Informationen zu Ausbildung & Studium

Alles was Sie rund um eine Ausbildung oder ein Studium in der Pflegefachschule wissen müssen, erfahren Sie hier.

Auszubildende werden in Theorie und Praxis optimal und praxisnah auf den späteren Beruf vorbereitet. Neben der fachlichen Qualifikation ist aber auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen wichtig. Während der gesamten Ausbildungszeit werden Auszubildende durch engagierte Praxisanleiter:innen und Pädagog:innen begleitet und gefördert. 

Die generalistische Ausbildung ermöglicht, dass Auszubildende der unterschiedlichen Vertiefungsschwerpunkte Akutpflege, Langzeitpflege und Pädiatrie zunächst zwei Jahre gemeinsam ausgebildet werden, bevor diese sich im letzten Ausbildungsdrittel aufgliedert. 

Ziele

  • erfolgreiches staatliches Examen (mündlich, schriftlich, praktisch) 
  • Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Pflegefachfrau bzw. -mann 
     

Ausbildungsgehalt

  • 1. Ausbildungsjahr: 1.415,69 €/Monat
  • 2. Ausbildungsjahr: 1.477,07 €/Monat
  • 3. Ausbildungsjahr: 1.578,38 €/Monat
     

Ausbildungsbeginn: 01.04., 01.08., 01.10.2026

Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Dauer: 3 Jahre/wöchentliche Arbeitszeit 38,5 Stunden

Voraussetzung: Mittlerer Schulabschluss oder sehr guter Hauptschulabschluss nach Klasse 10, erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, gesundheitliche Eignung, Sprachniveau B2 (GER)

Auszubildende werden in Theorie und Praxis optimal und praxisnah auf den späteren Beruf vorbereitet. Neben der fachlichen Qualifikation ist aber auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen wichtig. Während der gesamten Ausbildungszeit werden Auszubildende durch engagierte Praxisanleiter:innen und Pädagog:innen begleitet und gefördert. 

In der generalistischen Ausbildung zur Pflegefachassistenz können die Vertiefungsschwerpunkte Langzeitpflege oder Akutpflege gewählt werden. Die abwechslungsreiche Ausbildung umfasst 700 Stunden Theorie und 950 Stunden praktische Einsätze in unterschiedlichen Pflegebereichen. 

Ziele

  • erfolgreiches staatliches Examen (mündlich, schriftlich, praktisch) 
  • Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Pflegefachassistentin bzw. -assistent 
     

Ausbildungsgehalt: 1. Ausbildungsjahr: 1.422,14 €/Monat 

Ausbildungsbeginn: 01.10.2026 

Bewerbungen sind jederzeit möglich. 

Dauer: 1 Jahr/wöchentliche Arbeitszeit 38,5 Stunden 

Voraussetzung: Hauptschulabschluss nach Klasse 9, erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, gesundheitliche Eignung, Sprachniveau B2 (GER) 

Die Externenprüfung bietet langjährigen geringqualifizierten Mitarbeiter:innen in der Pflege die Möglichkeit, einen qualifizierten Berufsabschluss nachzuholen. Diese Prüfung erfolgt nach den gleichen Bedingungen wie die eigentlichen Abschlussprüfungen im Rahmen der Ausbildung zur Pflegefachassistenz. Somit wird durch eine staatlich anerkannte Pflegefachschule, nach vorheriger Anmeldung bei der Bezirksregierung, eine mündliche, schriftliche und praktische Abschlussprüfung durchgeführt. Dieser Kurs bereitet auf die Abschlussprüfungen vor. 

Der Vorbereitungskurs an der Bethanien Akademie findet ausschließlich in Teilzeit statt. Einmal pro Woche immer donnerstags von 07.30 bis 15 Uhr. Der Kurs endet vor den Prüfungen mit einer Abschlusswoche (Montag-Freitag). 

