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Unternehmenskommunikation und Marketing (UKM)

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2016



  • Seniorenstift feierte Weihnachten

    Bürgermeister Fleischhauer besuchte Bethanien

    Seniorenstift Bethanien (v.l.n.r. stehend): Heimleiter Ingo Ludwig, Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Sängerin Susanne Teutenberg stießen gemeinsam mit den Bewohnern bei einem Gläschen Sekt an. Die Bewohnerinnen Ute Bücker (vorn links) und Erika Kahlfuß (am Tisch, Mitte) genossen das feierliche Ambiente. (Foto: KBM/Pickartz)
    Festlicher Lichterglanz im Seniorenstift Bethanien: Mit einer großen Feier in der festlich geschmückten Bewohner-Cafeteria beging die Einrichtung in diesem Jahr das Weihnachtsfest. Etwa hundert Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses um eine etwa vier Meter hohe Tanne versammelt, um gemeinsam der Weihnachtsgeschichte und zu lauschen und Lieder zu siegen. Heimleiter Ingo Ludwig persönlich begrüßte die Bewohner und Gäste. Zu denen zählte auch der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Bei klirrender Kälte war er eigens mit dem Fahrrad nach Bethanien geradelt. "Ich freue mich hier sein zu dürfen", sagte er sichtlich gut gelaunt in seiner kleinen Ansprache. Besonders dankte er den Pflegekräften, die das ganze Jahr über einen hervorragenden Dienst am Menschen leisteten. Allen Anwesenden wünschte er Gesundheit und Gottes Segen.

    Dem schloss sich Gerhard Hüsch an, der die Grüße des Seniorenbeirats der Stadt Moers überbrachte. Höhepunkt des Abends war ein Weihnachtskonzert mit der Sängerin Susanne Teutenberg aus dem Münsterland. Im rot-weißen Samtkostüm brachte sie mit glockenklarer Stimme die schönsten Winter- und Weihnachtslieder zu Gehör. Nachdem Pfarrer Ulrich Weyand die Weihnachtsgeschichte gelesen hatte, wurde zur Einstimmung aufs Weihnachtsdinner vom Küchenpersonal warmer Amaretto mit Sahne gereicht. Anschließend gab es ein reichhaltiges Buffet mit verschiedenen Fisch-, Geflügel- und Bratenplatten. Dazu allerlei Salate. Zum Abschluss des Abends servierte die Küche als traditionellen Gaumenschmaus Lebkuchencreme mit Sauerkirschen und Himbeeren.


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  • Geburtstag unterm Weihnachtsbaum

    Seniorin aus Moers-Meerbeck wurde 101 Jahre alt

    Rosa Magolei (Mitte) feierte ihren 101. Geburtstag unter anderem mit Ingo Ludwig (li.), Leiter des Seniorenstifts Bethanien und ihrer Tochter Heidelore Raschke.
    Weihnachten unterm Weihnachtsbaum: Am 19. Dezember konnte Rosa Magolei aus Moers ihren zweiten dreistelligen Geburtstag feiern. Die Meerbeckerin, die seit sieben Jahren im Seniorenstift Bethanien lebt, wurde sage und schreibe 101 Jahre alt – ihre Geburtstagstorte dürfte somit vermutlich etwas mehr Kerzen getragen haben, als der Weihnachtsbaum. Zu den ersten Gratulanten zählte Heimleiter Ingo Ludwig, der der Jubilarin Glück und Gesundheit wünschte und einen großen Blumenstrauß überreichte. Blumen und Glückwünsche überbrachte auch der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Gerd Hackstein im Namen der Stadt Moers.

    Die 1915 geborene Seniorin wohnte bis zu ihrem Umzug ins Seniorenstift Bethanien auf der Schlägelstraße in Meerbeck. Ein Foto des Zechenhauses, in dem sie damals wohnte, hängt heute als Erinnerung an ihrer Zimmertür. „Im Seniorenstift Bethanien fühlt meine Mutter sich gut aufgehoben“, sagt Rosa Magoleis Tochter Heidelore Raschke, die ihre Mutter jeden Tag in Bethanien besucht. „Das Seniorenstift Bethanien hat sie sich seinerzeit selbst ausgesucht“, erinnert sich die Tochter. Sie ist sich sicher: „Die gute Versorgung durch das Pflegeteam und die herzliche Betreuung durch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben dazu beigetragen, dass es meiner Mutter heute gut geht und sie ihren 101. Geburtstag feiern kann“, so Heidelore Raschke.

    Rosa Magolei hat zwei Söhne und eine Tochter zur Welt gebracht, weitere fünf Enkel und fünf Ur-Enkel zählen inzwischen zu ihren Nachkommen. Gefeiert wurde im kleinen Kreis mit der Familie. Die schenkte dem Familienoberhaupt unter anderem ein besticktes Schutzengelkissen, mit dem die Jubilarin gut gebettet und gut behütet durch die nächsten Lebensjahre kommen soll.


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  • TV Utfort-Eick überreichte Spenden-Sparschwein an die Kinderklinik Bethanien

    Bürgerfest des Sportvereins erbrachte dreistelligen Betrag für die Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder

    Großes Spendenschwein für nierenkranke Kinder: Die Presseverantwortliche Susanne Ruiz Moreno (re.) und die Kassenwartin Ingrid Schubert (li.) vom TV Utfort-Eick überreichten Kinderkrankenschwester Marion Gaidt von der Kinderklinik Bethanien eine Spende vom Bürgerfest in Eick. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Eine Spende in Höhe von 200 Euro überreichten dieser Tage Susanne Ruiz Moreno und Ingrid Schubert vom Turnverein Utfort-Eick an Kinderkrankenschwester Marion Gaidt von der Kinderklinik am Krankenhaus Bethanien. Der beim diesjährigen Bürgerfest in Eick gesammelte Betrag soll der Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zugute kommen. „Für nierenkranke Kinder sind diese Ferienfreizeiten die Gelegenheit, einmal zu verreisen. Da die Kinder auch auf Reisen ärztliche Betreuung benötigen, sind solche Urlaube für viele Eltern mit nierenkranken Kindern nicht einfach zu realisieren“, weiß Marion Gaidt, die das allein aus Spendengeldern realisierte Ferienangebot seit vielen Jahren organisiert und mitbetreut.

    Der TV Utfort-Eick zählt zu den treuesten Unterstützern der Ferienfreizeit. Reisen ins Allgäu, nach Bad Malente oder ins niederländische Bergen an Zee waren in der Vergangenheit nur durch Unterstützung von Spendern aus der Region möglich. Der TV Utfort-Eick nahm das traditionelle Bürgerfest in den vergangenen Jahren immer wieder zum Anlass, für die Kinderklinik zu sammeln – so auch in diesem Jahr. Außerdem spendete die wieder zum Bürgerfest eingeladene Band „Herrensalon“ bereits zum zweiten Mal einen Teil ihrer Gage. „Dem TV Utfort-Eick ist es wichtig, mit anderen Partnern Hand in Hand für den guten Zweck zu arbeiten. Unser Bürgerfest ist das beste Beispiel dafür“, sagten die Presseverantwortliche Susanne Ruiz Moreno und Kassenwartin Ingrid Schubert bei der Spendenübergabe in der Kinderklinik.


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  • Nach dem Pflege-Examen in den Beruf

    Bethanien übernimmt insgesamt 13 Absolventen der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule

    13 Absolventen der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien verstärken den von Angelika Linkner (re.) geleiteten Pflegedienst im Krankenhaus.
    Sie haben in diesem Jahr ihr Examen in der Kranken- und Kinderkrankenpflege erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt 13 Absolventen der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien starteten nach ihrer dreijährigen Pflege-Ausbildung dieser Tage ihren Dienst als examinierte Pflegekräfte im Krankenhaus. „Ich freue mich auf die neuen Kolleginnen in der Pflege, die durch ihre Ausbildung in Bethanien mit dem Krankenhaus und den Mitarbeitern bereits bestens vertraut sind“, sagte Pflegedirektorin Angelika Linkner. Durch die Nähe der Schule zum Krankenhaus sei der Berufseinstieg für junge Krankenpflegerinnen und -pfleger ein entscheidender Vorteil - auch für die Fachkliniken des Krankenhauses, in denen die neuen Mitarbeiterinnen tätig sind.

    So verstärken Rosanna Tabea Beelen, Edda Bluschke, Kyra Buchebner, Katharina Holl, Annika Krützberg, Jana Katharina Lütkenhaus, Hatice Öztürk, Katharina Peter, Jessica Prox, Berina Smajlovic, Nadine Stach, Sarah Tigges und Tamara Tobias die Pflegeteams im Krankenhaus Bethanien. Eingesetzt werden sie unter anderem in der Zentralambulanz, auf den Stationen der Kardiologie und Unfallchirurgie sowie in weiteren Pflegebereichen des Krankenhauses wie etwa der Intensivstation und der Lungenklinik. Durch den in der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule angebotenen Ausbildungsgang der Kinderkrankenpflege kann zudem die Kinderklinik auf eine neue speziell für diesen Bereich geschulte Pflegekraft zurückgreifen. „Wir bilden für die Zukunft aus“, so Linkner.


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  • Ehemalige Frühchen besuchten Kinderklinik Bethanien

    Zum Weltfrühgeborenentag am Do, 17.11. lud die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Bethanien ehemalige Frühgeborene und deren Eltern zum gemeinsamen Austausch und Basteln ein

    Insgesamt 16 ehemalige Frühgeborene und deren Eltern besuchten am Weltfrühgeborenentag (17.11.) die Kinderklinik Bethanien unter anderem mit Oberarzt Dr. Gündüz Selcan (Mitte, hintere Reihe) und der stellvertretenden Stationsleitung der Frühgeborenenintensivstation Petra Hübbers (4. v. r.). (Foto: KBM/Karl Christoph Banski)
    Ein großes Wiedersehen feierten am internationalen Weltfrühgeborenentag (17.11.) insgesamt 16 ehemalige Frühgeborene und deren Eltern mit Kinderärzten- und Pflegerinnen der Kinderklinik Bethanien. Die Gruppe traf sich zum gemeinsamen Austausch, Eltern von Frühgeborenen in unterschiedlichem Alter hatten Gelegenheit von ihren Erfahrungen zu berichten, um sich gegenseitig zu unterstützen. Auch das Ärzte- und Pflegeteam der Frühgeborenenintensivstation freute sich die ehemaligen Frühchen wiederzusehen und mit den Eltern ins Gespräch zu kommen. „Auf diese Weise können wir auch Jahre nach der Geburt erfahren, wie sich Frühgeborene mit der Zeit entwickelt haben und Eltern außerhalb von Sprechstunden beratend zur Seite stehen“, weiß Oberarzt Dr. Gündüz Selcan, der die Frühgeborenenversorgung in der Kinderklinik Bethanien ärztlich koordiniert.

    Gemeinsam mit der Stellvertretenden Stationsleitung der Frühgeborenenintensivstation Petra Hübbers und weiteren Mitarbeiterinnen der Kinderklinik bereitete der Kinderarzt allen ehemaligen Frühchen eine Feierstunde im Turnsaal des Krankenhauses. Um an die gemeinsame Aktion zu erinnern, bastelte die gesamte Gruppe ein Bild, auf dem sich alle Kinder mit ihren Namen, Hand- und Fußabdrücken, kleinen Zeichnungen und Fotos verewigten. „Die Aktion wird seit Jahren von Eltern und Mitarbeiter gut angenommen. Wir freuen uns mit dieser Veranstaltung zum Tag des Frühchens einen Beitrag leisten zu können“, so Petra Hübbers. Am Weltfrühgeborenentag machen Kinderkliniken, Kinderärzte- und Krankenpflegeteams sowie Eltern von Frühgeborenen auf die besonderen Belange der Frühgeborenenversorgung aufmerksam.


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  • Familienbetrieb spendete für Kinderklinik

    Jubiläumsfeier von Elektrotechnik Langen in Kamp-Lintfort brachte vierstelligen Betrag für Bethanien

    Günter Langen (Mitte), Inhaber des Elektrotechnik-Meisterbetriebs Langen in Kamp-Lintfort überreichte gemeinsam mit seiner Ehefrau Marion eine Spende in Höhe von 1.500 Euro an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien.
    Einen großen Spendenscheck über 1.500 Euro überreichten dieser Tage Marion und Günter Langen vom Elektrotechnik Meisterbetrieb Langen in Kamp-Lintfort an die Kinderklinik Bethanien. Der Familienbetrieb mit insgesamt 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hatte im August sein 25-jähriges Bestehen gefeiert und dabei die rund 80 Gäste um spenden für kranke Kinder in Bethanien gebeten. „Wir haben unsere Gäste darum gebeten anstelle von Blumen und Geschenken einen beliebigen Betrag für die Kinderklinik Bethanien zu spenden“, sagte Firmenchef Günter Langen bei der Spendenübergabe in der Kinderklinik an Chefarzt Dr. Michael Wallot.

    Das Ehepaar Langen konnte sich bei einer persönlichen Führung durch die Kinderklinik einen Eindruck von der Arbeit der Kinderärzte und des Pflegepersonals verschaffen. Chefarzt Dr. Wallot zeigte den Besuchern unter anderem die Ambulanz, in der jährlich rund 12.000 kleine Patienten behnadelt werden. „Kindermedizin ist sprechende Medizin. Während erwachsene Patienten dem Arzt sagen können, wie genau ihre Beschwerden sich bemerkbar machen, müssen Kinderärzte viel kommunizieren, um den Erkrankungen ihrer kleinen Patienten auf die Spur zu kommen, die manchmal ja noch gar nicht sprechen können“, erläuterte der Leitende Arzt die Besonderheiten in der Kindermedizin.


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  • Wissen, warum das Herz unter Stress gerät

    Herztag der Bethanien-Kardiologie bot hunderten Besuchern Einblicke in die Klinik, kostenfreie Herz-Check-Up‘s und wissenswerte Informationen rund um die Herzgesundheit

    Blutdruckmessung in der Patientencafeteria des Krankenhauses: Das Pflegeteam der Kardiologie bot kostenfreie Messungen des Blutdrucks, des Blutzuckers und des Cholesterinwertes mit anschließendem Herz-Check-Up an. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin
    Wenn sich sogar der jüngste Besucher des Bethanien-Herztags an eine lebensrettende Herz-Lungen-Massage traut, dürfen die Erwachsenen selbstverständlich nicht im Reanimieren der lebensgroßen Trainingspuppe nachstehen. Gleich im Foyer des Krankenhauses erwartete die Besucherinnen und Besucher des Herztags der Bethanien-Kardiologie die Übung der Herz-Lungen-Massage, angeleitet von ausgebildeten Fachkrankenpflegern für Intensivmedizin. Die von Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp geleitete Herzklinik öffnete dieser Tage ihre Türen anlässlich der von der Deutschen Herzstiftung initiierten und unter dem Motto „Herz unter Stress“ stattfindenden Herzwochen. „Für die eigene Herzgesundheit ist es wichtig die Risikofaktoren zu kennen, die sie gefährden. Daher wollten wir möglichst viele Menschen darüber informieren, warum das Herz unter Stress gerät“, so der Chefarzt.

    In seinem Vortrag stellte Prof. Möhlenkamp neben den Risikofaktoren, die eine Herzerkrankung begünstigen wie etwa Bluthochdruck, ein zu hoher Cholesterinwert oder auch Diabetes, Möglichkeiten der Vorbeugung dar. So könne etwa bereits durch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung viel für die eigene Herzgesundheit getan werden. „Ideal ist, das Risiko einer Herzerkrankung durch eine gesunde Lebensweise zu vermindern“, rät der Mediziner. Dabei sei es wichtig, die eigenen Werte des Blutzuckers, Cholesterins und des Blutdrucks im Blick zu haben. Ob diese im grünen Bereich lagen, konnten Interessierte bei kostenfreien Messungen in der Patientencafeteria feststellen lassen. So ließen viele Besucherinnen und Besucher mit Hilfe der ermittelten Werte einen Herz-Check-Up durchführen, mit dem das Risiko beispielsweise für einen Herzinfarkt eingeschätzt werden konnte.

    Einen spannenden Einblick bot zudem das Herzkatheterlabor, wo Oberarzt Dr. Volker Koke erklärte, wie eine Herzkatheteruntersuchung funktioniert, bei der ein dünner Kunststoffschlauch über ein Gefäß bis ins Herz vorgeschoben wird. Über den Schlauch kann der Kardiologe anschließend Kontrastmittel einspritzen, das auf dem Überwachungsmonitor Gefäße sichtbar macht. „Mit Hilfe des Herzkatheters können wir verschiedene Erkrankungen diagnostizieren und manche davon sogar gleich behandeln“, weiß der erfahrene Oberarzt. Ein weiteres beim Herztag demonstriertes Diagnoseverfahren ist die Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader. Die Methode gibt unter anderem Aufschluss über eventuelle Verschlüsse der Blutgefäße und über den Blutfluss in den Gefäßen. Patienten und Besucher konnten beim Bethanien-Herztag über die Behandlung des Herzens viel erfahren.

    Besonders gut angenommen, wurden die zahlreichen Arzt-Vorträge in der Kapelle des Krankenhauses und die Herz-Check-Up’s für Interessierte. Zum Ende der Veranstaltung versuchten sich viele Besucher unter Anleitung an der Herz-Lungen-Massage im Foyer des Krankenhauses, wo sogar die Jüngsten sich an die Trainingspuppe trauten. „Wir freuen uns, dass sich so viele Menschen für die Herzgesundheit interessieren und uns am Herztag besucht haben“, sagte Chefarzt Prof. Möhlenkamp.


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  • Neuer Pflegekurs für Angehörige

    Kostenloser Pflegekurs für Angehörige startet am Fr, 18. November in der Krankenpflegeschule Bethanien.

    So wird's gemacht: Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach (li.) leitet den Kurs für pflegende Angehörige.
    Wenn ein nahestehender Mensch pflegebedürftig wird, leisten oftmals Angehörige die heimische Pflege und Betreuung. An sie richtet sich der am Freitag, 18. November um 16 Uhr startende Pflegekurs für Familienangehörige, der in insgesamt zwölf Trainingsstunden an drei Tagen (25.11. und 2.12.) stattfindet und für alle Teilnehmenden kostenfrei ist. Kursleiterin Sigrid Schulz-Rohrbach ist examinierte Krankenpflegerin und Pflegetrainerin im Krankenhaus Bethanien. Sie macht Angehörige mit grundlegenden Pflegetechniken vertraut, informiert über praktische Pflegehilfsmittel und übt mit den Kursteilnehmenden verschiedene Pflegehandlungen ein.

    Das Kursprojekt wird von der Universität Bielefeld wissenschaftlich betreut. Anmeldungen sind im Krankenhaus Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 oder per Mail unter pflegetraining@bethanienmoers.de noch bis zum möglich. Die Kurseinheiten dauern jeweils von 16.00-19.30 Uhr. Veranstaltungsort ist die Bethanien-Krankenpflegeschule (Haus R) auf dem Klinikgelände links vom Krankenhaus.


