen.
    Nach fast 14 tägiger Tätigkeit im Trailer ist für die radiologische Mannschaft ein Ende des Provisoriums in Sicht: letztes Wochenende wurde unter großer Aufmerksamkeit des gesamten Krankenhauses das neue CT geliefert. In Millimeterarbeit bewegte ein Team von Spezialisten das 3 Tonnen schwere Gerät durch die engen Flure und Tür-Öffnungen des Krankenhauses über einen extra ausgelegten "roten Teppich". Und das ohne die geringsten Beschädigungen anzurichten.

    Nachdem die letzten Tage mit Messungen und Prüfungen vergingen, beginnt ab dem 15. 5. die sechs Tage dauernde Einweisung des Personals.

    Wir freuen uns schon auf all die vielen neuen Möglichkeiten und Anwendungen; darunter zum Beispiel die nicht invasive Darstellung der Herzkranzarterien ebenso wie der Becken- und Bein- Gefäße sowie der Hauptschlagader. Auch im Bereich der Lungen- Bildgebung beginnt für uns eine neue Era. Erstmals wird es möglich sein, kleinste Herde zu erkennen und deren Volumen im Verlauf präzise automatisiert auszumessen. Bei der Suche hilft dem dem Radiologen ein computergesteuertes automatisiertes Erkennungssystem. Das alles und noch viel mehr wird möglich sein bei weitaus geringerer Strahlen-Dosis als bisher.


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  • Lachen kommt nie aus der Mode

    Moerser Sport- und Modecenter Braun spendete 2.000 Euro für die Bethanien-Klinikclowns

    Strahlten bei schönstem Sonnenschein um die Wette: Sylvia Knoll-Peterson (Mitte) und Frank Pape (hinten re.) von der Marketingabteilung des Moerser Sport- und Modecenters Braun übergaben einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro an Bethanien-Chefarzt Dr. Michael Wallot (hinten li.) sowie an die Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann (li.) und Schlatke alias Holger Voss (re.) vom Verein Clownsvisite. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Modetrends kommen und gehen, das Engagement des Moerser Sport- und Modecenters Braun für die Kinderklinik Bethanien aber bleibt bestehen: Mit 2.000 Euro unterstützt das Moerser Unternehmen in diesem Jahr die Arbeit der in Bethanien tätigen Klinikclowns vom Verein Clownsvisite. Zur Spendenübergabe kamen jetzt Sylvia Knoll-Peterson und Frank Pape von der Marketing-Abteilung des Modehauses eigens nach Bethanien, um den Spendenbetrag persönlich an Chefarzt Dr. Michael Wallot und die beiden Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss zu überreichen. „Wir unterstützen die Arbeit der Klinikclowns sehr gern“, so die beiden Braun-Mitarbeiter bei der Spendenübergabe. „Schon bei früheren Besuchen konnten wir uns selbst davon überzeugen, dass das Geld für die Clownsvisiten in der Kinderklinik wirklich gut angelegt ist."

    Chefarzt Dr. Michael Wallot erinnerte bei der Begegnung daran, dass die Clowns die kranken Kinder für einen Moment zum Lachen bringen und dadurch nachweislich die Genesung schneller voranschreite. Dies sei in medizinischen Studien wissenschaftlich erwiesen. Es gehe nicht darum, dass die Clowns mit kranken Kindern einfach nur Spaß machten. „Der Spaß erfüllt auch einen ganz bestimmten Zweck und er unterstützt die Arbeit des Ärzte- und Pflegeteams", betonte der Chefarzt. Dem stimmten die beiden Clowns mit einem treffenden Kalauer in Richtung Modehaus zu: „Lachen kommt eben nie aus der Mode!"


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  • Kriegskind aus Afghanistan wieder in Bethanien

    Zehnjähriger Junge muss erneut mehrfach am Bein operiert werden

    Afghanistan-Kriegskind Ali ist wieder in Bethanien: Kindertraumatologe Dr. Christian Illian (vorn li.) hat die Behandlung übernommen, während die Kinderkrankenschwestern sich um den Jungen kümmern (hinten v.l.n.r.): Eva-Maria Neuhaus, Linda Tersteegen, Helene Neumann, Carmen Beck, Doris Schmiedel und Andrea Otten (vorn re.) von der Kinderstation G0. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Ali aus Afghanistan ist wieder in Bethanien. Vor gut einem Jahr war das Kriegskind als geheilt aus der Kinderklinik entlassen worden, doch jetzt ist der Junge wieder in die Moerser Kinderklinik eingeliefert worden. "Der Junge hatte sich in Afghanistan durch einen Sturz das linke Bein gebrochen und zwar an einer Stelle, die schon mal gebrochen war und an der er in Afghanistan und Deutschland schon mehrfach operiert worden war", berichtet Kindertraumatologe Dr. Christian Illian von der unfallchirurgisch-orthopädischen Klinik in Bethanien. Kleiner Beinbruch, große Wirkung: Da das Schienbein wegen des vorherigen Bruchs und der Operationen schon ziemlich "angeknackst" ist, muss Ali sich jetzt gleich mehreren Operationen unterziehen. "Der Knochen ist infektbedingt vorgeschädigt, Operationen werden deshalb von mal zu mal schwieriger", sagt Oberarzt Illian, der den Jungen gemeinsam mit Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki medizinisch betreut. "Solche aufwändigen Eingriffe können Ärzte im kriegsgeschüttelten Afghanistan nicht durchführen." Deshalb holte das Friedensdorf Oberhausen den Jungen wieder nach Deutschland und brachte ihn in "sein" Kinderkrankenhaus.

    Vor genau 12 Monaten war Ali zum ersten Mal nach Moers gebracht und behandelt worden. Bei der genauen Untersuchung fiel Ärzten und Pflegepersonal der oft fragende Blick des Jungen auf. Wie sich damals herausstellte ist der Junge mit gut minus zehn Dioptrien auf beiden Augen extrem stark kurzsichtig. Moerser Augenärzte sorgten unkompliziert für eine Brille, die Ali seither kaum abnimmt. "Die Brille war für den Jungen sicher das größte Geschenk in Deutschland. Zum ersten Mal im Leben konnte er seine Umgebung klar erkennen", sagt Dr. Illian.

    Bis zu einem Jahr könnte der Deutschland-Aufenthalt des Jungen diesmal erneut dauern, je nachdem wie gut der Bruch diesmal heilt. "Ein Jahr nach seiner Rückkehr wird Ali dann zudem erneut zur Behandlung nach Deutschland kommen müssen. Der Junge wächst ja noch und das bedeutet, dass wir das kranke Bein gut beobachten müssen", berichtet der Mediziner. Zumindest mit der Verständigung gibt es keine Probleme mehr, da Ali inzwischen gut deutsch versteht und spricht. "Er fühlt sich sehr wohl bei uns und hat sich schnell wieder eingelebt", berichten die Kinderkrankenschwestern Carmen Beck und Andrea Otten, die die Kinderstation G0 leiten.


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  • Langjährige Pflegedirektorin sagt zum Abschied Servus

    Luise Werner ging nach zwanzig Jahren Tätigkeit im Krankenhaus Bethanien in den Ruhestand

    Abschied von Bethanien: Pflegedirektorin Luise Werner (2.v.l.) wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege mit einer Tour in der Stretch-Limousine verabschiedet. Überraschungsgast in der Limousine war auch Werners jüngste Schwester Kathrin Kandut (li.), die eigens aus Österreich angereist war. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Die Überraschung war gelungen: Mit einer weißen Stretch-Limousine verabschiedeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses Bethanien jetzt ihre Pflegedirektorin Luise Werner in den Ruhestand. "Mit ihr geht eine Pflegedirektorin von Format: fachlich äußerst kompetent und berufspolitisch immer engagiert", würdigte das Krankenhaus die langjährige Mitarbeiterin. Als Mitglied des dreiköpfigen Krankenhaus-Direktoriums lenkte Werner zwei Jahrzehnte lang zudem die Geschicke des gesamten Krankenhauses in verantwortlicher Position. "Wir wünschen Luise Werner alles Gute im wohlverdienten Ruhestand."

    Die aus dem österreichischen Kärnten stammende Werner war nach leitenden Tätigkeiten in verschiedenen Ruhrgebiets-Krankenhäusern vor zwanzig Jahren als Pflegedirektorin nach Bethanien gekommen. Während ihrer Tätigkeit als Pflegedirektorin in Moers lag ihr besonders die gute Qualität der Krankenpflege am Herzen. So förderte und ermutigte sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes immer wieder zu Aus- und Weiterbildungen. Sich bei der Pflege kranker Menschen nie auf dem Erreichten ausruhen, war dabei stets ihre Devise.

    Am Ende des letzten Arbeitstages applaudierten der sichtlich überraschten Pflegedirektorin alle Stationsleitungen und deren Stellvertretungen vor dem Krankenhaus-Eingang. Viele Mitarbeiterinnen überreichten ihrer scheidenden Chefin Rosen. Mit der von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angemieteten Stretch-Limousine ging es dann zunächst im kleinen Kreis auf eine Tour durch Moers. In größerer Runde wurde später im Rheinberger Heesenhof gefeiert. Besondere Gäste dort waren die früheren Direktoriums-Kollegen Prof. Wolfram Niedner als früherer Ärztlicher Direktor des Krankenhauses und langjähriger Chefarzt der Frauenklinik sowie der frühere Krankenhausdirektor Dr. Helmut Schirmer. Eigens zur Verabschiedung Luise Werners aus Österreich angereist war Kathrin Kandut, die jüngste Schwester der angehenden Pensionärin.

    Luise Werner sagt zum Abschied Servus: Die langjährige Pflegedirektorin des Krankenhauses Bethanien ging dieser Tage in den Ruhestand. Zum Abschied organisierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege eine Rundfahrt durch Moers mit der Stretch-Limousine. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


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  • "Kuchenfrühling" erfreute in Bethanien

    Grüne Damen und Herren servierten Selbstgebackenes für den guten Zweck

    Was darf’s denn sein? Die Grünen Damen Renate Rohmann (li.) und Elke Reuter (Mitte) servierte mit ihrem Team beim Frühlingscafe im Krankenhaus Bethanien unter anderem dem Besucher Hans-Jürgen Herzog (re.) selbstgebackenen Kuchen für den guten Zweck. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Mit einem reichhaltigen Kuchen- und Tortenbuffet läuteten dieser Tage die Grünen Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien offiziell den Frühling ein. Bei ihrem Frühlingscafé, das jedes Jahr im März stattfindet, servierten die Ehrenamtlichen in den mintgrünen Kitteln selbstgebackene Leckereien gegen eine kleine Spende für die Kinderklinik des Krankenhauses. Beim traditionellen "Kuchenfrühling" verwandelten etliche Kuchen und Torten die Patientencafeteria wieder in eine bunte Konditorei: das süße Backwerk umfasste von der üppigen Schwarzwälder Kirschtorte bis hin zum soliden Streuselkuchen sämtliche Arten kalorienreichen Feingebäcks.

