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Pressemitteilungen aus dem Jahr 2020



  • Karneval im Seniorenstift Bethanien

    Moerser Prinzenpaar besuchte Seniorinnen und Senioren

    Das Moerser Prinzenpaar Alfred I. und Mareike I.besuchte samt Hofstaat das Seniorenstift Bethanien. (Foto: KBM/UKM)
    Das Seniorenstift Bethanien bekam in diesem Jahr wieder hohen Besuch zur jährlich stattfindenden Karnevalsfeier: Das Moerser Prinzenpaar Alfred I. und Mareike I. marschierte unter dem Motto „Karneval im Blut, uns geht’s gut“ für die Bewohnerinnen und Bewohner auf. Begleitet von der Prinzen Crew, die unter anderem aus Ministern und Hofdamen besteht, sowie zusammen mit einer Tanzgarde brachten sie die Seniorinnen und Senioren zum Lachen, Singen und Schunkeln.

    Neben tänzerischen Darbietungen der Tanzgruppe St. Martinus aus Repelen, der KG Fidelio Tanzgarden „Mini“, „Bambini“ und „Kinder“ sowie der Gruppe „Kinder in Takt“ sorgte Wilfried Pöttmann als Ex-Prinz mit Karnevalswitzen für Unterhaltung. Ein weiteres Highlight des Programms war die Ordensverleihung durch den Prinzen an die Bewohnerinnen und Bewohner Margarethe Kurz, Wilfried Pöttmann, Marianne Gudat sowie Karin Gauss. Alle vier waren im Vorjahr als hauseigene Prinzessin, Prinz und Hofdamen aufgetreten, weil der Moerser Karneval kein offizielles Prinzenpaar nominiert hatte. Für Frau Gudat, die während der Feier verhindert war, nahm Frau Kerstin Sabotnik, eine Service -Mitarbeiterin der Hauswirtschaft des Seniorenstifts, in Stellvertretung den Orden entgegen.

    Organisiert hatte die Feier der Soziale Dienst des Seniorenstifts um Oliver Hering und Margot Kläckes, die verkleidet als Siglinde Hüpfmaus durch das Karnevalsprogramm führte. „Es ist für uns immer wieder schön zu sehen, wie die Bewohnerinnen und Bewohner zur Karnevalsfeier aufgehen. Für viele, die vom Niederrhein kommen, ist das eine wichtige Tradition. Weil den meisten die Hits, die hier gespielt werden, bekannt sind, singen sie lauthals mit. Ihre Freude springt dann natürlich auch auf uns über“, resümiert Oliver Hering, Leiter des Sozialen Dienstes.


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  • Babymützen für die kleinsten der Kleinen im Bethanien

    Spenderinnen strickten das ganze Jahr über für Neugeborene

    Selbstgestrickte Mützchen, Socken und mehr übergaben jetzt (v.l.n.r.) Carola Rößler sowie Sheyla, Jenna und Veronika Zakrzewski in der Geburtshilfe Bethanien an Chefarzt Dr. Peter Tönnies. (KBM/Stepanow)
    700 Babymützchen und weitere selbstgestrickte Handarbeiten übergaben jetzt fleißige Hobbystrickerinnen aus Moers an die Geburtshilfe Bethanien. Zur Übergabe der Spende trafen sich die Strickerinnen in der Frauenklinik mit Chefarzt Dr. Peter Tönnies. „Die Babymützen für unsere Geburtshilfe sind seit nunmehr sechs Jahren eine schöne Tradition. Vielen Dank an alle, die unsere Frühchen-Intensivstation und die Geburtshilfe auf diese Weise unterstützen“, sagte Dr. Peter Tönnies bei der herzlichen Begegnung mit den Frauen.

    Die Tradition, jedes Jahr zum Jahreswechsel Babymützchen an Bethanien zu übergeben, hat Jenna Zakrzewski zusammen mit Ihrer Mutter Veronika und Tochter Sheyla begründet. Seit sechs Jahren stricken die drei Zakrzewski-Frauen das ganze Jahr hindurch Mützchen für die Frühgeborenen – in sehr kleinen Größen, so wie Frühgeborene es benötigen. Über die Zeit wuchs der Kreis der Beteiligten: Bärbel und Lena Eickholt sind schön länger mit dabei und im vergangenen Jahr kam nach einem Zeitungsbericht noch Carola Rößler hinzu. Drei große Körbe mit Strick- und Nähwaren für die Babys übergaben die Frauen diesmal. Neben den 700 Mützen waren außerdem 41 Paar Socken und 13 Pumphosen dabei.

