Krankenhaus-Startseite

Das Presseteam Bethanien stellt sich vor

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2018



  • Große Spende für kleine Patienten

    Moerser EDEKA-Zentrallager sammelte für Kinerklinik

    EDEKA-Beschäftigte übergaben eine Spende für die Kinder im Krankenhaus Bethanien (v.li.): Jeanette Pesek vom Einkauf, Julia Denkert von der Unternehmenskommunikation, Isabell Schnitzler vom Einkauf, Patrik-Ludwig Hantzsch von der Unternehmenskommunikation, Magdalene Jedryka vom Einkauf und die stellvertretende Stationsleitung Andrea Otten (Mitte) von der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin
    Moers. Große Freude in der Vorweihnachtszeit des Krankenhauses Bethanien in Moers: Der Nikolaus mit Bart und rotem Gewand ist derzeit zusammen seinen Weihnachtsengel unterwegs und beschert vor allem den kleinen Patienten unvergessliche Stunden. Denn im Schlepptau hat er jede Menge Geschenke und sorgt damit für helle Freude auf der Kinderstation.

    Gespendet wurden die vielen Pakete mit Duplo, Lego und Lego „Technic“ von der Einkaufsabteilung der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr aus Moers. „Das Spielzeug stammt aus unserer Treuepunkt-Aktion für die Märkte aus unserer Region. Mit denen wollten wir jetzt etwas Gutes tun und haben sofort an das Krankenhaus Bethanien und die Kinder in der Vorweihnachtszeit gedacht“, sagt Jeanette Pesek, die im Einkauf bei EDEKA arbeitet. Sie hatte zusammen mit ihren Kolleginnen Isabell Schnitzler und Magdalene Jedryka die Idee zu der Aktion. „Als unsere Kollegen aus der Süßwaren-Abteilung davon erfuhren, haben sie sich direkt angeschlossen und zusätzlich Teddybären und Süßigkeiten gespendet“, so Pesek weiter.

    Übergeben wurden die Päckchen bereits Anfang Dezember an Kinderkrankenschwester Andrea Otten. Die Kinderkrankenschwester ist stellvertretende Leiterin der Kinderstation G0. „Wir haben uns riesig über die Aktion gefreut. Wir verteilen die Geschenke zu verschiedenen Gelegenheiten an die Kinder“, so Otten. Los ging es am Nikolaustag: Hier konnten 22 Kinder bei Gesang, Kakao und Keksen jede Menge Pakete auspacken und um die Wette strahlen.


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  • Nikolaus besuchte Bethanien

    Kinderklinik und Frauenklinik begrüßten den bärtigen Mann im roten Mantel

    Zwischen zwei Geburten hatte das geburtshilfliche Team um Chefarzt Dr. Peter Tönnies (2.v.r.) nur ein paar Minuten Zeit, um dem Nikolaus im Kreißsaal zu empfangen. (Foto: KBM/Weierstahl)
    Über vorweihnachtlichen Besuch freuten sich dieser Tage kleine und große Patientinnen und Patienten in Bethanien: Pünktlich um 15.30 Uhr war der Nikolaus mit seinem weiß-roten Nikolausmobil vor dem Krankenhaus vorgefahren und hatte direkt an der schön geschmückten Weihnachtstanne geparkt. Klar, dass die Kinder in der Kinderklinik die Ankunft des Nikolauses sehnsüchtig erwarteten und von den Fenstern der Station aus ganz genau beobachteten. Unterstützt von zwei Engeln zog der Nikolaus dann mit einem großen Schlitten voller Geschenke auf die Kinderstation G0. Nach dem gemeinsamen Singen von vorweihnachtlichen Liedern verteilte der Nikolaus an jedes Kind eine Tüte mit Leckereien und Geschenken. Kakao, Kaffee sowie Kuchen und Plätzchen rundeten das Programm ab. „Alle Kinder waren in diesem Jahr brav und haben deswegen auch vom Nikolaus ein Geschenk erhalten“, berichtete Kinderkrankenschwester Carmen Beck. Die Kinderkrankenschwester leitet die Kinderstation G0 und hatte den Nikolaus persönlich nach Bethanien eingeladen, um alle kleinen Patientinnen und Patienten zu besuchen.

    Etwas früher Tag am war der Nikolaus bereits in der Frauenklinik gesichtet worden, wo er an alle Patientinnen, Pflegerinnen und das Ärzteteam Schokoladen-Nikoläuse verteilte. Im Kreißsaal erwischte er dabei auch für einen kurzen Moment Dr. Peter Tönnies, den Chefarzt der Kinderklinik, zusammen mit dem Hebammen. „Lieber Nikolaus, wie haben heute nur sehr wenig Zeit, denn es wollen viele Babys auf die Welt, die unsere Hilfe benötigen“, entschuldigte sich der Chefarzt vielmals. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bethanien sind außerordentlich fleißig“, stellte der Nikolaus zufrieden fest – die Rute wurde von ihm nicht in Bethanien benötigt. Das Krankenhaus dankte dem Nikolaus vor der Abreise herzlich für seinen Besuch. Ebenso dankte das Krankenhaus dem Krankenpfleger und Stationsleiter Andreas Mölders sowie Andreas Lorat aus Kamp-Lintfort, die die Arbeit des Nikolauses in Bethanien jedes Jahr ganz besonders unterstützen. Ein weiteres Dankeschön ging an Anke Lorat, Ilka Prangen sowie an Tanja Koschare und deren Familie, die jedes Jahr dafür sorgen, dass der Nikolaus auf seiner Reiseroute das Krankenhaus Bethanien nicht vergisst.


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  • Am Samstag (15.12.): Spendenaktion des Reservistenverbands Moers

    Erbsensuppe und Gegrilltes zugunsten der Kinderklinik Bethanien

    Am Samstag (15.12.) organisiert der Reservistenverband Moers eine Spendenaktion auf dem Moerser Weihnachtsmarkt. Von 10 bis 20 Uhr wird der Verband frisch zubereitete Erbsensuppe und Gegrilltes für den guten Zweck abgeben. „Wir sammeln für die Kinderklinik Bethanien“, so Hans-Peter Schichtel vom Reservistenverband.

    Wie der Reservistenverband außerdem mitteilte, will Bürgermeister Christoph Fleischhauer zwischen 16.30 Uhr und 18 Uhr die Spendenaktion besuchen und die Essensausgabe persönlich unterstützen. Der Reservistenverband lädt alle Bürgerinnen und Bürger an den Stand ein und dazu, möglichst viel Appetit mitzubringen. Der Verband sei auf regen Zuspruch und großen Hunger bestens vorbereitet. „Unsere Köche werden bereits ab vier Uhr früh mit der Arbeit beginnen“, so Schichtel. Der Reservistenverband wird am Rande des Weihnachtsmarkts an der Stadtkirche zu finden sein, unweit des Backladens „Backwerk“.


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  • Freudiges Wiedersehen am Weltfrühgeborenentag

    Kinderklinik Bethanien lud Familien mit ihren Frühchen ein

    Wiedersehen am Weltfrühgeborenentag: Mehr als drei Dutzend Frühchen kamen mit ihren Familien in die Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM(Pickartz)
    Wiedersehen in der Kinderklinik: Anlässlich des Weltfrühgeborenentag lud Bethanien dieser Tage Familien mit ihren Frühchen zu einem Treffen ein. Kinderkrankenschwester Petra Hübbers und Dr. Gündüz Selcan, Leitender Oberarzt der Kinderklinik, konnten bei dem Stelldichein knapp drei Dutzend junge Familien begrüßen.

    „Frühgeborene bedürfen in der ersten Lebensphase einer besonderen Fürsorge“, so Petra Hübbers. „Zum Weltfrühgeborenentag wollen wir auf die Belange von Frühchen aufmerksam machen“, so der Leitende Oberarzt und die Kinderkrankenschwester. Beide sind auf der Frühchen-Intensivstation in Bethanien tätig, Kinderkrankenschwester Petra Hübbers hatte persönlich zu dem Wiedersehen eingeladen. Das Treffen bot den Kleinen Gelegenheit zum Krabbeln und Spielen und den Großen zum gegenseitigen Austausch. Es sei immer wieder schön zu sehen, wie gut die Kleinen sich über die Jahre hinweg entwickelten, so die Kinderkrankenschwester.

    Weltweit ist eines von 10 Babys ein Frühchen. Beim jährlichen Frühgeborenentag machen Kinderkliniken, Geburtshilfen und Kinderarztpraxen mit verschiedenen Aktionen weltweit auf die Belange von Frühgeborenen aufmerksam. In Deutschland stand der Frühchentag im November unter dem Motto „Starker Start für kleine Helden“. Im vergangen Jahr kamen bundesweit 66.730 Kinder vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche als Frühgeborene auf die Welt.

    Schwangerschaften mit Frühgeborenen unter 1.500 Gramm werden in spezialisierten Kinderkliniken, sogenannten Perinatalzentren betreut. Das Perinatalzentrum in Bethanien ist im Kreis Wesel das einzige Zentrum mit der höchsten Qualitätsstufe (Level 1) und eines von insgesamt nur 162 Perinatalzentren in ganz Deutschland. In NRW entscheidet die Landesregierung, welche Kliniken über ein Perinatalzentrum der höchsten Qualitätsstufe verfügen und damit die Kleinsten der Kleinen auf die Welt holen dürfen.


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  • Bethanien trauert um Privatdozent Dr. Hans Behling

    Langjähriger Oberarzt der Frauenklinik starb im Alter von 72 Jahren

    Bethanien trauert um Privatdozent Dr. Hans Behling, langjähriger Oberarzt der Frauenklinik (Foto: KBM/Archiv)
    Die Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers nimmt Abschied von Priv.-Doz. Dr. med. Hans Behling der am 1. Dezember 2018 im Alter von 72 Jahren verstorben ist.

    Dr. Hans Behling war bis Dezember 2013 als Leitender Oberarzt der Frauenklinik im Krankenhaus Bethanien tätig. Von 2011 bis 2012 war er deren kommissarischer Leiter. Dr. Behling war ein ausgezeichneter und geschickter Operateur in der Gynäkologie und Geburtshilfe, der alle klassischen Operationen exzellent beherrschte, darüber hinaus ein engagierter klinischer Lehrer, dem viele Assistenzärzte wesentliche Teile ihrer praktischen Weiterbildung zu verdanken haben.

    Dr. Hans Behling wurde am 30. Mai 1946 in Stolberg im Harz geboren. Sein Medizinstudium absolvierte er in Leipzig und Erfurt. Ab 1976 arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent und als Oberarzt an der Frauenklinik der Medizinischen Akademie Erfurt. Ab 1987 war er dort als Hochschuldozent tätig. Anschließend arbeitete Dr. Behling als Oberarzt an der Frauenklinik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo er zum Privatdozenten ernannt wurde und später zum kommissarischen Direktor. Bevor er 1992 nach Moers wechselte, leitete er als Chefarzt die Frauenklinik des Krankenhauses Siloah in Pforzheim.

    Dr. Behlings unnachahmliche Art im menschlichen Umgang mit Patientinnen sowie Kolleginnen und Kollegen hat ihn in mehr als zwanzig Jahren Tätigkeit für die Stiftung Krankenhaus Bethanien zu einem hoch angesehenen Mediziner werden lassen. Die Stiftung trauert mit der Familie und den Angehörigen des Verstorbenen.

    Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers
    Stiftungsrat, Direktorium
    Mitarbeitervertretung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter


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  • Bürgerfest für den guten Zweck

    Turnverein Utfort-Eick spendete für die Kinderklinik

    Im Namen des Turnvereins Utfort-Eick übergaben Pressesprecherin Susanne Ruiz Moreno (li.) und Kassenwartin Ingrid Schubert (re.) eine Spende für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen an Oberarzt Dr. Wolfgang Poss (Mitte) vom Sozialpädiatrischen Zentrum der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Pickartz)
    Zum Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger organisiert der Turnverein Utfort-Eick seit vielen Jahren ein Bürgerfest in der Gemeinschaftsgrundschule Eick, Standort Eick-Ost. Einen Teil des Erlöses des diesjährigen Bürgerfestes spendete der Verein nun zugunsten der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit verschiedenen Entwicklungsstörungen. Über 200 Euro kann sich nun das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der Kinderklinik freuen.

    „Wir wollen für etwas Aktives spenden“ begründete Susanne Ruiz Moreno, die Presseverantwortliche des Sportvereins die Wahl des diesjährigen Spendenprojekts. Zur Übergabe der Spende an den Leiter des Zentrums, Kinderarzt Dr. Wolfgang Poss war Susanne Ruiz mit Vereinskassiererin Ingrid Schubert eigens in die Kinderklinik Bethanien gekommen. Bei der Begegnung nahm sich Oberarzt Dr. Poss viel Zeit für den Besuch und erläuterte den Gästen die Arbeit des Sozialpädiatrischen Zentrums.

    Der Turnverein Utfort-Eick hat sich in den vergangenen Jahren schon mehrfach für die Kinderklinik engagiert. „Der Turnverein gehört zu den unermüdlichsten Förderern der Kinderklinik Bethanien. Wir wissen diese Großzügigkeit außerordentlich zu schätzen und danken sehr herzlich“, so SPZ-Leiter Dr. Wolfgang Poss.


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  • Kooperation wird fortgeführt

    Im Netzwerk Kinderzukunft arbeiten der Kreis Wesel sowie die beiden Moers Kliniken St. Josef und Bethanien zusammen

    Gemeinsam für Kinder (v.l.n.r.): Bethanien-Chefarzt-Dr. Peter Tönnies, Martina Bies von der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen, Kreis Wesel, die beiden Kinderkrankenschwestern und Netzwerkoordinatorinnen Susanne Paßon (Bethanien) und Martina Rensen-Michaelis (St. Josef), Dr. Jens Pagels als Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Josef Krankenhaus, Hebamme Antje Meyer-Stoll (St. Josef) und Kreisdirektor Ralf Berensmeier. (Foto: Kreis Wesel
    Gute Nachrichten für die Geburtshilfen der beiden Moerser Krankenhäuser: Das Netzwerk KinderZukunft soll zeitlich fortgeführt werden. Dies war das Ergebnis eines Treffens mit Kreisdirektor Ralf Berensmeier und den Projektpartnern in Moers. Im Netzwerk Kinderzukunft arbeiten der Kreis Wesel sowie die beiden Moers Kliniken St. Josef und Bethanien zusammen.

    Das Angebot „Netzwerk Kinderzukunft“ ist Teil der Aufgabenwahrnehmung des Kreisjugendamtes. Mit den Moerser Krankenhäusern St. Josef und Bethanien besteht ein Kooperationsvertrag für dieses Projekt, den die Vertragspartner jetzt verlängerten. „Ich freue mich sehr, dass wir die Kooperation fortführen“, betonte Kreisdirektor und zuständiges Vorstandsmitglied der Kreisverwaltung Ralf Berensmeier. „Wir haben schon viele Familien durch unsere Angebote unterstützt, die Nachfrage ist nach wie vor groß.“

    Ziel des Angebots ist eine möglichst bereits während der Schwangerschaft einsetzende Früherkennung von Unterstützungsbedarfen und die Einleitung präventiver Hilfen, die Senkung der Säuglingssterblichkeit sowie die nachhaltige Verbesserung der Gesundheitssituation bei Kindern aus psychosozial belasteten Familien.

    Das Netzwerk richtet sich mit seinem sozialmedizinischen Angebot an alle schwangeren Frauen, die in einer der Geburtskliniken in der Stadt Moers entbinden und dem Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes zuzuordnen sind. Die Koordinatorinnen, Martina Rensen-Michaelis (St. Josef) und Susanne Paßon (Bethanien Krankenhaus) nehmen mit ihrer Kompetenz als Kinderkrankenschwester Kontakt zu den Einbindenden auf und informieren umfangreich über Unterstützungsangebote für junge Familien, wie z.B: das Café Kinderwagen on tour. Je nach Bedarf und mit dem Einverständnis der Mütter vermittelt die Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen des Kreises Wesel, Martina Bies, weiterreichende, zielgerichtete Hilfen im Gebiet des Kreisjugendamts.

    Das Kreisjugendamt ist zurzeit an vier Standorten mit der Umsetzung des Konzepts vertreten. Neben dem Marien-Hospital in Wesel sind die beiden Geburtskliniken in Moers sowie die Geburtsklinik in Dorsten an der Kooperation beteiligt. Finanziert wird das „Netzwerk Kinderzukunft“ im Kreis Wesel aus Mitteln der Bundesinitiative Frühe Hilfen. Es schließt in der Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe eine Lücke und ergänzt die kommunalen Angebote Früher Hilfen.


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  • Dr. Henriette Kyrieleis leitet jetzt Kinderarztpraxis in Moers-Asberg

    Grundschulkinder der benachbarten Eschenburgschule malten Willkommensgruß für die frühere Bethanien-Ärztin

    Malten für die neue Kinderarztpraxis: Kinder der Eschenburg-Grundschule in Moers-Asberg schenkten der neuen Kinderärztin in der Nachbarschaft bunte Bilder für die Praxisräume. Dr. Henriette Kyrieleis (hinten stehend) kam persönlich zu einem Besuch in die Schule, um die Gemälde in Empfang zu nehmen.
    Bunter Start für die neue Moerser Kinderärztin: Kinder der benachbarten Eschenburg malten jetzt zur Neueröffnung der Moerser Kinderarztpraxis auf der Bonifatiusstraße in Moers-Asberg Bilder für die Praxisräume. „Beim Arzt“, „In der Natur“, „Kinderbuchlieblinge“ konnten die Kinder in einem Malkurs der Eschenburgschule darstellen. Die farbenfrohen Gemälde verschönern nun die Praxis, die die Kinderärztin Dr. Henriette Kyrieleis von ihrer Vorgängerin Dr. Sabine Di Maio übernommen hat.

    Mit dem Wechsel der Ärztinnen ist die Kinderarztpraxis zu einer Zweigstelle des Medizinischen Versorgungszentrums Bethanien Moers geworden. Die neue Kinderärztin Dr. Kyrieleis ist als angestellte Ärztin in der Praxis tätig. „Ich möchte die Praxis in Dr. Di Maios Sinne weiterführen“, so Dr. Kyrieleis. Vorgängerin Dr. Sabine Di Maio hatte die Praxis 13 Jahre lang geleitet.

    Dr. Henriette Kyrieleis absolvierte ihr Medizinstudium in Bochum und Bonn. 1995 begann sie die Facharztausbildung im St.-Antonius-Krankenhaus in Kleve. Danach arbeitete sie mehrere Jahre im niederländischen Nijmegen. Von 2007 bis 2016 war sie bereits in Moers tätig, als Fachärztin in der Kinderklinik Bethanien. „In den letzten drei Jahren habe ich mich in der Universitäts-Kinderklinik in Bonn neben der allgemeinen Kinderheilkunde auf kindliche Nierenerkrankungen spezialisiert. Ich möchte diese Erfahrung nun gerne im persönlichen Umgang mit heranwachsenden Kindern und ihren Familien in einer eigenen Praxis einbringen“, freut sie sich. „Bei meiner Arbeit mit Kindern sind mir Humor und Einfühlungsvermögen in die persönliche Situation jedes Kindes wichtig.“


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  • Internationaler Diabetes-Tag:

    Diabetes-Fußzentrum in Bethanien jetzt in neuen Räumlichkeiten

    Mehr Platz in neuen Räumen: Das Team des Diabetes-Fußzentrums im Krankenhaus Bethanien mit Oberarzt Dr. Ralph Dietrich Rackwitz (li. stehend) und den Diabetes-Beraterinnen Aliye Ayten (Mitte sitzend), Sarah Orzel (re.) und Gisela Theysen (2.v.li.) am Empfangstresen. (Foto: KBM/Pickartz)
    Pünktlich zum Internationalen Diabetestag am 14. November hat das Diabetes-Fußzentrum in Bethanien neue Räumlichkeiten bezogen. „Das Fußzentrum verfügt jetzt in zwei Behandlungsräumen über deutlich mehr Platz für die wachsende Anzahl von Patientinnen und Patienten, die zu uns kommen“, so Bethaniens Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels. Zusätzlich zu den neuen, frisch renovierten Behandlungsräumen hat das Zentrum nun auch einen eigenen Empfangsbereich und ein Arztzimmer. Baulich habe es sich dabei um eine Herausforderung gehandelt, da die neuen Räume im ältesten Gebäudeteil der Klinik eingerichtet wurden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Räume muten hell und freundlich an – gute Arbeitsbedingungen für das Personal und eine angenehme Atmosphäre für die Patientinnen und Patienten.

    Der Vorteil für die Behandelten: Das Diabetes-Fußzentrum befindet sich direkt im Erdgeschoss, nur ein paar Schritte vom Empfangsbereich im Foyer des Krankenhauses entfernt. Das bedeutet kurze Wege für die zumeist vom Diabetischen Fußsyndrom geplagten Patientinnen und Patienten. „An der Empfangstheke im Krankenhausfoyer links vorbei und nach 5 Metern direkt wieder links – da sind wir“, sagt Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz, der sich seit Jahren in Bethanien mit viel persönlichem Engagement um die Menschen mit Diabetes kümmert und das Diabetes-Fußzentrum in Bethanien leitet. Gut zehn ambulante Patientinnen und Patienten behandeln Dr. Rackwitz und sein Team jeden Tag, an Sprechstunden-Tagen können es auch schon einmal bis zu 25 Termine für den Oberarzt und seine Crew sein.

    Zu den ambulanten Patientinnen und Patienten in der Sprechstunde kommen noch durchschnittlich zehn stationäre Fälle hinzu. „Das sind Menschen, die wegen schwieriger oder schlecht heilenden Wunden auf der diabetischen Fußstation des Krankenhauses behandelt werden.“ Die Tendenz bei der Zahl der Behandelten sei steigend. „Diabetes-Erkrankungen nehmen insgesamt zu und damit auch die Zahl der Folgeerkrankungen“, so Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz. Für die Sprechstunde werden zeitnahe Termine vergeben. „In Notfällen sollten Diabetiker mit akuten Fußproblemen allerdings vernünftigerweise immer sofort in die Notfallambulanz gehen, denn dann muss schnell behandelt werden“.

