Krankenhaus-Startseite

Unternehmenskommunikation und Marketing (UKM)

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2020



  • Ein einmaliger Adventskalender für Bethanien und Moers

    Die Stiftung feiert die Mitarbeiter*innen in diesem Jahr auf besondere Weise

    Vor dem Krankenhaus Bethanien leuchten im Dezember zwei zusätzliche Giebel: Hinter den Türchen des XXL-Adventskalenders stecken Gutscheine für die Mitarbeiter*innen der Stiftung, die in der Stadt Moers einzulösen sind. (Foto: KBM/Stepanow)
    Ein XXL-Adventskalender in Giebelform ziert jetzt den Eingang des Krankenhauses Bethanien. Schon von der Kleverstraße aus sieht man die 24 Geschenke nach und nach leuchten, die an einer mit Tannen und Lichterketten verzierten Traverse hängen. „Dieses Jahr hat die Mitarbeiter*innen unserer Stiftung vor besondere Herausforderungen gestellt, die sie gemeinsam vorbildlich gemeistert haben,“ so Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien. „Mit unserem Bethanien-Adventskalender möchten wir Ihnen unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen.“ Normalerweise hätte im Dezember eine Weihnachtsfeier stattgefunden. Auch das Mitarbeiterfest im Spätsommer musste Corona-bedingt ausfallen. Deshalb habe der Vorstand gemeinsam mit dem Direktorium des Krankenhauses nach Alternativen gesucht, wie sie den Mitarbeiter*innen des Krankenhauses, des Seniorenstiftes und des MVZ auch in der aktuellen Situation eine Freude bereiten können.

    Im Rahmen dieser einmaligen Aktion werden täglich zehn Mitarbeiter*innen, die mittels Losverfahren bestimmt werden, mit einem Gutschein im Wert von jeweils 50 Euro überrascht. Die vorweihnachtliche Aktion soll allerdings nicht nur Bethanier*innen zugutekommen. „Den Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens verlangt die Pandemie viel ab. Aber auch die Gastronomien und der Einzelhandel vor Ort haben unter diversen Restriktionen gelitten“, führt Dr. Engels an. „Mit unserer einmaligen Aktion wollen wir beides vereinen: Wir möchten unseren Bethanier*innen eine Freude machen und die Stadt Moers stärken, indem wir unsere Mitarbeiter*innen dazu bewegen, hier vor Ort einzukaufen oder sich ein gutes Essen zu gönnen.“ So könne der Gutschein in allen Geschäften und gastronomischen Einrichtungen der Stadt eingelöst werden.

    Die Gewinner*innen werden mit den Gutscheinen überrascht. Ihre strahlenden Gesichter werden mit ihrer Einwilligung auf den Social-Media-Kanälen der Stiftung (insbesondere auf Facebook und Instagram) zu sehen sein. „Während aus allen anderen Türen jeweils zehn Gewinner hervorgehen, wird es am 6. sowie am 24. Dezember eine kleine Überraschung für alle Mitarbeiter*innen vor Ort geben“, ergänzt Dr. Engels.


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  • Menschen mit Demenz nicht alleine lassen

    Die Alltagsbegleiter*innen der „Die Pflege“ GmbH betreuen demenziell veränderte Menschen im Bethanien Krankenhaus

    V. l. n. r.: Daniela Sturm (Krankenhaus Bethanien), Sigrid Schulz-Rohrbach (Krankenhaus Bethanien) und Ute Ufermann („Die Pflege“) koordinieren das Projekt DiK im Krankenhaus Bethanien.
    Eine fremde Umgebung, ungewohnte Abläufe, häufig wechselnde Bezugspersonen. Vor diesen und weiteren Herausforderungen stehen Menschen mit Demenz während eines Aufenthaltes im Krankenhaus. Häufig fällt es ihnen schwer, ihre Situation zu verstehen und sie fühlen sich unsicher. In manchen Fällen kann dies sogar dazu führen, dass sie das Krankenhaus verlassen und sich dadurch ihr Gesundheitszustand verschlechtert.

    Genau an dieser Stelle setzt das Projekt DiK („Demenzbegleitung im Krankenhaus“) an – eine Kooperation zwischen dem ambulanten Pflegedienst „Die Pflege“ GmbH und dem Krankenhaus Bethanien. Dabei unterstützen speziell ausgebildete Alltagsbegleiter*innen des ambulanten Pflegedienstes demenziell veränderte Patient*innen im Krankenhaus. Sie begleiten als feste Bezugspersonen Menschen mit Demenz durch den Krankenhausalltag etwa zu Untersuchungen und bieten ein vielfältiges Betreuungsprogramm an, das individuell auf den Patienten und seine Bedürfnisse abgestimmt wird. Sie erzeugen Ruhe und Kontinuität während des Aufenthaltes und unterstützen so auch die Pflegeteams im Krankenhaus. „Es zeigt sich, dass die begleiteten Patient*innen ruhiger durch den stationären Aufenthalt geführt werden können und sich dadurch der kognitive Zustand nicht verschlechtert“, so Pflegedirektorin des Krankenhauses Bethanien Angelika Linkner. „Uns liegt neben der Patientenbegleitung sehr die Entlastung der pflegenden Angehörigen am Herzen, die gerade jetzt während der Coronapandemie und den damit verbundenen Einschränkungen sehr dankbar dafür sind, ihre im Krankenhaus befindlichen Angehörigen gut betreut zu wissen“, ergänzt DiK- Koordinatorin Ute Ufermann.

    Seit dem Projektstart am 1. September haben die qualifizierten Alltagsbegleiter*innen des ambulanten Pflegedienstes „Die Pflege“ GmbH“ insgesamt 20 stationäre Patient*innen mit Demenz im Krankenhaus Bethanien begleitet. Das Angebot wird den Angehörigen durch Koordinatorinnen vermittelt, die sie bei Beginn des Krankenhausaufenthaltes kontaktieren.

    Für die Demenzbegleitung im Krankenhaus entstehen den Patient*innen und Angehörigen keine Kosten, sie kann unabhängig von Kostenträgern und Versicherungen in Anspruch genommen werden. Der Pflegedienst „Die Pflege“ GmbH finanziert das sektor-übergreifende Projekt „Demenzbegleitung im Krankenhaus“ selbstständig und wird durch die Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers koordinierend unterstützt. Das Projekt ist bis zum 28. Februar 2021 befristet.


    INFO & KONTAKT
    Koordinatorinnen des Projekts DiK, Krankenhaus Bethanien
    Sigrid Schulz-Rohrbach
    Tel. 02841/200 2455
    Daniela Sturm
    Tel.: 02841/200 20911
    E-Mail: pflegeueberleitung@bethanienmoers.de

    Koordinatorin des Projekts DiK, „Die Pflege“ GmbH
    Ute Ufermann
    Tel.: 02841/93456
    E-Mail: dik@die-pflege.com


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  • KVNO-Testzentrum zieht um

    Neues winterfestes Zelt auf dem Campus Bethanien

    Auf dem Campus Bethanien befindet sich das Covid-Testzentrum der KVNO ab Montag, dem 23.11.2020 in einem neuen winterfesten Zentrum.
    Am 23.11.2020 zieht das Corona-Testzentrum der KV Nordrhein in ein winterfestes Zelt. Damit ist es wieder an der Stelle auf dem Innenhof des Krankenhauses Bethanien verortet, wo das Zelt der Feuerwehr vorher seinen Platz hatte. Für die Phase des Um- und Aufbaus sind die Covid-Tests vorübergehend in der KV-Notfallpraxis durchgeführt worden. „Wenn der Winter kommt, wollen wir für kalte, nasse und windige Tage gewappnet sein. Dafür haben wir ein Zelt aufgebaut, das diesen Bedingungen ohne Weiteres standhält“, erläutert Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien. Das Zelt verfüge über eine Heizung und sei so stabil, dass es auch Stürme aushielte. Wie das vorige ist auch das neue Zelt dreigeteilt und verfügt damit über einen Wartebereich mit Sitzmöglichkeiten, einen Bereich zur Registrierung bzw. Aufnahme sowie einen Untersuchungsbereich.

    Das Zelt, das die Moerser Feuerwehr zuvor dem Covid-Testzentrum zur Verfügung gestellt hat, konnte damit wieder zu seinen Besitzern zurückgeführt werden. „Wir danken den Kolleg*innen der örtlichen Feuerwehr, dass Sie uns in der Not schnell ausgeholfen und uns das Zelt nicht nur aufgebaut, sondern uns auch für mehrere Monate bereitgestellt haben“, so Dr. Ralf Engels.

    Mit dem Umzug des Testzentrums zurück auf den Innenhof haben sich die Öffnungszeiten nicht geändert. Sie bestehen weiterhin montags und dienstags von 7.30 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 7.30 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 7.30 bis 14 Uhr. Wer sich auf Covid-19 testen lassen möchte, muss online unter https://www.doctolib.de/testzentrum-covid/moers einen Termin unter Angabe des Besuchsgrundes vereinbaren. Dabei ist zu beachten, dass pro Termin nur eine Person angemeldet werden kann. Zum Termin ist ein Screenshot der Bestätigung bzw. der Email oder alternativ ein Ausdruck der Anmeldung mitzubringen und vorzuzeigen.


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  • CED-Tag: Ärztlicher Rat bei Morbus Crohn und Co.

    Drei Ärzt*innen des Krankenhauses Bethanien beantworten am Mittwoch, 25.11. Fragen zu chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED)

    Geben in der Telefonsprechstunde am 25.11. Auskunft zu chronischen-entzündlichen Darmerkrankungen (v.l.n.r.): Dr. Hans-Reiner Zachert, Dr. Caterina Schulte-Eversum und Michael Klenner vom Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM Moers)
    Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind das Thema einer Telefonsprechstunde des Krankenhauses Bethanien am Mittwoch, 25. November. Drei Fachärzt*innen beantworten im Rahmen des CED-Aktionstages der Gastroliga von 17.30 bis 19.30 Uhr Fragen interessierter Anrufer*innen. Das Beratungsangebot richtet sich an Menschen, die von einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung wie etwa Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa betroffen sind. Allein in Deutschland sind es über 400.000. „Durch die Corona-Pandemie bleiben derzeit wichtige Informationsangebote zu Gesundheitsthemen auf der Strecke. Mit der Telefonsprechstunde wollen wir eine Lücke schließen und den direkten Draht zu uns Ärzten ermöglichen“, so Dr. Caterina Schulte-Eversum, Leitende Ärztin der Proktologie Bethanien.

    Mit ihr nehmen der Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. Hans-Reiner Zachert sowie der Oberarzt der Gastroenterologie Michael Klenner an der Telefonspechstunde teil. Dass alle drei Ärzt*innen aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammenkommen, hat einen Grund: „Gerade bei diesen Erkrankungen ist die fachübergreifende Zusammenarbeit von Mediziner*innen aus unterschiedlichen Disziplinen wichtig“, so Dr. Zachert.

    Durch ganz verschiedene Untersuchungen können chronisch-entzündliche Darmerkrankungen aufgedeckt werden. Gerade bei eher allgemeineren Symptomen, wie etwa Bauchschmerzen, Durchfall und Gewichtsverlust kommt es immer wieder vor, dass sich Betroffene bei Ärzt*innen verschiedener Fachrichtungen vorstellen, bevor bei ihnen eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung diagnostiziert wurde. Eine interdisziplinäre Arbeit ermöglicht es nach der Diagnose ein gezieltes und individuelles Behandlungskonzept für den bzw. die Patient*in zu entwickeln.

    INFO
    Telefonsprechstunde: Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
    Mittwoch, 25.11., 17.30 bis 19.30 Uhr


    Teilnehmende Ärzt*innen und Telefonnumern:
    Michael Klenner
    Oberarzt der Gastroenterologie Bethanien
    Tel.: 02841/200 205-31

    Dr. Hans-Reiner Zachert
    Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Bethanien
    Tel.: 02841/200 205-35

    Dr. Caterina Schulte-Eversum
    Leiterin der Proktologie Bethanien
    Tel.: 02841/200 205-40


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  • Sechs Zwillingsgeburten im Bethanien

    So viele Zwillinge zeitgleich wie seit Jahren nicht mehr

    Die Geburt von Oliver und Luise (oben rechts) hat das Sechserpack vollständig gemacht: Zehn der zwölf neugeborenen Zwillinge in der Collage wurden kurz vor dem Welt-Frühgeborenen-Tag zeitgleich in der Kinderklinik Bethanien versorgt. Anmerkung: Ein Zwillingspaar bleibt auf Wunsch der Eltern anonym.
    Sechsfaches Zwillingsglück im Bethanien kurz vor dem Welt-Frühgeborenen-Tag: In der Zeit von rund einem Monat kamen in der Moerser Kinderklinik jetzt sechs Zwillingspaare zur Welt. „So viele Zwillinge haben wir schon seit etwa zehn Jahren nicht mehr zeitgleich in unserer Klinik betreut“, erinnert sich Dr. Gündüz Selcan, Leitender Oberarzt der Kinderklinik Bethanien. Damit sei der damals aufgestellte Rekord wieder erreicht worden. „Für uns als Ärzte-, Pflege- und Hebammenteam ist es am wichtigsten, dass alle gesund zur Welt gekommen sind und sich gut entwickeln“, ergänzt er.

    Wie Dr. Selcan berichtet, habe jedes der Zwillinge seine ganz individuelle Geschichte. So sei unter den Neugeborenen beispielsweise auch eine Frühgeburt der 31. Woche gewesen. Dies ginge mit bestimmten Risiken und dem Bedarf einer besonderen Versorgung einher, auf die das Perinatalzentrum der Stufe Level 1 im Krankenhaus Bethanien spezialisiert ist. „Umso mehr freuen wir uns darüber, dass wir jetzt bereits sechs von den zwölf Zwillingskindern gesund mit ihren Eltern nach Hause entlassen konnten“, so Dr. Selcan. Auch die anderen Kinder seien wohlauf und auf einem guten Weg, bald in ihrem Zuhause ankommen zu dürfen.

    Im Schnitt kommt auf jede 100. Geburt eine Mehrlingsgeburt. Aufgrund der Expertise im Level-1-Perinatalzentrum des Krankenhauses Bethanien, das nicht zuletzt auf die Geburt und Versorgung von Mehrlingen spezialisiert ist, suchen werdende Zwillings- und Drillingseltern vermehrt die Kinderklinik Bethanien auf. So ist zu erklären, dass auf die rund 1400 Geburten im Bethanien doppelt so viele Mehrlinge im Jahr wie statistisch erwartbar zur Welt kommen – nämlich 30 Kinder. Mit der Betreuung von sechs Zwillingspaaren auf einen Streich hat das Team der Kinderklinik schon jetzt 28 Mehrlingskinder in diesem Jahr versorgt.

    „Zwillinge neigen zu Frühgeburtlichkeit und bringen bestimmte Risiken in der Schwangerschaft mit sich“, erklärt Dr. Selcan. Für eine optimale Versorgung ist damit im Team der Frühgeborenenstation nicht nur viel Erfahrung und Expertise gefragt, sondern auch der Einsatz im Doppelteam. „Besonders schön ist es, dass der doppelte Aufwand durch doppelte Freude an den Zwillingen belohnt wird“, schmunzelt Dr. Selcan. „Gerade in Zeiten von Corona sind Nachrichten wie die von sechs neugeborenen Zwillingspaaren, die bei uns zeitgleich betreut werden, für uns eine wichtige Botschaft, die zeigt, dass das Leben weitergeht und auch während der Pandemie die schönen Seiten für die Menschen bereithält.“


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  • Corona-Testzentrum Bethanien zieht in KV-Notfallpraxis

    Geänderte Öffnungszeiten und Räumlichkeiten ab Dienstag dem 10.11.2020

    Das Abstrichzentrum für CoVid-19-Tests der Kassenärztlichen Vereinigung zieht aus dem hierfür aufgebauten Zelt auf dem Campus Bethanien, am kommendem Montag, dem 09.11.2020 in die Räume der KV-Notfallpraxis. Die KV-Notfallpraxis ist vom Krankenhausparkplatz zu erreichen, indem man links am Krankenhaus vorbei in den Innenhof läuft und den roten Kreuzen auf dem Boden bis zum Zielgebäude folgt, das durch eine blaue Treppe erkennbar ist. Ebenfalls erreichbar ist die Abstrichstelle über die Wittfeldstraße.

    Mit dem Umzug des Testzentrums haben sich auch die Öffnungszeiten geändert. So können sich Personen zu folgenden Zeiten testen lassen: montags und dienstags von 7.30 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 7.30 bis 13 Uhr sowie donnerstags von 7.30 bis 14 Uhr. Wer sich auf Covid-19 testen lassen möchte, hat sich online unter https://www.doctolib.de/testzentrum-covid/moers einen Termin zu vereinbaren.

    INFO
    Die Notfallpraxis auf dem Campus Bethanien wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein geleitet. In Kooperation mit der Stiftung Krankenhaus Bethanien werden alle CoVid-19-Tests ab sofort dort durchgeführt.


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  • Was tun bei Inkontinenz?

    Telefonsprechstunde zum Thema Harn- und Stuhlinkontinenz bei Frauen und Männern am Mittwoch, 4.11. ab 18 Uhr

    Telefonsprechstunde: Dr. Almut Raabe, Dr. Caterina Schulte-Eversum (vorne), Dr. Michèle Hamers und Dr. Peter Tönnies (hinten) beantworten am 4. November telefonisch Fragen rund um das Thema Harn- und Stuhlinkontinenz. (Foto: KBM)
    Die Gynäkologie und Proktologie des Krankenhauses Bethanien laden am Mittwoch, dem 4. November von 18 bis 19.30 Uhr zu einer Telefonsprechstunde ein. Das Thema: Harn- und Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen. Weil coronabedingt derzeit Informationsveranstaltungen ausfallen müssen, möchten die beteiligten Ärzt*innen mit dieser Aktion für die Anliegen von Betroffenen, Angehörigen sowie Interessierten da sein. „Durch Corona ist es für viele Menschen schwieriger geworden, sich direkt und persönlich zu Gesundheitsthemen beraten zu lassen. Mit der Telefonsprechstunde bieten wir genau dafür eine unkomplizierte Möglichkeit an“, so Dr. Caterina Schulte-Eversum, Leiterin der Proktologie am Krankenhaus Bethanien.

    Insgesamt fünf Ärzt*innen stehen an diesem Tag unter hierfür zugewiesene Rufnummern für Fragen speziell zu ihren Fachgebieten zur Verfügung. Wer etwa über das Thema Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen sprechen möchte, ist in der Telefonsprechstunde von Dr. Schulte-Eversum richtig. Frauen, die sich zu Harninkontinenz beraten lassen wollen, rufen bei der Leitenden Oberärztin Dr. Almut Raabe, bei der Oberärztin Dr. Michèle Hamers oder bei Chefarzt Dr. Peter Tönnies an. Männer mit dem gleichen Anliegen können ihre Fragen bis 19 Uhr an Dr. Martin Ditges, niedergelassener Facharzt für Urologie in Dinslaken, richten. „Das Thema ist bei vielen Menschen mit Scham behaftet“, weiß Dr. Raabe als erfahrene Ärztin. „Daher können sich Anruferinnen und Anrufer selbstverständlich auch anonym bei uns melden. Wir nehmen uns Zeit, hören zu und beraten.“

    Die Gynäkologie und Proktologie Bethanien sind von der Deutschen Kontinenzgesellschaft offiziell als Beratungsstelle anerkannt und damit Anlaufstellen für Menschen mit Inkontinenz und Beckenbodenschwäche.


    INFO

    Telefonsprechstunde Inkontinenz
    Mi, 4. November 2020 von 18 bis 19.30 Uhr

    Für Fragen zur Harninkontinenz bei Frauen
    Dr. Almut Raabe, Gynäkologie Bethanien
    Tel. 02841/200-20541
    Dr. Michèle Hamers, Gynäkologie Bethanien
    Tel. 02841/200-20542
    Dr. Peter Tönnies, Gynäkologie Bethanien
    Tel. 02841/200-20543

    Für Fragen zur Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen
    Dr. Caterina Schulte-Eversum, Proktologie Bethanien
    Tel. 02841/200-20540

    Für Fragen zur Harninkontinenz bei Männern (von 18 bis 19 Uhr)
    Dr. Martin Ditges, Urologische Praxis Dinslaken
    Tel. 02841/200-20539

    Bitte beachten Sie: Die angegebenen Rufnummern sind nur während der Telefonsprechstunde am Abend des 4. Novembers geschaltet.


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  • Covid oder doch die Grippe?

    Neuer Symptomchecker online

    Die Corona-Infektionszahlen steigen, aber auch die Grippesaison geht wieder los. Damit wächst auch die Unsicherheit angesichts der unklaren Unterscheidung der Krankheitsbilder. Der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK), dessen Vorsitzender Dr. Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik Bethanien ist, hat deshalb einen Symptomchecker entwickelt. Dieser ersetzt zwar nicht die Konsultation eines Arztes bzw. den Covid-Test, soll aber eine erste Orientierungshilfe geben. Die Kriterien, die der Testauswertung dienen, basieren auf dem Erfahrungsschatz der Lungenfachärzte des Verbandes und damit nicht zuletzt auch auf der breiten Erfahrung der Lungenklinik Bethanien: „Wir wissen inzwischen deutlich mehr über den Verlauf von Covid-19-Erkrankungen, die durch Coronaviren ausgelöst werden, und können daher bei bestimmten Symptomen auch eher einschätzen, ob Patientinnen und Patienten an Covid-19 erkrankt sind oder ob es sich um eine schwere Virusgrippe (Influenza) oder eine eher harmlose Erkältung handelt. Der interaktive Symptomchecker kann dabei hilfreich sein – er ersetzt allerdings nicht die genaue Abklärung beim Arzt“, erklärt Dr. Thomas Voshaar. Zu finden ist der Symptomchecker unter www.lungenaerzte-im-netz.de/symptomchecker.


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  • Ein Meilenstein für die Bethanien Akademie

    Zwei Anerkennungen durch die DKG für Fachweiterbildungen

    Über die Anerkennung zweier Weiterbildungen durch die DKG freuen sich (v. l. n. r.): Leiterin der „Weiterbildung zur Leitung einer Station/eines Bereiches“ Jessica Kiedrowski, Pflegedirektorin Angelika Linkner, Leiter der Bethanien Akademie Markus Schroller und Leiterin der Pflegefachschule der Bethanien Akademie Birsel Kasilmis.
    Die Bethanien Akademie hat jetzt für die beiden Fachweiterbildungen zu Stationsleitungen und Praxisanleitungen eine offizielle Anerkennung der DKG (Deutsche Krankenhausgesellschaft) erhalten. Damit wurde ihr für die Kurse die Erfüllung hoher qualitativer Standards nach externen und bundesweiten Maßstäben bestätigt. „Wir haben unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer bisher wie die meisten Einrichtungen auf Grundlage der Empfehlung durch die DKG weitergebildet. Fachweiterbildungen mit DKG-Anerkennung gibt es dagegen seltener“, erklärt Markus Schroller, Leiter der Bethanien Akademie. „Umso mehr freut es uns, dass wir jetzt Personal zu Praxisanleiterinnen und –anleitern sowie Stationsleitungen mit DKG-Anerkennung weiterbilden können. Das ist ein Meilenstein für uns.“

    Die Anerkennungen von Weiterbildungskursen durch die DKG ist mit viel Arbeit verbunden. So sei es beispielsweise erforderlich, spezielle Qualifikationen, wie einen Masterabschluss, beim Lehrpersonal nachzuweisen und das Curriculum in entsprechender Weise darzulegen. Auch für die Überprüfung des Gelernten gebe es klare Kriterien. „Der große Aufwand, den wir für die Anerkennung durch die DKG betreiben mussten, lohnt sich letztlich für unsere Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer“, sagt Markus Schroller. „Wenn sie sich für eine weitere Fortbildung oder gar ein Studium interessieren, haben sie höhere Chancen, sich Module, die sie bei uns absolviert haben, anrechnen zu lassen.“ So könnten sie ihr Studium verkürzen und damit Zeit und Kosten sparen.

    Fachweiterbildungen stellen einen wichtigen Baustein in der Karrierelaufbahn von Pflegeberufen dar. Sie ermöglichen Weiterqualifizierungen beispielsweise zur Intensivfachpflege oder OP-Pflege, aber eben auch zur Praxisanleitung und Stationsleitung. Die DKG gibt für die Weiterbildungen federführend Empfehlungen heraus, entsprechend derer beispielsweise Inhalt, Aufbau sowie Lehrberechtigungen festgelegt werden. Zusätzlich zu den Empfehlungen werden Fachweiterbildungen durch die DKG anerkannt, wenn sie ihren Qualitätsstandards entsprechen. Während die meisten Weiterbildungsinstitutionen mit Empfehlungen arbeiten, wurde die Bethanien Akademie für zwei ihrer Weiterbildungen anerkannt: Die Weiterbildung zur Leitung einer Station bzw. eines Bereiches sowie die Weiterbildung zur Praxisanleitung.

    Wer an der neu anerkannten Weiterbildung zur Leitung einer Station bzw. eines Bereiches teilnehmen möchte, kann sich noch für einen der restlichen freien Plätze in der Bethanien Akademie bewerben. Weiterbildungsstart ist am 09. November 2020. Weitere Informationen erhalten Sie über die Tel. 02841 200 2406 oder per E-Mail akademie@bethanienmoers.de.


