Gefäßzentrum

Eine erstklassige und umfassende medizinische Behandlung: Das erwartet Sie in unserem zertifizierten Gefäßzentrum. Auch dann, wenn Sie neben einer Gefäß- oder Venenerkrankung eine weitere Erkrankung besitzen – etwa einen diabetischen Fuß, eine chronische Nierenerkrankung oder eine koronare Herzkrankheit. Für das bestmögliche Ergebnis stimmen wir uns in solchen Fällen besonders intensiv mit anderen Fachabteilungen und externen Partner:innen ab. So gelingt es uns, jedes Jahr rund 1100 Patient:innen stationär und 3.500 ambulant umfassend und nach modernsten Gesichtspunkten zu behandeln.

Anschrift
Stiftung Bethanien Moers

Klinik für Gefäßchirurgie & Phlebologie

Bethanienstraße 21

47441 Moers

Kontakt

Telefon:  +49 (0) 2841 200-2392

Fax: +49 (0) 2841 200-2693

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag 9:00 - 16:00 Uhr
Freitag 9:00 - 14:00 Uhr

Gefäßzentrum
der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG)

Die Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie ist seit vielen Jahren als „Gefäßzentrum“ zertifiziert. Um dieses Ziel zu erreichen, musste sich unsere Klinik einer strengen Qualitätskontrolle durch externe Prüfer der zuständigen Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) stellen. Zertifizierungen sind für Krankenhäuser überaus wichtig, weil Kliniken angehalten sind, ihre Leistungsfähigkeit auch für Patient:innen transparent zu machen von regelmäßig unabhängigen Expert:innen kontrollieren zu lassen. Der Zertifizierungsprozess durch die DGG dauerte insgesamt etwa sechs Monate.

Team

Behandlungsschwerpunkte

Zu den Behandlungsschwerpunkten gehören: 

  • Erweiterung der Bauchschlagader (Aneurysma)
  • Einengung der Halsschlagader (Carotisstenose)
  • Verschlußkrankheit der Becken- und Beinschlagadern (pAVK)
  • Tiefe Beinvenenthrombose
  • Krampfader-OP

Alle Einzelheiten finden Sie unter dem folgenden Link:

Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße. Wir helfen Ihnen ihre Gefäße so jung wie möglich zu halten. 

Prof. Dr. med. Bruno Geier

Häufig gestellte Fragen

In der Regel können Sie ihre häuslichen Medikamente bis zum Aufnahmetag weiter nehmen. Ausnahmen bilden Mittel zur Blutverdünnung wie z. B. Marcumar, welches ggf. einige Tage vor einer geplanten Operation abgesetzt werden muss. Auch bestimmte Medikamente zur Blutzuckereinstellung bei Diabetikern wie z. B. Metformin müssen unter Umständen ein bis zwei Tage vor Aufnahme pausiert werden. Sollten Sie solche Medikamente nehmen, sprechen Sie dies bei Ihrem Ambulanzbesuch an, dann kann der bzw. die Ärzt:in mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen.

Prof. Dr. med. Bruno Geier ist zur Teilnahme an der kassenärztlichen Versorgung ermächtigt, d.h. Sie können mit einer Überweisung vom Facharzt in der Gefäßchirurgischen Ambulanz vorstellig werden. Termine können Sie telefonisch im Sekretariat (Tel.: +49 (0) 2841 200-2392) vereinbaren. Rechnen Sie bitte mit einer Wartezeit von 2-3 Wochen.

