Krankenhaus-Startseite

Unternehmenskommunikation und Marketing (UKM)

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2015



  • Besinnlicher Weihnachtsabend in Bethanien

    Seniorenstift lud Bewohner zu Dinner und Hauskonzert

    Eröffneten die Weihnachtsfeier im Seniorenstift Bethanien (v. l. n. r.): Ingo Ludwig, Leiter des Seniorenstifts Bethanien mit Gerhard Hüsch als Seniorenbeiratsvorsitzendem der Stadt Moers und dem stellvertretenden Moerser Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein. (Foto: KBM)
    Mit einem Dinner und einem Hauskonzert beging das Seniorenstift Bethanien das diesjährige Weihnachtsfest. Für eine musikalisch-festliche Atmosphäre in der mit unzähligen Sternen und Lichterketten geschmückten Cafeteria sorgte die Sängerin Susanne Teutenberg mit einem eigens zusammengestellten Programm. Dabei bot die im Seniorenstift gern gesehene Künstlerin etliche Weihnachtsklassiker dar und brachte das Publikum sogar zum andächtigen Schunkeln. Die biblische Weihnachtsgeschichte trug anschließend Pastoralreferent Reiner Ottersbach vor.

    Den Abend mit kurzen Grußworten eröffnet hatten der stellvertretende Moerser Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein, Gerhard Hüsch als Seniorenbeiratsvorsitzender der Stadt Moers und Ingo Ludwig, der Leiter des Seniorenstifts. „Seniorinnen und Senioren sollen mit dem Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit bei uns leben. Das ist unserer Aufgabe, die wir gern jeden Tag erfüllen“, sagte Heimleiter Ludwig und dankte bei der Gelegenheit den Beschäftigen des Seniorenstifts für deren unermüdlichen Einsatz. Ein dem Anlass entsprechend besonders festliches Essen hatte das Team der Hauswirtschaft für die Feier vorbereitet. So wurden Fisch, Geflügel und Braten serviert, dazu gab es ein Auswahl an Salaten, wobei Kartoffel- und Nudelsalat natürlich nicht fehlten. Den traditionellen Abschluss bildete ein Dessert aus selbst gemachter Lebkuchencreme mit Sauerkirschen und Himbeeren.


    Inhalt drucken

  • Jubilarin feiert 100. Weihnachtsfest

    Rosa Magolei beging im Seniorenstift Bethanien ihren dreistelligen Geburtstag

    Ihren hundertsten Geburtstag und das hundertste Weihnachtsfest feiert dieser Tage Rosa Magolei (re.) im Seniorenstift Bethanien. Heimleiter Ingo Ludwig kam mit einem großen Blumenstrauß bei der Jubilarin und deren Tochter Heidelore Raschke vorbei. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Auf Ihr hundertstes Weihnachtfest freut sich in diesem Jahr Rosa Magolei. Die Bewohnerin des Seniorenstifts Bethanien hat kurz vor dem Fest ihren dreistelligen Geburtstag feiern können. Am 21. Dezember feierte die 1915 geborene Seniorin im Kreise ihrer Familie - und natürlich gratulierte auch Heimleiter Ingo Ludwig mit einem großen Blumenstrauß. "Meine Mutter ist vor sechs Jahren in das Seniorenstift Bethanien eingezogen und fühlt sich hier im Haus sehr wohl. Anlässlich ihres Geburtstags möchte meine Mutter allen für die gute Betreuung danken, vor allem Schwester Gunhild und dem Pflegeteam", sagte Heidelore Raschke, die Tochter der Jubilarin.

    Zum Geburtstagsfest wünschte sich die Hundertjährige keine Geschenke. Stattdessen bat Rosa Magolei die Gäste um eine kleine Spende für die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite. Die Spende möchte die Seniorin im Frühjahr persönlich an die Clowns übergeben. Und sie hofft, dass die sonst in der Kinderklinik Bethanien tätigen Clowns dann auch einmal in den Seniorenstift kommen, um dort die Menschen mit ihren Späßen zu erfreuen.


    Inhalt drucken

  • Alles über Weihnachtslieder

    Rezitator Jörg Zimmer las in der Krankenhauskapelle Bethanien

    Rezitator Jörg Zimmer trug in der Bethanien-Kapelle die Texte von Weihnachtsliedern vor und erzählte, wie die Lieder entstanden sind.(Foto: KBM/Pickartz)
    Einen besonderen Abend konnten Patienten, Besucher und Mitarbeiter dieser Tage im Krankenhaus Bethanien erleben. Der Moerser Rezitator Jörg Zimmer war mit seinem Advents-Programm "Davon ich singen und sagen will" zu Gast, das erst ein paar Tage zuvor Premiere gefeiert hatte. Was man noch nie über Weihnachtslieder gewusst hat - an diesem Abend in der Krankenhaus-Kapelle konnte man es erfahren. Zimmer schlug in seinem kurzweiligen Programm einen eleganten Bogen vom ältesten Weihnachtslied der Christenheit aus dem 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung bis hin zum Radio-Weihnachtsdauerbrenner von Rudolph, dem rotnasigen Rentier. Zimmer trug die Liedtexte rezitierend vor, damit sie ihre Wirkung einmal ohne Musik und Melodie entfalten konnten.

    Die Überleitungen von Lied zu Lied gaben dem Rezitator Gelegenheit, über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Lieder zu sprechen. Dass wir in der Weihnachtszeit das vor zweihundert Jahren entstandene Lied "Oh, Du Fröhliche" auf die Melodie eines sizilianischen Fischerliedes singen und dass bei "Stille Nacht, heilige Nacht" immer noch debattiert wird, ob es überhaupt ein Weihnachtslied sei, konnte man an diesem Abend unter anderem lernen. Eigentlich hatte Hayden Chisholm, der derzeitige Improviser in residence des Moers Festivals den Rezitator musikalisch begleiten sollen. Für den erkrankten Musiker sprang kurzfristig der Altsaxofonist Leonhard Huhn aus Köln ein. Die Kollekte nach dem Konzert erbrachte einen dreistelligen Betrag für die Flüchtlingshilfe Bethanien, deren Arbeit Andrea Kroekel von der Bethanien-Akademie dem Publikum in der Kapelle vorstellte.


    Inhalt drucken

  • Moerser Maas-Gruppe spendete für Flüchtlingshilfe

    Firmenleitung kam zu Besuch in die Bethanien-Akademie

    Zur Spendenübergabe an die Flüchtlingshilfe kam die gesamte Firmenspitze der Unternehmensgruppe Maas eigens in die Bethanien-Akademie: Die Firmenchefs Klaus Maas (hinten ganz links) und Axel Maas (Mitte hinten, stehend) sowie Ralf Langerbein und Thomas Kuchejda (Mitte hinten, stehend) trafen bei ihrem Besuch die Akademie-Leitung Andrea Kroekel (4.v.r.) und Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp (ganz rechts), der die Flüchtlingshilfe in Bethanien koordiniert. (Foto KBM/Engel-Albustin)
    Seit zwanzig Jahren engagiert sich die Unternehmensgruppe Maas in Moers mit einer jährlichen Großspende anstelle von Weihnachtspräsenten. In diesem Jahr unterstützt Maas zwei Institutionen, die sich in der aktuellen Flüchtlingssituation in besonderer Weise engagieren: Das Flüchtlingsprojekt „Refugees welcome in work“ der Kreishandwerkerschaft Duisburg und die Flüchtlingshilfe Bethanien zur sprachlichen, kulturellen und beruflichen Integration von geflüchteten Medizinern ins deutsche Gesundheitswesen. Die beiden Projekte in Duisburg und Moers erhalten von der Unternehmensgruppe Maas je 5.000 Euro für ihre Arbeit.

    Für die Spendenübergabe an die Flüchtlingshilfe Bethanien kam dieser Tage die gesamte Spitze des Unternehmens aus den beiden Geschäftsführern Axel und Klaus Maas sowie dem Technischen Leiter und Geschäftsführer Ralf Langerbein und dem Kaufmännischen Leiter Thomas Kuchejda eigens zu einem Besuch in die Bethanien-Akademie. Dort gab es eine Begegnung mit den syrischen Ärzten und Pflegekräften, die in der Akademie derzeit von deren Leitung Andrea Kroekel ehrenamtlich Deutschunterricht erhalten. Die Vertreter der Firma wurden von Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp empfangen, der die Flüchtlingsarbeit in Bethanien koordiniert.

    Während des Besuchs gab es einen intensiven Austausch mit den Flüchtlingen. Auf Deutsch berichteten die aus Syrien, Guinea und Aserbaidschan stammenden Kursteilnehmer von der Ausbildung und Arbeit in ihren Heimatländen und von ihren beruflichen Plänen in Deutschland. Ein 22-jähriger erzählte, dass er sein in Syrien begonnenes Medizinstudium in Deutschland fortsetzen möchte, eine 19-jährige berichtete, dass sie in Kürze Pharmazie studiere und dafür die deutsche Sprache gut beherrschen wolle. Ein weiterer Deutsch-Schüler, ein Allgemeinmediziner, sagte, dass er in Syrien seine Frau und seine drei Kinder zurücklassen musste und in großer Sorge um seine Familie sei.

    Dr. Thomas Voshaar dankte als Ärztlicher Direktor des Krankenhauses von ganzem Herzen für die Unterstützung der Firmengruppe Maas. „Ihre großzügige Spende und die damit verbundene Anerkennung wird eine große Hilfe in unserem Projekt sein und alle Beteiligten in ihrem Engagement noch einmal beflügeln“, so Dr. Voshaar.


    Inhalt drucken

  • Lymphnetzwerk verbessert Patientenversorgung am Niederrhein

    Kooperationsteilnehmer zogen auf Tagung positive Bilanz und berieten neue Projekte

    Gebündeltes Fachwissen für eine bessere Versorgung von Menschen mit Lympherkrankungen (v.l.n.r.): Eugen Schmidt von der Firma Arjo, Oberärztin Dr. Meike Finkenrath von der Bethanien-Gefäßchirurgie, Kirsten Schade von der Moerser Generationen-Beratung, Stefanie Goddinger-Gilbers, Lymphologie-Fachberaterin vom Sanitätshaus HODEY und Patientin Beate Graumann, die den Fachleuten von ihrem Leidensweg berichtete. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Die Versorgung und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Lymphödem zu verbessern – dieses Ziel hatte sich das Lymphnetzwerk Linker Niederrhein bei der Gründung vor einem Jahr gesetzt. Dieser Tage zogen die Kooperationspartner des Netzwerks eine positive Bilanz. „Durch eine engere Kooperation von behandelnden Ärzten, Lymphtherapeuten und Sanitätshäusern wollten wir vor einem Jahr eine bessere Patientenversorgung erreichen. Dies ist uns gelungen“, so Dr. Meike Finkenrath. Die Leitende Ärztin der Phlebologie in der Gefäßchirurgie Bethanien hatte das Netzwerk initiiert, weil sie etwas gegen die unzureichende Versorgung der Patienten tun wollte, die sie als Krankenhausärztin täglich sah. Vorbild waren ähnliche Netzwerke in Nord- und Süddeutschland. „In unserer Region gab es bislang keine vergleichbaren Netzwerke. Diesen Zustand wollten wir verändern“, erklärt die dynamische Medizinerin, die somit für die Patientinnen und Patienten echte Pionierarbeit geleistet hat. Dr. Finkenraths fachliche Schwerpunkte in Bethanien sind Gefäßerkrankungen (Phlebologie) und Lympherkrankungen.

    Im Lymphnetzwerk arbeiten die vor Ort tätigen Physiotherapiepraxen, Ernährungsberater, Wundspezialisten, Selbsthilfegruppen und die Lymphfachberater der Sanitätshäuser eng mit weiteren Kooperationspartnern zusammen. Sie garantieren die bestmögliche Therapie und schauen sich die Patientinnen und Patienten immer wieder an. „Durch das Netzwerk Linker Niederrhein kann die Behandlung von Lympherkrankungen besser zwischen allen beteiligten Therapeuten abgestimmt werden. Zudem wird die Qualität der Versorgung fortlaufend überprüft“, so die Phlebologin. „Die Zeiten, in denen Lymphpatienten mit Ihren Problemen oft genug allein gelassen wurden, in denen sie ungenügend oder gar falsch behandelt wurden, sind damit definitiv vorbei“, betont die Ärztin. Denn bei Lymphödemen komme es darauf an, sehr früh mit der richtigen Therapie zu beginnen und die Ergebnisse immer wieder genau zu kontrollieren. „Wenn eine Behandlungsmaßnahme nicht den gewünschten Erfolg verspricht, können wir zeitnah eine andere Behandlung beginnen.“

    Lymphödeme sind Schwellungen, meist an Armen oder Beinen, die entstehen, wenn das Lymphsystem nicht richtig funktioniert. Oft ist das der Fall, wenn bei einer Krebsoperation die Lymphknoten entfernt werden mussten. „Das Lymphsystem transportiert mit der Lymphe, einer Flüssigkeit zwischen den Zellen, verschiedene Stoffe wie Schlacke, Eiweißkörper, Fette, Bakterien und abgestorbene Zellen in die Vene. Wird die Flüssigkeit nicht abgeleitet, sammelt sie sich im Gewebe und verursacht ein Ödem“, erklärt Oberärztin Dr. Finkenrath. In Deutschland sind rund vier Millionen Menschen von Lymphödemen betroffen – viele davon sind therapeutisch nicht ausreichend versorgt.

    Das weiß auch das Lymphnetzwerk Linker Niederrhein und verstärkt deswegen seine Aktivitäten für Patienten und Ärzte. So will das Netzwerk in Zukunft zum Beispiel die Angehörigen von Patienten schulen. „Wir wollen ihnen zeigen, wie die speziellen Kompressionsverbände, die viele Lymphpatienten tragen müssen, richtig angelegt werden“, berichtet die Ärztin. „Die Kompressionsverbände sind ganz wichtig für den Therapieerfolg. Beim Anlegen kommt es darauf an, alles richtig zu machen. Hier kann unser Netzwerk viel Wissen vermitteln.“ Ein weiteres Projekt des Netzwerks richtet sich an die behandelnden Hausärzte. "Wir wollen die Arzthelferinnen der Praxen in Sachen extrabudgetäre Heilmittelverordnung in der Lymphologie und bei der Dokumentation dieser chronisch erkrankten Patientengruppe weiter ausbilden und Hilfe anbieten", sagt Dr. Finkenrath. Die Moerser Hausärzte haben das Projekt bei ihrem Qualitätszirkel-Treffen im November bereits gern angenommen.

    INFO
    Lymph-Sprechstunde bei Frau Dr. Finkenrath jeden Freitag von 13-15 Uhr. Anmeldung im Sekretariat der Gefäßchirurgie Bethanien unter Tel. 02841 200-2392. Eine Überweisung von einem Facharzt ist notwendig.


    Inhalt drucken

  • Nikolaus besuchte Frauenklinik Bethanien

    Patientinnen und Beschäftigte wurden beschenkt

    Auf der Wochenstation Bethanien beschenkte der Nikolaus in diesem Jahr wieder alle Patientinnen und Mitarbeiterinnen. Die Kinderkrankenschwestern (v.r.n.l.) Klara Klippstein, Ayse Urhan und Sylvia Dworatzek sowie Chefarzt Dr. Tönnies freuten sich ganz besonders über den ehrenamtlichen Einsatz von Andreas Lorat aus Neukirchen-Vluyn. (Foto: KBM)
    Pünktlich zum 6. Dezember stattete der Nikolaus der Frauenklinik Bethanien einen Besuch ab. Der Mann im roten Mantel ließ es sich nicht nehmen, alle Patientinnen in ihrem Zimmer zu besuchen, um ihnen eine baldige Genesung und gute Gesundheit zu wünschen. Auch dem Kreißsaal und der Wochenstation machte der Nikolaus seine Aufwartung. Hier erfreute er sich an einem mit Babyschnullern witzig geschmückten Weihnachtsbaum. An die jungen Mütter auf der Wochenstation verschenkte er handgestrickte Babymützen. Und natürlich hatte er für jede Patientin auch einen Schokoladen-Nikolaus dabei. Selbstverständlich bekamen auch alle anwesenden Pflegerinnen sowie Ärztinnen und Ärzte eine kleine Aufmerksamkeit überreicht - vorausgesetzt, sie waren in diesem Jahr artig. Denn darauf achtet der Nikolaus bei Groß und Klein bekanntlich ganz besonders. Manche Bethanien-Beschäftigte hatte mit dem Nikolausbesuch wohl schon gerechnet und sagte artig ein Gedicht auf, um den Mann mit der Rute gnädig zu stimmen. "Der Nikolaus hat seine Rute in diesem Jahr bei uns wieder nicht gebraucht. Hier waren alle artig und sehr fleißig", wusste Chefarzt Dr. Tönnies nach dem Nikolausbesuch augenzwinkernd zu berichten. Der Chefarzt dankte sowohl dem Nikolaus als auch Angelika und Andreas Lorat aus Neukirchen-Vluyn, die den Nikolausbesuch in Bethanien schon seit ein paar Jahren ehrenamtlich möglich machen.


    Inhalt drucken

  • Kinder vor Brandverletzungen schützen

    Bethanien-Kinderärzte zum bundesweiten Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember: "In der Weihnachtszeit lauern viele Gefahren"

    Tischdecken, die mitsamt heißen Getränken auf der Kaffeetafel heruntergezogen werden oder Kabel von Wasserkochern, die an der Arbeitsfläche in der Küche herunterhängen - dies sind ernste Gefahren für Verbrühungen bei Kindern, der häufigsten Unfallfolge für Brandverletzungen im Kindesalter. Zum bundesweiten Tag des Brandverletzten Kindes am 7. Dezember erklären Ärzte des Bethanien-Krankenhauses gemeinsam mit Paulinchen-Initiative für brandverletzte Kinder e.V., worauf Eltern achten müssen: "Besonders in der Weihnachtszeit können Kinder vielfältige Verbrennungen und Verbrühungen erleiden", so Astrid Hielscher vom Verein Paulinchen, der den Tag des brandverletzten Kindes initiiert hat. Die Essenerin engagiert sich ehrenamtlich in dem Verein und behandelt als Physiotherapeutin selbst immer wieder Kinder mit Brandverletzungen. In der Kinderklinik Bethanien in Moers traf sie nun deren Chefarzt Dr. Michael Wallot und Prof. Dr. Robert Hierner, der in Bethanien als plastischer Chirurg immer wieder Kinder mit Brandverletzungen behandelt.