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  • Sport- und Mode-Center Braun spendete für die Kinderklinik Bethanien

    2.000 Euro für lachende Kinder

    Frank Pape (2. v. l.) und Daniela Tenge (re.) vom Sport- und Modecenter Braun überreichten eine Spende zugunsten der Klinikclowns an den Chefarzt der Kinderklinik im Krankenhaus Bethanien Dr. Michael Wallot (li.).
    Auch in diesem Jahr darf sich die Kinderklinik Bethanien über einen großzügigen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro vom Sport- und Modecenter Braun zugunsten der Klinikclowns freuen. „Wir sind davon überzeugt, dass die Klinikclowns einen Beitrag zur Genesung der Kinder leisten, indem sie sie aufmuntern. Deshalb spendet Braun bereits seit rund 15 Jahren immer wieder an die Kinderklinik“, erklärt Frank Pape, Chefdekorateur bei Braun, der die Spendenübergabe begleitete.

    Chefarzt der Kinderklinik Dr. Michael Wallot bedankte sich herzlich für diese Spende. „Das Sport- und Modecenter Braun ist seit vielen Jahren eine feste Burg in unserer Spenderwelt. Durch Ihre Unterstützung haben wir die Möglichkeit, den Kindern mit den Klinikclowns immer wieder eine Freude zu bereiten. Wir sind froh, dass diese enge Verbindung besteht“, betonte Dr. Wallot.

    Der Spendenerlös wurde bereits während der letzten Weihnachtszeit im Rahmen einer Verpackungsaktion gesammelt. Aufgrund der Einschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19 konnte der Spendenscheck erst jetzt offiziell überreicht werden. Auch in diesem Jahr sollen die Gelder, die durch den vorweihnachtlichen Verpackungsservice bei Braun gesammelt werden, an die Kinderklinik gehen, verriet Daniela Tenge, die für Werbung und Marketing im Mode- und Sport-Center Braun verantwortlich ist.


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  • Kinderdiabetologie besuchte Duisburger Zoo

    Ausflug wurde durch Spenden ermöglicht

    Kinderdiabetologin Andrea Finke (Bildmitte) und ihre jungen Patient*innen bleiben trotz der Corona-Pandemie miteinander verbunden und zeigen das nicht nur symbolische Weise. Gemeinsam unternahmen sie kürzlich einen Ausflug in den Duisburger Zoo.
    In Zeiten der Corona-Pandemie sucht und findet die Kinderklinik Bethanien neue Wege für die Betreuung junger Patient*innen. So lud Andrea Finke, Kinderdiabetologin der Kinderklinik Bethanien Kinder mit Diabetes mellitus und ihre Familien zum gemeinsamen Zoobesuch in Duisburg ein – unter freiem Himmel und mit genügend Sicherheitsabstand. „Aufgrund der aktuellen Virus-Situation sind gemeinsame Treffen, wie etwa spezielle Diabetes-Schulungen, innerhalb der Klinik nicht möglich“, berichtet die Kinderärztin. Trotzdem wolle sie den Familien die Möglichkeit zum Austausch und zum Kennenlernen bieten. „Es ist besonders wichtig, Kindern und Eltern bewusst zu machen, dass sie mit der Diagnose Diabetes mellitus nicht alleine sind“, erklärt Andrea Finke.

    Die Gruppe startete mit einem Zooquiz, das zu Beginn des Ausflugs zur Stärkung des Zusammenhaltes beitrug. Spielerisch achteten die Kinder dabei gegenseitig als „Diabetespolizei“ auf ihre Blutzuckerspiegel. Sie überprüften so selbstständig ihren Gesundheitszustand und passten ihn bei Bedarf durch die Einnahme von Traubenzucker an.

    Auch die Eltern nutzten den Ausflug, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Insbesondere Familien, die erst vor kurzem die Diagnose Diabetes mellitus erhalten hatten, waren dankbar für diese Gelegenheit. „Es tut gut, mit anderen Betroffenen zu sprechen. Dadurch fühle ich mich deutlich besser“, so eine der Mütter über den gelungenen Ausflug. Beim gemeinsamen Eisessen besiegelten die Kinder abschließend ihre neu gewonnenen Freundschaften frei nach dem Motto: „Gemeinsam schaffen wir das!“

    Der Zoobesuch wurde durch Spenden ermöglicht, die in den vergangenen Wochen und Monaten die Kinderdiabetologie Bethanien erreichten. „Wir sind den Menschen, die uns mit Spenden unterstützen, sehr dankbar“, so Andrea Finke. „Diese Aktionen helfen den Kindern ungemein, für sie wird dadurch der Umgang mit Diabetes deutlich normaler.“


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  • 1000. Geburt bereits im September

    Im Bethanien kommen so viele Kinder wie nie zuvor zur Welt

    Die glücklichen Eltern Ebru und Suat Asani werden mit ihrem Sohn Emir vom Team der Geburtshilfe beglückwünscht: Chefazrt Dr. Peter Tönnies, Hebamme Magdalene Tönnies und Facharzt Amjad Shihabi (v. l. n. r.)
    Es war die eintausendste Geburt im Krankenhaus Bethanien in diesem Jahr – und das bereits im September. Die Eltern Ebru und Suat Asani freuen sich, dass ihr Sohn Emir am 24.09.2020 mit einer Größe von 4145 g und 54 cm gesund zur Welt kam. „Die Geburt war anstrengend, aber ich habe hier wieder sehr gute Unterstützung erfahren durch meine Hebamme, die Schwestern und den Arzt“, so die junge Mutter. Ihr erstes Kind brachte Ebru Asani ebenfalls im Bethanien zur Welt. „Ich war nicht nur fachlich gut aufgehoben, sondern ich fühlte mich auch dieses Mal wieder emotional sehr gut begleitet“, erinnert sich die junge Mutter.

    Mit der so früh im September datierten eintausendsten Geburt wird die jährliche Gesamtzahl an Geburten womöglich auch in diesem Jahr wieder übertroffen – trotz der Herausforderungen durch die aktuelle Situation. „Wir haben zu Beginn der Pandemie einen kühlen Kopf bewahrt und begleiten die werdenden Eltern mit viel Ruhe. Das half während der Schwangerschaften insbesondere in dieser Zeit sehr“, berichtet die Leitende Hebamme Ursula Kamp. Außerdem gibt es seit Bestehen des allgemeinen Besuchsverbots eine Ausnahmeregelung für werdende Väter, die von der ersten Wehe bis zur Geburt im Kreißsaal dabei sein und auch weiterhin die Familienzimmer beziehen dürfen, wie Dr. Peter Tönnies, Chaefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe erklärt: „Es bestand von Beginn der Pandemie an Konsens mit der Hygiene-Abteilung, dass das Geburtserlebnis für beide Elternteile aus psychologischen Gründen unbedingt erhalten bleiben sollte.“

    Neben den räumlichen Voraussetzungen sei auch ein eingespieltes Team in der Geburtshilfe eine unerlässliche Bedingung für eine optimale und sichere Versorgung. So kann etwa durch das gewachsene Hebammenteam fast zu jedem Zeitpunkt eine sogenannte Eins-zu-Eins-Betreuung im Bethanien gewährleistet werden. „Das bedeutet, für jede Schwangere steht eine Hebamme zur Verfügung“, so Dr. Tönnies. Bei Ebru Asani war es Corinna Sack, stellevertretende leitende Hebamme, die sich vor, während und nach der Geburt liebevoll kümmerte. Auch Facharzt Amjad Shihabi begleitete sie: „Für uns ist jede Geburt etwas Besonderes. Wenn Sie komplikationslos verläuft, wie es bei der diesjährigen 1000. Geburt der Fall war, freuen wir uns umso mehr.“

    Die Geburtsklinik bildet gemeinsam mit der Kinderklinik ein Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe – für viele werdende Eltern ein wichtiges Kriterium bei der Klinikwahl. „Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen der vielen werdenden Eltern, die jedes Jahr zu uns kommen. Diesem Vertrauen wollen wir mit der bestmöglichen Versorgung begegnen“, so Dr. Tönnies. Dass dies bislang gut funktioniert, zeigen nicht nur die steigenden Zahlen, sondern vor allem die Gesichter von glücklichen Eltern wie Ebru und Suat Asani. Für sie beginnt eine spannende Zeit als neue Familie.


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  • TV Utfort-Eick spendete für Kinderdiabetologie Bethanien

    Sportverein spendete 150 Euro für Kinder und Jugendlichen mit Diabetes mellitus

    Ingrid Schubert und Susanne Ruiz Moreno vom TV Utfort-Eick überreichten einen Lego-Zoo sowie einen symbolischen Spendenscheck an die Kinderdiabetologin am Krankenhaus Bethanien Andrea Finke.
    Trotz des ausgefallenen Bürgerfestes, von dem ein Teil des Erlöses in den letzten Jahren immer gespendet worden ist, hat es sich der TV Utfort-Eick auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, für die Kinderdiabetologie am Krankenhaus Bethanien zu spenden. Ganz zur Freude von Kinderdiabetologin Andrea Finke, die den symbolischen Scheck in Höhe von 150 Euro von Kassenwartin Ingrid Schubert und Wartin für Soziales Susanne Ruiz Moreno entgegennehmen durfte.

    Mit Hilfe der Spenden kann die Kinderdiabetologin für chronisch erkrankte Kinder gemeinschaftliche Ausflüge organisieren. „Das Engagement von Frau Finke hat uns direkt begeistert und persönlich mitgenommen“, erklärt Susanne Ruiz Moreno die Unterstützung dieses bislang noch weniger bekannten Projektes der Kinderklinik. Aus dieser Motivation heraus stockte die Familie Ruiz Moreno den Betrag auf 200 Euro auf.

    Dass diese Spende auch direkt den Kindern zugutekommt, dafür sorgt Andrea Finke, die ihre Unterstützer*innen gerne an den Erfolgen der Ausflüge teilhaben lässt. „Unser erst durch Spenden möglich gewordener Ausflug in den Zoo hat vielen Kindern mit Diabetes geholfen, sich selbst mit der Krankheit besser zu akzeptieren. Sie erhalten eine ganz andere Motivation, sich mit ihrer Krankheit auseinanderzusetzen“, berichtet die Ärztin. „Aus der anfänglichen Schüchternheit entwickeln sich schnell Freundschaften. Auch zwischen den Eltern, denen es guttut, sich untereinander auszutauschen. Für die Familien ergeben sich neue Chancen außerhalb der Klinikumgebung. Gerade deshalb sind wir dem TV Utfort-Eick zu großem Dank verpflichtet.“

    Seit etwa zehn Jahren zählt der TV Utfort-Eick bereits zu den eifrigen Unterstützer*innen der Kinderklinik. In dieser Zeit ist eine Kooperation zwischen Verein und Kinderklinik entstanden, die sich auch in anderer Weise zeigt. „Unsere letzte Weihnachtsfeier der Kinderdiabetologie fand im Vereinsheim des TV Utfort-Eick statt“, erinnert sich Finke zurück. „Die Kinder konnten Trampolin springen und es gab einen kurzen Vortrag aus dem Vereinsvorstand über die eigenen Erfahrungen mit Diabetes.“ Eine positive Bilanz können sowohl der TV Urfort-Eick als auch die Kinderklinik bereits heute ziehen. Viele Kinder haben durch die Aktion das Trampolinspringen für sich entdeckt und auch die nächste Weihnachtsfeier ist bereits geplant.

    INFO
    Die Kinderdiabetologie gibt es bereits seit über 30 Jahren im Krankenhaus Bethanien. Das Team um Oberarzt Dr. Wolfgang Poss betreut jährlich stationär und ambulant bis zu 140 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und einundzwanzig Jahren vom gesamten Niederrhein.


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  • Infoabend zur ehrenamtlichen Hospizarbeit

    Auf was kommt es bei der respektvollen und empathischen Begleitung Sterbender an?

    Tanja Meissner, Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien, lädt am 22. September um 18 Uhr zum Infoabend ins Seniorenstift ein.
    Wie können Angehörige sinnvoll unterstützt werden? Wie geht man mit den Themen Tod, Trauer und Sterben um? Diese und weitere Fragen beantwortet Tanja Meissner, Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien am Dienstag, 22. September ab 18 Uhr beim Infoabend im Seniorenstift (Wittfeldstraße 31, 47441 Moers). Der Infoabend richtet sich an alle, die sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit im Ambulanten Hospizdienst Bethanien interessieren oder sich über dessen Hilfemöglichkeiten informieren möchten.

    Der Ambulante Hospizdienst unterstützt Schwerkranke und Sterbende auf ihrem letzten Weg durch eine ambulante, psychosoziale Begleitung und entlastet Angehörige. Die Besuche finden Zu Hause, in stationären Alten- und Behinderteneinrichtungen und im Krankenhaus im gesamten Moerser Stadtgebiet statt. „Mir begegnet durch den intensiven Kontakt große Dankbarkeit“, berichtet Tanja Meissner. „Unser Team besteht derzeit aus rund 50 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – eine bunte Mischung aus allen Altersklassen.“ Jeder hat seinen eigenen Beweggrund und seine eigene Motivation, Menschen begleiten und unterstützen zu wollen. Einmal im Monat tauscht sich die Gruppe in einer vertrauensvollen Atmosphäre über die unterschiedlichen Erfahrungen aus. Sie erhält durch den Austausch und die Unterstützung der Hospizkoordinatorin die Möglichkeit der Verarbeitung und der Reflexion.

    Im Mittelpunkt des Infoabends stehen die Inhalte der Schulungen, die alle Interessierten durchlaufen müssen, bevor sie beim Ambulanten Hospizdienst ehrenamtlich tätig werden können. Der Infoabend wird unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes und Hygieneregeln veranstaltet. Eine Anmeldung zum Infoabend ist erforderlich bei Tanja Meissner telefonisch unter 02841/200-2140 oder per Mail an tanja.meissner@bethanienmoers.de.


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  • Kinderklinik zum sechsten Mal in Folge ausgezeichnet

    Die Kinderklinik Bethanien ist wortwörtlich - AUSGEZEICHNET FÜR KINDER.

    Dr. Michael Wallot, Chefarzt der Kinderklinik am Krankenhaus Bethanien.
    So lautet der Name des Zertifikats, das durch die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD e.V.) vergeben wird und eine „hohe Qualität in der stationären medizinischen Versorgung von kleinen Patient*innen bescheinigt. Mit der Zertifizierung spricht der Verein zum sechsten Mal in Folge seine klare Empfehlung aus, die Moerser Kinderklinik als Behandlungsstätte für Kinder und Jugendliche aufzusuchen.

    Kontrollierte Qualitätskriterien waren unter anderem die Sicherheit in der Patientenversorgung, gute Arbeitsstrukturen sowie patientennahe und garantierte Fachpflege durch Kinderkrankenschwestern- und Pfleger. „Wo Kinderklinik draufsteht, soll auch Kinderklinik drin sein“, freute sich Chefarzt Dr. Michael Wallot über die Auszeichnung. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenden. Die Belange und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bedürfen der besonderen Berücksichtigung im Gesundheitssystem, in Medizin und Forschung“, beschreibt GKinD e.V. seine Zielsetzung. Daher gehört auch die kostenlose Unterbringung eines Elternteils von jüngeren Kindern zu den Kriterien, die die Kinderklinik Bethanien bereits seit Jahrzehnten erfüllt.

    Neu sei in diesem Jahr bei der externen Prüfung die verbesserte Einweiserbefragung der Haus- und Kinderärzte, wie der Chefarzt ergänzt. Auch seien die Anforderungen an die Krankenhäuser insbesondere in der Notfallversorgung für Kinder gestiegen. Im Rahmen dieser werden in der Kinderklinik jährlich rund 13.000 kleine Patient*innen behandelt. Dazu kommen rund 3.000 stationär behandelte Kinder und mehrere Tausend in den Spezialsprechstunden. Die Eltern kommen dazu mit ihren Kindern vom gesamten Niederrhein.

    „Die Kinderklinik Bethanien ist in ihren Schwerpunkten schon etwas Besonderes“, sagt Dr. Wallot. „Sie qualifiziert sich insbesondere durch die zahlreichen Befugnisse für Weiterbildungen etwa zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und durch Angebote für nierenkranke oder an Diabetes erkrankte Kinder.“ Die Versorgung der Früh- und Neugeborenen befinde sich darüber hinaus auf Level 1, dem bestmöglichen Niveau. Ein Zustand, der Dr. Wallot zufrieden stimmt: „Ich freue mich, dass wir seit Beginn der Auszeichnung zu den zertifizierten Kinderkliniken gehören und sehe es als Ansporn, die Qualität der Kinderklinik gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Bereichen auch in Zukunft zu sichern.“


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  • Neue Beobachtungsstation nach höchsten Standards

    Bethanien verfügt jetzt über elf Beobachtungsplätze in hoch modernen Räumlichkeiten

    Auf der neuen Beobachtungsstation im Krankenhaus Bethanien stehen insgesamt elf Behandlungsplätze mit Monitormöglichkeiten zur Verfügung. Hier prüft ein Ärzteteam, ob für Patient*innen eine stationäre Aufnahme oder eine ambulante Versorgung notwendig ist.
    Die Räume der ehemaligen Mitarbeitercafeteria im Krankenhaus Bethanien erstrahlen im neuen Glanz: Nach neunmonatiger Bauphase eröffnete am 01.09.2020 dort die Beobachtungsstation. „Die Beobachtungsstation ist integraler Bestandteil der Zentralambulanz sowie Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Aufnahme. Mit ihr stehen jetzt elf Behandlungsplätze mit Beatmungs- und Monitormöglichkeiten zur Verfügung“, erklärt Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers. Dank der neuen Ausstattung liegt das Krankenhausüber der Anzahl an Plätzen, die zur Erfüllung der Mindestanforderung für die Notfallversorgungsstufe 2, der erweiterten Notfallversorgung, erforderlich ist. Zuvor wies das Haus sechs Behandlungsplätze zur Beobachtung vor, die auf einer anderen Station verortet waren.

    Auf der Beobachtungsstation werden Patient*innen aufgenommen, für die entschieden werden muss, ob eine stationäre Aufnahme oder eine ambulante Versorgung notwendig ist. Die Vorteile bestehen insbesondere in der Vermeidung von überflüssigen Belegungen, im engmaschigen Monitoring und in einer direkten Anbindung an alle Fachabteilungen. Ein weiterer positiver Effekt: Durch den engen Austausch der Mitarbeiter*innen über ihre Praxiserfahrungen ist ein schneller Zuwachs an Wissen und Know-How möglich. „Dadurch können wir auch die Behandlungsqualität insgesamt weiter steigern“, so Dr. Ralf Engels.

    Vom pflegerischen Team der Zentralen Notfallambulanz werden künftig zwei examinierte Pflegekräfte auf der neuen Beobachtungsstation im Einsatz sein. Auf ärztlicher Seite werden sowohl internistische als auch chirurgische Oberärzt*innen zwei Mal täglich die Visiten durchführen. Von jeder medizinischen Fachabteilung soll außerdem jeweils ein Oberarzt als Kontaktperson bereitstehen, um eine zeitnahe Untersuchung von Patient*innen zu gewährleisten.

    Für die Aufnahme auf die Beobachtungsstation gibt es klare Kriterien. So werden Patient*innen aufgenommen, die über ein erkennbares ambulantes Potential verfügen, bei denen aber letztlich die Entscheidung, ob sie stationär behandelt werden müssen, von bestimmten Untersuchungen und Befunden abhängt. Dies gilt auch für Patient*innen mit Einweisung zur stationären Aufnahme, deren Notwendigkeit laut Gesetz überprüft werden muss. In der Praxis sollen Patient*innen in etwa drei Stunden zum Beispiel für Blutentnahmen sowie CT- und Röntgenuntersuchungen auf der Beobachtungsstation verbleiben.

    Bei der Beobachtungsstation handelt es sich aus der Perspektive der Baukoordination der Stiftung Bethanien um ein besonderes Projekt, da vergleichsweise schnell aus der ehemaligen Mitarbeitercafeteria eine neue Station geschaffen worden ist – und das unter den besonderen Herausforderungen während der Corona-Pandemie. „Es war eine große Herausforderung, auch alle Gewerke im Rahmen von Corona so zu organisieren, dass das Projekt zügig und erfolgreich umgesetzt werden konnte. Aber wir haben es geschafft“, freut sich Marcus Eidmann als Baukoordinator.

    INFO
    Notfallversorgungsstufen: Der Gemeinsame Bundesausschuss unterscheidet vier Stufen der Notfallstrukturen an Krankenhäusern. Je nach Art und Umfang der strukturellen, personellen und medizinischen-technischen Vorhaltungen geht es um Strukturen für eine Basisnotfallversorgung (Stufe 1), erweiterte Notfallversorgung (Stufe 2) oder umfassende Notfallversorgung (Stufe 3) oder um jene Krankenhäuser die an keiner Notfallversorgung teilnehmen (Stufe 0). Das Krankenhaus Bethanien weist die Notfallversorgung der Stufe 2 vor.


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  • Covid-19: Höchste Anerkennung für das Moerser Behandlungskonzept

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Ministerpräsident des Landes NRW Armin Laschet besuchten das Krankenhaus Bethanien

    Zum gemeinsamen Gespräch über das Moerser Modell zur Behandlung von Covid-19-Patient*innen besuchten am Freitag, 28. August Spitzenpolitiker das Krankenhaus Bethanien: (v. l. n. r.) 1. Reihe: Stiftungsratvorsitzender Otfried Kinzel, Ministerpräsident des Landes NRW Armin Laschet, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Vorstand der Stiftung Dr. Ralf Engels. 2. Reihe: Ärztlicher Direktor Dr. Christoph Chylarecki, Chefarzt der Lungenklinik Dr. Thomas Voshaar, Pflegedirektorin Angelika Linkner. 3. Reihe: Bürgermeister Christoph Fleischauer, Bundestagsabgeordnete Kerstin Radomski, Landratskandidat Ingo Brohl. 4. Reihe: Frau Fechner, Herr Fisteag, Herr Milkereit, Dr. Kambartel, Frau Blum, Dr. Stais, Herr Salloum.
    Eine besondere Ehre wurde der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers zuteil: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Ministerpräsident des Landes NRW Armin Laschet besuchten das Moerser Krankenhaus am Freitag, 28. August. Grund für ihren Besuch war insbesondere das Moerser Konzept zur Behandlung von Covid-19-Patient*innen, für das die Lungenklinik Bethanien um deren Chefarzt Dr. Thomas Voshaar Lob und Anerkennung aus der ganzen Welt erhält. Die Klinik hatte zu einem frühen Zeitpunkt und entgegen empfohlener Leitlinien eine eigens entwickelte Behandlungsmethode erfolgreich umgesetzt. Das Ergebnis: Bis auf einen von mehr als 70 Patient*innen, die mit schweren Krankheitsverläufen im Bethanien behandelt worden sind, konnten alle gesund entlassen werden. „Moers ist in dieser Zeit ein besonderer Ort. Hier wird nicht nur behandelt, hier werden Erkenntnisse gewonnen. Auch Dank Ihnen haben wir im Vergleich zu anderen Ländern viel erreicht“, dankte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Mitarbeiter*innen des Krankenhauses. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet schloss sich den Worten Spahns an: „Es brauchte die Idee und den Mut dieses Krankenhauses, um etwas Neues auszuprobieren. Dafür danke ich Ihnen!“

    Was sich genau hinter dem Moerser Modell zur Behandlung von Covid-19-Patient*innen verbirgt, erläuterte Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik, der dem Beraterkreis von Jens Spahn angehört. „Wir haben eine Strategie verfolgt, bei der wir eine invasive Beatmung erst vornehmen, wenn andere Maßnahmen zu keiner Stabilisierung des Patienten führen und eine Intubation unausweichlich zur Lebensrettung scheint“, so der Mediziner. Das primäre Ziel dabei sei, möglichst lange die Spontanatmung der Patienten zu erhalten und damit die physiologischen Verhältnisse im Körper nicht umzukehren, wie es bei einer invasiven Beatmung der Fall wäre. Mit dieser Vorgehensweise wich das Behandlerteam im Bethanien von der Empfehlung ab, die Indikation zur Intubation hauptsächlich von einem Grenzwert für die Sauerstoffsättigung abhängig zu machen. „Wir müssen den gesamten Organismus im Blick behalten, also auch insbesondere den Sauerstofftransport und den Sauerstoffgehalt“, erklärte Dr. Voshaar.

    Das Moerser Modell zur Behandlung von Covid-Patient*innen veranschaulichten bei einer Führung die Mitarbeiter*innen an verschiedenen Stationen auf dem Krankenhausgelände. Erste Anlaufstelle während des Besuchs im Bethanien war das Corona-Testzelt, das durch die KVNO geführt wird. Die Teams zeigten dort den Gästen aus der Politik die Relevanz des richtigen Abstreichens im Nasen-Rachen-Raum zur Covid-Testung. An weiteren Stationen erläuterten die Mitarbeiter*innen der Covid-Isolationsstation, worauf es bei der stationären Behandlung von Covid-Patient*innen nach dem Moerser Modell ankommt – von den Laborwerten über die richtige Form der Beatmung bis hin zum Patientenkodex.

    Den Erfolg dieser Strategie konnte Dr. Voshaar im gemeinsamen Gespräch der Mitarbeiter*innen mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und dem Ministerpräsidenten des Landes Armin Laschet anhand von beeindruckenden Zahlen belegen. So läge die Sterblichkeit von Patient*innen unter Therapie mit invasiver Beatmung in China bei 97 Prozent, in New York bei 88 Prozent und in Deutschland bei 43 Prozent. In Moers liegt laut Statistik die Sterblichkeitsrate bei der nicht-invasiven Therapie, dem Moerser Modell bei 1,6 Prozent. „Das ist nicht nur ein Konzept fürs Land, sondern eines für den gesamten Bund“, lobte der NRW-Ministerpräsident. „Niemand ist alleine irgendwas, es geht immer nur zusammen“, sagte Dr. Voshaar und gab damit das Lob direkt an sein gesamtes Team weiter. Dieses außergewöhnliche Engagement sei nur möglich, weil die Mitarbeiter*innen verschiedener Bereiche – von der Reinigungskraft über die Atmungstherapeut*innen, Schreib- und Pflegekräfte, Mitarbeiter*innen der Hygiene und der Radiologie, Assistenz- und Oberärzt*innen bis hin zum Chefarzt – als interprofessionelles Team funktionieren.