    Für das Frühlingscafé der Grünen Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien hatten (v.r.n.l.) unter anderem die Ehrenamtlerinnen Gerhild Dietz, Sigrid Hisch und Gertrud Becker wieder Selbstgebackenes serviert. Eine Besucherin (ganz links) bestaunt die große Kuchentheke, die nach der dreistündigen Spendenaktion restlos geleert war. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    "Mit unserem Frühlingscafé wollen wir Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Krankenhauses einmal verwöhnen und einen kleinen Beitrag leisten für die gute Betreuung der Patientinnen und Patienten", sagte Elke Reuter, die Leiterin der Grünen Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien. Einen Tag lang hatten die Grünen Damen dafür in den heimischen Küchen gebacken. Unterstützung gab es auch von der Krankenhausküche und dem Personal der Patienten-Cafeteria. Die gemeinsame Mühe hat sich gelohnt. Nach drei Stunden Kaffeeklatsch waren die große Kuchentheke und der Kaffeeautomat restlos geleert. Am Ende konnte bei der Aktion eine Spende von 500 Euro und einem Cent erzielt werden - erheblich mehr als in den vergangenen Jahren. "Das ohnehin schon legendäre Angebot beim Kuchenfrühling hat in diesem Jahr offensichtlich noch mehr begeistert als in den Jahren zuvor", freute sich der Chefarzt der Kinderklinik, Dr. Michael Wallot. Dem Chefarzt wurde der Spendenerlös inzwischen von den Grünen Damen und Herren zugunsten kranker Kinder in der Klinik übergeben.


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  • Neuer Chefarzt "möbelt" Frauenklinik Bethanien auf

    Dr. Peter Tönnies packt an: Nach Renovierung mehr Komfort für Schwangere

    Knopfdruck für mehr Behaglichkeit von Müttern und Babys: In die Wochenstation der Frauenklinik Bethanien rollten dieser Tage neue Möbel in alle Patientenzimmer. Bei Mutter Annika Eichelhardt aus Moers und Sohn Nick haben die neuen Hydraulikbetten mit Fernbedienung den Mütter-Test bereits bestanden, wovon sich Chefarzt Dr. Peter Tönnies persönlich überzeugte. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Viel tut sich derzeit in der Frauenklinik Bethanien. Der neue Chefarzt packt an und hat seine Klinik in den letzten Wochen komplett aufgemöbelt - und das im wörtlichen Sinne. Gleich beim Dienstantritt in Moers Anfang Januar hatte er angekündigt, dass die Frauenklinik eine Schönheitskur bekommen sollte: Mehr Wohlbefinden für Patientinnen und für die jungen Mütter auf der Wochenstation war die Devise. Kurze Zeit später waren die Handwerker vor Ort. Nachdem zunächst der Flur und andere Räumlichkeiten auf der Station BC2 renoviert worden sind, brachten jetzt mehrere LKW neue Möbel.

    In die Patientenzimmer rollten bei der groß angelegten Aktion unter anderem insgesamt 70 moderne Hydraulikbetten. Sie bieten schwangeren Frauen und jungen Müttern ab sofort mehr Komfort während des Klinikaufenthaltes. Die Betten sind über eine Fernbedienung individuell einstellbar und leicht zu bedienen. Ein Knopfdruck genügt, und das Kopf- oder Fußende hebt sich automatisch - früher musste das oft die extra herbeigerufene Krankenschwester erledigen. Ein weiterer Clou für junge Mütter sind spezielle Entspannungs-Sessel im Stillzimmer der Wochenstation. Damit wird das Stillen noch angenehmer. „Schwangere und junge Mütter sollen sich bei uns gut aufgehoben fühlen“, so Chefarzt Dr. Tönnies. Die Patientinnen zeigten sich mit den ersten Neuerungen rundum zufrieden. Weitere Modernisierungen sind geplant.


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  • Lungenkrebszentrum Bethanien erneut von Deutschlands Top-Medizinern empfohlen

    Zeitschrift "Guter Rat Gesundheit" ermittelte die besten Ärzte 2013: Zwei Kliniken im Kreis Wesel auf der Liste

    Werden von Deutschlands Top-Medizinern empfohlen: Die Chefärzte Dr. Thomas Voshaar (li.) und Dr. Thomas Krbek (re.) vom Lungenzentrum Bethanien in Moers. (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)
    Deutschlands Ärzte empfehlen das Lungenkrebszentrum Bethanien Moers als eines der besten des Landes. Dies geht aus einer von der Zeitschrift "Guter Rat Gesundheit" jetzt veröffentlichten Liste "Die besten Ärzte 2013" hervor. Nur 16 Lungenkrebszentren in ganz Deutschland führt die Bestenliste auf. "Davon wiederum sind es bundesweit gerade einmal vier Zentren, bei denen gleichzeitig Pneumologe und Thoraxchirurg genannt sind. Das Lungenkrebszentrum Bethanien gehört dazu", freuten sich die Bethanien-Chefärzte Dr. Thomas Voshaar von der Lungenklinik und Dr. Thomas Krbek von der Lungenchirurgie nach Bekanntwerden der Nachricht. Für die Befragung hatte die Zeitschrift Deutschlands Top-Medizinern unter anderem die Frage gestellt: "Bei welchem Arzt würden Sie sich oder Ihre Familie behandeln lassen?"

    In der Liste werden bundesweit knapp 500 Ärzte, Praxen und Kliniken aller medizinischen Fachrichtungen genannt, bei denen Patienten besonders gut aufgehoben sind. Ausschlaggebend für eine Empfehlung und damit für einen Platz in der Liste ist ausschließlich das fachliche Urteil anderer Mediziner. "Ich freue mich, dass unsere Mühe um gute Medizin und Betreuung unserer Patienten auch in diesem Jahr wieder eine entsprechende Wertschätzung und Anerkennung gefunden hat. Dies zeigt uns, dass wir mit unserer Arbeit und unserem Engagement einen guten Weg gehen", sagte Lungenchirurg Dr. Krbek, der es im vergangenen Jahr zum ersten Mal in die Bestenliste geschafft hatte. Sein Kollege Dr. Voshaar wird in der Liste bereits zum vierten Mal von Top-Medizinern empfohlen. "Die erneute Wahl in die Liste drückt großes Vertrauen aus. Das ist auch eine große Verpflichtung für die Zukunft. Besonders freue ich mich, dass Dr. Krbek und ich zum zweiten Mal gemeinsam genannt werden. Wir fühlen uns als Repräsentanten unseres Lungenzentrums, das viele ausgezeichnete Mitarbeiter hat. Die Nennung in der Liste ist also auch eine Anerkennung der Teamarbeit", erklärte Dr. Voshaar.

    INFO
    Im Kreis Wesel schaffte es neben dem Lungenkrebszentrum Bethanien nur noch das St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken mit seiner Fachklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie auf die Liste der besten Ärzte 2013. Die komplette Übersicht ist vollständig im Sonderheft 1/2013 der Zeitschrift "Guter Rat Gesundheit" veröffentlicht.


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  • Kein Ei glimmert wie das andere!

    Im Altenkrankenheim Bethanien bemalten Kinder und Senioren gemeinsam Ostereier

    Jung und Alt bemalten im Altenkrankenheim Bethanien gemeinsam Ostereier (v.l.n.r.): Die Kinder Luka, Emily, Lea, Tobias, Lara und Paul (ganz rechts) vom Moerser Kindergarten Kurze Straße hatten viel Spaß mit dem Bewohner-Ehepaar Walter Kitzmann (winkend) und seiner Frau Dora. Mit dabei waren Betreuerin Natascha Buchholz (hinten links), Margret Wanigesingeh (hinten 2. v.l.) als Leiterin des Kindergartens Kurze Straße sowie Margot Kläckes (3.v.r.) vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims Bethanien. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Wenn im Moerser Altenkrankenheim Bethanien die abwaschbaren Tischdecken zum Einsatz kommen, kann man sicher sein, dass Ostern vor der Tür steht. Denn rechtzeitig zum Fest bemalen die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims jedes Jahr gemeinsam mit Kindern des städtischen Kindergartens Kurze Straße Ostereier. Zur Freude aller Beteiligten durfte auch diesmal der eine oder andere Farbklecks daneben gehen – was den Tischdecken nichts ausmacht, spornt nur den künstlerischen Eifer der Beteiligten an. „Am Ende war ein bemaltes Ei schöner wie das andere“, freute sich Margot Kläckes vom Sozialen Dienst des Altenkrankenheims über die große Kreativität bei Jung und Alt. Für den besonderen Glanz hatten Kinder und Senioren sogar Glimmer über manch bemaltes Ei gestreut. So muss die perfekte Osterdekoration aussehen.

    Beim Kakao, Plätzchen und Schokolade bot sich den großen und kleinen Bastelfans dann eine gute Gelegenheit, zu fachsimplen und die zarten Kunstobjekte zu bestaunen. Höhepunkt des Nachmittags war das gemeinsame Schmücken des Osterstrauchs. Mit dem Ergebnis waren Jung und Alt sichtlich zufrieden. „Den Kindern und Senioren hat der Nachmittag viel Freude bereitet“, sagte Margret Wanigesinghe, Leiterin des Kindergartens Kurze Straße. Zusammen mit dem Sozialen Dienst des Altenkrankenheims organisiert der städtische Kindergarten bereits seit neun Jahren gemeinsame Treffen von jungen und alten Menschen.


