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Presseteam

16.11.2011

Pflegekräfte bestanden "Praxisanleiter"-Prüfung

Weiterbildung in Bethanien dauerte anderthalb Jahre

Pflegedirektorin Luise Werner (li.) und Kursleiter Volker Thierfeld (2.v.l.) überreichen nach anderthalbjähriger Weiterbildung und bestandener Prüfung Zertifikate an die neuen Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter in Bethanien (v.l.n.r.): Sabine Neikes, Bircan Demirci-Narci, Sabine Grossmann, Melissa Heye, Thomas Schlienz, Petra Giebel, Victoria Jäschke, Gaby Kroker-Schulz, Lukas Szcepanski, Tillmann Spolders, Petra Wiedig und David Schlüter.
Zwölf neue Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter gibt es jetzt im Pflegedienst des Krankenhauses Bethanien. Nach anderthalb Jahren Weiterbildung erhielten die Pflegekräfte von Bethanien-Pflegedirektorin Luise Werner und Volker Thierfeld von der innerbetrieblichen Fortbildung des Krankenhauses jetzt entsprechende Zertifikate. Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sind auf den Stationen als examinierte Pflegekräfte die ersten Ansprechpartner für neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen sowie für die Auszubildenden aus der hauseigenen Krankenpflegeschule. „Während das Lehrerteam der Krankenpflegeschule die Auszubildenden im Unterricht mit dem nötigen theoretischen Rüstzeug versieht, sind die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter für die Umsetzung und Vertiefung dieses Wissens beim Einsatz der Auszubildenden auf den Stationen zuständig“, erläutert Volker Thierfeld, der den Weiterbildungskurs leitete.

Die Praxisanleiter begleiten neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Auszubildenden während des Dienstes im Krankenhaus und stehen ihnen bei der Arbeit als feste Ansprechpartner für Fragen oder bei Problemen zur Verfügung. Außerdem benoten die Praxisanleiter die Arbeit der Auszubildenden und bereiten sie auf das praktische Examen vor. „Die Weiterbildung zu Praxisanleitern ermöglicht den examinierten Pflegekräften, ihr Wissen gut und umfassend an die Auszubildenden und an neue Beschäftigte weiterzugeben. Sie haben somit eine wichtige Funktion im Sinne einer guten Ausbildung und einer guten Einarbeitung“, so Thierfeld. In der insgesamt 317 Stunden umfassenden Weiterbildung der Praxisanleiter ging es beispielsweise um rechtliche Grundlagen der Pflege, um Lernpsychologie, aber auch um Burnout und Mobbing. „Bei all diesen Themen, müssen Praxisanleiter in der Lage sein, neuen Beschäftigten und Auszubildenden im Pflegealltag unter die Arme zu greifen.“ Auch Kommunikationstraining stand auf dem Programm. Die Praxisanleiter lernten etwa in gestellten Gesprächssituationen, wie sie Auszubildenden verbindlich vorgeschriebene Pflegeanweisungen am besten vermitteln können. Am Ende der Praxisanleiter-Weiterbildung stand eine mündliche und schriftliche Prüfung, die der komplette Kurs mit Bravour bestand.
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