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Unternehmenskommunikation und Marketing (UKM)

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2020



  • Richtig umgehen mit der Corona-Pandemie

    Lungenfachärzte aus dem Krankenhaus Bethanien gaben Infos aus erster Hand

    Informierten auf einer Pressekonferenz im Krankenhaus Bethanien über die Corona-Pandemie (v.l.n.r.): der neue Ärztliche Direktor Dr. Christoph Chylarecki, Pflegedirektorin Angelika Linkner, Chefarzt Dr. Thomas Voshaar und der Virologe Dr. Kato Kambartel vom Lungenzentrum, der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer sowie Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM)
    Verlässliche Informationen zum Umgang mit der Corona-Pandemie gab dieser Tage das Krankenhaus Bethanien. Zehntausende haben das Video des WDR von der Pressekonferenz inzwischen auf Facebook angeschaut.

    Schutzmasken für die geladenen Journalisten – und alle Beteiligten saßen in gebührendem Abstand voneinander entfernt. Unter größtmöglichem Schutz für die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierte das Moerser Krankenhaus Bethanien dieser Tage auf einer Pressekonferenz zur Corona-Pandemie. Mit dem eigentlich nur für Journalisten gedachten Termin landete Bethanien unerwartet einen Internet-Hit. Die WDR-„Lokalzeit aus Duisburg“ hatte die Pressekonferenz aus dem Moerser Krankenhaus live auf Facebook gestreamt – mehr als 80.000 Menschen haben das Video dort inzwischen angeschaut. Die Ärzte wollten sachliche und verlässliche Informationen geben. Offenbar haben die Experten der Stiftung Krankenhaus Bethanien den Nerv der Öffentlichkeit getroffen viele drängende Fragen der Bevölkerung beantwortet.

    „Dank unserer großen Lungenklinik sind wir beim Thema Corona gut aufgestellt. Wir können Verdachtsfälle, aber auch erkrankte Menschen optimal versorgen“, leitete Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels das Gespräch ein. Dr. Kato Kambartel, Virologe und Oberarzt in der Lungenklinik, berichtete von den im Bethanien mit Blick auf die zu erwartende Pandemie getroffenen Maßnahmen. „Im Januar gab es die ersten Warnungen vor einer möglichen weltweiten Pandemie. Seit Wochen haben wir uns auf alle Eventualitäten vorbereitet.“ Die aktuelle Situation in Moers sei laut Dr. Kambartel vergleichbar mit der Situation im gesamten Land. „In der ersten Phase der Epidemie hatten wir vor allem ambulante Patienten mit leichten Symptomen, die nicht im Krankenhaus behandelt werden mussten. In der zweiten Phase erwarten wir jetzt allerdings mehr Patienten mit schwereren Krankheitssymptomen, die einer stationären Hilfe im Krankenhaus bedürfen.“

    Als Chefarzt der Lungenklinik Bethanien schilderte Dr. Thomas Voshaar, wie sich die Infektion nach jetzigem Kenntnisstand darstellt. „80 Prozent aller mit dem Corona-Virus infizierten Menschen werden gar nicht krank oder bekommen nur sehr leichte Symptome. Die meisten also.“ Nur etwa zwanzig Prozent aller Infizierten bekämen mit Fieber und/oder Atemnot. Diese Infizierten würden für ein paar Tage zur Beobachtung und Behandlung im Krankenhaus aufgenommen, bis die Symptome abgeklungen seien. Dr. Voshaar betonte, dass nur ein ausgesprochen kleiner Teil aller im Krankenhaus mit einer Corona-Infektion behandelten Patienten auf die Intensivstation müsse, nämlich dann, wenn sich neben den Atemproblemen beispielsweise auch Kreislauf- oder Nierenprobleme einstellen sollten. Alle anderen Corona-Patienten könnten durchaus auf einer Normalstation behandelt werden. Bei Atemproblemen erhielten diese Patienten für ein paar Tage Unterstützung durch ein kleines tragbares Beatmungsgerät mit Atemmaske, wie es auch bei Schlafapnoe von Schnarchern zu Hause verwendet wird. „Aber auf die Intensivstation müssen diese Corona-Patienten nicht.“ Bethanien könne mit insgesamt 100 Geräten Patienten invasiv und nicht-invasiv beatmen – weit mehr als die meisten anderen Kliniken in Deutschland.

    Damit der Krankenhaus-Betrieb auch während der Pandemie möglichst normal weiterlaufe und sich Corona in der Klinik nicht unkontrolliert ausbreite, sind die Patienten mit einer Corona-Infektion oder Corona-Verdacht streng von denen getrennt, die nicht infiziert sind, berichtete Dr. Christoph Chylarecki, der neue Ärztliche Direktor im Bethanien. „Die Weiterversorgung von anderen schwerkranken Patienten ist sichergestellt.“ Unaufschiebbare und lebensnotwendige Operationen würden selbstverständlich auch weiterhin durchgeführt. Dabei seien auch die behandelnden Teams strikt von den Teams der Corona-Patienten getrennt, um mögliche Ansteckungen von vorneherein auszuschließen. Wie Pflegedirektorin Angelika Linkner mitteilte, seien dafür in den letzten Tagen und Wochen jeweils eigene Teams aus erfahrenem und gut ausgebildetem Pflegepersonal zusammengestellt worden.