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  • Lungenkrebs-Patienten besser unterstützen

    Gesprächskreis in Bethanien ist einzigartig am Niederrhein

    Chefarzt Dr. Thomas Voshaar (auf dem Bild im Arztkittel beim gestrigen Pressegespräch am 25.3.2013) hatte vor siebzehn Jahren schon die Regionalgruppe der Patientenliga Atemwegerkrankungen mitgegründet, die heute knapp 120 Mitglieder hat und eine der größten Regionalgruppen ist. Jetzt macht er sich gemeinsam mit Psycho-Onkologe Patrik Jotzo (li. im Hintergrund für den Gesprächskreis Lungenkrebs stark. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Die Diagnose Lungenkrebs ist für Patienten und Angehörige oft ein Schock. Wie geht es weiter, wenn die Diagnose gestellt ist und die Therapie begonnen hat? "Wir wollen Menschen mit Lungenkrebs mit ihren Fragen nicht allein lassen", sagt Patrik Jotzo vom Lungenzentrum im Moerser Bethanien-Krankenhaus. Gemeinsam mit Helga Brach von der Selbsthilfegruppe Patientenliga Atemwegserkrankungen hat der Psycho-Onkologe jetzt in Bethanien den Gesprächskreis Lungenkrebs gegründet. "Die Diagnose stellt für alle Beteiligten – Patienten, Angehörige, Mediziner – stets eine große Herausforderung dar. Menschen mit Lungenkrebs sind oft mit einem komplexen Krankheitsverlauf konfrontiert, Hilfs- und Gesprächsangebote sind rar oder existieren nicht", so Jotzo. Die Gruppe will offen sein für Menschen mit Lungenkrebs und deren Angehörige und zwar unabhängig davon, ob die Behandlung im Krankenhaus Bethanien erfolgt. Bislang ist der Gesprächskreis einzigartig am Niederrhein. "Wir wollten ein Angebot schaffen, damit Erkrankte sich untereinander austauschen können", erklärt Patrik Jotzo als Initiator der Gruppe. "Patienten untereinander wissen am besten, worum es bei ihrer Krankheit geht. Die Gespräche in einer Patientengruppe sind anders, als in einem Arzt-Patienten-Gespräch. Man kann sich gegenseitig Mut machen und fühlt sich besser verstanden."

    Dem stimmt Helga Brach von der Patientenliga Atemwegserkrankungen zu. "Gesprächspartner mit der gleichen Erkrankung können ganz anders miteinander reden. In der Gruppe wird verstanden, wie Betroffene sich wirklich fühlen". Die Patientenliga Atemwegserkrankungen unterstützt zwar Menschen mit Lungenkrebs, doch sind in der Selbsthilfegruppe Menschen mit unterschiedlichen Lungenkrankheiten vereint. "Ein spezielles Angebot für Menschen mit Lungenkrebs fehlte bislang. Deswegen unterstützen wir als Selbsthilfegruppe den Gesprächskreis." Helga Brach kennt die besonderen Ängste vieler Patienten aus den vielen Gesprächen in der Selbsthilfegruppe. "Lungenkrankheiten machen beispielsweise Symptome wie Luftnot. Bei Patienten lösen diese Symptome Ängste, mitunter sogar Todesängste aus. Die medizinische Behandlung hilft, die Symptome zu lindern. Gespräche helfen, die Symptome besser zu verarbeiten. Die Betroffenen wollen darüber sprechen können." Themen wie körperliches Leid oder Angst vor Schmerzen sollen deswegen im neuen Gesprächskreis keine Tabuthemen sein.

    Die Idee zum Gesprächskreis Lungenkrebs war im Sommer 2012 im Kreise von Patienten, Selbsthilfegruppen und Medizinern bei einem Informationstag des Lungenzentrums Bethanien Moers entstanden. "Lungenkrebs gehört zu den sehr häufigen Krebsarten", erläutert Chefarzt Dr. Thomas Voshaar die Hintergründe. "In den letzten fünf bis zehn Jahren hat es bei den Therapiemöglichkeiten eine rasante Entwicklung gegeben, die uns Hoffnung macht, viele Patienten jetzt und in Zukunft noch besser helfen zu können." Ärzte machten jedoch nur einen Teil einer ganzheitlichen Betreuung aus, betont der Lungenexperte. "Deswegen freuen wir uns, mit Patrik Jotzo einen Psycho-Onkologen in unserer Klinik zu haben, der den Patientinnen und Patienten oft schon vor der Diagnosestellung zur Seite steht und sie am Krankenbett besucht", betont der Chefarzt. "In dieser Phase sind Sorgen und Ängste bei den Patientinnen und Patienten am größten." Im Lungenzentrum Bethanien werden pro Jahr rund 230 Neuerkrankungen mit Lungenkrebs diagnostiziert. Etwa ein Drittel aller Patienten nehmen das Angebot einer psycho-onkologischen Beratung schon am Krankenbett an. Die Möglichkeit des Austauschs soll mit dem Gesprächskreis Lungenkrebs auch nach dem Krankenhaus-Aufenthalt erhalten bleiben - am besten mit einer Person, die man schon kennt. "Im Gesprächskreis können Erkrankte mit mir als Psycho-Onkologen in engem Kontakt bleiben", so Jotzo. Diese Kontinuität sei ein großes Plus in der Patientenbetreuung.

    INFO
    Der „Gesprächskreis Lungenkrebs“ trifft sich an jedem 3. Donnerstag im Monat von 17 bis 19 Uhr im Krankenhaus Bethanien im Büro der Psycho-Onkologische Beratung (Bethanienstr. 21, 47441 Moers). Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 02841/200-2411 (Lungenzentrum).


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  • Bank-Beschäftigte spendeten für Kinderklinik

    Kuchen- und Waffelverkauf in der Moerser Targobank brachte dreistelligen Betrag

    Hilfe für nierenkranke Kinder: Die Moerser Targobank-Direktorin Pia Eckes (li.) übergab eine Spende an Dr. Gündüz Selcan, den leitenden Oberarzt der Kinderklinik (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)
    Eine besondere Vorliebe für Selbstgebackenes scheinen die Kundinnen und Kunden der Moerser Targobank zu haben. Jedenfalls lässt sich nur so der stolze Spendenerlös von 250 Euro erklären, den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank durch den Verkauf von selbstgebackenen Kuchen und Waffeln vor ihrer Filiale am Königlichen Hof gesammelt hatten. Mit der im vergangenen Dezember in der Vorweihnachtszeit erzielten Spende möchte die Belegschaft der Bank die jährlich von der Bethanien-Kinderklinik organisierte Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder unterstützen.

    „Wir freuen uns, mit dieser Spende den jungen Menschen mit Nierenerkrankungen helfen zu können", sagte Bankdirektorin Pia Eckes bei der Spendenübergabe an den Leitenden Oberarzt der Kinderklinik, Dr. Gündüz Selcan. Für die Moerser Bankfiliale war es nicht die erste Spende an die Kinderklinik Bethanien: Vor knapp zwei Jahren hatte das Unternehmen auf der Homberger Straße schon die Arbeit der in Bethanien tätigen Klinikclowns vom Verein Clownsvisite unterstützt.


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  • Praxisanleiter erhielten Zeugnisse

    15 Pflegekräfte in Bethanien haben Zusatzausbildung bestanden

    Bethanien-Pflegedirektorin Luise Werner (li.), Schulleiter Frank Heller (3.v.l.) und Kursleiter Volker Thierfeld (8.v.l.) übereichten die Urkunden zur bestandenen Weiterbildung in der Krankenpflegeschule Bethanien. Folgende examinierten Pflegekräfte dürfen sich jetzt auch Praxisanleiter nennen (v.r.n.l.): Gökay Taşdemir, Karina Janzen, Stefanie UhrmannDiana Jarmoljuk, Claudia Kattelans-Breibach, Michaela Jürß, Lisa Haas, Esther Mühlenhoff, Katja Schunk, Kerstin Ritschewald, Nathalie Dorißen, Frank Möhlendick und Andras Falk sowie vorn sitzend Julia Böhm (re.) und Daniela Reidick. (Foto KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Nach anderthalb Jahren Weiterbildung ist es geschafft: 15 Pflegekräfte des Krankenhauses Bethanien erhielten jetzt die Urkunden zur bestanden Prüfung. "Ihr habt eine große Leistung vollbracht", sagte Volker Thierfeld von der Abteilung für Innerbetriebliche Fort- und Weiterbildung des Krankenhauses. Die in wenigen Tagen in den Ruhestand scheidende Bethanien-Pflegedirektorin Luise Werner ließ es sich nicht nehmen, als eine ihrer letzten Amtshandlungen die Zertifikate persönlich an alle Kursteilnehmer zu überreichen. Sie lobte die Absolventen für ihre Bereitschaft, zusätzlich zum normalen Pflegedienst die Aufgaben als Praxisanleiter zu übernehmen.

    Praxisanleiter sind auf den Krankenstationen die ersten Ansprechpartner für alle Auszubildenden sowie alle neuen Kolleginnen und Kollegen im Pflegedienst. Sie helfen den neuen Teamkolleginnen und -kollegen, sich schneller im Arbeitsumfeld auf der Station zurecht zu finden, vermitteln Wissen und erteilen Arbeitsaufträge.

    "Die Fortbildung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bethanien liegt uns sehr am Herzen. Ich freue mich, dass der komplette Kurs die Prüfungen bestanden hat und ich nun die Urkunden überreichen darf", sagte Pflegedirektorin Werner einer kleinen Feierstunde. Die knapp 320 Stunden umfassende Weiterbildung hatte in der hauseigenen Krankenpflegeschule stattgefunden und mit praktischen sowie mündlichen Prüfungen geendet. "Der Kurs hat die Weiterbildung mit exzellenten Leistungen bestanden", freute sich auch Schulleiter Frank Heller.


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  • Allen Babys soll es gut gehen

    Geburtshilfe Bethanien macht mit beim landesweiten Projekt "KinderZUKUNFT NRW"

    Schutz und Hilfe für Mutter und Baby: Kinderkrankenschwester Sabine Kühnel (re.) von der Elternschule Bethanien koordiniert im Moerser Krankenhaus das Projekt
    Babys nach der Geburt besser vor Gefahren und Risiken schützen, darum geht es beim landesweiten Projekt "KinderZUKUNFT NRW". In der Geburtshilfe des Krankenhauses Bethanien in Moers koordiniert Kinderkrankenschwester Sabine Kühnel ab sofort die mit dem Projekt zusammenhängenden Aufgaben. Gleich nach der Geburt ist die Koordinatorin erste Ansprechpartnerin für junge Familien, etwa bei Schlaf- oder Schreistörungen des Babys oder bei Schwierigkeiten mit dem Füttern. Auch ernste Erkrankungen des Babys oder gesundheitliche Probleme der Mutter nach der Geburt sollen gemeinsam mit Kinderarzt und Geburtshelfer so früher und besser erkannt werden. "Es geht darum, Babys umfassend vor möglichen Risiken zu schützen, die sonst vielleicht erst später oder gar zu spät erkannt werden würden", so die Kinderkrankenschwester, die auch die Elternschule Bethanien leitet.

