Krankenhaus-Startseite

Unternehmenskommunikation und Marketing (UKM)

Pressemitteilungen aus dem Jahr 2021



  • Bethanien auf dem Weg zum Smart Hospital

    Antrag auf Förderung für ein digitales Update eingereicht

    V. l.: Die Mitglieder der Kommission für digitale Transformation Nadine Klaassen, Nina Neugroda, Sven Langenheim, Dr. Maren Michels, Janina Frings, Dr. Patrick Stais, Marcus Eidmann, Michael Ziller, Betina Gerber, Andre Filipiak, Dr. Kathrin Stepanow und Dr. Ralf Engels.
    Einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Smart Hospital ist das Bethanien gegangen: Die Mitglieder:innen der Kommission für digitale Transformation in der Stiftung Bethanien haben einen Antrag auf Förderung für die Umsetzung digitaler Projekte eingereicht. Mit einem neuen Investitionsprogramm im Zusammenhang mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (kurz: KHZG) wollen Bund und Länder ein digitales Update der Krankenhäuser in Deutschland finanzieren. 3 Milliarden Euro will der Bund dabei bereitstellen, die Länder sollen weitere Investitionsmittel von 1,3 Milliarden Euro aufbringen. Damit sollen Kliniken dazu befähigt werden, in puncto moderne Notfallkapazitäten, Digitalisierung und IT-Sicherheit aufzurüsten.

    „Wir haben 10 untergeordnete Anträge für unterschiedliche Fördertatbestände eingereicht und damit insgesamt ein Fördervolumen von 7,8 Millionen Euro beantragt“, so Michael Ziller, EDV-Leiter der Stiftung Bethanien. „Hinter dieser Summe verbergen sich die Kosten für Digitalisierungsprojekte, die innerhalb der Kommission für digitale Transformation der Stiftung gesammelt und priorisiert wurden“, ergänzt er. Die Anträge hat er gemeinsam mit Sven Langenheim, dem Stellvertretenden Leiter der Kommission für digitale Transformation, verfasst. „Dabei wurden die Vorschläge und Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen der Stiftung miteinbezogen“, erklärt Langenheim. „Es war viel Arbeit, die Projekte zu definieren, zu priorisieren, Angebote einzuholen und die Anträge zu formulieren“, ergänzt er. „Von der Identifizierung der Projekte bis zur Abgabe der Anträge kommen wir sicher auf 60 Mann-Tage, wenn wir alle Kommissionsmitglieder einbeziehen“, schätzt Michael Ziller. Die Projekte, die von höchster Priorität sind, wurden mit 4,3 Millionen Euro beziffert. Dazu zähle beispielsweise ein digitales Patientenportal, mit dem Patientinnen und Patienten in Zukunft schon vor ihrem Krankenhausaufenthalt bequem von zu Hause aus einige Formalien abwickeln können sollen.

    Ziel der Digitalisierungsprojekte ist insbesondere die Maximierung der Sicherheit und des Komforts für Patient:innen. „Wir möchten die Erreichbarkeit weiter verbessern sowie die Erledigung wichtiger administrativer Aufgaben vor dem Krankenhausaufenthalt schon von zu Hause aus erleichtern, damit sich die Patientinnen und Patienten vor Ort beispielsweise gezielt auf das Gespräch mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin fokussieren können“, so Dr. Patrick Stais, Leiter der Kommission. Viele der geplanten Projekte seien noch Zukunftsmusik. „Was wir möglichst schnell umsetzen werden, ist beispielsweise das digitale Medikationsmanagement, mit dem ein Wechselwirkungscheck unter den bereits verordneten Medikamenten durchgeführt werden kann. Lösungen wie diese tragen zur weiteren Verbesserung der Patientensicherheit bei.“ Wann die weiteren Vorhaben zur Digitalisierung in den Krankenhausalltag Einzug finden, sei aber noch offen. „Wir rechnen frühestens gegen Ende des Jahres mit einer Rückmeldung bezüglich unseres Antrages und müssen bis dahin gespannt bleiben, welche Mittel wir bewilligt bekommen“, sagt Ziller. „Definitiv haben wir jetzt klare Maßnahmen auf dem Weg zum Smart Hospital herausgearbeitet und wir hoffen, dass wir sie schnellstmöglich umsetzen können, um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern“, schließt Dr. Stais ab.


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  • Kein negativer Testnachweis bei Geimpften und Genesenen notwendig

    Besuchsregel gilt weiterhin im Krankenhaus Bethanien

    Mit der neuen Coronaschutzverordnung werden diejenigen, die bereits an Covid erkrankt waren und genesen sind sowie diejenigen, die vollständig gegen Covid geimpft wurden, negativ getesteten Personen gleichgesetzt. Dabei muss die letzte notwendige Impfung mindestens 14 Tage zurückliegen, der positive Corona-Befund darf nicht länger als 6 Monate in der Vergangenheit liegen. Das findet auch im Rahmen der Besuchsregelung des Krankenhauses Bethanien Anwendung. Der Nachweis eines maximal 48 Stunden alten negativen Coronatestes ist somit nur dann erforderlich, wenn Personen weder vollständig geimpft, noch von Corona genesen sind.

    Bereits im Zuge der Allgemeinverfügung des Landes NRW zum Schutz von Patient:innen unter anderem in Krankenhäusern vom 5. März hat die Stiftung Krankenhaus Bethanien die Ausnahmeregelungen für Krankenhausbesuche angepasst. So sind seitdem Besuche von Patient:innen möglich, die länger als fünf Tage stationär behandelt werden. Auch für dementiell erkrankte Patient:innen gilt eine Ausnahmeregelung, die Besuche zulässt.

    Weiterhin stellen Besuche von Kindern, Schwangeren und Palliativpatient:innen Ausnahmen dar. Darüber hinaus dürfen zur Besprechung von therapeutischen Konzepten nach Ermessen der behandelnden Ärzt:innen Angehörige vor Ort hinzugezogen werden.

    Besucher:innen, auf die diese Ausnahmeregelung zutrifft, müssen ihren Besuch spätestens am Vortag über die Station der zu besuchenden Person anmelden und bei Ankunft eine Selbstauskunft am Krankenhausempfang geben. Die Besuchszeiten für diejenigen, die entsprechend der Ausnahmeregelung Patient:innen besuchen dürfen, sind montags bis freitags von 7.30 – 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 12.00 – 18.00 Uhr. Dabei ist die erlaubte Besuchszeit pro Patient:in auf eine Stunde am Tag begrenzt.


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  • Endovaskuläre Spezialisten retteten Patienten das Leben

    Erfolgreiche Not-OP unter örtlicher Betäubung im Krankenhaus Bethanien Moers durch speziell ausgebildetes Ärzte- und Pflegeteam

    Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Krankenhaus Bethanien Moers Prof. Dr. Bruno Geier (li.) und Oberarzt Dr. Jan Ole Düsterwald. (Foto: Krankenhaus Bethanien Moers)
    Gefahr erkannt, schnell gehandelt und erfolgreich operiert: Der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Krankenhaus Bethanien Moers Prof. Dr. Bruno Geier und sein Team konnten einem Patienten das Leben retten, der an einer Aussackung der Bauchschlagader litt. „Durch eine Not-OP unter örtlicher Betäubung konnten wir dem Patienten schnell und gezielt helfen. Das funktionierte aber nur, weil wir bestimmte Voraussetzungen erfüllen“, erklärt der Chefarzt. So müsse das gesamte behandelnde Team in der Durchführung solcher Eingriffe speziell geschult sein und ausreichend Erfahrung besitzen. Eine weitere Voraussetzung sei die Ausstattung des Operationssaals mit einer leistungsstarken Röntgenanlage und den notwendigen Materialien.

    Der Fall: Wegen immer stärker werdenden Bauchschmerzen suchte der von Prof. Dr. Geiers Team behandelte Patient die zentrale Notaufnahme des Krankenhauses auf. Ultraschallaufnahmen zeigten die Aussackung der Bauchschlagader. Unter örtlicher Betäubung beider Leisten legten die Gefäßchirurgen zunächst die Schlagader frei. Darüber konnten sie anschließend spezielle Stents (Endoprothesen) einführen, die sich an die Gefäßwand legen, diese abdichten und letztlich die Blutung stoppen. Die Besonderheit: „Der gesamte Eingriff konnte unter örtlicher Betäubung am wachen Patienten durchgeführt werden“, erklärt Prof. Dr. Geier. Der Vorteil: „Dadurch blieben die körpereigenen Mechanismen erhalten, die verhindern sollen, dass es zu einer Zunahme der Blutung kommt.“ Bereits am Tag nach seiner Not-OP konnte der Patient auf die Normalstation verlegt und nach sechs Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werden. „Wir sind sehr glücklich, dass sich unser Patient wieder bester Gesundheit erfreuen und wieder allen körperlichen Aktivitäten nachgehen kann“, so der Gefäßchirurg.

    In der Klinik für Gefäßchirurgie am Krankenhaus Bethanien haben alle Oberärzt:innen die Zusatzbezeichnung „Endovaskulärer Chirurg“, die Routine und Erfahrung mit ebensolchen Eingriffen voraussetzt. Der Leitende Oberarzt Dr. Harald Freis sowie Chefarzt Prof. Dr. Bruno Geier haben zusätzlich die Bezeichnung „Endovaskulärer Spezialist“, die eine überdurchschnittliche Expertise auch mit komplizierten Katheter-Eingriffen bescheinigt. Zudem sind drei OP-Pflegekräfte als „Endovaskuläre Assistent:innen“ ausgebildet und somit speziell im Umgang mit Material sowie Techniken dieser Behandlungsart geschult.


