4.12.2009

Geschenke für die Kriegskinder in Bethanien

Karstadt-Belegschaft spendete Spielwaren und Kinderkleidung an die Moerser Kinderklinik


Freude nicht nur beim kleinen bei Alipla aus Afghanistan (Bildmitte): Namens der Belegschaft der Duisburger Karstadt-Filiale übergab Emin Trumic mit seiner Frau Alma (1.v.r. und 2.v.l.) an Oberarzt Dr. Gündüz Selcan (3.v.r.), Kinderkrankenschwester Carmen Beck (2.v.r.) und Zivi Lutz Holtappels (1. v. l.) eine Kleider- und Spielzeigspende für die Kriegskinder. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

Da wäre der Nikolaus sicher neidisch geworden: Mit etwa zwanzig vollen Tragetaschen voller Kleider- und Spielzeugspenden kamen dieser Tage Emin Trumic und seine Frau Alma in die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Krankenhauses Bethanien. Namens der Belegschaft der Duisburger Karstadt-Filiale im Duisburger Einkaufszentrum Forum überreichte das Ehepaar Trumic dem Oberarzt Dr. Gündüz Selcan eine Sachspende in Höhe von 625 Euro, die von der Belegschaft gesammelt für die Kriegskinder in Bethanien worden war. „Unsere Tochter Larissa war Patientin in Bethanien. Am Tag der Entlassung ist uns der kleine Alipla aufgefallen. So wurden wir auf das Schicksal der Kriegskinder aufmerksam, die in der Kinderklinik behandelt werden. Wir haben im Spielzimmer mit Alipla gespielt und wollten ihn auf jeden Fall nochmal besuchen kommen“, sagt Emin Trumic.

Allerdings wollte Familie Trumic nicht mit leeren Händen wiederkommen: „Wir wollten unbedingt etwas tun, um die Kinder zu unterstützen“, berichtet Emin Trumic. Als er im Kreise der Karstadt-Belegschaft von den Kriegkindern im Moerser Krankenhaus erzählte, haben viele Kollegen spontan etwas Geld dazugegeben“, so Trumic. „Ich bin sehr stolz auf die Spendenbereitschaft meiner Kolleginnen und Kollegen“, so Emin Trumic. Ein Anruf bei Kinderkrankenschwester Carmen Beck auf der Kinderstation G0 machte recht bald klar, was für die Kinder aus fernen Ländern am meisten benötigt wird: Wäsche in verschiedenen Kindergrößen und „unkaputtbares“ Spielzeug für das Spielzimmer. Da die Karstadt-Belegschaft die Ware zum Einkaufspreis besorgen konnte, kam am Ende eine recht große Spende zusammen. Bei deren Übergabe an Kinderarzt Dr. Gündüz Selcan würde es wegen der vielen Tüten und Taschen im Spielzimmer eng und gemütlich wie bei einer Weihnachtsbescherung.

Vor dem Hintergrund der Insolvenz des Karstadt-Konzerns zeigte sich das Ärzte- und Pflegeteam der Kinderklinik gerührt über das warmherzige Engagement der Duisburger. „Wir wissen um die schwierige Situation der Karstadt-Angestellten und nehmen Anteil an deren Schicksal. Diese Spende bedeutet uns besonders viel, weil wir wissen, dass die Duisburger Beleschaft derzeit vor einer ungewissen Zukunft steht“, dankte Chefarzt Dr. Michael Wallot.



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