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Lungenzentrum

13.10.2016

Lungensport feierte Jubiläum

Seit 15 Jahren bieten der Moerser Turnverein von 1850 e. V. und die Lungenklinik Bethanien gemeinsam Rehasport an

Von links nach rechts: Bethanien-Oberarzt Dr. Kato Kambartel, Übungsleiterin Cornelia Krause, Rehasport Abteilungsleiter Peter Küsters, Übungsleiterin Garnet Hellwig sowie der stellvertretende Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Ibrahim Yetim. (Foto: TVM)
Mit einem geselligen Beisammensein und zahlreichen Gästen feierte die Moerser Lungensportgruppe jetzt ihr 15-jähriges Bestehen. Bei der kleinen Feierstunde im Vereinsheim des Moerser Turnverein von 1850 e. V. lobte Ibrahim Yetim als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Moers und Landtagsabgeordneter das Engagement der langjährigen Übungsleiterinnen Garnet Hellwig und Conny Krause. Der ärztliche Betreuer der Lungensportgruppe, Bethanien-Oberarzt Dr. Kato Kambartel, gab bei der Feier einen Rückblick über die vergangenen Jahre und überbrachte ein Grußwort Bethanien-Chefarzt Dr. Voshaar, der die Lungensportgruppe vor anderthalb Jahrzehnten gegründet hatte. Peter Küster, Abteilungsleiter Rehasport beim Moerser TV und Lungensport-Mitglied der ersten Stunde benannte die täglichen Probleme in der Organisation, zeigte sich aber auch sehr zufrieden mit dem Erreichten.

Angefangen hat alles im Jahr 2001 auf Veranlassung von Dr. Thomas Voshaar. Der Chefarzt der Lungenklinik im Krankenhaus Bethanien wollte seine Patienten zu mehr körperlicher Aktivität motivieren. Denn wissenschaftliche Daten bestätigten dem Mediziner die Bedeutung eines regelmäßigen körperlichen Trainings für lungenkranke Patienten. Schnell war eine Kooperation mit Moerser Turnverein von 1850 e.V. als dem größten Moerser Sportverein gefunden. Erfahrene Kräfte aus dem Krankenhaus Bethanien übernahmen das Training, der Moerser Turnverein sorgte für Hallen und Räumlichkeiten.

Inzwischen ist die Teilnehmerzahl so groß, dass aus einer Gruppe fünf Gruppen wurden. Die Teilnehmer können sich je nach Leistungsfähigkeit aufteilen. Inzwischen wird sogar eine Trainingsgruppe für lungenkranke Personen unter Sauerstofftherapie angeboten. Auch findet regelmäßig Wassergymnastik im Schwimmbad statt. Die Teilnehmer, die von Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD oder Silikose betroffen sind, eint beim Training der Wunsch, durch Bewegung ihre Lebensqualität und Mobilität zu erhalten oder sogar zu verbessern. Ein weiteres Anliegen des Training ist es, sich anbahnende soziale Kontakte innerhalb der Gruppen zu unterstützen. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen konnten der Nutzen einer regelmäßigen körperlichen Aktivität belegt und eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit, der Lungenfunktion und des psychosozialen Befindens nachgewiesen werden.

Beim Training sorgen langjährig tätige und gut ausgebildete Übungsleiterinnen dafür, dass das Übungsprogramm ausgewogen ist und von allen Teilnehmern bewältigt werden können. Für Patienten mit Asthma oder COPD gilt dies in besonderem Maße. Alle Übungseinheiten sind so aufgebaut, dass eine Stärkung der Atemmuskulatur und eine effizientere Atmung erreicht werden können. Durch eine verbesserte Sauerstoffversorgung des Körpers und steigt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, zudem nimmt die Infektanfälligkeit ab. Insgesamt bewirkt das Training eine Verbesserung der Lebensqualität. Die körperliche Betätigung hat zudem einen antidepressiven Effekt: Patienten gewinnen neue Zuversicht.
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