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  • Neuer Anschub für das geschwächte Herz

    Herzchirurgin Dr. Anita Malkoc behandelt Patient:innen mit Herzschwäche durch die Implantation von sogenannten CRT-Systemen

    Die Herzchirurgin und Oberärztin der Kardiologie am Krankenhaus Bethanien Dr. Anita Malkoc behandelt Patient:innen mit Herzschwäche durch die Implantation von sogenannten CRT-Systemen. (Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers)
    Die Herzchirurgin und Oberärztin der Kardiologie am Krankenhaus Bethanien Dr. Anita Malkoc hat in den vergangenen fünf Jahren 150 Patient:innen mit dem sogenannten CRT-System behandelt. Die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) ist eine effektive Behandlungsmöglichkeit für Menschen mit chronischer Herzschwäche und auffälligem EKG. „CRT-Systeme arbeiten wie spezielle Schrittmacher oder Defibrillatoren, sie stärken dabei zusätzlich die Kraft des Herzmuskels“, so Dr. Malkoc. Damit würden auch jüngere Patient:innen versorgt, bei denen die medikamentöse Therapie nicht mehr ausreicht. Gemeinsam mit dem Chefarzt der Kardiologie Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp und der Patientin bzw. dem Patienten bespricht die Chirurgin bei jeder Therapie mit dem CRT-System ausführlich die entsprechenden EKG-Veränderungen und Ultraschall-Befunde.

    Bei der Operation wird über einen kleinen Schnitt eine Vene unter dem Schlüsselbein punktiert, durch die insgesamt drei schmale Sonden unter Röntgendurchleuchtung ins Herz vorgeschoben und platziert werden. Sobald das System implantiert ist, kann es drei wesentliche Aufgaben erfüllen: Es verbessert die Pumpleistung des Herzens, kann das Herz wie ein Schrittmacher schneller machen und gleichzeitig vor bösartigen Rhythmusstörungen schützen wie ein Defibrillator. „Mit Frau Dr. Malkoc haben wir eine Ärztin bei uns mit einer besonderen Expertise und viel Erfahrung gerade in Bezug auf diese Form der Behandlung“, so der Chefarzt der Kardiologie Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp.

    Bereits nach kurzer Zeit bemerken die Patient:innen eine Verbesserung, indem sie deutlich weniger Atemnot haben, im Alltag fitter sind und seltener wegen ihrer Herzschwäche ins Krankenhaus müssen. Ergebnisse internationaler Studien zeigen, dass Patient:innen mit einer Verbesserung der Herzleistung und körperlichen Belastbarkeit rechnen können, manche kehren sogar an ihren Arbeitsplatz zurück. Die Implantation des CRT-Systems ist sowohl mit örtlicher Betäubung als auch unter Vollnarkose möglich. In den meisten Fällen können die Patient:innen bereits nach nur einem Tag im Krankenhaus wieder nach Hause.

    INFO

    Weitere Informationen zur Behandlung mit dem CRT-System bietet unter anderem die Deutsche Herzstiftung an: https://www.herzstiftung.de.


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  • Sektion für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie im Krankenhaus Bethanien mit neuer Leitung besetzt

    Chefarzt Dr. med. Christian Soimaru aus Mülheim erweitert die Kompetenzen im Krankenhaus Bethanien Moers

    Chefarzt Dr. med. Christian Soimaru aus Mülheim erweitert die Kompetenzen im Krankenhaus Bethanien Moers.
    Mitte März wurde das bereits bestehende breite operative Spektrum im Krankenhaus Bethanien erweitert. Dr. Christian Soimaru, der hauptberuflich seit 10 Jahren als Chefarzt im Evangelischen Krankenhaus in Mülheim tätig ist, baut in Moers das Fachgebiet der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie sowie das Fachgebiet der Handchirurgie in der neu besetzten Sektion als Ärztliche Leitung aus.

    Der Schwerpunkt seiner Arbeit – an beiden Standorten – liegt auf der Rekonstruktiven Chirurgie. Darunter versteht der Mediziner unter anderem den Wiederaufbau der weiblichen Brust mit körpereigenem Gewebe nach Brustkrebs oder die Rekonstruktion im Gesichtsbereich nach Entfernung von bösartigen Hauttumoren sowie die Wiederherstellung am gesamten Körper nach Trauma und Infektion. „Primär geht es nicht um ästhetische Aspekte, sondern darum, dass der Patient oder die Patientin verlorene Körperfunktionen zurückerlangt. Dennoch wird der betroffene Patient oder die Patientin das Ergebnis jeder funktionellen Rekonstruktion auch unter dem ästhetischen Aspekt beurteilen“, erklärt Dr. Christian Soimaru.

    Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt ist die Handchirurgie: Hier haben sich die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Viele Volkskrankheiten wie beispielsweise die Arthrose des Daumensattelgelenkes, Nerven-Kompressionssyndrome wie das Karpaltunnelsyndrom oder die Kutscher-Krankheit fallen in diesen Fachbereich.

    „Wir freuen uns sehr, dass ein geschätzter Kollege aus Mülheim nun unser Portfolio hier im Krankenhaus Bethanien mit seiner Kompetenz bereichert und wieder ausbaut, nachdem die Leitung dieser Sektion vorübergehend nicht besetzt war“, erklärt Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Krankenhaus Bethanien. „Mir ist besonders wichtig, dass die Patientinnen und Patienten nicht nur medizinisch gut behandelt werden, sondern sich auch gut aufgehoben fühlen,“ erklärt Dr. Christian Soimaru. Perspektivisch möchte er den Bereich der Mikrochirurgie ausbauen: „Dies ist die Spitze der Rekonstruktion. Dazu bedarf es an einer hohen Expertise in der Pflege, im OP-Bereich und im ärztlichen Bereich. Im Bethanien sind dazu alle Voraussetzungen gegeben. Ich freue mich auf eine erfolgreiche und spannende Zusammenarbeit in Moers.“

    Im Evangelischen Krankenhaus Mülheim ist Dr. Christian Soimaru seit April 2011 Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie. Nach seinem Studium an der Ruhr-Universität in Bochum arbeitete er bis zu seinem Facharzt im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil. Sein Weg führte ihn unter anderem als Oberarzt in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik nach Ludwigshafen, die größte plastische Chirurgieklinik in Deutschland. Der Mediziner lebt mit seiner Frau, einer Kinderärztin, sowie den drei gemeinsamen Kindern in Mülheim an der Ruhr.

    INFOBOX
    Terminvereinbarungen mit Dr. Soimaru im Krankenhaus Bethanien sind entweder telefonisch unter 02841/200-2992 oder per E-Mail an plastische.chirurgie@bethanienmoers.de möglich.


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  • Bethanien baut: Schule für rund 400 Auszubildende soll Ende 2023 fertig sein

    Grundstück der Firma Schlothmann wird zum 01.07.2021 erworben

    Freuen sich über den Neubau der Krankenpflegeschule: Vorstand Dr. Ralf Engels, Birsel Kasilmis, Leiterin der Pflegefachschule der Bethanien Akademie und Pflegedirektorin Angelika Linkner. (v. l.)
    Dort, wo heute noch das Gebäude der Firma Schlothmann steht, werden zukünftig rund 400 Schüler:innen unterrichtet. Eine neue Krankenpflegeschule am Krankenhaus Bethanien wird bis zum Herbst 2023 auf dem heutigen Grundstück des Reise- und Busunternehmens entstehen, welches die Stiftung Krankenhaus Bethanien für die Grafschaft Moers zum 01.07.2021 erwerben wird. Das Projekt stellte Vorstand Dr. Ralf Engels am Montag, dem 03.05.2021 der Öffentlichkeit vor. „Bereits in den vergangenen Jahren haben unsere Bewerberzahlen zugenommen. Es freut mich sehr, dass wir auch im letzten Jahr zahlreiche neue Bethanierinnen und Bethanier ausbilden konnten. Mit dem Neubau der Schule werden die Zahlen der Auszubildenden noch weiter wachsen können“, erklärt Vorstand Dr. Ralf Engels.

    Die Realisierung des Baus ist möglich, weil die Stiftung Bethanien sich auf eine finanzielle Förderung beim Land NRW beworben hat und das Land den Ausbildungsstandort Bethanien mit einer Fördersumme von 4,75 Mio. Euro maßgeblich unterstützt. „Der Dank geht an das Team, das im vergangenen Jahr das bauliche und didaktische Konzept ausgearbeitet hat. Scheinbar hat es inhaltlich überzeugen können“, so Krankenhausdirektor Dr. Ralf Engels.

    Die Pflegefachschule der Bethanien Akademie wird zukünftig in einem 3,5-stöckigem Gebäude untergebracht sein. Auf rund 1.600 Quadratmetern verteilen sich zehn Klassenräume sowie ausreichend Büro- und Lagerflächen. Neben einem großen Multifunktionsraum werden drei so genannte „Skills Labs“ die Besonderheit des Bildungszentrums darstellen. Bei den Skills Labs handelte es sich um nachgebaute Patient:innenzimmer mit Waschräumen und einer Ausstattung von Lehrpuppen. Dort können zukünftig die Praxisanleiter:innen mit den Schüler:innen den realen Arbeitsalltag nachbilden und mit den Puppen den tatsächlichen Umgang mit Patient:innen einüben. „Der Neubau bietet uns die räumlichen Voraussetzungen dafür, dass wir handlungsorientierten Unterricht unter optimalen Bedingungen durchführen können“, erklärt Birsel Kasilmis, Leiterin der Pflegefachschule der Bethanien Akademie.

    „Wir sind ein Haus mit langer Tradition, wir werden in den kommenden Jahren durch Renteneintritte viel Personal und damit erfahrene Kolleginnen und Kollegen verlieren“, so Pflegedirektorin Angelika Linkner. „In unserer Pflegeschule möchten wir neue Bethanier und Bethanierinnen ausbilden, die dann möglichst lange und erfolgreich unser Team unterstützen.“

    Alle Räume werden dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, sodass auch multimedialer Unterricht stattfinden kann. „Die Zukunft der Stiftung Bethanien liegt im Personal. Ziel ist es, den Großteil des Pflegepersonals in der stiftungseigenen Schule auszubilden. Wenngleich es auch eine Herausforderung sein wird, zukünftig über 400 Schüler:innen auszubilden, ist und bleibt es unser Anspruch, weiterhin eine sehr gute Qualität in der Ausbildung zu gewährleisten“, erklärt Dr. Ralf Engels.


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  • Neue Anlaufstelle für Krebspatient:innen

    Stiftung Krankenhaus Bethanien, St. Josef Krankenhaus, „Die Pflege“ GmbH, gründeten die Krebsberatung Niederrhein e. V.