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  • Azubis sammelten für nierenkranke Kinder

    Betrag wurde an die Kinderklinik übergeben

    Gemeinsam für die Region: Nach einer Spendenaktion übergaben die Azubis Ramona Zabel (2.v.r.) und Katja Bentkowski (r.) aus dem REAL-Warenhaus in Moers eine dreistellige Spende an Kinderkrankenschwester Gabi Kroker-Schulz (2.v.l.) von der Kinderklinik Bethanien. Geschäftsstellenleiterin Gülsen Böttcher (l.) vom REAL-Warenhaus in Hülsdonk freute sich über die gelungene Aktion ihre Auszubildenden. (Foto: KBM/Pickartz)
    "Gemeinsam für die Region!" lautet das Motto der Supermarktkette REAL. Das Motto inspirierte jetzt Azubis des Warenhauses an er Hülsdonker Straße zu einer Spendenaktion, die insgesamt 173,73 Euro erbrachte. Den Betrag übergaben die Azubis nun in der Kinderklinik Bethanien an Kinderkrankenschwester Gabi Kroker-Schulz. Die Kinderkrankenschwester organisiert und betreut seit vielen Jahren die Ferienfreizeiten für nierenkranke Kinder. Die Ferienfreizeiten der Kinderklinik werden allein aus Spendenmitteln finanziert.

    Begleitet bei ihrem Besuch in der Kinderklinik wurden die beiden Azubis Katja Bentkowski und Ramona Zabel von Gülsen Böttcher, der Geschäftsstellenleiterin des Real-Warenhauses in Hülsdonk. "Unsere Azubis führen eigenständig Projekte durch, bei denen es darum geht, Verantwortung zu übernehmen. Ich freue mich, dass unsere Azubis sich entschieden haben, den Erlös der Spendenaktion der Kinderklinik Bethanien zu übergeben", freute sich Geschäftsstellenleiterin Böttcher.

    Bei dem Projekt hatten die Azubis den Kunden selbstgemachte Bananenbrownies und -brote gegen eine Spende angeboten und außerdem Bananensmoothies gemixt. Sinn war es, für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu werben und über Lebensmittelverschwendung aufzuklären. Motto: Bananen mit brauen Stellen auf der Schale müssen nicht gleich weggeschmissen werden.

    Bei einer Tasse Kaffee in der Kinderklinik dankte Kinderkrankenschwester Gabi Kroker-Schulz den Azubis sehr herzlich für ihr Engagement: "Kinder mit Nierenerkrankungen können nicht einfach so in den Urlaub fahren. Da müssen viele Dinge bedacht und geplant werden. Das ist für Eltern zum Teil eine große Belastung. Deswegen sind wir froh, dass wir allein aus Spendenmitteln solche Ferienfreizeiten schon seit vielen Jahren anbieten können. Auf diese Weise können auch nierenkranke Kinder verreisen."


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  • Abschlag aufs Bethanien-Grün

    Senioren des Golfclubs Issum-Niederrhein sammelten vierstelligen Betrag für Kinderklinik Bethanien

    Klaus Komp (2. v. r.), Doris Schmidt (li.) und Rosy Knott (re.) vom Seniorenteam des Golfclubs Issum-Niederrhein testeten bei der Spendenübergabe dieser Tage mit Chefarzt Dr. Michael Wallot das Grün vor der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Banski)
    Eine Spende in Höhe von 1.000 Euro überreichten dieser Tage Klaus Komp, Doris Schmidt und Rosy Knott von den Seniorinnen und Senioren des Golfclubs Issum-Niederrhein an den Chefarzt der Bethanien-Kinderklinik, Dr. Michael Wallot. Der Betrag ist während eines gemeinsamen Ausflugs nach Bad Zwischenahn in Niedersachsen gesammelt worden und soll auf Wunsch der rund 40 Golferinnen und Golfer die schnelle Genesung kranker Kinder unterstützen. „Deswegen möchten wir, dass die Spende der Kinderklinik Bethanien zugutekommt ", sagte Klaus Komp als Senior Captain des Issumer Seniorenteams beim Besuch in Bethanien. Die Golfer des Issumer Clubs haben bei ihren jährlichen Ausflügen bereits für viele verschiedene karitative Zwecke Spenden gesammelt.

    In der Kinderklinik Bethanien freute sich Chefarzt Dr. Michael Wallot über das großzügige Engagement des Golferteams um Klaus Komp. Bei der Spendenübergabe im Krankenhaus berichtete der Chefarzt über die tägliche Arbeit des Ärzte- und Pflegeteams. „Die Spenden tragen dazu bei, ein kindgerechtes Umfeld zu schaffen, in dem kleine Patienten schneller wieder gesund werden können“, dankte der Chefarzt.


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  • Abschied auf zwei Beinen

    Nach zwei Jahren im Friedensdorf Oberhausen und einem Dutzend Operationen im Krankenhaus Bethanien fliegt die neunjährige Oumie am Samstag (15.10.) in ihre Heimat Gambia zurück.

    Abschlussuntersuchung in der Kinderklinik Bethanien: Der Plastische Chirurg Prof. Dr. Robert Hierner (li.) und Kindertraumatologe Dr. Christian Illian (re.) geben ihrer kleinen Patientin Oumie das Okay für den Heimflug nach Gambia. Kinderklinik-Oberärztin Dr. Sabine Labus (hinten) und Kinderkrankenschwester Carola Blum hatten die Patientin betreut. (KBM/Pickartz)
    Glücklicher Abschied auf zwei Beinen: Nach der Abschlussuntersuchung in der Kinderklinik Bethanien darf Oumie Kanteh am Samstag (15.10.) wieder in ihre Heimat Gambia zurückfliegen. Ganze zwei Jahre lang war die inzwischen Neunjährige zur medizinischen Behandlung in Deutschland. Ein Dutzend zum Teil große Operationen hatte sie dabei allein im Krankenhaus Bethanien zu überstehen. Inzwischen sind alle Wunden verheilt. Ein letzter Blick auf die Operationsnarben gab den Ärzten dieser Tage Gewissheit: Die Behandlung war erfolgreich. Oumie kann zu ihrer Familie nach Gambia zurückkehren.

    Im Dezember 2014 war das Mädchen auf Vermittlung durch das Friedensdorf Oberhausen zur Behandlung nach Deutschland gekommen. "Ihre Familie hatte sich an unsere Partnerorganisation in Gambia gewandt", berichtet Maria Tinnefeld vom Friedensdorf. Oumie litt unter zwei angeborenen Klumpfüßen, die in Deutschland behandelt werden sollten. Zunächst kümmerte sich ein anderes Krankenhaus, bat jedoch wegen des ausgeprägten Krankheitsbildes und nach Komplikationen bei der Behandlung die Kinderklinik Bethanien um Hilfe. Bethanien verfügt seit gut dreißig Jahren über praktische Erfahrungen bei der Behandlung von Kindern mit Kriegsverletzungen – Verletzungen, die Ärzte in Deutschland sonst nur aus Medizinbüchern kennen.

    In der Moerser Klinik übernahmen der Kindertraumatologe Dr. Christian Illian und der Chirurg Prof. Dr. Robert Hierner die Patientin. Hierners Spezialgebiet ist die Plastische Chirurgie. Er sorgte dafür, dass Oumies Fuß und der Unterschenkel erhalten werden konnten. "Wir mussten zunächst die Komplikationen in den Griff bekommen, die fast zu einer Amputation des Unterschenkels geführt hätten. Dann haben wir uns um die Rekonstruktion des fast abgestorbenen Fußes gekümmert. Es war nicht ganz einfach, aber wir haben es geschafft", freuten sich Prof. Dr. Hierner und Dr. Illian bei der Abschlussuntersuchung.

    Damit kann Oumie nun endlich nach Hause fliegen, auf "zwei weitestgehend gesunden Füßen", wie alle Beteiligten erfreut feststellen. "Oumie wird am Samstag (15.10.) mit fünf weiteren in Deutschland behandelten Kindern in die gambische Hauptstadt Banjul zurückfliegen. Die Freude bei den Kindern ist riesig, endlich zu ihren sehnsüchtig wartenden Familien heimkehren zu können", so Maria Tinnefeld vom Friedensdorf. Auf dem Rückflug von Gambia nach Deutschland wird der Flieger neue kranke und verletze Kinder zur medizinischen Behandlung nach Deutschland bringen. Die Kinder werden vom Friedensdorf Oberhausen auf Krankenhäuser in ganz Deutschland verteilt, wo sie kostenlos behandelt werden.

    Für Oumie waren es zwei aufregende Jahre in Deutschland. "Sie hat sich sehr positiv entwickelt. Oumie hat sehr schnell Deutsch gelernt und viele Freundinnen aus verschiedenen Ländern gefunden, was sicher auch daran liegt, dass sie sehr hilfsbereit und selbstständig ist", erzählt Maria Tinnefeld vom Friedensdorf. "Sie malt und bastelt sehr gerne. Besonders gerne hat sie bei uns im Friedensdorf auch mit den anderen Mädchen aus Gambia, Angola, Afghanistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kirgistan oder Armenien gesungen und getanzt oder Haare geflochten." Auch in der Kinderklinik Bethanien sorgte das aufgeweckte Mädchen immer wieder für Heiterkeit und gute Laune.

    Für die Ärzte in Bethanien ist wichtig, dass Oumie nach der Behandlung "fast normal laufen kann und somit viel bessere Chancen für die Zukunft in Gambia haben wird“, wie Prof. Hierner und Dr. Illian betonen.

    INFO
    In der Kinderklinik Bethanien behandeln Ärzte und Pflegekräfte seit gut dreißig Jahren unentgeltlich Kriegskinder aus allen Kriegsregionen der Welt. Partner ist dabei das Friedensdorf Oberhausen, das die Kinder nach Deutschland bringt und während des gesamten Aufenthaltes betreut. Die ehrenamtliche Hilfe für die Kinder wird allein aus Spenden finanziert. Spendenkonto: Stadtsparkasse Oberhausen, IBAN: DE59 3655 0000 0000 1024 00,
    SWIFT-BIC: WELADED1OBH.


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  • Lungensport feierte Jubiläum

    Seit 15 Jahren bieten der Moerser Turnverein von 1850 e. V. und die Lungenklinik Bethanien gemeinsam Rehasport an

    Von links nach rechts: Bethanien-Oberarzt Dr. Kato Kambartel, Übungsleiterin Cornelia Krause, Rehasport Abteilungsleiter Peter Küsters, Übungsleiterin Garnet Hellwig sowie der stellvertretende Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Ibrahim Yetim. (Foto: TVM)
    Mit einem geselligen Beisammensein und zahlreichen Gästen feierte die Moerser Lungensportgruppe jetzt ihr 15-jähriges Bestehen. Bei der kleinen Feierstunde im Vereinsheim des Moerser Turnverein von 1850 e. V. lobte Ibrahim Yetim als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Moers und Landtagsabgeordneter das Engagement der langjährigen Übungsleiterinnen Garnet Hellwig und Conny Krause. Der ärztliche Betreuer der Lungensportgruppe, Bethanien-Oberarzt Dr. Kato Kambartel, gab bei der Feier einen Rückblick über die vergangenen Jahre und überbrachte ein Grußwort Bethanien-Chefarzt Dr. Voshaar, der die Lungensportgruppe vor anderthalb Jahrzehnten gegründet hatte. Peter Küster, Abteilungsleiter Rehasport beim Moerser TV und Lungensport-Mitglied der ersten Stunde benannte die täglichen Probleme in der Organisation, zeigte sich aber auch sehr zufrieden mit dem Erreichten.

    Angefangen hat alles im Jahr 2001 auf Veranlassung von Dr. Thomas Voshaar. Der Chefarzt der Lungenklinik im Krankenhaus Bethanien wollte seine Patienten zu mehr körperlicher Aktivität motivieren. Denn wissenschaftliche Daten bestätigten dem Mediziner die Bedeutung eines regelmäßigen körperlichen Trainings für lungenkranke Patienten. Schnell war eine Kooperation mit Moerser Turnverein von 1850 e.V. als dem größten Moerser Sportverein gefunden. Erfahrene Kräfte aus dem Krankenhaus Bethanien übernahmen das Training, der Moerser Turnverein sorgte für Hallen und Räumlichkeiten.

    Inzwischen ist die Teilnehmerzahl so groß, dass aus einer Gruppe fünf Gruppen wurden. Die Teilnehmer können sich je nach Leistungsfähigkeit aufteilen. Inzwischen wird sogar eine Trainingsgruppe für lungenkranke Personen unter Sauerstofftherapie angeboten. Auch findet regelmäßig Wassergymnastik im Schwimmbad statt. Die Teilnehmer, die von Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD oder Silikose betroffen sind, eint beim Training der Wunsch, durch Bewegung ihre Lebensqualität und Mobilität zu erhalten oder sogar zu verbessern. Ein weiteres Anliegen des Training ist es, sich anbahnende soziale Kontakte innerhalb der Gruppen zu unterstützen. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen konnten der Nutzen einer regelmäßigen körperlichen Aktivität belegt und eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit, der Lungenfunktion und des psychosozialen Befindens nachgewiesen werden.

    Beim Training sorgen langjährig tätige und gut ausgebildete Übungsleiterinnen dafür, dass das Übungsprogramm ausgewogen ist und von allen Teilnehmern bewältigt werden können. Für Patienten mit Asthma oder COPD gilt dies in besonderem Maße. Alle Übungseinheiten sind so aufgebaut, dass eine Stärkung der Atemmuskulatur und eine effizientere Atmung erreicht werden können. Durch eine verbesserte Sauerstoffversorgung des Körpers und steigt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, zudem nimmt die Infektanfälligkeit ab. Insgesamt bewirkt das Training eine Verbesserung der Lebensqualität. Die körperliche Betätigung hat zudem einen antidepressiven Effekt: Patienten gewinnen neue Zuversicht.


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  • Familie im Doppelpack

    Die Augusciaks aus Moers bekamen Zwillinge. Beide Eltern haben selbst auch Zwillingsgeschwister.

    Noch mehr Zwillinge an Bord: Papa Markus (2. v. li.) und Mama Lisa Augusciak (re.) aus Moers freuen sich über ihre Zwillinge Marielle (vorn re.) und Mats. Auch Papas Zwillingsbruder Adam und Mamas Zwillingsschwester Linda sind glücklich über das neue Doppelpack in der Familie. (Foto: KBM/Pickartz)
    Alles doppelt bei Familie Augusciak aus Moers: Mit ihren beiden Zwillingen Mats und Marielle konnten Lisa und Markus Augusciak jetzt wohlbehalten das Moerser Krankenhaus Bethanien verlassen. Die kleinen Zwillinge sind nicht das einzige Doppelgespann in der Familie: Papa Markus ist selbst ein Zwilling und auch Mutter Lisa. "Statistisch gesehen ist eine solche Zwillingskombination sehr selten", berichtet Chefarzt Dr. Peter Tönnies von der Geburtshilfe Bethanien. Während Vater Markus und Mutter Lisa jeweils einen eineiigen Zwilling haben, sind ihre beiden Babys allerdings zweieiige Zwillinge. "Es war eine schöne Geburt auch für das geburtshilfliche Team. Die süßen Zwillinge haben wir gern auf die Welt geholt", sagt Oberärztin Dorit Brunotte, die die Geburt betreute.

    Marielle und Mats waren am 26. September als Frühchen in der 36. Schwangerschaftswoche auf die Welt gekommen. Um genau 23.28 Uhr hatte Marielle das Licht der Welt erblickt, Bruder Mats folge zwei Minuten später um 23.30 Uhr. Beide Kinder hatten in den letzten Tagen noch ein kleines Gastspiel auf der Frühchenstation gegeben - zur Beobachtung. Jetzt gaben die Ärzte grünes Licht für die Entlassung aus dem Krankenhaus. Über den Zwillingszuwachs in der Familie Augusciak freuen sich ganz besonders Onkel Adam, der Zwillingsbruder des Kindsvaters und Tante Linda, die Zwillingsschwester der Kindsmutter. Tante Linda ist übrigens ebenfalls schwanger. Und vielleicht sorgt das Zwillings-Gen in der Familie ja auch hier wieder für eine schöne Überraschung im Doppelpack ...


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  • Marktfrauen sammelten für Kinderklinik

    Spendenaktion erbrachte vierstelligen Betrag

    Eine Spende über 2611 Euro übergab Blumenhändlerin Carola Wolter (M.) mit ihren Kolleginnen Mary Hagedorn (li.) und Christel Prinz (re.) auf dem Meerbecker Wochenmarkt an David Weierstahl (2.v.l.) von der Pressestelle des Bethanien-Krankenhauses. Bürgermeister Christoph Fleischhauer (2.v.r.) hatte die Aktion zugunsten der Klinikclowns in der Kinderklinik tatkräftig unterstützt. (Foto: Klaus-Dieter Wiederhold)
    Kaffee für den guten Zweck: Wochenlang hatten Blumenhändlerin Carola Wolter und ihre beiden Kolleginnen Mary Hagedorn und Christel Prinz an ihre Kunden auf dem Meerbecker Wochenmarkt gegen eine kleine Spende selbstgekochten Kaffee abgegeben. Die Aktion sollte den Klinikclowns zugute kommen, die wöchentlich in der Kinderklinik Bethanien kranke Kinder besuchen. Zusätzlich zum Kaffeeverkauf hatten die Marktfrauen ein großes Spendenschwein aufgestellt - auch wer keinen Kaffee wollte, konnte die Aktion somit tatkräftig unterstützen.

    Jetzt übergaben die Marktfrauen einen vierstelligen Betrag an das Krankenhaus: Genau 2.611 Euro waren bei der seit vielen Wochen laufenden Aktion zusammen gekommen. Bei der Sammelaktion hatten die drei Marktfrauen sogar ihre eigenen Trinkgelder gespendet. "Wir möchten allen Kunden danken, die die Aktion unterstützt haben", so Carola Wolter. Namentlich nannte die Blumenhändlerin ihren Meerbecker Kunden Klaus-Dieter Wiederhold, der die Aktion von Anfang an unterstützt hatte. Auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer, ebenfalls Kunde der Blumenhändlerin, hatte sein Scherflein beitragen, zusammen mit vielen anderen Besucherinnen und Besuchern des Wochenmarktes. Die drei Marktfrauen sind vom Zuspruch für die Spendenaktion so begeistert, dass sie bereits ankündigten, weiter Spenden zu sammeln.


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  • Am Ziel der Pflegeausbildung

    24 Absolventen der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien bestanden ihr Pflege-Examen

    Der Examenskurs der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien mit Pflegedirektorin Angelika Linkner (4. v. r.), Schulleiter Frank Heller (hintere Reihe, mitte) und Pflegelehrerin Birsel Kasilmis (hintere Reihe, 4. v. l.). (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    Der im Oktober 2013 gestartete Kurs der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers hat nach dreijähriger Ausbildung sein Ziel erreicht. Insgesamt bestanden dieser Tage 24 Absolventinnen und Absolventen die Abschlussprüfungen und verdienten sich somit das staatlich anerkannte Pflege-Examen, das ihnen die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpfleger sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege bescheinigt. Neben Familie und Freunden waren Schulleiter Frank Heller, Pflegedirektorin Angelika Linkner und Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor des Krankenhauses erste Gratulanten während der Examensfeier in der Kapelle und später in der feierlich eingedeckten Patientencafeteria. „Wir freuen uns, dass der gesamte Kurs mit sehr guten Leistungen das Examen erfolgreich bestanden hat“, sagte Frank Heller.

    Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege absolvierten Marko Babic, Rosanna Tabea Beelen, Djamila Chaal, Vanessa Giermair, Dalia Larissa Gudde, Katharina Holl, Jeanette Hummel, Annika Krützberg, Lukas Leipold, Jana Katharina Lütkenhaus, Hatice Öztürk, Katharina Peter, Korinna Siewert, Berina Smajlovic, Nadine Stach und Tamara Tobias. Die Ausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege absolvierten Lea Sophie Bernhardt, Edda Bluschke, Kyra Buchebner, Nadine Kautz, Jessica Prox, Maike Reuter, Sarah Tigges und Lea-Vanessa van de Bruck. „Wir danken für die Unterstützung unserer Familien und das Engagement unserer Pflegelehrerinnen und- Lehrer, die uns während der Ausbildung begleitet und gefördert haben“, sagten Lea-Vanessa van de Bruck und Marko Babic in ihrer Fürbitte während des traditionellen Gottesdienstes als Teil der Examensfeier.