    "Wir greifen jungen Familien unbürokratisch unter die Arme und stellen wenn notwendig schnell Kontakte zu Familienhebammen, Kinderärzten und anderen Hilfsangeboten her", sagt Kühnel. Insgesamt geht es darum, alle mit dem Kindeswohl befassten Akteure besser miteinander zu vernetzen. "Wir spannen bei Bedarf ein großes Netz von Fachleuten auf, damit ein gefährdetes Baby und seine Eltern sich sicher fühlen können und jederzeit die Hilfe bekommen, die notwendig ist", beschreibt Bethanien-Chefarzt Dr. Peter Tönnies das Ziel des Projekts. "Das alles soll ohne viel Papierkram ablaufen, zudem ist die von uns angebotene Hilfe für die Familien selbstverständlich kostenlos", betont der Leiter der Frauenklinik.

    Das vom IMO Institut und der Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft initiierte Projekt wird aus den Mitteln der Bundesinitiative Frühe Hilfen gefördert. "Jeder wünscht sich, dass sich Kinder positiv entwickeln, ihre Persönlichkeit entfalten und eine bestmögliche Förderung ihrer Gesundheit erhalten. Ungünstige oder belastende Lebensbedingungen und gesundheitliche Risikofaktoren können die Entwicklung eines Kindes von Beginn an nachhaltig oder dauerhaft beeinträchtigen", erläutert der IMO-Projektverantwortliche Ingolf Rascher das Anliegen von KinderZUKUNFT NRW. "Oft reicht schon eine geringfügige Unterstützung der Mütter und Familien aus, damit ihre Kinder gut ins Leben starten können."

    Bethanien-Chefarzt Dr. Peter Tönnies hat das Projekt nach Moers gebracht. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Für eine gute Zukunft des Kindes sei es daher wichtig, Unterstützungsbedarf frühestmöglich wahrzunehmen. Risiken sollen bereits dann erkannt und Angebote unterbreitet werden, wenn es den Kindern noch gut geht. Und das ist bei diesem Projekt wirklich sehr früh: "Spätestens in der Geburtsklinik", sagt Rascher mit Nachdruck. Rascher ist überzeugt: "Durch die Kooperation des Krankenhauses Bethanien mit KinderZUKUNFT NRW wird es gefährdeten Kindern in Moers künftig besser gehen".

    Davon ist auch Bethanien-Chefarzt Dr. Tönnies überzeugt. Als Chefarzt der Frauenklinik im Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus hatte er bis Ende letzten Jahres eine der vier NRW-Modellkliniken für das Projekt geleitet und verfügt damit über entsprechende Erfahrungen. Die wollte er in Moers unbedingt weiterführen. Noch bevor er in diesem Januar die Leitung der Frauenklinik Bethanien übernahm, war er deswegen schon im November letzten Jahres zu Gesprächen mit der Stadt Moers zusammengetroffen.

    Die Moerser Stadtverwaltung brachte das Vorhaben dann auf den Weg. Stephan Caniels, der das Projekt beim Moerser Jugendamt koordiniert, sieht KinderZukunftNRW als einen Baustein der Präventionskette Frühe Hilfen. „So können schon ab der Geburt notwendige individuelle Hilfen angeboten werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Bethanien." Bethanien-Chefarzt Dr. Tönnies sieht sein Haus für das Projekt bestens aufgestellt: "Gemeinsam mit unserer Kinderklinik und dem zugehörigen Sozialpädiatrischen Zentrum, das sich um Kinder mit Entwicklungsverzögerungen kümmert, verfügen wir in Bethanien über ausgesprochen gute strukturelle Voraussetzungen, um das Wohl der Moerser Kinder stets im Blick zu behalten".

    INFO
    Ziel des Projekts "KinderZUKUNFT NRW" ist es, zum Wohl des Kindes Gesundheitswesen und soziale Netzwerke vor Ort noch enger miteinander zu verknüpfen. Zu den Projektpartnern gehören in NRW verschiedene Krankenkassen, die Ärztekammern, der Landesverband der Hebammen, die Berufsverbände von Frauenärzten sowie Kinder- und Jugendärzten, außerdem das Gesundheits- und das Familienministerium in Düsseldorf. Weitere Infos unter www.kinderzukunft-nrw.de.


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  • Wie das Loch im Bauch vom Krebs heilte

    Darmzentrum Bethanien lud am Samstag (16.3.) zum Infotag

    Ab durch den Bauchnabel: Das neue SILS-Verfahren demonstrierten Dr. Susanne Döhrmann-Sohr, Leitende Oberärztin im Darmzentrum sowie die Chefärzte Dr. Hans-Reiner Zachert (2.v.l.) und Dr. Rainer Götz (2.v.r.) dem stellvertretenden Landrat Heinz-Dieter Bartels (re.) und Dirk Elfgen (li.), der die Expertenrunde moderierte. SILS-Verfahren werden sämtliche benötigten OP-Instrumente durch nur noch ein Loch im Bauchnabel geschoben - es gibt keine sichtbare Narbe nach dem Eingriff. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Für ein volles Haus sorgte am Samstag (16.3.) der Darmtag im Krankenhaus Bethanien. Bei der Veranstaltung "Alarm im Darm" unter Schirmherrschaft von Landrat Ansgar Müller hatte das vom Krankenhaus und weiteren Kooperationspartnern getragene Darmzentrum Bethanien Moers über Darmkrankheiten informiert, wie etwa die chronisch-entzündliche Colitis ulcerosa oder die Divertikulitis. Einen Schwerpunkt in der Diskussion bildete der Darmkrebs, der mit jährlich etwa 70.000 Neuerkrankungen in Deutschland die dritthäufigste Krebsart darstellt. "Vor 50 Jahren starb man an Krebs und vor zwanzig Jahren starb man mit dem Krebs. Heutzutage kann man, dank der medizinischen Möglichkeiten, mit dem Krebs viele Jahre leben, wie mit einer chronischen Erkrankung", fasste der stellvertretende Landrat Heinz-Dieter Bartels in seiner Eröffnungsrede zusammen. Er warb dafür, ab 55 regelmäßig zur Darmspiegelung zu gehen, weil dies unter Umständen das Leben retten könne. "Ich war selbst schon bei der Darmspiegelung und es war richtig, dass ich das gemacht habe", betonte Bartels, der mit seiner Eröffnungsrede Landrat Müller als Schirmherrn vertrat. "Es ist beruhigend zu wissen, dass es Ansprechpartner wie das Darmzentrum Bethanien Moers gibt, wo eine Vielzahl von Experten auf uns warten."

    Auch Moderator Dirk Elfgen machte deutlich, wie wichtig Prävention sein kann. "Ich hatte selbst vor Jahren Krebs", bekannte er. Elfgen war bei der Veranstaltung nur ein Beleg dafür, dass Krebs heute heilbar ist, wenn er rechtzeitig erkannt wird. In einer von mehreren Expertenrunden sprach auch Fritz Elmer von der Selbsthilfegruppe ILCO davon, wie ein künstlicher Darmausgang ihn vor zwölf Jahren vom Krebs befreite. "Ich hatte damals die Wahl zwischen einem Loch im Bauch und einen Loch in der Erde." Die Wahl sei ihm da nicht schwer gefallen, zumal der künstliche Darmausgang ("Stoma") heute kein Tabuthema mehr darstellte.

    Expertenrunde beim Darmtag im Krankenhaus Bethanien Moers: Moderator Dirk Elfgen (2.v.l.) befragte in mehreren Gesprächsrunden unter anderem den niedergelassenen Gastroentereologen Jochen Purrmann (3.v.l.) und Chefarzt Dr. Rainer Götz (re.), der in Bethanien die Klinik für Gastroenterologie leitet, über akute und chronische Krankheiten des Darms. Dr. Peter Liebisch (li.) von der Onkologischen Praxis auf dem Campus Bethanien gab Auskunft über Fortschritte in der Chemotherapie von Darmkrebs (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


    Bei den Infoständen im Foyer des Krankenhauses konnten sich die Gäste davon persönlich überzeugen. Dort zeigte Stoma-Therapeutin Friederike Langkamp vom Sanitätshaus HODEY, wie einfach und praktisch das System mit den kleinen Plastikbeuteln inzwischen funktioniert. Der Beutel mit einem stark haftenden Pflaster wird auf die nur bleistiftdicke Öffnung in der Hüftgegend geklebt, die nach der Operation den künstlichen Darmausgang bildet. "Unter einem Hemd oder einem Pullover ist der auf die Haut geklebte Beutel nicht zu sehen. Man kann sich damit ohne Probleme im Alltag bewegen, sogar Sport machen", so Langkamp. Das konnte Bernd Brauer am Infostand der Selbsthilfegruppe ILCO bestätigen: "Mit dem Beutel kann man ganz normal unter die Dusche gehen und sogar in die Sauna, da löst sich nichts ab, das ist sehr hygienisch". Er selbst hat seit Jahren einen künstlichen Ausgang und ist vom Krebs geheilt. "Die Leute ahnen gar nicht, wie viele Menschen inzwischen mit einem künstliche Darmausgang ein ganz normales Leben führen. Man sieht eben nicht, ob jemand einen Beutel trägt, oder nicht."