    (V. l.): Markus Altmann, Leiter der Finanzen der Stiftung Bethanien, Ralf Nennhaus, Geschäftsführer des St. Josef Krankenhauses Moers, Juliane Mallmann, Psychookologin des Ambulanten Pflegedienstes „Die Pflege“ GmbH, Birgit Kessler, Geschäftsführerin des Ambulanten Pflegedienstes „Die Pflege“ GmbH, Kerstin Zimmer, Psychookologin des St. Josef Krankenhauses Moers, Dr. Ralf Engels, Vorstand der Stiftung Bethanien und Patrik Jotzo vom Psychoonkologischen Dienst Bethanien.
    Mit der Diagnose Krebs sind Ängste, Sorgen und viele Fragen verbunden. Fragen, die nicht immer medizinischer Natur sind, sondern etwa auf soziale Ansprüche und Bedürfnisse abzielen. Wie können Paare gemeinsam mit der Krebserkrankung des Partners umgehen? Welche Beratungsangebote gibt es für Betroffene und Angehörige? Dazu kommen Fragen, die sich um sozialrechtliche Themen drehen: Welche finanziellen Hilfen können in Anspruch genommen werden? Und wer hilft beim Ausfüllen der notwendigen Dokumente, damit Antragssteller unterstützende Leistungen erhalten?

    Mit all diesen Fragen können sich Menschen, die von einer Krebserkrankung betroffen sind sowie deren Angehörige zukünftig an die Krebsberatung Niederrhein wenden. Die am Eurotec-Ring 40 angesiedelte Anlaufstelle arbeitet unabhängig und ehrenamtlich. Ihre Gründung geht auf die Kooperation zwischen dem St. Josef Krankenhaus Moers, dem ambulanten Pflegedienst „Die Pflege“ GmbH und der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers zurück. „Wir sind als Krankenhäuser und Pflegedienst seit vielen Jahren in der Behandlung und pflegerischen Begleitung von Krebspatient:innen spezialisiert. Mit der vollumfänglichen Versorgung sind allerdings auch spezielle Beratungsformen verbunden, die einen eigenen Bereich benötigen. Dafür brauchen wir in Moers ein Angebot, das sich in der Krebsberatungsstelle wiederfinden soll“, so Birgit Kessler, Ralf Nennhaus und Dr. Ralf Engels während der konstituierenden Sitzung.

    Die zentralen Aufgaben der Krebsberatungsstelle ergeben sich aus ihrer Lotsenfunktion, die sie für Betroffene einnehmen soll. Das bedeutet, sie vermittelt Ratsuchenden Kontakte etwa zu Psychoonkolog:innen, Selbsthilfegruppen oder Ansprechpartner:innen für Sozialleistungen. „Wir wollen durch die Arbeit in einem interdisziplinären Team die besten Lösungen für Patient:innen und Angehörige finden“, sagt Ralf Nennhaus, Geschäftsführer des St. Josef Krankenhauses GmbH. Das Beratungsangebot ist kostenfrei, es beinhaltet sowohl Einzel- als auch Gruppenberatungen etwa für Familien. „In NRW gibt es nur etwa zehn Krebsberatungsstellen, ihre Inanspruchnahme ist aufgrund des großen Bedarfs mit langen Wartezeiten verbunden“, weiß Birgit Kessler, Geschäftsführerin von „Die Pflege“ GmbH. Mit der neuen Krebsberatungsstelle wolle man daher ein zusätzliches Angebot schaffen, das die Lücke in diesem Bereich ein Stück weit schließt.

    INFOBOX
    Die Krebsberatung Niederrhein ist derzeit dienstags und donnerstags von 15-17 Uhr geöffnet und während diesen Zeiten telefonisch unter der 02841/200-20451 erreichbar. Zur Terminvereinbarung für ein Beratungsgespräch können Interessierte vorher telefonisch Kontakt aufnehmen.


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  • Projekt für Menschen mit Demenz läuft weiter

    Die Stiftung Bethanien und „Die Pflege“ GmbH setzen das gemeinsame Projekt „Demenzbegleitung im Krankenhaus“ (DiK) fort

    V. l. n. r.: Daniela Sturm (Krankenhaus Bethanien), Ute Ufermann („Die Pflege“) und Sigrid Schulz-Rohrbach (Krankenhaus Bethanien) koordinieren das Projekt DiK im Krankenhaus Bethanien.
    Sie begleiten als feste Bezugspersonen Menschen mit Demenz durch den Krankenhausalltag und sind auch für Angehörige verlässliche Ansprechpartner:innen: Die speziell ausgebildeten Alltagsbegleiter:innen des ambulanten Pflegedienstes „Die Pflege“ GmbH. In Kooperation mit der Stiftung Bethanien bietet der ambulante Pflegedienst seit Herbst vergangenen Jahres die Demenzbegleitung im Krankenhaus (DiK) an – mit Erfolg. Denn bereits während der ersten Projektphase, die bis Ende Februar dauerte, erhielt Koordinatorin Ute Ufermann viel positive Resonanz sowohl von Angehörigen als auch von Hausärzt:innen. „Gerade Angehörige fragen bei einer wiederholten Krankenhauseinweisung gezielt nach diesem Angebot, da sie beim ersten Mal damit gute Erfahrungen gesammelt haben“, berichtet Ute Ufermann vom ambulanten Pflegedienst.

    Nach gelungenem Projektstart setzen die Kooperationspartner:innen seit März die Demenzbegleitung fort. Die Finanzierung des Projekts übernahm im ersten Halbjahr der ambulante Pflegedienst „Die Pflege“ GmbH und wird für das kommende Halbjahr durch die Stiftung Bethanien realisiert. Um das Angebot auch dauerhaft sichern zu können und es fest im Krankenhaus zu etablieren, soll es wissenschaftlich durch die Hochschule Niederrhein begleitet werden. Die Demenzbegleitung im Krankenhaus wird den Angehörigen durch Koordinatorinnen vermittelt, die sie bei Beginn des Krankenhausaufenthaltes kontaktieren. Für Patient:innen und Angehörige entstehen keine Kosten, die Leistung kann unabhängig von Kostenträgern und Versicherungen in Anspruch genommen werden.


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  • MVZ Bethanien: Das Team der Kinderpraxis bekommt Verstärkung

    Sprechstunde für Kinder ab sofort auch mittwochs nachmittags

    Dr. Judith Keull verstärkt seit Anfang April 2021 das Team der Kinderarztpraxis in der Hauptstelle des MVZ Bethanien Moers.
    Dr. Judith Keull verstärkt seit Anfang April 2021 das Team der Kinderarztpraxis in der Hauptstelle des MVZ Bethanien Moers (Homberger Straße 92, 47441 Moers). Dort bietet sie seit dem 16. April zwei Mal wöchentlich – mittwochs und freitags – Sprechstunden für Eltern und Kinder an: Jeden Mittwoch von 8 bis 12.30 Uhr und 14 bis 19 Uhr sowie jeden Freitag von 8 bis 12.30 Uhr ist die Kinderärztin Ansprechpartnerin für alle Krankheiten, Verletzungen und Auffälligkeiten bei Kindern. „Dadurch, dass die Kollegin seit Anfang des Jahres 2020 auch im SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) der Kinderklinik am Krankenhaus Bethanien Moers arbeitet, kann sie sehr genau einschätzen, wann ein Kind eine speziellere Behandlung durch das SPZ-Team benötigt“, erklärt Dr. Petra Hinsenkamp, Ärztliche Leiterin des MVZ. Im SPZ auf dem Campus Bethanien werden Kinder etwa mit Entwicklungsstörungen von speziell ausgebildeten Kinderärzten und Kinderpsychologen behandelt.

    Die Medizinerin hat sich durch ihre Assistenzarzttätigkeiten im Kinderarztzentrum Düsseldorf Nord der Universitätskinderklinik Düsseldorf und in der Pädiatrie im Klinikum Niederberg Velbert fachlich breit aufgestellt. „Mit Dr. Judith Keull kümmert sich eine in vielen Fachbereichen qualifizierte und sehr gut vernetzte Ärztin um unsere kleinen Patientinnen und Patienten“, erläutert die Ärztliche Leiterin. Berufstätigen Eltern kämen insbesondere die Sprechzeiten am Mittwoch-Nachmittag entgegen, sie profitieren außerdem von kurzen Abstimmungswegen ins SPZ und in die Kinderchirurgie so Dr. Petra Hinsenkamp weiter.

    Dr. Judith Keull ist 39 Jahre alt und lebt mit ihren drei Kindern und ihrem Mann in Düsseldorf. Sie selbst ist im Kreis Mettmann aufgewachsen und hat in Essen und Göttingen studiert. Anschließend arbeitete sie in verschiedenen Kliniken in Düsseldorf und Velbert, bevor sie Anfang des Jahres 2020 ihre Tätigkeit im SPZ der Kinderklinik am Krankenhaus Bethanien Moers begann und nun auch an zwei Tagen pro Woche Sprechstunden im MVZ Bethanien anbietet.


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  • Erweiterte Kompetenzen im MVZ Bethanien Moers durch personelle Veränderungen

    Wechsel von zwei Ärztinnen im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Bethanien Moers bietet Patient:innen neue Möglichkeiten

    Souad Sghiri und Diana Chira-Traykov verstärken die Teams im MVZ seit Januar 2021. (v. l.)
    Personelle Veränderungen im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Bethanien Moers: Interne Wechsel – und damit zwei neue Besetzungen der Hausarztsitze – bieten den Patient:innen nun weitere Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Das MVZ ist eine fachübergreifende Einrichtung an vier Standorten, in denen Fachärzte unterschiedlicher medizinischer Fachrichtungen tätig sind. „Wir wollen gemeinsam die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten erhalten und Erkrankungen heilen. Dafür arbeiten im MVZ Bethanien Moers alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hand in Hand“, erläutert Dr. Petra Hinsenkamp, Ärztliche Leitung des MVZ. „Um uns noch mehr Zeit für eine individuelle Behandlung und Beratung jeder einzelnen Patientin und jedes einzelnen Patienten nehmen zu können, haben wir uns durch interne Wechsel und Übernahmen aus dem Krankenhaus Bethanien mit zwei Ärztinnen neu aufgestellt“, ergänzt sie.

