Klinik für Thoraxchirurgie

Lungen- & Thoraxzentrum Nordrhein

Interdisziplinarität und medizinische Versorgung auf höchstem Niveau – dafür steht unser Team der Thoraxchirurgie. Unsere fachübergreifende Kooperation überzeugt auch die Deutsche Krebsgesellschaft sowie die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie. Denn unsere Klinik ist als eines von 39 Lungenkrebszentren deutschlandweit zertifiziert. In enger Zusammenarbeit mit allen Fachdisziplinen suchen wir die Ursachen Ihrer Beschwerden, finden die optimale Behandlung und begleiten Sie ganzheitlich. Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne.

Anschrift
Stiftung Bethanien Moers

Klinik für Thoraxchirurgie

Bethanienstraße 21

47441 Moers

Kontakt

Telefon:  +49 (0) 2841 200-2552

Fax: +49 (0) 2841 200-2652

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag 8:00 - 16:00 Uhr

Freitag 8:00 - 13:30 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit: täglich 8-18 Uhr

Thoraxzentrum DGT
Kompetenzzentrum für Thoraxchirurgie
Zertifiziertes Lungenkrebszentrum
DKG

Team

Leistungsspektrum

Weitere Schwerpunkte der Klinik

Lungenkrebszentrum

Das Lungenkrebszentrum besteht aus der Klinik für Thoraxchirurgie unter der Führung von Dr. med. Thomas Krbek sowie der Klinik für Lungen- & Bronchialheilkunde unter der Leitung von Dr. med. Thomas Voshaar. Die Kommunikation und Abstimmung zwischen Ärzt:innen dieser verwandten, aber doch verschiedenen Fachrichtungen ermöglicht die optimale medizinische Versorgung, Behandlungs- und Ergebnisqualität für Patient:innen mit Erkrankungen der Lunge. 2011 sind beide Kliniken deswegen von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) als interdisziplinäres „Lungenkrebszentrum“ ausgezeichnet worden.

Unsere thorax-chirurgische Klinik

Optimale und sichere Patientenversorgung

Wir bilden uns fortwährend weiter, um unsere Patient:innen nach dem aktuellen Stand der medizinischen Forschung und unter Anwendung moderner Operationstechniken optimal zu versorgen. Ebenso wie die hohe Ergebnisqualität unserer Operationen liegt uns das Wohl unserer Patient:innen am Herzen. Deshalb begleiten wir Sie kontinuierlich auch vor und nach der Operation in allen Belangen und Sorgen, die im Zusammenhang mit der Erkrankung aufkommen.

Sie benötigen eine Zweitmeinung? Auch dafür stehen wir Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite, um Fragen bezüglich Ihrer Erkrankung sowie Behandlung zu beantworten. Nehmen Sie hierzu gerne Kontakt mit unserem Sekretariat auf.

Kompetenzzentrum für Thoraxchirurgie

Das Kompetenzzentrum für Thoraxchirurgie des Krankenhauses Bethanien Moers ist eine von bundesweit insgesamt 14 hochspezialisierten Kliniken. Unsere Chirurg:innen weisen sich durch umfassende Erfahrungen und besondere Spezialisierungen auf dem Gebiet der Lungenerkrankungen und Thoraxchirurgie aus.

Wir bieten das gesamte Spektrum der Diagnostik und chirurgischen Therapie von entzündlichen, gut- wie auch bösartigen Erkrankungen der Lunge, der Bronchien, der Pleura, des Mediastinums, des Zwerchfells sowie der Brustwand an. 90% der Operationen werden minimalinvasiv durchgeführt. Darüber hinaus wenden wir gewebesparende Manschettenresektionen oder anatomische Resektionen von Lungensegmenten an, um die Lungenfunktion und Lebensqualität so gut wie möglich zu erhalten.

Patient:innen mit einem Lungenkarzinom oder anderen bösartigen Erkrankungen (Mesotheliom, Thymuskarzinom, Lungenmetastasen) werden bei uns optimal versorgt.

Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) bestätigte mit dem Zertifikat die außerordentlich hohe Behandlungsqualität des Thoraxzentrums. Überdurchschnittlich gute Kennzahlen, aber auch optimal eingesetzte Prozesse und Ressourcen haben die Auditor:innen bei der Zertifizierung überzeugt.

Im Jahr 2021 wurden trotz der Corona-Pandemie ca. 700 Operationen an der Lunge durchgeführt.

Das Team um Chefarzt der Thoraxchirurgie Dr. med. Thomas Krbek besteht aus drei thoraxchirurgische Fachärzt:innen, einer auszubildenden Assistenzärztin und einer chirurgisch-technischen Assistentin. Dies ermöglicht eine kompetente Fachbesetzung rund um die Uhr des thoraxchirurgischen Personals. Auch die unmittelbar angeschlossenen medizinischen und pflegerischen Bereiche stehen den Patient:innen engagiert und fachlich kompetent zur Verfügung. So werden alle Patient:innen vor einer Operation in der interdisziplinär besetzten Tumorkonferenz besprochen. Nach der Operation steht eine Intensivstation mit spezialisiertem Personal bereit. Für Ihren ganzheitlichen Heilungsprozess steht qualifiziertes Personal unter anderen aus der Seelsorge, Physiotherapie sowie Atmungstherapie zur Verfügung.

Zusätzliche Angebote

Thoraxchirurg:innen mit Zertifikat „Spezielle Thoraxchirurgie“

Unser Chefarzt Dr. Thomas Krbek und sein Stellvertreter Dr. Uldis Kopeika besitzen darüber hinaus das Zertifikat „Spezielle Thoraxchirurgie“. Chirurg:innen mit diesem besonderen Prädikat müssen „eine hohe operative Expertise“ vorweisen und ihre Fachkenntnisse fortwährend durch Fortbildungen erweitern, heißt es seitens der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie.

Wissenswertes

Ihre stationäre Behandlung

Sollte eine Behandlung im Krankenhaus notwendig sein, nehmen wir Sie am Tag vor der Operation stationär auf. Im Rahmen dieser Aufnahme wird erfolgt eine erneute ausführliche Aufklärung über die Operation und mögliche Komplikationen durch den bzw. die Operateur:in selbst sowie die Aufklärung über Ablauf und Risiko der Narkose durch die Kolleg:innen der Anästhesie. Sollte eine Blutentnahme, ein EKG oder eine aktuelle Röntgenaufnahme notwendig sein, werden auch diese ebenfalls durchgeführt. Dazu müssen Sie aber nicht nüchtern sein.

Vor dem Ende Ihres stationären Aufenthaltes in unserem Hause erfolgt im Rahmen der Visite ein ausführliches Abschlussgespräch, in dem wir Ihnen erklären, wie Sie sich während der Zeit nach der Operation zu verhalten haben und worauf Sie achten müssen. Sie erhalten außerdem einen Arztbericht und einen Termin zur postoperativen Verlaufskontrolle in unserer Ambulanz.

Interne Kooperationen

Die Klinik für Thoraxchirurgie arbeitet eng mit folgenden Bereiches des Krankenhauses Bethanien zusammen.

Fragen & Antworten

Die Thoraxchirurgie (von Thorax: „Brustkorb“) beschäftigt sich mit der Diagnostik und der chirurgischen Therapie der Lunge, des Mediastinum, der Pleura, der Thoraxwand und des Zwerchfells. Der Schwerpunkt liegt bei der Behandlung von Neubildungen (80%) der Lunge.  Danach folgen Infektionen, Pneumothorax und Traumata.

Nein, das müssen Sie unbedingt mit dem bzw. der behandelden Ärzt:in besprechen. Er bzw. sie wird Ihnen dann den gesundheitlich unbedenklichen Zeitpunkt einer Flugreise mitteilen. Das gilt für jegliche Flüge, auch Inlandsflüge, Rundflüge etc.