    Alle Frauen eint bei ihrer Aktion der Wunsch, etwas für Babys zu tun, insbesondere für die kleinsten der Kleinen auf der Frühgeborenstation. „Wenn man alles hat und es einem gut geht, sollte man das ein Stück weit zurückgeben“, so Jenna Zakrzewski zur Motivation der Frauen. Gearbeitet wird mit selbst gekaufter Wolle, aber auch mit Wollspenden aus der Bevölkerung. „Für unsere Arbeit freuen wir uns jederzeit über Spenden von 4-fach Sockenwolle“, sagt Jenna Zakrzewski. In diesem Jahr wollen die Frauen wieder für die Babys in Bethanien nähen. Alle für Babys geeigneten Stoffreste (elastisch, Jerseystoff), können jederzeit bei den Handarbeitsdamen abgegeben werden.

    KONTAKT
    Wollspenden aus 4-fach Sockenwolle sowie Stoffreste können abgegeben werden bei Jenna Zakrzewski, Tel.: 0174-96 77 065, E-Mail: Jenna-Stylez@web.de


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  • Weltkrebstag: Von der Prävention bis zur Palliativversorgung

    Im Krankenhaus Bethanien profitieren Patienten von interdisziplinärer Zusammenarbeit

    Patientengespräch mit Dr. Kato Kambartel, Ärztlicher Koordinator des Lungenzentrums im Krankenhaus Bethanien
    Fast jeder zweite in Deutschland erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Laut Experten sind wir dieser Situation jedoch nicht hilflos ausgeliefert, sondern wir können etwas dagegen tun: rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen ließen sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden. Auch die Tatsache, dass inzwischen 50 Prozent aller erwachsenen Krebspatienten, geheilt werden können, gibt Hoffnung. Am Weltkrebstag, der sich in diesem Jahr zum 20. Mal jährt, sollen die Menschen über das Thema Krebs aufgeklärt und mobilisiert werden, gegen die Krankheit aktiv zu werden.

    Die meisten Menschen unterschätzen die Auswirkung ihrer eigenen Gewohnheiten auf ihre Gesundheit. Dabei kann schon die Einhaltung einiger weniger Regeln einer Krebserkrankung vorbeugen. Dazu gehört der Verzicht auf den Konsum von Alkohol und Tabak, regelmäßige Bewegung, ein Körpergewicht, das dem normalen "body mass index" (BMI) entspricht, eine gesunde Ernährung sowie der Schutz vor UV-Strahlen.

    Für die bestmögliche Chance auf eine erfolgreiche Behandlung ist die frühzeitige Diagnose der Krebserkrankung entscheidend. Wichtig sind deshalb regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung. Dazu zählt etwa das Lungenkrebsscreening bei Rauchern und bei Menschen, die durch ihren Beruf mit Asbest in Berührung kommen. Außerdem sind das Mammographiescreening zur Früherkennung von Brustkrebs sowie die Magen- und Darmspiegelung bewährte Vorsorgeuntersuchungen. Im Krankenhaus Bethanien profitieren die Patienten von der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen bereits bei der Vorsorge und Früherkennung. Aufgrund der regelmäßig stattfindenden Tumorkonferenzen, bei denen jeder an Krebs erkrankte Patient fachübergreifend besprochen wird, wird eine hochspezialisierte und schnelle Diagnostik sichergestellt.