    Diana Chira-Traykov, vorher als Fachärztin für Innere Medizin im Krankenhaus Bethanien angestellt, ist nun seit dem 01.01.2021 in der Zweigpraxis des MVZ in Kamp-Lintfort (Kamperdickstr. 7-9, Kamp-Lintfort) tätig. „Durch eine zusätzliche Fachärztin können wir unseren Patientinnen und Patienten eine noch individuellere Behandlung anbieten. Diana Chira-Traykov kann ihnen durch ihre Fähigkeiten ein ‚Rundum-Paket‘ bieten“, erklärt Dr. Petra Hinsenkamp. Die zweite Expertin: Souad Sghiri, Fachärztin für Innere Medizin und Notfallmedizin, wechselte ebenfalls am 01.01.2021 von der Zweigstelle in Kamp-Lintfort zur Hauptstelle (Homberger Straße 92, Moers). Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeiten liegt in der psychosomatischen Grundversorgung: der Erkennung und gegebenenfalls fachärztlichen Weiterleitung psychischer und somatoformer Erkrankungen.

    „Beide Kolleginnen bieten auch Heim- und Hausbesuche an“, erklärt Dr. Petra Hinsenkamp. „Die Vorteile einer Behandlung im MVZ liegen in erster Linie in der interdisziplinären Zusammenarbeit – dem schnellen und fachlichen Austausch und kurzen Abstimmungswegen zwischen den Kolleginnen und Kollegen, von dem unsere Patientinnen und Patienten im Rahmen einer ganzheitlichen Versorgung profitieren.“


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  • Krankenhaus Bethanien spendet ungenutzte Betten an Klinik in Mittelamerika

    Der Verein Flüchtlingshilfe Mittelamerika e. V. verschifft 25 Bethanien-Betten nach El Salvador

    25 Betten haben Mitarbeiter:innen des Krankenhauses und ehrenamtliche Helfer:innen am Donnerstag, dem 01.04.2021, verladen: Organisatorin Martha Lachmann (2. v. r.) und Isabelle Koz (6. v. l.) freuen sich, eine Palliativklinik in der Hauptstadt San Salvadors unterstützen zu können.
    25 Betten auf dem Weg nach El Salvador: Da einige Betten im Krankenhaus Bethanien keine Verwendung mehr gefunden haben, hat der Verein Flüchtlingshilfe Mittelamerika e. V. die Möglichkeit genutzt, diese nach El Salvador zu verschiffen.

    „Wir haben neue elektrische Betten angeschafft, sodass wir alte – immer noch nutzbare und gut erhaltene – Betten einlagern konnten. Da auch dieser Lagerbestand nun zu groß wurde, freuen wir uns, dass die Betten nun an anderer Stelle helfen und Freude bereiten können“, erklärt Isabelle Koz aus der Abteilung Einkauf des Krankenhauses. 19 elektrische und sechs mechanische Betten werden zunächst per LKW und dann auf einem Schiff nach El Salvador geliefert – in das Hospital Divina Providencia, eine palliativmedizinische Einrichtung.

    „Die Menschen vor Ort sind sehr dankbar über die Unterstützung und können ihr Glück kaum fassen. Solche Betten sind in dieser Qualität dort kaum vorhanden“, berichtet Martha Lachmann, Mitglied des erweiterten Vorstandes des Vereins. Den Kontakt zum Krankenhaus Bethanien hat die Organisatorin über ihre Mutter hergestellt, die Mitarbeiterin im Krankenhaus Bethanien ist. Rund zehn Helfer:innen kamen auf einen Aufruf bei Social Media hin zusammen, um die Mitarbeiter:innen der Technik des Krankenhauses beim sicheren Verladen der Betten zu unterstützen: „Wir sind froh über diese Unterstützung. Ohne Hilfe, den ehrenamtlichen Einsatz und Spenden könnten wir solche Projekte nicht umsetzen“, erklärt Martha Lachmann weiter.

    INFOBOX
    Weitere Informationen zu Flüchtlingshilfe Mittelamerika e. V. gibt es online auf www.fluehi-ma.org.


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  • Geburtenrekord im März 2021 im Krankenhaus Bethanien

    167 Kinder kamen im März 2021 in der Geburtsklinik im Krankenhaus Bethanien zur Welt

    167 Geburten im März: Tamo van den Berg ist das letzte März-Baby im Krankenhaus Bethanien. Dr. Dorit Brunotte (1. v. r.) und das Team der Geburtsklinik unterstützte bei der Geburt am 31.03.2021.
    „So viele Geburten haben wir innerhalb eines Monats noch nie betreut“, berichtet Dr. Dorit Brunotte, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Krankenhaus Bethanien. Das Team aus Ärzt:innen, Hebammen und Pfleger:innen hat im März 2021 167 Kindern auf die Welt geholfen. Insgesamt sind es in diesem Jahr bereits 407 Geburten. Zuletzt, am 31.03.2021 um 17.43 Uhr, kam Tamo. Seine Eltern Claudia und Thomas van den Berg sind glücklich mit der Betreuung in der Geburtsklinik im Krankenhaus Bethanien: „Wir können nur Positives berichten. Trotz der Vielzahl an Geburten hat man uns nicht spüren lassen, dass im Hintergrund viel los ist. Auch das Hygiene- und Besuchskonzept in der aktuellen Zeit hat uns gefallen. Wir möchten uns herzlich beim Team Bethanien bedanken“, erklären die beiden.


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  • Fragen rund um die Schwangerschaft, die Geburt und die Zeit danach

    Angebot für werdende Eltern: Hebammensprechstunde im Krankenhaus Bethanien Moers

    Darf ich hochschwanger noch Fahrrad fahren, ist das Sodbrennen normal und brauche ich wirklich eine prall gefüllte Kliniktasche? Das sind Fragen, die eine Hebamme werdenden Müttern problemlos beantworten kann. Schwierig wird es, wenn werdende Eltern keine Hebamme für die umfängliche Betreuung finden. Die Hebammensprechstunde im Krankenhaus Bethanien ist ein zusätzliches Angebot, neben der Schwangerenvorsorge durch den bzw. die Gynäkolog:in. „Egal ob zu Beginn oder am Ende der Schwangerschaft: Die gesamte Zeit ist aufregend und es gibt viele Fragen, die wir gerne beantworten. Seit einem Jahr bieten wir dieses zusätzliche Angebot an. Die aktuelle Situation erschwert vielen die Suche nach einer Hebamme – genau dort setzen wir an“, erläutert Maartje Schouten, Hebamme im Krankenhaus Bethanien. In der Hebammensprechstunde, immer dienstags von 13 bis 17 Uhr, haben werdende Mütter eine Stunde Zeit, um mit einer Hebamme aus dem Team über ihre Fragen zu sprechen. Außerdem leistet das Team Hilfe bei akuten Schwangerschaftsbeschwerden.

    INFOBOX
    Das Team bittet um vorherige Terminvereinbarung unter 02841/200-2670 oder per E-Mail: elternschule@bethanienmoers.de. Die Sprechstunden finden immer dienstags von 13 bis 17 Uhr im Krankenhaus in Raum 209 auf der Station D2A (Bethanienstraße 12, Moers) statt.


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  • Teddy-Krankenhaus Bethanien fällt aus

    Veranstaltung für Kinder im Mai auch in diesem Jahr abgesagt

    „Aufgrund der aktuellen Entwicklung haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, das Teddy-Krankenhaus auch im Mai 2021 abzusagen“, erklärt Ilka Prangen, die hauptverantwortliche Organisatorin des Teddy-Krankenhauses und Mitarbeiterin der Pflegedienstleitung im Krankenhaus Bethanien Moers. „Wir hoffen, dass das 16. Teddy-Krankenhaus im Jahr 2022 stattfinden kann.“ Die aktuelle Situation erlaube es – wie bereits im vergangenen Jahr - nicht, eine solche Veranstaltung durchzuführen. „Wir wissen, dass dies erneut eine traurige Mitteilung für alle Kinder und alle Kindergärten in Moers und Umgebung ist“, ergänzt sie.

    Das durch Spenden unterstützte Projekt in einer aufgebauten Zeltstadt auf dem Campus Bethanien wird in Kooperation mit dem Kreisverband Niederrhein des Deutschen Roten Kreuzes und der AOK Rheinland/Hamburg organisiert. Es soll Kindern im Kindergarten- oder Vorschulalter die Untersuchungsvorgänge in einem Krankenhaus auf spielerische und kindgerechte Weise nahebringen. Damit sollen ihnen Unsicherheiten und Ängste vor einem möglichen Krankenhausaufenthalt genommen werden.


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  • Stillen ist individuell

    Im Perinatalzentrum im Krankenhaus Bethanien stehen Müttern zwei Stillberaterinnen zur Seite

    Das Team steht Müttern zum Thema „Stillen“ beratend zur Seite: Anja Weber, Patrycja Rogmann, Petra Hübbers, Dr. Peter Tönnies, Karina Vinokurow und Bianca Schmitz (v. l.).
    Stillen ist individuell – entsprechend setzt das Krankenhaus Bethanien Moers in seiner Frauenklinik sein Stillkonzept um. „Wir gehen individuell auf jede Mutter und jedes Kind ein und bereiten sie auf die Tage nach dem Krankenhausaufenthalt vor“, erklärt Patrycja Rogmann als eine der beiden Stillberaterinnen im Krankenhaus. Einige Mütter haben körperliche Probleme andere wiederum können oder möchten nicht Stillen. „Wir betrachten in diesen Fällen immer die Möglichkeiten der Mütter und Kinder und versuchen, ihre individuellen Ressourcen zu unterstützen“, erläutert Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Frauenklinik am Krankenhaus Bethanien.

    „Durch die Umstrukturierung der Wöchnerinnenstation und der Frühgeborenenintensivstation – konzeptionell, personell und räumlich – können wir den Familien nun zwei Stillberaterinnen zur Seite stellen“, so Dr. Peter Tönnies weiter. Anja Weber ist die zweite Stillberaterin im Krankenhaus und hauptsächlich auf der Frühgeborenenintensivstation tätig: „Hier ist mein Einsatz oft besonders wichtig: Viele Frauen hatten im Vorhinein kaum Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen. In vielen Fällen können Frühgeborene nicht auf natürlichem Wege gestillt werden.“ Auch hier erarbeitet das Team interdisziplinär eine individuelle Lösung. Die Patientinnen erhalten Tipps zu sogenannten Stillhilfsmitteln oder zur Aufrechterhaltung der Muttermilchbildung – immer geht es um Wege, die für Mutter und Kind sinnvoll sind. „Für uns hat es etwas mit Wertschätzung zu tun, dass wir auf die Möglichkeiten und Wünsche der Patientinnen eingehen“, meint Karina Vinokurow, Stationsleiterin der Wöchnerinnenstation.