    Die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien bietet die Ausbildungsgänge Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege an. Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege startet jährlich am 1. April und am 1. Oktober, die Ausbildung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege beginnt jedes Jahr am 1. April. Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung sind mindestens Fachoberschulreife und erste praktische Erfahrungen in der Krankenpflege etwa durch Praktika.


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  • Gesundheitsforum startet Herbstsemester

    Das Gesundheitsforum in der Volkshochschule Moers – Kamp-Lintfort beginnt am Do, 22.9. Chef- und Oberärzte aus dem Krankenhaus Bethanien sprechen über medizinische Themen aus Ihren Fachgebieten

    Von links: Florian Milandri, Bethanien-Oberarzt, Ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums Moers und Auftaktreferent des Gesundheitsforums, Beate Schieren-Ohl, Leiterin der Volkshochschule Moers - Kamp-Lintfort und Dr. Christoph Chylarecki, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Bethanien und Mitinitiator des Gesundheitsforums. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
    In Zusammenarbeit starten die Volkshochschule Moers – Kamp-Lintfort (VHS) und das Krankenhaus Bethanien am Do, 22.9. das Herbstsemester des Gesundheitsforums in der VHS. Die Vortragsreihe, bei denen Chef- und Oberärzte aus der Moerser Klinik über Themen zu Ihren Fachgebieten sprechen, richtet sich an ein medizinisches Laienpublikum. Beate Schieren-Ohl, Leiterin der Volkshochschule Moers – Kamp-Lintfort und Dr. Christoph Chylarecki, Chefarzt der Bethanien-Unfallchirurgie und Mitinitiator des Gesundheitsforums vergrößerten im Vergleich zu den vergangenen Semestern das Programmangebot auf insgesamt elf Vorträge. „Wir haben beobachtet, dass der Bedarf an Informationen und persönlichen Gesprächen mit Ärzten zu verschiedenen medizinischen Themen groß ist. Dieser Nachfrage wollen wir mit dem erweiterten Programm nachkommen“, so Beate Schieren-Ohl.

    Die Programmpunkte des Gesundheitsforums bestehen jeweils aus einem rund 45-minütigen Arzt-Vortrag und einer anschließenden Frage- und Diskussionsrunde. Den persönlichen Kontakt zu den Ärztinnen und Ärzten nutzten in den vergangenen Semestern bereits viele Besucherinnen und Besucher, um ihre Fragen an Mediziner zu richten, ohne dazu ins Krankenhaus kommen zu müssen. „Wir wollen Patienten, Angehörige und Interessierte informieren und mit ihnen ins Gespräch kommen. Das Gesundheitsforum bietet dazu die optimale Möglichkeit“, nennt Dr. Chylarecki, einen Vorteil der Vortragsreihe. Die Zusammenarbeit der Klinik mit der Volkshochschule Moers – Kamp-Lintfort sei dabei keine Kooperation, die Andere nicht ausschließe, sondern ein offenes Forum für Ärzte und an medizinischen Themen Interessierte.

    Den Auftakt des Gesundheitsforums macht Oberarzt Florian Milandri, Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin und spezielle Intensivmedizin am 22. September um 18 Uhr. Der ärztliche Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in Moers spricht in seinem Vortrag „ambulantes Operieren – Gesund werde ich zu Hause“ unter anderem über moderne Operations- und Narkoseverfahren, die die Erhaltung der gewohnten häuslichen Atmosphäre bis unmittelbar vor und kurz nach einer Operation ermöglichen. „Ich freue mich den Auftakt des Herbstsemesters machen zu können und möchte Besuchern meines Vortrags Möglichkeiten ambulanter Operationen aufzeigen. Dazu stehe ich auch für Fragen, Diskussionen und persönliche Gespräche bereit“, so Milandri.


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  • NiederrheinTalk: Experten sprechen über Haltung

    TV-Sendung mit Chefarzt Dr. Chylarecki lief am Fr., 19.8. um 20.05 Uhr im Lokalfernsehen bei Studio 47

    Für die BU: Beim Sparkassen-NiederrheinTalk sprachen Studio47-Chefredakteur Sascha Devigne (ganz links) und Julia Krischer (2.v.r) mit Dr. Christoph Chylarecki (ganz rechts) Beate Schieren-Ohl und Andreas Schomaker.
    Vieles ist eine Frage der Haltung: Die richtige Ernährung, Sport oder nicht und auch die Frage, wie viel man bereit ist, in die eigene Bildung zu investieren, hat etwas mit Haltung zu tun. Im Sparkassen-NiederrheinTalk sprachen VHS-Leiterin Beate Schieren-Ohl, Bio-Bäcker Andreas Schomaker und Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki jetzt darüber, was sie unter Haltung verstehen und was man dafür tun kann und sollte. „Haltung bedeutet innen wie außen tägliche Arbeit“, sagt Dr. Chylarecki, Chefarzt der Orthopädie am Krankenhaus Bethanien. Der Lokalsender Studio 47 strahlt die 60-minütige Sendung am Freitag, 19. August, um 20.05 Uhr erstmals aus.

    Hier können Sie den Beitrag in voller Länge sehen:

    Körnerpicker nannten ihn manche, als Andreas Schomaker vor 30 Jahren die Bäckerei seines Vaters in Rheurdt komplett auf Bio umstellte. „Das war ein schwerer Beginn, aber ich war fest davon überzeugt, etwas Richtiges zu tun“, so Andreas Schomaker. Seine Brote, Brötchen und Kuchen aus biologisch kontrollierten Zutaten vom Niederrhein essen und schätzen heute viele Menschen. „Seit einiger Zeit gibt es Schomaker-Brot auch in Tokio“, verriet er am Rande der Sendung.

    Chefarzt Chylarecki machte deutlich, wie gefährlich falsche, nicht ausgewogene Ernährung ist: „Gerade junge Menschen trinken viel zu viel koffeinhaltige Limonade, die raubt dem Körper Kalk. Die Osteoporose wird in naher Zukunft stark zunehmen, viel mehr Rückenleiden und Knochenerkrankungen sind vorprogrammiert.“ Beate Schiren-Ohl und ihr Team stellten das aktuelle Programm der Volkshochschule unter das Dachthema „Haltung“. Die Diplom-Biologin sagt: „Wir möchten die Menschen am Niederrhein mit unserem Kursangebot auf ihrem Weg zu einer gesunden Haltung begleiten.“

    Quelle: Sparkasse Moers


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  • Spagat zwischen Lob und Tadel

    Doris Brockmann ist seit Anfang August unabhängige Patientenfürsprecherin in Bethanien. Als ehrenamtliche Ansprechpartnerin vermittelt sie bei Beschwerden zwischen Patienten und Klinikpersonal

    Die neue Patientenfürsprecherin Doris Brockmann sucht in Bethanien auf Wunsch von Patienten und Angehörigen das Gespräch mit dem Krankenhauspersonal und vermittelt bei Problemen. (Foto: KBM/Pickartz)
    Sie ist ab sofort die offizielle Fachfrau für Lob und Tadel: Seit Anfang August ist Doris Brockmann als unabhängige Patientenfürsprecherin im Moerser Krankenhaus Bethanien tätig. In ihrer Funktion vertritt sie bei Problemen die Belange von Patienten gegenüber der Klinik. Sie nimmt Beschwerden von Patienten oder Angehörigen auf und vermittelt bei Konflikten. Sich Zeit nehmen, zuhören, bei Problemen mit allen Beteiligten sprechen – so versteht die Patientenfürsprecherin ihre Aufgabe. „Es ist wichtig, beide Seiten anzuhören, um sich ein vollständiges Bild von einer Situation zu machen. Das ganze ist ein Spagat, aber es geht immer darum, Lösungen zu finden“, beschreibt Brockmann ihre Tätigkeit. „Patienten, die unzufrieden sind oder ein Problem haben, können sich jederzeit bei mir melden.“ Dabei lässt sie sich von zwei Grundsätzen leiten: Kritik nicht persönlich nehmen und „auch Lob an Mitarbeiter weitergeben“. Denn ein Lob, das ausgesprochen wird, sei genauso wichtig, wie ein Tadel. „Jede Rückmeldung motiviert das Personal und hilft dem Krankenhaus, gute Arbeit zu leisten.“

    An zwei Tagen in der Woche, immer montags und donnerstags ist Doris Brockmann im Dienst im Krankenhaus. Außerhalb der Sprechtage ist sie per Mail oder über einen Anrufbeantworter zu erreichen. Auf Nachrichten meldet sie sich so schnell wie möglich persönlich zurück. „Nicht jeder Mensch, der sich bei mir meldet, wünscht eine Aussprache mit dem Arzt oder dem Pflegepersonal. Viele Patienten und Angehörige möchten einfach ihre Kritik an die richtige Stelle adressiert wissen. Ich kümmere mich also darum, dass Lob und Tadel auch die erreicht, die es betrifft“, so Brockmann. Dabei ist sie als unabhängige Ehrenamtlerin an keinerlei Weisungen der Klinikleitung gebunden. Nur an eines muss sie sich bei Ihrer Tätigkeit halten: Wie alle Klinikmitarbeiter und Ärzte unterliegt sie einer strengen Schweigepflicht. Alles, was Patienten und Angehörige ihr mitteilen, wird von ihr streng vertraulich behandelt. Nur auf ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen darf die Patientenfürsprecherin Informationen innerhalb der Klinik weitergeben, um einen Sachverhalt aufzuklären oder ein Problem zu lösen. „Dazu müssen mich Patienten oder Angehörige vorher allerdings von der Schweigepflicht entbinden.“

    Patientenfürsprecher sind in Krankenhäusern Nordrhein-Westfalens gesetzlich vorgeschrieben. Bethanien sieht im Einsatz von Doris Brockmann allerdings nicht nur die Erfüllung einer Vorgabe, sondern vor allem die Chance, Qualitätsstandards noch stärker mit Patientenbedürfnissen zu vernetzen. „Wir sind uns sicher, mit Doris Brockmann die richtige Person für diese verantwortungsvolle Aufgabe gefunden zu haben und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr“, sagt Ralf Drückes, Qualitäts- und Risikomanager im Krankenhaus Bethanien.

    Erst kürzlich war Doris Brockmann mit ihrem Ehemann von Hamburg an den linken Niederrhein nach Budberg gezogen - in die Nähe ihrer gemeinsamen Tochter und ihrer Enkelin. Die gebürtige Hamburgerin hatte vierzig Jahre lang im Altonaer Kinderkrankenhaus als Kinderkrankenschwester und Leiterin des Operationsteams gearbeitet. In Krankenhäusern und mit Patienten kennt sie sich somit bestens aus: Immer freundlich zu den Patienten, aber auch mal resolut, wenn ein Problem in Sinne der Patienten zu lösen ist. Seit ihrem Ruhestand hatte sie von 2011 bis Ende 2015 im Altonaer Krankenhaus ehrenamtlich das Lob- und Beschwerdemanagement geleitet. "Die Stelle dort sollte Beschwerdemanagement heißen. Ich habe gesagt, ich mache das nur, wenn auch das Lob in der Bezeichnung auftaucht. Ich finde es wichtig, dass man auch loben darf."

    Nach dem Umzug an den Niederrhein suchte sie eine neue Herausforderung. Nur Oma sein und Enkel hüten ist ihre Sache nicht. Für sie war es darum ein besonderer Glücksmoment, als sie vor Wochen von Bethanien gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könne, die gleiche Tätigkeit wie in Hamburg auch in Moers auszuüben. „Für mich war klar, dass ich meine Erfahrungen in Bethanien sinnvoll einsetzen kann“, so die frühere Kinderkrankenschwester.

    Kontakt
    Doris Brockmann
    Patientenfürsprecherin im Krankenhaus Bethanien Moers
    Tel.: 02841/200-20621
    E-Mail: lob-beschwerdestelle@bethanienmoers.de


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  • Kinderklinik Bethanien freut sich über zwei Mal gute Noten

    Kinderdiabetologie des Krankenhauses gehört zu den besten in ganz Deutschland. Weiteres Gütesiegel für hohe Qualität bei der Versorgung kleiner Patienten

    Gute Noten für gute Arbeit: Chefarzt Dr. Michael Wallot freut sich mit seinem Team über gleich zwei Auszeichnungen für die Kinderklinik Bethanien und für deren Kinderdiabetologie. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Über zwei Mal gute Noten freut sich die Kinderklinik Bethanien. Die Einrichtung zählt für Patienten und Angehörige zu den besten kinderdiabetologischen Einrichtungen in ganz Deutschland. Außerdem erhielt die Kinderklinik erneut das von der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) vergebene Zertifikat "Ausgezeichnet für Kinder". Das Zertifikat bescheinigt eine hohe Qualität in der stationären medizinischen Versorgung von kleinen Patienten.

    Das gute Abschneiden Bethaniens bei den kinderdiabetologischen Einrichtungen in ganz Deutschland ist das Ergebnis einer seit zwei Jahren laufenden Online-Umfrage des Internetportals Diabetes-kids.de. Teilnehmer der Umfrage waren die Nutzerinnen und Nutzer des Internetportals. Zwölf Kliniken sind der Umfrage zufolge von Patienten und Angehörigen besonders häufig und besonders gut bewertet worden, darunter vier Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen. Neben den kinderdiabetologischen Kliniken in Hamm, Herdecke und dem Uniklinikum Düsseldorf gehört auch die Kinderklinik Bethanien in Moers dazu. "Das gesamte Team der Kinderdiabetologie in Bethanien freut sich über die Anerkennung seiner Arbeit", so die beiden Bethanien-Ärzte Dr. Michael Wallot, Chefarzt der Kinderklinik, und Oberarzt Dr. Wolfgang Poss, der seit vielen Jahren die Kinderdiabetologie in Moers leitet.

    Bei der Befragung sollten die bundesweiten Nutzer des Internetportals Diabetes-kids.de anhand eines von Kinderdiabetologen und Eltern erstellten Online-Fragebogens unter anderem bewerten, ob sie sich in ihrer Kinderdiabetologie gut beraten und gut aufgehoben fühlen und ob in ihrer Einrichtung alle modernen Therapieformen angeboten werden. Auch die fachliche Zusammensetzung des kinderdiabetologischen Teams vor Ort und die Erreichbarkeit der Klinik oder Praxis bei unerwarteten gesundheitlichen Problemen waren zu bewerten. Weiterhin wurde in der Umfrage ermittelt, ob die betreffende Klinik oder Praxis die Kinder und Jugendlichen mit Diabetes bei Schwierigkeiten in Schule, Kindergarten und Alltag unterstützt. Eine Frage war auch, ob die Eltern im Umgang mit Diabetes ebenfalls geschult werden. Durch die Umfrage soll die Qualität der kinderdiabetologischen Einrichtungen in Deutschland "etwas transparenter gemacht werden", heißt es dazu im Internet auf Diabetes-kids.de. Die Umfrage im Internet läuft weiter, die Ergebnisse werden quartalsweise aktualisiert.

    Mit dem von der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) vergebenen Zertifikat "Ausgezeichnet für Kinder" wurde der Moerser Kinderklinik jetzt zudem ein insgesamt hohes Qualitätsniveau bei der medizinischen Versorgung bescheinigt. Das Siegel wird seit 2010 alle zwei Jahre an Kinderkliniken in ganz Deutschland vergeben. Bethanien wurde bereits zum vierten Mal ausgezeichnet. "Eltern wünschen sich die bestmögliche wohnortnahe stationäre Versorgung ihres kranken Kindes. Dabei ist das Gütesiegel eine hervorragende Orientierungshilfe für Eltern bei der Suche nach einer Qualitäts-Kinderklinik", so Dr. Nicola Lutterbüse von der mit der deutschlandweiten Überprüfung der Kinderkliniken beauftragten Bewertungskommission. Das Zertifikat gilt für zwei Jahre und muss dann durch die Erfüllung strenger Kriterien neu erlangt werden.

    Gegenüber den Vorjahren waren die Bewertungskriterien für das Zertifikat in diesem Jahr noch strenger gefasst worden. Gute Noten bekamen Kliniken, die bei der Patientenversorgung hohe Sicherheitskriterien und gute Arbeitsstrukturen nachweisen konnten. Auch die organisierte Zusammenarbeit mit der Kinderchirurgie und anderen Spezialgebieten spielt eine Rolle. Weiterhin mussten die Kliniken zur Erlangung des Siegels nachweisen, dass mindestens 95 Prozent des Pflegepersonals auf der Kinderstation in der patientennahen Pflege eingesetzt wird - und nicht etwa für andere organisatorische Tätigkeiten auf der Station. Pluspunkte gab es auch für Kinderkliniken, die es wie Bethanien den Eltern ermöglichen, rund um die Uhr kostenfrei bei ihrem Kind im Krankenzimmer zu bleiben. "In Bethanien ist dies schon seit Jahren selbstverständlich", betont Chefarzt Dr. Wallot.


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  • Auf "haarlose Zeiten" bei Krebs gut vorbereitet

    In der Frauenklinik Bethanien fand der 13. Moerser Brusttag statt

    Beim Infotag des Kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein im Krankenhaus Bethanien Antonia Abrami (re.) aus Alpen ihr Angebot an Perücken. Annette Appuhn (li.) und Angelika Thonicke (2.v.l.) waren von der Qualität heutigen Ersatzhaars sichtlich angetan. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Frauen jeden Alters trafen sich unlängst im Krankenhaus Bethanien zum 13. Moerser Brusttag. Eingeladen hatte das Kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein der Moerser Frauenklinik. "Nachdem sich die Hollywoodschauspielerin Angelina Jolie wegen eines Brustkrebs-Gens in der Familie vorsorglich beide Brüste amputieren ließ, um ihr Krebsrisiko zu verringern, wird das Thema bei vielen Frauen offen diskutiert. Wir wollten die Besucherinnen bei unserem Brusttag sachlich über das Thema aufklären", so Chefarzt Dr. Peter Tönnies, der bei der Veranstaltung den Hauptvortrag hielt.

    Die gute Nachricht: Brustkrebs habe den Schrecken vergangener Jahre verloren, so der Chefarzt. "In den allermeisten Fällen ist die Krankheit heute sehr gut behandelbar und heilbar, wenn sie früh genug entdeckt wird", sagt der Chefarzt. Die Veranstaltung nutzte Dr. Tönnies einmal mehr, um bei den Frauen zur Teilnahme am Brustkrebs-Screening zu werben. Vor allem wollte er aber Wissen vermitteln, um Ängste zu nehmen. "Als Spezialisten bei der Brustkrebs-Behandlung wollten wir den Besucherinnen des Brusttags sagen, welche Möglichkeiten der Diagnose und Therapie es gibt. Das ist wichtig, damit Arztinnen, Ärzte und Patientinnen bei der Behandlung an einem Strang ziehen", betont der Chefarzt.

    Beim Brusttag in Bethanien gab es darum auch in diesem Jahr keine falschen Tabus. Eine Perücken-Modenschau beispielsweise gab den Frauen "Tipps für haarlose Zeiten". Frauen beschäftigten sich schon damit, was im Falle einer Krebsdiagnose mit Chemo- und Strahlentherapie auf sie zukommen kann, so die Veranstalter. Tatsächlich waren die Besucherinnen von der Qualität heutiger Perücken angenehm überrascht. "Die Perücke ist nur vorübergehend. Nach der Behandlung wachsen die eigenen Haare ja wieder nach", meinte eine Besucherin am Infostand von Antontia Abrami, die als offizielle Kooperationspartnerin des Brustzentrums die Patientinnen in der Krankheitsphase beim Haarersatz betreut.