    Inzwischen gibt es vielfältige Möglichkeiten der Behandlung von Krebserkrankungen. Es steht eine große Anzahl an Medikamenten zur Verfügung, so dass in Abhängigkeit der individuellen Krebserkrankung Patienten medikamentös in Kombination mit modernsten Operationstechniken therapiert werden. Darüber hinaus werden komplementäre Methoden, wie z. B. Traditionelle Chinesische Medizin, gut angenommen. Eine besondere Neuheit stellt die molekularpathologische Diagnostik dar, die ebenfalls im Krankenhaus Bethanien angewendet wird: Mit ihrer Hilfe kann inzwischen bei einem Teil der Patienten die Ursache der Krebsentstehung entschlüsselt werden. Vor diesem Hintergrund können zielgerichtet bestimmte Medikamente zum Einsatz kommen, die eine besonders schonende Behandlung ermöglichen. Aktuelle Entwicklungen auch in der medikamentösen Tumortherapie verbessern nicht nur die Lebensqualität. Auch die Zahl der Langzeitüberlebenden nimmt kontinuierlich zu. Inzwischen kann rund die Hälfte der Patienten mit einem fortgeschrittenen Lungenkarzinom zunächst ohne Chemotherapie behandelt werden.

    Nicht nur auf eine frühzeitige Diagnose und gute Therapie kommt es denjenigen an, die an Krebs erkrankt sind. Sollte eine Krebserkrankung nicht mehr heilbar sein, kommt es auf eine gute palliative Versorgung an. Auf sie sind Menschen angewiesen, wenn es nicht mehr um die Bekämpfung ihrer Krankheit selbst, sondern der Beschwerden geht, die mit ihr einhergehen. „Um die besondere Situation, in der sich die Patienten dann befinden, aufzufangen, steht ihnen im Krankenhaus Bethanien neben der psychoonkologischen und seelsorgerischen Begleitung ein umfangreiches palliativmedizinisches Netzwerk zur Seite, durch das sie auch frühzeitig in der Therapie ihrer Krebserkrankung unterstützt werden können,“ erklärt Dr. Kato Kambartel, Ärztlicher Koordinator des Lungenzentrums. Durch die enge Kooperation mit der Onkologischen Praxis Moers und der Strahlentherapie Duisburg-Moers können inzwischen fast alle Patienten ambulant betreut werden. „So können sie bei einem Großteil der Behandlung in ihrem privaten Umfeld verbleiben, was einen erheblichen Beitrag zum ganzheitlichen Wohlbefinden leistet,“ sagt Dr. Kato Kambartel.


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  • Spende für Klinikclowns im Bethanien

    Bauunternehmen Tecklenburg aus Straelen hatte Aktion auf dem Moerser Weihnachtsmarkt organisiert

    Eine Spende der Bauunternehmung Tecklenburg in Höhe von 720 Euro übergab jetzt Vertriebsleiterin Sandra von Lobenstein (M.) in der Kinderklinik an die Klinikclowns Iris Held alias „Stift“ (li.) und Inga Borgschulte alias „Wilma“ (re.). (Foto: KBM/Ruder)
    Eine Spende in Höhe von 720 Euro übergab jetzt das Bauunternehmen Tecklenburg an die Kinderklinik Bethanien. Die Firma aus Straelen hatte auf dem Moerser Weihnachtsmarkt eine Spendenaktion zugunsten der im Bethanien tätigen Klinikclowns durchgeführt. „Wir sind seit vielen Jahren in Moers unternehmerisch tätig und wollen der Stadt gern etwas zurückgeben“, sagte Vertriebsleiterin Sandra von Lobenstein beim Besuch in der Kinderklinik. Tecklenburg realisiert derzeit in Moers Vinn das Bauprojekt Live Green Houses an der Kaiserstraße. „Wir bauen fünfzig moderne Häuser, insbesondere für Familien mit Kindern“, so Sandra von Lobenstein zum derzeitigen Engagement von Tecklenburg in Moers.

    Bei der Spendenaktion auf dem Weihnachtsmarktmarkt hatte das Unternehmen zugunsten der Klinikclowns Getränke zu je einem Euro ausgegeben, Geschäftsführer Hermann Tecklenburg hat die Einnahmen dann verdoppelt. Auch die Klinikclowns waren vor Ort und hatten auf dem Weihnachtsmarkt Clownsnasen an die Moerserinnen und Moerser verteilt. Zur Spendenübergabe in der Kinderklinik gab es jetzt ein Wiedersehen mit den beiden Clownsdamen Iris Held alias Clownin Stift und Inga Borgschulte alias Clownin Wilma. Beide besuchen im Auftrag des Vereins Clownsvisite e.V. wöchentlich die kranken Kinder im Bethanien.

