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27.7.2016

Auf "haarlose Zeiten" bei Krebs gut vorbereitet

In der Frauenklinik Bethanien fand der 13. Moerser Brusttag statt

Beim Infotag des Kooperativen Brustzentrums Linker Niederrhein im Krankenhaus Bethanien Antonia Abrami (re.) aus Alpen ihr Angebot an Perücken. Annette Appuhn (li.) und Angelika Thonicke (2.v.l.) waren von der Qualität heutigen Ersatzhaars sichtlich angetan. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Frauen jeden Alters trafen sich unlängst im Krankenhaus Bethanien zum 13. Moerser Brusttag. Eingeladen hatte das Kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein der Moerser Frauenklinik. "Nachdem sich die Hollywoodschauspielerin Angelina Jolie wegen eines Brustkrebs-Gens in der Familie vorsorglich beide Brüste amputieren ließ, um ihr Krebsrisiko zu verringern, wird das Thema bei vielen Frauen offen diskutiert. Wir wollten die Besucherinnen bei unserem Brusttag sachlich über das Thema aufklären", so Chefarzt Dr. Peter Tönnies, der bei der Veranstaltung den Hauptvortrag hielt.

Die gute Nachricht: Brustkrebs habe den Schrecken vergangener Jahre verloren, so der Chefarzt. "In den allermeisten Fällen ist die Krankheit heute sehr gut behandelbar und heilbar, wenn sie früh genug entdeckt wird", sagt der Chefarzt. Die Veranstaltung nutzte Dr. Tönnies einmal mehr, um bei den Frauen zur Teilnahme am Brustkrebs-Screening zu werben. Vor allem wollte er aber Wissen vermitteln, um Ängste zu nehmen. "Als Spezialisten bei der Brustkrebs-Behandlung wollten wir den Besucherinnen des Brusttags sagen, welche Möglichkeiten der Diagnose und Therapie es gibt. Das ist wichtig, damit Arztinnen, Ärzte und Patientinnen bei der Behandlung an einem Strang ziehen", betont der Chefarzt.

Beim Brusttag in Bethanien gab es darum auch in diesem Jahr keine falschen Tabus. Eine Perücken-Modenschau beispielsweise gab den Frauen "Tipps für haarlose Zeiten". Frauen beschäftigten sich schon damit, was im Falle einer Krebsdiagnose mit Chemo- und Strahlentherapie auf sie zukommen kann, so die Veranstalter. Tatsächlich waren die Besucherinnen von der Qualität heutiger Perücken angenehm überrascht. "Die Perücke ist nur vorübergehend. Nach der Behandlung wachsen die eigenen Haare ja wieder nach", meinte eine Besucherin am Infostand von Antontia Abrami, die als offizielle Kooperationspartnerin des Brustzentrums die Patientinnen in der Krankheitsphase beim Haarersatz betreut.

Neben Information und Beratung bot der 13. Moerser Brusttag auch wieder ausreichend Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Austausch. Interessierte Besucherinnen, ehemalige Patientinnen und erkrankte Frauen nutzten bei der Veranstaltung die Möglichkeiten, intensiv miteinander ins Gespräch zu kommen.
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