    Mit einer kürzlichen Umstrukturierung der Abteilungen ist der Austausch zwischen Hebammen, Stillberaterinnen und Ärzten intensiver geworden. „Etwa zweimal wöchentlich tauschen wir Diagnosen, Erfahrungen und Tipps zwischen der Wöchnerinnen- und der Frühgeborenenstation aus“, erklärt Bianca Schmitz, seit 2019 Stellvertretende Stationsleiterin der Wöchnerinnenstation. „Für mich stellt das den großen Vorteil unseres Perinatalzentrums dar: Wir haben die Möglichkeit, alle Mütter, Neugeborene und Frühgeborene interdisziplinär zu behandeln und zu beraten“, erklärt Petra Hübbers, Stationsleiterin der Frühgeborenenintensivstation. Hinter dem modernen Konzept steht ein Grundgedanke: „Wir möchten unsere Patientinnen noch enger betreuen, besser beraten und auf die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt vorbereiten“, so Dr. Peter Tönnies.

    Das Perinatalzentrum Level 1 im Krankenhaus Bethanien ist ein organisatorischer und räumlicher Verbund aus Geburtsklinik und Kinderklinik mit Neonatologie (Neu- und Frühgeborenenmedizin). Es dient der bestmöglichen Versorgung von Müttern und ihren Kindern vor, unter und nach der Geburt. Perinatalzentren gibt es in verschiedenen Versorgungsstufen (sog. Level). Das Krankenhaus Bethanien ist in der Region die einzige Klinik, die als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) ausgewiesen ist. Deshalb können Mütter ihre Kinder auch bei extremer Frühgeburtlichkeit sowie bei Mehrlingsgeburten im Krankenhaus Bethanien sicher zur Welt bringen.

    INFOBOX:
    Die Stillberaterinnen stehen auch telefonisch für Rückfragen zur Verfügung: 02841/200-2627, weitere Informationen gibt es auch online auf www.geburt-bethanien-moers.de.


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  • Thieme-Kasuistikpreis 2020 für Bethanier*innen

    Auszeichnung für herausragende Veröffentlichung einer Covid-Krankengeschichte

    Eine Auszeichnung der Verlagsgesellschaft Thieme haben sieben Mitarbeiter*innen des Krankenhauses Bethanien erhalten: Der Kasuistikpreis 2020 geht an Dr. Patrick Stais, Omar Salloum, Daniela Kühle, Sorin Fisteag, Dr. Kato Kambartel, Dr. Derk Veelken und Dr. Thomas Voshaar. Hinter dem Titel „48-Järhiger Triathlet mit schwerer COVID-19-Pneumonie: erfolgreiche und sichere Behandlung mit Sauerstoff und CPAP“ steckt ein schwer erkrankter Patient, der vor etwa einem Jahr auf der COVID-Station des Krankenhauses erfolgreich behandelt wurde – ohne invasive Beatmung nach Konzepten des Moerser Modells.

    „Bis heute ist die Behandlung schwersterkrankter COVID-Patienten ein kontroverses Thema, wir haben uns aber schon seit Beginn der Pandemie gegen die strategische Frühintubation entschieden, und somit auch gegen die damals gültigen nationalen und internationalen Empfehlungen“, so Erstautor und Geschäftsführender Oberarzt der Lungenklinik im Krankenhaus Bethanien Dr. Patrick Stais. Es forderte Mut und Vertrauen in das eigene Konzept, sich gegen die gängigen Methoden zu entscheiden. „Dieser und zahlreiche weitere Fälle im Verlauf zeigen uns aber, dass es richtig war“, so Dr. Patrick Stais. Mittlerweile ist der Erfolg des „Moerser Modells“ auch wissenschaftlich durch eine Studie belegt. Demnach ist die Sterblichkeitsrate der im Bethanien behandelten Patienten deutlich geringer, als die der Menschen, die frühzeitig invasiv beatmet wurden.

    Vor etwa einem Jahr aber noch befand sich Deutschland am Anfang der Pandemie. Kaum Erfahrungsberichte und Studien gaben Hinweise zur erfolgreichen Behandlung von schwerstkranken COVID-Patient*innen. Der Fall des 48-Jährigen zeigt, wie wichtig und richtig die Behandlung war: „Wir haben damit einem schwerstkranken Menschen helfen können, wir haben unsere Strategie und uns als Team beweisen können.“ Vor einem Jahr, der Situation geschuldet, fand sich ein Team aus Ärzt*innen, Pfleger*innen und Atemtherapeut*innen zusammen, die auf einer neu eingerichteten Station unter bislang unerprobten Voraussetzungen zusammenarbeiten mussten. „Dass dies gut funktioniert hat, haben uns auch die Patientinnen und Patienten bestätigt – so auch der im Fall beschriebenen 48-Jährige.“

    Mit der Ehrung durch den Kasuistikpreis 2020 habe niemand gerechnet: „Uns war nicht bewusst, dass wir daran mit diesem Fall teilnehmen. Umso schöner ist es nun, dass unsere Arbeit und das Konzept, was dahintersteht, geehrt wird“, verrät Dr. Patrick Stais.


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  • Examen unter erschwerten Bedingungen bestanden

    Erfolgreicher Abschluss des Pflegekurses 2018-2021

    Die Absolvent*innen des Pflegekurses 2018-2021 der Pflegefachschule der Bethanien Akademie.
    Am Freitag, dem 12.03.2021 konnten 15 Schülerinnen und Schüler nach bestandener Prüfung glücklich ihre Zertifikate zur bestandenen Ausbildung entgegennehmen. Neun Schülerinnen und Schüler absolvierten in der Pflegefachschule der Bethanien Akademie seit 2018 eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, sechs weitere in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Drei Absolventinnen und Absolventen des Kurses kommen aus dem Johanniter-Krankenhaus Duisburg-Rheinhausen, das in der Pflegeausbildung mit dem Bethanien kooperiert.

    Dass dieser Examenskurs unter erschwerten Bedingungen zum Examen kam, zeigte nicht zuletzt die Verschiebung am Freitag, 12.03.2021: sie fand digital statt. „Dieser Kurs hat sein Examen in einer Situation gemacht, die es so noch nie gab. Aber schon zu Beginn der Pandemie war klar, dass wir hier sehr gute Pflegekräfte ausbilden“, erklärte Pflegedirektorin Angelika Linkner. Ausnahmslos alle haben im Verlauf der Pandemie ihre Hilfe auf den Stationen angeboten. „Die einen arbeiteten auf der Corona-Station, die anderen halfen auf anderen Stationen aus und hielten damit dem Pflegepersonal wiederum an deren Stellen den Rücken frei.“ Die Pflegedirektorin warb bei den examinierten Kräften darum, nach dem Examen nicht stehenzubleiben und verwies auf die für sie vielfältigen interessanten Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten in der Krankenpflege – bis hin zur akademischen Laufbahn im Bereich des Pflegemanagements.


    Birsel Kasilmis, Leiterin der Pflegefachschule, lobte ebenfalls das große Engagement der Absolventinnen und Absolventen: „Trotz erschwerter Bedingungen haben alle großen Einsatz gezeigt und das restliche Team im Krankenhaus unterstützt.“ Für den Start ins Berufsleben wünschte die Schulleiterin den Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg. Tatsächlich haben alle Examinierten des Kurses bereits einen Arbeitsvertrag im Krankenhaus Johanniter oder im Bethanien bekommen.


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  • Zusätzliche Schnelltests am Karsamstag

    KVNO Testzentrum auf dem Campus Bethanien am 03.04.2021 geöffnet

    Ostern steht vor der Tür – und damit auch die Gefahr, Covid unwissentlich an seine Liebsten, denen man an den Feiertagen begegnet, zu übertragen. Um den Bürger:innen mehr Sicherheit zu bieten, bietet das KVNO Testzentrum auf dem Campus Bethanien zusätzliche Öffnungszeiten für Schnelltests am Karsamstag von 9 bis 15 Uhr an. Dazu ist weiterhin eine vorherige Terminvereinbarung online unter https://www.doctolib.de/testzentrum-covid/moers erforderlich. Zum Termin ist ein Screenshot der Bestätigung oder alternativ ein Ausdruck der Anmeldung mitzubringen und vorzulegen.

    Seit dem 15. März 2021 gelten erweiterte Öffnungszeiten, sodass Testungen täglich von montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr möglich sind. Jede:r Bürger:in darf ein Mal pro Woche einen kostenlosen PoC-Antigentest vornehmen lassen. Sollte der Schnelltest positiv ausfallen, wird anschließend vor Ort ein PCR-Test durchgeführt.


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  • Neue Regeln für Krankenhausbesuche

    Bethanien erweitert Ausnahmeregelung für Besuche im Krankenhaus

    Im Zuge der Allgemeinverfügung des Landes NRW zum Schutz von Patient*innen unter anderem in Krankenhäusern vom 5. März, hat die Stiftung Krankenhaus Bethanien die Ausnahmeregelungen für Krankenhausbesuche angepasst. So sind ab sofort Besuche von Patient*innen möglich, die länger als fünf Tage stationär behandelt werden. Auch für dementiell erkrankte Patient*innen gilt ab sofort eine Ausnahmeregelung, die Besuche zulässt.

    Weitere Ausnahmen stellen weiterhin Besuche von Kindern, Schwangeren und Palliativpatient*innen dar. Darüber hinaus dürfen zur Besprechung von therapeutischen Konzepten nach Ermessen der behandelnden Ärzt*innen Angehörige vor Ort hinzugezogen werden.

