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Brustzentrum

1.3.2012

Brustzentrum Linker Niederrhein "in der oberen Liga"

Kooperierenden Frauenkliniken im Wilhelm-Anton-Hospital in Goch und im Krankenhaus Bethanien in Moers mit hervorragender Behandlungsqualität

Freuen sich über die erfolgreiche Re-Zertifizierung des Brustzentrums Linker Niederrhein (v.l.n.r.): Die speziell ausgebildete Brust-Krankenschwester Dominika Hutka und Stationsleitung Gabi Bartel sowie die Kolleginnen Martina Keralis, Margarete Malek, Sabine Pietruschinski, Frieda Stelle und Brigitte Rokitowski von der Station BC2 in der Frauenklinik Bethanien. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Dr. Hans-Joachim Bücker-Nott ist Reisender in Sachen medizinische Qualität. Als Mitglied der Ärztekammer Westfalen-Lippe überprüft der Chirurg die Arbeit zertifizierter Brustzentren in ganz Nordrhein-Westfalen - eine Aufgabe, die ihn jetzt ins kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein führte. „Das Brustzentrum Linker Niederrhein spielt definitiv in der obersten Liga. Ich habe nicht erwartet, dass ein eher kleines und an der Peripherie gelegenes Brustzentrum eine so hochwertige Versorgung seiner Patientinnen gewährleistet“, so das Fazit seiner mehrtägigen Prüfung in den beiden Zentrums-Standorten im Wilhelm-Anton-Hospital in Goch und am Moerser Krankenhaus Bethanien. Damit hat das kooperative Brustzentrum, das in Goch und Moers schwerpunktmäßig Frauen mit Brustkrebs behandelt, die alle drei Jahre vorgeschriebene Prüfung zur Re-Zertifizierung erfolgreich bestanden.

Voraussetzung für das Gütesiegel ist die ständige Kontrolle der eigenen Behandlungsqualität und eine nachgewiesene hohe Spezialisierung des Ärzte- und Pflegeteams. Denn so unterschiedlich wie Krebserkrankungen, so unterschiedlich sind auch die Behandlungsoptionen und nicht zuletzt die Bedürfnisse von Patientinnen. Für zertifizierte Brustzentren sind deswegen beispielsweise speziell ausgebildete Breast-Care-Nurses vorgeschrieben. Frei übersetzt sind das "Brust-Krankenschwestern", die in Sachen Brustkrebs besonders geschult sind. "Im Brustzentrum am Standort Moers gibt es zwei Breast-Care-Nurses, eine weitere macht derzeit die entsprechende Weiterbildung", berichtet Krankenschwester Gabi Bartel, die die Station BC2 in der Frauenklinik Bethanien leitet. Die Re-Zertifizierung sei schon eine Herausforderung für das Ärzte- und Pflegeteam gewesen, sagt sie. "Doch wir haben uns tüchtig angestrengt und jetzt sind wir stolz, dass wir die strenge Prüfung unserer Abteilung geschafft haben."

Ausruhen kann sich das Pflege- und Ärzteteam auf den frisch erworbenen Lorbeeren allerdings nicht. Zwar steht die nächste Zertifizierung erst in drei Jahren an, doch die hohe Behandlungs- und Versorgungsqualität muss für jedes Jahr nachgewiesen werden. Dr. Hans-Joachim Bücker-Nott von der Ärztekammer Westfalen-Lippe jedenfalls hat als Prüfer die enorme Motivation des Teams überzeugt. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien mit viel Herzblut bei der Sache, sagte er. Dass dies nicht die Einzelmeinung eines Prüfers ist, beweist einmal mehr die regelmäßige Patientinnenbefragung, die das Land Nordrhein-Westfalen an allen Brustzentren durchführen lässt. Hier belegt das kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein den 5. Platz und gehört damit in Nordrhein-Westfalen zu den Top Ten der zertifizierten Brustzentren.

Seit 2007 ist das kooperative Brustzentrum Linker Niederrhein mit den Standorten Goch und Moers offiziell zertifiziert. Die beiden Frauenkliniken im Wilhelm-Anton-Hospital und in Bethanien stellen damit eines von 50 anerkannten Behandlungszentren für Brustkrebs in Nordrhein-Westfalen dar. Hier arbeiten Gynäkologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und Selbsthilfegruppen Hand in Hand, um betroffene Frauen mit der bestmöglichen Therapie und einem umfassenden Netzwerk der Hilfe zu unterstützen. "Ein Brustzentrum lautet die Devise: Keine Frau soll mit der Krankheit allein sein", betont Krankenschwester Gabi Bartel.

INFO
Am Di, 20. März 2012 lädt das Brustzentrum ab 17 Uhr zum diesjährigen Infotag Brust-Erkrankungen nach Bethanien. Thema: "Risiko-Brustimplantate - Wie weiter nach dem Skandal?". Für Vorträge und Diskussion haben unter anderem der namhafte Plastische Chirurg Prof. Dr. Robert Hierner aus Halle (Saale) und eine Vertreterin des Brustimplantate-Herstellers Mentor zugesagt. Der Eintritt zur Veranstaltung in der Krankenhaus-Kapelle ist frei.
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