    Bereits eine Tasse heißer Kaffee oder Tee kann bis zu 30 Prozent der Körperoberfläche eines Säuglings oder Kleinkindes verbrühen. In jedem Jahr erleiden etwa 31.500 Kinder in Deutschland thermische Verletzungen. 6.000 dieser Kinder müssen stationär, ca. 1.500 davon sogar in Spezialkliniken behandelt werden. Brandverletzungen bedeuten für die betroffenen Kinder starke Schmerzen und zahlreiche Operationen. Die Kinder müssen oft wochenlang im Krankenhaus verbringen, benötigen monatelange Therapien und sind lebenslang von Narben gezeichnet. Ganz wichtig ist die Prävention. Wenn Kinder im Haushalt sind, sollte man Gefahrenquellen rechtzeitig sichern. Zu den klassischen Situationen in der Weihnachtszeit sagt Astrid Hielscher: "Kinder sollte man nie mit brennenden Kerzen alleine lassen. Und Wunderkerzen gehören nicht in Kinderhände, leicht können die Funken die Kleidung entzünden.“ Auf Kerzen am Weihnachtsbaum sollte man verzichten, solange die Kinder klein sind. „Sicherer sind Lichterketten, die mit einem GS-Zeichen und einem VDE-Prüfsiegel versehen sind.“

    Etwa fünfzig Kinder mit thermischen Verletzungen werden in der Kinderklinik Bethanien jedes Jahr behandelt. "Das sind meist Kinder mit Verbrühungen", sagt der Leitende Kinderarzt Dr. Wallot. "Kinder mit schweren Verbrennungen werden grundsätzlich in Spezialzentren behandelt." Bei der Therapie stehe direkt nach einem Unfall vor allem die Schmerztherapie im Vordergrund. Die Behandlung der Wunden und Narben dauere dann sehr lange. "Um die Narbenbildung in Grenzen zu halten, müssen die Kinder monatelang maßangefertigte Kompressionsverbände tragen. Sobald es zu Bewegungseinschränkungen durch Narbenzüge kommt, müssen zudem die Narben operativ korrigiert werden, weil sie das Wachstum des Kindes einschränken können." Durch Brandnarben kann es zu richtigen Fehlstellungen des Körpers kommen. "Hier gilt es, rechtzeitig einzuschreiten, weil durch Narben verursachte manche Fehlstellungen nicht mehr korrigiert werden können, wenn sie erst einmal entstanden sind", sagt der plastische Chirurg Prof. Dr. Robert Hierner.

    Was Eltern bei Verbrennungen und Verbrühungen tun können, sollten sie nicht nur am Tag des brandverletzten Kindes wissen: Bei Verbrühungen sollte dem Kind die Kleidung entfernt und die betroffenen Stellen maximal 15 Minuten mit etwa Wasser gekühlt werden. "Das Wasser zum Kühlen sollte etwa 20 Grad haben, bitte auf keinen Fall Eis oder eiskaltes Wasser verwenden ", betonen die Ärzte. Bei Verbrennungen sollte auf die gleiche Weise maximal 15 Minuten gekühlt, die Kleidung aber auf keinen Fall entfernt werden, denn sie könnte mit der Haut verschmolzen sein. Durch das Entfernen der Kleidung können die Verletzungen noch größer werden. Wichtig ist, nur die verletzten Stellen zu Kühlen, damit es nicht zu einer Unterkühlung kommt. Auf keinen Fall sollte man Hausmittel wie Salbe oder gar Zahnpasta auf die Wunden geben. "Das ist Volksmedizin, die alles nur noch schlimmer macht. Wir Ärzte müssen die Wunde sofort sehen können, wenn ein verletztes Kind zu uns kommt", so die beiden Bethanien-Ärzte.

    Für die Weihnachtszeit hat Paulinchen-Ehrenamtlerin Astrid Hielscher diese Tipps: "Gehen Sie als Eltern immer mit gutem Vorbild voran. Denken Sie daran, Verbote machen Kinder neugierig. Üben Sie mit Ihrem Kind, wie man eine Kerze sicher anzündet. Schützen Sie heiße Flächen wie an Kaminöfen, damit Ihr Kind nicht an die Scheibe fassen kann."

    INFO
    „Verbrannt, verbrüht – was tun?“ ist das Motto des diesjährigen Aktionstages für das brandverletzte Kind, der am 7. Dezember bundesweit von "Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder" initiiert und ausgerichtet wird. Der Verein berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen. Mit verschiedenen Präventionskampagnen warnt Paulinchen e.V. vor den Gefahren durch heiße Flüssigkeiten und Flächen sowie Feuer, Strom und Säuren. Weitere Infos zum 7.12. im Internet unter www.tag-des-brandverletzten-Kindes.de und www.paulinchen.de

    Mit diesem Kampagnenmotiv macht der Verein Paulinchen in diesem Jahr auf den bundesweiten Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember aufmerksam (Foto: Paulinchen e.V.)


    Inhalt drucken

  • Weihnachtsbasar in Bethanien

    In der Patienten-Cafeteria des Krankenhauses werden Handarbeiten für den guten Zweck angeboten

    Handarbeitsgruppe der evangelischen Gemeinde Moers-Eick um Gruppenleiterin Margarethe Haack (li.) ist zu Gast beim Weihnachtsbasar in Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Zu einem kleinen Weihnachtsbasar lädt das Krankenhaus Bethanien vom Dienstag, 8.12. bis Donnerstag, 10.12. Besucher, Patienten und Beschäftigte ein. Bei dem dreitägigen Basar in der Patienten-Cafeteria wird täglich von 10 bis 16.30 Uhr Selbstgemachtes für den guten Zweck angeboten. Der Handarbeitskreis der Evangelischen Gemeinde Moers-Eick hat Selbstgestricktes- und Gehäkeltes dabei, die Duisburger Stickdesignerin Klara Krummeich bestickt Handtücher, Babysachen und mitgebrachte Textilien mit frei wählbaren Namen und Motiven. Außerdem verkauft Anne Wolter aus Meerbusch Handarbeitssachen, Mützen und Weihnachtskarten. Ein Teil des Erlöses geht traditionell als Spende an die Kinderklinik Bethanien. Für das leibliche Wohl sorgt das Team der Cafeteria. Alle Besucher sind zum Basar herzlich eingeladen.

    Klara Krummeich (li.) bestickt beim Weihnachtsbasar in Bethanien Handtücher, Babysachen und mitgebrachte Textilien für kleines Geld. (Foto: KBM/Engel-Albustin)


    Inhalt drucken

  • Adventslesung in der Krankenhaus-Kapelle

    Rezitator Jörg Zimmer mit dem Programm „Davon ich singen und sagen will“ zu Gast in Bethanien
    - rechts- Rezitator Jörg Zimmer liest in der Bethanien-Kapelle (Foto: pressezimmer.de) - links - Hayden Chisholm sorgt als Improviser in Residence für den musikalischen Teil des Programms (Foto: Patrick Essex)
    MOERS. Gesungen kennt sie jeder. Doch ohne Noten entfalten bekannte Advents- und Weihnachtslieder wie 'Vom Himmel hoch, da komm ich her' oder 'Tochter Zion' eine ganz eigene, neue Wirkung. Der Rezitator Jörg Zimmer liest am Freitag, 11. Dezember, um 19 Uhr in der Kapelle des Krankenhauses Bethanien Advents- und Weihnachtslieder aus mehreren Jahrhunderten und erzählt dazu ihre kleinen Geschichten. Der Musiker Hayden Chisholm, derzeit Improviser in Residence, spielt und singt dazu eine beeindruckende Mischung aus Tieftonmusik und Obertongesang. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um eine Kollekte am Ausgang wird gebeten zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe Bethanien. Die Akademie des Krankenhauses organisiert ehrenamtlich Sprachkurse für Mediziner unter den Geflüchteten.


    Inhalt drucken

  • Vortrag über Therapie von Gesichtsfalten

    image = null

    Bethanien-Arzt Prof. Dr. Hierner verrät, wie man in jedem Alter gut aussehen kann

    Alterserscheinungen im Gesicht - kann man dagegen etwas tun? Ja, sagt Prof. Robert Hierner. "Man kann sich in jedem Alter mit seinem Aussehen wohl fühlen. Uns Ärzten steht dafür eine ganze Palette von Möglichkeiten zur Verfügung." Der im Krankenhaus Bethanien tätige Mediziner wird am Mi, 25. November um 17.30 Uhr in der Personal-Cafeteria über das Thema "In jedem Alter gut aussehen - Möglichkeiten der Ästhetischen Medizin" referieren. In jedem Lebensalter auftretende Gesichtsfalten lassen sich auf vielfältige Weise behandeln - von der Botox-Behandlung über Faltenunterspritzung bis hin zur operativen Gesichts- und Augenlidstraffung.

    "Falte ist allerdings nicht gleich Falte", sagt der Mediziner. "Für die Entstehung von Gesichtsfalten im Laufe eines Lebens gibt es ganz unterschiedliche Ursachen. Deswegen ist es für eine erfolgreiche Therapie wichtig, bei jeder Patientin und jedem Patienten die Ursachen für vorhandene Gesichtsfalten genau zu bestimmen", so Prof. Hierner. Je nach Ursache werden in der modernen Faltentherapie mehrere Therapieverfahren kombiniert. "Auf diese Weise ergänzen sich operative und nicht-operative Verfahren optimal." Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.


    Inhalt drucken

  • Bethanien begrüßt das Baby Nummer 1000

    Der kleine Neu-Moerser heißt Yousra

    Abschied von Bethanien-Baby Nummer 1000 (v.l.n.r.): Stationsärztin Ramona de Jonge und Hebamme Magdalene Tönnies verbschieden sich gemeinsam mit der Kinderkrankenschwester Diana Schramm, die die Wochenstation stellvertretend leitet, und mit Chefarzt Dr. Tönnies vom kleinen Neu-Moerser Yousra.
    Hurra, das Baby Nummer 1000 ist da: Yousra heißt der kleine neue Moerser, der dieser Tage als 1000. Baby in diesem Jahr im Krankenhaus Bethanien geboren wurde. "Es war eine echte Bilderbuchgeburt", berichten übereinstimmend Stationsärztin Dr. Ramona de Jonge und Hebamme Magdalene Tönnies, die bei der Entbindung hilfreich zur Stelle waren. 3.450 Gramm wog der kleine Mann bei der Geburt am 5. November. Gesund und munter konnte Yousra nun mit Mama Hakima Amraue nach Hause entlassen werden. Vorher gab es allerdings noch eine persönliche Verabschiedung von den Geburtshelferinnen und Chefarzt Dr. Tönnies. "In Zeiten sinkender Geburtenraten ist die 1000. Geburt des Jahres für eine Geburtsklinik natürlich eine psychologisch wichtige Zahl", so Chefarzt Dr. Tönnies. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend steigt die Zahl der Geburten in Bethanien allerdings. In der bei werdenden Eltern beliebtesten Geburtsklinik am Niederrhein kamen im vergangenen Jahr rund 1.100 Babys auf die Welt. "Am Ende diesen Jahres werden es etwa einhundert Babys mehr sein, als im vergangenen Jahr", berichtet der Chefarzt.


    Inhalt drucken

  • Zuckerkrankheit schleicht sich meist langsam ein

    Bethanien-Ärzte zum Welt-Diabetestag (am 14.11.): Risikopatienten sollten Blutwerte regelmäßig kontrollieren lassen

    Bei Diabetikern zeigt sich die Krankheit irgendwann auch an den Füßen: Oberarzt Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz und das Diabetesteam schauen deshalb bei ihren Patienten ganz genau hin.(Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Patienten mit erhöhtem Diabetesrisiko sollten auf ihre Blutwerte achten und diese regelmäßig beim niedergelassenen Arzt kontrollieren lassen. Darauf weisen Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz und Oberarzt Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz von der Medizinischen Klinik 1 des Bethanien-Krankenhauses anlässlich des Welt-Diabetestags (am Samstag, 14.11.) hin. „Deutschland gehört zu den zehn Ländern mit der höchsten absoluten Anzahl an Menschen mit Diabetes mellitus und steht weltweit auf dem 8. Platz“, so Chefarzt Prof. Kubitz.

    90-95 Prozent aller Diabetiker sind an einem Typ-2-Diabetes erkrankt. Die Krankheit schleicht sich in den meisten Fällen langsam und fast unbemerkt ein, weiß der Diabetologe Ralph-Dietrich Rackwitz. „Häufig besteht vor der erstmaligen Diagnose dieser Form des Diabetes bereits über viele Jahre eine Zuckerstoffwechselstörung, die zunächst durch eine zum Teil erhebliche Mehrausschüttung des zuckersenkenden Hormons Insulin noch ausgeglichen werden kann. Dadurch sind die im Routinelabor gemessenen Blutzuckerwerte über lange Zeit oft noch normal.“

    Doch trotz der noch normal gemessenen Zuckerwerte komme es bereits in dieser frühen Phase zur Entwicklung von Folgekrankheiten insbesondere, an den Blutgefäßen. „Weitere Erkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht vor allem mit vermehrtem Bauchfett, die man gemeinsam mit der Störung des Zuckerstoffwechsels auch als metaboles Syndrom bezeichnet, erhöhen das Risiko hierfür noch um ein Vielfaches“, sagt Dr. Rackwitz.

    Nicht selten würden bereits eindeutig erhöhte Blutzuckerwerte unzureichend beachtet oder heruntergespielt. „All dies führt dazu, dass bei der erstmaligen Feststellung eines manifesten Diabetes viele Betroffene bereits hierdurch bedingte krankhafte Veränderungen an Herz und Blutgefäßen aufweisen, aber auch an den Augen, Nieren oder Füßen.“

    Um die Entwicklung dieser Folgeerkrankungen zu verzögern oder gar zu verhindern, sei die möglichst frühe Diagnose und die konsequente Behandlung der Zuckerstoffwechselstörung, des Bluthochdrucks und der Fettstoffwechselstörung in einem frühzeitigen Stadium wesentlich. „Und zwar möglichst bevor die Blutzuckerwerte im Routinelabor bereits erhöht sind“, wie Chefarzt Prof. Kubitz ergänzt.

    Ob bereits eine frühe Zuckerstoffwechselstörung vorliegt, kann einfachsten durch Überprüfung des sogenannten Langzeitblutzucker-Wertes (HbA1c) oder durch die Durchführung eines Zuckerbelastungstests (OGTT) erkannt werden. „Diese Untersuchungen sind immer dann sinnvoll, wenn der Hausarzt ein erhöhtes Risiko für eine Diabetesentwicklung feststellt“, betont der Diabetologe Dr. Rackwitz. Risiken für Diabetes sind erhöhter Blutdruck, insbesondere in Kombination mit einem gestörten Fettstoffwechsel und/oder Übergewicht mit vermehrtem Bauchfett, eine familiären Belastung hinsichtlich einer Diabetes-Erkrankung, und eine Fettleber, die bei einer Ultraschall-Untersuchung zu sehen ist.

    Einen ersten Hinweis auf ein erhöhtes Diabetes-Risiko gibt ein Fragebogen-Test im Internet auf der Webseite des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIFE) unter www.dife.de/diabetes-risiko-test/. „Wenn sich beim Selbsttest ein erhöhtes Diabetes-Risiko ergibt, sollte man auf jeden Fall mit seinem Arzt sprechen“, so die beiden Bethanien-Ärzte.

    INFO
    In Deutschland gibt es nach Schätzungen derzeit ca. 7,5 Millionen manifeste Diabetikern im Alter von 20 bis 79 Jahren – einschließlich einer Dunkelziffer von ein ca. einem Drittel der Betroffenen, die aber bisher noch nichts von ihrer Erkrankung wissen. Nicht eingerechnet sind dabei über 80-jährige Menschen, von denen hierzulande ebenfalls deutlich mehr als 22 Prozent eine Zuckerkrankheit aufweisen. Die Diabetologie im Krankenhaus Bethanien wird seit vielen Jahren von Oberarzt Dr. Ralph-Dieterich Rackwitz geleitet.


    Inhalt drucken

  • Modecenter Braun spendete für Kinderklinik Bethanien

    Moerser Unternehmen unterstützt die "Clownsvisiten" seit vielen Jahren

    Spendenübergabe in der Kinderklinik Bethanien: Frank Pape (2. v. l.) und Sylvia Knoll-Peterson (3. v. l.) vom Moerser Mode+Sport-Center Braun überreichten eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an den Chefarzt der Bethanien-Kinderklinik Dr. Michael Wallot (li.) und an Stift alias Iris Dehner-Held (re.) sowie Rufus alias Phillip Regener (2. v. r.) vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite. (Foto: KBM/Pickartz)
    Eine Spende in Höhe von 2.000 Euro überreichten dieser Tage Frank Pape und Sylvia Knoll-Peterson vom Moerser Mode+Sport-Center Braun an den Chefarzt der Bethanien-Kinderklinik, Dr. Michael Wallot. Der vierstellige Betrag soll den Klinikclowns zugutekommen, die wöchentlich kranke und verletzte Kinder in Bethanien aufmuntern. Das traditionsreiche Mode-Unternehmen führt damit seine langjährige Unterstützung der Klinikclowns fort und hilft damit, die wöchentlichen Einsätze der Clowns auf der Kinderstation zu sichern. „Wir freuen uns, die Spende in guten Händen zu wissen und damit kranken Kindern und Jugendlichen helfen zu können“, sagte Knoll-Peterson bei der Spendenübergabe in der Kinderklinik mit ihrem Kollegen Frank Pape, Chefarzt Dr. Michael Wallot und den Klinikclowns Stift alias Iris Dehner-Held und Rufus alias Phillip Regener.

    Die Arbeit der Klinikclowns fördert nachweislich die Genesung kranker Kinder. Spontane Sketche, improvisierte Lieder oder auch Gespräche sind für kleine Patienten aber vor allem eine willkommene Ablenkung vom Krankenhausalltag. „Die Klinikclowns leisten eine sehr wichtige Arbeit, die sich insgesamt auf das Wohlbefinden und damit auch auf die Genesung kranker Kinder auswirkt“, weiß Dr. Wallot als Chefarzt der Kinderklinik.

    Auch das Modehaus weiß seit vielen Jahren um die bedeutsame Arbeit der Klinikclowns vom Verein Clownsvisite e. V. und hat die Förderung inzwischen zu einer echten Tradition gemacht. So engagiert sich das Unternehmen bereits seit mehr als 15 Jahren für die Moerser Kinderklinik. „Ich freue mich diese Verbundenheit zur Kinderklinik zu erleben. Ohne die langjährige Unterstützung durch treue Spenderinnen und Spender wären die wöchentlichen Einsätze der Klinikclowns nicht möglich“, dankte Chefarzt Dr. Michael Wallot.