    Neben Information und Beratung bot der 13. Moerser Brusttag auch wieder ausreichend Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Austausch. Interessierte Besucherinnen, ehemalige Patientinnen und erkrankte Frauen nutzten bei der Veranstaltung die Möglichkeiten, intensiv miteinander ins Gespräch zu kommen.


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  • Weiterbildung erfolgreich bestanden

    Praxisanleiterinnen aus der Kranken- und Altenpflege erhielten Zertifikate in Bethanien

    Ab jetzt sind sie offiziell Praxisanleiterinnen (v.l.n.r.): Die examinierten Pflegekräfte Lisa König, Julia Dreckmann, Lena Mildenstein, Kirstin Thelen, Jennifer Wittmann, Beate Scharnowski und Manuela Grüter dürfen nach erfolgreich bestandener Weiterbildung ab sofort auf den Krankenstationen neue Kolleginnen und Kollegen bei der Einarbeitung anleiten. Nicht auf dem Bild ist Corinna Thews.
    Feierliche Zertifikatsübergabe in der Bethanien Akademie: Nach neun Monaten berufsbegleitender Weiterbildung dürfen sich jetzt acht Pflegekräfte aus der Moerser Stiftung Krankenhaus Bethanien und dem Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen offziell Praxisanleiterinnen nennen. Praxisanleiterinnen bzw. Praxisanleiter sind examinierte Pflegekräfte, die auf ihren jeweiligen Stationen die ersten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Auszubildende und für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind. Als Praxisanleiterinnen oder Praxisanleiter vermitteln sie den neuen Kolleginnen und Kollegen bei der Einarbeitung auf der Station und bei der Integration in das bestehende Team wichtige Kenntnisse und Informationen.

    In mehrmonatiger Weiterbildung waren den angehenden Praxisanleitern vielfältige Kenntnisse für ihre Aufgabe auf der Station vermittelt worden: Pädagogik und Didaktik standen ebenso auf dem Programm wie Pflegewissenschaft, Lerntheorien und Konfliktmanagement. Auch rechtliche Rahmenbedingungen der Kranken- und Altenpflege wurden behandelt. Die Weiterbildung "Praxisanleitung" umfasst insgesamt 220 Stunden und wird in der Bethanien-Akademie berufsbegleitend in einzelnen Modulen angeboten.

    Diese Weiterbildung zur Praxisanleiterin erfolgreich abgeschlossen haben: Julia Dreckmann vom Johanniter-Krankenhaus sowie aus der Stiftung Krankenhaus Bethanien die Pflegekräfte Manuela Grüter, Lisa König, Lena Mildenstein, Beate Scharnowski, Corinne Thews, Kirstin Thelen und Jennifer Wittmann.


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  • Lymphexperten trafen sich in Bethanien

    Netzwerk will die Patientenversorgung am Niederrhein weiter verbessern

    Mit dem Lymphnetzwerk Linker Niederrhein für eine bessere Patientenversorgung: Bethanien-Oberärztin Dr. Meike Finkenrath (re.) von der Gefäßchirurgie des Krankenhauses Bethanien und Lymphologie-Fachberaterin Stephanie Goddinger-Gilbers (li.) vom Sanitätshaus Hodey organisierten die Fachtagung in Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Zu einem fachlichen Austausch über Lympherkrankungen trafen sich dieser Tage Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Lymphtherapeuten im Moerser Krankenhaus Bethanien. Eingeladen zu der Veranstaltung hatte das Lymphnetzwerk Linker Niederrhein um Bethanien-Oberärztin Dr. Meike Finkenrath von der Gefäßchirurgie des Krankenhauses sowie die Lymphologie-Fachberaterin und zertifizierte Gesundheitsmanagerin Stephanie Goddinger-Gilbers vom Sanitätshaus Hodey. "Nach Studien sind in Deutschland die meisten Menschen mit Lymph- oder Lipödemen unterversorgt. Im Lymphnetzwerk Linker Niederrhein haben sich Fachleute zusammengeschlossen, um Schwierigkeiten und Fragen bei der Versorgung von Patienten in Moers und Umgebung anzugehen", so die beiden Organisatorinnen. Das vor einem Jahr in Bethanien gegründete Lymphnetzwerk Linker Niederrhein kümmert sich als eines der wenigen im gesamten Rheinland um eine bessere Patientenversorgung.

    Für das Gelingen einer Lymphtherapie sei entscheidend, dass alle Behandler Hand in Hand arbeiten und bei der Therapie gut aufeinander abgestimmten Maßnahmen einleiten, hieß es dazu auf der Tagung. "Die Therapie eines Lymphödems oder eines Lipödems kann nur durch die richtige ärztliche Verordnung und eine genaue Dokumentation des Therapieerfolgs in die richtigen Bahnen gelenkt werden", betonten die Fachleute. So sei es die Pflicht der behandelnden Ärzte gegenüber ihren Patientinnen und Patienten, von Beginn an die richtigen Verordnungen auszustellen, Denn eine einmal begonnenen Verordnung darf nachträglich nicht mehr verändert werden. Den Nachteil hätten am Ende die Patienten. Nicht nur Ärzte, sondern auch geschulte Arzthelferinnen in den Praxen und die Lymphtherapeuten seien darum angehalten, auf die richtige Therapieverordnung zu achten.

    Dementsprechend widmete sich das Treffen des Lymph-Netzwerks schwerpunktmäßig der korrekten Leistungsabrechnung. Dazu erläuterten die Betriebswirtin Chantal Bardeau und die Praxismanagerin Martina Schliederer, beide vom Kompressionsstrümpfe-Anbieter BSN-medical aus Emmerich, den anwesenden Ärzten und medizinischen Fachangestellten anhand von Patientengeschichten, wie Behandler angesichts von komplexen Regelungen bei der Verordnung Fehler vermeiden können. "Gerade die in der Regel schlecht versorgten Patienten mit Lymphödemen oder Lipödemen haben ein Recht darauf, die Therapie verordnet zu bekommen, die ihnen auch wirklich hilft. Das ist nicht zuletzt im Sinne eines effizienten Gesundheitssystem", unterstrichen Dr. Meike Finkenrath und Stephanie Stephanie Goddinger-Gilbers. In vielen Gebieten Deutschlands sind Menschen mit Lympherkrankungen nicht optimal versorgt. "Wir am Niederrhein wollen es besser machen", erklärt das Lymphnetzwerk Linker Niederrhein.


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  • Ehrenamtler machten Ausflug nach Hameln

    Seniorenstift Bethanien bedankte sich mit der Tour für Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer

    Auf den Spuren des legendären Rattenfängers: Als Dankeschön für ihre selbstlose Tätigkeit im Seniorenstift Bethanien lud die Senioreneinrichtung alle Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler zu einer Tagestour nach Hameln ein. (Foto: KBM)
    Auf die Spuren des legendären Rattenfängers von Hameln machten sich dieser Tage die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Seniorenstifts Bethanien. Im eigens gecharterten Reisebus erreichte die etwa 35-köpfige Gruppe die traditionsreiche niedersächsische Kleinstadt am späten Vormittag. Vor Ort erwartete die Gäste aus Moers dann zunächst eine Führung durch die Altstadt und die Besichtigung des Hamelner Münsters, St. Bonifatius. Das Highlight nach dem Mittagessen war eine persönliche Begegnung mit dem berühmten Rattenfänger aus dem Märchen und ein Kaffeeklatsch im "Café täglich", wo verschiedene Torten auf ihre Verköstigung warteten. Auf diese Weise bestens gestärkt trat die Gruppe am frühen Abend wieder die Heimreise an den Niederrhein an.

    Mit der Tagestour nach Hameln bedankte sich das Seniorenstift Bethanien bei den Ehrenamtlern für das in der Einrichtung von ihnen geleistete freiwillige Engagement. "Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erfüllen tagtäglich eine wichtige unterstützende Funktion in unserem Hause", so Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift. "Mit dem Ausflug möchten wir uns für den großherzigen Einsatz bedanken, den die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zum Wohle der Seniorinnen und Senioren leisten." Über Verstärkung im Team würde sich die muntere Truppe übrigens jederzeit freuen. Wer Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit im Seniorenstift Bethanien hat, kann sich beim Sozialen Dienst des Hauses melden. Tel. 02841/200-2104 (Herr Hering).


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  • Kranke Kinder sollen wieder lachen

    Moerserin Karin Gauß und Schmerzhilfegruppe des Krankenhauses St. Josef übergaben Spende an die Kinderklinik Bethanien

    Sangen und musizierten spontan für ein krankes Kind in Bethanien: Die Moerserin Karin Gauß übergab auf der Kinderstation eine dreistellige Spende an Klinikclownin Silke Eumann alias Flocke (li.) und Iris Held alias Stift (re.). (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Kranke Kinder sollen wieder lachen können - das ist der innige Wunsch der Moerserin Karin Gauß und der Schmerzhilfegruppe des Krankenhauses St. Josef. Der Kinderklinik in Bethanien übergab Karin Gauß darum persönlich eine Spende für die kranken Kinder. "Ich möchte für die Klinikclowns spenden, damit diese weiterhin ein Lächeln in die Kindergesichter zaubern können", hatte die Moerserin zuvor an das Krankenhaus geschrieben und dabei auch den Wunsch geäußert, die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite bei ihren wöchentlichen Besuchen in der Kinderklinik treffen zu können. "Es wäre schön, wenn ich mal mit dabei sein dürfte", schrieb sie an Bethanien.

    Das Krankenhaus kam der Bitte gern nach. Bei der Begegnung in der Kinderklinik erzählen die beiden Clowninnen Silke Eumann alias Flocke und Iris Held alias Stift der Spenderin viel von ihrer Arbeit in den Kinderkliniken Nordrhein-Westfalens und in Bethanien - und waren angenehm überrascht, als Karin Gauß plötzlich ihre Mundharmonika hervorholte. Ja richtig, die Clowns singen doch für kranke Kinder! So kam es, die beiden Clowninnen einem kranken Kind etwas vorsangen und Karin Gauß die beiden gekonnt auf der Mundharmonika begleitete.

    Anschließend übergab Karin Gauß eine Spende in Höhe von 200 Euro für die Arbeit der Klinikclowns. Weitere 50 Euro brachte sie von der Schmerzhilfegruppe "Die fröhliche Gruppe" aus dem Krankenhaus St. Josef mit, der sie selbst angehört. Die Schmerzhilfegruppe aus St. Josef möchte die Arbeit der Klinikclowns in Bethanien ebenfalls unterstützen. Zum Abschied bedankten sich die Clowns gerührt bei der Spenderin und überreichten Karin Gaus eine rote Clownsnase - die Moerserin ist ab sofort Ehrenclownin.


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  • Beste Versorgung bei künstlichen Knie- und Hüftgelenken in Bethanien

    Orthopädische Klinik des Krankenhauses wurde als zertifiziertes Endoprothetikzentrum (EPZ) anerkannt

    Zertifikat für erstklassige Medizin in Bethanien (v.r.n.l.): Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki und der Leitende Oberarzt Dr. Thomas Koetz freuen sich gemeinsam mit Qualitätsmanager Ralf Drückes und der Patientin Brigitte Borinski aus Neukirchen-Vluyn über die offizielle Anerkennung als Endoprothetikzentrum.
    Es fühlt sich an wie der Sieg nach einem Langenstreckenlauf - und tatsächlich hat die Orthopädie und Unfallchirurgie des Bethanien-Krankenhauses eine lange Strecke mit Bravour zurückgelegt, um ans Ziel zu kommen. Dieser Tage nun erhielt das Team um Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki und den Leitenden Oberarzt Dr. Thomas Koetz per Urkunde die offizielle Anerkennung als Endoprothetikzentrum (EPZ). Die Anerkennung für ein solches Zentrum erfolgte nach einer gründlichen Prüfung durch externe Fachleute von der zuständigen Zeritifizierungsgesellschaft EndoCert in Berlin. "Nach einem anspruchsvollen Zertifizierungsprozess haben wir jetzt gemeinsam die Ziellinie erreicht", freute sich Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki.

    Um die offizielle Anerkennung als Endoprothetikzentrum zu erhalten, müssen Fachkliniken in einem längeren Verfahren gründlich nachweisen, dass sie beim Einsatz von künstlichen Hüft- und Kniegelenken höchste Qualitätsstandards erfüllen. "Mit der Erlangung des Zertifikats weist eine Klinik nach, dass die wesentlichen, wissenschaftlich belegbaren Vorgaben für eine sichere und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Patienten beim künstlichen Gelenkersatz erfüllt werden", erläutert die Zeritifizierungsgesellschaft EndoCert die Hintergründe des Verfahrens.

    Entscheidend für die Erlangung des Zertifikats ist, dass die Klinik eine fachübergreifende Behandlung in engem Kontakt mit dem Patienten gewährleisten kann. "Aus der aktuellen wissenschaftlichen Literatur wissen wir, dass die interdisziplinäre Organisation der Behandlung , die intensive Einbindung des Patienten in seine Behandlung einschließlich einer umfassenden Information und eine engagierte Aus- und Weiterbildung aller Berufsgruppen wesentlich sind", so EndoCert. Wichtig für das Zertifikat ist auch der Nachweis von Mindestmengen bei den durchgeführten Operationen: Ein Chirurg, der einen Eingriff häufig durchführt, beherrscht ihn einfach besser. Am Ende profitieren die Patienten von der Erfahrung des Operateurs.

    Für Chefarzt Dr. Chylarecki und sein Team richtet sich die Behandlung ohnehin vor allem nach dem Patienten. "Wir möchten in erster Linie zufriedene Patienten mit ihrem ursprünglichen Gelenk, das immer das beste Gelenk bleibt. Erst wenn sich nach Ausschöpfung aller Therapiemöglichkeiten herausstellt, dass eine Besserung der Beschwerden ohne Gelenkersatz nicht möglich ist, empfehlen wir ein künstliches Gelenk." Für die Orthopädie im Bethanien-Krankenhaus sei "die dauerhafte Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten das wichtigste Anliegen" bei der Behandlung. "Wir empfehlen ein künstliches Gelenk nur nach sorgsamer Prüfung aller Umstände", betont der Chefarzt.

    Das genaue Hinschauen hört auch nach einer Operation allerdings nicht auf: Mit Erlangung des Zertifikats hat sich die orthopädische Klinik in Bethanien nämlich verpflichtet, die Behandlungsergebnisse bei Knie- und Hüftgelenksoperationen konsequent zu überprüfen, eventuelle Komplikationen lückenlos zu erfassen und sich am deutschlandweiten Endoprothetikregister zu beteiligen. "Beim Endoprothetikregister werden sämtliche eingesetzte Implantate registriert und die Patienten mit den Implantaten genau beobachtet, um dadurch künftig in den seltenen Fällen von Misserfolgen und Folgeoperationen die Ursachen herauszufinden", erläutert der leitende Oberarzt Dr. Thomas Koetz. "Dadurch kann die Patientensicherheit noch weiter erhöht werden." Das deutschlandweite Register wird von den Krankenkassen und dem Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS) unterstützt.

    Die Zertifizierung medizinischer Einrichtungen durch EndoCert geht auf eine gemeinsame Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC), der Arbeitsgemeinschaft für Endoprothetik (AE) und den Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) zurück. Ziele dabei sind die Qualitätssicherung und eine hohe Patientensicherheit. Die ersten Kliniken in Deutschland wurden im Jahr 2012 als Endoprothetikzentrum zertifiziert.

    INFO
    Das Endoprothetikzentrum (EPZ) Bethanien ist erreichbar unter Telefon 02841/200-2272 und per Mail unter: trauma-moers@bethanienmoers.de


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  • Prinzessinnen trafen sich im Kreißsaal Bethanien

    Geburtshilfe hatte zum Tag der Offenen Tür geladen

    Für Märchenprinzessin Bella (Mitte im gelben Kleid) war es der erste Auftritt einem Kreißsaal. Das geburtshilfliche Team um Chefarzt Dr. Tönnies (re.) hatte sich aus Anlass des Prinzessinnentages in Bethanien glitzernde Diademe aufgesetzt. Die Moerser Fotografin Bettina Engel-Albustin (vorn links mit gehobenem Daumen) fotografierte alle großen und kleinen Hoheiten. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Große und kleine Prinzessinnen überall auf "Schloss Bethanien": Beim Tag der Offenen Tür in der Geburtshilfe des Bethanien-Krankenhauses gab es dieser Tage ein munteres Stelldichein von Krönchenträgerinnen aller Art. Die Bethanien-Geburtshilfe hatte für die Veranstaltung erstmals zu einem Prinzessinnentag eingeladen - an dem ausdrücklich aber auch Prinzen jeden Alters teilnehmen durften. "Highlight war ein kostenloses Fotoshooting mit der Märchenprinzessin Bella , die uns zum Tag der Offenen Tür im Kreißsaal besuchte", so Petra Onasch-Szerman die langjährige Leitende Hebamme im Kreißsaal. So kam es bei der Veranstaltung zu allerlei bezaubernden Aufritten. "Mütter erschienen mit ihren als Prinzessin verkleideten Töchtern zum Fototermin mit Prinzessin Bella. Auch mehrere kleine Prinzen konnten wir begrüßen." Alle Hebammen des Kreißsaals hatten zudem glitzernde Krönchen auf.

    Viele junge und vor allem werdende Eltern nutzen den Tag der Offenen Tür, um den erst vor einem Jahr komplett renovierten Kreißsaal zu besuchen und sich über die Geburtshilfe in Bethanien zu informieren. Wer wollte, konnte auch die Wochenstation und die Frühchen-Intensivstation in der Kinderklinik besuchen. "Für viele werdende Eltern ist das Vorhandensein einer Kinderklinik ganz entscheidend für die Wahl der Geburtsklinik. Denn eine Frauenklinik und eine Kinderklinik unter einem Dach bieten größtmögliche Sicherheit für Mutter und Kind", sagt Chefarzt Dr. Peter Tönnies der Frauenklinik Bethanien. "Als Perinatalzentrum der höchsten Qualitätsstufe können wir für Moers und Umgebung jederzeit die bestmögliche Versorgung unter der Geburt gewährleisten."

    Während im Kreißsaal an vielen Ständen Information und Beratung sowie ein Schminkkurs für Mütter geboten wurden, referierten in der Personalcafeteria des Krankenhauses Medizinerinnen, die Bethanien-Elternschule und andere Fachleute über Themen rund um Mutter, Kind und Geburt.


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  • Diamantenes Ehepaar spendete

    Kinderstation freut sich über vierstelligen Betrag

    Begrüßung unter Freunden: Nach ihrer Diamanthochzeit übergaben Helga und Horst Schneider aus Moers eine Spende in vierstelliger Höhe an die Kinderstation G0, die von Kinderkrankenschwester Carmen Beck (li.) geleitet wird. (Foto: KBM)
    Sie wirken jung und munter - und sie sind schon 60 Jahre verheiratet: Helga und Horst Schneider aus Moers feierten unlängst mit Freunden und der Familie ihre Diamanthochzeit. Anlässlich der Feier hatten sie ihre Gäste um eine Spende für die Kinderstation G0 im Krankenhaus Bethanien gebeten. Zusammengekommen ist am Ende ein vierstelliger Betrag, den die Schneiders zudem noch mit einem eigenen dreistelligen Anteil recht ordentlich "aufgerundet" hatten. Die Spende über insgesamt 1.300 Euro überreichten Helga und Horst Schneider nun persönlich an Kinderkrankenschwester Carmen Beck, die die Kinderstation in Bethanien leitet, und an den Leitenden Oberarzt Dr. Gündüz Selcan.

