Krankenhaus-Startseite

Unternehmenskommunikation und Marketing (UKM)

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2020



  • Neue Regelungen im Abstrichzelt im Bethanien

    Informationen zu Voraussetzungen und Ablauf

    Seit dem 29.06.2020 werden die Abstriche im Corona-Testzelt auf dem Gelände des Krankenhauses Bethanien über die KV (Kassenärztliche Vereinigung) abgerechnet. Damit gehen einige Änderungen im Zusammenhang mit der Testung auf Covid-19 einher.

    Abgestrichen werden diejenigen, die das Testzelt mit einer Überweisung vom Hausarzt aufsuchen und die Testkriterien erfüllen, die das Robert Koch-Instituts vorgibt (abzurufen auf www.rki.de). Das Testergebnis erhalten die Patientinnen und Patienten nicht aus dem Krankenhaus, sondern direkt über das Labor, das die Diagnostik durchführt. Fällt das Ergebnis positiv aus, kontaktieren die Mitarbeitenden des Labors umgehend die Betroffenen sowie das Gesundheitsamt telefonisch. Im negativen Fall erhalten die Testpersonen eine Benachrichtigung per Post.

    Das Testzelt bleibt auch nach der neuen Vereinbarung mit der KV weiterhin montags bis freitags von 10-12 Uhr geöffnet.


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  • Praxisanleiter erhielten ihre Zertifikate

    Pflegekräfte aus Moers bildeten sich in der Bethanien Akademie fort

    Dreizehn neue Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter vom Moerser Pflegedienst Die Pflege und aus dem Krankenhaus Bethanien erhielten nach sieben Monaten berufsbegleitender Fortbildung jetzt in der Bethanien Akademie ihre Zertifikate aus den Händen von Pflegedirektorin Angelika Linkner (li.), Birsel Kasilmiş (3. v. l.), Leiterin der Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers, Dozentin Andrea Kroekel (4. v. l.) und Akademieleiter Markus Schroller (5. v. r.) - (Foto: KBM)
    Prüfung bestanden: Nach sieben Monaten berufsbegleitender Fortbildung erhielten jetzt 13 Pflege-kräfte aus Moers ihre Zertifikate als Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter. Damit werden sie in Pflegeteams für die Ausbildung von Pflegekräften zuständig und die wichtigsten Bezugspersonen für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Durch die Fortbildung sind sie speziell geschult, Nachwuchs auszubilden und neuen Kolleginnen und Kollegen den Einstieg in ihr Team zu erleichtern. Die über dreihundert Stunden umfassende Fortbildung in der Bethanien Akademie ist durch das Pflegeberufegesetz vorgeschrieben und wird pro Jahr von etwa zwanzig Pflegekräften aus dem Gesundheitswesen in der Region, aber auch aus der Stiftung Krankenhaus Bethanien selbst absolviert.

    Bei einer kleinen Feierstunde nahmen nach bestandener Prüfung ihre Urkunden entgegen: Anja Albrecht, Vanessa Regendörp und Angelika Klos vom Pflegedienst Die Pflege in Moers. Aus dem Krankenhaus und dem Seniorenstift der Stiftung Bethanien schlossen die Fortbildung ab: Tim Funke, Hazal Colak, Dominik Gedert, Simone Meßer, Jasmin Neubert, Ronja Harwadt, Kevin Hafer, Janine Tepner, Jessica Prox und Michael Remy.

    Neben den Urkunden, Blumen und einem Kugelschreiber mit Gravur gab es bei der Feierstunde herzliche Glückwünsche von Akademieleiter Markus Schroller und Birsel Kasimliş, Leiterin der Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers und Leiterin der Weiterbildung. Angelika Linkner, Pflegedirektorin des Krankenhauses Bethanien, hob in ihrer Rede die Bedeutung der Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter für professionelle Pflegeteams hervor. „Mit der Fortbildung in der Bethanien Akademie sind Sie einen guten Weg gegangen. Beschäftigte in der Pflege sollten stets gut qualifiziert sein – am besten von Anfang an.“ Den Absolventinnen und Absolventen des Kurses wünschte die Pflegedirektorin „Freude, Durchhaltevermögen und Kreativität“ bei der anspruchsvollen Arbeit.


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  • Bethanien bleibt weiterhin als Abstrichstelle bestehen

    Stiftung drängte auf eine Lösung mit der Kassenärztlichen Vereinigung

    Ab dem 29.06.2020 ist das Untersuchungszelt weiterhin montags bis freitags von 10-12 Uhr geöffnet.
    In dem Zelt, das bisher durch das Krankenhaus Bethanien als Abstrichstelle betrieben wurde, können ab dem 29.06.2020 auch weiterhin Testungen auf Covid-19 durchgeführt werden. Wie der Kreis Wesel zuvor bekannt gegeben hatte, sollte der Dienst dort in der kommenden Woche als offizielle Abstrichstelle des Kreises eingestellt werden. Stattdessen sei vorgesehen, dass niedergelassene Vertragsärzte die Tests durchführen sollen.

    Auf Bitten des Krankenhauses Bethanien hin konnte jedoch eine Lösung mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) gefunden werden, die das Abstreichen im Zelt bei Patientinnen und Patienten, die die Kriterien des RKI (Robert Koch Institutes) erfüllen und/oder mit Überweisung der Vertragsärzte die Untersuchungsstelle aufsuchen, weiterhin ermöglicht: Dem Krankenhaus wurde eine Betriebsstätten-Nummer der KV zugeteilt, sodass die Mitarbeitenden einen Honorarvertrag erhalten. Damit ist eine Abrechnung der anfallenden Kostenblöcke möglich. Ab dem 29.06.2020 ist das Untersuchungszelt damit weiterhin montags bis freitags von 10-12 Uhr geöffnet.

    Auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer hatte sich für den Erhalt des Abstrichzentrums eingesetzt. "Ich freue mich über die Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. Das gibt besonders in der aktuellen Situation die Sicherheit, dass sie im Zweifel auf das bewährte System zurückgreifen können."


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  • Vizepräsident des NRW-Landtags erwies Bethanien die Ehre

    Oliver Keymis würdigte das Moerser Modell zur Behandlung von Covid-19

    Bei seinem Besuch im Krankenhaus Bethanien lobte NRW Landtagsvizepräsident Oliver Keymis das Moerser Behandlungsmodell von Covid-19-Patienten. (V. l. n. r.: Dr. Christoph Chylarecki, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Bethanien, Christoph Rudolph, Leiter der Moerser Feuerwehr, Angelika Linkner, Pflegedirektorin, Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers, Oliver Keymis, Vizepräsident des Landtages Nordrhein-Westfalen, Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik Bethanien und Dr. Peter Tönnies, Stellvertretender Ärztlicher Direktor.)
    Zu einem knapp dreistündigen Besuch kam NRW-Landtagsvizepräsident Oliver Keymis am Dienstagabend (16.6.) ins Krankenhaus Bethanien. Der Politiker lobte dabei den Bethanischen Weg der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Covid-19, der inzwischen als Moerser Modell internationale Anerkennung erfahren hat. Das Team um Dr. Voshaar hat früh einen zu den ersten Empfehlungen alternativen Behandlungspfad gewählt.

    „Die in mehreren Sprachen übersetzten Youtube-Videos, in denen die Bethanierinnen und Bethanier der Fachwelt die Behandlungsprinzipien des Moerser Modells erklären, sind über das Internet auf großes Interesse gestoßen und haben bei nicht nur in Berlin, sondern auch in Frankreich, Russland und Amerika Beachtung gefunden. In den am schwersten von Covid-19 betroffenen Ländern Italien, Spanien und besonders in unserem Nachbarland Frankreich machten die Bethanien-Videos Karriere“, lobte der Vizepräsident des NRW-Landtags. „Der Bethanische Weg hat mich maßlos beeindruckt“, erläuterte der Politiker den Grund seines Besuchs in Moers. So wundere es ihn nicht, dass Herr Dr. Voshaar seit kurzem zum Beraterstab von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gehöre. Der Politiker dankte den Mitarbeitenden des Krankenhauses Bethanien für die in den letzten Wochen geleistete Arbeit. „Das, was das Covid-Team im Bethanien macht, wird in der ganzen Welt anerkennend und mit absoluter Wertschätzung wahrgenommen.“

    Im Gespräch mit dem Landtagsvizepräsidenten erläuterten Mitglieder des Covid-Krisenstabs die Besonderheiten des Moerser Behandlungskonzeptes. „Man muss die schwer an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten so lange wie möglich selber atmen und bei Bewusstsein lassen, anstatt sie ins Koma zu legen und zu intubieren“, brachte es Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik, auf eine für medizinische Laien verständliche Formel. “Weil wir aus einigen Regionen wissen, dass 80% der schwer erkrankten Covd-19-Patienten die künstliche Beatmung über den Tubus nicht überleben, sahen wir uns bestärkt darin, die nicht invasive Beatmung anzuwenden und die Patientinnen und Patienten möglichst lange wach und spontan atmen zu lassen,“ erklärte Dr. Voshaar.

    Aus dem Krankenhaus Bethanien konnten, wie Dr. Voshaar gegenüber dem Landtagsvizepräsidenten darlegte, von insgesamt 54 behandelten schwerkranken Patientinnen und Patienten mit Covid-19 bereits 52 gesund entlassen werden. Wichtig für den Behandlungserfolg sei eine enge, fachübergreifende Zusammenarbeit, wie sie im Krankenhaus Bethanien gepflegt werde. „Von Medizin über Pflege und Physiotherapie bis hin zu Hygiene und Reinigungsteam – für den Erfolg sind gleichermaßen alle Beteiligten wichtig“, betonte Chefarzt Dr. Voshaar. Auch Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, lobte den „großartigen Job eines interdisziplinären Top-Teams“.

    Nach der Gesprächsrunde wurde Landtagsvizepräsident Oliver Keymis vom Behandlungsteam um Dr. Voshaar der Weg von Covid-19-Patienten auf dem Gelände vom Zelt über die ZNA bis hin zur Covid-Isolationsstation gezeigt.


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  • Focus Siegel: Vier der Besten sind Bethanier*innen

    Ärzt*innen der Stiftung wurden für hervorragende Leistungen in den Fachbereichen Lungenheilkunde, Gefäßchirurgie, Anästhesie und Bauchchirurgie ausgezeichnet

    Über gleich vier „Focus“-Siegel freuen sich Ärzt*innen in diesem Jahr (v. l. n. r.): Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier (Gefäßchirurgie), Oberärztin Dr. Petra Hinsenkamp (Bauchchirurgie), Chefarzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenheilkunde) und Oberarzt Florian Milandri (Anästhesie). (Foto: KBM)
    Gleich vier Mediziner*innen der Stiftung Krankenhaus Bethanien sind in diesem Jahr erstmalig mit Qualitätssigeln für ihre herausragenden Leistungen vom Nachrichtenmagazin „Focus“ ausgezeichnet worden. In seiner bundesweiten Ärzteliste 2020 zählt das Münchner Magazin aus dem Burda Verlag die Ärztin Dr. Petra Hinsenkamp sowie die drei Ärzte Prof. Dr. Bruno Geier, Dr. Thomas Voshaar und Florian Milandri zu Deutschlands führenden Medizinern.

    Während der „Focus“ an Oberärztin Dr. Petra Hinsenkamp in diesem Jahr erstmals eine Empfehlung als herausragende Bauchchirurgin im Kreis Wesel verlieh, erhielt Oberarzt Florian Milandri bereits zum dritten Mal in Folge eine Empfehlung für die Anästhesiologie. Mit sogenannten „Empfehlungen“ zeichnet der „Focus“ exzellente Mediziner*innen im ambulanten Bereich aus, während an Chefärzt*innen von Kliniken, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben, das Siegel „TOP Mediziner“ vergeben wird.

    Als TOP Mediziner wurde Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier für die Behandlung von Venenleiden ausgezeichnet. Er erhielt das Siegel in diesem Jahr ebenfalls zum dritten Mal in Folge. Bereits zum vierten Mal in Folge wurde Chefarzt Dr. Thomas Voshaar das Siegel TOP Mediziner für die Behandlung der COPD und des Lungenemphysems zuerkannt.

    Für die am 2. Juni im Focus-Sonderheft GESUNDHEIT veröffentlichte Ärzteliste 2020 hatte das Münchner Nachrichtenmagazin Deutschlands Mediziner*innen befragt, welche ärztlichen Kolleg*innen sie aufgrund besonders guter Leistungen empfehlen würden. Laut „Focus“ flossen in die Befragung wie in jedem Jahr auch Umfragen der medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftliche Publikationen, Empfehlungen von Selbsthilfe- und Patientenverbänden und weitere Daten mit ein.

    Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, sprach den mit dem Siegel geehrten Mediziner*innen seine höchste Anerkennung aus. „Der Focus ehrt in jedem Jahr Ärztinnen und Ärzte in rund 500 Kliniken. Nur 30 bis 40 dieser Kliniken erhalten mehrere Auszeichnungen in vier bis sechs unterschiedlichen Fachbereichen. Die medizinischen Einrichtungen unserer Stiftung gehören dazu“, sagte er. „Mit der Tatsache, dass unter den besten Medizinerinnen und Medizinern Deutschlands nicht nur vier in unserer Stiftung tätig sind, sondern dass drei von ihnen sogar wiederholt ausgezeichnet wurden, erhalten unseren Ärztinnen und Ärzten für die herausragende Qualität ihrer Arbeit auch im bundesweiten Vergleich durch externe Maßstäbe Anerkennung. Darüber freue ich mich besonders.“

    INFO
    Das aktuelle „Focus“-Sonderheft GESUNDHEIT mit der Ärzteliste 2020 ist derzeit am Kiosk erhältlich und kann kostenlos auch bei der Abteilung Unternehmenskommunikation und Marketing angefordert werden. Tel.: 02841 / 200-2702, E-Mail: ukm@bethanienmoers.de.


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  • Spende für die Kinderklinik Bethanien

    Wunschbaumaktion des Damen-Lions Club Rheinberg kommt kranken Kindern zugute

    v.l.n.r.: Leiterin der Unternehmenskommunikation und Marketing Dr. Kathrin Stepanow, Sylvia Müller (Lions), Chefarzt der Kinderklinik Bethanien Dr. Michael Wallot, Lions-Präsidentin Silvia Gelbke und Clubmitglieder Stephanie Kraemer, Susanne Chylarecki und Claudia Liebisch-Hetzel.
    Über neues Spielmaterial können sich die kleinen Patientinnen und Patienten der Kinderklinik Bethanien freuen. Der Damen-Lions Club (LC) Rheinberg „Juventas“ überreichte kürzlich fünf große Kartons mit neuen Spielsachen an Chefarzt Dr. Michael Wallot. Bei den neuen Spielsachen ist für jedes Kind etwas dabei – Mal- und Bastelmaterial, Bücher, Spiele, Zubehör für die Kinderküche und den Kaufladen, Duplo-Steine, Autos und Puppen mit zusätzlicher Kleidung zum Wechseln. Die Sachspende ist durch die Wunschbaumaktion der Rheinberger Lions-Damen zusammengekommen. „Ich freue mich sehr über das großartige Engagement aller, die sich an der Wunschbaumaktion beteiligt haben“, dankte Dr. Wallot den Spenderinnen aus Rheinberg.

    Mit der Spende möchte der Club eine kindgerechte Genesung fördern, indem sich Kinder und Jugendliche in der behandlungsfreien Zeit im Krankenhaus mit Spielangeboten beschäftigen können. In diesem Sinne kommt die Spende der Lions-Damen direkt den Patientinnen und Patienten der Kinderklinik zugute. „Wir machen immer grundsätzlich etwas für Rheinberg und Umgebung. Und da viele Kinder aus Rheinberg in der Kinderklinik Bethanien behandelt werden, hatten wir die Idee, die Aktion speziell für die Kinderklinik zu machen“, so Silvia Gelbke, Präsidentin des Damen-Lions Club Rheinberg und Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers. Unter dem Motto „we serve“ (dt. „Wir dienen“) organisiert und veranstaltet der Club verschiedene caritative Aktionen wie etwa die Wunschbaumaktion für die Kinderklinik Bethanien.