    Begleitet wurden Armin Laschet und Jens Spahn vom Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, der Bundestagsabgeordneten Kerstin Radomski und von Landratskandidat Ingo Brohl. Ein besonderes Ereignis während des Besuchs war das Auditorium im großen Veranstaltungszelt auf dem Parkplatz des Krankenhauses. Rund 50 Mitarbeiter*innen nahmen den Dank der Politiker stellvertretend für die gesamte Belegschaft entgegen und bekamen die Gelegenheit, ihre Fragen und Anregungen an die Gäste aus Düsseldorf und Berlin zu richten. „1.600 Bethanierinnen und Bethanier werden hier vertreten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Wertvollste, das die Stiftung hat“, sagte Dr. Ralf Engels als Vorstand der Stiftung Bethanien. „Es ist etwas ganz Besonderes, wenn zwei so ranghohe Minister Bethanien besuchen und eine große Wertschätzung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung.“


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  • Vierstellige Spende für Klinikclowns im Bethanien

    Bereits das fünfte Jahr in Folge trafen sich am vergangenen Samstag, dem 15. August Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Spenderin Carola Wolter, Vertreter*innen des Bethanien-Krankenhauses, und eine Delegation eifriger Spender*innen auf dem Meerbecker Wochenmarkt.

    Am Marktrand versammelten sich zur Spendenübergabe von links nach rechts: Andrea Mackowiak, Michelle Mackowiak, Katrina Sandäre, Klaus-Dieter Wiederhold, Carola Wolter, Leo Mitterlehner, Christoph Fleischhauer und Christina Roth.
    3051,50€ sind innerhalb des letzten Jahres zusammengekommen. Eine beachtliche Spendenhöhe, die nun den Klinikclowns des Bethanien Krankenhauses zu Gute kommt.

    „Ich möchte mich bei allen meinen Spenderinnen und Spendern bedanken“, betont Carola Wolter, die mittwochs und samstags auf dem Meerbecker sowie dienstags und freitags auf dem Moerser Markt an ihrem Blumenstand eine seperate Spendendose aufstellt. „Ohne Sie alle wäre diese Unterstützung in der Form gar nicht möglich.“

    Andrea Mackowiak und ihre Tochter Michelle gehören schon seit Jahren zu den aktiven Spendern. Für die Mitarbeiterin des Seniorenstifts Bethanien ist es eine Herzensangelegenheit: „Die Kinder sind unsere Zukunft. Ich habe selbst ein chronisch leukämieerkranktes Kind und finde, dass oftmals viel zu wenig für die Kinder getan wird. Hier habe ich die Chance, etwas Gutes zu tun.“

    Etwas Gutes tun möchte mit ihrer Aktion auch Carola Wolter. Mit Hilfe des ebenfalls jahrelangen Spenders Klaus Dieter Wiederhold und in Kooperation mit der Linden-Apotheke konnten sie im vergangenen Advent sowohl auf dem Markt als auch in der angrenzenden Apotheke eine Nikolausaktion starten. Die Einnahmen gingen komplett an die Stiftung, die Arbeit leistete der als Nikolaus verkleidete Wiederhold ehrenamtlich.
    Dieser steuerte überraschend am Samstag auch noch weitere 50€ aus dem Vermächtnis eines verstorbenen Freundes und Spenders bei. „Das wäre so in seinem Sinne gewesen“, verpflichtete Wiederhold.

    Darüber hinaus nahm neben der Delegation auch Christoph Fleischhauer an der Spendenübergabe Teil. „Vorwiegend bin ich als langjähriger Kunde des Meerbecker Marktes hier“, lachte er. „Ich finde es wichtig, dass die Moerserinnen und Moerser sich um das Wohl der kranken Kinder sorgen. Sie sind unsere Zukunft.“

    Bestätigt wird das abschließend auch von Kinderärztin Katrina Sandere: „Die Stimmung des Kindes beeinflusst unsere medizinische Behandlung zu hundert Prozent. Es ist aber vor allem sehr wichtig, dass die Kinder durch die Clowns für einen Moment mal ihre Ängste und Sorgen vergessen können. Daher bin ich von den Clowns so begeistert.“


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  • Pflegeauszubildende starten am Bethanien

    26 Auszubildende starteten am Montag, dem 3. August, in ihren neuen Lebensabschnitt.

    26 neue Bethanier*innen starten jetzt gemeinsam mit ihrer Lehrerin in der Ausbildung durch.
    Das zu Beginn des Jahres eingeführte, generalisierte Ausbildungssystem zur Pflegefachkraft bietet den neuen Bethanier*innen eine breitgefächerte Ausbildung aus einer Hand und ein vielseitiges Einsatzspektrum. Wer erst einmal die Ausbildung absolviert hat, kann sowohl in der Alten- und Langzeitpflege als auch in der Akutversorgung im Krankenhaus oder der Pädiatrie tätig werden. „Somit stärkt die Ausbildung langfristig alle Gesundheitsbranchen“, betont Birsel Kasilmiş, Leiterin der Pflegefachschule der Akademie Bethanien.

    Besonders ist, dass der neue Jahrgang, anders als der im April gestartete Kurs, von Beginn an die Möglichkeit hat, sich unter Hygienebedingungen persönlich und vor Ort kennenzulernen. „Das ist von großem Vorteil. So können wir einen fachpraktischen Unterricht deutlich besser durchführen“, so Kasilmiş. „Schließlich steigert es den Lernprozess, wenn sich zuvor Teams aus unterschiedlich starken Auszubildenden formieren konnten.“ Die ersten acht Wochen Präsenz zur Grundsteinbildung seien daher besonders wichtig für die kommenden Ausbildungsjahre. „Der Unterricht für die im April gestarteten beiden Kurse war neu und herausfordernd zugleich, umso hoffnungsvoller und optimistischer blicken wir jetzt auch auf die kommenden Präsenzveranstaltungen für alle unsere Kurse“, erklärt sie.
    Ihre Ausbildung in der Pflegefachschule der Akademie Bethanien haben begonnen: Lena Juliane Anlahr, Tim Becker, Saskia Sophie Bergers, Angelina Beukinga, Joy Böttcher, Yasemin Aylin Candan, Mediha Cehovic, Lea Gerritzen, Aylin Kaya, Maike Sophie Köhl, Sophie-Marie Köhni, Bartelomiej Konieczkowicz, Kira Leonie Magdziak, Linda Mannke, Janis Michelle Mrnka, Clara Chimene Namegni, Arjan Nerway, Ezgi Özdöner, Yvonne Riemenschneider, Jana Stöfken, Tunahan Temel, Alina Thieme, Marian Max van Kommer (Pfeffer), Aleyna Yildiz, Monique Zenz und Melina Zieme


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  • Coronatests für Reiserückkehrer*innen sowie Schul- und KiTa-Personal

    Neue Abstrichregelungen im KVNO-Testzentrum auf dem Campus Bethanien

    Ab dem 4. August 2020 dürfen sich Reiserückkehrer*innen sowie Beschäftige an Schulen und in Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung im KVNO-Testzentrum auf dem Gelände des Krankenhauses Bethanien auf Covid-19 testen lassen. Die Neuerung für Reiserückkehrer*innen betrifft alle, die innerhalb der letzten 72 Stunden außerhalb Deutschlands eine Reisetätigkeit unternommen haben. Für das Schul- und Kita-Personal, das sich alle 14 Tage gegen Vorlage einer Bescheinigung vom Arbeitgeber freiwillig abstreichen lassen darf, gilt die neue Vereinbarung nach aktuellem Stand bis zum 9. Oktober 2020. Die neue Abstrichregel tritt in Folge einer Vereinbarung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und Westfalen-Lippe in Kraft.


    Das Testzentrum auf dem Campus ist von montags bis dienstags sowie donnerstags bis freitags von 7.30 – 14.00 Uhr und mittwochs von 7.30 – 16.00 Uhr geöffnet. Wer sich dort abstreichen lassen möchte, hat sich vorab online unter https://www.doctolib.de/testzentrum-covid/moers für einen Termin unter Angabe des Besuchsgrundes anzumelden. Zum Termin ist ein Screenshot der Bestätigung bzw. der Email oder alternativ ein Ausdruck der Anmeldung mitzubringen und vorzuzeigen. Ohne eine solche Bestätigung ist ein Abstrich im Testzelt nicht möglich.

    Nach wie vor werden die Abstriche im Testzelt auf dem Campus Bethanien entsprechend der Vorgaben der KVNO (Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein) durchgeführt. Damit werden weiterhin diejenigen abgestrichen, die mit einer Überweisung vom niedergelassenen Arzt das Testzelt aufsuchen bzw. die Testkriterien des Robert Koch-Instituts erfüllen – also Symptome, wie z. B. Husten oder Halsschmerzen aufweisen und/oder Kontakt zu Covid-19 Erkrankten hatten.

    Das Testergebnis erhalten die Patient*innen nicht aus dem Krankenhaus Bethanien, sondern direkt über das Labor, das die Diagnostik durchführt. Fällt das Ergebnis positiv aus, werden sie sowie das zuständige Gesundheitsamt umgehend von den Mitarbeiter*innen des Labors telefonisch kontaktiert. Im negativen Fall erhalten sie eine Benachrichtigung per Post.


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  • GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG des Kreises Wesel und der Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers

    Sechs Mitarbeiter*innen des Krankenhauses Bethanien wurden positiv auf Covid-19 getestet - Bisher keine Erkrankungen von Patient*innen bekannt

    Insgesamt 250 Mitarbeiter*innen des OP-Bereichs im Krankenhaus Bethanien sind seit dem 29.07.2020 auf Covid-19 getestet worden. In sechs Fällen von inzwischen 104 eingetroffenen Ergebnissen war der Abstrich positiv. Auf Patientenseite sind bisher keine Erkrankungen bekannt. In Abstimmung mit dem Fachdienst Gesundheitswesen des Kreises Wesel werden weitere Tests durchgeführt, die Kontaktnachverfolgung läuft. Eine infizierte Person kommt aus Sonsbeck, eine weitere aus Rheinberg, zwei infizierte Personen kommen aus Moers. Die verbleibenden zwei infizierten Personen haben ihren Wohnsitz außerhalb des Kreises Wesel.

    Zum Schutz der Patient*innen und Mitarbeiter*innen haben der Kreis Wesel und das Krankenhaus gemeinsam entschieden, alle planbaren Operationen bis einschließlich Montag, 3. August 2020, herunterzufahren. Das Medizinische Versorgungszentrum der Stiftung Bethanien ist hiervon nicht betroffen. Zur Versorgung von Notfällen bleiben drei Operationssäle weiterhin durch Mitarbeiter*innen besetzt, deren Testergebnis negativ ist und die keine Symptome aufweisen.

    Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, werden die Mitarbeiter*innen, die aufgrund ihres negativen Abstrichs weiterhin im Notfallbetrieb im Einsatz sind, alle zwei Tage erneut getestet. Diejenigen, deren Test positiv war bzw. die ungeschützten Kontakt zu diesen hatten, haben sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben.

    Neben dem OP-Bereich werden Mitarbeiter*innen aus assoziierten Einsatzfeldern getestet. Auch Patient*innen, die Kontakt zu den Getesteten hatten, wurden abgestrichen. Darüber hinaus wird anhand von Kontaktlisten ausfindig gemacht, wer sich ebenfalls testen lassen muss. Generell ist das Ansteckungsrisiko im OP-Bereich aufgrund der hohen Hygienevorschriften gering.

    Auslöser der breiten Testung war das positive Ergebnis einer Person unter den OP-Mitarbeiter*innen. Nachdem sie sich beim Betriebsarzt mit ihrer Symptomatik vorgestellt hatte, wurde sie umgehend abgestrichen und begab sich in der Folge sofort in häusliche Quarantäne. Zwei weitere Personen, von denen eine positiv getestet ist, hatten sich am Wochenende krankgemeldet und hatten keinen Kontakt zur Indexperson.

    In enger Absprache mit dem Fachdienst Gesundheitswesen trifft das Krankenhaus erweiterte Maßnahmen zur Sicherheit. Im direkten Kontakt mit Patient*innen werden zwei Wochen lang mindestens FFP2-Masken benutzt. Die Mitarbeiter*innen verbringen ihre Pausenzeiten geregelt in kleinen Gruppen, außerdem gilt auch während der Pause die Maskenpflicht. Während der Arbeitszeit agieren die Mitarbeiter*innen in festen OP-Gruppen. Jede Person, die Covid-verdächtige Symptome aufweist, wird vorsorglich getestet.


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  • „Viele wissen nichts von ihrer Lebererkrankung“

    Am 28. Juli ist Welt-Hepatitis-Tag. Prof. Dr. Ralf Kubitz, Chefarzt der Gastroenterologie Bethanien macht auf Symptome, Ursachen und die Vorbeugung von Hepatitis aufmerksam.

    Prof. Dr. Kubitz ist Chefarzt der Gastroenterologie im Krankenhaus Bethanien und Experte für Erkrankungen an der Leber.
    "Find The Missing Millions" (übersetzt: Findet die fehlenden Millionen). Unter diesem Motto findet in diesem Jahr am 28. Juli der Welt-Hepatitis-Tag statt. Ziel ist es, Menschen mit bislang unerkannten Virus-bedingten Lebererkrankungen zu helfen. Der Informationsbedarf ist groß. „Neun von zehn Menschen wissen nichts von ihrer Hepatitis-Infektion“, sagt Prof. Dr. Ralf Kubitz, Chefarzt der Gastroenterologie am Krankenhaus Bethanien. Ein Grund: „Bei einer chronischen Virus-Hepatitis können Beschwerden und Symptome zunächst komplett fehlen – eine besondere Tücke dieser Erkrankung“, erklärt er. Denn die Folge einer nicht erkannten Infektion kann eine Leberzirrhose sein, die unter anderem eine zunehmende Funktionseinbuße der Leber bewirkt. An den unmittelbaren Folgen einer Virus-Hepatitis B und C sterben jährlich rund 1,5 Millionen Menschen.

    Doch wie erkennen Betroffene eine mögliche Hepatitis-Infektion, wenn sie sich äußerlich zunächst nicht bemerkbar macht? „Hepatitis ist eine Entzündung der Leber. Sie tritt ein, wenn das eigene Immunsystem es nicht schafft, das Virus zu eliminieren“, so Prof. Kubitz. Nicht sichtbare Symptome sind Müdigkeit, Leistungsminderung sowie Gelenk- und Muskelschmerzen. Außerdem können Appetitlosigkeit, Übelkeit, Druck im rechten Oberbauch, Fieber und ungewollter Gewichtsverlust auf eine Infektion hindeuten. Typische äußerliche Symptome ist die sogenannte Gelbsucht, eine Gelbverfärbung der Augen. „Wenn man sich an eine Episode mit einer Gelbsucht erinnert, sollte man an die Möglichkeit einer durchgemachten Virus-Hepatitis denken“, warnt der Chefarzt. Sichtbare Anzeichen können unter anderem auch kleine Gefäßneubildungen, insbesondere am Oberkörper und Veränderungen im Mundbereich, wie die sogenannte Lacklippen, die Lackzunge und schmerzhafte Risse in den Mundwinkeln sein.

    Weltweit ist etwa jeder 12. Mensch mit dem Hepatitis B- oder Hepatitis C-Virus infiziert, bis zu 325 Millionen Menschen haben eine chronische Hepatitis B oder C Infektion. Um eine Infektion so früh wie möglich zu erkennen, empfiehlt Prof. Kubitz etwa bei allgemeinen ärztlichen Untersuchungen eine Blutprobe zur Bestimmung der Leberwerte entnehmen zu lassen. „Ergeben sich hierbei Auffälligkeiten, sollte eine weitere ärztliche Abklärung dringend erfolgen“, rät der Chefarzt. Dazu gehöre unter anderem auch eine gezielte Laboranalytik, um die Ursache von erhöhten Leberwerten festzustellen. Wichtige Hinweise auf die Ursache und das Ausmaß einer Lebererkrankung liefern auch eine Ultraschalluntersuchung und eine nicht-invasive Messung der Leberfestigkeit.

    Auch bei der Behandlung einer bestehenden Hepatitis haben sich in den letzten 20 Jahren verschiedene Therapiemöglichkeiten ergeben. „Insbesondere bei der Therapie der Hepatitis C sind die anfänglichen Behandlungserfolge mit Viruseliminationsraten von 15 auf fast 100 Prozent dank wissenschaftlicher Erkenntnisse gestiegen“, berichtet Prof. Kubitz. Der Chefarzt setze sich weiterhin dafür ein, dass mehr Menschen für Hepatitis sensibilisiert werden und so bislang unerkannte Lebererkrankungen entdeckt werden.


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  • Bethanien startet Bewerbercafé

    Infos rund um aktuelle Möglichkeiten und Karrierewege in der Pflege aus erster Hand

    Bei einem Cappuccino informiert Pflegedirektorin Angelika Linkner eine Interessierte über Karrierewege in der Pflege im Krankenhaus Bethanien.
    Wer Lebenslauf und Zeugnisse mitbringt, kann sich bei einem Latte Macchiato gleich bewerben: Die Pflegedirektion des Krankenhauses Bethanien lädt jeden Dienstag von 14 – 17 Uhr alle ins Bewerbercafé ein, die sich für das breite Angebot und für vielfältige Karrieremöglichkeiten im Pflegeberuf interessieren. Das Krankenhaus wird mit seinem Neubau, dessen Fertigstellung für Anfang des Jahres 2022 geplant ist, wachsen und stellt deshalb neue Mitarbeiter*innen ein, um die Teams zu vergrößern.

    „In der Pflege suchen wir Menschen, die sich Patientinnen und Patienten persönlich und unmittelbar in der Versorgung zuwenden. Warum sollten wir in der Bewerbung nicht auch gleich ein persönliches Kennenlernen voranstellen und den aufwändigen Teil des Anschreibens hinten anstellen? Wir möchten unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen lieber gleich bei einem Kaffee kennenlernen und sehen, in welchen Teams sie am besten aufgehoben wären und welche sie besonders bereichern würden,“ erklärt Pflegedirektorin Angelika Linkner das neue Konzept. „Wir möchten gerne auf Augenhöhe mit potentiellen Bewerberinnen und Bewerbern besprechen, ob bestimmte Interessen an Fachabteilungen bestehen oder ob sich vielleicht einige mit Gleichgesinnten gleich als ganzes Team bewerben möchten.“ Lebenslauf und Zeugnisse können dabei entweder gleich mitgebracht oder auch bei Interesse erst in Folge des Gesprächs nachgereicht werden.

    „Wir wollen mit diesem Angebot Pflegefachkräfte, Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger sowie Berufseinsteigerinnen und -einsteigern einen attraktiven Zugang zum Beruf bieten. Ihre Kompetenzen können sie meist im Gespräch sofort auf den Punkt bringen und genau diese Chance wollen wir ihnen ohne große Hürden geben,“ ergänzte Angelika Linkner.

    INFO
    Das Bewerbercafé soll jeden Dienstag von 14-17 Uhr in der Pflegedirektion neben dem Krankenhaus Bethanien stattfinden. Wer vorbeikommen möchte, kann die erste Etage des Hauses S aufsuchen und sich im Sekretariat anmelden – oder einfach an der Pforte des Krankenhauses nach dem Weg zur Pflegedirektion fragen.

    Ohne aufwendige Bewerbungsmappe zum Vorstellungsgespräch: Bei einem Latte Macchiato klärt Pflegedienstleiter André Filipiak eine Interessierte über Karrieremöglichkeiten in der Pflege im Krankenhaus Bethanien auf.


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  • Abstriche im Zelt ab kommendem Montag nach online Terminvergabe

    Bethanien führt digitale Anmeldung für das Testzelt ein

    Ab Montag, dem 13.07.2020 werden Abstriche im KVNO Testzentrum am Krankenhaus Bethanien Moers auf Covid-19 nach Terminvergabe durchgeführt. Damit möchte die Stiftung den Patient*innen entgegenkommen, die sonst mit längeren Wartezeiten rechnen müssten.

    Wer sich im Testzelt abstreichen lassen möchte, hat also ab sofort online unter

    https://www.doctolib.de/testzentrum-covid/moers

    eine Registrierung vorzunehmen und sich in der Terminmaske für ein freies Zeitfenster unter Angabe des Besuchsgrundes anzumelden. Der Termin ist erst dann verbucht, wenn Sie nach Ihrer Registrierung den Schritten zur Bestätigung gefolgt sind und eine entsprechende Email erhalten haben. Zum Termin ist vorzugsweise ein Screenshot der Bestätigung bzw. der Email oder alternativ ein Ausdruck der Anmeldung mitzubringen und vorzuzeigen.

    Die Abstriche im Testzelt werden über die KVNO (Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein) abgerechnet. Somit kann ein Test durchgeführt werden, wenn eine Überweisung vom Hausarzt vorliegt bzw. die Testkriterien erfüllt werden, die das Robert Koch-Institut vorgibt (abzurufen auf www.rki.de). Wer sich also beispielsweise vor einer Reise oder im Auftrag des Arbeitgebers abstreichen lassen möchte, hat sich demnach an den Hausarzt oder das Gesundheitsamt zu wenden.

    Das Testergebnis erhalten die Patient*innen nicht aus dem Krankenhaus Bethanien, sondern direkt über das Labor, das die Diagnostik durchführt. Fällt das Ergebnis positiv aus, werden sie sowie das zuständige Gesundheitsamt umgehend von den Mitarbeiter*innen des Labors telefonisch kontaktiert. Im negativen Fall erhalten sie eine Benachrichtigung per Post.


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  • Genäht, verkauft, gespendet

    Mitarbeiterinnen des Moerser Jugendamtes sammelten für Kinderklinik Bethanien

    Andrea Pannen (re.) und Petra Liebich (li.) vom Jugenamt der Stadt Moers sammelten einen vierstelligen Erlös durch den Verkauf von selbstgenähten Handarbeiten. Die Spende in Höhe von 1.000 Euro überreichten sie an den Chefarzt der Kinderklink Dr. Michael Wallot.
    Eine Spende in Höhe von 1.000 Euro überreichten jetzt Andrea Pannen und Petra Liebich an den Chefarzt der Kinderklinik Bethanien Dr. Michael Wallot. Die beiden Mitarbeiterinnen des Moerser Jugendamtes hatten an die Kolleginnen und Kollegen im Rathaus unter anderem selbstgestrickte Taschen, Kissen und Schals für den guten Zweck verkauft. Auf diesem Wege kam die vierstellige Spendensumme zusammen, die kranken Kindern in der Kinderklinik Bethanien zugutekommen soll. „Wir wollen mit dieser Spende einen Beitrag dazu leisten, dass es kranken Kindern schnellstmöglich wieder besser geht“, sagte Andrea Pannen während der Spendenübergabe vor dem Krankenhaus.

    Die beiden leidenschaftlichen Näherinnen sammeln seit vielen Jahren Erlöse für die Kinderklinik Bethanien, die Spendenaktion zuletzt war bereits die vierte insgesamt. Dafür produzieren die beiden Hobby-Näherinnen das ganze Jahr lang die Handarbeiten in ihrer Freizeit. Kreative Ideen dürfen dabei auf keinen Fall fehlen. So wurden etwa aus einigen Kaffeetüten eine praktische Tasche und aus zwei gewöhnlichen Krawatten ein handlicher Beutel. „Eine tolle Aktion, für die ich allen danken möchte, die daran mitgewirkt haben“, sagte Chefarzt Dr. Michael Wallot.


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  • Geburtshilfe Bethanien bietet ab 16. Juli wieder Infoabende für werdende Eltern an

    Teilnahme an der Veranstaltung nach Anmeldung bei der Elternschule

    Ab Juli lädt das Team der Geburtshilfe Bethanien zwei Mal im Monat zum Eltern-Infoabend in die Akademie auf dem Campus Bethanien ein. (Foto: KBM/Skwara)
    Endlich geht es wieder los: Die Geburtshilfe im Krankenhaus Bethanien lädt am 16. Juli werdende Eltern erstmals wieder wieder zum Eltern-Infoabend ein. Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen wie Mund-Nasenschutz und unter Beachtung der Abstandsregel wird die Geburtshilfe künftig zwei Mal im Monat jeweils um 19 Uhr einen Eltern-Infoabend veranstalten. Der Abend findet wegen des weiterhin geltenden Besuchsverbots nicht im Krankenhaus, sondern im Nachbargebäude in der Bethanien Akademie statt (Haus R). Teilnehmen können maximal zwölf Paare.

    Das Krankenhaus möchte beim Eltern-Infoabend werdende Eltern rund um die Geburtshilfe im Bethanien informieren. Allerdings kann auf Grund der Corona-Pandemie keine Führung durch die Kreißsäle angeboten werden. In der Akademie werden jedoch kurze Vorträge vom Chefarzt der Gynäkologie, Dr. Peter Tönnies, vom Chefarzt der Kinderklinik, Dr. Michael Wallot, sowie von der Leitenden Hebamme Ursula Kamp auf dem Programm stehen. Auch für persönliche Fragen wird es ausreichend Gelegenheit geben. Das Team der Geburtshilfe freut sich, nach der Corona-Pause werdende Eltern aus Moers und Umgebung wieder persönlich kennenlernen zu dürfen.

    In Ergänzung dazu können Interessierte jederzeit im Internet auf dem Youtube-Kanal „Krankenhaus Bethanien Moers“ unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=LhWSSrj4Y4o eine digitale Kreißsaalführung mit dem Team der Geburtshilfe erleben. In einem anderen Video unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=9rQWpCJCvdE beantwortet der Chefarzt der Frauenklinik, Dr. Peter Tönnies, die wichtigsten Fragen zur Entbindung in Zeiten von Corona.