    Besucher*innen, auf die diese Ausnahmeregelung zutrifft, müssen ihren Besuch spätestens am Vortag über die Station der zu besuchenden Person anmelden und bei Ankunft eine Selbstauskunft am Krankenhausempfang geben. Die Besuchszeiten für diejenigen, die entsprechend der Ausnahmeregelung Patient*innen besuchen dürfen, sind montags bis freitags von 7.30 – 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 12.00 – 18.00 Uhr. Dabei ist die erlaubte Besuchszeit pro Patient*in auf eine Stunde am Tag begrenzt. Zudem müssen alle Besucher*innen einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist.

    „Um jegliches Infektionsrisiko auszuschließen, werden diejenigen Besucher*innen, die selbst an akuten Atemwegsinfekten oder anderen Infektionen und Beschwerden leiden, gebeten, von einem Besuch unbedingt abzusehen“, erklärt Dr. Kato Kambartel, Hygienebeauftragter Arzt der Stiftung Bethanien. „Diese und weitere Maßnahmen sind Teil des Hygienekonzeptes, mit dem wir unseren Patient*innen bestmöglichen Schutz gewährleisten möchten.“


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  • Dank an das Pflegeteam der Intensivstation

    SI-Club spendete 500 Euro an die Pflegerinnen und Pfleger der Intensivstation im Krankenhaus Bethanien

    Dr. Ilke Schlothmann-Lechtenböhmer überreichte am Freitag eine Spende für das Pflegeteam der Intensivstation im Krankenhaus Bethanien: pflegerischer Bereichsleiter Dirk Brenner, Chefarzt der Kardiologie Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp, Chefarzt der Anästhesie Dr. Sebastian Daehnke und Fachintensivpfleger Tillmann Spolders nahmen die Spende dankend entgegen. (v. l.)
    „Im Namen des Clubs ‚Soroptimist International Deutschland‘ in Moers möchte ich ein Dankeschön für Ihre hervorragende Arbeit auf der Intensivstation übergeben“, erklärte Dr. Ilke Schlothmann-Lechtenböhmer, Präsidentin des SI-Clubs Moers-Niederrhein. Insgesamt 500 Euro überreichte sie stellvertretend für die Serviceorganisation berufstätiger Frauen am Freitag, dem 05.03.2021, an Dirk Brenner und Tillmann Spolders vom Pflegeteam der Intensivstation des Krankenhauses Bethanien sowie an die Chefärzte Prof. Dr. Stefan Möhlenkamp und Dr. Sebastian Daehnke. „Wir möchten uns für den Einsatz in der Pandemie bedanken“, erklärt sie weiter.

    „Es ist ein gutes Zeichen für uns, dass Pflegerinnen und Pfleger während der Corona-Pandemie nochmal anders wahrgenommen werden“, so Dirk Brenner, pflegerischer Leiter der Intensivstation. Auch die beiden für die Intensivstation zuständigen Chefärzte waren sich einig: „Es ist schön zu sehen, dass die Pflegerinnen und Pfleger auf den Stationen auch in der Öffentlichkeit gewertschätzt werden, unser Dank geht an die Mitglieder des Clubs für diese Spende.“


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  • Neues Angebot für Familien

    Wochenbettambulanz im Bethanien hilft Familien ohne Hebamme in der Zeit nach der Geburt. Start ist am Montag, dem 15. März.

    Hebammenteam der Wochenbettambulanz bietet Eltern Unterstützung für die Zeit nach der Geburt. (Foto: Frederick Sack)
    Eine Hebamme für die Wochenbettbetreuung nach der Geburt: Für viele Familien ist die Suche danach sehr schwer oder sogar vergebens. „Diesem Problem möchten wir durch unsere Wochenbettambulanz begegnen“, sagt Hebamme Corinna Sack. Die Stellvertretende Leitende Hebamme im Krankenhaus Bethanien bietet gemeinsam mit einem Team aus freiberuflichen Kolleginnen ab Montag, dem 15. März, die Wochenbettambulanz an. Mit dem neuen Angebot möchten die Geburtshelferinnen Familien unterstützen, die keine Hebamme für die Wochenbettbetreuung nach der Geburt finden.

    Die Wochenbettambulanz steht Eltern nach telefonischer Terminvereinbarung immer montags und freitags von 13 bis 17 Uhr im Raum 209 auf der Wöchnerinnenstation (D2) offen. Das freiberufliche Hebammenteam leitet etwa beim Stillen an, berät zur Rückbildung, unterstützt Heilungsprozesse und gibt Tipps zur Ernährung des Babys. „Gerade junge Mütter und Väter, die ihr erstes Baby bekommen haben, stehen vor vielen Fragen. Wir wollen diese Fragen beantworten und eine Unterstützung bieten, die sonst fehlen würde“, erklärt Sack.

    Das Angebot der Wochenbettambulanz ist eine Leistung, die von der Krankenkasse übernommen wird. Ermöglicht wird das Projekt durch die Unterstützung des Fördervereins „Freundeskreis Bethanien“. „Wir freuen uns, diese Art von Projekten unterstützen zu können. So geben wir mehr Familien oder Müttern die Chance, Unterstützung durch eine Hebamme zu bekommen“, so Dr. Burkhard Steege, Vorsitzender des Fördervereins und ehemaliger Chefarzt des Krankenhauses Bethanien. Termine für die Wochenbettambulanz können montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 02841/200-20418 vereinbart werden. Was Eltern mitbringen sollten: Versichertenkarte, Mutterpass, gelbes Untersuchungsheft des Kindes, Handtuch und Wickeltasche.

    INFOBOX
    Wochenbettambulanz
    Wann: montags und freitags von 13 bis 17 Uhr
    Wo: Krankenhaus Bethanien Moers, Wöchnerinnenstation D2, Raum 209
    Terminvereinbarung: montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr
    Kontakt: 02841/200-20418


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  • Corona-Schnelltest im Krankenhaus Bethanien

    Schnelltests im Kreis Wesel ab sofort am KVNO-Testzentrum möglich

    Ein kostenloser Schnelltest pro Woche für jede Bürgerin und jeden Bürger – das sieht die neue Corona-Testverordnung ab Montag, dem 8. März, vor. Im Testzentrum der KV-Nordrhein am Krankenhaus Bethanien (Bethanienstraße 21, 47441 Moers) können sich Bürgerinnen und Bürger ab sofort mit PoC-Antigentests testen lassen. Das Covid-Testzentrum hat dafür montags, dienstags und donnerstags jeweils von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Dazu muss vorab ein Termin online unter www.doctolib.de vereinbart werden. Zum Termin ist ein Screenshot der Bestätigung oder alternativ ein Ausdruck der Anmeldung mitzubringen und vorzulegen. Sollte der Schnelltest positiv ausfallen, wird anschließend vor Ort ein PCR-Test durchgeführt.

    Wer sich auf Covid-19 testen lassen möchte, hat sich online unter https://www.doctolib.de/testzentrum-covid/moers einen Termin unter Angabe des Besuchsgrundes zu vereinbaren. Dabei ist zu beachten, dass pro Termin nur eine Person angemeldet werden kann. Zum Termin ist ein Screenshot der Bestätigung bzw. der Email oder alternativ ein Ausdruck der Anmeldung mitzubringen und vorzuzeigen.


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  • Befähigungskurs für ehrenamtliche Hospizarbeit

    Das Krankenhaus Bethanien sucht Ehrenamtliche, die den Ambulanten Hospizdienst unterstützen

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Befähigungskurses aus dem Jahr 2020.
    Ehrenamtlich Menschen in schweren Zeiten zur Seite stehen: Das können Interessierte im Ambulanten Hospizdienst am Krankenhaus Bethanien. Die Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers sucht Menschen, die sich in den Ambulanten Hospizdienst Bethanien mit einbringen möchten. Menschen, die offen für Begegnungen sind, die einfühlsam und respektvoll Schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige in einer schwierigen Zeit begleiten möchten. „Die ehrenamtliche Hospizarbeit hat meine Sichtweise auf das Leben und das Sterben ganz positiv verändert. Ich gebe viel, bekomme aber auch ganz viel zurück“, so Ehrenamtlerin Gabi Ulmer.

    Um diese Aufgabe übernehmen zu können, müssen Interessierte einen 100-stündigen Befähigungskurs absolvieren, in dem sie das Rüstzeug vermittelt bekommen. Der nächste Kurs beginnt am Freitag, den 12.03.2021 um 17 Uhr in der Bethanien Akademie (Bethanienstraße 21, 47441 Moers). Er findet an einem Block im Monat, freitags von 17 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 17 Uhr, unter den vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln statt.


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  • Bioscientia-Spende geht an Kinderdiabetologie und Klinikclowns

    Die Einnahmen einer Tombola spendet Bioscientia Moers an die Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers

    Bioscientia-Standortleiter René Stratenhoff und Sabrina Schuffenhauer (außen), stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, übergaben eine Spende in Höhe von 1.550 Euro an die Klinikclowns und die Kinderdiabetologie: an Inga Borgschulte und Andrea Finke (mitte v. l.).
    „Im vergangenen Jahr musste unser traditioneller Adventsbasar wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Wir haben uns stattdessen für eine Tombola entschieden. Sie wurde sehr gut angenommen, getreu dem Motto: ‚Lose kaufen und Gutes tun‘“, erklärt Sabrina Schuffenhauer, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Bioscientia Moers. Die Spende in Höhe von rund 1.500 Euro nahmen Andrea Finke von der Kinderdiabetologie des Krankenhauses Bethanien und Inga Borgschulte von den Klinikclowns am Montag, dem 22.02.2021, entgegen. „Vielen Dank, dass Sie an die Kinder gedacht haben und Ihren Erlös spenden. Sie helfen uns damit sehr, wieder Freizeitaktivitäten für ‚Diabetes-Familien‘ zu organisieren, um den Zusammenhalt zu stärken“, so Kinderdiabetologin Andrea Finke. „Die Kinder haben am meisten unter der Corona-Pandemie zu leiden, durch Kontakteinschränkungen und Schulschließungen“, erklärt Bioscientia-Standortleiter René Stratenhoff seine Entscheidung.


