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Neonatologie (Neu- & Frühgeborenenmedizin) im Perinatalzentrum Level 1

13.5.2013

Luftpost aus Bethanien landete am nördlichen Ende Europas

Ballon mit Grüßen von Frühchen aus der Kinderklinik flog fast 2.000 Kilometer weit

Post aus Skandinavien: Bethanien-Frühchen Lana Meier (Mitte) und ihre Mama (re.) siegten beim Ballonwettbewerb, ihre Karte flog fast 2.000 Kilometer. Kinderkrankenschwester Petra Hübbers (li.) hatte den Wettbewerb zum Internationalen Tag des Frühgeboren organisiert. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Damit hätte niemand gerechnet: Bis nach Finnland, in die nördlichste Stadt der Europäischen Union, flog ein Luftballon mit Kartengruß aus der Kinderklinik Bethanien. Genau 1.854 Kilometer Luftlinie sind es von Moers bis ins finnische Oulu – neuer Streckenrekord beim jährlichen Ballonwettbewerb der Kinderklinik. Zum Internationalen Tag des Frühgeborenen hatten Bethanien-Frühchen und ihre Familien die Ballons mit Kartengrüßen bereits im vergangenen November steigen lassen. In hohen Norden dürften die Karten gleich nach der Landung eingeschneit worden sein, denn die sie wurden allesamt erst im Frühling gefunden. Ein paar der etwa fünfzig auf diese Weise aus Moers abgeschickten Ballongrüße kamen inzwischen auf dem Postweg wieder nach Moers zurück, mit Absendern aus Dänemark, Schweden - und Finnland.

Der Zufall wollte es, dass die am weitesten gereiste Karte ausgerechnet ein bayrischer Student fand, der in Finnland ein Auslandssemester absolvierte und der gerade auf einem Ausflug am Fundort unterwegs war. Gewissenhaft vermerkte er, wo er die Karte fand: am Westufer der Insel Hailuoto, die etwa zehn Kilometer vor Oulu in der Ostsee liegt. Abgeschickt beim Ballonwettbewerb im November hatte die Karte das Bethanien-Frühchen Lana Meier aus Moers. Auf den zweiten Platz schaffte es eine Karte, die im schwedischen Bottnaryd landete und damit immerhin noch knapp 850 Kilometer zurückgelegt hatte. Die Karte auf Platz drei war im dänischen Nykøbing auf Seeland gefunden worden, gut 600 Kilometer Luftlinie von Moers.

„Den mit der Post zurückgekehrten Kunststoffkarten sieht man ihre lange Ballonreise und den Winter im Freien deutlich an“, sagt Kinderkrankenschwester Petra Hübbers, die den Ballonwettbewerb organisiert hatte. „Die Karten sind von Wind und Wetter verkratzt und verfärbt.“ Am Tag des Ballonwettwebers hatte ein schwacher aber eisiger Wind aus süd-westlicher Richtung geherrscht. „Die Ballons gewannen kaum an Höhe und wir dachten, die schaffen es diesmal höchstens bis Orsoy“, so die Kinderkrankenschwester. Doch weit gefehlt, die Ballons bekamen doch noch genug Auftrieb, um es über die Ostsee zu schaffen und Skandinavien aus der Moerser Kinderklinik grüßen zu können. „Bei den Findern haben wir uns mit bestickten Teddy-Handtüchern aus der Kinderklinik bedankt.“

Mit dem Ballonwettbewerb zum Internationalen Tag des Frühgeborenen macht die Kinderklinik Bethanien jedes Jahr am 17. November auf die Belange von Frühchen und ihren Familien aufmerksam. Allein in Europa kommen jährlich 500.000 Kinder zu früh auf die Welt, die auf eine lückenlose medizinische Versorgung in spezialisierten Kinderkliniken angewiesen sind. In Bethanien bilden Frauenklinik und Kinderklinik ein Perinatalzentrum höchster Stufe, in dem die kleinsten der kleinen Frühchen nach der Geburt auf hohem medizinischen Niveau versorgt werden.
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