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Dank den Spendern

19.12.2012

Lokomotiven-Hersteller Vossloh spendete für Kinderklinik

Unternehmen hatte erstmals einen Familientag veranstaltet

Lokomotiven-Fans in ihrem Element: Die Vossloh-Betriebsräte (v.r.n.l.) Frank Willert, Roland Koch und Astrid Reichert sowie Ludger Jordan (li.) als Leiter des Moerser Servicezentrums übergaben an Bethanien-Chefarzt Dr. Michael Wallot (2.v.l.) eine dreistellige Spende, die die Geschäftsleitung der Vossloh Locomotives auf 1.000 Euro aufgerundet hatte (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
Über eine Spende von 1.000 Euro freut sich derzeit die Kinderklinik Bethanien. Ein Teil des Betrags war beim ersten Familientag von Vossloh Locomotives zusammengekommen und von der Geschäftsführung sehr großzügig auf eine runde vierstellige Summe aufgerundet worden. Europas größter Hersteller von Diesel-Lokomotiven verfügt in Moers über ein Reparaturwerk und Service-Zentrum an der Klever Straße unweit des Bethanien-Krankenhauses. "Unsere 70 Kolleginnen und Kollegen kennen Bethanien schon wegen der räumlichen Nähe zu unserem Betrieb. Wir wollten für die Kinderklinik unbedingt einmal etwas Gutes tun", sagte Betriebsratsmitglied Frank Willert bei der Spendenübergabe auf dem Vossloh-Werksgelände.

Schranken runter, hier fährt der Chefarzt: Unter Aufsicht und ohne Zwischenfälle durfte Bethanien-Kinderarzt Michael Wallot bei der Spendenübergabe eine Vossloh-Lok zum Moerser Bahnhof steuern. (Foto: KBM/Tanja Pickartz)
Dr. Michael Wallot als Chefarzt der Kinderklinik hatte es nicht nehmen lassen, die Spende auf dem Werkgelände persönlich entgegenzunehmen. Auf die nicht ganz ernst gemeinte Frage des Mediziners, ob er denn als ausgesprochener Lokomotiven-Fan bei der Gelegenheit eine kleine Schienentour unternehmen könne, bewies Ludger Jordan als Leiter des Service- Zentrums Spontanität und ließ sofort eine Lok klarmachen. Und dann hieß es: "Schranken runter, hier fährt der Chefarzt!" Bis zum Moerser Bahnhof und wieder zurück lenkte Chefarzt Dr. Wallot die knapp neunzig Tonnen schwere Lok ohne irgendwelche Zwischenfälle. Danach luden die Leitung des Service-Zentrums, Betriebsrat und Belegschaft den Gast aus dem Krankenhaus zu einer kleinen Führung durch den Betrieb ein, wo der Chefarzt sich als fachlich versierter Kenner des Eisenbahnwesens erwies. "Ich habe einen modernen Betrieb mit hochmotivierten und von ihrer Arbeit begeisterten Mitarbeitern kennen gelernt", dankte Dr. Wallot beim Abschied. Der Spendenbetrag soll für die Arbeit der Klinikclowns verwendet werden, die wöchentlich die Kinderklinik Bethanien besuchen.
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