Was erwartet Sie bei einer proktologischen Untersuchung?

Zu allererst und mit das Wichtigste ist die sogenannte Anamnese. Hier sprechen wir miteinander, wir stellen gezielte Fragen, hören Ihnen zu, um herauszufinden, was genau Ihre Beschwerden sind. Als nächstes kommt die Inspektion, wir schauen uns den Befund, also Ihren After, an. Ebenfalls wichtig ist eine rektal-digitale Untersuchung, die „Hafenrundfahrt“. Mit dem Finger kann man beispielsweise Unregelmäßigkeiten im Analkanal oder unteren Mastdarm tasten und die grobe Kraft des Schließmuskels testen.

Nach dieser ersten Untersuchung sehen wir, ob weitere Zusatzuntersuchungen notwendig oder sinnvoll sind. Hierzu zählen:
  • eine Proktoscopie, d.h. das Einführen eines kurzen starren Gerätes, um in den Analkanal sehen zu können
  • eine starre Rectoscopie, d.h. das Einführen eines etwas längeren Gerätes in den After, um den Mastdarm mitbeurteilen zu können. Hierzu ist ggf. die Anwendung eines kleinen Einlaufes notwendig, damit der Mastdarm soweit als möglich entleert ist.
  • eine rectale Endosonographie, d.h. eine Ultraschalluntersuchung durch den After. Hier kann man beispielsweise die Schließmuskeln sehen. Auch Analfistelverläufe oder Wucherungen im Analkanal können dargestellt werden.
  • eine Sphincterdruckmessung, d.h. die Messung der Schließmuskelkraft
  • Veranlassung einer Coloscopie (Dickdarmspiegelung)
  • Veranlassung einer Defäkographie, d.h. einer Darstellung des „Stuhlaktes
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