    Empfangen wurden Horst und Helga Schneider auf der Station wie gute Freunde. "Mein Mann durfte vor ein paar Jahren in einem separaten Zimmer auf der Kinderstation liegen, weil alle anderen Stationen voll belegt waren. Er hat sich hier sehr wohl gefühlt und wurde als Erwachsener genauso fürsorglich betreut, wie die kleinen Patienten", berichtet Helga Schneider. "Wir konnten auf der Station hautnah miterleben, wie liebevoll das Pflege- und Ärzteteam die kranken Kinder betreut. Deswegen möchten wir mit unserer Spende etwas Gutes für die Kinderstation tun", so das Ehepaar. Im Namen der gesamten Kinderklinik dankten Oberarzt Dr. Gündüz Selcan und Stationsleitung Carmen Beck für das Engagement des Ehepaars. Bei einer Tasse Kaffee in der Kinderklinik gab es für die Schneiders anschließend Gelegenheit zu einem lebhaften Plausch. Oberarzt Selcan und Kinderkrankenschwester Beck nutzten dabei die Gelegenheit, den beiden Gästen zur Diamanthochzeit nachträglich zu gratulieren.


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  • Erster „Prinzessinnentag“ im Kreißsaal Bethanien

    Geburtshilfe lädt zum Tag der Offenen Tür ins Moerser Krankenhaus ein

    Das geburtshilfliche Team um Chefarzt Dr. Peter Tönnies (hinten) freut sich auf regen Besuch beim ersten Prinzessinnentag im Kreißsaal Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Erst im vergangenen Jahr wurde der Kreißsaal des Bethanien Krankenhauses nach Umbau und Modernisierung wiedereröffnet. Jetzt hat sich das Team der Geburtshilfe um Chefarzt Dr. Peter Tönnies wieder etwas Neues ausgedacht: Die Geburtshilfe Bethanien lädt erstmals zu einem „Prinzessinnentag“ ein: Am Mi, 6. Juli öffnet der Kreißsaal für alle Interessierten seine Türen. Ab 14 Uhr wird eine echte Märchenprinzessin den Kreißsaal besuchen und die Veranstaltung eröffnen. Die Fotografin Bettina Engel-Albustin von der Fotoagentur Ruhr baut dazu ein mobiles Fotostudio auf. Wer möchte, kann sich dort mit der Märchenprinzessin Bella fotografieren lassen – gern auch im eigenen Prinzessinnenkostüm. „Wir freuen uns über alle kleinen und großen Prinzessinnen, die uns im Kreißsaal besuchen. Prinzen sind natürlich auch jederzeit willkommen“, wirbt die Leitende Hebamme Petra Onasch-Szerman mit einem Augenzwinkern. Beim Prinzessinnentag will sich die Geburtshilfe Bethanien mit seinem gesamten Angebot vorstellen. Außerdem werden sich Aussteller rund um die Gesundheit von Mutter und Kind präsentieren. Eine Kosmetikfirma beispielsweise wird für Schwangere und werdende Muttis den Schminkkurs „3 Minuten nur für mich“ anbieten. Außerdem laden Hebammen und Kinderkrankenschwestern Führungen auf die Wochenstation und die Neugeborenenstation der Kinderklinik ein.

    Ab 15 Uhr startet dann in der Personal-Cafeteria des Krankenhauses unter dem Motto „Ein guter Start ins Leben“ ein Programm aus interessanten Kurzvorträgen für junge Eltern. Folgende Kurzvorträge sind geplant: 15.00 Uhr: Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen während oder nach der Schwangerschaft, Christian Grosz, AOK, 15.20 Uhr: Der Start ins Leben – Frühgeborenen-Versorgung im Wandel der Zeit, Ruth Meimers, Kinderkrankenschwester Bethanien; 15.40 Uhr: Kaisergeburt – was heißt das? Dr. Dorit Brunotte, Leitende Oberärztin der Frauenklinik Bethanien; 16.00 Uhr: Nabelschnurblutspenden für die José Carreras Stammzellbank, Daniela Stapelkamp, Carreras-Stiftung; 16.20 Uhr Geschwisterdiplom – bald bin ich große Schwester/großer Bruder, Manuela Ullmann, Elternschule Bethanien; 16.40 Uhr: Sicherheit für Babys und Unfallprävention für Kinder im Straßenverkehr, Armin Janzen, Polizeihauptkommissar.

    INFO
    Mi, 6. Juli 2016
    Prinzessinnentag im Kreißsaal
    Die Geburtshilfe des Krankenhauses Bethanien lädt zum Tag der Offenen Tür
    14 bis 17 Uhr
    Krankenhaus Bethanien Moers
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers
    Eintritt frei


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  • Kardiologen tagten

    Krankenhäuser St. Josef und Bethanien hatten zur Fortbildung eingeladen

    Fachlicher Austausch von niedergelassenen Kardiologen und Klinikärzten: Beim
    Zu einem fachlichen Austausch trafen sich unlängst Kardiologen aus Moers und Umgebung. Eingeladen zum diesjährigen "Update Kardiologie 2016" ins Repelner Hotel zur Linde hatten die Kardiologen der beiden Moerser Krankenhäuser, Departmentleiter Dr. Stefan Schickel vom Krankenhaus St. Josef und Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp aus dem Bethanien-Krankenhaus. Während Prof. Möhlenkamp bei der Ärztefortbildung über Neuigkeiten in der Behandlung Herzinsuffizienz referierte, trug sein Kollege Dr. Schickel über neue Möglichkeiten der medikamentösen Therapie bei koronarer Herzerkrankung vor. Die beiden niedergelassenen Moerser Kardiologen Dr. Georg Durben und Dr. Stephan Linse hielten Vorträge zu den aktuellen Themen Blutverdünnung und Vorhofflimmern. "Der regelmäßige medizinische Austausch soll fortgesetzt werden, um die kardiologischen Patienten in Moers flächendeckend optimal zu versorgen", bilanzierte Bethanien-Chefarzt Prof. Dr. Möhlenkamp das diesjährige Treffen.


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  • Neue Praxisklinik bietet ambulante Operationen und schnelle Termine

    Reges Interesse für das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) unweit des Moerser Bahnhofs

    Das freundliche Praxisteam im neuen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) auf der Homberger Straße 92. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Reges Interesse beim Tag der Offenen Tür im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ): Dutzende Besucher drängten sich am vergangenen Samstag (21.5.) ab zehn Uhr in die neue Praxisklinik auf der Homberger Straße 92 unweit des Moerser Bahnhofs. Das MVZ ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Bethanien-Krankenhauses. In der aus besonderem Anlass mit weißen und grünen Ballons geschmückten Praxisklinik informierte das Ärzteteam einen ganzen Tag lang in Kurzvorträgen über das komplette Leistungsspektrum der Einrichtung. Besonders gefragt war der Vortrag von Gefäßexpertin Dr. Alessandra Milandri über die ambulante Behandlung von Krampfadern. "Für den Vortrag haben wir schnell noch Stühle herbeigeschafft, damit alle Gäste daran teilnehmen können", so das Praxisteam.

    In weiteren Vorträgen ging es unter anderem um die Diagnose und Therapie von Thrombosen. Der aus dem Bethanien-Krankenhaus bekannte und jetzt im MVZ arbeitende Orthopäde Imran Akram sprach über ambulante Knie- und Schulterspiegelungen. Die auch im Bethanien-Krankenhaus tätige Viszeralchirurgin Dr. Petra Hinsenkamp referierte über ambulante Operationen bei Kindern und Erwachsenen. Der Ärztliche Leiter Florian Milandri stellte das MVZ in seinen Vorträgen als "innovative Kombination aus Facharztpraxis und ambulantem Operationszentrum" vor.

    Viele Besucher nutzen nach den Vorträgen die Möglichkeit zu einem Rundgang durch die 800 Quadratmeter große Praxisklinik, deren Räumlichkeiten sich über zwei Etagen erstrecken. Die zwei OP-Säle befinden sich im oberen Stock, wo es auch einen Aufwachraum für die Patienten und einen schön gestalteten Warteraum für Angehörige gibt. "Nach einem ambulanten Eingriff sollten sich Patienten immer von jemandem abholen lassen, denn auch kleine Narkosen belasten den Kreislauf", erklärte das Praxisteam die Funktion eines eigenen Warteraums für Angehörige. "Kann man Krampfadern denn überhaupt ambulant operieren?", fragte eine Besucherin nach dem Rundgang. "Ja das geht sehr gut", antwortete der Ärztliche Leiter Florian Milandri. "Wir schauen uns vorher allerdings immer sehr genau an, ob ein Patient oder eine Patientin gesundheitlich in der dafür nötigen Verfassung ist."

    Im Gespräch mit dem Ärztlichen Leiter des MVZ: Facharzt Florian Milandri beantwortete gern die Fragen der Besucher. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    Etliche Besucherinnen und Besucher ließen sich gleich Tag der Offenen Tür im Medizinischen Versorgungszentrum einen kurzfristigen Behandlungstermin geben. Nicht wenige Gäste kamen dafür sogar von außerhalb nach Moers. Besucher Alfred Luttkus aus Emmerich hatte in der Zeitung von der Eröffnung der Moerser Praxisklinik gelesen. "Bei uns im Ort muss man ein dreiviertel Jahr auf einen Termin beim Orthopäden warten. Hier im MVZ habe ich einen Termin innerhalb von ein paar Tagen bekommen", berichtet der 80jährige. Tatsächlich kann das MVZ mit seinen vier Fachärzten den Patienten schnelle Termine anbieten. "Wir können derzeit Termine innerhalb einer Woche vergeben", bestätigte auf Nachfrage eine der freundlichen Damen an der Empfangstheke. Sehr gefragt sei allerdings schon jetzt die ambulante Gefäßchirurgie. Hier könnten es bis zum Termin auch schon einmal zwei Wochen werden, vor allem wenn der Kalender diverse Feiertage anzeigt, wie im Mai.

    Die meisten Gäste empfanden beim Rundgang die Atmosphäre im MVZ als sehr angenehm. Wer für einen kleinen Eingriff den Weg ins Krankenhaus scheut, wird sich hier vermutlich wohler fühlen, nicht nur, weil man nach der OP noch am gleichen Tag wieder zu Hause ist. Die weiß gestrichenen Räume mit durchgehenden Farbakzenten in Apfelgrün strahlen Ruhe und Freundlichkeit aus. Und das gilt auch für das gesamte Team im MVZ. Eine Besucherin verabschiedete sich denn auch nach Rundgang und Terminvereinbarung lachend mit den Worten: "Ihr seit jetzt schon so freundlich. Wie freundlich seid ihr dann erst, wenn ich zur Operation komme?!"

    INFO
    Als ambulante Praxisklinik behandelt das MVZ in der Orthopädie unter anderem Knie-, Fuß, und Schulterschmerzen, Ellenbogenschmerzen, Wirbelsäulenbeschwerden, Arthrose, Sportverletzungen und Arbeitsunfälle. In der Allgemein- und Viszeralchirurgie werden Bauchwand-, Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche therapiert, Haut- und Weichteiltumoren, Lymphknotenvergrößerungen, Leistenhoden und Abszesse, außerdem können im Fachgebiet der Proktologie Polypen Hämorrhoiden und Fisteln behandelt werden. Die Gefäßchirurgie im MVZ diagnostiziert arterielle Verschlusskrankheiten („Schaufensterkrankheit“) und leitet bei Behandlungsbedarf die notwendigen Schritte ein. Zudem führt sie die Nachsorge und regelmäßige Kontrollen der Durchblutung bei schon operierten Patienten mit diesem Krankheitsbild durch. Des Weiteren werden unter anderem Krampfadern, Besenreiser, sowie oberflächliche- und tiefe Thrombosen behandelt. Weitere Infos telefonisch (Tel.: 02841/88-624-0) oder im Internet unter: www.bethanien-mvz.de.


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  • Eine Selbsthilfegruppe mit langem Atem

    Der Ortsverband Moers-Niederrhein der Patientenliga Atemwegserkrankungen feierte mit namhaften Gästen aus Politik und Medizin sein 20-jähriges Jubiläum

    Gelebte Selbsthilfe: Das zwanzigjährige Jubiläum des Ortsverbands Moers-Niederrhein der Patientenliga Atemwegserkrankungen begingen zusammen (v.l.n.r.) der Landtagsabgeordnete Ibrahim Yetim, Atemtherapeutin Beate Wargalla, Ortverbandsmitgründer Bernhard Hänschke, die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Ulrike Küsters, Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar, Ortsgruppenleiterin Helga Brach und der Bundesverbandsvorsitzende Dr. Michael Köhler. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Das 20-jährige Bestehen feierte jetzt der Ortsverband Moers-Niederrhein der Deutschen Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. (DPLA). Knapp einhundert Mitglieder der Selbsthilfegruppe folgten der Einladung von Ortsverbandsleiterin Helga Brach und ihrer Stellvertreterin Ulrike Küsters in den Gasthof Neue Mühle in Neukirchen-Vluyn. „Unser erklärtes Ziel, Menschen mit Atemwegserkrankungen zu unterstützen, haben wir in den vergangenen Jahren auf vielfältige Weise erreicht“, so die beiden Verbandsleiterinnen in der Einladung.

    Im Gasthof Neue Mühle hatten sich zum Jubiläum neben den Verbandsmitgliedern namhafte Gastredner aus Medizin und Politik eingefunden, um auf das Wirken des bundesweit größten Ortsverbands der Patientenliga zurückzublicken, allen voran Dr. Michael Köhler, Bundesverbandsvorsitzender der Patientenliga mit Sitz in Oppenheim bei Darmstadt und der hiesige Landtagsabgeordnete Ibrahim Yetim. „Selbsthilfe ist wichtig, um Rat und Hilfe zu bekommen“, betonte Yetim. Auch die Beate Wargalla war gekommen. Die Atemtherapeutin hatte die Patientenliga am Niederrhein ebenso mitgegründet wie Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Bethanien-Lungenklinik. „Etwas gründen kann man immer schnell, aber es kommt darauf an, ein Projekt am Laufen zu halten“, sagte der Lungenexperte, der in seinem Vortrag einen Bogen von den Anfängen der Lungenheilkunde bis zu heutigen, modernen Therapiemöglichkeiten schlug.

    Der Erfolg der Patientenliga vor Ort beruhe auf drei Säulen, erläuterte Voshaar: Monatliche Arztvorträge, Patientenschulungen in kleinen Gruppen und Atemtherapie. In seiner Rede erinnerte sich Dr. Voshaar lebhaft an die von ihm initiierte Gründungsveranstaltung. Während er vor zwanzig Jahren im Tagungsraum auf rege Teilnahme hoffte, fand die sehnlichst erwartete Atemtherapeutin nicht hinein - fast wäre die Gründung seinerzeit ausgefallen.

    Nach vielen gemeinsamen Jahren sind alle Beteiligten inzwischen perfekt aufeinander eingespielt. Seit Gründung des Ortsverbands im Jahre 1996 organisiert die Patientenliga am Niederrhein beispielsweise gemeinsam mit der Lungenklinik Bethanien regelmäßig Fachvorträge im Krankenhaus, bei denen sich Patienten und Lungenärzte persönlich austauschen. Die vermittelten Kenntnisse helfen den Menschen mit chronischen Lungen- und Atemwegserkrankungen mit ihrer Erkrankung besser umzugehen. „Durch den engen und regelmäßigen Kontakt mit den Lungenärzten fühlen wir uns mit Bethanien sehr verbunden. Patienten und Ärzte profitieren wir seit zwanzig Jahren voneinander“, betonte Atemtherapeutin Wargalla. Gemeinsamer Lungensport und die vielfältigen Freizeitaktivitäten des Ortsverbands wie Grillen und Ausflüge in die Umgebung machten den besonderen Teamgeist innerhalb der Patientenliga aus. „Das ist gelebte Selbsthilfe“, sagten Beate Wargalla und Dr. Thomas Voshaar.

    Nach einem gemeinsamen Mittagessen klang die Jubiläumsveranstaltung am Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und vielen Erinnerungen an Ortsverbandsaktivitäten der letzten Jahre aus.


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  • Zwei Urkunden für die Gefäßchirurgie

    Bethanien ist jetzt offiziell als Gefäßzentrum und Venen-Kompetenzzentrum anerkannt

    Zwei Urkunden, die nur wenige Kliniken in Deutschland gleichzeitig haben (v.l.n.r.): Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp als Chefarzt der Kardiologie, Chefarzt Dr. Ralf Kubitz von der Gastroenterologie, die phlebologische Oberärztin Dr. Meike Finkenrath, Dr. Derk Veelken als Leitender Oberarzt der Radiologie und Chefarzt Prof. Dr. Geier von der Klinik Gefäßchirurgie im Moerser Krankenhaus Bethanien freuen sich über die beiden offiziellen Anerkennungen als Gefäßzentrum und als Venen-Kompetenzzentrum. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Die beiden Urkunden sind nicht groß, aber ein großer Erfolg: Die Gefäßchirurgie Bethanien wurde jetzt gleich zwei Mal offiziell anerkannt. Zum einen als Gefäßzentrum, zum anderen als Venen-Kompetenzzentrum. „Es gibt Kliniken, die entweder die eine oder die andere Urkunde erlangt haben, aber es gibt nur sehr wenige Kliniken in Deutschland, die gleich in beiden Bereichen zertifiziert sind“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier von der Klinik für Gefäßchirurgie im Moerser Krankenhaus. In Deutschland hätten nicht mehr als zwanzig der insgesamt rund 2000 Krankenhäuser einen so hohen medizinischen Standard, um beide Zertifizierungen zu erlangen. Um ein solch ehrgeiziges Ziel zu erreichen, muss sich eine Klinik strengen Qualitätskontrollen durch externe Prüfer der zuständigen Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) stellen. Zertifizierungen sind für Krankenhäuser überaus wichtig, weil Kliniken angehalten sind, ihre Leistungsfähigkeit auch für Patienten transparent zu machen von regelmäßig unabhängigen Experten kontrollieren zu lassen. Der Zertifizierungsprozess durch die DGG dauert insgesamt etwa sechs bis acht Monate.

    Prof. Dr. Geier ist angesichts der beiden Urkunden nicht der einzige Chefarzt in der Moerser Klinik, der sich freuen darf. Auch Professor Dr. Stefan Möhlenkamp von der Kardiologie, Prof. Dr. Kubitz von der Gastroenterologie sowie die Klinik für Radiologie unter Leitung von Chefarzt Dr. Hans Bender haben am Erfolg mitgearbeitet. „Wir können Patienten nur gut behandeln, wenn wir uns um sie auf hohem Niveau fachübergreifend kümmern“, so die Chefärzte einhellig. „Somit sind die beiden Zertifizierungen natürlich zuerst eine gute Nachricht für die Patienten der Region“, betonen die Mediziner. Denn am Niederrhein gäbe es kein weiteres Gefäßzentrum, dass zugleich Venen-Kompetenzzentrum sei. Bethanien habe die beiden Zertifizierungen angestrebt, „weil wir aufgrund der Struktur unserer Klinik mit ihren großen Spezialisierungen alle Voraussetzungen erfüllen, um Gefäßpatienten umfassend zu behandeln“, sagt Prof. Geier. Um die Zertifikate zu erhalten, müssen Kliniken an Qualitätssicherungsprogrammen teilnehmen und bei der Behandlung eine bestimmte Mindestanzahl an Behandlungen nachweisen. Auch die personelle Ausstattung und die vorhandenen medizintechnische Ausstattung spielen bei der Erlangung des Zertifikats eine Rolle.