Unsere modernen Operationsmethoden ermöglichen eine schnelle und umfassende Genesung. Um dieses Ziel optimal und in möglichst kurzer Zeit erreichen zu können, beachten Sie bitte nach der Operation folgende Hinweise:

  • Tragen Sie Ihre Kompressionsstrümpfe 6 Wochen nach der Operation tagsüber (es empfiehlt sich, diese morgens noch im Liegen anzuziehen, da die Beine durch die Hochlagerung des nachts größtmöglich entstaut sind)
  • Duschen dürfen Sie ab dem 3. Tag nach der Operation
  • Fäden in Leiste/Kniekehle werden nach ca. 10 Tagen gezogen
  • die Abheilung der Blutergüsse kann ca. 8-10 Wochen dauern
  • leichte - normale Alltagsbelastungen sind ab dem Zeitpunkt der Entlassung erlaubt, langes Stehen oder Sitzen sollte vermieden werden
  • 14 Tage nach der Operation dürfen Sie gerne wieder Sport machen
  • eine erneute Vorstellung in unserer Ambulanz ist unter normalen Bedingungen nicht erforderlich


Um Ihre Beine langfristig in Form zu halten und von Anstrengungen zu entlasten, empfehlen wir leichte Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Nordic-Walking, hierbei sollte auf geeignetes Schuhwerk und eine „weiche“ Bodenbeschaffenheit der Trainingsstrecke geachtet werden. Saunieren und Dampfbäder sollten reduziert werden. Kneipsche kalte Güsse, insbesondere Wechselduschen an den Beinen erzeugen einen positiven, tonisierenden Effekt auf die Venen, der auch noch über Stunden anhält.

Im Falle eines Notfalles können Sie sich jederzeit auch ohne eine Überweisung vorstellen. Montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13:30 Uhr melden Sie sich in der Gefäßchirurgischen Ambulanz, nach 16 Uhr und am Wochenende bitte in der Zentralambulanz. Während dieser Zeiten ist ein Facharzt für Gefäßchirurgie in Dienstbereitschaft und kann Sie im Notfall kompetent betreuen.

Rechtzeitig vor der geplanten Entlassung werden wir mit Ihnen die notwendige Nachbehandlung besprechen. In der Regel kann diese von Ihrem Hausarzt durchgeführt werden, die notwendigen Informationen dazu stehen in dem Entlassungsbericht, den Sie mit nach Hause bekommen. Bei komplizierten Fällen oder aufwendiger Nachbehandlung nehmen wir auch direkt Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf, um dies mit ihm zu besprechen.
In bestimmten Fällen kann zumindest vorübergehend die Nachbehandlung in unserer Gefäßchirurgischen Ambulanz erfolgen, dies würden wir im Einzelfall mit Ihnen besprechen.
Die Gefäßchirurgische Ambulanz, bzw. nach 16 Uhr die Zentralambulanz, sind auch Ihre Anlaufstellen, falls nach der Entlassung Probleme auftreten.

Die Länge des stationären Aufenthaltes hängt davon ab, welche Behandlung oder welcher Eingriff bei Ihnen durchgeführt wird. Bei Varizen-Operationen sowie bei Katheterbehandlungen ist meistens nur ein kurzer stationärer Aufenthalt von 2-3 Tagen notwendig. Die Vorbereitung zu diesen Eingriffen erfolgt in der Regel prästationär, d.h. die entsprechenden Vorgespräche und Voruntersuchungen erfolgen im Vorfeld und Sie werden erst am Tag des Eingriffs stationär aufgenommen.
Bei Operationen am arteriellen Gefäßsystem, z. B. wegen einer Schaufensterkrankheit oder bei Aussackungen der Bauchschlagader, müssen Sie einen längeren stationären Aufenthalt von sieben bis zehn Tagen einplanen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Beispiele für die interdisziplinäre Zusammenarbeit in unserem Zentrum sind Patient:innen mit diabetischen Füßen, bei denen die Behandlung in Abstimmung mit den Spezialist:innen für Diabetologie der Klinik für Gastroenterologie und mit den Fußchirurg:innen der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie erfolgt. Bei Patient:innen mit chronischen Nierenerkrankungen, die für die Dialyse einen dauerhaften Gefäßzugang benötigen, arbeiten wir eng mit den Kolleg:innen der Klinik für Nephrologie zusammen. Und wenn Gefäßpatient:innen zugleich auch von der koronaren Herzkrankheit betroffen sind, wird die Therapie in Zusammenarbeit mit den Fachärzt:innen der Klinik für Kardiologie durchgeführt.

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