    INFO
    Die nächsten Infoabende für werdende Eltern finden am 16. Juli sowie am 6. und 13. August in der Bethanien Akademie Moers neben dem Krankenhaus statt. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bei der Elternschule unter der Telefonnummer 02841 / 200-2670 erforderlich.


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  • Neue Regelungen im Abstrichzelt im Bethanien

    Informationen zu Voraussetzungen und Ablauf

    Seit dem 29.06.2020 werden die Abstriche im Corona-Testzelt auf dem Gelände des Krankenhauses Bethanien über die KV (Kassenärztliche Vereinigung) abgerechnet. Damit gehen einige Änderungen im Zusammenhang mit der Testung auf Covid-19 einher.

    Abgestrichen werden diejenigen, die das Testzelt mit einer Überweisung vom Hausarzt aufsuchen und die Testkriterien erfüllen, die das Robert Koch-Instituts vorgibt (abzurufen auf www.rki.de). Das Testergebnis erhalten die Patientinnen und Patienten nicht aus dem Krankenhaus, sondern direkt über das Labor, das die Diagnostik durchführt. Fällt das Ergebnis positiv aus, kontaktieren die Mitarbeitenden des Labors umgehend die Betroffenen sowie das Gesundheitsamt telefonisch. Im negativen Fall erhalten die Testpersonen eine Benachrichtigung per Post.

    Das Testzelt bleibt auch nach der neuen Vereinbarung mit der KV weiterhin montags bis freitags von 10-12 Uhr geöffnet.


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  • Praxisanleiter erhielten ihre Zertifikate

    Pflegekräfte aus Moers bildeten sich in der Bethanien Akademie fort

    Dreizehn neue Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter vom Moerser Pflegedienst Die Pflege und aus dem Krankenhaus Bethanien erhielten nach sieben Monaten berufsbegleitender Fortbildung jetzt in der Bethanien Akademie ihre Zertifikate aus den Händen von Pflegedirektorin Angelika Linkner (li.), Birsel Kasilmiş (3. v. l.), Leiterin der Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers, Dozentin Andrea Kroekel (4. v. l.) und Akademieleiter Markus Schroller (5. v. r.) - (Foto: KBM)
    Prüfung bestanden: Nach sieben Monaten berufsbegleitender Fortbildung erhielten jetzt 13 Pflege-kräfte aus Moers ihre Zertifikate als Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter. Damit werden sie in Pflegeteams für die Ausbildung von Pflegekräften zuständig und die wichtigsten Bezugspersonen für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Durch die Fortbildung sind sie speziell geschult, Nachwuchs auszubilden und neuen Kolleginnen und Kollegen den Einstieg in ihr Team zu erleichtern. Die über dreihundert Stunden umfassende Fortbildung in der Bethanien Akademie ist durch das Pflegeberufegesetz vorgeschrieben und wird pro Jahr von etwa zwanzig Pflegekräften aus dem Gesundheitswesen in der Region, aber auch aus der Stiftung Krankenhaus Bethanien selbst absolviert.

    Bei einer kleinen Feierstunde nahmen nach bestandener Prüfung ihre Urkunden entgegen: Anja Albrecht, Vanessa Regendörp und Angelika Klos vom Pflegedienst Die Pflege in Moers. Aus dem Krankenhaus und dem Seniorenstift der Stiftung Bethanien schlossen die Fortbildung ab: Tim Funke, Hazal Colak, Dominik Gedert, Simone Meßer, Jasmin Neubert, Ronja Harwadt, Kevin Hafer, Janine Tepner, Jessica Prox und Michael Remy.

    Neben den Urkunden, Blumen und einem Kugelschreiber mit Gravur gab es bei der Feierstunde herzliche Glückwünsche von Akademieleiter Markus Schroller und Birsel Kasimliş, Leiterin der Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers und Leiterin der Weiterbildung. Angelika Linkner, Pflegedirektorin des Krankenhauses Bethanien, hob in ihrer Rede die Bedeutung der Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter für professionelle Pflegeteams hervor. „Mit der Fortbildung in der Bethanien Akademie sind Sie einen guten Weg gegangen. Beschäftigte in der Pflege sollten stets gut qualifiziert sein – am besten von Anfang an.“ Den Absolventinnen und Absolventen des Kurses wünschte die Pflegedirektorin „Freude, Durchhaltevermögen und Kreativität“ bei der anspruchsvollen Arbeit.


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  • Bethanien bleibt weiterhin als Abstrichstelle bestehen

    Stiftung drängte auf eine Lösung mit der Kassenärztlichen Vereinigung

    Ab dem 29.06.2020 ist das Untersuchungszelt weiterhin montags bis freitags von 10-12 Uhr geöffnet.
    In dem Zelt, das bisher durch das Krankenhaus Bethanien als Abstrichstelle betrieben wurde, können ab dem 29.06.2020 auch weiterhin Testungen auf Covid-19 durchgeführt werden. Wie der Kreis Wesel zuvor bekannt gegeben hatte, sollte der Dienst dort in der kommenden Woche als offizielle Abstrichstelle des Kreises eingestellt werden. Stattdessen sei vorgesehen, dass niedergelassene Vertragsärzte die Tests durchführen sollen.

    Auf Bitten des Krankenhauses Bethanien hin konnte jedoch eine Lösung mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) gefunden werden, die das Abstreichen im Zelt bei Patientinnen und Patienten, die die Kriterien des RKI (Robert Koch Institutes) erfüllen und/oder mit Überweisung der Vertragsärzte die Untersuchungsstelle aufsuchen, weiterhin ermöglicht: Dem Krankenhaus wurde eine Betriebsstätten-Nummer der KV zugeteilt, sodass die Mitarbeitenden einen Honorarvertrag erhalten. Damit ist eine Abrechnung der anfallenden Kostenblöcke möglich. Ab dem 29.06.2020 ist das Untersuchungszelt damit weiterhin montags bis freitags von 10-12 Uhr geöffnet.

    Auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer hatte sich für den Erhalt des Abstrichzentrums eingesetzt. "Ich freue mich über die Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. Das gibt besonders in der aktuellen Situation die Sicherheit, dass sie im Zweifel auf das bewährte System zurückgreifen können."


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  • Vizepräsident des NRW-Landtags erwies Bethanien die Ehre

    Oliver Keymis würdigte das Moerser Modell zur Behandlung von Covid-19

    Bei seinem Besuch im Krankenhaus Bethanien lobte NRW Landtagsvizepräsident Oliver Keymis das Moerser Behandlungsmodell von Covid-19-Patienten. (V. l. n. r.: Dr. Christoph Chylarecki, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Bethanien, Christoph Rudolph, Leiter der Moerser Feuerwehr, Angelika Linkner, Pflegedirektorin, Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers, Oliver Keymis, Vizepräsident des Landtages Nordrhein-Westfalen, Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik Bethanien und Dr. Peter Tönnies, Stellvertretender Ärztlicher Direktor.)
    Zu einem knapp dreistündigen Besuch kam NRW-Landtagsvizepräsident Oliver Keymis am Dienstagabend (16.6.) ins Krankenhaus Bethanien. Der Politiker lobte dabei den Bethanischen Weg der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Covid-19, der inzwischen als Moerser Modell internationale Anerkennung erfahren hat. Das Team um Dr. Voshaar hat früh einen zu den ersten Empfehlungen alternativen Behandlungspfad gewählt.

    „Die in mehreren Sprachen übersetzten Youtube-Videos, in denen die Bethanierinnen und Bethanier der Fachwelt die Behandlungsprinzipien des Moerser Modells erklären, sind über das Internet auf großes Interesse gestoßen und haben bei nicht nur in Berlin, sondern auch in Frankreich, Russland und Amerika Beachtung gefunden. In den am schwersten von Covid-19 betroffenen Ländern Italien, Spanien und besonders in unserem Nachbarland Frankreich machten die Bethanien-Videos Karriere“, lobte der Vizepräsident des NRW-Landtags. „Der Bethanische Weg hat mich maßlos beeindruckt“, erläuterte der Politiker den Grund seines Besuchs in Moers. So wundere es ihn nicht, dass Herr Dr. Voshaar seit kurzem zum Beraterstab von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gehöre. Der Politiker dankte den Mitarbeitenden des Krankenhauses Bethanien für die in den letzten Wochen geleistete Arbeit. „Das, was das Covid-Team im Bethanien macht, wird in der ganzen Welt anerkennend und mit absoluter Wertschätzung wahrgenommen.“

    Im Gespräch mit dem Landtagsvizepräsidenten erläuterten Mitglieder des Covid-Krisenstabs die Besonderheiten des Moerser Behandlungskonzeptes. „Man muss die schwer an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten so lange wie möglich selber atmen und bei Bewusstsein lassen, anstatt sie ins Koma zu legen und zu intubieren“, brachte es Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik, auf eine für medizinische Laien verständliche Formel. “Weil wir aus einigen Regionen wissen, dass 80% der schwer erkrankten Covd-19-Patienten die künstliche Beatmung über den Tubus nicht überleben, sahen wir uns bestärkt darin, die nicht invasive Beatmung anzuwenden und die Patientinnen und Patienten möglichst lange wach und spontan atmen zu lassen,“ erklärte Dr. Voshaar.

    Aus dem Krankenhaus Bethanien konnten, wie Dr. Voshaar gegenüber dem Landtagsvizepräsidenten darlegte, von insgesamt 54 behandelten schwerkranken Patientinnen und Patienten mit Covid-19 bereits 52 gesund entlassen werden. Wichtig für den Behandlungserfolg sei eine enge, fachübergreifende Zusammenarbeit, wie sie im Krankenhaus Bethanien gepflegt werde. „Von Medizin über Pflege und Physiotherapie bis hin zu Hygiene und Reinigungsteam – für den Erfolg sind gleichermaßen alle Beteiligten wichtig“, betonte Chefarzt Dr. Voshaar. Auch Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, lobte den „großartigen Job eines interdisziplinären Top-Teams“.

    Nach der Gesprächsrunde wurde Landtagsvizepräsident Oliver Keymis vom Behandlungsteam um Dr. Voshaar der Weg von Covid-19-Patienten auf dem Gelände vom Zelt über die ZNA bis hin zur Covid-Isolationsstation gezeigt.


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  • Focus Siegel: Vier der Besten sind Bethanier*innen

    Ärzt*innen der Stiftung wurden für hervorragende Leistungen in den Fachbereichen Lungenheilkunde, Gefäßchirurgie, Anästhesie und Bauchchirurgie ausgezeichnet

    Über gleich vier „Focus“-Siegel freuen sich Ärzt*innen in diesem Jahr (v. l. n. r.): Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier (Gefäßchirurgie), Oberärztin Dr. Petra Hinsenkamp (Bauchchirurgie), Chefarzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenheilkunde) und Oberarzt Florian Milandri (Anästhesie). (Foto: KBM)
    Gleich vier Mediziner*innen der Stiftung Krankenhaus Bethanien sind in diesem Jahr erstmalig mit Qualitätssigeln für ihre herausragenden Leistungen vom Nachrichtenmagazin „Focus“ ausgezeichnet worden. In seiner bundesweiten Ärzteliste 2020 zählt das Münchner Magazin aus dem Burda Verlag die Ärztin Dr. Petra Hinsenkamp sowie die drei Ärzte Prof. Dr. Bruno Geier, Dr. Thomas Voshaar und Florian Milandri zu Deutschlands führenden Medizinern.

    Während der „Focus“ an Oberärztin Dr. Petra Hinsenkamp in diesem Jahr erstmals eine Empfehlung als herausragende Bauchchirurgin im Kreis Wesel verlieh, erhielt Oberarzt Florian Milandri bereits zum dritten Mal in Folge eine Empfehlung für die Anästhesiologie. Mit sogenannten „Empfehlungen“ zeichnet der „Focus“ exzellente Mediziner*innen im ambulanten Bereich aus, während an Chefärzt*innen von Kliniken, die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben, das Siegel „TOP Mediziner“ vergeben wird.

    Als TOP Mediziner wurde Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier für die Behandlung von Venenleiden ausgezeichnet. Er erhielt das Siegel in diesem Jahr ebenfalls zum dritten Mal in Folge. Bereits zum vierten Mal in Folge wurde Chefarzt Dr. Thomas Voshaar das Siegel TOP Mediziner für die Behandlung der COPD und des Lungenemphysems zuerkannt.

    Für die am 2. Juni im Focus-Sonderheft GESUNDHEIT veröffentlichte Ärzteliste 2020 hatte das Münchner Nachrichtenmagazin Deutschlands Mediziner*innen befragt, welche ärztlichen Kolleg*innen sie aufgrund besonders guter Leistungen empfehlen würden. Laut „Focus“ flossen in die Befragung wie in jedem Jahr auch Umfragen der medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftliche Publikationen, Empfehlungen von Selbsthilfe- und Patientenverbänden und weitere Daten mit ein.

    Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, sprach den mit dem Siegel geehrten Mediziner*innen seine höchste Anerkennung aus. „Der Focus ehrt in jedem Jahr Ärztinnen und Ärzte in rund 500 Kliniken. Nur 30 bis 40 dieser Kliniken erhalten mehrere Auszeichnungen in vier bis sechs unterschiedlichen Fachbereichen. Die medizinischen Einrichtungen unserer Stiftung gehören dazu“, sagte er. „Mit der Tatsache, dass unter den besten Medizinerinnen und Medizinern Deutschlands nicht nur vier in unserer Stiftung tätig sind, sondern dass drei von ihnen sogar wiederholt ausgezeichnet wurden, erhalten unseren Ärztinnen und Ärzten für die herausragende Qualität ihrer Arbeit auch im bundesweiten Vergleich durch externe Maßstäbe Anerkennung. Darüber freue ich mich besonders.“

    INFO
    Das aktuelle „Focus“-Sonderheft GESUNDHEIT mit der Ärzteliste 2020 ist derzeit am Kiosk erhältlich und kann kostenlos auch bei der Abteilung Unternehmenskommunikation und Marketing angefordert werden. Tel.: 02841 / 200-2702, E-Mail: ukm@bethanienmoers.de.


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  • Spende für die Kinderklinik Bethanien

    Wunschbaumaktion des Damen-Lions Club Rheinberg kommt kranken Kindern zugute

    v.l.n.r.: Leiterin der Unternehmenskommunikation und Marketing Dr. Kathrin Stepanow, Sylvia Müller (Lions), Chefarzt der Kinderklinik Bethanien Dr. Michael Wallot, Lions-Präsidentin Silvia Gelbke und Clubmitglieder Stephanie Kraemer, Susanne Chylarecki und Claudia Liebisch-Hetzel.
    Über neues Spielmaterial können sich die kleinen Patientinnen und Patienten der Kinderklinik Bethanien freuen. Der Damen-Lions Club (LC) Rheinberg „Juventas“ überreichte kürzlich fünf große Kartons mit neuen Spielsachen an Chefarzt Dr. Michael Wallot. Bei den neuen Spielsachen ist für jedes Kind etwas dabei – Mal- und Bastelmaterial, Bücher, Spiele, Zubehör für die Kinderküche und den Kaufladen, Duplo-Steine, Autos und Puppen mit zusätzlicher Kleidung zum Wechseln. Die Sachspende ist durch die Wunschbaumaktion der Rheinberger Lions-Damen zusammengekommen. „Ich freue mich sehr über das großartige Engagement aller, die sich an der Wunschbaumaktion beteiligt haben“, dankte Dr. Wallot den Spenderinnen aus Rheinberg.

    Mit der Spende möchte der Club eine kindgerechte Genesung fördern, indem sich Kinder und Jugendliche in der behandlungsfreien Zeit im Krankenhaus mit Spielangeboten beschäftigen können. In diesem Sinne kommt die Spende der Lions-Damen direkt den Patientinnen und Patienten der Kinderklinik zugute. „Wir machen immer grundsätzlich etwas für Rheinberg und Umgebung. Und da viele Kinder aus Rheinberg in der Kinderklinik Bethanien behandelt werden, hatten wir die Idee, die Aktion speziell für die Kinderklinik zu machen“, so Silvia Gelbke, Präsidentin des Damen-Lions Club Rheinberg und Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers. Unter dem Motto „we serve“ (dt. „Wir dienen“) organisiert und veranstaltet der Club verschiedene caritative Aktionen wie etwa die Wunschbaumaktion für die Kinderklinik Bethanien.


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  • „Weniger müssen müssen“

    Experten beraten zur Inkontinenz
    Zur Welt-Kontinenz-Woche bietet das Krankenhaus Bethanien
    am Mi, 17. Juni eine Telefonsprechstunde an

    Dr. Caterina Schulte-Eversum leitet die Sektion für Proktologie im Krankenhaus Bethanien. Sie beantwortet bei der Telefonsprechstunde am 17. Juni Fragen zur Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen. (Foto: KBM)
    Anlässlich der Welt-Kontinenz-Woche vom 15. bis 21. Juni 2020 bietet das Krankenhaus Bethanien am Mi, 17. Juni unter dem Titel „Weniger müssen müssen“ eine Telefonsprechstunde zur Harn- und Stuhlkontinenz bei Männern und Frauen an. Von 18.00 bis 19.30 Uhr werden die beiden Leitenden Ärztinnen Dr. Caterina Schulte-Eversum (Proktologie) und Dr. Almut Raabe (Gynäkologie) vom Krankenhaus Bethanien sowie der niedergelassene Urologe Dr. Martin Ditges aus Dinslaken die Fragen von Anruferinnen und Anrufern beantworten.

    Die Welt-Kontinenz-Woche findet seit 2008 auch in Deutschland statt und wird von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. initiiert. Bundesweite Kooperationspartner sind Experten und Krankenhäuser. Inkontinenz sei keineswegs eine „Alte-Leute-Krankheit“, betont die Kontinenz Gesellschaft in einer Stellungnahme zur diesjährigen Kontinenz-Woche. Vielmehr seien alle Altersgruppen betroffen, selbst Menschen mittleren oder jüngeren Alters und sogar Kinder. 9 Millionen Betroffene gibt es in ganz Deutschland. „Über die Hälfte der Erkrankten gehen aus Scham nicht zum Arzt. Sie sprechen nicht einmal mit ihrem Partner oder engsten Vertrauten über die Beschwerden“, so die Kontinenz Gesellschaft.

    Diese Erfahrung haben auch Fachärztinnen und Fachärzte am Niederrhein gemacht. Dementsprechend hoch war die Nachfrage bei der ersten vom Moerser Krankenhaus Bethanien im Mai angebotenen Telefonsprechstunde. „Wir haben festgestellt, dass es hier noch einen sehr großen Beratungsbedarf in der Bevölkerung gibt“, berichtet die Leitende Oberärztin Dr. Almut Raabe. Bei der vom Krankenhaus Bethanien im Rahmen der bundesweiten Welt-Kontinenz-Woche angebotenen Telefonsprechstunde am 17. Juni berät Dr. Raabe zur Harn-Inkontinenz bei Frauen, Dr. Caterina Schulte-Eversum beantwortet Fragen zur Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen und der niedergelassene Urologe Dr. Martin Ditges steht für Fragen rund um die Harninkontinenz von Männern zur Verfügung.

    INFO:
    Telefonsprechstunde Inkontinenz
    Mi, 17. Juni 2020 von 18 bis 19.30 Uhr

    Harninkontinenz bei Frauen:
    Tel. 02841 / 200 205-41 (Dr. Almut Raabe)

    Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen:
    Tel. 02841 / 200 205-40 (Dr. Caterina Schulte-Eversum)

    Harninkontinenz bei Männern:
    Tel. 02841 / 200 20539 (Dr. Martin Ditges)


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  • Geänderte Öffnungszeiten für das Covid-Untersuchungszelt

    Ab Montag, 8. Juni hat das Covid-Untersuchungszelt am Krankenhaus Bethanien von Montag bis Freitag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet

    Die Öffnungszeiten des Covid-Untersuchungszeltes auf dem Gelände der Stiftung Krankenhaus Bethanien ändern sich ab Montag, dem 8. Juni. Das Covid-Untersuchungszelt, das als Abstrichzentrum des Kreises Wesel fungiert, ist zum Stichtag von Montag bis Freitag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet. In dieser Zeit können sich Menschen, bei denen ein Verdacht auf eine Covid-Infizierung vorliegt, untersuchen lassen.

    Derzeit werden pro Tag zwischen 30 und 40 Patient*innen mit Verdacht auf eine Covid-Ansteckung untersucht. Mit der Verkürzung der Öffnungszeit reagiert das Krankenhaus auf die derzeitige Stabilisierung der Infektionslage insbesondere in Moers und im Kreis Wesel. Die Stiftung behält sich eine Anpassung der Öffnungszeiten vor, falls sich die Situation ändert. Der Betrieb des Untersuchungszeltes bleibt vorerst auf unbestimmte Zeit bestehen.


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  • Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein

    Zentrum des Bethanien Krankenhauses mit überregionaler Bedeutung

    Stellten das Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein des Bethanien Krankenhauses vor (v. l. n. r.): Dr. Kato Kambartel, Dr. Thomas Krbek, Dr. Thomas Voshaar, Vorstand der Stiftung Dr. Ralf Engels und Bürgermeister Christoph Fleischhauer. (Foto: KBM)
    Um ihre überregionale Bedeutung auch im Namen zum Ausdruck zu bringen, schlossen sich die Lungenklinik und die Thoraxchirurgie des Krankenhauses Bethanien in Moers zum Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein zusammen. Den neuen Namen gaben Vertreter des Krankenhauses am 20.5. auf einer Pressekonferenz bekannt. Mit dem Zusammenschluss und dem Auftreten unter dem neuen Namen soll neben der überregionalen Bedeutung der Einrichtung auch das Dach zum Ausdruck gebracht werden, unter dem sich die verschiedenen Abteilungen und Teilbereiche finden.

    Wie Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, betonte, sei der Zusammenschluss der Lungenklinik und der Thoraxchirurgie des Krankenhauses das Ergebnis einer langen Vorbereitung und zweijähriger Arbeit. „Das Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein ist wie ein Leuchtturm für unsere Stiftung. Es verfügt über eine Expertise, die überregionale Strahlkraft besitzt“, so Dr. Ralf Engels.

    Unterlegt mit Zahlen ordneten Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik, und Dr. Thomas Krbek, Chefarzt der Thoraxchirurgie, die Bedeutung der beiden von ihnen geleiteten Fachkliniken in einen größeren Zusammenhang ein. Sowohl die Lungenheilkunde als auch die Thoraxchirurgie des Bethanien Krankenhauses gehören, gemessen an ihrer Expertise und der Zahl der Patientinnen und Patienten, die sie jährlich behandeln, in ganz Deutschland zu der Spitze der Medizin dieses Fachbereichs.

    Dr. Voshaar erinnerte in diesem Zusammenhang an die lange Tradition der Lungenheilkunde in Moers und die in den 70er und 80er Jahren weltweit führende Rolle bei der Erforschung und Behandlung der Staublungen-Krankheit im Bethanien. Vor zwanzig Jahren habe das Krankenhaus dann eine der modernsten und größten Endoskopie-Abteilungen Deutschlands eröffnet. Pro Jahr werden im Bethanien inzwischen 5.000 Patientinnen und Patienten mit Lungenkrankheiten stationär behandelt und weitere 6.000 ambulant. Gut 90 % aller Operationen in der Thoraxchirurgie können in Moers minimal-invasiv durchgeführt werden. „Das ist präziser und schonender für die Patientinnen und Patienten“, erläuterte Chefarzt Dr. Thomas Krbek, der mit seiner Klinik für Thoraxchirurgie zu den Top Ten in ganz Deutschland zählt.

    Dr. Kato Kambartel, Koordinator des Lungenkrebszentrums Bethanien, das 2012 von der Deutschen Krebsgesellschaft offiziell zertifiziert wurde, wies auf die Vorteile eines fachübergreifend arbeitenden Zentrums für die Patientinnen und Patienten hin: „Das Lungen- und Thoraxzentrum Nordrhein bietet moderne und innovative Therapieverfahren an, alle Leistungen gibt es bei uns auf dem Campus Bethanien. Bei anderen Krankenhäusern ist das oft nicht so, da müssen die Leute kreuz und quer durch die Stadt. Bei uns findet sich alles an einem Standort und es gibt keine langen Wartezeiten. Die Fachleute auf dem Campus sind eng vernetzt und arbeiten eng zusammen.“ Bei der Behandlung gehe es heute immer mehr um personalisierte und individualisierte Medizin, die nur von Medizinerinnen und Medizinern mit überdurchschnittlicher Qualifikation geleistet werden kann.

    Dies machte Dr. Kato Kambartel am Beispiel der zertifizierten Lungenzentren deutlich. So gebe es in ganz Deutschland und Österreich insgesamt nur 49 solcher auf die Behandlung von Lungenkrebs spezialisierten Zentren. „Das liegt daran, dass die Behandlung von Lungenkrebs sehr komplex ist. Sie erfordert viel Wissen und Erfahrung.“ Allein in den letzten zehn Jahren habe das Lungenkrebszentrum Bethanien an 25 medizinischen Studien teilgenommen und mehr als 60 Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht. Außerdem forschte es als eines von nur vier Zentren Deutschlands an einem weltweiten Projekt zu einer Lungenkrankheit mit. Wissen, das nun in das Lungen- und Thoraxzentrums Nordrhein einfließt. Die insgesamt hohe Expertise und Qualität des Lungen- und Thoraxzentrums sei „ein Exzellenzversprechen an Moers und die Region“, unterstrich Chefarzt Dr. Thomas Voshaar.

