Behandlung

Die Behandlung ist abhängig von der Ausdehnung und dem Alter der Thrombose, aber auch von den vorhandenen Begleiterkrankungen.
Allen Behandlungen ist in der Regel eine sechs monatige Blutverdünnung mit Heparin oder Marcumar sowie eine (oft auch lebenslange) Kompressionsbehandlung gemeinsam. Nach sechs Monaten sollten die Venen im Ultraschall kontrolliert werden.
Sollte bei Ihnen bereits früher eine Thrombose aufgetreten sein oder ein starker Gerinnungsdefekt festgestellt werden, wird Ihnen unter Umständen auch eine lebenslange Blutverdünnung empfohlen.

  • Betrifft der Verschluß nur den Unterschenkel, sind die Beschwerden meist nicht so stark. Reichlich Bewegung sollte dann eine weitere Ausbreitung verhindern helfen. Eine Krankenhausbehandlung ist in der Regel nicht erforderlich. Größere Embolien und schwere Spätschäden sind nicht zu erwarten.
  • Geht die Thrombose über das Knie hinaus, ist das Bein meist stärker geschwollen und sollte einige Tage hochgelagert werden. Die Behandlung kann ambulant oder stationär vorgenommen werden.
  • Reicht die Thrombose über den Leistenbereich hinaus, bestehen meist starke Beschwerden, so dass die Behandlung oftmals im Krankenhaus vorgenommen werden muß.

Unter bestimmten Bedingungen ist eine Operation notwendig, mit der man die Öffnung der verstopften Venen anstrebt.
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