Bethanien Akademie

14.12.2015

Moerser Maas-Gruppe spendete für Flüchtlingshilfe

Firmenleitung kam zu Besuch in die Bethanien-Akademie

Zur Spendenübergabe an die Flüchtlingshilfe kam die gesamte Firmenspitze der Unternehmensgruppe Maas eigens in die Bethanien-Akademie: Die Firmenchefs Klaus Maas (hinten ganz links) und Axel Maas (Mitte hinten, stehend) sowie Ralf Langerbein und Thomas Kuchejda (Mitte hinten, stehend) trafen bei ihrem Besuch die Akademie-Leitung Andrea Kroekel (4.v.r.) und Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp (ganz rechts), der die Flüchtlingshilfe in Bethanien koordiniert. (Foto KBM/Engel-Albustin)
Seit zwanzig Jahren engagiert sich die Unternehmensgruppe Maas in Moers mit einer jährlichen Großspende anstelle von Weihnachtspräsenten. In diesem Jahr unterstützt Maas zwei Institutionen, die sich in der aktuellen Flüchtlingssituation in besonderer Weise engagieren: Das Flüchtlingsprojekt „Refugees welcome in work“ der Kreishandwerkerschaft Duisburg und die Flüchtlingshilfe Bethanien zur sprachlichen, kulturellen und beruflichen Integration von geflüchteten Medizinern ins deutsche Gesundheitswesen. Die beiden Projekte in Duisburg und Moers erhalten von der Unternehmensgruppe Maas je 5.000 Euro für ihre Arbeit.

Für die Spendenübergabe an die Flüchtlingshilfe Bethanien kam dieser Tage die gesamte Spitze des Unternehmens aus den beiden Geschäftsführern Axel und Klaus Maas sowie dem Technischen Leiter und Geschäftsführer Ralf Langerbein und dem Kaufmännischen Leiter Thomas Kuchejda eigens zu einem Besuch in die Bethanien-Akademie. Dort gab es eine Begegnung mit den syrischen Ärzten und Pflegekräften, die in der Akademie derzeit von deren Leitung Andrea Kroekel ehrenamtlich Deutschunterricht erhalten. Die Vertreter der Firma wurden von Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp empfangen, der die Flüchtlingsarbeit in Bethanien koordiniert.

Während des Besuchs gab es einen intensiven Austausch mit den Flüchtlingen. Auf Deutsch berichteten die aus Syrien, Guinea und Aserbaidschan stammenden Kursteilnehmer von der Ausbildung und Arbeit in ihren Heimatländen und von ihren beruflichen Plänen in Deutschland. Ein 22-jähriger erzählte, dass er sein in Syrien begonnenes Medizinstudium in Deutschland fortsetzen möchte, eine 19-jährige berichtete, dass sie in Kürze Pharmazie studiere und dafür die deutsche Sprache gut beherrschen wolle. Ein weiterer Deutsch-Schüler, ein Allgemeinmediziner, sagte, dass er in Syrien seine Frau und seine drei Kinder zurücklassen musste und in großer Sorge um seine Familie sei.

Dr. Thomas Voshaar dankte als Ärztlicher Direktor des Krankenhauses von ganzem Herzen für die Unterstützung der Firmengruppe Maas. „Ihre großzügige Spende und die damit verbundene Anerkennung wird eine große Hilfe in unserem Projekt sein und alle Beteiligten in ihrem Engagement noch einmal beflügeln“, so Dr. Voshaar.
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