Krankenhaus-Startseite

Das Presseteam Bethanien stellt sich vor

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2019



  • „Handy-Sitzsäcke“ und mehr für den guten Zeck

    Hobby-Näherinnen spendeten nach Basar für die Kinderklinik

    Ein Jahr lang nähten Andrea Pannen (li.) und Petra Liebich (re.) unter anderem bunte Taschen für den guten Zweck. Jetzt übergaben sie in der Kinderklinik Bethanien eine dreistellige Spende zugunsten kranker Kinder an Chefarzt Dr. Michael Wallot. (Foto: KBM/Ruder)
    Eine Spende in Höhe von genau 710 Euro übergaben jetzt Andrea Pannen und Petra Liebich an die Kinderklinik Bethanien. Als leidenschaftliche Hobby-Näherinnen hatten die beiden Verwaltungsangestellten aus dem Moerser Rathaus über das gesamten vergangene Jahr in ihrer Freizeit allerlei Handarbeiten gefertigt und diese in der Vorweihnachtszeit im Kollegenkreis im Rathaus verkauft. „Von Recycling-Taschen aus ausrangierten Jeanshosen über Handy-Sitzsäcke bis hin zu selbstgestrickten Socken als echtem Weihnachtszeit-Klassiker war alles dabei, was das Herz begehrt“, berichteten die beiden Frauen bei der Begegnung mit dem Chefarzt der Kinderklinik, Dr. Michael Wallot. „Unsere Aktion stieß auf viel Resonanz, die Spendenbereitschaft im Kreis der Kolleginnen und Kollegen im Rathaus war recht groß“, sagten Pannen und Liebich.

    Zur Übergabe des Erlöses waren Andrea Pannen und Petra Liebich eigens nach Bethanien gekommen, wo sich der Chefarzt gern Zeit für ein ausführliches Gespräch nahm. „Frau Liebich und Frau Pannen haben sich in den vergangenen Jahren bereits zwei Mal mit einer Aktion für die Kinderklinik engagiert. Wir freuen uns über die selbstlose Unterstützung zugunsten kranker Kinder und danken von ganzem Herzen“, so der Chefarzt. Die beiden Frauen spendeten nun bereits zum dritten Mal für die Kinderklinik. Auch im vergangenen Jahr und im Jahr davor war der Erlös aus dem Verkauf von Handarbeiten, genähten und gestrickten Sachen den kranken Kindern in Bethanien zugute gekommen. Der erzielte Spendenbetrag war dabei diesmal dank der Spendenbereitschaft des Personals im Moerser Rathaus fast so hoch wie im Jahr davor. „Das war möglich durch die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, durch Sachspenden aus dem Kollegenkreis und nicht zuletzt durch unsere Vorgesetzen im Rathaus, die die Aktion selbst auch maßgeblich unterstützten“, erzählten die beiden Frauen.


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  • Pflegende Angehörige:

    Neuer Kurs startet am 3. Mai im Krankenhaus Bethanien

    Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach leitet den kostenlosen Kurs für pflegende Angehörige. (Foto KBM/Engel-Albustin)
    Der nächste Kurs für pflegende Angehörige im Krankenhaus Bethanien beginnt am Freitag, den 3. Mai 2019 um 16 Uhr. Das kostenfreie Kursangebot richtet sich an alle Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen.

    Der an insgesamt drei aufeinander folgenden Freitagen stattfindende Kurs wird von der Bethanien-Krankenpflegerin Sigrid Schulz-Rohrbach geleitet. Die erfahrene Pflegetrainerin vermittelt in dem Kurs grundlegende Pflegetechniken, Pflegehandgriffe und Fachwissen rund um die Pflege.

    Die Kurseinheiten dauern jeweils von 16.00 bis 19.30 Uhr. Die Folgetermine finden am Freitag, 10. Mai und am Freitag, 17. Mai in der Krankenpflegeschule Bethanien auf dem Klinikgelände statt. Die Schule befindet sich im Haus R, links vom Krankenhaus-Hauptgebäude.

    Eine Anmeldung für den Kurs ist möglich in Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 (Anrufbeantworter) bei Frau Schulz-Rohrbach.


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  • Zehn Jahre für die Darmgesundheit

    Jubiläum: Das Darmzentrum Bethanien lädt am Samstag (13.4.) zum Tag der Offenen Tür

    Beim Tag der Offenen Tür am Samstag (13.4.) im Darmzentrum Bethanien referiert Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz von der Gastroenterologie um 11.00 Uhr und um 13.30 Uhr in der Krankenhaus-Kapelle zum Thema „Wie erkenne ich, dass ich meinen Darm untersuchen lassen muss?“ (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Sein zehnjähriges Bestehen nimmt das Darmzentrum im Moerser Krankenhaus Bethanien am Samstag (13.4.) zum Anlass für einen Tag der Offenen Tür. „Wir wollen umfassend über die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Darmerkrankungen aufklären“, so die beiden Chefärzte Prof. Dr. Ralf Kubitz von der Klinik für Gastroenterologie und Dr. Hans-Reiner Zachert von der Klinik für Viszeralchirurgie. „Die Veranstaltung von 10 bis 16 Uhr richtet sich an alle Menschen, die mehr über das fachliche Können in einem von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannten Organzentrum wissen möchten“, erläutert Bethanien. In solchen anerkannten Organzentren werden Patientinnen und Patienten auf höchstem medizinischen Niveau und nach dem neuesten Stand der ärztlichen Kunst behandelt. Wie alle anderen anerkannten Organzentren, muss auch das Darmzentrum des Bethanien Krankenhauses die Qualität seiner Arbeit regelmäßig vor externen Prüfern nachweisen.

    Beim Tag der Offenen Tür wird für die Besucherinnen und Besucher erkennbar sein, wie in einem Darmzentrum fachübergreifend zusammengearbeitet wird. So können sich die Gäste während der gesamten Veranstaltung über im OP-Saal 5 unter Anleitung der Leitenden Oberärztin Susanne Döhrmann-Sohr an einem Modell an einer Schlüsselloch-Operation versuchen. In der ehemaligen Ärztebibliothek wird Prof. Dr. Rainer Engers die Arbeit Pathologie vorstellen. Um 12.45 Uhr und um 15.15 Uhr wird zudem Dr. Thomas Becker, Chefarzt des Krankenhaus-Labors, Führungen durch seine Abteilung anbieten, in der zum Beispiel Blutproben von Patientinnen und Patienten vollautomatisch untersucht werden. In der Radiologie im Untergeschoss stellt Chefarzt Dr. Derk Veelken dar, wie der Blick ins Körperinnere bei der Diagnose von Darmkrankheiten hilft. Im Untergeschoss präsentieren sich außerdem Endoskopie und Sonographie. Die Sonographie schaut mit Hilfe von Ultraschall von außen auf den Darm, die Endoskopie von innen – bei einer Darmspiegelung.