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  • „Weniger müssen müssen“

    Experten beraten zur Inkontinenz
    Zur Welt-Kontinenz-Woche bietet das Krankenhaus Bethanien
    am Mi, 17. Juni eine Telefonsprechstunde an

    Dr. Caterina Schulte-Eversum leitet die Sektion für Proktologie im Krankenhaus Bethanien. Sie beantwortet bei der Telefonsprechstunde am 17. Juni Fragen zur Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen. (Foto: KBM)
    Anlässlich der Welt-Kontinenz-Woche vom 15. bis 21. Juni 2020 bietet das Krankenhaus Bethanien am Mi, 17. Juni unter dem Titel „Weniger müssen müssen“ eine Telefonsprechstunde zur Harn- und Stuhlkontinenz bei Männern und Frauen an. Von 18.00 bis 19.30 Uhr werden die beiden Leitenden Ärztinnen Dr. Caterina Schulte-Eversum (Proktologie) und Dr. Almut Raabe (Gynäkologie) vom Krankenhaus Bethanien sowie der niedergelassene Urologe Dr. Martin Ditges aus Dinslaken die Fragen von Anruferinnen und Anrufern beantworten.

    Die Welt-Kontinenz-Woche findet seit 2008 auch in Deutschland statt und wird von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. initiiert. Bundesweite Kooperationspartner sind Experten und Krankenhäuser. Inkontinenz sei keineswegs eine „Alte-Leute-Krankheit“, betont die Kontinenz Gesellschaft in einer Stellungnahme zur diesjährigen Kontinenz-Woche. Vielmehr seien alle Altersgruppen betroffen, selbst Menschen mittleren oder jüngeren Alters und sogar Kinder. 9 Millionen Betroffene gibt es in ganz Deutschland. „Über die Hälfte der Erkrankten gehen aus Scham nicht zum Arzt. Sie sprechen nicht einmal mit ihrem Partner oder engsten Vertrauten über die Beschwerden“, so die Kontinenz Gesellschaft.

    Diese Erfahrung haben auch Fachärztinnen und Fachärzte am Niederrhein gemacht. Dementsprechend hoch war die Nachfrage bei der ersten vom Moerser Krankenhaus Bethanien im Mai angebotenen Telefonsprechstunde. „Wir haben festgestellt, dass es hier noch einen sehr großen Beratungsbedarf in der Bevölkerung gibt“, berichtet die Leitende Oberärztin Dr. Almut Raabe. Bei der vom Krankenhaus Bethanien im Rahmen der bundesweiten Welt-Kontinenz-Woche angebotenen Telefonsprechstunde am 17. Juni berät Dr. Raabe zur Harn-Inkontinenz bei Frauen, Dr. Caterina Schulte-Eversum beantwortet Fragen zur Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen und der niedergelassene Urologe Dr. Martin Ditges steht für Fragen rund um die Harninkontinenz von Männern zur Verfügung.

    INFO:
    Telefonsprechstunde Inkontinenz
    Mi, 17. Juni 2020 von 18 bis 19.30 Uhr

    Harninkontinenz bei Frauen:
    Tel. 02841 / 200 205-41 (Dr. Almut Raabe)

    Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen:
    Tel. 02841 / 200 205-40 (Dr. Caterina Schulte-Eversum)

    Harninkontinenz bei Männern:
    Tel. 02841 / 200 20539 (Dr. Martin Ditges)


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  • Geänderte Öffnungszeiten für das Covid-Untersuchungszelt

    Ab Montag, 8. Juni hat das Covid-Untersuchungszelt am Krankenhaus Bethanien von Montag bis Freitag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet

    Die Öffnungszeiten des Covid-Untersuchungszeltes auf dem Gelände der Stiftung Krankenhaus Bethanien ändern sich ab Montag, dem 8. Juni. Das Covid-Untersuchungszelt, das als Abstrichzentrum des Kreises Wesel fungiert, ist zum Stichtag von Montag bis Freitag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet. In dieser Zeit können sich Menschen, bei denen ein Verdacht auf eine Covid-Infizierung vorliegt, untersuchen lassen.

    Derzeit werden pro Tag zwischen 30 und 40 Patient*innen mit Verdacht auf eine Covid-Ansteckung untersucht. Mit der Verkürzung der Öffnungszeit reagiert das Krankenhaus auf die derzeitige Stabilisierung der Infektionslage insbesondere in Moers und im Kreis Wesel. Die Stiftung behält sich eine Anpassung der Öffnungszeiten vor, falls sich die Situation ändert. Der Betrieb des Untersuchungszeltes bleibt vorerst auf unbestimmte Zeit bestehen.


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  • Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein

    Zentrum des Bethanien Krankenhauses mit überregionaler Bedeutung

    Stellten das Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein des Bethanien Krankenhauses vor (v. l. n. r.): Dr. Kato Kambartel, Dr. Thomas Krbek, Dr. Thomas Voshaar, Vorstand der Stiftung Dr. Ralf Engels und Bürgermeister Christoph Fleischhauer. (Foto: KBM)
    Um ihre überregionale Bedeutung auch im Namen zum Ausdruck zu bringen, schlossen sich die Lungenklinik und die Thoraxchirurgie des Krankenhauses Bethanien in Moers zum Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein zusammen. Den neuen Namen gaben Vertreter des Krankenhauses am 20.5. auf einer Pressekonferenz bekannt. Mit dem Zusammenschluss und dem Auftreten unter dem neuen Namen soll neben der überregionalen Bedeutung der Einrichtung auch das Dach zum Ausdruck gebracht werden, unter dem sich die verschiedenen Abteilungen und Teilbereiche finden.

    Wie Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, betonte, sei der Zusammenschluss der Lungenklinik und der Thoraxchirurgie des Krankenhauses das Ergebnis einer langen Vorbereitung und zweijähriger Arbeit. „Das Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein ist wie ein Leuchtturm für unsere Stiftung. Es verfügt über eine Expertise, die überregionale Strahlkraft besitzt“, so Dr. Ralf Engels.

    Unterlegt mit Zahlen ordneten Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik, und Dr. Thomas Krbek, Chefarzt der Thoraxchirurgie, die Bedeutung der beiden von ihnen geleiteten Fachkliniken in einen größeren Zusammenhang ein. Sowohl die Lungenheilkunde als auch die Thoraxchirurgie des Bethanien Krankenhauses gehören, gemessen an ihrer Expertise und der Zahl der Patientinnen und Patienten, die sie jährlich behandeln, in ganz Deutschland zu der Spitze der Medizin dieses Fachbereichs.

    Dr. Voshaar erinnerte in diesem Zusammenhang an die lange Tradition der Lungenheilkunde in Moers und die in den 70er und 80er Jahren weltweit führende Rolle bei der Erforschung und Behandlung der Staublungen-Krankheit im Bethanien. Vor zwanzig Jahren habe das Krankenhaus dann eine der modernsten und größten Endoskopie-Abteilungen Deutschlands eröffnet. Pro Jahr werden im Bethanien inzwischen 5.000 Patientinnen und Patienten mit Lungenkrankheiten stationär behandelt und weitere 6.000 ambulant. Gut 90 % aller Operationen in der Thoraxchirurgie können in Moers minimal-invasiv durchgeführt werden. „Das ist präziser und schonender für die Patientinnen und Patienten“, erläuterte Chefarzt Dr. Thomas Krbek, der mit seiner Klinik für Thoraxchirurgie zu den Top Ten in ganz Deutschland zählt.

    Dr. Kato Kambartel, Koordinator des Lungenkrebszentrums Bethanien, das 2012 von der Deutschen Krebsgesellschaft offiziell zertifiziert wurde, wies auf die Vorteile eines fachübergreifend arbeitenden Zentrums für die Patientinnen und Patienten hin: „Das Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein bietet moderne und innovative Therapieverfahren an, alle Leistungen gibt es bei uns auf dem Campus Bethanien. Bei anderen Krankenhäusern ist das oft nicht so, da müssen die Leute kreuz und quer durch die Stadt. Bei uns findet sich alles an einem Standort und es gibt keine langen Wartezeiten. Die Fachleute auf dem Campus sind eng vernetzt und arbeiten eng zusammen.“ Bei der Behandlung gehe es heute immer mehr um personalisierte und individualisierte Medizin, die nur von Medizinerinnen und Medizinern mit überdurchschnittlicher Qualifikation geleistet werden kann.

    Dies machte Dr. Kato Kambartel am Beispiel der zertifizierten Lungenzentren deutlich. So gebe es in ganz Deutschland und Österreich insgesamt nur 49 solcher auf die Behandlung von Lungenkrebs spezialisierten Zentren. „Das liegt daran, dass die Behandlung von Lungenkrebs sehr komplex ist. Sie erfordert viel Wissen und Erfahrung.“ Allein in den letzten zehn Jahren habe das Lungenkrebszentrum Bethanien an 25 medizinischen Studien teilgenommen und mehr als 60 Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht. Außerdem forschte es als eines von nur vier Zentren Deutschlands an einem weltweiten Projekt zu einer Lungenkrankheit mit. Wissen, das nun in das Lungen- und Thoraxzentrums Nordrhein einfließt. Die insgesamt hohe Expertise und Qualität des Lungen- und Thoraxzentrums sei „ein Exzellenzversprechen an Moers und die Region“, unterstrich Chefarzt Dr. Thomas Voshaar.

    „Ich sitze hier mit offenem Mund“, bekannte der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer nach den Ausführungen der Ärzte anerkennend. Er habe in den letzten Wochen an keinem anderen Ort der Welt leben wollen, denn hier würde er sich auch gerade in Zeiten von Corona bestens versorgt wissen, sagte er. „Was in den Wochen der Corona-Pandemie vom Bethanien ausgestrahlt ist, ist schon etwas ganz Besonderes.“


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  • Coronaschutz für Klinikpersonal

    Firma spendete Masken ans Krankenhaus Bethanien

    Gürkan Celik (Mitte) von der Firma A&C Kabelverlegung übergab jetzt im Krankenhaus Bethanien 250 spezielle FFP2-Schutzmasken für das Ärzte- und Pflegepersonal auf den Corona-Stationen an Krankenpflegerin Elke Lüttke und Nils Petry (re.) von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses.
    250 Atemschutzmasken spendeten Gürkan Celik und Murat Alabas von der Firma A&C Kabelverlegung an das Krankenhaus Bethanien. „Mit der Spende möchten wir das Personal auf den Corona-Stationen des Krankenhauses unterstützen“, sagte Gürkan Celik, Mitarbeiter der Firma aus Duisburg-Rheinhausen bei der Begegnung mit Nils Petry von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses und Krankenpflegerin Elke Lüttke.

    Die Idee für die auf eigene Kosten realisierte Materialspende hatte persönliche Beweggründe. „Meine Frau hat unsere drei Kinder im Bethanien zur Welt gebracht. Deswegen liegt uns das Krankenhaus besonders am Herzen“, so Gürkan Celik.

    Im Namen der Ärzte- und Pflegeteams des Krankenhauses dankten Elke Lüttke und Nils Petry herzlich für das Engagement. Das Klinikpersonal auf den Corona-Stationen schützt sich mit speziellen Schutzmasken vor einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus. Die gleichen Schutzmasken werden routinemäßig auch von Handwerksbetrieben zum Schutz vor gefährlichem Industriestaub genutzt.


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  • Besuchsverbot gilt weiterhin

    Gemeinsame Stellungnahme der Krankenhäuser Bethanien, St. Josef und St. Bernhard-Hospital

    Die drei Krankenhäuser Bethanien und St. Josef in Moers und das St. Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort halten nach gemeinsamer Rücksprache weiterhin am Besuchsverbot fest. Damit stellen sie die Sicherheit schutzbedürftiger Patientinnen und Patienten sowie auch die ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt ihres Handelns.

    Gerade im Zuge der Lockerungsmaßnahmen, die in vielen Bereichen realisiert werden, ist es von enormer Bedeutung, dass die Krankenhäuser handlungsfähig bleiben, um ihren Versorgungsauftrag erfüllen zu können. Seit rund zwei Wochen haben die Krankenhäuser wieder schrittweise ihre planbaren Operationen hochgefahren und sind damit wieder stärker ausgelastet. Gleichzeitig tragen sie die Verantwortung, auch weiterhin Kapazitäten zur Behandlung von Covid-19-Fällen vorzuweisen. Es ist unklar, ob die Zahl der behandlungsbedürftigen Patientinnen und Patienten mit Covid-19 in Folge der Lockerungen ansteigen wird.

    Um ihrer Aufgabe unter diesen Gesichtspunkten gerecht zu werden und dabei gleichzeitig diejenigen schützen zu können, die aufgrund ihrer Erkrankung geschwächt sind und stationär behandelt werden müssen, halten die drei Krankenhäuser weiterhin am generellen Besuchsverbot fest. Von dieser Regelung ausgenommen sind Eltern, deren Kinder einen stationären Krankenhausaufenthalt bedürfen, (Ehe-) Partner von Schwangeren und Gebärenden sowie Angehörige von Palliativpatientinnen und –patienten. In Ausnahmefällen kann von dem Besuchsverbot abgewichen werden, wenn der/die behandelnde Ärztin und Arzt dies als erforderlich betrachtet.

    Die drei Krankenhäuser bitten Verständnis für diese Entscheidung, die sich die Krisenstäbe in den Kliniken nicht leicht gemacht haben. Das Besuchverbot wird regelmäßig überprüft und entsprechend der aktuellen Entwicklung ggf. neu bewertet und angepasst.

    Bei Rückfragen können Sie sich gerne an Frau Dr. Kathrin Stepanow, Leitung der Abteilung Unternehmenskommunikation & Marketing des Krankenhauses Bethanien, wenden. Tel: 02841 200 20 785. E-Mail: kathrin.stepanow@bethanienmoers.de


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  • Geschäftsmann spendete für Kinderklinik

    Überraschungsbeutel für kranke Patienten

    60 Stoffbeutel mit kleinen Präsenten übergab Erdem Onat (re.), Besitzer eines Handyladens auf der Homberger Straße, gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Ali El-Jobouri (li.) an die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Edda Gorsler 2.v.r.) und Krankenpflegeschülerin Lena Reusch (2.v.l.). (Foto: KBM/Ruder)
    60 Stoffbeutel mit kleinen Präsenten übergab der Moerser Geschäftsmann Erdem Onat an die Kinderklinik des Bethanien Krankenhauses. „Wir möchten kranken Kindern in der jetzigen Zeit ein wenig Freude bringen“, so der Besitzer eines Handyladens auf der Homberger Straße.

    Zur Überreichung der Präsente kam Onat mit seinem Mitarbeiter Ali El-Jobouri ins Krankenhaus Bethanien, um sie persönlich an die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Edda Gorsler und Krankenpflegeschülerin Lena Reusch zu übergeben. „Ich selbst bin hier in der Klinik geboren, deswegen möchte ich gern etwas für das Krankenhaus tun.“ Die Stoffbeutel enthielten kleine Präsente, Give Aways und Süßigkeiten.


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  • Kinderdiabetologie wurde erneut rezertifiziert

    Bethanien ist stationäre und ambulante Behandlungseinrichtung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)

    Das Team der Kinderdiabetologie um Oberarzt Dr. Wolfgang Poss (re.) freut sich über die erneute Zertifizierung durch die Deutsche Diabetes-Gesellschaft DDG. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Die Kinderklinik des Bethanien Krankenhauses ist von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) erneut als stationäre und ambulante Behandlungseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus ausgezeichnet worden. „Wir freuen uns über das erneute Gütesiegel und sehen darin eine Bestätigung der guten Arbeit unserer Kinderklinik“, erklärt Oberarzt Dr. Wolfgang Poss, der die Kinderdiabetologie des Krankenhauses leitet. Um das Zertifikat zu erhalten, müssen Kliniken die aufwändigen personellen, fachlichen und räumlichen Strukturen vorhalten sowie spezielle Behandlungs- und Schulungskonzepte. Außerdem muss für das Zertifikat neben Maßnahmen der Qualitätssicherung auch sichergestellt werden, dass das Personal regelmäßig in anderen Kliniken hospitiert.

