Spezielles Entlassmanagement Krankenhaus Sozialdienst

Pflege und Versorgung in einer Pflegeeinrichtung

Versorgungsmöglichkeiten nach der Entlassung

Die Entlassung aus dem Krankenhaus wirft oft Fragen auf. Möglicherweise ist eine neue Lebenssituation entstanden, die Unterstützung und Hilfe im Alltag erfordert.
Die Planung und Vorbereitung von Unterstützung und Hilfe nimmt erfahrungsgemäß viel Zeit in Anspruch. In vielen Fällen ist dafür die Mitarbeit von Angehörigen oder Vertrauenspersonen erforderlich. Wenn Sie damit rechnen, dass Sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus Pflegehilfe benötigen, informieren Sie bitte umgehend das Personal Ihrer Station. Die Pflegekräfte werden dann Kontakt zum Team des Sozialdienstes im Krankenhaus oder zu den Pflegeüberleitungs-Fachkräften aufnehmen und sie mit der Vorbereitung für Ihre Versorgung nach Ihrem Krankenhausaufenthalt beauftragen.

Die im folgenden beschriebenen Möglichkeiten der Pflege und Versorgung zu Hause sollten Sie unbedingt kennen, um die optimale Lösung für Ihre Situation zu finden.

PFLEGE IN EINEM PFLEGEHEIM

Sollten Sie für längere Zeit oder dauerhaft Pflege in einer Pflegeeinrichtung benötigen, sind wir Ihnen gern behilflich, dies vorzubereiten. Wir veranlassen gegebenenfalls die Begutachtung der Pflegebedürftigkeit durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), versorgen Sie und Ihre Angehörigen mit Heimadressen und Krankenhaus-Unterlagen, die für eine Heimaufnahme nötig sind. Von den Heimkosten muss man einen großen Teil selbst bezahlen; bei Bedarf kann man diese Kosten aber beim örtlichen Sozialamt beantragen.

HOSPIZPFLEGE

Wenn durch eine Erkrankung das Lebensende abzusehen ist und Sie nicht zu Hause gepflegt werden möchten oder können, bemühen sich Hospize, Ihre letzten Tage lebenswert zu machen.
Hospize sind kleine Einrichtungen mit Einzelzimmern und einem umfassenden Pflege- und Unterstützungsangebot für Patienten und deren Angehörige.

Die Kosten von Hospizen werden derzeit durch Pflegekasse und Krankenkasse zu 90 Prozent gedeckt, den Rest müssen die Hospize durch Spenden erwirtschaften. Es kann deshalb sein, dass Sie einen geringen Anteil an den Kosten für das Hospiz tragen müssen oder dass Sie vom Hospiz um eine Spende gebeten werden.

KURZZEITPFLEGE

Eine Kurzzeitpflege ist sinnvoll, wenn Ihre Pflege zu Hause vorübergehend nicht sichergestellt werden kann. Die meisten Kurzzeitpflegeeinrichtungen nehmen nur Patienten mit einer Pflegestufe auf.

Die Pflegekasse beteiligt sich an den Kosten für Pflegebedürftige für höchstens 28 Tage im Jahr. In jedem Fall müssen Sie einen Eigenanteil an den Kosten übernehmen, der zur Zeit ungefähr 30 Euro pro Tag beträgt. Diese Kosten können Sie bei Bedarf beim Sozialamt beantragen.

Der Sozialdienst des Krankenhauses stellt Ihnen Adressen von Einrichtungen zur Verfügung, die Kurzzeitpflege anbieten. Der Sozialdienst versorgt Sie auch mit den notwendigen Unterlagen aus dem Krankenhaus und veranlasst für Sie gegebenenfalls die Begutachtung von Pflegeleistungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).
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