Wichtig vor Operationen ist vor allem das kontrollierte Absetzen von blutverdünnenden Mitteln. Dies muss unbedingt mit dem bzw. der Hausärzt:in bzw. dem bzw. der behandelnden Krankenhausärzt:in besprochen werden.
Auf keinen Fall dürfen Sie diese Medikamente eigenmächtig absetzen.

Schmerzen sind nach einer Lungenoperation sehr häufig und nicht zu vermeiden. Sie werden während und nach dem Krankenhausaufenthalt mit entsprechenden Schmerzmitteln versorgt. Bei allen anderen Problemen, wie auch bei verstärkten Schmerzen melden Sie sich bitte umgehend bei uns.

Sollte während der Operation mehr erkranktes Gewebe gefunden werden, wie im Vorfeld diagnostiziert, wird dieses ebenfalls entfernt. Wir haben auch die Möglichkeit Gewebeproben während der Operation zu entnehmen und in dem auf dem Gelände befindlichen Patologischen Institut innerhalb kürzester Zeit (15 bis 20 Minuten) analysieren zu lassen.

Häufig wird nach der Entfernung eines Lungenlappens Ihre Belastbarkeit fast wieder voll hergestellt werden. Bei der Entfernung eines ganzen Lungenflügels werden Sie mit Einschränkungen der Belastbarkeit leben müssen.

Ob Sie eine Anschlussheilbehandlung bekommen hängt von der Diagnose ab. Bei Lungenkrebs oder der Entfernung bösartiger Tumore bekommen Sie auf jedem Fall nach Abschluss der Behandlung eine Anschlussheilbehandlung zugesprochen. In anderen Fällen werden wir dies mit Ihrer Krankenkasse klären und Sie über die weiteren Schritte informieren.

Benötigen Sie eine Anschlussheilbehandlung wird das Pflegeteam der Station einen Termin mit dem Sozialdienst des Krankenhauses für Sie vereinbaren. Der Sozialdienst wird mit Ihnen alle notwendigen Schritte besprechen.

Sollten Sie nach einem Eingriff im Krankenhaus Hilfsmittel, wie zum Beispiel Inhalationsgeräte, Sauerstoffgeräte oder ähnliches benötigen, klären wir die notwendigen Formalitäten direkt mit Ihrer Krankenkasse. Noch vor der Entlassung aus dem Krankenhaus werden Sie Ihr Hilfsmittel erhalten und Sie bekommen noch im Krankenhaus eine entsprechende Einweisung in den richtigen Gebrauch des Hilfsmittels.

Menschen, in deren Verwandtschaft bereits Fälle von Lungenkrebs aufgetreten sind, haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls an dieser Krebsart zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommen japanische Wissenschaftler vom „National Cancer Center“ in Tokyo und dem „National Cancer Center Hospital East“ in Chiba. Sind Verwandte ersten Grades (das heißt Eltern oder Kinder) betroffen, ist die Wahrscheinlichkeit selber Lungenkrebs zu bekommen fast doppelt so hoch (1,95) im Vergleich zu Menschen in deren Familiengeschichte kein solcher Krebs aufgetreten ist. Haben Sie also in der Familie Fälle von Lungenkrebs, so sollten Sie notwendige diagnostische Maßnahmen mit Ihrem Hausarzt besprechen.

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Flyer Thoraxchirurgie

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Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Durch die enge Zusammenarbeit mit allen Fachdisziplinen bieten wir eine Gesamtversorgung auf höchstem Niveau.
Lungenklinik, Onkologie, Strahlenklinik, Pathologie, Radiologie und der soziale Dienst garantieren eine speziell auf Sie zugeschnittene Diagnostik. Gemeinsam klären wir sorgfältig die Ursache Ihrer Beschwerden und legen ein für Sie optimales Behandlungskonzept fest. Auf diesem Weg werden Sie, sofern Sie es wünschen, psychologisch und seelsorgerlich begleitet.

Dieses engagierte Konzept unserer Klinik ist durch die Deutsche Krebsgesellschaft als eines von 22 Lungenkrebszentren deutschlandweit ausgezeichnet worden.

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