    Inhalt drucken

  • Chefarzt spricht über Rheuma

    Dr. Stefan Ewerbeck vom Rheuma-Zentrum des Klinikums Meerbusch referiert am Mo, 16.11. im Krankenhaus Bethanien

    Der Meerbuscher Chefarzt und Rheumaexperte Dr. Stefan Ewerbeck referiert am 16.11. in Bethanien (Foto: St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank)
    Die Rheuma-Liga Moers lädt gemeinsam mit den Grünen Damen und Herren des Krankenhauses Bethanien am Mo, 16.11. ab 15.30 Uhr zum Infonachmittag in die Kapelle der Moerser Klinik ein. Referent ist Chefarzt Dr. Stefan Ewerbeck, Ärztlicher Direktor des St. Elisabeth-Hospitals Meerbusch-Lank und Chefarzt der Rheumatologie am dortigen Rheinischen Rheuma-Zentrum. Thema des Vortrags ist die Diagnose von Rheuma-Erkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten. „Wir freuen uns, mit Herrn Dr. Ewerbeck einen so herausragenden und anerkannten Experten in Moers begrüßen zu dürfen“, so Herbert Hauck, Sprecher der Deutschen Rheuma-Liga Moers. Der Eintritt zu der von der Rheuma-Liga initiierten Veranstaltung ist frei.

    Mit 48.000 Mitgliedern ist die Deutsche Rheuma-Liga Nordrhein-Westfalen e.V. die größte Organisation der Gesundheitsselbsthilfe in NRW. Insgesamt planen und organisieren in den regionalen Arbeitsgemeinschaften wie Moers etwa 1.200 meist selbst von einer rheumatischen Erkrankung betroffene Menschen wohnortnah etwa Bewegungsangebote und Gesprächskreise speziell für Rheumakranke. Das Krankenhaus Bethanien ist mit dem öffentlichen Nahverkehr über die Buslinien 911, 32 und 68 zu erreichen, Haltestelle „Bethanien“.


    Inhalt drucken

  • Wiederbelebung an der Trainingspuppe

    Beim Herztag am 11. November begeht das Herzkatheterlabor in Bethanien dreißigjähriges Dienstjubiläum

    Am 11. November können Besucherinnen und Besucher beim Herztag in Bethanien einen kostenlosen Herz-Check bei den freundlichen Schwestern der Kardiologie machen lassen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Die Klinik für Kardiologie des Bethanien-Krankenhauses lädt am 11. November zum diesjährigen Herztag ein. "Unser Herzkatheterlabor begeht sein 30-jähriges Dienstjubiläum. Somit ist die Veranstaltung in diesem Jahr eine ganz besondere für uns", so Chefarzt Prof. Stefan Möhlenkamp. Das Programm startet um 15.30 Uhr in der Kapelle mit Vorträgen. Zunächst referiert die Leitende Oberärztin Dr. Inga Holzkamp zum Thema "Herzinfarkt - was ist das? Was tut man?". Um 16.00 Uhr spricht Dr. Volker Koke über moderne Therapiemöglichkeiten, die die Herzkatheterbehandlung bei einem Infarkt bietet. Dr. Koke ist Leitender Oberarzt des Herzkatheterlabors. Anschließend um 16.30 Uhr spricht Oberärztin Dr. Anita Malkoc über den aktuellen Stand in der Bypass-Chirurgie. Den Abschluss bei den Vorträgen in der Kapelle macht Chefarzt Prof. Stefan Möhlenkamp. Er wird über die Langzeitfolgen eines Herzinfarktes und deren Therapie referieren.

    Parallel zum Vortragprogramm bietet der Herztag in Bethanien wieder reichlich Gelegenheit für Information und Beratung. Patienten und Interessierte können in der Patienten-Caféteria einen Herz-Check durchführen lassen. Dabei werden kostenlos Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin gemessen und in eine Check-Karte für den Hausarzt eingetragen. Außerdem präsentieren sich in der Cafeteria im Erdgeschoss die Adler-Apotheke, die Deutsche Herzstiftung und weitere Anbieter. Im ersten Stock öffnet das Herzkatheterlabor für Besucherinnen und Besucher seine Türen. Zudem werden, ebenfalls im ersten Stock, Ultraschall-Untersuchungen demonstriert. Im Foyer des Krankenhauses können Besucherinnen und Besucher an elektronisch gesteuerten Trainingspuppen ihre Fähigkeiten bei der Herzmassage ausprobieren. "Das ist nicht schwer, man muss es einfach nur tun - und kann damit im Ernstfall Leben retten", so Prof. Dr. Möhlenkamp.

    Bundesweit initiiert wird der Herztag seit Jahren von der Deutschen Herzstiftung. Traditionell im "Herzmonat" November informieren Kliniken in ganz Deutschland über kardiologische Themen und stellen der Öffentlichkeit ihr hohes medizinisches Können vor.

    Blick ins hochmoderne Herzkatheterlabor des Krankenhauses Bethanien. Das Herzkatheterlabor begeht in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und öffnet am 11. November die Türen für Besucherinnen und Besucher (Foto: KBM/Engel-Albustin)


    Inhalt drucken

  • Duisburger Drillinge dürfen nach Hause

    Babys konnten heute (30.10.) die Frühchen-Intensivstation des Moerser Bethanien-Krankenhauses zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin verlassen

    Familie Nmeka wäre dann jetzt komplett: Am Freitag (30.10.) wurden die Drillinge (v.l.n.r.) William, Vivian und Walter von der Frühchen-Intensivstation des Moerser Bethanien-Krankenhauses entlassen. Ab jetzt sind sie bei Papa Churchill und Mutter Henriatta sowie den älteren Geschwistern Swenna (hinten links), Melissa und Bruder Chris-Churchill in Duisburg-Stadtmitte zu Hause. (Foto: KBM/Pickartz)
    Alles startklar bei William, Vivian und Walter: Am heutigen Freitag (30.10.) dürfen die Drillinge die Frühchen-Intensivstation des Moerser Bethanien-Krankenhauses endlich verlassen. Mutter Henriatta und Papa Churchill Nmeka sind überglücklich, auch wenn sich die in Duisburg-Stadtmitte lebende Familie mit der Drillingsgeburt auf einen Schlag erheblich vergrößerte. Denn mit den Töchtern Swenna und Melissa und dem Sohn Chris-Churchill hat die Familie bereits drei fröhliche Kinder zu Hause. Mit der Drillingsgeburt hat sich die Anzahl der Kinder in der Familie Nmeka nun auf einen Schlag verdoppelt - eine ziemlich große logistische Herausforderung, die die Eltern in Zukunft bei der Kinderversorgung zu meistern haben. Doch die nehmen es vorerst gelassen. "Wir hatten uns doch nur einen weiteren Sohn gewünscht. Und jetzt das!", lacht Vater Churchill Nmeka. Während der Kindsvater einer geregelten Arbeit nachgeht, um die Familie zu versorgen, wird seine Frau ab jetzt zu Hause alle Hände voll zu tun haben. "Beim Duisburger Jugendamt haben wir uns schon nach Hilfsangeboten für kinderreiche Familien erkundigt", so Eltern. Die Familie hofft auf städtische Unterstützung.

    Mehr als fünf Wochen vor dem auf den 13. November errechneten Geburtstermin waren die Kinder bereits am 6. Oktober per Kaiserschnitt auf die Welt geholt worden. Um 9.19 Uhr kam zunächst William mit 1.945 Gramm Geburtsgewicht, eine Minute später folgten Vivian mit 1.600 Gramm und Walter mit 1.955 Gramm. "Die Geburt verlief ohne Probleme", berichtet Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik des Krankenhauses. Bis zur Entlassung sind die Babys auf der Frühchen-Intensivstation im Brutkasten und im Wärmebettchen versorgt worden, um genug Gewicht für den Start ins Leben zuzulegen. "Wir haben den Babys ausreichend Zeit gegeben. Sie haben sich prächtig entwickelt. Jetzt sind die Drillinge fit, um nach Hause entlassen zu werden", so Barbara Schirner, die Pressesprecherin der Frauenklinik.

    Chefarzt Dr. Tönnies, der selbst Vater von fünf Kindern ist, wünschte der Familie bei der Verabschiedung alles Gute für die nächste Zeit. "Sechs Kinder zu versorgen ist schon eine echte Herausforderung. Da ist man wirklich für jede Hilfe dankbar." Die Duisburger Kinder kamen in Moers zur Welt, weil Geburtshilfe und Kinderklinik in Bethanien ein sogenanntes Perinatalzentrum der höchsten Qualitätsstufe bilden. Ärzte und Hebammen eines Perinatalzentrums sind auf Frühgeburten, komplizierte Schwangerschaften - und Drillingsgeburten spezialisiert. "Eine hohe Qualitätsstufe in der Geburtshilfe bedeutet größtmögliche Sicherheit für Mutter und Kind", so der Chefarzt.

    Abschiednehmen mit dem Chefarzt: Dr. Peter Tönnies (li.) wünscht den Kindern und Mutter Henriatta Nmeka (re. mit Töchterchen Vivian) alles Gute. (Foto: KBM/Pickartz)


    Inhalt drucken

  • Noch Plätze frei beim Training für pflegende Angehörige

    Kurs in Bethanien ist für Teilnehmer kostenfrei

    So wird's gemacht: Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach (li.) leitet den Kurs für pflegende Angehörige. (Foto KBM/fotolulu)
    Ein Angehöriger wird pflegebedürftig und muss zu Hause versorgt werden - was tun? Im Krankenhaus Bethanien startet am Freitag, 13.11. um 16 Uhr ein kostenloser Pflegetrainingskurs für Angehörige, der die wichtigsten Fragen rund um die heimische Pflege eines nahestehenden Menschen beantwortet. In den Kurs sind noch wenige Plätze frei. "In insgesamt zwölf Trainingsstunden an drei Tagen machen wir Angehörige mit den grundlegenden Pflegetechniken vertraut, informieren über Pflegehilfsmittel und trainieren wichtige Pflegehandlungen", so Kursleiterin Sigrid Schulz-Rohrbach. Die Pflegetrainerin und examinierte Krankenschwester vermittelt in dem Kurs alles, worauf es bei der Pflege von Familienangehörigen zu Hause ankommt.

    Der Kurs ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos, egal bei welcher Krankenkasse sie versichert sind. Das Kursprojekt wird von der Universität Bielefeld wissenschaftlich betreut. Anmeldungen sind im Krankenhaus Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 oder per Mail unter pflegetraining@bethanienmoers.de möglich. Kurstage sind jeweils freitags am 13.,20. und 27. November von 16.00-19.30 Uhr. Die Kurse finden in der Krankenpflegeschule (Haus R) auf dem Bethanien-Gelände links vom Krankenhaus statt.


    Inhalt drucken

  • Für die Pflege kranker Menschen ausgebildet

    21 junge Absolventinnen und Absolventen bestanden Examen in der Kranken- und Kinderkrankenpflege Bethanien

    Zukunft in der Pflege: Die Absolventinnen und Absolventen der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien mit dem Team der Ausbilderinnen und Bethanien-Pflegedirektorin Angelika Linkner (ganz rechts.). (Foto: KBM)
    Vor rund drei Jahren haben sie sich mit ihrer Ausbildung dazu entschieden, pflegebedürftigen Menschen zu helfen. Jetzt haben 21 junge Absolventinnen und Absolventen der Kranken- und Kinderkranpflegeschule Bethanien in Moers das Pflege-Examen bestanden. Sie sind somit nun examinierte Kräfte in der Krankenpflege bzw. in der Kinderkrankenpflege. „Wir freuen uns, allen Absolventinnen und Absolventen zum bestandenen Examen gratulieren zu dürfen“, sagte Schulleiter Frank Heller bei der Examensfeier.

    Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege haben bestanden: Nadine Balters, Sandra Beus, Felix Brandis, Rebecca Hanenkampf, Nina Knewel, Lena Kruspi, Viviane Linde, Ina Müller, Carolin Overbeck, Daniel Schmeink, Svenja Schmidt, Diana Schmitz, Philipp Schulz und Lisa-Maria Seidl. In der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege wurden Leonie Dörfer, Adrijana Duric, Insa Jacobs, Lisa-Marie Jaeger, Kerstin Köster, Laura Radau und Linda Tersteegen examiniert.

    Die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule bietet insgesamt zwei Mal im Jahr Ausbildungen in Pflegeberufen an. Der Ausbildungsgang Gesundheits- und Krankenpflege beginnt jeweils zum 1. April und zum 1. Oktober, die Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpflege jeweils zum 1. April jeden Jahres. „Bewerberinnen und Bewerber sollten mindestens eine gute Fachoberschulreife und praktische Erfahrungen etwa durch Praktika mitbringen“, so Schulleiter Frank Heller. Unabdingbare Voraussetzung für den Beruf sei, sich im Beruf für kranke Menschen einsetzen zu wollen.


    Inhalt drucken

  • Niederrheinische Kaffeetafel mit "Fisternölleken"

    Gute Laune und Musik bei Feier im Seniorenstift Bethanien

    Bethanien: Mit Musik an der Drehorgel sorgte Sylvia Vorhaus für gute Unterhaltung. (Foto: KBM)
    Eine niederrheinische Kaffeetafel mit herzhaften und süßen Köstlichkeiten genossen dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts Bethanien. Für gute Stimmung und musikalische Begleitung bei der nachmittäglichen Feier sorgte Sylvia Vorhaus an der Drehorgel. Mit Liedern wie "Rosamunde", "Tulpen aus Amsterdam" und "Wenn der weiße Flieder wieder blüht" hatte sie schnell die Herzen des Publikums erobert. Dazu servierte das Serviceteam der Hauswirtschaft den Seniorinnen und Senioren Kaffee, Tee und natürlich "Fisternölleken". Was das ist wissen gebürtige Niederrheiner: 1 Stück Würfelzucker, 2-3 Rosinen und darauf den kalten, klaren Schnaps. - Wohl bekomm's!


    Inhalt drucken

  • Hospizgruppe sucht Verstärkung

    Ehrenamtliche im Seniorenstift Bethanien betreuen ältere Menschen in ihrer letzten Lebensphase

    Gisela Kapitza ist Koordinatorin der stationären Hospizgruppe im Seniorenstift Bethanien. Die Gruppe sucht Interessierte, die das ehrenamtliche Team verstärken möchten. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Das Team der stationären Hospizgruppe im Seniorenstift Bethanien sucht ehrenamtliche Verstärkung. „Wir suchen Menschen, die Seniorinnen und Senioren etwas Zeit schenken und für sie offen sind“, so die Hospizkoordinatorin Gisela Kapitza. Die Tätigkeit aller ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wird durch eine intensive Schulung vorbereitet und durch die Koordinatorin Kapitza ständig begleitet. „Niemand wird allein gelassen“, sagt Kapitza. Zudem tauscht die Gruppe regelmäßig Erfahrungen aus. „Unser Team zeichnet sich durch seinen großen Zusammenhalt aus." Alle an der Mitarbeit Interessierten seien herzlich willkommen. Besonders männliche Ehrenamtliche würden das überwiegend aus Hospiz-Begleiterinnen bestehende Team sehr gut ergänzen.

    Wenn Gisela Kapitza die Arbeit der Hospizgruppe im Seniorenstift Bethanien beschreibt, spricht sie von Begegnungen mit älteren Menschen. Begegnungen bei denen auch über Themen wie Sterben und Abschiednehmen gesprochen wird. Die ehrenamtlichen Kräfte der Hospizgruppe lassen sich darauf ein, mit den älteren Menschen über die Themen zu sprechen, die sie beschäftigen. Kapitza nennt das „mitgehen“ – dem Menschen begegnen, begleiten und in seiner letzten Lebensphase beistehen. „Wir begleiten Seniorinnen und Senioren im Leben und im Sterben. In diesem Sinne ist Sterbebegleitung immer auch Lebensbegleitung.

    Wer sich gerne für ältere Menschen engagieren möchte und Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit hat, kann sich der Hospizgruppe des Seniorenstiftes Bethanien anschließen. Interessierte erwartet eine besondere Aufgabe mit viel menschlicher Nähe in einem erfahrenen und freundlichen Team. Die stationäre Hospizgruppe des Seniorenstiftes Bethanien ist Mitglied im Evangelischen Fachverband Hospiz und palliative Begleitung. Weitere Informationen zur Mitarbeit gibt es bei Gisela Kapitza im Seniorenstift Bethanien telefonisch unter der Rufnummer 02841/200-2140.


    Inhalt drucken

  • Frische Farben für fröhliche Frühgeburten

    Neue Kreißsäle in Bethanien eröffnet / Modernste Technik sorgt für Sicherheit von Mutter und Kind

    Farbenfrohe Zukunft für die Geburtshilfe Bethanien: Zu offiziellen Einweihung des komplett renovierten Kreißsaals kam der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Moerser Bürgermeister Ibrahim Yetim (2.v.r.) in die Klinik. Dr. Peter Tönnies (li.) als Chefarzt sowie die leitenden Hebammen Petra Onasch-Szerman (Mitte) und Ursula Kamp (re.) führten Yetim durch die Räume. (Foto: KBM)
    Hoher Besuch in der Geburtshilfe Bethanien: Zur Einweihung der neuen Kreißsäle kam der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Moerser Bürgermeister Ibrahim Yetim dieser Tage persönlich zu einem Rundgang mit Chefarzt Dr. Peter Tönnies und der Leitenden Hebamme Petra Onasch-Szerman in die Klinik. Ein farbenfrohes Ambiente und modernste Technik konnte Yetim dabei überall bestaunen. "Als die Installateure mir das neue Frühchen-Intensivzimmer übergaben, sagten sie: Jetzt haben sie hier den technischen Stand einer Uniklinik", berichtet die Leitende Hebamme voller Stolz. "Sicherheit für Mutter und Kind bei der Geburt sind unser höchstes Gebot. Hier sieht man es", ergänzt Chefarzt Dr. Tönnies. Wie Pflegedirektorin Angelika Linkner berichtet, habe die einjährige Komplettrenovierung 760.000 Euro gekostet. Davon hat allein der direkt im Kreißsaal befindliche hochmoderne Frühchen-Intensivraum auf Universitätsniveau rund 160.000 Euro gekostet.

    Beim Tag der offenen Tür in der Frauenklinik konnte nun am 21. Oktober auch die Moerser Öffentlichkeit die neuen Räume besichtigen. Viele junge oder werdende Eltern informierten sich dabei über alle Fragen rund um die Geburt. "Wir sind ein Perinatalzentrum der höchsten Qualitätsstufe. Das bedeutet, hier kommen die Kleinsten der kleinen zur Welt. Auf komplizierte oder schwierige Geburten und auf Frühgeburten sind wir im Perinatalzentrum bestens vorbereitet", sagt Chefarzt Dr. Tönnies. Trotz allgemein sinkender Geburten in Deutschland kommen in Bethanien von Jahr zu Jahr mehr Babys zur Welt. Wie die von Dr. Tönnies bei der Eröffnung präsentierten Zahlen belegen, hat die Geburtenrate in Bethanien bereits wieder den Stand der neunziger Jahre erreicht. "Wir sehen darin einen Vertrauensbeweis von werdenden Eltern aus der gesamten Region aber auch einen Nachweis für die gute Arbeit unseres geburtshilflichen Teams."