    „Ich sitze hier mit offenem Mund“, bekannte der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer nach den Ausführungen der Ärzte anerkennend. Er habe in den letzten Wochen an keinem anderen Ort der Welt leben wollen, denn hier würde er sich auch gerade in Zeiten von Corona bestens versorgt wissen, sagte er. „Was in den Wochen der Corona-Pandemie vom Bethanien ausgestrahlt ist, ist schon etwas ganz Besonderes.“


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  • Coronaschutz für Klinikpersonal

    Firma spendete Masken ans Krankenhaus Bethanien

    Gürkan Celik (Mitte) von der Firma A&C Kabelverlegung übergab jetzt im Krankenhaus Bethanien 250 spezielle FFP2-Schutzmasken für das Ärzte- und Pflegepersonal auf den Corona-Stationen an Krankenpflegerin Elke Lüttke und Nils Petry (re.) von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses.
    250 Atemschutzmasken spendeten Gürkan Celik und Murat Alabas von der Firma A&C Kabelverlegung an das Krankenhaus Bethanien. „Mit der Spende möchten wir das Personal auf den Corona-Stationen des Krankenhauses unterstützen“, sagte Gürkan Celik, Mitarbeiter der Firma aus Duisburg-Rheinhausen bei der Begegnung mit Nils Petry von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses und Krankenpflegerin Elke Lüttke.

    Die Idee für die auf eigene Kosten realisierte Materialspende hatte persönliche Beweggründe. „Meine Frau hat unsere drei Kinder im Bethanien zur Welt gebracht. Deswegen liegt uns das Krankenhaus besonders am Herzen“, so Gürkan Celik.

    Im Namen der Ärzte- und Pflegeteams des Krankenhauses dankten Elke Lüttke und Nils Petry herzlich für das Engagement. Das Klinikpersonal auf den Corona-Stationen schützt sich mit speziellen Schutzmasken vor einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus. Die gleichen Schutzmasken werden routinemäßig auch von Handwerksbetrieben zum Schutz vor gefährlichem Industriestaub genutzt.


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  • Besuchsverbot gilt weiterhin

    Gemeinsame Stellungnahme der Krankenhäuser Bethanien, St. Josef und St. Bernhard-Hospital

    Die drei Krankenhäuser Bethanien und St. Josef in Moers und das St. Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort halten nach gemeinsamer Rücksprache weiterhin am Besuchsverbot fest. Damit stellen sie die Sicherheit schutzbedürftiger Patientinnen und Patienten sowie auch die ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt ihres Handelns.

    Gerade im Zuge der Lockerungsmaßnahmen, die in vielen Bereichen realisiert werden, ist es von enormer Bedeutung, dass die Krankenhäuser handlungsfähig bleiben, um ihren Versorgungsauftrag erfüllen zu können. Seit rund zwei Wochen haben die Krankenhäuser wieder schrittweise ihre planbaren Operationen hochgefahren und sind damit wieder stärker ausgelastet. Gleichzeitig tragen sie die Verantwortung, auch weiterhin Kapazitäten zur Behandlung von Covid-19-Fällen vorzuweisen. Es ist unklar, ob die Zahl der behandlungsbedürftigen Patientinnen und Patienten mit Covid-19 in Folge der Lockerungen ansteigen wird.

    Um ihrer Aufgabe unter diesen Gesichtspunkten gerecht zu werden und dabei gleichzeitig diejenigen schützen zu können, die aufgrund ihrer Erkrankung geschwächt sind und stationär behandelt werden müssen, halten die drei Krankenhäuser weiterhin am generellen Besuchsverbot fest. Von dieser Regelung ausgenommen sind Eltern, deren Kinder einen stationären Krankenhausaufenthalt bedürfen, (Ehe-) Partner von Schwangeren und Gebärenden sowie Angehörige von Palliativpatientinnen und –patienten. In Ausnahmefällen kann von dem Besuchsverbot abgewichen werden, wenn der/die behandelnde Ärztin und Arzt dies als erforderlich betrachtet.

    Die drei Krankenhäuser bitten Verständnis für diese Entscheidung, die sich die Krisenstäbe in den Kliniken nicht leicht gemacht haben. Das Besuchverbot wird regelmäßig überprüft und entsprechend der aktuellen Entwicklung ggf. neu bewertet und angepasst.

    Bei Rückfragen können Sie sich gerne an Frau Dr. Kathrin Stepanow, Leitung der Abteilung Unternehmenskommunikation & Marketing des Krankenhauses Bethanien, wenden. Tel: 02841 200 20 785. E-Mail: kathrin.stepanow@bethanienmoers.de


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  • Geschäftsmann spendete für Kinderklinik

    Überraschungsbeutel für kranke Patienten

    60 Stoffbeutel mit kleinen Präsenten übergab Erdem Onat (re.), Besitzer eines Handyladens auf der Homberger Straße, gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Ali El-Jobouri (li.) an die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Edda Gorsler 2.v.r.) und Krankenpflegeschülerin Lena Reusch (2.v.l.). (Foto: KBM/Ruder)
    60 Stoffbeutel mit kleinen Präsenten übergab der Moerser Geschäftsmann Erdem Onat an die Kinderklinik des Bethanien Krankenhauses. „Wir möchten kranken Kindern in der jetzigen Zeit ein wenig Freude bringen“, so der Besitzer eines Handyladens auf der Homberger Straße.

    Zur Überreichung der Präsente kam Onat mit seinem Mitarbeiter Ali El-Jobouri ins Krankenhaus Bethanien, um sie persönlich an die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Edda Gorsler und Krankenpflegeschülerin Lena Reusch zu übergeben. „Ich selbst bin hier in der Klinik geboren, deswegen möchte ich gern etwas für das Krankenhaus tun.“ Die Stoffbeutel enthielten kleine Präsente, Give Aways und Süßigkeiten.


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  • Kinderdiabetologie wurde erneut rezertifiziert

    Bethanien ist stationäre und ambulante Behandlungseinrichtung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG)

    Das Team der Kinderdiabetologie um Oberarzt Dr. Wolfgang Poss (re.) freut sich über die erneute Zertifizierung durch die Deutsche Diabetes-Gesellschaft DDG. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
    Die Kinderklinik des Bethanien Krankenhauses ist von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) erneut als stationäre und ambulante Behandlungseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus ausgezeichnet worden. „Wir freuen uns über das erneute Gütesiegel und sehen darin eine Bestätigung der guten Arbeit unserer Kinderklinik“, erklärt Oberarzt Dr. Wolfgang Poss, der die Kinderdiabetologie des Krankenhauses leitet. Um das Zertifikat zu erhalten, müssen Kliniken die aufwändigen personellen, fachlichen und räumlichen Strukturen vorhalten sowie spezielle Behandlungs- und Schulungskonzepte. Außerdem muss für das Zertifikat neben Maßnahmen der Qualitätssicherung auch sichergestellt werden, dass das Personal regelmäßig in anderen Kliniken hospitiert.

    „Wir betreuen hier ungefähr 130 Kinder und Jugendliche mit Diabetes“, berichtet Oberarzt Dr. Wolfgang Poss. Kinder vom gesamten Niederrhein kommen zur Behandlung nach Moers. Über 95% davon sind Typ 1-Diabetiker. Bei der Betreuung und Behandlung kann die Kinderdiabetologie auf ein breites Spektrum zurückgreifen. „Wir bieten sowohl die intensivierte konventionelle Therapie, als auch Pumpentherapien und kontinuierliche Blutzuckermessungen an. Bei den Therapiemöglichkeiten ist das Krankenhaus Bethanien dabei stets auf dem neuesten Stand der Entwicklung. Der regelmäßige „Pieks“ mit der Nadel, um den Blutzucker zu messen, wird auf Wunsch der Patientinnen und Patienten durch einen Sensor abgelöst, der den Blutzucker dauerhaft misst. Fast schon etabliert ist die Insulinpumpe, die inzwischen von vielen am Körper getragen wird – aber auch hier gibt es neue Entwicklungen.

    Allerdings geht es trotz modernster Medizin nicht ohne erfahrene Fachärzte, die schwierige Situationen bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes sofort erkennen. „Wichtig in der Betreuung ist die Vermeidung von akuten Entgleisungen sowohl der Keto-Acedose, als auch der akuten Unterzuckerung (Hypoglycaemie) gerade auch am Beginn der Diabetes-Erkrankung“, sagt Dr. Poss. „Mit Schulungen für Kinder, Jugendliche und deren Eltern sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Schulen und Kindergärten sorgen wir dafür, dass alle gut mit der Krankheit umgehen können.“

    INFO
    Insgesamt sind mehr als 30.000 Kinder in Deutschland an Diabetes Typ 1 erkrankt. Jedes Jahr kommen ca. 1200 Kinder hinzu. Die Kinderklinik Bethanien versorgt seit über 30 Jahren Kinder und Jugendliche mit einem eigenen kinderdiabetologischen Schwerpunkt.


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  • „Inner Wheel Club“ engagiert sich für Kinder-Diabetologie

    Clubdamen kamen ins Krankenhaus Bethanien

    Der Inner Wheel Club übergab eine Spende in der Kinderklinik Bethanien (v.l.n.r.): Pastpräsidentin Elsbeth Müller, Präsidentin Evelyn Cillis, sowie die Clubdamen Beate Hörnemann, Petra Bleifuss, Marlies Stark, Waltraud Hiller, Madelaine Zunker, Ingrid Jansing-Perret, Jutta Gerwers-Hagedorn sowie Uta Brust bei der Begegnung mit Chefarzt Dr. Michael Wallot (2. v.r.) und Kinderdiabetologin Andrea Finke. (Foto: KBM/Ruder)
    Herzliche Begegnung im Krankenhaus Bethanien: Zu einer Spendenübergabe kam der Inner Wheel Club in die Kinderklinik Bethanien. Die Clubdamen übergaben einen großen Spendenscheck über insgesamt 1.700 Euro an die Kinderdiabetologie Bethanien. Den größeren Teil des Betrags in Höhe von 1.000 Euro hatten die Damen bei einer mit viel ehrenamtlichem Einsatz und großem Engagement durchgeführten Spendenaktion auf dem Moerser Weihnachtsmarkt erzielt. Weitere 700 Euro legte Clubpräsidentin Evelyn Cillis dazu.

    Zur Übergabe der Spende kam der Club in die Kinderklinik, um Chefarzt Dr. Michael Wallot, Oberarzt Dr. Wolfgang Poss und die Kinderdiabetologin Andrea Finke zu treffen. Bei der Begegnung berichteten die Mediziner von der Arbeit ihrer Abteilung. „Die Kinderdiabetologie betreut Kinder aus dem gesamten Kreis Wesel. Neben der Diagnose und Therapie von Diabeteserkrankungen steht vor allem die Schulung der Kinder mit Typ1-Diabetes und ihrer Eltern im Umgang mit der Krankheit im Vordergrund“, so Kinderdiabetologin Andrea Finke. Auch Schulen und Kindergärten werden im Bethanien geschult – ein Angebot, das vor Ort nur die Kinderdiabetologie leistet.

    „Wir sind erfreut und glücklich, als Inner Wheel Club ein so wichtiges Angebot für Kinder mit Diabetes in der Region unterstützen zu können“, sagte Evelyn Cillis.

    Clubpräsidentin Evelyn Cillis (M.) übergab im Namen des Inner Wheel Club Moers im Krankenhaus Bethanien eine Spende an den Kinderdiabetologen Dr. Wolfgang Poss (re.) und die Kinderdiabatologin Andrea Finke (li.) (Foto: KBM/Ruder)


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  • DITIB-Gemeinden aus Moers übergaben Spende an Bethanien

    Vertreterinnen und Vertreter der DITIB-Gemeinden aus Moers haben sich mit einer Spende erkenntlich gezeigt.

    Vertreterinnen und Vertreter der beiden DITIB-Gemeinden übergaben mit ihren Voristzenden Ramis Savun (2.v.l.) und Isa Ackar (2.v.r.) aus Moers als Zeichen der Anerkennung eine Spende für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankenhaus Bethanien an Dr. Ralf Engels, Vorstand des Krankenhauses Bethanien, (3.v.l.) und Krankehausseelsorgerin Anke Prumbaum (3.v.r.). (Foto: KBM/Stepanow)
    Um ihren besonderen Dank und ihre Solidarität denjenigen gegenüber zum Ausdruck zu bringen, die sich derzeit im Dienst an Kranken einsetzen, haben Vertreterinnen und Vertreter der DITIB-Gemeinden aus Moers mit einer Spende erkenntlich gezeigt. „Wir wollten mit einem kleinen Geschenk dem Personal danken, das in diesen schwierigen Zeiten einen besonderen Einsatz leistet,“ so Ramis Savun, Vorsitzender der Gemeinde in Meerbeck. „Wir bewundern, dass sich die Menschen im Krankenhaus so selbstlos einsetzen. Sie nehmen für sich und ihre Familien zu Hause eine Gefahr auf sich, wenn sie sich um Patientinnen und Patienten kümmern, die mit Covid-19 infiziert sind.“ Um die Anerkennung dafür zum Ausdruck zu bringen, hat er gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gemeinde aus Repelen, Isa Ackar, sowie mit den Imamen und Frauenvertreterinnen der beiden Moerser DITIB-Gemeinden eine Spende und einen Blumenstrauß an Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, und Anke Prumbaum, Seelsorgerin des Krankenhauses, überreicht.

    „Wir sind gerührt von diesem Zeichen der Solidarität. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten sich in vielen Abläufen schnell umstellen und leisten zur Zeit Großartiges unter veränderten Bedingungen. Wir freuen uns, dass sie dafür auch von außen Anerkennung erhalten,“ dankte Dr. Ralf Engels den Vertreterinnen und Vertretern der DITIB-Gemeinden. „In der Krankenhausseelsorge pflegen wir einen engen Austausch mit verschiedenen Religionsgemeinschaften. Für mich ist diese Geste deshalb ein besonderes Zeichen der Verbundenheit,“ ergänzte Seelsorgerin Anke Prumbaum.


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  • Arztbesuche nicht aufschieben

    Mediziner des Krankenhauses Bethanien appellieren: Wer sich krank fühlt, soll auch in Corona-Zeiten unbedingt direkt zum Arzt oder direkt ins Krankenhaus

    Mehr als 10.000 Menschen verfolgten die Pressekonferenz des Bethanien-Krankenhauses live auf der Facebook-Seite der WDR-„Lokalzeit aus Duisburg“
    Während der Corona-Pandemie scheuen viele Patientinnen und Patienten mit Krankheitssymptomen fernab von Covid-19 einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen – sei es aus Angst vor einer möglichen Infektion mit dem Virus oder aus falsch verstandener Rücksicht auf das Gesundheitssystem, das die Patientinnen in der derzeitigen Situation nicht noch mehr belasten wollen.

    Bei einem Pressegespräch machte das Krankenhaus Bethanien diese Woche vor Ort auf das Problem aufmerksam. Die Pressekonferenz am 27. April wurde von der WDR-„Lokalzeit aus Duisburg“ wieder live auf seine Facebook-Seite gestreamt – rund 40.000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben sich die Übertragung inzwischen bereits angesehen. Der Bedarf an verlässlichen Informationen von versierten Medizinern ist demnach in der Bevölkerung immer noch enorm groß.

    „Wir spüren derzeit eine allgemeine Verunsicherung der Menschen, die angesichts von Corona den Weg zum Mediziner scheuen. Die Ängste vor einer Ansteckung mit dem Virus beim Arzt oder im Krankenhaus sind aber völlig unbegründet“, betonte jetzt Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien. Patienten mit Verdacht auf Corona würden in separaten Räumen und von separatem Personal behandelt – selbst ein gesonderter Eingang wurde eingerichtet. Damit sei eine Ansteckung im Krankenhaus extrem gering.

    „Bethanien hat schon frühzeitig die strengen Hygieneanordnungen des zuständigen Robert-Koch-Instituts umgesetzt, um größtmögliche Sicherheit für die Patienten und das Personal zu gewährleisten“, sagte Dr. Engels. So hätten die Beschäftigten im Krankenhaus in den letzten Wochen zusätzliche Schulungen erhalten. „Es gibt im Bethanien in der gegenwärtigen Situation auch keinen Mangel an Schutzmasken und Schutzkleidung“, so Dr. Engels. Bei den Medizinern bestehe allerdings der Eindruck, dass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen im Gesundheitswesen Slogans wie „stay home!“ (Bleib zu Hause) von manchen Menschen offenbar falsch verstanden werden.

    Darum appellierte Dr. Christoph Chylarecki, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, an die gesamte Bevölkerung: Wer sich krank und schlecht fühle, solle unbedingt einen Arzt oder Notarzt konsultieren. Denn hinter harmlos erscheinenden Symptomen können oft schwerwiegende oder sogar lebensbedrohliche Krankheiten stecken, die unbedingt sofort medizinisch abgeklärt werden müssen. „Wir machen uns Sorgen, dass viele Patienten mit Beschwerden einfach zu Hause bleiben.“

    Dies gilt auch für internistische Patienten. „In vielen Regionen in Deutschland aber auch weltweit sinkt in dieser Krise die Zahl der Patienten mit Brustschmerzen und Schlaganfällen. Gleichzeitig sehen wir viele Patienten, die einfach zu spät ins Krankenhaus kommen und dadurch mit vermeidbaren Folgeschäden leben müssen. Es gibt sogar Hinweise, dass Patienten zu Hause versterben, weil sie nicht ins Krankenhaus möchten. Das ist wirklich tragisch. Auch diese Patienten sind Opfer der Corona-Pandemie“ berichtete Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp, Chefarzt der Kardiologie. „Wir befürchten eine große Bugwelle von nicht versorgten Notfällen, die ihre Symptome verschleppen.“

    Die Chirurgin Dr. Petra Hinsenkamp berichtete, dass im ambulanten Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) der Stiftung Krankenhaus Bethanien die Zahl der Patienten, abhängig vom Fachbereich, um 30 bis 50 Prozent zurückgegangen sei. Gleiches gelte auch für die Praxen vieler niedergelassener Mediziner in Moers und Umgebung. Die Praxen des MVZ sowie das OP-Zentrum seien jedoch wie gewohnt geöffnet. „Jeder kann kommen und aufgrund unserer Sicherheitsmaßnahmen unbesorgt untersucht und behandelt werden. Wir bitten lediglich um eine telefonische Voranmeldung,“ so Dr. Hinsenkamp.

    „Wir sind von den Bildern aus Spanien, Italien und New York geprägt. Glücklicherweise haben wir in Moers solche Probleme nicht“, konstatierte Prof. Dr. Möhlenkamp. Die Aufforderung, zu Hause zu bleiben gelte niemals für Notfälle oder unklare Beschwerden wie starke Schmerzen im Brust- oder Bauchbereich. Luftnot könne beispielsweise ein Symptom einer schweren Herzschwäche sein. Hier sei schnelles Handeln gefragt. „Rufen Sie in solchen Fällen den Notarzt an oder kommen Sie nach telefonischer Voranmeldung direkt ins Krankenhaus. Wir können Sie hier unter den besten Sicherheitsvorkehrungen versorgen.“

    Das gilt übrigens auch im Falle von Schwangerschaft und Geburt. Wie Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, sagte, ist es im Krankenhaus Bethanien auch in Zeiten von Corona ganz selbstverständlich, dass der Vater bei der Geburt dabei sein darf – selbst dann, wenn ein Elternteil oder beide Eltern vor der Geburt positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Damit bezog sich der Chefarzt auf eine Stellungnahme des Deutschen Hebammenverbands, der kritisiert hatte, dass einige Geburtshilfen in Deutschland den Vätern derzeit nicht erlaubten, bei der Geburt dabei zu sein. Für Bethanien sei das kein Problem und daher „überhaupt kein Thema“. Es gebe keine Belege dafür, dass das Corona-Virus für werdende Eltern oder Neugeborene in besonderer Weise gefährlich sei. Deswegen können und sollen werdende Väter die werdenden Mütter im Krankenhaus Bethanien bei der Geburt jederzeit weiter unterstützen.

    Im Blick auf die Corona-Fallzahlen konstatierte der Ärztliche Direktor Dr. Christoph Chylarecki für Bethanien übrigens eine „ausgeglichene Lage“. Im Krankenhaus wurden in den vergangenen Wochen mehr als 40 Patientinnen und Patienten mit Covid-19 behandelt. Bis auf einen Patienten konnten die meisten schon wieder gesund aus der Klinik entlassen werden. „Wir haben also ausreichend Kapazitäten auch für alle anderen Patientinnen und Patienten.“ Das besondere Behandlungskonzept der Lungenklinik Bethanien von Covid-19 hat inzwischen auch international Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Erfolge, die sie bei alternativen Beatmungsformen zur Intubation bei Covid-19 erzielt, machen auch anderen Experten Hoffnung.


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  • Telefonsprechstunde zu Inkontinenz

    Mediziner beraten am 13. Mai ab 18 Uhr zur Harn- und Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen

    Telefonsprechstunde: Dr. Caterina Schulte-Eversum (li.) und Dr. Almut Raabe (re.) beantworten am 13. Mai telefonisch Fragen rund um das Thema Harn- und Stuhlinkontinenz. (Foto: KBM)
    Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen informieren am 13. Mai ab 18 Uhr bei einer vom Krankenhaus Bethanien organisierten Telefon-Sprechstunde über Harn- und Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen. „Aufgrund der Corona-Krise und dem damit verbundenen Ausfall von Patienten-Veranstaltungen bleiben viele Menschen mit ihren medizinischen Anliegen auf sich allein gestellt. Hier wollen wir mit der Telefonsprechstunde ein unkompliziertes Angebot schaffen“, erläutert Dr. Caterina Schulte-Eversum, Leitende Ärztin der Proktologie im Bethanien. „Alle Menschen, die Fragen haben, können uns an dem Tag gerne problemlos über eigens für die Aktion geschaltete Rufnummern erreichen“, so die Medizinerin.

    Während die Proktologin Schulte-Eversum über Stuhlinkontinenz von Männern und Frauen Auskunft gibt, wird Dr. Almut Raabe, Leitende Oberärztin der Frauenklinik, Fragen zur Harninkontinenz bei Frauen beantworten. Die Frauenklinik und die Proktologie Bethanien verfügen bei der Diagnose und Behandlung von Inkontinenz über besonders viel Erfahrung. Bethanien ist von der Deutschen Kontinenzgesellschaft offiziell als Beratungsstelle anerkannt und damit Anlaufstelle für Menschen mit Inkontinenz und Beckenbodenschwäche. Außerdem wird Dr. Martin Ditges, Facharzt für Urologie, bei der Telefonaktion zu Fragen über die Harninkontinenz bei Männern informieren. Der niedergelassene Facharzt mit Praxis in Dinslaken hat sich der Telefonsprechstunde in Moers angeschlossen.

    „Proktologie, Gynäkologie und Urologie möchten gemeinsam über Möglichkeiten von Diagnose und Therapie bei Inkontinenz aufklären und beraten. Wir nehmen uns Zeit und wir hören zu. Wir freuen uns an dem Abend auf viele Anrufe“, so die beiden Ärztinnen und der niedergelassene Arzt. „Das Thema Harn- und Stuhlinkontinenz ist nach wie vor mit Scham verbunden. Mit der Telefonsprechstunde möchten wir Ängste abbauen. Anruferinnen und Anrufer können sich deshalb selbstverständlich auch anonym bei uns melden und uns ihre Probleme schildern“, betonen sie.

    Die Sprechstunde via Telefon ersetzt den ursprünglich für den gleichen Tag geplanten Infonachmittag, der wegen der Corona-Pandemie entfallen muss. „Trotz Corona sind wir natürlich jederzeit für Patientinnen und Patienten da“, lautet die Botschaft der beteiligten Mediziner. Den nächsten Infonachmittag zur Inkontinenz im Bethanien planen die Proktologie und die Gynäkologie für den 4. November. Falls auch dieser wegen Corona entfallen muss, soll es an dem Tag wieder eine Telefonsprechstunde geben.


    INFO


    Telefonsprechstunde Inkontinenz
    Mi, 13. April 2020 von 18 bis 19.30 Uhr

    Dr. Almut Raabe, Gynäkologie Bethanien
    für Fragen zur Harninkontinenz bei Frauen
    Tel. 02841/200-20541

    Dr. Schulte-Eversum, Proktologie Bethanien
    für Fragen zur Stuhlinkontinenz bei Männern und Frauen
    Tel. 02841/200-20540

    Dr. Martin Ditges, Urologische Praxis Dinslaken
    für Fragen zur Harninkontinenz bei Männern
    Tel. 02841/200-20539

    Bitte beachten Sie: Die angegebenen Rufnummern sind nur während der Telefonsprechstunde am Abend des 13. Mai geschaltet.


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  • Pflegefachschule unterrichtet online

    Gleichzeitig lernen 21 Schülerinnen und Schüler an den heimischen Bildschirmen

    Schulleiterin Birsel Kasilmis (re.) und Pflegelehrerin Sabine Dittrich-Tilschner (li.) in einem Klassenraum der Pflegefachschule Bethanien. Auf dem Bildschirm sind 15 der 21 neuen Auszubildenden, die bis Mitte Mai am Online-Unterricht der Pflegefachschule teilnehmen, zu sehen. Insgesamt starteten in zwei Kursen 44 Schüler*innen im April ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann.
    Aufgrund der Corona-Epidemie mussten in den vergangenen Wochen viele Bildungseinrichtungen vorläufig schließen. Unterrichtsstunden fielen aus und wichtiger Lernstoff konnte nicht wie im Lehrplan vorgesehen vermittelt werden. Davon betroffen sind auch viele Auszubildende, die im April ihre Ausbildung begonnen hatten. Eine Lösung für den Ausbildungsstart in Zeiten von Corona hat die Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers gefunden. Die Dozentinnen der Pflegefachschule unterrichten einen Teil der Auszubildenden der beiden neuen Kurse per Online-Schulungen. „Die EDV konnte uns innerhalb kürzester Zeit ein System zur Verfügung stellen, mit dem wir den Unterricht am Bildschirm anbieten können“, so Schulleiterin Birsel Kasilmis.

