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18.6.2020

Vizepräsident des NRW-Landtags erwies Bethanien die Ehre

Oliver Keymis würdigte das Moerser Modell zur Behandlung von Covid-19

Bei seinem Besuch im Krankenhaus Bethanien lobte NRW Landtagsvizepräsident Oliver Keymis das Moerser Behandlungsmodell von Covid-19-Patienten. (V. l. n. r.: Dr. Christoph Chylarecki, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Bethanien, Christoph Rudolph, Leiter der Moerser Feuerwehr, Angelika Linkner, Pflegedirektorin, Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers, Oliver Keymis, Vizepräsident des Landtages Nordrhein-Westfalen, Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik Bethanien und Dr. Peter Tönnies, Stellvertretender Ärztlicher Direktor.)
Zu einem knapp dreistündigen Besuch kam NRW-Landtagsvizepräsident Oliver Keymis am Dienstagabend (16.6.) ins Krankenhaus Bethanien. Der Politiker lobte dabei den Bethanischen Weg der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Covid-19, der inzwischen als Moerser Modell internationale Anerkennung erfahren hat. Das Team um Dr. Voshaar hat früh einen zu den ersten Empfehlungen alternativen Behandlungspfad gewählt.

„Die in mehreren Sprachen übersetzten Youtube-Videos, in denen die Bethanierinnen und Bethanier der Fachwelt die Behandlungsprinzipien des Moerser Modells erklären, sind über das Internet auf großes Interesse gestoßen und haben bei nicht nur in Berlin, sondern auch in Frankreich, Russland und Amerika Beachtung gefunden. In den am schwersten von Covid-19 betroffenen Ländern Italien, Spanien und besonders in unserem Nachbarland Frankreich machten die Bethanien-Videos Karriere“, lobte der Vizepräsident des NRW-Landtags. „Der Bethanische Weg hat mich maßlos beeindruckt“, erläuterte der Politiker den Grund seines Besuchs in Moers. So wundere es ihn nicht, dass Herr Dr. Voshaar seit kurzem zum Beraterstab von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gehöre. Der Politiker dankte den Mitarbeitenden des Krankenhauses Bethanien für die in den letzten Wochen geleistete Arbeit. „Das, was das Covid-Team im Bethanien macht, wird in der ganzen Welt anerkennend und mit absoluter Wertschätzung wahrgenommen.“

Im Gespräch mit dem Landtagsvizepräsidenten erläuterten Mitglieder des Covid-Krisenstabs die Besonderheiten des Moerser Behandlungskonzeptes. „Man muss die schwer an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten so lange wie möglich selber atmen und bei Bewusstsein lassen, anstatt sie ins Koma zu legen und zu intubieren“, brachte es Dr. Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik, auf eine für medizinische Laien verständliche Formel. “Weil wir aus einigen Regionen wissen, dass 80% der schwer erkrankten Covd-19-Patienten die künstliche Beatmung über den Tubus nicht überleben, sahen wir uns bestärkt darin, die nicht invasive Beatmung anzuwenden und die Patientinnen und Patienten möglichst lange wach und spontan atmen zu lassen,“ erklärte Dr. Voshaar.

Aus dem Krankenhaus Bethanien konnten, wie Dr. Voshaar gegenüber dem Landtagsvizepräsidenten darlegte, von insgesamt 54 behandelten schwerkranken Patientinnen und Patienten mit Covid-19 bereits 52 gesund entlassen werden. Wichtig für den Behandlungserfolg sei eine enge, fachübergreifende Zusammenarbeit, wie sie im Krankenhaus Bethanien gepflegt werde. „Von Medizin über Pflege und Physiotherapie bis hin zu Hygiene und Reinigungsteam – für den Erfolg sind gleichermaßen alle Beteiligten wichtig“, betonte Chefarzt Dr. Voshaar. Auch Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien, lobte den „großartigen Job eines interdisziplinären Top-Teams“.

Nach der Gesprächsrunde wurde Landtagsvizepräsident Oliver Keymis vom Behandlungsteam um Dr. Voshaar der Weg von Covid-19-Patienten auf dem Gelände vom Zelt über die ZNA bis hin zur Covid-Isolationsstation gezeigt.
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