    Alle Vertreter des Krankenhauses lobten die gute Zusammenarbeit mit den Behörden, der Feuerwehr und nicht zuletzt den niedergelassenen Ärzten bei der Vorbereitung auf den zu erwartenden Höhepunkt der Krankheitswelle. Die gemeinsamen Anstrengungen und die breite Unterstützung der Schutzmaßnahmen durch die Bevölkerung hätten dazu beigetragen, dass man bei der Zahl der zu behandelnden Patienten im Moment hinter den zu erwartenden Zahlen zurückliege, sagte Chefarzt Dr. Thomas Voshaar. Das war eine gute Nachricht für den auch zur Pressekonferenz geladenen Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Er appellierte an die Vernunft der Moerserinnen und Moerser und bat sie, die Ratschläge von Medizinern, Wissenschaftlern und Politik zur Eindämmung der Pandemie weiter zu befolgen. Dabei sei ihm als Bürgermeister klar, dass die Einschränkungen tief in das private Leben der Menschen eingreifen. Dies sei jedoch das Gebot der Stunde, um möglichst viele Menschen vor Ansteckung und Krankheit zu schützen. Dr. Thomas Voshaar brachte die Empfehlung der Fachleute an die Bevölkerung auf eine handliche Formel für den Alltag: „Bleiben Sie bis auf weiteres zu Hause und meiden sie für die nächste Zeit alle nicht lebensnotwendigen persönlichen Kontakte.“

    INFO:
    Die komplette Pressekonferenz zum Corona-Virus vom 20. März kann im Internet auf der Facebook-Seite der WDR-Lokalzeit aus Duisburg angesehen werden.


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  • Teddy-Krankenhaus fällt aus

    Veranstaltung im Bethanien im Mai wegen der Epidemie abgesagt

    Der Bär winkt in diesem Jahr nur aus der Ferne: Wegen der Corona-Epidemie muss das Teddy-Krankenhaus im Bethanien im Mai entfallen. (Illustration: KBM/Lukas Prangen)
    Wegen der Corona-Epidemie muss das Teddy-Krankenhaus im Bethanien in diesem Jahr leider ausfallen. Dies teilte das Krankenhaus jetzt mit. „Schweren Herzens müssen wir die für Mitte Mai geplante Veranstaltung leider absagen“, so Ilka Prangen, die hauptverantwortliche Organisatorin des Teddy-Krankenhauses. Die aktuelle Situation erlaube es nicht, eine solche Veranstaltung derzeit durchzuführen. „Wir wissen, dass dies eine traurige Mitteilung für alle Kinder und alle Kindergärten in Moers und Umgebung ist“, ergänzt sie.

    Tatsächlich sei die Veranstaltung in Kooperation mit der Krankenkasse AOK, der Jugendfeuerwehr und weiteren Unterstützern organisierte Veranstaltung waren schon komplett geplant gewesen. Die Gesundheit aller Beteiligten und aller Gäste gehe allerdings vor, betont Prangen. Jedes Jahr bringen rund 1000 Kinder aus den Kindergärten in Moers und Umgebung ihre kranken Stofftiere zur Behandlung in das Teddy-Krankenhaus. Die Veranstaltung in diesem Jahr wäre das 16. Teddy-Krankenhaus gewesen.


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  • Infoabend für werdende Eltern am 2. April entfällt

    Vorbeugende Maßnahme

    Wegen der derzeitigen Corona-Epidemie hat das Krankenhaus Bethanien den nächsten Infoabend für werdende Eltern Anfang April abgesagt. „Das Krankenhaus ist derzeit nicht für Besucherinnen und Besucher geöffnet, deswegen kann auch der Infoabend der Geburtshilfe am 2. April leider nicht stattfinden“, so Krankenhaus-Sprecherin Dr. Kathrin Stepanow. Dies gelte bis auf weiteres auch für alle sonstigen geplanten Veranstaltungen im Krankenhaus. Wann das Programm im regulären Rhythmus – immer am ersten Donnerstag des Monats um 19 Uhr – wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit noch unklar.

    Wer Fragen rund um die Geburt hat, kann gerne Kontakt mit der Schwangerenambulanz (02841 - 200 20418) oder der Elternschule (Tel. 02841/ 2002670; E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de) im Krankenhaus Bethanien aufnehmen.


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  • Verbund für die Pflegeausbildung in Moers und Umgebung

    Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers verdoppelt bis 2023 die Zahl der Ausbildungsplätze

    Starke Partner für die Pflegeausbildung vor Ort (v.l.n.r.): Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Dr. Ralf Engels; Christina Schwarzer vom Pflegedienst Die Pflege; Bethanien-Pflegedirektorin Angelika Linkner; Thorsten Krüger, Bereichsleiter der Pflege der Grafschafter Diakonie; Birgit Keßler, Geschäftsführerin „Die Pflege“; Pflegedirektorin Maida Smajlovic und Geschäftsführer Thomas Paßens vom Hospital zum Heiligen Geist in Kempen; Kevin Rheinfelder als Abteilungsleiter für Teilstationäre, Ambulante und Offene Dienste beim AWO Kreisverband Wesel sowie Birsel Kasilmiş, Leiterin der Pflegefachschule der Bethanien-Akademie. Nicht auf dem Foto sind Pflegedirektorin Susanne van gen Hassend und Klinik-Geschäftsführer Klemens Kemper vom Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen. (Foto: KBM/Stepanow)
    Die Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule der Bethanien-Akademie hat sich vergrößert und gemeinsam mit mehreren örtlichen Partnern aus dem Gesundheitswesen eine Verbundschule gegründet. Mit der sogenannten „Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers“ wird das Ausbildungsangebot in der Region weiter ausgebaut.

    „Überall in der Pflege wird in den nächsten Jahren dringend Personal benötigt. Deshalb ist es unser Anliegen, hier Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammenzubringen und ein noch stärkeres Ausbildungsangebot zu etablieren“, erklärt Dr. Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, zur Gründung des Verbundes. „Durch die Synergieeffekte, die in der Zusammenarbeit entstehen, können alle Verbundpartner den Auszubildenden noch mehr Qualität gewähren.“ In den nächsten drei Jahren wird in der Pflegefachschule der Bethanien-Akademie Moers die Zahl der Ausbildungsplätze von jährlich knapp 200 auf 400 Plätze verdoppeln.

    Hintergrund für den Verbund ist die jetzt geltende Generalistik in der Pflegeausbildung. „Bislang hatten Altenpflege und Krankenpflege eigene Ausbildungswege. Seit diesem Jahr ist die Ausbildung beider Berufsgruppen zusammengelegt worden,“ erklärt Birsel Kasilmis, Leiterin der Krankenpflegeschule. Zuvor wurden am Bethanien Pflegerinnen und Pfleger für den Eigenbedarf der Stiftung ausgebildet. Eine Kooperation bestand bereits mit dem Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen. Ab sofort kommen die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Wesel, die Grafschafter Diakonie, der ambulante Pflegedienst „Die Pflege“ und das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen mit hinzu.