    Bei seiner Arbeit wird Dr. Rackwitz von den Diabetes-Beraterinnen Aliye Ayten, Sarah Orzel und Gisela Theysen unterstützt, die allesamt eine spezielle Qualifikation für die Wundbehandlung aufweisen können. „Die Behandlung diabetischer Füße sollte immer eine Sache von Fachleuten sein. Ohne geschultes Personal geht es nicht“, betont der Mediziner. Mit den niedergelassenen Diabetologen und den Hausärzten ist das Diabetische Fußzentrum des Bethanien-Krankenhauses gut vernetzt. „Wir kommunizieren mit den externen Behandlern auf gleicher Augenhöhe.“ Für eine erfolgreiche Behandlung sei es wichtig, dass alle Akteure an einem Strang ziehen, so der Diabetes-Experte. Das Fußzentrum ist zudem Mitglied im Fußbehandlungsnetz Rhein-Ruhr und zudem durch die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) als Behandlungseinrichtung für ambulante und stationäre Patienten anerkannt.


    KONTAKT:
    Diabetes-Fußzentrum
    Krankenhaus Bethanien
    Telefon: 02841 200-2646 oder 200-2203
    Mail: diabetologie@bethanienmoers.de
    Termine für die Sprechstunde nach Vereinbarung.


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  • Schlagerfestival im Seniorenstift Bethanien

    Belegschaft erfreute Seniorinnen und Senioren mit Playback-Show und den größten Hits

    Playback-Show im Seniorenheim Bethanien: Rund zwanzig Mitarbeiterinnen der Einrichtung traten vor den Bewohnerinnen und Bewohner als Schlagerstars auf.
    Ein stimmungsvolles Schlagerfestival organisierten jetzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenstifts Bethanien für die Bewohnerinnen und Bewohner. Die Playbackshow vor einer eigens gestalteten Bühnenkulisse in der Cafeteria sorgte für große Freude bei allen Zuschauern: Mit berühmten Schlagern wie „Herzilein“ von den Wildecker Herzbuben oder „Immer wieder sonntags“ von Duo Cindy und Bert bot die Veranstaltung ein buntes Programm. Die Protagonisten führten ihre Playback-Darbietungen als Schlager-Double in passenden Kostümen aus den 70er und 80er Jahren auf.

    Rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen des Seniorenstifts Bethanien hatten das Programm für die Seniorinnen und Senioren extra konzipiert und einstudiert. „Das Schlagerfestival hat inzwischen Tradition im Seniorenstift und macht allen Beteiligten einen riesengroßen Spaß“, so Margot Kläckes vom Sozialen Dienst der Einrichtung. „Die Belegschaft hat eine tolle Show auf die Beine gestellt, Bewohnerinnen, Bewohner und auch die zahlreichen Gäste waren begeistert“, freute sich Margot Kläckes, die den Schlager-Nachmittag mit viel Elan als Lys Assia-Doppelgängerin moderierte. Beim großen Finale des Schlagerreigens schließlich hatten sieben Mitarbeiterinnen in Nonnengewändern ihren großen Auftritt als „Sister Act“. Singende Nonnen sind allseits aus dem gleichnamigen Hollywood-Film mit Whoopie Goldberg bekannt.


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  • 47 Jahre in Bethanien „am richtigen Platz“

    Angelika Klein leitete mehr als drei Jahrzehnte das Herzkatheterlabor im Moerser Krankenhaus. Jetzt wurde sie in den Ruhestand verabschiedet.

    Verabschiedung nach 47 Jahren in Bethanien: Angelika Klein, langjährige Leiterin des Herzkatheterlabors wurde jetzt von Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp (l.) und dem früheren Chefarzt der Kardiologie, Prof. Dr. Dieter Opherk (r.), persönlich in den Ruhestand verabschiedet. (Foto: KBM/Ulla Michels)
    Großer Abschied für eine langjährige Mitarbeiterin in Bethanien: Nach fast fünf Jahrzehnten Tätigkeit im Krankenhaus wurde dieser Tage Angelika Klein in den Ruhestand verabschiedet. Insgesamt 47 Jahre war „Schwester Angelika“ in Bethanien tätig, davon 28 Jahre als Leiterin des Herzkatheterlabors. „Ihre fachliche Kompetenz und ihr herzlicher Umgang mit Patientinnen und Patienten haben über viele Jahre die Kardiologie geprägt“, so Chefarzt Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp. In Bethanien ist Angelika Klein eine Institution, wie auch Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels zur Verabschiedung betonte. Ein Herzkatheterlabor ohne Schwester Angelika könne sich in Bethanien noch niemand so richtig vorstellen, sagte er. „Wir sind stolz auf Mitarbeiterinnen wie Angelika Klein, die ihr gesamtes Berufsleben in den Dienst Bethaniens gestellt haben.“

    Den diesjährigen Herztag in Bethanien nutzen Anfang November viele Patientinnen und Patienten, um sich persönlich von Schwester Angelika zu verabschieden. Denn wer zur Untersuchung ins Herzkatheterlabor kommt, bringt manchmal ein mulmiges Gefühl mit. Mit ihrer souveränen und fürsorglichen Art hat Schwester Angelika die Patienten beruhigt und auch mal eine Hand gehalten, wenn die Nervosität vor der Untersuchung zu groß wurde. Die Patientinnen und Patienten haben ihr die kleinen menschlichen Gesten über Jahre hinweg nicht vergessen und bedankten sich nun. „Das hat mich sehr gerührt“, berichtet Angelika Klein. Prof. Stefan Möhlenkamp war bei der Verabschiedung seiner langjährigen Leiterin des Herzkatheterlabors denn auch voll des Lobes: „Sie hat durch ihre Routine und Professionalität zur Patientensicherheit beigetragen“, lobte. „Sie ist auch in dem Sinne ein Vorbild, dass gerade die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit langjähriger Berufserfahrung eine menschliche und fachliche Reife besitzen, die für ein modernes Krankenhaus unverzichtbar ist.“ Im Herzkatheter sei Angelika Klein immer mit der Zeit gegangen und habe Innovationen immer aktiv mit umgesetzt.

    Die Neukirchen-Vluynerin hatte mit 16 Jahren ihre Ausbildung in der Krankenpflegeschule Bethanien begonnen. Danach arbeitete sie zunächst als Krankenschwester auf der internistischen Station der Inneren Medizin. Um Familie und Beruf in Einklang bringen zu können, wechselte Angelika Klein später in den Nachtdienst der Intensivstation. „Auf der Intensivstation habe ich einen klaren Blick für Notsituationen bekommen und gelernt, wann man schnell eingreifen muss“, sagt sie. Nach rund zehn Jahren auf der Intensivstation ging sie - als eine von anfangs nur zwei Mitarbeiterinnen - ins Herzkatheterlabor der Kardiologie. Nur fünf Jahre später übernahm sie dort die Leitung. „Das schönste Gefühl war immer, zu sehen, wenn es einem Patienten wieder besser geht“, sagt sie.

    Die angehende Pensionärin hebt die über viele Jahre gewachsene Verbundenheit im Herzkatherteam hervor. „In einem Team muss die Chemie stimmen. Im Herzkatheterlabor hilft einer dem anderen“, beschreibt sie die Zusammenarbeit in ihrer „Katheterfamilie“. Auch zum Ärzteteam hatte Angelika Klein immer einen guten Draht. „Es ist schön zu sehen, dass Assistenzärzte aus Bethanien inzwischen Chefärzte in anderen Krankenhäusern geworden sind. Das macht mich stolz.“ Im Ruhestand freut sie sich auf Städtereisen und Zeit mit ihrer Familie, insbesondere mit ihren drei Enkeln. „Meine Arbeit habe ich immer sehr gern getan. Ich war in Bethanien am richtigen Platz“.

    INFO
    In der Stiftung Bethanien arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dem Haus seit Jahrzehnten treu sind: Knapp 20 Beschäftigte sind länger als 30 Jahre, weitere knapp 20 Beschäftige seit mehr als 40 Jahren in der Stiftung angestellt. Den Rekord hält Krankenschwester Gabriele Henze, die seit vielen Jahren die Wochenstation leitet und im Oktober 1968 in den Dienst der Stiftung eintrat.


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  • Pflegende Angehörige:

    Neuer Kurs startet am 23. November im Krankenhaus Bethanien

    Vermittelt die wichtigsten Handgriffe für die heimische Pflege von Angehörigen: Die Bethanien-Krankenpflegerin und Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach leitet den kostenlosen Kurs für pflegende Angehörige im Moerser Krankenhaus. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Der nächste Kurs für pflegende Angehörige im Krankenhaus Bethanien beginnt am Freitag, den 23. November um 16 Uhr. Das kostenfreie Kursangebot richtet sich an alle Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen. Der an insgesamt drei aufeinander folgenden Freitagen stattfindende Kurs wird von der Bethanien-Krankenpflegerin Sigrid Schulz-Rohrbach geleitet. Die erfahrene Pflegetrainerin vermittelt in dem Kurs grundlegende Pflegetechniken, Pflegehandgriffe und Fachwissen rund um die Pflege. Im Kurs sind noch Plätze frei. „Es handelt sich um den letzten Kurs in diesem Jahr“, sagt die Krankenpflegerin. Die Kurseinheiten dauern jeweils von 16.00 bis 19.30 Uhr. Die Folgetermine finden Freitag, 30.11. und 7.12. in der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule Bethanien statt. Die Schule befindet sich im Haus R auf dem Klinikgelände, links vom Krankenhaus. Eine Anmeldung für den Kurs ist möglich unter Tel. 02841/200-2455 bei Frau Schulz-Rohrbach.


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  • Lionsclub Moers spendet 5000 Euro zugunsten kriegsverletzter Kinder

    Arm oder Bein vor der Amputation retten

    Lions-Präsident Dr. Reimund Göbel (Mitte) mit Unterstützern und Gästen des Erntedankfestes im Musenhof.
    Der Lions Club Moers konnte beim Entedankfest im Musenhof und dem Oldtimer-Treff am Schloss Lauersfort insgesamt einen Reinerlös von 5000 Euro erzielen. „Dieses Geld fließt komplett in die medizinische Versorgung kriegsverletzter Kinder“, sagt Präsident Dr. Reimund Göbel. Seit 1988 werden Kinder aus dem Friedensdorf Oberhausen im Krankenhaus Bethanien behandelt. Die 36 Mitglieder des Lions Clubs sowie ihre Frauen und der Leo-Club stellten ihre Aktivitäten anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Kooperation in den Dienst von schwer verletzten Kindern aus Kriegsgebieten dieser Welt.

    „Bei schweren Verletzungen stehen für die Kinder bis zu sieben oder acht Operationen an. Es geht oft darum, ein verletztes Bein oder einen verletzten Arm vor der Amputation zu retten“, sagt Dr. Christoph Chylarecki. Der Chefarzt der Chirurgie am Bethanien engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich und operiert oft selbst. Lions-Präsident Dr. Reimund Göbel: „Wir wollen mithelfen, dass die Kinder nach ihrer Genesung in ihre Heimatländer zurückkehren und ein eigenständiges Leben führen können.“ Mit dem Verkauf von Kaffee, selbst gebackenen Kuchen, Marmeladen, Flammkuchen, Currywurst und Wein sowie Obst und Gemüse ist das einmal mehr gelungen. Mehr Infos unter https://www.lions.de/web/lc-moers.


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  • Drillinge im Krankenhaus Bethanien geboren

    Familie Puddig aus Neukirchen-Vluyn freut sich über dreifaches Babyglück

    Freuen sich über die Geburt der Drillinge Erik, Lucien und Elijah (v. l. n. r.): Chefarzt der Kinderklinik Dr. Michael Wallot, Sarah Puddig, Vater Sven Puddig, Chefarzt der Frauenklinik Dr. Peter Tönnies, Mutter Simone Puddig, die stellvertretende Stationsleitung der Frühgeborenenintensivstation Petra Hübbers und Saira Puddig. (Foto: Engel-Albustin/KBM)
    Simone und Sven Puddig aus Neukirchen-Vluyn sind im Krankenhaus Bethanien stolze Eltern von Drillingen geworden. Erik, Lucien und Elijah wurden als Frühgeborene mehrere Wochen in der Frühgeborenenintensivstation der Kinderklinik betreut, bevor ihre Eltern sie dieser Tage mit in ihr neues Zuhause nehmen konnten. Ein Team aus insgesamt 16 Mitarbeitern aus der Ärzteschafft, der Pflege sowie dem Hebammenteam war nötig, um die Drillingsgeburt für Mutter und Kinder so sicher wie möglich zu begleiten. „Wir sind froh und erleichtert, dass alle drei Kinder und natürlich ihre Mutter gesund sind“, freute sich Vater Sven Puddig.

    Mit gerade einmal 920 Gramm war Lucien der leichteste der Drillinge, die während der 30. Schwangerschaftswoche auf die Welt kamen. Voraussetzung für die Drillingsgeburt in Moers war die Betreuung durch ein interdisziplinäres Team aus der Geburtshilfe der Frauenklinik und der Frühgeborenenmedizin der Kinderklinik – dieser Verbund bildet das so genannte Perinatalzentrum. So standen während der Geburt beispielsweise für jedes Neugeborene jeweils ein Kinderarzt und eine Hebamme bereit. „Ohne die Strukturen eines Perinatalzentrums wäre die Entbindung von Drillingen nicht möglich“, so Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik Bethanien.

    Von den Drillingen sind Lucien und Elijah eineiige Geschwister und haben mit Drillingsbruder Erik außerdem zwei große Schwestern. Die zehnjährige Saira und die siebenjährige Sarah unterstützen ihre Eltern, wo sie können. So helfen die beiden Mädchen tatkräftig im Haushalt und passen gelegentlich auf ihre kleinen Brüder auf. „Besonders unsere älteste Tochter Saira hat öfters einen der Kleinen auf dem Arm“, berichtet Sven Puddig.

    Ein Vorteil bei der Geburt war, dass Mutter Simone bereits ab der 15. Schwangerschaftswoche vom geburtshilflichen Team der Frauenklinik Bethanien begleitet wurde. „Die Entbindung musste gemeinsam mit den Eltern sorgfältig geplant werden, um die größtmögliche Sicherheit für die Mutter und die Neugeborenen zu gewährleisten“, so Dr. Tönnies. Im Vergleich zu Zwillingsgeburten kommen Drillinge deutlich seltener vor. Im Krankenhaus Bethanien werden im Durchschnitt jährlich rund 50 Zwillingspaare geboren, Drillinge höchstens ein Mal im Jahr.


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  • Herz aus dem Takt

    Bethanien-Kardiologie lädt am Mittwoch, 7. November ab 14:30 Uhr zum Herztag ein

    Blick in das Herzkatheterlabor der Bethanien-Kardiologie: Oberarzt Dr. Volker Koke (re.) erklärt Interessierten das Herzkatheterlabor. (Foto: Engel-Albustin/KBM)
    Unter dem Motto „Herz aus dem Takt“ findet am Mittwoch, 7. November 2018 ab 14:30 der Herztag im Krankenhaus Bethanien statt. Das Team der Kardiologie rückt in diesem Jahr unter anderem die Themen Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung in den Fokus der Veranstaltung. Damit greift die Klinik den Themenschwerpunkt der Deutschen Herzstiftung auf, die in den Herzwochen vom 1.- bis zum 30. November jedes Jahr bundesweit zu Informationsveranstaltungen aufruft. Laut der Deutschen Herzstiftung leiden rund 1,8 Millionen Menschen an Vorhofflimmern – die häufigste Art der Herzrhythmusstörung. „Dauerhaftes Vorhofflimmern kann unter anderem dazu führen, dass das Herz buchstäblich aus dem Takt gerät. Wir wollen Betroffene und Angehörige über Risiken informieren und Therapiemöglichkeiten aufzeigen“, so Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp, Chefarzt der Bethanien-Kardiologie.

    Dazu referiert das Ärzteteam der Kardiologie ab 15 Uhr in der Kapelle des Krankenhauses und beantwortet Fragen Interessierter. Als Oberarzt in der Klinik für Kardiologie am Klinikum Dortmund spricht Dr. Hanno Klemm über die so genannte Katheterablation – eine Alternative zur dauerhaften medikamentösen Behandlung von Vorhofflimmern, die häufiger bei jungen Patienten eingesetzt wird. Bereits zu Beginn des Herztages haben Besucherinnen und Besucher ab 14:30 Uhr die Möglichkeit der kostenfreien Cholesterin-, Blutzucker- und Blutdruckmessung in der Patientencafeteria. Außerdem können Interessierte einen Blick in das Herzkatheterlabor werfen und das Reanimationstraining im Foyer des Krankenhauses mitmachen. In Haus F auf der ersten Etage zeigt das Kardiologie-Team Ultraschalluntersuchungen der Halsgefäße. Der Eintritt zum Herztag ist frei.


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  • Bethanien-Baby Eintausend geboren

    Marlon Hasenöhrl ist in diesem Jahr Baby Nr. 1.000 im Krankenhaus Bethanien

    Die glücklichen Eltern Katrin (li.) und Jan Hasenöhrl (2. v. r.) aus Moers-Hülsdonk mit ihrem Sohn Marlon sowie dem Chefarzt der Frauenklinik Bethanien Dr. Peter Tönnies (2. v. l.) und Hebamme Frauke Reiners (re.). (Foto: Engel-Albustin/KBM)
    Als eintausendstes Bethanien-Baby in diesem Jahr ist kürzlich Marlon Hasenöhrl gesund auf die Welt gekommen. Für die glücklichen Eltern Katrin (30) und Jan (33) aus Moers-Hülsdonk ist Marlon das erste Kind. Dementsprechend spannend war für sie die Geburt ihres Sohnes, bei der sie vom geburtshilflichen Team der Frauenklinik betreut wurden. „Wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt und freuen uns, Marlon jetzt mit nach Hause zu nehmen“, so die stolze Mutter.

    Besonderen Dank richteten die jungen Eltern bei ihrer Verabschiedung im Kreißsaal an Hebamme Frauke Reiners. Sie half bei der Geburt und leitete das Paar im richtigen Umgang mit dem Neugeborenen an. Gerade für Eltern, die ihr erstes Baby bekommen, ist die persönliche Betreuung durch die Hebamme und das Team der Wochenstation eine wichtige Hilfe. „Am Anfang ist alles natürlich noch neu für uns. Wir wickeln aber inzwischen schon wie die Profis“, freute sich Vater Jan Hasenöhrl.

    Um sich bestmöglich auf die Geburt ihres ersten Babys einzustellen, hatten beide Eltern während der Schwangerschaft am Elterninformationsabend und am Geburtsvorbereitungskurs der Frauenklinik teilgenommen. „Wir wollen für Mutter und Kind maximale Sicherheit rund um die Geburt. Dazu gehören Vorbereitungskurse, ein aufeinander abgestimmtes Team und natürlich auch die Nachsorge durch die Hebammen“, sagte Dr. Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik. Im Krankenhaus Bethanien werden jährlich rund 1.300 Babys geboren, von denen in diesem Jahr die Zahl der Jungen leicht höher ist als die der Mädchen.


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  • Weiterbildung zum Praxisanleiter

    Neuer Weiterbildungskurs startet am Di., 13.11. in der Akademie der Stiftung Bethanien

    Die Akademie der Stiftung Bethanien wird von Rhabea Balzer geleitet und bietet Menschen in Pflegeberufen die Weiterbildung zum Praxisanleiter an.
    Die Akademie Bethanien bietet ab Dienstag, 13. November einen neuen Weiterbildungskurs zum Praxisanleiter an. Das Kursangebot richtet sich an Menschen, die insbesondere in der Pflege tätig sind und in diesem Bereich eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen. Praxisanleiter im Gesundheitswesen unterstützen Mitarbeiter, die sich in Lern- und Orientierungsphasen befinden. Zu diesen zählen beispielsweise Auszubildende und Studierende in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Ihnen helfen Praxisanleiter bei der beruflichen und persönlichen Entwicklung und tragen somit auch zur Qualitätssicherung an ihren jeweiligen Einsatzorten bei.

    Während der Weiterbildung lernen die Teilnehmenden alle wichtigen Aspekte, auf die es für Praxisanleiter in der Pflege ankommt. So werden in verschiedenen Modulen etwa Themen wie Gesprächsführung, Lernpsychologie und Rechtsfragen behandelt. Die erlernte Theorie wird anschließend in der Praxis auf Klinikstationen oder Wohnbereichen von Seniorenheimen angewendet, wodurch unter anderem die pädagogischen Fähigkeiten geschult werden.

    Die Weiterbildung zum Praxisanleiter findet berufsbegleitend statt und umfasst insgesamt 200 Stunden. Der Kurs findet von November 2018 bis Juni 2019 immer an jeweils drei aufeinanderfolgenden Tagen im Monat von 8 bis 15:15 Uhr statt. Im Anschluss an die Kurseinheiten folgen im Juli und August nächsten Jahres die Erarbeitung einer Hausarbeit sowie die Abschlussprüfung Anfang September. Die Abschlussprüfung besteht aus der Präsentation der Hausarbeit und aus einer mündlichen Prüfung.

    Die Kosten für die Weiterbildung betragen insgesamt 1.050 Euro inklusive 50 Euro Prüfungsgebühr. Interessierte könne sich über ein Anmeldeformular zur Weiterbildung einschreiben, das sie auf der Internetseite des Krankenhauses Bethanien im Bereich der Akademie finden. Die Anmeldung ist noch bis Dienstag, 30. Oktober möglich. Weitere Informationen zum Weiterbildungsangebot sowie die Möglichkeit der Reservierung erhalten Interessierte in der Akademie Bethanien bei Rhabea Balzer unter der Rufnummer 02841/200-20827.


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  • Inner-Wheel-Club Moers sammelte für Bethanien-Kinderklinik

    Modenschau in Schwafheimer Boutique brachte 1.000 Euro für die Klinikclowns

    Elsbeth Müller und Waltraud Hiller vom Inner-Wheel-Club Moers überreichten gemeinsam mit Nina Gelen, Inhaberin der Schwafheimer Boutique „Ninas Damenmoden“ eine Spende in Höhe von 1.000 Euro für die Klinikclowns im Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM)
    Eine Spende in Höhe von 1.000 Euro überreichte kürzlich Elsbeth Müller und Waltraud Hiller vom Inner-Wheel-Club Moers sowie Nina Gelen, Inhaberin von Ninas Damenmoden in Schwafheim an die Kinderklinik Bethanien. Der Betrag ist von Besucherinnen und Besuchern der jährlich stattfindenden Modenschau in der Schwafheimer Boutique sowie von Mitgliedern des Moerser Inner-Wheel-Clubs gesammelt worden. Er soll den Klinikclowns im Krankenhaus Bethanien zugutekommen. „Als Erzieherin weiß ich, wie anspruchsvoll die Arbeit mit Kindern ist. Darum wollten wir mit unserer Spendenaktion in diesem Jahr die Klinikclowns unterstützen“, sagte Elsbeth Müller als Präsidentin des Inner-Wheel-Clubs Moers beim Treffen mit den Klinikclowns Stift alias Iris Held und Frieda alias Alice Völlings im Krankenhaus.