    In den Expertenrunden machten Chirurgen, Gastronenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und andere Fachleute deutlich, wie sehr sich die Behandlung von Darmkrebs in den vergangenen Jahren verbessert habe. "Die am Stadium der Krebserkrankung orientierte Therapie hat den großen Fortschritt gebracht", sagte Bethanien-Chefarzt Dr. Rainer Götz von der Klinik für Gastroenterologie. Mit Blick auf die Zukunft unterstrich sein Chefarzt-Kollege, der Bauchchirurg Dr. Hans-Reiner Zachert, dass Darmkrebs immer häufiger minimal-invasiv operiert werden könne. Bei dem in Bethanien seit kurzem angewendeten SILS-Verfahren werden die immer kleiner werdenden Operationsinstrumente durch den geöffneten Bauchnabel geschoben, erläuterte der Leiter des Darmzentrums. Nach dem Eingriff bleibt keine sichtbare Narbe zurück, die Patienten sind schneller wieder auf den Beinen. Doch alles was neu ist, muss auch halten, was es verspricht. "Deswegen nimmt das Darmzentrum immer wieder an medizinischen Studien teil", berichtete der Dr. Peter Liebisch von der Onkologischen Praxis auf dem Bethanien-Gelände. "Studien bedeuten nicht, dass wir an den Patienten herumexperimentieren, sondern dass wir gemeinsam mit anderen Darmzentren in Deutschland wissenschaftlich genau ermitteln, wie wirksam die durchgeführten Therapien sind. Die Studien helfen uns, noch besser zu werden, weil wir damit herausfinden, welche Patienten am besten von bestimmten Therapien profitieren."

    INFO
    Darmzentren sind von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierte und regelmäßig kontrollierte Netzwerke, in der verschiedene Abteilungen eines Krankenhauses mit externen Kooperationspartnern gemeinsam Darmkrebs-Patienten therapieren und betreuen. Zu den Kooperationspartnern gehören Facharztpraxen, Sanitätshäuser, Psycho-Onkologen und sogar Selbsthilfegruppen. In wöchentlichen Tumor-Konferenzen besprechen alle beteiligten Mediziner die bestmögliche Behandlung. Sämtliche Kooperationspartner des Darmzentrums treffen sich regelmäßig, um die gemeinsame Arbeit abzustimmen. Das Darmzentrum Bethanien Moers besteht seit vier Jahren.

    Am Stand der Selbsthilfegruppe ILCO informierte sich der stellvertretende Landrat Heinz-Dieter Bartels (li.) über die funktionierende Kooperation im Darmzentrum Bethanien. Die Selbsthilfegruppe um Bernd Brauer (re.) berät regelmäßig die Patienten von Bethanien-Chefarzt Dr. Rainer Götz (2.v.l.) am Krankenbett, zum Beispiel vor und nach einer Darmkrebs-Operation. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)

    Aufklärung mit Infobroschüren und Anschauungsmaterial: Friederike Langkamp vom Gesundheits-Center HODEY nahm vielen Besuchern die Angst vor einem künstlichen Darmausgang. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)


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  • Grippewelle erhöht Gefahr von akutem Nierenversagen

    Bethanien-Chefarzt Dr. Wolfgang Groß rät am heutigen Welt-Nierentag (14.3.) zur Vorsicht bei Schmerz- und Rheumamitteln

    Gemeinsam mit seinem Team behandelt Bethanien-Chefarzt Dr. Wolfgang Groß (im weißen Kittel) derzeit viele zusätzliche Fälle von akutem Nierenversagen, die durch die aktuelle Grippewelle mitverursacht werden. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    In den letzten Wochen haben Fälle von akutem Nierenversagen spürbar zugenommen. "Grund dafür sind saisonale Erkrankungen wie Grippe und Durchfall", so Bethanien-Chefarzt Dr. Wolfgang Groß. Meist sei die Ursache für das Nierenversagen nicht die Infektion, sondern ein Flüssigkeitsmangel, besonders bei älteren Menschen, die unzureichend trinken. Werden dann noch bestimmte Grippemedikamente eingenommen, kann das für die Nieren zum Problem werden. „Wenn wegen fehlendem Durstgefühl Flüssigkeitsdefizite bei älteren Erkrankten bestehen, können sich bestimmte gegen Grippe oder Durchfall eingenommene Medikamente verschlimmernd auswirken", betont der Experte für Nieren- und Hochdruckkrankheiten in Bethanien. Patientinnen und Patienten mit Grippe und Durchfall sollten daher unbedingt den Medikamenten-Beipackzettel durchlesen oder beim Hausarzt oder Apotheker Rat suchen, auch wenn sie bislang keine Nierenprobleme hatten“, rät der Nephrologe anlässlich des Welt-Nieren-Tags am 14. März.

    Vorsicht sei grundsätzlich bei Schmerz- und Rheumamitteln geboten. "Hier kommt es bei bereits vorgeschädigten Nieren und im Alter auf die Art und Dosierung der Medikamente an. Manche können der Niere schaden, manche nicht.“ Meistens gelingt den Medizinern im Krankenhaus, ein akutes Nierenversagen auch ohne Dialyse, erfolgreich zu behandeln. "Das akute Nierenversagen ist eine der häufigsten Erkrankungen, die in der Bethanien-Nephrologie behandelt werden." Die Diagnose Nierenversagen wird von den Ärzten gestellt, wenn die Nieren innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen mehr als 50 Prozent ihrer Funktion verlieren. Die Nieren haben bekanntlich die Aufgabe, den Körper zu entgiften.

    Das Motto des diesjährigen Welt-Nierentages lautet "Akutes Nierenversagen vermeiden“. Der Tag wird von verschiedenen internationalen und nationalen Organisationen, wie etwa der Deutschen Nierenstiftung, ausgerichtet und soll die Aufmerksamkeit auf mögliche Erkrankungen dieses so wichtigen Organs lenken. "Akute Nierenkrankheiten lassen sich von den Betroffenen durch nachlassende Urinproduktion und geistige Benommenheit erkennen." In diesem Fall sollte unbedingt ein Nierenspezialist konsultiert werden. "Oft bringt erst ein Blut- und Urintest beim Arzt endgültige Klarheit“, sagt Dr. Groß.


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  • Große Operationen sind jetzt "noch kleiner als klein"

    Bauchchirurgie in Bethanien stellt neues Verfahren vor

    Üben am Plastikpatienten: Über den blauen Gummipfropfen, die bei richtigen Patienten in den Bauchnabel gesetzt werden, schieben die Chirurgen alle Operationsinstrumente in den Bauch. Nach der Operation gibt es keine Narben, der Bauchnabel wächst wieder zu. (Foto: Bettina Engel-Albustin)
    Geht es beim Operieren eigentlich noch kleiner als klein? Ja, sagt Bethanien-Chirurg Dr. Hans-Reiner Zachert. Das geflügelte Wort "Großer Chirurg - großer Schnitt" gilt in der Chirurgie schon lange nicht mehr. Mehr noch, es hat sich ins Gegenteil verkehrt: Die Schnitte werden immer kleiner, obwohl die Operation an sich genauso umfangreich ist, wie bislang. Aber die Verfahren werden trickreicher, die Instrumente immer winziger. Für Chirurgen wie Zachert sind minimal-invasive Eingriffe längst Alltag. Kann der große Bauchschnitt, zum Beispiel bei einer Darm-Operation, zur Freude von Patienten immer häufiger vermieden werden, sind selbst bei den minimal-invasiven Eingriffen noch Minimierungen möglich: Statt der - ohnehin schon ziemlich kleinen - drei bis fünf punkförmigen Löcher, die nach der Operation kaum sichtbar bleiben, operieren die Ärzte in Bethanien jetzt nach einem neuen Verfahren, das gar keine sichtbaren Spuren mehr hinterlässt.

    Der Trick: Die Operateure in Bethanien stecken sämtliche Instrumente durch den Bauchnabel. Winziges Hilfsmittel ist ein kleiner blauer Gummipfropfen, der bei der Operation wie ein Korken in den Bauchnabel von Patienten gesetzt wird. Durch Öffnungen im Gummipfropfen gelangen alle Instrumente inklusive einer kleinen Kamera in den Bauch. "SILS" heißt das Verfahren, dass am Niederrhein derzeit nur in Bethanien angewendet wird. Die Abkürzung steht für Single Incision Laparascopic Surgery, was einen minimal-invasiven Eingriff mit nur einem Schnitt beschreibt. Das Verfahren wird schon ein paar Jahre an Kliniken in Deutschland angewandt. In Bethanien sind von Chefarzt Zachert und seinem Team seit Ende letzten Jahres bereits fünf Patienten erfolgreich operiert worden.

    Bethanien-Chefarzt Dr. Hans-Reiner Zachert bei der Vorstellung des neuen OP-Verfahrens anlässlich des bundesweit stattfindenden
    Mit dem SILS-Verfahren können zum Beispiel Blinddärme, Gallenblasen oder Nieren entfernt werden. "Die SILS-Technik ist sogar geeignet, Teile des Darms zu entfernen, etwa in einem frühen Stadium von Darmkrebs oder bei Divertikulitis ", erläutert der Chirurg. Nach der Operation sind die Patienten schneller wieder auf den Beinen. Geringere Schmerzen sind ein weiterer Vorteil. "Für uns Chirurgen wird das Operieren auf engstem Raum allerdings etwas schwieriger. Deswegen sind hohe handwerkliche Fähigkeiten bei solchen Eingriffen ganz wichtig", sagt Dr. Zachert. Das Verfahren soll Interessierten beim Infotag Darmerkrankungen genauer vorgestellt werden, der am 16. März unter dem Motto "Alarm im Darm" stattfinden wird. Bei einer von Entertainer Dirk Elfgen moderierten Podiumsrunde können Gäste zudem Fragen an alle Experten des Darmzentrums Bethanien stellen. Als Experten aufs Podium geladen sind neben den Bethanien-Chefärzten Hans-Reiner Zachert und Dr. Rainer Götz auch externe Kooperationspartner, darunter der Moerser Onkologe Privatdozent Dr. Peter Liebisch und der niedergelassene Gastroenterologe Dr. Jochen Purrmann. An Infoständen im Foyer des Krankenhauses können sich Besucher über Diagnose, Therapie und Lebenshilfe bei Darmerkrankungen informieren. Landrat Dr. Ansgar Müller hat im bundesweit stattfindenden "Darm-Monat März" für die Veranstaltung in Bethanien die Schirmherrschaft übernommen. Der Eintritt ist frei.