    In den nächsten drei Jahren wird die Pflegefachschule der Bethanien-Akademie Moers die Zahl der Ausbildungsplätze von jährlich knapp 200 auf 400 Plätze verdoppeln. Gemeinsam mit seinen Partnern wolle Bethanien in die Zukunft der Pflege investieren.

    „Die lokale Zusammenarbeit von Pflegediensten, Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern bei der Pflegeausbildung schafft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wir führen die Expertise aller Kooperationspartner zusammen und machen sie für alle nutzbar“, betonte auch Angelika Linkner, Pflegedirektorin im Krankenhaus Bethanien. Auszubildende in der Pflege könnten in allen am Verbund beteiligten Einrichtungen erste Erfahrungen sammeln und so verschiedene Einrichtungen in Moers und Umgebung kennenlernen. So habe es auch der Gesetzgeber für die generalisierte Pflegeausbildung vorgegeben. Birsel Kasilmiş, Leiterin der Pflegeschule Bethanien, ergänzte: „Wir haben mit den Kooperationspartnern ein gemeinsames Konzept entwickelt und die Pflegeausbildung vor Ort unter ein Dach gebracht.“


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  • Strikte Einschränkung sozialer Kontakte und Verzicht auf Besuche im Krankenhaus

    Ärzte des Krankenhauses Bethanien appellieren an die Verantwortung eines jeden Einzelnen

    Damit die Krankenhäuser sich um die Versorgung von Patientinnen und Patienten kümmern können, ist es wichtig, dass die Ausbreitung der Corona-Erkrankungen verlangsamt wird.

    Neben den regulären Hygienemaßnahmen, wie zum Beispiel dem Händewaschen und der einzuhaltenden Husten-Etiquette, raten Ärzte des Krankenhauses Bethanien mit Nachdruck, ab sofort alle sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

    „Im Vergleich zur Influenzagrippewelle, bei der auf eine erkrankte Person im Schnitt eine weitere Ansteckung kommt, verhält es sich bei den Corona-Wellen, wie wir sie im bisherigen Verlauf kennen, anders: Jede erkrankte Person steckt zwei bis drei weitere Menschen an,“ erklärt Dr. Kato Kambartel, Infektiologe des Bethanien Krankenhauses. „Wir müssen die Ausbreitung der Erkrankung stoppen, damit die Kapazitäten der Kliniken ausreichen. Jeder Einzelne trägt dabei eine Verantwortung.“ Auch Dr. Christoph Chylarecki, Kommissarischer Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, empfiehlt dringend, dass nicht nur Menschenmengen gemieden werden, sondern auch der soziale Kontakt im privaten Umfeld eingeschränkt wird. Insbesondere ruft er aber auch dazu auf, auf Besuche im Krankenhaus zu verzichten. „Wir wissen, dass Besuche der Genesung von Patientinnen und Patienten zuträglich sind. Aufgrund des aktuellen Infektionsrisikos müssen wir aber vorübergehend die Besucherzahlen auf ein Minimum reduzieren.“ Ausnahmen bestünden zum Beispiel bei Kindern, die auf eine Begleitperson angewiesen sind.


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  • Herzkissen für Patientinnen mit Brustkrebs

    Der Nähkurs Herzangelegenheit der Volkshochschule Kempen spendete für Frauenklinik Bethanien

    200 Herzkissen für Frauen mit Brustkrebs übergaben Angelika Matthaei (re.) und Silvia Zöllner (3. v. li.) von der Volkshochschule Kempen im Brustzentrum der Frauenklinik Bethanien an Stationsleiterin Sabine Pajonk (2.v.r.), die Leitende Oberärztin Dr. Dorit Brunotte und Chefarzt Dr. Peter Tönnies. (Foto: KBM/Stepanow)
    Über viele bunte Herzkissen freute sich jetzt das Kooperative Brustzentrum in der Frauenklinik Bethanien. Die Kissen sind im Nähkurs Herzangelegenheit in der Volkshochschule Kempen entstanden und für Frauen gedacht, die an Brustkrebs erkrankt sind. „In dem Kurs haben 19 Frauen und ein Mann bisher insgesamt 200 Kissen genäht“, berichteten die beiden Kursleiterinnen Angelika Matthaei und Silvia Zöllner beim Besuch in der Frauenklinik. „Wir freuen uns über jeden, der mithelfen möchte.“ Die farbenfrohen Kissen helfen nach einer Operation, die Schmerzen zu lindern und spenden vielen Patientinnen Trost und Mut.

    Das Stoff- und Füllmaterial für die Kissen konnte durch Unterstützung eines Kempener Sportvereins bei einem Krefelder Stoffhaus besorgt werden sowie durch weitere Spenden aus der Bevölkerung. „Die am Kurs Teilnehmenden brachten aber auch selbst Stoff zum Verarbeiten mit“, so die beiden Kursleiterinnen. Vier Mal im Jahr trifft sich der Kurs, zu dem sich jeder kostenlos anmelden kann. „Die in Handarbeit entstandenen Kissen bringen wir dann in die Brustzentren der Krankenhäuser in der Region.“ Die Kissen sind mit kleinen Schildern versehen, auf denen die beiden jüngsten Kursteilnehmerinnen, Jill (8 Jahre) und Milena (13 Jahre), gute Wünsche zur Genesung formuliert haben.