    Der Vorteil für Patienten mit Gefäß- oder Venenerkrankungen in einem zertifizierten Zentrum liege darin, „eine medizinisch erstklassige Behandlung aus einer Hand zu bekommen“ betont Prof. Geier. „Egal, an welcher Stelle im Körper die Gefäß- oder Venenerkrankung vorhanden ist und ob noch weitere gesundheitliche Probleme mit im Spiel sind, wir können alle Patienten mit unserem hier vorhandenen Know-how umfassend behandeln“. Ein Beispiel für die Zusammenarbeit der Mediziner in den zertifizierten Zentren seien Patienten mit diabetischen Füßen. Hier säßen die Diabetologen der Gastroenterologie und die Gefäßchirurgen gemeinsam im Boot. Bei Nieren-Patienten, die für die Dialyse einen dauerhaften Venenzugang benötigen, arbeiten die Gefäßchirurgen mit den Nephrologen zusammen. Und wenn Gefäßpatienten zugleich auch von der koronaren Herzkrankheit betroffen sind (was gar nicht selten vorkommt), kooperieren die Gefäßchirurgen mit den Kardiologen.

    Hat die bestmögliche Behandlung vielleicht einen Preis? Nein, sagen die Ärzte in Bethanien. Mit übermäßig langen Wartezeiten müssen Patienten die Behandlung im Gefäßzentrum oder im Venenzentrum nicht bezahlen. Einen Termin für die Sprechstunde gibt es in der Regel innerhalb von drei Wochen, einen OP-Termin bekommt man – sofern ein operativ Eingriff überhaupt notwendig ist - sogar noch etwas schneller.

    INFO
    Im zertifizierten Gefäßzentrum Bethanien werden im Jahr rund 700 Patienten stationär und 2.500 ambulant behandelt, vornehmlich Diabetes-Patienten mit dem diabetischen Fußsyndrom und Patienten mit anderen nicht heilenden Wunden an Beinen und Füßen. Das zertifizierte Venenzentrum betreut jährlich 400 Patienten stationär und weitere 3.000 ambulant, hauptsächlich Menschen mit Krampfadern oder venösen Thrombosen.


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  • Brustzentrum und das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) öffnen die Türen

    Frauenklinik Bethanien lädt am Mi, 18.5. zum Brusttag, das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) am Sa, 21.5. zum Tag der Offenen Tür

    Freuen sich auf Gäste beim Tag der Offenen Tür (v.l.n.r.): Die Fachärzte Florian Milandri, Dr. Alessandra Milandri, Dr. Petra Hinsenkamp und Imran Akram betreuen die Patienten im neuen Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) auf der Homberger Straße 92 unweit des Moerser Bahnhofs.
    Zu zwei Patientenveranstaltungen laden das Krankenhaus Bethanien und das von Bethanien als Tochtergesellschaft gegründete Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in dieser Woche (KW 20) ein: Am Mittwoch (18.5.) veranstaltet zunächst das Brustzentrum Linker Niederrhein in der Frauenklinik Bethanien den 13. Moerser Brusttag. Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik Bethanien, wird um 15.30 Uhr in der Krankenhaus-Kapelle unter dem Titel "Der Angelina-Jolie-Effekt: Komme ich aus einer Krebsfamilie?" über familiäre Risiken bei Brustkrebs referieren. Seitdem sich die Hollywoodschauspielerin Angelina Jolie wegen eines bestimmten Brustkrebs-Gens in der Familie vorsorglich beide Brüste amputieren ließ, um ihr Krebsrisiko zu verringern, wird das Thema bei vielen jüngeren Frauen diskutiert. Im Anschluss an das Programm in der Kapelle lädt das Brustzentrum alle Gäste zum zwanglosen Austausch und zu einem Imbiss in die Personal-Cafeteria des Krankenhauses ein.

    Drei Tage später, am Samstag (21.5.), lädt dann das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in der Homberger Straße 92 zu einem Tag der Offenen Tür ein. Das unlängst unweit des Moerser Bahnhofs eröffnete MVZ ist eine Praxisklinik für ambulante Operationen. Von 10 bis 16 wartet auf die Besucher ein vielfältiges Programm. Dazu gehören Rundgänge durch das MVZ und die Demonstration von Ultraschalluntersuchungen der Beinvenen und der Schilddrüse. Außerdem sind mehrere Vorträge geplant. 10 und 12 Uhr: „Unser MVZ – eine innovative Kombination aus Facharztpraxis und ambulantem Operationszentrum“, 10.30 Uhr: Ambulantes Operieren bei Erwachsenen – Was bieten wir an?“, 11 Uhr „Die ambulante Kniespiegelung“, 11.30 Uhr: „Krampfaderleiden – Viel mehr als nur ein kosmetisches Problem“, 12.30 Uhr: „Ambulantes Operieren bei Kindern – Was bieten wir an?“, 13 Uhr: „Die ambulante Schulterspiegelung“, 13.30 Uhr: „Thrombosen – Diagnostik und Therapie“. Auch Kinder mit kranken Stofftieren sind am Tag der Offenen Tür im MVZ willkommen.

    Weitere Informationen zum MVZ finden Sie hier...

    Der Eintritt für beide Veranstaltungen ist frei.


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  • Noch Plätze frei beim Training für pflegende Angehörige

    Kurs in Bethanien ist für Teilnehmer kostenfrei

    So wird's gemacht: Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach (li.) leitet den Kurs für pflegende Angehörige.
    Ein Angehöriger wird pflegebedürftig und muss zu Hause versorgt werden - was tun? Im Krankenhaus Bethanien startet am Freitag, 20. Mai um 16 Uhr ein kostenloser Pflegetrainingskurs für Angehörige, der die wichtigsten Fragen rund um die heimische Pflege eines nahestehenden Menschen beantwortet. "In insgesamt zwölf Trainingsstunden an drei Tagen machen wir Angehörige mit den grundlegenden Pflegetechniken vertraut, informieren über Pflegehilfsmittel und trainieren wichtige Pflegehandlungen", so Kursleiterin Sigrid Schulz-Rohrbach. Die Pflegetrainerin und examinierte Krankenschwester vermittelt in dem Kurs alles, worauf es bei der Pflege von Familienangehörigen zu Hause ankommt.

    Der Kurs ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos, egal bei welcher Krankenkasse sie versichert sind. Das Kursprojekt wird von der Universität Bielefeld wissenschaftlich betreut. Anmeldungen sind im Krankenhaus Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 oder per Mail unter pflegetraining@bethanienmoers.de möglich. Kurse finden jeweils freitags am 20. und 27. Mai sowie am 3. Juni von 16.00-19.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Bethanien-Krankenpflegeschule (Haus R) auf dem Klinikgelände links vom Krankenhaus. Weitere Kurse in diesem Jahr starten am 2. September und am 18. November.


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  • Chronischen Wunden gemeinsam entgegenwirken

    Bethanien veranstaltete im Moerser Eurotec ein Expertenforum zur besseren Versorgung von Menschen mit nicht heilenden oder langwierigen Wunden / Krankenhaus baut derzeit eigenes Wundzentrum auf

    Geballte Fachkompetenz in Sachen Wundbehandlung beim Symposium des Bethanien-Krankenhauses im Moerser Eurotec (v.l.n.r.): Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier von der Gefäßchirurgie, Bethaniens Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Voshaar, der Leitende Oberarzt und Diabetologe Ralph-Dietrich Rackwitz von der Gastroenterologie, Wundmanager Hubert Wachs, Prof. Dr. Robert Hierner von der Plastischen Chirurgie, Dr. Christian Karl vom Wundzentrum des Krankenhauses Bergmannsheil in Gelsenkirchen-Buer, Bethanien-Pflegedirektorin Angelika Linkner und Veronica Gerber, Vorstandsvorsitzende der bundesweiten Initiative chronische Wunden (ICW), gehörten zu den Experten der Veranstaltung. (Foto: KBM/Banski)
    Ein Symposium mit hochkarätigen Referenten aus der Wundmedizin und Wundpflege veranstaltete dieser Tage das Krankenhaus Bethanien im Eurotec Moers. Thema waren nicht heilende, langwierige Wunden, die schwer zu behandeln sind. Die Fachkonferenz richtete sich an ein Publikum aus Medizin und Krankenpflege und fand bereits zum vierten Mal statt. „Wir wollen Erkenntnisse in der Wundversorgung den Anwendern in Medizin und Pflege zugänglich machen. Dafür setzen wir uns in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften und Akteuren der Wundversorgung ein“, so Veronica Gerber, Vorstandsvorsitzende der bundesweiten Initiative Chronische Wunden e. V. (ICW). Die ICW zertifiziert in ganz Deutschland sogenannte Wundzentren. Das sind Kliniken, in denen schwierige Wunden fachübergreifend behandelt werden.

    Durch Wunden, die nicht heilen, können Keime in den Körper gelangen und eine ernsthafte Gefahr für die Betroffenen bedeuten. Typische Problemwunden sind Druckgeschwüre, die durch langes, zum Beispiel krankheitsbedingtes Liegen entstehen oder aber das sogenannte diabetische Fußsyndrom bei Diabetes. Auch durch eine Krebserkrankung verursachte Wunden können sich problematisch darstellen. Eine Wundheilungsstörung kann ein weiterer Grund sein, warum eine Wunde nicht heilt. "Solche Problemwunden bekommen wir nur in den Griff, wenn alle Akteure aus Medizin und Pflege ganz eng zusammenarbeiten - und zwar nach strengen medizinischen und pflegerischen Vorgaben", so der Bethanien-Chirurg Prof. Dr. Robert Hierner, der mit dem Bethanien-Wundmanager Hubert Wachs die Konferenz moderierte. Zu den Referenten aus Bethanien zählten Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier von der Gefäßchirurgie und Oberarzt Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz, der die Diabetologie der Klinik seit vielen Jahren leitet.

    Wundmanager Wachs hatte die Konferenz maßgeblich organisiert und zählt mit Prof. Dr. Hierner zu den treibenden Kräften bei der Etablierung eines Wundzentrums im Krankenhaus Bethanien. Auf der Konferenz waren Beispiele zu hören, wie chronische Wunden durch fachübergreifende Kooperation zur Heilung gebracht werden können. "Wir haben um Wundzentrum Bethanien erfolgreich Patienten behandelt, die seit vielen Jahren, zum Teil seit Jahrzehnten offene Wunden hatten, zum Beispiel am Steißbein. Hier können wir viel tun, um den uns anvertrauten Menschen zu helfen", sagten Wachs und Hierner. Therapiemöglichkeiten gebe es viele. Es komme jedoch darauf an, die richtigen Therapieschritte in der richtigen Reihenfolge richtig zu kombinieren. Das sei ein Expertenjob.

    Welche Anforderungen ein Krankenhaus wie Bethanien bis zu endgültigen Zertifizierung zum Wundzentrum erfüllen muss, erläuterte auch Dr. Christian Karl, der das Wundtherapiezentrum im Krankenhaus Bergmannsheil in Gelsenkirchen-Buer organisatorisch leitet. „Es ist ein langer Weg zum Wundzentrum. Auch die ökonomischen Rahmenbedingungen sind ein wichtiger Faktor für die Erreichung von Behandlungszielen“. Das vierte Moerser Wundsymposium zeigte auf, wie wichtig die Vernetzung von verschiedenen Fachdisziplinen ist, um dauerhaft eine bestmögliche Versorgung chronischer Wunden zum Wohle von Patienten sicherzustellen.

    INFO
    In einem Wundzentrum werden nicht heilende oder langwierige Wunden von einem Expertenteam aus Ärzten und Pflegekräften fachübergreifend behandelt. Bethanien baut derzeit ein eigenes Wundzentrum auf, dass demnächst offiziell anerkannt werden soll. Kontakt: Wundzentrum Bethanien Moers, Herr Wachs, Tel. 02841/200-2296 oder Mail: wundzentrum@bethanienmoers.de


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  • 3. Moerser Frauengesundheitstag

    Frauengesundheit in Moers und der Welt


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  • Sprechstunde für kranke Kuscheltiere

    Am Samstag (30.4.) öffnet das Teddy-Krankenhaus in Bethanien

    Start klar fürs Teddy-Krankenhaus: Alle Kinder aus Moers und Umgebung sind am Samstag (30.4.) zwischen 10 und 16 Uhr eingeladen, ihre kranken Stofftiere in der Zeltstadt hinter der Bethanien-Kinderklinik untersuchen zu lassen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Kuscheltiere aufgepasst: Am Samstag (30.4.) öffnet im Moerser Krankenhaus Bethanien das diesjährige Teddy-Krankenhaus. Zwischen 10 und 16 Uhr werden kranke Kuscheltiere wieder kostenlos von Stofftier-Experten untersucht und behandelt. Dazu wird im Park hinter der Kinderklinik eine komplette Krankenhaus-Zeltstadt aufgebaut - inklusive Operationszelt. Eingeladen sind alle Kinder aus Moers und Umgebung, die ihre Kuscheltiere in die Sprechstunde bringen möchten.

    "Manche Stofftiere sind vom vielen Kuscheln ordentlich durchgeschmust, da nähen wir dann im OP-Zelt schonmal mit Nadel und Faden ein Ohr wieder an", so Sabine Robakowski von der Pflegedienstleitung, die das Teddy-Krankenhaus federführend organisiert. Medizinisch sei das Teddy-Krankenhaus auch auf exotische Stofftierkrankheiten bestens vorbreitet. So steht bei der Diagnose zum Beispiel ein spezielles Röntgengerät nur für Kuscheltiere zur Verfügung. "Kuscheltiere mit angeknacksten Pfoten bekommen selbstverständlich sofort einen Gipsverband angelegt", erläutert Robakowski.

    Insgesamt 1.000 Kinder besuchen das von Bethanien gemeinsam mit der Kinder-und Krankenpflegeschule Bethanien, der Krankenkasse AOK, der Moerser Jugendfeuerwehr, der Adler-Apotheke und der Gastrofirma Aberfeld ehrenamtlich organisierte Teddy-Krankenhaus in jedem Jahr. Gut fünfzig freiwillige Helferinnen und Helfer sind dafür im Einsatz. Bei der Veranstaltung können kleine Stofftier-Eltern spielerisch die Abläufe in einer Klinik kennenlernen und sich mit dem Thema Krankheit oder mit einem Krankenhaus-Aufenthalt auseinandersetzen.

    Am kommenden Donnerstag und Freitag besuchen zunächst angemeldete Kindergartengruppen aus Moers und Umgebung das Teddy-Krankenhaus. Am Samstag sind dann alle Kinder aus der Region zum Besuch in der Teddy-Zeltstadt eingeladen.


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  • Jubilar spendete für die Klinikclowns in Bethanien

    Moerser hatte bei Geburtstagsfeier gesammelt

    Spenden macht glücklich: Peter Fischer und Anne Arndt aus Moers übergaben in der Kinderklinik Bethanien eine Spende an Iris Heldt alias Clownin Stift (li.) und Holger Voss alias Clown Schlatge (re.). Zum Dank gab's für die beiden Spender ein Ständchen auf der Ukulele und Clownsnasen zur Erinnerung. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Zwei rote Nasen und ein breites Lächeln - so fröhlich endete der Besuch von Peter Fischer und Anne Arndt bei den Klinikclowns in der Kinderklinik Bethanien. Zu seinem Geburtstag hatte er seine Gäste um eine Spende für die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite gebeten, die in Bethanien wöchentlich die Kinderstation besuchen. Den Betrag in Höhe von 400 Euro übergaben sie nun persönlich an Iris Held alias Clownin Stift und an Holger Voss alias Clown Schlatge. Beide Clowns gehören seit über zehn Jahren zur dreiköpfigen Clownscrew, die regelmäßig die kleinen Patienten im Moerser Krankenhaus aufmuntert.

    Bei Kaffee und Kakao erfuhren die beiden Moerser Besucher viel über die Einsätze der Clowns mit kranken Kindern und über die Arbeit des NRW-weit tätigen Vereins Clownsvisite. Am Ende gab es für die Spender ein Ständchen von Clown Schlatge auf der Ukulele - und rote Clownsnasen zur Erinnerung. "Es ist mir in Herzensanliegen, die Arbeit der Klinikclowns zu unterstützen", sagte Peter Fischer bei der Begegnung. Tatsächlich spendete er bereits zum zweiten Mal für die Kinderklinik. "Zur Nachahmung sehr empfohlen", fanden die beiden Clowns.


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  • Leitungskräfte schlossen Weiterbildung ab

    Stationsleitungen und stellvertretende Stationsleitungen erhielten nach zwei Jahren in der Bethanien-Akademie die Zertifikate

    Dem Weiterbildungskurs zur Stations- und Abteilungsleitung im mittleren Management gratulierten Pflegedirektorin Angelika Linkner (Mitte, mit rotem Schal) und Jessica George (3.v.l.), die Weiterbildungsleiterin der Bethanien-Akademie
    Die Weiterbildung zur Stations- und Abteilungsleitung für das mittlere Management schlossen dieser Tage insgesamt sieben Leitungskräfte des Krankenhauses Bethanien ab. Ein weiterer Teilnehmer nahm aus dem Johanniter-Krankenhaus teil, das mit Bethanien eine Kooperation pflegt. Während einer kleinen Feierstunde überreichte Pflegedirektorin Angelika Linkner in der Bethanien-Akademie die Zertifikate an alle Absolventen und gratulierte zur bestandenen Prüfung. "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben während der Weiterbildung eine tolle Entwicklung genommen. Wir können zu Recht stolz sein", sagte Linkner vor vielen aus dem Krankenhaus anwesenden Kolleginnen und Kollegen. Der Kurs hatte im September 2014 begonnen und fand jetzt mit der Zertifikatsübergabe seinen Abschluss. Zur erfolgreichen Fortbildung gratulierte auch Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor des Krankenhauses.

    Die Kursteilnehmer hatten insgesamt 18 Unterrichts-Module absolviert, in denen unter anderem die Themen Personal- und Projektmanagement, Pflegesysteme und Pflegewissenschaft, Kommunikationspsychologie und Gesprächsgestaltung vermittelt wurden. Zudem wurde der Kurs im Krankenhausmarketing und in Krankenhausfinanzierung geschult. Mit der erworbenen Qualifikation können die Absolventen pflegerische Einheiten wie etwa Krankenstationen leiten und im sogenannten mittleren Pflegemanagement tätig sein. Nach insgesamt 720 Seminarstunden durften Anja Karpacz, Andrea Otten, Claudia Rendla, Marcel Haupt, Stephan Willms, Christian Genat, Marc Demmler und Ursula Kamp die Zertifikate aus der Hand von Pflegedirektorin Angelika Linkner entgegennehmen.

    Die Weiterbildung zur Stations- und Abteilungsleitung im mittleren Management war erstmals in der Bethanien-Akademie angeboten worden. "Wir wollen durch gute Weiterbildungsmöglichkeiten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter anderem besondere Führungskompetenzen vermitteln. Die Bethanien-Akademie ist für die Aus- und Weiterbildung unseres Personals die zentrale Plattform", so Jessica George, Leiterin der Weiterbildung in Bethanien. "Lernbereitschaft und Stimmung während der Fortbildung waren gut, alle Dozenten freuen sich auf den nächsten Kurs", so Jessica George.