    Die angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sind in Gruppen aufgeteilt. Insgesamt 23 Auszubildende sind in der Praxis tätig – sowohl auf den Stationen des Krankenhauses als auch in den Einsatzbereichen der mit der Pflegefachschule kooperierenden Verbundpartnern. Sie verfügen etwa durch Langzeitpraktika oder der FSJ-Absolvierung über erste pflegerische Erfahrungen.
    Gleichzeitig lernen 21 Schülerinnen und Schüler den Theorieteil zu den regulären Unterrichtszeiten an den heimischen Bildschirmen. Dabei stehen die Auszubildenden über ein Konferenzsystem mit der Pflegelehrerin in Kontakt und erhalten verschiedene Arbeitsaufträge. Lernvideos, Powerpointpräsentationen und andere digitale Dokumente nutzen die Pflegelehrerinnen für den Wissenstransfer per Internet. „Die Schüler lassen sich sehr gut auf diese Unterrichtsmethode ein und sind sehr diszipliniert“, berichtet Pflegelehrerin Sabine Dittrich-Tilschner.

    Für die Lehrerinnen sei das Ausweichen auf den Online-Unterricht vor allem eine methodische Umstellung, auf die sie sich in internen Schulungen zuvor intensiv vorbereitet hatten. Es fehle natürlich der persönliche Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern, die Weiterführung des Unterrichts sei aber gerade für den Ausbildungsbeginn sehr wichtig und müsse gewährleistet sein. Im Mai sollen die derzeitigen „Online-Azubis“ ihre ersten Praxiseinsätze auf den Krankenhausstationen haben. Bis dahin lernen sie die theoretischen Grundlagen für ihren Beruf weiterhin im virtuellen Klassenzimmer. „Wir wollen allen neuen Auszubildenden den bestmöglichen Ausbildungsstart bieten, den wir in Rücksichtnahme auf die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen realisieren können“, so Kasilmis.

    Ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann im April haben begonnen: Mohammed Alkadour, Evin Bali, Lena Berkenkopf, Laura Mira Buttler, Julia Conrad, Mandy Dannowski, Max Denninghof, Caja Eichler, Kimberly Fehlberg, Erol Gümüs, Collin Hackstein, Kashin Hasso, Maja Herrmann, Vivien Holland, Julian Hucks, Emely Eva Justen, Justian Pascal Langela, Giulia Preußner, Lara Probst, Jan-Sören Ritthoff, Hilal Saka, Jona Schlootz, Ann-Katrin Schülting, Lisa-Marie Seidel, Melike Sivas, Linda Stalinski, Jakob Matthias Stienen und Franziska Stöffken.

    Die Auszubildenden sind aus der Stiftung Bethanien, dem Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen, dem Hospital zum Heiligen Geist Kempen, vom Ambulanten Pflegedienst „Die Pflege“ in Moers und der Grafschafter Diakonie. Letztere drei Einrichtungen sind im Zuge des neuen Verbundes für die Pflegeausbildung in Moers und Umgebung hinzugekommen.


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  • Menü-Gutscheine für Ärzte- und Pflegeteam im Bethanien

    Restaurant „Kani“ dankt dem Krankenhaus für den Einsatz bei der Behandlung von Patienten mit Covid-19

    Solidarität mit Corona-Sicherheitsabstand (v.r.n.l.): Sedat Tastan vom Restaurant „Kani“ übereichte jetzt dreißig Menü-Gutscheine für die Ärzte- und Pflegeteams im Krankenhaus Bethanien an Dr. Jan Agha und Dr. Pavel-Sorin Fisteag. (Foto: Lokale Blicke/Mustafa Gülec)
    Dreißig Gutscheine für Menüs überreichte jetzt Sedat Tastan an das Ärzte- und Pflegeteam Bethanien. Der Besitzer des Restaurants „Kani“ am Moerser Bahnhof möchte sich damit bei den unermüdlichen Helferinnen und Helfern bedanken, die derzeit im Krankenhaus auf drei Stationen die Patienten mit Covid-19 behandeln und betreuen. „Das Personal im Bethanien leistet zur Zeit der Corona-Infektionswelle besonders viel für die Gesundheit der Bürger“, sagte er bei der Begegnung mit den beiden Ärzten Dr. Pavel-Sorin Fisteag und Dr. Jan Agha. „Als Moerser Unternehmer möchte ich hiermit meinen Dank zeigen. Ich wünsche uns allen, dass wir diese Situation gesund überstehen.“


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  • Ehrenamtliche Sterbebegleiter erhielten Zertifikate

    Ambulanter Hospizdienst Bethanien sucht weiter Freiwillige

    Nach 70 Schulungsstunden schlossen ehrenamtliche Kräfte jetzt beim Ambulanten Hospizdienst Bethanien einen sogenannten Befähigungskurs zur Sterbebegleitung ab. Hospizkoordinatorin Tanja Meissner (Mitte mit Blumenstrauß) leitete den Kurs und übergab die Zertifikate. (Foto: KBM)
    Ihre Zertifikate erhielten jetzt vierzehn zukünftige Sterbebegleiterinnen und ein Sterbebegleiter des Hospizdienstes Bethanien. Die angehenden ehrenamtlichen Kräfte hatten im Bethanien einen Theoriekurs mit 70 Schulungsstunden unter der Leitung von Hospizkoordinatorin und Trauerbegleiterin Tanja Meissner absolviert. „Nach 70 Stunden Grundkurs gehen die 14 Frauen und ein Mann nun in eine zwanzigstündige Praxisphase, um danach sterbende Menschen im gesamten Moerser Stadtgebiet zu begleiten – im Krankenhaus, in Einrichtungen der stationären Altenhilfe, Behinderteneinrichtungen und zu Hause“, so Meissner.

    Der jetzt abgeschlossene Kurs ist ein sogenannter Befähigungs- und Ermutigungskurs. Er hat die ehrenamtlichen Kräfte auf ihren Einsatz bei schwer kranken und sterbenden Menschen vorbereitet. „In der Sterbebegleitung geht es für die Helferinnen und Helfer darum, die richtigen Worte in schwierigen Situationen zu finden und sich auch mit der eigenen Lebensgeschichte auseinander zu setzen“, erläutert Hospizkoordinatorin Tanja Meissner.

    Im Kurs sei das Sterben aus biologischer und spiritueller Sicht beleuchtet worden. Die theoretische Ausbildung habe den Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern zudem ein Verständnis für die verschiedenen Sterbephasen vermittelt. An den Theoriekurs schließt sich nun eine 30 Stunden umfassende praktische Schulung an.

    „Ehrenamtliche sind als Botschafter der Hospizidee zu verstehen“, sagt Hospizkoordinatorin Meissner. „Das aus dem bürgerlichen Engagement entstandene Ehrenamt ist nicht wegzudenken in der Hospizarbeit, denn Ehrenamtliche bringen Zeit mit, eine Hand zu halten, ein längeres Gespräch zu führen und sich die Sorgen und Nöte anzuhören.“ Der Theoriekurs war der zweite seit Gründung des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien vor zwei Jahren.

    INFO
    Der Ambulante Hospizdienst Bethanien sucht weitere Menschen, die sich ehrenamtlich in der Sterbebegleitung engagieren wollen. Wer sich informieren möchte, kann sich bei Tanja Meissner emlden: Tel. 02841/200 2140, E-Mail tanja.meissner@bethanienmoers.de.


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  • Examen mir Bravour bestanden

    Erfolgreicher Abschluss des Pflegekurses 2017-2020

    V.l.n.r.: Angelika Linkner, Pflegedirektorin des Krankenhauses Bethanien, beglückwünschte die examinierten Pflegekräfte Anna Krenk, Özge Acil, Sofia Biler, Finja Rupprecht, Yelda Acikgöz, Linda Christmann, Patricia Rixen, Erika Mellmann, Sarah Damaschke, Adrian Olimski, Patrick Karczewski, Eileen Knöbel, Marvin Granzen und Sonja Wiechert. Gratulationen für die Absolventinnen und Absolventen aus dem Johanniter-Krankenhaus Duisburg-Rheinhausen und dem Moerser Krankenhaus Bethanien gab es auch von Birsel Kasilmiş, Leiterin der Pflegefachschule Bethanien. (Foto: KBM)
    Kürzlich konnten elf Schülerinnen und drei Schüler nach bestandener Prüfung glücklich ihre Zertifikate zur bestandenen Ausbildung entgegennehmen. Die Schülerinnen und Schüler absolvierten in der Pflegefachschule der Bethanien Akademie eine dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege bzw. in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Zwei Absolventinnen und ein Absolvent des Kurses kommen aus dem Johanniter-Krankenhaus Duisburg-Rheinhausen, das in der Pflegeausbildung mit dem Bethanien kooperiert.

    „Wir sind stolz auf Sie, denn Sie sind unsere Zukunft“, gratulierte Angelika Linkner, Pflegedirektorin der Stiftung Krankenhaus Bethanien bei einer Feierstunde in der Cafeteria des Moerser Krankenhauses. Die Anspannung der Abschlussprüfung sei nun vorbei, mit dem Lernen gehe es im Arbeitsleben aber nun erst los, so Linkner. „Arbeiten im Gesundheitswesen heißt lebenslanges Lernen.“ Die Pflegedirektorin warb bei den examinierten Kräften darum, nach dem Examen nicht stehenzubleiben und verwies auf die für sie vielfältigen interessanten Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten in der Krankenpflege – bis hin zur akademischen Laufbahn im Bereich des Pflegemanagements.

    Birsel Kasilmis, Leiterin der Pflegefachschule, erinnerte die Examinierten an das wesentliche Element in der Krankenpflege: „Pflege ist ein Beruf, der mit Menschen zu tun hat.“ Für den Start ins Berufsleben wünschte die Schulleiterin den Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg. Tatsächlich haben alle Examinierten des Kurses bereits einen Arbeitsvertrag im Krankenhaus Johanniter oder im Bethanien bekommen. Ab dem 1. April starteten elf der 14 frisch examinierten Kräfte in den beiden Krankenhäusern ins Berufsleben.

    Der Freude, dass es mit dem Examen geklappt hat, schlossen sich die Krankenhaus-Seelsorgerinnen aus dem Johanniter in Rheinhausen und aus dem Bethanien an. Bei einer Andacht in der Krankenhaus-Kapelle appellierten Seelsorgerin Uta Bülbring aus dem Johanniter und Anke Prumbaum aus Bethanien bei den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an dem Teamgeist in der Pflege: „Passt gut auf Euch und Euer Team auf und sorgt im Berufsleben stets für ein gutes Arbeitsklima.“


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  • MRT im Bethanien wird technisch aufgerüstet

    Höchstniveau der Patientenversorgung wird auch während der Corona-Krise sichergestellt

    Monteure der Herstellerfirma Philips rüsten derzeit in der Radiologie von Chefarzt Dr. Derk Veelken (li.) das MRT des Krankenhauses Bethanien von analoger auf digitale Technik um. (Foto: KBM/Ruder)
    Kleine Umbaupause für das MRT im Bethanien: Der Magnetresonanz-Tomograph des Krankenhauses wurde vor Ostern technisch aufgerüstet. „Die Techniker der Herstellerfirma stellen die Datenübertragung des Gerätes von analoger auf digitale Technik um. Hauptsächlich werden Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt“, berichtet Dr. Derk Veelken, Chefarzt der Radiologie und Nuklearmedizin des Krankenhauses. Mit der Umrüstung wurde das vor elf Jahren im Bethanien installierte Gerät MRT-technisch auf den neuesten Stand gebracht.

    „Wir erhalten jetzt noch deutlichere Bilder aus dem Körperinneren unserer Patientinnen und Patienten“, sagt Dr. Veelken. Ein Vorteil für die Patienten ist, dass sich die etwa halbstündige Untersuchungszeit künftig um ein paar Minuten verkürzen wird – die Untersuchten müssen nicht mehr so lange in der engen Röhre liegen, wie bislang. Sechs Techniker arbeiteten am Umbau des MRT. Danach mussten die hochempfindlichen Magnete des Gerätes ein paar Tage lang exakt neu eingemessen werden, damit die Untersuchungsergebnisse stimmen.

    Mit einem MRT können fast alle Regionen des Körpers schmerzfrei untersucht werden, etwa Wirbelsäule, Gelenke und Blutgefäße. Auch Krebsgeschwüre im Bauch oder im Kopf spürt ein MRT auf. Bei der Untersuchung erzeugt das MRT ein sehr starkes Magnetfeld, das die Wasserstoffatome im menschlichen Körper in Schwingungen bringt. Daraus errechnet ein leistungsstarker Computer dann ein Bild aus dem Körperinneren. „Mit dem MRT untersuchen wir Patientinnen und Patienten aus allen Fachkliniken des Krankenhauses“, so Chefarzt Dr. Veelken.


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  • Spende für die Kinderklinik Bethanien

    Ehrenamtliche des AWO-Seniorenzentrums Schwafheim sammelten dreistelligen Erlös für die Kinderklinik

    Spendenübergabe zu Zeiten vor Corona (v.r.n.l.): Christa Nilotzki, Heinz Packlin und Helga Bollmann vom AWO-Seniorenheim Schwafheim überreichen eine Spende für die Kinderklinik Bethanien an den Leitenden Oberarzt Dr. Gündüz Selcan. (Foto: KBM)
    Eine Spende in Höhe von 750 Euro überreichten Helga Bollmann, Christa Nilotzki und Heinz Packlin vom AWO-Seniorenheim Schwafheim an den Leitenden Oberarzt der Kinderklinik Bethanien Dr. Gündüz Selcan. Der dreistellige Betrag ist während des traditionellen Martinsmarktes am Schwafheimer Seniorenzentrum zusammengekommen. Rund 60 Ehrenamtliche hatten dort unter anderem selbstgebackene Plätzchen und selbstgemachten Eierpunsch verkauft. Auf Wunsch der Spender soll der Erlös dort eingesetzt werden, wo in der Kinderklinik besonderer Bedarf besteht, wie etwa in der Ausstattung des Spielzimmers oder anderer Anschaffungen. „Wir sind sehr dankbar für solch treue Spender, die uns bereits seit vielen Jahren unterstützen“, dankte Dr. Selcan.

    Das ehrenamtliche Team des Schwafheimer Seniorenheims spendet bereits seit rund 20 Jahren für die Kinderklinik Bethanien. Die Helferinnen und Helfer kümmern sich um die Belange der Bewohnerinnen und Bewohner – und sammeln darüber hinaus jedes Jahr Spenden für wohltätige Zwecke. “Zu unserem Martinsmarkt kommen jedes Jahr Menschen aus der ganzen Region“, so Heinz Packlin, der als Mitarbeiter im Sozialdienst die ehrenamtlichen Kräfte im Seniorenheim betreut.


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  • 100 Pizzagutscheine für Ärzte und Pflegekräfte

    Restaurant „Dila“ aus Eick-West übergab eine Spende an das Bethanien

    Freundliche Geste in Zeiten von Corona: Hasan Sarmis (2. v. l.), Chef des Restaurants „Dila“ übergab jetzt 100 Gutscheine an die Ärzte und Pflegeteams im Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM/Ruder)
    Ein großes Dankeschön übergab jetzt Hasan Sarmis an die Ärzte- und Pflegeteams im Krankenhaus Bethanien: Der Chef des Restaurants „Dila“ in Eick-West brachte persönlich 100 Pizza-Gutscheine in Krankenhaus. Die Gutscheine sind für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gedacht, die im Bethanien die Menschen mit Covid-19 behandeln. „Wir beliefern das Personal der Intensivstation und der Zentralambulanz im Bethanien seit Gründung meines Restaurants vor 25 Jahren.

    Jetzt möchte ich davon etwas zurückgeben an die, die sich derzeit besonders um die infizierten und erkrankten Menschen kümmern“, sagte Hasan Sarmis bei der Begegnung im Krankenhaus Bethanien.


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  • Autolackiererei übergab Schutzmasken und Handschuhe für Bethanien

    Firmeninhaber Mike Püllen hatte auf Facebook zu Spendenaktion für Kliniken am Niederrhein aufgerufen

    Firmenchef Mike Püllen (li.) von der Autolackiererei Starlack aus Kevelaer übergab im Moerser Krankenhaus Bethanien Masken und weitere Schutzausrüstung für das Ärzte- und Pflegepersonal an Thomas Müller (re.) von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses. (Foto: KBM/Stepanow)
    Schutzmasken und Handschuhe für das Personal übergab jetzt Firmenchef Mike Püllen an das Bethanien Krankenhaus in Moers. Der Inhaber der Autolackiererei Starlack in Kevelaer hatte gehört, dass wegen der Corona-Pandemie derzeit in den Kliniken die Schutzausrüstung für Ärzte und Pflegepersonal knapp sei und rief auf Facebook die Handwerksbetriebe der Region auf, nicht benötigte Schutzausrüstung an die Krankenhäuser vor Ort zu spenden.

    „In den Handwerksbetrieben ist oft mehr Schutzausrüstung vorhanden, als man braucht. Im Gesundheitswesen wird Schutzkleidung allerdings im Moment ganz dringend benötigt“, sagt Mike Püllen. Tatsächlich erfüllen die auch von Handwerksbetrieben genutzten sogenannten FFP2-Masken die hohen Qualitätsanforderungen für den Einsatz im Gesundheitswesen und sind dementsprechend für den Gebrauch in Krankenhäusern zugelassen. Für die Spende an die Kliniken schaute Firmenchef Püllen zuerst im Materiallager seiner Autolackiererei nach. Außerdem fragte er bei seinem Lieferanten, ob der für die Spendenaktion noch Masken und weitere Schutzausrüstung besorgen könne.

    An die Krankenhäuser in Kevelaer und Geldern hatte Mike Püllen das Material vor Tagen bereits übergeben, jetzt kam er von Kevelaer nach Moers ins Krankenhaus Bethanien. „Eine Freundin von mir arbeitet im Bethanien im OP-Bereich. Da war es Ehrensache für mich, auch hier Schutzmasken und Handschuhe zu übergeben“, so der Spender bei der Begegnung mit Thomas Müller von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses. Er bedankte sich bei allen Unterstützerinnen und Untersützern der Spendenaktion herzlich für das großartige Engagement. „Wir können FFP2-Schutzmasken derzeit sehr gut gebrauchen, damit sich unser Personal vor einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus gut schützen kann. Leider ist es für alle Kliniken in Deutschland derzeit schwer, die benötigte Schutzausrüstung zeitnah zu bekommen“, erläuterte Müller.


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  • Symptome während der Corona-Krise nicht verschleppen

    Auch in Zeiten von Corona brechen sich Menschen Arme und Beine oder erleiden organische und andere Beschwerden, trauen sich aber nicht, medizinische Hilfe aufzusuchen.

    Bethanien widmete sich in einer Telefonsprechstunde den Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Gesundheit unabhängig von Corona betreffen. (Foto: KBM)
    Bei einer Telefonsprechstunde beantworteten die Chefärzte und eine Sektionsleiterinnen des Krankenhauses Bethanien Fragen zu allen Krankheitssymptomen jenseits von Corona, die der Abklärung durch einen Mediziner oder eine Medizinerin bedürfen. „Wegen der derzeitigen Corona-Pandemie zögern viele Menschen, mit anderen Beschwerden einen Arzt aufzusuchen, weil sie beispielsweise Krankenhäuser aus Angst vor einer Infektion meiden oder weil sie das Gesundheitssystem nicht zusätzlich belasten wollen. Das kann gefährlich werden“, mahnt Dr. Christoph Chylarecki, Ärztlicher Direktor. Wer Beschwerden habe, müsse auch in Corona-Zeiten unbedingt schnellstmöglich zum niedergelassenen Arzt oder in die Notaufnahme des Krankenhauses gehen.

    „Hinter harmlos erscheinenden Beschwerden können sich ernste Krankheiten verbergen, deren Behandlung auf keinen Fall auf die lange Bank geschoben werden darf“, betont der Ärztliche Direktor. „Wir haben trotz Corona-Krise Kapazitäten, auch andere Krankheiten zu behandeln und wir können durch eine klare Isolation der Patientinnen und Patienten das Ansteckungsrisiko äußerst gering halten.“ Aus Angst vor einer eventuellen Infektion solle niemand die dringende und vielleicht lebensrettende Behandlung von Krankheiten aufschieben.

    Tatsächlich machen Ärztinnen und Ärzte in Praxen und Krankenhäusern derzeit die Erfahrung, dass sich Menschen in der Corona-Krise scheuen, einen Arzt aufzusuchen oder Notarzt zu rufen, wenn sie Beschwerden haben, die auf andere Erkrankungen als Covid-19 hindeuten. „Wir sind darüber sehr besorgt und fürchten, dass Menschen durch falsche Zurückhaltung ernsthaften gesundheitlichen Schaden erleiden können. Mit der Telefonsprechstunde möchten wir verunsicherten Menschen kurzfristig die Möglichkeit geben, sich an uns zu wenden und ihre Fragen beantworten“, so Dr. Christoph Chylarecki. Die Chefärzte im Bethanien möchten die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, auch in schwierigen Zeiten auf sich und ihre Gesundheit gut zu achten.

    Wie der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Bethanien betont, dürfe die Sorge, sich im Krankenhaus mit dem Corona-Virus infizieren zu können, nicht größeres Gewicht als die Behandlung von Erkrankungen bekommen; sowohl die an dem Virus erkrankten Menschen als auch das Personal der Corona-Stationen sind strikt vom übrigen Krankenhaus getrennt – und zwar sowohl räumlich als auch organisatorisch. „Durch wochenlange Voraussicht war es dem Krankenhaus möglich, eine strikte Isolation zwischen Patientengruppen zu ermöglichen“, betont der Ärztliche Direktor. Menschen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion werden schon vor dem Betreten des Krankenhauses streng von Menschen mit anderen Beschwerden getrennt. Dringenden Therapien und Operationen laufen im Krankenhaus selbstverständlich normal weiter. „Es sind nur die Behandlungen und Operationen verschoben worden, die warten können“, unterstreicht Dr. Christoph Chylarecki. Außerdem sei das Krankenhaus nach wie vor für Besucherinnen und Besucher geschlossen – eine Sicherheitsmaßnahme, die die Einschleppung des Virus ins Krankenhaus verhindern soll.


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  • Kreißsaalführung auf Youtbube

    Geburtshilfe Bethanien informiert werdende Eltern mit digitaler Besichtigung des Kreißsaals in Zeiten von Corona

    Die neue Geburtshilfe-Broschüre „Ein richtig gutes Bauchgefühl“ – hier zu sehen ist die Titelseite – kann kostenlos bei der Elternschule Bethanien angefordert werden. (Foto: KBM)
    Die Geburtshilfe Bethanien bietet ab sofort Informationen zur Geburtshilfe im Internet an. Auf dem Youtube-Kanal des Krankenhauses sind zwei Videos eingestellt, die den Kreißsaal vorstellen und über Geburtshilfe in Zeiten von Corona aufklären. „Da wir wegen der Corona-Pandemie bis auf weiteres keine monatlichen Eltern-Infoabende und Kreißsaalführungen anbieten können, war es uns wichtig, für alle werdenden Eltern schnell ein alternativeres Informationsangebot bereitzustellen, das bequem von zu Hause aus verfügbar ist“, erläutert Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik. „Uns ist es ganz wichtig, auch in der aktuellen Situation für sie da zu sein.“

    In einem, knapp 20-minütigen Youtube-Video führen Chefarzt Dr. Tönnies und sein Chefarzt-Kollege Dr. Michael Wallot von der Kinderklinik gemeinsam durch den Kreißsaal im Bethanien – zusammen mit der leitenden Hebamme Ursula Kamp und Kreißsaal-Ärztin Dr. Ramona de Jonge. Sie zeigen die Räumlichkeiten und erläutern den Ablauf einer Geburt im Kreißsaal. In einem zweiten Video gibt Chefarzt Dr. Tönnies Auskunft zu den aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen im Kreißsaal. Dabei beantwortet er auch die Frage, warum werdende Väter im Krankenhaus Bethanien bei der Geburt selbstverständlich auch weiterhin mit dabei sein dürfen. In anderen Geburtshilfen ist dies derzeit untersagt.

    Zusätzlich zu den Youtube-Videos können werdende Eltern sich in der neuen Broschüre „Ein richtig tolles Bauchgefühl“ über die Geburtshilfe Bethanien informieren. Die druckfrische Broschüre ist bei der Elternschule des Krankenhauses erhältlich.

    Die virtuelle Kreißsaalführung

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    Das Interview zu den Corona-Schutzmaßnahmen im Kreißsaal

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    INFO
    Die Geburtshilfe-Broschüre „Ein richtig tolles Bauchgefühl“ kann als PDF-Datei oder in der gedruckten Version kostenfrei angefordert werden unter: elternschule@bethanienmoers.de.


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  • Beatmungsgeräte für Covid-19-Patienten gespendet

    Moerser Andreas Thiede übergab Heimgeräte in Bethanien an den Ärztlichen Direktor

    Spendenübergabe mit Sicherheitsabstand: Zwei nicht mehr benötigte Beatmungsgeräte übergab jetzt Andreas Thiede (li.) im Krankenhaus Bethanien an den neuen Ärztlichen Direktor Dr. Christoph Chylarecki (re.) (Foto: KBM/Stepanow)
    Zwei nicht mehr benötigte Geräte, die auch zu Hause für die Beatmung von Menschen mit chronischen Erkrankungen zum Einsatz kommen, übergab am heutigen Freitag der Moerser Andreas Thiede an das Krankenhaus Bethanien. Die Geräte lagen bei der Familie ungenutzt im Schrank. Da Andreas Thiede gehört hatte, dass an Covid-19 erkrankte Menschen durch die Behandlung mit solchen Beatmungsgeräten auch im Krankenhaus gut geholfen werden kann, kam ihm die Idee, die nicht mehr benötigten Geräte kurzerhand an das Bethanien zu übergeben.

