Neonatologie (Neu- & Frühgeborenenmedizin) im Perinatalzentrum Level 1

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Geburtsklinik

21.11.2014

Wunschbaum zum Weltfrühchentag

Frühgeborene und ihre Eltern trafen sich in Bethanien wieder

Wiedersehen am Wunschbaum: Bethanien-Frühchen und ihre Eltern trafen beim Weltfrühchentag am 17. November Ärzte und Schwestern der Kinderklinik wieder. (Foto: KBM/fotolulu)
Großes Wiedersehen in der Kinderklinik: Zum internationalen Tag des Frühgeborenen kamen jetzt Bethanien-Frühchen mit ihren Eltern in das Moerser Krankenhaus. Eingeladen hatten die "Ehemaligen" der Leitende Oberarzt Dr. Gündüz Selcan und Kinderkrankenschwester Petra Hübbers von der Frühchen-Intensivstation. "Jedes Jahr zum Weltfrühchentag am 17. November machen Ärzte und Schwestern auf die besonderen Bedürfnisse von Frühchen aufmerksam. Damit Frühgeborene sich gut entwickeln können, muss es vor Ort eine gute medizinische Versorgung geben", so sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderklinik.

Für den Weltfrühchentag in diesem Jahr stellte die Kinderklinik im Foyer des Krankenhauses einen Wunschbaum auf, den der Mann von Kinderkrankenschwester Petra Hübbers, Zimmermeister Frank Hübbers aus Rheinberg, der Kinderklinik unentgeltlich gestiftet hatte. Am Wunschbaum befestigten dann die Eltern mit ihren Kindern gemeinsam Botschaften. "Max wog nach seiner Geburt 1.440 Gramm und war 43 Zentimeter groß, nach sieben Monaten wog er 6.600 Gramm war 66 Zentimeter groß", war da beispielsweise zu lesen. "Unsere Zwillinge sind zu früh auf die Welt gekommen. Durch die gute Versorgung und Betreuung durften sie zusammen nach Hause. Wir hoffen, dass das in allen Krankenhäusern so ist, dass Zwillinge nicht getrennt werden", schrieben andere Eltern. Auf einem weiteren Zettel hieß es: "Mein Sohn kam viel zu früh zur Welt. Wir hatten das große Glück in einer Klinik zu entbinden, in der Mutter und Kind gut versorgt werden können. Wir wünschen anderen Eltern genauso viel Glück. Unser Sohn ist ein fröhliches aufgewecktes Kind geworden."

Manche Eltern erinnerten sich in ihren Botschaften für den Wunschbaum auch noch einmal an die manchmal dramatischen ersten Tage und Wochen des Frühchens. "Hallo, ich heiße Gabriel und kam als Frühchen in der 32. Woche per Kaiserschnitt auf die Welt. Meine Eltern hatten große Angst um mich und weinten oft, denn ich hatte eine Magensonde und wurde per Monitor überwacht, der sehr oft Alarm schlug. Zudem war ich auch sehr leicht und klein (42 cm und 1.980 g). Aber das ist nun 11 Monate her und in der Zwischenzeit tolle ich mit den anderen Kindern herum und habe Spaß mit meinen Freunden."

Die meisten Zettel am Wunschbaum betonen die Wichtigkeit einer bestmöglichen Versorgung im Krankenhaus. "Durch das schnelle Eingreifen und Handeln der Hebammen, Ärzte und Schwestern und der guten Kommunikation der beiden Krankenhäuser St. Clemens-Hospital in Geldern und Krankenhaus Bethanien Moers konnten wir unseren kleinen Schatz bald in die Arme schließen. Auch die medizinische Ausstattung, welche das Überleben der kleinen Frühstarter entscheidend mit beeinflusst, war vorhanden und wie wir wissen, ist dies nicht in jeder Klinik selbstverständlich. Wir sind unendlich dankbar und wünschen uns von ganzem Herzen, dass alle Frühchen dieser Welt die gleichen Chancen bekommen, leben zu dürfen!", schrieb eine Familie.

"Wir sind ein Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe. Das bedeutet, dass in Bethanien die Kleinsten der Kleinen auf die Welt kommen und auf höchsten medizinischem Niveau versorgt werden können", so die beiden Leiter des Perinatalzentrums, Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik und Chefarzt Dr. Peter Tönnies von der Frauenklinik Bethanien. Beide Mediziner ließen es sich nicht nehmen, die kleinen und großen Besucher am Weltfrühchentag in Bethanien zu begrüßen. Nach der Wunschbaum-Aktion gab es bei Kaffee, Kakao und Keksen für die Großen noch viel Zeit für gemeinsame Gespräche, während die Kleinen miteinander spielten.
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