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20.6.2013

Neue „Röhre“ in der Radiologie

Ein 320-Zeilen-Tomograph bringt das Krankenhaus Bethanien an die radiologische Spitze Deutschlands. In Deutschland gibt es außer in Moers nur vier weitere Hochleistungs-Geräte, unter anderem an der Berliner Charité.

Blick ins Innere des neuen 320-Zeilen-Computertomographen (v.l.n.r.): Chefarzt Dr. Hans Bender mit den Toshiba-Technikern Heinrich Egemann und Lars Aretz in der Radiologie des Bethanien-Krankenhauses. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Aufgeklappt sieht das Ding eher aus wie eine Mondlandekapsel, vollgestopft mit ziemlich viel Technik und einem großen Loch in der Mitte. Doch hier sind keine Raumfahrer am Werk, sondern Bethanien-Chefarzt Dr. Hans Bender und Techniker der Firma Toshiba. Bethanien bekommt einen Computertomographen der allerneuesten Generation. Die alte „Röhre“ ist bereits ausgebaut, jetzt montieren die Techniker das Gerät. Dreieinhalb Tonnen wird es wiegen, wenn es komplett montiert ist. Eine Woche sind für den Einbau angesetzt, knapp 500 Meter Kabel müssen dabei neu verlegt werden.

„Von einem 16-Zeilen-Tomographen steigen wir auf einen 320-Zeilen-Tomographen um. Der Leistungsunterschied ist so groß wie etwa der zwischen einem VW-Käfer und einem Porsche“, sagt Chefarzt Dr. Bender. Das neue Gerät macht schnellere und sehr viel schärfere Bilder. Selbst winzige Details sind in bislang ungeahnter Qualität zu erkennen. „Das ist wichtig für eine gute Diagnose“, sagt Radiologe Dr. Bender. „Unter anderem ist es jetzt möglich, in nur einer Rotation des Geräts gestochen scharfe Bilder des Herzens und seiner Gefäße anzufertigen.“

Die Herzen der Bethanien-Radiologen schlagen angesichts der Neuanschaffung jedenfalls besonders hoch. „Wir stoßen mit dem neuen Computertomographen technisch an die Spitze der radiologischen Diagnostik in ganz Deutschland vor", freut sich Chefarzt Bender. Freuen dürfte das nicht zuletzt die Patienten aus der Region, denn in Deutschland gibt es bislang nur vier weitere 320-Zeilen-Tomographen. Neben Bethanien verfügen das Krankenhaus Köln-Porz, das Institut von Prof. Grönemeyer in Bochum, die Praxis Prof. Uhlenbrock in Dortmund und die Charité in Berlin über ein solches Gerät.
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