    „Mein Vater war wegen einer chronischen Erkrankung zu Hause auf Heim-Beatmung mit einer Atemmaske angewiesen. Meine Mutter und ich haben uns gefragt, ob die Geräte in der aktuellen Situation nicht für das Krankenhaus nützlich sein können“, berichtete Andreas Thiede. „Eines der beiden Geräte war noch vollkommen ungenutzt, wir hatten es als Zweitgerät angeschafft, falls das andere einmal ausfällt. Wir beide waren uns sofort einig, dass wir die Geräte ans Bethanien abgeben wollen, wenn sie noch sinnvoll eingesetzt werden können“, berichtete der Moerser.

    Können sie nach eingehender Prüfung und entsprechender Reinigung, wie eine Anfrage von Andreas Thiede im Bethanien ergab. Einen Tag später konnte er die beiden Geräte an den neuen Ärztlichen Direktor des Bethanien-Krankenhauses, Dr. Christoph Chylarecki, persönlich übergeben, der sich herzlich für das Engagement von Andreas Thiede und seiner Mutter, Gisela Thiede, bedankte.

    Die Geräte helfen Covid-19-Patienten, die schwerer erkrankt sind, aber nicht auf der Intensivstation behandelt werden müssen.


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  • Ambulanter Hospizdienst Bethanien betreut derzeit telefonisch

    Persönliche Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden sowie Trauernden ist während der Corona-Pandemie dennoch möglich

    Tanja Meissner koordiniert den ehrenamtlich arbeitenden Ambulanten Hospizdienst in Bethanien. (Foto: KBM)
    Der Ambulante Hospizdienst Bethanien hat die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen derzeit auf eine telefonische Begleitung umgestellt. Wegen der Corona-Pandemie können die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizdienstes derzeit nur sehr eingeschränkt persönlichen Besuche vornehmen. „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Wir möchten auch weiterhin für Menschen in einer schwierigen Lebensphase da sein, um Unterstützung und Begleitung anzubieten“, so Tanja Meissner, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien.

    Die derzeitige Situation stelle den Hospizdienst vor neue Herausforderungen: „Auch wir müssen dazu beitragen, das Risiko der Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden“, erläutert Meissner. „Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Begleitungen über das Telefon anzubieten. Unsere 32 geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben Zeit, den Anrufenden zuzuhören und sich ihrer Sorgen und Ängste anzunehmen.“ Bei Bedarf vermitteln die ehrenamtlichen Kräfte die Ratsuchenden an die hauptamtlichen Koordinatorinnen des Hospizdienstes weiter, um eine telefonische Beratung zu palliativer Versorgung oder zur Vorsorge in der letzten Lebensphase durchführen. Die Hospizkoordinatorinnen können auch Trauergespräche anbieten.

    Für die telefonische Begleitung ist der Hospizdienst Bethanien immer montags bis freitags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer 02841/200-2141 erreichbar.


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  • Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki ist neuer Ärztlicher Direktor im Bethanien

    Stellvertreter ist Gynäkologe Dr. Peter Tönnies

    Die Stiftung Bethanien wählte einen neuen Ärztlichen Direktor (v. l. n. r.): Pflegedirektorin Angelika Linkner, Stellvertretender Ärztlicher Direktor Dr. Peter Tönnies, Ärztlicher Direktor Dr. Christoph Chylarecki und Vorstand der Stiftung Dr. Ralf Engels. (Foto: KBM)
    Das Krankenhaus der Stiftung hat einen neuen Ärztlichen Direktor. Der Stiftungsrat ist in seiner Sitzung am 19. März 2020 dem einstimmigen Votum der Chefarztkonferenz gefolgt und hat Herrn Dr. med. Christoph Chylarecki, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, zum Ärztlichen Direktor berufen. Als stellvertretender Ärztlicher Direktor wurde Herr Dr. med. Peter Tönnies, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, berufen.

    Sowohl in der Chefarztkonferenz als auch im Stiftungsrat fiel die Entscheidung zugunsten der beiden Gewählten einstimmig. Beide Chefärzte übernehmen ihre neuen Ämter offiziell mit Wirkung zum 1. April 2020 und für einen Zeitraum von vier Jahren.

    „Per se vertritt der Ärztliche Direktor nicht nur die Chefärzte, sondern das gesamte ärztliche Kollegium“, erklärt Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels. „Er ist damit nicht nur Repräsentant des Krankenhauses, sondern vertritt im Direktorium auch die Interessen der Ärzteschaft.“ Insbesondere für die medizinstrategische Ausrichtung des Krankenhauses nehme er eine bedeutende Rolle ein.

    Dr. Chylarecki, der bislang stellvertretender Ärztlicher Direktor war, folgt in seiner Position auf Dr. Thomas Voshaar, der seit 2008 Ärztlicher Direktor des Krankenhauses war.


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  • Richtig umgehen mit der Corona-Pandemie

    Lungenfachärzte aus dem Krankenhaus Bethanien gaben Infos aus erster Hand

    Informierten auf einer Pressekonferenz im Krankenhaus Bethanien über die Corona-Pandemie (v.l.n.r.): der neue Ärztliche Direktor Dr. Christoph Chylarecki, Pflegedirektorin Angelika Linkner, Chefarzt Dr. Thomas Voshaar und der Virologe Dr. Kato Kambartel vom Lungenzentrum, der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer sowie Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM)
    Verlässliche Informationen zum Umgang mit der Corona-Pandemie gab dieser Tage das Krankenhaus Bethanien. Zehntausende haben das Video des WDR von der Pressekonferenz inzwischen auf Facebook angeschaut.

    Schutzmasken für die geladenen Journalisten – und alle Beteiligten saßen in gebührendem Abstand voneinander entfernt. Unter größtmöglichem Schutz für die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierte das Moerser Krankenhaus Bethanien dieser Tage auf einer Pressekonferenz zur Corona-Pandemie. Mit dem eigentlich nur für Journalisten gedachten Termin landete Bethanien unerwartet einen Internet-Hit. Die WDR-„Lokalzeit aus Duisburg“ hatte die Pressekonferenz aus dem Moerser Krankenhaus live auf Facebook gestreamt – mehr als 80.000 Menschen haben das Video dort inzwischen angeschaut. Die Ärzte wollten sachliche und verlässliche Informationen geben. Offenbar haben die Experten der Stiftung Krankenhaus Bethanien den Nerv der Öffentlichkeit getroffen viele drängende Fragen der Bevölkerung beantwortet.

    „Dank unserer großen Lungenklinik sind wir beim Thema Corona gut aufgestellt. Wir können Verdachtsfälle, aber auch erkrankte Menschen optimal versorgen“, leitete Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels das Gespräch ein. Dr. Kato Kambartel, Virologe und Oberarzt in der Lungenklinik, berichtete von den im Bethanien mit Blick auf die zu erwartende Pandemie getroffenen Maßnahmen. „Im Januar gab es die ersten Warnungen vor einer möglichen weltweiten Pandemie. Seit Wochen haben wir uns auf alle Eventualitäten vorbereitet.“ Die aktuelle Situation in Moers sei laut Dr. Kambartel vergleichbar mit der Situation im gesamten Land. „In der ersten Phase der Epidemie hatten wir vor allem ambulante Patienten mit leichten Symptomen, die nicht im Krankenhaus behandelt werden mussten. In der zweiten Phase erwarten wir jetzt allerdings mehr Patienten mit schwereren Krankheitssymptomen, die einer stationären Hilfe im Krankenhaus bedürfen.“

    Als Chefarzt der Lungenklinik Bethanien schilderte Dr. Thomas Voshaar, wie sich die Infektion nach jetzigem Kenntnisstand darstellt. „80 Prozent aller mit dem Corona-Virus infizierten Menschen werden gar nicht krank oder bekommen nur sehr leichte Symptome. Die meisten also.“ Nur etwa zwanzig Prozent aller Infizierten bekämen mit Fieber und/oder Atemnot. Diese Infizierten würden für ein paar Tage zur Beobachtung und Behandlung im Krankenhaus aufgenommen, bis die Symptome abgeklungen seien. Dr. Voshaar betonte, dass nur ein ausgesprochen kleiner Teil aller im Krankenhaus mit einer Corona-Infektion behandelten Patienten auf die Intensivstation müsse, nämlich dann, wenn sich neben den Atemproblemen beispielsweise auch Kreislauf- oder Nierenprobleme einstellen sollten. Alle anderen Corona-Patienten könnten durchaus auf einer Normalstation behandelt werden. Bei Atemproblemen erhielten diese Patienten für ein paar Tage Unterstützung durch ein kleines tragbares Beatmungsgerät mit Atemmaske, wie es auch bei Schlafapnoe von Schnarchern zu Hause verwendet wird. „Aber auf die Intensivstation müssen diese Corona-Patienten nicht.“ Bethanien könne mit insgesamt 100 Geräten Patienten invasiv und nicht-invasiv beatmen – weit mehr als die meisten anderen Kliniken in Deutschland.

    Damit der Krankenhaus-Betrieb auch während der Pandemie möglichst normal weiterlaufe und sich Corona in der Klinik nicht unkontrolliert ausbreite, sind die Patienten mit einer Corona-Infektion oder Corona-Verdacht streng von denen getrennt, die nicht infiziert sind, berichtete Dr. Christoph Chylarecki, der neue Ärztliche Direktor im Bethanien. „Die Weiterversorgung von anderen schwerkranken Patienten ist sichergestellt.“ Unaufschiebbare und lebensnotwendige Operationen würden selbstverständlich auch weiterhin durchgeführt. Dabei seien auch die behandelnden Teams strikt von den Teams der Corona-Patienten getrennt, um mögliche Ansteckungen von vorneherein auszuschließen. Wie Pflegedirektorin Angelika Linkner mitteilte, seien dafür in den letzten Tagen und Wochen jeweils eigene Teams aus erfahrenem und gut ausgebildetem Pflegepersonal zusammengestellt worden.

    Alle Vertreter des Krankenhauses lobten die gute Zusammenarbeit mit den Behörden, der Feuerwehr und nicht zuletzt den niedergelassenen Ärzten bei der Vorbereitung auf den zu erwartenden Höhepunkt der Krankheitswelle. Die gemeinsamen Anstrengungen und die breite Unterstützung der Schutzmaßnahmen durch die Bevölkerung hätten dazu beigetragen, dass man bei der Zahl der zu behandelnden Patienten im Moment hinter den zu erwartenden Zahlen zurückliege, sagte Chefarzt Dr. Thomas Voshaar. Das war eine gute Nachricht für den auch zur Pressekonferenz geladenen Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Er appellierte an die Vernunft der Moerserinnen und Moerser und bat sie, die Ratschläge von Medizinern, Wissenschaftlern und Politik zur Eindämmung der Pandemie weiter zu befolgen. Dabei sei ihm als Bürgermeister klar, dass die Einschränkungen tief in das private Leben der Menschen eingreifen. Dies sei jedoch das Gebot der Stunde, um möglichst viele Menschen vor Ansteckung und Krankheit zu schützen. Dr. Thomas Voshaar brachte die Empfehlung der Fachleute an die Bevölkerung auf eine handliche Formel für den Alltag: „Bleiben Sie bis auf weiteres zu Hause und meiden sie für die nächste Zeit alle nicht lebensnotwendigen persönlichen Kontakte.“

    INFO:
    Die komplette Pressekonferenz zum Corona-Virus vom 20. März kann im Internet auf der Facebook-Seite der WDR-Lokalzeit aus Duisburg angesehen werden.


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  • Teddy-Krankenhaus fällt aus

    Veranstaltung im Bethanien im Mai wegen der Epidemie abgesagt

    Der Bär winkt in diesem Jahr nur aus der Ferne: Wegen der Corona-Epidemie muss das Teddy-Krankenhaus im Bethanien im Mai entfallen. (Illustration: KBM/Lukas Prangen)
    Wegen der Corona-Epidemie muss das Teddy-Krankenhaus im Bethanien in diesem Jahr leider ausfallen. Dies teilte das Krankenhaus jetzt mit. „Schweren Herzens müssen wir die für Mitte Mai geplante Veranstaltung leider absagen“, so Ilka Prangen, die hauptverantwortliche Organisatorin des Teddy-Krankenhauses. Die aktuelle Situation erlaube es nicht, eine solche Veranstaltung derzeit durchzuführen. „Wir wissen, dass dies eine traurige Mitteilung für alle Kinder und alle Kindergärten in Moers und Umgebung ist“, ergänzt sie.

    Tatsächlich sei die Veranstaltung in Kooperation mit der Krankenkasse AOK, der Jugendfeuerwehr und weiteren Unterstützern organisierte Veranstaltung waren schon komplett geplant gewesen. Die Gesundheit aller Beteiligten und aller Gäste gehe allerdings vor, betont Prangen. Jedes Jahr bringen rund 1000 Kinder aus den Kindergärten in Moers und Umgebung ihre kranken Stofftiere zur Behandlung in das Teddy-Krankenhaus. Die Veranstaltung in diesem Jahr wäre das 16. Teddy-Krankenhaus gewesen.


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  • Infoabend für werdende Eltern am 2. April entfällt

    Vorbeugende Maßnahme

    Wegen der derzeitigen Corona-Epidemie hat das Krankenhaus Bethanien den nächsten Infoabend für werdende Eltern Anfang April abgesagt. „Das Krankenhaus ist derzeit nicht für Besucherinnen und Besucher geöffnet, deswegen kann auch der Infoabend der Geburtshilfe am 2. April leider nicht stattfinden“, so Krankenhaus-Sprecherin Dr. Kathrin Stepanow. Dies gelte bis auf weiteres auch für alle sonstigen geplanten Veranstaltungen im Krankenhaus. Wann das Programm im regulären Rhythmus – immer am ersten Donnerstag des Monats um 19 Uhr – wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit noch unklar.

    Wer Fragen rund um die Geburt hat, kann gerne Kontakt mit der Schwangerenambulanz (02841 - 200 20418) oder der Elternschule (Tel. 02841/ 2002670; E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de) im Krankenhaus Bethanien aufnehmen.


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  • Verbund für die Pflegeausbildung in Moers und Umgebung

    Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers verdoppelt bis 2023 die Zahl der Ausbildungsplätze

    Starke Partner für die Pflegeausbildung vor Ort (v.l.n.r.): Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Dr. Ralf Engels; Christina Schwarzer vom Pflegedienst Die Pflege; Bethanien-Pflegedirektorin Angelika Linkner; Thorsten Krüger, Bereichsleiter der Pflege der Grafschafter Diakonie; Birgit Keßler, Geschäftsführerin „Die Pflege“; Pflegedirektorin Maida Smajlovic und Geschäftsführer Thomas Paßens vom Hospital zum Heiligen Geist in Kempen; Kevin Rheinfelder als Abteilungsleiter für Teilstationäre, Ambulante und Offene Dienste beim AWO Kreisverband Wesel sowie Birsel Kasilmiş, Leiterin der Pflegefachschule der Bethanien-Akademie. Nicht auf dem Foto sind Pflegedirektorin Susanne van gen Hassend und Klinik-Geschäftsführer Klemens Kemper vom Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen. (Foto: KBM/Stepanow)
    Die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule der Bethanien-Akademie hat sich vergrößert und gemeinsam mit mehreren örtlichen Partnern aus dem Gesundheitswesen eine Verbundschule gegründet. Mit der sogenannten „Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers“ wird das Ausbildungsangebot in der Region weiter ausgebaut.

    „Überall in der Pflege wird in den nächsten Jahren dringend Personal benötigt. Deshalb ist es unser Anliegen, hier Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammenzubringen und ein noch stärkeres Ausbildungsangebot zu etablieren“, erklärt Dr. Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, zur Gründung des Verbundes. „Durch die Synergieeffekte, die in der Zusammenarbeit entstehen, können alle Verbundpartner den Auszubildenden noch mehr Qualität gewähren.“ In den nächsten drei Jahren wird in der Pflegefachschule der Bethanien-Akademie Moers die Zahl der Ausbildungsplätze von jährlich knapp 200 auf 400 Plätze verdoppeln.

    Hintergrund für den Verbund ist die jetzt geltende Generalistik in der Pflegeausbildung. „Bislang hatten Altenpflege und Krankenpflege eigene Ausbildungswege. Seit diesem Jahr ist die Ausbildung beider Berufsgruppen zusammengelegt worden,“ erklärt Birsel Kasilmis, Leiterin der Krankenpflegeschule. Zuvor wurden am Bethanien Pflegerinnen und Pfleger für den Eigenbedarf der Stiftung ausgebildet. Eine Kooperation bestand bereits mit dem Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen. Ab sofort kommen die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Wesel, die Grafschafter Diakonie, der ambulante Pflegedienst „Die Pflege“ und das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen mit hinzu.

    In den nächsten drei Jahren wird die Pflegefachschule der Bethanien-Akademie Moers die Zahl der Ausbildungsplätze von jährlich knapp 200 auf 400 Plätze verdoppeln. Gemeinsam mit seinen Partnern wolle Bethanien in die Zukunft der Pflege investieren.

    „Die lokale Zusammenarbeit von Pflegediensten, Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern bei der Pflegeausbildung schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wir führen die Expertise aller Kooperationspartner zusammen und machen sie für alle nutzbar“, betonte auch Angelika Linkner, Pflegedirektorin im Krankenhaus Bethanien. Auszubildende in der Pflege könnten in allen am Verbund beteiligten Einrichtungen erste Erfahrungen sammeln und so verschiedene Einrichtungen in Moers und Umgebung kennenlernen. So habe es auch der Gesetzgeber für die generalisierte Pflegeausbildung vorgegeben. Birsel Kasilmiş, Leiterin der Pflegeschule Bethanien, ergänzte: „Wir haben mit den Kooperationspartnern ein gemeinsames Konzept entwickelt und die Pflegeausbildung vor Ort unter ein Dach gebracht.“


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  • Strikte Einschränkung sozialer Kontakte und Verzicht auf Besuche im Krankenhaus

    Ärzte des Krankenhauses Bethanien appellieren an die Verantwortung eines jeden Einzelnen

    Damit die Krankenhäuser sich um die Versorgung von Patientinnen und Patienten kümmern können, ist es wichtig, dass die Ausbreitung der Corona-Erkrankungen verlangsamt wird.

    Neben den regulären Hygienemaßnahmen, wie zum Beispiel dem Händewaschen und der einzuhaltenden Husten-Etiquette, raten Ärzte des Krankenhauses Bethanien mit Nachdruck, ab sofort alle sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

    „Im Vergleich zur Influenzagrippewelle, bei der auf eine erkrankte Person im Schnitt eine weitere Ansteckung kommt, verhält es sich bei den Corona-Wellen, wie wir sie im bisherigen Verlauf kennen, anders: Jede erkrankte Person steckt zwei bis drei weitere Menschen an,“ erklärt Dr. Kato Kambartel, Infektiologe des Bethanien Krankenhauses. „Wir müssen die Ausbreitung der Erkrankung stoppen, damit die Kapazitäten der Kliniken ausreichen. Jeder Einzelne trägt dabei eine Verantwortung.“ Auch Dr. Christoph Chylarecki, Kommissarischer Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, empfiehlt dringend, dass nicht nur Menschenmengen gemieden werden, sondern auch der soziale Kontakt im privaten Umfeld eingeschränkt wird. Insbesondere ruft er aber auch dazu auf, auf Besuche im Krankenhaus zu verzichten. „Wir wissen, dass Besuche der Genesung von Patientinnen und Patienten zuträglich sind. Aufgrund des aktuellen Infektionsrisikos müssen wir aber vorübergehend die Besucherzahlen auf ein Minimum reduzieren.“ Ausnahmen bestünden zum Beispiel bei Kindern, die auf eine Begleitperson angewiesen sind.


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  • Herzkissen für Patientinnen mit Brustkrebs

    Der Nähkurs Herzangelegenheit der Volkshochschule Kempen spendete für Frauenklinik Bethanien

    200 Herzkissen für Frauen mit Brustkrebs übergaben Angelika Matthaei (re.) und Silvia Zöllner (3. v. li.) von der Volkshochschule Kempen im Brustzentrum der Frauenklinik Bethanien an Stationsleiterin Sabine Pajonk (2.v.r.), die Leitende Oberärztin Dr. Dorit Brunotte und Chefarzt Dr. Peter Tönnies. (Foto: KBM/Stepanow)
    Über viele bunte Herzkissen freute sich jetzt das Kooperative Brustzentrum in der Frauenklinik Bethanien. Die Kissen sind im Nähkurs Herzangelegenheit in der Volkshochschule Kempen entstanden und für Frauen gedacht, die an Brustkrebs erkrankt sind. „In dem Kurs haben 19 Frauen und ein Mann bisher insgesamt 200 Kissen genäht“, berichteten die beiden Kursleiterinnen Angelika Matthaei und Silvia Zöllner beim Besuch in der Frauenklinik. „Wir freuen uns über jeden, der mithelfen möchte.“ Die farbenfrohen Kissen helfen nach einer Operation, die Schmerzen zu lindern und spenden vielen Patientinnen Trost und Mut.

    Das Stoff- und Füllmaterial für die Kissen konnte durch Unterstützung eines Kempener Sportvereins bei einem Krefelder Stoffhaus besorgt werden sowie durch weitere Spenden aus der Bevölkerung. „Die am Kurs Teilnehmenden brachten aber auch selbst Stoff zum Verarbeiten mit“, so die beiden Kursleiterinnen. Vier Mal im Jahr trifft sich der Kurs, zu dem sich jeder kostenlos anmelden kann. „Die in Handarbeit entstandenen Kissen bringen wir dann in die Brustzentren der Krankenhäuser in der Region.“ Die Kissen sind mit kleinen Schildern versehen, auf denen die beiden jüngsten Kursteilnehmerinnen, Jill (8 Jahre) und Milena (13 Jahre), gute Wünsche zur Genesung formuliert haben.

    „Wir sind gerührt über dieses Zeichen der Solidarität mit den an Brustkrebs erkrankten Frauen“, dankte Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik. Er bat die beiden Frauen darum, dem gesamten Nähkurs herzliche Grüße im Namen des Brustzentrums und der Frauenklinik Bethanien auszurichten. „Es ist toll, dass es Frauen und Männer gibt, die sich ehrenamtlich für Patientinnen mit Brustkrebs einsetzen.“


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  • „Darmgesund in Moers“ für den Felix Burda Award 2020 nominiert

    Kampagne preiswürdig in der Kategorie „Engagement des Jahres“

    Die im vergangenen Jahr von den beiden Moerser Krankenhäusern initiierte Kampagne „Darmgesund in Moers“ ist jetzt für den Felix Burda Award 2020 nominiert. (Foto: KBM)
    Die von den beiden Moerser Krankenhäusern Bethanien und St. Josef initiierte und von der Stadt Moers unterstützte Präventionskampagne „Darmgesund in Moers“ ist für den Felix Burda Award 2020 in der Kategorie „Engagement des Jahres“ nominiert.
    „Der Felix Burda Award wird an innovative, nachhaltige und beispielgebende Engagements auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge verliehen, welche das Ziel haben Menschen in Deutschland vor dem Schicksal Darmkrebs zu bewahren, die Darmkrebsvorsorge im Bewusstsein der Menschen zu verankern oder den Betroffenen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen“, so die in München ansässige Stiftung.

    Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, der für die Kampagne die Schirmherrschaft übernommen hatte, freute sich über die Nachricht: „Neben den vielen durch die Kampagne erreichten Moerserinnen und Moersern ist die Nominierung ein weiteres positives Resultat der gemeinsamen Anstrengungen in unserer Stadt. Beide Krankenhäuser und eine Arztpraxis und überregionale Partner haben erstmals auf dieser Basis erfolgreich zusammengearbeitet. Ich hoffe, dass durch die Nominierung weiterhin Menschen auf das wichtige Thema der Darmkrebs-Vorsorge aufmerksam werden.“

    Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers, betonte, warum es ihm so wichtig war, mit der Kampagne viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen: „Darmkrebs betrifft jeden – insbesondere in der zweiten Lebenshälfte. Wird die Erkrankung früh entdeckt, ist sie längst kein Todesurteil mehr. Darauf aufmerksam zu machen und die Eigenverantwortung der Menschen zu erhöhen, ist zentrales Anliegen unserer Kampagne.“ Dass die gemeinschaftliche Aktion zweier Häuser unterschiedlicher Konfessionen und weiterer Kampagnenpartner für den Felix Burda Award nominiert ist, verstehe er als große Anerkennung für das gemeinsame Engagement. Neben den beiden Moerser Krankenhäusern waren die Gastroenterologische Praxis Dr. Purrmann im Moers, die Selbsthilfegruppe ILCO und die Krebsgesellschaft NRW an der Kampagne beteiligt.

    Auf die Bedeutung der Kampagne für die Vermeidung von Darmkrebs wies auch Ralf H. Nennhaus, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Josef, hin: „Für viele Menschen ist es mit einer Hemmschwelle verbunden, sich einer Darmspiegelung zu unterziehen. Wir wollten das Thema gemeinsam aktiv angehen und in die Öffentlichkeit tragen. Damit haben wir geholfen, dass sich die Scham schnell legen konnte. Eine Darmspiegelung ist besonders wichtig, da Darmkrebs in einem frühen Stadium kaum Beschwerden bei den Betroffenen verursacht, unsere Ärzte aber relativ einfach und schnell helfen können.“
    Die Kampagne „Darmgesund in Moers“ hatte im vergangenen Jahr unter dem Motto „Komma zur Vorsorge“ acht Monate lang für die Darmkrebsprävention geworben. Damit konnte sie mehr als 1100 Menschen zusätzlich dazu bewegen, sich bei einer Darmspiegelung untersuchen zu lassen. Statistisch gesehen konnten dadurch rund 40 Menschen vor einer Krebserkrankung bewahrt werden.