    In der Kapelle des Krankenhauses halten ab 11 Uhr Fachärzte des Darmzentrums etwa 15-minütige Kurzvorträge. Das Vortragsprogramm mit Chefarzt Prof. Dr. Ralf Kubitz („Wie erkenne ich, dass ich meinen Darm untersuchen lassen muss?“), Chefarzt Dr. Hans-Reiner Zachert („Mein Darm ist krank – wie kann mir der Chirurg helfen?), Oberärztin Dr. Firuseh Yakar („Individualisierte Therapiemöglichkeiten bei Darmkrebs – geht das?“) und dem Leitenden Oberarzt Dr. Ralph-Dieterich Rackwitz („Darmgesundheit durch Ernährung“) wird ab 13.30 Uhr noch einmal komplett wiederholt. Im Anschluss an die vier Kurzvorträge sind Fragen des Publikums möglich und gewünscht.

    Die Tag der Offenen Tür im Darmzentrum Bethanien ist Teil der soeben gestarteten sechsmonatigen Kampagne „Darmgesund in Moers“, die von den beiden Moerser Kliniken St. Josef und Bethanien sowie der Praxis des niedergelassenen Moerser Gastroenterologen Dr. Purrmann initiiert wurden. Die Kampagne wirbt unter dem Slogan „Komma zur Vorsorge!“ für die Darmkrebsprävention. Schirmherr der Kampagne ist der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer.

    INFO
    Samstag, 13. April 2019
    10 bis 16 Uhr
    Tag der Offenen Tür
    im Darmzentrum
    des Krankenhauses Bethanien
    Bethanienstr. 21, 47441 Moers
    Eintritt frei


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  • „Darmgesund“ Kampagne beim Moerser Frühling

    Gemeinsame Aufklärung über Darmkrankheiten durch die beiden Moerser Kliniken

    Der Infostand der Kampagne „Darmgesund im Moers“ wird beim Moerser Frühling am 6. und 7. April am Königlichen Hof zu finden sein. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Die von den beiden Moerser Krankenhäusern initiierte Kampagne „Darmgesund in Moers“ wird am Wochenende (6. und 7. April) beim Moerser Frühling in der Innenstadt zu finden sein. „Wir möchten beim Moerser Frühling über Darmkrebs-Prävention informieren“, so die Veranstalter. Am Infostand der Kampagne am Königlichen Hof steht Personal aus den beiden Moerser Kliniken St Josef und Bethanien für alle Fragen aus der Bevölkerung zur Verfügung. „Wir freuen uns über viele Fragen und viele Gespräche rund um die Darmgesundheit.“ Mit am Infostand ist am Samstag von 10 bis 12 Uhr auch Fritz Elmer, langjähriger Sprecherbei der Selbsthilfegruppe ILCO. Fritz Elmer kann alle Fragen zur Darmgesundheit und zum künstlichen Darmausgang beantworten. In der Selbsthilfegruppe ILCO sind Menschen mit Stoma und Darmkrebs sowie deren Angehörige bundesweit organisiert.

    Die Kampagne der beiden Krankenhäuser wirbt unter dem Motto „Komma zur Vorsorge“ für den Darmcheck beim Hausarzt oder beim Facharzt. Der Hausarzt kann einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl durchführen, bei Fachärzten ist eine Darmspiegelung möglich. „Direkt bei der Darmspiegelung können Darmpolypen entfernt werden“, so die Kampagne. Polypen sind ungefährliche Ausstülpungen im Darm, aus denen sich allerdings in einem Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren Darmkrebs entwickeln kann. Das tückische daran: Darmkrebs verursacht in frühen Stadien keine Schmerzen. Darum sei die regelmäßige Vorsorge so wichtig. „Darmkrebs ist der einzige Krebs, den man durch Vorsorge komplett vermeiden kann. Wer ab 50 regelmäßig zur Darminspektion geht, ist vor Darmkrebs ziemlich geschützt“, unterstreicht die Moerser Kampagne.


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  • Druckgeschwüre konsequent vermeiden

    Prof. Dr. Robert Hierner referiert über Dekubitus bei bettlägerigen und querschnittsgelähmten Menschen

    Bethanien-Chirurg Prof. Dr. Robert Hierner will in Moers und Umgebung ambulante und stationäre Behandler von hartnäckigen Druckgeschwüren besser vernetzen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Über Druckgeschwüre referieren Prof. Dr. Robert Hierner und Lic. Lorena Hierner am Mittwoch, 3. April ab 17.00 Uhr in Bethanien. Die Veranstaltung „Dekubitus: Entstehung und Vermeidung“ im Veranstaltungsraum des Seniorenstifts auf dem Klinikgelände richtet sich an Hausärzte, ambulante Pflegedienste, aber auch an Betroffene und pflegende Angehörige. „Zur Vermeidung von Druckgeschwüren bei bettlägerigen oder querschnittgelähmten Menschen ist die Vorbeugung der entscheidende Punkt. Risikopatienten müssen so früh wie möglich erkannt werden“, so die beiden Mediziner von der Plastischen Chirurgie des Krankenhauses. Denn einmal aufgetreten, sind Druckgeschwüre langwierig und schwer zu behandeln. „Hier müssen alle Behandler und Pflegepersonen, ob daheim oder in Pflegeeinrichtungen an einem Strang ziehen.“ Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

    Zu den Maßnahmen zur Vermeidung von Druckgeschwüren gehören etwa Hautpflege, die Anleitung zur Körperhygiene, die konsequente Therapie von Harn und/oder Stuhlinkontinenz und die Optimierung der Ernährung von betroffenen Menschen. „Die Anleitung zur Körperhygiene im Hinblick auf die Stuhl- und Urinausscheidung ist ein zentraler Punkt der Prävention. Eine bestehende Harn und/oder Stuhlinkontinenz muss unbedingt therapiert werden“, sagt Prof. Dr. Hierner. „Neben einer täglichen Dusche oder einem täglichen Bad haben die adäquate Hautpflege und die Anleitung zur Körperhygiene im Hinblick auf die Stuhl- und Urinausscheidung eine entscheidende Bedeutung.“