    Der Inner-Wheel-Club Moers fördert als Service-Club mit insgesamt 26 Frauen soziale Projekte für hilfebedürftige Menschen in der Region. Mit der Spende für die Kinderklinik Bethanien hilft die Frauengemeinschaft dabei, die wöchentlichen Einsätze der Klinikclowns in Moers zu ermöglichen. Die im NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite organisierten Clowns heitern kranke Kinder bei ihren Besuchen auf den Klinikstationen auf. „Wir kommen bereits seit 18 Jahren ins Krankenhaus und werden in der Kinderklinik sehr gut angenommen“, sagte Iris Held. Um gut auf die Einsätze in Kinderkliniken vorbereitet zu sein, werden sie in regelmäßigen Workshops und Trainings speziell geschult. „Wir versuchen, auf jedes Kind individuell einzugehen, darum ist auch der Austausch mit den anderen Clowns sehr wichtig“. Das Motto der Klinikclowns lautet „Freude schenken – lachen hilft“.


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  • Begleiter in schweren Zeiten

    Welthospiztag (13.10.): Ambulanter Hospizdienst Bethanien begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase

    Das ehrenamtliche Team des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien mit dessen hauptamtlicher Koordinatorin Tanja Meissner (5. v. l.). (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Unter dem Motto „Weil Du wichtig bist!“ findet am Samstag (13.10.) der Welthospiztag statt. Mit dem Tag sollen die Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen in den Vordergrund gerückt werden. Eine wichtige Aufgabe in der Betreuung erfüllen dabei ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, wie die des ehrenamtlich tätigen Ambulanten Hospizdienstes Bethanien. Sie begleiten Menschen in ihrer letzten Lebensphase durch einfühlsame Gespräche und aufmerksames Zuhören. „Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wichtig, denn sie bringen Lebenserfahrung, Zeit und ein offenes Ohr mit“, sagt Tanja Meissner. Die ausgebildete Trauerbegleiterin und Hospizkoordinatorin organisiert die Einsätze und Schulungen der ehrenamtlichen Kräfte im Hospizdienst Bethanien.

    In den speziellen Schulungen bereitet Tanja Meissner die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auf ihre Einsätze in Altenpflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Privathaushalten in ganz Moers vor.
    „Die Ehrenamtlichen lernen in den Schulungen sich mit den Themen Trauer, Tod und Sterben auseinanderzusetzen, um dem zu begleitenden Menschen eine wichtige Stütze sein zu können“, so Meissner. Die nach gesetzlichen Vorgaben im Seniorenstift Bethanien durchgeführten Schulungen umfassen insgesamt 100 Theorie- und 20 Praxisstunden.

    Tanja Meissner schult als hauptamtliche Hospizkoordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Die Ehrenamtlichen im Ambulanten Hospizdienst Bethanien sind vertrauensvolle Bezugspersonen – für den zu betreuenden Menschen wie auch für dessen Angehörige. „Wir stellen die Wünsche und Bedürfnisse von Betroffenen an erste Stelle und wollen in einer besonders intensiven Lebensphase für sie da sein. Gleichzeitig entlastet die Hospizarbeit die Angehörigen und unterstützt sie“, erklärt Meissner. Jedem Menschen werde dabei mit Würde und Respekt begegnet. Die Besuche des Ambulanten Hospizdienstes sind kostenfrei. „Wir kommen immer und in jedem Fall, wenn wir gerufen werden.“

    Weil der Bedarf für ambulante Hospizarbeit im Moerser Stadtgebiet groß ist, wird sich in Kürze auch das Team vergrößern. Das jetzige Team des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien besteht aus insgesamt 21 eigens geschulten, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Teil seit vielen Jahren dabei sind. Eine verantwortungsvolle und wichtige Tätigkeit sei das, betont Tanja Meissner. Familien und Angehörige seien unendlich dankbar, ein solches Angebot nun im Moerser Stadtgebiet in Anspruch nehmen zu können. Bislang waren die Einsätze des ehrenamtlichen Hospizdienstes nur im Seniorenstift möglich. Da sich aber die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen geändert haben, sind nun auch Begleitungen in Privathaushalten, Senioreneinrichtungen oder anderen Kliniken möglich.

    Seit September läuft in Bethanien nun bereits eine Schulung mit weiteren Helferinnen und Helfern, die sich in der ehrenamtlichen Hospizarbeit engagieren wollen. Über Unterstützung durch weitere Interessierte würde sich der Ambulante Hospizdienst Bethanien sehr freuen. „Willkommen sind alle, die sich für schwerkranke und sterbende Menschen einsetzen wollen“, wirbt Meissner. Insbesondere männliche Ehrenamtler würden das derzeit überwiegend aus Frauen bestehende Hospizteam sinnvoll ergänzen.


    INFO
    Kontakt: Tanja Meissner
    Hospizkoordinatorin, Trauerbegleiterin
    Tel.: 02841 200-2140
    E-Mail: tanja.meissner@bethanienmoers.de


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  • Was tun bei Inkontinenz?

    Infoabend im Bethanien am Mi., 10.10. ab 16 Uhr zum Thema Inkontinenz bei Frauen und Männern

    Dr. Caterina Schulte-Eversum, Leitende Ärztin der Proktologie (li.) und Dr. Almut Raabe, Leitende Oberärztin der Frauenklinik (re.) Bethanien sprechen am Mittwoch, 10. Oktober beim Infoabend im Krankenhaus Bethanien über das Thema Inkontinenz bei Frauen und Männern. (Foto: Bettina Engel-Albustin/KBM)
    Inkontinenz bei Frauen und Männern ist das Thema des gemeinsamen Infoabends der Proktologie und Gynäkologie Bethanien am Mittwoch, 10. Oktober. Die Veranstaltung findet ab 16 Uhr in der Personalcafeteria statt und richtet sich an betroffene Frauen und Männer, Angehörige sowie Interessierte. „Inkontinenz beschreibt die Schwäche, Urin- und Stuhlabgang zu kontrollieren. Dies sind sehr schambehaftete Beschwerden. Viele Menschen leiden darunter, nur selten wird darüber gesprochen“, weiß Dr. Caterina Schulte-Eversum als Leitende Ärztin der Bethanien-Proktologie.

    Als Fachärztin für Allgemeinchirurgie und Proktologie ist Dr. Caterina Schule-Eversum, ebenso wie die Leitende Oberärztin der Frauenklinik Dr. Almut Raabe, spezialisiert in der Behandlung von Inkontinenz. Beide Ärztinnen wollen durch die Veranstaltung für das vermeidliche Tabuthema sensibilisieren: Dr. Almut Raabe von der Frauenklinik zeigt Hilfestellungen bei Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz auf, Dr. Caterina Schulte-Eversum informiert über Möglichkeiten, Stuhlinkontinenz entgegenzuwirken. „Die Ursachen von Inkontinenz sind vielschichtig und gehen über die Grenzen einzelner ärztlicher Fachrichtungen hinaus. Daher arbeiten wir als interdisziplinäres Team für die bestmögliche Behandlung unserer Patienten eng zusammen“, berichtet Dr. Schulte-Eversum.

    Wichtige Partner dabei sind auch niedergelassene Haus- und Fachärzte wie etwa der Dinslakener Urologe Dr. Martin Ditges. Er spricht beim Infoabend speziell über das Thema Harninkontinenz beim Mann. Wie effektives Bewegen dabei hilft, Inkontinenz vorzubeugen, macht Doris Abels beim Infoabend vor. Die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin und zertifizierte Beckenbodentrainerin zeigt praktische Übungen zur Stabilisierung des Beckenbodens.

    Alle Referenten, die Gymnastiklehrerin sowie die Industrieaussteller beantworten nach dem Vortrags- und Gymnastikprogramm Fragen der Besucher. Zudem stehen die Experten für individuelle Gespräche zur Verfügung. Frauenklinik und Proktologie sind als Beratungsstelle nach den Richtlinien der Deutschen Kontinenzgesellschaft zertifiziert. Der Eintritt zum Infoabend ist frei.


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  • Spende vom Wochenmarkt

    Klinikclowns in Bethanien freuen sich über großen Scheck

    Gruppenfoto der fleißigsten Spender: Im Namen ihrer Kunden und Spender übergaben Marktfrau Carola Wolter (Mitte, mit Sonnenbrille) sowie Kollegin Mary Hagedorn (3.v.l.) und Michelle Mackowiak (ganz li.) eine vierstellige Spende an Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder (4 v.r., mit symbolischem Spendenscheck). Auch der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer (5.v.l.) unterstützte die Aktion für die Klinikclowns in Bethanien gern. (Foto: KBM)
    Über einen großen Spendenscheck freuen sich derzeit die Klinikclowns in der Bethanien-Kinderklinik. Die Marktfrauen Carola Wolter und Mary Hagedorn übergaben jetzt eine vierstellige Spende in Höhe von exakt 2.809 Euro. Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder nahm den Spendenscheck dieser Tage auf dem Meerbecker Wochenmarkt stellvertretend für die Klinikclowns entgegen. Mit dabei waren auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer und die Meerbecker Linden-Apotheke, die die Spendenaktion tatkräftig unterstützt hatten.

    Der Betrag setzt sich aus Spenden der Kundinnen und Kunden des Blumenstandes zusammen. Weitere Erlöse waren am Blumenstand durch Abgabe von Kaffee für den guten Zweck erzielt worden. Die heißen Getränke stellen die Marktfrauen zur Verfügung. „Zu der Spende haben alle unsere Kundinnen und Kunden auf dem Meerbecker Markt und auf dem Wochenmarkt in Moers beigetragen“, so Carola Wolter und Mary Hagedorn. „Manche möchten gar keinen Kaffee trinken, sondern einfach nur spenden.“ Die Marktfrau bedankte sich bei allen Kundinnen und Kunden, die die Aktion über viele Wochen großherzig unterstützt hatten.

    Gemeinsam übergaben Carola Wolter, ihr Team und die Kunden des Blumenstands nun bereits zum dritten Mal eine vierstellige Spende an die Kinderklinik. „Es macht uns große Freude, wenn wir mit unserer Aktion kranken Kindern in Moers helfen können“, so die Marktfrau.


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  • Die Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers nimmt Abschied von Dr. Hatice Saatci

    die nach langer Krankheit am 16. September 2018 im Alter von 42 Jahren verstorben ist.

    Frau Dr. Saatci war seit Ende 2011 als Oberärztin in der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin tätig und hat vier Jahre lang mit hohem fachlichen Können die anästhesiologische Intensivstation des Krankenhauses geleitet. Sie war zudem eine engagierte Notärztin. Auf der Intensivstation war sie auch für die Ausbildung des Ärztenachwuchses zuständig. Überaus belesen schöpfte sie bei der Vermittlung aktueller medizinischer Entwicklungen aus einem großen Wissensfundus. Ihr besonderes Interesse an medizinisch-ethischen Fragen fand in ihrem großen Engagement im Ethikkomitee des Krankenhauses Ausdruck.

    Wir verlieren mit Dr. Hatice Saatci eine hochqualifizierte und kluge Kollegin mit großem menschlichen Einfühlungsvermögen – sowohl für die ihr anvertrauten Patientinnen und Patienten als auch für ihre Kolleginnen und Kollegen auf der Intensivstation.

    Die Stiftung Krankenhaus Bethanien trauert mit der Familie in Köln, den Angehörigen, den Freundinnen und Freunden der Verstorbenen.


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  • „Mit Diabetes ist man nicht alleine“

    Erstes Familienfest in der Kinderklinik Bethanien

    Erster Familientag in Bethanien (v.l.n.r.): Kinderdiabetologin Andrea Finke mit den Kindern Lisa-Marie Mika und Leon. (Foto: KBM/Engel-Albustin
    Zu einem Familienfest unter freiem Himmel lud dieser Tage die Kinderdiabetologie des Krankenhauses Bethanien ein, um Kindern und Jugendlichen mit Diabetes und deren Familien die Möglichkeit zu geben, sich kennenzulernen. Knapp 100 kleine und große Besucher folgten dieser Einladung. Für das leibliche Wohl sorgten neben der Klinikküche auch die Eltern der Diabetes-Kinder mit einem bunten Buffet. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die von der Volksbank Niederrhein großzügig gesponserte Hüpfburg, auf der sich kleine und größere Kinder richtig austoben konnten. So verbrachten alle gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag im Park hinter der Kinderklinik. Unterstützt wurde der Tag in der Kinderklinik durch eine Spende der Freien Schule Niederrhein aus Rheinberg-Borth, die mit der Diabetes-Hilfe NRW ein Kunstprojekt durchgeführt hatte.

    Die Idee für das Familienfest stammt von Bethaniens Kinderdiabetologin Andrea Finke, die die gesamte Veranstaltung mit Engagement und Herzblut auf die Beine stellte. Mit dem Familienfest wollten die Kinderklinik und die engagierte Ärztin den Austausch der Familien mit Diabetes-Kindern untereinander fördern und somit ein Gefühl von Verbundenheit und Gemeinschaft schaffen. „Ich selbst bin seit meiner Kindheit Diabetikerin und weiß, wie allein man sich oft mit dieser Erkrankung fühlt und wie wichtig der Austausch für die Betroffenen, aber auch deren Familienangehörigen ist“, sagte Andrea Finke während ihrer Rede an die Gäste. „Es tut gut, zu wissen, dass man auf mit Diabetes nicht alleine ist, vor allem wenn wir bedenken, dass es immer mehr Kinder mit Diabetes gibt.“

    Wie die Kinderärztin in ihrer Begrüßungsrede beim Fest weiter ausführte, habe sich in den letzten Jahren sehr viel beim Thema Diabetes getan. So gebe es für jedes Kind und jeden Jugendlichen mittlerweile individuelle Behandlungsformen. Trotzdem stellen die Diabetiker ihre Eltern immer wieder vor besondere Herausforderungen: Es muss auf die Ernährung geachtet werden, regelmäßig muss der Blutzucker gemessen werden, die Insulinmengen berechnet und gespritzt werden, und das mehrmals täglich. In Bethanien lernen die Diabetiker und ihre Familien in speziellen Schulungen, mit alltäglichen Lebenssituationen richtig umzugehen, etwa beim Sport, im Kindergarten oder in der Schule oder auch während der Pubertät.

    Am Ende des Diabetes-Tages in der Kinderklinik waren viele neue Kontakte geknüpft, das Gefühl der Gemeinsamkeit zauberte ein Lächeln auf alle Gesichter der Gäste. So waren sich alle Anwesenden einig: Es soll unbedingt einen nächsten Diabetes-Tag in der Kinderklinik Bethanien geben.

    INFO
    Die Kinderdiabetologie gibt es bereits seit über 30 Jahren im Krankenhaus Bethanien. Das Team um Oberarzt Dr. Wolfgang Poss betreut jährlich stationär und ambulant bis zu 140 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und achtzehn Jahren vom gesamten Niederrhein. Die Arbeit ist allseits anerkannt: Auf dem Internetportal diabetes-kids.de bewerteten Eltern und Kinder die Kinderklinik Bethanien unlängst erneut als eine der beliebtesten Einrichtungen zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in ganz Nordrhein-Westfalen.


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  • Behandlung kriegsversehrter Kinder in Moers wird fortgesetzt

    Friedensdorf International Oberhausen, Lions Club Moers und Stiftung Krankenhaus Bethanien kooperieren

    Kooperation zugunsten kriegsversehrter Kinder (v.l.n.r.:) Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, Annika Schmitz, Mitarbeiterin des Friedensdorfs International Oberhausen, Dr. Christoph Chylarecki, Chefarzt der Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Bethanien, Wolfgang Mertens, stellv. Leiter des Friedensdorfs International Oberhausen, Dr. Thomas Voshaar, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Bethanien, Philipp Schneider, Activity-Beauftragter des Lions Club Moers, Prof. Dr. Robert Hierner, Plastischer Chirurg im Krankenhaus Bethanien, Dr. Reimund Göbel, Präsident des Lions Club Moers, Dr. Michael Wallot, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Bethanien.
    Der Lions Club Moers, das Friedensdorf International in Oberhausen und die Stiftung Krankenhaus Bethanien in Moers werden die Behandlung von Kriegskindern vor allen aus Afghanistan und Angola gemeinsam weiterführen. Das gaben die Kooperationspartner jetzt bei einem Pressegespräch in Bethanien bekannt. „Wir sehen es als ausgesprochen wichtig an, Kindern aus Kriegsgebieten medizinisch zu helfen, wenn diese Hilfe vor Ort in den Ländern nicht möglich ist“, sagte Bethaniens Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Voshaar. Seit 1988 werden Kinder aus dem Friedensdorf in Oberhausen in Bethanien behandelt. Zuletzt war das Projekt in Moers allerdings etwas ins Stocken geraten. „Das dreißigjährige Jubiläum hat dem Ganzen wieder etwas mehr Schwung verliehen“, so Bethanien-Stiftungsrat Dr. Ralf Engels. „Wir freuen uns sehr, dass der Lions Club Moers sich verstärkt für die in Bethanien behandelten Kinder engagieren will“.

    Den Auftakt macht das 7. Erntedankfest der Moerser Lions am Sa, 22. September im Musenhof des Moerser Schlosses. Sämtliche Einnahmen aus der Veranstaltung werden für die Versorgung kriegsverletzter Kinder in Bethanien eingesetzt. Für den Moerser Lions Club unterstrichen dessen Präsident, Dr. Reimund Göbel, und der Activity-Beauftragte, Philipp Schneider, die Bedeutung der Zusammenarbeit für den Moerser Club: „Wir sind seit vielen Jahren und von Anfang an dabei. Die Hilfe für die Kriegskinder aus dem Friedensdorf ist eines unserer wichtigsten Projekte.“ Mit dem Lions Club Moers erhält das Projekt einen Partner, der einen Teil der nötigen finanziellen Mittel aus Spenden zur Verfügung stellt. Die komplette Behandlung für die Kriegskinder wird allein aus Spenden finanziert.

    Eindrücklich schilderte Wolfgang Mertens, stellvertretender Leiter des Friedensdorfes, seine in dreißig Jahren gemachten Erfahrungen. Er ist seit dem Projektstart in Bethanien dabei. „Die ersten Kinder in Moers habe ich 1988 noch selbst betreut. Wir haben viel gelernt seither.“ Seit Montag (17.09.) werden nun wieder zwei Kriegskinder in Bethanien behandelt. „Die Kinder kommen alleine, ohne Eltern nach Deutschland. Sie kennen Hunger, Krieg, Todesangst. Die meisten sind nach unseren Standards, die wir kennen, nicht therapierbar, weil Ärzte in Deutschland diese schweren Kriegsverletzungen in der Regel nicht kennen“, sagt er. Bethanien habe sich allerdings in den dreißig Jahren bundesweit einen hervorragenden Ruf bei der Behandlung von Kindern mit Kriegsverletzungen erworben. Selbst große Kinderkrankenhäuser in Deutschland schicken Kinder zu Operation nach Bethanien, da hier eine gut funktionierende hausinterne Kooperationen zwischen der Kinderklinik, der Unfallchirurgie/Orthopädie und der Plastischen Chirurgie besteht.

    „Bei schweren Verletzungen stehen für die Kinder bis zu sieben oder acht Operationen an. Es geht oft darum, ein verletztes Bein oder einen verletzten Arm vor der Amputation zu retten“, so Dr. Chylarecki. Die Kinder müssen nach der Rückkehr in ihre Heimatländer ein eigenständiges Leben führen können. „Wir tun als Ärzte alles dafür, dass das möglich ist.“ Die Behandlung dauert Monate, manchmal sogar Jahre. Es sind komplizierte Verletzungen mit verschleppten, schwer zu behandelnden Knocheninfektionen oder Verbrennungen, mit denen die Friedensdorfkinder das Krankenhaus Bethanien erreichen. „Wir arbeiten fachübergreifend. Hier ist unser ganzes Können gefordert“, so Dr. Christoph Chylarecki, der selbst seit rund 14 Jahren kriegsverletzte Kinder behandelt. Mit im Boot in Bethanien ist das Team der Kinderklinik um Chefarzt Dr. Michael Wallot und der Plastische Chirurg Prof. Robert Hierner.

    Insgesamt konnten in Bethanien bis heute knapp 70 Friedensdorf-Kinder mit schweren Verletzungen versorgt werden. Zwei Mal im Jahr werden vom Friedensdorf verletzte Kriegskinder aus neun Ländern nach Deutschland eingeflogen. Insgesamt sind es diesmal 67 Kinder aus Afghanistan, dem Kaukasus und Zentralasien, die auf die Krankenhäuser im gesamten Rheinland verteilt werden.


    INFO
    7. Erntedankfest des Lions Club Moers
    im Musenhof des Moerser Schlosses
    Sa, 22. September 2018 von 11-18 Uhr
    Die Einnahmen der Veranstaltung werden für die medizinische Versorgung kriegsverletzter Kinder eingesetzt.
    www.lions.de/web/lc-moers


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  • Chronische Wunden behandeln ohne Operation

    Infoabend aus Vortragsreihe „Rund um den Dekubitus“ am Mi., 12.9. im Krankenhaus Bethanien

    Prof. Dr. Robert Hierner leitet das Department Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie am Krankenhauses Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin
    Wie chronische Wunden schonend und ohne Operation behandelt werden können, zeigt der Informationsabend am Mittwoch, 12. September ab 17 Uhr in der Personalcafeteria des Krankenhauses Bethanien (Bethanienstr. 21, 47441 Moers). Der Informationsabend ist Teil der Vortragsreihe Rund um den Dekubitus und richtet sich an Hausärzte, ambulante Pflegekräfte, Patienten sowie Angehörige. Prof. Dr. Robert Hierner und Lorena Hierner informieren gemeinsam über Möglichkeiten der nicht-operativen Wundbehandlung durch bewährte Anwendungstechniken von speziellen Wundverbänden. Beide Ärzte arbeiten im Department für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie des Krankenhauses. „Die nicht-operative Therapie ist die Basistherapie einer jeden Dekubitusbehandlung. 90 bis 95 Prozent aller chronischen Wunden kommen unter richtig durchgeführter Basistherapie zur Abheilung“, weiß Prof. Dr. Hierner aus seiner langjährigen Erfahrung als Mediziner.