    INFO
    "Alarm im Darm" - Infotag Darmerkrankungen
    Sa, 16. März 2013 von 10-14 Uhr im Krankenhaus Bethanien Moers, Bethanienstr. 21.
    Von 10-12 Uhr Podiumsdiskussion im Vortragssaal mit den Bethanien-Chefärzten Dr. Hans-Reiner Zachert und Dr. Rainer Götz, Bethanien-Onkologin Dr. Christine Becker sowie Privatdozent Dr. Peter Liebisch (Onkologische Praxis Moers), Dr. Hennig Konrad (Strahlentherapie Duisburg-Moers), Dr. Jochen Purrmann (niedergelassener Gastroenterologe, Moers), Fritz Elmer (Darmkrebspatient, Selbsthilfegruppe ILCO), Dr. Stephan Spittler (Psycho-Onkologe, Alexianer-Krankenhaus Krefeld ) und Theresia Monssen (Ernährungsberatung Bethanien). Von 10-14 Uhr Infostände im Foyer des Krankenhauses.


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  • Spenden "á la carte"

    Küchenparty in Hotel Zur Linde brachte vierstelligen Betrag für Klinikclowns in Bethanien

    En garde! Hotelchefin Maria Welling (3. v. r.) vom Hotel Zur Linde übergab gemeinsam mit Chefkoch Peter Waldmann (3. v. l.) und Koch Tim Jacobs (2. v. l.) eine Spende in Höhe von 4.444,44 Euro an die beiden Klinikclowns Schlatke alias Holger Voss (li.) und Mendy alias Gabi Rajniakova (re.) und an Dr. Michael Wallot, (2. v. r.) dem Chefarzt der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

    Diese Spende "schmeckt" den Klinikclowns in Bethanien besonders gut: Bei einer Küchenparty im Repelner Romantik-Hotel Zur Linde sammelten die Hotelchefs Maria und Elmar Welling gemeinsam mit der Belegschaft stolze 4.444,44 Euro für die Bethanien-Kinderklinik. Die vierstellige Summe, zu der Ende vergangenen Jahres auch ein Weihnachtsmarkt in Wellings Parkhotel beigetragen hatte, soll nun die Arbeit der Bethanien-Klinikclowns vom Verein Clownsvisite e.V. unterstützen. Bei der Küchenparty im Hotel Zur Linde hatte das Küchenteam um Chefkoch Peter Waldmann versierte Mitstreiter: Insgesamt sieben Küchenchefs aus verschiedenen Romantik-Hotels in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern beteiligten sich mit leckeren Spezialitäten an der Schlemmer-Aktion für den guten Zweck.

    So wurden den Gästen unter anderem süße Leckereien vom Niederrhein und fränkische Weine kredenzt, es gab Süppchen von Schlosskastanien mit Wachtelstrudel und Vanilleschaum, Wildgerichte - und sogar eine Austernbar. „Die Küchenchefs hielten bei der Küchenparty Köstlichkeiten zum Naschen, Probieren und Genießen bereit“, berichtete Maria Welling bei der Spendenübergabe in der Kinderklinik. Bei dem zugunsten der gleichen Spendenaktion durchgeführten Weihnachtsmarkt im Parkhotel waren an insgesamt sechs Tagen Glühwein, Reibekuchen und Gulasch verkauft worden. Zudem hatten die Auszubildenden jede Menge leckere Plätzchen gebacken. „Wir wollen mit dieser Spende die Klinikclowns unterstützen, die durch ihre Arbeit dafür sorgen, dass Kinder schneller wieder gesund werden“, sagte Maria Welling bei der Spendenübergabe an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik und an die beiden Klinikclowns


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  • Den Körper neu formen

    Ästhetische Medizin in Bethanien informiert am 6. März über Fettabsaugung

    Keine Angst vor der kleinen Fettweg-Kanüle: Prof. Dr. Robert Hierner (li.) und seine Frau Dr. Elisa Lorena Hierner (re.) leiten die neue Sektion für Ästhetische Medizin des Krankenhauses Bethanien in Moers. (Foto: KBM/fotolulu)

    Gewicht kann man mit dem Verfahren nicht reduzieren, auch kein starkes Übergewicht korrigieren - wohl aber den Körper da neu formen, wo er als problematisch empfunden wird. So fassen Prof. Dr. Robert Hierner und Dr. Elisa Lorena Hierner den Effekt der Fettabsaugung zusammen. "Liposuction" nennen Mediziner das Verfahren in der ästhetischen Medizin, das einen kleinen operativen Eingriff mittels dünner Kanülen darstellt. "Obwohl Liposuction permanent in allen Medien auftaucht, bestehen viele Fragen über Wirkung, Anwendung und Grenzen dieser Technik", so die beiden Mediziner, die seit wenigen Wochen die neue Sektion für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie im Moerser Krankenhaus Bethanien leiten. "Mit der Fettabsaugung können in allen Körperregionen Fettzellen aus der Fettschicht direkt unter der Haut dauerhaft abgesaugt werden. Das betrifft Arme, Beine, Gesicht und Hals, aber auch den Bauch- und Hüftbereich", erklärt das Mediziner-Ehepaar.

    Eine Fettabsaugung kann nach Aussage der Schönheits-Experten sinnvoll zur dauerhaften Entfernung lokaler Fettansammlungen dienen, die nicht auf Sport oder Diät ansprechen. "Am besten für eine Liposuktion eignen sich Frauen und Männer, die kein starkes Übergewicht sondern störende Fettdepots an bestimmten Stellen haben." Wichtige Voraussetzung für einen solchen Eingriff sei eine Prüfung der Haut-Elastizität, damit nach Entfernung der Fettdepots eine gleichförmige Oberflächenkontur entstehen kann. "Menschen mit einer stark erschlafften Haut, beispielsweise nach Gewichtsabnahme, eignen sich oft eher für Straffungsoperationen", betonen die beiden Ärzte.

    Die Fettabsaugung erfolgt bei örtlicher Betäubung mit stricknadelgroßen Kanülen. Es entstehen keine Operationsnarben, die punktförmigen Einstichstellen sind schnell verheilt. Direkt nach der Fettabsaugung wird routinemäßig Kompressionswäsche angelegt, die für etwa sechs Wochen getragen werden sollte. Patienten erhalten abschwellende Medikamente und zur Sicherheit ein Antibiotikum für fünf Tage. Außerdem werden Patienten werden angehalten, in der Heilungsphase viel zu trinken. "Je nach Menge des abgesaugten Fettes können Patienten entweder am selben Tag oder am nächsten Morgen schon wieder nach Hause gehen."

    "Der Effekt der Formveränderung nach der Absaugung kommt erst nach kompletter Abschwellung nach sechs bis acht Wochen deutlich zum Vorschein", erläutern die Mediziner. Das endgültige Ergebnis kann nach einem halben Jahr beurteilt werden. "So lange braucht die Haut zum Schrumpfen." Eine Arbeitsunfähigkeit direkt nach dem Eingriff besteht für zwei Tage bei kleineren und sieben Tage bei größeren Absaugungen. Patienten können problemlos umherlaufen, sollten aber sportliche Aktivitäten für etwa vier Wochen vermeiden. Die Schmerzen werden von den meisten Patienten als sehr starker Muskelkater beschrieben. "Bei normaler Ernährung wird das Resultat der Absaugung dauerhaft sein", sagen die Ärzte. Es handele um einen sicheren Eingriff, der eine hohe Patientenzufriedenheit erreicht. Wichtig sei jedoch die richtige Patientenauswahl- und Aufklärung, eine behutsame Operationstechnik und die adäquate Nachbehandlung.

    INFO:
    "So geht der Speck weg - Wie Fettabsaugung den Körper neu formen kann", Vortag am Mi, 6. März 2013 um 18 Uhr mit Prof. Dr. Robert Hierner und seine Frau Dr. Elisa Lorena Hierner im Vortragssaal des Krankenhauses Bethanien, Bethanienstr. 21, 47441 Moers. Der gleiche Vortrag wird am Sa, 9. März um 13.30 Uhr auf der 6. Moerser Gesundheitsmesse im Vortragsraum I gehalten. Der Eintritt bei beiden Veranstaltungen ist frei.


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  • Blasenschwäche nicht einfach hinnehmen

    Chefarzt der Frauenklinik referiert am Mi, 13. März über Möglichkeiten den schlaffen Beckenboden zu stärken

    Dr. Peter Tönnies ist Chefarzt der Frauenklinik und referiert am 13. März über Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz bei Frauen. (Foto: KBM/Bettina-Engel-Albustin)

    Wenn bei Frauen mittleren Alters Blasenschwäche den Alltag bestimmt, müssen Betroffene das nicht einfach hinnehmen. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten können betroffenen Frauen helfen, den schlaffen Beckenboden wieder zu stärken. Beim Info-Nachmittag über Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz am Mittwoch (13.3.) um 15 Uhr im Krankenhaus Bethanien referieren Chefarzt Dr. Peter Tönnies und Oberärztin Dr. Almut Gessmann über aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Außerdem klärt Dr. Ralf-Olaf Raasch als Leitender Arzt der Proktologie über die neuesten Operationsmethoden bei Beckenbodenschwäche auf. "Wir wollen das Thema von allen Seiten umfassend beleuchten. Frauen sollen wissen, dass wir Mediziner an ihrer Seite stehen", so Chefarzt Tönnies, der die Frauenklinik seit Anfang des Jahres leitet.

    Im zweiten Teil des Info-Nachmittags zeigen die staatlich geprüften Gymnastiklehrerinnen Martina Hamann und Doris Abels hilfreiche Übungen zur Beckenbodenstärkung, die Frauen mit Blasenschwäche auch bequem zu Hause und im Sitzen durchführen können. „Solche sehr einfachen Übungen helfen, die Muskulatur des Beckenbodens deutlich zu stärken. Dadurch kann bei Blasenschwäche unter Umständen eine Operation vermieden werden“, sagt Doris Abels. Die Veranstaltung findet in der Personalcafeteria des Krankenhauses Bethanien statt. Der Eintritt ist frei.


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  • Das Darmzentrum lädt ein

  • Hör mal, wer da spendet ...