    „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer Arbeit in der Moerser Kinderklinik durch die Firma Tecklenburg“, dankten die beiden Clowninnen bei der Überreichung des großen Spendenschecks. „Die Großzügigkeit von Unternehmen aus der Region trägt dazu bei, unsere Einsätze bei den kranken Kindern im Bethanien für die nächsten Wochen und Monate finanziell abzusichern“, so die Klinikclowns.


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  • Erfolgreiche Akkreditierung im Jubiläumsjahr

    Schlafmedizinisches Zentrum Bethanien erhielt Zertifikat und feierte 25-jähriges Jubiläum

    Stellvertretend für das gesamte Team des Schlafmedizinischen Zentrums Bethanien freuen sich (v. l. n. r.) Chantal Spaltmann, Daniela Kühle, Michaela Fechner, Vanessa Stehr-Mehlig und Mirela Seferovic über die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM e. V.). (Foto: KBM/Stepanow)
    Für eine Versorgung nach höchsten Qualitätsstandards erhielt das Schlafmedizinische Zentrum der Lungenklinik im Krankenhaus Bethanien jetzt erneut das Qualitätszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM e. V.). Die Gesellschaft bestätigte der Fachabteilung eine hohe Qualität in der Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Schlafstörungen. Dazu prüften externe Gutachter unter anderem, wie viele Patienten mit welchen Symptomen und Diagnosen behandelt worden sind und welche Therapieformen dabei eingesetzt wurden. Die Zertifizierung ist gültig bis Ende 2021. „Unser Team arbeitet täglich daran, die hohen Qualitätsstandards sicherzustellen. Dass uns das tatsächliche Erfüllen dieser Standards durch externe Gutachter auf Basis einer sehr umfangreichen Prüfung offiziell bestätigt wurde, freut uns besonders“, so Dr. Thomas Voshaar, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses und Chefarzt der Lungenklinik.

    Ins Schlafmedizinische Zentrum kommen Patienten, die beispielsweise an Durchschlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Gedächtnisstörungen leiden. Außerdem zählen morgendliche Kopfschmerzen, Schnarchen, Leistungsminderung und unruhige Beine zu häufigen Symptomen, die auf eine Schlafstörung hindeuten. Um die Ursachen für diese Symptome herauszufinden, sind exakte Messwerte nötig, die während des Schlafes aufgezeichnet werden. „So können wir beispielsweise feststellen, ob und wann ein Patient Atemaussetzer hat, die gegebenenfalls zu einer Schlafstörung führen“, erklärt Dr. Voshaar. In diesen Fällen könne etwa eine Schlafatemtherapie helfen – eine Therapie, bei der über Nacht eine spezielle Atemmaske die Atmung des Patienten während des Schlafes unterstützt.

    Nicht nur die Zertifizierung gab dem Team um Dr. Voshaar Grund zur Freude. Im vergangenen Jahr feierte das Schlafmedizinische Zentrum Bethanien sein 25-jähriges Bestehen. Als Dr. Voshaar und Oberarzt Dr. Ralph Stark das Zentrum im Krankenhaus Bethanien im Jahr 1994 gründeten, war die Disziplin der Schlafmedizin noch größtenteils unbekannt. Die beiden Ärzte begannen damals mit nur zwei Messplätzen und leisteten buchstäblich Pionierarbeit. Inzwischen stehen insgesamt 13 Schlafplätze und ein großes, speziell ausgebildetes Team zur Verfügung. „Es ist einem sehr engagierten und hochprofessionellen Team zu verdanken, dass wir diese Art der medizinischen Versorgung in Moers seit 25 Jahren anbieten können“, so der Chefarzt.


