Behandlungsschwerpunkte

Umschriebene Knorpelschäden

Sogenannte umschriebene Knorpelschäden kommen u.a. als eigenständige Erkrankung und nach Unfällen mit Beteiligung des Kniegelenks vor. Sie betreffen nur einen bestimmten Anteil des Gelenks und können unter Umständen mit speziellen Therapiemaßnahmen wie z.B. einer Knorpelzell- oder Knochen-Knorpel-Transplantation behandelt werden.

  • Ursachen

    Zum einen gibt es spezifische Knorpelerkrankungen wie z.B. die Osteochondrosis dissecans die zum Absterben von Knorpelgewebe führen können. Zum anderen sind bestimmte Unfallereignisse wie z.B. eine schwere Stauchung des Kniegelenkes dazu geeignet, den Knorpel an einer bestimmten Stelle soweit zu schädigen, das er abstirbt oder seine Funktion als dämpfender Gewebefaktor nicht mehr erfüllen kann.


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  • Beschwerdebild

    Wie so häufig ist auch hier das Hauptsymptom der Schmerz. Dieser Schmerz nimmt im Verlauf der Krankheit ständig zu. Auch sind Schwellungen und Ergußbildung des Kniegelenkes bei Knorpelschäden häufig zu beobachten.


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  • Diagnose

    Neben der gezielten klinischen körperlichen Untersuchung durch den Arzt werden für die Diagnose weitere bildgebende Verfahren benötigt wie Röntgenuntersuchung, Computertomographie und insbesondere die Kernspintomographie.


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  • Behandlung

    Je nach Ausmaß und Art des Knorpelschadens sowie unter Berücksichtigung des Patientenalters kommen verschiedene operative Maßnahmen in Frage. Eine Möglichkeit ist die Knorpel-Zell-Transplantation. Hier bei wird in einem ersten Eingriff (arthroskopisch) aus einem gesunden Gelenkabschnitt der nicht in der Belastungszone liegt etwas Knorpel entnommen, aus dem dann mit moderner Gentechnologie ein Ersatzknorpelgewebe gezüchtet wird. Dies wird dann einige Wochen später in einem zweiten operativen Eingriff (meistens offene Operation) mit speziellen Techniken in das Defektgebiet eingepflanzt. Eine andere Technik ist die Transplantation von Knochen-Knorpel-Zylindern. Auch hierbei erfolgt die Entnahme aus Bereichen des Gelenks, die keiner Belastung ausgesetzt sind. Der Eingriff wird meistens einzeitig offen also über einen größeren Schnitt am Kniegelenk durchgeführt.


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  • Nachbehandlung

    Die wichtige krankengymnastische Übungsbehandlung ist abhängig von der Art der durchgeführten operativen Behandlung und benötigt meistens einen mehrwöchigen Zeitraum.


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