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21.6.2017

Die innere Stärke im Blick

14. Moerser Brusttag in der Frauenklinik Bethanien sorgte für volles Haus

Bethanien-Oberärztin Dr. Dorit Brunotte (re.) führte beim 14. Moerser Brusttag im Krankenhaus Bethanien viele Gespräche mit Besucherinnen der Veranstaltung (Foto: KBM/Pickartz)
Für ein volles Haus mit mehr als hundert Besucherinnen sorgte dieser Tage der 14. Moerser Brusttag in der Frauenklinik Bethanien. Eingeladen hatte das Kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein, dessen Moerser Teil sich in der Bethanien-Frauenklinik befindet. Schwerpunktthema der diesjährigen Veranstaltung war die Knochengesundheit bei Brustkrebs. Bethanien-Oberärztin Dr. Dorit Brunotte referierte hierzu unter dem vieldeutigen Titel "Echte Frauen brauchen innere Stärke" - womit auch die Stärke möglichst gesunder Knochen gemeint war.

"Wir wissen, dass ungefähr 30 Prozent aller Frauen in den Wechseljahren eine klinisch relevante Osteoporose entwickeln", so Oberärztin Dr. Brunotte. Gerade Frauen nach einer Brustkrebstherapie seien hier besonders gefährdet. Außerdem sind Knochenmetastasen, die oft erst nach Jahren auftreten und den Knochen brüchig werden lassen, eine von vielen Frauen gefürchtete Spätfolge einer Krebserkrankung. Welche Möglichkeiten Frauen haben, ihre Knochen zu stärken, wurde ausführlich insbesondere im Hinblick auf Ernährung, spezielle Medikamente und Bewegung dargelegt.

Für einen praktischen Teil sorgten nach den medizinischen Ausführungen der Oberärztin schließlich zwei Männer: Alan Miller und Oliver Hribar von der Physiotherapie des Krankenhauses demonstrierten in der vollbesetzten Krankenhaus-Kapelle praktische Auflockerungs- und Bewegungsübungen zum Mitmachen. Highlight des Programms war eine vom Vitalcentrum HODEY initiierte Präsentation von Bademoden und Dessous für brustoperierte Frauen.

Viel Information und Beratung gab es danach in der Personal-Cafeteria. Hier präsentierten sich unter anderem die Moerser Frauenselbsthilfe nach Krebs und weitere offizielle Kooperationspartner des Brustzentrums Linker Niederrhein. "In zertifizierten Brustzentren wie dem unseren arbeiten viele Akteure Hand in Hand. Das betrifft Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen, aber auch Sanitätshäuser, Perückenanbieter und nicht zuletzt die Selbsthilfegruppen. Alle Partner im Brustzentrum sind unverzichtbar für eine optimale Behandlung von Frauen mit Brustkrebs", erläuterte Oberärztin Dr. Dorit Brunotte. Mit einem Imbiss und vielen angeregten Gesprächen zwischen Ärztinnen, Patientinnen und interessierten Besucherinnen klang die Veranstaltung am Abend aus.
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