    „Wir sind gerührt über dieses Zeichen der Solidarität mit den an Brustkrebs erkrankten Frauen“, dankte Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik. Er bat die beiden Frauen darum, dem gesamten Nähkurs herzliche Grüße im Namen des Brustzentrums und der Frauenklinik Bethanien auszurichten. „Es ist toll, dass es Frauen und Männer gibt, die sich ehrenamtlich für Patientinnen mit Brustkrebs einsetzen.“


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  • „Darmgesund in Moers“ für den Felix Burda Award 2020 nominiert

    Kampagne preiswürdig in der Kategorie „Engagement des Jahres“

    Die im vergangenen Jahr von den beiden Moerser Krankenhäusern initiierte Kampagne „Darmgesund in Moers“ ist jetzt für den Felix Burda Award 2020 nominiert. (Foto: KBM)
    Die von den beiden Moerser Krankenhäusern Bethanien und St. Josef initiierte und von der Stadt Moers unterstützte Präventionskampagne „Darmgesund in Moers“ ist für den Felix Burda Award 2020 in der Kategorie „Engagement des Jahres“ nominiert.
    „Der Felix Burda Award wird an innovative, nachhaltige und beispielgebende Engagements auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge verliehen, welche das Ziel haben Menschen in Deutschland vor dem Schicksal Darmkrebs zu bewahren, die Darmkrebsvorsorge im Bewusstsein der Menschen zu verankern oder den Betroffenen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen“, so die in München ansässige Stiftung.

    Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, der für die Kampagne die Schirmherrschaft übernommen hatte, freute sich über die Nachricht: „Neben den vielen durch die Kampagne erreichten Moerserinnen und Moersern ist die Nominierung ein weiteres positives Resultat der gemeinsamen Anstrengungen in unserer Stadt. Beide Krankenhäuser und eine Arztpraxis und überregionale Partner haben erstmals auf dieser Basis erfolgreich zusammengearbeitet. Ich hoffe, dass durch die Nominierung weiterhin Menschen auf das wichtige Thema der Darmkrebs-Vorsorge aufmerksam werden.“

    Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers, betonte, warum es ihm so wichtig war, mit der Kampagne viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen: „Darmkrebs betrifft jeden – insbesondere in der zweiten Lebenshälfte. Wird die Erkrankung früh entdeckt, ist sie längst kein Todesurteil mehr. Darauf aufmerksam zu machen und die Eigenverantwortung der Menschen zu erhöhen, ist zentrales Anliegen unserer Kampagne.“ Dass die gemeinschaftliche Aktion zweier Häuser unterschiedlicher Konfessionen und weiterer Kampagnenpartner für den Felix Burda Award nominiert ist, verstehe er als große Anerkennung für das gemeinsame Engagement. Neben den beiden Moerser Krankenhäusern waren die Gastroenterologische Praxis Dr. Purrmann im Moers, die Selbsthilfegruppe ILCO und die Krebsgesellschaft NRW an der Kampagne beteiligt.

    Auf die Bedeutung der Kampagne für die Vermeidung von Darmkrebs wies auch Ralf H. Nennhaus, Geschäftsführer des Krankenhauses St. Josef, hin: „Für viele Menschen ist es mit einer Hemmschwelle verbunden, sich einer Darmspiegelung zu unterziehen. Wir wollten das Thema gemeinsam aktiv angehen und in die Öffentlichkeit tragen. Damit haben wir geholfen, dass sich die Scham schnell legen konnte. Eine Darmspiegelung ist besonders wichtig, da Darmkrebs in einem frühen Stadium kaum Beschwerden bei den Betroffenen verursacht, unsere Ärzte aber relativ einfach und schnell helfen können.“
    Die Kampagne „Darmgesund in Moers“ hatte im vergangenen Jahr unter dem Motto „Komma zur Vorsorge“ acht Monate lang für die Darmkrebsprävention geworben. Damit konnte sie mehr als 1100 Menschen zusätzlich dazu bewegen, sich bei einer Darmspiegelung untersuchen zu lassen. Statistisch gesehen konnten dadurch rund 40 Menschen vor einer Krebserkrankung bewahrt werden.

    Die Verleihung des Burda Award 2020 findet am 26. April bei einer Gala im Hotel Adlon in Berlin statt.


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  • Berufsfelderkundung im Bethanien

    Nächste Möglichkeit zum Entdecken spannender Berufe am Girls‘ und Boys‘ Day am 26. März 2020

    Berufsfelderkundung im Bethanien (v.l.n.r. vordere Reihe): Semjel Klein, Jan Kevin Fugmann, Letizia Bogumil und Daniel Schuhmacher lernten vor Ort spannende Berufe im Gesundheitswesen kennen. Beim Besuch im Krankenhaus wurden sie betreut von (v.l.n.r. hinterer Reihe) Birsel Kasilmiş, Leiterin der Krankenpflegeschule sowie Pflegepädagogin Alexandra Hoffmann, IT-Leiter Michael Ziller, Jacqueline Wolff als Ausbildungsbeauftragte und Krankenschwester Claudia Hartwich, Leitung der unfallchirurgischen Station D0. (Foto: KBM/Ruder)
    Hinter die Kulissen des größten Arbeitgebers in Moers konnten jetzt Jugendliche von der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Moers schauen. Eine Schülerin und drei Schüler der Klasse 8b hatten sich für einen Tag zur sogenannten Berufsfelderkundung im Bethanien angemeldet, um spannende Berufe im Krankenhaus kennenzulernen. „Die vier Jugendlichen hatten sich im Vorfeld Arbeitsbereiche ausgesucht, die sie nun persönlich kennenlernen durften“, erläutert Birsel Kasilmiş, Leiterin der Krankenpflegeschule Bethanien.

    So lernte die Schülerin Letizia Bogumil bei der Berufsfelderkundung die Unfallchirurgie und die Geburtshilfe des Krankenhauses kennen. Ihr Mitschüler Daniel Schumacher besuchte die IT-Spezialisten in der EDV-Abteilung. Semjel Klein und Jan Kevin Fugmann schauten sich die Zentralambulanz, die Radiologie und das Krankenhauslabor an. „Die Berufsfelderkundung dient dazu, Jugendlichen einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeiten in einem Krankenhaus zu vermitteln und Interesse für Berufe im Gesundheitswesen zu wecken. Berufe im Gesundheitswesen sind Berufe mit Zukunft“, sagte Pflegeschulleiterin Birsel Kasilmiş.

    Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule und die Krankenpflegeschule Bethanien pflegen seit längerem einen Austausch, um Schülerinnen und Schüler in der Berufsfindung zu unterstützen. Die Kooperation soll auch auf andere Schulen ausgeweitet werden. Die nächste Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, Gesundheitsberufe kennenzulernen, gibt es im Bethanien am 26. März 2020 beim Girls‘ Day und Boy‘s Day, einem bundesweiten Berufsinformationstag.

    Wenn Interesse besteht, noch am Girls‘ und Boys‘ Day im Bethanien teilzunehmen, können sich die Verantwortlichen der Schulen gerne bei Frau Hoffmann per Telefon (02841 – 200 2475) oder per Email (alexandra.hoffmann@bethanienmoers.de) melden.


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  • Bethanier liefen für den guten Zweck

    Gruppe aus dem Krankenhaus Bethanien nahm an Duisburger Lauf teil

    Liefen für den guten Zweck: Ein Team des Krankenhauses Bethanien beim Lauf an der Regattabahn in Duisburg. Die Verastaltung ist Teil der Winterlaufserie des ASV Duisburg. (Foto: Frederick Sack)
    Ein Team des Krankenhauses Bethanien nahm am vergangenen Samstag am Lauf an der Regattabahn in Duisburg teil, der zur Winterlaufserie des ASV Duisburg gehört. Die Gruppe aus dem Bethanien nahm die Sportveranstaltung zum Anlass, um eine Spendenaktion zugunsten des Malteser-Hilfsprojektes „Menschen ohne Krankenversicherung“ zu starten. „Als Krankenhausmitarbeiter kennen wir die Sorgen und Nöte von Menschen, die keine Krankenversicherung haben. Mit dieser Spendenaktion wollen wir das Projekt unterstützen, das diesen Menschen hilft“, so Corinna Sack, Stellvertretende Leitende Hebamme im Krankenhaus Bethanien und Team-Mitglied. Die Gruppe warb vor dem Lauf im Krankenhaus für das Projekt und ihre Spendenaktion. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter konnte einen selbst festgelegten Betrag für „Menschen ohne Krankenversicherung“ spenden.


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  • Kinderprinzenpaar brachte Karneval zu kranken Kindern

    Besuch in der Kinderklinik Bethanien

    Prinz Chris I. (1. v. l.), Prinzessin Anna II. (5. v. l.) und Hofdame Lina (3. v. l.) besuchten die Kinderstation im Krankenhaus Bethanien. (Foto: KBM/Stepanow)
    Das Kinderprinzenpaar vom Kulturausschuss Grafschafter Karneval besuchte am Altweiber-Donnerstag die Kinderklinik im Bethanien. Der zwölfjährige Chris Kubik als Prinz Chris I. und die achtjährige Anna Sophie Vorstadt als Prinzessin Anna II. zogen mit Hofdame Lina auf der Station G0 von Tür zu Tür, um die kleinen Patient*innen in karnevalistischer Manier zu begrüßen. Dabei sprachen sie Genesungswünsche aus und verteilten kleine Geschenke. Im Spielzimmer sorgte das Kinderprinzenpaar mit einer Gesangsperformance für gute Laune.

    Für das Prinzenpaar war es etwas Besonderes, kranke Kinder besuchen zu dürfen und ihnen etwas Karnevalsstimmung mitzugeben: „Sonst treten wir meistens auf größeren Bühnen auf. Es ist schön, zu den Kindern persönlich zu gehen und ihnen etwas zu schenken – besonders, weil sie krank sind und wir sie aufmuntern können,“ so Prinz Chris I. Auf rund 100 Auftritten seit Ostern werden sie nach dem Karnevalswochenende präsent gewesen sein.


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  • Karneval im Seniorenstift Bethanien

    Moerser Prinzenpaar besuchte Seniorinnen und Senioren

    Das Moerser Prinzenpaar Alfred I. und Mareike I.besuchte samt Hofstaat das Seniorenstift Bethanien. (Foto: KBM/UKM)
    Das Seniorenstift Bethanien bekam in diesem Jahr wieder hohen Besuch zur jährlich stattfindenden Karnevalsfeier: Das Moerser Prinzenpaar Alfred I. und Mareike I. marschierte unter dem Motto „Karneval im Blut, uns geht’s gut“ für die Bewohnerinnen und Bewohner auf. Begleitet von der Prinzen Crew, die unter anderem aus Ministern und Hofdamen besteht, sowie zusammen mit einer Tanzgarde brachten sie die Seniorinnen und Senioren zum Lachen, Singen und Schunkeln.

    Neben tänzerischen Darbietungen der Tanzgruppe St. Martinus aus Repelen, der KG Fidelio Tanzgarden „Mini“, „Bambini“ und „Kinder“ sowie der Gruppe „Kinder in Takt“ sorgte Wilfried Pöttmann als Ex-Prinz mit Karnevalswitzen für Unterhaltung. Ein weiteres Highlight des Programms war die Ordensverleihung durch den Prinzen an die Bewohnerinnen und Bewohner Margarethe Kurz, Wilfried Pöttmann, Marianne Gudat sowie Karin Gauss. Alle vier waren im Vorjahr als hauseigene Prinzessin, Prinz und Hofdamen aufgetreten, weil der Moerser Karneval kein offizielles Prinzenpaar nominiert hatte. Für Frau Gudat, die während der Feier verhindert war, nahm Frau Kerstin Sabotnik, eine Service -Mitarbeiterin der Hauswirtschaft des Seniorenstifts, in Stellvertretung den Orden entgegen.

    Organisiert hatte die Feier der Soziale Dienst des Seniorenstifts um Oliver Hering und Margot Kläckes, die verkleidet als Siglinde Hüpfmaus durch das Karnevalsprogramm führte. „Es ist für uns immer wieder schön zu sehen, wie die Bewohnerinnen und Bewohner zur Karnevalsfeier aufgehen. Für viele, die vom Niederrhein kommen, ist das eine wichtige Tradition. Weil den meisten die Hits, die hier gespielt werden, bekannt sind, singen sie lauthals mit. Ihre Freude springt dann natürlich auch auf uns über“, resümiert Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes.


