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13.3.2020

Strikte Einschränkung sozialer Kontakte und Verzicht auf Besuche im Krankenhaus

Ärzte des Krankenhauses Bethanien appellieren an die Verantwortung eines jeden Einzelnen

Damit die Krankenhäuser sich um die Versorgung von Patientinnen und Patienten kümmern können, ist es wichtig, dass die Ausbreitung der Corona-Erkrankungen verlangsamt wird.

Neben den regulären Hygienemaßnahmen, wie zum Beispiel dem Händewaschen und der einzuhaltenden Husten-Etiquette, raten Ärzte des Krankenhauses Bethanien mit Nachdruck, ab sofort alle sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

„Im Vergleich zur Influenzagrippewelle, bei der auf eine erkrankte Person im Schnitt eine weitere Ansteckung kommt, verhält es sich bei den Corona-Wellen, wie wir sie im bisherigen Verlauf kennen, anders: Jede erkrankte Person steckt zwei bis drei weitere Menschen an,“ erklärt Dr. Kato Kambartel, Infektiologe des Bethanien Krankenhauses. „Wir müssen die Ausbreitung der Erkrankung stoppen, damit die Kapazitäten der Kliniken ausreichen. Jeder Einzelne trägt dabei eine Verantwortung.“ Auch Dr. Christoph Chylarecki, Kommissarischer Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, empfiehlt dringend, dass nicht nur Menschenmengen gemieden werden, sondern auch der soziale Kontakt im privaten Umfeld eingeschränkt wird. Insbesondere ruft er aber auch dazu auf, auf Besuche im Krankenhaus zu verzichten. „Wir wissen, dass Besuche der Genesung von Patientinnen und Patienten zuträglich sind. Aufgrund des aktuellen Infektionsrisikos müssen wir aber vorübergehend die Besucherzahlen auf ein Minimum reduzieren.“ Ausnahmen bestünden zum Beispiel bei Kindern, die auf eine Begleitperson angewiesen sind.
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