    Rund 160.000 Euro kostete allein der neue Frühchen-Intensivraum direkt im Kreißsaal. Beim Tag der Offenen Tür in der Frauenklinik demonstrierte Kinderkrankenpflegerin und Stationsleiterin Ruth Meimers (li.) an einer Puppe, wie Frühgeburten hier direkt nach der Entbindung versorgt werden. Die werdende Mutter Ina Teichert (re.) aus Moers und deren Eltern Hans und Ingrid Rösken gehörten zu den aufmerksamen Besuchern. (Foto: KBM)


    Inhalt drucken

  • Bethanien-Patient übergab Spende an die Klinikclowns

    Moerser dankte der Klinik für gute Behandlung

    Im Darmzentrum Bethanien traf das Ehepaar Eilhardt (Mitte) dieser Tage Oberärztin Petra Hinsenkamp (2.v.l.) wieder und übergab bei der Gelegenheit eine Spende an die Klinikclowns Iris Held alias Stift (re.) und Holger Voss alias Schlatke (li.)
    Wo das Darmzentrum im Krankenhaus Bethanien zu finden ist, weiß Hermann Eilhardt als ehemaliger Patient ganz genau. Doch diesmal kam er nicht zur Untersuchung, sondern um sich mit einer besonderen Geste bei der Klinik zu bedanken. "Bei einer Vorsorgeuntersuchung beim Arzt war vor einiger Zeit bei mir im Bauchraum etwas festgestellt worden, was dort nicht sein sollte", so Eilhardt. "Nachdem Chefarzt Dr. Zachert mich über seine OP-Methode aufgeklärt hatte, war mein Vertrauen in seine Arbeit und die des OP-Teams so groß, dass ich mich entschied, den Eingriff in Bethanien vornehmen zu lassen. Jetzt komme ich, um Danke zu sagen", berichtet der frühere Patient bei einem Wiedersehen mit Oberärztin Dr. Petra Hinsenkamp.

    Mit dabei hatte er seine Frau und eine Spende in Höhe von 500 Euro für die Klinikclowns in der Kinderklinik Bethanien. "Kinder sind die Kleinen von heute, aber die Erwachsenen von morgen. Kinder brauchen Zuwendung und Hilfe von uns Erwachsenen, wozu die Arbeit der Klinikclowns maßgeblich beiträgt", betonte Eilhardt. Klinikclownin Iris Held alias Stift und Klinikclown Holger Voss alias Schlatke nahmen die finanzielle Zuwendung hocherfreut im Namen der kranken Kinder entgegen. Die Clowns vom Verein Clownsvisite e.V. nutzten die Gelegenheit, bei einer großen Tasse Kaffee von ihrer Arbeit in den Kinderkliniken und in Senioreneinrichtungen Nordrhein-Westfalens zu berichten.


    Inhalt drucken

  • O'zapft is!

    Bethanien-Beschäftigte feierten zünftiges Oktoberfest im Wiesenhof

    Große Koalition beim Bethanien-Fassanstich: Der Moerser SPD-Bundestagsabgeordnete Sigmund Ehrmann (li.) und Bürgermeister Christoph Fleischhauer (2.v.r.) eröffneten gemeinsam mit Bethaniens Ärztlichen Direktor Dr. Thomas Voshaar (re.) das von der Mitarbeitervertretung (MAV) organisierte Oktoberfest. Die ersten Bierkrüge gab's für Ute Nass (2.v.l.), Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV), und ihren MAV-Kollegen Jürgen Schrötter. (Foto: KBM/Pickartz)
    Gute Laune, gutes Essen und viel tanzbare Musik - ein zünftiges Oktoberfest feierten dieser Tage die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bethanien-Krankenhauses im Moerser Wiesenhof. Eingeladen zu der Feier hatte das Krankenhausdirektorium, das auch sämtliche Kosten übernahm. Ausgerichtet und tatkräftig organisiert wurde das Oktoberfest von der Mitarbeitervertretung (MAV). Die MAV nimmt in kirchlich gebundenen Einrichtungen wie Bethanien die Aufgaben eines Betriebsrats wahr. Das diesjährige Mitarbeiterfest war bereits die 22. Veranstaltung dieser Art.

    Wie beim großen Münchner Vorbild startete auch das Bethanien-Oktoberfest mit dem Fassanstich, zu dem die MAV unter dem Motto "Einer hält, einer schlägt!" den Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer und den SPD-Bundestagsabgeordneten Sigmund Ehrmann eingeladen hatte. "Die große Koalition - gibt's in Moers nur in Bethanien!", witzelte vor Publikum Bethaniens Ärztlicher Direktor Thomas Voshaar in Anspielung auf die entsprechende Parteienzugehörigkeit der beiden Polit-Promis. Die ersten Bierkrüge vom Fassanstich gingen an Ute Naß, die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung und an ihren Stellvertreter Jürgen Schrötter. In einer kurzen Ansprache begrüßte die MAV-Vorsitzende Naß alle Anwesenden und erklärte das Oktoberfest für eröffnet.

    Zur Feier des Tages hatten sich viele Bethanien-Beschäftigte zünftig in Dirndl und Lederhose gekleidet. Höhepunkt des Abends war eine von der Mitarbeitervertretung organisierte Tombola, der des es unter anderem einen Flachbild-Fernseher zu gewinnen gab. Getanzt und geschwoft wurde bis tief in die Nacht.


    Mitarbeiterinnen aus allen Abteilungen des Krankenhauses Bethanien lieferten sich beim Oktoberfest im Wiesenhof einen regelrechten Wettbewerb um das schönste Dirndl. (Foto: KBM/Pickartz)


    Inhalt drucken

  • 240 Jahre Krankenpflege geehrt

    Bethanien-Mitarbeiterinnen begingen Dienstjubiläen

    Stehen für insgesamt 240 Jahre Pflegedienst in Bethanien (v. l. n. r.:) Den Krankenpflegerinnen Maria Ender, Grazyna Galus, Ruth Meimers, Gabriele van der Weiden, Regina Dombek, Birgit Butt, Veronika Hoffmann und Ruth Winkler gratulierte das Krankenhaus Bethanien zu ihren Dienstjubiläen. (Foto: KBM)
    Seit vielen Jahren sind sie zum Wohl der Patientinnen und Patienten in Bethanien tätig - unlängst konnten acht Mitarbeiterinnen aus der Pflege runde Dienstjubiläen feiern. Zu den Heldinnen des Tages gehörten Ruth Winkler und ihre Kollegin Gabriele von der Weiden. Beide seit beachtlichen vierzig Jahren in der Krankenpflege der Moerser Klinik tätig. Ihnen und sechs weiteren Jubilarinnen dankte dieser Tage die stellvertretende Pflegedirektorin Brigitte Cassel bei einer Feierstunde für den langjährigen Einsatz. „Sie leisten seit Jahrzehnten unermüdlich Dienst an den Patientinnen und Patienten in Bethanien. Dafür möchte ich Ihnen im Namen der Stiftung sehr herzlich danken“, so die stellvertretende Pflegedirektorin während der Feierstunde.

    Seit 25 Jahren im Bethanien-Pflegedienst tätig sind Birgit Butt, Regina Dombek, Grazyna Galus, Maria Ender und Veronika Hoffmann. Zehn Jahre länger ist Kinderkrankenschwester Ruth Meimers im Dienst für Bethanien. Zusammen mit den beiden 40-jährigen Dienstjubiläen stehen die von der Klinik geehrten Mitarbeiterinnen somit für insgesamt 240 Jahre Krankenpflege in Bethanien.


    Inhalt drucken

  • Kreißsäle im neuen Glanz

    Die größte Geburtsklinik der Region wurde renoviert. Am 21. Oktober kann das Ergebnis beim Tag der Offenen Tür in der Frauenklinik besichtigt werden.

    Oberärztin Dr. Almut Rabe (li.) und das Team der Geburtshilfe um Chefarzt Dr. Tönnies (Mitte) fühlen sich an ihrem neugestalteten Arbeitslatz sichtlich wohl. Zur Erstbesichtigung brachten die Mitarbeiterinnen der Frauenklinik den eigenen Krabbelnachwachwuchs mit in den neuen Kreißsaal. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Im Kreißsaal des Krankenhauses Bethanien hat Chefarzt Dr. Peter Tönnies derzeit nicht viel zu melden. Gudula Be-Pechhold hat dort das Kommando mit Pinsel und Farbe übernommen. Die Diplom-Innenarchitektin aus Sprockhövel ist vom Krankenhaus mit der kompletten Renovierung der Geburtshilfe beauftragt worden. Ein Umbau bei laufendem Betrieb - das geht nur mit guter Planung. Während in den vergangenen Wochen in zwei Kreißsälen Babys auf die Welt kamen, wurde im dritten an der Verschönerung gearbeitet. Staub und Lärm waren dabei streng verboten. "Als Innenarchitektin entwickle ich das Konzept, mache die Entwürfe, stimme die Farben und Materialien ab, wähle die Motive und Themen aus, entwerfe die Möbel, suche loses Mobiliar aus und koordiniere die Umsetzung", beschreibt Be-Pechhold ihre Aufgabe. Im Februar hatten die Planungen für das Projekt 2014 begonnen. Dieser Tage nun werden die letzten Arbeiten abgeschlossen sein. Am 21. Oktober, beim diesjährigen Tag der Offenen Tür in der Frauenklinik, kann das Ergebnis von den Moerserinnen und Moersern besichtigt werden.

    Die Umbauarbeiten betreffen den gesamten Kreißsaal und die Wochenstation. Die besondere Herausforderung beim Kreißsaal war die vorhandene Bausubstanz. Der Kreißsaal befindet sich im ältesten, über hundert Jahre alten Gebäudeteil des Krankenhauses. Und das hat ziemlich dicke Mauern. "Wer sich dem Krankenhaus nähert, schaut unter dem berühmten Bethanien-Giebel direkt auf den Kreißsaal im zweiten Stock", so Chefarzt Dr. Tönnies über die Schwierigkeiten bei der Renovierung. "Wände rausreißen und Räume vergrößern oder verkleinern war da nicht so einfach möglich. Wir mussten uns einiges einfallen lassen, um für mehr Platz zu sorgen, ohne dass wir die zur Verfügung stehende Fläche wesentlich vergrößern konnten", so der Chefarzt. Komplett saniert wurden auch die Basics, also die Haustechnik und der WC-Bereich. Neu hinzugekommen ist ein separater Raum für die Erstversorgung von Frühgeborenen, ausgestattet mit der modernsten Technik. "Ein eigner Wellness-und Wohlfühlbereich fürs Baby sozusagen" sagt Dr. Tönnies.

    Wohl fühlen sollen sich natürlich auch Mutter und Vater. Innenarchitektin Gudula Be-Pechhold hat für die werdenden Eltern ein Familienzimmer als gemütlichen Aufenthaltsbereich eingerichtet. Eine bequeme Sofalandschaft lädt zum Verweilen, Entspannen oder zum Fernsehen ein. An den Wänden fröhlich-bunte Farben, dazu ein passendes Lichtkonzept. Überhaupt hat Be-Pechhold viel mit Licht gearbeitet. Der Flur des Kreißsaals wirkte vor dem Umbau dunkel und eng, jetzt erscheint er hell und breit. Dabei wurde hier nicht eine einzige Wand versetzt. "Die Länge des Flurs haben wir durch Zonenbildung aufgelöst", erläutert die Innenarchitektin. Wandpanele aus akazienfarbigem Holz bilden den Hintergrund für neu eingerichtete Sitzbereiche und eine ausgeklügelte Lichtgestaltung sorgt für eine behagliche Atmosphäre. "Helligkeit durch LED-Panels im Mittelbereich, Akzentleuchten für die Ausleuchtung der Wandflächen", erklärt die Innenarchitektin. Dazu viel, viel hellgrüne Farbe und große Wandfotos. Grün steht für Harmonie - so heißt auch einer der drei Kreißsäle in Bethanien.

    Im Gegensatz zum farbenfrohen Flur ist die Farbgestaltung in den Kreißsälen ruhiger und wärmer. Auf die Einbauschränke, hinter denen sich die im Kreißsaal benötigte Technik verbirgt, hat die Innenarchitektin "Möbel-Tattoos" angebracht, das sind Klebefolien im floralen Design. Hohe, halbrunde Vorhänge umschließen jetzt das Kreißbett und vermitteln eine geschützte Atmosphäre. " Das Licht kann je nach Wunsch und Stimmung entsprechend differenziert eingesetzt werden", sagt Innenarchitektin Be-Pechhold. "Hintergrundbeleuchtete Bilder mit dem Themenmotiv des jeweiligen Raums über den Kreißbetten und den Badewannen sind Blickfang und geben dem Raum eine besondere Atmosphäre." Die Räume heißen "Zukunft" und "Dynamik", zu sehen sind Pusteblumen, Kirschblüten, Baumkronen, Himmel und Wolken.

    Nach dem wochenlangen Umbau ist das Team der Geburtshilfe nun gespannt, wie die Räumlichkeiten von den werdenden Eltern angenommen werden. "Alle werdenden Eltern, die zu uns kommen, sollen sich hier noch wohler fühlen", sagt die Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman.

    INFO
    Die neuen Kreißsäle des Krankenhauses Bethanien können besichtigt werden beim Tag der Offenen Tür am Mi, 21. Oktober von 14-17 Uhr. Eintritt frei.


    Inhalt drucken

  • Gesundheitsforum startet

    Bethanien-Chefärzte und Oberärzte referieren in der Volkshochschule Moers zu medizinischen Themen

    Bilden das Gesundheitsforum der Volkshochschule Moers: Die Bethanien-Chefärzte Dr. Thomas Voshaar (2.v.l.), Prof. Dr. Bruno Geier (3.v.l), Dr. Christoph Chylarecki (re.) werfen mit den Oberärztinnen Susanne Döhrmann-Sohr und Dr. Meike Finkenrath einen Blick ins Programmheft der Volkshochschule Moers. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Bauch, Darm, Venen, Lunge und Gelenke. Beim Gesundheitsforum der Volkshochschule Moers informieren insgesamt drei Chefärzte und zwei Oberärztinnen aus dem Krankenhaus Bethanien über verschiedene Gesundheitsthemen und laden zu Gespräche ein. Jeden Donnerstag ab dem 10.9. bietet die Reihe des Gesundheitsforums immer zwischen 18 und 20 Uhr Vorträge unter anderem zur Diagnostik und Therapie bei Darmerkrankungen, Aussackungen der Bauchschlagader und Krampfadern. Zudem werden Ursachen und Behandlung von chronischem Husten und eine vierteilige Vortragsreihe zum Thema Kunstgelenke angeboten. „Wir wollen medizinische Themen für Jeden verständlich und leicht nachvollziehbar erklären. Unser Angebot richtet sich an Betroffene und Interessierte“, so der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie Dr. Christoph Chylarecki.

    Das Gesundheitsforum startet am Donnerstag, 10.9. um 18 Uhr mit dem Vortrag „Bauchchirurgie: Von Sodbrennen und Herzschmerz – die Refluxkrankheit“ mit dem Chefarzt der Viszeralchirurgie und Leiter des Bethanien-Darmzentrums Dr. Hans-Reiner Zachert. Weiter geht es am 17.9. um 18 Uhr mit dem Thema „Bauchchirurgie: Alarm im Darm“, dem Vortrag von Susanne Döhrmann-Sohr, Oberärztin der Viszeralchirurgie und Koordinatorin des Darmzentrums. Die Anmeldung zum Gesundheitsforum erfolgt durch die telefonische Reservierung unter der Rufnummer 02841/201-565. Alle Vorträge werden unentgeltlich angeboten.

    INFO
    Immer donnerstags von 18 bis 20 Uhr
    in der Volkshochschule Moers auf der Wilhelm-Schroeder-Straße 10, 47441 Moers

    TERMINE
    10.9. Bauchchirurgie: Von Sodbrennen und Herzschmerz – die Refluxkrankheit mit Chefarzt Dr. Hans-Rainer Zachert

    17.9. Bauchchirurgie: Alarm im Darm mit Oberärztin Susanne Döhrmann-Sohr

    5.10. Gefäßchirurgie: Der lautlose Killer im Bauch – Diagnostik und Therapie bei Aussackungen der Bauchschlagader mit Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier

    26.11. Phlebologie: Wenn die Venen schlapp machen – moderne Möglichkeiten in der Krampfadertherapie mit Oberärztin Dr. Meike Finkenrath

    3.12. Pulmologie: Akuter und chronischer Husten – Ursachen und Behandlung mit Chefarzt Dr. Thomas Voshaar

    10.12. bis 21.1.2016 Vortragsreihe Orthopädie: Vorbereitung auf ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk mit Chefarzt Dr. Christoph Chyraecki.


    Inhalt drucken

  • Krebs ganzheitlich behandeln

    Bethanien lädt am Mittwoch, 16.9. zum Tag der Organzentren im Moerser Eurotec ein. Prof. Dr. Josef Beuth von der Universität Köln informiert über „Naturheilkunde bei Krebs“.

    Prof. Dr. Josef Beuth referiert als Leiter des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren der Universität Köln beim Tag der Organzentren am 16.9. im Moerser Eurtotec zum Thema „Naturheilkunde bei Krebs“. (Foto: TRIAS)
    Für Menschen mit der Diagnose Krebs führt die Suche nach der optimalen Therapie oft in zwei große Bereiche der Krebsmedizin: die Standardbehandlung etwa mit Operationen, Chemo- und Strahlentherapie sowie die Komplementärmedizin unter anderem durch körperliche Aktivität, Ernährungsoptimierung und psychoonkologischer Behandlung. Auch die Naturheilkunde zählt zur sogenannten ergänzenden Medizin in der Krebsbehandlung. „Sinnvoll ergänzt können beide medizinischen Bereiche durch eine leitliniengemäße Therapie etliche Krebskrankheiten in Schach halten“, weiß Prof. Dr. Josef Beuth als Leiter des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren der Universität Köln. Doch welche der vielen Angebote naturheilkundlicher Verfahren sind wissenschaftlich anerkannt und können wirklich helfen?

    Diese und weitere Fragen zum Thema „Naturheilkunde bei Krebs“ möchte der bundesweit anerkannte Krebs-Wissenschaftler am Mittwoch, 16.9. ab 16 Uhr beim Tag der Organzentren im Moerser Eurotec beantworten. Zur Veranstaltung laden das Lungenzentrum, Darmzentrum und das kooperierende Brustzentrum Linker Niederrhein ein. Die Organzentren des Krankenhauses Bethanien stellen sich gemeinsam mit den eng zusammenarbeitenden Partnern wie etwa Selbsthilfegruppen, Physikalische Therapie, Sozialdienst und weiteren in der Krebstherapie beteiligten Akteuren vor. „Wir wollen mit der Veranstaltung die Expertise aller Organzentren bündeln, um Patienten und Angehörigen die Information und Beratung zu geben, die sie für eine optimale Behandlung benötigen“, so Dr. Thomas Voshaar als Leiter des Lungenzentrums und Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Bethanien.