    Die Verleihung des Burda Award 2020 findet am 26. April bei einer Gala im Hotel Adlon in Berlin statt.


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  • Berufsfelderkundung im Bethanien

    Nächste Möglichkeit zum Entdecken spannender Berufe am Girls‘ und Boys‘ Day am 26. März 2020

    Berufsfelderkundung im Bethanien (v.l.n.r. vordere Reihe): Semjel Klein, Jan Kevin Fugmann, Letizia Bogumil und Daniel Schuhmacher lernten vor Ort spannende Berufe im Gesundheitswesen kennen. Beim Besuch im Krankenhaus wurden sie betreut von (v.l.n.r. hinterer Reihe) Birsel Kasilmiş, Leiterin der Krankenpflegeschule sowie Pflegepädagogin Alexandra Hoffmann, IT-Leiter Michael Ziller, Jacqueline Wolff als Ausbildungsbeauftragte und Krankenschwester Claudia Hartwich, Leitung der unfallchirurgischen Station D0. (Foto: KBM/Ruder)
    Hinter die Kulissen des größten Arbeitgebers in Moers konnten jetzt Jugendliche von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Moers schauen. Eine Schülerin und drei Schüler der Klasse 8b hatten sich für einen Tag zur sogenannten Berufsfelderkundung im Bethanien angemeldet, um spannende Berufe im Krankenhaus kennenzulernen. „Die vier Jugendlichen hatten sich im Vorfeld Arbeitsbereiche ausgesucht, die sie nun persönlich kennenlernen durften“, erläutert Birsel Kasilmiş, Leiterin der Krankenpflegeschule Bethanien.

    So lernte die Schülerin Letizia Bogumil bei der Berufsfelderkundung die Unfallchirurgie und die Geburtshilfe des Krankenhauses kennen. Ihr Mitschüler Daniel Schumacher besuchte die IT-Spezialisten in der EDV-Abteilung. Semjel Klein und Jan Kevin Fugmann schauten sich die Zentralambulanz, die Radiologie und das Krankenhauslabor an. „Die Berufsfelderkundung dient dazu, Jugendlichen einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten in einem Krankenhaus zu vermitteln und Interesse für Berufe im Gesundheitswesen zu wecken. Berufe im Gesundheitswesen sind Berufe mit Zukunft“, sagte Pflegeschulleiterin Birsel Kasilmiş.

    Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule und die Krankenpflegeschule Bethanien pflegen seit längerem einen Austausch, um Schülerinnen und Schüler in der Berufsfindung zu unterstützen. Die Kooperation soll auch auf andere Schulen ausgeweitet werden. Die nächste Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, Gesundheitsberufe kennenzulernen, gibt es im Bethanien am 26. März 2020 beim Girls‘ Day und Boy‘s Day, einem bundesweiten Berufsinformationstag.

    Wenn Interesse besteht, noch am Girls‘ und Boys‘ Day im Bethanien teilzunehmen, können sich die Verantwortlichen der Schulen gerne bei Frau Hoffmann per Telefon (02841 – 200 2475) oder per Email (alexandra.hoffmann@bethanienmoers.de) melden.


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  • Bethanier liefen für den guten Zweck

    Gruppe aus dem Krankenhaus Bethanien nahm an Duisburger Lauf teil

    Liefen für den guten Zweck: Ein Team des Krankenhauses Bethanien beim Lauf an der Regattabahn in Duisburg. Die Verastaltung ist Teil der Winterlaufserie des ASV Duisburg. (Foto: Frederick Sack)
    Ein Team des Krankenhauses Bethanien nahm am vergangenen Samstag am Lauf an der Regattabahn in Duisburg teil, der zur Winterlaufserie des ASV Duisburg gehört. Die Gruppe aus dem Bethanien nahm die Sportveranstaltung zum Anlass, um eine Spendenaktion zugunsten des Malteser-Hilfsprojektes „Menschen ohne Krankenversicherung“ zu starten. „Als Krankenhausmitarbeiter kennen wir die Sorgen und Nöte von Menschen, die keine Krankenversicherung haben. Mit dieser Spendenaktion wollen wir das Projekt unterstützen, das diesen Menschen hilft“, so Corinna Sack, Stellvertretende Leitende Hebamme im Krankenhaus Bethanien und Team-Mitglied. Die Gruppe warb vor dem Lauf im Krankenhaus für das Projekt und ihre Spendenaktion. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter konnte einen selbst festgelegten Betrag für „Menschen ohne Krankenversicherung“ spenden.


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  • Kinderprinzenpaar brachte Karneval zu kranken Kindern

    Besuch in der Kinderklinik Bethanien

    Prinz Chris I. (1. v. l.), Prinzessin Anna II. (5. v. l.) und Hofdame Lina (3. v. l.) besuchten die Kinderstation im Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM/Stepanow)
    Das Kinderprinzenpaar vom Kulturausschuss Grafschafter Karneval besuchte am Altweiber-Donnerstag die Kinderklinik im Bethanien. Der zwölfjährige Chris Kubik als Prinz Chris I. und die achtjährige Anna Sophie Vorstadt als Prinzessin Anna II. zogen mit Hofdame Lina auf der Station G0 von Tür zu Tür, um die kleinen Patient*innen in karnevalistischer Manier zu begrüßen. Dabei sprachen sie Genesungswünsche aus und verteilten kleine Geschenke. Im Spielzimmer sorgte das Kinderprinzenpaar mit einer Gesangsperformance für gute Laune.

    Für das Prinzenpaar war es etwas Besonderes, kranke Kinder besuchen zu dürfen und ihnen etwas Karnevalsstimmung mitzugeben: „Sonst treten wir meistens auf größeren Bühnen auf. Es ist schön, zu den Kindern persönlich zu gehen und ihnen etwas zu schenken – besonders, weil sie krank sind und wir sie aufmuntern können,“ so Prinz Chris I. Auf rund 100 Auftritten seit Ostern werden sie nach dem Karnevalswochenende präsent gewesen sein.


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  • Karneval im Seniorenstift Bethanien

    Moerser Prinzenpaar besuchte Seniorinnen und Senioren

    Das Moerser Prinzenpaar Alfred I. und Mareike I.besuchte samt Hofstaat das Seniorenstift Bethanien. (Foto: KBM/UKM)
    Das Seniorenstift Bethanien bekam in diesem Jahr wieder hohen Besuch zur jährlich stattfindenden Karnevalsfeier: Das Moerser Prinzenpaar Alfred I. und Mareike I. marschierte unter dem Motto „Karneval im Blut, uns geht’s gut“ für die Bewohnerinnen und Bewohner auf. Begleitet von der Prinzen Crew, die unter anderem aus Ministern und Hofdamen besteht, sowie zusammen mit einer Tanzgarde brachten sie die Seniorinnen und Senioren zum Lachen, Singen und Schunkeln.

    Neben tänzerischen Darbietungen der Tanzgruppe St. Martinus aus Repelen, der KG Fidelio Tanzgarden „Mini“, „Bambini“ und „Kinder“ sowie der Gruppe „Kinder in Takt“ sorgte Wilfried Pöttmann als Ex-Prinz mit Karnevalswitzen für Unterhaltung. Ein weiteres Highlight des Programms war die Ordensverleihung durch den Prinzen an die Bewohnerinnen und Bewohner Margarethe Kurz, Wilfried Pöttmann, Marianne Gudat sowie Karin Gauss. Alle vier waren im Vorjahr als hauseigene Prinzessin, Prinz und Hofdamen aufgetreten, weil der Moerser Karneval kein offizielles Prinzenpaar nominiert hatte. Für Frau Gudat, die während der Feier verhindert war, nahm Frau Kerstin Sabotnik, eine Service -Mitarbeiterin der Hauswirtschaft des Seniorenstifts, in Stellvertretung den Orden entgegen.

    Organisiert hatte die Feier der Soziale Dienst des Seniorenstifts um Oliver Hering und Margot Kläckes, die verkleidet als Siglinde Hüpfmaus durch das Karnevalsprogramm führte. „Es ist für uns immer wieder schön zu sehen, wie die Bewohnerinnen und Bewohner zur Karnevalsfeier aufgehen. Für viele, die vom Niederrhein kommen, ist das eine wichtige Tradition. Weil den meisten die Hits, die hier gespielt werden, bekannt sind, singen sie lauthals mit. Ihre Freude springt dann natürlich auch auf uns über“, resümiert Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes.


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  • Babymützen für die kleinsten der Kleinen im Bethanien

    Spenderinnen strickten das ganze Jahr über für Neugeborene

    Selbstgestrickte Mützchen, Socken und mehr übergaben jetzt (v.l.n.r.) Carola Rößler sowie Sheyla, Jenna und Veronika Zakrzewski in der Geburtshilfe Bethanien an Chefarzt Dr. Peter Tönnies. (KBM/Stepanow)
    700 Babymützchen und weitere selbstgestrickte Handarbeiten übergaben jetzt fleißige Hobbystrickerinnen aus Moers an die Geburtshilfe Bethanien. Zur Übergabe der Spende trafen sich die Strickerinnen in der Frauenklinik mit Chefarzt Dr. Peter Tönnies. „Die Babymützen für unsere Geburtshilfe sind seit nunmehr sechs Jahren eine schöne Tradition. Vielen Dank an alle, die unsere Frühchen-Intensivstation und die Geburtshilfe auf diese Weise unterstützen“, sagte Dr. Peter Tönnies bei der herzlichen Begegnung mit den Frauen.

    Die Tradition, jedes Jahr zum Jahreswechsel Babymützchen an Bethanien zu übergeben, hat Jenna Zakrzewski zusammen mit Ihrer Mutter Veronika und Tochter Sheyla begründet. Seit sechs Jahren stricken die drei Zakrzewski-Frauen das ganze Jahr hindurch Mützchen für die Frühgeborenen – in sehr kleinen Größen, so wie Frühgeborene es benötigen. Über die Zeit wuchs der Kreis der Beteiligten: Bärbel und Lena Eickholt sind schön länger mit dabei und im vergangenen Jahr kam nach einem Zeitungsbericht noch Carola Rößler hinzu. Drei große Körbe mit Strick- und Nähwaren für die Babys übergaben die Frauen diesmal. Neben den 700 Mützen waren außerdem 41 Paar Socken und 13 Pumphosen dabei.

    Alle Frauen eint bei ihrer Aktion der Wunsch, etwas für Babys zu tun, insbesondere für die kleinsten der Kleinen auf der Frühgeborenstation. „Wenn man alles hat und es einem gut geht, sollte man das ein Stück weit zurückgeben“, so Jenna Zakrzewski zur Motivation der Frauen. Gearbeitet wird mit selbst gekaufter Wolle, aber auch mit Wollspenden aus der Bevölkerung. „Für unsere Arbeit freuen wir uns jederzeit über Spenden von 4-fach Sockenwolle“, sagt Jenna Zakrzewski. In diesem Jahr wollen die Frauen wieder für die Babys in Bethanien nähen. Alle für Babys geeigneten Stoffreste (elastisch, Jerseystoff), können jederzeit bei den Handarbeitsdamen abgegeben werden.

    KONTAKT
    Wollspenden aus 4-fach Sockenwolle sowie Stoffreste können abgegeben werden bei Jenna Zakrzewski, Tel.: 0174-96 77 065, E-Mail: Jenna-Stylez@web.de


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  • Weltkrebstag: Von der Prävention bis zur Palliativversorgung

    Im Krankenhaus Bethanien profitieren Patienten von interdisziplinärer Zusammenarbeit

    Patientengespräch mit Dr. Kato Kambartel, Ärztlicher Koordinator des Lungenzentrums im Krankenhaus Bethanien
    Fast jeder zweite in Deutschland erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Laut Experten sind wir dieser Situation jedoch nicht hilflos ausgeliefert, sondern wir können etwas dagegen tun: rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen ließen sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden. Auch die Tatsache, dass inzwischen 50 Prozent aller erwachsenen Krebspatienten, geheilt werden können, gibt Hoffnung. Am Weltkrebstag, der sich in diesem Jahr zum 20. Mal jährt, sollen die Menschen über das Thema Krebs aufgeklärt und mobilisiert werden, gegen die Krankheit aktiv zu werden.

    Die meisten Menschen unterschätzen die Auswirkung ihrer eigenen Gewohnheiten auf ihre Gesundheit. Dabei kann schon die Einhaltung einiger weniger Regeln einer Krebserkrankung vorbeugen. Dazu gehört der Verzicht auf den Konsum von Alkohol und Tabak, regelmäßige Bewegung, ein Körpergewicht, das dem normalen "body mass index" (BMI) entspricht, eine gesunde Ernährung sowie der Schutz vor UV-Strahlen.

    Für die bestmögliche Chance auf eine erfolgreiche Behandlung ist die frühzeitige Diagnose der Krebserkrankung entscheidend. Wichtig sind deshalb regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung. Dazu zählt etwa das Lungenkrebsscreening bei Rauchern und bei Menschen, die durch ihren Beruf mit Asbest in Berührung kommen. Außerdem sind das Mammographiescreening zur Früherkennung von Brustkrebs sowie die Magen- und Darmspiegelung bewährte Vorsorgeuntersuchungen. Im Krankenhaus Bethanien profitieren die Patienten von der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen bereits bei der Vorsorge und Früherkennung. Aufgrund der regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenzen, bei denen jeder an Krebs erkrankte Patient fachübergreifend besprochen wird, wird eine hochspezialisierte und schnelle Diagnostik sichergestellt.

    Inzwischen gibt es vielfältige Möglichkeiten der Behandlung von Krebserkrankungen. Es steht eine große Anzahl an Medikamenten zur Verfügung, so dass in Abhängigkeit der individuellen Krebserkrankung Patienten medikamentös in Kombination mit modernsten Operationstechniken therapiert werden. Darüber hinaus werden komplementäre Methoden, wie z. B. Traditionelle Chinesische Medizin, gut angenommen. Eine besondere Neuheit stellt die molekularpathologische Diagnostik dar, die ebenfalls im Krankenhaus Bethanien angewendet wird: Mit ihrer Hilfe kann inzwischen bei einem Teil der Patienten die Ursache der Krebsentstehung entschlüsselt werden. Vor diesem Hintergrund können zielgerichtet bestimmte Medikamente zum Einsatz kommen, die eine besonders schonende Behandlung ermöglichen. Aktuelle Entwicklungen auch in der medikamentösen Tumortherapie verbessern nicht nur die Lebensqualität. Auch die Zahl der Langzeitüberlebenden nimmt kontinuierlich zu. Inzwischen kann rund die Hälfte der Patienten mit einem fortgeschrittenen Lungenkarzinom zunächst ohne Chemotherapie behandelt werden.

    Nicht nur auf eine frühzeitige Diagnose und gute Therapie kommt es denjenigen an, die an Krebs erkrankt sind. Sollte eine Krebserkrankung nicht mehr heilbar sein, kommt es auf eine gute palliative Versorgung an. Auf sie sind Menschen angewiesen, wenn es nicht mehr um die Bekämpfung ihrer Krankheit selbst, sondern der Beschwerden geht, die mit ihr einhergehen. „Um die besondere Situation, in der sich die Patienten dann befinden, aufzufangen, steht ihnen im Krankenhaus Bethanien neben der psychoonkologischen und seelsorgerischen Begleitung ein umfangreiches palliativmedizinisches Netzwerk zur Seite, durch das sie auch frühzeitig in der Therapie ihrer Krebserkrankung unterstützt werden können,“ erklärt Dr. Kato Kambartel, Ärztlicher Koordinator des Lungenzentrums. Durch die enge Kooperation mit der Onkologischen Praxis Moers und der Strahlentherapie Duisburg-Moers können inzwischen fast alle Patienten ambulant betreut werden. „So können sie bei einem Großteil der Behandlung in ihrem privaten Umfeld verbleiben, was einen erheblichen Beitrag zum ganzheitlichen Wohlbefinden leistet,“ sagt Dr. Kato Kambartel.


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  • Spende für Klinikclowns im Bethanien

    Bauunternehmen Tecklenburg aus Straelen hatte Aktion auf dem Moerser Weihnachtsmarkt organisiert

    Eine Spende der Bauunternehmung Tecklenburg in Höhe von 720 Euro übergab jetzt Vertriebsleiterin Sandra von Lobenstein (M.) in der Kinderklinik an die Klinikclowns Iris Held alias „Stift“ (li.) und Inga Borgschulte alias „Wilma“ (re.). (Foto: KBM/Ruder)
    Eine Spende in Höhe von 720 Euro übergab jetzt das Bauunternehmen Tecklenburg an die Kinderklinik Bethanien. Die Firma aus Straelen hatte auf dem Moerser Weihnachtsmarkt eine Spendenaktion zugunsten der im Bethanien tätigen Klinikclowns durchgeführt. „Wir sind seit vielen Jahren in Moers unternehmerisch tätig und wollen der Stadt gern etwas zurückgeben“, sagte Vertriebsleiterin Sandra von Lobenstein beim Besuch in der Kinderklinik. Tecklenburg realisiert derzeit in Moers Vinn das Bauprojekt Live Green Houses an der Kaiserstraße. „Wir bauen fünfzig moderne Häuser, insbesondere für Familien mit Kindern“, so Sandra von Lobenstein zum derzeitigen Engagement von Tecklenburg in Moers.

    Bei der Spendenaktion auf dem Weihnachtsmarktmarkt hatte das Unternehmen zugunsten der Klinikclowns Getränke zu je einem Euro ausgegeben, Geschäftsführer Hermann Tecklenburg hat die Einnahmen dann verdoppelt. Auch die Klinikclowns waren vor Ort und hatten auf dem Weihnachtsmarkt Clownsnasen an die Moerserinnen und Moerser verteilt. Zur Spendenübergabe in der Kinderklinik gab es jetzt ein Wiedersehen mit den beiden Clownsdamen Iris Held alias Clownin Stift und Inga Borgschulte alias Clownin Wilma. Beide besuchen im Auftrag des Vereins Clownsvisite e.V. wöchentlich die kranken Kinder im Bethanien.

    „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer Arbeit in der Moerser Kinderklinik durch die Firma Tecklenburg“, dankten die beiden Clowninnen bei der Überreichung des großen Spendenschecks. „Die Großzügigkeit von Unternehmen aus der Region trägt dazu bei, unsere Einsätze bei den kranken Kindern im Bethanien für die nächsten Wochen und Monate finanziell abzusichern“, so die Klinikclowns.


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  • Erfolgreiche Akkreditierung im Jubiläumsjahr

    Schlafmedizinisches Zentrum Bethanien erhielt Zertifikat und feierte 25-jähriges Jubiläum

    Stellvertretend für das gesamte Team des Schlafmedizinischen Zentrums Bethanien freuen sich (v. l. n. r.) Chantal Spaltmann, Daniela Kühle, Michaela Fechner, Vanessa Stehr-Mehlig und Mirela Seferovic über die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM e. V.). (Foto: KBM/Stepanow)
    Für eine Versorgung nach höchsten Qualitätsstandards erhielt das Schlafmedizinische Zentrum der Lungenklinik im Krankenhaus Bethanien jetzt erneut das Qualitätszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM e. V.). Die Gesellschaft bestätigte der Fachabteilung eine hohe Qualität in der Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Schlafstörungen. Dazu prüften externe Gutachter unter anderem, wie viele Patienten mit welchen Symptomen und Diagnosen behandelt worden sind und welche Therapieformen dabei eingesetzt wurden. Die Zertifizierung ist gültig bis Ende 2021. „Unser Team arbeitet täglich daran, die hohen Qualitätsstandards sicherzustellen. Dass uns das tatsächliche Erfüllen dieser Standards durch externe Gutachter auf Basis einer sehr umfangreichen Prüfung offiziell bestätigt wurde, freut uns besonders“, so Dr. Thomas Voshaar, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses und Chefarzt der Lungenklinik.

    Ins Schlafmedizinische Zentrum kommen Patienten, die beispielsweise an Durchschlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Gedächtnisstörungen leiden. Außerdem zählen morgendliche Kopfschmerzen, Schnarchen, Leistungsminderung und unruhige Beine zu häufigen Symptomen, die auf eine Schlafstörung hindeuten. Um die Ursachen für diese Symptome herauszufinden, sind exakte Messwerte nötig, die während des Schlafes aufgezeichnet werden. „So können wir beispielsweise feststellen, ob und wann ein Patient Atemaussetzer hat, die gegebenenfalls zu einer Schlafstörung führen“, erklärt Dr. Voshaar. In diesen Fällen könne etwa eine Schlafatemtherapie helfen – eine Therapie, bei der über Nacht eine spezielle Atemmaske die Atmung des Patienten während des Schlafes unterstützt.

    Nicht nur die Zertifizierung gab dem Team um Dr. Voshaar Grund zur Freude. Im vergangenen Jahr feierte das Schlafmedizinische Zentrum Bethanien sein 25-jähriges Bestehen. Als Dr. Voshaar und Oberarzt Dr. Ralph Stark das Zentrum im Krankenhaus Bethanien im Jahr 1994 gründeten, war die Disziplin der Schlafmedizin noch größtenteils unbekannt. Die beiden Ärzte begannen damals mit nur zwei Messplätzen und leisteten buchstäblich Pionierarbeit. Inzwischen stehen insgesamt 13 Schlafplätze und ein großes, speziell ausgebildetes Team zur Verfügung. „Es ist einem sehr engagierten und hochprofessionellen Team zu verdanken, dass wir diese Art der medizinischen Versorgung in Moers seit 25 Jahren anbieten können“, so der Chefarzt.


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  • Bethanien baut auf seine Zukunft

    Neues Bettenhaus für die Versorgung steigender Patientenzahlen

    Grundsteinlegung für das neue Bettenhaus des Bethanien Krankenhauses (v.l.n.r.): Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki als stellvertretender Ärztlicher Direktor, Pflegedirektorin Angelika Linkner, Architekt Reiner Kreuzburg, Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor, Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels, Stiftungsratsvorsitzender Otfried Kinzel, Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Krankenhaus-Seelsorgerin Anke Prumbaum und Bethaniens Baukoordinator Marcus Eidmann.
    Am 16.01.2019 wurde auf dem Gelände des Bethanien Krankenhauses der Grundstein für das neue Bettenhaus gelegt. Die Stiftung Krankhaus Bethanien für die Grafschaft Moers baut in den nächsten Jahren an der Klever Straße ein dreistöckiges Gebäude mit 71 Zimmern und insgesamt 100 Patientenbetten, das entsprechend modernster Anforderungen ausgestattet sein wird. „Die Zimmer werden, was den Komfort betrifft, den Standard von Hotelzimmern haben“, so Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien.

    Das neue Gebäude wird auf einer Fläche von gut 8.000 Quadratmetern außerdem über Funktionsräume sowie Räume für das Personal verfügen. Insgesamt 28 Millionen Euro kostet der Neubau. „Das ist die größte Einzelinvestition in der über 150-jährigen Geschichte der Bethanien Stiftung“, erläuterte der Vorstand des Stiftungsrats, Otfried Kinzel.

    Die Investition sei ein deutliches Signal an Moers, fügte Dr. Ralf Engels bei der feierlichen Zeremonie mit dem Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, den Mitgliedern des Direktoriums, des Stiftungsrates sowie der Mitarbeitervertretung auf der Baustelle hinzu. „Mit dem Bethanien hat Moers stets einen verlässlichen Partner bei der Gesundheitsversorgung“, sagte er. Bürgermeister Fleischhauer wünschte den Bauleuten und Handwerkern gutes Gelingen.

    Für die bei der Grundsteinlegung feierlich einbetonierte Zeitkapsel steuerte der Bürgermeister einen persönlichen handschriftlich verfassten Brief und eine kleine Figur der Moerser Henriette aus Zinn bei. Die Zeitkapsel enthält außerdem die Baupläne des neuen Gebäudes, Ausgaben der beiden Moerser Tageszeitungen, eine aktuelle Ausgabe des Moerser Monats, eine Silbermünze mit der Ansicht des Krankenhauses und weitere Dokumente der Bethanien Stiftung.

    Das Einmauern der Zeitkapsel wurde von den Bauherren mit traditionellen Kellen- und Hammerschlägen auf die Grundsteinplatte abgeschlossen. Krankenhaus-Seelsorgerin Anke Prumbaum sprach anschließend ein Segensgebet. In ihrer kurzen Ansprache zitierte sie auch den in die Grundsteinplatte eingravierten Bibelvers „Gott steht mir bei und erhält mein Leben“. Der Vers solle die künftig im neuen Bettenhaus untergebrachten Patientinnen und Patienten bei der Genesung begleiten.

    Das neue Bettenhaus ist Teil eines umfassenden Masterplans, mit dem sich das Bethanien in den nächsten zehn Jahren für die Zukunft aufstellt. Wie der Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, Dr. Thomas Voshaar, betonte, sei die Erweiterung der Bettenkapazität ein Ergebnis der hohen Nachfrage nach spezialisierter medizinischer Versorgung auf höchster Qualitätsstufe. „Wir sind in den Wintermonaten nicht selten zu 110 bis 120 Prozent ausgelastet. Damit stellt Bethanien eine Besonderheit unter den Krankenhäusern der Region dar.“

    Insgesamt wird die Stiftung in den kommenden zehn Jahren 70 Mio. Euro für Baumaßnahmen investieren. Mit der großflächigen Erweiterung des Besucherparkplatzes, der Neugestaltung der Krankenhaus Cafeteria und der Einrichtung eines Hubschrauber-Landeplatzes für Notfallpatienten sind die ersten Bauvorhaben bereits in die Tat umgesetzt worden.

    Höchster Komfort: So werden die Patientenzimmer im neuen Bettenhaus aussehen.


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