Dank den Spendern

19.3.2015

Gute Masche, um zu helfen

Handarbeitskreis der Evangelischen Gemeinde in Eick spendete Erlös aus Häkel- und Stickarbeiten für Kriegskinder im Krankenhaus Bethanien

Großer Dank für große Spende: Bei einer Feierstunde des Handarbeitskreises der Evangelischen Gemeinde Moers-Eick nahm Bethanien-Kinderorthopäde Dr. Christian Illian (re.) im Gemeindezentrum die Spende aus den Händen von Gruppenleiterin Margarethe Haack (M.) und Pfarrer Frank Mittreiter (3.v.r.) entgegen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Eine besondere Spendenübergabe bot dieser Tage den Anlass für eine Feierstunde im Evangelischen Gemeindezentrum Moers-Eick: Genau 1.880 Euro überreichten die Damen vom dortigen Handarbeitskreis an den Bethanien-Kinderchirurgen Dr. Christian Illian. Das Geld soll der Behandlung von Kriegskindern aus dem Oberhausener Friedensdorf zugutekommen, die in der Kinderklinik Bethanien unentgeltlich behandelt werden. Den vierstelligen Spendenbetrag hatte der Handarbeitskreis bei verschiedenen Weihnachtsbasaren erzielt. Unter anderem war drei Tage lang in der Patienten-Cafeteria des Krankenhauses Bethanien Selbstgestricktes und andere Handarbeiten für den guten Zweck verkauft worden. „Wir sind uns einig, dass Spenden für die Kriegskinder in Bethanien immer gut angelegt sind“, sagte Gruppenleiterin Margret Haack im Namen der Mitstreiterinnen von der Stick- und Häkelgruppe.

Zwischen zwei und vier Kriegskinder pro Jahr werden in Bethanien medizinisch betreut. Oft seien bei den Kindern mehr als eine Operation und lange Therapien notwendig, berichtete Oberarzt Dr. Illian bei der Spendenübergabe im Gemeindezentrum. „Diese Kriegskinder haben Verletzungen, die wir in Europa aus keinem medizinischen Lehrbuch kennen“, so der Kinderchirurg. Meist gehe es bei den Kriegskindern darum, ein verletztes Bein vor der Amputation zu retten. Schon seit vielen Jahren behandelt Dr. Illian, der selbst zwei kleine Töchter hat, Kinder aus dem Oberhausener Friedensdorf - zunächst als Arzt in der BGU-Klinik in Duisburg und jetzt in Bethanien.

Als ausgewiesener Experte bei der Behandlung von Kriegsverletzungen bei Kindern weiß Dr. Illian im Moerser Krankenhaus viele helfende Hände an seiner Seite: Mediziner und OP-Personal führen die Eingriffe unbezahlt nach Feierabend durch, das Krankenhaus übernimmt dafür die manchmal erheblichen Kosten für Medikamente sowie medizinisches Gerät und für die wochen- und zum Teil monatelange Pflege auf der Kinderstation. „In Bethanien ziehen alle an einem Strang, wenn es darum geht, verletzten Kindern aus Angola, Afghanistan oder anderen Ländern zu helfen“, so der Arzt. Partner und treibende Kraft sei Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki, dem als Leiter der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie das Schicksal der verletzten Kinder aus aller Welt sehr am Herzen liegt.
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