    Akustikbau-Niederrhein übergab 1.500 Euro an Bethanien-Kinderklinik

    Horchprobe bei den Akustikprofis: Die Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann (2. v. l.) und Schlatke alias Holger Voss (2. v. r.) freuten sich mit Chefarzt Dr. Michael Wallot (Mitte) über eine Spende von Akustikbau-Geschäftsführer Rainer Attrot (re.) und Mitarbeiter Martin Schneider (li.) in Höhe von 1.500 Euro. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    „Hörst du das? Ich glaub’ da kommt 'ne große Spende“. Scherze über Akustik und gutes Hören waren der Running Gag bei einer Spendenübergabe der Firma Akustikbau-Niederrhein an die Klinikclowns in Bethanien. Und weil sie es ganz genau wissen wollten, unterzogen die beiden Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann und Schlatke alias Holger Voss die freundlichen Spender erst einmal einer clownsmedizinischen Horchprobe: Herz klopft! Aha, die Spender leben!

    Aus den Händen von Geschäftsführer Rainer Attrot und Martin Schneider von Akustikbau-Niederrhein, konnte Bethanien-Chefarzt Dr. Michael Wallot schließlich gemeinsam mit den Klinikclowns eine Spende in Höhe von insgesamt 1.500 Euro für die Kinderklinik entgegennehmen. „Wir sind uns sicher, dass der Betrag gut angelegt ist. Wir spenden gern“, sagte Rainer Attrot beim Besuch in Bethanien. Das traditionsreiche Moerser Unternehmen hatte anlässlich des 50-jährigen Jubiläums eine große Firmenfeier veranstaltet, bei der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gäste stolze 1.200 Euro gesammelt hatten. Diesen Betrag erhöhte Geschäftsführer Rainer Attrot spontan um weitere 300 Euro. „So ist eine runde Summe daraus geworden“, freute sich Attrot.


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  • Fischessen zu Aschermittwoch

    Im Altenkrankenheim Bethanien begann Fastenzeit

    Auftakt zur Fastenzeit im Altenkrankenheim Bethanien: Hauswirtschaftleiterin Marlies Schürmann (2.v.l.) servierte mit ihrem Team an Aschermittwoch traditionelle Fisch-Spezialitäten unter anderem an Bewohnerin Hildegard Umlauf (li.) und Brigitte Vinnbruck (2.v.r.). Natürlich durfte auch die Schale Heringsstipp in der Hand von Bewohner Gerhard Hadamitzky (re.) nicht fehlen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Mit einem traditionellen Fischessen startete an Aschermittwoch (13.2.) im Altenkrankenheim Bethanien die christliche Fastenzeit. Das kalte und warme Fischbuffet stimmte Bewohnerinnen, Bewohner und Beschäftigte des Hauses nach den "tollen Tagen" des rheinischen Karnevals auf die Fastenzeit bis Ostern ein. Für das Büffet hatte das Team der Hauswirtschaft um deren Chefin Marlies Schürmann Neptunspitzen, Lachs- und Pangasiusfilet aufgeboten, dazu gab es reichlich Hering, Rollmöpse und Matjesfilet mit verschiedenen Beilagen. Das gemeinsame Fischessen an Aschermittwoch findet im Altenkrankenheim Bethanien bereits seit zehn Jahren statt.

    Die 40-tägige Fastenzeit erinnert Christen an die 40 Tage, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Allerdings hat sich der religiöse Brauch des Fastens in den letzten vierhundert Jahren deutlich gelockert, nicht zuletzt unter dem Einfluss der Reformation Martin Luthers. Heutzutage verzichten Christen selbst an Aschermittwoch und Kartfreitag - den beiden strengsten christlichen Fastentagen - eher selten komplett auf Nahrung, wie etwa beim Fasten im Islam üblich. Stattdessen wird weitgehend auf Fleisch verzichtet und dafür Fisch verzehrt - als Zeichen der Abstinenz.


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  • "Chateau Hospital" für den neuen Chefarzt

    Dr. Peter Tönnies als Leiter der Frauenklinik Bethanien eingeführt

    Blumen und eine Flasche französischen Rotwein Chateau Hospital für den neuen Chefarzt der Frauenklinik Bethanien: Dr. Peter Tönnies (li.) wurde von Pflegedirektorin Luise Werner und dem Ärztlichen Direktor Dr. Thomas Voshaar (re.) offiziell in seine Tätigkeit eingeführt. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Seit Anfang des Jahres ist er bereits als neuer Bethanien-Chefarzt im Dienst, jetzt wurde er im Kollegenkreis in seine Tätigkeit eingeführt. Am Donnerstag vergangener Woche (7.2.) begrüßten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses in der voll besetzten Kapelle Dr. Peter Tönnies als neuen Leiter der Frauenklinik. Dass die Veranstaltung mit einem der höchsten Feiertage des Karnevals zusammenfiel, mag Zufall gewesen sein, Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor in Bethanien griff das zeitliche Zusammentreffen in seiner Begrüßungsansprache spontan auf. "Gibt es ein besseres und schöneres Datum, als einen neuen Gynäkologen an Weiberfastnacht in unserem Hause zu begrüßen?", fragte er mit Augenzwinkern. Der neue Kollege sei eine herausragende Arztpersönlichkeit, deren fachliche Kompetenz über jeden Zweifel erhaben sei, so Dr. Voshaar im Namen von Bethanien-Stiftungsrat und Krankenhaus-Direktorium.

    Für Dr. Tönnies ist die Tätigkeit in Bethanien nahezu ein Heimspiel. Der 1963 im niedersächsischen Vechta geborene Mediziner war bereits von 1992 bis 1999 in der Frauenklinik des Krankenhauses beschäftigt, seit 1994 als Oberarzt. Nach einer Zwischenstation in Wuppertal war er seit 2001 Chefarzt der Frauenklinik im St.-Elisabeth-Krankenhaus Dorsten und wurde drei Jahre später auch Ärztlicher Direktor der Klinik. Seit April 2010 war er zusätzlich Chefarzt der Frauenklinik am St.-Sixtus-Hospital in Haltern am See. Im Kreis Emscher-Lippe hatte er außerdem seit sechs Jahren das dortige Brustkrebszentrum koordiniert.

    "Es ist, als ob ich nach langer Zeit wieder zu Hause bin", beschrieb der Mediziner in der Einführungsveranstaltung seine Gefühle bei der Rückkehr nach Moers. Er freue sich, jetzt eine so große und moderne Frauenklinik wie in Bethanien leiten zu dürfen. "Ich hätte an kein anderes Krankenhaus als nach Bethanien gehen wollen", so Dr. Tönnies. Der Spezialist in den Bereichen Geburtshilfe und Frühgeborenenmedizin, operative Gynäkologie und gynäkologische Onkologie hat sich für die Zukunft wichtige Veränderungen vorgenommen. Er wolle die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Gynäkologen auf ein ganz neues Fundament stellen und er wolle das Brustkrebszentrum Linker Niederrhein mit seinem Moerser Standort im Krankenhaus Bethanien stärken. In der Geburtshilfe konnte er bereits eine gute Entwicklung mitteilen: Die Geburtenzahl in Bethanien steigt seit Januar wieder spürbar an. Junge Eltern aus Moers haben demzufolge offenbar längst bemerkt, dass die Frauenklinik Bethanien wieder einen Chef und "Steuermann" an Bord hat.

    Sowohl Dr. Tönnies als auch Dr. Voshaar dankten ausdrücklich dem langjährigen Leitenden Oberarzt, Privatdozent Dr. Hans Behling, der die Frauenklinik Bethanien in den letzten Monaten kommissarisch geleitet hatte. Dr. Tönnies erinnerte sich: "Privatdozent Dr. Behling war in den neunziger Jahren in Bethanien mein Ausbildungs-Oberarzt. Ich bin glücklich, hier wieder mit ihm zusammenarbeiten zu können." Zusammenarbeit und Teamfähigkeit sind für den Gynäkologen Tönnies übrigens auch privat wichtige Themen: Er ist mit einer Hebamme verheiratet, die er als junger Arzt in Bethanien kennen gelernt hatte. "Wir haben in den vergangenen Jahren im Kreißsaal immer wieder zusammen Kinder entbunden. Das waren schöne Momente gemeinsamer Arbeit." Das Paar selbst hat fünf Kinder im Alter zwischen vier und sechzehn Jahren.

    Zum Ende der Einführungsveranstaltung überreichte Dr. Voshaar seinem Kollegen Dr. Tönnies eine Flasche besonderen französischen Rotwein Marke "Chateau Hospital" als Willkommensgeschenk. Der Name passe zum Anlass, er bedeute weder, dass der Wein in der Nähe eines Krankenhauses gezogen worden sei, noch dass man die Flasche in einem Krankenhaus zu leeren habe, scherzte der Ärztliche Direktor. Dr. Tönnies dankte allen Anwesenden für den freundlichen und geradezu familiären Empfang in Moers. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit.
    Dr. Thomas Voshaar (li.), Ärztlicher Direktor in Bethanien stellte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses Dr. Peter Tönnies (re.) als neuen Chefarzt der Frauenklinik vor. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


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  • Bethanien im Karnevalsfieber

    Blau-Weiße Prinzenpaare besuchten Kinderklinik und Altenkrankenheim

    Der Prinz kütt: Beim Einmarsch begrüßte Prinz Jörg I. vom Kulturausschuss Grafschafter Karneval e.V. die Seniorinnen und Senioren im Altenkrankenheim Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Bethanien im Fieber: Es ist das um diese Jahreszeit typische Karnevalsfieber, das dieser Tage Krankenhaus und Altenkrankenheim fest im Griff hat. Auf dem Höhepunkt der Session kamen nun die Jecken vom Grafschafter Karneval zum offiziellen Besuch. Während das Kinderprinzenpaar Jan Niklas I. und Laura I. in der Kinderklinik für gute Laune sorgte, ließ zeitgleich das "große" Prinzenpaar aus Prinz Jörg I. und Prinzessin Ingrid I. im Altenkrankenheim die fünfte Jahreszeit hochleben. Begleitet wurden beide Prinzenpaare vom jeweiligen Hofstaat in traditionell weiß-blauen Uniformen der Grafschafter Narren.