    Dies gelte besonders bei dementen geriatrischen Patienten. „Vor allem geriatrische Patienten mit Druckgeschwüren zeigen eine unausgewogene Ernährung. Neben der Gabe von Vitaminen und Spurenelementen sollte auf eine positive Stickstoffbilanz, ein ausreichendes Serumalbumin und einen adäquaten Eisenhaushalt geachtet werden. In einigen Fällen kann eine temporäre Ernährungsergänzung notwendig werden“, betont der Mediziner. Pflegekräfte und behandelnde Mediziner müssten zudem alle weiteren Risikofaktoren ausschalten oder vermindern. „Verkrampfungen und Gelenkfehlhaltungen mit Versteifungen führen zu einer Schädigung der Haut. Hierdurch werden Druckgeschwüre begünstigt.“

    Die Vortrag am 3. April ist Teil der von Prof. D. Hierner konzipierten Reihe „Rund um den Dekubitus“. Die Vorträge sollen dazu beitragen, die Behandlung von Patienten mit hartnäckigen Druckgeschwüren in Moers und Umgebung weiter zu verbessern. Weitere geplante Themen und Termine in diesem Jahr sind im Sommer „Dekubitus – Welche Therapie, welches Verbandsmaterial?“ und im Dezember „Dekubitus operieren?“. Die Vorträge sollen Fachwissen vermitteln und zu einer engeren Vernetzung aller Behandler beitragen.

    INFO
    „Dekubitus: Entstehung und Vermeidung“
    Vortrag mit Prof. Dr. Robert Hierner und Lic. Lorena Hierner
    Mi, 3. April, 17.00 Uhr, Vortragsraum, Seniorenstift Bethanien (auf dem Klinikgelände)
    Wittfeldstr. 31, 47441 Moers

    KONTAKT
    Krankenhaus Bethanien
    Sektion für Plastische, Wiederherstellungs-, Hand- und Ästhetische Chirurgie
    Tel: 02841 / 200-2992
    Email: plastische.chirurgie@bethanienmoers.de.


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  • Schnellkurs im Betten machen

    Beim Boys‘ Day bekamen 15 Jungs Einblicke in den Arbeitsalltag des Krankenhauses Bethanien

    Beim Boys‘ Day am 28. März lernten 15 Jungs aus der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Bethanien den Pflegeberuf und andere Bereiche des Krankenhauswesens kennen. Mit dabei im Unterricht von Pflegelehrerin Alexandra Hoffmann (li.) waren unter anderem: Klaude Daniel Ali, Yasin Iltemis, Milosz Mirowski, Nils Tassner, Arda Erisoglu, Akram Haddouchi Ouriaghli und Jan Louis Laruh aus dem Jahrgang der achten Klassen. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Ein Tag für Jungs im Krankenhaus Bethanien: 15 Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Moers bekamen beim diesjährigen Boys‘ Day Einblicke den Arbeitsalltag eines Krankenhauses. „Auf dem Programm standen typische Tätigkeiten in einer Klinik, angefangen vom Gips anlegen über Reanimationstraining an einer speziellen Übungspuppe bis hin zum Betten machen“, berichtet Schulleiterin Birsel Kasilmiş. Die Schüler konnten sich so unter anderem mit dem Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers vertraut machen.

    „Krankenpfleger werden im Gesundheitswesen derzeit händeringend gesucht. Wer eine Ausbildung in dem Beruf macht, bekommt anschließend mit ziemlicher Sicherheit einen Job“, so Schulleiterin Kasilmiş. Bethanien bildet seit vielen Jahren Pflegekräfte für den eigenen Bedarf aus, aber auch für den Bedarf der umliegenden Nachbarkliniken. „Wir zeigen den Schülern beim Boys‘ Day die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in einem Krankenhaus auf. Ein Job in der Gesundheits- und Krankenpflege ist dabei nur einer von vielen interessanten Zukunftsberufen, die es im Gesundheitswesen gibt.“ Zum jährlich bundesweit stattfindenden Boy’s Day kommen Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule bereits seit vier Jahren für jeweils einen ganzen Schultag in die Krankenpflegeschule nach Bethanien.


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  • Fünf Genickbrüche geheilt

    Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki und sein Team retteten die Patienten vor der drohenden Querschnittslähmung / Vor allem ältere und demente Menschen nach Stürzen sind betroffen

    Herr der Knochen: Bethanien-Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki rettete jetzt in der Unfallchirurgie des Moerser Krankenhauses binnen eines Monats gleich fünf Patientinnen und Patienten mit Genickbruch das Leben. (Foto: KBM/Archiv)
    Ein ungewöhnlicher Zufall bescherte der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie im Krankenhaus Bethanien jetzt gleich fünf Patienten mit einem gebrochenen Genick. Die erste gute Nachricht: Alle Patienten überlebten den Genickbruch. Die zweite gute Nachricht: Alle Patienten konnten von Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki und seinem Team durch eine erfolgreiche Operation vor der drohenden Querschnittslähmung bewahrt werden. „Bei allen fünf Patienten bestand zum Zeitpunkt der Einlieferung ins Krankenhaus und bis zur Durchführung der Operation die höchste Gefahr einer Querschnittslähmung, da die Verletzungen bei allen Patienten äußerst instabil waren“, so Dr. Chefarzt Chylarecki. Alle Patientinnen und Patienten haben die Operation gut überstanden und konnten die Klinik bereits nach wenigen Tagen wieder verlassen.

    Bei den Genickbrüchen handelte es sich zum Teil um Trümmerbrüche. „An sich sind solche Trümmerbrüche selten, aber bei einem Sturz können sie durchaus vorkommen“, berichtet der Unfallchirurg. Betroffen seien vor allem ältere Menschen. „Früher haben die Patienten solche Stürze oder den Transport ins Krankenhaus meist nicht überlebt. Aber heute sehen wir als Klinikärzte die Zunahme solcher Patientinnen und Patienten in unseren Notaufnahmen“, erläutert Dr. Chylarecki. Der Grund: Die Menschen werden immer älter und sind bis ins hohe Alter mobil. Allerdings sei bei älteren Menschen auch die Sturzgefahr deutlich höher. Im Zusammenwirken mit der Alterskrankheit Osteoporose kann es hier durchaus zum Genickbruch kommen. Dabei bemerken die Patientinnen und Patienten oft nicht einmal selbst, dass ihr Genick gebrochen ist. „Die Herausforderungen für uns Ärzte besteht darin, dass man in der Notaufnahme nach diesen seltenen Verletzungen intensiv suchen muss“, sagt der Chefarzt. Als erfahrener Unfallchirurg weiß er wovon er spricht. „Um Genickbrüche in der Notaufnahme eindeutig festzustellen, müssen wir auf jeden Fall bestimmte radiologische Untersuchungen durchführen.“ Denn trotz verbesserter Therapiemöglichkeiten gilt auch heute: Ein unbehandelter Genickbruch führt zur Querschnittslähmung – oder zum Tod.