    Ziel der Vortragsreihe ist es, den Austausch mit allen Akteuren anzuregen, die an der Behandlung chronischer Wunden beteiligt sind. „Die Spontanheilung eines tiefen Dekubitus kann sechs bis zwölf Monate dauern. Darum brauchen wir den gemeinsamen Austausch, um Betroffenen bestmöglich helfen zu können“, sagt Prof. Dr. Hierner. Der nächste Informationsabend aus der Vortragsreihe Rund um den Dekubitus ist für Mittwoch, 5. Dezember geplant. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.


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  • Neuer Anlauf für das Ärztehaus

    Projektpartner wollen bindungsfrei neue Lösungen suchen

    Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels
    Das Krankenhaus Bethanien und der Moerser Apotheker Günter Krivec werden das auf dem Klinikgelände geplante Ärztehaus mit Apotheke nicht gemeinsam realisieren. Die weit fortgeschrittene Planung mit vorliegender Baugenehmigung sah ein Gebäude mit ca. 4.000 qm Nutzfläche auf dem Klinikparkplatz links neben der Einfahrt zum Krankenhaus vor.

    Während der Apotheker Krivec sich aus dem Projekt des Ärztehauses nunmehr zurückzieht, möchte Bethanien weiterhin ein Ärztehaus auf dem eigenen Gelände realisieren.

    Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels erklärt: „Als enge und stets vertrauensvoll zusammenarbeitende Projektpartner haben wir erkannt, dass es einen neuen Anlauf in Sachen Ärztehaus geben sollte, und haben daher einvernehmlich mit dem Investor vereinbart, das Projekt nicht in der ursprünglich geplanten Form gemeinsam zu realisieren.“ Somit bietet sich beiden Parteien bindungsfrei die Möglichkeit, nach neuen Lösungen zu suchen. Die Klinik prüft derzeit neue Realisierungsformen und nimmt hierzu auch mit anderen Investoren Gespräche auf.

    Die im Zusammenhang mit dem Bau des Ärztehauses geplante Erweiterung des Krankenhaus-Parkplatzes ist davon nicht betroffen. „Die Fällungsarbeiten für die Parkplatzerweiterung am Verwaltungsgebäude sind bereits durchgeführt worden“, so Bethanien-Vorstand Dr. Ralf Engels. Die weiteren Arbeiten beginnen im Herbst. Mit der Erweiterung des Krankenhausparkplatzes werden die Parkmöglichkeiten für Besucher und Bethanien-Beschäftigte erweitert. „Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf“, so Dr. Ralf Engels.


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  • Kliniklabor in Bethanien hat eigenen Chefarzt

    Dr. Thomas Becker übernahm Leitung der Abteilung / Krankenhaus verfügt jetzt über insgesamt 13 Chefärzte

    Freundliche Begrüßung durch Bethanien-Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels (re.): Mit dem Labormediziner Dr. Thomas Becker (li.) leitet jetzt erstmals ein eigener Chefarzt das Krankenhaus-Labor. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Seit Juli leitet mit Dr. Thomas Becker erstmals ein Chefarzt das klinikeigene Labor des Krankenhauses Bethanien. Der 59-jährige Facharzt für Labormedizin tritt die Nachfolge von Laborleiter Jan-Hendrik Prinsen an, der nach 22 Jahren jetzt regulär in den Ruhestand ging. „Der Labormedizin kommt eine wesentliche und zunehmend wichtige Bedeutung für das Krankenhaus zu. Wir sind froh mit Dr. Becker einen gestandenen Facharzt gefunden zu haben, der einen großen Erfahrungsschatz mitbringt“, begrüßte Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels den neuen Chefarzt. Mit Dr. Thomas Becker als weiterem leitenden Mediziner verfügt Bethanien über nunmehr insgesamt 13 Chefärzte.

    Dr. Thomas Becker soll an der weiteren Modernisierung des Krankenhauslabors mitwirken, dessen Kapazitätserweiterung derzeit geplant wird. Bereits heute finden dort – vollautomatisiert und voll digitalisiert – rund 1,4 Millionen klinisch-chemische Untersuchungen und rund 100.000 Blutbilduntersuchungen im Jahr statt. Dazu zählen auch mikrobiologische Untersuchungen. „Hier ist besonders die Empfindlichkeitstestung gegen Antibiotika wichtig, um für die Patientinnen und Patienten die bestmögliche Auswahl eines Antibiotikums zu ermitteln – ein wichtiges Verfahren bei der Suche nach multiresistenten Keimen“, sagt Dr. Becker. Das Labor spielt eine herausragende Rolle bei der Diagnose und Therapiefindung im Krankenhaus. „Rund 70 Prozent der medizinischen Diagnosen und klinischen Entscheidungen werden maßgeblich unter Zuhilfenahme einer umfassenden labormedizinischen Untersuchung gestellt“, weiß Dr. Becker.

    Ein großer Vorteil des klinikeigenen Labors für Patienten und Ärzteteams ist die unmittelbare Nähe zu allen Fachklinik des Krankenhauses. Untersuchungen können dadurch einfacher und unkomplizierter durchgeführt werden. Dadurch können Ärzte schneller auf Untersuchungsergebnisse zurückgreifen. Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das eine frühere Diagnose und eine schnellere Therapie. Zudem kann ein klinikeigenes Labor unverzüglich auf Notfälle bei den Patienten reagieren – Tag und Nacht. „Wir arbeiten rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr“, erläutert Chefarzt Dr. Becker. „Ein klinikeigenes Labor ist in Krankenhäusern heute nicht selbstverständlich. Die Vorteile, die ein hauseigenes Labor mit sich bringt, waren ein entscheidender Grund für mich, die Leitung des Labors in Bethanien zu übernehmen“, so der Mediziner.

    Dr. Becker ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt mit seiner Familie in Neukirchen-Vluyn.


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  • Kurs für pflegende Angehörige startet

    Beginn am 7. September im Krankenhaus Bethanien / Kursangebot ist kostenlos

    Der nächste Kurs für pflegende Angehörige im Krankenhaus Bethanien beginnt am Freitag, den 7. September um 16 Uhr. Das kostenfreie Kursangebot richtet sich an alle Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen. Der an insgesamt drei Tagen stattfindende Kurs wird von der Krankenpflegerin Sigrid Schulz-Rohrbach geleitet. Die erfahrene Pflegetrainerin vermittelt in dem Kurs grundlegende Pflegetechniken, Pflegehandgriffe und Fachwissen rund um die Pflege. Die Kurseinheiten dauern jeweils von 16.00 bis 19.30 Uhr. Die Folgetermine finden jeweils am Freitag, 14. und 21. September in der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule statt. Die Schule befindet sich im Haus R auf dem Klinikgelände, links vom Krankenhaus. Eine Anmeldung für den Kurs ist möglich unter Tel. 02841/200-2455 bei Frau Schulz-Rohrbach.


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  • Selbsthilfe-Ehrenpreis für Dr. Voshaar

    Bethanien-Lungenexperte erhielt Auszeichnung der Patientenliga Atemwegserkrankungen (DPLA)

    Aus der Hand von Dr. Michael Köhler (Mitte), Vorsitzender der Deutschen Patientenliga Atemwegserkrankungen (DPLA), erhielt Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar (3.v.l.) den Ehrenpreis 2018 des Selbsthilfeverbands. Es freuten sich außerdem: Petra Arndt (2.v.r.), Evi Morawietz (rechts sitzend) und Bernhard Hentschke (re.) als amtierender Vorstand der Patientenliga Moers/Niederrhein, Ehrenmitglied Helga Brach (2.v.l.) sowie Bethanien-Vorstand Dr. Ralf Engels (li.) - (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Die Deutsche Patientenliga Atemwegserkrankungen (DPLA) verlieh Chefarzt Dr. Thomas Voshaar den Ehrenpreis 2018. Ausgezeichnet wurde Dr. Voshaar für sein langjähriges Engagement für Patientinnen und Patienten mit Atemwegserkrankungen in Deutschland, für die Gründung der Selbsthilfegruppe in Moers vor mehr als 22 Jahren und vor allem für sein nationales und internationales Engagement für die Entwicklung patientenfreundlicher Inhalationssysteme. So hatte er schon vor mehr als mehr als 20 Jahren erstmals und seit dieser Zeit auf einer Unzahl von Kongressen und Tagungen darauf hingewiesen, dass der Auswahl eines Inhalationssystems größte Bedeutung für den Therapieeffekt zukommt und die Handhabung von Inhalationssystemen immer wieder geschult werden muss.

    Zur Übergabe des Preises war der Vorsitzende der Patientenliga, Dr. med. Michael Köhler eigens nach Moers gekommen. Zu Gast war auch der amtierende Vorstand der Moerser Patientenliga. Die Ehrenmitgliedschaft aus der Hand des Verbandsvorsitzenden erhielten Helga Brach und Ulrike Küsters, die viele Jahre die Ortsgruppe Moers/Niederrhein geleitet hatten.


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  • Spende soll Kinder stark und gesund machen

    Kampfkunstschule Krav Maga Moers übergab dreistelligen Betrag an die Klinikclowns in Bethanien

    Machen sich für Kinder stark: Gerd Schürenberg, Inhaber einer Moerser Kampfkunstschule und Krav Maga-Trainer übergab in der Kinderklinik Bethanien eine Spende an Clownin Silke Eumann alias Flocke und Clown Holger Voss alias Schlatge. (Foto: KBM/Ruder)
    Einen großen Spendenscheck über 810 Euro übergab jetzt Gerd Schürenberg von der Kampfkunstschule Krav Maga Moers auf der Uerdinger Straße im Stadtzentrum. Krav Maga ist eine Selbstverteidigungstechnik aus Israel, die in der Kampfkunstschule gelehrt wird. Die Kampfkunstschule hatte zu ihrem 5-jährigen Bestehen im Juni eine Charity-Veranstaltung durchgeführt, deren Erlös den Klinikclowns in Bethanien zugutekommen sollte. „70 Leute waren bei der Veranstaltung vor Ort und erlebten, wie einfach und effektiv Selbstverteidigung mit einem der besten Selbstverteidigungs-Systeme der Welt sein kann“, so Gerd Schürenberg. Zur Spendenübergabe an die Klinikclowns vom Verein Clownsvisite ist Gerd Schürenberg dieser Tage eigens nach Bethanien gekommen.

    Der Erlös war aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen sowie aus dem Verkauf von Sportartikeln zusammen gekommen, die ein namhafter Sponsor zur Verfügung stellte. „Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, zu spenden. Ich finde es sehr schön, wenn Kinder, die im Krankenhaus sind, Freude haben, wenn die Clownsvisite zu ihnen kommt“, sagte der Krav Maga-Trainer. Als Leiter seiner Kampfkunstschule sei es ihm ein besonderes Anliegen, dass Kinder gesund, stark und selbstbewusst sind. Die Kampfkunstschule bietet spezielle Gruppentrainings und Seminare an, wie etwa Kids-Seminare. (Weitere Infos unter: www.kravmaga-moers.com)


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  • Spenden gesammelt beim „120. Geburtstag“ auf Ibiza

    Moerser Ehepaar Giesen übergab Scheck an die Klinikclowns in Bethanien

    Auch im Namen seiner Frau Ute (nicht auf dem Bild) überreichte Herbert Giesen (Mitte) aus Moers einen großen Spendenscheck an die Klinikclowns in der Kinderklinik Bethanien: Klinikclownin Iris Held (li.) alias Stift und Klinikclowns Holger Voss (re.) alias Schlatge freuten sich über 800 Euro zur Unterstützung ihrer Arbeit, die das Spenderehepaar im Mai beim gemeinsamen „120. Geburtstag“ auf Ibiza gesammelt hatte. (Foto: KBM/Weierstahl
    Einen großen Spendenscheck in Höhe von 800 Euro überreichte dieser Tage Herbert Giesen aus Moers an die Kinderklinik Bethanien. Den Betrag nahmen Klinikclownin Iris Held alias Stift und Klinikclowns Holger Voss alias Schlatge entgegen. Herbert Giesen und seine Ehefrau Ute sammelten den Betrag während ihrer Feier zum gemeinsamen „120. Geburtstag“, den das Ehepaar mit knapp drei Dutzend Gästen gefeiert hatte. Die Spende soll den in Bethanien regelmäßig tätigen Klinikclowns vom Verein Clownsvisite e.V. zugute kommen. „Meine Frau und ich finden die Arbeit der Klinikclowns wichtig. Es gibt viele kranke Kinder, die oft gar nicht wissen, warum sie im Krankenhaus sind und was sie eigentlich haben. Auch diesen Kindern helfen die Clowns“, sagte Herbert Giesen während der Spendenübergabe.

    Ihren gemeinsamen „120. Geburtstag“ hatten Herbert und Ute Giesen mit einem Urlaub am erklärten Lieblingsreiseziel Ibiza verbunden. „Seit rund 25 Jahren verbringen wir unseren Urlaub auf Ibiza.“ Statt Geschenke hatte sich Familie Giesen von den Gästen eine Spende für die Klinikclowns in Bethanien gewünscht. Von den Klinikclowns hatte das Ehepaar Giesen in der Zeitung gelesen. Bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks dankten die beiden Klinikclowns nun den Spendern persönlich für das Engagement.


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  • „PowerFastfood“ statt Diabetes

    Projekt der Freien Schule Niederrhein aus Rheinberg übergab Spendenerlös an die Kinderklinik

    Mit dem Schulbus angereist: Eine Spende von 200 Euro vom Projekt PowerFastfood überreichten die Schülerinnen und Schüler der Freien Schule in Rheinberg-Borth dieser Tage an Oberarzt Dr. Wolfgang Poss (3.v.l.) von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Bethanien. Mit dabei waren (v.l.n.r.): Georg, Henri, Marius, Pia, Yannic, Schulleiterin Steffi Grefen, Nele, Friedhelm Woch von der Deutschen Diabetes-Hilfe NRW, Kerstin, Lennart, Leon und Edith Beck-Kowolik (ganz rechts), die Kunstlehrerin der Schule. (Foto: KBM/Ruder)
    Eine Spende in Höhe von 200 Euro übergaben jetzt Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Niederrhein aus Rheinberg-Borth an die Kinderklinik Bethanien. Der Erlös war beim Schulprojekt „PowerFastfood“ erzielt worden. Für das Projekt hatten die Schülerinnen und Schüler Plakate und Karten entworfen, die für gesunde Ernährung bei Kindern und Jugendlichen werben. Die Karten waren anschließend gedruckt und verkauft worden. Bei dem von Kunstlehrerin Edith Beck-Kowolik geleiteten Projekt hatten die beteiligten Schülerinnen und Schüler die Werbung für Fastfood und Süßigkeiten studiert und analysiert, mit welchen Tricks und Botschaften die Fastfood- und Lebensmittelindustrie Nahrungsmittel als besonders „cool“ vermarktet, die wegen eines hohen Zucker- und Fettgehalts aber tatsächlich ungesund sind. Als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Deutschen Diabetes-Hilfe NRW hatte Friedhelm Woch das Projekt begleitet. Er wies die Schülerinnen und Schüler beispielsweise auf den Diabetes Typ 2 bei Kindern hin, der durch falsche Ernährung mitbegünstigt werden kann.

    „Das Projekt PowerFastfood sollte unter anderem zeigen, dass Grafik und Kunst uns Menschen bewegen kann, etwas zu tun oder unsere Gewohnheiten zu verändern, zum Beispiel unsere Essgewohnheiten“, so Kunstlehrerin Edith Beck-Kowolik. „Grafik und Kunst können informieren und alternative Botschaften für ein gesünderes Leben aussenden.“ Durch die selbst gestalteten Plakate und Karten wollten die Schülerinnen und Schüler gleichaltrige Jungs und Mädchen dazu animieren, fragwürdige Werbebotschaften rund ums Fastfood kritisch zu hinterfragen und über ihre Essgewohnheiten nachzudenken. So war es nur folgerichtig, dass der Spendenerlös aus dem Projekt nun an die Kinderklinik Bethanien überreicht wurde, wo schon seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche mit Diabetes geschult und behandelt werden. „Die 200 Euro sind nur ein kleiner Beitrag, um den an Diabetes erkrankten Kindern zu helfen“, sagte die Kunstlehrerin.

    Dr. Wolfgang Poss, Oberarzt der Kinderklinik, dankte den zehn eigens mit dem Schulbus angereisten Besuchern aus Rheinberg und wünschte dem Projekt PowerFastfood viel Erfolg. Wie Kunstlehrerin Edith Beck-Kowolik und Schulleiterin Steffi Grefen betonten, soll das Projekt unbedingt weitergeführt werden. „Wir sind derzeit auf der Suche nach Kooperationspartnern aus dem Gesundheitsbereich, die solche Präventionsprojekte für Kinder und Jugendliche mittragen.“


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  • Abschied von der Kinderklinik

    Sekretärin Rosemarie Utz aus Moers geht nach 45 Jahren im Krankenhaus in den Ruhestand

    Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Bethanien-Vorstand Dr. Ralf Engels (2.v.l.) verabschiedete Rosemarie Utz (2.v.r.) nach 45 Jahren Tätigkeit in Bethanien mit einem großem Dank, guten Wünschen und einem Blumenstrauß in den Ruhestand. Die Klinikclowns Iris Held (l.) alias Stift und Holger Voss (r.) alias Schlatge brachten der angehenden Pensionärin ein spontanes Ständchen.
    Sie kennt alle Chefärzte der Kinderklinik Bethanien noch persönlich: Nach 45 Jahren in Bethanien wurde dieser Tage Rosemarie Utz aus dem Chefarzt-Sekretariat der Kinderklinik in den Ruhestand verabschiedet. Zum Abschied übereichte Dr. Ralf Engels, Vorstand der Bethanien-Stiftung einen schönen Blumenstrauß in der Bethanien-Farbe Orange. „Einen großen Dank für die vielen Jahre Bethanien und für die jahrzehntelange Treue zu unserem Haus“, sagte Dr. Ralf Engels bei einer kleinen Abschiedsfeier in der Kinderklinik.

    Angefangen in Bethanien hatte Rosemarie Utz am 1. Juli 1973 als Aushilfe in der Patientenaufnahme. 1986 war sie ins Schreibbüro der Kinderklinik gewechselt, wo sie 32 Jahre tätig war. „Eine nette, liebenswerte Kollegin, so wie man sich eine Kollegin wünscht“, unterstrich die Chefarzt-Sekretärin und langjährige Bürokollegin Gabriele Heins-Kirchhoff. „Ich bedauere ihr Ausscheiden in den Ruhestand sehr, freue mich aber natürlich auch für sie“, so Kirchhoff.

    Zusammen mit ihrem Mann will sich die in Moers lebende Rosemarie Utz im Ruhestand verstärkt um die drei Enkel Lilith, Timon und Marlene kümmern, außerdem um ihre Mutter, die im Seniorenstift Bethanien lebt. Zu Bethanien wird es für die fröhliche Pensionärin aber noch eine weitere familiäre Bindung geben, denn Utz-Tochter Diane Schramm leitet stellvertretend die Wochenstation des Krankenhauses.


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  • Mobil-Discjockey sammelte für Bethanien

    Kamp-Lintforter Dirk Ramackers übergab Malbücher an Kinderklinik

    Engagement für kranke Kinder: Der Kamp-Lintforter Discjockey Dirk Ramackers (M.) übergab mehrere Stapel Malbücher an die Kinderklinik Bethanien. Die Spende nahmen Dr. Gündüz Selcan (re.) als Leitender Oberarzt der Kinderklinik und Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder (li.) entgegen.
    Kranke Kinder sind ihm eine Herzensangelegenheit – jetzt übergab der Kamp-Lintforter Discjockey Dirk Ramackers eine Materialspende an die Moerser Kinderklinik: Mehrere Stapel Malbücher sollen den kranken Kindern ein wenig die Zeit im Krankenhaus vertreiben. Die Malbücher hatte der DJ über seine Auftrittsgagen finanziert. „Von jedem meiner Auftritte lege ich einen festgelegten Betrag für den guten Zweck beiseite“, berichtete der DJ bei der Übergabe der Spende an den Leitenden Oberarzt der Kinderklinik, Dr. Gündüz Selcan. „Mit den Beträgen kann ich regelmäßig Gutes für kranke Kinder tun.“

    Die Malbücher bezieht Dirk Ramackers über den Förderkreis zugunsten unfallgeschädigter Kinder e.V in Hamburg. Der mit Hamburger Schwerpunktkrankenhäusern kooperierende Förderkreis wird von der Sportvereinigung der Hamburger Polizei getragen. In dem Verein engagieren sich Polizistinnen und Polizisten für unfallgeschädigte Kinder. Herr Ramackers will die Arbeit des Vereins am Niederrhein bekannter machen. „Jeder Unfall ist einer zu viel. Wir alle können etwas für Kinder tun, die durch einen Unfall verletzt wurden“, sagt der DJ.


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  • Herzkissen für Frauen mit Brustkrebs in Bethanien übergeben

    Frauen und Männer des VHS-Nähkurses in Kempen kamen eigens nach Moers

    Zwanzig Frauen – und Männer – hatten in der vhs Viersen gemeinsam Herzkissen für Frauen mit Brustkrebs genäht. Die Kissen wurden jetzt an das Kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein im Krankenhaus Bethanien in Moers übergeben. (Foto: vhs Viersen/Drewelow
    Selbst angefertigte Herzkissen übergab jetzt der Kempener Nähkurs der Kreisvolkshochschule Viersen in Moers an das Kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein im Bethanien-Krankenhaus an Chefarzt Dr. Peter Tönnies. Die Kissen sind für Brustkrebspatientinnen bestimmt. Zwanzig Personen – Frauen und Männer – im Alter von 13 bis 85 Jahren hatten sich in Viersen an der Herzkissen-Aktion beteiligt. Die Idee zu der Aktion war nach einem Zeitungsbericht entstanden.

    Vier der an der Aktion im Kempen beteiligten Frauen kamen jetzt eigens nach Moers, um die recht farbenfrohen Herzkissen zu übergeben. „Wir verschenken die Herzkissen an Patientinnen und Patienten in Brustkrebszentren der Region“, so Kursleiterin Angelika Matthaei, die gemeinsam mit Kursteilnehmerin Silvia Zöllner und vhs-Bereichsleiterin Heike Drewelow die Kissen in Bethanien übergab.

    Die von Krebspatientinnen nach der Operation gern unter der Achsel oder später auch unter dem Sicherheitsgurt im Auto getragenen Kissen sollen den erkrankten Frauen nicht nur ganz praktisch die Schmerzen nach der Operation lindern, sie sind auch treue Begleiter während der Genesung. „Die meisten Frauen nehmen die Kissen bei der Entlassung aus der Klinik mit nach Hause – als Erinnerung an die Zeit der Krankheit und ganz besonders als Zeichen der Hoffnung auf vollständige Genesung“, so Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik Bethanien.

