Ist die Staatsangehörigkeit entscheidend für den Zugang zu Anerkennungsverfahren und zu Berufen?

Nein, die Staatsangehörigkeit ist in der Regel nicht mehr entscheidend. Auch Personen, die aus einem Land kommen, das nicht zur Europäischen Union gehört, haben grundsätzlich einen Anspruch auf eine individuelle Prüfung der Gleichwertigkeit ihrer Berufsqualifikation. Ausschlaggebend sind künftig wesentlich der Inhalt und die Qualität der Berufsqualifikationen und nicht die Staatsangehörigkeit oder Herkunft. Der Berufszugang wird bei fast allen Berufen von der Staatsangehörigkeit entkoppelt. In den einzelnen Fachregelungen der reglementierten Berufe und Fachgesetzen der Bundesländer kann der Zugang zum Verfahren unterschiedlich ausgestaltet sein. Zum Teil sind Verfahren für Drittstaatsqualifikationen noch nicht vorgesehen.
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