    Allerdings hat die Medizin auch bei solchen lebensbedrohlichen Verletzungen heute bessere Möglichkeiten der Behandlung und der Heilung entwickelt. „Noch vor zehn bis fünfzehn Jahren erhielten Patientinnen und Patienten mit Genickbruch ein monströses Gestell mit dem Kopf und Rumpf für etwa sechs Monate ruhiggestellt wurden. Für die Patienten war das eine echte Qual,“ erinnert sich Dr. Chylarecki. „Inzwischen können diese Brüche durch eine computerassistierte Operationstechnik innerhalb von einer Stunde versorgt werden. Die Schnitte am Hals oder am Hinterkopf sind klein, nur etwa 5 bis 10 Zentimeter lang.“ Die Chirurgen im Krankenhaus benötigen für den Eingriff spezielle Implantate und müssen über eine ausgereifte Operationstechnik verfügen. Entscheidend sei nicht zuletzt die sichere Hand eines geübten Operateurs. „Die Operation spielt sich direkt am Rückenmark ab, das ist echte Millimeterarbeit. Der Operateur darf hier wirklich nicht den kleinsten Fehler machen“, sagt der Chefarzt.

    Dass binnen eines Monats in Bethanien gleich fünf Genickbrüche zu behandeln waren, sei dabei reiner Zufall gewesen. Tragen müssen die Patienten nach der Entlassung aus der Klinik allerdings noch für ein paar Wochen eine Halskrause. Kleiner Trost vom Chefarzt: „Die heute genutzten weichen Halskrawatten bieten einen ganz anderen Komfort und sind mit den riesigen Metallapparaten früherer Zeiten nicht zu vergleichen.“ Bei Dr. Chylarecki und seinem Team ist die Freude über die erfolgreiche Behandlung der Genickbrüche derzeit groß. „Alle fünf Patientinnen und Patienten hatten wirklich sehr großes Glück im Unglück.“


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  • „Darmgesund in Moers“ klärt auf über Darmkrebs-Vorsorge

    Bürgermeister Christoph Fleischhauer ist Schirmherr der sechsmonatigen Kampagne der beiden Moerser Krankenhäuser

    Die Initiatoren und Kooperationspartner die Kampagne DARMGESUND IN MOERS (v.l.n.r.): Dr. Ralf Engels, Vorstand Stiftung Krankenhaus Bethanien, Bürgermeister Christoph Fleischhauer als Schirmherr der DARMGESUND-Kampagne, Ralf H. Nennhaus, Geschäftsführer St. Josef Krankenhaus GmbH, Dr. Margret Schrader, Geschäftsführerin der Krebsgesellschaft NRW als Kooperationspartnerin der Kampagne, Dr. Christoph Vogt, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie in St. Josef, Prof. Dr. Ralf Jürgen Kubitz, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie in Bethanien und Priv.-Doz. Dr. Jochen Purrmann, niedergelassener Gastroenterologe, und Fritz Elmer, Sprecher der Selbsthilfegruppe ILCO, Niederrhein Westmünsterland. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Start für die Kampagne „Darmgesund in Moers“: Am heutigen Montag (25.3.) ging in den beiden Moerser Kliniken eine sechsmonatige Kampagne zur Darmkrebs-Prävention an den Start. „Wir wollen möglichst viele Moerserinnen und Moerser in den nächsten sechs Monaten davon überzeugen, beim Hausarzt einen Test auf Blut im Stuhl anzufordern, besonders diejenigen ab 50 Jahre“, so die Initiatoren bei einem Pressegespräch. „Wenn viele Menschen diesen Test machen, können wir vielen Menschen in Moers vor einer Darmkrebserkrankung bewahren.“ Den Test vom Hausarzt kann jeder bequem zu Hause machen. Die Kosten für den Test werden von den Krankenkassen übernommen. Blut im Stuhl kann auf einen Polypen hindeuten. Polypen an sich sind ungefährlich, doch kann sich aus Ihnen innerhalb weniger Jahre Krebs entwickeln. Deswegen sei die Vorsorge so wichtig. Wer Polypen rechtzeitig bei einer Darmspiegelung entfernen lässt, ist vor Darmkrebs geschützt, lautet die Botschaft der Kampagne.

    Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebsart. Jährlich erkranken in Deutschland circa 61.000 Menschen neu daran, über 25.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen der Erkrankung. Für die Stadt Moers bedeutet diese Entwicklung: statistisch erhalten 79 Bürger die Diagnose Darmkrebs jährlich und 31 Personen sterben an den Folgen der Krankheit. Und dabei zählt Darmkrebs zu den am besten erforschten Krebsarten. 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen entwickeln sich aus zunächst gutartigen Darmpolypen (Adenom), die Entartung zum Krebs (Karzinom) dauert rund 10 Jahre. Bei keiner anderen Krebsart bietet die Früherkennung derart große Chancen wie bei Darmkrebs.

    Daher haben sich verschiedene Partner in Moers zusammengetan, um mit der Kampagne „Darmgesund in Moers“ für die Prävention von Darmkrebserkrankungen einzusetzen. Die Partner dieser Kampagne sind die beiden Moerser Kliniken St. Josef und Bethanien, die Facharztpraxis Dr. Purrmann in Moers, die Krebsgesellschaft NRW und die Selbsthilfeorganisation ILCO. Die Kampagne wird sich unter anderem auf Wochenmärkten und bei öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Die Teilnahme an rund 30 Veranstaltungen ist im Zeitraum von März bis September 2019 geplant. „Wir freuen uns auf reges Interesse an unserem Infostand“, betonen die Initiatoren. Dort werden Ärzte und medizinisches Fachpersonal alle Fragen rund um den Darmkrebs und die Prävention beantworten.

    Auch die Moerser Unternehmen sind eingeladen, sich an der Kampagne zu beteiligen. Ärzte aus dem Krankenhaus St. Josef und aus Bethanien sind jederzeit zu Vorträgen in den Unternehmen bereit, um für die Darmkrebs-Prävention zu werden. „Werden Sie aktiv! Überzeugen Sie auch Freunde, Familienangehörige, Nachbarn, Mitarbeiter und Vereinskameraden“, wirbt die Kampagne.

