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2.1.2019

Mit geschärftem Blick

Ein Ultraschallgerät neuester Bauart hilft den Bethanien-Gastroenterologen um Chefarzt Prof. Ralf Jürgen Kubitz, Krankheiten im Bauchraum noch besser aufzuspüren

Geschärfter Blick: Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz (li.) und Oberarzt Christian Giesecke (re.) mit dem neuen Ultraschallgerät „Aplio i800“ eines japanischen Herstellers.
Ein leistungsstarker Computer auf Rollen, dazu zwei Bildschirme und vier Schallköpfe: „Aplio i800“ heißt das neue Ultraschallgerät, das derzeit in Bethanien die Herzen der Gastroenterologen höher schlagen lässt. Die Maschine sei „der Rolls Royce unter den Ultraschallgeräten“, schwärmen die Ärzte. Mit dem Gerät neuester Bauart eines japanischen Herstellers blicken die Spezialisten um Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz jetzt noch genauer ins Innere der Patientinnen und Patienten als je zuvor. In dem Gerät seien viele Funktionalitäten in einer einzigen Maschine vereint, was die Untersuchungen schneller und besser mache. Neben der Abbildung von Organen mittels konventionellem Ultraschall können auch die Gewebe-Durchblutung bis zu den kleinsten Gefäßen sowie die Festigkeit des Gewebes dargestellt und quantifiziert werden. „Durch die Ultraschall-Untersuchung mit dem neuen Gerät können wir recht präzise Aussagen über das Gewebe oder etwa das Fortschreiten von chronischen Krankheiten machen“, erklärt der Chefarzt. Der Ultraschall durchdringt bei der völlig schmerzfreien Untersuchung den Körper eines Patienten und macht so Bereiche mit festerem und weniger festem Gewebe auf dem Computerbildschirm sichtbar.

Die Bilder sind derart gestochen scharf, dass den Medizinern allein anhand der Bilder auf dem Monitor oft schon eine differenzierte Diagnose möglich ist. „Wir können hier recht schnell von außen entscheiden, um welche Erkrankung es sich beim Patienten handelt und um welche nicht.“ Falls die Untersuchung doch keine Klarheit bringt, haben die Mediziner mit dem Computertomographen ein zweites Gerät zur Verfügung, um einem gesundheitlichen Problem auf die Schliche zu kommen. „Die Untersuchung mit Ultraschall und die Computertomographie ergänzen sich hervorragend“, sagt Prof. Kubitz.
„Allerdings können wir jetzt immer häufiger bei bestimmten Patienten nach einer Ultraschalluntersuchung auf eine anschließende CT-Untersuchung verzichten, weil wir allein durch die Ultraschall-Untersuchung bereits eine sehr sichere Diagnose stellen können.“ Der Vorteil für die Patienten: Bei der Ultraschalluntersuchung fällt keine Strahlenbelastung an.

Durch eine schnellere Diagnose verkürze sich für Patientinnen und Patienten nicht zuletzt die bange Zeit des Wartens. Wenn Ärzte zum Beispiel eine Krebserkrankung vermuten, möchten Patientinnen und Patienten verständlicherweise schnell Gewissheit haben. Das sei umso bedeutender für ein Krankenhaus wie Bethanien, in dem Krebserkrankungen schwerpunktmäßig behandelt werden. Bethanien verfügt schon seit Jahren über drei zertifizierte Organkrebszentren zur Behandlung von Patientinnen und Patienten. „Als zertifiziertes Darmkrebszentrum verfügen wir über große Erfahrung bei Tumorerkrankungen. Diese Erfahrung benötigen wir aber auch, denn Diagnose und Therapie werden mit dem medizinischen Fortschritt immer komplexer. So wie jeder Patient mit seiner Erkrankung anders ist, werden auch die Therapien immer individueller“, betont der Chefarzt. Mit dem neuen Gerät jedenfalls ist Bethanien jetzt auf der Höhe der Zeit. „Wir wollen die beste Diagnose und die beste Medizin für unsere Patienten“, sagt Chefarzt Prof. Kubitz.
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