    „Wir betreuen hier ungefähr 130 Kinder und Jugendliche mit Diabetes“, berichtet Oberarzt Dr. Wolfgang Poss. Kinder vom gesamten Niederrhein kommen zur Behandlung nach Moers. Über 95% davon sind Typ 1-Diabetiker. Bei der Betreuung und Behandlung kann die Kinderdiabetologie auf ein breites Spektrum zurückgreifen. „Wir bieten sowohl die intensivierte konventionelle Therapie, als auch Pumpentherapien und kontinuierliche Blutzuckermessungen an. Bei den Therapiemöglichkeiten ist das Krankenhaus Bethanien dabei stets auf dem neuesten Stand der Entwicklung. Der regelmäßige „Pieks“ mit der Nadel, um den Blutzucker zu messen, wird auf Wunsch der Patientinnen und Patienten durch einen Sensor abgelöst, der den Blutzucker dauerhaft misst. Fast schon etabliert ist die Insulinpumpe, die inzwischen von vielen am Körper getragen wird – aber auch hier gibt es neue Entwicklungen.

    Allerdings geht es trotz modernster Medizin nicht ohne erfahrene Fachärzte, die schwierige Situationen bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes sofort erkennen. „Wichtig in der Betreuung ist die Vermeidung von akuten Entgleisungen sowohl der Keto-Acedose, als auch der akuten Unterzuckerung (Hypoglycaemie) gerade auch am Beginn der Diabetes-Erkrankung“, sagt Dr. Poss. „Mit Schulungen für Kinder, Jugendliche und deren Eltern sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Schulen und Kindergärten sorgen wir dafür, dass alle gut mit der Krankheit umgehen können.“

    INFO
    Insgesamt sind mehr als 30.000 Kinder in Deutschland an Diabetes Typ 1 erkrankt. Jedes Jahr kommen ca. 1200 Kinder hinzu. Die Kinderklinik Bethanien versorgt seit über 30 Jahren Kinder und Jugendliche mit einem eigenen kinderdiabetologischen Schwerpunkt.


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  • „Inner Wheel Club“ engagiert sich für Kinder-Diabetologie

    Clubdamen kamen ins Krankenhaus Bethanien

    Der Inner Wheel Club übergab eine Spende in der Kinderklinik Bethanien (v.l.n.r.): Pastpräsidentin Elsbeth Müller, Präsidentin Evelyn Cillis, sowie die Clubdamen Beate Hörnemann, Petra Bleifuss, Marlies Stark, Waltraud Hiller, Madelaine Zunker, Ingrid Jansing-Perret, Jutta Gerwers-Hagedorn sowie Uta Brust bei der Begegnung mit Chefarzt Dr. Michael Wallot (2. v.r.) und Kinderdiabetologin Andrea Finke. (Foto: KBM/Ruder)
    Herzliche Begegnung im Krankenhaus Bethanien: Zu einer Spendenübergabe kam der Inner Wheel Club in die Kinderklinik Bethanien. Die Clubdamen übergaben einen großen Spendenscheck über insgesamt 1.700 Euro an die Kinderdiabetologie Bethanien. Den größeren Teil des Betrags in Höhe von 1.000 Euro hatten die Damen bei einer mit viel ehrenamtlichem Einsatz und großem Engagement durchgeführten Spendenaktion auf dem Moerser Weihnachtsmarkt erzielt. Weitere 700 Euro legte Clubpräsidentin Evelyn Cillis dazu.

    Zur Übergabe der Spende kam der Club in die Kinderklinik, um Chefarzt Dr. Michael Wallot, Oberarzt Dr. Wolfgang Poss und die Kinderdiabetologin Andrea Finke zu treffen. Bei der Begegnung berichteten die Mediziner von der Arbeit ihrer Abteilung. „Die Kinderdiabetologie betreut Kinder aus dem gesamten Kreis Wesel. Neben der Diagnose und Therapie von Diabeteserkrankungen steht vor allem die Schulung der Kinder mit Typ1-Diabetes und ihrer Eltern im Umgang mit der Krankheit im Vordergrund“, so Kinderdiabetologin Andrea Finke. Auch Schulen und Kindergärten werden im Bethanien geschult – ein Angebot, das vor Ort nur die Kinderdiabetologie leistet.

    „Wir sind erfreut und glücklich, als Inner Wheel Club ein so wichtiges Angebot für Kinder mit Diabetes in der Region unterstützen zu können“, sagte Evelyn Cillis.

    Clubpräsidentin Evelyn Cillis (M.) übergab im Namen des Inner Wheel Club Moers im Krankenhaus Bethanien eine Spende an den Kinderdiabetologen Dr. Wolfgang Poss (re.) und die Kinderdiabatologin Andrea Finke (li.) (Foto: KBM/Ruder)


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  • DITIB-Gemeinden aus Moers übergaben Spende an Bethanien

    Vertreterinnen und Vertreter der DITIB-Gemeinden aus Moers haben sich mit einer Spende erkenntlich gezeigt.

    Vertreterinnen und Vertreter der beiden DITIB-Gemeinden übergaben mit ihren Voristzenden Ramis Savun (2.v.l.) und Isa Ackar (2.v.r.) aus Moers als Zeichen der Anerkennung eine Spende für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankenhaus Bethanien an Dr. Ralf Engels, Vorstand des Krankenhauses Bethanien, (3.v.l.) und Krankehausseelsorgerin Anke Prumbaum (3.v.r.). (Foto: KBM/Stepanow)
    Um ihren besonderen Dank und ihre Solidarität denjenigen gegenüber zum Ausdruck zu bringen, die sich derzeit im Dienst an Kranken einsetzen, haben Vertreterinnen und Vertreter der DITIB-Gemeinden aus Moers mit einer Spende erkenntlich gezeigt. „Wir wollten mit einem kleinen Geschenk dem Personal danken, das in diesen schwierigen Zeiten einen besonderen Einsatz leistet,“ so Ramis Savun, Vorsitzender der Gemeinde in Meerbeck. „Wir bewundern, dass sich die Menschen im Krankenhaus so selbstlos einsetzen. Sie nehmen für sich und ihre Familien zu Hause eine Gefahr auf sich, wenn sie sich um Patientinnen und Patienten kümmern, die mit Covid-19 infiziert sind.“ Um die Anerkennung dafür zum Ausdruck zu bringen, hat er gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gemeinde aus Repelen, Isa Ackar, sowie mit den Imamen und Frauenvertreterinnen der beiden Moerser DITIB-Gemeinden eine Spende und einen Blumenstrauß an Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, und Anke Prumbaum, Seelsorgerin des Krankenhauses, überreicht.

    „Wir sind gerührt von diesem Zeichen der Solidarität. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten sich in vielen Abläufen schnell umstellen und leisten zur Zeit Großartiges unter veränderten Bedingungen. Wir freuen uns, dass sie dafür auch von außen Anerkennung erhalten,“ dankte Dr. Ralf Engels den Vertreterinnen und Vertretern der DITIB-Gemeinden. „In der Krankenhausseelsorge pflegen wir einen engen Austausch mit verschiedenen Religionsgemeinschaften. Für mich ist diese Geste deshalb ein besonderes Zeichen der Verbundenheit,“ ergänzte Seelsorgerin Anke Prumbaum.


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  • Arztbesuche nicht aufschieben

    Mediziner des Krankenhauses Bethanien appellieren: Wer sich krank fühlt, soll auch in Corona-Zeiten unbedingt direkt zum Arzt oder direkt ins Krankenhaus

    Mehr als 10.000 Menschen verfolgten die Pressekonferenz des Bethanien-Krankenhauses live auf der Facebook-Seite der WDR-„Lokalzeit aus Duisburg“
    Während der Corona-Pandemie scheuen viele Patientinnen und Patienten mit Krankheitssymptomen fernab von Covid-19 einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen – sei es aus Angst vor einer möglichen Infektion mit dem Virus oder aus falsch verstandener Rücksicht auf das Gesundheitssystem, das die Patientinnen in der derzeitigen Situation nicht noch mehr belasten wollen.

    Bei einem Pressegespräch machte das Krankenhaus Bethanien diese Woche vor Ort auf das Problem aufmerksam. Die Pressekonferenz am 27. April wurde von der WDR-„Lokalzeit aus Duisburg“ wieder live auf seine Facebook-Seite gestreamt – rund 40.000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben sich die Übertragung inzwischen bereits angesehen. Der Bedarf an verlässlichen Informationen von versierten Medizinern ist demnach in der Bevölkerung immer noch enorm groß.

    „Wir spüren derzeit eine allgemeine Verunsicherung der Menschen, die angesichts von Corona den Weg zum Mediziner scheuen. Die Ängste vor einer Ansteckung mit dem Virus beim Arzt oder im Krankenhaus sind aber völlig unbegründet“, betonte jetzt Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien. Patienten mit Verdacht auf Corona würden in separaten Räumen und von separatem Personal behandelt – selbst ein gesonderter Eingang wurde eingerichtet. Damit sei eine Ansteckung im Krankenhaus extrem gering.

    „Bethanien hat schon frühzeitig die strengen Hygieneanordnungen des zuständigen Robert-Koch-Instituts umgesetzt, um größtmögliche Sicherheit für die Patienten und das Personal zu gewährleisten“, sagte Dr. Engels. So hätten die Beschäftigten im Krankenhaus in den letzten Wochen zusätzliche Schulungen erhalten. „Es gibt im Bethanien in der gegenwärtigen Situation auch keinen Mangel an Schutzmasken und Schutzkleidung“, so Dr. Engels. Bei den Medizinern bestehe allerdings der Eindruck, dass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen im Gesundheitswesen Slogans wie „stay home!“ (Bleib zu Hause) von manchen Menschen offenbar falsch verstanden werden.

    Darum appellierte Dr. Christoph Chylarecki, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, an die gesamte Bevölkerung: Wer sich krank und schlecht fühle, solle unbedingt einen Arzt oder Notarzt konsultieren. Denn hinter harmlos erscheinenden Symptomen können oft schwerwiegende oder sogar lebensbedrohliche Krankheiten stecken, die unbedingt sofort medizinisch abgeklärt werden müssen. „Wir machen uns Sorgen, dass viele Patienten mit Beschwerden einfach zu Hause bleiben.“

    Dies gilt auch für internistische Patienten. „In vielen Regionen in Deutschland aber auch weltweit sinkt in dieser Krise die Zahl der Patienten mit Brustschmerzen und Schlaganfällen. Gleichzeitig sehen wir viele Patienten, die einfach zu spät ins Krankenhaus kommen und dadurch mit vermeidbaren Folgeschäden leben müssen. Es gibt sogar Hinweise, dass Patienten zu Hause versterben, weil sie nicht ins Krankenhaus möchten. Das ist wirklich tragisch. Auch diese Patienten sind Opfer der Corona-Pandemie“ berichtete Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp, Chefarzt der Kardiologie. „Wir befürchten eine große Bugwelle von nicht versorgten Notfällen, die ihre Symptome verschleppen.“

    Die Chirurgin Dr. Petra Hinsenkamp berichtete, dass im ambulanten Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) der Stiftung Krankenhaus Bethanien die Zahl der Patienten, abhängig vom Fachbereich, um 30 bis 50 Prozent zurückgegangen sei. Gleiches gelte auch für die Praxen vieler niedergelassener Mediziner in Moers und Umgebung. Die Praxen des MVZ sowie das OP-Zentrum seien jedoch wie gewohnt geöffnet. „Jeder kann kommen und aufgrund unserer Sicherheitsmaßnahmen unbesorgt untersucht und behandelt werden. Wir bitten lediglich um eine telefonische Voranmeldung,“ so Dr. Hinsenkamp.

    „Wir sind von den Bildern aus Spanien, Italien und New York geprägt. Glücklicherweise haben wir in Moers solche Probleme nicht“, konstatierte Prof. Dr. Möhlenkamp. Die Aufforderung, zu Hause zu bleiben gelte niemals für Notfälle oder unklare Beschwerden wie starke Schmerzen im Brust- oder Bauchbereich. Luftnot könne beispielsweise ein Symptom einer schweren Herzschwäche sein. Hier sei schnelles Handeln gefragt. „Rufen Sie in solchen Fällen den Notarzt an oder kommen Sie nach telefonischer Voranmeldung direkt ins Krankenhaus. Wir können Sie hier unter den besten Sicherheitsvorkehrungen versorgen.“

    Das gilt übrigens auch im Falle von Schwangerschaft und Geburt. Wie Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, sagte, ist es im Krankenhaus Bethanien auch in Zeiten von Corona ganz selbstverständlich, dass der Vater bei der Geburt dabei sein darf – selbst dann, wenn ein Elternteil oder beide Eltern vor der Geburt positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Damit bezog sich der Chefarzt auf eine Stellungnahme des Deutschen Hebammenverbands, der kritisiert hatte, dass einige Geburtshilfen in Deutschland den Vätern derzeit nicht erlaubten, bei der Geburt dabei zu sein. Für Bethanien sei das kein Problem und daher „überhaupt kein Thema“. Es gebe keine Belege dafür, dass das Corona-Virus für werdende Eltern oder Neugeborene in besonderer Weise gefährlich sei. Deswegen können und sollen werdende Väter die werdenden Mütter im Krankenhaus Bethanien bei der Geburt jederzeit weiter unterstützen.

    Im Blick auf die Corona-Fallzahlen konstatierte der Ärztliche Direktor Dr. Christoph Chylarecki für Bethanien übrigens eine „ausgeglichene Lage“. Im Krankenhaus wurden in den vergangenen Wochen mehr als 40 Patientinnen und Patienten mit Covid-19 behandelt. Bis auf einen Patienten konnten die meisten schon wieder gesund aus der Klinik entlassen werden. „Wir haben also ausreichend Kapazitäten auch für alle anderen Patientinnen und Patienten.“ Das besondere Behandlungskonzept der Lungenklinik Bethanien von Covid-19 hat inzwischen auch international Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Erfolge, die sie bei alternativen Beatmungsformen zur Intubation bei Covid-19 erzielt, machen auch anderen Experten Hoffnung.


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  • Telefonsprechstunde zu Inkontinenz

    Mediziner beraten am 13. Mai ab 18 Uhr zur Harn- und Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen

    Telefonsprechstunde: Dr. Caterina Schulte-Eversum (li.) und Dr. Almut Raabe (re.) beantworten am 13. Mai telefonisch Fragen rund um das Thema Harn- und Stuhlinkontinenz. (Foto: KBM)
    Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen informieren am 13. Mai ab 18 Uhr bei einer vom Krankenhaus Bethanien organisierten Telefon-Sprechstunde über Harn- und Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen. „Aufgrund der Corona-Krise und dem damit verbundenen Ausfall von Patienten-Veranstaltungen bleiben viele Menschen mit ihren medizinischen Anliegen auf sich allein gestellt. Hier wollen wir mit der Telefonsprechstunde ein unkompliziertes Angebot schaffen“, erläutert Dr. Caterina Schulte-Eversum, Leitende Ärztin der Proktologie im Bethanien. „Alle Menschen, die Fragen haben, können uns an dem Tag gerne problemlos über eigens für die Aktion geschaltete Rufnummern erreichen“, so die Medizinerin.

    Während die Proktologin Schulte-Eversum über Stuhlinkontinenz von Männern und Frauen Auskunft gibt, wird Dr. Almut Raabe, Leitende Oberärztin der Frauenklinik, Fragen zur Harninkontinenz bei Frauen beantworten. Die Frauenklinik und die Proktologie Bethanien verfügen bei der Diagnose und Behandlung von Inkontinenz über besonders viel Erfahrung. Bethanien ist von der Deutschen Kontinenzgesellschaft offiziell als Beratungsstelle anerkannt und damit Anlaufstelle für Menschen mit Inkontinenz und Beckenbodenschwäche. Außerdem wird Dr. Martin Ditges, Facharzt für Urologie, bei der Telefonaktion zu Fragen über die Harninkontinenz bei Männern informieren. Der niedergelassene Facharzt mit Praxis in Dinslaken hat sich der Telefonsprechstunde in Moers angeschlossen.