    INFO
    Weitere Infos zur Kampagne unter: www.darmgesund-in-moers.de


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  • Inkontinenz nicht einfach hinnehmen

    Ärzte sprechen beim Infonachmittag am 20. März über Therapiemöglichkeiten bei Harn- und Stuhlinkontinenz

    Dr. Almut Raabe, Leitende Oberärztin der Frauenklinik, ist in Bethanien Expertin für Harninkontinenz. (Foto: Bettina Engel-Albustin/KBM)
    Über Therapiemöglichkeiten bei Harn- und Stuhlinkontinenz informieren Ärztinnen des Krankenhauses Bethanien beim Infonachmittag am Mittwoch, 20. März ab 16 Uhr. Der Infonachmittag richtet sich an Männer und Frauen, die von Inkontinenz betroffen sind sowie an deren Angehörige. „Inkontinenz ist schambehaftet. Viele Menschen leiden darunter“, so Dr. Caterina Schulte-Eversum, Leitende Ärztin der Proktologie im Krankenhaus Bethanien. Betroffene müssen und sollten Inkontinenz aber nicht hinnehmen, denn verschiedene Behandlungsmöglichkeiten können effektiv helfen, betont die Ärztin. Beim Infoabend „Inkontinenz bei Frauen und Männern“ wird über die Diagnose und über mögliche Therapieformen aufgeklärt.

    Dazu beleuchten Fachärztinnen aus der Frauenklinik und aus Proktologie des Krankenhauses sowie ein niedergelassener Urologe das Thema aus unterschiedlicher Expertensicht. Dr. Almut Rabe und Galyna Uhrlach erklären als Oberärztinnen der Frauenklinik, warum es bei Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz auf die richtige Therapie ankommt. Auch bei Stuhlinkontinenz gibt es Möglichkeiten der Behandlung. Hierüber informiert Dr. Caterina Schulte-Eversum als Leitende Ärztin der Proktologie. Als Gast spricht der niedergelassene Urologe Dr. Martin Ditges über Harninkontinenz beim Mann. Wie praktische Übungen zur Stärkung des Beckenbodens Inkontinenz vorbeugen können, zeigt die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Martina Hamann. Sie lädt zwischen den Vorträgen zu einer aktiven Pause ein und steht wie alle Referentinnen und Referenten für Fragen und persönliche Gespräche bereit.

    Dr. Caterina Schulte-Eversum, Leitende Ärztin der Proktologie (li.) referiert beim Infonachmittag am 20.3. in Bethanien über Stuhlinkontinenz bei Mann und Frau. (Foto: KBM/Engel-Albustin)

    „Wir wollen helfen. Deshalb sind alle Menschen mit Harn- und Stuhlinkontinenz herzlich zu unserem Infonachmittag und zum persönlichen Gespräch eigeladen“, so die Veranstalterinnen. Der Eintritt zum Infoabend ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Frauenklinik und die Proktologie sind als Beratungsstelle nach den Richtlinien der Deutschen Kontinenzgesellschaft zertifiziert.


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  • Angehörige mit Demenz richtig pflegen

    Kostenfreies Kursangebot in Bethanien startet am Mittwoch, 13. März

    Die examinierte Krankenpflegerin und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach leitet den kostenlosen Kurs für pflegende Angehörige im Krankenhaus Bethanien.
    Angehörige mit Demenz zu Hause zu pflegen, stellt eine besondere Herausforderung für alle beteiligten Familienmitglieder dar. Am Mi, 13. März 2019 beginnt um 16.30 Uhr in der Krankenpflegeschule Bethanien ein spezieller Kurs, der Menschen bei der heimischen Pflege demenziell erkrankter Angehöriger unterstützen möchte. Der von der erfahrenen Krankenschwester und Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach geleitete Kurs ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Um Anmeldung bei der Pflegetrainerin wird allerdings gebeten im Krankenhaus Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 oder per Mail an: pflegetraining@bethanienmoers.de

    Der Kurs findet an drei Nachmittagen, jeweils am Mittwoch statt (13., 20. und 27. März), immer von 16.30 bis 20.00 Uhr. Im Kurs wird grundlegendes Wissen für die Pflege daheim vermittelt und es werden wichtige Pflegetechniken gezeigt - unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen mit Demenz. Der Kursort ist leicht zu finden: Die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule liegt auf dem Bethanien-Gelände links vom Krankenhaus-Haupteingang. Die Krankenpflegeschule befindet sich im mittleren Teil des Verwaltungsgebäudes (Haus R).


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  • Schlaffer Bauch adé

    Bethaniens Plastischer Chirurg Prof. Dr. Robert Hierner referiert über Bauchstraffung

    Prof. Dr. Robert Hierner von der Abteilung für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie im Krankenhaus Bethanien referiert am kommenden Mittwoch, 13. März zum Thema Bauchstraffung. (Foto: Bettina Engel-Albustin/KBM)
    „Der schlaffe Bauch“ ist Thema des Infoabends am Mittwoch, 13. März ab 17 Uhr im Seniorenstift Bethanien, Wittfeldstraße 31, 47441 Moers. Prof. Dr. Robert Hierner von der Abteilung für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie im Krankenhaus Bethanien informiert über Möglichkeiten der Bauchstraffung. Sein Vortrag richtet sich an Menschen, die unter einer Erschlaffung der Bauchdecke leiden. „Ein schlaffer Bauch kann etwa nach einer Schwangerschaft entstehen oder die Folge starker Gewichtsabnahme sein“, so der Chirurg. Für Betroffene sei diese Situation häufig mit Einschränkungen im Alltag verbunden und führe im Wortsinne zu einem „schlechten Bauchgefühl“.

    Beim Infoabend klärt Prof. Hierner über Möglichkeiten der Bauchstraffung auf und beantwortet Fragen Interessierter. Die Vortragsveranstaltung findet im Veranstaltungsraum des Seniorenstiftes Bethanien statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.


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  • Kinderprinzenpaar besuchte kranke Kinder in Bethanien

    Max I. und Hannah I. brachten Moerser Karneval zu jungen Patienten

    Das Moerser Kinderprinzenpaar Max I. (hinten links) und Hannah I. (Mitte) mit seinen Ministern Demian Driske (hinten Mitte) und Maurice Skotarczyk (re.) besuchten in der Kinderklinik Bethanien unter anderem den Patienten Talha Akyol (li.) aus Moers, der sich als Vampir verkleidet hatte.
    Über den Besuch des Moerser Kinderprinzenpaares samt Hofstaat und Gefolge freute sich die Kinderklinik Bethanien am vergangenen Altweiber-Donnerstag. Die jungen Karnevalisten brachten den Karneval zu den kleinen Patienten, die das Karnevals-Wochenende im Krankenhaus verbringen mussten und in diesem Jahr somit nicht feiern konnten. An die kranken Kinder verteilte der hoheitliche Tross um Maximilian Felix Ramackers als Prinz Max I. und Victoria Uhlig als Prinzessin Hannah I. kleine Geschenke, verbreitete heiterte Stimmung und sprach Genesungswünsche aus. „Ein dreifaches Bethanien, Helau!“, begrüßten die Repräsentanten des Moerser Karnevals der aktuellen Session Kinder und Eltern auf der Station G0.

