Geburtsklinik

Neonatologie (Neu- & Frühgeborenenmedizin) im Perinatalzentrum Level 1

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24.6.2013

Drillinge dürfen gesund nach Hause

Babys waren zwei Monate zu früh auf die Welt gekommen. Zwanzig Ärzte und Hebammen hatten für reibungslose Geburt gesorgt.

Probeliegen bei Papa: Die Drillinge Elisa, Lotta und Frieda mit den Eltern Tobias und Hanna Hassenjürgen, umringt von (v.l.n.r.) den leitenden Ärzten der Kinderklinik, Oberarzt Dr. Gündüz Selcan und Chefarzt Dr. Michael Wallot, sowie Dr. Peter Tönnies, dem Chefarzt der Frauenklinik. (Foto: KBM/Engel-Albustin)
Es war ein langer Weg für die Frühchen Elisa, Lotta und Frieda. Zwei Monate zu früh waren die Drillinge im Mai auf die Welt gekommen, zu klein, um ohne medizinische Hilfe zu überleben. Jetzt durften sie endlich mit Mama Hanna und Papa Tobias von der Frühchen-Intensivstation des Krankenhauses Bethanien in Moers nach Hause - ein paar Tage vor dem ursprünglich einmal errechneten Geburtstermin. Nach den letzten Abschlussuntersuchungen am Freitag (21.6.) gaben die Ärzte grünes Licht. "Die Kinder haben sich auf der Frühchenstation in den vergangenen acht Wochen wunderbar entwickelt. Sie haben vor allem gelernt, allein zu atmen und sie haben ordentlich an Gewicht zugenommen", berichtet Dr. Gündüz Selcan als Leitender Oberarzt der Kinderklinik.

Die Geburt am 2. Mai sei eher unkompliziert verlaufen, doch das kann man vorher nie wissen. Drillingsgeburten stellen deshalb für Hebammen, Geburtshelfer und Kinderärzte immer eine besondere Herausforderung dar, Mediziner sprechen sogar von Risikogeburten. "Das klingt etwas dramatisch, aber es besagt, dass wir bei solchen Geburten immer auf alle Eventualitäten vorbereitet sind", so Oberarzt Dr. Selcan. In Bethanien bilden Frauenklinik und Kinderklinik ein sogenanntes Perinatalzentrum höchster Stufe - hier ist für Sicherheit von Mutter und Kind am besten gesorgt. So erwartete auch die drei Babys der in Duisburg-Trompet lebenden Familie Hassenjürgen ein perfekt eingespieltes Team aus insgesamt zwanzig Hebammen, Frauenärzten und Kinderärzten und nach der Geburt eine Rundum-Betreuung durch die Kinderkrankenschwestern der Frühchen-Intensivstation.

"Frau Hassenjürgen lag schon seit April auf der Wochenstation. Die Kinder sollten so lange wie möglich im Bauch bleiben und wir wollten den Geburtstermin genau planen können. Den Termin haben wir dann gemeinsam mit den Kindseltern festgelegt", erzählt Dr. Peter Tönnies, der Chefarzt der Frauenklinik. "Frau Hassenjürgen hat Schwangerschaft und Geburt toll gemeistert und sie hatte eine bewundernswerte Unterstützung durch ihren Mann." Auch die Babys machten bei der Aktion reibungslose Geburt mit: Im Abstand von nur drei Minuten kam erst Elisa, dann Lotta und dann Frieda.

Gemeinsam mit Dr. Michael Wallot, dem Chefarzt der Kinderklinik, hat Frauenklinik-Chefarzt Dr. Peter Tönnies die Frühchen in den letzten Wochen jeden Tag auf der Frühchenstation besucht. Mit dem Team des Perinatalzentrums konnten sich beide Chefärzte über jeden Entwicklungsfortschritt der Drillinge freuen. Für die Kinder und deren Eltern beginnt mit der Entlassung aus der Kinderklinik nun ein neuer Lebensabschnitt. Um den Abschied aus Bethanien etwas zu versüßen, überreichte das Ärzte- und Pflegeteam den Hassenjürgens eine von einer Konditorin eigens angefertigte Drillingstorte in zartrosa. Auf der schlummern die blonden Marzipan-Drillinge Elisa, Lotta und Frieda ziemlich friedlich im Bettchen - fast so, wie in den letzten Wochen in den Wärmebettchen der Kinderklinik.
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