    INFO
    Tag der Organzentren – Krebs ganzheitlich behandeln Mittwoch, 16.9. von 16 – 19 Uhr Eurotec, Eurotec-Ring 15, 47445 Moers
    Buslinien: 911, 68, Haltestelle „Eurotec“ Der Eintritt ist frei


    Inhalt drucken

  • Für die gesunde Entwicklung von Kindern

    Sozialpädiatrisches Zentrum Bethanien feierte 10jähriges Jubiläum mit Fachvorträgen und Familienfest

    Große Sprünge schafft man gemeinsam: Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer (Mitte) testet mit Dr. Wolfgang Poss (re.), dem Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums der Bethanien-Kinderklinik und Klinikclown Schlatke (li.) die Hüpfburg beim Jubiläumsfest. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Seit genau 10 Jahren werden im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) am Krankenhaus Bethanien Kinder mit Entwicklungsverzögerungen behandelt. Dabei arbeiten Kinderärzte, Psychologen und weitere, auch pädagogische Fachkräfte für die beste Therapie und gesunde Entwicklung von Kindern interdisziplinär zusammen. Sein 10jähriges Bestehen feierte das SPZ der Bethanien-Kinderklinik unlängst mit einem bunten Familienfest und medizinischen Fachvorträgen unter anderem von Dr. Daniel Tibussek, Neuropädiater der Uni-Kinderklinik Düsseldorf. „Der Bedarf an spezialisierten Zentren für die Versorgung von Kindern ist groß und wächst weiter. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum einen dringend benötigten Schwerpunkt anbieten zu können“, sagte Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor des Krankenhauses.

    Als das SPZ im Jahr 2005 seine Arbeit aufnahm, bestand das Team noch aus jeweils einer halben Kinderarzt- und Psychologenstelle, die Behandlung von Kindern, deren sprachliche und motorische Entwicklung gefördert werden musste, fand im Gebäude der Kinderklinik statt. Inzwischen stehen den rund 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zu denen auch Logopäden sowie Sozial- und Heilpädagogen zählen, eine eigene Etage im Gebäude der KV-Notfallpraxis auf dem Campus Bethanien zur Verfügung. Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums ist Dr. Wolfgang Poss, langjähriger Oberarzt der Bethanien-Kinderklinik. „Der Ausbau des Sozialpädiatrischen Zentrums richtet sich am wachsenden Bedarf aus. Die Patientenzahlen steigen jährlich um 10 und bis 20 Prozent“, so Dr. Poss.

    Entsprechend groß war daher auch der Andrang beim Familienfest, zu dem Eltern, Kinder und Angehörige eingeladen waren. Den sonnigen Nachmittag im Park zwischen Seniorenstift und SPZ nutzten vor allem die Kinder, um sich auf der großen Hüpfburg und im Kleinkinderparkour in einem von insgesamt drei eigens aufgebauten Zelten auszutoben. Der zwölfjährige Noel Palzer aus Rheinberg ließ sich von Stickdesignerin Klara Krummeich ein eigenes Handtuch mit dem Wappen seines Lieblingsfußballvereins besticken. Die drei Geschwister Mertcan (6), Yigit (1) und Berrak (7) aus Moers tummelten sich zwischen Maltischen, der Torwand und dem großen Vier-Gewinnt-Spiel. Ein besonderes Wiedersehen gab es mit den beiden ehemaligen Frühchen Annabelle und Leander, die vor acht Jahren als eines von insgesamt 6 Zwillingspärchen innerhalb 24 Stunden in Bethanien zur Welt kamen.

    Als Ehrengast begrüßten Dr. Poss und der Chefarzt der Kinderklinik Dr. Michael Wallot den Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Für Fleischhauer ist das SPZ eine Herzensangelegenheit. Anfang letzten Jahres sammelte er gemeinsam mit vielen Helferinnen und Helfern bei einer eigens organisierten Spendenaktion auf dem Moerser Weihnachtsmarkt einen dreistelligen Spendenbetrag für das Sozialpädiatrische Zentrum. „Ich freue mich über das 10jährige Bestehen des Sozialpädiatrischen Zentrums und seine gute Entwicklung in dieser Zeit“, lobte Fleischhauer die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im SPZ.


    Inhalt drucken

  • Buntes Familienfest zum zehnjährigen Bestehen

    Sozialpädiatrisches Zentrum der Kinderklinik Bethanien feiert Jubiläum

    Das Sozialpädiatrische Zentrum auf dem Bethanien-Gelände in groß und klein: Dr. Wolfgang Poss, Oberarzt der Bethanien-Kinderklinik und Chefsekretärin Doris Metternich freuen sich auf die Jubiläumsfeier am Samstag, 29.8. zum zehnjährigen Bestehen des Sozialpädiatrischen Zentrums Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der Kinderklinik Bethanien lädt anlässlich seines 10. Geburtstags am Samstag, 29. August um 14 Uhr zum Familienfest ein. Auf der Wiese zwischen dem Gebäude des Sozialpädiatrischen Zentrums und der Strahlentherapie an der Wittfeldstraße können sich auf dem Bethanien-Gelände kleine Besucherinnen und Besucher auf einem eigens aufgebauten Bewegungsparcours austoben. Junge Fußballer können beim Torwandschiessen punkten und zu großen Sprüngen lädt eine Hüpfburg ein. Beim beliebten Kinderschminken sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: bunte Blumen, gefährliche Raubkatzen oder ganz eigene Muster und Formen machen beim Spielen mit anderen Kindern noch mehr Spaß. Spezialitäten vom Grill sorgen für das leibliche Wohl.

    Im Sozialpädiatrischen Zentrum behandeln Kinderärzte, Psychologen, Therapeuten und pädagogische Fachkräfte Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Schulproblemen, chronischen Erkrankungen, psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. „Wir betreuen Familien oft über einen längeren Zeitraum hinweg, dadurch entsteht Vertrauen, für das wir uns mit der Jubiläumsfeier bei Eltern und Kindern bedanken möchten“, so Dr. Wolfgang Poss, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums und Oberarzt der Bethanien-Kinderklinik. Gegen 14 Uhr hat Bürgermeister Christoph Fleischhauer seinen Besuch beim Jubiläumsfest angekündigt. Die Veranstaltung wird von ENNI und der Sparkasse Rheinberg unterstützt. Der Eintritt ist frei.


    Inhalt drucken

  • Musikshow im Seniorenstift Bethanien

    Bewohnerinnen und Bewohner des erlebten Schlagerfestival mit (fast) echten Stars von damals

    Sonnenbrillen so groß wie Fahrräder: Im stilechten 70er-Jahre-Outfit trat Boguslawa Dezelak (re.) vom Sozialen Dienst des Seniorenstifts Bethanien bei der Musikshow im Park der Einrichtung unter anderem als Conny Froboess mit dem Song
    Ein kleines Open-Air-Festival bekamen dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner im Park des Seniorenstifts Bethanien geboten. Bei schönem Wetter hieß es: "Was bin ich?" Dabei erlebte nicht nur die legendäre ARD-Rateshow mit dem unvergessenen Robert Lembke ein heiteres Comeback, auch die Schlagerstars der 70er und 80er Jahre gaben sich ein Stelldichein - besser gesagt, deren Doppelgänger, die ausnahmslos von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenstifts verkörpert wurden.

    "Die Gäste sollten die dargestellten Musikinterpreten anhand der im Playback vorgetragenen Songs erraten - ein Riesenspaß für alle Beteiligten", berichtet Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift. Dass dabei quietschbunte Outfits im Modestil der 70er Jahre zum Einsatz kamen, versteht sich von selbst. Die 70er? Richtig, das war die Zeit, als Sonnenbrillen so groß waren wie Fahrräder und man Schlaghosen auch als Familienzelt aufbauen konnte.

    All das hat die Phantasie der Organisatoren offenbar erheblich beflügelt. Nach wochenlangen heimlichen Proben standen nun zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner etliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Pflege, Verwaltung und dem Sozialen Dienstes der Senioreneinrichtung auf der Bühne und stellten Schlagerstars wie Roy Black, Vicky Leandros, Cliff Richard oder Conny Froboess dar. "Wir wollten den Senioren in Bethanien ein schönes Sommerevent bieten, bei dem wir sie als Rateteam aktiv mit einbeziehen", so Hering. Für Kaffee und Kuchen sorgte das Hauswirtschaftsteam um Marlies Schürmann.

    Sie benötigen den Flash Player.


    Inhalt drucken

  • Homberger Baby kam im Rettungswagen nach Moers zur Welt

    Frauenklinik Bethanien: Mutter und Kind sind wohlauf

    Bethanien-Ärztin Xanthippi Adamoglou holte die kleine Hanna im Rettungswagen zwischen Homberg und Moers auf die Welt. (Foto: Bethanien/Engel-Albustin)
    Das war eine schnelle Geburt: Im Rettungswagen zwischen Homberg und Moers kam am gestrigen Donnerstag um 14.38 Uhr die kleine Hanna auf die Welt. Mutter Nadine Kratky aus Duisburg-Homberg war in der 39. Schwangerschaftswoche eigentlich nur zur normalen Schwangerschaftsuntersuchung zum Frauenarzt gegangen. In der Praxis setzten allerdings plötzlich leichte Wehen ein. "Wir haben bei der Untersuchung gleich gesehen, dass die Geburt unmittelbar bevorstand. Das Baby hatte es ziemlich eilig", so Bethanien-Frauenärztin Xanthippi Adamoglou, die an dem Tag in der Homberger Frauenarztpraxis zufällig als ärztliche Vertretung Dienst tat und somit vor Ort war, als die Wehen anfingen.

    Die junge Ärztin rief sofort den Rettungswagen und ließ die werdende Mutter aus Sicherheitsgründen keine Sekunde mehr allein. Mit dem Rettungswagen ging es in die Frauenklinik Bethanien, wo im Perinatalzentrum alle Risikogeburten der Region betreut werden. Doch Hanna war schneller und pfiff auf alle Sicherheitsaspekte: Schon auf dem Weg nach Moers kam das Kind auf die Welt - ohne Hebamme, aber mit Dr. Adamoglou als Geburtshelferin. "Vor dem Krankenhaus Bethanien stand inzwischen die gesamte Geburtshilfe parat, um die weitere Versorgung zu übernehmen. Mutter und Kind sind wohlauf und können sehr bald nach Hause entlassen werden", so Barbara Schirner, Sprecherin der Frauenklinik Bethanien. Baby Hanna wiegt 3.340 Gramm und ist 52 Zentimeter groß. Für Mutter Nadine war es das zweite Kind.


    Inhalt drucken

  • Mit der Angst nicht allein sein

    Im Krankenhaus Bethanien gibt es einen Gesprächskreis für Menschen mit Lungenkrebs. Vor Jahren war der Alpener Volker Weizenbeck selbst erkrankt. Jetzt leitet er den Kreis.

    Der vor Jahren selbst an Lungenkrebs erkrankte Alpener Volker Weizenbeck (re.) leitet jetzt den vom Psycho-Onkologen Patrik Jotzo (li.) ins Leben gerufenen offenen Gesprächskreis Lungenkrebs im Krankenhaus Bethanien. (Foto: Bethanien/Engel-Albustin)
    Volker Weizenbeck aus Alpen hatte Lungenkrebs – eine der häufigsten und gefährlichsten Krebsarten in Deutschland. Trotz des weit fortgeschrittenen Stadiums seiner Erkrankung konnte der 58-Jährige mit Hilfe seiner Ärzte im Krankenhaus Bethanien den Krebs besiegen. Im Dezember 2013 absolvierte Weizenbeck seine letzte Chemotherapie und bis heute hat sich der Krebs nicht zurückgemeldet. Was dem gelernten Chemielaboranten während der Therapie vor allem geholfen habe, war der Austausch mit anderen Patienten, sagt er. Das Lungenzentrum Bethanien bietet einen solchen Gesprächskreis seit einiger Zeit an. Wie viele Patienten wollte Weizenbeck mit der Krankheit auf keinen Fall allein sein. Der Gesprächskreis war ein Glücksfall nicht nur für ihn. Inzwischen leitet Weizenbeck den offenen Gesprächskreis. Er ist Ansprechpartner für Patientinnen, Patienten und deren Angehörige.

    „Ich habe nach der Genesung Kraft und den Wunsch verspürt, mich für Andere zu engagieren“, begründet der gebürtige Bochumer seine Entscheidung. „Mit den Erfahrungen, die ich als Patient im Gesprächskreis gewonnen habe, kann ich nun Betroffenen helfen, mit ihrer Krankheit besser umzugehen“, so Weizenbeck. Es seien aber auch die Menschen selbst, die sich im Gesprächskreis durch offene Gespräche untereinander und durch gegenseitiges Zuhören immer wieder Mut machen. Gerade bei der Diagnose Lungenkrebs sei sehr viel Angst im Spiel, denn oft ist die Krankheit – anders als bei Volker Weizenbeck – zwar behandelbar, aber nicht heilbar.

    Dass er selbst damals von einer schweren Lungenkrebserkrankung betroffen war, macht Weizenbeck somit zu einer ganz besonderen Vertrauensperson für andere Patientinnen und Patienten. „Aufgrund meiner eigenen Krankheitsgeschichte kann ich mich in die Situation von Patientinnen und Patienten gut hineinfühlen. Das schafft eine gute Basis und gegenseitiges Vertrauen für unsere Gespräche“, so Weizenbeck. Die enge Anbindung des Gesprächskreises an das Lungenzentrum Bethanien hat Vorteile: Patientinnen und Patienten, die hier behandelt werden, können das Gesprächsangebot schon während des Krankenhausaufenthaltes nutzen. Die Gruppe ist allerdings offen für alle Interessierten. Ob jemand im Lungenzentrum Bethanien Patient war, spielt keine Rolle. Und selbstverständlich sind auch die Angehörigen von Menschen mit Lungenkrebs willkommen.

    „Niemand soll mit einer Lungenkrebs-Diagnose allein sein. Darum haben wir diese wichtige Möglichkeit zum Austausch geschaffen“, sagt der Psycho-Onkologe Patrik Jotzo. Er betreut in Bethanien viele Krebspatienten, vor allem die mit Lungenkrebs, und hat den Gesprächskreis vor einiger Zeit initiiert. Bei den Treffen schaut er immer wieder mal vorbei und steht als Gesprächsexperte mit Rat und Tat zur Verfügung. Er hört zu und vermittelt bei Bedarf weitere Kontakte. „Heilen können wir manchmal nicht, helfen aber auf jeden Fall.“

    INFO
    Gesprächskreis für Krebsbetroffene
    Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 17 bis 19 Uhr. Das nächste Treffen findet am Do, 13. August statt.
    Krankenhaus Bethanien Moers, Bethanienstr. 21, Raum D211
    Kontakt: Tel. 02841/200-20835 (Patrik Jotzo), Mail: Gespraechskreis.Lungenkrebs@bethanienmoers.de


    Inhalt drucken

  • Krampfadern: Die richtige Therapie finden

    Probleme mit den Beinvenen haben viele Menschen. Ärzte wenden verschiedene Therapien an, um erkrankte Gefäße zu behandeln. Wann welche Methode die passende ist


    Ein Beitrag in der Apothekenrundschau von Ute Essig, 18.06.2015

    Den Beitrag können Sie hier lesen...


    Inhalt drucken

  • Sommerfest im Seniorenstift Bethanien

    Bewohnerinnen und Bewohner feierten im Park der Einrichtung

    Beim Sommerfest im Seniorenstift Bethanien sorgte der fast zwanzigköpfige Harmonika-Club Wachtendonk für gute Unterhaltung.
    Sommer, Sonne, Sonnenschein: Bei herrlichen Temperaturen feierten dieser Tage die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts Bethanien ihr diesjähriges Sommerfest. Schattige Plätzchen für das Fest boten im Park der Senioreneinrichtung viele altehrwürdige Bäume, Strandkörbe und eigens für das Fest aufgestellte Pavillons. Während das Hauswirtschaftsteam um Marlies Schürmann den Gästen Erdbeerkuchen, Zitronenrolle und Plunderteilchen kredenzte, sorgte der fast zwanzigköpfige Harmonika-Club Wachtendonk für Stimmung und gute Laune. "Das Konzert kam bei den Gästen sehr gut an. Wir freuen uns, dass wir den Harmonika-Club für das Sommerfest gewinnen konnten", so Oliver Hering vom Sozialen Dienst des Seniorenstifts. Damit bei Sonne und Gesang die Kehlen nicht zu sehr austrockneten, sorgte das Küchenteam für ausreichend Nachschub an der Getränkebar: Neben nicht-alkoholischen Drinks wurden dort, passend zum Anlass, auch Caipirinha und Sektcocktails serviert.


    Inhalt drucken

  • Bei 60 Grad „verkocht“ der Leberkrebs

    Bethanien-Chefarzt Prof. Ralf Kubitz behandelt Leberkrebs mit einer Mini-Sonde, die Tumorgewebe durch Hitze zerstört. Schon zwei bis drei Tage nach der Behandlung können Patienten wieder nach Hause.

    Kleine Sonde gegen Leberkrebs: Prof. Dr. Kubitz, Chefarzt der Gastroenterologie am Krankenhaus Bethanien Moers behandelt Lebertumore mit der sogenannten Radiofrequenzablation. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Sie sieht aus wie ein kleiner Regenschirm ohne Schirm: Eine drei Millimeter dünne Sonde kommt bei der sogenannten Radiofrequenzablation zum Einsatz um Lebertumore zu zerstören. Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Kubitz hat die Methode jahrelang in seiner Zeit an der Uniklinik Düsseldorf erforscht und vor einem Jahr mit nach Moers gebracht. „Wir wollen mit dem minimal-invasiven Verfahren das Versorgungsangebot für Menschen mit Leberkrebs in der Region erweitern", so der Gastroenterologe.