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  • 2.500 Euro für die Klinikclowns

    Die Aeskulap-Apotheke übergab eine großzügige Spende an die Klinikclowns des Krankenhauses Bethanien

    Apothekeninhaber Julius Krivec, Inga Borgschulte von den Klinikclowns und Dr. Michael Wallot, Chefarzt der Kinderklinik, bei der Spendenübergabe der Aeskulap-Apotheke. (v. l.)
    2.500 Euro für die Klinikclowns: „Mit dieser Spende möchten wir ein Angebot für Kinder unterstützen, die in Zeiten der Pandemie besonders unter dem Kontaktverbot leiden. Es war uns eine Herzensangelegenheit, dabei das Engagement der Klinikclowns und der Kinderklinik hier vor Ort im Krankenhaus Bethanien würdigen“, erklärt Julius Krivec von den Aeskulap Apotheke die Spende am Montag, dem 22.02.2021. Anfang des Jahres verkauften die Brüder Julius und Dr. Simon Krivec in einer gemeinsamen Aktion FFP2-Masken für jeweils einen Euro in ihren Moerser Apotheken. Die Einnahmen stiften sie nun an verschiedene gemeinnützige, karitative und soziale Einrichtungen. „Wir sind sehr dankbar für diese Spende, da es sich bei den Klinikclowns um ein rein spendenfinanziertes Projekt handelt“, erläutert Dr. Michael Wallot, Chefarzt der Kinderklinik am Krankenhaus Bethanien Moers. „Ohne diese Zuwendungen wäre es uns nicht möglich, den Kindern diese Aufmunterungen anzubieten.“


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  • Hoffnungsvolles Corona-Bild: Lungenfacharzt nimmt Spende entgegen

    Künstler Gerd Hüsken widmet eines seiner Kunstwerke dem Lungenspezialisten Dr. Thomas Voshaar aus dem Krankenhaus Bethanien

    Hoffnungsvolles Corona-Bild für den Lungenfacharzt: Karin und Gerd Hüsken übergaben ein Kunstwerk an Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar und Alisa Bein, Mitarbeiterin auf der Covid-Station. (v. l.)
    Der Rheurdter Künstler Gerd Hüsken überbrachte am Mittwoch, dem 17.02.2021, dem Lungenspezialisten Dr. Thomas Voshaar und seinem Team der Lungenklinik aus der Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers eines seiner Kunstwerke. „Mit diesem impressionistischen Werk bedanke ich mich im Namen vieler Künstlerinnen und Künstler für den engagierten Einsatz von Dr. Thomas Voshaar und seinem Team. Sie setzen ihr medizinisches Können und die gesammelten Erfahrungen in der Bekämpfung der Pandemie ein. Das wird oft als naturwissenschaftliches Selbstverständnis in der Öffentlichkeit und der Politik gesehen, ist es aber nicht“, erklärt der Künstler seine Spende. Das Unikat stellt im Fokus das Virus und die Lunge dar, soll aber neben Leid auch Glück, neben Angst Hoffnung widerspiegeln. „Die Lunge steht im Zentrum, außen herum symbolisiert ein blütenhafter Kranz Corona“, interpretiert Gerd Hüsken sein Werk. Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar und Assistenzärztin Alisa Bein nahmen das Bild dankend entgegen: „Wir fühlen uns sehr geschmeichelt durch diese außergewöhnliche Geste. Dieses hoffnungsvolle Bild geben wir nun auf eine Reise durch das Krankenhaus – zuerst kommt es zu uns auf die Covid-Station.“ Der Künstler kommt zu einem Fazit: „Das Leben ohne Medizin wäre kürzer und das Leben ohne Kunst wäre ärmer!“


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  • Noch Ausbildungsplätze am Bethanien zum 01.04.2021 frei

    Informationen zu freien Ausbildungsplätzen in der Pflegeschule am Krankenhaus Bethanien

    Unterricht trotz Pandemie: Auch die neuen Auszubildenden am Krankenhaus Bethanien werden im theoretischen Teil online unterrichtet.
    Berufswunsch Alten- oder Krankenpfleger*in – oder doch lieber Kinderkrankenpfleger*in? Seit 2020 sind die Ausbildungen zusammengelegt, seitdem können sich ausgelernte Kräfte „Pflegefachfrau oder Pflegefachmann“ nennen. Die Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers hat noch Stellen für den Ausbildungsstart am 01.04.2021 frei. Interessierte können sich ab sofort bis zum 15.03.2021 bewerben. „Die Corona-Pandemie verdeutlich noch einmal, wie wichtig dieser Beruf ist und wie dringend überall Stellen besetzt werden sollten. Wir haben unseren Auszubildenden schon in den vergangenen Jahren im Anschluss an die Ausbildung immer eine Festanstellung bieten können“, erklärt Pflegedirektorin Angelika Linkner. „Die Schülerinnen und Schüler sind unsere Zukunft, deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, sie zu fördern – auch nach der Ausbildung durch Fort- und Weiterbildung“, ergänzt sie. Die Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz ist entweder ein Abitur, Fachabitur, die Mittlere Reife oder eine gute Oberschulreife. „Wir freuen uns über Menschen mit ersten praktischen Erfahrungen, das ist allerdings kein Muss“, so Birsel Kasilmiş, Schulleiterin der Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers.

    Am 01.04.2021 starten die neuen Bethanier*innen mit einem achtwöchigen theoretischen Teil, bevor sie erste praktische Erfahrungen sammeln können: „Sie werden dabei immer von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen sowie ihren Praxisanleiterinnen und -anleitern unterstützt“, versichert Birsel Kasilmiş. „Unsere Auszubildenden durchlaufen auch in der aktuellen Situation verschiedene Stationen: unser Seniorenstift, die ambulante Pflege, die Kinderstation und die psychiatrischen Einrichtungen. Dabei führen wir sie unter höchsten Sicherheitsauflagen in den Arbeitsalltag ein.“ Dadurch sollen sie die Vielfalt des Berufes und der Stiftung Krankenhaus Bethanien kennenlernen.

    „Das Bethanien bietet im Gegensatz zu anderen Häusern eine individuelle ‚Persönlichkeit‘ und familiäre Atmosphäre. Obwohl es kein kleines Haus ist, kann man es mit einem Dorf vergleichen, in dem jeder jeden kennt und alle dieselben Werte vertreten“, beschreibt Auszubildender Gianluca Doppio seinen Arbeitgeber.

    Seit über 70 Jahren bietet die Stiftung Krankenhaus Bethanien Ausbildungsplätze an, verbindet diese Tradition mit modernen Entwicklungen in der Berufspädagogik und der Pflege: „Wir gehen auch gerne neue Wege – durch die Corona-Pandemie sind wir in den Online-Unterricht eingestiegen“, erläutert Birsel Kasilmiş. Die staatlich anerkannte Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers verfügt derzeit über 200 Plätze für die Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann mit den Vertiefungsschwerpunkten Akutversorgung, Pädiatrie und Langzeitpflege.

    INFO
    Die Ansprechpartnerin bei Rückfragen:
    Frau Birsel Kasilmiş, Leitung Bewerbung,
    Tel.: 02841 / 200-2402

    Bewerbung per E-Mail: ausbildung@bethanienmoers.de

    Bewerbung per Post:
    Stiftung Krankenhaus Bethanien Moers
    Pflegefachschule der Bethanien Akademie Moers
    Sekretariat
    Bethanienstr. 21
    47441 Moers


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  • Moerser DJ streamte für kranke Kinder

    Dirk Johann sammelte über seinen Musik-Stream einen dreistelligen Betrag für die Kinderklinik Bethanien

    Musik auflegen für kranke Kinder: Der Moerser DJ Dirk Johann startete mit Markus Hambacher eine Spendenaktion für die Kinderklinik Bethanien. Den Erlös überreichte er kürzlich an Chefarzt Dr. Michael Wallot.
    Eine Spende in Höhe von 712,11 Euro überreichte der Moerser DJ Dirk Johann kürzlich an den Chefarzt der Kinderklinik Bethanien Dr. Michael Wallot. Den Spendenbetrag hatte der Discjockey durch seinen Online-Stream gesammelt, auf dem er seit dem vergangenem Jahr seine Musik-Mixe präsentiert. Normalerweise legt er als mobiler DJ bei größeren Events im Ruhrgebiet Musik auf und sorgt dort für volle Tanzflächen. Da im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie die meisten Veranstaltungen ausfallen mussten, startete er seinen eignen Musik-Stream, mit dem er schnell rund 70 Follower erreichte. Auf die Idee eines Spendenaufrufs brachte ihn Markus Hambacher, ein befreundeter Follower. „Er hatte die Idee, für mich als DJ Spenden zu sammeln. Da ich dafür jedoch kein Geld wollte, habe ich kurzerhand eine Spendenaktion für die Kinderklinik ins Leben gerufen“, berichtet Dirk Johann.

    „Ich habe selber Kinder und weiß, wie schwer sie es derzeit aufgrund der Pandemie haben. Die Spende soll dabei helfen, dass die Kinder das Krankenhaus mit einem Lächeln verlassen“, so Dirk Johann. Für das Engagement des DJ und die Spendenbereitschaft seiner Zuhörer*innen dankte Chefarzt Dr. Wallot. Der Betrag helfe dabei, Spendenprojekte, wie etwa die Klinikclowns, zu unterstützen oder neue Spielsachen für das Spielzimmer der Kinderklinik anzuschaffen. „Eine tolle Aktion für unser kleinen Patient*innen, die gerade während dieser Pandemie viel Aufmerksamkeit und Zuwendung brauchen.“


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  • Infoabend und digitale Kreißsaalführung für werdende Eltern

    Das Team der Geburtshilfe Bethanien beantwortet Fragen persönlich

    Das Team der Geburtshilfe Bethanien lädt zum digitalen Eltern-Infoabend ein. (Foto: KBM)
    Auch und gerade in diesen Zeiten möchte das Team der Geburtshilfe Bethanien werdende Eltern unterstützen und begleiten. Der Elterninfoabend mit Kreißsaalführung kann zwar derzeit nicht vor Ort stattfinden. Dafür gibt es eine Alternative online, die nicht weniger persönlich ausfällt. „Im Rahmen unseres digitalen Infoabendes erhalten werdende Eltern nicht nur alle Informationen, die wir sonst auch vor Ort zur Verfügung stellen. Wir beantworten auch ganz persönliche Fragen, die in der aufregenden Zeit während der Schwangerschaft aufkommen“, erklärt Dr. Peter Tönnies, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe. „Uns ist es ganz wichtig, besonders jetzt den werdenden Eltern unterstützend zur Seite zu stehen, da es schwieriger ist, sich miteinander auszutauschen und Beratungsagenbote zu finden.“

    Für Fragen rund um die Geburt steht das Team der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Kinderklinik zur Verfügung, die gemeinsam das Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe bilden. Auch die Elternschule ist vertreten. „Wir stellen immer wieder fest, dass auch im Anschluss die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sehr gut genutzt wird – von manchen auch anonym“, so Leitende Hebamme Ursula Kamp.

