Brustzentrum

Gynäkologie - Brustzentrum

27.5.2013

Frauengesundheit im Fokus

Brustzentrum Linker Niederrhein lud zum Infotag in die Frauenklinik Bethanien

Beim 8. Moerser Infotag des Brustzentrums Linker Niederrhein beriet in der Frauenklinik Bethanien ein in Sachen Brustkrebs speziell ausgebildetes Team aus Ärztinnen und Krankenschwestern (v.r.n.l.): Stationsärztin und MammaCare-Trainerin Jeanette Klok-Ditges, Fachärztin Dr. Dorit Brunotte sowie die als „Breast-Care-Nurse“ und MammaCare-Trainerin weitergebildete Krankenschwester Silke König sprachen mit vielen Besucherinnen (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Viele Frauen aus Moers und Umgebung begrüßte das Brustzentrum Linker Niederrhein dieser Tage zum diesjährigen Infotag Brusterkrankungen in der Frauenklinik Bethanien. Schwerpunkt des inzwischen 8. Infotags war das Thema Krebs und Sport. „Studien belegen, dass sportliche Betätigung bei einer Krebserkrankung die Prognose deutlich verbessert. Sport kann durchaus so effektiv sein wie eine Chemotherapie“, berichtete Chefarzt Dr. Peter Tönnies in seinem Vortrag.

Dabei gehe es nicht darum, an Brustkrebs erkrankte Frauen nun auf Leistungssport-Niveau zu trimmen zu wollen. „Allerdings steigert schon leichte körperliche Bewegung das Wohlempfinden und regt zudem das Immunusystem an. Deswegen ist es gut, wenn erkrankte Frauen auf diese Weise etwas für sich tun“, so Chefarzt Dr. Tönnies. Sport und Krebs schlössen sich keineswegs aus. Eine kleine Kostprobe beim Infotag boten die Lockerungsübungen, die Barbara Halfmann von der Sportgemeinschaft Neukirchen-Vluyn mit den Besucherinnen machte. „Das kam bei den Frauen sehr gut an und sorgte für eine sehr gelöste Stimmung im Publikum“, beobachtete der Mediziner.

Für individuelle Beratung und Information sorgte anschließend das in Sachen Brustkrebs speziell aus- und weitergebildetes Ärzte- und Pflegeteam der Frauenklinik gemeinsam mit etlichen weiteren im Brustzentrum Linker Niederrhein vereinten Kooperationspartnern. Im Brustzentrum Linker Niederrhein am Standort Moers zusammengeschlossen sind neben dem Krankenhaus unter anderem auch die Moerser Strahlentherapie und die Onkologische Praxis, ein Sanitätshaus, ein Perücken-Anbieter, Psycho-Onkologen und Selbsthilfegruppen. „So wird sichergestellt, das Frauen in jeder Phase der Erkrankung die passenden Ansprechpartner haben“, betont Chefarzt Tönnies.

Brustzentren sind vom NRW-Gesundheitsministerium offiziell anerkannte auf die Behandlung von Brustkrebs spezialisierte Netzwerke, deren medizinische Leistungen strengen und regelmäßigen Qualitätsprüfungen unterliegen. Neben dem Standort in Moers verfügt das Brustzentrum Linker Niederrhein über einen weiteren Standort am St. Antonius-Hospital in Kleve.
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