    „Proktologie, Gynäkologie und Urologie möchten gemeinsam über Möglichkeiten von Diagnose und Therapie bei Inkontinenz aufklären und beraten. Wir nehmen uns Zeit und wir hören zu. Wir freuen uns an dem Abend auf viele Anrufe“, so die beiden Ärztinnen und der niedergelassene Arzt. „Das Thema Harn- und Stuhlinkontinenz ist nach wie vor mit Scham verbunden. Mit der Telefonsprechstunde möchten wir Ängste abbauen. Anruferinnen und Anrufer können sich deshalb selbstverständlich auch anonym bei uns melden und uns ihre Probleme schildern“, betonen sie.

    Die Sprechstunde via Telefon ersetzt den ursprünglich für den gleichen Tag geplanten Infonachmittag, der wegen der Corona-Pandemie entfallen muss. „Trotz Corona sind wir natürlich jederzeit für Patientinnen und Patienten da“, lautet die Botschaft der beteiligten Mediziner. Den nächsten Infonachmittag zur Inkontinenz im Bethanien planen die Proktologie und die Gynäkologie für den 4. November. Falls auch dieser wegen Corona entfallen muss, soll es an dem Tag wieder eine Telefonsprechstunde geben.


    INFO


    Telefonsprechstunde Inkontinenz
    Mi, 13. April 2020 von 18 bis 19.30 Uhr

    Dr. Almut Raabe, Gynäkologie Bethanien
    für Fragen zur Harninkontinenz bei Frauen
    Tel. 02841/200-20541

    Dr. Schulte-Eversum, Proktologie Bethanien
    für Fragen zur Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen
    Tel. 02841/200-20540

    Dr. Martin Ditges, Urologische Praxis Dinslaken
    für Fragen zur Harninkontinenz bei Männern
    Tel. 02841/200-20539

    Bitte beachten Sie: Die angegebenen Rufnummern sind nur während der Telefonsprechstunde am Abend des 13. Mai geschaltet.


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  • Pflegefachschule unterrichtet online

    Gleichzeitig lernen 21 Schülerinnen und Schüler an den heimischen Bildschirmen

    Schulleiterin Birsel Kasilmis (re.) und Pflegelehrerin Sabine Dittrich-Tilschner (li.) in einem Klassenraum der Pflegefachschule Bethanien. Auf dem Bildschirm sind 15 der 21 neuen Auszubildenden, die bis Mitte Mai am Online-Unterricht der Pflegefachschule teilnehmen, zu sehen. Insgesamt starteten in zwei Kursen 44 Schüler*innen im April ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann.
    Aufgrund der Corona-Epidemie mussten in den vergangenen Wochen viele Bildungseinrichtungen vorläufig schließen. Unterrichtsstunden fielen aus und wichtiger Lernstoff konnte nicht wie im Lehrplan vorgesehen vermittelt werden. Davon betroffen sind auch viele Auszubildende, die im April ihre Ausbildung begonnen hatten. Eine Lösung für den Ausbildungsstart in Zeiten von Corona hat die Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers gefunden. Die Dozentinnen der Pflegefachschule unterrichten einen Teil der Auszubildenden der beiden neuen Kurse per Online-Schulungen. „Die EDV konnte uns innerhalb kürzester Zeit ein System zur Verfügung stellen, mit dem wir den Unterricht am Bildschirm anbieten können“, so Schulleiterin Birsel Kasilmis.

    Die angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sind in Gruppen aufgeteilt. Insgesamt 23 Auszubildende sind in der Praxis tätig – sowohl auf den Stationen des Krankenhauses als auch in den Einsatzbereichen der mit der Pflegefachschule kooperierenden Verbundpartnern. Sie verfügen etwa durch Langzeitpraktika oder der FSJ-Absolvierung über erste pflegerische Erfahrungen.
    Gleichzeitig lernen 21 Schülerinnen und Schüler den Theorieteil zu den regulären Unterrichtszeiten an den heimischen Bildschirmen. Dabei stehen die Auszubildenden über ein Konferenzsystem mit der Pflegelehrerin in Kontakt und erhalten verschiedene Arbeitsaufträge. Lernvideos, Powerpointpräsentationen und andere digitale Dokumente nutzen die Pflegelehrerinnen für den Wissenstransfer per Internet. „Die Schüler lassen sich sehr gut auf diese Unterrichtsmethode ein und sind sehr diszipliniert“, berichtet Pflegelehrerin Sabine Dittrich-Tilschner.

    Für die Lehrerinnen sei das Ausweichen auf den Online-Unterricht vor allem eine methodische Umstellung, auf die sie sich in internen Schulungen zuvor intensiv vorbereitet hatten. Es fehle natürlich der persönliche Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern, die Weiterführung des Unterrichts sei aber gerade für den Ausbildungsbeginn sehr wichtig und müsse gewährleistet sein. Im Mai sollen die derzeitigen „Online-Azubis“ ihre ersten Praxiseinsätze auf den Krankenhausstationen haben. Bis dahin lernen sie die theoretischen Grundlagen für ihren Beruf weiterhin im virtuellen Klassenzimmer. „Wir wollen allen neuen Auszubildenden den bestmöglichen Ausbildungsstart bieten, den wir in Rücksichtnahme auf die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen realisieren können“, so Kasilmis.

    Ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann im April haben begonnen: Mohammed Alkadour, Evin Bali, Lena Berkenkopf, Laura Mira Buttler, Julia Conrad, Mandy Dannowski, Max Denninghof, Caja Eichler, Kimberly Fehlberg, Erol Gümüs, Collin Hackstein, Kashin Hasso, Maja Herrmann, Vivien Holland, Julian Hucks, Emely Eva Justen, Justian Pascal Langela, Giulia Preußner, Lara Probst, Jan-Sören Ritthoff, Hilal Saka, Jona Schlootz, Ann-Katrin Schülting, Lisa-Marie Seidel, Melike Sivas, Linda Stalinski, Jakob Matthias Stienen und Franziska Stöffken.

    Die Auszubildenden sind aus der Stiftung Bethanien, dem Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen, dem Hospital zum Heiligen Geist Kempen, vom Ambulanten Pflegedienst „Die Pflege“ in Moers und der Grafschafter Diakonie. Letztere drei Einrichtungen sind im Zuge des neuen Verbundes für die Pflegeausbildung in Moers und Umgebung hinzugekommen.


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  • Menü-Gutscheine für Ärzte- und Pflegeteam im Bethanien

    Restaurant „Kani“ dankt dem Krankenhaus für den Einsatz bei der Behandlung von Patienten mit Covid-19

    Solidarität mit Corona-Sicherheitsabstand (v.r.n.l.): Sedat Tastan vom Restaurant „Kani“ übereichte jetzt dreißig Menü-Gutscheine für die Ärzte- und Pflegeteams im Krankenhaus Bethanien an Dr. Jan Agha und Dr. Pavel-Sorin Fisteag. (Foto: Lokale Blicke/Mustafa Gülec)
    Dreißig Gutscheine für Menüs überreichte jetzt Sedat Tastan an das Ärzte- und Pflegeteam Bethanien. Der Besitzer des Restaurants „Kani“ am Moerser Bahnhof möchte sich damit bei den unermüdlichen Helferinnen und Helfern bedanken, die derzeit im Krankenhaus auf drei Stationen die Patienten mit Covid-19 behandeln und betreuen. „Das Personal im Bethanien leistet zur Zeit der Corona-Infektionswelle besonders viel für die Gesundheit der Bürger“, sagte er bei der Begegnung mit den beiden Ärzten Dr. Pavel-Sorin Fisteag und Dr. Jan Agha. „Als Moerser Unternehmer möchte ich hiermit meinen Dank zeigen. Ich wünsche uns allen, dass wir diese Situation gesund überstehen.“


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  • Ehrenamtliche Sterbebegleiter erhielten Zertifikate

    Ambulanter Hospizdienst Bethanien sucht weiter Freiwillige

    Nach 70 Schulungsstunden schlossen ehrenamtliche Kräfte jetzt beim Ambulanten Hospizdienst Bethanien einen sogenannten Befähigungskurs zur Sterbebegleitung ab. Hospizkoordinatorin Tanja Meissner (Mitte mit Blumenstrauß) leitete den Kurs und übergab die Zertifikate. (Foto: KBM)
    Ihre Zertifikate erhielten jetzt vierzehn zukünftige Sterbebegleiterinnen und ein Sterbebegleiter des Hospizdienstes Bethanien. Die angehenden ehrenamtlichen Kräfte hatten im Bethanien einen Theoriekurs mit 70 Schulungsstunden unter der Leitung von Hospizkoordinatorin und Trauerbegleiterin Tanja Meissner absolviert. „Nach 70 Stunden Grundkurs gehen die 14 Frauen und ein Mann nun in eine zwanzigstündige Praxisphase, um danach sterbende Menschen im gesamten Moerser Stadtgebiet zu begleiten – im Krankenhaus, in Einrichtungen der stationären Altenhilfe, Behinderteneinrichtungen und zu Hause“, so Meissner.

    Der jetzt abgeschlossene Kurs ist ein sogenannter Befähigungs- und Ermutigungskurs. Er hat die ehrenamtlichen Kräfte auf ihren Einsatz bei schwer kranken und sterbenden Menschen vorbereitet. „In der Sterbebegleitung geht es für die Helferinnen und Helfer darum, die richtigen Worte in schwierigen Situationen zu finden und sich auch mit der eigenen Lebensgeschichte auseinander zu setzen“, erläutert Hospizkoordinatorin Tanja Meissner.

    Im Kurs sei das Sterben aus biologischer und spiritueller Sicht beleuchtet worden. Die theoretische Ausbildung habe den Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern zudem ein Verständnis für die verschiedenen Sterbephasen vermittelt. An den Theoriekurs schließt sich nun eine 30 Stunden umfassende praktische Schulung an.

    „Ehrenamtliche sind als Botschafter der Hospizidee zu verstehen“, sagt Hospizkoordinatorin Meissner. „Das aus dem bürgerlichen Engagement entstandene Ehrenamt ist nicht wegzudenken in der Hospizarbeit, denn Ehrenamtliche bringen Zeit mit, eine Hand zu halten, ein längeres Gespräch zu führen und sich die Sorgen und Nöte anzuhören.“ Der Theoriekurs war der zweite seit Gründung des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien vor zwei Jahren.

    INFO
    Der Ambulante Hospizdienst Bethanien sucht weitere Menschen, die sich ehrenamtlich in der Sterbebegleitung engagieren wollen. Wer sich informieren möchte, kann sich bei Tanja Meissner emlden: Tel. 02841/200 2140, E-Mail tanja.meissner@bethanienmoers.de.


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  • Examen mir Bravour bestanden

    Erfolgreicher Abschluss des Pflegekurses 2017-2020

    V.l.n.r.: Angelika Linkner, Pflegedirektorin des Krankenhauses Bethanien, beglückwünschte die examinierten Pflegekräfte Anna Krenk, Özge Acil, Sofia Biler, Finja Rupprecht, Yelda Acikgöz, Linda Christmann, Patricia Rixen, Erika Mellmann, Sarah Damaschke, Adrian Olimski, Patrick Karczewski, Eileen Knöbel, Marvin Granzen und Sonja Wiechert. Gratulationen für die Absolventinnen und Absolventen aus dem Johanniter-Krankenhaus Duisburg-Rheinhausen und dem Moerser Krankenhaus Bethanien gab es auch von Birsel Kasilmiş, Leiterin der Pflegefachschule Bethanien. (Foto: KBM)
    Kürzlich konnten elf Schülerinnen und drei Schüler nach bestandener Prüfung glücklich ihre Zertifikate zur bestandenen Ausbildung entgegennehmen. Die Schülerinnen und Schüler absolvierten in der Pflegefachschule der Bethanien Akademie eine dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Zwei Absolventinnen und ein Absolvent des Kurses kommen aus dem Johanniter-Krankenhaus Duisburg-Rheinhausen, das in der Pflegeausbildung mit dem Bethanien kooperiert.

    „Wir sind stolz auf Sie, denn Sie sind unsere Zukunft“, gratulierte Angelika Linkner, Pflegedirektorin der Stiftung Krankenhaus Bethanien bei einer Feierstunde in der Cafeteria des Moerser Krankenhauses. Die Anspannung der Abschlussprüfung sei nun vorbei, mit dem Lernen gehe es im Arbeitsleben aber nun erst los, so Linkner. „Arbeiten im Gesundheitswesen heißt lebenslanges Lernen.“ Die Pflegedirektorin warb bei den examinierten Kräften darum, nach dem Examen nicht stehenzubleiben und verwies auf die für sie vielfältigen interessanten Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten in der Krankenpflege – bis hin zur akademischen Laufbahn im Bereich des Pflegemanagements.

    Birsel Kasilmis, Leiterin der Pflegefachschule, erinnerte die Examinierten an das wesentliche Element in der Krankenpflege: „Pflege ist ein Beruf, der mit Menschen zu tun hat.“ Für den Start ins Berufsleben wünschte die Schulleiterin den Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg. Tatsächlich haben alle Examinierten des Kurses bereits einen Arbeitsvertrag im Krankenhaus Johanniter oder im Bethanien bekommen. Ab dem 1. April starteten elf der 14 frisch examinierten Kräfte in den beiden Krankenhäusern ins Berufsleben.

    Der Freude, dass es mit dem Examen geklappt hat, schlossen sich die Krankenhaus-Seelsorgerinnen aus dem Johanniter in Rheinhausen und aus dem Bethanien an. Bei einer Andacht in der Krankenhaus-Kapelle appellierten Seelsorgerin Uta Bülbring aus dem Johanniter und Anke Prumbaum aus Bethanien bei den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an dem Teamgeist in der Pflege: „Passt gut auf Euch und Euer Team auf und sorgt im Berufsleben stets für ein gutes Arbeitsklima.“


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  • MRT im Bethanien wird technisch aufgerüstet

    Höchstniveau der Patientenversorgung wird auch während der Corona-Krise sichergestellt

    Monteure der Herstellerfirma Philips rüsten derzeit in der Radiologie von Chefarzt Dr. Derk Veelken (li.) das MRT des Krankenhauses Bethanien von analoger auf digitale Technik um. (Foto: KBM/Ruder)
    Kleine Umbaupause für das MRT im Bethanien: Der Magnetresonanz-Tomograph des Krankenhauses wurde vor Ostern technisch aufgerüstet. „Die Techniker der Herstellerfirma stellen die Datenübertragung des Gerätes von analoger auf digitale Technik um. Hauptsächlich werden Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt“, berichtet Dr. Derk Veelken, Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin des Krankenhauses. Mit der Umrüstung wurde das vor elf Jahren im Bethanien installierte Gerät MRT-technisch auf den neuesten Stand gebracht.

    „Wir erhalten jetzt noch deutlichere Bilder aus dem Körperinneren unserer Patientinnen und Patienten“, sagt Dr. Veelken. Ein Vorteil für die Patienten ist, dass sich die etwa halbstündige Untersuchungszeit künftig um ein paar Minuten verkürzen wird – die Untersuchten müssen nicht mehr so lange in der engen Röhre liegen, wie bislang. Sechs Techniker arbeiteten am Umbau des MRT. Danach mussten die hochempfindlichen Magnete des Gerätes ein paar Tage lang exakt neu eingemessen werden, damit die Untersuchungsergebnisse stimmen.

    Mit einem MRT können fast alle Regionen des Körpers schmerzfrei untersucht werden, etwa Wirbelsäule, Gelenke und Blutgefäße. Auch Krebsgeschwüre im Bauch oder im Kopf spürt ein MRT auf. Bei der Untersuchung erzeugt das MRT ein sehr starkes Magnetfeld, das die Wasserstoffatome im menschlichen Körper in Schwingungen bringt. Daraus errechnet ein leistungsstarker Computer dann ein Bild aus dem Körperinneren. „Mit dem MRT untersuchen wir Patientinnen und Patienten aus allen Fachkliniken des Krankenhauses“, so Chefarzt Dr. Veelken.