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  • "Kuchenfrühling" lockte viele Patienten

    Grüne Damen und Herren luden in Bethanien zu Selbstgebackenem

    Darf's ein Stück vom Kuchenfrühling sein? Das Team der Grünen Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien lud in der Patienten-Cafeteria wieder zum traditionellen Frühlingscafé ein. Lecker gebacken hatten unter anderem (v.l.n.r.) Elke Reuter, Gerhild Dietz, Sigrid Hirsch, Ute Sikkinga, Ingeborg Zimmer, Jürgen Heger, Renate Rohmann und Edith Rudnick (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Achtung, ganz großer Kalorienalarm: Zu ihrem traditionellen Frühlingscafé luden dieser Tage die ehrenamtlichen Grünen Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien alle Patienten und Besucher des Krankenhauses ein. Dazu boten die Helferinnen und Helfer in den mintgrünen Kitteln ein großes Torten- und Kuchenbuffet in der Patientencafeteria der Klinik auf - alles gegen eine kleine Spende für den guten Zweck. Die Parade von unzähligen selbstgebackenen Kuchen war ein regelrechter Augen- und Gaumenschmaus: Von Heidelbeer-Sahne über Rotweinkuchen, Himbeertorte und Schokoladenkuchen war alles dabei, was in der Regel sehr süß und sehr lecker schmeckt. Auch der klassische Käsekuchen durfte natürlich nicht fehlen. Dazu servierten die Grünen Damen und Herren Kaffee für alle.

    Dass sämtliche Leckereien selbstgemacht waren, versteht sich bei den Ehrenamtlichen von selbst. „Wir haben wieder besten Backrezepte rausgesucht, um unsere Gäste zu verwöhnen“, verriet Elke Reuter, die Leiterin der Grünen Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien. Schon vor der Öffnung der Cafeteria um 14 Uhr hatten sich viele Patienten und Besucher vor der Patienten-Cafeteria versammelt, angezogen vom Duft der Köstlichkeiten, der durch das gesamte Erdgeschoss des Krankenhauses zog. Drei Stunden lang dauerte der "Kuchenfrühling", dann waren die Tabletts leer und alle Gäste versorgt. Nicht ein Stück blieb am Ende übrig. "Wir verzeichnen einen neuen Besucherrekord", so Elke Reuter.


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  • Hundertjährige spendete für die Klinikclowns

    Seniorin wünscht sich, die Clowns sollen auch ins Seniorenstift kommen

    Clownin Iris Held alias Stift und Clown Holger Voss alias Schlatke freuten sich über die Spende, die Seniorin Rosa Magolei unlängst bei der Feier zu ihrem 100. Geburtstag für die clowns gesammelt hatten. Mit der Spende sollen künftig Clownsbesuche im Seniorenstift Bethanien möglich werden.
    Am 19. Dezember erst hatte sie im Seniorenstift Bethanien ihren 100. Geburtstag begehen können - nun übergab Rosa Magolei ein knallrotes Sparschwein an die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite. Der Inhalt des mit Clownsbildern beklebten Sparschweins: 450 Euro, gespendet von den Gästen der großen Geburtstagsfeier Rosa Magoleis. Die Seniorin verbindet mir ihrer Spende einen besonderen Wunsch. Die Clowns sollen nach ihrem Willen künftig auch zu den Seniorinnen und Senioren in den Seniorenstift kommen, um den dort lebenden älteren Menschen Freude zu bringen.

    Die Clowns vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite e.V. besuchen im gesamten Rheinland regelmäßig Kinderkliniken und Senioreneinrichtungen, in Moers sind sie aber bislang nur in der Kinderklinik Bethanien regelmäßig zu Gast. Das will Frau Magolei mit ihrer Spende nun ändern. Clownin Iris Held alias Stift und Clown Holger Voss alias Schlatke ließen es sich nicht nehmen, die Seniorin zur Spendenübergabe persönlich auf ihrem Zimmer zu besuchen. Und natürlich gab es spontan ein nachträgliches Geburtstagsständchen auf der Ukulele. "Wir versprechen, dass wir sehr bald im Seniorenstift zu Gast sein werden", so die beiden Clowns bei der Begegnung mit Rosa Magolei. Zum Abschied übereichten die beiden Clowns der Seniorin einen Teddy und eine rote Clownsnase, die sie sich sogleich freudenstrahlend auf die Nase setzte. Für den ersten Clownsbesuch im Seniorenstift ist sie somit bestens vorbereitet.


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  • Drei Babys am Schalt-Tag 29.2. in Bethanien geboren

    Familien aus Duisburg und Moers freuen sich über besondere Geburtstagsdaten ihrer Babys

    Marko-Maximilian Ninkovic aus Duisburg-Duissern kam am Schalt-Tag 29. Februar im Krankenhaus Bethanien zur Welt. (Foto: Babyphotographie Yvonne Ploenes, Krefeld)
    Dieses Geburtsdatum gibt es nur alle vier Jahre: Den diesjährigen Schalt-Tag 29. Februar hatte sich der kleine Marko-Maximilian Ninkovic ausgesucht, um auf die Welt zu kommen. Um exakt 1.55 Uhr nachts brachte die 27-jährige Mutter Mihaela Zivkovic den gesunden Jungen mit einem Geburtsgewicht von 3.820 Gramm und eine Körperlänge von insgesamt 56 Zentimetern zur Welt. Für die junge Mutter und Vater Sasa Ninkovic aus Duisburg-Duissern ist Marko-Maximilian das erste Baby. Beide freuten sich über die unproblematische Geburt. „Wir sind sehr glücklich, dass unser Kind gesund ist. Alle routinemäßigen Untersuchungen durch die Kinderärzte hat unser kleiner Sohn ganz brav geduldet“, sagte die stolze Mutter. „Die direkt an die Geburtshilfe angeschlossene Kinderklinik Bethanien war für uns ein wichtiger Grund, ins Krankenhaus Bethanien zu gehen“, so der Kindsvater Sasa Ninkovic, zu der Entscheidung, für die Geburt von Duisburg nach Moers zu kommen.

    Zwei weitere Schalt-Tags-Geburten meldete die Geburtshilfe Bethanien für den 29. Februar: Um 10.56 Uhr kam die kleine Neubürgerin Sevim Azra aus Duisburg zur Welt, um 20.40 Uhr folgte Liya Sahaliya aus Moers. Alles in allem war der 29. Februar 2016 damit ein eher ruhiger und fast beschaulicher Tag in der Moerser Geburtsklinik. "Offenbar haben etliche ungeborene Babys das problematische Datum irgendwie geahnt und wollten unbedingt verhindern, nur alle vier Jahre richtigen Geburtstag feiern zu können", heiß es dazu scherzhaft im Kreißsaal. Chefarzt Dr. Peter Tönnies freute sich über den reibungslosen Verlauf der drei Geburten. "Alle Neugeborenen und die Mütter gesund und munter“, berichtete der Chefarzt. In den nächsten Tagen dürfen Mütter und Babys nach Hause.

    Den Ausweichtermin für die kommenden Geburtstage seines Sohnes Marko-Maximilian zwischen den Schaltjahren hat Kindsvater Sasa Ninkovic übrigens schon parat: „Den Geburtstag von Marko-Maximilian werden wir jeweils am 1. März feiern“.


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  • Neue Therapie gegen Lungenkrebs erfolgreich

    Bethanien-Ärzte erzielen mit der Immuntherapie große Behandlungserfolge bei schwer kranken Lungenkrebspatienten. Das Moerser Krankenhaus ist eine von wenigen Schwerpunktkliniken in Deutschland, die die Therapie derzeit anbietet.

    Väter der neuen Immuntherapie im Krankenhaus Bethanien: Dr. Kato Kambartel, Koordinator des Lungenzentrums Bethanien (li.), Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik und Leiter des Lungenzentrums (2. v. r.) sowie Privatdozent Dr. Peter Liebisch von der Onkologischen Praxis Moers (re.) begutachten mit Patient Bernd Kirchhausen (65) aus Moers (Mitte) Röntgenaufnahmen seiner Leber vor und nach der Immuntherapie. (Foto: KBM/Ulla Michels)
    Im Krankenhaus Bethanien werden seit einem halben Jahr Lungenkrebs-Patienten mit der neuen Immuntherapie behandelt. Die Behandlungsergebnisse bei den ersten zwanzig Patienten geben Grund zu "realistischem Optimismus", wie Dr. Voshaar als Chefarzt der Lungenklinik und Leiter des Lungenzentrums es mit der nötigen Vorsicht ausdrückt. Denn die Therapieerfolge mit dem Medikament Nivolumab sind bei einigen Patienten geradezu bahnbrechend, während das Medikament bei anderen Patienten keine oder nur geringe Erfolge zeigt. Das Lungenzentrum Bethanien gehörte zu den ersten Schwerpunktkliniken in Deutschland, die mit dem Medikament behandeln durften - zum Teil mit Sondergenehmigung, als das Medikament hierzulande noch gar nicht zugelassen war. Die Forschung zur Immuntherapie läuft weltweit auf Hochtouren. Denn die Immuntherapie stellt einen völlig neuen Behandlungsansatz dar.

    Einer der derzeit zwanzig im Lungenzentrum Bethanien mit der Immuntherapie behandelten Patienten ist Bernd Kirchhausen aus Moers. Der 65-jährige Rentner war Ende Juli 2013 wegen Lungenkrebs operiert worden. Erfolgreich, wie es schien. Doch zwei Jahre später, im Herbst 2015, entdeckten die Bethanien-Ärzte zahlreiche Metastasen des Lungenkrebses in der Leber des Patienten. Nach Operation, Chemo- und Strahlentherapie eine niederschmetternde Diagnose für den Patienten. Doch mit der neuen Immuntherapie gab es noch eine Chance. Denn die Ärzte hatten den Krebs des Patienten sehr genau genetisch untersucht und herausgefunden, dass die neue Immuntherapie bei Bernd Kirchhausen wirken müsste. Seither erhält Bernd Kirchhausen alle zwei Wochen in der Onkologischen Praxis Moers auf dem Bethanien-Gelände Infusionen, die sein Immunsystem in die Lage versetzen, die Krebszellen in der Leber effektiv zu bekämpfen. In nur vier Monaten sind die im November noch zahlreichen Metastasen in der Leber nicht mehr sichtbar. Und das alles ohne Operation, ohne Chemotherapie und ohne Strahlentherapie. Angesichts solcher vor wenigen Jahren noch undenkbarer Erfolge sprechen die Ärzte von einer bahnbrechenden Fortschritt durch die neue Therapie.

    Für Patient Bernd Kirchhausen und seine Familie bedeutet die Behandlung viel. "Mein Mann kehrt ins Leben zurück. Im vergangenen Herbst war er abgeschlagen und kraftlos. Jetzt hat er wieder Appetit und nimmt am Leben teil", sagt seine Frau. Für die Ärzte ist das keine Überraschung: Ein dieser Tage aufgenommenes Röntgenbild der Leber von Bernd Kirchhausen zeigt, dass die Metastasen in der Leber nicht mehr zu sehen sind. Das körpereigene Immunsystem hat ganze Arbeit geleistet. Nebenwirkungen durch die Therapie verspürt der Patient keine. Das Medikament sei sehr gut verträglich, betonen die Ärzte. Kein Vergleich zu den manchmal sehr belastenden Nebenwirkungen von Strahlentherapie und Chemotherapie.

    Das Wirkprinzip der Immuntherapie ist erstaunlich einfach: Krebszellen haben die trickreiche Fähigkeit, sich vor den Angriffen des menschlichen Immunsystems zu schützen, indem sie ihm vorgaukeln, harmlose Körperzellen zu sein, die nicht angegriffen werden dürfen. Die Immuntherapie nimmt den Krebszellen diesen Schutz - die Krebszellen können vom Immunsystem somit entdeckt und zerstört werden, wie bei Bernd Kirchhausen und den anderen Lungenkrebspatienten in Bethanien. Die Therapie wirkt allerdings derzeit nur bei den Patienten mit einer bestimmten Krebsart. Nicht alle Tumore sprechen auf die Immuntherapie an. Deswegen müssen die Ärzte genau untersuchen, für welchen Patienten die Immuntherapie wirklich in Frage kommt.

    Ob die neue Therapie den Lungenkrebs lediglich zum Stillstand bringt oder ob Lungenkrebs mit der Behandlung sogar geheilt werden kann, wissen die Ärzte noch nicht. Dazu ist die Therapie schlicht und einfach noch zu neu. Und angesichts vieler Rückschläge bei der Krebsbekämpfung mahnen auch die Ärzte in Bethanien zur Zurückhaltung bei der Bewertung der jetzt beobachteten Erfolge. Privatdozent Dr. Peter Liebisch, Facharzt der auf dem Campus Bethanien ansässigen Onkologischen Praxis Moers, in der die Bethanien-Patienten ihre Immuntherapie-Infusionen erhalten, formuliert es so: "Das Verschwinden von Metastasen bedeutet nicht gleich Heilung. Es könnte sein, dass sich trotz Immuntherapie erneut Metastasen im Körper von Patienten bilden. Aber solange die Immuntherapie den Patienten hilft und keine ernsten Nebenwirkungen auftreten, behandeln wir unsere Patienten damit weiter."

    Derzeit ist das Medikament Nivolumab in Deutschland nur zur Behandlung beim schwarzem Hautkrebs zugelassen und beim sogenannten Plattenepithel-Karzinom der Lunge - wenn zuvor bereits eine Chemotherapie erfolgt ist. "Die Immuntherapie ist nur dann sinnvoll, wenn eine Operation oder Strahlentherapie nicht möglich sind", sagt Oberarzt Dr. Kato Kambartel vom Lungenzentrum Bethanien. Auch Patienten mit anderen Krebsarten wird die Therapie in Zukunft vielleicht einmal helfen können: "Wir rechnen damit, dass im Laufe des Jahres diese Therapie bei weiteren Krebsarten zugelassen wird, etwa beim Adeno-Karzinom der Lunge und beim Nierenzellkarzinom", sagt Dr. Kambartel.


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  • Bürgerfest für den guten Zweck

    Turnverein Utfort-Eick spendete für die Kinderklinik

    Für den Turnverein Utfort-Eick übergaben Pressesprecherin Susanne Ruiz Moreno (li.) und Kassenwartin Ingrid Schubert eine Spende zugunsten kriegsverletzter Kinder aus dem Friedensdorf Oberhausen an Oberarzt Dr. Gündüz Selcan von der Kinderklinik Bethanien. Bei der Spendenübergabe gab es eine spontane Begegnung mit dem fünfjährigen Kriegskind Sanawba Noorullah aus Afghanistan.
    Das Bürgerfest des Turnvereins Utfort-Eick hat eine lange Tradition. Seit vielen Jahren organisiert der Sportverein das Bürgerfest als "Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger", wie Susanne Ruiz Moreno, die Presseverantwortliche des Sportvereins berichtet. Einen Teil des Erlöses vom Bürgerfest im vergangenen Herbst spendete der Verein nun zugunsten der Behandlung und Betreuung von Kindern aus Kriegsgebieten. Auch die Band Herrensalon unterstützte das Projekt mit 50 Euro ihrer Gage. Insgesamt konnten nun 250 Euro aus dem Bürgerfest an die Kinderklinik übergeben werden.

    "Der Betrag soll die Not der in der Kinderklinik behandelten Kinder lindern helfen", betonten Pressesprecherin Ruiz Moreno und Kassenwartin Ingrid Schubert bei der Spendenübergabe an den Leitenden Bethanien-Oberarzt Dr. Gündüz Selcan. Der Kinderarzt berichtete bei der Begegnung vom Schicksal der Kriegskinder, die zur Behandlung aus dem Friedensdorf Oberhausen in Krankenhäuer aus ganz Deutschland gebracht werden. Bethanien unterstützt die Behandlung der Kinder schon seit mehr als zwanzig Jahren - Ärzte und Schwestern operieren die Kinder ehrenamtlich und nach Feierabend.

    Wie es zu der Spende kam? "Einige Kinder aus dem TV Utfort-Eick hatten bei einer Schul-Projektwoche einen Tag im Friedensdorf Oberhausen verbracht und waren vom Schicksal der Kriegskinder sehr berührt", berichten Ruiz Moreno und Schubert über die Motivation zu der Spende. "Anhand der Verletzungen der Kinder konnten auch die Siebtklässler erahnen, welches Schicksal manches Kind erlitten hat. Deswegen sind wir froh, dass wir die Behandlung der Kriegskinder mit unserer Spende unterstützen können", betonten die beiden Frauen im Namen des gesamten Vereins.


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  • Stricken, häkeln, spenden

    Handarbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Moers-Eick spendete an das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der Kinderklinik Bethanien

    Verbindet seit vielen Jahren das Engagement für kranke Kinder: Der Handarbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Moers-Eick mit Gruppenleiterin Margarethe Haack (sitzend in der Mitte) mit Pfarrer Frank Mittreiter (links) und Oberarzt Dr. Wolfgang Poss (rechts), dem Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums der Kinderklinik Bethanien.
    Über eine Spende vom Handarbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Moers-Eick durfte sich dieser Tage die Kinderklinik Bethanien freuen. Oberarzt Dr. Wolfgang Poss, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) der Kinderklinik nahm dieser Tage im Gemeindezentrum Eick hocherfreut einen großen symbolischen Scheck in Höhe von genau 1.489,60 Euro aus den Händen von Gruppenleiterin Margarethe Haack und Pfarrer Frank Mittreiter entgegen.

    Die Handarbeitsdamen hatten in der vergangenen Vorweihnachtszeit Selbstgehäkeltes und Selbstgestricktes für den guten Zweck verkauft. „Uns sind kranke Kinder in Bethanien ein großes Anliegen. Mit der Spende möchten wir daher weiterhin die Arbeit der Kinderklinik unterstützen“, sagte Margret Haack.

    Im SPZ der Kinderklinik behandelt ein fachübergreifendes Ärzte- und Expertenteam aus Kinderärzten, Sprachtherapeuten, Sozialpädagogen und Psychologen unter anderem Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder drohenden Entwicklungsverzögerungen. Auch Kinder und Jugendliche mit Hyperaktivität gehören zur Patientengruppe.

    Mit unzähligen Spendenaktionen fördern die Handarbeitsdamen seit vielen Jahren Projekte der Kinderklinik Bethanien. Insgesamt zum zweiten Mal strickten und häkelten die Damen des Handarbeitskreises bereits für das SPZ. „Wir freuen uns außerordentlich über das langjährige Engagement für unsere Kinderklinik“, dankte Oberarzt Dr. Poss im Namen der etwa 2.000 jährlich von seinem Team und ihm behandelten Kinder.


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  • Blumen und Glückwünsche für 204 Lebensjahre

    Zwei Bewohnerinnen im Seniorenstift Bethanien wurden kurz nacheinander 102 Jahre alt

    Insgesamt 204 Lebensjahre strahlen auf dem Sofa fröhlich um die Wette: Elfriede Borgfeld und Wilhelmine Hasselmeier konnten dieser Tage im Seniorenstift Bethanien ihre 102. Geburtstage feiern. Elfriede Borgfeld beging ihren Geburtstag bereits am 4. Februar, Wilhelmine Hasselmeier folgte vier Tage später am 8. Februar. Zum Jubiläum gab es Blumen nicht nur vom stellvertretenden Moers Bürgermeister Hans-Gerd Hackstein, auch Heimleiter Ingo Ludwig und Pflegedienstleiter Volker Erdmann gehörten mit großen Blumensträußen zu den ersten Gratulanten.

    Beide Damen haben bis ins hohe Alter ihre eigenen Haushalte geführt, doch irgendwann wollten die Beine nicht mehr so, wie beide berichten. Auch Augen und Ohren hätten mit dem Alter nachgelassen. Davon abgesehen genießen die Seniorinnen ihren Lebensabend in Moers. "Ich bin lange selbstständig gewesen", sagt Elfriede Borgfeld. Gelebt und gearbeitet hat sie in Gelsenkirchen als Verkäuferin, unter anderem in einer Bäckerei. In das Seniorenstift nach Moers sei sie gekommen, um in der Nähe ihrer Familie zu sein. Auch Wilhelmine Hasselmeier zog in das Seniorenstift in die Nähe ihres Sohnes. Sie kommt aus dem niedersächsischen Bückeburg, wo sie als Sekretärin in einer Anwaltskanzlei und bei der dortigen Kreissparkasse tätig war.

