5.12.2011

Kartengruß aus Bethanien

Zum internationalen Tag des Frühgeborenen ließen ehemalige Frühchen Luftballons fliegen

Und loslassen: Gemeinsam mit Ärzten und Kinderkrankenschwestern ließen ehemalige Frühchen aus Bethanien zum internationalen Tag des Frühgeborenen Luftballons mit Postkartengrüßen aus der Kinderklinik steigen. Chefarzt Dr. Michael Wallot (ganz rechts stehend) hatte zum Ballonwettbewerb eingeladen. (Foto: KBM/Engel- Albustin)

Drei, zwei, eins - loslassen! Auf Kommando starteten dieser Tage in Bethanien bunte Luftballons mit Postkarten in den Himmel. "Herzliche Grüße aus der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin" ist darauf zu lesen. Die Vorderseite der Postkarte zeigt ein friedlich schlummerndes Neugeborenes aus Bethanien mit einer riesigen Schleife um den
Bauch. Um die Ballons fliegen zu lassen, hatte die Kinderklinik viele Ehemalige Frühchen zu einem Ballonwettbewerb in den Park hinter der Klinik eingeladen. "Mit dem Wettbewerb wollen wir auf die Belange von Frühgeborenen aufmerksam machen", so Dr. Michael Wallot als Chefarzt der Kinderklinik. "Eine gute medizinische Versorgung von Frühgeborenen ist wichtig, aber sie ist nicht durchweg eine Selbstverständlichkeit. Die personalintensive Kinder- und Jugendmedizin steht ständig auf dem Kosten-Prüfstand. Wir meinen, das ist nicht der
richtige Weg. Etablierte und erfolgreiche Strukturen mit überprüfter Qualität wie in unserer Klinik dürfen nicht unter Rechtfertigungszwang geraten", sagt der Mediziner.

Für den Luftballonwettbewerb anlässlich des Welt-Frühgeborenentags des Frühgeborenen waren viele ehemalige Frühchen mit Ihren Eltern. (Foto: KBM/Engel- Albustin)

Anlass für den Ballonwettbewerb war der von der europäischen Frühgeborenenstiftung (EFCNI) initiierte Internationale Tag des Frühgeborenen, der am 17. November bereits zum dritten Mal weltweit von Eltern-Initiativen und Kinderkrankenhäusern gemeinsam begangen wurde. Der Tag soll über die Frühgeburt und deren Folgeninformieren, denn die daraus unter Umständen resultierenden Probleme und Risiken werden oft noch unterschätzt. "Deswegen ist eine flächendeckende und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung von Frühgeborenen so wichtig - und dafür setzen wir uns ein", erläutert Dr. Wallot. Bereits im vergangenen Jahr hatten ehemalige Frühchen aus Bethanien gemeinsam mit Ihren Eltern sowie den Ärzten und Kinderkrankenschwestern Ballons fliegen lassen. Bis in die Eifel, nach Belgien und Luxemburg waren die Ballons mit den Karten geflogen. "Sieger beim Ballonwettbewerb war eine Karte, die es bis nach Frankreich, in die Nähe von Metz, geschafft hatte", erzählt der Chefarzt.
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