22.10.2010

Gefäßerkrankungen rechtzeitig erkennen

Infotag am 30. Oktober klärt über Risiken auf /
Chefärzte beider Krankenhäuser wollen künftig enger zusammenarbeiten


Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Hans Werner Scharafinski (im dunklen Anzug) von der Neurologie im Krankenhaus St. Josef warben die Bethanien-Chefärzte Dr. Bruno Geier (2.v.l.) von der Gefäßchirurgie, Dr. Hans Bender (li.) von der Radiologie und Oberarzt Ralph-Dietrich Rackwitz (re.) von der Gastroenterologie für den Infotag Gefäßerkrankungen am kommenden Samstag in Bethanien (Foto: KBM/Klaus Dieker)

Die alte Rivalität der beiden Moerser Krankenhäuser könnte langsam Geschichte werden. Beim diesjährigen Infotag Gefäßerkrankungen am kommenden Samstag (30.10.) haben sich die beiden Krankenhäuser sogar schon regelrecht lieb. So wird beim Infotag nicht nur erstmals ein Arzt aus dem Krankenhaus St. Josef für einen Vortrag vor Patienten und Interessierten nach Bethanien kommen. Zwei Chefärzte beider Krankenhäuser wollen zudem bei der Behandlung von Gefäßerkrankungen in Zukunft besser zusammenarbeiten. Dies ist das Fazit eines Pressegesprächs mit Bethanien-Chefarzt Dr. Bruno Geier von der Gefäßchirurgie und Chefarzt Dr. Hans-Werner Scharafinski von der Neurologie im Krankenhaus St. Josef.

Bei dem Gespräch im Krankenhaus Bethanien betonten beide Chefärzte, dass Zusammenarbeit nicht zuletzt für die Patientinnen und Patienten in Moers sinnvoll sei: So kann die Neurologie in St. Josef Patienten, die wegen Gefäßverengungen oder -erweiterungen operiert werden müssen, nach Bethanien schicken, während die dortige Gefäßchirurgie Patienten zur neurologischen Diagnose und Behandlung nach St. Josef überweist. Bislang wurden Betroffene von den beiden Moerser Krankenhäusern zur weiteren Untersuchung jeweils in andere Nachbarstädte geschickt. Das soll jetzt offenbar anders werden. „Die beiden Moerser Krankenhäuser liegen nicht so weit voneinander entfernt. Das sind kurze Wege für die Patienten – aber auch für uns Ärzte“, betonte Dr. Bruno Geier, der die Gefäßchirurgie in Bethanien seit ein paar Monaten als neuer Chefarzt leitet.

Gemeinsam warben beide Chefärzte zur Teilnahme am diesjährigen „Gefäßtag“ im Krankenhaus Bethanien. Bundesweit von der Deutschen Gesellschaft für die Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin initiiert, wollen Ärzte aus beiden Krankenhäusern am Samstag, 30. Oktober über Vorbeugung und Behandlung aufklären. „Bewegungsmangel, Rauchen und Alkohol sind Risikofaktoren Gefäßverengungen bis hin zum Schlaganfall. Das betrifft vor allem älteren Menschen“, erklärt Chefarzt Dr. Hans-Werner Scharafinski. Auch wer an Bluthochdruck, hohen Cholesterinwerten oder Diabetes leide, sollte regelmäßig Kontrollen beim Arzt durchführen lassen.

INFO
Beim Gefäßtag am Sa, 30.10. in Bethanien referiert Oberarzt Dr. Detlev Schneider vom Krankenhaus St. Um 10.30 Uhr über krankhafte Verengungen der Halsgefäße. In weiteren Vorträgen von Bethanien-Ärzten geht es um gefährliche Erweiterungen der Bauchschlagader (11.30 Uhr) und den diabetischen Fuß (12.30). In der Radiologie und der Ambulanz werden von 10 bis 13 Uhr Untersuchungsmöglichkeiten demonstriert.


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