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1.7.2013

Kampagne "Wir alle sind das Krankenhaus" erfolgreich beendet

Gemeinsam unterstützten das St. Bernhard-Hospital aus Kamp-Lintfort und die Moerser Krankenhäuser St. Josef und Bethanien die bundesweite Aktion der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) für faire Krankenhausfinanzierung. Die Bundesregierung sagte deutschen Hospitälern jetzt eine Soforthilfe ab August zu.

Die drei Kliniken vor Ort nahmen an der bundesweiten Kampagne
Am Ende gab es einen geradezu historischen Moment: Der erfolgreiche Abschluss der Krankenhaus-Kampagne "Wir alle sind das Krankenhaus" brachte dieser Tage Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Kliniken vor Ort erstmals für ein gemeinsames Gruppenfoto zusammen. Dabei zogen die drei Kliniken, das St.-Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort sowie die Moerser Krankenhäuser St. Josef und Bethanien eine positive Bilanz der viermonatigen bundesweiten Kampagne. "Mit dem jetzt erfolgten Beschluss des Deutschen Bundestages wird es ab August eine gesetzlich verbriefte finanzielle Soforthilfe für die deutschen Krankenhäuser geben", erklärten die Krankenhäuser gemeinsam.

Als Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland hatte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) im Frühjahr zur Kampagne "Wir alle sind das Krankenhaus" aufgerufen. Als Ziel galt es, die Bundesregierung auf die seit Jahren bestehende Unterfinanzierung der deutschen Kliniken aufmerksam zu machen. "Die Gesellschaft braucht gesunde Kliniken", hatte es dazu in einem Aufruf der Krankenhausgesellschaft geheißen. "Im Interesse Aller muss die Zukunft der international anerkannten, hochwertigen Krankenhausmedizin mit einer fairen Krankenhausmedizin gesichert werden."

Hauptproblem für die Kliniken war und ist die Refinanzierung ihrer Kosten, die seit Jahren schneller anstiegen als die Vergütungen, die die Kliniken erhielten. Mit der Entscheidung der Bundesregierung bekommen die etwas mehr als 2.000 deutschen Krankenhäuser in den nächsten anderthalb Jahren zusätzliche Mittel von ungefähr einer Milliarde Euro. "Das ist eine große und wichtige Hilfe bei der Bewältigung der bislang ungedeckten Kostenlasten", kommentierte die Deutsche Krankenhausgesellschaft.

Die Kliniken benennen ganz konkret, wie die Mittel eingesetzt werden sollen: "Mit der Finanzhilfe können auch in den Kliniken am Niederrhein wichtige Investitionen getätigt und neue Beschäftigte eingestellt werden. Dies gilt zum Beispiel für Hygieneärzte und Hygienefachkräfte, die bei der Bekämpfung von Krankenhauskeimen eine wichtige Rolle spielen. Mit der Neueinstellung sowie der Aus- und Weiterbildung von Hygieneärzten und Fachkräften wird die Patientensicherheit in Zukunft weiter erhöht", so die drei Krankenhäuser.
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