    Der Mediziner bringt viel Erfahrung auf dem Gebiet mit. Mehrere hundert Patientinnen und Patienten hatte Prof. Dr. Kubitz bereits in der Uniklinik mit der Radiofrequenzablation erfolgreich behandelt, in Bethanien hat er den Eingriff ebenfalls schon bei einigen Patienten durchgeführt. Bei der kleinen Operation unter Vollnarkose führt der Mediziner die dünne Sonde über einen nur wenige Millimeter großen Zugang durch die Bauchdecke an das Tumorgewebe in der Leber heran. Mit Ultraschall überwacht der Gastroenterologe auf einem Monitor die Navigation der Sonde im Bauch der Patientin oder des Patienten. Wenn die Sonde den Tumor erreicht hat, dreht der Operateur an seinem Sondengriff. An der Nadelspitze fahren dann zwölf feine Drähte aus, über die ein hochfrequenter Wechselstrom die Elektronen im Tumorgewebe in "Schwingungen" versetzt, wodurch das Tumorgewebe um die Sondenspitze herum erhitzt wird „Ab 60 Grad Celsius 'verkocht' das von der Sonde punktierte Tumorgewebe buchstäblich, sodass der Tumor abstirbt", berichtet Prof. Kubitz.

    Bis zu fünf Lebertumore kann ein erfahrener Mediziner mit dem minimal-invasiven Verfahren innerhalb einer Sitzung entfernen. Die Verödung eines Tumors dauert etwa 30 Minuten und der Erfolg ist für den Operateur sofort überprüfbar. Auf dem Ultraschallmonitor erkennt Prof. Kubitz, dass das zuvor vom Tumor oder von Metastasen befallene Gewebe nicht mehr durchblutet ist. „Mit der Radiofrequenzablation können wir die Verbreitung von Krebszellen verhindern, die in der Leber entstehen. Und wir können die Behandlung wiederholen, wenn neue Tumore in dem Organ entstehen sollten“, nennt Prof. Kubitz zwei wichtige Vorteile des Verfahrens. Kleiner Eingriff, große Wirkung: Statt einer großen Operation mit Bauchschnitt und wochenlanger Genesung gibt es hier nur einen kleinen Piekser mit der Sonde. Nach zwei bis drei Tagen können Patienten schon wieder nach Hause.

    Inwieweit die Methode für eine Patientin oder einen Patienten geeignet ist, hängt vom Stadium der Erkrankung und von der gesundheitlichen Verfassung des zu behandelnden Menschen ab. So ist das Verfahren in der Regel für Metastasen von bis zu fünf Zentimetern Durchmesser anwendbar und für Patienten geeignet, bei denen noch keine Chemotherapie erforderlich ist. "In den meisten Fällen entsteht Leberkrebs durch eine Leberzirrhose, die in Folge übermäßigen Alkoholkonsums und Übergewichts auftreten kann", sagt Prof. Kubitz. "Man spricht auch von der sogenannten Fettleber-Zirrhose." Ein weiterer Verursacher von Leberkrebs können chronische Infektionen mit Hepatitis-B und Hepatitis-C-Viren sein. Zur Risikogruppe für Metastasen der Leber gehören zudem Patienten, die von Darm- oder Brustkrebs betroffen sind. Symptome für eine Lebererkrankung können dauernder Juckreiz und lang anhaltende Müdigkeit sein. „Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung verringern das Risiko einer Lebererkrankung. Patienten mit einer chronischen Leberzirrhose sollten unbedingt halbjährliche Ultraschall-Kontrollen durchführen lassen“, so der Mediziner.

    Wie ein winziger Regenschirm ohne Schirm sieht die Sonde aus. Die feinen Drähte werden erst ausgefahren, wenn die Sonde den Tumor erreicht hat. Die Drähte erhitzen sich, wodurch der Lebertumor binnen Minuten


    Inhalt drucken

  • Frauen gemeinsam gegen Brustkrebs

    Der 12. Moerser Brusttag sorgte für ein volles Haus in der Frauenklinik Bethanien

    Gemeinsam gegen den Krebs: Der 12. Moerser Brusttag sorgte in der Frauenklinik Bethanien für ein volles Haus.
    Volles Haus in der Frauenklinik Bethanien: Knapp hundert Frauen aus Moers und Umgebung kamen vor Pfingsten zum 12. Moerser Brusttag, der sich in diesem Jahr der Integrativen Onkologie widmete. Eingeladen hatte das Kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein mit den beiden Standorten am St.-Antonius-Hospital in Kleve und am Bethanien-Krankenhaus in Moers. "Schulmedizin und die alternative Komplementärmedizin sind keine Gegensätze, sondern sie ergänzen sich in der Integrativen Onkologie im Sinne einer ganzheitlichen Krebstherapie", erläuterte die Frauenklinik das Thema der Veranstaltung.

    Während Oberärztin Dr. Dorit Brunotte in ihrem Vortrag die Möglichkeiten der Integrativen Onkologie im der Frauenklinik Bethanien beschrieb, referierte eine Mitarbeiterin der Psycho-Onkologie des Krankenhauses über Krankheitsbewältigung und Selbsthilfestrategien bei Brustkrebs. Den halbstündigen Mittelteil des Programms bestritt Heike Voß vom Gesundheitszentrum des Kamp-Lintforter St.-Bernhard-Krankenhauses mit leichten Yoga-Übungen zum Mitmachen. Zeit für Gespräche und gegenseitigen Austausch gab es anschließend bei einem Imbiss in der Personal-Cafeteria des Krankenhauses. "Es war schön, viele Frauen aus den Selbsthilfegruppen und manche ehemalige Patientin bei der Veranstaltung wiedergetroffen zu haben", freute sich Chefarzt Dr. Peter Tönnies.


    Inhalt drucken

  • Stoffgiraffe will wieder nach Hause

    Tier war beim Teddy-Krankenhaus ausgebüchst / Teddy-Ärzte fragen: Wer kennt dieses Schmusetier?

    Wem gehört dieses Kuscheltier? Die namenlose Giraffe mit Gipsarm und Gipsbein wartet nach der Behandlung im Teddy-Krankenhaus Bethanien noch darauf, zu ihrem Schmusekind zurückkehren zu dürfen. (Foto: Bethanien/fotolulu)
    Rund tausend kranke Schmusetiere wurden am vergangenen Wochenende im Teddy-Krankenhaus in Bethanien erfolgreich behandelt. Alle Kuscheltiere konnten die Stofftierklinik bereits am Samstag vollständig geheilt wieder entlassen - alle, bis auf eine namenlose Giraffe. Sie wartet noch darauf, von ihrem Schmusekind wieder abgeholt zu werden. Mit Knochenbrüchen am rechten Bein und am linken Arm war die Stoffgiraffe am Samstag in das von der Moerser Jugendfeuerwehr, der Krankenkasse AOK und der Kinderklinik Bethanien gemeinsam veranstaltete Teddy-Krankenhaus eingeliefert worden. Jetzt fragt das Teddy-Krankenhaus: Wer kennt diese Giraffe? Das Kuscheltier ist etwa 30 Zentimeter groß und hat ein geschecktes Giraffenfell. Auffällig sind die langen dünnen Arme und Beine und die kurzen Hörner auf dem Kopf.

    Die Behandlung der Giraffe in der Teddy-Zeltstadt hinter der Bethanien-Kinderklinik scheint am Samstag noch reibungslos verlaufen zu sein, wie zwei rote Gipsverbände an Arm und Bein des Tieres belegen. "Doch dann muss irgendwas passiert sein. Wir nehmen an, die Giraffe ist ihrem Kind ausgebüchst und hat sich dann auf der Suche nach Futter im Park hinter der Kinderklinik verlaufen", sagen die Teddy-Doktoren. Die gefundene Giraffe wurde in die Kinderklinik gebracht, wo sie jetzt abgeholt werden kann. Bis zur Abholung, wird sie von den Teddy-Doktoren jeden Tag mit Gummibärchen gefüttert und darf so viel Kakao trinken, wie sie möchte. Das Kind, das seine Schmusegiraffe abholen möchte, kann sich telefonisch im Teddy-Krankenhaus melden unter Telefon 02841/200-2702 (Pressestelle Bethanien) oder per Mail unter presse@bethanienmoers.de.


    Inhalt drucken

  • Aktion will Darmkrebs rechtzeitig entdecken

    "1.000 Leben retten": Krankenhaus-Beschäftigte in Bethanien ließen sich testen

    Erfolgreiche Darmkrebs-Vorsorge fängt in der eigenen Klinik an: Mehr als 100 Bethanien-Beschäftigte ließen sich für die Aktion 1000 Leben retten freiwillig und anonym auf verstecktes Blut im Stuhl testen. Die Chefärzte Dr. Hans-Reiner Zachert (li.) und Prof. Ralf Jürgen Kubitz (re.) vom Darmzentrum Bethanien hatten die Aktion initiiert. (Foto: Bethanien/Engel-Albustin)
    Sie wollen möglichst viele Leben retten am Niederrhein und die Darmkrebs-Vorsorge mehr ins Bewusstsein der Menschen bringen: Vor einem halben Jahr brachten die beiden Chefärzte Dr. Hans-Reiner Zachert und Prof. Dr. Kubitz vom Darmzentrum des Bethanien-Krankenhauses die Aktion "1000 Leben retten" an ihre Klinik. Das Ziel der Vorsorgeaktion: Möglichst viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses sollten sich freiwillig und kostenlos auf verstecktes Blut im Stuhl untersuchen zu lassen. Nicht sichtbares Blut im Stuhl könnte ein früher Hinweis auf Darmkrebs sein. "Als Krankenhaus wollten wir in Sachen Vorsorge mit gutem Beispiel vorangehen", so die beiden Chefärzte. Denn Darmkrebs sei vollständig heilbar, wenn er früh entdeckt werde. Der Ablauf bei der Präventionsaktion "1000 Leben retten" ist denkbar einfach: Für die Untersuchung schicken die Freiwilligen eine Stuhlprobe an ein beauftragtes Labor, das die Untersuchung vornimmt. Die geringen Kosten für die Untersuchung zahlt das sich an der Aktion beteiligende Unternehmen, dem die Gesundheit der Beschäftigten am Herzen liegt.

    Das Krankenhaus Bethanien ging dabei mit gutem Beispiel voran: Seit Herbst konnten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym Test-Sets beim mit der Aktion kooperierenden Labor anfordern und Stuhlproben einschicken. Von den mehr als 1.000 Beschäftigen des Krankenhauses machten genau 122 mit und schickten Stuhlproben ein. "Damit haben sich ungefähr zehn Prozent aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Aktion beteiligt. Das ist ein großer Erfolg", so Dr. Zachert und Prof. Kubitz. Bei sieben der 122 Proben konnte verstecktes Blut im Stuhl festgestellt werden. "Bei diesen sieben Personen ist nun eine weitere medizinische Abklärung notwendig, um herauszufinden, wo das Blut herkommt", erläutern die Chefärzte. "Es könnte sich um Polypen handeln, eine noch harmlose Vorstufe von Krebs. Es kann aber auch ganz andere Ursachen geben, die harmlos oder weniger harmlos sein können." Die betreffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben vom Labor ein Schreiben bekommen, mit dem Hinweis auf das entdeckte Blut. "Wird Blut im Stuhl festgestellt, empfiehlt sich immer eine Darmspiegelung zur weiteren Abklärung", so die beiden Darmkrebsspezialisten.

    Wer die sieben Beschäftigten sind, bei den Blut im Stuhl nachgewiesen wurde, wissen die Chefärzte und auch Bethanien als Arbeitgeber selbstverständlich nicht. "Die Tests bei der Aktion '1000 Leben retten' werden grundsätzlich anonym von dem mit der Aktion kooperierenden, externen Labor durchgeführt. Die Aktion '1000 Leben retten' setzt auf die Motivation der Leute, etwas für die eigene Gesundheit zu tun und mit den Ergebnissen verantwortungsvoll umzugehen", betonen die Mediziner. Von dem Labor haben die beiden Bethanien-Chefärzte lediglich eine statistische Auswertung der Aktion bekommen, die aus zwei kleinen Tabellen besteht. Demnach haben mit 70 Prozent deutlich mehr Frauen als Männer an der Vorsorgeaktion teilgenommen. Bei den Bethanien-Beschäftigten im Alter zwischen 40 und 60 Jahren war zudem das Interesse am Test größer, als bei den Jüngeren.

    Mit Veröffentlichung der Zahlen wollen Prof. Kubitz und Dr. Zachert große und kleine Unternehmen in Moers und Umgebung ermuntern. "Sieben Stuhlproben mit nicht sichtbarem Blut - das sind sieben Menschen allein in unserem Unternehmen, bei denen wir die Entstehung von Darmkrebs rechtzeitig verhindern können", sagen die Ärzte. "Je mehr Unternehmen teilnehmen und je mehr Beschäftige sich freiwillig testen lassen, desto mehr Leben können wir im Fall des Falles retten." Denn das tückische beim Darmkrebs sei, dass er sehr lange keine Beschwerden mache und deswegen oft erst spät bemerkt werde, erläutern die Ärzte. Deswegen stehen die beiden Bethanien-Chefärzte für Vorträge und Informationsveranstaltungen bei ortsansässigen Unternehmen gern zur Verfügung, um über die Aktion "1000 Leben retten" und das Thema Darmkrebsvorsorge aufzuklären.

    INFO
    An der Aktion "1000 Leben retten" können sich Unternehmen bundesweit beteiligen. Im Raum Rhein und Ruhr haben bereits mehr als 300 Unternehmen teilgenommen. Im Jahr 2013 wurde die Aktion mit dem Felix Burda Award in der Kategorie "Engagement des Jahres" ausgezeichnet. Weitere Infos unter http://www.1000-leben-retten-ruhr.de/
    In Moers werben die Chefärzte Dr. Hans-Reiner Zachert und Prof. Ralf Jürgen Kubitz vom Darmzentrum des Bethanien-Krankenhauses für die Aktion und wünschen sich viele teilnehmende Unternehmen. Die Chefärzte stehen für Vorträge über Darmkrebsprävention zur Verfügung (Darmzentrum Bethanien, Tel. 02841/200-20676).


    Inhalt drucken

  • Bethanien siegte beim Schlossparklauf

    Bestes Betriebsteam war mit 32 Läuferinnen und Läufern am Start

    Der Pokal ist wieder zu Hause: Das Bethanien-Team unter Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki (2.v.r.) siegte beim Schlossparklauf am 25. April als bestes Betriebsteam.
    Sieg für Bethanien beim Schlossparklauf: Das Team des Krankenhauses errang als beste Betriebsmannschaft bei dem Moerser Sportwettbewerb am vergangenen Samstag (25.4.) den ersten Platz. Damit konnte sich das Team unter Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki den von Dr. Chylarecki selbst gestifteten Pokal für das beste Betriebsteam des Laufs ans eigene Haus zurückholen. "Wir haben mit einem großen Team aus allen Bereichen unserer Klinik teilgenommen, weil wir als Krankenhaus-Beschäftige Vorbilder für gesunde Lebensweise sein wollen", so Chefarzt Dr. Chylarecki. "Wir freuen uns über den Sieg, aber für freuen uns auch über alle Teams, die aktiv am Lauf teilgenommen haben." Den zweiten Platz errangen die Kolleginnen und Kollegen von Krankenhaus St. Josef, die Bronzemedaille holte das Team des Moerser Wochen-Magazins.

    Bethanien war mit einer Mannschaft in Olympiastärke an den Start gegangen: 32 Läuferinnen und Läufer aus dem Krankenhaus hatten am Lauf in den drei Distanzen 5 und 10 Kilometer und 7,5 km Walking teilgenommen. Bester Bethanien-Läufer über 5 Kilometer bei den Männern war Marcel Haupt, der in der es mit einer Zeit von 19'31'' Minuten in der Einzelwertung auf Platz 14 schaffte, beste Läuferin über 5 Kilometer war Julia Lutter mit 22'17'' Minuten und Platz 6 in der Einzelwertung. Teilgenommen für Bethanien hatten Pflegekräfte, Mediziner, Arzthelferinnen, Sekretarinnen, Verwaltungsangestellte und Mitarbeiter aus der EDV. Bereits im Jahr 2013 hatte Bethanien als bestes Betriebsteam beim Schlossparklauf gesiegt.


    Inhalt drucken

  • "Babymarathon" im Bethanien-Kreißsaal

    An einem Tag kamen zehn Babys im Moerser Krankenhaus auf die Welt

    Zehn auf einen Streich: Die Kinderkrankenschwestern (v.l.n.r. ) Steffi Uhrmann, Katarzyna Andrykowski, Sabine Neikes und Ayshe Urhan freuen sich mit Chefarzt Dr. Peter Tönnies über Priya Noa, Arian, Lamis, Adrian, Diana, Okhan, Roukaya, Christian Wolfgang und Pelin. Nicht im Bild ist der kleine Emilian, der noch auf der Frühchenstation ein kurzes Gastspiel gibt.
    Pünktlich zum Schlossparklauf am kommenden Samstag (25.4.) haben Hebammen und Ärzte einen "Babymarathon" vom Feinsten hingelegt: Zehn Babys kamen am Montag dieser Woche (20.4.) in nur 21 Stunden auf die Welt. Das ist neuer Tagesrekord in Bethanien. Den Startschuss für den Dauereinsatz des Geburtshilfeteams gab um 0.005 Uhr die kleine Priya Noa, dann folgten um 4.18 Uhr Arian und um 5.34 Uhr Lamis. Weiter ging es mit Adrian (7.30 Uhr), Diana (7.33 Uhr) Okhan (8.47 Uhr), Roukaya (11.05 Uhr), Emilian (14.16 Uhr) Christian Wolfgang (19.51 Uhr). Als letzter ins Ziel schaffte es um 21.03 Uhr die kleine Pelin.

    "Alle Babys und Mütter sind wohlauf, die Hebammen und Ärzte etwas erschöpft", lautet die augenzwinkernde Bilanz der Leitenden Hebamme Petra Onasch-Szerman. Von den Babys werde nur der kleine Emilian noch auf der Frühchenstation betreut. Er ist mit nur 1.900 Gramm zu früh zur Welt gekommen, es gehe ihm aber gut. "Wir hätten zwischendurch gern mehr Hände und Füße gehabt. Allerdings sind zehn Geburten für ein eingespieltes Team kein Problem", so die Leitende Hebamme vom Großeinsatz in den drei Kreißsälen. "Wir sind ein Perinatalzentrum höchster Leistungsstufe und an diesem Tag hat unser Team gezeigt, was wir können", freute sich Chefarzt Dr. Peter Tönnies mit dem Team und den Eltern, die aus Krefeld, Duisburg, Neukirchen-Vluyn und Moers zur Entbindung nach Bethanien gekommen waren.


