prokto-plastische Beckenchirurgie

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Proktologie

prokto-plastische Beckenchirurgie

Spezialärztliche Kooperation

Die Spezialärztliche Kooperation für prokto-plastische Beckenchirurgie ist eine spezielle Organisationsform für die Behandlung von Patienten mit primären und/oder sekundären Defekten im Bereich des Enddarm (Rectums), des Dammes (Perineums), sowie des gesammten Beckenbereiches.

Durch eine enge interdisziplinäre (transversale) und multiprofessionelle Zusammenarbeit im stationären Bereich kann erreicht werden:
  • Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten, vor allem bei sehr komplexen Fällen der Tumortherapie; Die ablativen Verfahren bestimmen die Überlebenswahrscheinlichkeit, die rekonstruktiven Verfahren die Lebensqualität
  • Verbesserung der Versorgung des Patienten bezüglich Lebensqualität und ethische Lebensbegleitung

Die Spezialärztliche Kooperation für prokto-plastische Beckenchirurgie arbeitet mit allen Fachkliniken und Zentren des Hauses eng zusammen.
Hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Gynäkologie & Geburtshilfe.

Kontakt:


Sekretariat Sektion für Proktologie
Tel: 02841/200-2277
Fax: 02841/200-2834
Email: proktologie@bethanienmoers.de
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 8:00 bis 15:30 Uhr

Unser Leistungsspektrum



  • Prokto- Plastisch Defektdeckung nach komplizierter Rectum-Amputation (fortgeschrittene Rectummalignomen, lokale Tumorrezidive, therapierefraktärer fistelnder M. Crohn)

    In den meisten Fällen einer abdomino-perinealen Rectum-Amputation ist ein primärer Wundschluß möglich. Vor allem bei ausgedehnten Tumoren, nach Bestrahlung, oder langbestehenden Entzündungen kann eine plastisch-chirurgische Defektdeckung notwendig werden. In der Tumortherapie bestimmen die ablativen Verfahren die Überlebenswahrscheinlichkeit, die rekonstruktiven Verfahren bestimmen die Lebensqualität.


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  • Prokto-gynäko- plastische Defektdeckung bei recto-vaginaler Fistel

    Recto-vaginale Fisteln im Rahmen von chronischen Entzündungen (M. Crohn), nach ausgedehneten Operationen und nach Bestrashlungstherapie können eine plastisch-chirurgische Deckung notwendig machen.


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  • Prokto-gynäko- plastische Defektdeckung bei Dammrissen und iatrogenen Episiotomietraumata im Rahmen der Geburt

    Spontane Darmrisse oder iatrogene Traumata durch Episiotomie konnen eine ausgedehnte Rekonstruktion des Perineaums und der Beckenbodenmuskulatur notwendig machen. Aufgrund des jungen Patientenalters ist eine möglichst komplette Wiederherstellung der Rectum- und Scheidenfunktion notwendig.


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  • Plastisch-chirurgische Defektdeckung bei Decubitus im Beckenbereich

    Decubitalulcera sind häufige Komplikationen bei chronisch bettlägrigen Patienten. In Deutschland zeigen Studien, dass bei 11 – 14 % aller obduzierten Patienten ein Decubitalulcus gefunden wird. Die Inzidenz an Decubitalulcera ist ansteigend. Bei ausgedehnten Nekrosen kann auch einmal ein chirurgisches Débridement unter Operationsbedingungen notwendig werden. Die konservative Therapie stellt die Basistherapie einer jeden Dekubitusbehandlung dar. Die operative Therapie kann als unterstützende Massnahme der konservativen Therapie verstanden werden. Die Problemzonen im Beckenbereich sind der Sakrumbereich, der Sitzbeinbereich und der Trochanterenbereich. Für die plastisch-chirurgische Defektdeckung stehen zahlreiche lokale Lappenplastiken zur Verfügung.


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  • Gewebe-Support bei immobilen und dementen Patienten

    Temporäre oder permanente Stuhlinkontinenz stellt nicht nur eine psychsische Belastung dar, sondern führt auch oft zu medizinischen Problemen. Vor allem bei chronisch immobilen, bettlägrigen Patienten kommt es durch Hautmazerationen zu zusätzlichen chronischen Wunden, die nur sehr schwer therapierbar sind. Ein Colon-Kunstafter kann aus medizinischer und/oder pflegerischer Sicht sinnvoll sein. Desweiteren kann die Anlage eines Kunstafters eine Geweberehabilitation erst möglich machen. Die Stomaanlage beim immobilen, dementen Patienten ist zunehmend eine ethische Option.


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