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6.4.2020

Autolackiererei übergab Schutzmasken und Handschuhe für Bethanien

Firmeninhaber Mike Püllen hatte auf Facebook zu Spendenaktion für Kliniken am Niederrhein aufgerufen

Firmenchef Mike Püllen (li.) von der Autolackiererei Starlack aus Kevelaer übergab im Moerser Krankenhaus Bethanien Masken und weitere Schutzausrüstung für das Ärzte- und Pflegepersonal an Thomas Müller (re.) von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses. (Foto: KBM/Stepanow)
Schutzmasken und Handschuhe für das Personal übergab jetzt Firmenchef Mike Püllen an das Bethanien Krankenhaus in Moers. Der Inhaber der Autolackiererei Starlack in Kevelaer hatte gehört, dass wegen der Corona-Pandemie derzeit in den Kliniken die Schutzausrüstung für Ärzte und Pflegepersonal knapp sei und rief auf Facebook die Handwerksbetriebe der Region auf, nicht benötigte Schutzausrüstung an die Krankenhäuser vor Ort zu spenden.

„In den Handwerksbetrieben ist oft mehr Schutzausrüstung vorhanden, als man braucht. Im Gesundheitswesen wird Schutzkleidung allerdings im Moment ganz dringend benötigt“, sagt Mike Püllen. Tatsächlich erfüllen die auch von Handwerksbetrieben genutzten sogenannten FFP2-Masken die hohen Qualitätsanforderungen für den Einsatz im Gesundheitswesen und sind dementsprechend für den Gebrauch in Krankenhäusern zugelassen. Für die Spende an die Kliniken schaute Firmenchef Püllen zuerst im Materiallager seiner Autolackiererei nach. Außerdem fragte er bei seinem Lieferanten, ob der für die Spendenaktion noch Masken und weitere Schutzausrüstung besorgen könne.

An die Krankenhäuser in Kevelaer und Geldern hatte Mike Püllen das Material vor Tagen bereits übergeben, jetzt kam er von Kevelaer nach Moers ins Krankenhaus Bethanien. „Eine Freundin von mir arbeitet im Bethanien im OP-Bereich. Da war es Ehrensache für mich, auch hier Schutzmasken und Handschuhe zu übergeben“, so der Spender bei der Begegnung mit Thomas Müller von der Einkaufsabteilung des Krankenhauses. Er bedankte sich bei allen Unterstützerinnen und Untersützern der Spendenaktion herzlich für das großartige Engagement. „Wir können FFP2-Schutzmasken derzeit sehr gut gebrauchen, damit sich unser Personal vor einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus gut schützen kann. Leider ist es für alle Kliniken in Deutschland derzeit schwer, die benötigte Schutzausrüstung zeitnah zu bekommen“, erläuterte Müller.
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