5.3.2008

Gestrickt und gehäkelt fürs Krankenhaus

Handarbeitskreis der evangelischen Gemeinde Eick spendete 3.200 Euro an das Sozialpädiatrische Zentrum der Kinderklinik




Bei einem Kaffeekränzchen in der evangelischen Kirchengemeinde Eick bedankte sich dieser Tage Dr. Wolfgang Poss, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am Krankenhaus Bethanien persönlich für eine Spende in vierstelliger Höhe. Die etwa 25 Damen des dortigen Handarbeitskreises hatten den stolzen Betrag von 3.200 Euro für das SPZ gesammelt, in dem Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffällig¬kei¬ten von speziellen Fachleuten betreut werden.

Die Spende war im vergangenen Jahr beim Weihnachtsbasar der Kirchengemeinde und beim Moerser Weihnachtsmarkt allein durch den Verkauf selbst gestrickter Socken, Pullover und Decken zusammengekommen. Offenbar waren die selbst gehäkelten Kleidungsstücke der eifrigen Strickgemeinschaft in der Vorweihnachtszeit ziemlich beliebt. „Nach der Höhe des Erlöses zu urteilen, dürfte nun ganz Moers mit warmen Schals, Handschuhen und Mützen aus Eicker Produktion ausgestattet sein“, scherzte Dr. Poss. Der Arzt zeigte sich „sehr gerührt, dass mit Wolle, Stricknadeln und leidenschaftlichem Engagement eine so große Spende zusammenkommen kann“.

Besonders kräftig schüttelte der Bethanien-Arzt die Hände von „Chef-Handarbeiterin“ Margarete Haack, die durch einen Zeitungsbericht über das erst im vergangenen Jahr auf dem Krankenhausgelände neueröffnete SPZ auf die Idee zu der Spende gekommen war. „Im Namen unserer kleinen Patientinnen und Patienten danke Ihnen herzlich für ihren Einsatz“, sagte Poss - und bat zugleich um Verständnis dafür, dass er beim Kaffeekränzchen nicht lange bleiben konnte, denn im SPZ warteten an diesem Tag noch viele junge Patienten auf die Sprechstunde beim Leitenden Arzt. „Die Warteliste des SPZ ist leider recht lang. Wir Ärzte kommen mit unserer Arbeit kaum hinterher. Das zeigt, wie immens groß der Bedarf für eine Einrichtung ist, die Kinder mit besonderen Gesundheitlichen Problemen speziell betreut.“

Der Handarbeitskreis mit seinen gut zwei dutzend Frauen, von denen die älteste Mitstreiterin übrigens neunzig Jahre alt ist, strickt, häkelt und knüpft seit 33 Jahren zugunsten von Kliniken und anderen sozialen Einrichtungen, die wegen knapper Mittel auf zusätzliche Geldspenden angewiesen sind.


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