    Die Aktion der Viersener Kreisvolkshochschule wurde großzügig vom Stoffladen Zanders in Krefeld und Mönchengladbach sowie vom Gardinen + Stoffhaus Krefeld mit dem benötigten Material unterstützt. „Ohne diese Hilfe hätte es diese Aktion nicht geben können“, betonten die drei Frauen bei ihrem Besuch in Moers. Die Aktion wollen sie unbedingt weiterführen. Die nächsten Herzkissen-Nähaktionen sollen in der vhs Viersen am 14. September und am 9. November stattfinden, jeweils von 15-18 Uhr im Raum 118 der Kempener Burg, Thomasstraße 20. Kontakt: vhs Viersen, Heike Drewelow, Tel. 02162 / 93 48 16 oder E-Mail: heike.drewelow@kris-viersen.de.


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  • Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen

    Bethanien-Beschäftigte bildeten sich im mittleren Management fort

    Weiterbildung erfolgreich bestanden: Den 13 Beschäftigten der Bethanien-Stiftung gratulierten Pflegedirektorin Angelika Linkner (re.) sowie Ingo Ludwig als Leiter des Seniorenstifts (li.) und Jessica Kiedrowski (2.v.l.) von der Bethanien-Akademie
    13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Fachabteilungen der Stiftung Krankenhaus Bethanien schlossen jetzt die Weiterbildung zur Stations- und Abteilungsleitung im mittleren Management ab. Die Weiterbildung erfolgreich bestanden haben: Ralf Berk, Mareike Frenck, Petra Hübbers, Sabine Kruth, Tatjana Merdian, Sandra Meyer, Volker Nophut, Sabine Pajonk, Petra Säring, Diane Schramm, Claudia Solinas, Claudia Springer und Jenny Urban.

    Bei einer Feierstunde in der Krankenpflegeschule der Stiftung gratulierten Pflegedirektorin Angelika Linkner, Jessica Kiedrowski von der Bethanien-Akademie und Ingo Ludwig, Heimleiter des Seniorenstifts Bethanien den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Kursteilnehmer erhielten von der Leitung je eine Rose und einen Büchergutschein.

    Für die Weiterbildung hatten die Beschäftigten insgesamt 720 Seminarstunden absolviert. In den Seminarstunden ging es unter anderem um Personal- und Projektmanagement, Pflegewissenschaft und Qualitätsmanagement. Weitere Inhalte der Weiterbildung bestanden im Arbeits- und Vertragsrecht. Der Kurs wurde als berufsbegleitende Weiterbildung durchgeführt.


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  • „Head Factor“-Frisörteam aus Moers sammelte für Bethanien

    Haarschneide-Aktion für die Klinikclowns erbrachte dreistelligen Betrag

    Haare schön: Über eine Spende von Frisör Stefan Hanrath (hinten re.) und seine Frau Jennifer (ganz links) freuen sich Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien sowie die Klinikclowns Iris Held alias Stift und Holger Voss alias Schlatge.
    Ein Sparschwein im Frisörgeschäft, viel persönlicher Einsatz beim Personal und spendenfreudige Kunden: So sieht eine erfolgreiche Spendenaktion aus. Jetzt kam Stephan Hanrath, Chef des Moerser Frisörladens „Head Factor“ in der Moerser Altstadt gemeinsam mit seiner Frau Jennifer zur Spendenübergabe in die Kinderklinik Bethanien. „Unser jüngster Kunde bei der Aktion war ein nur wenige Monate altes Baby, der älteste Kunde war 98 Jahre alt“, so die Hanraths bei der Spendenübergabe an die in Bethanien tätigen Klinikclowns vom Verein Clownsvisite e.V. Bei der Spendenaktion im Geschäft waren genau 680 Euro zusammengekommen.

    Für Familie Hanrath war es nicht die erste Spendenaktion für Bethanien. Bereits vor fünf Jahren hatten sie an die Klinikclowns in Bethanien eine Spende übergeben – seither haben die Hanraths immer wieder für die Kinderklinik und besonders für die Klinikclowns gesammelt. „Wir möchten die wöchentlichen Besuche der Klinikclowns in der Kinderklinik gerne unterstützen. Unsere Kunden haben uns dabei gern geholfen“, so Stephan Hanrath. „Wir wissen, dass die Clownsbesuche allein aus Spenden der Moerser Bevölkerung ermöglicht werden. Hierzu wollten wir gemeinsam mit unseren Kunden gern einen Beitrag leisten.“ Zu Bethanien hat die Familie auch eine sehr persönliche Beziehung. „Unsere Kinder Merle und Milan sind beide in Bethanien geboren“, berichten sie.

    Chefarzt Dr. Michael Wallot sowie die beiden Klinikclowns Iris Held alias Stift und Holger Voss alias Schlatge dankten den Hanraths, die standesgemäß mit Fön und Schere zum Pressefoto erschienen waren – sehr zur Freude der Clowns. „Oh, jetzt bekommen wir auch noch die Haare schön!“


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  • „Hebammen im Einsatz“ drehte in Bethanien

    Sendung ist derzeit bei RTL online und im Programm zu sehen

    Die langjährige Bethanien-Hebamme Kathrin Quinders wurde von RTL jetzt für die Reihe „Hebammen im Einsatz“ begleitet. (Foto: KBM/Engel-Albustin
    Für „Hebammen im Einsatz“ drehte RTL im Mai in der Geburtshilfe Bethanien – bereits jetzt kann die 42. Folge der Doku-Reihe online und im TV angesehen werden. Das Fernsehteam hatte die in Bethanien tätige Hebamme Kathrin Quinders für die Folge „Geburtsvorbereitungskurs Familie Neumann“ bei der Betreuung einer jungen Familie aus Moers begleitet. Die Hebamme begleitete die Familie bei und nach der Geburt des kleinen Levent in Bethanien und übernahm nach der Entlassung von Mutter und Kind aus dem Krankenhaus auch die Nachsorge daheim. Dort hatte der Kindsvater eine ungewöhnliche Überraschung für die Hebamme und die Kindsmutter parat…

    Kathrin Quinders ist seit vielen Jahren als Hebamme in Bethanien tätig. Die sympathische Geburtshelferin wurde bereits von verschiedenen Fernsehsendern mit der Kamera bei der Arbeit in Bethanien gefilmt - das Moerser Krankenhaus verfügt über die beliebteste Geburtshilfe am linken Niederrhein mit knapp 1.300 Geburten im Jahr. Die RTL-Sendung kann jederzeit kostenlos online im Internet angesehen werden bei www.tvnow.de. Eine Wiederholung der Sendung im RTL-Programm ist für Mi, 15. August vorgesehen.

    INFO
    Vollständiger Link zur Sendung in der RTL-Mediathek „TVnow“:
    https://www.tvnow.de/rtl/hebammen-im-einsatz/geburtsvorbereitungskurs-familie-neumann/player


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  • Neue Beckenbodenkurse starten

    Training gegen Blasenschwäche in der Frauenklinik Bethanien

    In der Ruhe liegt die Kraft: Die staatlich geprüften Gymnastiklehrerinnen Martina Hamann (l.) und Doris Abels (r.) leiten die nach Ostern beginnenden Beckenbodenkurse für Frauen mit Blasenschwäche im Moerser Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Im Krankenhaus Bethanien starten im Juli zwei neue Beckenboden-Trainingskurse für Frauen mit Blasenschwäche und Harninkontinenz. "Mit gezielter Beckenbodengymnastik können betroffene Frauen ihre Blasenschwäche gut in den Griff bekommen und damit unter Umständen eine Operation vermeiden", so die Kursleiterinnen Doris Abels und Martina Hamann. Die beiden Kursleiterinnen sind staatlich geprüfte Gymnastiklehrerinnen. Im Beckenbodenkurs stärken Frauen mit einfachen und wirksamen Übungen ihre gesamten Beckenbodenmuskulatur, die nach den Wechseljahren altersbedingt oft erschlafft. Die Kurse richten sich aber auch an junge Mütter, die nach der Geburt ihren Beckenboden trainieren wollen.

    Beide Kurse finden im Krankenhaus Bethanien statt. Der erste Kurs, geleitet von Martina Hamann, startet am Freitag 6. Juli um 11 Uhr im Turnsaal der Klinik. Der zweite Kurs, geleitet von Doris Abels, beginnt am Montag, 23. Juli um 19.30 Uhr abends im Turnsaal des Krankenhauses Bethanien. Die Kurse sind vom Spitzenverband der Krankenkassen anerkannt und zertifiziert. Die Teilnahmegebühr von 50 Euro wird bei regelmäßiger Teilnahme von den Krankenkassen zurückerstattet. Alle Kursteilnehmerinnen erhalten mit Kursende einen entsprechenden Erstattungs-Antrag zur Einreichung bei den Kassen.

    Die Anmeldung zu einem der Kurse in der Frauenklinik Bethanien ist noch bis zum 4. Januar bei der Elternschule Bethanien möglich (Tel.: 02841/200-2670, Mail: elternschule@bethanienmoers.de). Während der Feiertage ist in Anrufbeantworter geschaltet. Das Krankenhaus Bethanien ist mit den Buslinien 911, 32 und 68 zu erreichen, Haltestelle Bethanien.
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  • Grüne Damen spendeten für die Kinderklinik

    Beim Frühlingscafé für den guten Zweck Kuchen gebacken

    Bunte Sparkuh für die Kinderklinik: Im Krankenhaus Bethanien übergaben Elke Reuter (2.v.l.), Leiterin der Grünen Damen und Herren in der Moerser Klinik und ihre Kollegin Ute Sikkinga (li.) gemeinsam mit Klinik-Seelsorgerin Anke Prumbaum (re.) den Erlös des diesjährigen Frühlingscafés in der Patienten-Cafeteria an Chefarzt Dr. Michael Wallot.
    Eine schwere Spardose in Form einer Kuh übergaben jetzt die Grünen Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien an die Kinderklinik. Die bunte „Sparkuh“ war mit stolzen 730 Euro gefüllt. „Das ist der Erlös aus unserem diesjährigen Frühlingscafé in der Patientencafeteria des Krankenhauses“, berichtete Elke Reuter, die das Team der Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler in den mintgrünen Kitteln leitet.

    Zur Spendenübergabe war sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Ute Sikkinga und Klinik-Seelsorgerin Anke Prumbaum in die Kinderklinik gekommen, um den Spendenbetrag persönlich an Chefarzt Dr. Michael Wallot zu übergeben. „Mit dem diesjährigen Erlös haben wir alle bisherigen Rekorde beim Frühlingscafé gebrochen. Der Dank geht an alle Besucherinnen und Besucher, die das Frühlingscafé besucht und unsere Spendenaktion damit unterstützt haben“, so die Grünen Damen. „Dem Dank kann ich mich im Namen der kranken Kinder nur anschließen“, unterstrich Chefarzt Dr. Wallot.

    Beim Frühlingscafé servieren die Grünen Damen und Herren jedes Jahr Selbstgebackenes in der Patienten-Cafeteria des Krankenhauses. Dazu gibt es Kaffee, Tee, Kakao und kalte Getränke. Der Erlös aus dem Frühlingscafé kommt immer einem wohltätigen Zweck zugute. „Die Grünen Damen und Herren spenden den Erlös schon seit vielen Jahren immer wieder für die Kinderklinik. Wir sind glücklich, solche treuen Unterstützerinnen und Unterstützer an unserer Seite zu wissen“, unterstrich Dr. Wallot bei der Begegnung.


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  • Ehrenamtler fuhren nach Paderborn

    Seniorenstift Bethanien lud zu „Dankeschön-Tour“

    Etwa 30 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler aus dem Seniorenstift Bethanien erkundeten bei einem Tagesausflug die historische Altstadt von Paderborn.
    Abfahrt 7.30 Uhr am Seniorenstift Bethanien: Pünktlich starteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Senioreneinrichtung dieser Tage mit einem eigens gecharterten Reisebus nach Paderborn. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung zu einer „Dankeschön-Tour“ gefolgt. Mit einer solchen Tour bedankt sich das Seniorenstift jedes Jahr bei den Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern für deren unermüdlichen Einsatz bei der Freizeitbetreuung älterer Menschen. „Der Ausflug nach Paderborn stand ganz im Zeichen der ehrenamtlichen Kräfte unserer Einrichtung“, so Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes im Seniorenstift Bethanien. „Einmal im Jahr wollen wir uns herzlich bei allen Menschen bedanken, die sich im Seniorenstift Bethanien unentgeltlich engagieren.“

    Auf dem Programm in Paderborn stand am Vormittag eine Stadtführung durch die historische Altstadt. Nach einem Mittagessen auf Einladung des Seniorenstifts im Restaurant Deutsches Haus hatten die Gäste aus Moers Zeit, die Stadt selbstständig zu Fuß zu erkunden. Der Nachmittag klang bei einem Kaffeetrinken im Café Plückebaum aus. Gegen Abend kehre die Gruppe gutgelaunt und voller Eindrücke an den Niederrhein zurück. „Bei sonnigem Wetter konnten die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler einen schönen gemeinsamen Tag in Paderborn erleben“, bilanzierte Oliver Hering die gelungene Tour.


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  • Haben Frauen anders Stress?

    Die beiden Moerser Krankenhäuser, die Knappschaft und die Gleichstellungsstelle der Stadt Moers luden zum 5. Moerser Frauengesundheitstag in die Alte Volksschule

    Von Frau zu Frau: Beim Frauengesundheitstag referierten vom Bethanien-Krankenhaus ausschließlich Ärztinnen vor den Besucherinnen im Publikum: Oberärztin Dr. Caterina Schulte-Eversum (stehend in rot) von der Proktologie und Oberärztin Dr. Almut Raabe (ganz rechts stehend) von der Gynäkologie bieten in Bethanien eine gemeinsame Sprechstunde für Frauen mit Harn- und Stuhlinkontinenz an. (Foto: Engel-Albustin/Fotoagentur Ruhr Moers)
    Der Ort war gut gewählt: Die Alte Volksschule am Moerser Hanns-Albeck-Platz verwandelte sich am Mittwoch (13.6.) für ein paar Stunden in eine Frauen-Fortbildungsstätte ganz besonderer Art: Eingeladen zum 5. Frauen-gesundheitstag hatte die zwei Moerser Krankenhäuser St. Josef und Bethanien, die Knappschaft und die Gleichstellungsstelle der Stadt Moers. Rund 100 Frauen waren zur Veranstaltung gekommen, die diesmal nicht, wie in den Vorjahren, Workshops und Infostände bot, dafür aber ein hochkarätiges Vortragsprogramm.

    Den Auftakt machte der Kardiologe Dr. Thomas Reiff von der Kardiologischen Praxis am Krankenhaus St. Josef mit seinem Vortrag „Frauenherzen schlagen anders“. Er legte dar, dass das Herz kein Geschlecht habe, „der Herzinfarkt hat aber sehr wohl eines“. Frauen kämen durchschnittlich später ins Krankenhaus, weil die Symptome falsch gedeutet werden. „Männer haben bei Herzproblemen starke Schmerzen in der Brust, Frauen dagegen bemerken eher Übelkeit und andere uneindeutige Symptome.“ Allerdings sterben Frauen weniger am Herzinfarkt. Dafür sei aber die Sterblichkeit für Herzschwäche, Herzklappenerkrankungen und Herzrhythmusstörungen bei Frauen höher als bei Männern. Und: Bei Vorhofflimmern erleiden doppelt so viele Frauen einen Schlaganfall. Fazit: Frauen sind anders krank als Männer.

    Vom Krankenhaus Bethanien sprachen anschließend die beiden Oberärztinnen Dr. Caterina Schulte-Eversum von der Proktologie und Dr. Almut Raabe von der Frauenklinik über Harn- und Stuhlinkontinenz. „Viele ältere Frauen leiden daran und genau darum wollen wir das Thema aus der Tabuzone herausholen“, sagte Dr. Ralf Engels, Vorstand der Bethanien-Stiftung zu Bedeutung des Themas beim Frauengesundheitstag. Wie schon Ralf H. Nennhaus als Klinikchef von St. Josef hatte auch Dr. Engels den von seinem Haus initiierten Vortrag auf dem Frauengesundheitstag persönlich eingeleitet.

    Höhepunkt des Abends war das Referat „Der Stress der Frauen“ von Dr. Matthias Weniger, dem Ärztlichen Leiter des Instituts für Stressmedizin in Gelsenkirchen. Er legte die Mechanismen dar, die im menschlichen Körper Stress erzeugten und sagte, wie man der Stressfalle in Familie und Beruf entkommen kann. Zwischen den Vorträgen sorgten Sporttrainerinnen aus den beiden Moerser Kliniken mit den beim Moerser Frauengesundheitstag mittlerweile schon traditionellen „Aktiven Pausen“ für Bewegungsfreude beim Publikum. Diesen Schwung nutzte anschließend Sängerin Isabelle Razawi: So klang der 5. Moerser Gesundheitstag mit einem Mitsingabend aus.

    Die Moerser Kliniken, die Knappschaft und die Gleichstellungsstelle zeigten sich mit dem Zuspruch zur Veranstaltung mehr als zufrieden. „Mit der Alten Volksschule in unmittelbarer Nähe zum Königlichen Hof haben wir einen ausgesprochen schönen und zentral gelegenen Veranstaltungsort gefunden. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt“, so die Veranstalter. Für den Frauengesundheitstag im kommenden Jahr wünschen sich die Veranstalter noch einen oder zwei größere Kooperationspartner aus dem Gesundheitswesen. „Eine solch wichtige Veranstaltung sollte auf mehreren Beinen stehen.“


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  • Drei „Focus“-Siegel für Bethanien

    Lungenklinik, Gefäßchirurgie und ambulantes OP-Zentrum MVZ wurden ausgezeichnet

    Freude über gleich drei Focus-Siegel für Bethanien (v.l.n.r.): Der Anästhesist Florian Milandri als ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) sowie die beiden Chefärzte Dr. Thomas Voshaar von der Lungenklinik und Prof. Dr. Bruno Geier von der Klinik für Gefäßchirurgie. (Foto: KBM)
    Aller guten Dinge sind drei: Die Stiftung Krankenhaus Bethanien freut sich über gleich drei Focus-Siegel in diesem Jahr. Ausgezeichnet als „TOP-Mediziner 2018“ wurden Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier und die Gefäßchirurgie sowie Chefarzt Dr. Thomas Voshaar und die Lungenklinik. Eine Empfehlung von Focus für den Landkreis Wesel gab es zudem für Florian Milandri, den Ärztlichen Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in der Moerser City. Der Anästhesist Milandri erhielt das Siegel in der Kategorie „Empfohlener Arzt der Region“. Im MVZ werden ambulante Eingriffe durchgeführt.

    „Wir freuen uns, dass gleich drei Mediziner unserer Stiftung ein Focus-Siegel erhalten haben und sich damit zu Deutschlands Top-Medizinern zählen dürfen. Die Auszeichnungen sind das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen der Abteilungen und ihrer ärztlichen Leiter“, so Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers. Prof. Dr. Bruno Geier von der der Gefäßchirurgie Bethanien erhielt die Auszeichnung für die hervorragende Behandlung von Venenleiden. Für ihn wie auch für den Anästhesisten Florian Milandri ist es das erste Focus-Siegel. Dr. Thomas Voshaar von der Lungenklinik kann sich indes bereits über das zweite Focus-Siegel freuen: Wie schon im vergangenen Jahr wurde die Lungenklinik auch in diesem Jahr für die Behandlung des Lungenemphysems und der COPD empfohlen.

    Der Focus hatte für seine Ärzte-Liste in ganz Deutschland Klinikchefs, Oberärzte und niedergelassene Fachärzte unter anderem befragt, wohin diese ihre Patienten schicken und welche Ärztekollegen nach Ansicht der befragten Mediziner gute Arbeit leisten. Außerdem flossen Qualitätsberichte der Krankenkassen und die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsberichte der Kliniken selbst in die Wertung mit ein. Zudem bewerten die „FOCUS“-Rechercheure Ausbildung und Berufserfahrung von Ärzten, dazu deren Engagement in Fachgesellschaften, Vortragstätigkeit, Praxisausstattung, Patientenzufriedenheit und Patientenservice.

    INFO
    Das Focus-Sonderheft Gesundheit ist seit dem 6. Juni im Handel erhältlich. Kostenlose Einzelhefte können unter Angabe der Postanschrift bei der Unternehmenskommunikation im Krankenhaus Bethanien angefordert werden. Mail: presse@bethanienmoers.de


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  • Heilung für kranke Kuscheltiere

    Am Samstag (9. Juni) findet in Bethanien wieder das Teddy-Krankenhaus statt

    Auch kranke Einhörner werden natürlich behandelt: Am Samstag findet im Park hinter der Kinderklinik Bethanien das 14. Teddy-Krankenhaus statt. (Foto: KBM/Pickartz)
    Zelte auf für das Teddy-Krankenhaus: Am Samstag (9. Juni) findet im Park hinter der Kinderklinik Bethanien wieder das Teddy-Krankenhaus statt. „Von 10 bis 16 Uhr werden wieder kranke Kuschelteddys und kranke Schmusetiere behandelt. Alle Kinder aus Moers und Umgebung sind eingeladen, ihre Kuscheltiere zur Behandlung zu uns zu bringen“, sagt Kinderkrankenschwester Sabine Robakowski, die das Teddy-Krankenhaus seit vielen Jahren federführend organisiert.

    Das Teddy-Krankenhaus soll Kindern auf spielerische Art die Angst vor dem Krankenhaus nehmen. Dazu wird von der Moerser Jugendfeuerwehr im Park hinter der Kinderklinik wieder eine komplette Zeltstadt mit Op-Zelt, Röntgenabteilung und Teddy-Apotheke aufgebaut. Auch für das leibliche Wohl von großen und kleinen Besuchern ist gesorgt. Kooperationspartner beim Teddy-Krankenhaus sind neben der Jugendfeuerwehr auch die Krankenkasse AOK sowie die Adler-Apotheke und die Aesculap-Apotheke aus Moers. Außerdem unterstützt der Gastrobetrieb Aberfeld die Veranstaltung. Neu als Kooperationspartner in diesem Jahr hinzugekommen ist die Volksbank.

    Mehr als 50 Helferinnen und Helfer, unter anderem aus der Krankenpflegeschule Bethanien, werden für das inzwischen 14. Teddy-Krankenhaus in diesem Jahr aktiv sein. Erwartet werden insgesamt mehr 1.000 Kinder mit ihren kranken Stofftieren.