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  • Spende für die Kinderklinik Bethanien

    Ehrenamtliche des AWO-Seniorenzentrums Schwafheim sammelten dreistelligen Erlös für die Kinderklinik

    Spendenübergabe zu Zeiten vor Corona (v.r.n.l.): Christa Nilotzki, Heinz Packlin und Helga Bollmann vom AWO-Seniorenheim Schwafheim überreichen eine Spende für die Kinderklinik Bethanien an den Leitenden Oberarzt Dr. Gündüz Selcan. (Foto: KBM)
    Eine Spende in Höhe von 750 Euro überreichten Helga Bollmann, Christa Nilotzki und Heinz Packlin vom AWO-Seniorenheim Schwafheim an den Leitenden Oberarzt der Kinderklinik Bethanien Dr. Gündüz Selcan. Der dreistellige Betrag ist während des traditionellen Martinsmarktes am Schwafheimer Seniorenzentrum zusammengekommen. Rund 60 Ehrenamtliche hatten dort unter anderem selbstgebackene Plätzchen und selbstgemachten Eierpunsch verkauft. Auf Wunsch der Spender soll der Erlös dort eingesetzt werden, wo in der Kinderklinik besonderer Bedarf besteht, wie etwa in der Ausstattung des Spielzimmers oder anderer Anschaffungen. „Wir sind sehr dankbar für solch treue Spender, die uns bereits seit vielen Jahren unterstützen“, dankte Dr. Selcan.

    Das ehrenamtliche Team des Schwafheimer Seniorenheims spendet bereits seit rund 20 Jahren für die Kinderklinik Bethanien. Die Helferinnen und Helfer kümmern sich um die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner – und sammeln darüber hinaus jedes Jahr Spenden für wohltätige Zwecke. “Zu unserem Martinsmarkt kommen jedes Jahr Menschen aus der ganzen Region“, so Heinz Packlin, der als Mitarbeiter im Sozialdienst die ehrenamtlichen Kräfte im Seniorenheim betreut.


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  • 100 Pizzagutscheine für Ärzte und Pflegekräfte

    Restaurant „Dila“ aus Eick-West übergab eine Spende an das Bethanien

    Freundliche Geste in Zeiten von Corona: Hasan Sarmis (2. v. l.), Chef des Restaurants „Dila“ übergab jetzt 100 Gutscheine an die Ärzte und Pflegeteams im Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM/Ruder)
    Ein großes Dankeschön übergab jetzt Hasan Sarmis an die Ärzte- und Pflegeteams im Krankenhaus Bethanien: Der Chef des Restaurants „Dila“ in Eick-West brachte persönlich 100 Pizza-Gutscheine in Krankenhaus. Die Gutscheine sind für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gedacht, die im Bethanien die Menschen mit Covid-19 behandeln. „Wir beliefern das Personal der Intensivstation und der Zentralambulanz im Bethanien seit Gründung meines Restaurants vor 25 Jahren.

    Jetzt möchte ich davon etwas zurückgeben an die, die sich derzeit besonders um die infizierten und erkrankten Menschen kümmern“, sagte Hasan Sarmis bei der Begegnung im Krankenhaus Bethanien.


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  • Autolackiererei übergab Schutzmasken und Handschuhe für Bethanien

    Firmeninhaber Mike Püllen hatte auf Facebook zu Spendenaktion für Kliniken am Niederrhein aufgerufen

    Firmenchef Mike Püllen (li.) von der Autolackiererei Starlack aus Kevelaer übergab im Moerser Krankenhaus Bethanien Masken und weitere Schutzausrüstung für das Ärzte- und Pflegepersonal an Thomas Müller (re.) von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses. (Foto: KBM/Stepanow)
    Schutzmasken und Handschuhe für das Personal übergab jetzt Firmenchef Mike Püllen an das Bethanien Krankenhaus in Moers. Der Inhaber der Autolackiererei Starlack in Kevelaer hatte gehört, dass wegen der Corona-Pandemie derzeit in den Kliniken die Schutzausrüstung für Ärzte und Pflegepersonal knapp sei und rief auf Facebook die Handwerksbetriebe der Region auf, nicht benötigte Schutzausrüstung an die Krankenhäuser vor Ort zu spenden.

    „In den Handwerksbetrieben ist oft mehr Schutzausrüstung vorhanden, als man braucht. Im Gesundheitswesen wird Schutzkleidung allerdings im Moment ganz dringend benötigt“, sagt Mike Püllen. Tatsächlich erfüllen die auch von Handwerksbetrieben genutzten sogenannten FFP2-Masken die hohen Qualitätsanforderungen für den Einsatz im Gesundheitswesen und sind dementsprechend für den Gebrauch in Krankenhäusern zugelassen. Für die Spende an die Kliniken schaute Firmenchef Püllen zuerst im Materiallager seiner Autolackiererei nach. Außerdem fragte er bei seinem Lieferanten, ob der für die Spendenaktion noch Masken und weitere Schutzausrüstung besorgen könne.

    An die Krankenhäuser in Kevelaer und Geldern hatte Mike Püllen das Material vor Tagen bereits übergeben, jetzt kam er von Kevelaer nach Moers ins Krankenhaus Bethanien. „Eine Freundin von mir arbeitet im Bethanien im OP-Bereich. Da war es Ehrensache für mich, auch hier Schutzmasken und Handschuhe zu übergeben“, so der Spender bei der Begegnung mit Thomas Müller von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses. Er bedankte sich bei allen Unterstützerinnen und Untersützern der Spendenaktion herzlich für das großartige Engagement. „Wir können FFP2-Schutzmasken derzeit sehr gut gebrauchen, damit sich unser Personal vor einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus gut schützen kann. Leider ist es für alle Kliniken in Deutschland derzeit schwer, die benötigte Schutzausrüstung zeitnah zu bekommen“, erläuterte Müller.


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  • Symptome während der Corona-Krise nicht verschleppen

    Auch in Zeiten von Corona brechen sich Menschen Arme und Beine oder erleiden organische und andere Beschwerden, trauen sich aber nicht, medizinische Hilfe aufzusuchen.

    Bethanien widmete sich in einer Telefonsprechstunde den Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Gesundheit unabhängig von Corona betreffen. (Foto: KBM)
    Bei einer Telefonsprechstunde beantworteten die Chefärzte und eine Sektionsleiterinnen des Krankenhauses Bethanien Fragen zu allen Krankheitssymptomen jenseits von Corona, die der Abklärung durch einen Mediziner oder eine Medizinerin bedürfen. „Wegen der derzeitigen Corona-Pandemie zögern viele Menschen, mit anderen Beschwerden einen Arzt aufzusuchen, weil sie beispielsweise Krankenhäuser aus Angst vor einer Infektion meiden oder weil sie das Gesundheitssystem nicht zusätzlich belasten wollen. Das kann gefährlich werden“, mahnt Dr. Christoph Chylarecki, Ärztlicher Direktor. Wer Beschwerden habe, müsse auch in Corona-Zeiten unbedingt schnellstmöglich zum niedergelassenen Arzt oder in die Notaufnahme des Krankenhauses gehen.

    „Hinter harmlos erscheinenden Beschwerden können sich ernste Krankheiten verbergen, deren Behandlung auf keinen Fall auf die lange Bank geschoben werden darf“, betont der Ärztliche Direktor. „Wir haben trotz Corona-Krise Kapazitäten, auch andere Krankheiten zu behandeln und wir können durch eine klare Isolation der Patientinnen und Patienten das Ansteckungsrisiko äußerst gering halten.“ Aus Angst vor einer eventuellen Infektion solle niemand die dringende und vielleicht lebensrettende Behandlung von Krankheiten aufschieben.

    Tatsächlich machen Ärztinnen und Ärzte in Praxen und Krankenhäusern derzeit die Erfahrung, dass sich Menschen in der Corona-Krise scheuen, einen Arzt aufzusuchen oder Notarzt zu rufen, wenn sie Beschwerden haben, die auf andere Erkrankungen als Covid-19 hindeuten. „Wir sind darüber sehr besorgt und fürchten, dass Menschen durch falsche Zurückhaltung ernsthaften gesundheitlichen Schaden erleiden können. Mit der Telefonsprechstunde möchten wir verunsicherten Menschen kurzfristig die Möglichkeit geben, sich an uns zu wenden und ihre Fragen beantworten“, so Dr. Christoph Chylarecki. Die Chefärzte im Bethanien möchten die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, auch in schwierigen Zeiten auf sich und ihre Gesundheit gut zu achten.

    Wie der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Bethanien betont, dürfe die Sorge, sich im Krankenhaus mit dem Corona-Virus infizieren zu können, nicht größeres Gewicht als die Behandlung von Erkrankungen bekommen; sowohl die an dem Virus erkrankten Menschen als auch das Personal der Corona-Stationen sind strikt vom übrigen Krankenhaus getrennt – und zwar sowohl räumlich als auch organisatorisch. „Durch wochenlange Voraussicht war es dem Krankenhaus möglich, eine strikte Isolation zwischen Patientengruppen zu ermöglichen“, betont der Ärztliche Direktor. Menschen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion werden schon vor dem Betreten des Krankenhauses streng von Menschen mit anderen Beschwerden getrennt. Dringenden Therapien und Operationen laufen im Krankenhaus selbstverständlich normal weiter. „Es sind nur die Behandlungen und Operationen verschoben worden, die warten können“, unterstreicht Dr. Christoph Chylarecki. Außerdem sei das Krankenhaus nach wie vor für Besucherinnen und Besucher geschlossen – eine Sicherheitsmaßnahme, die die Einschleppung des Virus ins Krankenhaus verhindern soll.


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  • Kreißsaalführung auf Youtbube

    Geburtshilfe Bethanien informiert werdende Eltern mit digitaler Besichtigung des Kreißsaals in Zeiten von Corona

    Die neue Geburtshilfe-Broschüre „Ein richtig gutes Bauchgefühl“ – hier zu sehen ist die Titelseite – kann kostenlos bei der Elternschule Bethanien angefordert werden. (Foto: KBM)
    Die Geburtshilfe Bethanien bietet ab sofort Informationen zur Geburtshilfe im Internet an. Auf dem Youtube-Kanal des Krankenhauses sind zwei Videos eingestellt, die den Kreißsaal vorstellen und über Geburtshilfe in Zeiten von Corona aufklären. „Da wir wegen der Corona-Pandemie bis auf weiteres keine monatlichen Eltern-Infoabende und Kreißsaalführungen anbieten können, war es uns wichtig, für alle werdenden Eltern schnell ein alternativeres Informationsangebot bereitzustellen, das bequem von zu Hause aus verfügbar ist“, erläutert Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik. „Uns ist es ganz wichtig, auch in der aktuellen Situation für sie da zu sein.“

    In einem, knapp 20-minütigen Youtube-Video führen Chefarzt Dr. Tönnies und sein Chefarzt-Kollege Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik gemeinsam durch den Kreißsaal im Bethanien – zusammen mit der leitenden Hebamme Ursula Kamp und Kreißsaal-Ärztin Dr. Ramona de Jonge. Sie zeigen die Räumlichkeiten und erläutern den Ablauf einer Geburt im Kreißsaal. In einem zweiten Video gibt Chefarzt Dr. Tönnies Auskunft zu den aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Kreißsaal. Dabei beantwortet er auch die Frage, warum werdende Väter im Krankenhaus Bethanien bei der Geburt selbstverständlich auch weiterhin mit dabei sein dürfen. In anderen Geburtshilfen ist dies derzeit untersagt.

    Zusätzlich zu den Youtube-Videos können werdende Eltern sich in der neuen Broschüre „Ein richtig tolles Bauchgefühl“ über die Geburtshilfe Bethanien informieren. Die druckfrische Broschüre ist bei der Elternschule des Krankenhauses erhältlich.

    Die virtuelle Kreißsaalführung

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    Das Interview zu den Corona-Schutzmaßnahmen im Kreißsaal

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    INFO
    Die Geburtshilfe-Broschüre „Ein richtig tolles Bauchgefühl“ kann als PDF-Datei oder in der gedruckten Version kostenfrei angefordert werden unter: elternschule@bethanienmoers.de.


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  • Beatmungsgeräte für Covid-19-Patienten gespendet

    Moerser Andreas Thiede übergab Heimgeräte in Bethanien an den Ärztlichen Direktor

    Spendenübergabe mit Sicherheitsabstand: Zwei nicht mehr benötigte Beatmungsgeräte übergab jetzt Andreas Thiede (li.) im Krankenhaus Bethanien an den neuen Ärztlichen Direktor Dr. Christoph Chylarecki (re.) (Foto: KBM/Stepanow)
    Zwei nicht mehr benötigte Geräte, die auch zu Hause für die Beatmung von Menschen mit chronischen Erkrankungen zum Einsatz kommen, übergab am heutigen Freitag der Moerser Andreas Thiede an das Krankenhaus Bethanien. Die Geräte lagen bei der Familie ungenutzt im Schrank. Da Andreas Thiede gehört hatte, dass an Covid-19 erkrankte Menschen durch die Behandlung mit solchen Beatmungsgeräten auch im Krankenhaus gut geholfen werden kann, kam ihm die Idee, die nicht mehr benötigten Geräte kurzerhand an das Bethanien zu übergeben.

    „Mein Vater war wegen einer chronischen Erkrankung zu Hause auf Heim-Beatmung mit einer Atemmaske angewiesen. Meine Mutter und ich haben uns gefragt, ob die Geräte in der aktuellen Situation nicht für das Krankenhaus nützlich sein können“, berichtete Andreas Thiede. „Eines der beiden Geräte war noch vollkommen ungenutzt, wir hatten es als Zweitgerät angeschafft, falls das andere einmal ausfällt. Wir beide waren uns sofort einig, dass wir die Geräte ans Bethanien abgeben wollen, wenn sie noch sinnvoll eingesetzt werden können“, berichtete der Moerser.

    Können sie nach eingehender Prüfung und entsprechender Reinigung, wie eine Anfrage von Andreas Thiede im Bethanien ergab. Einen Tag später konnte er die beiden Geräte an den neuen Ärztlichen Direktor des Bethanien-Krankenhauses, Dr. Christoph Chylarecki, persönlich übergeben, der sich herzlich für das Engagement von Andreas Thiede und seiner Mutter, Gisela Thiede, bedankte.

    Die Geräte helfen Covid-19-Patienten, die schwerer erkrankt sind, aber nicht auf der Intensivstation behandelt werden müssen.


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  • Ambulanter Hospizdienst Bethanien betreut derzeit telefonisch

    Persönliche Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden sowie Trauernden ist während der Corona-Pandemie dennoch möglich

    Tanja Meissner koordiniert den ehrenamtlich arbeitenden Ambulanten Hospizdienst in Bethanien. (Foto: KBM)
    Der Ambulante Hospizdienst Bethanien hat die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen derzeit auf eine telefonische Begleitung umgestellt. Wegen der Corona-Pandemie können die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizdienstes derzeit nur sehr eingeschränkt persönlichen Besuche vornehmen. „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Wir möchten auch weiterhin für Menschen in einer schwierigen Lebensphase da sein, um Unterstützung und Begleitung anzubieten“, so Tanja Meissner, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien.

    Die derzeitige Situation stelle den Hospizdienst vor neue Herausforderungen: „Auch wir müssen dazu beitragen, das Risiko der Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden“, erläutert Meissner. „Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Begleitungen über das Telefon anzubieten. Unsere 32 geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben Zeit, den Anrufenden zuzuhören und sich ihrer Sorgen und Ängste anzunehmen.“ Bei Bedarf vermitteln die ehrenamtlichen Kräfte die Ratsuchenden an die hauptamtlichen Koordinatorinnen des Hospizdienstes weiter, um eine telefonische Beratung zu palliativer Versorgung oder zur Vorsorge in der letzten Lebensphase durchführen. Die Hospizkoordinatorinnen können auch Trauergespräche anbieten.

    Für die telefonische Begleitung ist der Hospizdienst Bethanien immer montags bis freitags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer 02841/200-2141 erreichbar.