    Unter zahlreichen Helau-Rufen verliehen beide Prinzenpaare bei ihren Besuchen Karnevalsorden an Jung und Alt: So durften sich im Seniorenheim die Bewohnerin Cornelia König, der Bewohner Franz Josef Fuchs - als waschechter Kölner Karnevalist - und Mitarbeiterin Kerstin Sabotnik von der Bethanien-Hauswirtschaft über die prunkvollen Schmuckstücke freuen. „Wir sind glücklich, hier zu sein und möchten jeden Bethanier in unsere große Karnevalsfamilie aufnehmen!“, rief Prinz Jörg I. bei seiner umjubelten Begrüßungsrede im Altenkrankenheim. Dort setzten schließlich die Bambini- und die Teenie-Garde der Tanzgruppe Fidelio, die Gruppe Kinder in Takt und die Tanzgruppe der St. Martinius-Garde aus Repelen das bunte Programm fort, musikalische Unterstützung leistete Karl Heinz Brakhage. Anschließend war der große Moment für eine sprichwörtlich kleine Gruppe aus karnevalsbegeisterten Bewohnern und Mitarbeitern gekommen. Mit einem selbst gedichteten Lied feierten die bislang unbekannten "Zwerge des Altenkrankenheims" ihre Weltpremiere in Bethanien - und begeisterten dank überzeugender Kostüme sogar Prinz Jörg und Prinzessin Ingrid.

    Währendessen gab sich auf der Station G0 in der Kinderklinik das Kinderprinzenpaar Jan Niklas I. und Laura I. ein Stelldichein. An die Türen aller Patientenzimmer klopfte der hohe Besuch, um Kamelle und gute Laune an die kranken Kinder zu verteilen. "Wir wünschen euch, dass ihr bald wieder gesund seid, um mit uns Karneval zu feiern", sagte dass Kinderprinzenpaar. Einen Karnevalsorden bekam Bethanien-Kinderarzt Dr. Gündüz Selcan, der als leitender Oberarzt oft an Karnevalswochenenden im Krankenhaus Dienst tut.


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  • Eltern-Infoabend wegen Karneval verschoben

    Veranstaltung findet eine Woche später am Do, 14.02, um 19 Uhr statt

    Chefarzt Dr. Peter Tönnies referiert beim Eltern-Infoabend in Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Wegen des Karnevals findet der Eltern-Infoabend des Bethanien-Krankenhauses ausnahmsweise nicht am ersten Donnerstag im Monat statt, sondern am zweiten. Die Veranstaltung ist vom 7. Februar um eine Woche auf den 14. Februar verschoben worden. "Auch werdende Mütter wollen Karneval feiern. Unser monatlicher Infoabend fällt in diesem Jahr mit Altweiber zusammen, deswegen machen wir dem Karneval Platz. In der Woche darauf informieren wir in Bethanien dann ab 19 Uhr wie gewohnt über alle Themen rund um die Geburt", so Barbara Schirner von der Pressestelle des Krankenhauses. Der Eltern-Infoabend findet in der Personal-Cafeteria im Erdgeschoss des Krankenhauses statt und bietet Gelegenheit, das gesamte geburtshilfliche Team mit dem seit Januar in Bethanien tätigen neuen Chefarzt Dr. Peter Tönnies kennen zu lernen. Einlass für die Veranstaltung ist bereits ab 18.30 Uhr. In der halben Stunde bis 19.00 bietet sich unter anderem die Gelegenheit, auf eine Stippvisite im der Bäderabteilung beim Babyschwimmen der Elternschule.


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  • Beckenboden-Kurs hat noch Plätze frei

    Start am Fr, 8.2. in der Frauenklinik Bethanien

    Die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Martina Hamann leitet seit vielen Jahren Präventionskurse in der Frauenklinik. (Foto: KBM/Archiv)
    Noch wenige Plätze frei sind in einem neuen Beckenboden-Intensivkurs, der ebenfalls am kommenden Freitag, den 8. Februar um 11 Uhr in der Frauenklinik Bethanien startet. Das Angebot richtet sich an Frauen mit Blasenschwäche und/oder Darmschwäche. Bei der Beckenboden-Intensivgymnastik lernen die Kursteilnehmerinnen ihren Beckenboden in allen Funktionen kennen und trainieren – in den meisten Fällen kann damit sogar eine Operation vermieden werden.

    Der von der staatlich geprüften Gymnastiklehrerin Martina Hamann geleitete Kurs findet im Alten Turnsaal des Krankenhauses statt. Die Kosten werden auf Antrag bei der Krankenkasse zurückerstattet. Weitere Infos und Anmeldung: Elterschule Bethanien, Tel.: 02841/200-2670 oder per E-Mail unter elternschule@bethanienmoers.de.


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  • Stricken für den guten Zweck

    Evangelischer Handarbeitskreis spendete fast 2.000 Euro an Kinderklinik

    Warme Socken für den Winter, große Spende für die Kinder (v.r.n.l.): Margret Haack, Hilde Schmeißer, und Magrit Hebestadt verkauften mit ihrem Team vom Handarbeitskreis der Evangelischen Gemeinde in Eick Selbstgestricktes für die Bethanien-Kinderklinik. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Viele Patienten staunten nicht schlecht über einen knallbunten und hell erleuchteten Verkaufsstand in der Patientencafeteria des Krankenhaus Bethanien in Moers. Ein Stand, der sonst nicht da ist, der aber alle Blicke auf sich zog: Kurz vor Weihnachten gab sich auf diese Weise der Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde aus Eick drei Tage lang ein Stelldichein für den guten Zweck. Selbstgestricktes aus bunter Wolle in allen Größen galt es, an die Frau und den Mann zu bringen. Schließlich sollte wieder eine große Spende für die Bethanien-Kinderklinik zusammenkommen. An den drei Tagen in Bethanien sammelten die fleißigen Damen der Strick- und Häkelgruppe durch den Verkauf von Socken, Mützen und vielem mehr knapp 600 Euro. „Natürlich hätten wir gerne noch mehr für die Kinderklinik gesammelt, aber sind mit dem Gesamtergebnis ganz zufrieden“, resümierte Margret Haack vom Handarbeitskreis.

    Wer jetzt denkt, dass sich die ehrgeizigen Häkelprofis mit einem dreistelligen Spendenbetrag zufrieden gegeben hätten, kennt die Truppe um Margret Haack allerdings schlecht: Einige Wochen zuvor schon waren während des Gemeindefestes knapp 1.400 Euro durch den Verkauf von warmer Winterbekleidung zusammengekommen. Mit beiden Spendenerlösen konnte der Handarbeitskreis dieser Tage schließlich fast 2.000 Euro an die Kinderklinik übergeben, die exakte Summe belief sich auf 1.967,50 Euro. Große Freude daher auch beim Chefarzt der Kinderklinik, Dr. Michael Wallot: „Eine tolle Leistung. Für einen so großen Betrag musste von fleißigen und geschickten Händen jede Menge Wolle verarbeitet werden“, würdigte Dr. Wallot den Einsatz der Stick- und Häkelgruppe, die übrigens seit Jahren zu den treuesten Spendern der Kinderklinik zählt. Der jetzt übergebene Betrag kommt einer von der Kinderklinik in jedem Jahr organisierten und von medizinischem Personal begleiteten Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zugute.


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  • Damit der Knochen nicht krumm bleibt …

    Vortrag über Knochenbrüche und Wachstumsstörungen bei Kindern

    Kindertraumatologe Dr. Christian Illian bei der Behandlung einer kleinen Patientin. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Ein Sturz vom Klettergerüst im Kindergarten, umgeknickt im Sportunterricht, ein Foul im Verein – Knochenverletzungen kommen bei Kindern und Jugendlichen häufig vor. "Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Verletzungen im Kindes- und Jugendalter führen nicht selten zu Wachstumsstörungen und funktionellen Einschränkungen", sagt Kindertraumatologe Dr. Christian Illian vom Krankenhaus Bethanien. Am kommenden Mittwoch (30.1.) um 17.30 Uhr wird der Oberarzt gemeinsam mit dem niedergelassenen Kinderorthopäden Dr. Christian Sandmann im Großen Vortragssaal über Knochenbrüche und Wachstumsstörungen bei Kindern und Jugendlichen referieren. Es geht dabei unter anderem um nicht-operative und operative Behandlungsmöglichkeiten und die Frage, welche Therapie sinnvoll sind. Nach den Vorträgen gibt es Gelegenheit, bei einer

    Diskussionsrunde Fragen zu stellen oder persönlich mit den Medizinern zu sprechen. Zum Ende der Veranstaltung lädt das Krankenhaus zu einem Imbiss ein.

    VORTRAG
    am Mi, 30. 01.2013 um 17.30 UHR
    im Vortragssaal des Krankenhaus Bethanien
    Bethanienstr. 21
    47441 Moers


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  • Neue Kurse starten

    Osteoporose-Prävention und Beckenboden-Gymnastik in der Frauenklinik Bethanien



    Zwei Osteoporose-Kurse beginnen in Kürze im Krankenhaus Bethanien. Der erste beginnt am Montag, den 28. Januar um 10.30 Uhr und wird von der staatlich geprüften Gymnastiklehrerin Doris Abels geleitet. Der zweite Kurs beginnt eine Woche später, am Freitag, den 8. Februar um 11 Uhr und wird von der staatlich geprüften Gymnastiklehrerin Martina Hamann angeboten. Beide Osteoporose-Kurse richten sich an Frauen in den Wechseljahren bis zur postmenopausalen Phase. "Osteoporose entsteht durch ein Ungleichgewicht von Knochenaufbau und -abbau", erklärt Kursleiterin Abels. "Etwa jede dritte Frau nach dem 60. Lebensjahr leidet unter Osteoporose. Genetisch bedingt und auch durch Östrogenmangel können als Folge daraus Knochenbrüche entstehen", so die beiden Gymnastiklehrerinnen. "Diesem Risiko sollten gesundheitsbewußte Frauen rechtzeitig entgegenwirken."

    Noch wenige Plätze frei sind zudem in einem neuen Beckenboden-Intensivkurs, der ebenfalls am 28. Januar startet. Beginn des wiederum von Doris Abels geleiteten Kurses ist um 19.45 Uhr. Das Angebot richtet sich an Frauen mit Blasenschwäche und/oder Darmschwäche. Bei der Beckenboden-Intensivgymnastik lernen die Kursteilnehmerinnen ihren Beckenboden in allen Funktionen kennen und trainieren – in den meisten Fällen kann damit sogar eine Operation vermieden werden. Alle Kurse finden im Alten Turnsaal des Krankenhauses statt. Die Kosten werden auf Antrag bei der Krankenkasse zurückerstattet.

    Weitere Infos und Anmeldung:
    Elterschule Bethanien,
    Tel.: 02841/200-2670
    E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de


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