Ziele 

  • erfolgreiches staatliches Examen (mündlich, schriftlich, praktisch) 
  • Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Pflegefachassistentin bzw. -assistent 

Teilnahmegebühr:

2.125 € 

Für Mitarbeiter:innen kostenlos. Für Kooperationspartner abzgl. 10 % 
 

Ausbildungsbeginn: 05.03.2026 

Dauer: 200 Stunden 

Voraussetzung: Pflegeberufliche Hilfstätigkeit in Vollzeit von min. 30 Monaten, regelmäßige Teilnahme an Fort-und Weiterbildungen, erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, gesundheitliche Eignung, Sprachniveau B2 (GER) 

Schülerstimmen

Ich bin Stefanie D. und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeschülerin im 2. Ausbildungsjahr. Obwohl es auf den Stationen manchmal stressig ist, ist der Beruf der Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin sehr schön. Ich pflege und versorge kranke Kinder. Dies können sowohl Neugeborene als auch Kleinkinder, ältere Kinder oder Jugendliche sein. Zu den täglichen Aufgaben gehören das Messen von Puls, Blutdruck und Körpertemperatur, Beobachtung, Beratung und Dokumentation, die Durchführung ärztlicher Anordnungen und die Assistenz bei ärztlichen Maßnahmen.

Mein Name ist Rebecca R., ich bin 22 Jahre alt und mache die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Bethanien Krankenhaus Moers. Warum ich diesen Beruf gewählt habe? Das Faszinierende für mich daran ist, dass man den Patientinnen und Patienten auf dem Weg zur Besserung begleitet. Tag für Tag kann ich mit dazu beitragen, dass das Bestmögliche für die Patientinnen und Patienten getan wird. Alle ziehen an einem Strang. Oftmals gibt es auch Rückschläge, jedoch muss man lernen, diese zu akzeptieren und weiterzumachen. Zudem ist es gut zu wissen, dass das Team hinter dir steht und für einen da ist. Durch die vielen Fachbereiche, wie Unfall- und Allgemeinchirurgie, Pulmologie, Gastroenterologie, Kardiologie, Gefäßchirurgie, Kinderklinik etc. hat man die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Krankheiten und die dazugehörige Pflege kennenzulernen und sich eventuell nach der Ausbildung für einen Bereich zu entscheiden.

Ich heiße Amani S. und mache die Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Mittlerweile bin ich im Mittelkurs (2. Ausbildungsjahr) und bin weiterhin durchaus zufrieden mit meiner Entscheidung. Das erste Jahr verging sehr schnell, war jedoch nicht ohne Stress zu genießen. So sieht die Berufswelt aber aus und bis jetzt war jeder Theorie- und Praxisblock zu bewältigen. Motivation und Lernbereitschaft vereinfachen viele stressige Arbeitstage. Bei Unklarheiten, Fragen oder Problemen gibt es immer einen Ansprechpartner oder eine Ansprechpartnerin und Rückhalt, das gibt uns Auszubildenden viel Stärke.

Mein Name ist Kevin V. und ich bin Gesundheits- und Krankenpflegeschüler im 2. Ausbildungsjahr am Krankenhaus Bethanien. Im Pflegeberuf sieht man „Dinge“, die man sonst nirgendwo gesehen hätte. Man erhält Einblicke in das Leben anderer Menschen, Einblicke in verschiedenste Kulturen und unterschiedlichste Charaktere. Wir lernen, ein breites Verständnis dafür zu entwickeln, jedes Individuum als solches zu behandeln, Ruhe in brenzligen Situationen zu bewahren, freundlich und respektvoll zu bleiben. Neben diesem sozialen Lernbereich und neben der Veränderung/Anpassung der eigenen Person, erlernen wir in der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule eine Menge über die Anatomie des menschlichen Körpers, über Kommunikation mit Mitmenschen, über pflegerische Maßnahmen, Notfallmaßnahmen, Medikamente, Krankheiten, den Umgang mit psychisch veränderten Menschen und noch vieles mehr. Das ist eine ganze Menge an Lernstoff, wobei man ständig am Ball bleiben muss. Doch ist es nicht zu vergleichen mit dem Unterricht, den man bislang gewohnt war. Hier ist der Unterricht in Blöcke unterteilt. Auf jeden Theorieblock, der in der Schule stattfindet, folgen einige Wochen in der Praxis. Zu dieser zählen selbstverständlich die verschiedenen Stationen und Funktionsbereiche des Krankenhauses Bethanien, doch auch das Altenheim oder die ambulante Pflege der Diakonie sind mögliche Einsatzorte. Während man auf der einen Seite theoretische Kenntnisse erwirbt, sammelt man auf der anderen Seite Unmengen an Erfahrungen, die es dann im folgenden Theorieblock zu diskutieren gibt. Egal, aus welchem Grund man sich für den Beruf des Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflegers entscheidet, es lohnt sich allemal.

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