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  • Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki ist neuer Ärztlicher Direktor im Bethanien

    Stellvertreter ist Gynäkologe Dr. Peter Tönnies

    Die Stiftung Bethanien wählte einen neuen Ärztlichen Direktor (v. l. n. r.): Pflegedirektorin Angelika Linkner, Stellvertretender Ärztlicher Direktor Dr. Peter Tönnies, Ärztlicher Direktor Dr. Christoph Chylarecki und Vorstand der Stiftung Dr. Ralf Engels. (Foto: KBM)
    Das Krankenhaus der Stiftung hat einen neuen Ärztlichen Direktor. Der Stiftungsrat ist in seiner Sitzung am 19. März 2020 dem einstimmigen Votum der Chefarztkonferenz gefolgt und hat Herrn Dr. med. Christoph Chylarecki, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, zum Ärztlichen Direktor berufen. Als stellvertretender Ärztlicher Direktor wurde Herr Dr. med. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, berufen.

    Sowohl in der Chefarztkonferenz als auch im Stiftungsrat fiel die Entscheidung zugunsten der beiden Gewählten einstimmig. Beide Chefärzte übernehmen ihre neuen Ämter offiziell mit Wirkung zum 1. April 2020 und für einen Zeitraum von vier Jahren.

    „Per se vertritt der Ärztliche Direktor nicht nur die Chefärzte, sondern das gesamte ärztliche Kollegium“, erklärt Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels. „Er ist damit nicht nur Repräsentant des Krankenhauses, sondern vertritt im Direktorium auch die Interessen der Ärzteschaft.“ Insbesondere für die medizinstrategische Ausrichtung des Krankenhauses nehme er eine bedeutende Rolle ein.

    Dr. Chylarecki, der bislang stellvertretender Ärztlicher Direktor war, folgt in seiner Position auf Dr. Thomas Voshaar, der seit 2008 Ärztlicher Direktor des Krankenhauses war.


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  • Richtig umgehen mit der Corona-Pandemie

    Lungenfachärzte aus dem Krankenhaus Bethanien gaben Infos aus erster Hand

    Informierten auf einer Pressekonferenz im Krankenhaus Bethanien über die Corona-Pandemie (v.l.n.r.): der neue Ärztliche Direktor Dr. Christoph Chylarecki, Pflegedirektorin Angelika Linkner, Chefarzt Dr. Thomas Voshaar und der Virologe Dr. Kato Kambartel vom Lungenzentrum, der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer sowie Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM)
    Verlässliche Informationen zum Umgang mit der Corona-Pandemie gab dieser Tage das Krankenhaus Bethanien. Zehntausende haben das Video des WDR von der Pressekonferenz inzwischen auf Facebook angeschaut.

    Schutzmasken für die geladenen Journalisten – und alle Beteiligten saßen in gebührendem Abstand voneinander entfernt. Unter größtmöglichem Schutz für die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierte das Moerser Krankenhaus Bethanien dieser Tage auf einer Pressekonferenz zur Corona-Pandemie. Mit dem eigentlich nur für Journalisten gedachten Termin landete Bethanien unerwartet einen Internet-Hit. Die WDR-„Lokalzeit aus Duisburg“ hatte die Pressekonferenz aus dem Moerser Krankenhaus live auf Facebook gestreamt – mehr als 80.000 Menschen haben das Video dort inzwischen angeschaut. Die Ärzte wollten sachliche und verlässliche Informationen geben. Offenbar haben die Experten der Stiftung Krankenhaus Bethanien den Nerv der Öffentlichkeit getroffen viele drängende Fragen der Bevölkerung beantwortet.

    „Dank unserer großen Lungenklinik sind wir beim Thema Corona gut aufgestellt. Wir können Verdachtsfälle, aber auch erkrankte Menschen optimal versorgen“, leitete Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels das Gespräch ein. Dr. Kato Kambartel, Virologe und Oberarzt in der Lungenklinik, berichtete von den im Bethanien mit Blick auf die zu erwartende Pandemie getroffenen Maßnahmen. „Im Januar gab es die ersten Warnungen vor einer möglichen weltweiten Pandemie. Seit Wochen haben wir uns auf alle Eventualitäten vorbereitet.“ Die aktuelle Situation in Moers sei laut Dr. Kambartel vergleichbar mit der Situation im gesamten Land. „In der ersten Phase der Epidemie hatten wir vor allem ambulante Patienten mit leichten Symptomen, die nicht im Krankenhaus behandelt werden mussten. In der zweiten Phase erwarten wir jetzt allerdings mehr Patienten mit schwereren Krankheitssymptomen, die einer stationären Hilfe im Krankenhaus bedürfen.“

    Als Chefarzt der Lungenklinik Bethanien schilderte Dr. Thomas Voshaar, wie sich die Infektion nach jetzigem Kenntnisstand darstellt. „80 Prozent aller mit dem Corona-Virus infizierten Menschen werden gar nicht krank oder bekommen nur sehr leichte Symptome. Die meisten also.“ Nur etwa zwanzig Prozent aller Infizierten bekämen mit Fieber und/oder Atemnot. Diese Infizierten würden für ein paar Tage zur Beobachtung und Behandlung im Krankenhaus aufgenommen, bis die Symptome abgeklungen seien. Dr. Voshaar betonte, dass nur ein ausgesprochen kleiner Teil aller im Krankenhaus mit einer Corona-Infektion behandelten Patienten auf die Intensivstation müsse, nämlich dann, wenn sich neben den Atemproblemen beispielsweise auch Kreislauf- oder Nierenprobleme einstellen sollten. Alle anderen Corona-Patienten könnten durchaus auf einer Normalstation behandelt werden. Bei Atemproblemen erhielten diese Patienten für ein paar Tage Unterstützung durch ein kleines tragbares Beatmungsgerät mit Atemmaske, wie es auch bei Schlafapnoe von Schnarchern zu Hause verwendet wird. „Aber auf die Intensivstation müssen diese Corona-Patienten nicht.“ Bethanien könne mit insgesamt 100 Geräten Patienten invasiv und nicht-invasiv beatmen – weit mehr als die meisten anderen Kliniken in Deutschland.

    Damit der Krankenhaus-Betrieb auch während der Pandemie möglichst normal weiterlaufe und sich Corona in der Klinik nicht unkontrolliert ausbreite, sind die Patienten mit einer Corona-Infektion oder Corona-Verdacht streng von denen getrennt, die nicht infiziert sind, berichtete Dr. Christoph Chylarecki, der neue Ärztliche Direktor im Bethanien. „Die Weiterversorgung von anderen schwerkranken Patienten ist sichergestellt.“ Unaufschiebbare und lebensnotwendige Operationen würden selbstverständlich auch weiterhin durchgeführt. Dabei seien auch die behandelnden Teams strikt von den Teams der Corona-Patienten getrennt, um mögliche Ansteckungen von vorneherein auszuschließen. Wie Pflegedirektorin Angelika Linkner mitteilte, seien dafür in den letzten Tagen und Wochen jeweils eigene Teams aus erfahrenem und gut ausgebildetem Pflegepersonal zusammengestellt worden.

    Alle Vertreter des Krankenhauses lobten die gute Zusammenarbeit mit den Behörden, der Feuerwehr und nicht zuletzt den niedergelassenen Ärzten bei der Vorbereitung auf den zu erwartenden Höhepunkt der Krankheitswelle. Die gemeinsamen Anstrengungen und die breite Unterstützung der Schutzmaßnahmen durch die Bevölkerung hätten dazu beigetragen, dass man bei der Zahl der zu behandelnden Patienten im Moment hinter den zu erwartenden Zahlen zurückliege, sagte Chefarzt Dr. Thomas Voshaar. Das war eine gute Nachricht für den auch zur Pressekonferenz geladenen Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Er appellierte an die Vernunft der Moerserinnen und Moerser und bat sie, die Ratschläge von Medizinern, Wissenschaftlern und Politik zur Eindämmung der Pandemie weiter zu befolgen. Dabei sei ihm als Bürgermeister klar, dass die Einschränkungen tief in das private Leben der Menschen eingreifen. Dies sei jedoch das Gebot der Stunde, um möglichst viele Menschen vor Ansteckung und Krankheit zu schützen. Dr. Thomas Voshaar brachte die Empfehlung der Fachleute an die Bevölkerung auf eine handliche Formel für den Alltag: „Bleiben Sie bis auf weiteres zu Hause und meiden sie für die nächste Zeit alle nicht lebensnotwendigen persönlichen Kontakte.“

    INFO:
    Die komplette Pressekonferenz zum Corona-Virus vom 20. März kann im Internet auf der Facebook-Seite der WDR-Lokalzeit aus Duisburg angesehen werden.


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  • Teddy-Krankenhaus fällt aus

    Veranstaltung im Bethanien im Mai wegen der Epidemie abgesagt

    Der Bär winkt in diesem Jahr nur aus der Ferne: Wegen der Corona-Epidemie muss das Teddy-Krankenhaus im Bethanien im Mai entfallen. (Illustration: KBM/Lukas Prangen)
    Wegen der Corona-Epidemie muss das Teddy-Krankenhaus im Bethanien in diesem Jahr leider ausfallen. Dies teilte das Krankenhaus jetzt mit. „Schweren Herzens müssen wir die für Mitte Mai geplante Veranstaltung leider absagen“, so Ilka Prangen, die hauptverantwortliche Organisatorin des Teddy-Krankenhauses. Die aktuelle Situation erlaube es nicht, eine solche Veranstaltung derzeit durchzuführen. „Wir wissen, dass dies eine traurige Mitteilung für alle Kinder und alle Kindergärten in Moers und Umgebung ist“, ergänzt sie.

    Tatsächlich sei die Veranstaltung in Kooperation mit der Krankenkasse AOK, der Jugendfeuerwehr und weiteren Unterstützern organisierte Veranstaltung waren schon komplett geplant gewesen. Die Gesundheit aller Beteiligten und aller Gäste gehe allerdings vor, betont Prangen. Jedes Jahr bringen rund 1000 Kinder aus den Kindergärten in Moers und Umgebung ihre kranken Stofftiere zur Behandlung in das Teddy-Krankenhaus. Die Veranstaltung in diesem Jahr wäre das 16. Teddy-Krankenhaus gewesen.


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  • Infoabend für werdende Eltern am 2. April entfällt

    Vorbeugende Maßnahme

    Wegen der derzeitigen Corona-Epidemie hat das Krankenhaus Bethanien den nächsten Infoabend für werdende Eltern Anfang April abgesagt. „Das Krankenhaus ist derzeit nicht für Besucherinnen und Besucher geöffnet, deswegen kann auch der Infoabend der Geburtshilfe am 2. April leider nicht stattfinden“, so Krankenhaus-Sprecherin Dr. Kathrin Stepanow. Dies gelte bis auf weiteres auch für alle sonstigen geplanten Veranstaltungen im Krankenhaus. Wann das Programm im regulären Rhythmus – immer am ersten Donnerstag des Monats um 19 Uhr – wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit noch unklar.

    Wer Fragen rund um die Geburt hat, kann gerne Kontakt mit der Schwangerenambulanz (02841 - 200 20418) oder der Elternschule (Tel. 02841/ 2002670; E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de) im Krankenhaus Bethanien aufnehmen.


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  • Verbund für die Pflegeausbildung in Moers und Umgebung

    Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers verdoppelt bis 2023 die Zahl der Ausbildungsplätze

    Starke Partner für die Pflegeausbildung vor Ort (v.l.n.r.): Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Dr. Ralf Engels; Christina Schwarzer vom Pflegedienst Die Pflege; Bethanien-Pflegedirektorin Angelika Linkner; Thorsten Krüger, Bereichsleiter der Pflege der Grafschafter Diakonie; Birgit Keßler, Geschäftsführerin „Die Pflege“; Pflegedirektorin Maida Smajlovic und Geschäftsführer Thomas Paßens vom Hospital zum Heiligen Geist in Kempen; Kevin Rheinfelder als Abteilungsleiter für Teilstationäre, Ambulante und Offene Dienste beim AWO Kreisverband Wesel sowie Birsel Kasilmiş, Leiterin der Pflegefachschule der Bethanien-Akademie. Nicht auf dem Foto sind Pflegedirektorin Susanne van gen Hassend und Klinik-Geschäftsführer Klemens Kemper vom Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen. (Foto: KBM/Stepanow)
    Die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule der Bethanien-Akademie hat sich vergrößert und gemeinsam mit mehreren örtlichen Partnern aus dem Gesundheitswesen eine Verbundschule gegründet. Mit der sogenannten „Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers“ wird das Ausbildungsangebot in der Region weiter ausgebaut.

    „Überall in der Pflege wird in den nächsten Jahren dringend Personal benötigt. Deshalb ist es unser Anliegen, hier Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammenzubringen und ein noch stärkeres Ausbildungsangebot zu etablieren“, erklärt Dr. Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, zur Gründung des Verbundes. „Durch die Synergieeffekte, die in der Zusammenarbeit entstehen, können alle Verbundpartner den Auszubildenden noch mehr Qualität gewähren.“ In den nächsten drei Jahren wird in der Pflegefachschule der Bethanien-Akademie Moers die Zahl der Ausbildungsplätze von jährlich knapp 200 auf 400 Plätze verdoppeln.

    Hintergrund für den Verbund ist die jetzt geltende Generalistik in der Pflegeausbildung. „Bislang hatten Altenpflege und Krankenpflege eigene Ausbildungswege. Seit diesem Jahr ist die Ausbildung beider Berufsgruppen zusammengelegt worden,“ erklärt Birsel Kasilmis, Leiterin der Krankenpflegeschule. Zuvor wurden am Bethanien Pflegerinnen und Pfleger für den Eigenbedarf der Stiftung ausgebildet. Eine Kooperation bestand bereits mit dem Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen. Ab sofort kommen die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Wesel, die Grafschafter Diakonie, der ambulante Pflegedienst „Die Pflege“ und das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen mit hinzu.

    In den nächsten drei Jahren wird die Pflegefachschule der Bethanien-Akademie Moers die Zahl der Ausbildungsplätze von jährlich knapp 200 auf 400 Plätze verdoppeln. Gemeinsam mit seinen Partnern wolle Bethanien in die Zukunft der Pflege investieren.

    „Die lokale Zusammenarbeit von Pflegediensten, Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern bei der Pflegeausbildung schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wir führen die Expertise aller Kooperationspartner zusammen und machen sie für alle nutzbar“, betonte auch Angelika Linkner, Pflegedirektorin im Krankenhaus Bethanien. Auszubildende in der Pflege könnten in allen am Verbund beteiligten Einrichtungen erste Erfahrungen sammeln und so verschiedene Einrichtungen in Moers und Umgebung kennenlernen. So habe es auch der Gesetzgeber für die generalisierte Pflegeausbildung vorgegeben. Birsel Kasilmiş, Leiterin der Pflegeschule Bethanien, ergänzte: „Wir haben mit den Kooperationspartnern ein gemeinsames Konzept entwickelt und die Pflegeausbildung vor Ort unter ein Dach gebracht.“


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  • Strikte Einschränkung sozialer Kontakte und Verzicht auf Besuche im Krankenhaus

    Ärzte des Krankenhauses Bethanien appellieren an die Verantwortung eines jeden Einzelnen

    Damit die Krankenhäuser sich um die Versorgung von Patientinnen und Patienten kümmern können, ist es wichtig, dass die Ausbreitung der Corona-Erkrankungen verlangsamt wird.

    Neben den regulären Hygienemaßnahmen, wie zum Beispiel dem Händewaschen und der einzuhaltenden Husten-Etiquette, raten Ärzte des Krankenhauses Bethanien mit Nachdruck, ab sofort alle sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

    „Im Vergleich zur Influenzagrippewelle, bei der auf eine erkrankte Person im Schnitt eine weitere Ansteckung kommt, verhält es sich bei den Corona-Wellen, wie wir sie im bisherigen Verlauf kennen, anders: Jede erkrankte Person steckt zwei bis drei weitere Menschen an,“ erklärt Dr. Kato Kambartel, Infektiologe des Bethanien Krankenhauses. „Wir müssen die Ausbreitung der Erkrankung stoppen, damit die Kapazitäten der Kliniken ausreichen. Jeder Einzelne trägt dabei eine Verantwortung.“ Auch Dr. Christoph Chylarecki, Kommissarischer Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, empfiehlt dringend, dass nicht nur Menschenmengen gemieden werden, sondern auch der soziale Kontakt im privaten Umfeld eingeschränkt wird. Insbesondere ruft er aber auch dazu auf, auf Besuche im Krankenhaus zu verzichten. „Wir wissen, dass Besuche der Genesung von Patientinnen und Patienten zuträglich sind. Aufgrund des aktuellen Infektionsrisikos müssen wir aber vorübergehend die Besucherzahlen auf ein Minimum reduzieren.“ Ausnahmen bestünden zum Beispiel bei Kindern, die auf eine Begleitperson angewiesen sind.


