Darmzentrum

18.9.2014

Mit gutem Beispiel vorangehen

Bethanien leistet mit regionaler Initiative „1.000 Leben retten Ruhr“ gezielte Darmkrebsvorsorge für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Setzen sich gemeinsam für die Aktion „1.000 Leben retten Ruhr“ ein: Chefarzt der Viszeralchirurgie und Leiter des zertifizierten Darmzentrums Bethanien Dr. Hans-Reiner Zachert (li.) und Chefarzt der Gastroenterologie Prof. Ralf Jürgen Kubitz. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
Das zertifizierte Darmzentrum Bethanien lud am Montag (15.9.) alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses zur ersten von insgesamt zwei Informationsveranstaltungen zum Thema Darmkrebs ein. Mit Vorträgen und kostenlosen Test-Sets für die Belegschaft beteiligt sich das Krankenhaus als größter Arbeitgeber in Moers an der vom Initiativkreis Ruhr ins Leben gerufenen Aktion „1.000 Leben retten Ruhr“ – eine Initiative zur Prävention von Darmkrebs. „Durch Früherkennung kann Darmkrebs vermieden werden, noch bevor er entsteht. Die Aktion gibt Mitarbeitern die Möglichkeit sich zu informieren und eine gezielte Vorsorge zu treffen“, sagte Chefarzt Dr. Hans-Reiner Zachert als Leiter des Darmzentrums.

Die Gelegenheit, sich rund um das Thema Darmkrebs zu informieren, nutzten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen des Krankenhauses. Mit Dr. Hans-Reiner Zachert und Prof. Ralf Jürgen Kubitz standen zwei Chefärzte des zertifizierten Darmzentrums während und nach ihrem gemeinsamen Vortrag den Mitarbeitern für Information und Beratung zur Verfügung. „Das Risiko einer Erkrankung ist bei Frauen und Männern gleichhoch und ab dem 40. Lebensjahr erhöht. Die Diagnostik durch Koloskopie und Stuhl-Test sind die sichersten Verfahren, um Darmerkrankungen abzuklären“, weiß Prof. Kubitz als erfahrener Gastroenterologe. Zusatzrisiken von Darmkrebs seien insolinpflichtigen Diabetes, Bewegungsmangel, Rauchen, regelmäßiger Alkoholkonsum und das Vorkommen von Darmkrebs in der eigenen Familie. Außerdem zählen Menschen, bei denen bereits Darmpolypen festgestellt wurden und an einer chronischen Darmerkrankung leiden zur Risikogruppe.

Neben Fragebögen zum Test des persönlichen Darmkrebsrisikos überreichten die Chefärzte nach dem gemeinsamen Vortrag auch Sets, mit denen die Mitarbeiter selbst eigene Stuhltests durchführen können. Die anonymen Testsets reagieren auf menschliches Blut im Stuhl und können auch über das Internet oder per Post inklusive eines Gutscheins angefordert werden - die Kosten für die Tests übernimmt das Krankenhaus für seine Mitarbeiter. Den mittels eines kleinen Stäbchens vollzogene Stuhltest versenden die Mitarbeiter an das Labor des Spezialisten Care diagnostica in Voerde und erhalten die Untersuchungsergebnisse an die private Adresse. „Bei positiven Tests empfehlen wir eine Darmspiegelung. In 49 Prozent der postiv getesteten Fälle handelt es sich um Polypen, aus denen Darmkrebs entstehen kann und die durch eine Endoskopie abgetragen werden können“, weiß Dr. Zachert aus einer aktuellen Studie des Robert-Koch-Institutes.

Die Initiative „1.000 Leben retten Ruhr“ ist Gewinner des FELIX BURDA AWARD 2013 in der Kategorie „Engagement des Jahres“. Das Krankenhaus Bethanien greift die Aktion mit insgesamt zwei Infoveranstaltungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am vergangenen Montag (15.9.) und am Donnerstag (25.9.) auf.
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