Diabetisches Fußzentrum

17.11.2018

Internationaler Diabetes-Tag:

Diabetes-Fußzentrum in Bethanien jetzt in neuen Räumlichkeiten

Mehr Platz in neuen Räumen: Das Team des Diabetes-Fußzentrums im Krankenhaus Bethanien mit Oberarzt Dr. Ralph Dietrich Rackwitz (li. stehend) und den Diabetes-Beraterinnen Aliye Ayten (Mitte sitzend), Sarah Orzel (re.) und Gisela Theysen (2.v.li.) am Empfangstresen. (Foto: KBM/Pickartz)
Pünktlich zum Internationalen Diabetestag am 14. November hat das Diabetes-Fußzentrum in Bethanien neue Räumlichkeiten bezogen. „Das Fußzentrum verfügt jetzt in zwei Behandlungsräumen über deutlich mehr Platz für die wachsende Anzahl von Patientinnen und Patienten, die zu uns kommen“, so Bethaniens Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels. Zusätzlich zu den neuen, frisch renovierten Behandlungsräumen hat das Zentrum nun auch einen eigenen Empfangsbereich und ein Arztzimmer. Baulich habe es sich dabei um eine Herausforderung gehandelt, da die neuen Räume im ältesten Gebäudeteil der Klinik eingerichtet wurden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Räume muten hell und freundlich an – gute Arbeitsbedingungen für das Personal und eine angenehme Atmosphäre für die Patientinnen und Patienten.

Der Vorteil für die Behandelten: Das Diabetes-Fußzentrum befindet sich direkt im Erdgeschoss, nur ein paar Schritte vom Empfangsbereich im Foyer des Krankenhauses entfernt. Das bedeutet kurze Wege für die zumeist vom Diabetischen Fußsyndrom geplagten Patientinnen und Patienten. „An der Empfangstheke im Krankenhausfoyer links vorbei und nach 5 Metern direkt wieder links – da sind wir“, sagt Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz, der sich seit Jahren in Bethanien mit viel persönlichem Engagement um die Menschen mit Diabetes kümmert und das Diabetes-Fußzentrum in Bethanien leitet. Gut zehn ambulante Patientinnen und Patienten behandeln Dr. Rackwitz und sein Team jeden Tag, an Sprechstunden-Tagen können es auch schon einmal bis zu 25 Termine für den Oberarzt und seine Crew sein.

Zu den ambulanten Patientinnen und Patienten in der Sprechstunde kommen noch durchschnittlich zehn stationäre Fälle hinzu. „Das sind Menschen, die wegen schwieriger oder schlecht heilenden Wunden auf der diabetischen Fußstation des Krankenhauses behandelt werden.“ Die Tendenz bei der Zahl der Behandelten sei steigend. „Diabetes-Erkrankungen nehmen insgesamt zu und damit auch die Zahl der Folgeerkrankungen“, so Dr. Ralph-Dietrich Rackwitz. Für die Sprechstunde werden zeitnahe Termine vergeben. „In Notfällen sollten Diabetiker mit akuten Fußproblemen allerdings vernünftigerweise immer sofort in die Notfallambulanz gehen, denn dann muss schnell behandelt werden“.

Bei seiner Arbeit wird Dr. Rackwitz von den Diabetes-Beraterinnen Aliye Ayten, Sarah Orzel und Gisela Theysen unterstützt, die allesamt eine spezielle Qualifikation für die Wundbehandlung aufweisen können. „Die Behandlung diabetischer Füße sollte immer eine Sache von Fachleuten sein. Ohne geschultes Personal geht es nicht“, betont der Mediziner. Mit den niedergelassenen Diabetologen und den Hausärzten ist das Diabetische Fußzentrum des Bethanien-Krankenhauses gut vernetzt. „Wir kommunizieren mit den externen Behandlern auf gleicher Augenhöhe.“ Für eine erfolgreiche Behandlung sei es wichtig, dass alle Akteure an einem Strang ziehen, so der Diabetes-Experte. Das Fußzentrum ist zudem Mitglied im Fußbehandlungsnetz Rhein-Ruhr und zudem durch die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) als Behandlungseinrichtung für ambulante und stationäre Patienten anerkannt.


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Mail: diabetologie@bethanienmoers.de
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