    Einige kleine Patientinnen und Patienten hatten sich für den Besuch des Kinderprinzenpaars extra verkleidet, wie der achtjährige Talha Akyol aus Moers. Im gruseligen Vampirkostüm erwartete er gespannt den Aufmarsch des Kinderprinzenpaares in seinem Zimmer und freute sich sichtlich über den außergewöhnlichen Besuch. Auch das Pflege- und Ärzteteam der Kinderklinik grüßte das Kinderprinzenpaar mit seinen Ministern Demian Driske und Maurice Skotarczyk in karnevalistischer Manier. „Für die jungen Patienten und das gesamte Team ist der Besuch des Kinderprinzenpaares immer eine sehr große Freude und schöne Tradition“, so der Chefarzt der Kinderklinik Bethanien, Dr. Michael Wallot.


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  • Die Brust in Form bringen

    Ärzte informieren beim Infoabend am Mittwoch, 27. Februar im Seniorenstift Bethanien über Möglichkeiten der ästhetischen Brustformung

    Prof. Dr. Robert Hierner und Elisa Hierner vom Department für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie am Krankenhaus Bethanien sprechen beim Infoabend „Brustchirurgie bei Frau und Mann“ am Mittwoch, 27. Februar über Möglichkeiten der ästhetischen Brustformung.
    Über Möglichkeiten der ästhetischen Brustformung bei Frauen und Männern informiert das Krankenhaus Bethanien am Mi, 27. Februar ab 17 Uhr. Referenten im Veranstaltungsraum des Bethanien-Seniorenstifts auf dem Klinikgelände sind Prof. Dr. Robert Hierner und Elisa Hierner vom Department für Plastische, Ästhetische, Wiederherstellungs- und Handchirurgie in Bethanien. „Brustchirurgie bei Frau und Mann“ lautet der Titel der Veranstaltung.

    „Viele Frauen fühlen sich mit ihrer Brust unwohl. Sie leiden unter einem zu geringen oder zu großen Volumen und wünschen sich eine ästhetischere Form“, so Elisa Hierner. Außerdem seien Erschlaffungen und angeborene Fehlbildungen Ursachen für eine Brustform, mit der Frauen unzufrieden sind. In ihrem Vortrag erläutert die Ärztin, wie durch Techniken der Ästhetischen Medizin den Frauen geholfen werden kann.

    Bei Männern hingegen ist die ungewollte Ausprägung einer weiblichen Brustform ein Problem, das Betroffene in einigen Fällen sogar seit der Pubertät begleitet. Außerdem kann sie Folge von Übergewicht sein. Wie Prof. Dr. Robert Hierner in seinem Vortrag beim Infoabend näher ausführen wird, bieten sich bestimmte Therapien für die vergrößerte Brust beim Mann an. So kann etwa durch Entfernung der Brustdrüsen eine ästhetischere Form erreicht werden. „Diese Therapie wird in bestimmten Fällen durch eine Fettabsaugung ergänzt und hinterlässt keine sichtbaren Narben“, erklärt der Chirurg. Eine operative Verkleinerung sei nur dann notwendig, wenn etwa nach einer massiven Gewichtsabnahme die Ausprägung der männlichen Brust besonders groß ist.

    Nach den Referaten sind alle Gäste zu einem kleinen Imbiss und zum persönlichen Austausch eingeladen. „Wir möchten unseren Gästen mit unseren Vorträgen ein realistisches Bild über Standards und Neuigkeiten in der Brustchirurgie vermitteln“, so Prof. Hierner. Der Eintritt zum Infoabend ist frei. Das Seniorenstift Bethanien befindet sich auf dem Krankenhausgelände und ist mit dem Auto direkt über die Wittfeldstraße erreichbar. Um telefonische Anmeldung unter der Rufnummer 02841/200-2992 oder per E-Mail an plastische.chirurgie@bethanienmoers.de wird freundlich gebeten.

    INFO
    „Brustchirurgie bei Frau und Mann“
    Mittwoch, 27. Februar von 17 bis 19 Uhr
    Seniorenstift Bethanien, Wittfeldstraße 31, 47441 Moers (auf dem Krankenhausgelände)
    Anmeldung zur Veranstaltung telefonisch unter 02841/200-2992 oder per E-Mail an plastische.chirurgie@bethanienmoers.de.


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  • Babyrekord in Bethanien

    Im vergangenen Jahr kamen in der Moerser Klinik 1330 Babys zur Welt – so viele wie noch nie zuvor

    Bethaniens Rekordbaby Zara ist eine echte Meerbeckerin. Über den Nachwuchs freuen sich die Eltern Sema und Erkan Bozkurt sowie Oma Hatice und das Kreißsaalteam mit Chefarzt Dr. Peter Tönnies (3.v.r.), der Leitenden Hebamme Ursula Kamp (re.) und ihre beiden Hebammen-Kolleginnen Maartje Schouten (Mitte) sowie Alaá Özbek (li.). (Foto: KBM/Pickartz)
    Einen schönen Rekord stellte die Geburtshilfe Bethanien im vergangenen Jahr auf: Genau 1.330 Kinder kamen im Moerser Krankenhaus auf die Welt – so viele Kinder wie nie zuvor. Baby Nummer 1330 ist ein echtes Meerbecker Mädchen: Die kleine Zara kam am 31. Dezember 2018 mit einem Gewicht von 2.910 Gramm und einer Größe von 49 Zentimetern zur Welt. Für das Team der Geburtshilfe um Chefarzt Dr. Peter Tönnies und die Leitende Hebamme Ursula Kamp war es eine „wunderbare Geburt“ ohne irgendwelche Komplikationen. Auch die Kindseltern Sema und Erkan Bozkurt freuten sich über den perfekten Start ins Jahr 2019. „Wir haben uns in Bethanien sehr wohl gefühlt. Von den Hebammen und dem gesamten Personal sind wir vom ersten bis zum letzten Moment liebevoll betreut worden“, so die jungen Eltern. Besonders stolz ist Oma Hatice Bozkurt auf das Bethanien-Enkelkind in der Familie, arbeitet sie doch selbst schon seit vielen Jahren in dem Moerser Krankenhaus. Mutter und Kind konnten inzwischen wohlbehalten und gesund das Krankenhaus verlassen.