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  • Hochpräzisionsbestrahlung

    Ein zweiter Linearbeschleuniger in der Strahlentherapie auf dem Campus Bethanien

    Mehr als 2 Mio. Euro kostet ein Linearbeschleuniger modernster Bauart, wie er jetzt in der Praxis für Strahlentherapie Duisburg-Moers auf dem Campus Bethanien in Moers in Betrieb gegangen ist (v.l.n.r.): Die Strahlenmediziner Franz Lücker und Dr. Thomas Schwerdtfeger von der eigenständigen Praxis demonstrieren das Gerät Bethaniens Ärztlichem Direktor Dr. Thomas Voshaar. Bestens mit dem Gerät vertraut ist bereits Lothar Meyer, medizinisch-radiologischer Assistent in der Strahlenpraxis. (Foto: KBM)
    Die Strahlentherapiepraxis Duisburg-Moers hat jetzt ein zweites hochmodernes Bestrahlungsgerät am Standort auf dem Campus des Moerser Bethanien-Krankenhauses in Moers in Betrieb genommen: Es handelt sich um einen Linearbeschleuniger neuester Bauart.

    Eine stetig ansteigende Zahl zu versorgender Patientinnen und Patienten und der technische Fortschritt mit Hochpräzisionsbestrahlungen machten für die Praxis eine Erweiterung der Behandlungskapazität und die Investition in modernste Gerätetechnik erforderlich. Das jetzt zur Verfügung stehende Gerät („Vitalbeam“ der Firma VARIAN) ermöglicht es, den Tumor noch gezielter und schonender für das umgebende Gewebe zu behandeln. Außerdem kann im Bedarfsfall sogar die Strahlendosis im Tumor variiert werden.

    Durch eine integrierte radiologische Bildgebung kann bei jeder Bestrahlungssitzung direkt am Monitor die Genauigkeit der Bestrahlung kontrolliert werden. „Damit werden Patientinnen und Patienten nicht nur hocheffektiv therapiert, sondern auch die Nebenwirkungen reduziert“, so Franz Lücker, Facharzt für Strahlentherapie in der Moerser Praxis auf dem Bethanien-Gelände. „Die hocheffektive Therapie wiederum hat einen positiven Effekt auf die Überlebenschancen und die Lebensqualität.“

    Die technisch anspruchsvollste Präzisionsbestrahlung ist die sogenannte stereotaktische Strahlentherapie, die ebenfalls mit dem jetzt zur Verfügung stehenden Gerät in der Praxis angeboten werden kann. „Bei der stereotaktischen Therapie werden die Strahlen wie in einem Brennglas so gebündelt, dass der Tumor, ähnlich wie bei einem chirurgischen Eingriff, millimetergenau vernichtet werden kann“, erläutert Strahlentherapeut Lücker. Die Stereotaxie kann an einem einzigen Behandlungstag oder verteilt auf mehrere Behandlungstage eingesetzt werden. „Auch Metastasen, im Gehirn oder im Körperstamm, etwa in der Lunge, können auf diese Weise unblutig entfernt werden.“

    Die mit dem neuen Linearbeschleuniger jetzt zur Verfügung stehende Therapie wird vor allen Dingen der stetig steigenden Patientenzahl des Lungenzentrums im Krankenhaus Bethanien zugutekommen. Das weiß auch Dr. Thomas Voshaar, Ärztlicher Direktor des Bethanien-Krankenhauses und Chefarzt der Lungenklinik. Er lobt die gute und enge Zusammenarbeit mit der strahlentherapeutischen Praxis aus dem Bethanien-Campus. „Gerade für moderne Behandlungskonzepte des Lungenkrebses ist die Strahlentherapie ein wichtiger Baustein“, sagt Dr. Thomas Voshaar. Eine Hochpräzisionsbestrahlung ist dann für viele Patienten genauso effektiv wie eine Operation, häufig aber deutlich weniger belastend.

    ÜBER DIE PRAXIS FÜR STRAHLENTHERAPIE DUISBURG-MOERS
    Die Praxis für Strahlentherapie wurde als eigenständige, vom Krankenhaus unabhängige Einrichtung 2006 am Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen gegründet. Seit 2010 in einer Zweigpraxis auf dem Campus des Krankenhauses Bethanien auch Patientinnen und Patienten in Moers. Die Praxis gewährleistet somit bereits seit Jahren eine wohnortnahe Strahlenbehandlung für Patientinnen und Patienten aus Duisburg und dem Kreis Wesel. In der Praxis arbeiten fünf langjährig erfahrene Fachärzte für Strahlentherapie, die mit allen im Umfeld in der Tumorbehandlung tätigen Kollegen eng vernetzt sind. Es bestehen Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhausabteilungen, die an der onkologischen Patientenversorgung vor Ort beteiligt sind. Besonders hervorzuheben ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in verschiedenen Organ(krebs)zentren, die für eine qualitätsgesicherte Therapie auf Leitlinienniveau sorgt. So können Heilungschancen und Lebensqualität verbessert werden.

    ÜBER STRAHLENTHERAPIE
    Die moderne Strahlentherapie ist eine Behandlung mit schmerzfreien Röntgenstrahlen, die mit hoher Genauigkeit auf krankes Gewebe gerichtet werden können unter maximaler Schonung der gesunden Umgebung. Sie ist eine entscheidende Säule in der modernen Krebstherapie. Knapp die Hälfte aller Krebskranken können heute geheilt werden. Von diesen erhalten bei der auf die Heilung gerichteten Erstbehandlung etwa 50 – 60% eine Bestrahlung, oftmals in Kombination mit einer Chemotherapie und/oder einer Operation.

    Die Strahlentherapie spielt aber nicht nur bei Krebserkrankungen eine wichtige Rolle. Auch aus der Schmerztherapie ist sie nicht mehr wegzudenken. Bei einer symptomlindernden Behandlung trägt sie eine bedeutende Rolle zur Schmerzlinderung bei. Ein Einsatzbereich der Strahlentherapie ist die schmerzlindernde Entzündungsbehandlung mit einer sehr niedrigen Strahlendosis bei schmerzhaften Reizzuständen von Gelenken und Sehnen. Weiterführende Informationen finden sich auf der Seite unserer wissenschaftlichen Fachgesellschaft: www.degro.org

    Der Strahlenmediziner Franz Lücker erläutert die Funktion des neuen Linearbeschleunigers in der Praxis auf dem Campus Bethanien in Moers.


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  • Fünfter Moerser Frauengesundheitstag

    Pressemitteilung vom 01.06.2018 der Stadt Moers

    Bild vom Frauen-Gesundheitstag 2017

    Bereits zum fünften Mal findet der Moerser Frauengesundheitstag statt. Die Veranstaltung am Mittwoch, 13. Juni, organisiert vom St. Josef Krankenhaus, dem Krankenhaus Bethanien, der Gleichstellungsstelle der Stadt Moers und der Knappschaft, hat in den vergangenen Jahren großes Interesse bei den Frauen aus Moers und Umgebung geweckt. Auf dem Programm stehen, von 17.30 bis 21 Uhr, im SCI Haus Alte Volksschule (Hanns-Albeck-Platz 2), Vorträge zu Themen, die Frauen besonders angehen. Frauen sind oft einer Doppel- oder manchmal auch Dreifachbelastung ausgesetzt. Sie nehmen in ihrem Leben verschiedene Rollen ein und versuchen ständig, es allen Recht zu machen. Dabei bleiben das eigene Wohlbefinden und die eigene Gesundheit oftmals auf der Strecke.

    Was ist Stress?



    Zum Beispiel ist es erwiesen, dass bei einem erlittenen Herzinfarkt Frauen die ersten Warnzeichen ignorieren, was für die Therapie und die Genesungschancen oft fatal ist. Hierzu informiert der Vortrag „Frauenherzen schlagen anders". Das Thema „Inkontinenz" (Stuhl- und Harninkontinenz) ist immer noch ein großes Tabu. Oft schämen sich Betroffene und haben Angst, am sozialen Leben teilzunehmen. Doch auch hier gibt es gute Hilfe: Expertinnen und Experten der beiden Krankenhäuser stellen Therapie- und Operationsmöglichkeiten vor. Der dritte Vortrag widmet sich dem Thema Stress. Was ist Stress? Wie kann ich ihn managen? Wie kann ich mich schützen? Bewegte Pausen lockern die Vorträge auf: Einfache Übungen, die im Sitzen oder Stehen durchgeführt werden können. Zum Abschluss der Veranstaltung laden die Organisatorinnen zum Mitsingen mit Isabelle Razawi ein. Für Essen und Trinken ist gesorgt.


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  • Krankenhaus Bethanien unterstützt 1. DKMS-Cup

    Kampf gegen Blutkrebs: SV Alemannia Kamp veranstaltet vom Do (31. Mai) bis So (3. Juni) Benefiz-Turnier und führt Typisierungsaktion für Knochenspenderdatei durch

    Das Krankenhaus Bethanien unterstützt den SV Alemannia Kamp im Kamp-Lintfort beim 1. DKMS-Cup vom Do, 31. Mai bis So, 3. Juni. Bei dem Cup treten auf der Platzanlage des Vereins die C- bis F-Jugend und die Bambini im Fußball gegeneinander an. Gleichzeitig findet an den Turniertagen von jeweils 10 bis 16 Uhr eine Typisierungsaktion für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) statt. Teilnehmen können alle volljährigen, gesunden Männer und Frauen bis 55 Jahre ohne chronische oder ansteckende Krankheiten.

    „Die völlig schmerzfreie Probenentnahme mit einem Wattestäbchen in Mund wird von pflegerischem Fachpersonal unseres Krankenhauses durchgeführt“, bestätigt Bethanien-Pressesprecher Dirk Ruder. Jede und jeder könne etwas im Kampf gegen den Blutkrebs tun, betonte die Klinik. Die Aktion finde die volle Zustimmung des Krankenhauses. Bethaniens Pflegedirektorin Angelika Linkner hat zugesagt, mit einem Team aus examinierten Pflegekräften die Probenentnahme persönlich zu unterstützen.

    „Alle 15 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs und jeder siebte Betroffene sucht vergeblich einen passenden Spender. Oft ist eine Stammzellspende die einzige Überlebenschance“, heißt es im Aufruf zu der Typisierungsaktion. Die Typisierung wird mittels zweier Wattestäbchen durchgeführt, mit denen Speichel von der Schleimhaut im Mund angenommen wird. „Je mehr Menschen Spender sind, umso größer ist die Chance einen passenden Spender für einen erkrankten Menschen zu finden.“

    Zusätzlich zum Turnier und zur Typisierungsaktion gibt es an vier Tagen Kinderunterhaltung, Kaffee, Kuchen und Gegrilltes. Am Samstag Abend begeht der SV Alemannia Kamp zudem sein 80-jähriges Bestehen.

    Weitere Infos unter www.dkms-cup.de


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  • Für Bethanien abgetaucht

    ENNI und DLRG spendeten Erlös vom 25-Stunden-Schwimmen an die Kinderklinik

    Eine vierstellige Spende vom 25-Stunden-Schwimmen übergaben jetzt (v.l.n.r.) Monika Huf, Sportliche Leiterin bei den Freien Schwimmern Rheinkamp, Claudia Bours von der DLRG Moers-Rheinkamp, , Annett Schumacher als stellvertretende Betriebsleiterin im Rheinkamper Schwimmbad und Dirk Hohensträter als ENNI-Geschäftsführer Sport & Bäder an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien. (Foto: KBM/Pickartz)
    Mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren Anfang des Jahres im ENNI Sportpark Rheinkamp für Bethanien abgetaucht – jetzt wurde der Erlös aus dem 25-Stunden-Schwimmen an die Kinderklinik Bethanien übergeben. Genau 2.850 Euro waren bei dem von ENNI und den Moerser Schwimmvereinen im Januar ausgerichteten Wettbewerb zusammengekommen. „Eine stolze Summe, für die wir im Namen der kranken Kinder außerordentlich dankbar sind“, sagte Dr. Michael Wallot, Chefarzt der Kinderklinik Bethanien, bei der Entgegennahme des Spendenbetrags im ENNI Sportpark Rheinkamp.

    Dirk Hohensträter, Geschäftsführer der ENNI Sport & Bäder, führte den leitenden Bethanien-Kinderarzt bei einem Rundgang persönlich durch das Rheinkamper Schwimmbad und berichtete dem Gast von dem inzwischen traditionsreichen Wettbewerb. „Es war eine große Freude zu sehen, wie die Kinder bei der Siegerehrung zwar erschöpft aber glücklich strahlten“, erzählte er. Hohensträter betonte gegenüber Dr. Michael Wallot, das 25-Stunden-Schwimmen mit seinen mehr als 60 freiwilligen Helferinnen und Helfern werde durch den maßgeblichen Einsatz der örtlichen Schwimmvereine getragen. „Ohne den SC Blau-Weiß Moers, den Freien Schwimmern Rheinkamp, dem Moerser Turnverein sowie die DLRG-Ortsgruppen Moers-Rheinkamp und Neukirchen-Vluyn wäre die Veranstaltung überhaupt nicht denkbar“, so der ENNI-Geschäftsführer.

    Das 25-Stunden-Schwimmen hatte in diesem Frühjahr bereits zum achten Mal stattgefunden. Der nächste Wettbewerb ist für Januar 2019 geplant.


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  • Druckgeschwüre vermeiden

    Vortrag am Mi, 6.6. in Bethanien für Patienten, Pflegepersonal und Ärzte

    Prof. Dr. Robert Hierner leitet die Plastische Chirurgie des Krankenhauses Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    In der von der Plastischen Chirurgie des Bethanien-Krankenhauses initiierten Vortragsreihe „Rund um den Dekubitus“ referiert Prof. Dr. Robert Hierner am Mi, 6. Juni 2018 darüber, wie Druckgeschwüre vermieden werden können. Die Vortrag findet um 17 Uhr in der Personal-Cafeteria des Moerser Krankenhauses statt (Bethanienstr. 21). Druckgeschwüre entstehen, wenn Patientinnen oder Patienten krankheitsbedingt längere Zeit im Bett verbringen müssen. „In Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen, aber auch bei der Pflege daheim treten Druckgeschwüre immer wieder auf“, so Prof. Dr. Robert Hierner.

    Weil die Behandlung langwierig und manchmal mit Komplikationen verbunden ist, sei es wichtig, dass bei der Therapie von Anfang an Ärzte und Pflegekräfte zusammenarbeiten, erläutert der Bethanien-Mediziner. Die Vortragsreihe soll einen breiten Kreis von Fachkräften aus der Kranken- und Altenpflege ansprechen und steht zudem pflegenden Familienangehörigen und Patienten selbst offen. Der Eintritt zum Vortrag „Dekubitus vermeiden“ am 6.6. ist frei, eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht erforderlich. Im Anschluss an den Vortrag lädt die Plastische Chirurgie alle Gäste zum zwanglosen Austausch bei einem kleinen Imbiss.


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  • Infoabend zur ehrenamtlichen Hospizarbeit

    Ambulanter Hospizdienst Bethanien sucht Verstärkung fürs Team

    Tanja Meissner leitet seit vergangenem Jahr den Ambulanten Hospizdienst Bethanien. (Foto: KBM/Archiv)
    Am Dienstag den 12. Juni 2018 lädt das Seniorenstift Bethanien in Moers um 18.00 Uhr zu einem Infoabend über ehrenamtliche Hospizarbeit. „Wir suchen in diesem Jahr personelle Verstärkung für unser Team“, so Hospizkoordinatorin und Trauerbegleiterin Tanja Meissner. „Beim Infoabend wollen wir Interessierten unsere Arbeit vorstellen. Wir freuen uns auf Männer und Frauen jeden Alters, die auf der Suche nach einem verantwortungsvollen Ehrenamt sind und sich im Hospizdienst engagieren wollen.“ Der Infoabend findet im Veranstaltungsraum, im Erdgeschoss des Seniorenstifts auf der Wittfeldstr. 31, 47441 Moers statt.

    Der Ambulante Hospizdienst Bethanien begleitet Schwerkranke und sterbende Menschen in der letzten Phase ihres Lebens. Die ehrenamtlichen Kräfte sind dabei in Bethanien sowohl im Seniorenstift wie auch im Krankenhaus aktiv, sie machen im Moerser Stadtgebiet aber auch Besuche bei schwerkranken Menschen zu Hause. Auf ihre Aufgabe werden alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer umfassend vorbereitet und geschult. „Natürlich lassen wir niemanden mit dieser Aufgabe allein. Eine gute Schulung und die kollegiale, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Team sind bei uns selbstverständlich“, betont Meissner. Dies zeige sich beim Hospizdienst in Bethanien auch daran, dass viele Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler schon seit vielen Jahren in der Gruppe aktiv sind.

    Nun soll sich das Team bis zum Jahresende deutlich vergrößern. „Es gibt in Moers einen sehr großen Bedarf an ehrenamtlicher Betreuung schwerkranker und sterbender Menschen. Wir wollen diesem Bedarf besser gerecht werden“, sagt Hospizkoordinatorin Meissner. Beim Infoabend im Veranstaltungsraum des Seniorenstifts Moers wird Tanja Meissner die Arbeit in einem Hospizdienst vorstellen und erläutern, wie die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in einer umfassenden Schulung mit Theorie- und Praxisstunden auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Die Schulung ist kostenlos.

    „Die Schulung dient auch dazu, herauszufinden, ob die Sterbebegleitung die richtige Aufgabe für einen ist.“ Selbstverständlich können Teilnehmerinnen und jeder Teilnehmer jederzeit aus der Schulung aussteigen, wenn sie feststellen, dass man doch lieber ein anderes Ehrenamt anstrebt. „Mit der Teilnahme an der Schulung geht natürlich niemand eine Verpflichtung für die spätere Tätigkeit in der Hospizgruppe ein.“ Wünschenswerte Voraussetzung für die Mitarbeit in der Hospizgruppe sind die Freude am Umgang mit Menschen und eine gewisse Lebenserfahrenheit.

    Für den Infoabend wird aus organisatorischen Gründen um Anmeldung gebeten im Seniorenstift Bethanien bei Tanja Meissner, Tel. 02841/2002140 oder unter per E-Mail tanja.meissner@bethanienmoers.de.


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  • Bethanien trauert um frühere Chefärztin

    Dr. Vera Schwarzhoff starb im Alter von 74 Jahren

    Chefärztin Dr. Verena Schwarzhoff (rechts vorn am Computer sitzend) um die Jahrtausendwende bei einer Ärztefortbildung in der Radiologie des Krankenhauses Bethanien in Moers. Hinten mit Zeigestock ihr späterer Nachfolger als radiologischer Chefarzt, Dr. Hans Bender. (Foto: KBM/Archiv)
    Die Stiftung Krankenhaus Bethanien in Moers trauert um Dr. Vera Schwarzhoff. Die frühere Chefärztin starb nach langer Krankheit am 16. Mai 2018 im Alter von 74 Jahren in Moers.

    Dr. Verena Elisabeth Schwarzhoff war bis 2007 Chefärztin im Krankenhaus Bethanien. Als umfassend ausgebildete Universalistin deckte sie das komplette Spektrum der Radiologie und Nuklearmedizin ab. In Bethanien baute sie ausgesprochen erfolgreich die Radiologie und Nuklearmedizin als eigenständige Fachklinik nach modernsten medizinischen Standards auf. Zudem war sie in Deutschland eine der wenigen Frauen in der Position als Chefärztin.

    Die Medizinerin entstammte einer bekannten Arztfamilie in Meschede. Als Tochter des Chirurgen Dr. Erich Schwarzhoff und der praktischen Ärztin Dr. Elisabeth Schwarzhoff begann sie 1963 ein Medizinstudium in Bonn, Düsseldorf und Wien. Nach der Facharztanerkennung in Röntgenologie – so hieß die Radiologie seinerzeit noch – und in Strahlenheilkunde im Jahr 1976 sowie nach anschließender Facharztausbildung als Nuklearmedizinerin leitete sie ab 1982 die nuklearmedizinische Abteilung des Uniklinikums Düsseldorf auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich. Nach einem Intermezzo als Chefärztin im Sauerland wirkte sie 1983 schließlich bis zum Ruhestand nach Moers.

    „Als Chefärztin jederzeit absolut integer und stets voller Herzenswärme war sie für viele Patientinnen und Patienten auch dann noch ein Vorbild, als sie selbst schwer erkrankte. Sie lebte ihren Patienten vor, mit einer unheilbaren Erkrankung den Lebensmut und die Lebensfreude nicht zu verlieren“, erklärte das Krankenhaus. Ihr Nachfolger als radiologischer Chefarzt im Bethanien-Krankenhaus, der im vergangenen Jahr selbst in den Ruhestand getretene Dr. Hans Bender, erinnerte an die „zupackende und lebensfrohe Art“ der gebürtigen Sauerländerin.

    Wie die Familie der Verstorbenen mitteilte, findet das Seelenamt am Mittwoch, den 23. Mai um 11 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef in 47441 Moers, Kastell 11 statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Kreis im Kolumbarium St. Barbara in Kamp-Lintfort. Statt freundlich zugedachter Blumen bittet die Familie um eine Spende zugunsten der Schwarzhoff-Stiftung für die Freizeitgestaltung behinderter Menschen auf das Konto der Nationalbank Essen, IBAN DE74 3602 0030 0005 0282 56, Kennwort: Dr. Vera Schwarzhoff.

    Auch nach dem Ruhestand blieb sie „ihrer“ Radiologie im Moerser Krankenhaus Bethanien verbunden: Dr. Verena Schwarzhoff im Juni 2017 bei einer Feierstunde in der Klinik. (Foto: KBM/Banski)


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  • Examen bestanden

    17 Absolventen der Krankenpflegeschule Bethanien beendeten ihre Ausbildung. Acht Pflegkräfte wurden sofort in Bethanien übernommen

    Die Absolventen des Kurses April 2015/2018 der Krankenpflegeschule Bethanien mit Schulleiterin Birsel Kasilmis (letzte Reihe ganz rechts) sowie dem Dozentinnen-Team Heike Szymnau (erste Reihe ganz links), Jennifer Lehrke (letzte Reihe ganz links), Jessica Kiedrowski (vorn ganz rechts), Kerstin Meyer (dahinter) sowie Schulsekretärin Gabi Rübsam (mittlere Reihe ganz links). (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)
    Examen bestanden: Die Krankenpflegeschule des Krankenhauses Bethanien in Moers bescheinigte jetzt insgesamt 17 jungen Menschen eine erfolgreiche Ausbildung. Nach drei Jahren in der Krankenpflege sowie in der Kinderkrankenpflege haben die Absolventinnen und Absolventen damit den Abschluss geschafft. Die frisch Examinierten nahmen ihre Urkunden und herzliche Glückwünsche von der Bethanien-Stiftung im Beisein ihrer Familien entgegen.

    Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege erfolgreich absolviert haben: Tim Daniel, Laura Heyerichs, Thore Jankowski, Alexander Kerps, Vanessa Schmidt, Désirée Schwerdtfeger, Verena Sterzinger und Lukas Denninghoff – letzterer aus dem Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen. In der Kinderkrankenpflege erhielten ihr Examen: Naomi Bogaczyk, Chantal Gaydoul, Elisabeth Heigener, Michele Horster, Almiera Lietz, Sarah Neugärtner, Anja Povse, Richard Scheidt und Laura Wille. Die Stiftung Krankenhaus Bethanien übernimmt insgesamt zehn Absolventen. „Mit der Ausbildung von Pflegenden wollen wir uns gut für die Zukunft aufstellen. Wir freuen uns daher sehr, aus dem abgeschlossenen Kurs acht neue Kolleginnen und Kollegen in den Pflegedienst der Bethanien-Stiftung übernehmen zu können“, so Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels.

    Die Ausbildung für den jetzt zu Ende gegangenen Kurs hatte im April 2015 begonnen. Die Jobchancen für Pflegekräfte mit Examen sind derzeit außerordentlich gut: Examinierte Pflegekräfte werden bundesweit händeringend gesucht und für einen Platz in der Krankenpflegeausbildung gibt es auch kurzfristig große Chancen. Wünschenswerte Zugangsvoraussetzungen für eine Ausbildung sind Abitur oder Fachabitur. Zudem sollten die Bewerber Praktika, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Engagement im Bundesfreiwilligendienst in den Bereichen der Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege vorweisen können. Der nächste Krankenpflegekurs in Bethanien beginnt am 1. Oktober 2018. In der Kinderkrankenpflege startet der nächste Kurs im Frühjahr 2019.


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  • 15. MOERSER BRUSTTAG

    Das Kooperative Brustzentrum linker Niederrhein lädt ein am Mittwoch den 16. Mai 2018, von 15:30 bis 18:30 Uhr


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  • Angehörige mit Demenz richtig pflegen

    Kostenfreies Kursangebot im Krankenhaus Bethanien startet am Freitag, 1. Juni

    Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach leitet den kostenlosen Kurs für pflegende Angehörige. (Foto KBM/Engel-Albustin)
    Angehörige mit Demenz zu Hause zu pflegen, stellt eine besondere Herausforderung für alle beteiligten Familienmitglieder dar. Am Fr, 1. Juni 2018 beginnt um 16.00 Uhr in der Krankenpflegeschule Bethanien ein spezieller Kurs, der Menschen bei der heimischen Pflege demenziell erkrankter Angehöriger unterstützen möchte. Der von der erfahrenen Krankenschwester und Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach geleitete Kurs ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Um Anmeldung bei der Pflegetrainerin wird allerdings bis zum Fr, 25. Mai gebeten im Krankenhaus Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 oder per Mail an: pflegetraining@bethanienmoers.de

    Der Kurs findet an drei Freitagen (1., 8. und 15. Juni) immer von 16.00 bis 19.30 Uhr statt. Im Kurs wird grundlegendes Wissen für die Pflege daheim vermittelt und es werden wichtige Pflegetechniken gezeigt - immer unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen mit Demenz. Der Kursort ist leicht zu finden: Die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule liegt auf dem Bethanien-Gelände links vom Krankenhaus-Haupteingang. Die Krankenpflegeschule befindet sich im mittleren Teil des Verwaltungsgebäudes (Haus R).


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  • Herzstilland – was nun?

    Gesundheitsmagazin „Visite“ produzierte TV-Sendung gemeinsam mit der Bethanien-Kardiologie

    Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde: Wenn sofort mit der Herz-Lungen-Massage begonnen wird und der Notarzt schnell eintrifft, haben viele Menschen eine Chance. So erging es auch Sven Seidensticker, der Anfang März im Fußballpark Neukirchen-Vluyn einen Herzstilland erlitt – und dank des schnellen Eingreifens seiner Fußballkollegen überlebte. Mit dem Gesundheitsmagazin „Visite“ beim Regionalsender Studio47 kehrte der 57-jährige jetzt an den Ort des Geschehens zurück und traf dort auf einen seiner Lebensretter Guido Egging. Die „Visite“-Sendung widmet sich im Mai schwerpunktmäßig der Frage, wie Patienten mit Herzinfarkt noch besser und noch schneller geholfen werden kann. Kooperationspartner bei der Sendung war das Moerser Krankenhaus Bethanien, in dem Sven Seidensticker nach seinem Herzstillstand behandelt worden war.

    Gast im Studio des Duisburger Senders ist in der Mai-Sendung von „Visite“ der Kardiologe Prof. Dr. Karl-Heinrich Scholz vom St. Bernward-Krankenhaus in Hildesheim. Der Hildesheimer Professor hat ein bundesweites Pilotprojekt zur Notfallversorgung von Herzinfarkt-Patienten initiiert und gilt als Koryphäe auf dem Gebiet. Die Sendung läuft bei Studio47 am Fr, 18.5. um 21.45 Uhr, sowie am Mo, 21.5. um 18.45 Uhr und am Do, 24.5. um 19.45 Uhr. Weitere Wiederholungstermine sind am Di, 29.5. um 18.45 Uhr und am Mi, 30.5. um 20.45 Uhr. Studio 47 ist im Kabel zu empfangen oder ist per Livestream über die Homepage des Senders. Die Mai-Sendung von „Visite“ kann jederzeit auch im Internet auf dem Youtube-Kanal von Studio47 angesehen werden unter: https://youtu.be/wyMS8uOSPmM.


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  • Großer Scheck für die Geburtshilfe Bethanien

    Sport- und Modecenter BRAUN spendete für die Wochenstation

    Rührende Begegnung: Bei der Spendenübergabe an die Geburtshilfe Bethanien trafen Sylvia Knoll-Peterson (Mitte) vom Mode+Sport-Center Braun und Chefarzt Dr. Peter Tönnies von der Frauenklinik Bethanien auf die junge Mutter Zina Janzen (rechts) aus Moers mit ihrem Baby Emil, die sie spontan mit auf‘s Pressefoto einluden. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Einen großen Spendenscheck in vierstelliger Höhe übergab jetzt das Mode+Sport-Center Braun an die Geburtshilfe Bethanien. Sylvia Knoll-Peterson vom Marketing des Moerser Modecenters war persönlich nach Bethanien gekommen, um den Betrag von 1.500 Euro an Chefarzt Dr. Peter Tönnies von der Frauenklinik zu übergeben. „Auch in diesem Jahr möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass es Müttern und Babys nach der Geburt gut geht und sie sich wohl fühlen“, so Sylvia Knoll-Peterson.

    Im Namen der Geburtshilfe dankte Chefarzt Dr. Tönnies herzlich für das Engagement des Modehauses. „Bethanien weiß die außerordentliche Unterstützung des Mode+Sport-Center Braun sehr zu schätzen“, sagte der Chefarzt. Das Unternehmen BRAUN habe sich seit vielen Jahren unermüdlich um die Stiftung Bethanien, insbesondere die Kinderklinik und nun auch gezielt um die Geburtshilfe in Moers verdient gemacht: „Als selbstloser Förderer, Gönner und Wohltäter“, lobte der Chefarzt.

    Bei einem kleinen Rundgang über die Wochenstation konnte sich Marketing-Mitarbeiterin Sylvia Knoll-Peterson vom hohen Stand der Geburtshilfe in Bethanien überzeugen. „Frauen- und Kinderklinik in Bethanien bilden zusammen ein von der NRW-Landesregierung anerkanntes Perinatalzentrum auf Level 1-Niveau. Wir sind damit im Kreis Wesel die Geburtshilfe mit der höchsten Versorgungs- und Qualitätsstufe“, erläuterte der Chefarzt.

    Beim Besuch auf der Wochenstation gab es eine rührende Begegnung zwischen der BRAUN-Mitarbeiterin Knoll-Peterson und der jungen Mutter Zina Janzen aus Moers, die kurz zuvor ihr Baby Emil entbunden hatte. „Man kann es sehen: Mütter und Babys sind hier wirklich gut versorgt. Wir sind überzeugt, dass unsere Spende bestens zum Wohle von Groß und Klein angelegt ist“, bilanzierte Sylvia Knoll-Peterson.


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  • „Kuchenfrühling“ lockte Besucher an

    Grüne Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien offerierten Selbstgebackenes für den guten Zweck

    Gute Laune beim Frühlingscafé der Grünen Damen und Herren in Bethanien (v.r.n.l.): Die Ehrenamtlerinnen Ute Sikkinga, Christiane Ladewig, Elke Reuter und Edeltraud Rudnick verwöhnten die Gäste beim diesjährigen „Kuchenfrühling“ mit selbstgebackenem Kuchen und Tortenkreationen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Der Kuchenfrühling ist da! Mit einem großen Kuchen- und Tortenbuffet lockten die Grünen Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien dieser Tage viele Besucherinnen und Besucher zum diesjährigen Frühlingscafé in die Patientencafeteria der Klinik. Dort boten die ehrenamtlich tätigen Damen und Herren in den mintgrünen Kitteln eine große Vielfalt selbstgebackener Kuchen- und Tortenkreationen an - alles gegen eine kleine Spende für den guten Zweck.

    Der süßliche Geruch der Köstlichkeiten lockte nicht nur Patientinnen und Patienten in die Cafeteria, auch viele Bethanien-Beschäftigte ließen sich den Genuss nicht entgehen. Von der Auszubildenden in der Pflege bis zum Chefarzt: die Nachfrage am Kuchenbuffet war beim Personal nicht minder groß, als bei den Patientinnen und Patienten. Welchen Betrag die Gäste etwa für Apfel-, Kirsch- oder Aprikosentorte in das Spenden-Sparschwein werfen wollten, war ihnen dabei selbst überlassen.

    „Die Besucher waren sehr angetan von der Qualität unserer Kuchen und Torten, die alle nach eigenen Rezepten gebacken worden sind“, freute sich Elke Reuter als Leiterin der Grünen Damen und Herren im Krankenhaus Bethanien. „Wie wollen mit dem jährlichen Frühlingscafé allen Menschen im Krankenhaus eine Freude machen“, so Reuter.


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  • Bunte Täschchen für den guten Zweck

    Spendenaktion für die Klinikclowns in Bethanien

    Bunt und bunt gesellt sich gern: Petra Liebich (2.v.l.) und Andrea Pannen (2.v.r.) übergaben eine Spende in Höhe von 800 Euro an Holger Voss alias Schlatge und Iris Held alias Stift. Die beiden professionellen Schauspieler vom Verein Clownsvisite e.V. besuchen jede Woche die kranken Kinder in der Kinderklinik Bethanien.
    Bunt und bunt passt gut zusammen: Wenn Andrea Pannen und Petra Liebich die Klinikclowns in Bethanien treffen, dann wird es farbenfroh: Die einen, weil sie als Klinikclowns eine betont vielfarbige Dienstkleidung tragen, die anderen weil sie vor Weihnachten unter dem Motto „Bunte Täschchen für den guten Zweck“ einen Spendenaktion zugunsten der Klinikclowns starteten – nunmehr schon zum zweiten Mal. „Wir hatten über das gesamte vergangene Jahr wieder Taschen und Täschchen genäht und vor Weihnachten im Freundeskreis an Kolleginnen und Kollegen verkauft“, so die beiden Mitarbeiterinnen im Moerser Rathaus.

    Das Ergebnis der Spendenaktion kann sich sehen lassen. Ganze 800 Euro sind am Ende zusammengekommen. „Wir hatten von knallig-grell bis kunterbunt alles im Programm, was Freude macht und den Alltag verschönert, angefangen von Kosmetiktäschchen über Handytaschen, Kissen, Turnbeutel und Brillenetuis.“ Jedes Teil ein Einzelstück und komplett in Handarbeit gefertigt. Der Renner in diesem Jahr waren selbstgenähte Sockenpüppchen, wie Petra Liebich und Andrea Pannen beim Treffen mit den Klinikclowns Iris Held alias Stift und Holger Voss alias Schlatge berichteten. Den Spendenbetrag überreichten die beiden handarbeitsbegeisterten Frauen stilecht in einem bunten „Tatüta“ an die Clowns. „Tatüta ist unter Handarbeits-Insidern die Abkürzung für Taschentüchertasche. Auch solche haben wir natürlich genäht und vor Weihnachten verkauft.“

    Mit ihrer Aktion haben die beiden Spenderinnen nun bereits zum zweiten Mal für die Kinderklinik engagiert. Besonders stolz sind Petra Liebich und Andrea Pannen, dass sie den Spendenbetrag aus ihrer Aktion vom Vorjahr in diesem Jahr glatt verdoppeln konnten. „Mehr spenden heißt mehr helfen“, so die beiden Hobby-Näherinnen.


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  • Schlossparklauf: Bethanien-Team geht an den Start

    Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki fordert Teams der Nachbarkliniken wieder zum sportlichen Wettkampf heraus und stiftet Pokal für das siegreiche Betriebsteam

    Das Läuferteam der Stiftung Krankenhaus Bethanien mit Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki (2.v.r.) und Oberarzt Dr. Kato Kambartel (3.v.r.) geht beim Schlossparklauf in diesem Jahr wieder in hellblauen Trikots beim ENNI-Schlossparklauf an den Start und läuft um den begehrten Firmenpokal. (Foto: KBM/Archiv)
    Mit einer hochmotivierten Mannschaft aus Läuferinnen und Läufern tritt die Stiftung Krankenhaus Bethanien beim diesjährigen Moerser ENNI-Schlossparklauf am Samstag, 28. April an. Das Bethanien-Team läuft um den begehrten Firmenpokal in einer eigens für teilnehmende Betriebe vorgesehenen Wertung. Die fünf schnellsten Zeiten eines jeden Betriebs über fünf Kilometer fließen in die Gesamtwertung des sportlichen Firmenwettstreiks ein. Dr. Christoph Chylarecki, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie des Krankenhauses initiierte vor einigen Jahren die Betriebswertung beim Moerser Schlossparklauf und stiftet seitdem sogar den Siegerpokal.

    Zum traditionellen Lauf im Moerser Schlosspark fordert der sportbegeisterte Arzt Läuferinnen und Läufer in Betrieben in Moers und Umgebung heraus. „Ich freue mich über jede teilnehmende Betriebsmannschaft“, sagt der Chefarzt und ruft alle Firmen auf: „Kommt an den Start“. Besonders möchte er Teams aus dem Nachbarkliniken ansprechen, die er zum sportlichen Wettstreit herausfordert. „Ich will viele Chefärzte und Oberärzte als Läufer sehen. Wir Mediziner müssen Vorbilder sein und eine gesunde Lebensweise nicht nur empfehlen, sondern auch selbst vorleben!“, sagt er.

    Für den Chirurgen stehen dabei keineswegs mögliche Bestzeiten an erster Stelle. Dr. Chylarecki möchte vor allem für körperliche Bewegung werben. Denn Sport halte gesund und mache schneller wieder gesund, so der Bethanien-Mediziner. So weiß der Orthopäde und Unfallchirurg aus seiner langjährigen Tätigkeit, dass Menschen, die regelmäßig Sport treiben, sich nach Operationen besser und einfacher erholen. „Patienten, die sich körperlich fit halten, haben insgesamt bessere Voraussetzungen, gesund zu werden und gesund zu bleiben. Dies gilt bei Verletzungen des Bewegungsapparates aber durchaus auch bei Krankheiten wie Krebs“, so Dr. Chylarecki. Mediziner wissen seit langem, dass sportliche Betätigung helfen kann, eine Krebserkrankung zu bekämpfen.

    Im Moerser Krankenhaus scheinen die Beschäftigten tatsächlich viel von Sport zu halten: Mehr als zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen sich in diesem Jahr am Klinikteam. Darüber hinaus ist Bethanien nicht nur auf, sondern auch abseits der Strecke beim ENNI-Schlossparklauf präsent. Im Erste-Hilfe-Zelt kümmern sich Pflegekräfte und Ärzte aus Bethanien wie in jedem Jahr um alle teilnehmenden Läuferinnen und Läufer, die medizinisch versorgt werden müssen. Und nicht zuletzt ist ein weiterer Bethanien-Arzt eng mit dem traditionellen Moerser Sportevent verbunden: Dr. Kato Kambartel ist nicht nur Oberarzt der Lungenklinik, er ist auch seit vielen Jahren im Moerser Turnverein aktiv und zählt zu den langjährigen Organisatoren des Schlossparklaufs. Dass er in Bethanien auch als Betriebsarzt tätig und somit täglich auf die Gesundheit der Beschäftigten achtet, sei nur nebenbei erwähnt. Für ihn wie alle anderen teilnehmenden „Bethanier“ wird am 28. April wieder das Motto der blauen T-Shirts des Bethanien-Teams gelten: „Ist der Weg auch noch so hart, das Bethanien ist immer am Start!“


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  • Einladung zum 5. Moerser Frauen-Gesundheitstag

    Am 13. Juni 2018 - Alte Volskhochschule


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  • Kurs für pflegende Angehörige startet

    Angebot in Bethanien ist kostenlos für alle Interessierten

    Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach leitet den kostenlosen Kurs für pflegende Angehörige. (Foto KBM/Engel-Albustin)
    Der nächste Kurs für pflegende Angehörige im Krankenhaus Bethanien beginnt am Freitag, den 13. April um 16 Uhr in der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule. Das kostenfreie Kursangebot richtet sich an Menschen, die ihre Angehörigen in heimischer Umgebung pflegerisch betreuen. Als Krankenpflegerin und Pflegetrainerin leitet Sigrid Schulz-Rohrbach den an insgesamt drei Tagen stattfindenden Kurs, worin sie grundlegende Pflegetechniken zeigt, über praktische Pflegehilfsmittel informiert und mit den Kursteilnehmenden verschiedene Pflegehandlungen einübt. Die Kurseinheiten dauern jeweils von 16 bis 19:30 Uhr. Die Folgetermine sind jeweils am Freitag, 27. April und 4. Mai. Die Anmeldung ist noch bis Mittwoch, 11. April möglich.

    Weitere Kurse für pflegende Angehörige im Jahr 2018 beginnen am 7. September und am 23. November. Am 1. Juni gibt es zudem erstmals einen speziellen Kurs, der sich der heimischen Pflege von Menschen mit Demenz durch Angehörige widmet. Anmeldungen für alle Kurse sind im Krankenhaus Bethanien telefonisch unter 02841/200-2455 oder per Mail an pflegetraining@bethanienmoers.de möglich. Die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule (Haus R) liegt auf dem Klinikgelände links vom Krankenhaus.


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  • Ein Dank an seine Lebensretter

    Moers. (pst) „Der Doktor sprach: Sie haben es geschafft“, dankbar blickt Olaf Schulz in die Runde

    Olaf und Gertrud Schulz bedanken sich bei den Rettungskräften der Feuerwache Moers und dem Arzt des Bethanien Krankenhauses. (von links: Leiter der Feuerwehr Chris-toph Rudolph, Anästhesiearzt Florian Milandri, Notfallsanitäter Klaus Albrecht, Olaf und Ger-trud Schulz, Notfallsanitäter Ariel Gabor und Rettungssanitäter Philipp Nattke) (Foto: pst)
    Er bedankt sich bei seinen Rettern - den Einsatzkräften der Feuerwehr Moers und dem Arzt aus dem Krankenhaus Bethanien - den Leuten, denen er sein Leben zu verdanken hat. In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar wurden die Notfallsanitäter und Rettungsassisten-ten zur Wohnung des Ehepaares Schulz gerufen.

    Verdacht auf Herzinfarkt. „Ihr wart bei mir. Es war, als wenn die Engel bei mir waren“, nur verschwommen erinnert sich der Patient an die Nacht. Eines weiß er: Schnell waren sie da. Ein Einsatz in dem jedes Glied der Rettungskette perfekt ineinandergegriffen hat. Eine Stunde lag zwischen dem besorgten Anruf der Ehefrau in der Leitstelle und der lebensrettenden Operation.

    Der mittlerweile 80-Jährige erholte sich gut in seiner Reha und ist nun gekommen, um seine Retter noch einmal zu sehen. Mit seiner Frau besucht er am Dienstag, 06. März die Feuerwehrwache Moers, um sich mit gereimten Worten zu bedanken. Dies war ihm ein aufrichtiger Wunsch. Seine Retter sind froh. Froh, dass er ge-sund ist, froh über dieses Feedback. „Rückmeldung gibt es selten, bedanken tun sich wenige“, so Anästhesiearzt Florian Milandri. Für die Rettungskräfte ist es eine besondere Motivation zu sehen, was ihre Arbeit in diesem Falle bewirkt hat. Mit rund 13417 Einsätzen im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der Einsätze der Feuerwehr im Vergleich zum Vorjahr. Eine Zahl, die sich auch bei den agierenden Ärzten, Notfallsanitätern und Rettungssanitätern bemerkbar macht. Das Beispiel von Olaf Schulz zeigt, dass trotz des erhöhten Einsatzaufkommens der Großteil der Einsätze einwandfrei abläuft.


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  • Hygiene-Siegel für Bethanien

    Kreis Wesel würdigt Maßnahmen gegen multiresistente Keime

    Bethaniens Hygienefachkraft Sabine Hillebrandt, der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Voshaar und Bethanien-Vorstand Dr. Ralf Engels (Foto: KBM/Banski)
    Hygiene-TÜV bestanden: Der Fachdienst Gesundheitswesen des Kreises Wesel verlieh jetzt den Kliniken des Kreises das Euregio-Qualitätssiegel – so auch dem Krankenhaus Bethanien.

    Die Kliniken des Kreises haben sich vor Jahren im Kreis in einem MRSA-Netzwerk zusammengeschlossen, um multiresistente Keime in den Krankenhäusern besser zu bekämpfen. „Das Siegel unterstreicht Bethaniens Bewusstsein für die überragende Bedeutung der Hygiene“, so Bethaniens Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Voshaar. Bethanien habe in der Hygiene vielfältige Anstrengungen unternommen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch Patientinnen und Patienten für das Thema zu sensibilisieren. „Wir haben mit dem Siegel ein gutes Zeugnis in der Bekämpfung multiresistenter Keime abgegeben“, sagte Bethanien-Vorstand Dr. Ralf Engels. Die Hygiene im Krankenhaus Bethanien wird täglich durch ein speziell aus- und weitergebildetes Fachpersonal aus Hygienefachkräften, hygienebeauftragten Ärzten und Pflegekräften kontrolliert. Eine vornehmlich aus Ärzten und der Klinikleitung zusammengesetzte Hygienekommission überwacht zudem die Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen in der gesamten Klinik. Das jetzt vom Kreis Wesel Bethanien übergebene Hygiene-Siegel ist bis Ende 2019 gültig.