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  • Herzkissen für Patientinnen mit Brustkrebs

    Der Nähkurs Herzangelegenheit der Volkshochschule Kempen spendete für Frauenklinik Bethanien

    200 Herzkissen für Frauen mit Brustkrebs übergaben Angelika Matthaei (re.) und Silvia Zöllner (3. v. li.) von der Volkshochschule Kempen im Brustzentrum der Frauenklinik Bethanien an Stationsleiterin Sabine Pajonk (2.v.r.), die Leitende Oberärztin Dr. Dorit Brunotte und Chefarzt Dr. Peter Tönnies. (Foto: KBM/Stepanow)
    Über viele bunte Herzkissen freute sich jetzt das Kooperative Brustzentrum in der Frauenklinik Bethanien. Die Kissen sind im Nähkurs Herzangelegenheit in der Volkshochschule Kempen entstanden und für Frauen gedacht, die an Brustkrebs erkrankt sind. „In dem Kurs haben 19 Frauen und ein Mann bisher insgesamt 200 Kissen genäht“, berichteten die beiden Kursleiterinnen Angelika Matthaei und Silvia Zöllner beim Besuch in der Frauenklinik. „Wir freuen uns über jeden, der mithelfen möchte.“ Die farbenfrohen Kissen helfen nach einer Operation, die Schmerzen zu lindern und spenden vielen Patientinnen Trost und Mut.

    Das Stoff- und Füllmaterial für die Kissen konnte durch Unterstützung eines Kempener Sportvereins bei einem Krefelder Stoffhaus besorgt werden sowie durch weitere Spenden aus der Bevölkerung. „Die am Kurs Teilnehmenden brachten aber auch selbst Stoff zum Verarbeiten mit“, so die beiden Kursleiterinnen. Vier Mal im Jahr trifft sich der Kurs, zu dem sich jeder kostenlos anmelden kann. „Die in Handarbeit entstandenen Kissen bringen wir dann in die Brustzentren der Krankenhäuser in der Region.“ Die Kissen sind mit kleinen Schildern versehen, auf denen die beiden jüngsten Kursteilnehmerinnen, Jill (8 Jahre) und Milena (13 Jahre), gute Wünsche zur Genesung formuliert haben.

    „Wir sind gerührt über dieses Zeichen der Solidarität mit den an Brustkrebs erkrankten Frauen“, dankte Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik. Er bat die beiden Frauen darum, dem gesamten Nähkurs herzliche Grüße im Namen des Brustzentrums und der Frauenklinik Bethanien auszurichten. „Es ist toll, dass es Frauen und Männer gibt, die sich ehrenamtlich für Patientinnen mit Brustkrebs einsetzen.“


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  • „Darmgesund in Moers“ für den Felix Burda Award 2020 nominiert

    Kampagne preiswürdig in der Kategorie „Engagement des Jahres“

    Die im vergangenen Jahr von den beiden Moerser Krankenhäusern initiierte Kampagne „Darmgesund in Moers“ ist jetzt für den Felix Burda Award 2020 nominiert. (Foto: KBM)
    Die von den beiden Moerser Krankenhäusern Bethanien und St. Josef initiierte und von der Stadt Moers unterstützte Präventionskampagne „Darmgesund in Moers“ ist für den Felix Burda Award 2020 in der Kategorie „Engagement des Jahres“ nominiert.
    „Der Felix Burda Award wird an innovative, nachhaltige und beispielgebende Engagements auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge verliehen, welche das Ziel haben Menschen in Deutschland vor dem Schicksal Darmkrebs zu bewahren, die Darmkrebsvorsorge im Bewusstsein der Menschen zu verankern oder den Betroffenen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen“, so die in München ansässige Stiftung.

    Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, der für die Kampagne die Schirmherrschaft übernommen hatte, freute sich über die Nachricht: „Neben den vielen durch die Kampagne erreichten Moerserinnen und Moersern ist die Nominierung ein weiteres positives Resultat der gemeinsamen Anstrengungen in unserer Stadt. Beide Krankenhäuser und eine Arztpraxis und überregionale Partner haben erstmals auf dieser Basis erfolgreich zusammengearbeitet. Ich hoffe, dass durch die Nominierung weiterhin Menschen auf das wichtige Thema der Darmkrebs-Vorsorge aufmerksam werden.“

    Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers, betonte, warum es ihm so wichtig war, mit der Kampagne viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen: „Darmkrebs betrifft jeden – insbesondere in der zweiten Lebenshälfte. Wird die Erkrankung früh entdeckt, ist sie längst kein Todesurteil mehr. Darauf aufmerksam zu machen und die Eigenverantwortung der Menschen zu erhöhen, ist zentrales Anliegen unserer Kampagne.“ Dass die gemeinschaftliche Aktion zweier Häuser unterschiedlicher Konfessionen und weiterer Kampagnenpartner für den Felix Burda Award nominiert ist, verstehe er als große Anerkennung für das gemeinsame Engagement. Neben den beiden Moerser Krankenhäusern waren die Gastroenterologische Praxis Dr. Purrmann im Moers, die Selbsthilfegruppe ILCO und die Krebsgesellschaft NRW an der Kampagne beteiligt.

    Auf die Bedeutung der Kampagne für die Vermeidung von Darmkrebs wies auch Ralf H. Nennhaus, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Josef, hin: „Für viele Menschen ist es mit einer Hemmschwelle verbunden, sich einer Darmspiegelung zu unterziehen. Wir wollten das Thema gemeinsam aktiv angehen und in die Öffentlichkeit tragen. Damit haben wir geholfen, dass sich die Scham schnell legen konnte. Eine Darmspiegelung ist besonders wichtig, da Darmkrebs in einem frühen Stadium kaum Beschwerden bei den Betroffenen verursacht, unsere Ärzte aber relativ einfach und schnell helfen können.“
    Die Kampagne „Darmgesund in Moers“ hatte im vergangenen Jahr unter dem Motto „Komma zur Vorsorge“ acht Monate lang für die Darmkrebsprävention geworben. Damit konnte sie mehr als 1100 Menschen zusätzlich dazu bewegen, sich bei einer Darmspiegelung untersuchen zu lassen. Statistisch gesehen konnten dadurch rund 40 Menschen vor einer Krebserkrankung bewahrt werden.

    Die Verleihung des Burda Award 2020 findet am 26. April bei einer Gala im Hotel Adlon in Berlin statt.


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  • Berufsfelderkundung im Bethanien

    Nächste Möglichkeit zum Entdecken spannender Berufe am Girls‘ und Boys‘ Day am 26. März 2020

    Berufsfelderkundung im Bethanien (v.l.n.r. vordere Reihe): Semjel Klein, Jan Kevin Fugmann, Letizia Bogumil und Daniel Schuhmacher lernten vor Ort spannende Berufe im Gesundheitswesen kennen. Beim Besuch im Krankenhaus wurden sie betreut von (v.l.n.r. hinterer Reihe) Birsel Kasilmiş, Leiterin der Krankenpflegeschule sowie Pflegepädagogin Alexandra Hoffmann, IT-Leiter Michael Ziller, Jacqueline Wolff als Ausbildungsbeauftragte und Krankenschwester Claudia Hartwich, Leitung der unfallchirurgischen Station D0. (Foto: KBM/Ruder)
    Hinter die Kulissen des größten Arbeitgebers in Moers konnten jetzt Jugendliche von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Moers schauen. Eine Schülerin und drei Schüler der Klasse 8b hatten sich für einen Tag zur sogenannten Berufsfelderkundung im Bethanien angemeldet, um spannende Berufe im Krankenhaus kennenzulernen. „Die vier Jugendlichen hatten sich im Vorfeld Arbeitsbereiche ausgesucht, die sie nun persönlich kennenlernen durften“, erläutert Birsel Kasilmiş, Leiterin der Krankenpflegeschule Bethanien.

    So lernte die Schülerin Letizia Bogumil bei der Berufsfelderkundung die Unfallchirurgie und die Geburtshilfe des Krankenhauses kennen. Ihr Mitschüler Daniel Schumacher besuchte die IT-Spezialisten in der EDV-Abteilung. Semjel Klein und Jan Kevin Fugmann schauten sich die Zentralambulanz, die Radiologie und das Krankenhauslabor an. „Die Berufsfelderkundung dient dazu, Jugendlichen einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten in einem Krankenhaus zu vermitteln und Interesse für Berufe im Gesundheitswesen zu wecken. Berufe im Gesundheitswesen sind Berufe mit Zukunft“, sagte Pflegeschulleiterin Birsel Kasilmiş.

    Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule und die Krankenpflegeschule Bethanien pflegen seit längerem einen Austausch, um Schülerinnen und Schüler in der Berufsfindung zu unterstützen. Die Kooperation soll auch auf andere Schulen ausgeweitet werden. Die nächste Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, Gesundheitsberufe kennenzulernen, gibt es im Bethanien am 26. März 2020 beim Girls‘ Day und Boy‘s Day, einem bundesweiten Berufsinformationstag.

    Wenn Interesse besteht, noch am Girls‘ und Boys‘ Day im Bethanien teilzunehmen, können sich die Verantwortlichen der Schulen gerne bei Frau Hoffmann per Telefon (02841 – 200 2475) oder per Email (alexandra.hoffmann@bethanienmoers.de) melden.


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  • Bethanier liefen für den guten Zweck

    Gruppe aus dem Krankenhaus Bethanien nahm an Duisburger Lauf teil

    Liefen für den guten Zweck: Ein Team des Krankenhauses Bethanien beim Lauf an der Regattabahn in Duisburg. Die Verastaltung ist Teil der Winterlaufserie des ASV Duisburg. (Foto: Frederick Sack)
    Ein Team des Krankenhauses Bethanien nahm am vergangenen Samstag am Lauf an der Regattabahn in Duisburg teil, der zur Winterlaufserie des ASV Duisburg gehört. Die Gruppe aus dem Bethanien nahm die Sportveranstaltung zum Anlass, um eine Spendenaktion zugunsten des Malteser-Hilfsprojektes „Menschen ohne Krankenversicherung“ zu starten. „Als Krankenhausmitarbeiter kennen wir die Sorgen und Nöte von Menschen, die keine Krankenversicherung haben. Mit dieser Spendenaktion wollen wir das Projekt unterstützen, das diesen Menschen hilft“, so Corinna Sack, Stellvertretende Leitende Hebamme im Krankenhaus Bethanien und Team-Mitglied. Die Gruppe warb vor dem Lauf im Krankenhaus für das Projekt und ihre Spendenaktion. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter konnte einen selbst festgelegten Betrag für „Menschen ohne Krankenversicherung“ spenden.


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  • Kinderprinzenpaar brachte Karneval zu kranken Kindern

    Besuch in der Kinderklinik Bethanien

    Prinz Chris I. (1. v. l.), Prinzessin Anna II. (5. v. l.) und Hofdame Lina (3. v. l.) besuchten die Kinderstation im Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM/Stepanow)
    Das Kinderprinzenpaar vom Kulturausschuss Grafschafter Karneval besuchte am Altweiber-Donnerstag die Kinderklinik im Bethanien. Der zwölfjährige Chris Kubik als Prinz Chris I. und die achtjährige Anna Sophie Vorstadt als Prinzessin Anna II. zogen mit Hofdame Lina auf der Station G0 von Tür zu Tür, um die kleinen Patient*innen in karnevalistischer Manier zu begrüßen. Dabei sprachen sie Genesungswünsche aus und verteilten kleine Geschenke. Im Spielzimmer sorgte das Kinderprinzenpaar mit einer Gesangsperformance für gute Laune.

    Für das Prinzenpaar war es etwas Besonderes, kranke Kinder besuchen zu dürfen und ihnen etwas Karnevalsstimmung mitzugeben: „Sonst treten wir meistens auf größeren Bühnen auf. Es ist schön, zu den Kindern persönlich zu gehen und ihnen etwas zu schenken – besonders, weil sie krank sind und wir sie aufmuntern können,“ so Prinz Chris I. Auf rund 100 Auftritten seit Ostern werden sie nach dem Karnevalswochenende präsent gewesen sein.


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  • Karneval im Seniorenstift Bethanien

    Moerser Prinzenpaar besuchte Seniorinnen und Senioren

    Das Moerser Prinzenpaar Alfred I. und Mareike I.besuchte samt Hofstaat das Seniorenstift Bethanien. (Foto: KBM/UKM)
    Das Seniorenstift Bethanien bekam in diesem Jahr wieder hohen Besuch zur jährlich stattfindenden Karnevalsfeier: Das Moerser Prinzenpaar Alfred I. und Mareike I. marschierte unter dem Motto „Karneval im Blut, uns geht’s gut“ für die Bewohnerinnen und Bewohner auf. Begleitet von der Prinzen Crew, die unter anderem aus Ministern und Hofdamen besteht, sowie zusammen mit einer Tanzgarde brachten sie die Seniorinnen und Senioren zum Lachen, Singen und Schunkeln.

    Neben tänzerischen Darbietungen der Tanzgruppe St. Martinus aus Repelen, der KG Fidelio Tanzgarden „Mini“, „Bambini“ und „Kinder“ sowie der Gruppe „Kinder in Takt“ sorgte Wilfried Pöttmann als Ex-Prinz mit Karnevalswitzen für Unterhaltung. Ein weiteres Highlight des Programms war die Ordensverleihung durch den Prinzen an die Bewohnerinnen und Bewohner Margarethe Kurz, Wilfried Pöttmann, Marianne Gudat sowie Karin Gauss. Alle vier waren im Vorjahr als hauseigene Prinzessin, Prinz und Hofdamen aufgetreten, weil der Moerser Karneval kein offizielles Prinzenpaar nominiert hatte. Für Frau Gudat, die während der Feier verhindert war, nahm Frau Kerstin Sabotnik, eine Service -Mitarbeiterin der Hauswirtschaft des Seniorenstifts, in Stellvertretung den Orden entgegen.

    Organisiert hatte die Feier der Soziale Dienst des Seniorenstifts um Oliver Hering und Margot Kläckes, die verkleidet als Siglinde Hüpfmaus durch das Karnevalsprogramm führte. „Es ist für uns immer wieder schön zu sehen, wie die Bewohnerinnen und Bewohner zur Karnevalsfeier aufgehen. Für viele, die vom Niederrhein kommen, ist das eine wichtige Tradition. Weil den meisten die Hits, die hier gespielt werden, bekannt sind, singen sie lauthals mit. Ihre Freude springt dann natürlich auch auf uns über“, resümiert Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes.


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  • Babymützen für die kleinsten der Kleinen im Bethanien

    Spenderinnen strickten das ganze Jahr über für Neugeborene

    Selbstgestrickte Mützchen, Socken und mehr übergaben jetzt (v.l.n.r.) Carola Rößler sowie Sheyla, Jenna und Veronika Zakrzewski in der Geburtshilfe Bethanien an Chefarzt Dr. Peter Tönnies. (KBM/Stepanow)
    700 Babymützchen und weitere selbstgestrickte Handarbeiten übergaben jetzt fleißige Hobbystrickerinnen aus Moers an die Geburtshilfe Bethanien. Zur Übergabe der Spende trafen sich die Strickerinnen in der Frauenklinik mit Chefarzt Dr. Peter Tönnies. „Die Babymützen für unsere Geburtshilfe sind seit nunmehr sechs Jahren eine schöne Tradition. Vielen Dank an alle, die unsere Frühchen-Intensivstation und die Geburtshilfe auf diese Weise unterstützen“, sagte Dr. Peter Tönnies bei der herzlichen Begegnung mit den Frauen.