    Mit dem Rekord von 1330 Babys stieg die Geburtenzahl in Bethanien in 2018 im Vergleich zum Jahr davor um genau 37 Babys. Die größte Geburtsklinik im Kreis Wesel verzeichnet damit bei den Geburten eine Steigerung von 2,86 Prozent, wie Chefarzt Dr. Peter Tönnies berichtet. Der Jungenanteil lag 2018 in Bethanien bei 715 Babys, der der Mädchen bei 655 Babys. „Wir arbeiten Tag und Nacht dafür, dass die die Moerser Bevölkerung wächst und gedeiht“, so Chefarzt Tönnies. Tatsächlich sei die Geburtenrate in Moers im Vergleich zur Bevölkerungszahl recht hoch. „Werdende Eltern schätzen die nette, familiäre Atmosphäre, die gute Betreuung und die hohen Hygienestandards in der Geburtshilfe Bethanien“, erläutert die Leitende Hebamme Ursula Kamp. Auch das Angebot der Elternschule und die angeschlossene Frühchen-Intensivstation seien für werdende Eltern wichtige Entscheidungskriterien für eine Geburt in Bethanien. „Familien vom gesamten Niederrhein entbinden in Bethanien, bis hin nach Geldern, Aldekerk und Xanten“, betont Kamp. Viele Familien kommen auch aus Duisburg und Krefeld – und manchmal sogar aus dem Ausland. Eine Familie reiste im vergangenen Jahr sogar eigens aus der Türkei an, um in Bethanien zu entbinden.


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  • Pflegende Angehörige:

    Neuer Kurs startet am 8. Februar im Krankenhaus Bethanien

    Die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Pflegetrainerin Sigrid Schulz-Rohrbach leitet den kostenlosen Kurs für pflegende Angehörige. (Foto KBM/Engel-Albustin)
    Der nächste Kurs für pflegende Angehörige im Krankenhaus Bethanien beginnt am Freitag, den 8. Februar 2019 um 16 Uhr. Das kostenfreie Kursangebot richtet sich an alle Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen. Der an insgesamt drei aufeinander folgenden Freitagen stattfindende Kurs wird von der Bethanien-Krankenpflegerin Sigrid Schulz-Rohrbach geleitet.

    Die erfahrene Pflegetrainerin vermittelt in dem Kurs grundlegende Pflegetechniken, Pflegehandgriffe und Fachwissen rund um die Pflege. „Im Kurs sind noch wenige Plätze frei“, so Kursleiterin Schulz-Rohrbach.

    Die Kurseinheiten dauern jeweils von 16.00 bis 19.30 Uhr. Die Folgetermine finden am Freitag, 15.2 und am Freitag, 23.2. in der Krankenpflegeschule Bethanien auf dem Klinikgelände statt. Die Schule befindet sich im Haus R, links vom Krankenhaus-Hauptgebäude.

    Eine Anmeldung für den Kurs ist möglich in Bethanien unter Tel. 02841/200-2455 (Anrufbeantworter) bei Frau Schulz-Rohrbach.


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  • Revervistenkameradschaft Moers spendete

    Erlös von Weihnachtsmarkt-Aktion kommt der Kinderklinik zugute

    Einsatz auf dem Moerser Weihnachtsmarkt (v.l.n.r.): Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Hans-Peter Schichtel, TV-Promi Detlev „Deffi“ Steves, sowie der Stabsunteroffizier Mario Niedwidz und der Gefreite Peter Merker verkauften Gegrilltes und Erbsensuppe zugunsten der von Chefarzt Dr. Michael Wallot (ganz re.) geleiteten Kinderklinik Bethanien (Foto: KBM)
    Eine Spende in Höhe von genau 1.308 Euro überreichte die Reservistenkameradschaft Moers dieser Tage an die Kinderklinik Bethanien. Der Betrag war bei der Aktion auf dem Moerser Weihnachtsmarkt am 15. Dezember erzielt worden. Die Kameradschaft hatte auf dem Weihnachtsmarkt Gegrilltes und Erbsensuppe für den guten Zweck abgegeben und dafür an der Stadtkirche eigens eine Feldküche aufgebaut. Unterstützt von Bürgermeister Christoph Fleischhauer und TV-Promi Detlef „Deffi“ Steves waren mehr als 12 Kameraden auf dem Weihnachtsmarkt im Einsatz, um die Moerser Bevölkerung mit warmen Mahlzeiten zu versorgen. Die Aktion war ein voller Erfolg, wie der vierstellige Spendenbetrag belegt.

    Als Vorsitzender der Moerser Reservistenkameradschaft kam Oberstabsfeldwebel Hans-Peter Schichtel nun zur Übergabe der Spende eigens nach Bethanien. Begleitet wurde er von Oberleutnant Christoph Hoffmann als Kassenwart der Kameradschaft und vom Hauptgefreiten Andreas Schürmann. Für die Kinderklinik dankten Chefarzt Dr. Michael Wallot und der Leitende Oberarzt Dr. Gündüz Selcan für das Engagement der Moerser Reservisten. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Kinderklinik konnten die Gäste anschließend ein Bild von der hohen medizinischen Qualität in der Kinderklinik Bethanien machen.


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  • Bethanien vergrößert den Parkplatz

    Auf dem Gelände der Stiftung entstehen derzeit rund 330 zusätzliche PKW-Stellplätze

    Mondlandschaft mit Baggern: Bethanien-Projektleiter Marcus Eidmann (li.) und Bethanien-Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels (re.) mit Maas-Geschäftsführer Ralf Langerbein (M.) auf der Baustelle für den neuen Krankenhaus-Parkplatz. (Foto: KBM/Pickartz)
    Riesige Erdhaufen türmen sich derzeit auf dem Gelände des Bethanien-Krankenhauses auf, dazu sind ein halbes Dutzend Bagger unterwegs: Die Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers vergrößert derzeit in großem Umfang die Parkflächen für Autos. So entstehen auf Höhe der Kreuzung Rheinberger Straße/Klever Straße insgesamt 334 zusätzliche Parkplätze auf einer Fläche von rund 5.300 Quadratmetern. „Die Zeit der Parkplatzsuche ist dann in Bethanien endgültig vorbei“, so Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels.

