8.3.2010

Handarbeitskreis spendete wieder für die Kinderklinik

Großer Betrag kommt der Betreuung nierenkranker Kinder zugute


Spendenübergabe im Gemeindehaus: Pastor Frank Mittreiter (1. v.li.), Margarethe Haack (3.v.l.) und der gesamte Handarbeitskreis übergaben den großen Spendenscheck an Dr. Michael Wallot (2.v.l.), den Chefarzt der Kinderklinik Bethanien (Foto: KBM/ Bettina Engel-Albustin)


Über einen beachtlichen Spendenscheck konnte sich im Februar wieder die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Krankenhauses Bethanien freuen: Exakt 2.470 Euro übergab der Handarbeitskreis der evangelischen Kirchengemeinde Moers-Eicke am 3. Februar bei einem gemütlichen Zusammentreffen an Dr. Michael Wallot, der die Bethanien-Kinderklinik leitet. Normalerweise verlässt der Chefarzt die kleinen Patienten seiner Fachklinik für Spendenübergaben nicht - und schon gar nicht während der Dienstzeit. Dass er für den Handarbeitskreis die wie er sagt "einzige Ausnahme in diesem Jahr" machte, hatte einen guten Grund. "Die Damen vom Handarbeitskreis gehören seit Jahren zu den engagiertesten und treuesten Spenderinnen für die Kinderklinik. Es war mir ein Bedürfnis dafür einmal persönlich Danke zu sagen", so Dr. Wallot, der beim Zusammentreffen im Eicker Gemeindehaus viele Fragen über die Behandlung kranker Kinder beantwortete.

Der Handarbeitskreis hatte für die Spendenaktion ein Jahr lang wieder buchstäblich alles gegeben. Zunächst waren in emsiger Heim- und Handarbeit unzählige Pullis, Schals und Socken in bunten Farben zu stricken. In der Vorweihnachtszeit wurden die Sachen dann unter anderem beim Gemeinde-Adventsbasar und auf dem Moerser Weihnachtsmarkt unter die Leute gebracht. Mit Erfolg, wie man sieht. "Spenden in dieser Größenordnung bekommen wir wirklich nicht oft. Der Handarbeitskreis geht sein Engagement für den guten Zweck mit großer Leidenschaft und getragen von einer guten Portion christlicher Nächstenliebe an. Das berührt uns sehr", erklärte der sichtlich angetane Chefarzt.

Nachdem der Handarbeitskreis in den vergangenen Jahren bereits das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) der Kinderklinik und die Arbeit der Klinikclowns vom Verein Clownsvisite e.V. mit hohen Spenden unterstützt hatten, kommt der diesmal übergebene Betrag der von der Kinderklinik jährlich durchgeführten Ferienfreizeit für nierenkranke Kinder zugute. Die jeweils von einer Kinderkrankenschwester und einem Kinderarzt betreute Ferienfreizeit ermöglicht schwer nierenkranken Kindern im Sommer eine Woche lang einen sorglosen Ferienaufenthalt. Die ausschließlich mit Spendengeldern finanzierte Ferienfreizeit entlastet damit auch die sonst rund um die Uhr mit der Betreuung ihrer Kinder befassten Eltern und Familien für ein paar Tage. "Die Eltern können zu Hause mal Luft schnappen, während die Kinder in der Gruppe ein starkes Gemeinschaftsgefühl erfahren, womit letztlich das Selbstbewusstsein beim Umgang mit der Krankheit gestärkt wird", berichtet Dr. Wallot.


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