    Beide Damen leben erst seit ein paar Monaten im Seniorenstift Bethanien und haben sich ganz offenbar gut eingelebt. Ihre Zufriedenheit wirkt ansteckend, wenn die beiden gemeinsam auf dem Sofa sitzen und sich über die bunten Geburtstagssträuße freuen. "Hier hat mir beim ersten Besuch gleich alles gefallen. Das Personal ist sehr nett. Ich habe das Gefühl, die Schwestern mögen mich - und ich mag die auch!", sagt Wilhelmine Hasselmeier mit einem kräftigen Lachen. "Dem Seniorenstift Bethanien kann ich nur das beste Zeugnis ausstellen. Ich fühle mich hier sehr wohl", sagt sie in die Runde der Gratulanten.


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  • Leidenschaftlich im Einsatz für kranke Kinder

    Seit zehn Jahren leitet Dr. Michael Wallot die traditionsreiche Kinderklinik Bethanien in Moers

    Zum zehnjährigen Dienstjubiläum in der Kinderklinik Bethanien gratulierten die Klinikclowns Flocke alias Silke Eumann (li.) und Stift alias Iris Held (re.) sowie Patientin Sophie Klein aus Moers dem Chefarzt Dr. Michael Wallot. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Zum Feiern hat Dr. Michael Wallot eigentlich keine Zeit, aber wenn man ihn fragt, wie es ist, seit zehn Jahren die traditionsreiche Kinderklinik Bethanien zu leiten, hält er kurz inne. „Die abwechslungsreiche Arbeit mit dem gesamten Team macht mir großen Spaß. Ich freue mich auf die nächsten zehn Jahre in unserer Kinderklinik.“ Sagt er und entschwindet zum nächsten kleinen Patienten. 2005 war der 56-jährige Kinderarzt von der Essener Universitätsklinik nach Moers gekommen. Als Nachfolger von Prof. Dr. Klaus Pistor hatte der gebürtige Leverkusener seinerzeit in Moers die Leitung der Kinderklinik übernommen. Wallots Spezialgebiet in Essen waren Nierenerkrankungen bei Kindern und die Frühgeborenen-Intensivmedizin - damit war er in Bethanien bestens als Chefarzt der Kinderklinik geeignet. Denn in Bethanien wird Geburtshilfe schon immer groß geschrieben. Zudem behandelt die Kinderklinik Bethanien schon sehr lange Kinder mit Nierenkrankheiten.

    Dass in der Kinderklinik Bethanien vielfach Medizin auf dem Niveau einer Universitätsklinik geleistet wird, ist nicht zuletzt das große Verdienst von Dr. Wallot. Nein nicht sein Verdienst, wendet er entschieden ein, sondern das Verdienst des gesamten Teams und aller beteiligten Kolleginnen und Kollegen innerhalb und außerhalb Bethaniens. Der Teamgeist sei es, der ihn in Moers von Anfang an beeindruckt habe, so der Chefarzt. „Zu Beginn meiner Tätigkeit vor zehn Jahren habe ich miterleben dürfen, wie das Team der Kinderklinik mit großem Einsatz das erste Teddykrankenhaus organisierte. Eine weitgehend ehrenamtlich auf die Beine gestellte Veranstaltung für Kindergartenkinder und ihre kranken Stofftiere. Das hat mich sehr beeindruckt“, erinnert sich Dr. Wallot an seine ersten drei Monate in Moers.

    Dr. Michael Wallot versteht "seine" Kinderklinik Bethanien als Familienklinik, in der die Eltern ganz selbstverständlich an der Seite ihrer kranken Kinder verbringen können, wenn sie es möchten. Und zwar Tag und Nacht auf einem gemeinsamen Zimmer. Das war in Kinderkliniken nicht immer so, aber heute ist die kindgerechte Betreuung glücklicherweise Standard. Kranke Kinder und ihre Eltern sollen die Zeit im Krankenhaus gemeinsam verbringen können. Kinder, die sich gut aufgehoben fühlen, werden schneller wieder gesund, wissen die Experten.

    Im Jahr werden in der Moerser Kinderklinik knapp 3.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen einem Tag und achtzehn Jahren stationär medizinisch versorgt. Hinzu kommen rund 15.500 Kinder und Jugendliche, denen ambulant geholfen wird - oft am Wochenende oder in den Abendstunden. Dabei arbeiten Dr. Wallot und sein Team aus insgesamt vier Oberärzten eng mit den niedergelassenen Kinder- und Hausärzten in Moers und Umgebung zusammen. Krankenhaus-intern kooperiert die Kinderklinik mit den chirurgischen Abteilungen, sei es bei Unfällen, Blinddarmentzündungen oder aber um kriegsverletzten Kindern aus Krisenregionen wie Angola oder Afghanistan ein neues Leben zu ermöglichen.

    Zu seinem zehnjährigen Dienstjubiläum kann Dr. Wallot somit auf eine bestens aufgestellte Kinderklinik schauen. Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) beispielsweise hatte er gleich bei Dienstantritt mit auf den Weg gebracht. Heute residiert das SPZ in einem eigenen Gebäude auf dem Bethanien-Campus. Hier werden für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder drohenden Entwicklungsverzögerungen aus der gesamten Region betreut. Verschiedene Spezial-Sprechstunden und Spezial-Ambulanzen, etwa für Kinder mit Nierenerkrankungen oder Diabetes, leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die medizinische Versorgung von Kindern am gesamten linken Niederrhein.

    Zeit sich auf dem Erreichten auszuruhen, hat der Chefarzt nicht. Nur einmal hielt Dr. Wallot unlängst für einen Moment inne. Da standen plötzlich auf dem Stationsflur die Klinikclowns Flocke und Stift vor ihm, die jede Woche die Kinder auf der Kinderstation besuchen. Die hatten vom Dienstjubiläum des Chefarztes gehört - und brachten ihm aus Dankbarkeit und Anerkennung gemeinsam mit einer kleinen Patientin ein improvisiertes Ständchen.


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  • Kinderprinzenpaar besuchte Kinderklinik

    Leonie I. und Deminan I. zu Gast bei kleinen Patienten

    Kinderklinik, Helau: Das Karnevals-Kinderprinzenpaar Leonie I. (links) Demian I. (rechts) kam mit seinem Minister Max Ockert (mit Kappe; 3.v.l.) nach Bethanien, wo es von der stellvertretenden Stationsleitung Andrea Otten (hinten rechts) und Pflegepraktikant Nicklas Glock (hinten Mitte) empfangen wurden. Die beiden kleinen Patientinnen Oumi (vorn im Rollstuhl) und Leandra (dahinter) hatten sich für den Besuch des Prinzenpaars Scheichkostüme aus Klopapier gebastelt.
    Hoher Karnevalsbesuch in der Kinderklinik Bethanien: Zum Höhepunkt des diesjährigen Session machte das Kinderprinzenpaar Leonie I. und Demian I. mitsamt Gefolge der Kinderstation G0 seine Aufwartung. "Wir wollen kranken Kindern im Karneval ein wenig Freude bringen und ihnen gute Besserung wünschen", so das Kinderprinzenpaar.

    Bei dem Besuch klopften Demian I. und Leonie I. an alle Zimmertüren und brachten den kranken Kindern Süßigkeiten und kleine Geschenke. Manche Kinder auf der Station hatten noch nie zuvor ein richtiges Kinderprinzenpaar gesehen - dementsprechend groß war die Neugier, als Leonie I. und Demian I. plötzlich auf dem Stationsflur standen und den Anwesenden mit einem dreifachen "Kinderklinik, Helau!" den Karnevalsgruß entboten.

    Für besondere Freude sorgten die kleinen Patientinnen Oumi und Leandra, die sich mit viel Phantasie Scheich-Kostüme aus Klopapier selbst gebastelt hatten. Einen Karnevalsorden gab es beim Rundgang über die Station schließlich für Patientin Julia Lena Dettloff aus Moers. Das Tanzmariechen von der Tanzgarde St. Marien liegt derzeit als Patientin auf der Kinderstation - ob sie beim diesjährigen Nelkensamstag-Zug mit dabei sein kann, war noch unklar. Das Kinderprinzenpaar drückte der Patientin die Daumen für eine rechtzeitige Entlassung aus dem Krankenhaus.

    Nach dem Besuch der Kinderstation lud das Krankenkaus die vielbeschäftigen jungen Karnevalisten noch auf eine kleine Verschnaufpause bei Cola, Kakao und Kaffee ein. "Der Besuch in der Kinderklinik war unser schönster Besuch", sagte Max Ockert, der achtjährige Minister des diesjährigen Kinderprinzenpaars beim Abschied.


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  • Dartspieler spendeten für Kinderklinik

    Vierstelliger Betrag für nierenkranke Kinder und die Klinikclowns

    Die Darter aus der Moerser
    Diese Spende trifft genau ins Ziel: Einen großen Scheck über 1.500 Euro überreichte ein Moerser Dart-Team jetzt an die Kinderklinik Bethanien. Die Spielerinnen und Spieler aus der "Dart Arena Piccolo" ließ es sich nicht nehmen, in Mannschaftsstärke mit neun Teammitgliedern nach Bethanien zu kommen, um den Spendenbetrag persönlich an Chefarzt Dr. Wallot von der Kinderklinik zu übergeben.

    "Wir haben ein Jahr lang in unserer Dartkneipe für die Kinderklinik gesammelt. Für jede beim Dart geworfene 180 kamen zwei Euro in den Spendentopf", berichtete Carmen John vom Dart-Team. Am Ende war es ein satter viertstelliger Betrag. "Wir möchten, dass das Geld zu gleichen Teilen verwendet wird, um die jährliche Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zu finanzieren und wir möchten die wöchentlichen Besuche der Klinikclowns bei den kranken Kindern unterstützen", so John.

    Bei der Spendenübergabe gab es eine herzliche Begegnung mit den Klinikclowns Holger Voss alias Clown Schlatge und Iris Held alias Clown Stift. Die beiden im Verein Clownsvisite e.V. tätigen Schauspieler erzählten bei dem Treffen von ihren Einsätzen bei kleinen Patienten in Bethanien und in anderen Kliniken des Rheinlands. Chefarzt Dr. Wallot dankte den Spendern im Namen der gesamten Kinderklinik für das geleistete Engagement. "Ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht. Und für kranke Kinder kann man ohnehin nie genug tun."


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  • Noch Plätze frei beim Training für pflegende Angehörige

    Kurs in Bethanien ist für alle Teilnehmer kostenfrei

    So wird's gemacht: Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach (unten) leitet den Kurs für pflegende Angehörige.
    Ein Angehöriger wird pflegebedürftig und muss zu Hause versorgt werden - was tun? Im Krankenhaus Bethanien startet am Freitag, 19. Februar um 16 Uhr ein kostenloser Pflegetrainingskurs für Angehörige, der die wichtigsten Fragen rund um die heimische Pflege eines nahestehenden Menschen beantwortet. In den Kurs sind noch wenige Plätze frei. "In insgesamt zwölf Trainingsstunden an drei Tagen machen wir Angehörige mit den grundlegenden Pflegetechniken vertraut, informieren über Pflegehilfsmittel und trainieren wichtige Pflegehandlungen", so Kursleiterin Sigrid Schulz-Rohrbach. Die Pflegetrainerin und examinierte Krankenschwester vermittelt in dem Kurs alles, worauf es bei der Pflege von Familienangehörigen zu Hause ankommt.

    Der Kurs ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos, egal bei welcher Krankenkasse sie versichert sind. Das Kursprojekt wird von der Universität Bielefeld wissenschaftlich betreut. Anmeldungen sind im Krankenhaus Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 oder per Mail unter pflegetraining@bethanienmoers.de möglich. Kurstage finden jeweils freitags am 19. und 26. Februar sowie am 4. März von 16.00-19.30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Bethanien-Krankenpflegeschule (Haus R) auf dem Klinikgelände links vom Krankenhaus. Weitere Kurse in diesem Jahr starten am 20. Mai, am 2. September und am 18. November.


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  • Bethanien, Helau!

    Seniorenstift startete mit Prinzenpaar Johann I. und Prinzessin Gisela II. in die tollen Tage

    Ein herzliches Willkommen bereitete das Seniorenstift Bethanien dem Moerser Karnevals-Prinzenpaar Johann I. und Gisela II. in der festlich geschmückten Cafeteria. Margot Kläckes (vorn rechts) vom Sozialdienst der Senioreneinrichtung überreichte dem Prinzenpaar als Kapitänin der imaginären BethanienAir-Fluglinie verkleidet kleine Präsente. (Foto: KBM)
    Schlag 15 Uhr wurde es närrisch in Bethanien. Mit dem Einmarsch des Prinzenpaars Johann I. und Prinzessin Gisela II. startete das Seniorenstift auf dem Krankenhausgelände in diesem Jahr die tollen Tage. "Ein Traum wird wahr, wie wunderbar, / wir sind das Moerser Prinzenpaar!", schallte das Mottolied der Karnevals-Hoheiten in die bunt geschmückte und vollbesetzte Cafeteria der Moerser Senioreneinrichtung, als das Prinzenpaar einmarschierte. Und von da an gab's kein Halten mehr. Verkleidet hatten sich nicht nur fast alle Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenstifts, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich etwas einfallen lassen. Sie alle waren einheitlich im Outfit einer imaginären BethanienAir-Fluggesellschaft angetreten: die Männer als Stewards und Flugkapitäne, die Frauen mit weißer Bluse und blauer Kappe als Hostessen - mitsamt berufsbegleitendem Saftwagen, aus dem im Laufe der Veranstaltung Unmengen an Dankeschön-Präsenten für die künstlerischen Gäste hervorgezaubert wurden.

    Doch zunächst hatte das Prinzenpaar die ehrenvolle Aufgabe, Karnevalsorden an verdiente Personen des Seniorenstifts zu verleihen. Bewohnerin Gertrud Smrecnik wurde anlässlich ihres kürzlich begangenen 92. Geburtstages ausgezeichnet, Bewohnerin Ingrid Mickisch erhielt den Orden anlässlich ihres 85. Geburtstages. Auch Rebecca Drüen überreichte das Prinzenpaar den Karnevalsorden. Die junge Frau absolviert derzeit ihr Freiwilliges Soziale Jahr (FSJ) im Seniorenstift und wird von allen besonders geschätzt. Ebenfalls einen Orden erhielt die Bewohnerin Marianne Gudat. "Sie ist ein echtes Naturtalent in Sachen Gedichte und Scherzreime", so die Begründung des Prinzenpaars. Eine gereimte längere Kostprobe ihres Talents gab die pfiffige Seniorin dann später in der Bütt in der Rolle eines glücklosen Burgfräuleins. "Ich bin das Fräulein Edeltraud / man hat mir meine Burg geklaut!"

    Am Tag der Karnevalsfeier beging Seniorenstift-Bewohnerin Ingrid Mickisch in Bethanien ihren 85. Geburtstag. Dafür gab es einen Karnevalsorden aus der Hand von Prinz Johann I. (Foto: KBM)

    Für gute Unterhaltung sorgten im Kulturprogramm die Kindergarde der Karnevalsgesellschaft Fidelio und der Kinderchor "Kinder in.takt" der Evangelischen Kirchengemeinde Asberg, der mit Gesängen und Tänzen erfreute. Ein Highlight der Veranstaltung war die Tanzgruppe St. Martinus: In farbenprächtigen Kostümen aus aller Welt präsentierten die Tänzerinnen typische Tänze aus allen Kontinenten. Nach zweistündigem kulturellen Flug durch die Welt des Karnevals setzten die Künstler und die Crew der BethanienAir schließlich mit dem Lied "Über den Wolken" von Reinhard Mey wieder zum Landeanflug auf Moers an.

    Seniorenstift-Bewohnerin Marianne Gudat trat mit selbst geschriebenen Scherzreimen bei der Karnevalsfeier in Bethanien als glückloses Burgfräulein Edeltraud auf. Auch für sie gab es einen Karnevalsorden vom Prinzenpaar. (Foto: KBM)


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  • Neujahrsbaby Mila war die Erste im Kreis Wesel

    Sabrina und Daniel Verfürden (beide 33) aus Rheinberg starteten als stolze Eltern ins neue Jahr

    Einen guten Start ins neue Jahr für Familie Verfürden (v. l. n. r.): Neujahrsbaby Mila (geb. am 1. Januar 2016 um 2:38 Uhr) mit den Eltern Daniel und Sabrina Verfürden, Dr. Gündüz Selcan, Leitender Oberarzt der Kinderintensivstation, Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik und Petra Hübbers, stellvertretende Stationsleitung der Kinderintensivstation.
    Das erste im Jahr 2016 geborene Baby im Kreis Wesel heißt Mila. Die gesunde Tochter von Sabrina und Daniel Verfürden aus Rheinberg erblickte am 1. Januar um genau 2:38 Uhr im Krankenhaus Bethanien das Licht der Welt. Mit einem Geburtsgewicht von insgesamt 1.880 Gramm und einer Körperlänge von 45 Zentimetern kam Mila einige Wochen zu früh und wurde daher direkt nach ihrer Geburt intensiv von den Bethanien-Kinderärzten versorgt. Jedoch schon nach wenigen Tagen konnte das geburtshilfliche Team das kleine Mädchen auf einen guten Weg bringen und die Eltern durchatmen. „Kleinste Frühgeborene benötigen oft sofortige medizinische Versorgung durch qualifizierte Fachärzte. Durch die unmittelbare Nähe des Kreißsaals zur Kinderklinik können wir den Kleinsten der Kleinen auf die Welt helfen“, so Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik Bethanien.

    Eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Frühgeborenen spielt das zertifizierte Perinatalzentrum höchster Stufe (Level 1) am Krankenhaus Bethanien, ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Frauen- und Kinderklinik. Es gewährleistet die enge Verzahnung zwischen beiden Fachdisziplinen auf höchstem medizinischem Niveau – ein Hauptgrund für das Ehepaar Verfürden ihr Kind im Krankenhaus Bethanien zu bekommen. „Wir sind sehr glücklich über die Geburt unserer Tochter, dem kompletten geburtshilflichen Team gilt unser herzlicher Dank“, sagte die frischgebackene Mutter. Die 33-jährige Rheinbergerin bleibt bis zur Entlassung von Mila als Begleitmutter an der Seite ihrer Tochter im Krankenhaus – ein Vorteil des Perinatalzentrums, von dem Mutter und Kind profitieren.

    Persönliche Glückwünsche überbrachte Dr. Peter Tönnies als Chefarzt der Frauenklinik mit einem großen Strauß Blumen. Der leitende Frauenarzt freute sich über den erfolgreichen Silvestereinsatz seines Teams, das wichtigste für ihn sei, dass Mutter und Tochter wohl auf sind. Als Willkommensgeschenk für Mila sponsert das Krankenhaus einen individuell mit Namen und Geburtsdatum bestickten Babyschlafsack, auf dem eine Information selbstverständlich nicht fehlen darf: „Neujahrsbaby 2016“. Dem besonderen Geburtsdatum von Mila gewinnt Vater Daniel Verfürden einen nicht von der Hand zu weisenden Vorteil ab: „An Silvester haben die meisten frei, daher dürfen wir uns in den kommenden Jahren auf viele Geburtstagsgäste freuen“.


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