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  • Babymützen für die kleinsten der Kleinen im Bethanien

    Spenderinnen strickten das ganze Jahr über für Neugeborene

    Selbstgestrickte Mützchen, Socken und mehr übergaben jetzt (v.l.n.r.) Carola Rößler sowie Sheyla, Jenna und Veronika Zakrzewski in der Geburtshilfe Bethanien an Chefarzt Dr. Peter Tönnies. (KBM/Stepanow)
    700 Babymützchen und weitere selbstgestrickte Handarbeiten übergaben jetzt fleißige Hobbystrickerinnen aus Moers an die Geburtshilfe Bethanien. Zur Übergabe der Spende trafen sich die Strickerinnen in der Frauenklinik mit Chefarzt Dr. Peter Tönnies. „Die Babymützen für unsere Geburtshilfe sind seit nunmehr sechs Jahren eine schöne Tradition. Vielen Dank an alle, die unsere Frühchen-Intensivstation und die Geburtshilfe auf diese Weise unterstützen“, sagte Dr. Peter Tönnies bei der herzlichen Begegnung mit den Frauen.

    Die Tradition, jedes Jahr zum Jahreswechsel Babymützchen an Bethanien zu übergeben, hat Jenna Zakrzewski zusammen mit Ihrer Mutter Veronika und Tochter Sheyla begründet. Seit sechs Jahren stricken die drei Zakrzewski-Frauen das ganze Jahr hindurch Mützchen für die Frühgeborenen – in sehr kleinen Größen, so wie Frühgeborene es benötigen. Über die Zeit wuchs der Kreis der Beteiligten: Bärbel und Lena Eickholt sind schön länger mit dabei und im vergangenen Jahr kam nach einem Zeitungsbericht noch Carola Rößler hinzu. Drei große Körbe mit Strick- und Nähwaren für die Babys übergaben die Frauen diesmal. Neben den 700 Mützen waren außerdem 41 Paar Socken und 13 Pumphosen dabei.

    Alle Frauen eint bei ihrer Aktion der Wunsch, etwas für Babys zu tun, insbesondere für die kleinsten der Kleinen auf der Frühgeborenstation. „Wenn man alles hat und es einem gut geht, sollte man das ein Stück weit zurückgeben“, so Jenna Zakrzewski zur Motivation der Frauen. Gearbeitet wird mit selbst gekaufter Wolle, aber auch mit Wollspenden aus der Bevölkerung. „Für unsere Arbeit freuen wir uns jederzeit über Spenden von 4-fach Sockenwolle“, sagt Jenna Zakrzewski. In diesem Jahr wollen die Frauen wieder für die Babys in Bethanien nähen. Alle für Babys geeigneten Stoffreste (elastisch, Jerseystoff), können jederzeit bei den Handarbeitsdamen abgegeben werden.

    KONTAKT
    Wollspenden aus 4-fach Sockenwolle sowie Stoffreste können abgegeben werden bei Jenna Zakrzewski, Tel.: 0174-96 77 065, E-Mail: Jenna-Stylez@web.de


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  • Weltkrebstag: Von der Prävention bis zur Palliativversorgung

    Im Krankenhaus Bethanien profitieren Patienten von interdisziplinärer Zusammenarbeit

    Patientengespräch mit Dr. Kato Kambartel, Ärztlicher Koordinator des Lungenzentrums im Krankenhaus Bethanien
    Fast jeder zweite in Deutschland erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Laut Experten sind wir dieser Situation jedoch nicht hilflos ausgeliefert, sondern wir können etwas dagegen tun: rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen ließen sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden. Auch die Tatsache, dass inzwischen 50 Prozent aller erwachsenen Krebspatienten, geheilt werden können, gibt Hoffnung. Am Weltkrebstag, der sich in diesem Jahr zum 20. Mal jährt, sollen die Menschen über das Thema Krebs aufgeklärt und mobilisiert werden, gegen die Krankheit aktiv zu werden.

    Die meisten Menschen unterschätzen die Auswirkung ihrer eigenen Gewohnheiten auf ihre Gesundheit. Dabei kann schon die Einhaltung einiger weniger Regeln einer Krebserkrankung vorbeugen. Dazu gehört der Verzicht auf den Konsum von Alkohol und Tabak, regelmäßige Bewegung, ein Körpergewicht, das dem normalen "body mass index" (BMI) entspricht, eine gesunde Ernährung sowie der Schutz vor UV-Strahlen.

    Für die bestmögliche Chance auf eine erfolgreiche Behandlung ist die frühzeitige Diagnose der Krebserkrankung entscheidend. Wichtig sind deshalb regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung. Dazu zählt etwa das Lungenkrebsscreening bei Rauchern und bei Menschen, die durch ihren Beruf mit Asbest in Berührung kommen. Außerdem sind das Mammographiescreening zur Früherkennung von Brustkrebs sowie die Magen- und Darmspiegelung bewährte Vorsorgeuntersuchungen. Im Krankenhaus Bethanien profitieren die Patienten von der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen bereits bei der Vorsorge und Früherkennung. Aufgrund der regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenzen, bei denen jeder an Krebs erkrankte Patient fachübergreifend besprochen wird, wird eine hochspezialisierte und schnelle Diagnostik sichergestellt.