    Die Tradition, jedes Jahr zum Jahreswechsel Babymützchen an Bethanien zu übergeben, hat Jenna Zakrzewski zusammen mit Ihrer Mutter Veronika und Tochter Sheyla begründet. Seit sechs Jahren stricken die drei Zakrzewski-Frauen das ganze Jahr hindurch Mützchen für die Frühgeborenen – in sehr kleinen Größen, so wie Frühgeborene es benötigen. Über die Zeit wuchs der Kreis der Beteiligten: Bärbel und Lena Eickholt sind schön länger mit dabei und im vergangenen Jahr kam nach einem Zeitungsbericht noch Carola Rößler hinzu. Drei große Körbe mit Strick- und Nähwaren für die Babys übergaben die Frauen diesmal. Neben den 700 Mützen waren außerdem 41 Paar Socken und 13 Pumphosen dabei.

    Alle Frauen eint bei ihrer Aktion der Wunsch, etwas für Babys zu tun, insbesondere für die kleinsten der Kleinen auf der Frühgeborenstation. „Wenn man alles hat und es einem gut geht, sollte man das ein Stück weit zurückgeben“, so Jenna Zakrzewski zur Motivation der Frauen. Gearbeitet wird mit selbst gekaufter Wolle, aber auch mit Wollspenden aus der Bevölkerung. „Für unsere Arbeit freuen wir uns jederzeit über Spenden von 4-fach Sockenwolle“, sagt Jenna Zakrzewski. In diesem Jahr wollen die Frauen wieder für die Babys in Bethanien nähen. Alle für Babys geeigneten Stoffreste (elastisch, Jerseystoff), können jederzeit bei den Handarbeitsdamen abgegeben werden.

    KONTAKT
    Wollspenden aus 4-fach Sockenwolle sowie Stoffreste können abgegeben werden bei Jenna Zakrzewski, Tel.: 0174-96 77 065, E-Mail: Jenna-Stylez@web.de


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  • Weltkrebstag: Von der Prävention bis zur Palliativversorgung

    Im Krankenhaus Bethanien profitieren Patienten von interdisziplinärer Zusammenarbeit

    Patientengespräch mit Dr. Kato Kambartel, Ärztlicher Koordinator des Lungenzentrums im Krankenhaus Bethanien
    Fast jeder zweite in Deutschland erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Laut Experten sind wir dieser Situation jedoch nicht hilflos ausgeliefert, sondern wir können etwas dagegen tun: rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen ließen sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden. Auch die Tatsache, dass inzwischen 50 Prozent aller erwachsenen Krebspatienten, geheilt werden können, gibt Hoffnung. Am Weltkrebstag, der sich in diesem Jahr zum 20. Mal jährt, sollen die Menschen über das Thema Krebs aufgeklärt und mobilisiert werden, gegen die Krankheit aktiv zu werden.

    Die meisten Menschen unterschätzen die Auswirkung ihrer eigenen Gewohnheiten auf ihre Gesundheit. Dabei kann schon die Einhaltung einiger weniger Regeln einer Krebserkrankung vorbeugen. Dazu gehört der Verzicht auf den Konsum von Alkohol und Tabak, regelmäßige Bewegung, ein Körpergewicht, das dem normalen "body mass index" (BMI) entspricht, eine gesunde Ernährung sowie der Schutz vor UV-Strahlen.

    Für die bestmögliche Chance auf eine erfolgreiche Behandlung ist die frühzeitige Diagnose der Krebserkrankung entscheidend. Wichtig sind deshalb regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung. Dazu zählt etwa das Lungenkrebsscreening bei Rauchern und bei Menschen, die durch ihren Beruf mit Asbest in Berührung kommen. Außerdem sind das Mammographiescreening zur Früherkennung von Brustkrebs sowie die Magen- und Darmspiegelung bewährte Vorsorgeuntersuchungen. Im Krankenhaus Bethanien profitieren die Patienten von der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen bereits bei der Vorsorge und Früherkennung. Aufgrund der regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenzen, bei denen jeder an Krebs erkrankte Patient fachübergreifend besprochen wird, wird eine hochspezialisierte und schnelle Diagnostik sichergestellt.

    Inzwischen gibt es vielfältige Möglichkeiten der Behandlung von Krebserkrankungen. Es steht eine große Anzahl an Medikamenten zur Verfügung, so dass in Abhängigkeit der individuellen Krebserkrankung Patienten medikamentös in Kombination mit modernsten Operationstechniken therapiert werden. Darüber hinaus werden komplementäre Methoden, wie z. B. Traditionelle Chinesische Medizin, gut angenommen. Eine besondere Neuheit stellt die molekularpathologische Diagnostik dar, die ebenfalls im Krankenhaus Bethanien angewendet wird: Mit ihrer Hilfe kann inzwischen bei einem Teil der Patienten die Ursache der Krebsentstehung entschlüsselt werden. Vor diesem Hintergrund können zielgerichtet bestimmte Medikamente zum Einsatz kommen, die eine besonders schonende Behandlung ermöglichen. Aktuelle Entwicklungen auch in der medikamentösen Tumortherapie verbessern nicht nur die Lebensqualität. Auch die Zahl der Langzeitüberlebenden nimmt kontinuierlich zu. Inzwischen kann rund die Hälfte der Patienten mit einem fortgeschrittenen Lungenkarzinom zunächst ohne Chemotherapie behandelt werden.

    Nicht nur auf eine frühzeitige Diagnose und gute Therapie kommt es denjenigen an, die an Krebs erkrankt sind. Sollte eine Krebserkrankung nicht mehr heilbar sein, kommt es auf eine gute palliative Versorgung an. Auf sie sind Menschen angewiesen, wenn es nicht mehr um die Bekämpfung ihrer Krankheit selbst, sondern der Beschwerden geht, die mit ihr einhergehen. „Um die besondere Situation, in der sich die Patienten dann befinden, aufzufangen, steht ihnen im Krankenhaus Bethanien neben der psychoonkologischen und seelsorgerischen Begleitung ein umfangreiches palliativmedizinisches Netzwerk zur Seite, durch das sie auch frühzeitig in der Therapie ihrer Krebserkrankung unterstützt werden können,“ erklärt Dr. Kato Kambartel, Ärztlicher Koordinator des Lungenzentrums. Durch die enge Kooperation mit der Onkologischen Praxis Moers und der Strahlentherapie Duisburg-Moers können inzwischen fast alle Patienten ambulant betreut werden. „So können sie bei einem Großteil der Behandlung in ihrem privaten Umfeld verbleiben, was einen erheblichen Beitrag zum ganzheitlichen Wohlbefinden leistet,“ sagt Dr. Kato Kambartel.


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  • Spende für Klinikclowns im Bethanien

    Bauunternehmen Tecklenburg aus Straelen hatte Aktion auf dem Moerser Weihnachtsmarkt organisiert

    Eine Spende der Bauunternehmung Tecklenburg in Höhe von 720 Euro übergab jetzt Vertriebsleiterin Sandra von Lobenstein (M.) in der Kinderklinik an die Klinikclowns Iris Held alias „Stift“ (li.) und Inga Borgschulte alias „Wilma“ (re.). (Foto: KBM/Ruder)
    Eine Spende in Höhe von 720 Euro übergab jetzt das Bauunternehmen Tecklenburg an die Kinderklinik Bethanien. Die Firma aus Straelen hatte auf dem Moerser Weihnachtsmarkt eine Spendenaktion zugunsten der im Bethanien tätigen Klinikclowns durchgeführt. „Wir sind seit vielen Jahren in Moers unternehmerisch tätig und wollen der Stadt gern etwas zurückgeben“, sagte Vertriebsleiterin Sandra von Lobenstein beim Besuch in der Kinderklinik. Tecklenburg realisiert derzeit in Moers Vinn das Bauprojekt Live Green Houses an der Kaiserstraße. „Wir bauen fünfzig moderne Häuser, insbesondere für Familien mit Kindern“, so Sandra von Lobenstein zum derzeitigen Engagement von Tecklenburg in Moers.

    Bei der Spendenaktion auf dem Weihnachtsmarktmarkt hatte das Unternehmen zugunsten der Klinikclowns Getränke zu je einem Euro ausgegeben, Geschäftsführer Hermann Tecklenburg hat die Einnahmen dann verdoppelt. Auch die Klinikclowns waren vor Ort und hatten auf dem Weihnachtsmarkt Clownsnasen an die Moerserinnen und Moerser verteilt. Zur Spendenübergabe in der Kinderklinik gab es jetzt ein Wiedersehen mit den beiden Clownsdamen Iris Held alias Clownin Stift und Inga Borgschulte alias Clownin Wilma. Beide besuchen im Auftrag des Vereins Clownsvisite e.V. wöchentlich die kranken Kinder im Bethanien.

    „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer Arbeit in der Moerser Kinderklinik durch die Firma Tecklenburg“, dankten die beiden Clowninnen bei der Überreichung des großen Spendenschecks. „Die Großzügigkeit von Unternehmen aus der Region trägt dazu bei, unsere Einsätze bei den kranken Kindern im Bethanien für die nächsten Wochen und Monate finanziell abzusichern“, so die Klinikclowns.


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  • Erfolgreiche Akkreditierung im Jubiläumsjahr

    Schlafmedizinisches Zentrum Bethanien erhielt Zertifikat und feierte 25-jähriges Jubiläum

    Stellvertretend für das gesamte Team des Schlafmedizinischen Zentrums Bethanien freuen sich (v. l. n. r.) Chantal Spaltmann, Daniela Kühle, Michaela Fechner, Vanessa Stehr-Mehlig und Mirela Seferovic über die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM e. V.). (Foto: KBM/Stepanow)
    Für eine Versorgung nach höchsten Qualitätsstandards erhielt das Schlafmedizinische Zentrum der Lungenklinik im Krankenhaus Bethanien jetzt erneut das Qualitätszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM e. V.). Die Gesellschaft bestätigte der Fachabteilung eine hohe Qualität in der Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Schlafstörungen. Dazu prüften externe Gutachter unter anderem, wie viele Patienten mit welchen Symptomen und Diagnosen behandelt worden sind und welche Therapieformen dabei eingesetzt wurden. Die Zertifizierung ist gültig bis Ende 2021. „Unser Team arbeitet täglich daran, die hohen Qualitätsstandards sicherzustellen. Dass uns das tatsächliche Erfüllen dieser Standards durch externe Gutachter auf Basis einer sehr umfangreichen Prüfung offiziell bestätigt wurde, freut uns besonders“, so Dr. Thomas Voshaar, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses und Chefarzt der Lungenklinik.

    Ins Schlafmedizinische Zentrum kommen Patienten, die beispielsweise an Durchschlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Gedächtnisstörungen leiden. Außerdem zählen morgendliche Kopfschmerzen, Schnarchen, Leistungsminderung und unruhige Beine zu häufigen Symptomen, die auf eine Schlafstörung hindeuten. Um die Ursachen für diese Symptome herauszufinden, sind exakte Messwerte nötig, die während des Schlafes aufgezeichnet werden. „So können wir beispielsweise feststellen, ob und wann ein Patient Atemaussetzer hat, die gegebenenfalls zu einer Schlafstörung führen“, erklärt Dr. Voshaar. In diesen Fällen könne etwa eine Schlafatemtherapie helfen – eine Therapie, bei der über Nacht eine spezielle Atemmaske die Atmung des Patienten während des Schlafes unterstützt.

    Nicht nur die Zertifizierung gab dem Team um Dr. Voshaar Grund zur Freude. Im vergangenen Jahr feierte das Schlafmedizinische Zentrum Bethanien sein 25-jähriges Bestehen. Als Dr. Voshaar und Oberarzt Dr. Ralph Stark das Zentrum im Krankenhaus Bethanien im Jahr 1994 gründeten, war die Disziplin der Schlafmedizin noch größtenteils unbekannt. Die beiden Ärzte begannen damals mit nur zwei Messplätzen und leisteten buchstäblich Pionierarbeit. Inzwischen stehen insgesamt 13 Schlafplätze und ein großes, speziell ausgebildetes Team zur Verfügung. „Es ist einem sehr engagierten und hochprofessionellen Team zu verdanken, dass wir diese Art der medizinischen Versorgung in Moers seit 25 Jahren anbieten können“, so der Chefarzt.


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  • Bethanien baut auf seine Zukunft

    Neues Bettenhaus für die Versorgung steigender Patientenzahlen

    Grundsteinlegung für das neue Bettenhaus des Bethanien Krankenhauses (v.l.n.r.): Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki als stellvertretender Ärztlicher Direktor, Pflegedirektorin Angelika Linkner, Architekt Reiner Kreuzburg, Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor, Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels, Stiftungsratsvorsitzender Otfried Kinzel, Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Krankenhaus-Seelsorgerin Anke Prumbaum und Bethaniens Baukoordinator Marcus Eidmann.
    Am 16.01.2019 wurde auf dem Gelände des Bethanien Krankenhauses der Grundstein für das neue Bettenhaus gelegt. Die Stiftung Krankhaus Bethanien für die Grafschaft Moers baut in den nächsten Jahren an der Klever Straße ein dreistöckiges Gebäude mit 71 Zimmern und insgesamt 100 Patientenbetten, das entsprechend modernster Anforderungen ausgestattet sein wird. „Die Zimmer werden, was den Komfort betrifft, den Standard von Hotelzimmern haben“, so Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien.

    Das neue Gebäude wird auf einer Fläche von gut 8.000 Quadratmetern außerdem über Funktionsräume sowie Räume für das Personal verfügen. Insgesamt 28 Millionen Euro kostet der Neubau. „Das ist die größte Einzelinvestition in der über 150-jährigen Geschichte der Bethanien Stiftung“, erläuterte der Vorstand des Stiftungsrats, Otfried Kinzel.

    Die Investition sei ein deutliches Signal an Moers, fügte Dr. Ralf Engels bei der feierlichen Zeremonie mit dem Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, den Mitgliedern des Direktoriums, des Stiftungsrates sowie der Mitarbeitervertretung auf der Baustelle hinzu. „Mit dem Bethanien hat Moers stets einen verlässlichen Partner bei der Gesundheitsversorgung“, sagte er. Bürgermeister Fleischhauer wünschte den Bauleuten und Handwerkern gutes Gelingen.

    Für die bei der Grundsteinlegung feierlich einbetonierte Zeitkapsel steuerte der Bürgermeister einen persönlichen handschriftlich verfassten Brief und eine kleine Figur der Moerser Henriette aus Zinn bei. Die Zeitkapsel enthält außerdem die Baupläne des neuen Gebäudes, Ausgaben der beiden Moerser Tageszeitungen, eine aktuelle Ausgabe des Moerser Monats, eine Silbermünze mit der Ansicht des Krankenhauses und weitere Dokumente der Bethanien Stiftung.

    Das Einmauern der Zeitkapsel wurde von den Bauherren mit traditionellen Kellen- und Hammerschlägen auf die Grundsteinplatte abgeschlossen. Krankenhaus-Seelsorgerin Anke Prumbaum sprach anschließend ein Segensgebet. In ihrer kurzen Ansprache zitierte sie auch den in die Grundsteinplatte eingravierten Bibelvers „Gott steht mir bei und erhält mein Leben“. Der Vers solle die künftig im neuen Bettenhaus untergebrachten Patientinnen und Patienten bei der Genesung begleiten.

    Das neue Bettenhaus ist Teil eines umfassenden Masterplans, mit dem sich das Bethanien in den nächsten zehn Jahren für die Zukunft aufstellt. Wie der Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, Dr. Thomas Voshaar, betonte, sei die Erweiterung der Bettenkapazität ein Ergebnis der hohen Nachfrage nach spezialisierter medizinischer Versorgung auf höchster Qualitätsstufe. „Wir sind in den Wintermonaten nicht selten zu 110 bis 120 Prozent ausgelastet. Damit stellt Bethanien eine Besonderheit unter den Krankenhäusern der Region dar.“

    Insgesamt wird die Stiftung in den kommenden zehn Jahren 70 Mio. Euro für Baumaßnahmen investieren. Mit der großflächigen Erweiterung des Besucherparkplatzes, der Neugestaltung der Krankenhaus Cafeteria und der Einrichtung eines Hubschrauber-Landeplatzes für Notfallpatienten sind die ersten Bauvorhaben bereits in die Tat umgesetzt worden.

    Höchster Komfort: So werden die Patientenzimmer im neuen Bettenhaus aussehen.


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