2.12.2011

Russischer Lungenexperte zu Gast in Bethanien

Prof. Wladimir Mezhebovskyi brachte schwerkranken Patienten zur Behandlung mit


Keine Verständigungsschwierigkeiten unter Lungenexperten: Mit einem schwer kranken Patienten kam Prof. Wladimir Mezhebovskyi (re.) aus dem russischen Orenburg zu Chefarzt Dr. Thomas Voshaar in die Lungenklinik Bethanien. (Foto: KBM/Bettina Engel-Albustin)

Diese Reise vom Ural nach Moers war sehr weit: Aus dem 4.000 Kilometer entfernten russischen Orenburg ist Prof. Wladimir Mezhebovskyi zur Zeit mit einem Patienten zu Gast in der Lungenklinik Bethanien. "Der etwa 30-jährige Patient leidet an einer besonders seltenen Kombination von zwei sehr schwierigen Erkrankungen. Da wollten wir mit unseren Möglichkeiten gern helfen", so Bethanien-Chefarzt Dr. Thomas Voshaar. Der Zustand des Patienten sei zwar nicht lebensbedrohlich, doch das komplexe Krankheitsbild stelle selbst für die besten Fachleute eine Herausforderung dar, erläutert der Chefarzt. "Russische Lungenärzte genießen international einen hervorragenden Ruf. Schon deswegen fühlen wir uns geehrt, dass der Kollege aus Orenburg uns einen seiner Patienten anvertraut." Mit knapp einer halben Million Einwohnern verfügt die Stadt an der geographischen Grenze von Europa und Asien über eine eigene Medizinische Akademie, an der Prof. Mezhebovskyi tätig ist. Dieser Tage hat der russische Mediziner gemeinsam mit Dr. Voshaar und dem Team der Lungenklinik den Patienten gründlich untersucht. "Wir konnten dadurch die Diagnose präzisieren und eine konkrete Therapie festlegen, die die Ärzte in Russland nun durchführen können. Die Reise nach Deutschland hat sich für den Patienten auf jeden Fall gelohnt", sagt Dr. Voshaar. Schon in den nächsten Tagen können Prof. Mezhebovskyi und der Patient die Rückfahrt nach Orenburg antreten. In etwa einem halben Jahr werden beide dann noch einmal für eine medizinische Nachkontrolle nach Moers kommen. Prof. Mezhebovskyi weilt derzeit übrigens bereits zum zweiten Mal am Niederrhein. In der Lungenklinik hatte er schon vor zwei Jahren bei den Moerser Kollegen hospitiert. Auf einem internationalen Fachkongress von Lungenfachärzten in Moskau gab es dann unlängst ein Wiedersehen mit Dr. Voshaar. Verständigungsschwierigkeiten unter den Medizinern bestehen nicht, denn Prof. Mezhebovskyi spricht fließend deutsch. "Ich freue mich sehr, hier bei den Kollegen zu sein", sagt er mit freundlichem Lächeln und einem charmanten Akzent.
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