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  • Gala zugunsten kranker Kinder

    Moerser Tanzclub RRC 22/11 spendete für die Klinikclowns

    Eins zwei, Wiegeschritt (v.r.n.l.): Antje Gerhardt und Dirk Teilmans vom Rock’n’Roll Club 22/11 Moers übergaben jetzt in der Kinderklinik Bethanien eine Spende zugunsten der Klinikclowns an Chefarzt Dr. Michael Wallot sowie Clown Holger Voss alias Schaltge und Clownin Silke Eumann alias Flocke. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Es war eine mehr als gelungene Veranstaltung zugunsten der Kinderklinik Bethanien: Gut 340 Gäste hatten im November vergangenen Jahres im Kulturzentrum Rheinkamp der Tanzgala des Rock’n’Roll Club 22/11 Moers beigewohnt. Jetzt übergab der Verein den Erlös des Abends an die Kinderklinik Bethanien. „Der Betrag soll den Klinikclowns zugutekommen“, so der Vereinsvorsitzende Dirk Teilmanns, der mit Stellvertreterin Antje Gerhardt persönlich in die Kinderklinik gekommen war, um einen Betrag in Höhe von 750 Euro zu übergeben. „Im Namen der Kinderklinik danke ich Ihnen und dem gesamten Verein herzlich für ihr Engagement“, freute sich Chefarzt Dr. Michael Wallot. Der Chefarzt konnte den dreistelligen Betrag gemeinsam mit Klinikclownin Silke Eumann alias Flocke und Klinikclown Holger Voss alias Schlatge persönlich entgegennehmen.

    Bei der Tanzgala hatte der Rock’n’Roll Club 22/11 Moers das Publikum im November mehr als fünf Stunden mit einem erstklassigen Programm aus Musik, Tanz, Show und Unterhaltung begeistert. Zum Programm des Abends gehörte auch der 3. Moerser Boogie Cup, bei dem Spitzen-Tanzpaare aus ganz Deutschland im Wettbewerb gegeneinander antraten. Der Boogie-Pianist Jörg Hegemann und weitere Musiker sorgten in der Kulturhalle für Live-Musik. Bis nach Mitternacht hatte auf der Tanzfläche reger Betrieb geherrscht. Mit dabei als eigens geladene VIP-Gäste waren auch die Klinikclowns vom NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite. „Ich hatte mit meiner Clownskollegin einen wunderbaren und sehr beschwingten Abend auf, über und neben der Tanzfläche“, so Klinikclown Holger Voss augenzwinkernd. Tatsächlich hatte das Clowns-Tanzpaar zur Freude des Publikums ein paar sehr spontane Rock’n’Roll-Überschläge aufs Parkett gelegt, deren Schwierigkeitsgrad von abenteuerlich bis todesmutig reichte.


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  • Kinderklinik, helau!

    Grafschafter Kinderprinzenpaar besuchte Bethanien

    Kinderklinik, helau! – Das KGK-Kinderprinzenpaar Justin I. und Vivien I. besuchte die kleinen Patienten in Bethanien. Darüber freute sich unter anderem Patient Fynn Yannik Zwartjes aus Moers (vorn rechts) mit seiner Familie (im Hintergrund).
    „Achtung, d´r kleine Prinz kütt!“, hieß es jetzt in der Kinderklinik Bethanien. Zusammen mit Prinzessin Vivien I. war Prinz Justin I. nach Bethanien gekommen, um kranken Kindern in der Karnevalszeit ein bisschen Freude zu bringen. Begleitet wurde das Kinderprinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (KGK) von einem blau-weiß gekleideten Hofstaat mit weiterem Gefolge, dem auch der KGK-Jugendbeauftragte Andreas Driske und die langjährige KGK-Jugendbeauftragte Brigitte Keller angehörten. Nach einem kurzen Willkommen auf der Station besuchte das Kinderprinzenpaar viele kleine Patientinnen und Patienten auf der Station G0. „Alle Kinder, die keine ansteckenden Krankheiten haben, durfte das Kinderprinzenpaar auf den Zimmern besuchen“, so Kinderkrankenschwester Carmen Beck, die die Station G0 leitet.

    Da der Besuch des Prinzenpaares auf der Station seit Tagen angekündigt war, hatten sich manche Kinder erwartungsvoll verkleidet. So traf das Kinderprinzenpaar unter anderem auf eine kleine Prinzessin Leia – der weißgekleidete Charakter mit der legendären Schneckenzopf-Frisur ist aus den Star Wars-Filmen bekannt. Auch eine kleine Nachwuchs-Hexe zeigte sich den Jecken auf der Kinderstation. „Ich bin auch eine Hexe!“, scherzte die frühere KGK-Jugendbeauftragte Brigitte Keller, die bekanntlich auch als Obermöhne im Karneval unterwegs ist. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und einem kräftigen „Bethanien, helau!“ überreichte das Prinzenpaar an jedes kranke Kind einen süßen Schokoladengruß. „Damit ihr schnell wieder gesund werdet“, so Vivien I. und Justin I.


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  • Stippvisite im Rathaus

    Bürgermeister Neukirchen-Vluyns empfing neuen Bethanien-Klinikchef

    Empfang im Rathaus (v.r.n.l.): Der Neukirchen-Vluyner Bürgermeister Harald Lenßen empfing dieser Tage Dr. Ralf Engels als neuen Vorstand und Krankenhausdirektor der Stiftung Krankenhaus Bethanien. Ihn begleitete der Bethanien-Stiftungsratsvorsitzende Otfried Kinzel . (Foto: Stadt Neukirchen-Vluyn/Frank Grusen)
    Freundliche Begegnung im Rathaus: Dieser Tage empfing Bürgermeister Harald Lenßen den neuen Bethanien-Vorstand Dr. Ralf Engels im Neukirchen-Vluyner Rathaus. Seinen Antrittsbesuch machte Dr. Engels in Begleitung des Bethanien-Stiftungsratsvorsitzenden Otfried Kinzel.

    „Wir haben unser Kennenlernen genutzt, um Fragen von gegenseitigem Interesse zu besprechen“, so Dr. Engels nach dem Treffen. Im Vordergrund standen dabei in erster Linie gesundheitspolitische Fragen. „Gesundheitspolitik ist immer auch Kommunalpolitik. Als große Klinik am Niederrhein ist uns daher ein enger Austausch mit den Kommunen vor Ort wichtig. Es geht immerhin die bestmögliche medizinische Versorgung der Menschen vor Ort“, betonte der Bethanien-Stiftungsratsvorsitzende Otfried Kinzel.

    Dr. Ralf Engels ist seit September 2017 als Vorstand und Krankenhausdirektor der Stiftung Krankenhaus Bethanien tätig.


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  • Jecken vom Grafschafter Karneval feierten mit älteren Menschen

    Seniorenstift Bethanien wurde viel geschunkelt und gelacht

    Bethanien, helau: Prinzessin Tina I. (Mitte) überreichte zwei Orden an die karnevalsbegeisterte Klara Walter (sitzend), die im Seniorenstift lebt. Ein weiteren Orden erhielt die examinierte Altenpflegerin Petra Küsters (ganz links im weißen Kittel), die wegen ihrer Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses sehr beliebt ist.
    Wenn der weiße Transporter mit dem amtlichen Moerser Kennzeichen MO-HR 9000 vorfährt, dann wissen alle Jecken, dass das Grafschafter Prinzenpaar seine Aufwartung macht. So auch dieser Tage, als das Prinzenpaar des Kulturausschusses Grafschafter Karneval (KGK) das Seniorenstift Bethanien besuchte. Kaum hatten Prinzessin Tina I. mit Gefolge die festlich geschmückte Cafeteria des Seniorenstifts betreten, war kein Halten mehr bei vielen Seniorinnen und Senioren. „Moerser Jecken muss man nicht wecken“ – das offizielle Motto des diesjährigen Prinzenpaars wissen auch die Bewohnerinnen und Bewohner in der Bethanien-Senioreneinrichtung mit Leben zu füllen.

    Etwa 150 in allen erdenklichen Kostümen verkleidete Seniorinnen und Senioren feierten gemeinsam mit dem Personal der Einrichtung und dem Prinzenpaar. Das war allerdings nicht ganz vollständig erschienen: Prinz Nobbi I. konnte wegen Krankheit kurzfristig nicht dabei sein, an seiner Stelle tanzte sich Minister Pascal Krumpen schon einmal gekonnt für eine mögliche Prinzenrolle im nächsten Jahr warm. Für Prinzessin Tina I. hatte der Besuch am 1. Februar in Bethanien allerdings eine besondere Bedeutung, konnte sie an diesem Tag doch ihren Geburtstag feiern. Und den wollte sie unbedingt mit den Seniorinnen und Senioren in Bethanien erleben. „Tina I., helau!“ und „Gute Besserung, helau!“ wünschte der gesamte Saal der Prinzessin und dem wegen Krankheit abwesenden Prinzen alles Gute.

    „Feiern ohne Ende, das ist Karneval!“ und „Heute Abend geht die Post ab, olé olé ola!“ hallte es anschließend bei den Gesangsdarbietungen von Prinzessin und Hofstaat durch den Saal – wer konnte, sang und klatschte im Publikum voller Begeisterung mit. Das Programm des Nachmittags hatten die Seniorinnen und Senioren der Einrichtung diesmal übrigens selbst mitgestaltet: So führten zum Gaudi der Anwesenden mehrere als sehr rüstige Seniorinnen verkleidete rüstige Seniorinnen einen gemeinsam mit den Pflegekräften eigens einstudierten „Rollator-Tanz“ auf. Für stimmungsvolle Live-Musik bei der gesamten Feier sorgte wieder Musiker Karl-Heinz Brakhage. Die Hauswirtschaft des Seniorenstifts verwöhnte alle Gäste zudem mit reichlich Kaffee, Kuchen und Stimmungsgetränken.


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  • Handarbeitskreis spendete für Klinikclowns

    Häkeldamen aus der evangelischen Gemeinde Moers-Eick übergaben vierstellige Summe

    Eine Spende in vierstelliger Höhe übergab der Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde Eick-West jetzt an (hinten v.l.n.r.) Klinikclownin Stift alias Iris Held und Klinikclowns Schaltge alias Holger Voss und an Chefarzt Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik Bethanien
    Sie sind seit Jahrzehnten gute Freundinnen der Kinderklinik Bethanien und auch in diesem Jahr hatten sie wieder eine große Überraschung im Gepäck: Eine Spende von genau 1561 Euro übergab dieser Tage der Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde Moers-Eick an die Kinderklinik Bethanien. Das Geld wurde bei einer kleinen Feierstunde im Eicker Gemeindehaus von Gruppenleiterin Margarete Haack an Kinderkliniks-Chefarzt Dr. Michael Wallot übergeben. Da der Betrag den Klinikclowns in der Kinderklinik zugutekommen soll, brachte der Chefarzt die Clowns Stift und Schlatge und Stift zur Spendenübergabe gleich mit – als Überraschungsgäste. Die Clowns Stift alias Iris Held und Schlatge alias Holger Voss arbeiten für den NRW-weit tätigen Verein Clownsvisite e.V., der speziell weitergebildete Schauspieler im ganzen Bundesland in Kinderkliniken bringt.

    Mit der jetzt an die Klinikclowns übergebenen Spende setzen die Eicker Handarbeitsdamen eine seit vielen Jahren gepflegte Tradition fort, sich für kranke Kinder in Bethanien zu engagieren. „Wir häkeln und stricken über das ganze Jahr. Vor Weihnachten verkaufen wir die Sachen dann für den guten Zweck. Somit können wir auch in diesem Jahr wieder einen vierstelligen Erlös aus unserer ehrenamtlichen Arbeit an die Kinderklinik übergeben“, so Gruppenleiterin Margarete Haack. „Seit vielen Jahren engagieren sie sich jedes Jahr auf’s neue für die Kinderklinik. Mein Dank an sie alle kann gar nicht groß genug sein“, sagte der sichtlich gerührte Chefarzt.

    Nachdem die beiden Klinikclowns den Handarbeitsdamen artig ein Dankeschön-Lied vorgetragen hatten, gab es bei Kaffee und Kuchen viel Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. Während der Chefarzt Dr. Wallot aus dem Alltag der Kinderklinik Bethanien berichtete, erzählten die beiden Clowns von ihren wöchentlichen Clownsvisiten in den Kinderkliniken der Region. Und auch der Handarbeitskreis hatte etwas mitzuteilen: Wenn die Kräfte und die Gesundheit es zulassen, möchten sich die teilweise hochbetagten Handarbeitsdamen der evangelischen Gemeinde in Eick weiter für die Kinderklinik engagieren. Die Gruppe freut sich allerdings auch über Verstärkung durch jüngere handarbeitsbegeisterte Frauen, denen sie ihr Handarbeitswissen weitergeben möchten. Interessentinnen können sich über die Mailadresse gemeindebueroeick@gmx.de im Gemeindebüro Moers-Eick melden.


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  • Neuer Chefarzt im Krankenhaus Bethanien

    Dr. Sebastian Daehnke leitet die Anästhesie und operative Intensivmedizin

    Dr. Sebastian Daehnke ist neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin im Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Als neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin stellte sich dieser Tage Dr. Sebastian Daehnke der Öffentlichkeit vor. Seit Oktober vergangenen Jahres leitet der 51-jährige Mediziner die Fachabteilung, in der unter anderem sechs Oberärzte und ein Funktionsoberarzt tätig sind. Insgesamt arbeiten zwanzig Ärzte in der Anästhesie, die unter anderem die Bereiche Schmerztherapie sowie operative Intensivmedizin und Notfallmedizin bündelt.

    Der in Köln und Moers lebende Arzt kam von der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin der Kliniken Maria Hilf GmbH in Mönchengladbach. Dort war er insgesamt über neun Jahre als Oberarzt und acht Jahre als Assistenzarzt tätig. Zudem arbeitete er über dreißig Jahre in Köln beim Rettungsdienst. „Beim Rettungsdienst konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln. Man lernt dort Patienten und Situationen schnellstmöglich, richtig einzuschätzen und entwickelt einen besonderen Blick als Arzt“, so Dr. Daehnke. Für die Ärztekammer Nordrhein nahm der Mediziner an regelmäßigen Begehung verschiedener Intensivstationen teil, um die Versorgungsleistung für Notfallpatienten zu verbessern.

    Im Krankenhaus Bethanien übernimmt er mit der Anästhesie und operativen Intensivmedizin ein sogenanntes Querschnittsfach, das mit nahezu allen anderen Kliniken des Hauses eng zusammenarbeitet. So ist das Zusammenspiel etwa zwischen seiner Abteilung, allen operierenden Ärzten, der gesamten Intensivstation und dem Rettungsdienst maßgeblich. „Dabei sind genaue Abstimmungen und viel Kommunikation gefragt“, weiß Dr. Daehnke. Von der Anästhesie in Bethanien war er von Anfang an beeindruckt. „Das Team hat ein hohes Fachniveau. Mein Vorgänger Dr. Burkhard Steege hat eine gut funktionierende und nette Mannschaft hinterlassen“, stellte Dr. Daehnke fest.

    Ein besonderes Anliegen des Chefarztes ist die Patientensicherheit im Krankenhaus dar. Notwendige Prozesse innerhalb der Patientenversorgung müssen immer wieder überprüft werden. Eine stärker werdende Herausforderung sei dabei auch die demografische Entwicklung. „Wir stehen im medizinischen Alltag vor der Aufgabe einer Vielzahl von älteren Patienten eine sichere und schonende Narkose zu geben. Das erfordert von allem im Team hohe Aufmerksamkeit und Disziplin.“ Dazu zähle aber auch eine moderne Medizintechnik wie das EEG-Monitoring, mit dem Ärzte die Narkosetiefe des Patienten während der Operationen bestimmen und überwachen können.

    De neuen Chefarzt ausgewählt hatte ein Gremium, dem alle Chefärzte, das Direktorium und die Personalleitung in Bethanien angehören. „Das ist ein überaus sorgfältiges Auswahlverfahren“, so Bethanien Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Voshaar. Der Stiftungsrat Bethanien folgte anschließend der getroffenen Empfehlung. „Wir freuen uns, dass wir Herrn Dr. Daehnke mit seinen besonderen Kompetenzen für uns gewinnen konnten. Das Auswahlgremium ist sich sicher, dass er neben seiner fachlichen Expertise auch mit seiner Persönlichkeit gut zu Bethanien passt.“

    Seinen neuen Posten geht Dr. Daehnke mit „gespannter Erwartung und Verantwortungsbewusstsein“ an, wie er selbst sagt. „Es ist eine Herausforderung, die zufrieden macht“, sagt er. Seine Familie lebt in Köln. Er selbst lebt während der Woche in Moers. Dr. Daehnke ist mit einer Lehrerin verheiratet und zweifacher Familienvater. In seiner Freizeit fährt er Kanu, zeichnet und spielt Gitarre.


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  • Landesregierung bestätigt Frühchenzentrum in Bethanien

    Versorgung von Frühgeborenen im Kreis Wesel und Umgebung auf höchster Versorgungsstufe gesichert

    Exzellente medizinische Versorgung für Frühgeborene am linken Niederrhein: Das Perinatalzentrum im Moerser Krankenhaus Bethanien bekam jetzt seine exzellente Qualität von der Landesregierung in Düsseldorf bestätigt. Es freuen sich (v.r.n.l.) Dr. Peter Tönnies, Chef der Geburtsklinik in Bethanien, Ursula Kamp als Leitende Hebamme, Oberarzt Dr. Gündüz Selcan von der Kinderklinik und Kinderkrankenschwester Petra Hübbers. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Die medizinische Versorgung von Frühgeborenen am linken Niederrhein ist gesichert: Dies geht aus dem Krankenhausplan der Landesregierung in Düsseldorf hervor, der dem Krankenhaus Bethanien in Moers jetzt den Status als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) bestätigt. In einem Perinatalzentrum werden Mütter mit sogenannten Risikoschwangerschaften und Frühgeborene betreut. Die Bestätigung des Perinatalzentrums in Bethanien erfolgte nach einer Begehung der Landesregierung im Moerser Krankenhaus. Dabei stellte die Landesregierung fest, dass in der Frauenklinik und der Kinderklinik Bethanien alle Voraussetzungen für die Frühgeborenenversorgung auf höchstem medizinischen Niveau gegeben sind.

    Ein bundesweit geltendes Kriterium für Perinatalzentren ist etwa die Mindestmenge von 14 Frühgeborenen pro Jahr, die mit weniger als 1.250 Gramm Gewicht auf die Welt kommen. In Bethanien waren im vergangenen Jahr 24 Frühgeborene unter 1.250 Gramm geboren worden. Insgesamt betreute das Perinatalzentrum im vergangenen Jahr 160 Frühgeborene. Ein Kind gilt als Frühgeborenes, wenn es vor Abschluss von 37 Schwangerschaftswochen geboren wird – also mindestens drei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Fast zehn Prozent aller Babys, die in Bethanien auf die Welt kommen, sind Frühgeborene.

    „Die Sicherheit von Mutter und Kind steht im Perinatalzentrum Bethanien seit vielen Jahren an oberster Stelle“, freuen sich die beiden Bethanien-Chefärzte Dr. Peter Tönnies von der Frauenklinik und Dr. Michael Wallot von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin über den Bescheid der Landesregierung. Zwar sei Bethanien bislang auch schon als Perinatalzentrum zertifiziert gewesen. Die Landesregierung hatte aber unlängst das Zulassungsverfahren geändert: Die neue Anerkennung konnten nur Kliniken erhalten, die – wie Bethanien - bislang auch schon über ein zertifiziertes Perinatalzentrum der höchsten Stufe verfügten. Die Entscheidung der Landesregierung für das Perinatalzentrum in Moers bestätigt auch den Anspruch Bethaniens, Schwangere, sowie Neu- und Frühgeborene am gesamten linken Niederrhein bestmöglich zu versorgen. „Im gesamten Kreis Wesel ist die Geburtshilfe Bethanien das einzige Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe“, betont Krankenhausdirektor Dr. Ralf Engels.

    Qualitätsanforderungen an die Perinatalzentren sind ausgesprochen hoch. So müssen Frauen- und Kinderklinik eine optimal ineinandergreifende Geburtshilfe sowie die medizinische Betreuung eines speziell aus- und fortgebildeten Ärzte- und Pflegeteams nachweisen. Zudem müssen besondere räumliche und organisatorische Voraussetzungen für die Betreuung von Mutter und Frühgeborenen vorhanden sein.


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  • Kurs für pflegende Angehörige startet

    Angebot in Bethanien ist kostenlos für alle Interessierten

    Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach leitet den kostenlosen Kurs für pflegende Angehörige. (Foto KBM/Engel-Albustin)
    Wenn ein nahestehender Mensch pflegebedürftig wird, leisten oftmals Angehörige die heimische Pflege und Betreuung. An sie richtet sich der am Freitag, 9. Februar um 16 Uhr startende Pflegekurs für Familienangehörige. Der Kurs findet an insgesamt drei Tagen im Krankenhaus Bethanien statt und ist für alle Teilnehmenden kostenfrei. Die Anmeldung ist noch bis Mi, 7. Februar möglich.

    Kursleiterin Sigrid Schulz-Rohrbach ist examinierte Krankenpflegerin und Pflegetrainerin im Krankenhaus Bethanien. Sie macht Angehörige mit grundlegenden Pflegetechniken vertraut, informiert über praktische Pflegehilfsmittel und übt mit den Kursteilnehmenden verschiedene Pflegehandlungen ein. Die Kurseinheiten dauern jeweils von 16.00-19.30 Uhr. Weitere Kurstage sind – immer freitags - der 23. Februar und der 2. März. Veranstaltungsort ist die Bethanien-Krankenpflegeschule (Haus R) auf dem Klinikgelände links vom Krankenhaus. Das Kursprojekt wird von der Universität Bielefeld wissenschaftlich betreut.

    Weitere Kurse für pflegende Angehörige im Jahr 2018 beginnen am 13. April, am 7. September und am 23. November. Am 1. Juni gibt es zudem erstmals einen speziellen Kurs, der sich der heimischen Pflege von Menschen mit Demenz durch Angehörige widmet. Anmeldungen für alle Kurse sind im Krankenhaus Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 oder per Mail unter pflegetraining@bethanienmoers.de möglich.


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