    Nach dem Umbau wird Bethanien insgesamt über rund 870 Parkplätze für Patienten, Gäste und Beschäftigte verfügen. Das gesamte Parkplatzareal wird im Zuge der Erweiterung in drei Flächen mit eigener Zufahrt und eigener Schranke unterteilt sein. Zudem wird ein interaktives Parkleitsystem installiert, um die Parkplatzbelegung für Patienten, Besucher und Beschäftigte zu regeln. So sollen die dem Krankenhaus nahegelegenen Parkplätze im vorderen Bereich des Parkareals am Tage ausschließlich Patienten und Besuchern zur Verfügung stehen. Die zusätzlich geschaffenen Stellflächen im hinteren Bereich stehen tagsüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung. Abends und nachts können die Beschäftigten dann auch im vorderen Bereich parken.

    „Unser Ziel bei der Erweiterung des Parkplatzes sind kurze Wege für Patienten und Gäste am Tage, und maximale Sicherheit für die Beschäftigten in den Abend- und Nachtstunden“, betont Dr. Engels. Parkplätze für Menschen mit Handicap können zudem weiterhin kostenfrei genutzt werden. Sollten keine witterungsbedingten Verzögerungen eintreten, werden die Arbeiten voraussichtlich im Mai abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten werden vom Moerser Unternehmen Maas ausgeführt.


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  • Babymützen für die Frühchenstation

    Handarbeits-Damen übergaben Selbstgestricktes aus bunter Wolle

    Für die Frühgeborenen in Bethanien: Kinderkrankenschwester Petra Hübbers (Mitte im grünen Kittel) von der Frühchen-Intensivstation freut sich über mehr als 500 selbstgestrickte Babymützchen für die ganz kleinen Patienten. Ein Jahr lang gestrickt haben Initiatorin Jenna Zakrzewski (ganz rechts mit Kiste), Tochter Sheyla (2.v.r., im lila Pullover) und Mutter Veronika (2.v.l.) sowie Lena Eickholt (li.) – (Foto: KBM/Pickartz)
    Über bunte Babymützen freut sich dieser Tage die Frühchenstation der Kinderklinik Bethanien. Die Mützen sind eine Spende von Jenna Zakrzewski, die vor einiger Zeit im Internet zu der Aktion für die Bethanien-Frühchen aufgerufen hatte. „Durch den Aufruf im Internet waren reichlich Wollspenden für die Aktion zusammengekommen. Wir haben das ganze Jahr über Mützchen für die Frühgeborenen gestrickt. Außerdem haben wir genäht“, berichtete Initiatorin Jenna Zakrzewski beim Besuch in der Kinderklinik.

    Unterstützt wurde Jenna Zakrzewski von ihrer Mutter Veronika und ihrer Tochter Sheyla. Auch die Freundinnen Heike Schmidt sowie Bärbel und Lena Eickholt haben tatkräftig mitgeholfen, die farbenfrohen Mützchen für die Kleinsten der Kleinen anzufertigen. Hunderte von Stunden haben die Helferinnen das gesamte Jahr über mit dem Stricken der Mützen verbracht. „Selbst an den heißesten Tagen des vergangen Sommers haben wir Mützchen gestrickt, damit die Frühchen es schön warm haben“, so Zakrzewski.

    Das Resultat kann sich sehen lassen: Genau 514 Babymützchen überreichten die Spenderinnen jetzt an Kinderkrankenschwester Petra Hübbers, die stellvertretende Leiterin der Frühchen-Intensivstation in Bethanien. Dazu übergaben die Spenderinnen Babysocken, Pumphosen und Sets für Sternenkinder – alles in winzigen Größen, passend für Frühgeborene. Familie Zakrzewski und ihre Helferinnen spendeten bereits zum 5. Mal in Folge für die Frühchenstation. Kinderkrankenschwester Petra Hübbers dankte herzlich: „Diese selbstgestrickten Sachen sind etwas ganz Besonderes. Sie sind mit Liebe und Herzblut gemacht.“


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  • Gemeinsame Fortbildung von Pflegekräften aus Duisburg, Krefeld und Moers

    Abschlussprüfung im April in der Bethanien-Akademie zum Praxisanleiter

    Gemeinsame Schulung von Praxisanleitern aus Krefeld, Duisburg und Moers: Der aktuelle Praxisanaleiterkurs mit Kursleiterin Birsel Kasilmiş (ganz re.) im Schulungsraum der Bethanien-Akademie. (Foto: KBM/Pickartz)
    Examinierte Pflegekräfte aus Krefeld, Duisburg und Moers absolvieren derzeit in der Akademie des Moerser Bethanien-Krankenhauses eine gemeinsame Weiterbildung zum Praxisanleiter bzw. zur Praxisanleiterin. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses kommen vom Malteser-Krankenhaus St. Josefshospital in Krefeld, von der Dr. Ulrich-Lange-Stiftung in Krefeld, vom Malteser-Krankenhaus St. Anna in Duisburg und aus der gesamten Stiftung Bethanien in Moers“, so Kursleiterin Birsel Kasilmiş zum aktuellen Kurs.

    Mit dabei sind: Aysun Demirel aus dem Krefelder Malteser Krankenhaus St. Josefshospital, Alexander Rittberger von der Dr. Ulrich-Lange-Stiftung Krefeld sowie Phillip Piel und Fjolla Shaljani aus dem Malteser-Krankenhaus St. Anna in Duisburg. Aus der Stiftung Bethanien absolvieren derzeit die Fortbildung: Martina Arens, Robin Greppler, Alexandra Luthardt und Lilia Steiger, Lisa Günther, Dennis Heidensohn, Jan Löbel, Jan-Gerrit Pontkees, Janine Strohm, Iryna Teledezki und Irina Wischniewski.

    Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind auf den Pflegestationen in Krankenhäusern die wichtigsten Ansprechpartner für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Phase der Einarbeitung. Auch um die Schülerinnen und Schüler in der Pflegeausbildung kümmern sie sich bei deren ersten Einsätzen auf den Stationen. In den Pflegeteams kommt den Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern im Arbeitsalltag somit eine bedeutende Funktion zu: Allen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegeteam steht jederzeit eine entsprechend weitergebildete Fachkraft mit Rat und Tat zur Seite. Davon profitieren die Pflegeteams und nicht zuletzt die Patientinnen und Patienten.

    Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Praxisanleiter umfasst 200 Unterrichtsstunden und dauert anderthalb Jahre. Sie wendet sich an examinierte Kräfte aus der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege, Operationstechnische und Anästhesietechnische Assistentinnen und Assistenten sowie Hebammen und Entbindungspfleger. Themen der Fortbildung sind unter anderem Didaktik und Pädagogik, Lernpsychologie, Kommunikation und Pflegewissenschaft. Die Abschlussprüfungen für den jetzt laufenden Kurs finden Anfang September statt.


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