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  • Bethanien baut auf seine Zukunft

    Neues Bettenhaus für die Versorgung steigender Patientenzahlen

    Grundsteinlegung für das neue Bettenhaus des Bethanien Krankenhauses (v.l.n.r.): Chefarzt Dr. Christoph Chylarecki als stellvertretender Ärztlicher Direktor, Pflegedirektorin Angelika Linkner, Architekt Reiner Kreuzburg, Dr. Thomas Voshaar als Ärztlicher Direktor, Stiftungsvorstand Dr. Ralf Engels, Stiftungsratsvorsitzender Otfried Kinzel, Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Krankenhaus-Seelsorgerin Anke Prumbaum und Bethaniens Baukoordinator Marcus Eidmann.
    Am 16.01.2019 wurde auf dem Gelände des Bethanien Krankenhauses der Grundstein für das neue Bettenhaus gelegt. Die Stiftung Krankhaus Bethanien für die Grafschaft Moers baut in den nächsten Jahren an der Klever Straße ein dreistöckiges Gebäude mit 71 Zimmern und insgesamt 100 Patientenbetten, das entsprechend modernster Anforderungen ausgestattet sein wird. „Die Zimmer werden, was den Komfort betrifft, den Standard von Hotelzimmern haben“, so Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien.

    Das neue Gebäude wird auf einer Fläche von gut 8.000 Quadratmetern außerdem über Funktionsräume sowie Räume für das Personal verfügen. Insgesamt 28 Millionen Euro kostet der Neubau. „Das ist die größte Einzelinvestition in der über 150-jährigen Geschichte der Bethanien Stiftung“, erläuterte der Vorstand des Stiftungsrats, Otfried Kinzel.

    Die Investition sei ein deutliches Signal an Moers, fügte Dr. Ralf Engels bei der feierlichen Zeremonie mit dem Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, den Mitgliedern des Direktoriums, des Stiftungsrates sowie der Mitarbeitervertretung auf der Baustelle hinzu. „Mit dem Bethanien hat Moers stets einen verlässlichen Partner bei der Gesundheitsversorgung“, sagte er. Bürgermeister Fleischhauer wünschte den Bauleuten und Handwerkern gutes Gelingen.

    Für die bei der Grundsteinlegung feierlich einbetonierte Zeitkapsel steuerte der Bürgermeister einen persönlichen handschriftlich verfassten Brief und eine kleine Figur der Moerser Henriette aus Zinn bei. Die Zeitkapsel enthält außerdem die Baupläne des neuen Gebäudes, Ausgaben der beiden Moerser Tageszeitungen, eine aktuelle Ausgabe des Moerser Monats, eine Silbermünze mit der Ansicht des Krankenhauses und weitere Dokumente der Bethanien Stiftung.

    Das Einmauern der Zeitkapsel wurde von den Bauherren mit traditionellen Kellen- und Hammerschlägen auf die Grundsteinplatte abgeschlossen. Krankenhaus-Seelsorgerin Anke Prumbaum sprach anschließend ein Segensgebet. In ihrer kurzen Ansprache zitierte sie auch den in die Grundsteinplatte eingravierten Bibelvers „Gott steht mir bei und erhält mein Leben“. Der Vers solle die künftig im neuen Bettenhaus untergebrachten Patientinnen und Patienten bei der Genesung begleiten.

    Das neue Bettenhaus ist Teil eines umfassenden Masterplans, mit dem sich das Bethanien in den nächsten zehn Jahren für die Zukunft aufstellt. Wie der Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, Dr. Thomas Voshaar, betonte, sei die Erweiterung der Bettenkapazität ein Ergebnis der hohen Nachfrage nach spezialisierter medizinischer Versorgung auf höchster Qualitätsstufe. „Wir sind in den Wintermonaten nicht selten zu 110 bis 120 Prozent ausgelastet. Damit stellt Bethanien eine Besonderheit unter den Krankenhäusern der Region dar.“

    Insgesamt wird die Stiftung in den kommenden zehn Jahren 70 Mio. Euro für Baumaßnahmen investieren. Mit der großflächigen Erweiterung des Besucherparkplatzes, der Neugestaltung der Krankenhaus Cafeteria und der Einrichtung eines Hubschrauber-Landeplatzes für Notfallpatienten sind die ersten Bauvorhaben bereits in die Tat umgesetzt worden.

    Höchster Komfort: So werden die Patientenzimmer im neuen Bettenhaus aussehen.


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