    Zusätzlich zum digitalen Elterninfoabend können Interessierte jederzeit im Internet auf dem YouTube-Kanal „Krankenhaus Bethanien Moers“ unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=LhWSSrj4Y4o eine digitale Kreißsaalführung mit dem Team der Geburtshilfe erleben. Außerdem können werdende Eltern sich in der neuen Broschüre „Ein richtig tolles Bauchgefühl“ über die Geburtshilfe Bethanien informieren. Die druckfrische Broschüre ist über die Elternschule des Krankenhauses erhältlich.


    INFO
    Der nächste Elterninfoabend findet am Donnerstag, dem 4. Februar um 18.30 Uhr statt. Interessierte können sich per Mail an elternschule@bethanienmoers.de kostenfrei anmelden und erhalten einen Link, der sie zur Online-Version unseres Elterninfoabends führt. Weitere Informationen können telefonisch in der Elternschule unter 02841/200-2670 eingeholt werden.


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  • Krankenfahrdienst spendete für Kinderklinik Bethanien

    Geschäftsführer Ertan Yanik und das Team des Krankenfahrdienstes ERYA sammelten 500 Euro durch ehrenamtliche Fahrdienstaktion

    Spendenübergabe im Krankenhaus Bethanien (v. l. n. r.): Reyhan Baloglu, Geschäftsführer des Krankenfahrdienstes ERYA Ertan Yanik, Chefarzt der Kinderklinik Bethanien Dr. Michael Wallot, Ebru Yalcin-Yanik und Betül Solmaz.
    Als im März vergangenen Jahres die rasante Ausbreitung der Corona-Pandemie begann und vor allem ältere Menschen in ihrem Lebensalltag eingeschränkt waren, hatte das Team des Krankenfahrdienstes ERYA eine Idee. Die Fahrerinnen und Fahrer um Geschäftsführer Ertan Yanik waren zeitweise als sogenannte Corona-Taxis unterwegs. Sie erledigten ehrenamtlich Einkäufe im Supermarkt, besorgten Medikamente in der Apotheke und halfen so älteren Menschen dabei, ihren Alltag trotz der Pandemie bestreiten zu können.

    Für diesen Fahrdienst nahmen sie keine Gebühr, aber Spenden auf freiwilliger Basis entgegen. So kamen insgesamt 1.500 Euro zusammen, die der Krankenfahrdienst an die beiden Moerser Krankenhäuser und an die Rettungswache Moers spendete. Im Krankenhaus Bethanien kommt der Erlös von 500 Euro der Kinderklinik zugute. „Mit der Spende wollen wir Kindern etwas Gutes tun. Sie sind unsere Zukunft und daher immer in unseren Gedanken“, sagte Ertan Yanik bei der Spendenübergabe im Krankenhaus Bethanien mit dem Chefarzt der Kinderklinik Dr. Michael Wallot. „Eine ganz tolle Aktion, die unseren kleinen Patientinnen und Patienten im Krankenhaus zugutekommt.“


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  • Neue Öffnungszeiten im Covid-Testzelt Bethanien

    Geringere Nachfrage nach Tests

    Vom 20. bis 22. Januar gelten vorübergehend geänderte Öffnungszeiten im KVNO Testzentrum Covid-19 am Krankenhaus Bethanien Moers. Testungen sind dann nur am Donnerstag von 08-10 Uhr möglich.

    Ab Montag, dem 25. Januar sind Testungen montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 10 Uhr möglich.

    Wer sich auf Covid-19 testen lassen möchte, hat sich online unter https://www.doctolib.de/testzentrum-covid/moers einen Termin unter Angabe des Besuchsgrundes zu vereinbaren. Dabei ist zu beachten, dass pro Termin nur eine Person angemeldet werden kann. Zum Termin ist ein Screenshot der Bestätigung bzw. der Email oder alternativ ein Ausdruck der Anmeldung mitzubringen und vorzuzeigen.


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  • Neue Öffnungszeiten im Covid-Testzelt Bethanien

    Geringere Nachfrage nach Tests

    Ab Montag, dem 11. Januar gelten neue Öffnungszeiten im KVNO Testzentrum Covid-19 am Krankenhaus Bethanien Moers. Aufgrund der geringeren Nachfrage sind Testungen ab der nächsten Woche montags von 8 bis 16 Uhr sowie dienstags bis freitags von 8 bis 13 Uhr möglich.

    Wer sich auf Covid-19 testen lassen möchte, hat sich online unter https://www.doctolib.de/testzentrum-covid/moers einen Termin unter Angabe des Besuchsgrundes zu vereinbaren. Dabei ist zu beachten, dass pro Termin nur eine Person angemeldet werden kann. Zum Termin ist ein Screenshot der Bestätigung bzw. der Email oder alternativ ein Ausdruck der Anmeldung mitzubringen und vorzuzeigen.


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  • Kleine Künstler*innen malten für kranke Kinder

    Kinder der Kita „Kleine Arche“ sammelten dreistelligen Betrag für die Kinderklinik Bethanien

    Spendenübergabe vor dem Krankenhaus Bethanien: Mila und Catalina überreichten gemeinsame mit ihren Müttern, Geschwistern und prädagogischen Mitarbeiterin der Kita „Kleine Arche“ sowie Leiterin des dort umgesetzten Kunstprojektes Stefanie am Weg (2. v. r.) eine Spende an den Chefarzt der Kinderklinik Dr. Michael Wallot.
    Eine Spende in Höhe von 110 Euro überreichten kürzlich Mila und Catalina von der Kita „Kleine Arche“ an den Chefarzt der Kinderklinik Bethanien Dr. Michael Wallot. Begleitet wurden sie von ihren Müttern, Geschwistern und Stefanie am Weg, pädagogische Mitarbeiterin der Kindertagesstätte und Leiterin des Kunstprojektes. Unter dem Motto des Künstlers James Rizzi „The best art is a good heart“ malten die Kinder der Kita dutzende Bilder mit unterschiedlichen Motiven im Stile des berühmten US-amerikanischen Künstlers auf keinen und großen Leinwänden. So wie Rizzi wollten auch die Kinder mit ihren bunten Kunstwerken vor allem für Eines sorgen: Gute Laune.

    Durch die Aktion entwickelte sich schnell ein kleines Kunstprojekt, an dessen Ende eigentlich eine Ausstellung im Krankenhaus geplant war, die aber wegen der Corona-Pandemie in der Evangelischen Stadtkirche stattfand – inklusive Versteigerung. Der Gesamterlös kam schließlich dem Kita-eigenen Förderverein und der Kinderklinik Bethanien zugute. „Die Kinder selber hatten die Idee, ihre Bilder für den guten Zweck zu versteigern“, sagte Stefanie am Weg. Die Spende solle aber auch ein Dankeschön sein. „Viele unserer Eltern wurden in der Kinderklinik bereits gut betreut, mit der Spende wollen wir etwas zurückgeben“, ergänzte sie.

    Über das Engagement der Kinder und aller Beteiligten freute sich Chefarzt Dr. Wallot, der die Spende persönlich aus den Händen von Mila und Catalina entgegennahm. „Das ist eine ganz tolle Aktion von Euch. Damit macht ihr vielen kranken Kindern in unserer Klinik eine große Freude“, dankte Dr. Wallot den beiden Mädchen, die stellvertretend für die gesamte Kindertageseinrichtung die Spende überreichten.


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  • Geburtenrekord im Bethanien

    Im Krankenhaus Bethanien wurden im vergangenen Jahr so viele Geburten betreut wie noch nie

    Der Chefarzt der Frauenklinik Bethanien Dr. Peter Tönnies (2. v. l.) und sein Team freuten sich über die 1.419. Geburt im Jahr 2020. Baby Henrik kam 31. Dezember um 23.17 Uhr auf die Welt.
    Die Geburt von Baby Henrik am 31. Dezember im Krankenhaus Bethanien war die letzte im Jahr 2020 und gleichzeitig eine historische für die Moerser Frauenklinik. Das Team der Geburtshilfe betreute im vergangenen Jahr insgesamt 1.419 Geburten – so viele wie noch nie in der 92-jährigen Geschichte der Abteilung. Die glückliche Mutter des gesunden Jungen freute sich über die reibungslose Geburt ihres Babys und fühlte sich im Bethanien rundum gut aufgehoben.

    Der kleine Henrik ist eines von insgesamt 1.461 Babys, die im Jahr 2020 im Bethanien zur Welt kamen, darunter sind 42 Zwillingspaare. „Wir sind gemeinsam mit der Kinderklinik ein personell und strukturell bestens aufgestelltes Perinatalzentrum auch für Früh- und Risikogeburten. Das bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit für Mutter und Kind“, sagt der Chefarzt der Frauenklinik Dr. Peter Tönnies. Aufgrund dieser Sicherheit würden sich viele werdende Eltern für die Geburtshilfe Bethanien entscheiden.

    Ein weiterer Grund für den höheren Zulauf und die gestiegene Geburtenzahl führt der Chefarzt auch auf den Umgang mit werdenden Eltern während der Corona-Pandemie zurück. So habe man jederzeit unter Berücksichtigung von strengen Hygieneregeln die Anwesenheit des Vaters ermöglicht. Zudem lobt Dr. Tönnies die Arbeit des Hebammen- und Pflegeteams. „Wir verfügen über ein empathisches und modernes Team aus sehr engagierten Mitarbeiter*innen, die großen Anteil daran haben, dass sich werdende Eltern während des Krankenhausaufenthaltes bei uns wohlfühlen.“ Der Chefarzt hofft, dass auch in diesem Jahr wieder viele werdende Eltern der Geburtshilfe Bethanien ihr Vertrauen schenken.


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