    Inhalt drucken

  • Lungentest und Chefarztvorträge

    Bethanien präsentiert sich auf der Gesundheitsmesse MediFilia am Sa, 25.4. im ENNI-Sportpark Rheinkamp

    Auf der Gesundheitsmesse MediFilia am Sa, 25.4. im ENNI-Sportpark sind am Stand des Bethanien-Krankenhauses bei Arzthelferin Beate Beuke (re.) von der Lungenklinik kostenlose Lungenfunktionstests möglich. (Foto: Bethanien/Engel-Albustin)
    Lunge, Leber, Haut und Hüfte: volles Programm für die Gesundheitsmesse MediFilia. Mit einem eigenen Messestand präsentiert sich am Samstag (25. April 2015) das Krankenhaus Bethanien auf der Moerser Gesundheitsmesse im ENNI-Sportpark Rheinkamp. Am Bethanien-Stand direkt links vom Eingang in die Messehalle führt das Team der Lungenklinik von 10-17 Uhr kostenlose Lungenfunktionstests durch. Außerdem präsentiert sich von 12-15 Uhr das Lymphnetzwerk Linker Niederrhein mit der gefäßchirurgischen Oberärztin Dr. Meike Finkenrath.

    Die Bethanien-Oberärztin leitet zugleich die neueröffnete hautärztliche und phlebologische Praxis auf dem Campus Bethanien und steht auf der Messe mit ihrem Praxisteam für alle Fragen zu Haut- und Gefäßerkrankungen zur Verfügung. Als Expertin für Lymph- und Lipödeme ist die Medizinerin am Messestand insbesondere dann persönlich ansprechbar, wenn es um geschwollene Arme und Beine geht. "Mit dem Lymphnetzwerk Linker Niederrhein werden wir die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit geschwollenen Armen oder Beinen am Niederrhein deutlich verbessern", so die Ärztin. Von 13.15 bis 14 Uhr referiert Dr. Finkenrath im Vortragsraum 2 über "Das dicke Bein: Ursachen und moderne Therapiemöglichkeiten" und stellt dabei auch das Lymphnetzwerk und seine Kooperationspartner vor.

    Über neue Entwicklungen und die "Stille (R)Evolution bei den künstlichen Hüftgelenken" wird Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki um 12.30 Uhr im Vortragsraum 1 vortragen. Bereits um 11 Uhr ist der versierte Bethanien-Orthopäde mit weiteren Fachleuten Podiumsgast bei der Diskussionsrunde "Ich hab Rücken!" in der Messehalle. Ebenfalls um 11 Uhr lädt Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Ralf Jürgen Kubitz zum Vortrag "Lebererkrankungen: Neues zur Erkennung und Behandlung" in den Vortragsraum 1. Das vollständige Messeprogramm gibt es im Netz auf der Internetseite der Gesundheitsmesse unter www.medifilia-messe.de


    Inhalt drucken

  • Venen-Tag in Bethanien

    Ärzte informieren über Behandlung von Krampfadern

    Der Venenexperte Prof. Dr. Bruno Geier lädt am kommenden Mittwoch (15.4.) zum Infotag ins Krankenhaus Bethanien. (Foto: Bethanien/Engel-Albustin)
    "Gesunde Venen, schöne Beine": Unter diesem Titel lädt das Krankenhaus Bethanien am kommenden Mittwoch (15.4.) von 16 bis 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über moderne Verfahren bei der Behandlung von Krampfadern. "Wir wollen zeigen, welche Behandlungsmöglichkeiten es heute gibt und welche sinnvoll sind", so Chefarzt Prof. Dr. Geier von der Gefäßchirurgie des Krankenhauses. Während Chefarzt Prof. Geier in der Personal-Cafeteria über die venenerhaltende Therapie bei Krampfadern sprechen wird, referiert Oberärztin Dr. Meike Finkenrath über neue Operationsmöglichkeiten bei Krampfadern. Im Anschluss an die Vorträge stehen die Ärzte und das Team der Gefäßchirurgie für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Ein kostenloser Venencheck in der Ambulanz der Gefäßchirurgie rundet das Programm ab. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    INFO
    Gesunde Venen, schöne Beine - Moderne Verfahren bei der Behandlung von Krampfadern Mi, 15. April 2015 von 16-18 Uhr Personal-Cafeteria und Gefäßchirurgische Ambulanz, Krankenhaus Bethanien, Bethanienstr. 21, 47441 Moers


    Inhalt drucken

  • „Kuchenfrühling“ erfreute Patienten in Bethanien

    Spendenaktion erbrachte über 500 Euro für die Kinderklinik

    Vorbildliche Backkunst: Die Grünen Damen und Herren des Krankenhauses Bethanien mit (v.l.n.r.) Christiane Ladewig, Elke Reuter, Ute Sikkinga, Achim Biskup und Krankenhausseelsorgerin Anke Prumbaum überreichten nach dem „Kuchenfrühling“ eine Spende von 550 Euro an Chefarzt Dr. Michael Wallot (3. v. l.). von der Kinderklinik. (Foto: Bethanien/fotolulu)
    Süße Gaumenfreuden in Bethanien: Beim traditionellen Frühlingscafé der Grünen Damen und Herren des Moerser Krankenhauses reichte das Angebot von Philadelphia-Torte über Donauwelle bis hin zu Schokoladenkuchen und Beerentorte – alles selbst gemacht und für den guten Zweck abgegeben. Das Kuchen- und Tortenbuffet der Ehrenamtlichen hatte gegen eine kleine Spende für die Kinderklinik für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wie immer beim „Kuchenfrühling“ in Bethanien durfte jeder Gast den zu zahlenden Preis für die Leckereien selbst bestimmen. Nach der Veranstaltung wurden insgesamt 347,16 Euro im Sparschwein gezählt.Großzügig um weitere 200 Euro „aufgestockt“ wurde der Betrag vom Kreativkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Utfort, der während des Kuchen-Nachmittags in der Patienten-Cafeteria erstmals selbstgefertigte Handarbeiten verkaufte. Insgesamt kamen durch das gemeinsame Engagement der Grünen Damen und Herren und des Kreativkreises am Ende aufgerundete 550 Euro für die Kinderklinik Bethanien zusammen. „Wir freuen uns, mit der gemeinsamen Spendenaktion allen Gästen in der Patienten-Cafeteria unserer Klinik eine Freude gemacht zu haben“, so Elke Reuter, Leiterin der Grünen Damen und Herren in Bethanien. Die Spende nahm hocherfreut Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik entgegen. Er dankte allen Engagierten für den selbstlosen Einsatz zugunsten kranker Kinder.

    INFO
    Die Grünen Damen und Herren suchen weitere ehrenamtliche Verstärkung. Kontakt: Elke Reuter, Tel.: 02841-62967


    Inhalt drucken

  • Fast 3.000 Babys auf die Welt geholfen

    Bethanien-Hebamme Ursula Derksen begeht das 25-jährige Berufsjubiläum

    Kurze Verschnaufpause zwischen zwei Geburten: Die langjährige Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman (re.) nutzt die Gelegenheit, im Kreißsaal des Bethanien-Krankenhauses ihrer Kollegin Ursula Derksen (li.) zum 25-jährigen Berufsjubiläum zu gratulieren. (Foto: Bethanien/Engel-Albustin)
    Kurze Verschnaufpause zwischen zwei Geburten: Die langjährige Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman (re.) nutzt die Gelegenheit, im Kreißsaal des Bethanien-Krankenhauses ihrer Kollegin Ursula Derksen (li.) zum 25-jährigen Berufsjubiläum zu gratulieren. Mehr Zeit bleibt nicht, denn in den drei Kreißsälen kündigen sich die nächsten Babys an.

    Fast 3.000 Kinder hat Hebamme Derksen seit Ihrem Berufsstart auf die Welt gebracht und drei Mal so viele Schwangere vor und nach der Geburt betreut. Für Mütter und Babys im Kreis Wesel ist die Gocherin rund um die Uhr im Einsatz - zunächst im Marien-Hospital in Kevelaer und seit 1992 in Bethanien in Moers. Die Arbeit in Moers ist anspruchsvoll, denn als Perinatalzentrum der höchsten Qualitätsstufe leistet die Bethanien-Frauenklinik Geburtshilfe auf dem Niveau einer Universitätsklinik.

    "Wir betreuen viele sogenannte Risiko-Geburten. Deswegen sind wir stolz, eine so erfahrene und kompetente Kollegin wie Ursula Derksen seit vielen Jahren vor Ort zu wissen", so die Leitende Bethanien-Hebamme Onasch-Szerman, die zugleich Sprecherin des Deutschen Hebammenverbands am Niederrhein ist. Dem stimmen auch Bethanien-Pflegedirektorin Angelika Dahlhaus und Chefarzt Dr. Peter Tönnies von der Frauenklinik zu: "Wir setzen auf Sicherheit für Mutter und Kind gerade in der Geburtshilfe. Das geht nur mit exzellentem Personal, das gern in Bethanien arbeitet". Hebamme Ursula Derksen tut es in jeder Minute - wie man auf dem Foto sieht.


    Inhalt drucken

  • Ostern 2015

    Seniorenstift Bethanien lud zum Osterfrühstück

    Frohe Ostern im Seniorenstift Bethanien (v.l.n.r.): Bewohnerin Magdalena Hoeschen, Pflegehelferin Silvia Tautorus (mit bunten Ostereiern) sowie die Bewohnerinnen Elisabeth Altenschmidt, Sigrid Stolcz und Christa Bunn feierten gemeinsam. (Foto: Bethanien/Engel-Albustin)
    Lachs, Sekt und Frühlingslieder: Mit einem großen Frühstück beging das Seniorenstift Bethanien dieser Tage das Osterfest. Rund die Hälfte aller Bewohnerinnen und Bewohner war dabei - bei gut 100 Gästen platze die Cafeteria der Senioreneinrichtung aus allen Nähten. "Deutlich mehr Besucher als erwartet", konstatierte Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift. "Die Schoko-Osterhasen für Alle haben knapp gereicht, aber ein paar Stühle mussten wir schnell noch herbeischaffen."

    Nach der kurzen Begrüßungsansprache Herings sorgte das Team der Hauswirtschaft um Marlies Schürmann mit Sekt und Selters für einen sprichwörtlich prickelnden Start in den Ostermorgen. Anschließend servierten die Hauswirtschafterinnen Süßes und Deftiges aus der Küche. Für Gesang und gute Laune sorgte schließlich Horst Barthel an der Gitarre. Mit Liedern wie "Hoch auf dem gelben Wagen" hatte der Musiker die versammelten Frühstücksgäste schnell in muntere Stimmung versetzt. "Jetzt kann der Frühling aber auch endlich kommen", freute sich eine Bewohnerin.


    Inhalt drucken

  • Gute Masche, um zu helfen

    Handarbeitskreis der Evangelischen Gemeinde in Eick spendete Erlös aus Häkel- und Stickarbeiten für Kriegskinder im Krankenhaus Bethanien

    Großer Dank für große Spende: Bei einer Feierstunde des Handarbeitskreises der Evangelischen Gemeinde Moers-Eick nahm Bethanien-Kinderorthopäde Dr. Christian Illian (re.) im Gemeindezentrum die Spende aus den Händen von Gruppenleiterin Margarethe Haack (M.) und Pfarrer Frank Mittreiter (3.v.r.) entgegen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Eine besondere Spendenübergabe bot dieser Tage den Anlass für eine Feierstunde im Evangelischen Gemeindezentrum Moers-Eick: Genau 1.880 Euro überreichten die Damen vom dortigen Handarbeitskreis an den Bethanien-Kinderchirurgen Dr. Christian Illian. Das Geld soll der Behandlung von Kriegskindern aus dem Oberhausener Friedensdorf zugutekommen, die in der Kinderklinik Bethanien unentgeltlich behandelt werden. Den vierstelligen Spendenbetrag hatte der Handarbeitskreis bei verschiedenen Weihnachtsbasaren erzielt. Unter anderem war drei Tage lang in der Patienten-Cafeteria des Krankenhauses Bethanien Selbstgestricktes und andere Handarbeiten für den guten Zweck verkauft worden. „Wir sind uns einig, dass Spenden für die Kriegskinder in Bethanien immer gut angelegt sind“, sagte Gruppenleiterin Margret Haack im Namen der Mitstreiterinnen von der Stick- und Häkelgruppe.

    Zwischen zwei und vier Kriegskinder pro Jahr werden in Bethanien medizinisch betreut. Oft seien bei den Kindern mehr als eine Operation und lange Therapien notwendig, berichtete Oberarzt Dr. Illian bei der Spendenübergabe im Gemeindezentrum. „Diese Kriegskinder haben Verletzungen, die wir in Europa aus keinem medizinischen Lehrbuch kennen“, so der Kinderchirurg. Meist gehe es bei den Kriegskindern darum, ein verletztes Bein vor der Amputation zu retten. Schon seit vielen Jahren behandelt Dr. Illian, der selbst zwei kleine Töchter hat, Kinder aus dem Oberhausener Friedensdorf - zunächst als Arzt in der BGU-Klinik in Duisburg und jetzt in Bethanien.

    Als ausgewiesener Experte bei der Behandlung von Kriegsverletzungen bei Kindern weiß Dr. Illian im Moerser Krankenhaus viele helfende Hände an seiner Seite: Mediziner und OP-Personal führen die Eingriffe unbezahlt nach Feierabend durch, das Krankenhaus übernimmt dafür die manchmal erheblichen Kosten für Medikamente sowie medizinisches Gerät und für die wochen- und zum Teil monatelange Pflege auf der Kinderstation. „In Bethanien ziehen alle an einem Strang, wenn es darum geht, verletzten Kindern aus Angola, Afghanistan oder anderen Ländern zu helfen“, so der Arzt. Partner und treibende Kraft sei Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki, dem als Leiter der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie das Schicksal der verletzten Kinder aus aller Welt sehr am Herzen liegt.


    Inhalt drucken

  • Das elfte Mal wird die Zeltstadt hinter der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin seine Planen öffnen

    Kinder aus Moers uns Umgebung können am 09. Mai 2015 ihre kranken Stofftiere untersuchen lassen

    Kuschelteddys aufgepasst: Am Samstag den 09. Mai öffnet in Moers das Teddy-Krankenhaus wieder für einen Tag seine Türen. Im Park hinter der Kinderklinik Bethanien können alle Kinder aus Moers und Umgebung zwischen 10 und 16 Uhr ihre kranken Stofftiere untersuchen und behandeln lassen. „In einer eigens aufgebauten Zeltstadt werden speziell ausgebildete Stofftier-Mediziner alles tun, damit kranke Kuscheltiere schnell wieder gesund werden“, sagt die Organisatorin und Bethanien-Kinderkrankenschwester Sabine Robakowski.

    Für Diagnose und Therapie gibt es im Teddy-Krankenhaus alles, was man auch aus einem richtigen Krankenhaus kennt: Ein Bereich für die erste Untersuchung, dazu Röntgen- und Gipsabteilung, zwei Operationszelte mit echter OP-Technik und nicht zuletzt die Teddy-Apotheke mit viel leckerer Teddy-Medizin. „Als Begleiter ihrer kranken Stofftiere können die Kinder spielerisch und angstfrei erleben, wie es in einem Krankenhaus zugeht“, so die Organisatorin. Natürlich sind die Kinder überall ganz nah dabei, etwa wenn Stofftiere im Röntgenzelt auf einem handelsüblichen Flachbettscanner auf Herz und Nieren „durchleuchtet“ werden oder aber wenn im OP abgefallene Hasenohren, Kuhaugen und Katzenschwänze wieder angenäht werden.


    INFO

    Sa. 09. Mai 2015, 10-16 Uhr
    11. Teddy-Krankenhaus
    im Park hinter der Kinderklinik Bethanien
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers
    Der Eintritt ist frei.


    Inhalt drucken

  • Bethanien ist jetzt akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen

    Erste Medizinstudenten der Universität Duisburg-Essen starten in diesem Sommer ihr Praktisches Jahr in Moerser Klinik

    Freude in Bethanien über die „Beförderung“ zum Akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen (v. l. n. r.): Karl-Heinz Tenter, Vorsitzender des Stiftungs- und Verwaltungsrates der Bethanien-Stiftung, Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor, Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp als Chefarzt der Kardiologie und PJ-Beauftragter und Prof. Dr. Bruno Geier als Chefarzt der Gefäßchirurgie und PJ-Beauftragter. (Foto: KBM/fotolulu)
    Das Krankenhaus Bethanien wurde „befördert“: Ab sofort ist die traditionsreiche Moerser Klinik akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen. Damit darf das Krankenhaus auch Ärztenachwuchs der Universität und aus ganz Deutschland ausbilden. Ein entsprechender Vertrag mit der Universität Duisburg-Essen ist bereits unterschrieben. „Für die Gesundheitsversorgung in der Region ist die Ernennung zum Akademischen Lehrkrankenhaus ein bedeutsames Signal, das über den Tag hinausweist“, so Dr. Thomas Voshaar als Ärztliche Direktor des Krankenhauses.

    In Zeiten des Ärztemangels sei es wichtig, junge Medizinerinnen und Mediziner für die Arbeit am Niederrhein zu gewinnen. Dies sei dringend benötigter Ärztenachwuchs, der später in den Kliniken der Region eine reguläre Arbeit aufnehme oder vielleicht eine niedergelassene Praxis übernehmen wolle, wenn dort ein Generationswechsel anstehe. „Die ganze Region gewinnt, wenn junge Ärzte am Ende der Ausbildung nach Moers kommen und vielleicht hier heimisch werden, egal ob im Krankenhaus oder mit einer eigenen niedergelassenen Praxis. Hier geht es um nicht weniger als die die Zukunft der medizinischen Versorgung vor Ort.“

    Ab kommendem Sommersemester bereits können Medizinstudentinnen und -studenten der Universität Duisburg-Essen oder von anderen deutschen Universitäten ihr sogenanntes „Praktisches Jahr“ im Krankenhaus Bethanien beginnen. Das Praktische Jahr (PJ) ist das letzte Jahr des Medizinstudiums, in dem die Ausbildung direkt am Patientenbett und auf den Stationen im Vordergrund steht. „Wir können den Studierenden in unserer Klinik eine gute Ausbildung bieten, von der letztendlich die Patientinnen und Patienten profitieren werden“, sagte der Ärztliche Dr. Voshaar. Die Gründe für die Universität Duisburg-Essen, Bethanien in Sachen Ausbildung zum Akademischen Lehrkrankenhaus zu ernennen, liegen für den Ärztlichen Direktor auf der Hand: Bethanien sei medizinisch besonders breit und qualitativ auf hervorragendem Niveau aufgestellt – beste Bedingungen für angehende Ärztinnen und Ärzte.

