Venen-Kompetenz-Zentrum

Ob Krampfadern, Besenreisern, Thrombose oder offene Beine – in unserem zertifizierten Venen-Kompetenz-Zentrum behandeln wir alle Venenerkrankungen. Unser Team ist nach aktuellsten Richtlinien geschult, die führende Venenspezialist:innen jedes Jahr herausgeben. So erhalten Sie als Patient:in eine Diagnostik und Therapie nach modernstem Standard und hoher Qualität. Darauf können Sie sich verlassen.

Anschrift
Stiftung Bethanien Moers

Venen-Kompetenz-Zentrum

Bethanienstraße 21

47441 Moers

Kontakt

Telefon:  +49 (0) 2841 200-2392

Fax: +49 (0) 2841 200-2693

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag 9:00 - 16:00 Uhr
Freitag 9:00 - 14:00 Uhr

Wichtige Infos zum Termin:

Bitte bringen Sie zum Termin Ihre Überweisung von Ihrem bzw Ihrer Fachärzt:in mit.

Wir dürfen nur Überweisungen von Fachärzt:innen folgender Bereiche annehmen:

  • Chirurgie
  • Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Angiologie
  • Nephrologie
  • Kardiologie
  • Orthopädie
  • Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Neurologie
  • sowie Fachärzte mit dem Zusatz Phlebologie oder Diabetologie


Wichtig: Ihr:e Ärzt:in muss auf dem Überweisungsschein unbedingt den Punkt "Zur konsiliarischen Untersuchung" ankreuzen, da wir Sie sonst nicht behandeln dürfen. Bitte bringen Sie auch Ihre Krankenversicherungskarte mit und alle Ihnen vorliegenden schriftlichen Befunde sowie ggf. Befund-CDs mit MRT-Aufnahmen oder Röntgenbildern.

Bitte haben Sie Verständnis, dass Notfälle bevorzugt behandelt werden.

Sollten Sie Ihren Sprechstundentermin nicht einhalten können, bitten wir Sie um eine rechtzeitige Information.

Venen-Kompetenz-Zentrum
der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie

Team

Leistungsspektrum

Venenerkrankungen sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern können unbehandelt schwerwiegende Folgen haben. Lassen sie sich in unserem Venenkompetenzzentrum daher rechtzeitig beraten.

Prof. Dr. med. Bruno Geier

Wissenswertes

Kooperationen

Klinik für Venen- und Dermatochirurgie
Hospital zum Heiligen Geist, Kempen

Qualitätssicherung

Jährliches Audit und Überprüfung der Behandlungsqualität im Rahmen der Re-Zertifizierung als Venenkompetenzzentrum

Häufig gestellte Fragen

In der Regel können Sie ihre häuslichen Medikamente bis zum Aufnahmetag weiter nehmen. Ausnahmen bilden Mittel zur Blutverdünnung wie z. B. Marcumar, welches ggf. einige Tage vor einer geplanten Operation abgesetzt werden muss. Auch bestimmte Medikamente zur Blutzuckereinstellung bei Diabetikern wie z. B. Metformin müssen unter Umständen ein bis zwei Tage vor Aufnahme pausiert werden. Sollten Sie solche Medikamente nehmen, sprechen Sie dies bei Ihrem Ambulanzbesuch an, dann kann der bzw. die Ärzt:in mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen.

Prof. Dr. med. Bruno Geier ist zur Teilnahme an der kassenärztlichen Versorgung ermächtigt, d.h. Sie können mit einer Überweisung vom Facharzt in der Gefäßchirurgischen Ambulanz vorstellig werden. Termine können Sie telefonisch im Sekretariat vereinbaren. Rechnen Sie bitte mit einer Wartezeit von 2-3 Wochen.

Unsere modernen Operationsmethoden ermöglichen eine schnelle und umfassende Genesung. Um dieses Ziel optimal und in möglichst kurzer Zeit erreichen zu können, beachten Sie bitte nach der Operation folgende Hinweise:

Tragen Sie Ihre Kompressionsstrümpfe 6 Wochen nach der Operation tagsüber (es empfiehlt sich, diese morgens noch im Liegen anzuziehen, da die Beine durch die Hochlagerung des nachts größtmöglich entstaut sind)

  • Duschen dürfen Sie ab dem 3. Tag nach der Operation
  • Fäden in Leiste/Kniekehle werden nach ca. 10 Tagen gezogen
  • die Abheilung der Blutergüsse kann ca. 8-10 Wochen dauern
  • leichte - normale Alltagsbelastungen sind ab dem Zeitpunkt der Entlassung erlaubt, langes Stehen oder Sitzen sollte vermieden werden
  • 14 Tage nach der Operation dürfen Sie gerne wieder Sport machen
  • eine erneute Vorstellung in unserer Ambulanz ist unter normalen Bedingungen nicht erforderlich


Um Ihre Beine langfristig in Form zu halten und von Anstrengungen zu entlasten, empfehlen wir leichte Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Nordic-Walking, hierbei sollte auf geeignetes Schuhwerk und eine „weiche“ Bodenbeschaffenheit der Trainingsstrecke geachtet werden. Saunieren und Dampfbäder sollten reduziert werden. Kneipsche kalte Güsse, insbesondere Wechselduschen an den Beinen erzeugen einen positiven, tonisierenden Effekt auf die Venen, der auch noch über Stunden anhält.

Im Falle eines Notfalles können Sie sich jederzeit auch ohne eine Überweisung vorstellen. Montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8:00 - 13:30 Uhr melden Sie sich in der Gefäßchirurgischen Ambulanz, nach 16:00 Uhr und am Wochenende bitte in der Zentralambulanz. Während dieser Zeiten ist ein Facharzt für Gefäßchirurgie in Dienstbereitschaft und kann Sie im Notfall kompetent betreuen.

Rechtzeitig vor der geplanten Entlassung werden wir mit Ihnen die notwendige Nachbehandlung besprechen. In der Regel kann diese von Ihrem Hausarzt durchgeführt werden, die notwendigen Informationen dazu stehen in dem Entlassungsbericht, den Sie mit nach Hause bekommen. Bei komplizierten Fällen oder aufwendiger Nachbehandlung nehmen wir auch direkt Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf, um dies mit ihm zu besprechen.


In bestimmten Fällen kann zumindest vorübergehend die Nachbehandlung in unserer Gefäßchirurgischen Ambulanz erfolgen, dies würden wir im Einzelfall mit Ihnen besprechen.


Die Gefäßchirurgische Ambulanz, bzw. nach 16:00 Uhr die Zentralambulanz, sind auch Ihre Anlaufstellen, falls nach der Entlassung Probleme auftreten.

Die Länge des stationären Aufenthaltes hängt davon ab, welche Behandlung oder welcher Eingriff bei Ihnen durchgeführt wird. Bei Varizen-Operationen sowie bei Katheterbehandlungen ist meistens nur ein kurzer stationärer Aufenthalt von 2-3 Tagen notwendig. Die Vorbereitung zu diesen Eingriffen erfolgt in der Regel prästationär, d.h. die entsprechenden Vorgespräche und Voruntersuchungen erfolgen im Vorfeld und Sie werden erst am Tag des Eingriffs stationär aufgenommen.


Bei Operationen am arteriellen Gefäßsystem, z. B. wegen einer Schaufensterkrankheit oder bei Aussackungen der Bauchschlagader, müssen Sie einen längeren stationären Aufenthalt von sieben bis zehn Tagen einplanen.

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