    Inzwischen gibt es vielfältige Möglichkeiten der Behandlung von Krebserkrankungen. Es steht eine große Anzahl an Medikamenten zur Verfügung, so dass in Abhängigkeit der individuellen Krebserkrankung Patienten medikamentös in Kombination mit modernsten Operationstechniken therapiert werden. Darüber hinaus werden komplementäre Methoden, wie z. B. Traditionelle Chinesische Medizin, gut angenommen. Eine besondere Neuheit stellt die molekularpathologische Diagnostik dar, die ebenfalls im Krankenhaus Bethanien angewendet wird: Mit ihrer Hilfe kann inzwischen bei einem Teil der Patienten die Ursache der Krebsentstehung entschlüsselt werden. Vor diesem Hintergrund können zielgerichtet bestimmte Medikamente zum Einsatz kommen, die eine besonders schonende Behandlung ermöglichen. Aktuelle Entwicklungen auch in der medikamentösen Tumortherapie verbessern nicht nur die Lebensqualität. Auch die Zahl der Langzeitüberlebenden nimmt kontinuierlich zu. Inzwischen kann rund die Hälfte der Patienten mit einem fortgeschrittenen Lungenkarzinom zunächst ohne Chemotherapie behandelt werden.

    Nicht nur auf eine frühzeitige Diagnose und gute Therapie kommt es denjenigen an, die an Krebs erkrankt sind. Sollte eine Krebserkrankung nicht mehr heilbar sein, kommt es auf eine gute palliative Versorgung an. Auf sie sind Menschen angewiesen, wenn es nicht mehr um die Bekämpfung ihrer Krankheit selbst, sondern der Beschwerden geht, die mit ihr einhergehen. „Um die besondere Situation, in der sich die Patienten dann befinden, aufzufangen, steht ihnen im Krankenhaus Bethanien neben der psychoonkologischen und seelsorgerischen Begleitung ein umfangreiches palliativmedizinisches Netzwerk zur Seite, durch das sie auch frühzeitig in der Therapie ihrer Krebserkrankung unterstützt werden können,“ erklärt Dr. Kato Kambartel, Ärztlicher Koordinator des Lungenzentrums. Durch die enge Kooperation mit der Onkologischen Praxis Moers und der Strahlentherapie Duisburg-Moers können inzwischen fast alle Patienten ambulant betreut werden. „So können sie bei einem Großteil der Behandlung in ihrem privaten Umfeld verbleiben, was einen erheblichen Beitrag zum ganzheitlichen Wohlbefinden leistet,“ sagt Dr. Kato Kambartel.


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  • Spende für Klinikclowns im Bethanien

    Bauunternehmen Tecklenburg aus Straelen hatte Aktion auf dem Moerser Weihnachtsmarkt organisiert

    Eine Spende der Bauunternehmung Tecklenburg in Höhe von 720 Euro übergab jetzt Vertriebsleiterin Sandra von Lobenstein (M.) in der Kinderklinik an die Klinikclowns Iris Held alias „Stift“ (li.) und Inga Borgschulte alias „Wilma“ (re.). (Foto: KBM/Ruder)
    Eine Spende in Höhe von 720 Euro übergab jetzt das Bauunternehmen Tecklenburg an die Kinderklinik Bethanien. Die Firma aus Straelen hatte auf dem Moerser Weihnachtsmarkt eine Spendenaktion zugunsten der im Bethanien tätigen Klinikclowns durchgeführt. „Wir sind seit vielen Jahren in Moers unternehmerisch tätig und wollen der Stadt gern etwas zurückgeben“, sagte Vertriebsleiterin Sandra von Lobenstein beim Besuch in der Kinderklinik. Tecklenburg realisiert derzeit in Moers Vinn das Bauprojekt Live Green Houses an der Kaiserstraße. „Wir bauen fünfzig moderne Häuser, insbesondere für Familien mit Kindern“, so Sandra von Lobenstein zum derzeitigen Engagement von Tecklenburg in Moers.

    Bei der Spendenaktion auf dem Weihnachtsmarktmarkt hatte das Unternehmen zugunsten der Klinikclowns Getränke zu je einem Euro ausgegeben, Geschäftsführer Hermann Tecklenburg hat die Einnahmen dann verdoppelt. Auch die Klinikclowns waren vor Ort und hatten auf dem Weihnachtsmarkt Clownsnasen an die Moerserinnen und Moerser verteilt. Zur Spendenübergabe in der Kinderklinik gab es jetzt ein Wiedersehen mit den beiden Clownsdamen Iris Held alias Clownin Stift und Inga Borgschulte alias Clownin Wilma. Beide besuchen im Auftrag des Vereins Clownsvisite e.V. wöchentlich die kranken Kinder im Bethanien.

    „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer Arbeit in der Moerser Kinderklinik durch die Firma Tecklenburg“, dankten die beiden Clowninnen bei der Überreichung des großen Spendenschecks. „Die Großzügigkeit von Unternehmen aus der Region trägt dazu bei, unsere Einsätze bei den kranken Kindern im Bethanien für die nächsten Wochen und Monate finanziell abzusichern“, so die Klinikclowns.


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  • Erfolgreiche Akkreditierung im Jubiläumsjahr

    Schlafmedizinisches Zentrum Bethanien erhielt Zertifikat und feierte 25-jähriges Jubiläum

    Stellvertretend für das gesamte Team des Schlafmedizinischen Zentrums Bethanien freuen sich (v. l. n. r.) Chantal Spaltmann, Daniela Kühle, Michaela Fechner, Vanessa Stehr-Mehlig und Mirela Seferovic über die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM e. V.). (Foto: KBM/Stepanow)
    Für eine Versorgung nach höchsten Qualitätsstandards erhielt das Schlafmedizinische Zentrum der Lungenklinik im Krankenhaus Bethanien jetzt erneut das Qualitätszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM e. V.). Die Gesellschaft bestätigte der Fachabteilung eine hohe Qualität in der Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Schlafstörungen. Dazu prüften externe Gutachter unter anderem, wie viele Patienten mit welchen Symptomen und Diagnosen behandelt worden sind und welche Therapieformen dabei eingesetzt wurden. Die Zertifizierung ist gültig bis Ende 2021. „Unser Team arbeitet täglich daran, die hohen Qualitätsstandards sicherzustellen. Dass uns das tatsächliche Erfüllen dieser Standards durch externe Gutachter auf Basis einer sehr umfangreichen Prüfung offiziell bestätigt wurde, freut uns besonders“, so Dr. Thomas Voshaar, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses und Chefarzt der Lungenklinik.