    Als Hochschullehrer und erfahrene Bethanien-Chefärzte sind Prof. Dr. Bruno Geier von der Gefäßchirurgie und Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp von der Kardiologie die koordinierenden Ansprechpartner für die angehenden Mediziner, die sich im PJ für Bethanien entscheiden. Insgesamt stehen acht PJ-Plätze zur Verfügung, jeweils vier in der Inneren Medizin und vier in der Chirurgie. Beide Bereiche sind für Studierende der Medizin Pflichtfächer. Ergänzt wird der Lehrplan durch Wahlfächer wie etwa der Gynäkologie und der Pädiatrie. Ein eigens eingerichtetes „Logbuch“ gibt Studierenden eine praktische Übersicht der Ausbildungsziele und dient als Dokumentation der zu durchlaufenden Kompetenzen während des Studiums. Zudem erleichtert eine von Bethanien eigens entwickelte Handy-App den schnellen und unkomplizierten Zugang zu den wichtigsten Informationen für das Praktische Jahr in Moers. „Wir haben uns als modernes Krankenhaus angehört, was Studierende für ihr Studium benötigen. Die PJ-App soll eine zusätzliche Hilfe bieten, die sich am Nutzerverhalten der Studierenden orientiert“, erläutert der kardiologische Chefarzt Prof. Möhlenkamp.

    Interessant für Medizinstudenten sind die zertifizierten Organzentren des Krankenhauses, wie etwa das Lungenzentrum, Darmzentrum und Brustzentrum. Denn hier wird Spitzenmedizin mit höchster Qualität geleistet. Die Nähe zu anderen Fachbereichen, wie die auf dem Campus des Krankenhauses angesiedelte Strahlentherapie oder die Onkologische Praxis führt den Studierenden die Bedeutung einer guten Vernetzung von stationärer und ambulanter Medizin vor. „Die künftigen Ärztinnen und Ärzte werden uns sicher viele Fragen zu unserer täglichen Arbeit stellen, auf die wir als Chefärzte Antworten parat haben müssen. Schon deswegen freuen uns sehr auf den Austausch mit den Studierenden, den wir durchweg als Bereicherung für unsere eigene Arbeit ansehen“, sagt der gefäßchirurgische Chefarzt Prof. Geier.


    Inhalt drucken

  • Was tun bei Rückenschmerzen?

    Gastbeitrag im Wochen-Magazin von Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki

    Rückenschmerzen haben sich zum Volksleiden entwickelt. Dazu ein Gastbeitrag von Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki, Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Krankenhaus Bethanien Moers:

    Der gesamte Beitrag im PDF-Format


    Inhalt drucken

  • Arztvortrag zumThema „Lymphnetzwerk“

    image = null

    Leser-Vortrag beim Wochen-Magazin

    AM NIEDERRHEIN. Das Wochen-Magazin startet eine Info-Reihe mit verschiedenen Arztvorträgen.

    Zum Auftakt bieten wir einenVortrag von Oberärztin Dr.Meike Finkenrath zumThema Lymphtherapie - ein Thema, von dem viele Patienten betroffen sind, vor allem nach Entfernung der Lymphknoten bei einer Krebserkrankung.

    Stattfinden wird der Vortrag am Donnerstag, 19.März, um 18.30 Uhr in der Geschäftsstelle des Wochen-Magazins, Augustastraße 9, in Moers.

    Ein Lymphödem ist eine Schwellung unter der Haut durch Lymphe (Gewebswasser), meist an den Beinen. Es tritt mehr Flüssigkeit ins Gewebe ein als über die Lymphbahnen abfließt. Das kann viele Ursachen haben. Trotz einer Häufigkeit von circa zwei Prozent in der Bevölkerung
    haben es Lymphödempatienten im Gesundheitssystem nicht leicht: Sei es primär durch Veranlagung, durch eine Krebserkrankung oder durch eine Operation verursacht, belasten den Patienten umfangsvermehrte und kaum bewegliche Arme oder Beine im Alltag. Oft wird ihre erschwerte Beweglichkeit nicht ernst genommen und die notwendige Entstauungstherapie nicht optimal eingeleitet.

    Dr.med. Meike Finkenrath ist mit eigener hautärztlicher Kassenarztpraxis auf dem Campus Bethanien niedergelassen. Während ihrer langjährigen dermatologischen Erfahrung als Oberärztin an verschiedenen Hautkliniken sowie als Oberärztin der Phlebologie der Stiftung Krankenhaus Bethanien hat sie viele Lymphödem- „Problemfälle“ gesehen. Zusammen mit einer Stefanie Goddinger-Gilbers, der lymphologischen Fachberaterin und zertifizierten Gesundheitsmanagerin der Firma Hodey, hat sie im vergangen Jahr das„Lymphnetzwerk linker Niederrhein“ initiiert.

    Das Lymphnetzwerk hat sich die Vernetzung von allen in der Therapie Beteiligten zur Aufgabe gemacht. Oberstes Ziel ist - bei Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit - eine gesteigerte Lebensqualität des Patienten. Unter dieser Prämisse startet Dr.Meike Finkenrath, Oberärztin in der Klinik für Gefäßchirurgie der Stiftung Krankenhaus Bethanien, die Leser-Vortragsreihe in der Geschäftsstelle des Wochen-Magazins.

    !!!Der Termin ist bereits ausgebucht - weitere Veranstaltungen werden aufgrund des hohen Interesses organisiert!!!

    ! Wer sich für den Vortrag interessiert, kann sich ab sofort bis zum Montag, 16. März, beim Wochen-Magazin unter Tel. 02841/901433 anmelden.


    Inhalt drucken

  • Alles schön von Kopf bis Fuß

    Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie auf dem Campus Bethanien eröffnet

    Prof. Dr. Robert Hierner und seine Frau Dr. Lorena Hierner referieren über schöne Augen, Lidkorrekturen und die Möglichkeiten der Ästhetischen Medizin für ein strahlendes Gesicht. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Wenn man die beiden Ärzte fragt, um welche Körperteile und um welche Patienten sie sich kümmern, kommt diese Antwort: „Von Kopf bis Fuß, von Jung bis Alt“. In der Tat deckt das Fachgebiet von Prof. Dr. Robert Hierner und seiner Frau Dr. Lorena Hierner ein recht großes Aufgaben Gebiet ab. Deswegen auch der etwas sperrige Name der zur Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Bethanien-Krankenhauses gehörenden Abteilung: „Department für Plastische, Rekonstruktive und Handchirurgie, Ästhetische Chirurgie“ steht auf dem Schild. Und um die Verwirrung komplett zu machen, hängt neben den soeben bezogenen und frisch renovierten Räumlichkeiten noch ein weiteres Schild: „Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie“.

    Fragende Blicke, doch Prof. Dr. Hierner weiß die Dinge routiniert zu sortieren: „Der Oberbegriff unseres Fachgebiets ist Plastische Chirurgie“, erläutert er. „Als Department des Krankenhauses kümmern wir uns seit zwei Jahren um knapp 1.000 Patientinnen und Patienten im Jahr. Etwa solche mit chronischen und schlecht heilenden Wunden. Derartige Wunden kommen zum Beispiel bei bettlägerigen Menschen vor. Wir helfen aber auch Menschen mit Krebs, bei denen wir nach einer größeren Operation, zum Beispiel bei Brustkrebs, ein ästhetisch schönes Ergebnis erreichen wollen“, so der Mediziner. „Von einer solchen Operation sollen schließlich möglichst keine Narben zurückbleiben.“ Im Bereich der Handchirurgie werde man schon sehr früh aktiv. Handfehlbildungen werden bereits bei Neugeborenen korrigiert.

    Nach einem zweijährigen Provisorium hat das Department nun erstmals eigene Räumlichkeiten auf dem Campus Bethanien bezogen. Und die Gelegenheit genutzt, dort gleich noch eine Privatpraxis zu eröffnen. „Wir wollen unsere Dienste auch denen anbieten, die keine Patienten des Krankenhauses sind“ – und deren Beschwerden weniger gesundheitlicher als ästhetischer Natur sind: Gesichtsfalten, Augenringe oder die üblichen Problemzonen rund um Bauch und Po – in der Privatpraxis hat man für all dies die richtige Therapie parat. „Wir stehen ab sofort Patientinnen und Patienten der gesamten Region in ästhetischen Fragen offen“, so Dr. Lorena Hierner.

    Die Abteilung verfügt über moderne Untersuchungs- und Behandlungsräume. „Das Ambiente ist bewusst nicht im typischen Krankenhauslook gestaltet, sondern in warmen Farben. Eine die Patienten von Anfang an begleitende angenehme Atmosphäre war uns bei der Gestaltung der Räume sehr wichtig“, so Dr. Lorena Hierner.

    Mit Department und Privatpraxis kann die Abteilung nun zweigleisig fahren, um alle Patientinnen und Patienten adäquat zu bedienen. „Während wir die größeren Eingriffe im OP-Saal des Krankenhauses durchführen, können wir in den Praxisräumen ambulant kleinere Eingriffe wie Faltenunterspritzung anbieten“, erklärt die Ärztin. Die Anbindung ans Krankenhaus ist auch für die ambulanten Patienten der Privatpraxis ein entscheidender Vorteil: Im Fall des Falles ist immer ein Notfallmediziner greifbar – das bedeutet hohe Sicherheit für Patienten. „Wir können die guten Strukturen in Bethanien voll nutzen“, sagt Prof. Dr. Hierner.

    INFO
    Mi, 4.3., 17.30-19 Uhr
    Patienten-Vortrag: „Augenlid-Korrektur: Wie müde Augen wieder strahlen“
    Vortrag mit Prof. Dr. Robert Hierner und Dr. Lorena Hierner
    Personal-Cafeteria des Krankenhauses
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers
    Eintritt frei

    Weitere Pressemitteilung zum Thema: im Stadtpanorama


    Inhalt drucken

  • Für nierenkranke Kinder gespendet

    Ehrenamtliche des AWO-Seniorenzentrums Schwafheim spendeten Martinsmarkt-Erlös

    Christa Nilotzki (li.) und Helga Bollmann (re.) vom AWO-Seniorenzentrum in Moers-Schwafheim überreichten eine Spende in Höhe von 600 Euro an Dirk Ruder, Pressesprecher des Krankenhauses Bethanien, der den Erlös vom Martinsmarkt stellvertretend für die Kinderklinik entgegennahm. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Urlaub machen. Für Eltern von Kindern mit chronischen Nierenerkrankungen ist dies oft kaum zu realisieren, weil die medizinische Versorgung auch am Ferienort rund um die Uhr garantiert sein muss. Die von der Kinderklinik Bethanien angebotene Ferienfreizeit leistet diese Betreuung seit 26 Jahren. Möglich sind die Ausflüge beispielsweise ins Allgäu, Bad Malente oder Bergen an Zee durch Spenden wie etwa des kürzlich überreichten Martinsmarkt-Erlöses der Ehrenamtlichen des AWO Seniorenzentrums Schafheim. „Das Projekt hilft nierenkranken Kindern, darum unterstützen wir es gerne“, sagte Helga Bollmann vom Sozialdienst des Moerser Seniorenheims.

    Durch den Verkauf selbstgebackener Plätzchen und heißer Getränke sammelte das aus knapp vierzig Ehrenamtlichen bestehende Team genau 600 Euro auf dem alljährigen Martinsmarkt am Seniorenzentrum in Moers-Schwafheim. Über die Spende freuten sich Chefarzt der Kinderklinik Dr. Michael Wallot und Kinderdialyseschwester Marion Gaidt, die das Projekt damals initiierte und es als Leiterin der nephrologischen Ambulanz regelmäßig betreut. „In der Dialysefreizeit lernen Kinder mit der Krankheit besser umzugehen. Außerdem bekommen Eltern etwas Zeit, um neue Kräfte zu sammeln“, beschreibt Gaidt die Ziele der Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder.


    Inhalt drucken

  • Krabbelkarneval in Bethanien

    Knirpse der Stillgruppe zum ersten Mal im Kostüm

    Kostümpremiere für die einjährigen Knirpse beim Still- und Elterntreff im Krankenhaus Bethanien (v.l.n.r.): Franziska Weber als Marienkäfer, Moritz Schneider als Magier mit Spitzhut, Mikka Doll als Kürbis auf dem Arm von Elternschulleiterin Sabine Kühnel, Lina Wessels als Biene und Emma Lee Hüfken als Mickey Maus erlebten den ersten Karneval ihres Lebens. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Das große Krabbeln im Krankenhaus: In bunten Kostümen erlebten die einjährigen Knirpse des Still- und Elterntreffs im Moerser Krankenhaus Bethanien dieser Tage den ersten Karneval ihres Lebens. Verkleidet unter anderem als Fliegenpilz, Biene und Marienkäfer gaben sich die Kleinen mit ihren Müttern ein Stelldichein im Turnsaal der Klinik. Ihre erste närrische Session absolvierten Emma Lee, Moritz, Lina und Mikka jedenfalls mit Bravour und sichtlich gutgelaunt, so wie es sich für eine Kostümpremiere gehört. Tierkostüme scheinen zumindest bei den Kindern des Stilltreffs in diesem Jahr besonders im Trend zu liegen. Es wurden aber auch ein Magier und ein kleiner Kürbis auf der Spielmatte gesichtet. Für die Mütter gab's derweil viel Gelegenheit zu angeregten Gesprächen. Für heiße Getränke und süße Leckereien vom Bäcker hatte die Elternschule gesorgt.

    Eingeladen zum Krabbelkarneval in Bethanien hatte Sabine Kühnel von der Elternschule der Klinik. "Der Still- und Elterntreff ist ein offenes und kostenloses Angebot für alle Mütter, die zu uns kommen möchten, ganz gleich ob die Kinder hier in Bethanien geboren wurden oder nicht", sagt Kühnel. Bei dem jeden Dienstag ab 16.15 Uhr im Alten Turnsaal des Krankenhauses angebotenen Treff könnten Mütter sich austauschen und erste Kontakte untereinander knüpfen. Bis zum ersten Geburtstag bleiben die Kinder in der Stillgruppe, danach wechseln viele in die ebenfalls von der Elternschule Bethanien angebotene Spielgruppe. "Beim Still- und Elterntreff entstehen Freundschaften zwischen den Müttern und erste Freundschaften zwischen den Kindern - und das nicht nur an Karneval", so die Leiterin der Elternschule. Mütter mit Interesse können sich bei der Elternschule unter Tel. 02841/200-2670 oder per Mail unter elternschule@bethanienmoers.de zum Still- und Elterntreff anmelden.


    Inhalt drucken

  • Karneval im Seniorenstift Bethanien

    Prinz Markus I. und Prinzessin Sabine I. feierten mit Seniorinnen und Senioren fünfte Jahreszeit

    Ohne Schirm, dafür mit Charme und Melone: Für Bewohner Hubertus Eliab (77) durfte der passende Kopfschmuck bei der Karnevalsfeier mit dem Prinzenpaar Markus I. und Sabine I. nicht fehlen. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Im Seniorenstift Bethanien war dieser Tage der Karneval los. Zur Einstimmung auf die fünfte Jahreszeit zog der gesamte Hofstaat des Kulturausschusses Grafschafter Karneval durch die bunt dekorierte Cafeteria und sorgte für heitere Stimmung bei den Seniorinnen und Senioren. Unter musikalischer Begleitung von Karl-Heinz Brakhage dichtete das Prinzenpaar einen bekannten Urlaubsschlager um und erinnerte an einen wichtigen Hinweis für alle Jecken: „Karneval ist einmal im Jahr!“. Das weiß man selbstverständlich auch im Seniorenstift und so ist die Session bei den Bewohnerinnen und Bewohnern ein fest eingeplanter Termin. „Unsere Karnevalsfeier mit dem Besuch des Prinzenpaares ist nicht nur Tradition im Seniorenstift, sie gehört auch zur kulturellen Tradition vieler Senioren“, sagte Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes.

    Wie es ebenfalls zur Tradition des Karnevals gehört, kamen Prinz Markus I. und Prinzessin Sabine I. nicht mit leeren Händen nach Bethanien. So verlieh das Prinzenpaar den begehrten Karnevalsorden an die Bewohnerinnen Gerda Jarabek (87) und Inge Dumke, die gleichzeitig ihren 81. Geburtstag feierte. Vom Team der Hauswirtschaft durfte sich Birgit Sänger über die karnevalistische Auszeichnung freuen. Als Dankeschön überreichte Margot Kläckes vom Sozialen Dienst Prinzessin Sabine I. einen großen Strauß Blumen, dem Prinzen etwas zum naschen und kleine Piccolos an den gesamten Hofstaat.

    Zirkusreif war die eigens für die Seniorinnen und Senioren einstudierte Show der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Dompteurin“ Margot Kläckes stellte dabei ihre „gefährlichen Raubtiere“ vor, die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Kolleginnen und Kollegen vom Sozialen Dienst aufwiesen. „Wir möchten den Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit den eingeladenen Vereinen eine karnevalswürdige Feier bieten“, so Kläckes. Dazu gehöre auch das Jeckenpotenzial karnevalsbegeisteter Kolleginnen und Kollegen zu erkennen.

    Zum weiteren Programm der Karnevalsfeier im Seniorenstift Bethanien gehörten die Fidelio- Mini-Tanzgarde, die Gruppe Kinder in Takt, die Fidelio-Bambini-Tanzgarde und die Tanzgruppe St. Martinus- Repelen.


    Inhalt drucken

  • Bethanien-Krankenhaus in Moers baut ein Parkdeck

    Das Grundstück an der Klever Straße ist gekauft, derzeit läuft das Verfahren für den Bebauungsplan. Im Sommer 2016 sollen das Gebäude fertig sein.

    Das Krankenhaus Bethanien arbeitet intensiv an der weiteren Verbesserung der Parkplatzsituation. Vom Landesbetrieb "Straßen NRW" hat Bethanien bereits eine größere Fläche angekauft, auf der ein Parkdeck mit mehreren Etagen errichtet werden soll. Dadurch wird es weitere 350 Parkplätze geben, zusätzlich zu den bereits jetzt vorhandenen 577 Stellflächen. Die Planung für dieses Parkdeck steht, derzeit läuft das B-Plan-Verfahren und das Flächennutzungsverfahren. Erst wenn diese beiden Verfahren abgeschlossen sind, kann der Bauantrag genehmigt werden. Den Bauantrag werden wir vorzeitig einreichen und hoffen, dass das neue Parkdeck im Sommer 2016 fertiggestellt sein kann.

    Schon vor Monaten eingerichtet worden sind zwei Storchenparkplätze im Innenhof des Krankenhauses. Damit können werdende Eltern problemlos direkt ans Krankenhausgebäude heranfahren und dort auch parken. Von den Storchenparklätzen gelangt man auf schnellem Wege direkt ins Gebäude und in den Kreißsaal. Der Weg zu den Storchenparkplätzen führt links am Haupteingang vorbei, immer entlang der roten Notfallspur bis vor die Schranke. Diese öffnet sich auf das Klingelzeichen. Die Storchenparkplätze im Innenhof sind entsprechend gekennzeichnet.


    Inhalt drucken

Bethanienstraße 21
47441 Moers
Tel. 02841/200-0

© 2020 Bethanien
Datenschutzerklärung
Impressum



Beauftragter für Medizinproduktesicherheit
Kontakt-E-Mail:
marcus.eidmann@bethanienmoers.de