    Ins Schlafmedizinische Zentrum kommen Patienten, die beispielsweise an Durchschlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Gedächtnisstörungen leiden. Außerdem zählen morgendliche Kopfschmerzen, Schnarchen, Leistungsminderung und unruhige Beine zu häufigen Symptomen, die auf eine Schlafstörung hindeuten. Um die Ursachen für diese Symptome herauszufinden, sind exakte Messwerte nötig, die während des Schlafes aufgezeichnet werden. „So können wir beispielsweise feststellen, ob und wann ein Patient Atemaussetzer hat, die gegebenenfalls zu einer Schlafstörung führen“, erklärt Dr. Voshaar. In diesen Fällen könne etwa eine Schlafatemtherapie helfen – eine Therapie, bei der über Nacht eine spezielle Atemmaske die Atmung des Patienten während des Schlafes unterstützt.

    Nicht nur die Zertifizierung gab dem Team um Dr. Voshaar Grund zur Freude. Im vergangenen Jahr feierte das Schlafmedizinische Zentrum Bethanien sein 25-jähriges Bestehen. Als Dr. Voshaar und Oberarzt Dr. Ralph Stark das Zentrum im Krankenhaus Bethanien im Jahr 1994 gründeten, war die Disziplin der Schlafmedizin noch größtenteils unbekannt. Die beiden Ärzte begannen damals mit nur zwei Messplätzen und leisteten buchstäblich Pionierarbeit. Inzwischen stehen insgesamt 13 Schlafplätze und ein großes, speziell ausgebildetes Team zur Verfügung. „Es ist einem sehr engagierten und hochprofessionellen Team zu verdanken, dass wir diese Art der medizinischen Versorgung in Moers seit 25 Jahren anbieten können“, so der Chefarzt.


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  • Bethanien baut auf seine Zukunft

    Neues Bettenhaus für die Versorgung steigender Patientenzahlen

    Grundsteinlegung für das neue Bettenhaus des Bethanien Krankenhauses (v.l.n.r.): Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki als stellvertretender Ärztlicher Direktor, Pflegedirektorin Angelika Linkner, Architekt Reiner Kreuzburg, Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor, Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels, Stiftungsratsvorsitzender Otfried Kinzel, Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Krankenhaus-Seelsorgerin Anke Prumbaum und Bethaniens Baukoordinator Marcus Eidmann.
    Am 16.01.2019 wurde auf dem Gelände des Bethanien Krankenhauses der Grundstein für das neue Bettenhaus gelegt. Die Stiftung Krankhaus Bethanien für die Grafschaft Moers baut in den nächsten Jahren an der Klever Straße ein dreistöckiges Gebäude mit 71 Zimmern und insgesamt 100 Patientenbetten, das entsprechend modernster Anforderungen ausgestattet sein wird. „Die Zimmer werden, was den Komfort betrifft, den Standard von Hotelzimmern haben“, so Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien.

    Das neue Gebäude wird auf einer Fläche von gut 8.000 Quadratmetern außerdem über Funktionsräume sowie Räume für das Personal verfügen. Insgesamt 28 Millionen Euro kostet der Neubau. „Das ist die größte Einzelinvestition in der über 150-jährigen Geschichte der Bethanien Stiftung“, erläuterte der Vorstand des Stiftungsrats, Otfried Kinzel.

    Die Investition sei ein deutliches Signal an Moers, fügte Dr. Ralf Engels bei der feierlichen Zeremonie mit dem Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, den Mitgliedern des Direktoriums, des Stiftungsrates sowie der Mitarbeitervertretung auf der Baustelle hinzu. „Mit dem Bethanien hat Moers stets einen verlässlichen Partner bei der Gesundheitsversorgung“, sagte er. Bürgermeister Fleischhauer wünschte den Bauleuten und Handwerkern gutes Gelingen.

    Für die bei der Grundsteinlegung feierlich einbetonierte Zeitkapsel steuerte der Bürgermeister einen persönlichen handschriftlich verfassten Brief und eine kleine Figur der Moerser Henriette aus Zinn bei. Die Zeitkapsel enthält außerdem die Baupläne des neuen Gebäudes, Ausgaben der beiden Moerser Tageszeitungen, eine aktuelle Ausgabe des Moerser Monats, eine Silbermünze mit der Ansicht des Krankenhauses und weitere Dokumente der Bethanien Stiftung.

    Das Einmauern der Zeitkapsel wurde von den Bauherren mit traditionellen Kellen- und Hammerschlägen auf die Grundsteinplatte abgeschlossen. Krankenhaus-Seelsorgerin Anke Prumbaum sprach anschließend ein Segensgebet. In ihrer kurzen Ansprache zitierte sie auch den in die Grundsteinplatte eingravierten Bibelvers „Gott steht mir bei und erhält mein Leben“. Der Vers solle die künftig im neuen Bettenhaus untergebrachten Patientinnen und Patienten bei der Genesung begleiten.

    Das neue Bettenhaus ist Teil eines umfassenden Masterplans, mit dem sich das Bethanien in den nächsten zehn Jahren für die Zukunft aufstellt. Wie der Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, Dr. Thomas Voshaar, betonte, sei die Erweiterung der Bettenkapazität ein Ergebnis der hohen Nachfrage nach spezialisierter medizinischer Versorgung auf höchster Qualitätsstufe. „Wir sind in den Wintermonaten nicht selten zu 110 bis 120 Prozent ausgelastet. Damit stellt Bethanien eine Besonderheit unter den Krankenhäusern der Region dar.“

    Insgesamt wird die Stiftung in den kommenden zehn Jahren 70 Mio. Euro für Baumaßnahmen investieren. Mit der großflächigen Erweiterung des Besucherparkplatzes, der Neugestaltung der Krankenhaus Cafeteria und der Einrichtung eines Hubschrauber-Landeplatzes für Notfallpatienten sind die ersten Bauvorhaben bereits in die Tat umgesetzt worden.

    Höchster Komfort: So werden die Patientenzimmer im neuen Bettenhaus aussehen.


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